Menschliche „Irrtümer“: Durban, Jenin, Gaza

Gerald M. Steinberg, National Review, 25. Juli 2002

Der versehentliche Tod einer Reihe von palästinensischen Kindern in Folge des israelischen Schlags gegen das Gebäude, in dem sich der Hamas-Terroristenführer Salah Shehadeh mitten in Gaza Stadt versteckte, war ein tragischer Fehler. Aber von dem Chor, der sich aus der selbst ernannten „internationalen Gemeinschaft“ zusammen setzt – der UNO, den Medien, den Menschenrechtsorganisationen und europäischen Schreibtisch-Diplomaten – stellt sich Israels Versuch der Selbstverteidigung als moralisches Verbrechen größten Ausmaßes dar. Sollte jemand weitere Belege ethischer Verderbtheit brauchen – diese Verurteilungen zeigen sie.

In der ganzen Aufregung wird bequemerweise die Tatsache ignoriert, dass dieser Unfall hätte vermieden werden können, wenn palästinensische Terroristen sich nicht in dicht bewohnten Gebieten verstecken würden. Der Schlag gegen Shehadeh wird als gewollter Angriff auf Zivilisten dargestellt, während er eine Verteidigungsmaßnahme Israels war, das weiterhin versucht, das Leben seiner Bürger zu schützen. Der Fehler, der zu den zivilen Toten führte, war ein taktischer: der Gebrauch einer 1000kg-Bombe statt einer kleineren und präziseren Waffe.

Viele Journalisten handelten mit pathetischer Vorhersagbarkeit und ignorierten (wie auch die Diplomaten, die diese Mythen nachplappern) in ihren Berichten aus Gaza die Gründe hinter der israelischen Entscheidung – nämlich die von Shehadeh und anderen in Arafats Reich lebenden Terroristen verübten Untaten. Im Gegensatz zu diesem moralischen Verbrechen ist die palästinensische Massenterror-Kampagne in den letzten zwei Jahren völlig auf gezielten Angriffen aufgebaut, die israelische Kinder töten sollten. Und doch hat sich die meiste Zeit Europa und der Rest der schicken „internationalen Gemeinschaft“ auf die Seite der Mörder gestellt und die hunderte Opfer verurteilt.

Die Unfähigkeit zu unterscheiden zwischen Aggressoren ohne Rücksicht auf menschliches Leben und den Verteidigern, deren Ziel es ist, die Heiligkeit des Lebens zu schützen, macht die grundlegende moralische Fehlleistung unserer Zeit aus. Dasselbe Geschrei setzte automatisch ein, als alliierte Bomben im Krieg gegen Saddam Hussein fehl gingen (soll heißen: als Zivilisten getötet wurden, die unterhalb einer Militäreinrichtung untergebracht waren); in Serbien, beim Versuch, den Kosovo gegen Milosevic zu verteidigen; und wieder in Afghanistan nach bin Ladens Megaterror-Anschlägen vom 11. September. Präsident Bushs uncharakteristischer Entschluss in die Verurteilungen Israels einzustimmen, war durchsichtig und nicht unbedingt gut überlegt, kam er doch nur wenige Wochen, nachdem ein amerikanischer Luftangriff in Afghanistan fehl schlug und Dutzende von Hochzeitsgästen tötete. Die moralische Last für den Verlust unschuldigen Lebens haben in all diesen Fällen die Terroristen und ihre Unterstützer zu tragen, einschließlich denen, die die ideologische Unterstützung, Gelder und Unterschlupf liefern.

Gleichzeitig haben die UNO und ihre loyalen Verbündeten unter den Menschenrechts-Supermächten (wie z.B. Human Rights Watch) eindeutig nichts aus ihrer Blamage von Jenin gelernt. Dort wurde ihr Eifer offenkundig, der palästinensischen Propagandamaschine zu folgen und Israel zu dämonisieren. Im Fall Jenins wurde das israelische Militär verurteilt, weil es Risiken einging (die es das Leben von 23 israelischen Soldaten kosteten), indem es Bodentruppen einsetzte um die terroristischen Netzwerke zu zerstören, die in den UN-Flüchtlingslagern Immunität suchten. Als die israelische Luftwaffe gegen den Hamas-Führer in Gaza geschickt wurde, setzte das Geschrei nicht einen Moment aus. Mit anderen Worten: Was immer Israel tut und wie immer es handelt, um Terrorismus vorzubeugen, Verurteilung wird mit Sicherheit auf dem Fuß folgen.

Diese Gruppen nutzten die Tragödie in Gaza sofort aus, um die Erinnerungen an das falsche Gebrüll von „Massaker“ und „Kriegsverbrechen“ und den eifrigen Wiederholungen der palästinensischen Lügen auszulöschen. Die makabere Szene des UN-Repräsentanten Terje Larsen, wie er von Studio zu Studio lief und immer wieder den „Gestank des Todes“ eines Massakers anführte, das nie stattgefunden hatte, wird nun wiederholt. Und vorhersagbar verurteilte die UN-Menschenrechtszarin Mary Robinson die israelische Unmoral, weniger als ein Jahr nachdem sie dem Fiasko der UNO in Durban vor stand – einem Festival des überflüssigen Einprügelns auf Israel und Feiern des Antisemitismus unter der verlogenen Verkleidung des Antirassismus. Diese Gruppen oder Einzelpersonen haben es nicht geschafft, ein Fünkchen Glaubwürdigkeit zu bewahren.

Und doch wird Israel, trotz dieser [behaupteten] ethischen Verdorbenheit, eine ernste Untersuchung der fatalen Entscheidung durchführen, die zu dieser Tragödie führte. Moral wird nicht von denen bestimmt, die am lautesten schreien oder die Lügen mit der größten Frequenz wiederholen, sondern durch Personen und Nationen, die einem Verhaltenskodex folgen, der gegenüber Klischees und zynischer Manipulation immun ist.

(Dieser Artikel ist als Reaktion auf die Folgen des tödlichen Angriffs auf Salah Shehadeh zu verstehen; s. dazu auch die Einträge zu Shehadeh im Bereich „Palästinenser“)

Verlogenheit und Menschenverachtung

gefunden bei Beer7 (bitte auch lesen!!!!)

MahmudAbbas+Isaraa-al-MasriEs ist besser, sie sterben in Syrien, als dass sie ihr Rückkehrrecht aufgeben.
– Mahmud Abbas im Januar 2013
Das Kind ist Israa al-Masri, nur Minuten bevor sie in Yarmuk den Hungertod starb.

Beer7:

Ende 2012 wurde die israelische Regierung (unter “Hardliner” Netanyahu) von der UN auf die schlechte Lage der Palaestinenser in Syrien angesprochen. Israel war einverstanden, dass palästinensische Flüchtlinge aus Syrien im Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde angesiedelt würden. Im Gegenzug wuerde von den Flüchltingen erwartet, dass sie ein Dokument unterzeichnen, in dem sie auf eine “Rückkehr” nach Israel verzichten.

Mahmud Abbas lehnte brüskiert ab! (s. Zitat im Bild oben)

Am Wochenende eroberte der IS das Lager weitgehend. Das macht es für die Menschen dort wieder nicht besser. Und wen kümmert’s überhaupt nicht? Die hier:

UNWatch-HillelNeuer_Yarmuk

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29.03.2014)

Sonntag, 23.03.2014:

Mehrere Zehntausend Gaza-Araber versammelten sich in Gaza, um des toten Hamas-Gründers Ahmed Yassin zu gedenken, den Israel 2004 eliminierte. (Yassin beaufsichtigte 425 Terroranschläge, bei denen 377 Israelis ermordet und 2.076 verletzt wurden.)

Hamas-Führer Ismail Haniyeh droht Israel, es würde einen hohen Preis für weitere „Aggressionen“ (sprich: Verteidigung gegen Terror) zahlen.

Die Außenminister der Arabischen Liga trafen sich in Kuwait; sie forderten die arabischen Staaten auf den Palästinensern $100 Millionen monatliche Finanzhilfen zur Verfügung zu stellen und lehnten die Anerkennung Israels als jüdischer Staat ab.

Das Gaza NGO Safety Office (GANSO) versucht die auf Israel geschossenen Raketen zu zählen, ist aber anscheinend nicht so ganz erfolgreich. Dennoch sind die Zahlen interessant. In den zwei Wochen vom 6. bis 19. März sollen es 61 Raketen und 14 Mörsergranaten sein. Von den 61 Raketen fielen 23 noch im Gazastreifen oder explodierten auf der Abschussrampe. Das ist eine Fehlerquote von 38%. Dabei starben mindestens 6 Personen (4 davon Terroristen, 1 ein zweijähriges Kind).

Montag, 24.03.2014:

Der Hamas-Innenminister gab zu, dass die Terrorbande die anderen Terrorbanden im Gazastreifen in ihrem terroristischen Tun unterstützt.

Umfragen in Israel zeigen, dass die Israelis nicht für einen Abzug aus Judäa und Samaria sind. Abbas‘ können sie nicht als Friedenspartner sehen.

Die PA finanziert weiter Terroristen und ermutigt zu Terrorismus. Rami Hamdallah wies $74 Millionen aus dem PA-Haushalt den Familien von „Märtyrern“ zu. (Die PA ist praktisch pleite, aber dafür haben sie Geld!)

Ein Abbas-Handlanger behauptete mal wieder Israel behandle seine arabischen Staatsbürger als „Bürger dritter Klasse“; so werde es keinen Frieden geben.

Ein Hamas-„Parlamentarier“: Wir müssen Juden massakrieren und den Rest dazu bringen die Jizya zu zahlen.

Heckmeck:
Der EU-Botschafter hat vorgeschlagen, dass die EU Palästinenser bezahlt, die das „Rückkehrrecht“ der „Flüchtlinge“ „aufgeben“. Bei einem Friedenshandel würde die EU so „Palästina“ „stabilisieren“ und verhindern, dass es als „failed state“ Israel mit Raketen beschießt. (Die EU hat immer noch nicht begriffen, worum es im Nahost-Konflikt geht und wer die „Palästinenser“ sind…)
Eine Umfrage stellte fest, dass 65% der „Palästinenser“ bereit sind die „Friedensgespräche“ fortzusetzen, sollten weitere Terroristen über die vereinbarten 104 hinaus freigelassen werden.
Obamas Regierung befürchtet einen Zusammenbruch der „Friedensgespräche“. So weit richtig. Die Schlussfolgerung ist falsch: Israel soll unter Druck gesetzt werden wieder neue Zugeständnisse z.B. in Form der Freilassung weiterer Terroristen zu machen, statt die PA unter Druck zu setzen endlich ihren Friedenswillen zu beweisen.

Dienstag, 25.03.2014:

Hamas-Premier Haniyeh forderte bei einer Demonstration in Gaza Israels Vernichtung und „Trefft, trefft Tel Aviv!“.

Mahmud Abbas hat keinen Bock Israel anzuerkennen; stattdessen tönt er, Israel wolle den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden aufteilen, wie derzeit die Patriarchenhöhle in Hebron geteilt wird.

Navi Pillay, UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, legte wieder los: Die Raketen der Hamas seien zwar zu verurteilen, aber Israels Reaktion darauf sowieso übertrieben und die Blockade des Gazastreifens muss aufgehoben werden. Außerdem ist der Siedlungsbau die schlimmste Menschenrechtsverletzung überhaupt, er beraubt die Palästinenser aller grundlegenden sozialen, kulturellen, bürgerlichen und politischen Rechte. Und die Gewalttätigkeit der Siedler geht nun schonmal gar nicht.

Eine aktuelle Umfrage unter den „Palästinensern“ zeigt, dass sie zu mehr als drei Vierteln glauben Mahmud Abbas blufft, was die Zurückweisung des Kerry-Rahmenplans angeht, sich aber wünschen, dass er ihn tatsächlich ablehnt.

Heckmeck:
Hamas-Scheik Hassan Yussef (aus der „Westbank“) sagt, die Hamas würde eine Vereinbarung mit Israel unterstützen, sollte sie in einem Volksentscheid bestätigt werden. (Er macht das im vollen Bewusstsein, dass die „Palästinenser“ einem Vertrag nie zustimmen werden, nie aushandeln werden, den Israel akzeptieren kann und der nicht darauf ausgerichtet ist Israel zu vernichten – was ja Abbas auch so hält. Bei uns werden sie aber wieder zu blöde sein, das auch nur für möglich zu halten.)
Mahmud Abbas trifft Mittwoch mal wieder auf John Kerry. Dem wird er – hat er betont – erneut sagen, dass ein „jüdischer Staat“ schlichtweg nicht zur Debatte steht.

Mittwoch, 26.03.2014:

Heuchelei pur: Die USA fordern von Israel, dass es verurteilte terroristische Mörder freilässt. Allerdings keine, die Amerikaner ermordeten, sondern nur solche, die Israelis abschlachteten!

Heckmeck:
– Der PA-„Außenminister“ Al-Maliki ließ auf dem Gipfel der Arabischen Liga wissen, dass ein Abkommen zwischen Israel und den Terroristen nicht bindend sein würde. Frieden!

Donnerstag, 27.03.2014:

Ein hochrangiger Fatah-Vertreter forderte in einer im Fernsehen übertragenen Rede die „Wiederaufnahme“ des Terrors gegen Israelis.

Freitag, 28.03.2014:

Arbeitsunfall? Ein 20-jähriger Jihadist der Hamas starb im Gazastreifen beim Reinigen seiner Waffe.

Zwei offizielle PA-Vertreter gaben ein religiöses Gutachten ab: Juden ist es verboten am Kotel (Westmauer, „Klagemauer“) zu beten, weil diese integraler Bestandteil des Al-Aqsa-Geländes ist und daher alleine den Muslimen gehört.

Der vierte Trupp erzterroristischer arabischer Mörder wird von Israel (jedenfalls vorerst) nicht freigelassen, weil Abbas die Friedensgespräche scheitern lässt und einer Verlängerung nicht zustimmt. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem Saeb Erekat zugab, dass die PA nur mit den Gesprächen weiter macht, um diese Terroristen freizubekommen.
Die Terror-PA schäumt – das zeige, dass Israel es mit Frieden nicht ernst meint, sich an Abmachungen nicht hält und dafür zahlen wird.

Heckmeck:
– Trotz der lauten und drohenden Äußerungen der Terror-PA lassen Kerry und sein Außenministerium wissen, dass die Gespräche überhaupt noch nicht gescheitert seien.
– Leicht anders Robert Serry von der UNO: Wenn es keine Lösung gibt (sprich: Israel die Mörder doch noch freilässt), brechen die Verhandlungen zusammen.
– 76% der PA-Araber glauben, dass die Gespräche mit Israel über den 29. April hinaus fortgesetzt werden. Dabei sind 55% der Befragten gegen eine Fortsetzung, 42% dafür.
Mahmud Abbas sagte der Arabischen Liga noch einmal, dass er es ablehnt über eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat überhaupt nur zu diskutieren. Israel erfinde ständig neue Bedingungen, um den Frieden zu torpedieren. (Da schließt er wieder von sich auf andere…)

Samstag, 29.03.2014:

Hassan Nasrallah prahlte wieder mit den Waffen der Terrororganisation und ihren militärischen Fähigkeiten. Aber sie wollen angeblich keinen Krieg mit Israel.

Heckmeck:
73,9% der PalAraber befinden, dass die Freilassung der vierten. Gruppe der mörderischen Terroristen zentrale Frage für jeglichen zukünftigen Fortschritt bei den Verhandlungen ist.
PalArabische Quellen behaupten Israel habe angeboten 400 weitere Häftlinge freizulassen, um den Stillstand bei den Gesprächen zu überwinden.
– Das widerspricht einem Bericht der Al-Hayat (London), Kerry habe Abbas gesagt, Netanyahu hätte behauptet seine Regierung würde auseinanderfallen, sollte die vierte Runde der Freilassung stattfinden, da zu dieser Gruppe 14 israelische Araber gehören.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Ägypten blockiert den Gazastreifen – wo sind die Flottillen?

Khaled Abu Toameh, Gastestone Institute, 9. August 2013

Die Hamas hat endlich zugegeben, dass es die Ägypter sind und nicht Israel, die den Gazstreifen in ein „großes Gefängnis“ verwandelt haben.

Ghazi Hamad, ein hochrangiger Vertreter des von der Hamas kontrollierten Außenministeriums, wurde diese Woche folgendermaßen zitiert: Der Gazastreifen sein „als Ergebnis der ständigen Schließung des Grenzübergans Rafah durch die ägyptischen Behörden seit dem 30 Juni in ein großes Gefängnis“ verwandelt worden. Hamad sagte, seitdem sei die Zahl der palästinensischen Reisenden am Terminal in Rafah von 1.200 auf 200 täglich gesunken.

Doch das ist eine Story, die nicht ihren Weg in die Seiten der Mainstream-Zeitungen des Westens gefunden hat, weil man nicht auf irgendeine Weise Israel hineinziehen kann. Um alles schlimmer zu machen, kündigten die ägyptischen Behörden an, dass das Terminal in Rafah während des viertätigen muslimischen Festes Id al-Fitr, da am 8. August begann, komplett geschlossen wird.

Bis vor kurzem wurde die Klage, der Gazastreifen sei in ein „großes Gefängnis“ verwandelt worden, ausschließlich Israel gegenüber erhoben, was die Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien und Menschenrechts-Organisationen auf der ganzen Welt gewann. Doch jetzt, wo die Klage gegen Ägypten erhoben wird, haben sich die Menschenrechts-Organisationen und sogar die „pro-palästinensischen“ Gruppen, besonders an Universitäten in den USA, Kanada und Australien, entschieden wegzusehen.

Die Einwohner des Gazastreifens fragen dieser Tage: Wo sind all die Solidaritäts-Einsätze aus dem Ausland, die immer den Gazastreifen besuchten, um Unterstützung für die Hamas und die palästinensische Bevölkerung zu zeigen? Im Juli besuchten nur zwei Delegationen aus dem Ausland den Gazastreifen. Im Vergleich reisten im Januar und Juni diesen Jahres rund 180 Delegationen dort ein.

Die „pro-palästinensischen“ Aktivisten sagen, sie seien nicht in der Lage in den Gazastreifen zu kommen; Grund seien die strikten Sicherheitsmaßnahmen und Reisebeschränkungen der ägyptischen Behörden. Doch warum haben diese Aktivisten nicht versucht eine weitere Hilfskonvoi-Flottille nach Gaza zu organisieren, um die ägyptische Blockade zu brechen? Warum sind die „pro-palästinensischen“ Aktivisten nicht auf die ägyptische Seite des Übergangs Rafah geschickt worden, um ihre Solidarität mit den Einwohnern des „großen Gefängnisses“ zu zeigen?

Die Antwort ist offensichtlich: Erstens ist das Hauptziel der Aktivisten die Verurteilung Israels und ausschließlich dieses für das Elend der Palästinenser verantwortlich zu machen. Die Aktivisten kümmert das Leiden der Palästinenser nur so viel, wie sie daran interessiert sind ihre antiisraelische Agenda voranzutreiben. Die widmen den größten Teil ihrer Energien und Anstrengungen darauf gegen Israel aufzuwiegeln und haben den Palästinensern selten etwas Gutes zu bieten.

Zweitens wissen die „pro-palästinensischen“ Aktivisten, dass es dumm wäre sich mit der Armee und den Sicherheitskräften Ägyptens einzulassen. Beim letzten Mal, als Ausländer versuchten einen friedlichen Protest auf der ägyptischen Seite des Rafah-Übergangs zu veranstalten, zögerten die ägyptischen Behörden nicht diese anzugreifen und viele von ihnen aus dem Land zu deportieren.

Gleichermaßen gibt es ein Problem mit der Art, wie die internationalen Medien die derzeitige Krise im Gazastreifen behandeln. Während die ägyptischen Behörden die Blockade des Gazastreifens enger ziehen, fahren weiterhin Dutzende LKW mit Gütern und Baumaterial über den Übergang Erez aus Israel hinein. Nur diese Woche lieferten mehr als 500 LKW ihre Ladungen mit einer Vielzahl an Waren und 86t Kochgas über Erez an die Einwohn des Gazastreifens. In der letzten Juliwoche lieferten 1.378 LKW 37.306t Güter aus Israel in den Gazastreifen und insgesamt 2.203 Personen passierten das Erez-Terminal. Seit Jahresbeginn lieferten fast 34.000 LKW mehr als 950.00t Güter über Israel in den Gazastreifen.

Den Ägyptern sind – wie den meisten Arabern – die Palästinenser ziemlich egal. Sie wollen, dass die Palästinenser Israels Problem sind und weiter auf Almosen westlicher Länder angewiesen sind.

Den Arabern ist es egal, ob die Einwohner des Gazastreifens verhungern, solange Israel dafür verantwortlich gemacht wird.

Warum also sollte es irgendein arabisches Land irgendwie kümmern, wenn die internationale Gemeinschaft und Medien weiterhin eine Vogel-Strauß-artige Haltung gegenüber der Verantwortung Ägyptens für die Verschlimmerung der humanitären und wirtschaftlichen Krise im Gazastreifen fortsetzt?

Nach Amud Anan: Die gefälschten PCHR-„Zivilisten“

Elder of Ziyon sammelt wieder – wie nach der Operation „Gegossenes Blei“ – „Zivilisten“, die in Wahrheit Terroristen sind:

22. November 2012

Wie EoZ-Leser wissen, leitete ich nach Gegossenes Blei ein Team, das Hunderte Personen identifizierte, die vom Palestinian Center for Human Rights als „Zivilisten“ bezeichnet wurden – in Wahrheit aber Terroristen waren. Wir durchforsteten offizielle Internetseiten und Foren der Jihadisten, um zu sehen, welche dieser „Zivilisten“ als „Mudschaheddin“ bezeichnet wurden. Wir machten Gegenproben der Listen der PCHR mit Nachrufen, die auf den Internetseiten der Hamas und anderen Terrorgruppen veröffentlicht wurden, oft erst Monate später.

Kurz gesagt: Wir zeigten, dass PCHR fröhlich log, um es so erscheinen zu lassen, dass die IDF gezielt auf Zivilisten schoss.

Es sieht so aus, als hätten wir wieder alle Hände voll zu tun:

Nach Angaben von durch PCHR durchgeführte Untersuchungen feuerte etwa um 17:45 Uhr am Dienstag, 20. November 2012 ein israelisches Kampfflugzeug eine Rakete auf Hussam Mohammed Shalama (30) und Mahmud Ali al-Koumi (29), Kameramänner des in Gaza ansässigen Satelligen-Fernsehsender Al-Aqsa, während sie mit einem zivilen, klar mit „TV“ gekennzeichneten Auto unterwegs waren.

Glücklicherweise habe ich gerade ein Poster zu Herrn Shalama erstellt, dazu ein Foto des Autos, auf das er grausam „TV“ gesprüht hatte. Die IDF sagt dazu:

Ein hochrangiger Hamas-Funktionär wurde beschossen, als er in einem Presse-Fahrzeug unterwegs war. Mohammed Shalamah, Kommandeur der Hamaskräfte im südlichen Gazastreifen und Leiter des militanten Trainingsprogramms der Hamas, wurde bei einem israelischen Luftangriff beschossen, als er einem klar mit „TV“ gekennzeichneten Auto unterwegs war, das ein Pressefahrzeug darstellen sollte, was den Journalisten geleisteten Schutz missbraucht.

PCHR weiß das alles zweifellos, entschied sich aber, es nicht nur erwähnen. Selbst wenn sie das Argument anführen wollten, dass Shalama nicht aktiv in Kämpfe verwickelt war – ihr normales Argument, wenn sie zur hohen Zahl der Terroristen befragt werden, die sie Zivilisten nennen – zeigen sie ihre Unaufrichtigkeit dadurch, dass sie nicht die ganze Geschichte offenbaren und stattdessen als Fakt sagen:

Diese Verbrechen zielen darauf die Presse zum Schweigen zu bringen und Journalisten davon abzuhalten von israelischen Streitkräften begangen Verbrechen an palästinensischen Zivilisten zu berichten.

Mit anderen Worten: PCHR hält nicht nur Informationen zurück – sie lügen wissentlich.

Das ist der Grund, dass man nicht davon ausgehen kann, dass genannten „Menschenrechts“-Organisationen die ganze Geschichte erzählen. Sie haben eine Agenda, so wie jeder andere auch; und sie werden Informationen verstecken, die nicht in diese Agenda passen. PCHR ist nur ein sehr jämmerliches Beispiel dafür.

23. November 2012:

PCHR schreibt:

Um ungefähr 9:40 Uhr feuerte ein israelisches Kampfflugzeug eine Rakete auf eine Gruppe palästinensischer Zivilisten nahe der Abdullah Bin Rawaha-Moschee im Gebiet von Maan östlich von Khan Yunis. 2 Zivilisten wurden getötet: Abdullah Harb Salem Abu Khater (21) und Mahmud Said Abu Khater (34).

Das PalDF Hamas-Forum bezeichnet Mahmud Said Abu Khater, der tagsüber anscheinend als Lehrer arbeitet, als „Mudschahid“.

Sein Bruder Abdallah war ebenfalls Hamas-Mitglied:

Es sieht so aus, als waren sie keine unschuldigen Zivilisten, die da herumstanden, sondern wegen ihrer Verbindungen zum Terror konkrete Ziele.

Hier und dort

Es gibt nur ein Land im Nahen Osten, das die Rechte von Feministinnen, Christen, Professors for Academic Freedom und Schwulen anerkennt. Es gibt nur eine Nation im gesamten Nahen und Mittleren Osten, die das Recht respektiert, offen als die Menschen zu leben, die sie in dem Lebensstil sind, dessen sie sich im Westen erfreuen.

Dieses eine Land ist der jüdische Staat Israel.

Das Land, das die Organisatoren dieser Gruppen so gerne hassen.

Bizarr!