Die iranische Drohne

Melanie Phillips, 11. Februar 2018

Begann der Iran gestern [10. Januar] seinen Vernichtungskrieg gegen Israel?

Der Ablauf der Ereignisse, nach Angaben des ehemaligen IDF-Sprechers Oberstleutnant Peer Lerner, war Folgender: Gestern Morgen drang eine iranische Drohne – ein fortschrittliches Modell mit Stealth-Eigenschaften – nach Israel ein; sie kam über die Grenze aus Jordanien. Sie wurde nach rund eineinhalb Minuten über israelischem Territorium von einem IDF-Kampfhubschrauber abgefangen.

Sofort danach führte die israelische Luftwaffe [IAF] einen gezielten Angriff durch und zerstörte das Kommandofahrzeug, das die Drohne steuerte. Auf dem Weg nach Hause wurde ein israelisches F-16-Kampfflugzeug von massivem syrischen Luftabwehrfeuer abgeschossen. Danach führte die IAF einen breit angelegten Angriff gegen 12 Ziele in Syrien durch, darunter drei Luftabwehr-Batterien und vier iranische Stellungen.

Weit verbreitete Fehlberichterstattung dieser Ereignisse durch die Medien stellten die gewöhnliche Kombination aus träger Inkompetenz und Vorsatz dar. Medienorgane, einschließlich der New York Times, CNN, dem Guardian und BBC News implizieren fälschlich, dass Israel der Aggressor war; erst wenn man diese Artikel sorgfälig liest, könnte der wahre Ablauf der Ereignisse erkannt werden.

Der Guardian behauptete, Israel habe einen „groß angelegten Luftangriff auf Syrien geflogen, nachdem eines seiner F-16-Kampfflugzeuge abstürzte, das unter syrischem Luftabwehrfeuer stand“. Wie die BBC räumte er erst im dritten Absatz ein, dass dieser Angriff eine Antwort auf den iranischen Drohnenangriff war, während CNN das in den fünften Absatz verbannte.

Und die unsägliche New York Times überschrieb ihre Geschichte: „Israel greift Iran in Syrien an und verliert einen Jet“. Nett, nicht?

Die Bedeutung des iranischen Drohnenstarts ist nicht klar. Vielleicht wollte der Iran damit provozieren und wusste, das würde eine gebührende israelische Reaktion hervorrufen. Aber mit welchem Ziel schickte er sie los? Wollte der Iran sich einfach auf die Brust trommeln und demonstrieren, wie leicht es sei Israel anzugreifen? Wollte er austesten, wie Israel reagiert? Versuchte er stattdessen die Stealth-Qualitäten der Drohne ausprobieren? Unterschätzte er die Reaktion Israels?

Israel seinerseits zeigte die atemberaubende Präzision seiner Geheimdienste nicht nur zu syrischen, sondern auch zu iranischen Positionen, von denen es sagt, sie seien verborgen waren. Trotzdem war die Tatsache, dass Syrien in der Lage war ein israelisches Kampfflugzeug abzuschießen, für Israel ein Schlag und für Syrien und den Iran ein Motivationsschub.

Die Israel gezeigte sofortige Unterstützung durch die USA, die fest erklärte, dass Israel absolut das Recht hat sich zu verteidigen, war offensichtlich willkommen. Trotzdem ist da etwas sehr falsch an dieser Situation, die jeder – einschließlich der USA – als normal zu akzeptieren scheint.

Der Iran ist ein fanatisches islamisches Regime, getrieben von dem völkerrmörderischen Ziel Israel auszulöschen. Er hat das der Welt wiederholt angekündigt, begleitet vom geistesgestörten und obsessiven Holocaust-Leugnung und antijüdischen Verleumdungen. Es kann keinen Zweifel an seiner unversöhnlichen Absicht geben, dass er dieses höllischen Ziels zu verwirklichen will.

Im Libanon hat sich seine Stellvertreterarmee Hisbollah in der Zivilbevölkerung mehr als 150.000 auf Israel gerichtete Raketen eingebettet. In Syrien hat die Unterstützung des Iran Assad ermöglicht an Israels Grenze zu gelangen. Im Gazastreifen bettet der Iran sich über die Hamas ein.

Seit dem Debakel des Kriegs im Irak 2003, der mit dem Ziel begonnen wurde Saddam Hussein davon abzuhalten Massenvernichtungswaffen zu erwerben oder zu entwickeln, scheint der Westen sich entschieden zu haben, dass präventive Schläge auf ewig vom Tisch sind.

Das bedeutet, dass Israel sich als unbewegliches Ziel verhalten, darauf warten soll, dass der Iran es angreift, bevor es irgendetwas tun kann, um sich zu verteidigen. Selbst von der Drohne wird von manchen gesagt, sie habe keinen wirklich Angriff dargestellt. Mit anderen Worten: Israel hat zu warten, bis seine Bürger getötet werden (wie viele??), bevor es das Recht hat militärisch zu handeln (und selbst dann: Wie stehen die Wetten, dass es als Aggressor dargestellt würde? Ziemlich hoch).

Der Film Die dunkelste Stunde hat verdienten Beifall für Gary Oldmans herausragende Leistung als Winston Churchill bekommen. Das Publikum wird – einige davon zum ersten Mal – über die trostlose Wirklichkeit des britischen Appeasement der 1930-er Jahre informiert, das stattfand, obwohl Hitler in die Tschechoslowakei einmarschierte; auch über die Art, in der Churchills nur allzu korrekte Warnungen über Hitlers Absichten ignoriert wurden, während man Churchill als extremistischen Kriegshetzer hinstellte. Hätte man ihm früher zugehört, hätte Hitler vielleicht aufgehalten und zahllose Millionen Leben gerettet werden können.

Israels Lage heute ist vergleichbar damit, dass Hitler 150.000 Raketenbatterien in, sagen wir, Irland stationiert hätte, die alle auf Großbritannien ausgerichtet sind und dann nach Frankeich vorstößt und die Küste der Normandie erreicht, während er die ganze Zeit seine Streitkräfte auf den Kanalinseln eingräbt.

Großbritannien zog schließlich in den Krieg, als Hitler in Polen einmarschierte. Selbst im Appeasement-Britannien schlug niemand vor es hätte warten sollen, bis die Nazis die französische Küste erreichten, bevor es sich entschied sie zu bekämpfen. Hätte es das getan, wäre Großbritannien zusammen mit Europa heute eine Nazi-Diktatur. Dennoch erwarten die Leute von Israel, dass es da sitzt und Däumchen dreht, während völkemörderische Fanatiker mit der Absicht es zu vernichten es ungehindert umzingelt.

So wie mit Hitlers Absichten in den 1930-er Jahren ist die unerbittliche Absicht Israel auszulöschen ignoriert, heruntergespielt oder bestritten worden.

Kein zivilisiertes Land will Krieg und Israel wird alles ihm Mögliche tun, um einen uneingeschränkten Krieg zu vermeiden. Aber der Iran befindet sich bereits mit Israel im Krieg – einem Krieg, den der Iran angefangen hat. Heute lautet die Frage, ob die Stärke und Genauigkeit der Antwort Israels auf die Drohne den Iran von weiterer Aggression abschrecken wird.

Es wird eine viel größere Chance auf Vermeidung eines totalen Kriegs geben, wenn Britannien und Europa endliche zur Vernunft kommen und anfangen dem Iran Feuer unter dem Hintern zu machen, statt danach zu streben ihn bei jeder Gelegenheit zu reinzuwaschen, zu entschuldigen und zu belohnen.

Die Antwort auf die Frage hängt allerdings von dem ab, was der Iran beabsichtigte, als er seine Drohne nach Israel schickte. Auf Grundlage der bisher veröffentlichten Informationen kann man das unmöglich sagen.

Wir müssen hoffen, dass Israel selbst die Antwort kennt und dass es entsprechend tujn wird, was immer es tun muss. Westliche Staaten mögen das missbilligen; aber in der Vergangenheit entschieden sich diese westlichen Staaten, wenn Juden vor der Vernichtung standen, dazu wegzusehen. Und wenn heute Israelis von arabischen oder islamischen Fanatikern ermordet werden, sehen diese westlichen Staaten immer noch weg – oder schlimme: machen Israel selbst dafür verantwortlich, dass es zum Opfer gemacht wird.

Diese Staaten mögen sich den Luxus leisten den Wert von jüdischem Leben auf null zu setzen. Aber der Staat Israel wurde auf dem Prinzip „nie wieder“ gegründet; und wenn es sein muss wird es auch, genauso wie der aufsässige britische Soldat es in der berühmten Karikatur von David Low in dieser dunkelsten Stunde sagen: „Nun denn, alleine.“

Werbeanzeigen

Wenn die BBC berichtet, dass Palästinenser Steine werfen…

… dann bekommt man dieses Bild garantiert nicht (gefunden auf Facebook):

BBC+Palestinian-rocks

Der Mossad öffnete die Schleusen des Himmels

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 26. Februar 2015 (direkt vom Autor)

Der israelische Geheimdienst Mossad hat schon weltweit einzigartige Meisterleistungen vollbracht. Er hat Haie abgerichtet, um Touristen bei Scharm A Scheich aufzufressen und so die ägyptische Wirtschaft zu schädigen. Verdächtig beringte Adler und Singvögel spionierten in Libanon, in der Türkei und Saudi Arabien. Und nach Gaza wurde Kaugummi verkauft, das entweder die Männer zu Sexmonstern oder sie unfruchtbar machte, je nach dem, was gerade passte.

Und vor einer Woche haben die Israelis nicht-existente Staudämme geöffnet, um den Gazastreifen zu überfluten. Denn im Gazastreifen kann man sich nicht vorstellen, dass Regen vom Himmel fällt und zwar so viel, dass Teile des Gazastreifens auf ganz natürlichem Wege unter Wasser gesetzt werden. Obgleich in Gaza Abwasserrohre nicht instand gehalten worden sind oder gar nicht existieren, glauben die Palästinenser fest daran, dass böswillige israelische Agenten in den Wolken stehen und dort die Dämme zielgenau öffnen, damit der ganze Gazastreifen möglichst ins Mittelmeer weggeschwemmt werde. Das ist natürlich offizielle Politik, nachdem Jitzhak Rabin gesagt hat: „Ich wünschte, der Gazastreifen würde im Mittelmeer versinken.“

Der gleiche Vorwurf kam schon im Dezember 2013 auf, als schwere Unwetter Israel mit Schnee bedeckten und Tel Aviv im Wasser versank. Damals hat der „angesehene“ deutsche Hydrologe Clemens Messerschmidt behauptet, dass Israel entlang der Grenze zu Gaza Staudämme errichtet habe, um den Gazastreifen unter Wasser zu setzen. Niemand hat bisher solche Dämme gesichtet oder gar fotografiert. Messerschmidt lebt und arbeitet seit 16 Jahren in den besetzten palästinensischen Gebieten und ist zunehmend mit hydropolitischer Analyse und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt.

Nach dem jüngsten Unwetter vor einer Woche haben die israelischen Stellen reagiert und offiziell erklärt, dass es solche Dämme nicht gebe. In der Folge haben Al Dschesira und die britische Zeitung Guardian ihre Märchengeschichten korrigiert und die Behauptung zurückgenommen.

Doch es kommt noch besser: An die Öffentlichkeit vom südafrikanischen Geheimdienst durchgestochene Geheimdienstpapiere des Mossad berichten über weitere Meisterleistungen des Mossad. So haben israelische Agenten im feindseligen Sudan entlang der Ufer des Nils Pflanzen gesetzt, die so viel Wasser schlucken, dass sie den Nil austrocknen könnten. Ägypten solle verdursten. Für den Mossad habe das israelische Ministerium für Wissenschaft und Technologie eine namentlich nicht genannte Geheimpflanze gezüchtet. (Man stelle sich vor, die Franzosen würden mit solchen Pflanzen den Rhein trocken zu legen.)

Al Jazira und der Guardian, die auch schon die Staudämme vor Gaza erfunden haben, halten diese Wasser-saufende Pflanze offenbar für bare Münze: „falls die Geschichte wahr ist, würde sich der Mossad abscheulicher Taktiken bedienen“. Man könnte wohl eher den südafrikanischen Geheimdienst „abscheulicher Taktiken“ bezichtigen, mit Märchen den Mossad zu verunglimpfen.

Schlagzeilen in aller Welt machte die „Entdeckung“ des südafrikanischen Geheimdienstes, wonach der Mossad den Befürchtungen von Premierminister Benjamin Netanjahu zur iranischen Atombombe widerspreche. Bei genauem Hinschauen stellt sich heraus, dass es da keine Widersprüche gibt. Aber die Behauptung passte halt in die verbreitete Ansicht, dass Netanjahu mit seiner Angst vor einer Atombombe aus Teheran „maßlos übertreibe“.

Weiter hieß es, dass die EL AL für „illegale Aktivitäten“ benutzt werde.

In israelischen Medien wurde aus dem Report teilweise genüsslich zitiert, aber mit dem Hinweis, dass die Beziehungen zwischen Mossad und Südafrikas Geheimdienst seit einem Jahrzehnt stark abgekühlt seien. Es sei unwahrscheinlich, dass die Israelis ausgerechnet Pretoria derartige Informationen zugespielt hätten.

Zum Jerusalem-Tag puscht AP eine muslimische Lüge

Elder of Ziyon, 20. Mai 2012

Aus Anlass des Jerusalem-Tags hat AP einen Artikel darüber, wie wichtig Jerusalem ist – für Muslime. (Als dieser Text geschrieben wurde, gab es keinen AP-Artikel über Israels Feiern zum Jerusalem-Tag.)

Hier ist ein Teil des Artikels, der zeigt, wie denkfaul die Reporter der Agentur bezüglich ihrer Recherche grundlegender Geschichte sind und wie sie falsche muslimische Narrative glauen:

Nach Jahrzehnten des Zurückscheuens vor einer uralten Pilgerroute besuchen Muslime Jerusalem wieder, um an der drittheiligsten Stätte des Islam zu beten, der verehrten Al-Aqsa-Moschee…

Der Geburtsort des Islam liegt zwar auf der arabischen Halbinsel, doch Jerusalem ist in die Anfänge des Islam eng eingebunden. Mohammeds erste Anhänger beteten in Richtung der Al-Aqsa und erst später wandten sie ihre Gebete östlich nach Mekka.

Muslime beteten in der Tat in Richtung Jerusalem, als sie um das Jahr 625 versuchten Juden für die neue Religion zu rekrutieren. (Sie veränderten diese Gebetsrichtung nach Mekka, als die Juden es ablehnten sich ihnen anzuschließen.) Die Al-Aqsa-Moschee wurde aber nicht vor 690 gebaut.

Damit, dass sie implizit behaupten, die Al-Aqsa-Moschee sei seit Mohammeds Zeit eine heilige Stätte, leugnet AP den jüdischen Anspruch an dem Ort und unterstützt eine falsche Interpretation der Korangeschichte der mystischen Nachtreise Mohammeds, in der er sagte, er sei auf einem geflügelten Pferd „zur weitest entfernten Moschee“ [= al-aqsa] gereist, einem Ort, der im Koran selbst nicht als Jerusalem identifiziert wird.

(Der klassische Artikel zu diesem Thema stammt von Daniel Pipes.)