Gründer von „Menschenrechtsorganisation“ verunglimpft „Herden von Kolonialisten“, die im Patriarchengrab „talmudische Rituale vollführen“

Elder of Zioyn, 30. September 2021

Dieses Video von Juden, die in Hebron am Mittwoch Simchat Thora feierten, verursacht eine Menge Angst seitens eifernder Araber, die glauben, dass Juden aus den heiligsten Stätten des Judentums verbannt werden sollten.

Al-Jazira katalogisierte einige der Reaktionen auf dieses Video.

Dieser von ihnen hervorgehobene Twitterer sagte: „Die Söhne der Chazaren tanzen um die Grabstätte des Patriarchen der Araber Ibrahim (Friede sei mit ihm) in der Ibrahimi-Moschee. Diese europäischen Juden, die keine Verbindung zu unserem Vater Ibrahim (Friede sei mit ihm) haben, testen die Grenzen der Araber aus.“

Der Chazaren-Mythos ist eine antisemitische Theorie, der Zufolge Juden keine echten Juden sind.

Das PA-Ministerium für Stiftungen und Religion verurteilte die Feier; es behauptete: „Extremistengruppen nutzten die jüdischen Feiertage, um die Moschee durch massive Übergriffe, das Tragen religiöser Kleidung zu schänden, im Versuch talmudische Gebete auszuführen und auf dem Boden zu liegen, womit sie bewusst die Gefühle von Muslimen zu provozieren.“

Denn warum sollten Juden einen Feiertag feiern wollen, ohne bewusst die Gefühle von Muslimen zu provozieren?

Aber der vielleicht aufschlussreichts Kommentar kam von Ramy Abdu, dem Gründer und Vorsitzenden von Euro-Mediterranean Human Rights Monitor, der bei der UNO Erklärungen abgegeben hat. Wir haben die israelfeindliche Einseitigkeit der Organisation gezeigt, aber sein Kommentar lässt keinen Zweifel, dass die Menschenrechte der Juden ihn nicht interessieren.

Abdu twitterte: „Heute zu Sonnenaufgang stürmten Herden von Kolonisten mit Unterstützung der Besatzungstruppen die Ibrahimi-Moschee in Khalil al-Rahman und vollführten talmudische Gebete!“

Für diesen „Menchenrechtsexperten“ sind Juden in Gruppen nicht menschlich, sondern Tier-„Herden“. Jüdische Gebete zu verrichten (die praktisch alle „talmudisch“ sind) ist eine Sauerei. Juden haben keine Rechte an ihren eigenen heiligen Stätten.

Dutzende Antworten verfluchten die Juden, weil sie die Unverfrorenheit haben zu tanzen – wie Simchat Thora nun mal gefeiert wird.

Ein Menschenrechtsführer stachelt zu Gewalt gegen Juden auf. Und niemand verliert ein Wort darüber.

Arabische Schritte zur Verbesserung der Menschenrechte gehören gelobt, nicht verhöhnt

Elder of Ziyon, 12. September 2021

Ende August kündigten die VAE an, dass sie eine Menschenrechts-Kommission gründen werden, die von der Regierung unabhängig ist und die Pariser Prinzipen für nationale Menschenrechts-Institutionen einhalten wird.

Es gibt Grund für Skepsis, wenn man solche Ankündigungen sieht. Die VAE haben nicht gerade eine herausragende Menschenrechtsbilanz. Es gibt dort eigentlich keine Pressefreiheit und politische Dissidenten werden inhaftiert.

Es ist möglich, dass sich um Reinwaschung handelt. Doch schon die Ankündigung zeigt eine Sensibilität für öffentliche Wahrnehmung von Menschenrechten in den Emiraten und das kann gut genutzt werden.

Human Rights Watch verspottete den Schritt der VAE. „Das ist nur wieder eine Taktik, Teil der Jahrzehnte alten Reinwaschungskampagne der VAE sich als tolerantes, respektvolles und offenes Land aussehen zu lassen“, sagte Hiba Zayadin, eine Forscherin bei HRW. Ken Roth tat die Nachricht kurzerhand ab.

Aber andere Menschenrechtsgruppen sagen zurecht, dass es zu früh ist etwas zu sagen und dass die neue Organisation schon früh genug anhand ihrer eigenen Standards beurteilt werden kann.

Alexis Thiry, juristischer Beirat der Rechtsberatungsorganisation MENA Rights Group in Genf, sagte DW, es sei zu früh um zu wissen, ob die neue Organisation der VAE sich an die Pariser Prinzipien hält, wie versprochen wurde. Der Grund dafür war, dass die Rechtegruppe noch nicht in der Lage gewesen ist eine öffentlich verfügbare Version des Gesetzes zu lesen, dem VAE-Bundesgesetz Nr. 12 von 2021, das die Erstellung der Institution ermöglichte, sagte Thiry.

„Es ist schwierig eine Meinung zu einer bevorstehenden Unabhängigkeit der Institution und einer Einhaltung der Pariser Prinzipien zu haben“, erklärte er. „Zu diesem Zeitpunkt ist es auch zu früh, um die Leistung der Institution zu kommentieren, da ihre Mitglieder unseres Wissens erst noch ernannt werden müssen.“

Das ist die passende Antwort – gesunde Skepsis, aber auf das Beste hoffend und ein Verlangen die VAE an ihren eigenen Standards zu messen. Verglichen mit der Reaktion von HRW klingt die MENA Rights Group wie eine verantwortliche Partei, die sich tatsächlich um Menschenrechte kümmert, nicht um Gerede.

Der ägyptische Präsident Abdel-Fattah El-Sisi nahm gestern in Kairo an einem Menschenrechtsforum teil. Er sagte, einige sehr positive Dinge über Religionsfreiheit in Ägypten: „Was ärgert dich als Muslim, wenn du eine Kirche oder eine Synagoge siehst? Wer immer konvertieren will, kann konvertieren und derjenige, der glauben will, glaubt und derjenige, der nicht glauben will, glaubt nicht … und das ist aus religiöser Perspektive Freiheit … Ich respektiere Nichtglauben, selbst wenn jemand sagt ich glaube an keine Religion… Wer immer glaubt, er besitze kulturelle Bedeutung und versucht sie anderen Gesellschaften aufzuzwingen, befindet sich auf einem diktatorischen Weg.“

Ägyptens Menschenrechtsbilanz wiederum ist grottenschlecht. Aber sollten solche Äußerungen gefeiert werden? Man kann eine Gesellschaft nicht innerhalb eines Tages umkehren und solche Äußerungen vom Präsidenten eines Landes zu hören ist wichtig.

Es scheint so, dass Gruppen wie HRW sich entscheiden gegen Länder zu schießen, die Beziehungen zu Israel aufbauten. Aber diese Beziehungen können nur dann einen positiven Effekt auf Menschenrechte in anderen Ländern haben, wenn mehr Araber der israelischen Gesellschaft ausgesetzt werden, wo Muslime volle Rechte genießen, die über die vieler europäischer Länder hinausgehen. Ihre Beziehungen zu Israel sind oft von positiven Schritten gegenüber den wenigen  Juden begleitet, die in diesen Ländern leben.

Menschen, die sich um Menschenrechte bemühen, sollten Frieden zwischen arabischen Ländern und Israel feiern, etwas, das wir seitens HRW und Amnesty nicht erlebt haben. Echte Menschenrechtsgruppen sollten die positive Botschaft nutzen, die von arabischen Ländern gegeben werden, ergänzt durch eine gesunde Dosis Skepsis. Zumindest können offizielle Ankündigungen zugunsten von Menschenrechten später genutzt werden, um diese offiziellen Vertreter zur Rechenschaft zu ziehen, da niemand als Lügner entlarvt werden will.

Es gibt nichts Negatives darin, dass arabische Staaten öffentlich Menschenrechte akzeptieren. Selbst wenn sie Heuchler sind, gibt das Menschenrechtsverfechtern Munition. Dass HRW diese Schritte miesmachen, deutet an, dass sie mehr daran interessiert sind sich um Menschenrechte kümmernd zu erscheinen als tatsächlich etwas zu tun sie zu fördern.

Menschenrechts-NGOs weigern sich arabischen Opfern von PA-Folter zu helfen

Menschrechts-NGOs lehnten medizinische Hilfe für Araber ab, die die PA verklagen. „Wir helfen nur denen, die Israel schaden.“

Tzvi Lev, Israel National News, 12. September 2017

Im Juli fällte das Jerusalemer Amtsgericht ein noch nie da gewesenes Urteil; darin wurde erklärt, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) seit den 1990-er Jahren für die unrechtmäßige Inhaftierung und Folter von Israel-Kollaborateuren verantwortlich ist; das machte den Weg für Opfer frei, die gegen die PA klagen wollen.

Allerdings sahen sich Anwälte, die die Kläger vertreten – die allesamt Araber sind – einem Problem gegenüber: Jede Menschenrechtsorganisation, an die sie sich um Unterstützung wandten, um Ärzte zu finden, die die Schäden ermitteln, lehnte es ab ihnen zu helfen. „Jede NGO, an die wir uns wandten, lehnte es ab uns zu helfen. Sie sagten, sie unterstützen nur Menschen, die Israel verklagen“, sagte Rechtsanwalt Barak Kedem gegenüber NRG.

Kedem fügte hinzu, dass die richtige medizinische Unterstützung für die Bemühung, die PA um Schadensersatz infolge von der von seinen Klienten erlittenen Folter, zu verklagen, entscheidend sei. „Das sind Leute, die unter verschiedenen Behinderungen leiden, einschließlich solcher physischer, psychiatrischer und urologischer Art“, sagte er.

Menschenrechtsorganisationen in Israel werden oft wegen ihrer einseitigen Herangehensweise an den Konflikt kritisiert. 2016 wurde dokumentiert, wie Ezra Nawi, der sich als „Menschenrechtsaktivist“ bezeichnet, zugab, dass er Informationen über palästinensische Araber sammelte, die daran interessiert waren Land an Juden zu verkaufen, damit sie PA sie hinrichtete.

Im Februar kündigte Israel an, dass es für Mitarbeiter von Human Rights Watch keine Arbeitsvis mehr ausstellen wird; die Gruppe wird beschuldigt Israel gegenüber „fundamental voreingenommen“ zu sein.

Menschliche „Irrtümer“: Durban, Jenin, Gaza

Gerald M. Steinberg, National Review, 25. Juli 2002

Der versehentliche Tod einer Reihe von palästinensischen Kindern in Folge des israelischen Schlags gegen das Gebäude, in dem sich der Hamas-Terroristenführer Salah Shehadeh mitten in Gaza Stadt versteckte, war ein tragischer Fehler. Aber von dem Chor, der sich aus der selbst ernannten „internationalen Gemeinschaft“ zusammen setzt – der UNO, den Medien, den Menschenrechtsorganisationen und europäischen Schreibtisch-Diplomaten – stellt sich Israels Versuch der Selbstverteidigung als moralisches Verbrechen größten Ausmaßes dar. Sollte jemand weitere Belege ethischer Verderbtheit brauchen – diese Verurteilungen zeigen sie.

In der ganzen Aufregung wird bequemerweise die Tatsache ignoriert, dass dieser Unfall hätte vermieden werden können, wenn palästinensische Terroristen sich nicht in dicht bewohnten Gebieten verstecken würden. Der Schlag gegen Shehadeh wird als gewollter Angriff auf Zivilisten dargestellt, während er eine Verteidigungsmaßnahme Israels war, das weiterhin versucht, das Leben seiner Bürger zu schützen. Der Fehler, der zu den zivilen Toten führte, war ein taktischer: der Gebrauch einer 1000kg-Bombe statt einer kleineren und präziseren Waffe.

Viele Journalisten handelten mit pathetischer Vorhersagbarkeit und ignorierten (wie auch die Diplomaten, die diese Mythen nachplappern) in ihren Berichten aus Gaza die Gründe hinter der israelischen Entscheidung – nämlich die von Shehadeh und anderen in Arafats Reich lebenden Terroristen verübten Untaten. Im Gegensatz zu diesem moralischen Verbrechen ist die palästinensische Massenterror-Kampagne in den letzten zwei Jahren völlig auf gezielten Angriffen aufgebaut, die israelische Kinder töten sollten. Und doch hat sich die meiste Zeit Europa und der Rest der schicken „internationalen Gemeinschaft“ auf die Seite der Mörder gestellt und die hunderte Opfer verurteilt.

Die Unfähigkeit zu unterscheiden zwischen Aggressoren ohne Rücksicht auf menschliches Leben und den Verteidigern, deren Ziel es ist, die Heiligkeit des Lebens zu schützen, macht die grundlegende moralische Fehlleistung unserer Zeit aus. Dasselbe Geschrei setzte automatisch ein, als alliierte Bomben im Krieg gegen Saddam Hussein fehl gingen (soll heißen: als Zivilisten getötet wurden, die unterhalb einer Militäreinrichtung untergebracht waren); in Serbien, beim Versuch, den Kosovo gegen Milosevic zu verteidigen; und wieder in Afghanistan nach bin Ladens Megaterror-Anschlägen vom 11. September. Präsident Bushs uncharakteristischer Entschluss in die Verurteilungen Israels einzustimmen, war durchsichtig und nicht unbedingt gut überlegt, kam er doch nur wenige Wochen, nachdem ein amerikanischer Luftangriff in Afghanistan fehl schlug und Dutzende von Hochzeitsgästen tötete. Die moralische Last für den Verlust unschuldigen Lebens haben in all diesen Fällen die Terroristen und ihre Unterstützer zu tragen, einschließlich denen, die die ideologische Unterstützung, Gelder und Unterschlupf liefern.

Gleichzeitig haben die UNO und ihre loyalen Verbündeten unter den Menschenrechts-Supermächten (wie z.B. Human Rights Watch) eindeutig nichts aus ihrer Blamage von Jenin gelernt. Dort wurde ihr Eifer offenkundig, der palästinensischen Propagandamaschine zu folgen und Israel zu dämonisieren. Im Fall Jenins wurde das israelische Militär verurteilt, weil es Risiken einging (die es das Leben von 23 israelischen Soldaten kosteten), indem es Bodentruppen einsetzte um die terroristischen Netzwerke zu zerstören, die in den UN-Flüchtlingslagern Immunität suchten. Als die israelische Luftwaffe gegen den Hamas-Führer in Gaza geschickt wurde, setzte das Geschrei nicht einen Moment aus. Mit anderen Worten: Was immer Israel tut und wie immer es handelt, um Terrorismus vorzubeugen, Verurteilung wird mit Sicherheit auf dem Fuß folgen.

Diese Gruppen nutzten die Tragödie in Gaza sofort aus, um die Erinnerungen an das falsche Gebrüll von „Massaker“ und „Kriegsverbrechen“ und den eifrigen Wiederholungen der palästinensischen Lügen auszulöschen. Die makabere Szene des UN-Repräsentanten Terje Larsen, wie er von Studio zu Studio lief und immer wieder den „Gestank des Todes“ eines Massakers anführte, das nie stattgefunden hatte, wird nun wiederholt. Und vorhersagbar verurteilte die UN-Menschenrechtszarin Mary Robinson die israelische Unmoral, weniger als ein Jahr nachdem sie dem Fiasko der UNO in Durban vor stand – einem Festival des überflüssigen Einprügelns auf Israel und Feiern des Antisemitismus unter der verlogenen Verkleidung des Antirassismus. Diese Gruppen oder Einzelpersonen haben es nicht geschafft, ein Fünkchen Glaubwürdigkeit zu bewahren.

Und doch wird Israel, trotz dieser [behaupteten] ethischen Verdorbenheit, eine ernste Untersuchung der fatalen Entscheidung durchführen, die zu dieser Tragödie führte. Moral wird nicht von denen bestimmt, die am lautesten schreien oder die Lügen mit der größten Frequenz wiederholen, sondern durch Personen und Nationen, die einem Verhaltenskodex folgen, der gegenüber Klischees und zynischer Manipulation immun ist.

(Dieser Artikel ist als Reaktion auf die Folgen des tödlichen Angriffs auf Salah Shehadeh zu verstehen; s. dazu auch die Einträge zu Shehadeh im Bereich „Palästinenser“)

Verlogenheit und Menschenverachtung

gefunden bei Beer7 (bitte auch lesen!!!!)

MahmudAbbas+Isaraa-al-MasriEs ist besser, sie sterben in Syrien, als dass sie ihr Rückkehrrecht aufgeben.
– Mahmud Abbas im Januar 2013
Das Kind ist Israa al-Masri, nur Minuten bevor sie in Yarmuk den Hungertod starb.

Beer7:

Ende 2012 wurde die israelische Regierung (unter “Hardliner” Netanyahu) von der UN auf die schlechte Lage der Palaestinenser in Syrien angesprochen. Israel war einverstanden, dass palästinensische Flüchtlinge aus Syrien im Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde angesiedelt würden. Im Gegenzug wuerde von den Flüchltingen erwartet, dass sie ein Dokument unterzeichnen, in dem sie auf eine “Rückkehr” nach Israel verzichten.

Mahmud Abbas lehnte brüskiert ab! (s. Zitat im Bild oben)

Am Wochenende eroberte der IS das Lager weitgehend. Das macht es für die Menschen dort wieder nicht besser. Und wen kümmert’s überhaupt nicht? Die hier:

UNWatch-HillelNeuer_Yarmuk