Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Mai – 4. Juni 2016)

Sonntag, 29.05.2016:

PA-„Premierminister“ Hamdallah besuchte Samstag eine Schule in Beit Izja, nordwestlich von Jerusalem. Dabei ehrte er einen Teenager-Terroristen, der beim Versuch Juden zu ermorden den Tod fand.

Araber legten am Sabbat in Samaria mehrere Feuer, die jüdische Ortschaften schaden sollten.

Montag, 30.05.2016:

Die Polizei konnte die jugendlichen Terroristen ermitteln und festnehmen, die am 10. Mai ältere Frauen mit Messern angriffen und zwei verletzten. Zwei der Terroristen waren schon früher verhaftet worden, der dritte wurde jetzt ermittelt.

Heckmeck:
– Während Mahmud Abbas die Franzosen wegen deren „Friedens“-Initiative bauchpinselt, fordert die PFLP zum „massenhaften Kampf“ dagegen auf. Sie wollen keinen Frieden aufgezwungen bekommen, sondern die Juden vernichten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Mai 2016)

Sonntag, 22.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Premierminister Valls ist zu Besuch in Israel. Vorher sagte er einer arabischen Zeitung, dass Israel „die Siedlungen stoppen muss“.

Montag, 23.05.2016:

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden prahlte wieder, der Iran könne Israel „innerhalb von 8 Minuten vernichten“.

Einige arabische Knessetabgeordnete trafen sich mit PA-Premier Hamdallah, um die Lage der „Palästinenser im 1948 besetzten Al-Quds“ zu diskutieren. Das wäre nach westlichem Vokabular „Westjerusalem“, meint aber auch ganz Israel. Womit er wieder den Anspruch erhebt ganz Israel zu beseitigen, um die „Besatzung“ zu beenden.

Heckmeck:
– Netanyahu sagte dem französischen Premierminister, dass der einzige Weg zu Frieden über direkte Verhandlungen führt. Israel ist fertig mit multilateralen Verhandlungen, die haben nichts gebracht. : „Ich würde schon morgen nach Paris fliegen, um mit Abbas Frieden zu schließen.“ Präsident Rivlin sagte ihm ebenfalls, dass der Weg zu Frieden nur über direkte Verhandlungen führen kann.

Dienstag, 24.05.2016:

Den Aufruf Netanyahus zu direkten Gesprächen ließ Mahmud Abbas für die PA offiziell durch seinen „Premierminister“ zurückweisen.

Mahmud Abbas sprach auf dem humanitären Weltgipfel. Dort sagte er, es sei an der Zeit Israel auszuradieren.

Die Stadt Jerusalem hat für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am Friedhof auf dem Ölberg 1,5 Millionen Schekel zur Verfügung gestellt, weil dort immer noch Gräber geschändet und zerstört werden.

Mittwoch, 25.05.2016:

Schulaufführungen in der PA: Eine Oberschule für Jungen führt auf, wie Soldaten angeblich bei einem behaupteten Nichtterroristen ein Messer platzieren, um ihn zum Terroristen zu stempeln und dann zu ermorden. Und jüngere Schüler spielen in ihrer Grundschule vor, wie sie ein „israelischen Soldaten“ hinrichten.

Mindestens 60 PA-Araber wurden seit Anfang Oktober 2015 wegen Hetze gegen Israel/Israelis auf Facebook festgenommen. Eine antiisraelische israelische NGO in Haifa behauptet dagegen es seien mindestens 150 PA-Araber (und 250 israelische Araber) verhaftet worden (was natürlich sowieso kriminell ist – im Gegensatz zu Aufstachelung zu Gewalt gegen Israelis im Internet…).

Das PA-Fernsehen feierte den Mörder eines amerikanischen Juden in Jaffa im März als „heldenhaften Märtyrer“. Die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida machte dasselbe.

Donnerstag, 26.05.2016:

Die Fatah veranstaltete heute eine Feier zu Ehren von Ayaatz al-Akhras, die im März 2002 einen Selbstmordanschlag in einem Supermarkt im Viertel Kiryat Yovoel in Jerusalem verübte (2 Tote, 28 Verletzte).

An einem Übergang von den PA-Gebieten nach Israel konfiszierten Zöllner zusammen mit dem Shin Bet eine große Ladung Baumaterial für Waffen, die nach Gaza zur Hamas geliefert werden sollte. Es gibt die Vermutung, dass die Hamas in Hebron eine Werkstatt unterhält, die die Waffenteile herstellt und sie dann in den Gazastreifen schickt.

Zum Jahrestag des Rückzugs Israels aus dem Libanon verkündete Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah, der jüdische Staat bleibe der wahre und zentrale Feind.

Ein Beduine behauptete von Polizisten in Tel Aviv angegriffen worden zu sein. Aufnahmen von Überwachungskameras belegten jetzt, dass der Beduine die Polizisten angegriffen hatte.

Freitag, 27.05.2016:

Der arabische MK Abu Arar wurde von der Hamas interviewt. Dabei versprach er, dass Mitglieder seiner Fraktion das Verbot des Premierministers von Tempelberg-Besuchen durch (alle!) Knesset-Mitglieder missachten werden. Das Verbot verletze die freie Religonsausübung, sagt er, tritt aber dafür ein, dass Juden den Tempelberg gar nicht erst betreten dürfen.

Samstag, 28.05.2016:

Aus dem Libanon melden Medien, dass die Hisbollah Tunnel unter der Grenze nach Israel gräbt.

Der Terrorist Abdel Fattah al-Sharif wurde in Hebron beerdigt. Etwa 1.000 Personen nahmen daran teil und brüllten religiöse Überlegenheits-Parolen und forderten Rache.

Heckmeck:
– Die Konferenz von Paris steht noch aus, das stellt Mahmud Abbas schon wieder Vorbedingungen. So sollen direkte Verhandlungen mit Israel zeitlich begrenzt werden und die Resolutionen einen (automatischen) Mechanismus zu ihrer Umsetzung bekommen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Mai 2016)

Sonntag, 15.05.2016:

Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, dass das jordanische Parlamente, anders als die Regierung, den Friedensvertrag mit Israel „entschieden ablehnt“. Israel respektiere den Friedensvertrag nicht, es untersuche Verbrechen seiner Soldaten nicht, es mordet und die Israelis helfen den Opfern nicht, blablabla…

Die Polizei des Distrikts Binyamin nahm zwei Verdächtige im Fall des Bombenanschlags in Hizme am 11. Mai fest. (Dem schwer verletzten Offizier geht es inzwischen etwas besser.)

Montag, 16.05.2016:

Mehrere Dutzend hareidische und chassidische Rabbiner forderten auf einer Konferenz in Har Nof, dass keine Koalitionsregierung mit Politikern/Parteien eingegangen wird, die dafür sind historisch israelisches Land aufzugeben. Außerdem forderten sie, dass jeder arabische Terrorist exekutiert wird, sobald er in der Absicht Juden Schaden zuzufügen sein Haus verlässt. (Nicht gerade die wünschenswert feine Art…)

Im April war ein Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen worden, der in Waffenschmuggel für die Hamas und andere Terrororganisationen verwickelt ist. Er gab im Verhör wichtige Informationen zur Organisation der Schmuggeltätigkeiten preis, die zeigen, dass die Hamas die Lockerung der Beschränkungen für Fischer aus dem Gazastreifen kräftig ausnutzt.

Die Vereinigung palästinensischer Gelehrter und Prediger erklärte, der Begriff „Tempelberg“ sei eine von Juden erfundene „historische Lüge“. Der Ausdruck „Al-Aqsa“ sei der religiös, historisch und politisch korrekte Begriff, der auf das 1500 Jahre alte Recht der Muslime auf den Berg hinweise. Der Tempelberg war also schon muslimisch, bevor es den Islam überhaupt gab…

Die PLO erklärte (erneut), dass sie das „Rückkehrrecht“ der „Palästinenser“ nach Israel niemals aufgeben wird.

Das PA-Fernsehen ließ mal wieder eine Sendung ausstrahlen, in der ein kleines Mädchen eine Lüge propagierte: Juden töten auf dem Tempelberg Muslime.

Dienstag, 17.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Präsident hat die Konferenz zur Wiederbelebung des „Friedensprozesses“ in Paris verschoben. Sie soll „im Verlauf des Sommers“ (statt Ende Mai) stattfinden. Grund war, dass US-Außenminister Kerry den Termin nicht hätte wahrnehmen können.
– Derweil unterstützt der ägyptische Präsident den französischen Vorschlag für Nahost-Gespräche.

Mahmud Abbas behauptet, er wolle, dass die israelische Frau in der Lage ist sicher zum Einkaufen zu gehen, Ehemänner sicher zur Arbeit zu bekommen und dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Er sei gegen Terrorismus und Extremismus. Und die Hand sei zum Frieden ausgestreckt. (Sieht man ja tagtäglich mit der Hasspropaganda seiner Medien und Prediger…)

Mittwoch, 18.05.2016:

Die Fatah feierte auf ihrer Facbookseite die Ermordung von 24 Israelis 1972 am Flughafen Lod (heute Ben-Gurion), bei dem zudem 70 Menschen verletzt wurden. Der überlebende der 3 (japanischen) Terroristen wurde „gegrüßt“ und als Held bezeichnet.

Donnerstag, 19.05.2016:

Die Polizei durchsuchte das Haus eines Arabers in Qalansuwa (Zentralisrael) und fand dort Rohrbomben, Munition, Tausende Federn für Handgranaten und Raketen. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen.
Außerdem wurde ein Versuch vereitelt 60.000 Bausätze für Handgranaten, Mörser und Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Heckmeck:
– Frankreich hat den Beginn der Nahost-Friedenskonferenz jetzt auf den 3.Juni festgelegt. US-Außenminister Kerry hat da Zeit.

Freitag, 20.05.2016/Samstag, 21.05.2016:

Zakaria Al-Agha (Fatah): Die „Palästinenser“ werden nach Israel „zurückkehren“, dazu haben sie das Recht, nicht in einen Palästinenserstaat.

Die UNO beherbergt im Flug zum Cafe im Keller des Gebäudes in New York eine Ausstellung über Israel mit Tafeln, die die Aspekte beschreiben, darunter Israels Araber, technologische Innovationen und andere Aspekte des Lebens in Israel. Auf einer der Tafeln wird Jerusalem als „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volks“ bezeichnet. Dagegen protestierten die arabischen Staaten, die OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) und – natürlich die PA. Deren Mission bei der UNO schrieb einen Brief, in dem es hieß jede Bezugnahme „die israelische Souveränität über dieses Land [gleich das ganze LAND, nicht „Ost“-Jerusalem] behauptet … ist rechtlich, politisch und moralisch falsch und inakzeptabel“. Außerdem würde die „palästinensische Existenz in der Stadt sowie ihre historisch arabische, muslimische und christliche Identität und Erbe über die Jahrhunderte geleugnet“. [Klar doch – israelische Araber z.B. sind Teil der Ausstellung, werden aber bestritten? Logik ist nicht die Stärke der Hasser…]

Eine Erfindung der Palästinenser…

gefunden auf Facebook:

Identitaetsdiebstahl-Pallis

Lustige Palästina-Fakten Nr. 9:

Wussten Sie, dass die Palästinenser 1967 Identitätsdiebstahl erfanden – mehr als 30 Jahre, bevor das in den Vereinigten Staaten ein Bundesverbrechen wurde?

Yassir Arafat (1):
„Wir sind die Nachkommen der ursprünglichen Jebusiter.“

Yassir Arafat (2):
„Wir sind die Nachkommen der Philister. Wir sind seit 4.000 Jahren hier gewesen.“

PA-Präsident Mahmud Abbas:
„Jesus war Palästinenser.“

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat:
„Wir sind Kanaaniter und lebten in der Region 5.500 Jahre bevor Josua Ben-Nun kam und meine Heimatstadt Jericho niederbrannte.“

(Anmerkung heplev: Wenn sie sich wenigstens mal für eins entscheiden würden, statt sich ständig selbst zu widersprechen…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Mai 2016)

Sonntag, 08.05.2016:

Zahlen: Dieses Jahr vereitelte der Shin Bet bereits 77 Anschläge, darunter 5 Selbstmord-Bombenanschläge.

Die Einwohner des Umfelds des Gazastreifens fordern, dass die IDF wieder in ihre Gemeinden zurückkehrt, weil die Terrortunnel ihrer Meinung nach bis unter ihre Häuser führen.

Benjamin Netanyahu versprach, dass weiter nach den Terrortunneln gesucht und diese aufgespürt werden.

Die Bauern im Umfeld des Gazastreifens durften heute wieder auf ihren Feldern arbeiten.

Montag, 09.05.2016:

Auf einen Terrormord im Oktober kam jetzt eine „wahre zionistische Antwort“: Eine jüdische Organisation kaufte in der Nähe des Tatorts ein weiteres Gebäude.

Mahmud Abbas besuchte den ägyptischen Präsidenten al-Sisi. Die beiden besprachen, wie sie den jüdischen Siedlungen ein Ende bereiten könnten. Der Ägypter versprach, dass weiterhin alles tun wird, damit ein Palästinenserstaat gegründet wird.

Meinungsumfrage in Israel: 77,6% der Juden glauben nicht, dass es einen verhandelten Frieden mit den Palästinensern geben kann. Deutlich mehr als zwei Drittel glauben nicht, dass Israels Kontrolle über Judäa und Samaria eine „Besatzung“ ist.

Dienstag, 10.05.2016:

Die „Teiche Salomos“, eins der beeindruckendsten architektonischen Projekte aus der Zeit des Zweiten Tempels (gebaut von König Herodes) verfallen. Weil sie unter PA-Kontrolle stehen, müsste diese das Bauwerk restaurieren bzw. erhalten. Besorgte Bürger haben die PA aufgefordert das archäologische Erbe zu reparieren oder wenigstens Israel zu erlauben das zu tun.

Arabische Studenten schwenkten Palästinenserflaggen auf dem Campus der Ben Gurion-Universität. Jüdische Studenten kamen mit Israel-Flaggen zu einer Gegendemonstration. Ein Politiker von Yisrael Beytenu bot an die Araber an die Bir Zeit-Universität in Ramallah und die Universität von Damaskus zu verbringen.

Der israelische Innenminister erwägt dem BDS-Führer Ombar Barghouti die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Israel zu entziehen. Barghouti studiert seit 7 Jahren an der Universität Tel Aviv. Ihm wurden bereits Reisedokumente verweigert, die Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung in der Regel ausgestellt werden.

Ein PA-Kolumnist schrieb in einer PA-Zeitung Israel würde an den Palästinensern einen „sogar barbarischeren und diskriminierenderen Holocaust“ verüben als die Nazis an den Juden.

Mittwoch, 11.05.2016:

Der gestern bei dem Bombenanschlag in Hizme schwer verletzte Offizier ist immer noch nicht außer Lebensgefahr. Er wurde im Krankenhaus einer komplizierten Operation unterzogen. Insgesamt waren gestern 4 Sprengsätze explodiert; der Offizier erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Gesicht. Das Bombenräumkommando hatte weitere fünf Sprengsätze gefunden.

3 israelische Araber aus Galiläa wurden festgenommen, weil sie Terroranschläge in Akko und in der Altstadt von Jerusalem geplant und vorbereitet hatten.

Am Morgen marschierten Mitglieder der antiisraelischen Sekte Naturei Karta in Mea Shearim und protestierten gegen den Gefallenengedenktag. Sie verspotteten hareidische Soldaten als „Opfer des spirituellen Kriegs zwischen dem Zionismus und der geistlichen Bewegung“ (ihrer).

Eine der alten Damen, die gestern von arabischen Messerstecher-Terroristen angegriffen wurden, berichtete, dass in er Nähe befindliche arabische Arbeiter sich weigerten, den blutenden Opfern zu helfen.

PA-Premierminister Hamdallah nahm an einer internationalen Konferenz in Ramallah teil. In seiner Rede verkündete er nicht nur den üblichen Stuss über israelische „Besatzung“ und die angebliche „ewige arabische Identität“ Jerusalems, die Israel angeblich auslöscht sowie die angebliche Vertreibung der Araber aus Jerusalem; er verkündete auch, dass die PA den Weg des früheren Muftis von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini weiter gehen würde, den er als „Sohn der palästinensischen Nation mit reinem Herzen“ bezeichnete. (Dessen Herz war so rein, dass er einen Pakt mit den Nazis schloss, um die Juden auszurotten.)

Freitag, 13.05.2016.

Bei dem israelischen Luftangriff auf einen Hisbollah-Waffenkonvoi an der syrisch-libanesischen Grenzen wurde offenbar ein sehr ranghoher Militärführer der Terrororganisation getötet, der eventuell die Nummer 2 hinter Hassan Nasrallah war.

Nach Angaben israelischer Geheimdienstler sind mehrfach ISIS-Mitglieder durch die Hamas-Tunnel aus Ägypten in den Gazastreifen übergewechselt und haben dort eine militärische Ausbildung erhalten.

Samstag, 14.05.2016:

Umfrage bei den Westbank-PalArabern: Die meisten wollen eine Föderation mit Jordanien. Eine Mehrheit lehnen die endgültige Lösung mit einem Palästinenserstaat in den „Grenzen von 1967“ ab; noch mehr einen in den „Grenzen von 1967“ mit etwas Landtausch. Und noch einmal etwas mehr die Gründung eines binationalen Staats für Araber und Juden. Fast 60% denken, dass die Maßnahmen der PA-Sicherheitskräfte die Zahl der Anschläge auf Juden verringerte – und mehr als 60% finden das schlecht.

Die Hisbollah behauptet jetzt ihr Terrorführer sei nicht durch den israelischen Luftangriff getötet worden, sondern von einer sunnitischen Islamisten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.