Minister der Malediven beleidigt öffentlich die Juden

Elder of Ziyon, 19. Dezember 2010

Wir haben über die Ärzte der israelischen NGO „Eye from Zion“ diskutiert, die muslimische Patienten auf den Malediven behandeln und dass einige Muslime dort gegen diese Hilfe mit antisemitischem Gerede protestierten.

Diese Woche gab es mehr davon. Hier ist ein Bericht über eine Predigt des Ministers für islamische Angelegenheiten, Mohammed Shahim Ali Said von Freitag:

Er sagte, dass die Juden, die historisch heftige Feindschaft gegenüber Muslimen gehegt haben, weiterhin die Muslime angreifen.

Der Minister warnte die Muslime vor dem schlechten Ruf und der Untreue wie dem Verrat der Juden. Er sagte, dass die Juden von gestern üble Vorgänger und die Juden von heute schlimmere Nachfolger sind.

Die Geschichte der Juden ist voller Täuschung, Trickserei, Rebellion, Unterdrückung, dem Bösen und Korruption. Sie haben immer versucht Unheil auf der Erde anzurichten und Allah liebt keine Unheil-Anrichter.

„Deshalb ist es inakzeptabel, dass jemand, der die Ummah ins Herz sticht, die Augen heilen könnte. Diese Philosophie ist inakzeptabel“, sagte er.

Er sagte, es sei nicht akzeptabel, dass wir als Muslime mit den Juden in Seelenruhe überein stimmen, während unsere muslimischen Brüder ächzen, während unsere erste Kibla [Jerusalem] wegen der Tyrannei der jüdischen Besatzung klagt.

Und doch nennt Minivan News das einen „antizionistischen Protest“:

Hunderte Menschen versammelten sich bei dem Prostet; einige trugen Banner mit Botschaften in Dhivehi und Englisch mit einer Bandbreite von „Sagt Nein zum israelischen Terrorismus“ und „Die Juden sagten Allah sei armselig“ bis „Wir stehen auf der Seite von jedem, der Israel und die USA bekämpft“ und „Scheiß Zionisten“.

Doch sie berichte von der Erwiderung der Regierung an die Kritiker:

Als Antwort auf die antizionistischen Proteste und Kritik, die Regierung an einer pro-israelischen Agenda beteiligt, saget Präsident Mohammed Zuhairs Presse-Sekretär, die Regierung „unterhält freundschaftliche Bezeihungen mit Israel, wie sie das mit fast jeder Nation der Welt tut.“

„Wir stehen mit keinen Staaten auf Kriegsfuß, auch wenn wir mit Burma wegen der Behandlung der [ehemals verhafteten Dissidentin] Aung Sun Suu Kyi einige Differenzen haben“, sagte er. „Es gibt in Sachen der Vereinbarungen mit Israel nichts Besonderes.“

Obwohl Zuhair behauptet, dass die Regierung der Malediven „beständig Israel wegen Palästina und anderen außenpolitischen Fragen kritisiert hat, denen sie nicht zustimmt“, sei das kein Hindernis für humanitäre Zusammenarbeit.

Zuhair fügte hinzu, dass die Malediven durch die bilateralen Beziehungen mit einer großen Zahl von Staaten in der Lage sei von Zusammenarbeit zu profiteiren, die auf technischer Hilfe, Bildung und humanitärer Hilfe gründet.

Er führte an, dass die von Eye from Zion angebotenen medizinischen Fachkenntnisse ein starkes Beispiel dafür sind.

„Wir selbst haben diese Operationsmittel nicht, mit denen bisher 140 Patienten in Malé und 40 Personen der Inseln im äußeren Atoll behandelt wurden“, fügte Zuhair an. „In diesem Fall wiegt die Dankbarkeit der Patienten für die Behandlung, die sie erhielten, die Proteste gegen [die Ärzte] auf.“

Niemand auf den Malediven scheint allerdings auch nur im Geringsten besorgt wegen der explizit antisemitischen Äußerungen ihres Ministers. Es sieht so aus, als hätte er das Memo nicht  bekommen, in dem steht, er solle immer „Zionisten“ statt „Juden“ sagen.

Israelische Ärzte helfen kranken Maledivern, Muslime protestieren, weil es gegen den Islam ist Beziehungen zu Juden zu haben

Minivan News, via Savage Infidel, 26. November 2010

Die Islamische Stiftung der Malediven hat die Regierung aufgefordert alle diplomatischen Verbindungen zu Israel abzubrechen – einen Tag, nachdem das Indira Gandhi-Krankenhaus (IGMH) ankündigte, dass ein Team von sieben israelischen Ärzten kurz davor steht im Land anzukommen, um eine Woche lang Patienten im Regierungskrankenhaus zu behandeln.

Die Stiftung forderte die Regierung auf alle Verbindungen zu Israel zu beenden, indem sie sagte: „Wir wollen keinerlei Hilfe von Juden.“

Der Präsident der Islamischen Stiftung, Ibrahim Fauzy, sagte, die Organisation unterstütze „kein Art Hilfe von Israel, so lange sie [die Juden] im Land Palästina sind. Wir sollten Angst haben, dass wir dem Zorn Allahs gegenüberstehen könnten.“

Fauzy erklärte, die Islamische Stiftung erkenne Israel nicht als Staat an, da „sie das Land Palästina mit Gewalt gestohlen haben“; er fügte hinzu: „Es ist außerdem gegen unsere Religion Beziehungen zu Juden zu haben.“

Im November des letzten Jahres überstand Außenminister Dr. Ahmed Shaheed knapp ein Misstrauensvotum wegen seiner Rolle bei der Entscheidung die Beziehungen zum jüdischen Staat zu normalisieren. Dr.Shaheed sagte Minivan News heute, dass die „Regierung keine diplomatischen Beziehungen zu Israel hat“ und keine Vereinbarung in dieser Richtung unterzeichnet hat. Er fügte an, dass er sich nichts von dem Besuch des israelischen Teams wusste, da „Ärzte nicht über das Außenministerium kommen“.

Fauzy behauptete auch, er habe Informationen, dass Israel versuche die Bildungspolitik der Regierung zu beeinflussen, die von verschiedenen religiösen NGOs weben Plänen unter Beschuss steht den Islam im Abitur zu einem optionalen Fach zu machen und vier Mittelschulen in Male‘ in reinen Jungen- bzw. Mädchenschulen zu machen.

„Es wird gerissene Pläne hinter den Kulissen geben, sie werden den Muslimen in ihrem Herzen nichts Gutes wollen“, behauptete Fauzy.

In einer Presseerklärung von gestern lud die IGMH interessierte Patienten ein, sich in ihrem Kundendienst-Zentrum vom 28. November bis zum 2. Dezember für einen Termin mit den besuchenden israelischen Ärzten anzumelden.