Ein Film über Eretz Yisrael von 1913 – wenn ein Bild tausend Worte wert ist, ist ein Film eine Million Wert

Picture a Day, May 2, 2012

Der 11. Zionistische Kongress traf sich im August 1913 in Wien. Vier Monate davor, im April, verließ eine Filmcrew per Schiff Odessa, um einen Film über das Leben der Juden Palästinas erstellen, der auf dem Kongress gezeigt werden sollte. Der Produzent, Noah Sokolowsky, verbrachte zwei Monate mit dem Filmen der Städte, der heiligen Stätten und landwirtschaftlichen Gemeinden in Eretz Yisrael.

Der Film wurde gezeigt und ging dann verloren.

1997 wurde das Original-Negativ in Frankreich gefunden. Der 80-minütige Film wurde von Yaacov Gross restauriert und bearbeitet. Im Jahr 2000 wurde er auf mehreren jüdischen Filmfestivals gezeigt und sogar in der New York Times rezensiert.

Teile des Films wurden 2009 auf YouTube gepostet. Im April 2012 stellte Arik Rubin diesen einstündigen YouTube-Clip ein. Sprecher des Films ist der israelischen Entertainer Yehoram Gaon; ob in Ausschnitten oder als durchgängiger Clip, er sollte nicht verpasst werden. Das hebräische Online-Video hat keine englischen Untertitel.

Ein weiterer Film – von 1918 – ist hier.

Reisebericht und PR für den Zionistischen Kongress

Sokoloskys Schiff legte am 13. April 1913 mit 92 Juden an Bord Richtung Eretz Yisrael ab. Einige reisten aus Bildungsgründen, andere aus gesundheitlichen Gründen, um Arbeit zu finden oder über Pessah Familienmitglieder zu besuchen. Zwei Familien mit insgesamt 19 Personen machten Aliya und zogen in das Heilige Land.

Die Reise sollte 11 Tage dauern, mit Stopps in Konstantinopel, Alexandria und schließlich Jaffa.

Die Einwohner des Jischuw strömten in die Straßen, wo immer die Filmcrew auftauchte. Es wurde Schulfrei gegeben und der Film zeigt Hunderte Schüler der Gymnasia-Schule in Tel Aviv und einer eines Lehrerseminars aus Jaffa.

[Vier Jahre darauf wurden die Juden von Tel Aviv-Jaffa von den Türken vertrieben und viele kamen um.]

In Petach Tikva, der „Mutter aller Siedlungen“, zeigt das Video die etablierte Orangen-Industrie, einschließlich Kamelkarawanen, die die Orangenkisten zum Export in den Hafen von Jaffa brachten.

Sokolowsky und sein Team filmten am Sabbat im Zichron-Tal und zeigten, wie die Einwohner nach dem Gottesdienst die Synagoge verließen. Zichron, das „Paris von Eretz Yisrael“ und seine Wein-Industrie wurde von Baron Rothschild unterstützt. Die von ihm gesponserten Weinkulturen Zichron und Rishon Lezion sind in den Filmen zu sehen.

Das Video zeigt das Gebäude des Technion in Haifa, stolz darauf, dass 100 der 130 Bauarbeiter jüdisch waren. Zu den weiteren besuchten Orten gehören Hadera, Kinneret, Rosh Pina, Jericho, Rishon Lezion, Nes Ziona und Gedera.

Ein Teil zu Tiberias zeigt die beiden Jeschiwas der Stadt, die 2.000 sephardische und 2000 aschkenasisch-chassidische Juden da waren.

Ein unvorstellbarer Teil der landwirtschaftlichen Arbeit in Migdal zeigt einen einarmigen Mann, der mit einem Pferd pflügt (Bild links). Der Mann war Josef Trumpeldor, ein Veteran des russisch-japanischen Krieges, der bei den Kämpfen einen Arm verlor. Im Ersten Weltkrieg formierte er das Zion-Maultier-Korps und kämpfte in Gallipoli. 1920 wurde Trumpeldor bei der Verteidigung der Gemeinde Tel Hai in Galiläa getötet.

Gefilmtes aus Jerusalem

Die Filmemacher aus Odessa fuhren im Zug nach Jerusalem, unterwegs filmten sie. In Jerusalem zeigten die die Pulks von Juden an der Westmauer zu Pessah und besuchten das Grab von Shimon HaTzaddik (Simon dem Gerechten). Hunderte Schulkinder marschierten für die Kamera und der Sprecher fügte an, dass 120 jüdischen Kinder vor Missionsschulen gerettet worden waren.

Die Fotografen stoppten auf dem Weg nach Hebron, um Juden am Rahelgrab zu filmen; dann filmten sie das Patriarchengrab in Hebron – aber nur von außen. Die Muslime erlaubten Juden nicht den Schrein zu betreten und es waren fromme Juden zu sehen, die direkt an einer Außenmauer beteten. 1.200 Juden lebten in Hebron.

Der letzte Teil zeigt ein Festival in Rehovot, das 6.000 aus ganz Palästina anzog. Ein gecharterter Zug brachte Hunderte aus Tel Aviv nach Ramle, von dort ging es per Fuhrwerk, auf Pferden oder zu Fuß nach Rehovot – eine Wanderung von 3 bis 4 Stunden. Als Vorläufer der heutigen „Makkabiade“-Sportspielen wurde eine Sport-Vorführung von Sportlern aus ganz Eretz Yisrael gezeigt. Das „Festival der hebräischen Jugend“ zog auch 40 jüdische Athleten aus Deutschland an.

Der Film zeigt, dass das jüdischen Leben in Palästina 1913 pulsierend und produktiv war – 35 Jahre vor der Gründung Israels. Innerhalb einiger weniger Jahre sollten jedoch die Winde des Ersten Weltkriegs über Palästina hinwegfegen und die Juden des Jischuw in eine Zeit des Hungers, der Pestilenz, des Exils und der Drangsal.

‚The One’, seine Stratgien, seine Kumpels und die Wahl

Was macht man eigentlich, wenn die Fakten so erdrückend sind, dass ein Kandidat so was von unter aller Sau ist, dass ihn eigentlich niemand mehr wählen kann und trotzdem nichts davon thematisiert wird? Jedenfalls nicht in den traditionellen Qualitätsmedien?

Es ist schon frappierend, wie hier bei uns jeder vermeintlich ungehörige Pups des Teams McCain/Palin zur Vorab-Wahlentscheid stilisiert wird, von Obamas Machenschaften (und vor allem denen seines Wahlkampfteams und seiner Anhänger und ihm nahe stehenden Organisationen) aber überhaupt nichts ans deutsche Publikum dringt. Das könnte uns allerdings egal sein, denn die Amerikaner müssen ihren Präsidenten wählen, nicht wir. (Wir müssen nur mit der Überraschung, Enttäuschung und dem Gift leben, sollten die Amerikaner die Stirn haben den Darling des deutschen Durchschnittsverdummten nicht zum Oberboss zu machen.)

Viel wichtiger ist das fast vollständige Schweigen der US-Medien. CNN hat es jetzt fertig gebracht, einen Beitrag über den ACORN-Wahlfälschungsskandal zu bringen, ohne dass der Zuschauer auch nur ansatzweise erfuhr, wie eng Obama und ACORN miteinander verbunden sind. Allerdings wird das neuerdings vehement abgestritten, seit die Fälschung der Wählerlisten zum Skandal zu werden beginnt. Die Leugnung dieser Verbindungen spricht Bände – sie sind allerdings inzwischen schwerer nachzuweisen, da die Seiten, die sie belegen, systematisch aus dem WorldWideWEb entfernt worden sind. Die „üblichen Verdächtigen“ (konservative Radio-Talker, konservative Blogger) haben genug Material gesammelt, um die Verbindungen zwischen ACORN und Obama aufzuzeigen (man gebe bei einer Suchmaschine die Begriffe ACORN Obama ein und als Seitenangaben israpundit.com, michellemalkin.com, hotair.com, gatewaypundit.com, powerlineblog.com und es sprudelt nur so).

Wie weit die Fälschungen bei der Wählerregistrierung durch ACORN gehen, zeigen Meldungen, dass derzeit in sage und schreibe vierzehn US-Bundesstaaten wegen massiver Irregularitäten bei der Wählerregistrierung gegen die Organisation ermittelt wird. In St. Louis hat ACORN alleine 1.492 falsche Wählerregistrierungen eingereicht – wenn nicht mehr, denn Wahlbeamte, die Verdacht geschöpft hatten, verschickten Briefe an rund 5.000 dieser Neuwähler in St. Louis und erhielten gerade einmal 40 Rückmeldungen.

In Pennsylvanias Philadelphia County wurden vom 23. März bis 1. Oktober mehr als 252.500 Registrierungskarten eingereicht, nicht nur von ACORN. Das Wahlgremium lehnte 57.435 davon wegen Falschinformationen ab, die meisten hatte ACORN eingereicht; die Probleme reichten von nicht existenten Sozialversicherungsnummern über falsche Geburtsdaten, klar gefälschte Unterschriften, nicht existenten Adresse bis hin zu Mehrfach-Registrierungen. In einem Fall wurde ein Mann mehr als 15-mal als Wähler registriert!

In dem oben erwähnten CNN-Bericht geht es um Lake County in Indiana. Dort gab ACORN 5.000 Neuregistrierung ab. Die Behörden begannen diese zu prüfen und gaben auf, nachdem sie feststellten, dass die ersten 2.100 ALLE GEFÄLSCHT waren. Man geht jetzt davon aus, dass die restlichen 2.900 ebenfalls Betrug darstellen.

Mit solchen Leuten will keiner gerne in Zusammenhang gebracht werden. Und so lügt der Obamessias wieder einmal los, er hätte nie mit ACORN zu tun gehabt. Die Medien spielen mit. Nur bei den Bloggern kommt das nicht gut an – jedenfalls den konservativen, denen, die den Republikanern nahe stehen. Sie entlarven den Kandidaten als Lügner und Fälscher – was den (hoffentlich) mehr kosten dürfte als die Verbindungen zuzugeben.

Andere Obamanisten, die die Verbindungen nicht leugnen, versuchen die Beziehungen herunterzuspielen. Man kann ja nicht den Kandidaten für das Tun derer verantwortlich machen, die einmal mit ihm zusammengearbeitet haben oder die ihm nahe stehen. Aber hier gibt es ein Problem. Obama war als Berater und Ausbilder für die Fälschertruppe tätig. Gut, muss auch nichts heißen, er hat ihnen wohl kaum beigebracht, dass und wie sie fälschen sollen, auch wenn diese Tätigkeiten schon seit vielen Jahren praktiziert werden.

Das Problem für Obamas Glaubwürdigkeit als Saubermann besteht darin, dass er ein wenig viel dieser Freunde und Bekannten hat. Und dann fängt das an doch zu zählen – ein rassistischer Pastor, weitere rassistische bis terroristische Kumpels, nachgewiesen kriminelle Organisationen, die für ihn eintreten oder denen er half und das lässt sich fast beliebig erweitern. So jemandem ist nicht abzunehmen, dass er völlig unbeeinflusst von den Aktivitäten seiner selbst gewählten Umgebung und Weggefährten dasteht. Fügt man die nachgewiesenen Lügen dazu, sein häufiges Hin und Her bei Entscheidungen als Politiker (wenn er denn zum Entscheiden anwesend war), dann ist er ein äußerst fragwürdiger Präsidentschaftskandidat. Einer, der des Amtes nicht würdig ist.

Nur sind die Medien und große Teile des politischen Lebens so sehr auf ihren Hass auf Bush und alles, wofür er ihrer Meinung nach steht, fixiert, dass sie das ohne Rücksicht auf Verluste auf McCain übertragen müssen und ihre Augen vor dem nicht nur verschließen, was ihr Kandidat tut und unterlässt, sondern auch noch einen falschen Film dazu laufen lassen, der ihre Wünsche projiziert, dass es wohl keine Möglichkeit gibt ihnen auch nur ansatzweise zu vermitteln, wer da von ihnen auf’s Podest gehoben wird.