Für CNN gibt es bei den entscheidenden Fakten zu Israel keine ermordeten Juden

First One Through, 11. April 2020

Die Voreingenommenheit in den linken Medien gegen Israel ist kein Vorwurf mehr, sondern festgestellte Tatsache.

Beachten Sie die auffallenden Fakten zu Israel bei der weltweit größten Medienfirma – CNN.

Deren Website hat eine Seite namens „Israel Fast Facts“, die versucht die meisten relevanten Informationen zum modernen Staat Israel zu präsentieren.

Die „Timeline“ zeigt die Zeit vom 2. November 1917 bis zum 28. Januar 2020 (zum Zeitpunkt, als dies geschrieben wurde). Von der Balfour-Erklärung von 1917 bis zu Israels Unabhängigkeit im Mai 1948 schrieb CNN, dass es von 1936 bis 1939 „Krawalle“ wegen „Spannungen zwischen Arabern und jüdischen Siedlern“ gab.

  • Für CNN war jeder einzelne Jude, der nach Palästina kam, ein „Siedler“. In heutiger Ausdrucksweise bezeichnen CNN und die linken Medien alle östlich der Waffenstillstandslinien von 1949 lebenden Juden als „Siedler“, die etwas Illegales tun. Glaubt CNN, dass jeder Jude, der nach Palästina kam, das illegal machte? Die Fakten, dass Juden in Jerusalem seit den 1860-er Jahren die Mehrheit stellten und viele tausende Juden seit Jahren in dem Land lebten, wird nicht erwähnt und ist irrelevant.
  • Teil der „Krawalle“ waren Massaker an jüdischen Zivilisten wie 1929 in Hebron. Es werden jedoch weder Vorwürfe den Arabern gegenüber erhoben noch jüdische Opfer vermerkt.
  • Die arabischen Krawalle von 1936-39 hatten zur Folge, dass die Briten dem Druck der Araber nachgaben und ein Weißbuch erstellten, das die Zuwanderung von Juden nach Palästina auf 75.000 über fünf Jahre beschränkte – in dem Augenblick, als in Europa der Holocaust begann. CNN versäumt es zu erwähnen, dass bei den arabischen Krawallen nicht nur hunderte Juden in Palästina getötet wurden, sondern es auch 100.000 tote Juden in Europa gab.

In der Timeline von CNN werden zwei Papstbesuche aufgeführt, 1964 und 2000. Es ist unklar, warum das für die Geschichte Israels entscheidend ist, da CNN keine Papstbesuche in anderen Ländern wie dem Libanon in deren Zeitleisten anführt.

Dutzende palästinensische Terroranschläge in aller Welt wurden auf die Erwähnung eines einzigen beschränkt, die Abschlachtung israelischer Athleten bei den Olympischen Spielen von 1972.

Es wird nicht erwähnt, dass 1987 die Hamas gegründet wurde, dass sie 1988 ihre antisemitische Charta veröffentlichte, die zur Tötung von Juden und zur Vernichtung Israels aufruft, ihre Wahl zur Mehrheit des Palästinenserparlaments 2006 oder dass sie 2007 die Fatah in die Flucht schlug und im Gazastreifen die Macht an sich riss.

Israels Friedensabkommen mit Jordanien im Jahr 1994 wird nicht erwähnt.

CNN führt zwar den Gaza-Abkoppelungsplan vom Dezember 2003 an, versäumt es aber den damit in Zusammenhang stehenden Brief des US-Präsidenten George W. Bush an den israelischen Premierminister Ariel Sharon aus dem April 2004 zu erwähnen, der eindeutig die US-Position erklärt, das eine Zweistaatenlösung NICHT an die Waffenstillstandslinien von 1949 gebunden ist.

Zur türkischen Flottille nach Gaza im Mai 2010 wird gesagt, sie habe „humanitäre Lieferungen“ gebracht, dabei seien „neun Aktivisten“ von israelischen Spezialeinheiten getötet worden. Verloren ging in dieser Beschreibung, dass das Schiff es ablehnte in einem israelischen Hafen anzulegen, damit die Lieferungen nach Gaza gebracht werden konnten und die „Aktivisten“ die Israelis aktiv angriffen, so dass die Soldaten mit Verteidigungshandlungen reagierten.

In Fortsetzung ihres Themas der Israelis als Aggressoren schrieb CNN von israelischen Konfrontationen mit der Hamas in den Jahren 2008, 2014 und 2018, wobei die Zahl der getöteten Palästinenser angeführt wird, nie aber getötete oder verletzte Israelis.

CNN-Landkarte Israels, die „Ostjerusalem“ als einen Ort ausweist, den es nur 19 Jahre als Kriegslist gab.

CNNs Timeline zu Israels Geschichte beinhaltet tausende von den Israelis getötete Palästinenser, aber nicht einen einzigen von Palästinensern getöteten oder verletzten Israeli. Sie bagatellisiert darüber hinaus weltweit erfolgte palästinensische Terroranschläge auf Juden durch eine einzelne Erwähnung des Massakers an israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen.

Und CNN geht noch weiter: Nicht nur werden Israelis als Militante und Palästinenser als Opfer etikettiert, sondern jeder Jude, der nach Israel kam, wird als „Siedler“ beschrieben, der von Natur aus arabische Empörung verdient.

Foto: Bilder lügen nicht…

gefunden auf Facebook:

Bilder lügen nicht

Das Beitragsfoto wurde heute, am 15.12 2016, von deutschen Medien als News verkauft.
In Wahrheit ist es kalter Kaffee von vor 2 Wochen. Ich habe mal die Bildunterschriften der Veröffentlichungen hinzugefügt.

Es ist wahr, dies sind die Bildüberschriften des gleichen Fotos!

28.11.2016 Al Jazeera. „Zur Zeit belagertes Viertel im Aleppo Katastrophen Gebiet“

06.12.2016 Tagesspiegel „Aleppo gleicht in weiten Teilen einer Geisterstadt“

13.12.2016 Yan Safak (türkischer „neue Morgendämmerung) syrische Regierungskräfte führen Zivilisten zur Erschießung.

14.12.2016 rtve Spanien „Syrische Familie unter den Trümmern von Gebäuden in Ost Aleppo.

14.12.2016 ägyptische Elnada News „Inhaftierung von etwa 1000 an einem iranischen Kontrollpunkt in Aleppo“

15.12.2016 Yahoo Frankreich „Verwirrung und Panik in Aleppo, wo Zivilisten noch nicht evakuiert worden“

15.12.2016 Zeit online „Die Situation in Aleppo ist katastrophal, Nahrung und Medikamente werden dringend benötigt“

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Die Gaza-Krise und die monströse Reaktion darauf

Melanie Phillips, 6. Juli 2006 (The Jewish Press, 12. Juli 2006)

Vorbemerkung: Die von Phillips beschriebene Medien-Reaktion kann im Großen und Ganzen auch auf Deutschland übertragen werden. Und das Grundproblem der selbsthassenden Juden, die von der pro-palästinensischen Seite herangezogen werden, kennen wir auch. Man muss sich nur ansehen, wie Leute wie Uri Avnery, Mosche Zimmermann und Felicia Langer von unseren Medien hofiert werden, dann sind die abschreckenden Beispiele, wenn auch noch sehr unvollständig, deutlich vor Augen.
Selbst gemessen an den Standards der britischen Schwätzer-Klasse spottet die Reaktion auf die Krise in Gaza jeder Beschreibung. Übel wollende Lügen sind zu einer pathologischen Abkehr von der Wirklichkeit mutiert.

Erinnern wir uns an die Zusammenhänge. Israel wird wegen der Besetzung des Gazastreifens verurteilt, von der gesagt wurde, dass sie „Verzweiflung“ und „Frust“ schaffe, die die Gewalt gegen Israels verursache. Israel zog aus dem Gazastreifen ab. Mit dem Tag des Rückzugs begannen die Palästinenser Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel zu schießen. Diese Raketen haben für einige Todesfälle und Verletzte gesorgt. Mehr als 1000 sind seit dem Rückzug abgefeuert worden. Jetzt haben zwei Raketen Aschkelon getroffen; eine von ihnen schlug auf einem Schulhof ein, der zufälligerweise gerade leer war. Dies bildet, wie Ze’ev Schiff von Haaretz feststellte, „eine unzweideutige Einladung der Hamas zum Krieg dar“.

Über praktisch keinen dieser Angriffe ist in Großbritannien berichtet worden.

Die Palästinenser haben ein riesiges Waffenarsenal in den Gazastreifen geschmuggelt und Tunnel nach Israel gegraben. Wenn sie es nicht schon haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bevor sie chemisches oder biologisches Material in die Hände bekommen, mit dem die Waffen noch weiter aufgerüstet werden können. Für die Palästinenser hat der Rückzug aus dem Gazastreifen die Gelegenheit gebracht ihren Krieg gegen Israel hochzufahren. So weit war das immer gut vorhersagbar (einschließlich von Menschen wie meiner selbst, die den Abzug als das geringere zweier furchtbarer Übel unterstützten). Da Israel den Gazastreifen nicht länger besetzte, sollte – denen, die das vorher nicht glaubten – durch diese Angriffe nach dem Abzug klar gewesen sein, dass der Krieg der Palästinenser keiner zur Befreiung, sonder zur Auslöschung ist (wie sie so hilfreich in der palästinensischen Nationalcharta wie auch der Charter der Hamas verkündeten).

Praktisch nichts davon ist in Großbritannien berichtet worden.

Erst der Stoßangriff auf Israel durch den Tunnel, die Tötung der israelischen Soldaten, die Entführung von Unteroffizier Shalit und der folgende Mord an einem israelischen Jugendlichen in der Westbank führte schließlich dazu, das Israel antwortete. Es hat sich zwei Monate Zeit gelassen, das zu tun. Und wie antwortete es? Es zerstörte zwei Brücken und eine Elektrostation – und die britischen Medien schrien sofort los, dies seien Kriegsverbrechen und „kollektive Bestrafung“, obwohl bis zu diesem Zeitpunkt praktisch kein Palästinenser getötet worden war.

Heute eskalierten die Kämpfe und damit die Verluste. Das ist der unvermeidbare Preis eines Krieges, der Israel erklärt wurde. Zivilisten, die bedauerlicherweise getötet werden, sind Opfer, weil die Männer des Terrors sich unter ihnen positionieren und die palästinensische Bevölkerung damit als menschliche Schutzschilder benutzen, wie dieser kleine Ausschnitt aufzeigt.

Das wird in den britischen Medien nicht berichtet. Statt dessen wird Israels Verteidigung – und die davon verursachte, augenfällige Schwierigkeit, dass es praktisch unmöglich ist sich zu verteidigen, ohne dass Zivilisten zu Schaden kommen, weil die Hamas die palästinensische Zivilgesellschaft in ein Basislager für den Krieg verwandelte – monströserweise als illegitime Aggression dargestellt. Im heutigen „Guardian“ beschwert sich der unsägliche Jonathan Steele, dass die „Belagerung von Gaza“ die „Prinzipien der Verhältnismäßigkeit verletzt“.

Die Palästinenser töten zwei Soldaten und nehmen einen gefangen und als Antwort werden Elektrizitätswerke in die Luft gejagt, Abwasser- und Wassersysteme zum Stoppen bringen, Brücken werden zerstört, Überschallknalle ängstigen Kinder Tag und Nacht und all dies wird einer hungrigen Bevölkerung zugefügt, die in dem, was effektiv ein riesiges offenes Gefängnis ist, belagert wird.

Ein „offenes Gefängnis“? Der Gazastreifen hat eine offene Grenze zu Ägypten. „Kinder geängstigt“? Nicht ein Wort von Steele über die israelischen Kinder, die traumatisiert sind, weil sie unter permanenten Raketenangriffe aus dem Gazastreifen leben. „Ein hungriges Volk“? Wenn sie Waffen aus Ägypten nach Gaza schmuggeln können, wie kommt es, dass sie keine Lebensmittel haben? Sie sind nicht zu hungrig um Raketen auf israelische Schulen abzufeuern und Krieg gegen Israel zu führen, einfach weil es das Verbrechen begeht weiterhin zu existieren. Die Gehässigkeit von Steeles verdrehter Analyse ist einfach atemberaubend.

Ob der ultimative Plan ist alle Palästinenser so in den Hunger zu treiben, dass sie nach Ägypten, Jordanien und noch weiter weg fliehen, oder nur Gaza als Gefängnis für die Arbeitslosen und die Westban als einen Haufen Bantustans zu behalten, Israel macht sich über jede UNO-Resolution zum Konflikt lustig.

Auf diese Weise verwandelt er Israel wegen dessen Versuch sich und das Leben seiner Staatsbürger gegen Menschen zu verteidigen, die sich einem ausgesprochen völkermörderischen Projekt verschrieben haben, in einen wilden und tyrannischen Aggressor.

Aber solch verdrehtes Denken ist nichts im Vergleich zu jüdischem Selbsthass. Steele greift auf einen wahrhaft Ekel erregenden Text von Gideon Levy zurück, der in Ha’aretz schreibt:

Es ist nicht legitim 750.000 Menschen den Strom abzudrehen. Es ist nicht legitim 20.000 Menschen aufzufordern aus ihren Häusern zu fliehen und ihre Städte in Geisterstädte zu verwandeln. Es ist nicht legitim in den syrischen Luftraum einzudringen. Es ist nicht legitim eine halbe Regierung zu kidnappen und ein Viertel des Parlaments. Ein Staat, der solche Schritte unternimmt, ist nicht länger von einer Terrororganisation zu unterscheiden.

Was Levy im Endeffekt sagt, ist, dass es für Israel nicht legitim ist sich zu verteidigen. Das zu tun ist offensichtlich „Terrorismus“. Er und Ha’aretz haben damit (und nicht zum ersten Mal) denen eine potente Waffe ausgehändigt, die Levys Heimatland vernichtet sehen wollen. Eine gleichermaßen abscheuliche Rolle wird von gewissen britischen Juden in der Linken gespielt. In der heutigen „Times“ unterschrieben Hunderte britischer Juden eine ganzseitige Anzeige, bei der sich einem der Magen umdreht; in dieser griffen sie ebenfalls auf Gideon Levys Artikel zurück und sagten:

Wir sehen mit Erschrecken die kollektive Bestrafung der Menschen von Gaza.

Sehen Sie, diese Juden sehen nicht mit Erschrecken die kollektive Bestrafung durch Massenmord und Raketenangriffe, die von den Palästinensern den Israelis seit einem halben Jahrhundert wegen des Verbrechens überhaupt zu existieren auferlegt wird. Nein, sie sehen mit Erschrecken – und verleumden weiterhin – Israels Versuch sich zu verteidigen; in ihrem verdrehten Hirn wird das zum

Verwendung seiner enorm überlegenen Militärmacht, um ein ganzes Volk zu terrorisieren.

So werden die Bombenanschläge, das Bombardement mit Raketen, die Kriegserklärungen und die Völkermord-Absichten ignoriert, durch die Israel von den Palästinensern terrorisiert wird. Israel, das größte Opfer systematischen Terrors zur Auslöschung, wird als seine Peiniger terrorisierend dargestellt – einfach, weil es sich zu verteidigen versucht. Die Unterschreiber wiederholen Levy’s verdrehten Vorwurf Israel verschleppe „regelmäßig Palästinenser aus ihren Häusern“. Das scheint eine Anspielung auf die Verhaftung verschiedener Hamas-Terroristen durch Israel zu sein, die Mitglieder dessen sind, was lachhaft die palästinensische „Regierung“ genannt wird – genauer gesagt: einer Terrororganisation, die von den Leuten gewählt wurde, um ihre erklärte Absicht so viele Juden wie möglich zu ermorden, auszuführen. Damit wird die Verhaftung von Leuten wegen terroristischer Verbrechen im moralischen Paralleluniversum des Gideon Levy und der Unterschreiber bei der „Times“ selbst zu „Terrorismus“. Vom Gesetz gedeckte Verhaftungen werden als „Entführungen“ hingestellt. Diese Leute sind nicht dumm – zu den Unterschreibern gehören Prominente aus der britischen Kulturlandschaft – aber das ist moralische Geistesschwäche. Kollektive Bestrafung? Eher kollektiver Selbsthass.

Gaza ist eine Krise für Israel. Die Anzeige in der “Times“ ist eine Krise des britischen Judentums.

 

Da stinkt etwas bei AFP

Ein AFP-Fotograf benutzte eine „Fischaugen-Linse“, um sein Foto zu übertreiben
und die Bildunterschrift der AFP lässt wichtige Zusammenhänge aus.

HonestReporting, 4. November 2003

Das folgende Foto und sein Begleittext wurden von AFP (Agence France Presse) am Samstag, 1. November 2003 veröffentlicht.

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Eine palästinensische Frau drückt ihre Wut aus, nachdem das israelische Militär einen Sprengstoffgürtel sprengte, den es in ihrem Haus fand; dabei wurden das Erdgeschoss und das erste Stockwerk des Gebäudes im Dorf Hizmeh bei Jerusalem zerstört (AFP/Atta Hussein)

Vor der Beschäftigung mit den Einzelheiten des Vorfalls wollen wir uns das AFP-Foto selbst ansehen.

Der Fotograf benutzte eine Weitwinkellinse (Fischaugen-Linse), um den Effekt einer weiten, übertriebenen Zerstörung zu erzeugen – beachten Sie die Länge der Hände der Frau und die „gestreckten“ Gebäude im Hintergrund. Eine Weitwinkellinse mag passend sein, um Landschaftsbilder zu machen, aber hier war es eindeutig weder notwendig noch angemessen. Nikon beschreibt den Gebrauch seiner Fischaugen-Lines so: „In der normalen Fotografie werden diese Linsen benutzt, um über ihre ‚irreale’ Verzerrung dramatische Effekte zu erzielen.“

Wenn ein Fotograf ein Bild in dieser Art verzerrt, verzerrt er den Vorfall, den er angeblich in objektiver Weise vermittelt – eine Verletzung journalistischer Ethik.

Was passierte nun in diesem Haus? Aus der Beschreibung der AFP sollte man nicht meinen, dass keine persönliche Verbindung dieser Frau zu dem Sprengstoffgürtel hat – er wurde lediglich „in ihrem Haus gefunden“, das die IDF, offensichtlich, grausamerweise zerstörte.

Die Jerusalem Post berichtet allerdings den wesentlichen Zusammenhang, der von AFP völlig außen vor gelassen wurde: Aufgrund von Geheimdienst-Informationen fing die IDF den Ehemann dieser Frau, der dann zugab, dass er einen Selbstmord-Bombenanschlag mit einem Sprengstoffgürtel ausführen wollte, den er unter dem Bett seiner Tochter, eines Babys versteckte.

Soldaten eilten zu dem Haus, brachten seine Bewohner hinaus und sprengten den Sprengstoff. Die Druckwelle verursachte den Einsturz des ersten Stockwerks des Hauses – Beleg für die Gewalt seiner Auswirkung, die israelische Zivilisten massakrieren sollte.

Selbst ein solcher Vorfall, der einmal mehr die unerträgliche Benutzung von Kindern als menschliche Schutzschilde für terroristische Aktivitäten durch die Palästinenser verdeutlicht (und die Qualität der IDF-Geheiminformationen unter ständiger Terrordrohung), wird von AFP-Linsen und Textschreibern verdreht, die einen weiteren Akt „gausamer israelischer Aggression“ vorzeigt. Ein klassischer Fall antiisraelischer Medien-Einseitigkeit.

Kommentare an AFP: contact@afp.com

Apropos Fotojournalismus: IDF-Sprecherin Sharon Finegold erklärte kürzlich, dass volle 90% der Nachrichtenfotos aus den palästinensischen Gebieten von palästinensischen Fotografen gemacht werden (wie von Atta Hussein von AFP, s.o.). Finegold glaubt, dies spielt eine wichtige Rolle in den generellen Medien-Verdrehungen in diesem Konflikt.

— EUROPÄISCHE VERUNGLIMPFUNG ISRAELS —

Dieses AFP-Foto ist nur das jüngste Beispiel europäischer Medienberichterstattung, die beständig den Nahost-Konflikt verzerren. Wie sieht der kumulative Effekt von Jahren Verunglimpfung Israels durch europäische Medien aus?

Eine höchst beunruhigende Meinungsumfrage der Europäischen Kommission, die heute veröffentlicht werden soll, deutet an, dass fast 60 Prozent der Europäer glauben Israel sei eine größere Bedrohung des Weltfriedens als Nordkorea, der Iran oder Afghanistan. Auf die Frage: „Stellt das folgende Land gegenwärtig eine Bedrohung des Weltfriedens dar?“, suchten europäische Befragte Israel als die Bedrohung Nummer 1 WELTWEIT aus.

Der Leiter des Simon Wiesenthal Center antwortete so:

Die Umfrage ist ein Hinweis darauf, dass die Europäer die Verunglimpfungs- und Dämonisierungskampagen gegen den Staat Israel und seine Unterstütze bei europäischen Führungskräften und Medien voll und ganz geschluckt haben.

Diese Umfrage sollte ein Weckruf sein. Medienbeobachter müssen die Bemühungen in Europa verdoppeln und fleißig bleiben, wo immer Medieneinseitigkeit gegen den Staat Israel – der seit seiner Gründung unermüdlich nach Friedens strebt – als „Bedrohung des Weltfriedens“ betrieben wird.

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (3)

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?

——

Leserbref an den WDR (WDR2-Mittagsmagazin, abgeschickt 12.37 Uhr):

Sehr geehrte Damen und Herren,

das erste Thema Ihrer heutigen Mittagsmagazin-Sendung waren die beiden Selbstmord-Attentate gegen Israelis.

Ich muss mich über die Analyse Ihres Korrespondenten wundern (Vorname Karsten, den Nachnamen habe ich nicht verstanden). Er führte lang und breit aus, dass weder Hamas noch Islamischer Jihad sich zu diesen Anschlägen bekannten, dass diese beiden Gruppen im Gegenteil noch immer auf der Einhaltung des Waffenstillstands beharren.

„Automatische“ Schlussfolgerung des Moderators: Da sind also offenbar durchgeknallte Einzeltäter am Werk.

So kann man sich das natürlich auch stricken!

Ihnen und Ihrem Korrespondenten scheint völlig durchzugehen, dass dies nicht die ersten Anschläge waren, seit die beiden von Ihnen genannten Terrorgruppen ihre „Hudna“ verkündeten (die bestenfalls eine zeitlich begrenzte Feuerpause zur Verbesserung der Bewaffnung und zur personellen Stärkung dient – lesen Sie mal nach, was im Islam eine Hudna ist!). Und bei den bisherigen Anschlägen haben sich immer wieder Fatah-Gruppen (also Terror-Gruppen des angeblichen „Palästinenser-Präsidenten“, der lediglich Vorsitzender der Autonomiebehörde ist) zu diesen Anschlägen bekannt. Durchgeknallte Einzeltäter? Angesichts von 170 Terroranschlägen seit Beginn der „Hudna“ wohl kaum!

Sie verschließen einmal mehr die Augen vor den Realitäten und arbeiten damit weiter an der Verdummung Ihres Publikums.

Das Beste in dieser Richtung kam dann aber noch, nicht wahr? Das geht nicht, dass man über Palästineser-Terror berichtet, ohne Israel wenigstens einen Teil der Schuld für diesen Terror zu geben. Oder wie soll verstanden werden, dass
a) im Zusammenhang mit Attentaten, die ausdrücklich wohl nicht (allgemeine Vermutung!) von Hamas oder Jihad begangen wurden, die vier (bisher habe ich in allen Meldungen von zweien gelesen!) toten palästinensischen Hamas-Terroristen erwähnt werden, die vor ein paar Tagen „von israelischen Soldaten getötet wurden“, und
b) dabei nicht einmal erwähnt wurde, dass die versuchte Verhaftung dieser vier (oder waren es doch nur zwei?) Top-Terroristen in einem Feuergefecht endete, bei dem diese (und ein israelischer Soldat) umkamen? Nach den Worten Ihres Korrespondenten müsste man annehmen, dass die Israelis die vier einfach erschossen haben, von einem Kampf hat er jedenfalls nichts erwähnt.

Aber das als „Rechtfertigung“ dafür zu nehmen, dass die Israelis sich nicht wundern müssten, dass wieder Morde an ihnen verübt werden, ist schon reichlich dreist.

Wann berichten Sie mal wieder alle Fakten über den Nahen Osten?
Wann werden endlich mal wieder falsche Zusammenhänge fallen gelassen?

In den Nachrichten-Schlagzeilen von 12.30 Uhr reden Sie dann davon, dass bei „zwei Selbstmord-Anschlägen drei Menschen ums Leben gekommen“ seien. Was soll das eigentlich? Zwei dieser Toten waren offenbar die Selbstmord-Attentäter! Die sind also genau so umgekommen, wie das jüdische Opfer? Waren sie auch Opfer? Das ist eine unglaublich unverschämte Verfälschung der Wahrheit!

So, wie Sie die Situation im Nahen Osten darstellen, sind Sie Partei. Sie haben sich auf eine Seite gestellt, die von Ihnen stärker vertreten wird. Das ist nicht Journalismus, das ist Propaganda. Und zwar Propaganda für die Terroristen, nicht für die Opfer!
Hören Sie damit auf!


Nachtrag von 14.41 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade lese ich bei „Spiegel online“:

Hamas und Aksa-Brigaden bekennen sich zu Terroranschlägen

Sowohl die radikalislamische Hamas als auch die Arafat-nahen Aksa-Brigaden haben sich zu den Selbstmordanschlägen auf eine jüdische Siedlung im Westjordanland und ein Einkaufszentrum bei Tel Aviv bekannt.

Damit dürfte sich die „These“ Ihres Korrespondenten von kurz nach 12 Uhr erledigt haben, dass es durchgeknallte Einzeltäter sind, die die Attentate gegen Israel ausführen.

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (2)

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?

Leserbrief an den „Spiegel“:

Nachdem ich den unten stehenden Artikel gelesen habe, konnte ich es mir nicht verkneifen, ihn zu kommentieren (meine Kommentare sind gefärbt).

——

NACH SELBSTMORDANSCHLÄGEN

Israel stoppt Freilassung palästinensischer Häftlinge

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,260967,00.html
(Der Artikel wurde kurze Zeit später geändert, weil Hamas und Islamischer Jihad sich zu den Anschlägen bekannten.)

Höchste Gefahr für den Friedensprozess: Als Reaktion auf zwei palästinensische Selbstmordanschläge heute Morgen hat Israels Ministerpräsident Scharon die Freilassung von 76 palästinensischen Häftlingen verschoben. Die Freilassung war eine der Kern-Bedingungen für einen Frieden in Nahost.
Offensichtlich ist für den Spiegel die Nichtfreilassung der Palästinenser gefährlicher und negativ bedeutsamer für den Friedensprozess als die Terror-Bomben! Seid ihr noch ganz dicht? Und wieso ist die Freilassung eine Kern-Bedingung für den Frieden? Die „Roadmap“, die die Palästinenser angeblich voll anerkannt haben, sagt dazu überhaupt nichts! Wenn schon, dann ist es eine zusätzliche (!) Bedingung der Palästinenser – und damit nicht zulässig! Es ist ausschließlich eine Good Will-Geste der Israelis, mehr nicht!

Tel Aviv – Eigentlich sollten die 69 Männer am Nachmittag an einem Kontrollposten zum Westjordanland freigelassen werden. In der vergangenen Woche hatte Israel bereits 334 Gefangene entlassen. Insgesamt befinden sich noch mehr als 7000 Palästinenser in israelischer Haft. (Damit werden selbst palästinensische Angaben inflationiert, die von 6.500 Personen sprechen)

Der Freilassungs-Stopp ist eine Reaktion auf die jüngsten Bomben-Attacken palästinensischer Selbstmordattentäter. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich in Israel und im Westjordanland am Morgen zwei Palästinenser in die Luft gesprengt. In einem Supermarkt riss ein Attentäter mindestens einen Israeli mit in den Tod. Anschließend wurde am Ortseingang der israelischen Siedlerstadt Ariel ein weiterer Sprengsatz gezündet.

Der israelische Regierungssprecher Avi Pazner machte die palästinensische Führung für die neuen Gewaltakte verantwortlich. Die Autonomiebehörde habe es versäumt, die Terrororganisationen aufzulösen. (Zurecht: Die Roadmap verlangt in Schritt 1 ausdrücklich, dass die PA die Terroristen verhaftet und die Terrorstruktur beseitigt! Beim Spiegel hört sich das an, als wäre diese Forderung unverschämt und gehöre nicht da hin.)

Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Die radikalen Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad bezeichneten die Anschläge jedoch als „natürliche Reaktion“. (Der Mord an Juden scheint zur Natur von Hamas und Jihad zu gehören – Gründe haben sie dafür noch nie nötig gehabt, nur den einen: die Existenz von Juden zwischen Jordan und Mittelmeer!)

Die Hamas hatte Israel am Freitag Vergeltung für den Tod zweier ihrer Mitglieder angedroht, jedoch gleichzeitig erklärt, sie wolle an der bis Ende September angekündigten Waffenruhe festhalten. (Sie haben aber inzwischen auch offen zugegeben, dass sie die Waffenruhe vor allem zur Stärkung der eigenen Bewaffnung nutzen. Wie viel Friedenswille drückt sich darin aus?) Mehrere palästinensische Splittergruppen haben die Waffenruhe abgelehnt. (Aber die rund 170 Terroranschläge der letzten Wochen wurden nach deren Bekenntnis mehrheitlich von Arafats Fatah-Gruppen ausgeführt, nicht von anonymen und undefinierten „Splittergruppen“!)

Der palästinensische Ministerpräsident Machmud Abbas brach unterdessen seine Reise durch mehrere Golfstaaten ab. Die Palästinenser-Regierung verurteilte die Tat umgehend (das machen sie praktisch immer – die Frage wäre, wie die beiden Attentäter dann in den PA-Medien und –Schulen dargestellt werden; normalerweise werden Schulen und Sommerlager dann nach ihnen benannt!). Minister Jasser Abed Rabbo fügte jedoch hinzu, Scharon habe in der letzten Zeit „keine Provokation ausgelassen“. (Die Provokation bestand wohl vor allem daraus, dass Palästinenser Terroranschläge durchführen wollten, von den Israelis aber daran gehindert wurden?)

An der Einfahrt zur Siedlung Ariel hatte sich ein Selbstmordattentäter an einer Bushaltestelle in die Luft gesprengt. Augenzeugen berichteten im israelischen Rundfunk, Israelis hätten auf den herankommenden Palästinenser geschossen, woraufhin dieser seinen Sprengsatz gezündet habe. Dabei sei er getötet worden (aha, diese Information fehlte uns bei einem Selbstmord-Attentäter!), drei Passanten hätten schwere Verletzungen erlitten.

Bei dem Attentat im Einkaufszentrum des Tel Aviver Vorortes Rosch Haajin wurden zudem mindestens elf Menschen verletzt, vier von ihnen sogar schwer. Die Bombenexplosion führte zu einem Großbrand. Rettungskräfte mit Atemschutzgerät bemühten sich, die Opfer schnell aus den Trümmern zu bergen. Der Bürgermeister von Rosch Haajin sagte dem israelischen Armee-Rundfunk: „Es war eine relativ kleine Bombe.“

Die Polizei in der Gegend war nach Warnungen vor einem bevorstehenden Anschlag in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Fischer warnt vor Scheitern der Friedensbemühungen

Unterdessen hat Bundesaußenminister Joschka Fischer vor einem Scheitern der Friedensbemühungen zwischen Israel und den Palästinensern gewarnt. In den vergangenen Wochen seien beide Seiten „entscheidende und mutige Schritte auf dem Weg des Friedens gegangen“, sagte Fischer (Ich frage mich, worin die „mutigen und entscheidenden Schritte“ auf Seiten der Palästinenser bestehen – sie sind noch nicht einer einzigen Forderung der Roadmap nachgekommen! Reicht es Fischer schon als „mutigen und entscheidenden Schritt“, dass Mahmud Abbas offiziell behauptet, er würde die Roadmap anerkennen? Oder ist es besonders „Mutig und entscheidend“, wenn die Terrororganisationen eine Hudna verkünden, die sie nur zu einem nutzen: der Stärkung der eigenen Kampfkraft, um hinterher um so besser zuschlagen zu können?) „Diese dürfen auf keinen Fall scheitern und müssen entschlossen fortgesetzt werden.“ Terror und Gewalt dürften nicht wieder die Oberhand gewinnen. (Dann sollte Herr Fischer bitte Herrn Abbas anrufen und ihm sagen, er solle die Terroristen von der Straße holen.)

Seit die größten palästinensischen Extremistengruppen – Hamas, Islamischer Dschihad und Al-Aksa-Märtyrerbrigaden – am 29. Juni einen vorübergehenden (eben: vorüber gehend! D.h.: sie ist bald vorbei!) Waffenstillstand ausgerufen hatten, war die Gewalt im Nahen Osten deutlich zurückgegangen. Zuletzt sprengte sich ein Selbstmordattentäter am 7. Juli im Dorf Kfar Jawetz an der Grenze zum Westjordanland in die Luft und riss eine 65-jährige Frau mit in den Tod. Zu dieser Tat bekannte sich eine Splittergruppe des Islamischen Dschihads. (Terror ist also anscheinend nach Definition des Spiegels ausschließlich dann, wenn ein Selbstmordattentäter seinen Auftrag erfolgreich ausführt – alles andere gilt nicht! Mann, seid ihr krank! Seit Ausrufung der „Hudna“ hat es 170 Anschläge gegeben, einige weitere wurden verhindert. Das ist zwar ein signifikanter Rückgang, aber von „Waffenstillstand“ kann da wirklich nicht die Rede sein!)