Limonade – der Unterschied

gefunden auf twitter und eingedeutscht:

Advertisements

Abbas: Ich habe einen Filmriss, habe ich was verpasst?

The Mideast Beast, 18. Januar 2018

Dienstagmorgen stolperte ein übernächtigter Mahmud Abbas aus seinem Schlafzimmer in seinem Haus in Ramallah und fragte: “Ich war hatte Montag den größten Teil des Tages weggetreten. Habe ich irgendwas verpasst?“ Montag hatte den PA-Präsident erlebt, wie er eine hitzige, zweistündige Schimpftirade heilt, in der er gegen alles und jeden von US-Präsident Trump bis (Überraaschung, Überraschung) den Juden losschlug.

Ein schockierter Abbas erklärte: „Wisst ihr, ich begann mit ein paar Kurzen zum Mittagessen, um meine Nerven zu beruhigen und ehe ich mich versah war ich an der offenen Bar und dann wache ich in meinem eigenen Bett auf, mit einem Riesenbrummschädel und alle sagen was wie: ‚Du hast gestern aber einigen heftigen Müll verzapft.‘“

Unter anderem behauptete Präsident Abbas: „Israel hat furchterregende Mengen an Drogen importiert, um unsere junge Generation zu zerstören.“ Und dass es „ein koloniales Projekt ist, das nichts mit Juden zu tun hat“.

In einer Erklärung gegenüber dem Mideast Beast sagte Abbas: Bei Allah, ich erinnere mich an überhaupt nichts, was nach dem Mittagessen kam“ und: „Zum Glück waren die New York Times und andere westliche Medien so nett die rassistischen Sachen rauszulassen, die wären unangenehm gewsen.“ Er war zudem erleichtert zu hören, dass er zwar über die amerikanischen Beiträge an die PA gesagt hatte „Zur Hölle mit eurem Geld!“, die PA aber immer noch Kasse mit amerikanischen Schecks macht, um wie üblich Terroristengehälter zu zahlen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 14.01.2018:

Die starken Regenfälle vorige Woche haben den Innenhof des Patriarchengrabs in Hebon unter Wasser gesetzt, wo normalerweise die jüdischen Gebete stattfinden. Das Wasser stand noch am Samstag dort. Für die Instandhaltung des Gebäudes ist die muslimische Waqf verantwortlich – und die weigert sich etwas zu unternehmen, damit das nicht weiter passieren und weiterer Schaden entstehen kann. Sie behauptet, die Juden seien diejenigen, die das Gebäude beschädigen, es gebe keine Probleme. Das Dach zu verändern oder etwas hinzuzufügen würde den Status quo verändern und jegliche Arbeiten würden der Stätte Schaden zufügen.

Nach einem Treffen des Exekutivrats der PLO wurde eine Erklärung ausgegeben, die den „Aufstand des palästinensischen Volks“ in Reaktion auf die Anerkennung Jerusalems durch die USA pries. Darüber hinaus kamen die üblichen Behauptungen und Vorwürfe gegen Israel (Apartheid…).

Die Mitglieder der Bewegung „Jewish Strength“ (Jüdische Stärke) wollen Kameras und Segler anschaffen, um Steinewerfer-Terroristen zu dokumentieren; der Schritt soll wegen der unzureichenden Politik der IDF gegenüber Steinewerfern unternommen werden.

Es gab einen Anschlag auf einen ranghohen Hamasnik in Sidon im Libanon; sein Auto explodierte. Die Hamas macht Israel dafür verantwortlich. Angeblich kreiste zum Zeitpunkt des Anschlags ein israelisches Flugzeug über der Stadt.

Montag, 15.01.2018:

Mahmud Abbas wieder: „Israel hat Angst einflößende Mengen an Drogen importiert, um unsere junge Generation zu zerstören. Wir müssen vorsichtig sein.“

Die israelische Regierung überlegt alle Mitgliedern der Hamas-Terrororganisation und ihren Verwandten ersten Grades humanitäre Besuche in Israel zu verbieten.

Der Zoll im Hafen von Aschdod entdeckte und beschlagnahmte die bisher größte Lieferung an militärischer Kleidung, die in den Gazastreifen geliefert werden sollte – tausende Ausrüstungsgegenstände (tausende Stiefel, Uniformen, Mäntel, Kampfwesten, allesamt in Tarnfarben).

Dienstag, 16.01.2018:

Die PLO-Führer haben gefordert, dass die PA die Anerkennung Israels zurücknimmt, „bis es den Staat Palästina anerkennt“. Es ist nicht klar, ob die Abstimmung bindend ist.

Mittwoch, 17.01.2018:

Ein Militärgericht hat festgelegt, dass Ahed „Shirley Temper“ Tahimi und ihre Mutter bis zum Ende ihres Prozesses in Untersuchungshaft bleiben.

Die PA-Regierung behauptet israelische Schulbücher würden zum Morden von Palästinensern auffordern. Außerdem forderten sie die internationale Gemeinschaft und insbesondere die UNESCO auf, dass die Verjudung des palästinensischen Lehrplans gestoppt werden solle.

Mahmud Abbas droht mit Krieg. Trumps Anerkennung Jerusalem habe „Millionen Muslime provoziert“. Er sagte, dass Trump sich jetzt entscheiden müsste, ob es Krieg oder Frieden gebe.

Der Fraktionschef der arabischen Parteien in der Knesset tönte, die Verlängerung der Untersuchungshaft für Ahed Tamimi beweise die „endlose Grausamkeit der Besatzung“.#

Donnerstag, 18.01.2018:

Die Hamas ließ wissen, dass der Mörder des Rabbiners letzte Woche einer von ihnen war.

Am Ortseingang von Tiberias wurde ein Denkmal für die Opfer eines arabischen Pogroms vom 2. Oktober 1938 errichtet; damals brachten Araber 19 Juden um, 11 davon Kinder.

Das Büro eines arabischen Knessetabgeordneten in Umm el-Fahm wurde geräumt. Er hatte es in einem illegal errichteten Gebäude angemietet, das zum Abriss freigegeben ist und in dem sich niemand aufhalten durfte.

Freitag, 19.01.2018:

Die PA-Studentinnenkomitees wurden „Dalals Schwestern“ „getauft“, nach Dalal Mughrabi, die 1978 das „Küstenstraßen-Massaker“ zu verantworten hatte, bei dem sie mit den von ihr angeführten Terroristen 38 Israelis, darunter 12 Kinder, ermordete und mehr als 70 Personen verletzte. Das Fatah-Komitee, das die Entscheidung traf, pries sie als Anführerin von 11 Männern, Märtyrerin und Vorbild, dem nachzueifern ist.

Der Chefredakteur der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an schrieb einen Artikel, Titel: „Das Land gehört den Arabern. An die Juden der Welt: Der Besuch ist beendet.“ („Der Besuch“, schreibt er im Artikel, habe 70 Jahre gedauert.) Darin beschreibt er israelische Kabinettsmitglieder als „Terroristen, die dem Beispiel von Meir Kahane und Baruch Goldstein folgen“.

Eine arabische Familie im Gazastreifen hat einen Verwandten getötet, von dem sie sagen, er habe Israel geholfen drei ranghohe Hamas-Funktionäre ausfindig zu machen und zu töten.

Hassan Narallah warf Israel vor hinter dem Mordanschlag diese Woche auf einen ranghohen Hisbollah-Granden zu stecken (Beweise legte er nicht vor). Außerdem stritt er ab, dass seine Organisation Drogenhandel betreibt.

Samstag, 20.01.2018:

Der PA-„Außenminister“ hat beim Internationalen Strafgerichtshof Anzeige gegen Israel erstattet; wegen „Zunahme israelscher Beschädigung der Rechte palästinensischer Kinder“. Dazu wird die Festnahme von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi als Beispiel „israelischer Aggression“ angeführt.

Die palästinensische Maskerade

In einer an arabische Staaten gerichteten Rede behauptete PA-Präsident Mahmud Abbas, Jesus sei Palästinenser gewesen und Jerusalem von Gott den Palästinensern versprochen worden, noch vor Abraham. Diese Behauptungen sind von einem aufdringlichen Identitätsdiebstahl getrieben, der uns verdrängen soll.

Dror Eydar, Israel HaYom, 29. Dezember 2017

PA-Präsident Mahmud Abbas (Foto: Reuters)

1.

Mahmud Abbas hat also, ohne dass das irgendjemand merkte, unter dem Radar des israelischen Diskurses beim jüngsten Dringlichkeitstreffen der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit in Istanbul am 13. Dezember also einige unglaubliche Bemerkungen losgelassen. Der Gipfel wurde von einem weiteren leidenschaftlichen Liebhaber Israels geleitet, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan; er hatte das Ziel einen Aktionsplan zu überlegen, nachdem US-Präsident Donald Trump in der Woche zuvor Jerusalem offiziell als Israels Hauptstadt anerkannte.

Jerusalem ist immer eine Art Lackmus-Test des israelisch-palästinensischen Konflikts gewesen. Es zwingt uns, uns den mythischen, religiösen Aspekten zu stellen, denen zu entkommen der Westen (wie auch viele von uns) sich so sehr bemüht haben. Es berührt Dinge um die Identität des jüdischen Volks, das nach Zion zurückgekehrt ist – ein weiterer Name für Jerusalem. Das ist die Wurzel, und der Motor hinter dem gesamten Zionismus und der 2000 Jahre langen Sehnsucht nach Hause zurückzukehren. Daher die tief sitzenden Einwände, die der Islam (und Teile der Christenheit) dagegen zur Schau stellen.

Vor rund sechs Monaten führte Israel HaYom eine Meinungsumfrage durch, die unzweideutig demonstrierte, dass die weit überwiegende Mehrheit der Israelis nicht bereit waren in Sachen israelischer Souveränität über die Altstadt von Jerusalem Kompromisse einzugehen, selbst wenn diese eine unterschriebene Friedensvereinbarung bedeuten würden.

2.

Ich liebe Fußnoten. Dort sind oft im Haupttext ausgelassene Schätze zu finden. Als Teil seiner diplomatisch-politischen Ansprache präsentierte Abbas seinem gespannten Publikum seine Sicht der historischen und theologischen Grundlage für den Krieg zwischen dem Islam und den Juden. Seine Äußerung, die den raison d’être dieses Konflikts umriss, wurde seiner Ansprache als Fußnote angeheftet.

„Dieses Land ist der Geburtsort Jesu“, sagte er. „Jesus Christus war ein Palästinenser, merkt euch das.“

„Ja, glaubt an unser Recht und Gottes Versprechen an uns, dass diese heilige palästinensische Stadt, seit sie von den kanaanitischen Jebusitern vor 5000 Jahren gegründet wurde, die einzig Hauptstadt unseres unabhängigen Staates war und sein wird, unter der Souveränität des Staats Palästina.“

„Das ist auch eine gute Gelegenheit zu vermerken, dass ich Geschichte oder Religion nicht diskutieren will, denn es gibt niemanden, der Geschichte und Religion besser fälscht als sie [die Juden]. Aber wenn wir die Thora lesen, dann sagte sie, dass wir, d.h. die Kanaaniter, hier vor Abraham lebten und dass wir seit damals nie weggegangen sind. Es gibt keine Unterbrechung. Das steht in der Thora. Wenn sie fälschen wollen, ‚um den [richtigen] Gebrauch der Worte zu verdrehen‘, wie Gott sagte [eine Bezugnahme auf Sure 4 des Koran, die Juden erwähnt, die die Thora fälschten], dann will ich nicht ins Religiöse gehen. Wir wollen nicht, dass das Thema zu einer religiösen Frage wird. Wir wollen nur beweisen, dass wir hier sind und wir haben ein ewiges Recht auf diese Stadt [Jerusalem] und auf andere Städte.“

3.

Nach Abbas war also Jesus Palästinenser und das jebusitische Jerusalem nie die Hauptstadt irgendeines Staates außer – seit undenkbaren Zeiten – dem der Palästinenser. Darüber hinaus sind die Palästinenser in Wirklichkeit Kanaaniter und Gott versprach ihnen diese heilige Stadt, bevor Abraham daher kam, usw.

Wir lachen jetzt, nicht wahr? Das ist nicht nur einfach eine Lüge, sondern eine Kultur des Lügens. Die einfache Fähigkeit des arabischen Führers vor der Welt zu stehen und auf eine Art zu lügen, die fast so scheint, als versuche er sich selbst zu überzeugen, dass Jerusalem die Hauptstadt einer palästinensischen Nation war? Wirklich? Es herrschte aber nie eine andere Nation dort außer der jüdischen Nation und ihrer verschiedenen jüdischen Königreiche!

Bevor ich mit einer kurzen Analyse der Rede von Abbas beginne, möchte ich eine kleine Randnotiz einfügen: Wenn Abbas sagt, es stehe „in der Thora“, ist er sich darüber klar, dass, selbst wenn wir den Unsinn akzeptieren sollten, dass die Palästinenser Kanaaniten sind, in der Thora steht, dass die Kanaaniter vertrieben wurden und das Land den Israeliten gegeben wurde? Nicht nur den Söhnen Abrahams, sondern auch Isaak  (oder Ismael) und Jakob (oder Esau). Dasselbe taucht auch im Koran auf – dass Allah das Land den Israeliten gab und befahl die Kanaaniter zu vertreiben, nachdem diese es entweiht hatten.

Hier sind ein paar Verse aus der 5. Sure des Koran: „Und wie Moses zu seinem Volke sprach: «O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben. O mein Volk, betretet das Heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret nicht den Rücken, denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren.“

Sehen Sie, Herr Abbas, es steht nicht nur in der Thora. Auch der Koran weist die Juden nicht zurückzuweichen, sondern das heilige Land zu ererben. Wenn Sie ihren Lügenkrieg gegen unser Recht auf dieses gute Land führen, bekämpfen Sie eigentlich Allah.

4.

Die wirkliche Frage geht aber tiefer hinab. Was tatsächlich hinter Abbas‘ Irreführungen liegt, ist eine geborgte Identität – die Tarnung, die er nutzt, um Israels Araber zu kostümieren, damit wir aus unserer rechtmäßigen Heimat hinauszudrängen. Die Araber hier suchen nach einer Identität, die sie vom Rest der Araber der Region unterscheidet. Was haben sie denn? Hauptsächlich eine negative Identität – eine, die nicht weit darüber hinaus geht unsere Existenz zu negieren. Sie versuchten mehrmals zu vernichten, aber als sie scheiterten, passten sie ihren Kampf an, in einen um die Identität. Der historische Sprung zur Zeit der Kanaaniter und den jüdischen Aspekt Jerusalems vorsätzlich zu vergessen ist ein Versuch das die historische Erinnerung an das jüdische Volk zu vernichten.

Welche Kanaaniter leben in Jebus (ein früherer Name Jerusalems) – Abbas‘ Vorfahren? Was von ihrer Kultur und ihren Erinnerungen besitzt Abbas in seinem täglichen Leben? Hätte irgendjemand auch nur von Jebus gehört, wäre es nicht in der Bibel vorgekommen? Und noch wichtiger: Diejenigen, die Jerusalem zu dem machten, was es ist – die Stadt der Könige und Propheten – sind einzig die Juden. Das ist der Grund, dass Muslime ihr Gotteshaus auf der Stelle unseres heiligen Tempels bauten. Um zu erklären, dass sie es von uns erben würden. Genauso wie die Christen in ihren Tagen. Das ist das Wesen der Ersetzungstheologie.

Das gilt auch für die unglaubliche Behauptung, dass Jesus Palästinenser war. Warum gerade Jesus? Warum nicht Adam und Eva? Dieser Vergleich ist eigentlich verschleierter Antisemitismus, da es impliziert, dass diejenigen, die Jesus kreuzigten, nicht die Römer waren, sondern die Juden und dass die Palästinenser der Jesus unserer Zeit sind. Und genauso, wie Herodes Soldaten jüdische Babys Töteten, um zu verhindern, dass der Retter geboren wurde, wie es im Neuen Testament steht (eine später Adaption der Geschichte von Pharaoh, den israelitischen Babys, die in den Fluss geworfen wurden und der Geburt von Moses), töten israelische Soldaten gemäß dem rund um die Welt verbreiteten palästinensischen Narrativ palästinensische Babys. Deio Palästinenser sind Experten in Sachen Identitätsdiebstahl.

5.

Lassen Sie uns nichts durcheinander bringen: Die Tarnung ist befristet, bis sie die nächste finden, die ihren Zwecken dienst. Sie soll die wahre Geschichte maskieren – dass die palästinensischen Araber von den Arabern und der islamischen Welt benutzt werden, um ihre große Schande rückgängig zu machen: die arabische Niederlage und die Rückkehr der Juden nach Zion trotz ihrer größten Bemühungen. Das kolossale Versagen der arabischen Staaten bei der Sicherstellung des Wohlergehens ihrer Bürger, bei der Kultivierung der Wissenschaften, bei Aufbau einer starken Wirtschaft, bei der Versorgung mit höherer Bildung verletzen weit mehr als wenn sie sich mit den „Jahud“ vergleichen – die sie oft als „Nachkommen von Schweinen und Affen“ beschreiben.

Diese Beleidigung verletzte den berühmten arabischen Stolz und garantiert die Opferung des Lebens der Araber des Nahen Ostens so, damit die Juden nicht mehr hier sein werden. Unsere Wissen nannten das „midat Sdom“ (der Charakterzug der Menschen von Sodom): Wenn ich es nicht haben kann, dann kannst du es nicht haben.

Philister, Kanaaniten, Jebusiten, spielt das überhaupt eine Rolle? Das Wichtige ist, dass sie bereits in der Gegend waren, als der Vater der ruhmreichen palästinensischen Nation Gott ein Streichholz reichte, um den Urknall auszulösen, der die Welt schuf.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24. bis 30. Dezember 2017)

Sonntag, 24.12.2017:

Der Shin Bet-Chef sagte der Knesset: Im Jahr 2017 wurden mehr als 400 Anschläge verhindert.

Bei den Krawallen am Freitag starb ein PA-Araber, der wegen Amputation beider Beine im Rollstuhl saß. Es hieß, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. Die IDF hat das untersucht und  besteht darauf, dass der Mann nicht durch IDF-Schüsse getötet wurde und fordert eine Untersuchung des Roten Kreuzes.

Ahed Tamimi, die junge Frau („Shirley Temper“), die einen Soldaten ohrfeigte, soll auf Antrag der Polizei weiter in Untersuchungshaft bleiben, weil noch Zeit für weitere Ermittlungen benötigt wird.

Zwei weitere Teenager, der letzte Woche bei Krawallen verletzt wurde, erlag seinen Wunden.

Montag, 25.12.2017:

Die PLO „überlegt“ die von Israel 1967 eroberten Gebiete zum „Staat unter Besatzung“ zu erklären. Man könne die Beziehung zu Israel nicht fortsetzen, solange dieses „unseren Leuten ihre Rechte, besonders die in Jerusalem verweigert“.

PA-Grande Rami Hamdallah nutzte Weihnachtsmesse in Bethlehem um zu erklären, dass Jerusalem die Hauptstadt Palästinas sein wird.

Dem Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft für Ahed Tamimi und ihrer Kumpaninnen wurde vom Gericht stattgegeben.

Jerusalem plant 300 neue Wohneinheiten in Gilo (Jerusalem) zu bauen.

Mahmud al-Zahar von der Hamas (im Gazastreifen) tönt, seine Terrortruppe werden die US-Botschaft „schließen“; Trump arbeite für Juden und: die Hamas werde „alle Leute wie euch deportieren“.

Dienstag, 26.12.2017:

Die IDF hat eine Straße wieder für PA-Verkehr geöffnet, die im Juli von einem Terroristen genutzt wurde, der in eine Gemeinde eindrang und dort 3 Menschen ermordete.

Die PA hat ihren Plan zur Bekämpfung der Jerusalem-Erklärung von Präsident Trump in Gang gesetzt: Die Anerkennung Israels wird gestrichen, die „gewaltfreie“ Intifada ausgeweitet, europäische Staaten sollen überzeugt werden Israel nicht weiter anzuerkennen (es habe keine Grenzen) und ihre Beitritte zu UNO-Organisationen beschleunigen.

Die IDF-Führung warnt, dass die Lage im Gazastreifen sehr explosiv sei; sie ähnele der vor dem Gewaltausbruch, der die Operation Fels in der Brandung nötig machte.

Mittwoch, 27.12.2017:

Mahmud Abbas rief den Vater von „Shirley Temper“ an und lobte die Familie für ihre Rolle bei den wöchentlichen Freitagskrawallen in Nabih Saleh.

Donnerstag, 28.12.2017:

Am Checkpoint Haschmonaim wurde ein 72-jähriger PA-Araber von einem Verwandten in die Obhut der Soldaten übergeben; der alte Mann hatte anscheinend einen Herzinfarkt und atmete nicht mehr. Die Sanitäter konnten ihn wiederbeleben; er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Tel Haschomer gebracht.

Samstag, 30.12.2017:

Einer der Randalierer am Gaza-Zaun von gestern erlag heute seinen Verletzungen.

Die Hamas jammert: Nur der Iran unterstützt uns. Derweil hat sich Verteidigungsminister Liberman an die Bevölkerung des Gazastreifens gewandt: Die Mullahs interessieren sich nicht für eure Probleme oder dafür, dass es euch besser geht. Denkt mal an die Zukunft eurer Kinder. Wenn ihr für eure Kinder eine bessere Zukunft haben wollt, dann übt Druck auf die Hamas aus, dass sie einen Kurswechsel vornehmen.

 

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

Dienstag, 12.12.2017:

Der am Sonntag in Jerusalem verletzte Wachmann ist seit heute nicht mehr in Lebensgefahr, aber immer noch sediert und an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Die israelische Regierung hatte angekündigt in Jerusalem 14.000 neue Wohneinheiten zu bauen, „6.000 davon in Ostjerusalem“. Die PA-Nachrichtenagentur WAFA schreibt, dass 14.000 Wohnungen für israelische Siedler in Jerusalem“ gebaut würden. Das heißt, die PA betrachtet auch Einwohner von „West“-Jerusalem als „Siedler“ und erheben Anspruch auf Kontrolle. (Information per E-Mail)

Heute Abend beginnt Hanukkah. Die IDF wird koordinierte Touren nach Judäa und Samaria zulassen und schützen.

Am frühen Abend demonstrierten rund 70 Juden und Araber am Ortseingang von Um el-Fahm: „Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein.“ Die Demonstration ist offenbar eine Reaktion auf gewalttätige Vorfälle in der Gegend, bei denen Araber mit Steinen warfen.

Bewaffnete Frauen der Al-Quds-Brigaden im Gazastreifen drohen wegen Trumps Entscheidung mit einer Intifada.

Mittwoch, 13.12.2017:

Friedenspartner mit Vertrauen bildenden Maßnahmen: Mahmud Abbas hielt vor der Organisation der Islamischen Konferenz eine Rede, in der er forderte, dass die Staaten der Welt ihre Anerkennung Israels widerrufen sollen.

Hamas: Wir werden Palästina von der „dreckigen Besatzung“ befreien – klare Worte von Mahmud al-Zahar bei einer Gedenkveranstaltung an zwei tote Terroristen.

Klar, beim Völkermörder Rettung gesucht: Saeb Erekat befindet sich zur Behandlung in einem israelischen Krankenhaus.

Mit dem soll Frieden geschlossen werden? Mahmud Abbas: „Trump hat Israel Jerusalem gegeben – kein Frieden, bis wir es zurückhaben“. (Zurück????)

An Hanukka wollten Hamas-Terroristen an einer Bushaltestelle Israelis entführen. Der Anschlag konnte vom Geheimdienst verhindert werden. Die Terrorzelle aus Tel (bei Nablus) wollte sich als Juden verkleiden und damit „einen Soldaten oder einen Siedler“ in ihr Auto locken.

Donnerstag, 14.12.2017:

Bei Razzien in „Ost“-Jerusalem wurden insgesamt 77 Araber festgenommen, die maßgeblich an den gewalttätigen Krawallen gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung beteiligt waren.

Lasst die Christen drunter leiden: Der Bürgermeister von Nazareth hat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung die Weihnachtsfeiern der Stadt abgesagt.

Demonstrativer Rassismus und Hetze: An einem Geschäft in Jericho prangt ein Schild „Kein Zutritt für Hunde und Araber“.

Ein Polizeihund sorgte in Taybe (eine arabische Stadt in Zentralisrael) für die Entdeckung illegaler Schusswaffen in einer Fabrik.

Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar ließ wissen, dass Trumps Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen unwichtig sei. Zur „Geburtstagsfeier“ der Hamas verkündete er, die Terrororganisation sei stärker als jemals zuvor. Sie habe den Gazastreifen befreit und der Rest werde auch noch folgen.

Freitag, 15.12.2017:

Bilanz: Die Woche über wurden insgesamt 14 Raketen auf Israel geschossen.

Wieder sehr friedliche und liebevolle Lehre mit offiziellen PA-Vertretern und -„Experten“ aus dem PA-Fernsehen: Es gibt keine „Dokumentation“, dass die Westmauer vor der Balfour-Erklärung jemals jüdischer Gebetsort war; die Juden haben weder religiös noch historisch eine Verbindung zum Land; Israels Behauptungen jüdische Artefakte gefunden zu haben, sind eine klare Fälschung der Geschichte der Stadt; jüdische historische Verbindungen zur Stadt sind „zionistische Erfindungen“, sie sind nur in „Palästina“, weil die Europäer sie loswerden wollten; die Verjudung der Stadt ist der Versuch die arabische Identität auszulöschen und die arabisch-islamischen Charakteristika Jerusalems zu verändern, um ihm einen neuen, fiktiven Charakter aufzustempeln, der „jüdisch“ genannt wird.

Samstag, 16.12.2017:

Die Rakete, die gestern Abend noch im Gazastreifen einschlug statt in Israel, beschädigte das Haus eines Hamas-Terroristen (ein Bruder von Hamas-Sprecher Muschir al-Masri).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. – 9.12. 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 04.12.2017:

Den vierten Tag in Folge werden die Übergänge aus Judäa/Samaria und dem Gazastreifen für Fußgängerverkehr geschlossen bleiben; die Beschäftigten protestieren damit gegen ihre Arbeitsbedingungen. Rund 70.000 Araber können so nicht zu ihren Arbeitsplätzen in Israel kommen.

Montag, 04.12.2017:

Auf dem Ölberg bauten Muslime vor 6 Jahren illegal eine Moschee in unmittelbarer Nähe der Gräber von Menachem Begin und Eliezer Ben Yehuda. Bisher wurde deswegen nie etwas unternommen. Jetzt haben die Araber angefangen die Moschee zu erweitern. Auf einmal werden jetzt von der Stadt doch Inspektoren losgeschickt, die die Sache prüfen sollen.

PA-arabische Facebookseiten rufen zur Ermordung des Israelis auf, der beim Schutz der angegriffenen Kinder letzte Woche auf die Terroristen schoss und einen von ihnen tödlich verletzte.

Der Schabak konnte die Festnahme der 2 Terroristen (Einwohner des Negev) verkünden, die letzte Woche bei Arad einen 19-jährigen Soldaten ermordeten. Die Waffe des Soldaten wurde dabei wiedergefunden.

PA und Hamas erklärten gemeinsam den Mittwoch zum „Tag des Zorns“ gegen Israel und die USA; Anlass ist die mögliche Entscheidung des US-Präsidenten zum Status von Jerusalem.

Dienstag, 05.12.2017:

Während der letzten Tage wurden insgesamt 6 Jerusalemer Araber festgenommen, die mit Brandbombenwürfen auf jüdische Fahrzeuge stehen im Zusammenhang stehen.

Die Fatah glorifizierte eine Bombenbauerin als Vorbild; dazu wurde u.a. ein Foto von ihr als Teenagerin veröffentlicht. Außerdem wurde ein Mörder gepriesen und ein Foto seines „kindlichen Gesichts“ veröffentlicht.

Mittwoch, 06.12.2017:

Die Fatah schwört den UNO-Sicherheitsrat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung um Hilfe zu bitten. (Fragt sich, was das soll – der Sicherheitsrat kann dem US-Präsidenten nichts vorschreiben.)

Mahmud Abbas erklärte derweil Jerusalem zu „ewigen Hauptstadt des Staats Palästina“. (Wohlgemerkt: Jerusalem, nicht „Ost-Jerusalem“.) Außerdem postulierte er, Trump habe die Zweistaatenlösung vernichtet. (Wie, wenn er die Anerkennung an die Zweistaatenlösung gekoppelt hat? Zeigt das nicht wieder, dass die PalAraber ganz Jerusalem beanspruchen statt nur „Ostjerusalem“?)

Die Hamas findet, Israels Angriffe in Syrien zeigen „Israels Hilflosigkeit“.

Donnerstag, 07.12.2017:

Angesichts der Ankündigungen seitens der PalAraber verstärkte die IDF ihre Kräfte in Judäa und Samaria.

Ein 45-jähriger Araber aus Taibe wurde wegen Diebstahls von Artefakten an einer archäologischen Grabungsstätte festgenommen.

Hassan Nasrallah empfindet die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels als „2. Balfour-Erklärung“.

Der Israelisch-arabische Hohe Rat sagt, die jüngsten Entwicklungen zeigten eine strategische Allianz zwischen Trump, Netanyahu und „den reaktionären arabischen Regimen“. Deshalb initiiert er „Proteste“ in Nazareth.

Freitag, 08.12.2017:

Zahlen: Bei den von den Arabern provozierten „Zusammenstößen“ wurden fast 100 von ihnen verletzt. Einer soll getötet worden sein.

Die moderaten Terroristen von der Fatah (die „Friedenspartner“!) fordern zu bewaffneten Terroranschlägen in Israel auf.

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die pal-arabische Wut nie nachlassen wird. US-Politik zu Jerusalem wird nicht vorankommen. (Was ist da neu? Die Verweigerung ist doch schon längst vorhanden.)

Saeb Erekat tönt, dass es keine Gespräche geben wird, bis die Trump seine Entscheidung widerruft.

Die Hamas lässt wissen, dass die Intifada „gegen die Besatzung weitergeht“.

In Um el-Fahm demonstrierten israelische Araber gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt; sie trugen Schilder „Al-Quds ist die Hauptstadt Palästinas“; ein MK tönte, die USA befänden sich an vorderster Front der Gegner des Friedens.

Ein arabischer Knessetabgeordneter wohnt in einem von ihm illegal gebauten Haus, obwohl ihm in der Nähe ein Grundstück angeboten worden war. Es wird erwartet, dass dieses Haus genauso abgerissen wird wie andere illegal gebaute Häuser.

Samstag, 09.12.2017:

Erst forderte die Hamas die PalAraber zu gewalttätigen „Demonstrationen“ auf, bei denen sie israelische Sicherheitskräfte angreifen sollen – und jetzt sollen die Israelis schuld sein, dass die Situation eskalierte und es Tote Araber gegeben hat.

Rund 600 Araber beteiligten sich über Judäa und Samaria verteilt an den „Protesten“; im Gazastreifen waren es 450, die am Sicherheitszaun randalierten. (Ziemlich wenig, wenn das die Gesamtzahl ist…)
Bereits gestern sollen geschätzte 4.000 Araber in ganz Judäa/Samaria „protestiert“ haben – verdammt wenig für den Lärm, den die Terrororganisationen gemacht haben, was alles passieren sollte.

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah haben die Rakete geschossen, die gestern in Sderot einschlug (sagen sie).