Kindern Judenhass einimpfen

Mahmud Abbas, der Friedenspartner, der Moderate, schenkt einem kleinen Jungen ein Bild, auf dem Plakate von ihm selbst und Dalal Mughrabi abgebildet sind. Dalal Mughrabi wird als Heldin und  Vorbild propagiert. Sie war die Anführerin beim „Küstenstraßen-Massaker“ 1978, bei dem eine unbeteiligte amerikanische Fotografin und 37 Fahrgäste eines Busses, darunter 12 Kinder von palästinensischen Terroristen ermordet wurden.

(gesehen auf twitter)

Abbas: „Keine Verhandlungen, während der Deal des Jahrhunderts auf dem Tisch ist.“ Welche Ausreden hatte er die letzten zehn Jahre?

Elder of Ziyon, 2. März 2020

Mahmud Abbas traf sich mit Mitgliedern seiner Fatah-Bewegung; dabei bekräftigte er, dass er niemals mit Israel verhandeln wird, solange der „Deal des Jahrhunderts“ auf dem Tisch liegt.

Natürlich hat er nicht verhandelt, seit er Obamas Parameter ablehnte, daher hat sein Mangel an Verhandlungsbereitschaft nichts mit Trump zu tun. Es ist schlicht Abbas‘ Verweigerungshaltung; er hält an Positionen fest, die die PLO seit 1988 vertreten hat.

Er sagte, er würde mitmachen, wenn die Verhandlungen unter der Leitung des Quartetts stattfinden – erinnern Sie sich an die? – und wenn UNO-Resolutionen Vorbedingungen sind, die er als „internationale Legitimierung“ bezeichnet.

Abbas brachte auch eine neue Theorie an; er sagte, er glaube nicht, dass Jared Kushner oder Jason Greenblatt den Plan geschrieben haben. Er glaubt, es sei Israels Dore Gold gewesen, Präsident des Jerusalem Center vor Public Affairs, der ihn den Amerikanern diktierte. Sein „Beweis“: Der Plan Frieden zum Wohlstand erwähnt knafeh aus Nablus und (ich denke) etwas von palästinensischer Eiskrem, etwas, wovon die Amerikaner wohl kaum etwas wissen konnten.

Der Plan Frieden zum Wohlstand erwähnt nichts von Nablus-knafeh oder Eiskrem. Offenbar hat Abbas den Plan nie wirklich gelesen und ließ in von irgendeinem Untergebenen für sich zusammenfassen – und zwar schlecht.

Das letzte Aufbäumen für die palästinensische Eigenstaatlichkeit

PA-Führer Mahmud Abbas‘ Auftreten bei der UNO unterstrich den sterbenden Zustand der palästinensischen Nationalbewegung und zeigte Verzweiflung, Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit.

James Sinkinson, Israel HaYom, 27. Februar 2020 (urspr. JNS.org, 25. Februar 2020)

Trotz seines Mangels an bedeutenden Leistungen als Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde ist Mahmud Abbas in den letzten 15 Jahren seiner auf vierjährigen Amtszeit ein eindrucksvoller, kampfeslustiger Gegner Israels gewesen.

Abbas‘ Auftreten bei den Vereinten Nationen etwas früher diesen Monat markierte allerdings einen verzweifelten, traurigen – sogar armseligen – Tiefpunkt der 57 Jahre alten palästinensisch-arabischen Souveränitätsbewegung.

Seine Botschaft bestätigte, dass die weitere Aufwendung US-diplomatischen Kapitals zur Rettung der Palästinenser derzeit unangebracht ist. Es scheint sicherlich an der Zeit, dass der achtzigjährige Führer zurücktritt.

Abbas‘ Rede vor den UNO-Delegierten war leidenschaftlich, aber erschöpft. Auch sein Versuch für eine Resolution des Sicherheitsrats zu werben, mit der Präsident Donald Trumps „Frieden zu Wohlstand“-Deal – der einen souveränen Palästinenserstaat fordert – als illegal verworfen wird, schlug fehl.

Zuerst attackierte Abbas den Trump-Plan; er beschuldigte die Mitglieder der US-Administration den Präsidenten hinters Licht geführt zu haben. „Ich weiß nicht, wer Trump solch furchtbaren Rat gibt. So ist Trump nicht. Der Trump, den ich kenne, ist nicht so“, sagte er.

Diese Äußerung scheint hoffnungslos naiv, bedenkt man, dass der Trump-Plan absolut zu einem Präsidenten passt, der bereits die US-Botschaft nach Jerusalem verlegte, israelische Souveränität über die Golanhöhen anerkannte, die Siedlungen in Judäa und Samaria für legal erklärte und hunderte millionen Dollar Unterstützung für die palästinensischen Araber strich.

Abbas zeigte zudem eine Serie von fünf Landkarten, die angeblich schauen, wie „palästinensisches“ Territorium vom von den USA und der UNO unterstützten israelischen Moloch seit 1917 weggefressen wurde.

Während die Palästinenser mit ihrem Versuch Eigenstaatlichkeit zu erhalten bestimmt praktisch alle Druckmittel verloren haben und während die Größe eines potenziellen Palästinenserstaats in der Tat abnimmt – hat das Problem nicht in Übergriffen auf souveränes oder sogar zugesagtes palästinensisches Territorium bestanden.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass die palästinensischen Araber es nie geschafft haben Souveränität über auch nur einen Quadratzentimeter Palästinas geltend zu machen; nicht 1948, als die Araber einhellig den Vorschlag der UNO zur Teilung des Heiligen Landes in einen arabischen (nicht palästinensischen) und einen jüdischen Staat ablehnten; und auch zu keiner Zeit in den letzten 72 Jahren seit der Ausrufung der Unabhängigkeit Israels.

Es ist nützlich sich zu erinnern: Hätten die Araber die UNO-Teilung 1948 akzeptiert, hätten auch die Palästinenser jetzt 72 Jahre Unabhängigkeit feiern können.

Stattdessen haben arabische Ansprüche auf irgendeinen Teil des Heiligen Landes seitdem immer weiter abgenommen – nachdem Israel fünf angreifende arabische Armeen 1948 besiegte; nachdem es 1967 drei angreifende arabische Armeen besiegte; und nachdem es 1973 zwei angreifende arabische Armeen besiegte.

Die palästinensischen Araber haben seitdem viele Gelegenheiten zum eigenen Staat verspielt; sie haben in den Jahren 2000, 2001 und 2008 Israels großzügige Angebote für einen Staat mit einer Hauptstadt in Jerusalem abgelehnt und Trumps höchst realistisches und möglicherweise letztes Angebot der USA zurückgewiesen.

Neben Abbas‘ Hetzrede gegen den Trump-Plan (aber nicht seinen Freund Trump) in der UNO gab der Palästinenserführer auch Erklärungen herzlicher Akzeptanz des jüdischen Volks und seiner Bereitschaft ab sofort über Frieden zu verhandeln.

Natürlich war es Abbas, der erst vor ein paar Jahren die Juden warnte (spuck, spuck) heiligen muslimischen Boden nicht zu „kontaminieren“, indem sie den Tempelberg betreten, die heiligste Stätte der Juden überhaupt. Er lehnte in der UNO-Rede zudem die einfache Akzeptanz des jüdischen Staats ab – die einfachste, grundlegendste Voraussetzung dafür in Friedensverhandlungen einzutreten.

Kurz gesagt: Abbas Erscheinen vor den Vereinten Nationen unterstrich nur den Sterbezustand der palästinensisch-arabischen Bewegung zu Eigenstaatlichkeit. Seine langweiligen Beschwerden, seine bekannten Lügen, seine leeren Versprechungen – kommunizierten zusammen eine traurige Verzweiflung, Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit.

Bevor die Palästinenser die Ära Arafat/Abbas nicht hinter sich lassen – diese gescheiterte alte Garde durch frisches Blut ersetzen, Leute, die es ernst meinen und mutig Frieden und Wohlstand für das palästinensische Volk verschrieben sind, statt Israel erobern zu wollen – scheint es keinen Sinn zu machen, dass die Vereinigten Staaten (oder irgendein anderes Gremium) Zeit, Geld oder Gelegenheit investieren, indem nutzlose Angebote an Geld und diplomatischer Unterstützung hervorgezaubert werden.

Die Palästinenser haben jede Chance einen Staat zu bilden vergeudet und damit, im Verlauf der Jahrzehnte, erlaubt, dass die Größe ihres potenziellen Territoriums sich verringert – ein Trend, der sich wahrscheinlich fortsetzt. In der Tat bestände für die Palästinenser heute der beste Kurs darin den Trump-Plan aufzugreifen und das Beste daraus zu machen.

Die 1.000 Nein von Abbas

Wie weit kann Abbas mit seiner Gegnerschaft zu Verhandlungen und Kompromiss gehen, mit der Ermutigung zu Gewalt, Verehrung von Terroristen, Verbreitung von Hass und dem Puschen der Kriminalisierung Israels – und immer noch als Inbegriff des Friedens gelten?

David M. Weinberg, Israel HaYom, 23. Februar 2020

Zuerst  gab es nach dem Sechstage-Krieg im September 1967 von der Arabischen Liga das, was als die „Drei Nein“ berüchtigt wurde: Nein zu Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels, Nein zu Verhandlungen mit Israel.

Dann kam der Gipfel der Arabischen Liga letzte Woche, auf dem PA-Diktator Mahmud Abbas diese Verweigerungsformulierung mit seiner Erklärung der „Eintausend Nein“ zum neuen amerikanischen Nahost-Friedensplan „nachbesserte“.

Der Trump-Plan, schimpfte Abbas, gründe auf der üblen Balfour-Erklärung, „die von den USA und Großbritannien ersonnen wurde, um die palästinensische Sache zu liquidieren“. Er wiederholte seine Forderung von 2016, dass Britannien sich beim palästinensischen Volk für die „Katastrophen, Nöte und Ungerechtigkeiten“ der Balfour-Erklärung entschuldigt; nachträglich droht er Britannien zu verklagen und drohte jedem Weltführer, der die Initiative Trumps möglicherweise befürworten könnte.

Scheik Mohammed Hussein, von Abbas handverlesen zum Großmufti von Jerusalem auserkoren, verstärkte Abbas‘ Drohungen und Flüche mit der Warnung, wer immer über den Trump-Plan verhandele, sei ein „Verräter an Allah und seinem Boten und an der gesegneten Al-Aqsa-Moschee, Jerusalem und Palästina. Wer immer diese brutale Aggression plant oder unterstützt oder dazu schweigt, verdient den Fluch Allahs, seiner Engel und aller Menschen“, wetterte der Mufti.

Abbs schwor zudem Israel „niemals“ als den Nationalstaat des jüdischen Volks anzuerkennen (und verspottete russische und äthiopische Immigranten nach Israel als Nichtjuden). Er schwor das sogenannte Rückkehrrecht nach Israel „niemals“ aufzugeben, „niemals“ israelische Sicherheitskontrolle über das Jodantal zu akzeptieren, „niemals“ Juden zu erlauben in Judäa zu leben und „niemals“ israelische Souveränität über irgendeinen Teil der Altstadt von Jerusalem zu akzeptieren.

Die Frage lautet also: Wie weit kann Abbas in seiner Gegnerschaft zu Verhandlungen und Kompromiss, der Ermutigung zu Gewalt, Terroristen zu verehren, Hass zu seien und die Kriminalisierung Israels zu puschen gehen – und dabei von der israelischen Linken (denken Sie an Ehud Olmert), der amerikanischen jüdischen Linken (denken Sie an Jeremy Ben-Ami) und der Weltgemeinschaft immer noch als Inbegriff des Friedens gelten?

Bedenken Sie: Fast zwei Jahrzehnte lang ist den Israelis erzählt worden, dass Mahmud Abbas der vernünftigste Palästinenserführer sei, auf den sie hoffen könnten; dass er Israels bester Friedenspartner sei; dass er der Moderate sei, mit dem ein großer Kompromiss ausgehandelt werden könne. Die Israelis wollten das nur allzu gerne glauben.

Aber dann kam Abbas, der 2008 vor Premierminister Olmerts unerhört großzügigen und entsetzlich gefährlichen territorialen Angebot davonlief; und der Abbas, der es ablehnte Friedensgespräche mit Premierminister Benjamin Netanyahu sogar ablehnte, nachdem Netanyahu den Siedlungsbau einfror; und der Abbas, der 2014 US-Außenminister John Kerry im Regen stehen ließ.

Seitdem hat Abbas angestrebt die Dynamik des Friedenschließens auf den Kopf zu stellen; seine Eigenstaatlichkeit von der internationalen Gemeinschaft „ausrufen“ zu lassen, ohne mit Israel einen Kompromiss eingehen zu müssen. Er ruft die internationale Gemeinschaft regelmäßig schlichtweg dazu auf Israel eine Lösung „aufzuerlegen“; die Regierung Israels dazu zu verdonnern aus Jerusalem und „allen besetzten Palästinensergebeiten“ abzuziehen.

Im Verlauf des letzten Jahrzehnts ist Abbas‘ Giftigkeit legendär geworden. In der UNO-Vollversammlung bezeichnete er Israel als „brutal“, „aggressiv“, „rassistisch“, „Apartheid“, „völkermörderisch“ und „kolonialistisch“; beschuldigte es „mehrgliedrige Politik der ethnischen Säuberungen“, „außergerichtlicher Hinrichtungen“ und „Schüssen auf palästinensische Zivilisten durch Ermordungen, Luftangriffe und Artilleriebeschuss“.

Er spricht natürlich von historischen Verbindungen der Christen und Muslime zum Heiligen Land – aber nur von deren; und von mehr als 70 Jahren israelischer Besatzung, was heißt, dass das Israel von vor 1967 nicht legitimer israelisch sei als Judäa und Samaria.

Abbas‘ Fatah-Bewegung macht klar, dass sie Israels bloße Legitimität ideologisch ablehnt, trotz der palästinensischen Unterschrift unter die Oslo-Vereinbarungen. Der Jargon in Fatah-Zeitungen und sozialen Medienkonten dreht sich regelmäßig um Vergänglichkeit und Dauerhaftigkeit; um israelische „abiroun“ (Vergänglichkeit) und die „bakoun“ (die, die bleiben) der Palästinenser. Die Botschaft ist klar: Am Ende wird Israel beseitigt werden.

Erst diese Woche postete Fatah-Kommissar und Mitglied des Zentralkomitees Tawfiq Tirawi auf Facebook: „Wer sagte, dass wir für einen Staat (in den Linien) von 1967 sind? Wer sagte das? In der Fatah gibt es das nicht in unserer Verfassung und in unserer Charta!… Wir sagen, dass Nazareth, Haifa und Akko [d.h. israelische Städte] palästinensisch sind und sie werden palästinensisch bleiben! Unser palästinensisches Land reicht vom Fluss (Jordan) bis zum (Mittel-) Meer. Kein Palästinenser, kein ranghoher Palästinenservertreter und kein Palästinenserführer darf es wagen die Landkarte Palästinas auf die Westbank und den Gazastreifen zu reduzieren! Er würde nicht in der Lage sein auch nur einen Meter durch die Straßen unserer palästinensischen Städte zu gehen.“

Während Abbas immer klappriger und garstiger wird, haben er und seine Leute auf Holocaust-Leugnung zurückgegriffen. Am 23. Januar veröffentlichte Abbas‘ guter Freund Muwaffaq Matar vom Revolutionsrat der Fatah eine Kolumne in der PA-Sprachrohr-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, in der glühend auf Abbas‘ Dissertation am Moskauer Orient-Kolleg von 1982 verwiesen wird: „Die heimlichen Beziehungen  zwischen Nationalsozialismus und Zionismus, 1933-1945“ – darin wird behauptet, dass Zahl der jüdischen Holocaustopfer weniger als eine Million betrug.

Daher noch einmal: Was wird nötig sein, damit die israelische Linke und die internationale diplomatische Gemeinschaft sich über Abbas hinaus bewegt und andere Optionen überlegt?

Das ist eine wichtige Frage, wegen eines entscheidenden historischen Präzedenzfalls. Israel litt während des Oslo-Prozesses auf ähnliche Weise an Yassir Arafat. Auch damals waren die Linke und die Administration Clinton dem Palästinenserführer und dem Konzept der Verhandlungen mit ihm derart zugetan, dass sie seine Unterstützung für Terror und sein Schüren von Hass auf Israelis und Juden ignorierten.

Wenn Kritiker des Oslo-Prozesses Beweise für Arafats Tun aufbrachten, wurden sie als Friedensfeinde abqualifiziert. Alle Aufmerksamkeit, die Arafats „Mängeln“ gewidmet wurde, betrachtete man aus der Notwendigkeit heraus sich auf die Fortschritte der Friedensverhandlungen zu konzentrieren.

Derselbe armselige Prozess hat sich mit Abbas wiederholt. Sein Extremismus ist ignoriert worden; seine Verschleppungstaktiken übersehen; seine Korruption toleriert; sein Durchgreifen gegen demokratisch gesinnte Kritiker auf alarmierende Weise missachtet.

Bis jetzt. Die Friedensinitiative von Trump lässt Abbas und seine Saboteure von der Fatah hinter sich; die Palästinenser werden ausdrücklich gelockt eine neue Führung ins Auge zu fassen, die zu Kompromissen und wahrer Aussöhnung mit Israel bereit ist; und es wird die Zusage auf eine glänzende nationale und wirtschaftliche Zukunft für sie in Aussicht gestellt.

Leider hat die palästinensische Autonomiebehörde unter Arafat und Abbas alle betrogen: Palästinenser, die demokratische Eigenherrschaft und gute Regierungsform genießen sollten; Israel, das einen Friedenspartner bekommen sollte; und die arabische Welt, die zu Gunsten gegenseitig Nutz bringender regionaler Kooperation von dem kräftezehrenden Konflikt mit Israel (im Namen der Palästinenser) befreit werden sollte.

Hoffentlich wird Trumps neues Friedens-Paradigma Abbas‘ 1.000 Neins vernichtend schlagen.

Was stimmt denn nun?

Ich würde sagen, das, was der Typ da seinen Leuten in „Palästina“ verkündet, denn das stimmt mit dem überein, was die PA das Volk direkt, über ihre Medien, über Moscheen, in Schulen lehrt: Ganz Israel ist „Palästina“, eine Anerkennung Israels gibt es nicht.

Mahmud Abbas belügt die UNO: „Wir haben Israel anerkannt“. Eine Kleinigkeit, bedenkt man, dass er auch behauptet, die „Palästinenser“ hätten die Oslo-Vereinbarungen in allen Einzelheiten erfüllt. Ach ja, den Oslo-Verträgen seien sie auch komplett verpflichtet. So oft, wie er sie schon selbst als beendet und/oder aufgehoben erklärt hat, ist das nur noch lachhaft.
Praktisch zeitgleich verkündete sein Stellvertreter bei einer Kundgebung in „Palästina“, dass „Palästina“ von Galiläa bis „Um Rasch-rasch“ (Eilat) geht, dass also Israel „Palästina“ ist.

(Quelle, Video von Palestinian Media Watch)

Nicht aus der „Titanic“: Mahmud Abbas bietet China Hilfe bei Bekämpfung des Coronavirus an

David Lange, Israellycool, 16. Februar 2020

Manchmal schreiben sich die Pointen fast von selbst:


Präsident Abbas sagt Chinas Botschafter in Ramllah:
„Palästina ist bereit alle mögliche Hilfe zu leisten, um China bei Bekämpfung des Coronavirus zu helfen.“

Man kann nur vermuten, welche „mögliche Hilfe“ das sein könnte:

  • Einen „Tag des Zorns“ gegen den Coronavirus ausrufen.
  • Steine und Molotowcocktails auf den Coronavirus werfen.
  • Den UNO-Sicherheitsrat auffordern eine Resolution zu verabschieden, mit dem der Coronavirus verurteilt wird.
  • Masken liefern.

Die Palästinenser verwenden also Obst, Gemüse und Plastik, um mit den giftigen Besatzungsgasen klarzukommen, die auf Demonstranten an der Gaza-Grenze geschossen werden.

  • Eine spezialisierte Ärztin schicken, die die unter dem Coronavirus Leidenden behandelt.

(Tipp: Es handelt sich um eine Schauspielerin, die in einer Arztserie mitspielt, von den PA-Propagandisten aber schon als echte muslimische Ärztin verkauft wurde.)

Nachtrag:

Bei der Sache mit dem „Tag des Zorns“ gegen den Coronavirus liegt er nicht allzu weit daneben:
PA-Araber verbrannten Reifen am Eingang eines Krankenhauses in Jericho, nachdem Gerüchte aufkamen, dort befänden sich Coronavirus-Patienten.

Die Lügen-Landkarten des Mahmud Abbas

Dass Abbas das auf die höchste Ebene der internationalen Diplomatie brachte, legt nahe, dass er glaubt, die Welt sei bereit diese revisionistische Geschichte des Nahen Ostens zu übernehmen. Leider könnte es sein, dass er diesbezüglich nicht falsch liegt.

Danny Danon, JNS, 18. Februar 2020

PA-Führer Mahmud Abbas am 11. Februar 2020 bei den Vereinten Nationen (Quelle: Screenshot)

Als PA-Führer Mahmud Abbas letzte Woche vor dem UNO-Sicherheitsrat sprach, um den Nahost-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zu verurteilen, brachte er ein eigenartiges Requisit mit: Eine Grafik mit einer Serie von Landkarten, die den Titel „Der historische Kompromiss der Palästinenser“ trug. Sie behauptet zu zeigen, wie das „historische Palästina“ im Lauf des 20. Jahrhunderts „verschwand“.

Obwohl die Verwendung von Bildern bei der UNO weder neu noch einzigartig ist, hat es auf der höchsten Ebene der internationalen Diplomatie nie eine Grafik gegeben, die derart unverhohlen die Geschichte verfälscht. Diese Episode sollte außerhalb von Turtle Bay Alarmglocken klingen lassen, denn sie repräsentiert einen zunehmenden Trend der Umschreibung von Geschichte des Nahen Ostens.

Abbas‘ Grafik, die gemeinhin die „Landkarte der Lügen“ genannt wird, suggeriert irreführend, wie das sogenannte „historische Palästina“ von 1917 in seiner Größe durch eine Serie an Kompromissen in den Jahren 1937, 1947 und 1967 schrumpfte, bis es in „Trumps Plan“ von 2020 kaum noch erkennbar ist. Nimmt man das für bare Münze, dann legt die Landkarte nahe, dass die plötzliche Gründung und das Wachstums eines Staates, nämlich Israel, auf Kosten eines anderen erfolgte, Palästina.

Die Wahrheit sieht jedoch völlig anders aus.

Die Vorstellung, dass 1917 ein souveräner Staat „Palästina“– so wie in Abbas Landkarte dargestellt – existierte, ist fantasievolle Neuinterpretation der Geschichte. Die angestammte Heimat des jüdischen Volkes und der Ort der zwei Tempel und zahlreicher Königreiche wurde von den Römern an der Ostküste des Mittelmeers in „Palästina“ umbenannt, nachdem sie die jüdischen Königreiche von Judäa und Israel im Jahr 70 n.Chr. zerstörten; das war ihr Versuch die jüdische Verbindung zum Land aus den historischen Annalen zu löschen.

Die nächsten anderthalb Jahrtausende sollte die Souveränität wechseln, während Imperien um die Kontrolle über das Heilige Land stritten. Im 20. Jahrhundert war das osmanische Reich 400 Jahre lang der Souverän gewesen, trat aber die Kontrolle über „Palästina“ ab, damit die jüdische und die arabische Bevölkerung seiner Auflösung 1917 an den Völkerbund überging.

Bis heute hat es ein souveränes „Palästina“ nie gegeben, was auch im Widerspruch zur zweiten Täuschung in Abbas‘ Landkarte steht: dass die Palästinenser historische „Kompromisse“ gemacht haben. In den 1930-er Jahren schlug Chaim Weizmann (später der erste Präsident Israels) vor, dass die jüdische Gemeinschaft einem Staat zustimmen würde, auch wenn er nur „die Größe eines Tischtuchs“ haben würde. Während die Juden Palästinas bereit waren selbst die minimalsten Stufen der Souveränität zu akzeptieren, waren die Araber Palästinas nicht bereit irgendetwas anderes als das Maximum zu akzeptieren. Für sie war arabische Souveränität an der Verweigerung jüdischer Souveränität gebunden.

Kompromiss ist nötig, wenn eine begrenzte Menge zwischen mehreren Parteien aufgeteilt wird. Aber die Nullsummen-Rechnung der Araber hat eine Kultur der Verweigerung gezüchtet. Während die Juden ständig internationalen Teilungsangeboten zustimmten – dem Plan der Peel-Kommission 1937, dem UNO-Teilungsplan von 1947 und das Angebot von Land für Normalisierung 1967 – war die Antwort der Araber und Palästinenser jedes Mal ein „Nein“ zu Kompromiss. Mit der Vorstellung dieser Landkarten als „Kompromisse“ seitens der Palästinenser versucht Abbas Geschichte umzuschreiben.

Wenn ein Bild tausend Worte wert ist, hat Abbas der Wahrheit unermesslichen Schaden zugefügt, indem er der internationalen Gemeinschaft eine Grafik vorlegt, die fälschlich nahelegt, die Palästinenser wären ständig Kompromisse zu einer historischen Heimat eingegangen, in dem sie angeblich politische Souveränität genossen.

Dass Abbas diese Landkarte auf die höchste Ebene der internationalen Diplomatie brachte, legt nahe, dass er glaubt, die Welt sei bereit seine revisionistische Geschichte des Nahen Ostens zu zu übernehmen. Leider könnte es sein, dass er diesbezüglich nicht falsch liegt.

Geschichte umzuschreiben ist lange eine Taktik unverhohlener antiisraelischer und antisemitischer Organisationen gewesen. An Universitäten nutzen antiisraelische Gruppen regelmäßig eine Version dieser Karte während der berüchtigten Israel Apartheid Week. Die antisemitische BDS-Bewegung zeigt diese Grafik in ihrem Kampagnenmaterial. Al-Jazira, der Propagandaarm von Qatar, hat in der jüngeren Generation in Amerika ein zunehmendes Publikum und bringt ein interaktives Video „Wie Palästina verschwindet“ als Teil seines Kanals „Palestine Remix“.

Am hinterhältigsten ist jedoch die zunehmende Verwendung der Karte in Örtlichkeiten des Mainstreams. Im Oktober 2015 stellte MSNBC diese Karten in ein Live-Segment, in dem ein aktueller Schwall palästinensischer Gewalt auf dem Tempelberg diskutiert wurde (dafür entschuldigte man sich später). 2017 veröffentlichte die Columbia University die Landkarten in der Werbung für ein Workshop zu „Staatsbürgerschaft und Nationalität in Israel/Palästina“. Letzten September beinhaltete eine Abiturprüfung in Finnland diese Landkarten.

Die Verwendung der „Landkarten der Lügen“ in Mainstream-Medien und besonders in akademischen Kreisen wird den Effekt haben, dass ihr Inhalt und ihre Botschaft normal werden.

Für Israel und das jüdische Volk stellt das eine echte Gefahr dar. Bemühungen den jüdischen Staat zu delegitimieren werden lauter, wobei die Vereinten Nationen vor kurzem eine „schwarze Liste“ israelischer Firmen veröffentlichten, die in Judäa und Samaria agieren, was nur das jüngste Beispiel für revisionistische Geschichte mit konkreter Konsequenzen ist.

Wie man die vergangenen Formen ihrer Annahmen zur Gegenwart interpretiert und versteht, formt die Vision für die Zukunft. Abbas‘ „Landkarte der Lügen“ zu glauben, wird mehr anrichten als die Vergangenheit zu entehren; es wird der Sache des Friedens unwiderruflichen Schaden zufügen.