Islamisches Privileg

First One Through, 24. März 2022

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sprach am 22. März 2022 vor der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC). Er häufte Lob auf eine Organisation, die exakt die Werte und Taten verhöhnt, die er wertschätzt.

Guterres begann mit:

„Die Vereinten Nationen und die OIC genießen eine enge, Jahrzehnte bestehende Beziehung; diese wurzelt in Vertrauen und dem geteilten Glauben an die Werte multilateraler Kooperation, Dialog und Solidarität gründet. Überall in Asien, dem Nahen Osten, Afrika und darüber hinaus haben unsere zwei Organisationen zusammengearbeitet, um eine Kultur des Friedens, der Toleranz und Verständnis zu fördern.

In den vergangenen Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen gegenseitiger Anliegen – einschließlich der Schlichtung, Terrorbekämpfung, der Verhinderung von Extremismus, Bekämpfung von antimuslimischem Hass und der Förderung religiöser Toleranz vertieft. Heute ist die Notwendigkeit sich zu verbünden, gemeinsame Strategien zu entwickeln und unsere vergleichbaren Vorteile zu ziehen, dringender als je zuvor.“

Die UNO und die OIC schienen fast an der Hüfte verwachsen zu sein. Die Nutzung der Schlagwörter „eng“, „in Vertrauen wurzelnder Beziehung“, „gemeinsamer Glauben“, „Solidarität“, „zusammengearbeitet“, „Vertiefung unserer Zusammenarbeit“, „gegenseitige Anliegen“ und „gemeinsame Strategien“ in nur zwei Absätzen erscheinen wie eine peinliche Überbeanspruchung eines Synonymwörterbuchs.

In politischen Kreisen nennt man das vor einer mächtigen Gruppe „das Knie beugen“.

Die Liste der Themen, die als ein Fokus geteilter Zusammenarbeit mit islamischen Ländern hervorgehoben werden, ist lachhaft:

  • Terrorbekämpfung und Verhinderung von gewalttätigem Extremismus. Die schlimmsten Terrorgruppen der Welt sind heute allesamt islamisch, darunter ISIS, Al-Qaida, Boko Haram, Hamas, die Taliban, Hisbollah, Al-Schabaab, Laschkar, Haggani und al-Nusra, um nur ein paar zu nennen.
  • Werben für religiöse Toleranz. Islamische Staaten sind die schlimmsten, was die Förderung von Frieden zwischen Religionen angeht. Die Religion zu wechseln ist en grundlegendes Menschenrecht, aber Abfall vom Glauben ist in Afghanistan Brunei, Mauretanien, Qatar, Saudi-Arabien, dem Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen illegal. Erlasse hierzu hat es in Marokko und Pakistan gegeben. Islamische Länder sind die bei weitem antisemitischsten der Welt. Palästinensische Araber – von denen 93% antisemitisch sind – wählten mehrheitlich die Terrorgruppe Hamas ins Parlament, im vollen Bewusstsein, dass die Gruppe die antisemitischste je geschriebene Charta hat.

Und Guterres ignoriert nicht nur diese Fakten, wäscht sie nicht nur rein, spricht sie nicht nur frei – sondern fördert die islamischen Staaten als Verteidiger gegen Verbrechen, die in Wirklichkeit sie begehen! Kein Wunder, dass die Köpfe der Vereinten Nationen für die Idee werben, dass die Hamas ein legitimer Teil der palästinensischen Autonomiebehörde sein sollte.

Generalsekretär Antonio Guterres spricht während des High Level Segment der 37. Sitzung des Menschenrechtsrats am 26. Februar 2018.

Dieses Phänomen gab es auch bei Guterres‘ Vorgänger Ban Ki-Moon. Er stand im türkischen Istanbul beim Humanitären Weltgipfel 2016 und überschüttete den türkischen Führer Recep Erdoğan mit Lob, trotz der Tatsache, dass dieser mehr Journalisten ins Gefängnis steckte als jeder andere Staat der Welt. Ban machte Ahmed Al-Meraikhi aus Qatar zu seinem „Menschenrechts-Gesandten“, trotz der vielen Menschenrechtsverletzungen dort.

Warum gehen die Köpfe der UNO vor der islamischen Welt auf die Knie, radieren deren Menschenrechtsverletzungen aus?

Könnte es sein, dass es auf der Welt zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden Muslime gibt? Dass es 57 islamische Staaten gibt? Wegen der Tatsache, dass ein gewaltiger Anteil der Welt islamisch ist, müssen die Vereinten Nationen sich den Launen dieser Autokraten und Diktatoren beugen, die auf den Gründungsprinzipien der UNO herumtrampeln.

Darüber hinaus braucht die UNO immer Geld und die islamischen Scheichtümer kontrollieren eine enorme Menge der Energievorräte und Reichtümer der Welt.

Also hört die Welt auf islamische Forderungen und fügt sich ihnen, unabhängig davon ob sie unmoralisch oder sachlich falsch sind. Sie stimmt zu, dass Juden nicht erlaubt werden sollte an ihren heiligsten Stätten zu beten oder in bestimmten Teilen ihres heiligen Landes zu leben, weil radikale Islamisten das fordern. Sie plappert den Unsinn nach, Israel sei ein „Apartheid“-Staat, scheinbar ohne eine Vorstellung davon zu haben, was das Wort bedeutet. Sie ignoriert tausende Jahre jüdischer Geschichte im Land Israel und bezeichnet israelische Juden als „Kolonialisten“. Und am wichtigsten: Sie will der Islamischen Republik Iran, dem führenden Staatssponsor von Terrorismus, der zur Vernichtung Israels aufruft, erlauben einen legalen Weg zu Atomwaffen zu bekommen.

Ihr nicht verdienter Reichtum und ihre gewaltige Größe verleihen der islamischen Welt Macht, der der Kopf der UNO sich unterwerfen muss. Er beugt sich pflichtgemäß ihrem Anspruchsstatus und scheißt auf Anstand und Menschenrechte. Ihm schließt sich der Führer der freien Welt an, der Präsident der USA, der es einem islamischen Terroristenstaat ermöglichen wird Atomwaffen zu bekommen.

Das ist das islamische Privileg in der Welt von heute.

UNO auf neuem israelfeindlichem Tiefpunkt

Neue „Untersuchungskommission“ der UNO ist „das feindlichste und gefährlichste antiisraelische Gremium, das die UNO jemals geschaffen hat“ und muss diskreditiert werden

Yochanan Visser, Israel National News, 29. Dezember 2021

Vereinte Nationen (Foto: iStock)

Letzten Freitag erhielt ich eine E-Mail von Anne Bayefsky, einer kanadischen Menschenrechts-Professorin, Mitglied der International Law Association on International Human Rights Law and Practice (Internationale Jura-Vereinigung zum internationalen Menschenrecht und seiner Anwendung). Anne dient auch im Vorstand des Jewish Institute for National Security Affairs (JINSA), einem Thinktank, der sich auf die Sicherheit Israels in seinen Beziehungen zu den USA konzentriert.

Es folgt der Hauptteil ihrer alarmierenden Mail:

Vor zweieinhalb Stunden beschloss der Haushaltsausschuss der UNO-Vollversammlung (ein Gesamt-Komitee, d.h. er setzt sich aus allen 193 Mitgliedstaaten zusammen) eine neue „Untersuchungskommission“ zu finanzieren, die vom UNO-Menschenrechtsrat eingesetzt wurde und die Israel kastrieren soll.

Ohne zu übertreiben: Es ist das feindseligste und gefährlichste antiisraelische Gremium, das die UNO jemals geschaffen hat.

Es wird entscheiden, dass Israel der Apartheid schuldig ist, Strafverfahren gegen Israelis bestätigen und entfesseln, den Druck auf „Drittstaaten“ und Wirtschaftsunternehmen gewaltig verstärken BDS zu betreiben und auf einem Waffenembargo gegen Israel bestehen.

Es handelt sich um eine dauerhafte Einrichtung. Es wird 18 permanente UNO-Mitarbeiter haben, die aus dem regulären Haushalt bezahlt werden – was bedeutet, dass 22% davon vom amerikanischen Steuerzahler kommen werden – die eine interne Rechtsbürokratie schaffen, die Strafverfahren gegen Mitglieder der IDF und die höchsten Ebenen der israelischen Regierung anstrebt („Befehlsverantwortung“).

Die drei Mitglieder der „Untersuchungskommission“ sind ernannt worden – und alle haben öffentliche Bilanzen extrem antiisraelischer Feindschaft.

Navi Pillay ist eine berüchtigte Unterstützerin der Durban-Konferenz (die Israel als rassistischen Staat etikettierte) und des Goldstone-Berichts; die ehemalige UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte hat den Vorsitz in der Kommission.

Wir können und wir müssen diese Untersuchung in Verruf bringen. Deshalb schreibe ich Ihnen.

So ist das möglich:

Die Untersuchung – die als Pillays Pogrom bekannt gemacht werden sollte – hat einen „Vorlagenaufruf“ ausgegeben.

Sie stellt fünf riesige Themen zur Vorlage auf – die faktisch auf eine Zeit der Rechtfertigung des jüdischen Staats zurückgehen. Sie ist besonders daran interessiert die Verbreiter rassischer und religiöser „Diskriminierung“ und „Unterdrückung“ zu ermitteln.

Eine Vorlage abzugeben ist eine Gelegenheit, Geschichte, Missstände, Fakten, Recht wieder zu schildern – die Wahrheit, die die Untersuchungskommission nicht hören will.

Wenn eine große Anzahl Vorlagen von der Untersuchungskommission ignoriert oder herabgewürdigt wird, wird das ihre Glaubwürdigkeit aushöhlen.

Massive Zahlen an pro-israelischen Vorlagen, die sich gegen den modernen Antisemitismus stellen, werden die nie da gewesene Attacke der UNO auf Israel und das jüdische Volk zurückdrängen.

Der erste Bericht der Untersuchungskommission wird für  Juni 2022 erwartet.

Schockierende 125 Länder unterstützten die Gründung der neuen UNO-„Menschenrechtskommission“, Ungarn war das einzige europäische Land, das gegen das Budget der UNO-Kommission stimmte. Der Rest der europäischen Länder sowie Kanada und Australien enthielten sich der Stimme.

Die Vereinigten Staaten stimmten allerdings gegen die israelfeindliche Resolution und der Gesandte der Administration von Präsident Joe Biden machte deutlich, dass es „unfair“ sei Israel für dauerhafte Menschenrechtsuntersuchungen herauszugreifen, die das gesamte Land umfasst.

Die USA, die unter Präsident Biden ihre Mitgliedschaft im UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) erneuerten, versprachen auch, den Auftrag der Kommission in Genf zu überdenken, wo der UNHRC seine Einrichtung begann. Das war nach dem Krieg zwischen Israel und den palästinensischen Terrorbewegungen im Mai 2021.

Der UNHRC verabschiedete dann in einer Dringlichkeitssitzung einen Antrag, mit dem beschlossen wurde einzig Israels Anteil an dem Krieg zu untersuchen und nicht den Terror von Hamas und Palästinensischem Islamischem Jihad (PIJ).

Israels Botschafter bei der UNO Gilad Erdan sagte nach der Abstimmung, dass die UNO gerade ein Budget für eine „verachtenswerte und befangene Kommission genehmigte, die kein Existenzrecht hat“.

Er beschuldigte die UNO zudem, die von Hamas und PIJ begangenen Kriegsverbrechen aus dem Jahr 2014 zu ignorieren, als Israel ebenfalls in einen Krieg mit den Terrororganisationen im Gazastreifen verwickelt war.

Die neue UNHRC-Kommission wird sich einzig mit Ermittlungen jeglicher israelischer Verbrechen gegen die Menschheit beschäftigen und nicht mit den von den palästinensischen Arabern begangenen.

Die anderen beiden Mitglieder der Permanenten Untersuchungskommission sind Millon Kothari und Chris Sidoti. Beide haben lange Bilanzen des Aktivismus gegen Israel und des Handelns zugunsten der palästinensischen Araber.

Das war das vierte Mal in diesem Monat, dass die UNO einen israelfeindlichen Beschluss fasste.

  • Anfang Dezember verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) eine Resolution, die jegliche jüdische Verbindung zum Tempelberg in Jerusalem bestreitet.
    In der mit 129 zu 11 Stimmen Mehrheit genehmigten Resolution verwendete die UNGA für den Tempelberg einzig den muslimischen Namen al-Haram al-Scharif und machte deutlich, dass die Stelle ein ausschließlich muslimischer heiliger Ort ist.
    Fast alle westlichen Länder enthielten sich der Stimme, während die USA gegen diese schockierende Resolution stimmte.
    Die palästinensische Autonomiebehörde steckte hinter der jüngsten israelfeindlichen Resolution, die auf die Unterstützung des muslimischen Blocks in der UNGA setzen konnte.
  • Am 14. Dezember verabschiedete die UNGA mit großer Mehrheit eine Resolution mit dem Namen „Ölfleck an der Küste des Libanon“. Sie griff Israel als einziges Land heraus, das unter dem Tagesordnungspunkt „nachhaltige Entwicklung“ getadelt wurde und auf einen angeblichen Vorfall im Krieg des Jahres 2006 zwischen der Hisbollah und Israel Bezug nimmt, wie UN Watch berichtete.
  • Am selben Tag stimmte die UNGA für eine Resolution, die Israel wegen angeblicher Ausbeutung von natürlichen Ressourcen der palästinensischen Araber und auf den Golanhöhen verurteilte.

Bisher verabschiedete die UNGA dieses Jahr 14 israelfeindliche Resolutionen, hingegen nur insgesamt 4 gegen Nordkorea, Myanmar, den Iran und die Krim. Eine Syrien kritisierende Resolution wurde zurückgestellt.

UN Watch-Direktor Hillel Neuer kommentierte diesen einseitigen und voreingenommenen UNO-Ansatz zu Israel mit der folgenden Äußerung:

Der unverhältnismäßige Angriff der  UNO auf den jüdischen Staat untergräbt die Glaubwürdigkeit dessen, was ein unterparteiisches internationales Gremium sein sollte. Wenn die Vollversammlung der Politisierung und Selektivität durch Diskriminierung Israels nachgibt, verletzt sie im Großen wie im Kleinen die Garantie der Gleichbehandlung aller Nationen in der UNO-Charta.“

Neuer fuhr damit fort, dass er die europäische Scheinheiligkeit bloßstellte, wenn  es um den Umgang mit Israel in der UNO geht.

„Wir stellen fest, dass Frankreich, Deutschland, Schweden und weitere EU-Staaten zwar fast alle der 14 gegen Israel verabschiedeten Resolutionen dieser Sitzung der Vollversammlung unterstützt haben, dieselben europäischen Staaten es aber verfehlten auch nur eine einzige UNGA-Resolution zur Menschenrechtslage in China, Venezuela, Saudi-Arabien, Kuba, der Türkei, Pakistan, Vietnam, Algerien oder 170 anderen Ländern einzubringen“, schäumte der Direktor von UN Watch.

„Wo ist die angebliche Sorge der EU um das Völkerrecht und Menschenrechte?“, fragte Neuer und fügte an, dass diese „Rituale“ nur ein Ziel haben: „Israel zu Sündenbock zu machen.“

„Die Vollversammlung unterstreicht eine simple Tatsache: Die automatische Mehrheit der UNO hat kein Interesse daran den Palästinensern wirklich zu helfen, auch nicht daran irgendjemandes Menschenrechte zu schützen; das  Ziel dieser rituell einseitigen Verurteilungen besteht darin Israel zum Sündenbock zu machen“, klagte er an.

Die zehn übelsten Aktionen der UNO 2021

UN Watch, 26. Dezember 2021

10. UNO-Überprüfung lobt Sklavenhalter Mauretaniens Menschenrechts-Bilanz

Als Mauretanien für die obligatorische UNHRC-Überprüfung seiner Menschenrechtsbilanz anstand, enthüllte UN Watch die Farce, dass tatsächlich 85% der Äußerungen der Staaten die Sklavenhalter-Bilanz des Landes rühmten. Nordkorea lobte Mauretanien für seine „Förderung und Schutz der Menschenrechte“; China hieß Mauretaniens Strategie zur „Beschleunigung von Wachstum und Wohlstand“ willkommen; Kuba pries Mauretaniens Anstrengungen „die Lebensqualität seiner Bevölkerung zu steigern“.

9. UNO-Menschenrechtsrag beendet nach saudischem Druck Ermittlungen gegen den Jemen

Der Bürgerkrieg im Jemen hat 100.000 Menschen getötet und 4 Millionen heimatvertrieben gemacht, dazu sind Gräueltaten weit verbreitet. Dennoch stimmte das höchste Menschenrechtsgremium der UNO im Oktober dafür, seine Ermittlungen zu Kriegsverbrechen im Jemen einzustellen. Diplomaten berichteten von einer intensiven saudischen Kampagne mit Anreizen und Drohungen gegenüber Ratsmitgliedern, die der Abstimmung vorausging – einschließlich eines Angebots finanzieller Unterstützung für Toto und einer Drohung gegenüber Indonesien seinen Bürgern die Besuche in Mekka einzuschränken. Saudi-Arabiens Militär ist, wie der Iran, ein Schlüsselelement des Kriegs im Jemen.

8. Belarus in die UNO-Kommission zur Verbrechensvorbeugung gewählt

Belarus‘ Diktator Alexander Lukaschenko manipuliert Wahlen, deportiert politische Gegner und foltert Demonstranten. Dennoch wurde das Regime im April in die UNO-Kommission zur Verbrechensvorbeugung und Strafjustiz gewählt. Einen Monat später fing Belarus illegal ein Linienflugzeug ab und zwang es zur Landung, um einen prominenten oppositionellen Journalisten zu ergreifen.

7. Der UNO-Menschenrechtsrat besteht jetzt zu 68% aus Diktaturen

Ab 1. Januar 2022 werden atemberaubende 68,1% des UNO-Menschenrechtsrats Diktatoren und andere Serien-Menschenrechtsverletzter sein. Trotz des detaillierten Berichts von UN Watch zu ihren krassen Menschenrechtsverletzungen wurden Qatar, Kamerun, Eritrea, Kasachstan und Somalia im Oktober alle in das höchste Menschenrechtsgremium der UNO gewählt, wo sie auf China, Kuba, Russland, Libyen, Pakistan und Venezuela treffen.

6. UNO-Beobachter macht den Westen für den Zusammenbruch Venezuelas verantwortlich, entlastet Maduro

Venezuelas Diktator Nicolas Maduro bejubelte die UNO-Sonderberichterin Alena Douhan aus Belarus wegen „des negativen Einflusses einseitiger erpresserischer Maßnahmen“, nach ihrem Besuch in Caracas, bei dem sie für alle Probleme Venezuelas westliche Sanktionen, die sich gegen das Regime richten, verantwortlich machte.

Später konfrontierte UN Watchs Hillel Neuer in der Debatte im Menschenrechtsrat Douhan wegen des Nachplapperns der Propaganda des Maduro-Regimes.

Douhans UNHRC-Posten wurde 2014 mit einer Resolution geschaffen, die von der Islamischen Republik Iran im Auftrag der Blockfreien Bewegung gestützt wurde.

5. UNO verurteilt Israel 14-mal, den Rest der Welt 5-mal

2021 hob die UNO-Vollversammlung Israel in 14 einseitigen Resolutionen heraus, während insgesamt fünf Texte für den gesamten Rest der Welt verabschiedet wurden.

EU-Staaten wie Frankreich, Deutschland und Schweden stützten zusammen mit Großbritannien mehr als zwei Drittel der gegen Israel gerichteten Resolutionen, obwohl sie es versäumten dieses Jahr auch nur eine einzige UNGA-Resolution zur Menschenrechtslage in China, Venezuela, Saudi-Arabien, Belarus, Kuba, der Türkei, Pakistan, Vietnam, Algerien oder 175 weitere Staaten einzubringen.

UN Watchs umfangreiche neue Datenbank verfolgt – und bekämpft – die politisierten und kontraproduktiven Resolutionen, die einzig zum Ziel haben den jüdischen Staat zu dämonisieren.

4. Syriens Regime Assad in den Exekutivrat der WHO gewählt

Trotz der Bombardierung des eigenen Volks in Krankenhäusern, der Tötung zahlloser Ärzte und Pfleger wurde Syriens Assad-Regime in den Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation gewählt.

Hillel Neuer von UN Watch sagte, das sei „als mache man einen Pyromanen zum städtischen Feuerwehrchef“ und dass das höchste Gesundheitsgremium der UNO „Assads Millionen Opfer gewissenlos beleidigt“.

3. Dringlichkeitssitzung des UNO-Menschenrechtsrats ignoriert die Taliban

Als der Menschenrechtsrat endlich zu einer Sondersitzung zur Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan zusammentrat, verfehlte es die daraus resultierende Resolution die Gräueltaten der Taliban zu verurteilen. Der verwässerte Text wurde per Konsens angenommen, nachdem die EU – obwohl sie ihre Enttäuschung zum Ausdruck brachte – es ablehnte darüber abstimmen zu lassen.

In der Debatte führte UN Watchs Hillel Neuer die Opposition an: „Frau Präsidentin, die Vereinten Nationen wurden gegründet um Krieg zu verhindern. Seit Jahren appellieren wir an diesen Rat eine Dringlichkeitssitzung zum Krieg in Afghanistan abzuhalten. Doch obwohl 241.000 Menschen getötet wurden, darunter 71.000 Zivilisten, hat es dieser Rat abgelehnt auch nur eine einzige Sitzung zu abhalten, um zu versuchen den Opfern in Afghanistan zu helfen. Es gab keine einzige Ermittlungskommission, um Terroristen und ihre staatlichen Sponsoren zur Rechenschaft zu ziehen. Die heutige Sitzung ist zu wenig und zu spät. In meinen Händen befindet sich der Resolutionsentwurf. Warum werden darin nirgendwo die Taliban verurteilt oder überhaupt erwähnt? Warum wird nicht erwähnt, dass, wenn die Taliban-Regierung von der UNO anerkannt wird, diese Frauenfeinde den Sitz Afghanistans in der UNO-Frauenrechtskommission erben?“

2. UNO feuert Whistleblowerin weil sie aufdeckte, dass China hunderte Namen von Dissidenten übergeben wurden

Whistleblowerin Emma Reilly deckte auf, dass das UNO-Menschenrechtsbüro heimlich dem chinesischen Regime die Namen von Dissidenten aushändigte, was es Peking ermöglichte vorab zu wissen, welche Uighuren und anderen Aktivisten für die Teilnahme an der Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats registriert sind.

Das brachte deren Leben sowie das ihrer in China lebenden Familienmitglieder in Gefahr. Am 9. November 2021 erzählte Reilly ihre Geschichte der Le Monde. Einen Tag später wurde sie von der UNO gefeuert.

Wegen ihrer engen Verbindungen und der Beschäftigten-Drehtür  im UNO-Rechtsbüro schauten Gruppen wir Amnesty International und Human Rights Watch bei Emma Reillys Kampf gegen den Verrat von Dissidenten durch die UNO und ihrer Rechte als Whistleblower weg.

Stattdessen war es UN Watch, das die Kampagne bei den Vereinten Nationen mit Presseerklärungen, Beschwerdebriefen an die UNO und Stellungnahmen anführte, darunter im Mai 2017, Juni 2017, September 2017, September 2018, Januar 2019, June 2019, März 2021 and November 2021.

1. UNO wählte den Iran ins höchste Frauengremium

In geheimer Abstimmung wählte der Wirtschafts- und Sozialrat der UNO im April 2021 das Geschlechter-Apartheid-Regime des Iran für eine vierjährige Amtszeit in seine Kommission zum Status der Frauen, dem „wichtigsten globalen Zwischenregierungs-Gremium, das sich ausschließlich der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung von Frauen widmet“.

UN Watch, das die Story zuerst öffentlich machte, deckte zudem auf, dass mindestens vier Demokratien für das iranische Regime stimmten. Das löste einen Aufschrei aus; Abgeordnete weltweit forderten Antworten von ihren Regierungen, wie im Le Figaro, in Voice of America, Deutschlands BILD und anderen großen Medien berichtet wurde.

Das unveräußerliche Recht der Juden auf dem Tempelberg zu beten

First One Through, 29. November 2021

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Universal Declaration of Human Rights – UDHR) legte 30 Prinzipien fest, die allen Menschen weltweit gewährt werden. Die Vereinten Nationen zitieren sie oft, außer wenn es um Juden geht.

Artikel 2 der UDHR erklärte, dass alle Menschen Anspruch auf Rechte und Freiheiten haben, ungeachtet von „Rasse, Farbe, Geschlecht, Religion, politischer oder sonstiger Meinung, nationaler oder sozialer Herkunft, Eigentum, Geburt oder sonstigen Status.“Das deckt eindeutig Juden ab – sogar solche aus Israel oder den umstrittenen Gebieten.

Artikel 18 der UDHR beschäftigt sich mit dem Thema Religion, darunter ihren Bräuchen: „Jeder hat das Recht auf Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit; dieses Recht beinhaltet die Freiheit seinen Glauben zu wechseln und die Freiheit alleine oder in Gemeinschaft mit anderen und öffentlich oder privat seine Religion oder seine Überzeugung in Lehre, Praxis, Anbetung und Ausübung zeigen.“ Viele muslimische Länder treten diese Fähigkeit seine Religion zu wechseln mit Füßen, verbieten in ihren Verfassungen Glaubensabfall, eine offenkundige Verletzung der UDHR, die in der UNO wegen muslimischem Privileg niemals diskutiert wird.

Die Fähigkeit der Juden zu beten, wie es ihr historischer Brauch und ihr Recht ist, wird in der UNO nicht ignoriert, sondern mit einem unverschämten und verankerten Verbot gekontert.

Der jüdische Tempelberg

Der für die Juden heiligste Ort ist der Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem. Er ist seit mehr als 3.000 Jahren, seit König David die Hauptstadt des jüdischen Volks von Hebron hierher verlegte und sein Sohn Salomo den ersten Tempel baute, der Mittelpunkt jüdischer Konzentration und Gebete gewesen. Den größten Teil der ersten tausend Jahre hatten Juden zu verschiedenen Zeiten einen Tempel an diesem Ort, wo sie entsprechend den Anweisungen der hebräischen Bibel Tiere opferten. Nachdem im Jahr 70n.Chr. der zweite Tempel zerstört wurde stiegen, Juden weiter auf den Berg, um still zu beten und machten das 1.500 Jahre lang. Die Osmanen kamen 1517 ins jüdische heilige Land und Suleiman I. (1494-1566) baute einen Großteil Jerusalems wieder auf, einschließlich der ikonischen Stadtmauern. Als Teil seines gewaltigen Jerusalem-Projekts warf er die Juden vom Tempelberg und bot ihnen ein kleines Stück der westlichen Umfassungsmauer des Tempelbergs an – die Westmauer oder Kotel – um dort zu beten. Juden ist seit dieser Zeit praktisch das Beten an ihrem heiligsten Ort verboten worden.

Das osmanische Reich endete 1918, aber die Welt dachte bis nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust an den Juden nicht daran die katastrophalen Gefahren durch tief verwurzelten Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anzugehen,

Wer dafür sorgte, dass jüdische Gebetsrechte abgeblockt wurden

Im Dezember 1948 versuchte die Welt den Kriegen und Hass ein Ende zu setzen und entwarf die UDHR in der Hoffnung, dass Menschen Respekt für andere zeigen könnten, die anders sind. Die Erwähnung von Religion in den Artikeln war ein direktes Ergebnis der Gräueltaten, die den Juden durch Nichtjuden widerfuhr, wie in der Präambel beschrieben, in Bezug auf die „Missachtung und Verachtung für Menschenrechte sind in barbarischen Taten gemündet, die das Gewissen der Menschheit empört haben.“

Dennoch kämpfte der jüdische Staat, als die Weltorganisation diese Rechte formulierte, gegen mehrere eindringende arabische Armeen um sein Überleben. Die einmarschierende jordanische Armee säuberte alle Juden ethnisch aus dem östlichen Teil des heiligen Landes, einschließlich der Altstadt von Jerusalem, nur ein paar Jahre nach dem Holocaust. Die Jordanier verboten dann den Juden sogar den Besuch oder das Gebet in der Stadt, einschließlich an der Kotel und auf dem Tempelberg.

Der widerliche muslimische Antisemitismus wurde angesprochen, als Jordanien Israel im Juni 1967 erneut angriff und die illegal eroberten Landstriche verlor, was es den Juden ermöglichte wieder in ihre heilige Stadt zu ziehen. Um einen Waffenstillstand mit den verschiedenen muslimischen Ländern zu ermöglichen, die versucht hatten den jüdischen Staat zu vernichten, erlaubte Israel der jordanischen Waqf den Tempelberg zu verwalten und sein Verbot jüdischen Gebets beizubehalten.

Bis heute fordert die UNO eine Veränderung des Status quo der Kontrolle Israels über den Ostteil Jerusalems einschließlich der Altstadt, während sie gleichzeitig verlangt die antisemitische Politik des Verbots von jüdischen Gebeten an ihrem heiligsten Ort aufrechtzuerhalten. Es ist praktisch Wahnsinn zu versuchen dutzende muslimische UNO-Mitglieder zu beschwichtigen, während gleichzeitig die grundlegenden Menschenrechte der Juden mit Füßen getreten werden. Lassen Sie uns dieses Jahr zu Hanukka, einer Zeit, in der die Juden rund um die Welt ihre Menoren in ihre Fenster stellen, um der Welt zu zeigen, dass sie jüdische Gebetsrechte auf dem Tempelberg feiern, die Forderung stellen, dass die Regierung des Staates Israel deutlich geltend macht, dass die Würde von Juden wichtig ist. Juden haben unveräußerliche Rechte an ihrem heiligsten Ort zu beten – auf dem jüdischen Tempelberg.

Zeugnis: Die Hälfte der Mitglieder des UNO-Menschenrechtsrats ist gegen Handeln zugunsten von Opfern

UN Watch, 17. Juni 2021 (per E-Mail)

Fast die Hälfte der Länder im höchsten UNO-Menschenrechtsgremium – dem die USA jetzt wieder beitreten wollen und das am Montag, 21. Juni eine dreiwöchige Sitzungsperiode begann – verwenden ihre Mitgliedschaft negativ; statt Handeln zugunsten von Opfern willkürlicher Festnahmen, Folter und anderer Verstöße zu unterstützen, widersetzen sie sich dem nach Angaben eines neuen, von UN Watch veröffentlichter Berichts.

UN Watchs „Scorecard“ maß alle 47 Mitglieder des UNO-Menschenrechtsrats auf Grundlage ihres Abstimmungsverhaltens im Jahr 2020 bei Resolutionen, die Opfer an Orten wie Belarus, Burundi, Eritrea, Iran und dem Jemen betrafen, sowie bei Resolutionen die Menschenrechtskonzepte definieren.

Dreizehn Länder wurden als mit „destruktivem“ Abstimmungsverhalten eingestuft, darunter Afghanistan, Bangladesch, Libyen, Namibia, Nigeria, Qatar, der Senegal und Somalia.

Weitere 10 Mitglieder des Rats wurden als mit „sehr destruktiven“ Bilanzen eingestuft, darunter Eritrea, Mauretanien, Pakistan, die Philippinen, der Sudan und Venezuela.

Wenn 60 Prozent des UNO-Menschenrechtsrats aus Tyranneien und anderen Nicht-Demokratien bestehen – absurderweise kamen China, Kuba und Russland dieses Jahr zu Mitgliedern wie Libyen, Pakistan und Venezuela hinzu – dann überrascht es nicht, dass so viele ihre Stimmen nutzen um gegen Handeln gegen die schlimmsten Menschenrechtsverletzter der Welt zu opponieren oder kontraproduktive Resolutionen zu unterstützen, die Diktaturen und Terroristen legitimieren.

Es kommt noch schlimmer: Die weltweit schlimmsten Situationen weitverbreiteter Menschenrechtsverletzungen kommen nie zur Abstimmung, wobei wichtige Menschenrechtsverletzer wie China, Kuba, Ägypten, Russland, Saudi-Arabien, die Türkei und Simbabwe im UNHRC völlige Immunität genießen, jeglicher Kritik oder Prüfung in Form von Resolutionen, Ermittlungen oder Sondersitzungen des Rats entgehen.

Nur 24 der 47 Mitglieder hatten gemischte oder positive Bilanzen. Zwölf Länder erhielten die Bewertung „konstruktiv“: Österreich, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Italien, Japan, die Niederlande, Polen, Slowakei, Südkorea, Spanien und die Ukraine. Diese Länder trugen zwischen 70% und 89% der Zeit Konstruktives zur Arbeit bei.

Vier Länder erhielten eine „sehr konstruktiv“-Bewertung: Australien, Bulgarien, die Tschechische Republik und die Marschallinseln. Das bedeutet, dass diese Länder zur Arbeit des Rats zu mehr als 90% der Zeit Konstruktives beitrugen, indem sie Schlüsselhandeln unterstützten, das Menschenrechte und Demokratie fördern und gegen die sind, die kontraproduktiv waren.

Acht Länder erhielten die Bewertung „gemischt“ – Argentinien, Armenien, Die Bahamas, Chile, Fiji, Mexiko, Peru und Uruguay – was bedeutet, dass ihre Beiträge nur manchmal positiv waren und sie auch kontraproduktive Aktionen des Rats unterstützten oder sich enthielten.

Nach Angaben der Wertungsliste von UN Watch waren mehr ein Drittel der Schlüssel-Resolutionen, die letztes Jahr verabschiedet wurden, nachteilig und kontraproduktiv.

Dazu gehören zwei von Kuba eingebrachte Resolutionen, die westliche Sanktionen gegen Syrien, Russland, Venezuela und andere Diktaturen als Menschenrechtsverletzungen einordneten; eine von China eingebrachte Resolution zur Förderung „gegenseitig vorteilhafter Kooperation“, die den Schutz der Rechte Einzelner unter Beachtung der „Prioritäten der betroffenen Staaten“ untergräbt; und eine Reihe von Resolutionen zum arabisch-israelischen Konflikt, eingebracht von islamischen Staaten, die für das Narrativ der Hamas und des Regimes von Syriens Baschar al-Assad werben.

Den kompletten Bericht finden Sie hier (auf Englisch)

Kindersoldaten

Yoni Michanie, twitter, 19. Januar 2020

Links: Kindersoldaten in Sierra Leone.

Rechts: Kindersoldaten im Gazastreifen.

Einen hat die UNO verurteilt.

Raten Sie mal, welchen.

Dann fragen Sie sich: Warum?

Ist Israel zu dämonisieren es wirklich wert, die Menschenrechtsverletzungen der Palästinenserführer zu übersehen?

Amnestys Besessenheit mit den Juden geht weiter

Elder of Ziyon, 5. Februar 2019

Schon immer seit Amnesty International letzte Woche seinen wahrlich antisemitischen Bericht veröffentlicht hat, dass TripAdvisor s wagt Immobilien in jüdischem Eigentum in Judäa und Samaria anzubieten, wird dieser Bericht unaufhörlich auf Twitter gepuscht.

19 von 30 Tweets seitdem, verteilt über fast eine Woche, behandelten dieses Thema und alle anderen Menschenrechtsthemen der Welt sind dafür auf Eis gelegt worden.

Hier ist ein Diagramm, das die Themen der Amnesty-Tweets seit dem 30. Januar zeigt:

Wie nennt man das, wenn jemand von der Idee besessen ist, dass Juden – und nur Juden – die in ihrer historischen Heimat leben, nicht dieselben Rechte haben wie jeder andere Mensch auf dem Planeten?

Sicher nicht „Menschenrechte“.