Der Welt-Terror-Club

Melanie Phillips, 20. September 2006 (nicht mehr online)

Alan Dershowitz und andere haben kürzlich vorgeschlagen, der Iran solle aus der UNO geworfen werden. Das scheint mir verkehrt herum zu gehen. Alle zivilisierten Länder sollten sich jetzt selbst aus der UNO werfen. Die schändlichen Szenen, wie Ahmadinedschad diese Woche als hoch geschätztes Mitglied der Weltgemeinschaft behandelt wurde, als er auf der UNO-Bühne agierte, illustriert deutlich die Tatsache, dass die UNO nicht einfach nur nutzlos ist – sie ist der Welt-Terror-Club, der effektiv von Tyrannen und korrupten Despoten geführt und leibeigen gehalten wird, die denjenigen Mitgliedsstaaten an Zahl überlegen sind, die die Menschenrechte hoch halten. Die groteske Vorstellung, dass solch eine Einrichtung für tauglich gehalten wird bei internationalen Konflikten Schiedsrichter zu sein – und noch schlimmer: als höchster Schlichter globaler Rechtmäßigkeiten und Ethik zu sein – ist der institutionelle Grund, dass die Welt dazu gekommen ist, systematisch Aggression zu belohnen und deren Opfer zu ignorieren oder zu bestrafen.

Vor einiger Zeit schrieb ich, dass die UNO aufgelöst und von Vereinigten Demokratischen Nationen ersetzt werden sollte. Anne Bayefsky, die mehr als irgendjemand sonst getan hat, um die den Terror und die Tyrannen unterstützenden Exzesse der UNO ans Tageslicht zu bringen, begrüßt diese Sichtweise in diesem Artikel.

Kurz nach 9/11 schuf die UNO ein neues Gremium, das die Führung bei der Beantwortung terroristischer Bedrohungen übernehmen sollte: das Terrorbekämpfungs-Komitee des Sicherheitsrats (CTC). Bis heute hat das CTC nie einen einzigen Terroristen, Terrororganisation oder staatlichen Terror-Sponsor beim Namen genannt. Was trägt eine solche Bilanz zu den Kriegsanstrengungen bei? Sie belässt die Verwaltung des Krieges gegen den Terror in den Händen von jemandem, der ihn nicht definieren kann…

UNO-Generalsekretär Kofi Annan entschied sich vor kurzem in den Iran zu reisen und Präsident Ahmadinedschad die Hand zu schütteln. Annan überbrachte die Botschaft, mit seinen eigenen Worten, dass „die internationale Gemeinschaft den Iran nicht isolieren sollte“. Ahmadinedschad hat sich für Völkermord ausgesprochen, die Auslöschung eines UNO-Mitgliedsstaats gefordert, die Wahrheit über den Holocaust geleugnet, obwohl ausgerechnet dessen Asche den Grundstein der UNO bildete, und seine vertraglichen Verpflichtungen zur Beendigung der Beschaffung von Atomwaffen gebrochen. Und doch glaubt der Generalsekretär immer noch, der Präsident des Iran verdiene Isolierung nicht. Was richtet solch eine Botschaft bezüglich des Sieges im Krieg an? Sie sagt uns: beschwichtigt, entschuldigt und lauft weg.

Die Korruption der UNO – in jeder Bedeutung – ist Legion. Sie ist seit Jahren ein Feind der Zivilisation. Dennoch scheint Präsident Bush, wie Anne Bayefsky in einem zweiten Bericht schreibt, nicht nur den Versuch aufgegeben zu haben sie zu reformieren, sondern hat deren Sprache und moralisches Winden sogar übernommen:

Die wirkliche Überraschung dieses Tages war allerdings Präsident George W. Bush. Letztes Jahr um diese Zeit gab der Präsident eine Liste von Reformen aus, die er von der UNO in naher Zukunft erwartete: ein neues Menschenrechts-Gremium, das keine Missbraucher zu seinen Mitgliedern zählt, ein umfassender Vertrag gegen den Terrorismus, institutionelle Reformen von Bedeutung in den Bereichen der Aufsicht, Rechenschaftslegung und Effizienz. Nicht eine dieser Forderungen wurde erfüllt, aber statt sie durchfallen zu lassen, sagte der Präsident rein gar nichts über die Reform der UNO. Zum Iran hatte er nicht mehr zu bieten als: „Der Iran muss seine Atomwaffen-Ambitionen aufgeben.“ Kein Wort zu Sanktionen. Keine Erwähnung von Konsequenzen für die offensichtliche Weigerung des Iran diese Ambitionen aufzugeben. Zur Hamas sagte er: „Die Welt wartet darauf zu sehen, ob die Hamas-Regierung…. eine extremistische Agenda verfolgen wird.“ Wartet darauf zu sehen? Wie viele Raketenangriffe, Entführungen, Reden, die Rassenhass und Gewalt erzielen wollen oder Morde sind noch nötig, um ein Extremist zu sein? Und zur palästinensisch-israelischen Front sagte er: „Die palästinensischen Menschen haben unter der täglichen Erniedrigung der Besatzung gelitten.“ – genau die Sprache von wem? Ja, Kofi Annan.

Der Iran ist auf dem Weg seine erklärte Absicht der Vernichtung der westlichen Zivilisation durch Atomwaffen zu untermauern. Die Hamas ist dem Völkermord am jüdischen Volk und der Islamisierung eines Großteils der westlichen Welt verpflichtet. Wenn das ein „Krieg gegen den Terror“ ist, dann graut mir davor mir vorzustellen, wie die Kapitulation aussehen würde.

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[Kofi Annan und] Die höfliche Eliminierung Israels

Daniel Pipes, New York Sun, 13. Dezember 2005

Es gibt seltsamerweise eine richtige und eine falsche Art die Eliminierung Israels zu fordern.

Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, lieferte in den letzten Wochen für beides ein Beispiel. Als Mahmud Ahmadinedschad, der Präsident des Iran, am 26. Oktober erklärte, dass „das Regime, das Jerusalem besetzt, aus den Seiten der Geschichte eliminiert werden muss“, antwortete Annan damit, dass er „Bestürzung“ ausdrückte. Als Ahmadinedschad am 8. Dezember forderte, dass Israel nach Europa umziehen solle, antwortete Annan „schockiert“.

Aber Entsetzen und Schock wegen Ahmadinedschads Äußerungen hielten Annan nicht davon ab am 29. November, genau zwischen den Ausbrüchen aus dem Iran, an einem von der UNO gesponserten „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ teilzunehmen. Anne Bayefsky von „Eye on the UN“ berichtet, dass Annan in der Nähe einer arabischsprachigen „Landkarte Palästinas“ auf dem Podium saß; diese zeigte ein Palästina, das Israel ersetzte. Kartographisch erreichte sie genau das, was Ahmadinedschad forderte: die Eliminierung des jüdischen Staates.

Annans widersprüchliches Tun kommt daher, dass seit 1993 ausdrückliche Rufe nach der Vernichtung Israels beleidigend geworden sind, indirekte aber akzeptabler. Zu den Letzteren gehören:

Die Fatah und die Hamas zeigen diese Zweiteilung. Beide wollen Israel eliminieren, aber haben unterschiedliche Wege gewählt, um dort hinzukommen.

Die Taktik der Fatah ist ab 1988 opportunistisch, doppelzüngig und unbeständig gewesen, seit Yassir Arafat nominell den Terror verurteilte und den „Friedensprozess“ mit Israel begann – während er gleichzeitig Selbstmord-Terrorismus sponserte und eine Ideologie propagierte, die die Legitimität Israels ablehnte. Diese durchsichtige Ablenkung ermöglichte es der Fatah aus Israel großen Nutzen zu ziehen, darunter Selbstverwaltung, eine quasi-militärische Truppe, riesige westliche Subventionen und die Beinahekontrolle einer der Grenzen.

Im Gegensatz dazu hat die Hamas Israels Existenz beständig abgelehnt und immer größere Teile der palästinensischen öffentlichen Meinung für sich gewonnen (die jüngste Umfrage zeigen sie für die anstehenden Wahlen mit 45 zu 35% vor der Fatah liegend). Aber diese offene Ablehnung hat sie auch für Israel und andere zum Gräuel gemacht und ihre Effektivität eingeschränkt. Das Ergebnis ist, dass die Hamas in den letzten Monaten begonnen hat mehr Flexibilität zu zeigen; z.B. hat sie eine Waffenruhe mit Israel weit gehend eingehalten und bewegt sich auf den Einstieg in einen diplomatischen Prozess vor. Das bringt Vorteile; das „Conflicts Forum“ und andere präsentieren Hamas mit einigem Erfolg als neuen, legitimen Gesprächspartner.

Es könnte sein, dass der Palästinensische Islamische Jihad sich als einzige puristische Ablehnungs-Organisation gegen Israel wieder findet.

Warum spielen solche Unterscheidungen im Stil eine Rolle? Weil der Ansatz der Fatah für die Israelis verführerisch genug ist, um mit ihr zusammenzuarbeiten; arafatartige Beschönigungen, Unstimmigkeiten, Tricks und Lügen ermutigen sie „schmerzliche Zugeständnisse“ zu machen. Im Gegensatz dazu konfrontiert der Ahmadinedschad-PIJ-Ansatz Israel mit offenen und brutalen Drohungen, die nicht wegerklärt werden können. Unverhohlene Forderungen nach Israels Verschwinden sorgen dafür, dass sich den Israelis die Nackenhaare sträuben, sie sich neue Waffen zulegen und diplomatisch zu machen.

Diese Tricks könnten die Gutgläubigkeit überanstrengen – die Israelis werden doch sicher begreifen, dass die einen nicht weniger tödlich sind als die anderen?

Tatsächlich tun sie das nicht. Seit 1993 haben die Israelis sich – in den Worten des Philosophen Yoram Hazony – als „erschöpftes Volk gezeigt, verwirrt und ohne Orientierung“, bereit und sogar eifrig bemüht von seinen Feinden betrogen zu werden. Alles, was sie brauchen, sind einige Angebote, so wenig überzeugend diese auch sein mögen, dass sie vom Krieg befreit werden und sie können sich kaum davon abhalten Tod bringenden Feinden Zugeständnisse zu machen.

Und so kann die aufgeklärte Weltmeinung Ahmadinedschad verurteilen, weil sie fühlt, dass er zu weit ging, und die Israelis zum Rückzug veranlassen. Wenn er seine Äußerungen nur etwas herunterschrauben und Israels Eliminierung höflich fordern würde, z.B. durch die Befürwortung einer Einstaaten-Lösung, würde alles gut sein.

So haben die Israelis effektiv definiert, welcher Antizionismus akzeptierbar ist und welcher nicht. Kofi Annans Geschichte der Verurteilungen und Begrüßung der Eliminierung Israels spiegelt lediglich die Etikette der Vernichtung wider, wie sie durch die Israelis selbst etabliert wurde.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.04.2013)

Sonntag, 21.04.2013:

Mohammed Morsi von Ägypten stellt wegen Gerüchten klar: Er wird weder Israel besuchen noch die Beziehungen wärmer gestalten.

Die Terroristen und ihre Versteher und Unterstützer planen einen neuen „Marsch auf Jerusalem“. Diesmal soll er am 7. Juni stattfinden; das ist nach dem gregorianischen Kalender der Tag, an dem Israel die Stadt befreite.

Montag, 22.04.2013:

Die Salafistengruppen im Gazastreifen haben Tacheles geredet: Was auch immer Hamas und Fatah oder Ägypten tun, sie werden weiter Juden morden.

Wieder ehrt Abbas Terror – er ließ von einem Vertrauten die Mutter eines Doppelmörders besuchen und preisen.

Dienstag, 23.04.2013:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter wurde aus seiner Partei geworfen, weil er Shimon Peres die Hand schüttelte.

Mittwoch, 24.04.2013:
Die Knesset debattiert über die US-Forderungen nach Zugeständnissen an die Terroristen. Die Abgeordnete Orit Struk forderte die Debatte, weil sie „gegen solche Gesten ist“, denn diese bringt das Leben von IDF-Soldaten in Gefahr und macht aus dem israelischen Justizsystem eine Farce, wenn Mörder ihre Strafen nicht absitzen müssen.

Donnerstag, 25.04.2013:

Die PA wird weiterhin die Terroristen in israelischen Gefängnissen mit einem Gehalt versorgen – „egal, was es kostet“.

Hamas-Fernsehen: Die Enkel einer verstorbenen Terroristen-Mutti singen ihr zu Ehren davon, wie gerne sie Juden morden gehen wollen.

Samstag, 27.04.2013:

Was auch sonst? Die USA fordern von Israel „Zurückhaltung“ nach dem Drohnen-Vorfall.

Yussuf al-Qaradawi, bekannt für seine Judenhetze und die Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten, wird im Mai den Gazastreifen besuchen.

Mahmud Abbas behauptet, er sei an „Friedensverhandlungen“ interessiert, aber erst müsse Israel seinen Verpflichtungen nachkommen; die – mal abgesehen davon, dass die PA ihren Verpflichtungen nicht ansatzweise nachkommt – ausschließlich aus arabischen Vorbedingungen bestehen, die nichts mit Verpflichtungen aus Abkommen zu tun haben!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.11.2012)

Sonntag, 18.11.2012:

Die Hamas ist verantwortlich für den Tod eines kleinen Jungen – die Explosion, die ihn tötete, erfolgte zu einer Zeit, in es der keine israelischen Angriffe gab, dafür zeigen die Spuren der Umgebung Spuren einer kleineren Waffe, die explodierte, z.B. einer Qassam. Die Nachbarn berichten, dass die Hamasniks in aller Eile alle Überreste des Geschosses/Sprengsatzes beseitigten. Der Junge wurde dem ägyptischen Premierminister hingehalten, der sich medieneffektiv über ihn beugte und küsste. Alle Welt „weiß“ jetzt, dass Israel getötet haben soll.

Es geht los: Nach den großen Worten der Unterstützung kommen jetzt die, dass Israel sich doch nicht konsequent wehren soll. Obama „drängt“ Netanyahu die Bodenoffensive auf keinen Fall zu machen. Aber er behauptet, er stütze Israels Recht auf Selbstverteidigung voll und ganz. (So lange es seiner Vorstellung entspricht, wie Israel vorgeht, nicht wahr?)
Auch David Cameron von Little Britain drängt Netanyahu „alles zu tun, um eine Bodenoffensive zu vermeiden“. (Inzwischen gibt es Stimmen in Israel, die waren, Netanyahu würde „einknicken“.) Sein Außenminister Hague drohte Israel, der Preis einer Bodenoffensive werde der Verlust der Unterstützung Israels sein. Ein solches Handeln (die Offensive) würde den Konflikt in die Länge ziehen. (Noch mehr? Och, ist doch erst rund 70 Jahre alt!)

Warum wohl fangen die Terroristen mit ihren Raketen morgens um halb acht an? Nun, da machen sich die Schulkinder auf den Weg, die Läden machen bald auf und viele Leute sind auf dem Weg zur Arbeit. NICHT das Militär, Zivilisten. Noch Fragen?

Pal-arabische Quellen sagen, am heutigen Sonntag würden die Gespräche um einen Waffenstillstand in Kairo fortgesetzt.
Gleichzeitig jammert der PA-Botschafter bei der UNO, diese solle Israel stoppen.

Die Hamas warnt ihre Bürger, sie dürfe keine „Gerüchte verbreiten“, die würden Israel helfen. Alle Informationen, die sie brauchen, erhalten sie durch die Hamas-Medien.

Am Sonntag (Meldung von 15:23 Uhr) wurden 11 „Hamas-Aktivisten“ getötet, darunter ein hochrangiger Terror-Kommandeur, der Top-Kommandeur für Panzerbekämpfung und ein hochrangiger „Verteidigungs“-Befehlshaber. Haniyeh versteckt sich im Untergrund.

Die Sunday Times behauptet, dass israelische Spezialeinheiten bereits im Gazastreifen aktiv seien und die unterirdischen Raketenstellungen und -lager auskundschaften. Außerdem spekuliert sie über Befürchtungen, die Hamas könne ihre Fajr-Raketen mit chemischen Sprengköpfen ausrüsten.

Von den 824 auf Israel geschossenen Raketen sind wohl rund 100 noch innerhalb des Gazastreifens selbst eingeschlagen.

Mahmud Abbas versucht etwas vom „Ruhm“ abzubekommen und überschätzt sich mal wieder gewaltig: Die Angriffe auf den Gazastreifen finden nur wegen seines Antrags bei der UNO statt. Klar doch, die Terrorraketen haben gar nichts damit zu tun.

Friedensbemühungen a la PalAraber: Zwei Musiker haben einen Hit aufgenommen: „Bombardiert, bombardiert Tel Aviv, bombardiert es. Werft es in Schrecken und Terror. Was ihr baut, werden wir vernichten.“ Der Hit verbreitet sich in die arabischen Länder.

Ein türkischer Forscher bezeichnet die Raketenangriffe der Hamas als „dumm und sinnlos“. Leider begreift er nicht, wie die Terroristen denken und appelliert daran, dass keine Zivilisten beschossen werden sollen. Was anderes soll Terror dann? Wenn das Ziel darin besteht die Juden auszurotten oder zumindest mit Hilfe des Propagandakriegs zu besiegen?

Netanyahu zum französischen Außenminister: „Zuerst muss das Feuer eingestellt werden, dann können wir über alles andere reden.“ Der meinte den Israelis erzählen zu müssen, dass sie die Feindseligkeiten sofort einstellen sollen: „Krieg muss vermieden werden.“ Welcher Krieg? Der, der seit Wochen von der Hamas betrieben wird? Fängt der Krieg für Monsieur Fabius erst an, wenn Israel schießt? Und warum musste Shimon Peres dem Franzosen erst erklären, dass der Hamasstreifen gar nicht mehr besetzt ist?

Die Vermittlungsversuche der Ägypter sind gescheitert.

500 bekloppte Ägypter sind „aus Solidarität“ in den Gazastreifen marschiert.

Videos:
präziser Bombenangriff auf Raketen im Hof einer Moschee.
Eine Rakete aus dem Gazastreifen schlug in Aschdod ein. (16.11.12)
Yitzhak Rabin damals: „Es wird keine (Katjuscha-) Raketen aus dem Gazastreifen geben.“ Hm… da sagen die Bilder etwas anderes. Die „Angst vor dem Frieden“ hatten, haben leider Recht behalten.
Angriff auf die Kommunikationsanlagen der Hamas auf dem Gebäude des Al-Quds- Fernsehens. Die IDF betont, dass ausschließlich die Kommunikationsanlagen beschossen wurden.
Wie die Medien mit Israel umgehen.

Montag, 19.11.2012:

Die Terrormullahs streiten ab der Hamas Fajr-5-Raketen geschickt zu haben – während der Islamische Jihad mit ihnen prahlt! Nicht nur diese Raketen, sagte ein PIJ-Terrorfürst: „Ich möchte feststellen, dass alle unsere Waffen aus dem Iran kommen.“

Och nee: Wer lehnte am Sonntag einen Waffenstillstand ab? Die Terroristen!
Sie stellen Bedingungen für eine Waffenstillstand: Beendigung der Blockade.
Khaled Meschaal: Netanyahu bettelte um Waffenruhe, nicht wir. (Netanyahu: Quatsch)
Khaled Meschaal: Waffenstillstand? Nur zu unseren Bedingungen.

Die Hamas bekam am Morgen von Israel 36 Stunden geltendes ein Ultimatum: Hört auf zuschießen oder wir verstärken die Angriffe.

Der Teheran-Adolf faselt von „Verantwortung“: der Verantwortung das (!) Massaker an den unschuldigen Menschen im Gazastreifen zu verhindern. Bei mehr als 1000 Angriffen sind ernom wenige Menschen gestorben, die meisten von ihnen waren Terroristen und wurde gezielt ausgeschaltet. Massaker an Unschuldigen? Das ist das, was die Terroristen in Israel versuchen!

200 arabische Studenten demonstrierten vor der Universität Haifa gegen eine Entscheidung der Uni öffentliche Aktivitäten innerhalb des Campus zu verbieten. Das Verbot ist eine Folge von Demonstrationen für und gegen die Operation Amud Anan.

Erdowahn: Israel begeht im Gazastreifen „Terrorakte“, „Massaker an Kindern“.

Khaled Meschaal in Kairo: „Das ist ein harter, aber großer Moment in der Geschichte unseres Widerstands.“

Sicherheitskräfte im Libanon fanden 2 Grad-Raketen, die auf Israel ausgerichtet waren.

Die IDF untersucht einen Luftangriff von Sonntag, bei dem 11 Mitglieder einer Familie getötet wurden, als man versuchte den Terrorkommandeur Yihya Abayo zu eliminieren. Erste Erkenntnisse: Der Terrorfürst sollte dort sein, von den Zivilisten wusste die IDF nichts.

Finanzminister Yuval Steinitz berichtete, dass israelische Experten in den letzten 5 Tagen 44 Millionen Cyberattacken abwehrten.

Aufgrund der Bilder von Toten gewinnt die Hamas international an Mitgefühl – dabei sind eine ganze Reihe von Toten von ihr selbst produziert (zu kurz geflogene Raketen; menschliche Schutzschilde).

Der bisherige Schaden für die israelische Wirtschaft durch den Krieg wird auf 25 Millionen Euro geschätzt; dazu kommen die massiven Kosten für den militärischen Einsatz (Angriffe sowie das Raketenabwehrsystem).

Zusätzlich zu den bisher schon üblichen rund 1.400 als Journalisten akkreditierten Medienleuten kamen bis Sonntagabend weitere 500 nach Israel. (Fallschirm-Journalismus zur Verbreitung der von vorneherein feststehenden Meinung.)

Die Chinesen fallen ein: Israel soll „maximale Zurückhaltung“ üben. Ausgerechnet die Massenmörder von Beijng!
Qatar und Italien drängen auf einen sofortigen Waffenstillstand. (Bitte wendet euch an die Terroristen, die sträuben sich.)
Und die EU darf natürlich auch nicht fehlen – in Brüssel tagten die Außenminister der EU (sans Westerwave) und forderte eine „sofortige“ Einstellung der Feindseligkeiten, was „im Interesse aller“ sei. Sie betonten Israel Recht auf Selbstverteidigung, hängten aber sofort auch an, dass „verhältnismäßig gehandelt und der Schutz der Zivilbevölkerung sichergestellt sein müssen“. Was die IDF ja bekanntlich überhaupt nicht tut, sonst hätte es in 1000 Angriffen bestimmt überhaupt keine toten Terroristen gegeben.

Die Russen stänkern: Die USA verhindern eine gemeinsame Erklärung des UNO-Sicherheitsrats. Die Erklärung stammt von den Arabern.

Hassan Nasrallah drängt die arabischen Staaten Waffen in den Gazastreifen zu schicken.

Meine ganz private Meinung (und nicht nur meine):

Medien- und andere Idioten:
MSNBC-Moderatorin Mara Schiavocampo findet, das  hier sei ein Argument: Raketen „richten selten Schaden an“. Die ist richtig lustig. Mal abgesehen von den Schäden, die diese harmlosen Feuerwerkskörper gerade anrichten: Es ist nicht die Absicht der Terroristen, dass die Raketen „selten Schaden anrichten“!
In Kanada heizen linke Drecksäcke ihre Gesinnungsgenossen gegen Israel auf – mit dem Foto eines verletzten ISRAELISCHEN Kindes!
Qualitätsjournalismus und die Realität.

Videos:
Reporter im Gazastreifen berichten aus eigenem Erleben: Raketen werden aus dicht besiedeltem Gebiet im Gazastreifen nach Israel geschossen. Eine Reporterin: „Man sollte glauben, dass sie [gemeint sind die Terroristen] alles tun würden, um zivile Opfer zu vermeiden.“ Tun sie nicht, sie wollen zivile Opfer auf der arabischen Seite.
Das dritte IDF-Video zur Widerlegung von Hamas-Lügen.
Wie Israelis unter Feuer leben (engl.)
Wo kommen all die Sekundärexplosionen her? Und was bedeuten sie für die arabischen Zivilisten im Gazastreifen?

Dienstag, 20.11.2012:

Abdallah Frangi, Propagandalügner im Deutschland-Ableger der PA, lügt mal eben rechnerisch was vor: Die Zahl der Toten Palästinenser in der aktuellen Auseinandersetzung liege 100-mal höher als die der Israelis. Das behaupten nicht mal die Terroristen im Gazastreifen – Frangi „verrechnet“ sich mal eben um 200 und schraubt die Zahl auf das Dreifache der von den Terroristen angegebenen Zahl.

Ban Ki-moon forderte einen „sofortigen Waffenstillstand“ und bewertete eine israelische Bodenoffensive als „gefährliche Eskalation, die vermieden werden muss“.

Erdowahn macht weiter: Israel begeht „ethnische Säuberungen an den Palästinensern im Gazastreifen“.

Den ganzen Tag über streuten die die Araber (und Ägypten) Gerüchte, dass es eine Waffenstillstandsvereinbarung gebe. Zuerst sollte die Waffenruhe um 21 Uhr in Kraft treten, dann um Mitternacht. Quellen in Jerusalem sagten hingegen, dass Israel „keiner Version eines Waffenstillstandshandels zugestimmt“ hat. Aus Ägypten heißt es jetzt plötzlich, dass man auf Antwort aus Jerusalem warte.
Ein Hamas-Sprecher sagte gegenüber Al-Jazira, dass sie „bis zum letzten Moment mit Gewalt auf die zionistische Besatzung antworten“ werde.
Gegen 22 Uhr gibt ein Hamas-Sprecher bekannt, dass es heute Abend keinen Waffenstillstand geben wird.

Derweil erzählte eine junge Palästinenserin, dass Israel „immer auf Zivilisten schießt“, fast alle Araber im Gazastreifen die Terroristen unterstützen, dass das („ganze“) „besetzte Palästina“ nur durch Gewalt „befreit“ werden kann, Verhandlungen absurd sind, die Terroristen keine menschlichen Schutzschilde benutzen (das ist eine israelische Erfindung, um Zivilisten töten zu können) und die Terroristen „keinesfalls einen so absurden Waffenstillstand wie die letzten akzeptieren werden“, sondern nur, wenn die Belagerung und die gezielten Tötungen der „politischen und zivilen Führer“ enden. Den Raketenterror will sie nicht als Terrorverstanden wissen, sondern als vom internationalen Recht garantiertes Recht.

Westerwelle begreift es nicht – will er es nicht begreifen? „Es geht darum den Waffenschmuggel zu verhindern und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für Gaza zu schaffen.“ Den Menschen im Gazastreifen sei jeder wirtschaftliche Erfolg gegönnt – aber zu glauben, dass es sich um ein Problem von Armut und Wirtschaft handelt, ist waghalsig bis verblödet.
Auch Außenminister William Hague findet, „offener Zugang nach Gaza hinein und daraus heraus“ müsse sein. Irgendwie ist immer Israel der Gearschte, der dafür sorgen muss, dass die Hamas wieder freier agieren kann.

Irre Medien:
Shirley Williams von der BBC: Gaza ist „voller Leute, die sehen, wie ihr Land langsam von mehr und mehr israelischen Siedlungen aufgegessen wird“. Anlässlich der Operation Amud Anan – mehr als 5 Jahre NACH dem Abzug Israels und nachdem die Terroristen alles platt gemacht haben, was die Juden zurückließen, um den Arabern eine Zukunft zu ermöglichen.

Videos:
IDF beschießt Raketenabschussstelle.
Bombe auf Munitionslager im Gazastreifen (inmitten eines Wohngebiets).
– Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt damit, dass er den Übergang Kerem Shalom beschießt – den Übergang, über den die meisten Waren und Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelangen.

Mittwoch, 21.11.2012:

Ein Vertreter Israels meinte, der gestern so häufig angekündigte Waffenstillstand sei durch Missverständnisse verhindert worden.
Gegen 9 Uhr sagte ein PIJ-Terrorfürst, es werde innerhalb der nächsten Stunden einen Waffenstillstand geben.
Gegen 11 Uhr sagte ein Hamas-Sprecher, die Einzelheiten eines Waffenstillstands würden jetzt finalisiert.
Hamas und PIJ sagten einer arabischen Zeitung, dass sie ein israelisches Angebot für eine 90-tägige Waffenruhe abgelehnt hatten (in der Israel die Forderungen der Palästinenser prüfen würde).
Gegen 17:30 Uhr wurde über einen einseitigen israelischen Waffenstillstand spekuliert; wenn Israel das Feuer einstellt, würde Druck auf die Terroristen ausgeübt, das Feuer ebenfalls einzustellen.
18:15 Uhr: Am Abend soll ein Waffenstillstand eintreten, sagten Quellen aus Regierungskreisen.
19:07 Uhr: Ein hochrangiger israelischer Offizieller gab an, dass Hillary Clinton Israel und die Hamas auffordern wird einen Waffenstillstand einzugehen; Israel soll auf Clintons Aufforderung eingehen, die Terroristen werden wohl noch einige Zeit weiter schießen.
19:10 Uhr: Die Terroristen sagen gegenüber Al-Jazira und Al-Arabia, dass Ägypten innerhalb der nächsten 2 Stunden einen Waffenstillstand ausrufen wird.
19:29 Uhr: Der ägyptische Außenminister Mohamed Amr verkündete, dass um 21 Uhr Ortszeit ein Waffenstillstand in Kraft treten wird.
20:12 Uhr: Die Hamas prahlt, die erste Klausel der Waffenstillstandsvereinbarung beendet gezielte Tötungen.
20:56 Uhr: Auf einer Pressekonferenz sagte Netanyahu: „Wir haben uns entschieden dem Waffenstillstand eine Chance zu geben.“
21:25 Uhr: IDF-Sprecher Yoav Mordechai bestätigte den Waffenstillstand ab 21 Uhr: „Die IDF stellte das Feuer auf den Strip ein und wird es nur wieder eröffnen, wenn unsere Streitkräfte gefährdet werden.“
Im Gazastreifen wird der „Sieg“ über Israel gefeiert.
Ban Ki-moon: „Es könnte Herausforderungen bei der Umsetzung des Waffenstillstands geben.“ Und forderte „maximale Zurückhaltung von beiden Seiten“.
AOL verkündet „Waffenstillstand im besetzten Gazastreifen“. (Lügende Arschlöcher.)
Die Westerwave ist erleichtert, hofft auf einen dauerhaften Waffenstillstand. (Wie viele Raketen flogen nochmal seit Beginn des „Waffenstillstands“?
Offizielle Erklärung der EU: Am Wichtigsten ist jetzt, dass die Vereinbarung respektiert und jede zukünftige Gewalt verhindert wird. (Wie viele Raketen waren das nochmal seit 21 Uhr Ortszeit?)

Nach dem Bombenanschlag in Tel Aviv brachen bei den Barbaren im Gazastreifen Freudenfeiern aus.
Und dann auch das hier: Nach dem Terroranschlag in Tel Aviv lässt die Hamas ihr Fernsehen verkünden: „So Allah will, werden wir bald schwarze Leichensäcke sehen.“ Derweil lässt die Hamas zur Feier des heldenhaften Massenmordversuchs Süßigkeiten verteilen.

Unwichtige Aussagen, mit denen nichts erreicht wird und die keine Folgen haben werden:
Die USA und Frankreich verurteilen den Terroranschlag in Jerusalem.
Ban Ki-moon „geschockt“ vom Anschlag in Tel Aviv. (Und er machte den Hague: Der Anschlag unterstreiche die Notwendigkeit eines Waffenstillstands.)
William Hague „geschockt“, Gewalt zeige Notwendigkeit eines Waffenstillstands. (Schwachkopf; das zeigt höchstens, dass Israel die Zeit gegeben werden muss die Terroristen zu besiegen.)

Zum ersten Mal sagt einer was zum Erdowahnsinn: Die USA bezeichnen „die extrem harsche Rhetorik“ der Türkei gegen Israel als „nicht hilfreich“.

Mal was Neues: Der französische Außenminister macht den Iran für den Gaza-Konflikt verantwortlich.

Ägyptische Behörden konfiszierten eine Waffenladung aus Libyen, die für den Gazastreifen bestimmt war; dazu gehörten mehr als 100 Grad-Raketen.

Donnerstag, 22.11.2012:

Umfrage bei den PA-Arabern: Unterstützen Sie den langfristigen Waffenstillstand mit Israel im Gazastreifen? Ja: 36%, Nein: 64%.

Alleine schon die Aussage der Terroristen, sie hätten gewonnen und der „Widerstand“ hätte triumphiert, wäre für mich Anlass, sie weiter militärisch zu bekämpfen.

Die Hamas hat den 22. November zum Feiertag ausgerufen – gefeiert wird der „Triumph“ der Terroristen in der Militäraktion „Wolkensäule“.
Bei den „Feiern“ ihres „Sieges“ haben die Araber natürlich auch wie bescheuert ihre Gewehre benutzt. Mal sehen, wie es den Juden in die Schuhe geschoben wird, dass die Feiernden bei der Knallerei einen der Ihren erschossen (und eine Reihe mehr verletzt).

Schlechter Witz der Woche ist eine Überschrift des Focus (inzwischen geändert, selbst in der URL): „Weiter Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält vorerst“. Merke: Gebrochen wird sie nur und ausschließlich von Israel, wenn die Terroristen schießen, ist das kein Bruch der Waffenruhe!

Der Führer und Top-Kleriker der ägyptischen Muslimbruderschaft hat die Friedensbemühungen mit Israel verurteilt und drängt auf heiligen Krieg zur Befreiung der Palästinensergebiete.

Freitag findet in vielen Schulen des Südens wieder Unterricht statt; das gilt nicht für den Kreis Eshkol und die Stadt Ofakim.

Eine IDF-Einheit erhielt zweimal den Einmarsch-Befehl, wurde aber beide Male zurückgepfiffen.
Frustrierte Soldaten spielten Buchstaben und formten mit ihren Körpern „Bibi ist ein Loser“, weil der Premier die angedrohte Offensive doch nicht durchführte, die nur konsequent gewesen wäre. Das Foto dazu geht auf twitter heftig rund.

Der IDF-Sprecher stellte klar(er): Israel wird auf jede Gefahr nicht nur für Soldaten, sondern auch für die Zivilisten im Süden reagieren.

Khaled Meschaals Wunsch nach Frieden: „Wie kann ich Israel akzeptieren? Die haben mein Land besetzt.“ Ach ja: Seine Truppe schießt nicht auf Zivilisten. Haben wir ja gesehen.

Fünfte Kolonne: MK Ibrahim Sarsour fordert, dass die Araber Israel besiegen.

Wegen Sicherheitsbedenken werden am Freitag nur Muslime über 40 Jahre und mit israelischen Personalausweis auf den Tempelberg gelassen (muslimische Frauen unterliegen keiner Beschränkung).

Heckmeck:
Frankreich deutet an, dass es den UNO-Antrag der Terroristen befürworten wird.

Freitag, 23.11.2012:

Amud Anan-Nachwirungen:
Palästinensischer Islamischer Jihad (Schoßhund der Hamas): Der Gaza-Waffenstillstand ist nicht das Ende des Kampfes.
Rund 100 Personen demonstrierten Donnerstagabend in Beer Sheva gegen den Waffenstillstand; sie skandierten „Bibi ist ein Feigling“ und forderten den Sturz der Hamas-Regierung im Gazastreifen.
Hillary Clinton fuhr nach Ramallah. Auf dem Weg bekam sie eine Lehrstunde von Frauen aus Beit El: Sie solle gefälligst aufhören Israel und die Hamas gleichzusetzen – die Hamas schießt auf Zivilisten, die IDF nicht.
Zu erwarten, aber das sehen die Araber ja überall so: Die Terror-Mullahs definieren den Waffenstillstand als Schwäche Israels.
Mahmud al-Zahar (Hamas): „Ab jetzt wird Israel es sich tausenmal überlegen, ob es den Gazastreifen angreifen wird.“
Hassan Nasrallah: „Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist ein natürlicher Sieg des palästinensischen Widerstands.“
Rund die Hälfte der Israelis glaubt, Israel hätte die Operation gegen den Gazastreifen fortsetzen sollen. Eine andere Umfrage stellte fest, 70% der Israelis finden es falsch, dass die Operation gegen die Hamas abgebrochen wurde.
Die Terroristen protzen, sie hätten noch für Wochen Raketen gehabt und dem Waffenstillstand nur zugestimmt, um weiteren Schaden im Gazastreifen zu verhindern.

Khaled Meschaal sagte gegenüber türkischen Medien, der gerade erfolgte Konflikt „ebnet den Weg für einen palästinensischen Unabhängigkeitskrieg“. Mit anderen Worten: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg, eine andere Option als mörderische Vernichtung des jüdischen Staates, kommt für die Hamas gar nicht in Frage.

Samstag, 24.11.2012:

Die Hamas ganz klar: Die Vereinbarung nicht mehr zu schießen schließt keine Vereinbarung ein, den Waffenschmuggel einzustellen.
Ein Hamas-Scheik: Der Gaza-Waffenstillstand ist „der erste Nagel im Sarg Israels“.

Ahmadinejad: „Zionists have reached the dead point and have no other alternative but officially recognizing and bowing to the absolute right of the Palestinian nation“

Nach Aussagen aus dem Gazastreifen hat Israel die Restriktionen gelockert – die Fischer dürfen jetzt weiter auf das Meer hinaus und die Leute näher an den Grenzzaun heran.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Ich bin die 0,003%!

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2011

Die Jerusalem Post berichtet:

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte in einem Interview mit Al-Jazira am Montag, die Vereinigten Staaten würden von „10.000 Zionisten“ gefangen gehalten. „Die Zionisten sind maximal 10.000 Personen. Sollten alle Amerikaner für die Zionisten geopfert werden?“, fragte der Präsident.

Die „Occupy Wall Street“-Horden beschweren sich über die 1% Amerikaner, die angeblich den Wohlstand der Nation kontrollieren, doch Ahmadinedschad geht ein paar Größenordnungen weiter – er sagt, dass 0,003% der Amerikaner alles und jedes dieser Nation kontrollieren!

Ich bin sogar noch mächtiger, als ich mir vorgestellt habe!

Iran: „Brecht das israelische Monopol auf Medikamente“

Elder of Ziyon, 28. Juni 2010

Von der Internetseite Mahmud Ahmadinedschads:

Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte, der Iran und die Türkei seien fähig medizinische Methoden zu entwickeln, um das israelische Monopol der globalen pharmazeutischen Industrie zu überwinden.

Bei einem Treffen mit dem türkischen Gesundheitsminister Rajab Akdagh am Sonntag bezog sich Präsident Ahmadinedschad auf die beträchtlichen Fortschritte, die die Türkei und der Iran im Feld der Gesundheit und medizinischer Behandlung machten: „Der Iran und die Türkei sollten das israelische Monopol großer pharmazeutischer Firmen beiseite wischen und zusammenarbeiten, um der Welt mit neuen Gesundheits- und Behandlungsmethoden zu präsentieren.“

Mit Hinweis auf das Leid von Nationen in verschiedenen Teilen der Welt und besonders in den weniger entwickelten Ländern und den islamischen Staaten sagte Präsident Ahmadinedschad, es sei eine humanitäre Pflicht, Gesundheits- und medizinische Behandlungsmethoden auf dem gesamten Globus darzureichen.

Der türkische Gesundheitsminister seinerseits lobte den Fortschritt des Iran auf dem Gebiet der medizinischen Behandlungen. „Die Türkei strebt eine Verstärkung der Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik Iran an und wird den Austausch medizinischer Erfahrungen mit diesem Land beginnen“, sagte Akdag.

„Gesundheit und medizinische Behandlung ist eine der wichtigsten Fragen des Lebens, doch unglücklicherweise wurde es irgendwie selbst von den entwickelten Staaten vernachlässigt. Heute sind mehr als 50 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten ohne Versicherung“, erklärte der Vertreter der Türkei.

Israels größte Pharmafirma, Teva, wurde 2008 auf Platz 18 der Umsätze aller Pharmafirmen geführt. Sie ist die einzige israelische Firma, die in den Top 49 geführt wird. Ihr Umsatz beträgt rund 1,7% aller Firmen der Top 49.

Nicht gerade ein Monopol.

Wenn man aber Ahmadinedschads Worte so deutet, dass sie „jüdisch/zionistisch“ statt israelisch bedeuten und wenn man den Westen als „jüdisch/zionistisch“ ansieht, dann geht der Umsatz dieser Pharmafirmen auf 90% hoch. (Die einzigen nicht westlichen Nationen in den Top-Firmen kommen aus China und Japan.)

Der Westen muss begreifen, dass der Iran, wenn er von Zionismus und Israel redet, in Wirklichkeit die gesamte westliche Welt meint, wobei Israel lediglich deren Repräsentant ist. Erinnern Sie sich: Ein Jahr vor der berühmten „Welt ohne Zionismus“-Konferenz in Teheran war der Iran Gastgeber einer viel weniger registrierten „Welt ohne Amerika“-Konferenz.

Der Iran erkennt die starke antiisraelische Strömung bei den modischen Idioten der Linken des Westens und hat seine antiwestliche Rhetorik heruntergeschraubt, um die Spaltung innerhalb des Westens in Sachen Israel zu vertiefen. Man muss nur die Äußerungen des Iran ein wenig kritischer lesen, wie im Fall der Pharmaindustrie, um den Affenzirkus zu durchschauen.

Was für ein Jammer, dass so wenige Westler nicht über die Fähigkeit verfügen weiter als bis zu ihrer eigenen Nasenspitze zu sehen.

Anziehungspunkt kommunistische Rhetorik

Mahmud Ahmadinedschad hat wieder zugschlagen: Der Kapitalismus steht vor dem Zusammenbruch, verkündete er. Die „unabhängigen Staaten“ sollten sich auf riesige globale Entwicklungen vorbereiten und das mache Förderung auf der Ebene der gegenseitigen und alles umfassenden Zusammenarbeit notwendig.

So redet einer, der sich seine Verbündeten gesucht hat und dringend bei der Stange halten will. Wobei nicht klar ist, warum Gaga-Hugo usw. ihm auf einmal von derselben gehen sollten. Doch derjenige, der so redet, will auch mehr: Er will der Chef sein. Das war bei anderen ideologischen Welteroberern nicht anders. Das Faszinierende daran ist lediglich, dass sich Linke – und zwar nicht nur die Bekloppten a la Gaga-Hugo, Paech oder sonstigen, die eigentlich doch von religiösen Fanatikern abgeschreckt wurden, darauf hereinfallen und mitziehen.

Aber so im Kalten Krieg war es schon im Kalten Krieg: Die Gutmenschen sehen die Worte, hören das Reden und glauben es, weil es ihr eigenes Vokabular ist, das da verwendet wird – nur, dass dieses Vokabular lediglich Fassade ist und dahinter kaum das steckt, was wir darunter verstehen. Wenn allerdings auf Kapitalismus usw. eingedroschen wird, dann kennt man im Westen keine Hemmungen – der Sozialismus muss noch seinen Siegeslauf haben. Und sei es im schwarzen Sack mit grüner Prophetenfahne als Tarnung.

Wenn jetzt der Teheran-Adolf vom Zusammenbruch des Kapitalismus schwätzt, dann macht das Herz des linken Guten Freudensprünge. Das des Mainstream auch, weil er inzwischen weit links herumdümpelt. Dass der Kapitalismus mitnichten durch ein besseres System ersetzt werden soll, sondern durch die Scharia, begreifen sie offenbar nicht. Und dass diejenigen, die früher schon ständig sein Ende verkündeten, heute beim Müllhaufen der Geschichte zu finden sind, spielt sowieso keine Rolle, weil ja alles, was scheitert, so lange weiter betrieben werden muss, bis es dann mal – tatsächlich oder nur eingebildet (Letzteres ist die Regel) – Erfolg hat. Ohne Rücksicht auf Verluste, die links und rechts am Weg zuhauf zu finden sind.

Dass es sich beim  Zusammenbruchs-Fantasien um hohles Gerede handelt, das nur die hohlen Ankündigungen der Sowjets und ihrer Paladine und Büttel weiter treibt, aber keine Substanz hat, will also auch keiner von denen registrieren: Wie sieht es denn im Iran wirtschaftlich aus? Die sind nicht einmal in der Lage ihren eigenen Treibstoffbedarf zu decken – als eines der ölreichsten Länder der Welt! Dafür entwickeln sie Waffensysteme bis hin zur Atombombe, mit denen sie andere bedrohen; und sie unterstützen weltweit den Terror. Kennen wir das nicht auch aus dem Kalten Krieg?

Das sind Kennzeichen eines Staates, der selbst zusammenbrechen wird. Die Frage ist nur: Wann? Irgendwann, wenn selbst die Sponsorenschaft der Kollaborateure aus dem Norden, dem Fernen Osten und westlicher Geldscheffler ohne moralischen Geschäftskompass nicht mehr ausreichen, um das System zu erhalten.

Der kleine Drecksack tönt. Er tönt gefährlich und ist es auch. Aber er tönt auf tönernen Füßen. Hoffen wir, dass diese Füße schnell zerbröseln und nicht von anderen immer wieder gerettet werden, um ihr mieses Treiben fortzusetzen.