Während der Mufti den Landverkauf an Juden verbot, wollten transjordanische Scheiks, dass Juden ihr Land kaufen

Elder of Ziyon, 10. Juli 2022

In den frühen 1930-er Jahren beraumte der antisemitische Mufti von Jerusalem eine Reihe von Treffen an, bei denen arabische Scheiks gelobten ihr Land nicht an Juden zu verkaufen – eine Politik, die bis heute mit der palästinensischen Autonomiebehörde fortgesetzt wird.

Palestine Post vom 21.November 1934:

DAS SCHWERT UND DAS BUCH

BEER SHEVA SCHWÖRT

Im Bezirk Beer Sheva und Gaza wurde von 70 Stammesführern, Landbesitzern und einer großen Zahl Stammesangehöriger ein Eid auf das „Schwert und das Buch“ abgelegt ihr Land aus jüdischem Besitz zu halten; es war ein großes Treffen am Sonntag, bei dem der Mufti von Jerusalem und Ahmad Hilmi Pascha, der Direktor der Arab Bank anwesend waren.
Das Rasseln der Säbel, die von den Beduinen gezogen wurden, hallte wider, als sie mit erhobenen Waffen das Ritual der Vereidigung des Koran begannen.

Der EId

Der Mufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, war der erste, der den Eid sprach (sagt „Al-Jamia al-Islamia“) und ihm folgten tausende Stammesangehörige, die bei der von Haddsch Ibrahim anberaumten Konferenz in den Zelten des Stammes Tayaha rund 25 km vor Beer Sheva an der Straße nach Gaza anwesend waren.
Sie schworen, sie würden am Besitz ihres Landes festhalten und würden keine Spur davon verkaufen, weder über Makler noch direkt, dass sie keine Geschäft mit Juden machen würden, noch als Vermittler agieren oder ihnen sonst irgendwie helfen würden. Sie riefen Allah als ihren Zeugen an.

Palestine Post, 1. Januar 1935:

MOSLEMS SCHWÖREN KEIN LAND ZU VERKAUFEN

Kopie der Versammlung von Beer Sheva in Jerusalem

Ein Schwur kein Land an jüdische Einzelpersonen oder Organisationen zu verkaufen wurde bei einem religiösen Treffen von einer Reihe Moslems abgelegt, dem der Mufti von Jerusalem am letzten Freitag in der Aula der Rawdat el-Mareef-Schule vorstand. Die Beratungen folgen dem Ablauf der Versammlung von Stammesangehörigen in Beer Sheva vor einiger Zeit, als das Schwenken von Schwertern den Beschwörungen einen Wüsten-Touch gab.

Aber während das stattfand, verglichen Landbesitzer in Transjordanien ihre Armut mit dem Wohlstand im benachbarten Palästina und kamen zu dem Schluss, dass jüdische Investitionen das sei, was Transjordanien brauchte.

JTA berichtete am 18. Januar 1933:

Die hebräische Zeitung „Davar“ deckte heute auf, dass transjordanische Stammesführer seit einiger Zeit schon an die Jewish Agency mit Angeboten herantraten, sie könnte Land kaufen. Die armselige Lage in Transjordanien überzeugt sie durch den Vergleich mit dem Wohlstand in Palästina, dass die Rettung Transjordaniens nur über die Juden kommen kann, sollen die Stammesführer gesagt haben. Dieselben Führer haben Emir Abdallah gedrängt die Juden zu ermutigen sich in Transjordanien niederzulassen, schreibt die Zeitung.

Aus der JTA, 6. Februar 1933:

FÜHRENDE ARABISCHE STAMMESOBERHÄUPTER BITTEN UM ERLAUBNIS TRANSJORDANISCHES LAND AN AUSLÄNDER ZU VERKAUFEN

Von 21 Stammesführern aufgesetzte Petition der Palästina-Regierung und Emir Abdallah vorgelegt; Bitte um Erlaubnis Land an Ausländer zu verkaufen; Verkauf an Juden einzige Lösung für die akute Lage; Führungskräfte der Jewish Agency halten wichtige Konferenz mit Wauchope; Überzeugung, dass arabisch-jüdische Zusammenarbeit jetzt ohne politische Einflussnahme in Transjordanien bevor steht

In einer von 21 der einflussreichsten transjordanischen Stammesführer und Mitgliedern der Gesetzgebenden Versammlung unterschriebenen Petition wird um die Erlaubnis gebeten transjordanisches Land an Ausländer zu verkaufen; diese wurde der Palästina-Regierung und Emir Abdallah vorgelegt.

Die Petition betont, dass die heikle Verfassung des Landes solches Handeln erfordert.

Die Petition, die nach einem Treffen arabischer Stammesfürsten in Amman formuliert wurde, fügt der transjordanischen Frage ein neues Kapitel hinzu, das offenbar am 25. Januar geschlossen wurde, als Emir Abdallah die Absagte an eine Option verkündete, mit der er einer jüdischen Firma erlaubt hätte 70.000 Dunam seines persönlichen Besitzes in Transjordanien zu pachten.

Die arabischen Stammesführer diskutierten bei ihrem Treffen Emir Abdallahs Kommuniqué mit der Ankündigung der Streichung der Verpachtung an Juden. Die Mehrheit der Anwesenden stellte jedoch fest, dass der Verkauf des Landes an Juden die einzige Lösung für die aktuell heftige Situation ist.

Siebzig Prozent des Arabern gehörenden Viehs in Transjordanien ist wegen Hunter verendet, hieß es.

Transjordanien und Palästina hatten ähnliches Klima, ähnliche Ressourcen und die Araber kamen aus ähnlichen Stämmen. Der einzige Grund, dass Palästina aufblühte und Transjordanien scheiterte, waren jüdische Energie und Investitionen. Das war damals für jeden offensichtlich, auch den Arabern.

Arabische Rechte und jüdische Rechte: Jaffa 1936

Yisrael Medad, My Right Word, 9. August 2022

Im Juni 1936 wurde ein beträchtlicher Teil von Jaffa abgerissen, weil die britischen Sicherheitskräfte den zunehmenden arabischen Terror bekämpfen mussten.

Aber es gibt eine Nebensorge: Was mit den obdachlosen Arabern anfangen?

Hier ist ein akademischer Beitrag zu dem Thema.

Und hier ist eine parlamentarische Anfrage aus dem Dezember:

Abrisse, Jaffa (Umsiedlungen)

HC 16. Dezember 1936, Bd. 318

Oberst Wedgwood fragte den Außenminister für die Kolonien, ob er die Aufwendungen von £15.000 genehmigte, die aus den Palästina-Einnahmen zum Bau eines Dorfes für die aus Jaffa zwangsgeräumten Araber angewiesen wurden; und ob irgendetwas Ähnliches für die Juden in Jaffa getan wird, die gezwungen waren den Ort zu verlassen und woanders zu leben.

Mr. Ormsby-Gore: Die Palästina-Regierung ist autorisiert worden £15.000 für den Bau von Häusern auszugeben, für die eine angemessene Miete erhoben werden wird, um 100 arabische Familien unterzubringen, die durch den von der Regierung vorgenommenen Sonderabriss in Jaffa obdachlos wurden, wie ich in meiner Antwort im Plenum am 24. Juni durch das ehrenwerte Mitglied für West Fiffe (Mr. Gallaeher) erklärte. Ich verstehe, dass in Abstimmung mit den zugehörigen jüdischen Gremien die Palästina-Regierung zugestimmt hat rund £5.000 für die Kosten der Instandhaltung und Unterhalt der jüdischen Flüchtlinge aus Jaffa in Tel Aviv und andernorts beizutragen.

Oberst Wedgwood: Angesichts dessen, dass sie jüdischen Flüchtlinge aus Jaffa die arabischen Flüchtlinge zahlenmäßig im Verhältnis 20 zu 1 mehr sind, wird der ehrenwerte Gentleman der Palästina-Regierung Darstellungen vorlegen, dass der Wiederaufbau, den sie für arabische Flüchtlinge erledigt, gleichermaßen durch gleichen Wiederaufbau für jüdische Flüchtlinge stattfindet?

Mr. Ormsby-Gore: Ich glaube nicht, dass ich die Zahlen des recht ehrenwerten und höflichen Gentleman akzeptieren kann, noch kann ich seine Beschreibung dieser bestimmten arabischen Flüchtlinge akzeptieren. Im militärischen Interesse und im Interesse von Frieden und Ordnung in Jaffa wurde beschlossen zwei Linien durch die Stadt zu sprengen. Die Royal Engineers sprengten die Häuser und ich denke, die Palästina-Regierung hat die Pflicht diese Leute an andere Orte umzusiedeln, wie sie es jetzt macht.

Oberst Wedgwood: Sieht der recht ehrenwerte Gentlement nicht, dass die Juden, die wegen der Gefahr ermordet zu werden aus Palästina getrieben wurden, denselben Anspruch auf Neuansiedlung mit Regierungshilfe erheben können wie die Araber?

Mr. Ormsby-Gore: Dann wäre es die Pflicht der Regierung fast jeden neu unterzubringen, der in einer Zeit der Unruhe und Störungen entfernt wurde oder sich selbst entfernt hat, was wir alle bedauern. Ich kann die Regierung nicht dazu verpflichten.

Oberst Wedgwood: Es tut mir leid, dass ich hartnäckig bin, aber ist es heute möglich, dass die Juden sicher nach Jaffa zurückgehen oder ist der Schutz immer noch unzureichend?

Mr. Ormsby-Gore: Ich hoffe, dass es, wenn wir wissen, wie die zukünftige Politik sein wird, wenn wir den Bericht 2438 der Royal Commission haben und die gesamte Palästinafrage aufgeklärt ist, den Juden und Arabern möglich sein wird zu leben, wie sie es bis dieses Jahr in freundschaftlichem Einvernehmen getan haben.

Fotos:

Hebron, 23./24. August 1929: Als Israel lernte, sich bei seiner Verteidigung nie auf jemand anderen zu verlassen

An diesem Sabbat 1929 wurde das erste Stück des Heiligen Landes, das ein Jude kaufte, zu besetztem Gebiet. Die Briten standen daneben, 67 starben.

Jeff Dunetz, Israel National News, 23.August 2022

Das Massaker von Hebron, August 1929 (Jeff Dunetz)

Die Stadt Hebron in Israel ist fast ein Jahrhundert lang besetztes Gebiet gewesen. Aber nicht auf die Art, wie alle glauben. Hebron ist eine jüdische Stadt, die von den Arabern besetzt ist. Hebrons Besetzung begann an einem Freitagabend im August vor 93 Jahren, als eine Gruppe arabischer Terroristen die Juden der Stadt massakrierten, während die Briten, die das Heilige Land regierten, dem Töten zusahen, ohne einen Finger zu rühren, um das Blutbad zu verhindern.

Hebron war das erste Stück Land, das jemals von einem Juden in Israel gekauft wurde (sie wurden damals nicht Juden genannt, sie waren Hebräer). Vor ungefähr 38 Jahrhunderten erwarb Abram (Abraham), der Vorfahr des jüdischen Glaubens, eine Höhle in Hebron, um seine geliebte Frau Sarah zu beerdigen. Abraham zahlte viel zu viel, damit niemand bestreiten konnte, dass es ihm fair und ehrlich gehörte.

Über dem Grab von Sarah in der Patriarchenhöhle.

Als Abraham starb, wurde auch er dort beerdigt. Schließlich wurden Abrahams Sohn Isaak, seine Frau Rebekka, Jakob und eine seiner Frauen (Lea) dort bestattet. Der Kopf von Jakobs Bruder Esau wurde ebenfalls in der Höhle gesehen beerdigt (lange Geschichte). Den Juden gehörte das Land in dieser Stadt vom Verkauf der Höhle an Abraham bis 1929. Juden stellten auch die meiste Zeit die Mehrheit der Bevölkerung.

Drei Tage vor dem Massaker von Hebron berichtete die Zeitung Davar am 20. August 1929:

Eliezer Dan &Hannah
Rabbi Avrhaam Ya’akov und Yenta Orlanski – Eltern von Hannah und Aaron Slonim
Alle am 24. August 1929 ermordet

Die Aufwiegelung der Gefühle gegen die Juden geht weiter, insbesondere rund um Jerusalem und Hebron. Von Unbekannten werden Gerüchte verbreitet, dass am letzten Samstag die Juden die muslimische Religion verfluchten und dass es die Pflicht eines jeden Muslims ist Rache zu nehmen.

Rabbi Ya’acov Slonim, Leiter der sephardischen jüdischen Gemeinde, und Rabbi Frank, Leiter der aschkenasischen Gemeinde, wandten sich an den arabischen Gouverneur von Hebron, Abdullah Kardos. Der Gouverneur beruhigte uns und sagte:

„Es wird nicht befürchtet, dass irgendetwas passiert. Die britische Regierung weiß, was sie zu tun hat. Wo zwei Soldaten benötigt werden, dahin schickt sie sechs.“ Und er fügte hinzu: „Ich sage Ihnen im Vertrauen, dass sie viele Soldaten in Zivil auf den Straßen haben; diese Soldaten gehen in den Menschenmengen umher und in der Stunde der Not werden sie ihre Pflicht erfüllen.“

Aber dieses Versprechen wurde nicht mit Handeln unterstützt.

Etwa gegen halb drei am Freitag (23. August) sahen wir einen jungen Araber auf einem Motorrad von Jerusalem ankommen. Er alarmierte die arabischen Einwohner von Hebron und sagte, das Blut tausender Muslime sei in Jerusalem wie Wasser vergossen worden. Er rief die Araber auf dieses Blut zu rächen. Die Unruhe unter den Arabern Hebrons war sehr groß, insbesondere nachdem die Automobile mit Nachrichten von Unruhen in Jerusalem begannen anzukommen.

Diese „Nachrichten“ waren komplett erfunden und sollten die arabische Bevölkerung gegen ihre langjährigen jüdischen Nachbarn aufstacheln.

Am Freitagabend, 23. August, lud Rabbi Ya’acov Slonims Sohn alle verängstigten Juden ein in seinem Haus zu bleiben. Der Rabbi war in der Gemeinde hoch angesehen und hatte eine Schusswaffe. Viele Juden nahmen sein Angebot wahr und die meisten dieser Juden wurden in seinem Haus ermordet.

Am Samstagmorgen, bevor das Gemetzel begann, appellierten die Rabbiner erneut an den Gouverneur, er möge ihnen helfen. Wieder erhielten sie dieselben leeren Versicherungen. Verwirrt wandten sich die Juden an Herrn Cafferata, den britischen Offizier, der die Polizei leitete. Auch von ihm erhielten sie Sicherheitszusagen.

Bereits um 8 Uhr am Samstagmorgen, dem jüdischen Sabbat, begannen die Araber sich in Massen zu versammeln. Sie kamen in Mobs, bewaffnet mit Knüppeln, Messern und Beilen. Während die Frauen und Kinder Steine warfen, durchwühlten die Männer jüdische Häuser und zerstörten jüdisches Eigentum. Weil sich nur ein einziger Polizist in Hebron befand, betraten die Araber jüdische Höfe ohne Gegenwehr.

Die Randalierer gingen auf Rabbi Slonim zu, der versuchte hatte der jüdischen Bevölkerung Schutz zu geben, und machten ihm ein Angebot. Wenn den Arabern alle aschkenasischen Jeschiwa-Schüler übergeben würden, sollten die Leben der sephardischen Gemeinschaft verschont werden. Rabbi Slonim lehnte es ab die Schüler auszuhändigen und wurde auf der Stelle getötet. Am Ende wurden 12 sephardische Juden und 55 aschkenasische Juden ermordet.

Als ich in einem Zimmer Schreie hörte, ging ich eine Art Tunnelpassage hinauf und sah einen Araber, wie er gerade einem Kind mit einem Schwert den Kopf abschnitt. Er hatte den Jungen bereits getroffen und führte einen weiteren Schnitt aus, aber als er mich sah, versuchte er mich mit dem Schlag zu treffen, verfehlte mich aber; er wurde praktisch von der Mündung meines Gewehrs zum Schweigen gebracht. Ich schoss ihm in die Leistengegend. Hinter ihm war eine jüdische Mutter, völlig bedeckt mit Blut, mit einem Mann, den ich als einen arabischen Polizisten namens Issa Scherif aus Jaffa erkannte. Er stand mit einem Dolch in der Hand über der Frau. Er sah mich und flüchtete in einen nahe gelegenen Raum und versuchte sich einzuschließen; auf Arabisch brüllte er: „Euer Ehren, ich bin Polizist.“ … Ich gelangte in den Raum und schoss auf ihn. (Bernard Wasserstein: The British in Palestine: The Mandatory Government and the Arab-Jewish Conflict 1917-1929. Oxford England, Basil Blackwell, 1991).

Ein Brief eines Überlebenden:

Jetzt lassen Sie mich von dem Massaker berichten. Direkt nach acht Uhr am Morgen hörten wir Schreie. Araber hatten begonnen in jüdische Häuser einzubrechen. Die Schreie durchbohrten das Herz des Himmels. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Unser Haus hatte zwei Stockwerke Wir waren

unten und ein Arzt lebte auf der ersten Etage. Wir vermuteten, dass wir in der Wohnung des Arztes sicher wären, aber wie sollten wir hinaufkommen? Die Treppenstufen befanden sich an der Außenseite des Gebäudes, aber es war nicht sicher nach draußen zu gehen. Also hackten wir uns durch die Decke und so kletterten wir in die Wohnung des Arztes. Nun, nachdem wir eine kleine Weile dort waren, erkannten wir, dass wir immer noch in Gefahr waren, denn inzwischen hatten die Araber unser Haus fast erreicht. Sie gingen von Tür zu Tür, metzten jeden im Inneren nieder. Die Schreie und das Stöhnen waren furchtbar. Die Leute schrien um Hilfe! Aber was konnten wir tun? Wir waren dreiunddreißig. Bald, bald würden wir alle verloren sein.

In diesem Moment schickte uns Gott, Er sei gesegnet in Seiner großen Gnade, einen Araber, der im Hinterhaus lebte. Er bestand darauf, dass wir aus der Wohnung des Arztes nach unten und durch die Hintertür in sein Haus kommen. Er brachte uns in seinen Keller, einen großen Raum ohne Fenster nach draußen. Wir gingen alle hinein, während er zusammen mit mehreren arabischen Frauen davor nahe der Tür stand. Als wir auf dem Boden lagen, hörten wir Schreie, als Araber Juden niedermetzelten. Es war unerträglich. Was uns anging, so hatten wir das Gefühl, dass die Gefahr so groß war, dass wir keine Chance hatten lebend herauszukommen. Jeder von uns sprach sein vidui [sein Bekenntnis in Erwartung des Todes]. Jeden Moment konnten wir niedergemetzelt werden, zweischneidige Schwerter befanden sich bereits an unseren Kehlen. Wir hatten nicht die geringste Hoffnung am Leben zu bleiben. Wir bettelten nur, dass es vorbei sein sollte.

Fünfmal stürmten die Araber unser Haus mit Beilen und die ganze Zeit brüllten diese wilden Mörder die Araber an, die Wache standen, siesollten die Juden aushändigen. Sie schrien im Gegenzug zurück, das ssie keine Juden versteckt hatten und von nichts wussten. Sie bettelten die Angreifer an ihre Häuser nicht zu zerstören. (Ende des Briefs)

Während des zweitägigen Massakers wurden 67 Juden getötet und weitere 58 verletzt.

Als das Massaker endlich endete, ließen sich die überlebenden Juden in Jerusalem nieder. Einige jüdische Familien versuchten zurück nach Hebron zu ziehen, wurde aber von den britischen Behörden 1936, bei Beginn der arabischen Revolte, wieder entfernt.

1948 gestattete er Unabhängigkeitskrieg Israel die Eigenstaatlichkeit, aber die Juden waren weiterhin von Hebron abgeschnitten. Die Stadt wurde von König Abdallahs Arabischer Legion erobert und dann von Jordanien annektiert.

Als Juden 1967 endlich die Kontrolle über die Stadt wieder erlangten, versuchte eine kleine Anzahl Überlebender des Massakers erneut ihre alten Häuser zurückzufordern. Der damalige Verteidigungsminister Mosche Dayan sagte den Überlebenden, wenn sie zurückkehren, würden sie verhaftet und dass sie geduldig sein sollten, während die Regierung eine Lösung ausarbeitet, damit sie ihre Häuser zurückbekommen. Dayan hielt das nie ein – ich vermute, er war zu sehr damit beschäftigt die jüdischen Rechte am Tempelberg aufzugeben.

Die Denkschrift für die Juden Hebrons, die dem britischen Hochkommissar für Palästina vorgelegt wurde, schließt mit diesen tragischen Worten:

Im Namen von 65 Abgeschlachteten, 58 Verletzten und vielen Waisen und Witwen; im Namen der Reste der Ausgeplünderten und Gefolterten, klagen wir an:

  • Die [britische Mandats-] Regierung, die ihre Pflicht nicht erfüllte und ihren friedlichen und wehrlosen Schutzbefohlenen keinen Schutz bot.
  • Den Gouverneur Abdullah Kardos und den Kommandanten Cafferate, die uns die erbetenen Mittel für Hilfe und Verteidigung vorenthielten, uns mit leeren Versprechen verrieten und den Mördern und Räubern ihre Gelegenheit gaben.
  • Die Polizei, die ihre Pflicht nicht tat und sich mit verachtenswerter Niedertracht benahm.
  • Die Abgesandten des Muftis und des Muslimrats, insbesondere den Scheik Talib Narka und seinen Kollegen, die oben erwähnten, sowie denjenigen, die nicht erwähnt sind, die das  Massaker ausriefen und Mord und Vergewaltigung erlaubten.
  • Ebenfalls die [arabischen] Einwohner Hebrons (mit Ausnahme einiger Familien),, die nicht aufstanden um ihren Brüdern und Nachbarn zu helfen, wie es in Übereinstimmung mit dem Koran hätte sein sollen…

Rund 93 Jahre später klingt diese Denkschrift immer noch wahr. Terroristen greifen weiter unschuldige Juden in Israel an. Die UNO schaut einfach zu und findet meistens eine Möglichkeit Israel die Schuld zuzuschieben. Das Weltgremium behauptet sogar, Hebron, die erste jüdische Stadt, von der Teile vom jüdischen Patriarchen Abraham gekauft wurden, gehöre nicht den Juden.

Das Massaker von Hebron lehrte den zukünftigen Staat Israel, dass er sich nie wirklich auf eine andere Nation verlassen kann. Der jüdische Staat muss sich selbst schützen, wie er es für angemessen hält, wenn es hart auf hart kommt; die Geschichte hat die Juden gelehrt, genauso wie vor 93 Jahren in Hebron, wenn sich die ewige jüdische Heimat sich nicht selbst schützt, das niemand sonst tun wird.

An diesem Sabbat 1929 wurde das erste Stück des Heiligen Landes, das jemals von einem „Hebräer“ gekauft wurde, zu besetztem Gebiet. Und bis auf eine kleine jüdische Enklave ist es das immer noch. Die Mesusah-Einkerbungen der Hauseigentümer von 1929 sind an den Eingängen des heute leeren Schuk immer noch zu sehen.

Mögen die Erinnerungen an die am 23. und 24. August vor 93 Jahren getöteten Opfer immer ein Segen sein.

Antiisraelisches Propaganda-Eigentor des Tages: Jaffa 1938

David Lange, Israellycool, 18. August 2022

Die israelfeindliche Propaganda-Facebookseite VPalestine postete gerade Folgendes:

„Jaffa, Palästina1938“

Wenn Sie sich das Foto genauer betrachten, werden Sie eine Verpixelung bemerken, die verdeckt, was wie ein Schriftzug oder ein Bild auf dem Gebäude aussieht.

Nein, das ist (diesmal) keine Frau im Badeanzug. Es ist etwas noch „Schlimmeres“.

Weit schlimmer.

Ein Beweis für die Juuuuden!

Für’s Protokoll:

Egged wurde 1933 durch den Zusammenschluss von vier kleineren Intercity-Buskooperativen in und um Tel Aviv gegründet. 1942 wurde sie mit der Busfirma United Sharon vereint. 1951 schloss sich Egged mit der Busfirma Schahar im Norden und der Drom Yehuda im Süden zusammen, was ein landesweites öffentliches Netzwerk schuf. 1961 verband Egged sich mit der Jerusalemer Busfirma Hamekascher. Der Name Egged (wörtlich: Union) wurde der Kooperative vom israelischen Dichter Hayim Nahman Bialik gegeben.

Denken Sie mal darüber nach. Diese Propagandisten finden es weniger mühsam Fotos mit Photoshop zu bearbeiten als einfach authentische Fotos zu finden, die ihr Narratv stützen.

Dokumente widerlegen palästinensische Behauptungen von gestohlenem Land

Von den Zionisten wurde kein Land gestohlen, sondern alles legal erworben

Peter Baum, The Weekly Blitz, 12. August 2022

Die Anschuldigung von „gestohlenem Land“ war und ist ein Public Relations-Slogan, der parallel zur Entstehung der palästinensischen Identität verläuft, die in den frühen 1960-er Jahren begann.

Nach von Arabern in den späten 1920-er Jahren an Juden in Palästina begangenen Gräueltaten gab Seiner Majestät Regierung einen Bericht durch Sir John Hope Simpson in Auftrag, der 1930 angefertigt wurde. Die arabischen Krawalle waren vom Großmufti von Jerusalem angezettelt, ein Titel, der dem zukünftigen Nazi-Kollaborateur von den Briten verliehen wurde, die während ihrer Verwaltung Palästinas einen arabischen Verbindungspunkt brauchten. Der Bericht konzentrierte sich auf die Zuwanderung nach Palästina und die Auswirkungen auf Volk, Land und Wirtschaft.

Das von der pro-palästinensischen Industrie propagierte aktuelle Narrativ lautet, kolonisierende Juden hätten den einheimischen Palästinensern das Land gestohlen und danach ethnisch gesäubert, um weiteren jüdischen Expansionismus zu ermöglichen. Ich habe diese Mythologie seit Jahren in zahlreichen Artikeln und Interviews infrage gestellt und der Hope Simpson-Bericht, ein Meisterstück britischer administrativer, dokumentierter Eloquenz, unterstützt mein Auffassung voll und ganz.

Liest man diesen Bericht zusammen mit dem Peel-Bericht von 1937 und vielleicht die Middle East Diaries (1917 – 1956) von Colonel Meinertzhagen, einem britischen Nahost-Militärberater und ranghohen Diplomaten, dann werden die letzten fünfzig Jahre palästinensischer Revisionismus und Propaganda mit den Anspielungen auf „gestohlenes palästinensisches Land“ komplett widerlegt.

Es gibt in den Berichten komplette, totale und absolute Bestätigung, dass alles Land von Zionisten bzw. Juden völlig legal von arabischen und nichtarabischen Eigentümern erworben wurde. Die Wahrheit ist im Verlauf von Jahrzehnten verdreht worden und Lügen über palästinensisches Land stehlenden Juden werden heute von der Mehrheit glaubt.

Darüber hinaus ist das Narrativ über die Immigration ähnlichem Revisionismus gefolgt und ignoriert arabische Massenzuwanderung. Die auf Immigration hinweisenden dokumentierten Beweise bestätigen, dass es nicht nur jüdische Zuwanderung gab, sondern als direkte Folge der der vom zionistischen Zustrom geschaffenen wirtschaftlichen Vorteile auch eine unkontrollierte arabische Zuwanderung.

Die Vorteile der jüdischen Immigration beschränkten sich zudem nicht nur auf Wirtschaftliches. Es gibt im gesamten Hope Simpson-Bericht durchgehend Verweise auf das Gesundheitswesen, Arbeitsplätze, Verbesserungen der Bildung und der Landwirtschaft, die sowohl der arabischen als auch der jüdischen Bevölkerung halfen. Es gibt keine Verweise auf den Kollektivbegriff Palästinenser, um eine bestimmte Gruppe Nutznießer zu identifizieren. Der ein solches Kollektiv beschreibende Begriff Palästinenser ist nicht existent.

Die Beschuldigung  vom „gestohlenen Land“ war und ist ein Public Relations-Slogan, der parallel zur Entstehung der palästinensischen Identität verlief, die in den frühen 1960-er Jahren begann. Bis dahin bekundete die arabische Führung sowohl im Bericht von Hope Simpson als auch dem von Peel, dass alles Land, das jüdischen Einzelpersonen, jüdischen Organisationen und/oder Kollektiven übergeben wurde, legal gekauft worden war. Von Juden war Arabern oder nicht arabischen Landbesitzern kein Land gestohlen worden. Der vor Sir Laurie Hammond während des Berichts der Peel-Kommission aussagende Großmufti erklärte das mehrmals unter Eid, was alles bestätigte, das Hope Simpson nach forensischer Untersuchung von juristischen Dokumenten und zahlreichen Treffen mit der arabischen Exekutive während seiner umfassenden Studie festgestellt hatte. Die Anschuldigung Juden, Israelis oder Zivilisten würden Land stehlen, ist eine Lüge, ein Mythos, eine reine Verfälschung der Wahrheit.

Der Haddsch Mohammed Effendi Amin el-Husseini (1895-1974), der Großmufti, wurden von der Peel-Kommission am 12. Januar 1937 befragt und seine Befragung ist historisch dokumentiert worden. Sowohl er als auch verschiedene andere Führer des Arabischen Hohen Rates bezeugten, dass kein Land gestohlen worden war. Vor der Diskussion unten gab es eine Debatte zwischen dem Mufti und Sir Laurie Hammond bezüglich des Gebiets, der Kosten und der Art des gekauften Landes.

Großmufti: „In einem Fall verkauften sie rund 400.000 Dunam auf einmal.“

Sir Laurie Hammond: „Wer, ein Araber?“

Großmufti: „Sarsuk. Ein Araber aus Beyrouth.“

Sir Laurie Hammond: „Seine Eminenz gab uns ein Bild von Arabern, die von ihrem Land vertrieben und deren Dörfer ausgelöscht wurden. Was ich wissen möchte, ist: Erwarb die Regierung Palästinas, die Verwaltung, das Land und übergab es dann den Juden?“

Großmufti: „In den meisten Fällen wurde das Land erworben.“

Sir Laurie Hammond: „Ich meine: gewaltsam erworben – unter Zwang erworben, wie Land für öffentliche Zwecke erworben würde?“

Großmufti: „Nein, wurde es nicht.“

Sir Laurie Hammond: „Nicht unter Zwang erworben?“

Großmufti: „Nein.“

Sir Laurie Hammond: „Aber diese Grundstücke von rund 700.000 Dunam wurden tatsächlich verkauft?“

Großmufti: „Ja, sie wurden verkauft, aber das Land wurde in Umstände versetzt, die solche Verkäufe erleichterten.“

Sir Laurie Hammond: „Ich verstehe nicht wirklich, was Sie damit meinen. Sie wurden verkauft. Wer verkaufte sie?“

Großmufti: „Grundbesitzer.“

Sir Laurie Hammond: „Araber?“

Großmufti: „In den meisten Fällen war es Araber.“

Die Befragung ging weiter und es ist offensichtlich, dass abwesende arabische und nicht arabische Landbesitzer die Bauern vom Land trieben, um es den jüdischen und zionistischen Käufern zu enorm überhöhten Preisen zu verkaufen. Dieselben Bauern und arabischen Zuwanderer fanden dann Arbeit auf den Ländereien, die legal die Besitzer gewechselt hatten.

Das Märchen, dass Juden und Zionisten irgendwelche Bauern von ihrem Land vertrieben, ist als genau das falsche Narrativ bloßgestellt worden, das es ist, paradoxerweise vom antizionistischsten Araberführer der Geschichte.

Kapitel 3 protokolliert die Bevölkerungszählungen in Palästina von 1922 und 1930 und ist insofern aufschlussreich, als nirgendwo im Glossar Palästinenser als Kollektiv verzeichnet sind. Mohammedaner, Juden, Christen und andere, aber keine Palästinenser, weil sie noch nicht als Volk, Rasse, Nation, Stamm oder Kultur erfunden waren. Die Gesamtbevölkerung nahm von 1922 bis 1930 von 654.000 auf 940.000 zu; Grund war die beträchtliche Zuwanderung aus Syrien, Transjordanien und Ägypten und berücksichtigt wurden auch die zunehmende Zahl an Fellachen – Bauern, die ab Beginn des Mandats für Palästina 1922 in die Gegend zogen. Die wandernde Beduinenbevölkerung von 130.000 ist in dem Zensus ebenfalls berücksichtigt.

Kapitel 4 des Berichts beschreibt die Landbesitz-Gesetze – Mulk, Miri, Waqf, Metuba und Mewat – und gibt die unbedeutende Menge an Land preis, die in Privatbesitz (Mulk) arabischer und nichtarabischer Eigentümer stand. Der freie Grundbesitz war so unbedeutend, dass Hope Simpson feststellt: „Mulk ist derart gering, dass er für den Zweck dieser Ermittlung vernachlässigbar ist.“

Der Bericht bestätigt jedoch mehrmals, dass Land in Privathand, das zum Verkauf stand, legal an jüdische Philanthropen und landwirtschaftliche Organisationen verkauft wurde und das in der Regel zu überhöhten Preisen. Das wurde bekräftigt, wie im Peel-Bericht 1937 zitiert wurde. Waqf war Land, das religiösen Wohlfahrtsorganisationen und Organisationen gehörte; Metuba war Staatseigentum für Straßen und Mewat war Brachland in Staatsbesitz. Damit bleibt noch Miri, das sich in Staatseigentum befand, aber zur Bewirtschaftung verpachtet war.

Miri war „vom Staat gewährtes allgemeine Besitzrecht. Das absolute Eigentum blieb bei der Regierung und die fortgesetzte Kultivierung erlaubt Pacht, aber wenn das Land drei aufeinander folgende Jahre unproduktiv blieb, ging es zurück an den Staat.“ Wenn also dieses Land Teil der derzeitigen palästinensischen Anspruchsindustrie bildet, dann lautet die unangenehme Wahrheit, dass wegen Naturkatastrophen, Klimawandel, Erdbeben, Dürre und Malaria gewaltige Landstreifen Jahre lang von Pachtbauern verlassen waren und damit an den Staat zurückfielen. Die abwesenden Landbesitzer nutzten das als Vorwand die Pächter zu entfernen und dann an die Zionisten zu verkaufen. Darauf wurde in der Aussage des Großmuftis vor der Peel-Kommission hingewiesen. Die Regierung Seiner Majestät unternahm Versuche mit den Gesetzen von 1929 Pächtern besseren Schutz zu geben – das Gesetz zur Regelung von landwirtschaftlichen Pachten, das Gesetz zur Verordnung des Schutzes von Landwirten und das Gesetz zur Übertragung von Land (Seiten 34 und 36 des Berichts) – aber vergebens.

Im Land wohnenden und nicht im Land wohnenden Landbesitzern, hauptsächlich Beduinen, Türken und Libanesen, gehörendes Land gaben Pächtern kein Belegungsrecht, weil die Landbesitzer solche Rechte allgemein nach einem Jahr beendeten. Jüdische Organisationen waren bereit solches Miri zu kaufen, bevor oder nachdem es an den Staat zurückging und das, wie bei Mulk-Land, zu stark überhöhten Preisen. Die Vorstellung palästinensischer Pachtbauern, die  Jahrhunderte lang fruchtbares Land palästinensischer Landbesitzer bestellten und von Zionisten vertrieben wurden, ist ein falsches Narrativ, das erfolgreiche Eigendynamik entwickelte.

Kapitel 5 des Berichts konzentriert sich auf Landkäufe und es gibt zahlreiche aufschlussreiche Absätze die wiederum den Mythos der Land stehlenden Juden laut Seite 52 komplett widerlegen.

„Die jüdischen Obrigkeiten haben nichts, wegen dem sie sich in dieser Sache des Landes etwas vorwerfen müssten. Sie zahlten hohe Preise für das Land und zusätzlich zahlten sie an bestimmte Bewohner des Landes eine beträchtliche Summe Geldes, die sie rechtlich nicht zu zahlen verpflichtet waren.“

Der Untertitel „Die Auswirkung der jüdischen Siedlung auf die Araber“ hält damit fest:

„… es kann keinen Zweifel geben, dass die Araber gewaltig von der Einrichtung der (jüdischen) Kolonien profitiert. Die Beziehungen zwischen den Kolonisten und ihren arabischen Nachbarn waren ausgezeichnet.“

Die Seiten 78 bis 81 beschreiben den Nutzen der jüdischen Bevölkerungszunahmen für alle. Ihre Kompetenzen zu landwirtschaftlicher Entwicklung, Bewässerung, Gesundheit und Bildung kamen der Gesamtbevölkerung und nicht nur den neuen zionistischen Zuwanderern zugute.

Die von den osteuropäischen Juden eingeführten Genossenschaften waren den Arabern völlig neu und von großem Nutzen für die Steigerung der Nahrungsmittelproduktion. Seit den ersten Landkäufen 1882 waren nicht weniger als 249 Genossenschaften gegründet worden.

Der Pflanzenanbau war derart erfolgreich, dass auf dieser Grundlage von Null nicht nur ausreichend produziert wurde, um die lokale Bevölkerung zu ernähren, sondern auch Exporte jetzt sowohl mit syrischen als auch ägyptischen Exporten konkurrierten (S. 100).

Kapitel 10 des Berichts konzentriert sich auf Immigration, arabische wie jüdische. Bezüglich jüdischer Immigration kann es keinen Zweifel geben, dass sie von antijüdischen Pogromen in verschiedenen Ländern ausgelöst war. Der Bericht beschreibt zum Beispiel die antisemitischen Exzesse in Rumänien und im Jemen, wo die „jüdische Gemeinschaft bis in vorislamische Zeiten zurückreicht, es gab ein Dekret, dass alle jüdischen Waisen zum Islam konvertieren mussten.“ In Russland beschreibt der Bericht, dass Juden „Juden zu religiöser und brutaler Verfolgung herausgegriffen“  wurden.

Arabische Zuwanderung war ein direktes Ergebnis wirtschaftlicher Vorteile, die vom Zionismus herbeigeführt wurden. Es gibt zahlreiche dokumentierte Erklärungen und ich werde ein paar Beispiele anführen, um das zu unterstreichen.

Jacob de Haas schrieb in seiner 1934 veröffentlichten History of Palestine The Last Two Thousand Years:

„1860 immigrierten ganze algerische Stämme in Massen nach Safed. Die Muslime von Safed stammen von diesen maurischen Siedlern und von Kurden ab, die früher in die Gegend kamen.“

Der britische Konsul James Finn schrieb im späten 19. Jahrhundert:

„Ich erfahre von der Ankunft tausender der Beni Sukhr-Araber in Tiberias, die diese Seite des Jordan sehr selten sehen.“

Die Ausgabe der Encyclopedia Britannica von 1911 sagte über Zuwanderung:

„Es gibt sehr große Kontingente aus den mediterranen Ländern, besonders aus Armenien, Griechenland und Italien. Turkmenische Siedler, eine recht große afghanische Kolonie, Motiwala (Pakistan), Zuwanderung aus Persien, Kurdenstämme, eine russische Kolonie, tscherkessische Siedlungen, ein großes algerisches Element, Sudanesen.“

Tewlik Bey el Houran, Gouveneur der Provinz Hauran im südwestlichen Syrien, beschwerte sich in einem Interview mit La Syne, einer französisch-syrischen Publikation, am 12. August 1934:

„… in den letzten Monaten waren bis zu 36.000 Syrer eingereist und ließen sich in Palästina nieder.“

Im Bericht der Königlichen Palästina-Kommission in London 1937 heißt es:

„Diese illegale arabische Zuwanderung kam nicht nur aus dem Sinai, sondern auch aus Transjordanien und Syrien und es fällt schwer für Araber in Not einzutreten, wenn diese gleichzeitig nicht davon abgehalten werden konnten, dahin zu gehen wo sie dieses Elend teilen.“

Das Tagebuch von Colonel Richard Meinertzhagen im Oktober 1945, S. 199:

„Man hört eine Menge über jüdische Immigration nach Palästina. Man hört wenig von der unbeschränkten arabischen Immigration nach Palästina. Es hat einen ständigen Zustrom nach Palästina gegeben, der durch jüdischen Wohlstand angelockt wurde.“

Bezeichnenderweise definiert ein Zitat von Winston Churchill im Unterhaus am 23. Mai 1939 die Lage eindeutig:

„Weit davon entfernt verfolgt zu sein, sind die Araber ins Land gedrängt und haben sich vermehrt, bis ihre Bevölkerung stärker zunahm, als die jüdische Bevölkerung vom gesamten Weltjudentum angehoben werden könnte.“

Bezüglich der Versuche der Araberführer für politischen Gewinn Spaltung zu schaffen wurde die Frage der Arbeitslosigkeit an die Spitze ihres falschen Narrativs gestellt.

Seite 136 … „(seitens der arabischen Exekutive) werden Versuche unternommen die Liste der arabischen Arbeitslosen mit Namen aufzublähen, die nicht dort sein sollten oder vielleicht um die Registrierung eines arbeitslosen Arabers in den Büchern durch mehr als einer Behörde sicherzustellen.“

Seite 139 des Berichts zeigt die monatlichen Bevölkerungsstatistiken für 1930, zur Verfügung gestellt vom Palestine Immigration Department und die Monatsspitze betrug 3.900 Arbeitslose, davon 1.300 Juden und 2.600 Araber. Der Bericht erklärt

„… von Araberführern wird weithin geglaubt und allgemein behauptet, dass arabische Arbeitslosigkeit Folge jüdischer Zuwanderung ist … es gibt keine Grundlage für diese Überzeugung. Jüdische Entwicklung hat mehr Arbeit für Araber bedeutet…“.

Der Bericht ist ein faszinierendes Dokument, das den Einfluss der jüdischen Zuwanderung in den Gegen detailliert beschreibt. Parallel zu dieser Zuwanderung gab es nichtjüdische Zuwanderung als direkte Nutzung von Vorteilen, die durch die landwirtschaftliche Kompetenz der Zionisten herbeigeführt wurde.

Ähnlich wie beim folgenden Peel-Bericht von 1937 ist die Wahrheit, die für die pro-palästinensische, israelfeindliche Industrie unangenehm zu lesen sein wird, offensichtlich und widerspricht der aktuellen pro-palästinensischen Propaganda.

Von den Zionisten wurde kein Land gestohlen, sondern alles legal erworben. Die arabische Bevölkerung profitierte vom zionistischen Wissen so sehr, dass die arabische Zuwanderung doppelt so hoch war wie die jüdische. Und zu guter Letzt und am bedeutendsten ist, dass bis dahin kein Volk, keine Rasse, keine Stammesnation oder -kultur bekannt war, weil die Palästinenser erst noch entdeckt werden mussten.

Der hundertste Jahrestag

Dry Bones, 24. Juli 2022

Am 100. Jahrestag des Mandats träumen wir von einer WAHREN Zweistaatenlösung: einem jüdischen Staat Israel und einem haschemitischen Königreich Palästina.

David Singer erklärt: The REAL Two-State Solution. (Tel Belman hat auch was dazu geschrieben – ist hier auf dem Blog übersetzt.)

Die Geschichte der Jewish Agency zerstört das Narrativ „Palästina war ein arabischer Staat“

Elder of Ziyon, 22. Juli 2022

Die Jewish Agency ist in den Nachrichten:

Russland droht damit, einer großen jüdischen, gemeinnützigen Organisation, die Menschen hilft nach Israel zu emigrieren, zu verbieten im Land zu arbeiten, ein Zeichen der sich verschlechternden Beziehungen des Kreml zu Israel und des weitreichenden Fallouts des Kriegs in der Ukraine.

Russlands Justizministerium will den russischen Zweig der gemeinnützigen Organisation Jewish Agency for Israel auflösen, der in Koordination mit der israelischen Regierung arbeitet, so eine Mitteilung eines Moskauer Gerichts.

Der Artikel merkt an:

Die Jewish Agency, gegründet vor fast einem Jahrhundert als die Jewish Agency for Palestine, war entscheidend dabei Israel 1948 zu Gründen und hat die Emigration von Millionen Juden aus aller Welt ermöglicht.

Das ist nicht wahr. Zuerst wurde sie 1908 als das Palestine Office gegründet, Teil der zionistischen Bewegung, auf Hebräisch ישראלי הארץ המשרד, HaMisrad HaEretz Yisraeli, „Büro für das Land Israel“.

1921 wurde der Name zu Jewish Agency for Palestine geändert, auf Hebräisch ישראל לארץ היהודית הסוכנות, HaSochnut HaYehudit L’Eretz Yisra’el,wortlich Die Jüdische Agentur für das Land Israel.

Hier ist ein Anstecker, wie ihn die Jewish Agency verteilte:

Offenbar blieb der ursprüngliche Name in Hebräisch eine Weile hängen, wie dieser Briefkopf aus Berlin von 1936 zeigt:

Hier ist ein Immigrationszertifikat für einen glücklichen Juden aus Polen von 1938, der beide Namen, „Jewish Agency for Palestine“ als auch „Palestine Office“ verwendet, aber auf Hebräisch war es immer Eretz Yisrael.

Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde sie erneut umbenannt, in Jewish Agency for Israel – aber in Hebräisch gab es keinen Grund sie umzubenennen.

Denn die Übersetzung von „Palästina“ war vor 1948 „das Land Israel“.

Das heutige „Palästina“ hat gar nichts mit dem Palästina vor 1948 zu tun. Jede Landkarte, jeder Verweis darauf war immer auf das Land Israel (oder auf Deutsch: das Heilige Land). Palästinensische Araber wollten nicht „Palästinenser“ genannt werden – aber Juden nannten sich stolz so.

Palästinensische Araberhatten, zumindest während der 1920-er Jahre, ebenfalls einen Namen für das Land. Das war aber nicht „Palästina“. Es war „Surai el-Jenobia“ – Südsyrien.

Die einzigen Leute, die ein unabhängiges Palästina wollten, waren die Juden. Und die Jewish Agency, eine von den Antizionisten gehasste Organisation, hilft das zu beweisen.