UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte perfekt synchron mit den Gaza-Terroristen. Kein Wunder, dass die Hamas sie lobt.

Elder of Ziyon, 9. Dezember 2021

Die Hamas gab gestern [8. Dezember] eine Presseerklärung aus, in der sie die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet für ihre Äußerungen bei einer virtuellen UNO-Sitzung des Komitees für die unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volks am Dienstag lobte.

Die Hamas sagte, dass Bachelets Bemerkungen „wichtig und grundlegend“ waren, da sie „Licht auf die fortgesetzten Verstöße der israelischen Besatzung gegen das palästinensische Volk und heilige Orte warfen“.

Wenn eine Terrororganisation die höchste Menschenrechts-Vertreterin der UNO lobt, dann deutet das an, dass etwas nicht stimmt. Und in der Tat ist stimmt mit Michelle Bachelet etwas gar nicht.

Ihre Erklärung kann man sich hier auf Video ansehen. Sie spricht etwa zehn Minuten lang, von denen etwa neuneinhalb davon handeln, wie furchtbar Israel ist – beginnend mit dem Mai-Krieg im Gazastreifen, von dem sie behauptet, er sei „direkt mit Protesten und gewalttätigen Reaktionen der israelischen Sicherheitskräfte verbunden“ – die zuerst in Ostjerusalem stattfanden, sich dann aber in die besamten besetzten Palästinensergebiete und nach Israel ausweiteten“.

Sie erwähnt nicht, dass die Hamas und andere Gruppen am 10. Mai 150 Raketen nach Israel, darunter Jerusalem schossen und israelische Luftangriffe die Reaktionen auf diese Angriffe waren. Stattdessen übernimmt Bachelet komplett das Narrativ der Hamas, dass irgendwelche israelischen Aktionen in Scheik Jarrah und Jerusalem das waren, was den Krieg auslöste – womit sie impliziert, dass die Hamas-Raketen dazu gedacht waren Palästinenser zu verteidigen, nicht israelische Zivilisten anzugreifen.

Bachelet hat nun mal gar nichts Schlechtes über die Hamas zu sagen. Sie erwähnt den Namen der Terrororganisation nicht einmal.

Die übrigen dreißig Sekunden ohne zwanghafte Beschäftigung mit Israel (beginnend bei Minute 10:50) sind fast komplett an den Hamas-Rivalen von der palästinensischen Autonomiebehörde gerichtet; darin listet sich schnell „Angriffe auf Journalisten und Menschenrechtsverteidiger sowie Einschüchterungen, gender-basierte Gewalt und Schikane, überzogenen Einsatz von Gewalt; willkürliche Verhaftungen und Zensur“ auf. Dann erwähnt sie noch kurz, dass „die auch de facto-Obrigkeit die Rechte von Palästinensern eingeschränkt hat“.

Anders als bei ihren Anschuldigungen gegen Israel geht sie bei diesen Menschenrechtsverletzungen gegenüber Palästinensern nicht auf Einzelheiten ein. Palästinensische Frauen sind Opfer von gender-basierter Gewalt? Wen kümmert’s? Die oberste UNO-Menschenrechtschefin jedenfalls nicht.

Dieses Video ist sogar noch erstaunlicher. Wenn Bachelet Israel Verstöße vorwirft, spricht sie wohlüberlegt. schaut von ihren vorbereiteten Notizen auf und versucht Augenkontakt mit dem Zuschauer aufzunehmen. Aber wenn sie über palästinensische Verstöße spricht, verwandelt sie sich in einen Roboter – sie spricht schneller und sieht kaum von ihrem Text hoch. Das ist für sie ein Kästchen zum Abhaken – sie will nicht der Einseitigkeit beschuldigt werden, also wirft sie kurz etwas von palästinensischen Menschenrechtsverletzungen ein, vergräbt das aber unter ihrer Litanei leidenschaftlicher Kritik an Israel.

Es passt praktisch kein Blatt Papier zwischen die Haltung der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte und die der Terrororganisation Hamas. Kein Wunder, dass die Hamas sie lobte.

Wie die Hamas beweist die Menschenrechtschefin der UNO, dass ihr die Menschenrechte von Juden egal sind. Wie die Hamas beweist Michelle Bachelet, dass sie nur dann vorgibt sich um die Menschenrechte von Palästinensern zu kümmern, wenn sie dafür den Juden die Schuld geben kann.

Fast alle Christen sind wegen Anschlägen von Hamas und Salafisten aus dem Gazastreifen geflohen

Elder of Ziyon, 26. September 2019

Mako hat (auf hebräisch) ein Interview mit einem Gazaner, der vor kurzem aus der von der Hamas geführten Enklave entkam.

Seit dem Aufstieg der Hamas an die Macht im Gazastreifen sind in dem Sektor lebende Christen die Sündenböcke und ein Ziel für Schädigung durch die Hamas wie auch extremistische Salafisten geworden. Wegen ihrer Zwangslage flohen die meisten von ihnen; von einer Gemeinschaft von 4.200 Menschen vor zwölf Jahren sind jetzt nur noch ein paar Hundert übrig geblieben.

Bis vor kurzem war auch Kamal Teresi dort, aber er schaffte die Flucht vor 4 Monaten: „Die Hamas-Leute übernahmen mein Haus und machten daraus eine Einsatzzentrale“, sagt er.

Teresi bietet einen seltenen Blick in die untragbare Realität, die er und seine Gemeinschaft tagtäglich gegenüber standen. „Ich wurde in eine Reihe Gefängnisse gesteckt und das Hamas-Gefängnis ist nichts außer Prügel und psychologische Folter“, erinnert er sich. Nach seinen Angaben sind die Anschläge auf Christen im Gazastreifen Routine geworden und das hört nicht einmal in Kriegszeiten auf.

„Wir Christen sind in Palästina keine Zuschauer, wir sind zweitausend Jahre lang in Palästina gewesen, wir sind keine Gäste“, sagt Kamal gequält. „Sie drangsalieren und verletzen die christliche Öffentlichkeit und christliche Institutionen, Kirchen und Vereine.“

… eines ist für Kamal sicher: Für ihn gibt s keinen Weg mehr zurück: „Ich kann nicht zurück in den Gazastreifen, eine Rückkehr würde ein Todesurteil sein.“

Warum hat es dann keinerlei Berichte von Amnesty, Human Rights Watch oder Oxfam über die Not der Christen im Gazastreifen gegeben?

Weil diese Gruppen keine Mühen scheuen israelische Juden schlecht aussehen zu lassen. Frü Israel werden Gerüchte oder Analysen von Leuten, die Israel bereits abgeneigt gegenüber stehen, hervorgehoben; für Palästinenser werden nur unbestreitbare Missbräuche wie Folter oder Raketenfeuer oder Selbstmord-Bombenanschläge widerwillig erwähnt – und selbst dann werden sie mehr oder weniger gerechtfertigt, indem auch von „Besatzung“ geredet wird.

Mehr als 80% der Christen sind unter der Hamas-Herrschaft aus dem Gazastreifen geflohen. Unter der PA steht es etwas besser, aber nicht viel – Bethlehem hatte früher 70% Christen, heute sind es weniger als 15%, während Muslime sie einschüchtern, damit sie fortgehen.

Christen bescheren sich nur selten offiziell über ihre palästinensischen Herren, weil sie wissen, wie die Konsequenzen aussehen. Die meisten Artikel lassen sie sich pflichtgemäße einfügen, so dass alles Israel in die Schuhe geschoben werden kann. Nur wenige Reporter machen sich die Mühe unter die Oberfläche zu gucken – und Menschenrechtsgruppen sind schlicht nicht interessiert.

Sie lebt seit 73 Jahren im Libanon, aber sie dort wird niemals eingebürgert werden

Elder of Ziyon, 14. Oktober 2021

The New Arab brachte die Kurzbiografie einer 88 Jahre alten Frau, Amna Hasan Mawd, die während des Kriegs von 1948 aus Palästina floh und im Libanon endete.

Am Ende des Interviews sagt Mawd: „Mein Mann hatte auf sein Bild geschrieben, bevor er starb: ‚Ich will in Palästina sterben.‘ Aber er starb als Flüchtling und kehrte nicht nach Palästina zurück und es scheint so, als werde auch ich als Flüchtling sterben.“

Damit soll natürlich gesagt werden, wie schlimm es ist, dass sie nach 73 Jahren immer noch Flüchtling ist. Aber die wahre Frage lautet: Warum ist sie nach 73 Jahren keine Staatsbürgerin des Libanon?

Das könnte natürlich geändert werden. Der Libanon könnte Palästinensern, die dort seit, sagen wir, mehr als 30 oder 50 Jahren wohnen, ganz zu schweigen von 70, die Staatsbürgerschaft anbieten.

Welches Land hält seine Flüchtlinge mehr als sieben Jahrzehnte ohne die Möglichkeit eingebürgert zu werden?

Einen Artikel, der den Libanon dafür kritisierte, wie er mit seinen palästinensischen Flüchtlingen umgeht, wird man ziemlich selten finden. Für andere Flüchtlinge wären das große Nachrichten. Aber es gibt einen ungeschriebenen Vertrag zwischen den Libanesen, Arabern, Menschenrechts-Organisationen und den Medien, dass einzig Israel für 73 Jahre libanesische Misshandlung von Palästinensern verantwortlich gemacht werden kann. Dass Palästinenser als einzige von allen Flüchtlingsgruppen, niemals eingebürgert werden dürfen.

Denn diese Gruppen, die allesamt behaupten sich so sehr um die Menschenrechte der Palästinenser zu sorgen, wollen diese Leute unbegrenzt staatenlos halten, damit sie Kanonenfutter für die schlussendliche Vernichtung Israel werden können.

Israel tötet die wenigsten Unschuldigen, bekommt aber den meisten Ärger

Ben-Dror Yemeni, i24 news, 9. Januar 2014

Professor Richard Falk ist ein UNO-Topbeamter. Vor kurzem erklärte er, Israel veranstalte Gemetzel an den Palästinenser und hege, was er „völkermörderische Absichten“ nennt. Wenn wir die Beziehung zwischen der Lügenindustrie und dem Diskurs zu Menschenrechten verstehen wollen, könnten wir Schlimmeres tun als den Fall dieses schlechten Menschen, vielleicht eines Juden, zu untersuchen, der eine Verkörperung dieser Verbindung ist.

Lassen Sie uns den Völkermord-Vorwurfe beurteilen. 2013 wurden nach Angaben der Menschenrechtsorganisation B‘Tselem 36 Palästinenser getötet. Mindestens 30 davon waren entweder an Zusammenstößen mit IDF-Soldaten beteiligt oder waren Mitglieder von Terrororganisationen. Nur einige wenige Unschuldige wurden getötet. Der Tod jedes einzelnen davon muss zutiefst bedauert werden. Doch man sollte hinzufügen, dass es keinen anderen Konflikt in der Welt gibt, wo die Todesrate unter Zivilisten so niedrig liegt wie im israelische-palästinensischen Konflikt. In anderen Konflikten wird geschätzt, dass 60 bis 90 Prozent der Todesfälle Unschuldige sind. Im israelisch-palästinensischen Konflikt sind sie eine Minderheit.

Fakt ist: Die jährliche Totenzählung im israelisch-palästinensischen Konflikt fällt niedriger aus als die tägliche Terror-Blutzoll im Irak, Somalia, Syrien, dem Jemen oder anderen Ländern, in denen 1.153 Menschen als Ergebnis von Terroranschlägen starben. Dabei sind die täglichen Toten des vom syrischen Regime begangenen Massakers noch nicht mitgezählt.

Die meisten der Opfer sind Muslime, die von radikalen Muslimen getötet werden. Allein in Pakistan wurden im Verlauf des letzten Jahres 5.366 Menschen durch Terroranschläge getötet. Fast 3.000 davon waren Zivilisten. Im Irak wurden allein 2013 8.868 bei Terroranschlägen getötet, darunter 7.818 Zivilisten. Der von den Koalitionskräften geführte Krieg gegen den Terror forderte zwischen 227 und 300.000 Leben im Irak und Afghanistan, die meisten davon Unschuldige.

Selbst wenn die Zahl der Todesfälle bei israelischen Operationen zehn- bis zwanzigmal höher wäre, würde dies immer noch keinen Völkermord darstellen. Eine breite historische Untersuchung stützt diese Ansicht. Seit 1967 sind weniger als 10.000 Palästinenser getötet worden. Die meisten davon waren Terroristen. Das kann man vieles nennen, aber es ist kein Völkermord.

Doch in all den anderen Konflikten gibt es keinen Professor Falk, der im Hintergrund schwebt und Blutschuld-Lügen verbreitet, keinen UN-Menschenrechtsrat, der zahllose Resolutionen verabschiedet, keine Rechtsorganisationen, die am laufenden Band feindselige und einseitige Veröffentlichungen produzieren und keine Millionen-Subventionen aus Europa, um NGOs zu finanzieren, deren Ziel es ist Lügengeschichten von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu spinnen.

Als einziges wird Israel herausgegriffen, das weniger Menschen tötet als jede andere an einem Konflikt beteiligte Partei, sowohl in absoluten wie auch in relativen Zahlen. Und es muss mit Organisationen wie dem Islamischen Jihad und der Hamas klarkommen, die unverfroren erklären, dass ihr Ziel die Vernichtung Israels und die Auslöschung der Juden sowie die Tötung von Christen und Kommunisten „bis zum letzten“ ist.

Aber Gruppen, die Lügen verbreiten – manchmal werden sie auch Menschenrechtsorganisationen genannt – werden weiter Lügen verbreiten. Und solange jemand wie Richard Falk ein hochrangiger Berater des Menschenrechtsrats ist und solange Menschenrechtsorganisationen mit diesem Gremium und seinem antisemitischen Berater zusammenarbeiten, sind sie am Verbrechen mitschuldig.

Um richtig verstanden zu werden: Menschenrechte und Menschenrechtsorganisationen sind eine unverzichtbare und wichtige Komponente einer jeden demokratischen Gesellschaft. Aber diejenigen, die obsessiv bei Verschwörungen gegen nur einen einzigen Staat mitwirken, verdienen es Rassisten genannt zu werden – nicht Menschenrechtsverfechter.

Menschenrechtsverletzungs-Quiz

Yaacov Lozowick, 24. September 2010

In einer Welt der ausgewogenen Berichterstattung sollte es leicht sein, diese Fragen zu beantworten. Testen Sie sich selbst:

In welchem Teil der Welt hat diesen Sommer ein als Besatzer wahrgenommener Staat mehr als 80 Zivilisten getötet?

Bedeutender: In welchem Teil der Welt sind rund 200.000 (zweihunderttausend!) Zivilisten aus ihren Häusern vertrieben worden, wobei es Tausende Opfer gab?

Israels Recht auf Selbstverteigung

Gerald Steinberg, Wall Street Journal/NGO Monitor, 23. Februar 2010

Die Schlagzeilen und Videobilder, die angeblich israelische Spione in Dubai zeigen, sind pikant, aber sie maskieren die ernsten Fragen, die sich beim Tod des Hamas-Terroristen Mahmud Al-Mabhuh stellen. Zusammen mit dem vorhersagbaren europäischen Händeringen wegen gefälschter Pässe ist dieser Fall das jüngste Beispiel für das Versagen des internationalen Rechtssystems und der Vereinten Nationen dabei ein Gegenmittel zu Massenterror zu bieten.

Al-Mabhuh war ein kaltblütiger Mörder – in einem erst letztes Jahr geführten Interview auf Al-Jazira prahlte er mit der Entführung und Tötung von zwei israelischen Soldaten. Außerdem war er eine führende Figur bei der Durchführung von Waffenlieferungen aus dem Iran in den Gazastreifen. Al-Mabhuh war mit verantwortlich für die tausenden Raketenangriffe auf Zivilisten in Sderot und anderen israelischen Städten, die zum Krieg im Gazastreifen im letzten Jahr führten. Auf seinen Reisen traf der Hamas-Terrorist wahrscheinlich Vorkehrungen für die nächste Runde der Angriffe.

Doch das internationale Recht bietet keine Mittel, um Terroristen wie al-Mabhuh aufzuhalten – oder auch sein Gegenstück bei der Hisbollah, Imad Moughniyeh, dessen Leben 2008 mit einer Explosion in Damaskus endete. (Zusätzlich zu zahlreichen Angriffen auf Israelis wurde Moughniyeh für die Bomben von Beirut 1983 verantwortlich gemacht, durch die hunderte amerikanische und französische Friedensschützer getötet wurden, außerdem für die Ermordung des libanesischen Präsidenten Rafik Hariri.) Fälle von muslimischen, vom Iran unterstützten Terroristen würden niemals von den Anklägern des Internationalen Kriminalgerichtshofs verfolgt oder im Rahmen der Vereinten Nationen aufgebracht. Al-Mabhuh verletzte die Menschenrechte zahlloser israelischer Zivilisten verletzt, aber der UN-Menschenrechtsrat – der von moralischen Größen wie Libyen, Algerien und dem Iran beherrscht wird – hat kein Interesse an israelischen Beschwerden.

Gleichermaßen schwer vorstellbar ist es, dass Interpol auf israelischen Antrag Haftbefehle ausstellt. Und wenn Haftbefehle ausgestellt würden, dann zeigt die Geschichte, dass die deutsche, die französische, die belgische und andere europäische Regierungen die Folgen der Befolgung dieser Befehle nicht riskieren würden. Es wurde nie viel unternommen, um die Täter des Olympia-Massakers von München festzusetzen; oder die der tödlichen Bombenanschläge gegen die Synagogen in Istanbul und Athen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass europäische Regierungen unfeine Vereinbarungen mit der PLO trafen, die es den Palästinensern erlaubte von ihrem Gebiet aus zu operieren, so lange die Terroranschläge anderswo stattfanden. Es dauerte sogar bis 2003, dass die EU die Hamas überhaupt auf ihre Terrorliste setzte. Die Hisbollah kann in Europa derzeit frei agieren.

Die bittere Realität ist: Das internationale Rechtssystem bietet Israel keinen Schutz und keine Hoffnung auf Gerechtigkeit. Stattdessen werden die Rahmenbedingungen genutzt, um das Reden von Menschenrechten und Moral auszunutzen, um Israel zu attackieren. Vor europäischen Gerichten werden universale Rechtsvorschriften, die ursprünglich geschaffen wurden, um Diktatoren und völkermörderische Führer zu ergreifen, heute als Waffen im Dienst der Sache der Palästinenser ausgenutzt. Auf diese Weise werden israelische Verteidigungs-Offizielle als „Kriegsverbrecher“ gebrandmarkt.

Gleichermaßen erwähnt Richard Goldstones vorher festgelegte „Fact Finding-Ermittlung“ des Gaza-Krieges weder al-Mabhuh noch den Iran, der der Hamas 10.000 Raketen für Angriffe gegen Israelis lieferte. Herr Goldstone und sein Team schweigen weiter darüber, wie der „legale“ Weg aussehen soll jihadistische Mörder der Gerechtigkeit zuzuführen. In ihren Bemühungen Israel zu dämonisieren existiert der palästinensische Terror nicht einmal. Das Goldstone-Team lehnte es schlicht ab schlüssige israelische Videobeweise der Kriegsverbrechen der Hamas zu akzeptieren.

Dieselben rechtlichen Verdrehungen finden sich bei den Organisationen, die behaupten die moralischen Wächter der Welt zu sein, so auch Human Rights Watch. HRWs systematische Voreingenommenheit spiegelt sich in einer Nahost-Abteilung, die kein Problem damit hat Spendensammel-Dinner in Saudi-Arabien abzuhalten – einem der schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt und ein Land, das sich offiziell mit Israel im Krieg befindet – um Hilfe bei der Finanzierung ihres Feldzugs gegen den jüdischen Staat zu bekommen.

In Abwesenheit jeglicher rechtlicher Mittel oder westlicher Solidarität ist Israels einzige Option, seine Bürger vor Terror zu schützen, immer gewesen unabhängig und mit Stärke zu handeln. Als 1976 eine Gruppe palästinensischer und deutscher Terroristen ein Flugzeug der Air France auf dem Weg nach Israel nach Uganda entführte und die jüdischen Passagiere selektierte, entschied sich Israel zu handeln. In einer gewagten Mission befreite es alle bis auf drei Passagiere und tötete alle Terroristen und einige ugandische Soldaten, die die Terroristen schützten. Damals ärgerten sich die Gegner Israels auch über die „Verletzung der Souveränität Ugandas“, obwohl selbst Diktator Idi Amin mit den Terroristen unter einer Decke steckte. Doch Entebbe wurde bald der Goldstandard erfolgreicher Terrorbekämpfungs-Operationen. Nur ein Jahr später befreite eine von Israelis ausgebildete deutsche Sondereinheit in Mogadischu (Somalia) ein von palästinensischen Terroristen entführtes Lufthansa-Flugzeug. Gleichermaßen beschwerten sich Israels westliche Gegner, als Israel nach Jahren fürchterlicher Selbstmord-Bombenanschlägen Pionierarbeit bei der gezielten Tötung von Hamas-Terroristen leistete – oft mit Hilfe unbemannter Drohnen – über „außergerichtliche Morde“. Heute jedoch haben US-Streitkräfte die israelische Technik mit ihren eigenen von Drohnen ausgeführten Tötungen von Jihad-Terroristen in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion kopiert.

Anders als diese Predator-Angriffe, wegen denen heutzutage im Westen kaum eine Augenbraue hochgezogen wird, gab es bei dem mysteriösen Schlag in Dubai nicht einmal Kollateralschäden Keine unschuldigen Zivilisten wurden verletzt, keine Gebäude wurden beschädigt. Gerechtigkeit wurde geübt und al-Mabhuhs Vorbereitungen für die nächsten Jahre endeten in aller Stille.

Mit all dem können diese Diplomaten, „Rechtsexperten“ und Fachgelehrten nichts anfangen, die Israel für Dubai verantwortlich machen und die Verstöße mit den Pässen wütend verurteilen. In Abwesenheit brauchbarer Alternativen und bei der Weigerung irgendeines der Risiken zu teilen sind sie nicht in der Position Handlungen zu verurteilen, die weiteren Terror verhindern.