Mahmud Abbas’ Lüge des Tages

Elder of Ziyon, 17.September 2016

Mahmud Abbas sprach auf dem Blockfreien-Gipfel in Venezuela.

Eines, was er in seiner Rede sagte, war: „Die Besatzung raubt uns alles.“

Wirklich.

Hier sehen Sie, wie Abbas‘ Präsidentenpalast aussieht:

Wirklich; hat der Palast hat nur 2 Helipads.

Abbas begreift offensichtlich, was Raub ist.


Ist es mein Fehler,
wenn ihr alles glaubt, was ich sage?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24. September 2016)

Sonntag, 18.09.2016:

Das Terrorpärchen von Hebron gestern: Der Mann ist tot, die Frau im Krankenhaus. Sie hinterließ ein Testament, in dem sie sagte sie nahm an dem Anschlag teil, um ihre voreheliche Beziehung zu dem toten Terroristen wieder gutzumachen.

Ein 20-jähriger Araber wurde wegen Hetze angeklagt, nachdem er auf Facebook die Ermordung der schlafenden 13-jährigen Hallel pries und schrieb, die „Eliminierung des zionistischen Kindes“ sei „unerlässlich“ gewesen.

Montag, 19.09.2016:

Infolge der Terroranschläge am Morgen wurden die zentralen Eingänge zur Altstadt von Jerusalem und zum Tempelberg (hier mit Ausnahme der Mitglieder der Waqf) geschlossen.

Ferienlager der PA: Palästinensische Kinder lernen, dass Judenabstecher Helden sind. Deshalb ist ein Lager in Bethlehem nach einem 16-jährigen Messerstecher benannt worden. Die Lager werden unter Aufsicht des obersten Rats der PA für Sport und Jugend und in Partnerschaft mit dem PA-Bildungsministerium veranstaltet.

Mahmud Abbas sprach vor „palästinensischen“ Studenten in Venezuela. Dort rechtfertigte er die neue Welle der Messerstecher-Anschläge in Israel; die palästinensischen Kids „haben keine Hoffnung“. (Und niemand ist daran beteiligt, es gibt ja keinerlei Hetze in den Medien, Moscheen, Schulen…)

Einige Knesset-Abgeordnete und „Land of Israel“-Aktivisten besuchte Hebron und Umgebung. Sie wurden von linken Aktivisten verbal und physisch angegriffen.

Am Abend fand der „Jerusalem-Lauf“ statt (mit verschiedenen Streckenlängen). Einige PalAraber nutzten das wieder zu Hetze: damit solle Jerusalem verjudet werden.

Dienstag, 20.09.2016:

Die UNO-Vollversammlung eröffnet ihre Sitzungsperiode. Das scheint der Anlass dafür zu sein, dass die PA-Araber ihre Angriffe auf israelische Fahrzeuge wieder hochfahren – ein Muster, das sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat. Sie schienen zu glauben, dass sie damit ihre Sache puschen können.

Mittwoch, 21.09.2016:

Die PA lügt weiter über ihre Terroristen: Die Stecher sind „unbewaffnete Opfer israelischer Hinrichtungen“. Israel führt eine einseitige (Mord-) Kampagne. Und die PLO ruft auf den „Volkskampf gegen die Besatzung zu eskalieren“. (Wie verträgt sich „eskalieren“ mit Frieden?)

Das Rabin Center in Tel Aviv hat sich einen Unfreund gemacht. Der Direktor des Yescha-Rats stellte dort fest, dass die „Forscher“ sie Siedler „als Besatzer verewigt“ und die Terroropfer schlicht außen vor lässt.

Der Oberkommandierende des Südkommandos ist sich sicher: Die Hamas ist auf den nächsten Krieg fertig vorbereitet.

Donnerstag, 22.09.2016:

Die Fatah veröffentlichte mal wieder antisemitische Karikaturen, mit denen behauptet wird, dass die Juden hinter dem Terror der Welt stecken:

Premierminister Netanyahu sagte in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung, dass Israel bereit ist mit der PA Frieden zu schließen „wie wir das mit Ägypten gemacht haben“. Das folgte der Rede von Ägyptens Präsident Sisi, der Israel und die Palästinenser aufforderte an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Derweil versucht die PA weiter Israel aus der FIFA und der UEFA werfen zu lassen. Mahmud Abbas forderte vor der UNO, Israel müsse „Palästina“ endlich anerkennen, die PalAraber hätten umgekehrt Israel schon 1993 anerkannt. Er warf den USA und Großbritannien darüber hinaus vor, sie würden Israel nicht unter Druck setzen; die Briten sollten sich für die Balfour-Erklärung entschuldigen, indem sie die PA als Staat anerkennen. Israelische Siedler seien wie Terroristen; Israel führe außergerichtliche Hinrichtungen durch und habe die Oslo-Vereinbarungen aufgekündigt, ohnehin in jedem Aspekt gebrochen.
Dann setzte er noch einen drauf: Israel besetzt seit 1948 palästinensisches Land. Es verletzte und verletzt die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung, die eine Teilung des britischen Mandats forderte. (Wobei er so tut, als sei diese verpflichtend statt wegen der arabischen Ablehnung hinfällig!)

Freitag, 23. September 2016:

Die NGO Islamic Relief Worldwide will Israel vor Gericht zerren, weil ihr die „Arbeit“ in der „Westbank“ verweigert wird. Sie war auf die Verbotsliste gesetzt worden, weil sie Geld an die Hamas geschleust hat.

Heckmeck:
– Das Nahost-Quartett warnte, die israelischen Siedlungsaktivitäten würden riskieren die Chancen einer Friedenslösung mit zwei Staaten zu beenden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. September 2016)

Montag, 12.09.2016:

Premierminister Netanyahu hatte letzte Woche völlig richtig festgestellt, dass die PalAraber ethnische Säuberungen betreiben wollen, indem sie ihren „Staat“ judenrein bekommen wollen. Jetzt lügt Abbas zurück und behauptet: Israel wolle keinen Frieden, baue weiter Siedlungen, schände heilige Stätten, betreibe ethnische Säuberungen und vorsätzlichen Mord. Also all das, was die PA-Terrorgranden betreiben, nicht Israel.

Dienstag, 13.09.2016:

Wieder werden Terroristen und Mörder zu Vorbildern erklärt: Die Fatah bezeichnet den Mord an den israelischen Athleten in München 1972 als „heldenhafte Tat“. Und dem Messerstecher von Tel Aviv (8.10.15) wurde gratuliert, er sei ein „Märtyrer“, bei der „Vollendung der Mission unserer Feinde abzuschlachten“.

Schon im August verhafteten die israelischen Behörden einen 24-jährigen Gaza-Araber, der versuchte Sprengstoff und Material zur Waffenherstellung in den Gazastreifen zu schmuggeln. Der Mann hatte schon vier Jahre lang Waffen per Boot in den Gazastreifen geschmuggelt.

Es wird erwartet, dass Israel und die PA eine Vereinbarung unterschreiben werden, die die enormen Stromkosten-Schulden der PA in Ordnung bringen soll.

Die Hamas hat mehrere Vorschläge Israels abgelehnt, über die die Leichen zweier Soldaten aus dem Gazastreifen gebracht werden sollten.

Ein Richter kippte die Entscheidung der Jerusalemer Polizei, dass Juden nirgendwo in der Altstadt von Jerusalem beten dürfen und hob eine Entscheidung gegen drei junge Jüdinnen auf, die die Altstadt nicht mehr betreten sollten. Der Richter stellte kategorisch fest: Um jemandem ein solches Verbot aufzuerlegen muss er ein Verbrechen begangen haben. Aber Gebet ist kein Verbrechen.

Mittwoch, 14.09.2016:

Die IDF warnte Soldaten – zum wiederholten Male – davor Navigations-Apps ihrer Handys zu benutzen; erst diese Woche verfuhren sich deshalb wieder zwei Soldatinnen und landeten in der PA-Stadt Tulkarm, wo sie beinahe gelyncht wurden.

MK Basel Attas von der Vereinigten Arabischen Liste lehnte es ab Ex-Präsident Peres nach dessen Hirnschlag gute Besserung zu wünschen. „Er ist ein Dämagoge, der für Kriegsverbrechen an uns verantwortlich ist. Wir werden bei diesem Fest der Traurigkeit und Sorge nicht mitmachen.“ (Peres ist ein linker Traumtänzer, der viel dazu beigetragen hat die heutige Terrorlage herbeizuführen, indem er den Terroristen den Gang an die Macht ermöglichte. Was der arabische Abgeordnete über ihn zu sagen hat zeigt, dass es von dieser Seite offizieller Vertreter – israelischer! – Araber keinen Friedenspartner gibt.)

Israelische Behörden haben einen Schmugglerring auffliegen lassen, dem es bereits gelungen war mehr als 100 Geländefahrzeuge in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Ein Vertreter der syrischen Armee behauptete Israel wolle die Lage in Syrien eskalieren und den Waffenstillstand sabotieren. (Und das angesichts der Tatsache, dass seit der „Waffenruhe“ mehr Granaten in Israel einschlugen als davor…)

Donnerstag, 15.09.2016:

Der Hamas-Abgeordnete Marwan Abu Ras „predigte“: Die Juden sind widerlichste Nation in der Geschichte.“

Freitag, 16.09.2016:

Ein PA-Sprecher forderte von der „internationalen Gemeinschaft“ Israel wegen der Verbrechen zu verurteilen, „Märtyrer“ getötet zu haben – heute wurden zwei Terroristen bei versuchten Terroranschlägen und in der Nacht einer bei einer Verhaftungsaktion getötet.

Eine Gruppe Israelis will der Frauen-Terrorflottille entgegen fahren und sie in Empfang nehmen, die sich von Barcelona Richtung Gazastreifen aufgemacht hat; wenn sie tatsächlich humanitäre Hilfe leisten wollen, dann sollten sie sich nach Syrien umlenken lassen.

Samstag, 17.09.2016:

Die IDF verstärkt ihre Kräfte in Hebron. Das Dorf Bani Naim ist abgeriegelt, nur „humanitäre Fälle“ dürfen es verlassen. Grund ist die Flut an Terroranschlägen in der Gegend.

Im Vorfeld von Annapolis (4): Die Spielregeln nach Palästinenserart

Die USA (unter Außenministerin Rice) hatten für November ein Friedenskonferenz in Annapolis angesetzt, um den Nahost-Konflikt endlich zu lösen oder eine Lösung zumindest wieder in den Bereich des Möglichen zu bringen. Wie viel Sinn macht es, diese Konferenz zu führen? Kann sie ein positives Ergebnis bringen? Was sind die Motive der Veranstalter und Teilnehmer diese Konferenz abzuhalten? Wie realistisch ist die Erwartung, dass eine Lösung wenigstens ansatzweise auf den Weg gebracht wird? Was ist dazu nötig? Dazu hier der vierte von neun Texten, die vor der Konferenz eine Einschätzung gaben.

Barry Rubin, The Jerusalem Post, 30.10.2007

Einige Sicherheitsbeamte der Fatah, die Ende Juni die Aufgabe hatten Premierminister Ehud Olmert auf dem Weg zu PA-Chef Mahmud Abbas zu schützen, planten ihn statt dessen zu ermorden. Dieses Ereignis sollte erstaunlich genug sein, um die Leute anzuregen ihre Voraussetzungen zu überdenken. Immerhin – es ist Ende 2007 – findet so etwas unter einer angeblich moderaten Führung der PA und der Fatah immer noch statt.

Die Möchte-gern-Mörder waren von der Fatah, nicht der Hamas, und sie wurden von den PA-Behörden rasch wieder frei gelassen, bevor Druck von außen zu ihrer erneuten Verhaftung führte. Voraussage: Sie werden bald ohne viel Medienberichterstattung wieder freigelassen werden. Aber das ist nur dasselbe Muster, das bei der Ermordung des israelischen Ministers Rehavam Ze’evi im Jahr 2001 zu finden war oder bei den Bewaffneten, die 2002 die Geburtskirche in Bethlehem besetzten: internationale Gleichgültigkeit, eine Show der PA-Gesetzeshüter und die Terroristen können gehen.

Die PA hat nie wirklich jemanden für den Mord oder Mordversuch an einem Israeli bestraft oder für Angriffe auf Israel. Gelegentlich, in den 1990-er Jahren, gab es Verurteilungen, aber nur für die Anklage der palästinensischen Sache zu schaden – was bedeutet, dass der Anschlag zu einem Zeitpunkt ausgeführt wurde, der die PA in eine peinliche Lage brachte. Selbst diese Sträflinge wurden bald frei gelassen.

Man sollte sich daran erinnern, dass im Fall von Olmert die Verschwörer, wären sie erfolgreich gewesen, der PA und der Fatah enormen Schaden vor einem internationalen Gipfeltreffen zugefügt hätten, von dem die Palästinenser zu profitieren hoffen. Hätten sie tatsächlich angefangen zu schießen oder gar Olmert verwundet oder getötet, wären die PA, die Fatah und die Sache der Palästinenser derart diskreditiert worden, dass es Jahre gedauert hätte, bevor ihnen wieder ein Staat oder großzügige westliche Hilfe angeboten worden wäre.

In der Konsequenz hätte Abbas sie, aufgrund seiner eigenen Interessen, erschießen lassen sollen; das ist das, was die PA mit Leuten macht, die sie als Verräter betrachtet. Aber sie werden wahrscheinlich noch nicht einmal Sozialstunden ableisten müssen.

Warum? Wegen der Regeln der palästinensischen Politik. Diese Grundsätze sind tödlich für die Hoffnung einen palästinensischen Staat zu bekommen, auch dafür, dass die palästinensische Politik moderater wird, den Terrorismus beendet oder selbst offiziell gesponserte PA-Hetze stoppt. Die Palästinenser kennen diese Regeln gut; außen Stehende scheinen sich ihrer weit gehend nicht bewusst zu sein. Es sind Ausnahmen zu finden, aber nur wenige; und da diese als beschämend betrachtet werden, bleiben sie unveröffentlicht und bilden daher keine Präzedenzfälle, die die Regeln ändern können. Diese Regeln sind:

(1) Palästinenser können andere Palästinenser nicht davon abhalten Israel anzugreifen. Das zu tun würde bedeuten die Sache zu verraten, Israels Lakai zu werden.

(2) Wer am militantesten ist, hat immer recht. Extremismus ist Heldentum. Das ist ein Grund dafür, dass die Fatah es so schwer hat mit der Hamas zu konkurrieren. Sie kann diese Rivalen nicht dafür verurteilen, dass sie zu unnachgiebig sind. Selbstmord-Bomber sind, gemeinsam mit denen, die sie führen, Vorbilder, keine fehl geleiteten Einzelpersonen und schon gar keine Bösen.

(3) Mehr Gewalt ist gut und ein „Sieg“, wenn sie Opfer verursachen oder Israel Schaden zufügen. Bis auf die rituellen Verurteilungen für die Auslandsmedien ist das eine Sache des Stolzes mit der Folge, dass sie die Sache voran bringen statt sie zu sabotieren.

(4) Keine israelische Regierung kann irgendetwas Gutes tun. Olmert ist nicht besser als irgendjemand sonst, selbst wenn er anbietet einen palästinensischen Staat zu akzeptieren und bereit ist Ostjerusalem aufzugeben. Mancher Palästinenserführer kann privat mit seinem israelischen Gegenüber über Zusammenarbeit sprechen (und selbst über dessen Traum vom Frieden), aber den eigenen Leuten darf er das nicht erzählen.

(5) Da die Palästinenser immerwährendes Opfer sind, steht ihnen alles zu, was sie wollen und sie müssen niemals irgendetwas im Tausch für israelische Zugeständnisse abgeben. Daher ist die bevorzugte diplomatische Option der PA, dass Israel sich aus der Westbank und Ostjerusalem zurückzieht, einen unabhängigen palästinensischen Staat anerkennt, alle palästinensischen Gefangenen frei lässt und dann die Gespräche beginnen können.

(6) Kein Palästinenser darf wegen Anschlägen auf Israel eine Minute länger inhaftiert werden, als es für die internationalen Public Relations nötig ist. Warum denn, wenn sie heldenhafte Taten gegen einen bösen Feind begehen – selbst indem sie Zivilisten absichtlich ermorden – sollten sie bestraft werden?

(7) Die Fatah wird niemanden wegen der Initiierung von Angriffen auf Israel bestrafen oder verjagen.

(8) Israel von der Landkarte zu wischen ist moralisch in Ordnung. Sollte irgendjemand etwas anderes sagen, wird ihm Angst gemacht oder dazu gebracht sich zu schämen und seinen Fehler als temporäre taktische Maßnahme oder Versuch die Feinde in die Irre zu führen zu rechtfertigen.

(9) Die Bewegung bestimmt das so genannte „Rückkehrecht“ zur obersten Priorität – die Forderung, dass allen palästinensischen Flüchtlinge oder ihren Nachkommen erlaubt wird in Israel zu leben. Es ist besser keinen eigenen Staat zu bekommen, als diese Forderung aufzugeben.

(10) Es ist wichtiger in einem furchtbaren Status quo standhaft und geduldig zu sein, als große Gewinne zu machen, indem man den Konflikt für immer beendet. Damit würde man die Chance der Palästinenser aufgeben, in der Zukunft den totalen Sieg zu erzielen. Ihr Recht auf das gesamte Land kann nicht aufgegeben werden.

Palästinenserführer mögen zu diesem Problem private ernsthaft ihre Missbilligung äußern, werden aber nicht dafür kämpfen es zu zerschmettern. Wenn sie sich jemals wirklich ändern, werden wir es wissen.

Aber bis dahin sind dies die Gründe, warum die palästinensische Seite nicht nach Frieden streben oder auch bestehende Verpflichtungen einhalten kann – und wird. Selbst wenn eine Hand voll führender Palästinenser eine Vereinbarung mit Griechenland erzielen will, können sie diese Gebote nicht verletzen – und schlimmer: sie werden es nicht wagen.