Palästinenser verwenden Zitat von Martin Luther King, verfehlen dessen Meinung aber komplett

Aussie Dave, Israellycool, 11. Juni 2018

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht das ist, was Martin Luther King Jr. meinte.

„Wir müssen lernen zusammen zu leben, wie Brüder oder gemeinsam als Narren untergehen.

Ich bin mir auch nicht sicher, dass sie Martin Luther King Jr. zitieren wollen.

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Mal so, mal anders – wie sie es gerade haben wollen

Die Araber (nicht nur) im Gazastreifen machen sich die Nazis, wie sie es gerne hätten. Mal sind sie die Bösen, wenn es ihnen dient, mal (und zwar öfter) sind die Nazis die Vorbilder.
Frage: Sind die Terroristen am Gaza-Zaun gegen die Nazis oder befürworten sie sie?

(gefunden auf Facebook)

Der weit verbreitete Missbrauch des Gedenkens an Anne Frank

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Anne Frank ist vermutlich zur bekanntesten während der Schoah ermordeten jüdischen Person geworden. Die Erinnerung an sie ist zudem eine der am meisten missbrauchte. Diese Misshandlung hat eine lange Geschichte. Es tauchen immer wieder neue Beispiele dafür auf. Eins von vielen: Im Januar 2018 wurde gegen den italienischen Erstliga-Club Lazio Rom eine Geldstrafe von 50.000 Euro verhängt, nachdem Anhänger vor einem Spiel im Oktober 2017 antisemitische Anne Frank-Aufkleber zeigten.[1]

In den späten 1980-er Jahren erlaubte der damalige Leiter des Anne Frank-Hauses in Amsterdam dem niederländischen Filmemacher Willy Lindwer nicht seinen Film Die letzten sieben Monate der Anne Frank in ihrem Haus zu drehen. Die Dokumentation behandelte ihr Leiden in den Konzentrationslagern und ihren Tod in Bergen-Belsen. Lindwer erzählt, dass der Direktor ihm sagte: „Anne Frank ist ein Symbol. Symbole sollten nicht in einem Konzentrationslager sterbend gezeigt werden.“[2]

Das Anne Frank-Haus in Amsterdam hat vor Jahrzehnten bei vielen Gelegenheiten ihren Namen für politische Zwecke verwendet, die nichts mit der Ehrung ihres Andenkens zu tun hatten. Die niederländische Journalistin Elma Verhey kommentierte die Rolle der Anne Frank-Stiftung 1995 so: „Nicht alle Niederländer finden es passend, dass das Anne Frank-Haus sich in eine der wichtigsten Touristenattraktionen Amsterdams entwickelt hat. Viele niederländische Juden meiden das Anne Frank-Haus wegen einiger der durch ihr Tagebuch geschaffenen Mythen. Darüber hinaus hat es Bedenken gegeben, dass die Stiftung in der Vergangenheit einer Handvoll Neonazis in Deutschland und dem Leid der Palästinenser mehr Aufmerksamkeit gewidmet hat als dem staatlich gesponserten Antisemitismus der ehemaligen Sowjetunion.[3]

Aus den Niederlanden sind auch andere Entstellungen der Erinnerung an Anne Frank gekommen. Im Februar 2007 tauchten in Amsterdam Graffiti auf, die Anne Frank mit einer Keffiye zeigten.[4] 2008 wurde aus demselben Bild eine kommerzielle Postkarte gemacht,[5] trotz der Tatsache, dass die Mehrheitspartei bei den einzigen palästinensischen Parlamentswahlen 2006 die Hamas war, die den Völkermord an den Juden anstrebt. 2006 postete eine belgisch-niederländische Muslimgruppe eine Karikatur von Anne Frank im Bett mit Hitler.[6]

Das Motiv der palästinensischen Anne Frank kehrt regelmäßig wieder. Vor kurzem erschien es auf Postern und Flugblättern an der Wits-Universität in Johannesburg. Es wurde während der Israel Apartheid Week von der Palästinensischen Solidaritätskampagne propagiert.[7] 2017 verglich ein freier Reiseführer am Anne Frank-Zentrum in Berlin das Leiden der Juden unter den Nazis mit dem der Palästinenser unter israelischer Kontrolle. Das Zentrum distanzierte sich von dieser Äußerung.[8]

In den Niederlanden wird ein neues Theaterstück von Ilja Pfeiffer über Anne Frank aufgeführt. Das Stück macht, völlig unhistorisch, aus einer der Personen, die sich mit ihr versteckten – Fritz Pfeffer –in einen Gewalttäter.[9] Er wurde in der Schoah ermordet. Das Stück, in dem die Erinnerung an ein Holocaustoper besudelt wird, ist ein weiteres Beispiel der partiellen Zersetzung der niederländischen Gesellschaft, deren Regierung nicht zugeben wird wie massiv ihre Vorgänger im Exil im Zweiten Weltkrieg sich überhaupt nicht für das Schicksal der verfolgten Juden interessierte.

Die „palästinensische“ Anne Frank ist eine Umkehrung des Holocaust. Eine weitere Verzerrung des Holocaust besteht in seiner Entjudaisierung.[10] 1952 wurde eine englische Übersetzung des Tagebuchs für den amerikanischen Markt veröffentlicht. Ihr Titel lautete: Anne Frank: The Diary of a Youg Girl.[11] David Barnouw, früher Forscher am Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie (NIOD)[12], schrieb, dass Eleanor Roosevelt, die Witwe des Kriegspräsidenten Franklin Delano Roosevelt das Vorwort schreib. In diesem Text wurden die Begriffe „Jude“ oder „Verfolgung“ von Juden nicht ein einziges Mal verwendet.[13]

Frances Goodrich und Albert Hackett schrieben ein Theaterstück auf der Grundlage des Tagebuchs, das 1955 in New York uraufgeführt wurde. Barnouw schreibt: „Natürlich kann die Adaption eines Buchs oder in diesem Fall eines Tagebuchs [um ein Bühnen Stück daraus zu machen] nicht komplett dem Original entsprechen. Aber die Tatsache, dass es da einen Hitler und den Nationalsozialismus gab, ist in den Hintergrund gedrängt worden.“[14] Ein früher geschriebenes Stück von Meyer Levin hatte mehr jüdischen Inhalt, wurde aber von vielen Produzenten abgelehnt.[15]

Der Historiker Tim Cole stellt fest: „Die zeitgenössische Übung der Toleranz fordert, dass Annes Worte neu geschrieben werden, um Mitglieder ‚dieser oder jener Minderheit‘ einzuschließen und schon macht das die historische Realität zur Farce.“ Er fügt an: „Angesichts dieses mythischen Status riskiert der Holocaust zu einer beliebten Vergangenheit zu werden, die dazu genutzt wird allen möglichen gegenwärtigen Bedürfnissen zu dienen. Insbesondere tendieren die Bedürfnisse des heutigen linken Trends dazu eine machtvolle Geschichte der Vergangenheit zu kapern und sie zu universalisieren, um eine Reihe neuer universaler Lektionen anzufertigen.“ Cole schließt: „Wenn es eine Lektion gibt, die aus dem Holocaust gezogen werden kann, dann ist es genau die, dass der Optimismus der Anne Frank bedauerlich deplatziert war.“[16]

Steven Goldstein, Direktor einer kleinen amerikanischen Organisation, die sich Anne Frank Center for Mutual Respect[17] nennt, greift Donald Trump an.[18] Er hat ein Recht auf seine Meinung. Dies aber für ein nach Anne Frank benanntes Zentrum zu tun ist Missbrauch der Erinnerung an eine verstorbene Person, die sich nicht mehr wehren kann.

In Sachen Instrumentalisierung des Tagebuchs als Mittel für „unversalistische“ Ideale, sollte auch die Rolle von Annes Vater Otto Frank erwähnt werden. Verhey beschreibt sie ausführlich. Sie schrieb zudem, dass Annes Vater nichts tat, um den Mythos zu zerstreuen, dass Anne Frank „still in der Vorstellung starb, dass ihr nichts Ernstes geschehen würde“.[19]

Das oben Beschriebene ist nur eine kleine Auswahl aus einem riesigen Verfälschungskomplex zu einer jungen jüdischen Frau, die in der Schoah ermordet wurde. Leider kann man fast sicher sein, dass dieser Artikel, wenn er vielleicht in einem Jahr auf den neuesten Stand gebracht wird, eine Reihe neuer Beispiele des Missbrauchs der Erinnerung an Anne Frank beinhalten wird.

[1] http://www.bbc.com/sport/football/42816855

[2] Persönliches Gespräch mit Willy Lindwer. (vgl. http://jcpa.org/article/symbolic-and-other-roles-of-jews-in-dutch-society/)

[3] Elma Verhey: Anne Frank and the Dutch Myth. In: Alex Brobman/Joel S. Fishman: Anne Frank in Historical Perspective: A teaching Guide for Secondary Schools. Los Angeles (Martyrs Memorial and Museum of the Holocaust of the Jewish Federation of Greater Los Angeles) 1995, S. 23-24.

[4] www.cidi.nl/gezamenlijke-verklaring-van-cidi-en-boomerang-over-anne-frank-kaart/; http://www.historischnieuwsblad.nl/nl/nieuws/12850/historische-helden-op-een-shirt.html

[5] http://www.geschiedenis.nl/nieuws/artikel/2888/omstreden-anne-frank-kaart-blijft-in-roulatie

[6] http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3211339,00.html

[7] http://www.jpost.com/Diaspora/South-African-students-mark-Israel-Apartheid-week-with-Palestinian-Anne-Frank-545221

[8] www.timesofisrael.com/berlin-anne-frank-center-guide-says-holocaust-suffering-like-palestinian-strife/

[9] http://www.jta.org/2017/11/05/arts-entertainment/a-new-dutch-play-about-anne-frank-doesnt-mention-jews-nazis

[10] http://jcpa.org/book/the-abuse-of-holocaust-memory-distortions-and-responses/ (chapter 5: 79-89)

[11] Das Tagebuch eines jungen Mädchens

[12] Niederländisches Institut für Kriegsdokumentation; heute: NIOD Instituut voor Oorlogs-, Holocaust- en Genocidestudies (NIOD Institut für Kriegs-, Holocaust- und Genozidstudien)

[13] David Barnouw, Anne Frank: voor beginners en gevorderden (Den Haag: Sdu, 1998).

[14] NIOD, S. 30.

[15] Ebenda, S. 23-26.

[16] Tim Cole: Selling the Holocaust. New York (Routledge) 2000, S. 42.

[17] Anne Frank-Zentrum für gegenseiigen Respekt

[18] http://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/04/anne-frank-center/524055/

[19] Gerrold van der Stroom (Hg.): De Vele Gezichten van Anne Frank, visies op een Fenomeen. Amsterdam (de Prom) 2003.

Rapide Zunahme des Holocaust-Missbrauchs

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte hat der Missbrauch des Holocaust allmählich zugenommen. Allerdings hat sich während der letzten zwei Jahre die Zahl dieser Entstellungen ziemlich unbeachtet weit schneller erhöht. Holocaust-Missbrauch hat zudem mehrere weitere Bereiche der Mainstreamgesellschaft durchdrungen.

Manipulation der Wahrheit könnte durchaus ein beträchtlicher Bestandteil des Diskurses zum Holocaust werden. Das wird umso wahrscheinlicher geschehen, als die überlebenden Holocaustopfer immer älter werden. In einer zunehmend chaotischen Welt ist schwer zu erkennen, wie dieser Trend aufgehalten werden kann.

Da es keine systematische Beobachtung des Holocaustmissbrauchs gibt, erkennt kaum jemand, dass die Zahl der Vorfälle stark zugenommen hat. Als ich 2009 mein Buch „The Abuse of Holocaust Memory: Distortions and Responses”[1] publizierte, war es noch möglich fast alle Entstellungen in acht eindeutige Kategorien einzuordnen.

Vor dieser Zeit hatten die Medien und die Öffentlichkeit den Fokus auf Holocaust-Leugnung gelegt. Das ist nicht die extremste Kategorie von Holocaust-Missbrauch. Holocaust-Umkehr ist eine hinterhältige Kategorie. Eine in dieser Kategorie verwendete wichtige Parole lautet, dass Israel sich gegenüber den Palästinensern so verhält, wie es die Nazis gegenüber den Juden taten.

Seit 2009 sind nicht nur die Grenzen zwischen Kategorien des Holocaust-Missbrauchs unscharf geworden. Es gibt auch neue Variationen. Auf eine besonders verschlagene hat der israelische Völkermordforscher Israel Charny hingewiesen. Er hat veranschaulicht, dass Fachbereichen für Holocaust-Forschung an verschiedenen, auch israelischen Universitäten „eine ganze Reihe Wissenschaftler angehört, die Holocaust-Leugnung oder -Verniedlichung frönen und die gemäß aller Regeln und Konventionen der akademischen Welt in ihrer Gesamtheit in gutem Glauben handeln.“

Charny nannte die University of Sussex in Großbritannien ein „Zentrum der Holocaust-Entstellung“. Ein Wissenschaftler dort veröffentlichte einen Artikel, in dem er behauptete Hitler habe sich nicht ausdrücklich gegen Juden gerichtet, sondern: „Das war Teil eines größeren Programms, das diejenigen beseitigen wollte, die dem expandierenden deutschen Lebensraum im Weg waren“.[2] Die Entstellung an Universitäten zeigt sich auch auf weit primitivere Weise: „Zionisten sollten in die Gaskammer geschickt werden“, wurde auf einen Bürgersteig am Campus der University of California in Berkeley gemalt.[3]

In der Europäischen Union wurde 2015 ein Beamter aus Malta antisemitischer Hassrede und Angriff auf eine EU-Angestellte beschuldigt. Er pries in einer Tirade den faschistischen italienischen Diktator Benito Mussolini und versuchte die Frau zu würgen, von der er fälschlich annahm, sie sei Jüdin. Er sagte: „Dreckige Jüdin… Hitler hätte alle Juden ausrotten sollen, so wie sie heute die Palästinenser ausrotten.“[4]

Oberrabbiner Binyamin Jacobs, der Leiter des niederländischen orthodoxen Rabbinats, sagt, wenn in Israel etwas passiere, dann brüllten Leute ihn an: „Hamas, Hamas, Juden ins Gas.“ Er sagte auch, dass niederländische Jugendliche während einer seiner Reden beim Gedenktreffen für niederländische Holocaustopfer „Heil Hitler“ riefen.[5]

Jeremy Corbyn, seit zwei Jahren Parteichef der britischen Labour Party, ist regelmäßig mit dem Holocaustleugner Paul Eisen in der Öffentlichkeit aufgetreten. Dieser schrieb, dass Corbyn „an jeder einzelnen der jährlichen Veranstaltungen seiner Organisation teilnahm und der Gruppe sogar Geld spendete“.[6]

Ein wichtiger Fall von Holocaust-Entstellung betrifft den polnischen Holocaust-Revisionismus. Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat es bedeutende Enthüllungen zu massiven Verbrechen gegeben, die von Polen während des Holocaust an Juden begangen wurden. Die zwei wichtigsten Forscher, die dies aufzeigten, sind Jan Gross und Jan Grabowski. Grabowski erklärt, seine Forschungsarbeiten zeigen, dass während des Holocaust 200.000 Juden von Polen getötet wurden. Die polnische Regierung versucht diese Tatsachen zu bestreiten.[7]

Man sollte auch nicht die Augen vor dem Missbrauch des Holocaust durch Juden verschließen, der zuzunehmen scheint. Eine der schlimmsten Beleidigungen für einen Juden besteht darin einen anderen Juden zu beschuldigen ein Nazi zu sein. Der sephardische Oberrabbiner von Jerusalem und ehemalige Oberrabbiner Israels, Schlomo Amar, sagte, Reformjuden seien schlimmer als Holocaustleugner.[8]

Man kann hunderte, wenn nicht tausende weiterer Beispiele von Holocaust-Missbrauch der letzten Jahre finden. Schon vor der Ausbreitung der sozialen Medien war es bereits schwierig einen kompletten Überblick des Holocaust-Missbrauchs zu bekommen. Die Zersplitterung des kollektiven Gedächtnisses der westlichen Welt hat seine weitere Entstellung des ermöglicht. Gleichzeitig scheint die Erwähnung des Holocaust in einem anwachsenden historischen Vakuum zuzunehmen statt zu verblassen, wie es gewöhnlich mit Ereignissen der Vergangenheit geschieht.

Die Zahl der Vorfälle ist heute derart groß, dass sogar Trends unbemerkt bleiben könnten. Das Thema bereitet genug Sorgen, dass man ihm weit mehr Aufmerksamkeit widmen müsste. Der nächste Schritt sollte sein, dass Holocaust-Gedenkinstitutionen anfangen systematisch und professionell solchen Missbrauch in ihren Ländern zu beobachten und zu kategorisieren. Auf einer internationalen Basis scheint Yad Vaschem die logische Wahl zu sein, um einen solchen Schritt zu initiieren und zu koordinieren.

[1] Der Missbrauch der Holocaust-Erinnerung: Entstellungen und Reaktionen

[2] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/21517

[3] www.jpost.com/Diaspora/University-of-California-rules-not-to-equate-anti-Zionism-with-religious-bigotry-449068

[4] http://www.maltatoday.com.mt/news/court_and_police/56771/maltese_ec_official_facing_serious_charges_for_antisemitic_aggression_in_brussels_bar

[5] Interview mit Oberrabbiner Binyomin Jacobs, in: Manfred Gerstenfeld Het Verval. Amsterdam (Van Praag) 2010).

[6] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3187428/Jeremy-Corbyn-s-links-notorious-Holocaust-denier-revealed.html

[7] www.haaretz.com/world-news/europe/.premium-1.770707

[8] www.jpost.com/Israel-News/Reform-Jews-are-worse-than-Holocaust-deniers-says-Chief-Rabbi-of-Jerusalem-504372

 

Die Sicherstellung von Mord und Totschlag

David Frankfurter, 14. April 2006 (nicht mehr online)

Besuche in Syrien, Afghanistan und dem Irak in der Vergangenheit haben viel wertlosen Plunder und Trophäen ergeben, die oft ein wenig verloren wirken, wenn sie nach Hause gebracht und auf dem Kaminsims der Weltmeinung ausgestellt werden. Und die Suche nach einem magischen Teppich in Teheran, verziert mit komplizierten Wirtschaftsabkommen, wurde mit einer Parade der neuesten Raketen der Mullahs belohnt, die in der Lage sind in 4.000 Kilometer Entfernung zu landen – an den Stränden Europas.

Die teuersten Leckerbissen sind jedoch in den versteckten Bankkonten von Gaza und Ramallah zu finden, wohin die EU und ihre Mitgliedsstaaten seit 1993 mehr als 4,5 Milliarden Euro gegeben haben. Der Drang Washington ausstechen zu wollen, Hoffnungen vielfältiger Friedensprofite und die Behauptung Institutionen innerhalb der palästinensischen Autonomie aufzubauen – alles Versprechungen, die die Europäer dazu verführten ihre Scheckbücher weit und wiederholt zu öffnen.

25% des Haushalts bezieht die PA aus internationalen Spenden. Europas Beitrag am Ballast hat die 2-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Und eine ähnliche Summe ist in die UNRWA, Nichtregierungs-Organisationen, Sonderprojekte und technische Unterstützung geflossen.

Leider ist, trotz dem, was die Weltbank als die „höchsten Pro-Kopf-Hilfsleistungen in der Geschichte der Auslandshilfen überhaupt“ beschreibt, fast nichts von diesen riesigen Investitionen zu sehen. Vom Durchschnitts-Palästinenser wird weiterhin berichtet, dass er in Armut lebt und damit kämpft mit bloß €1,70 am Tag auszukommen. Keine neuen Schulen oder Krankenhäuser sind gebaut worden. Nicht ein einziger Palästinenser wurde aus den Flüchtlingslager-Städten umgesiedelt.

Eklatanter Widerspruch zu EU-Gesetzen

Und der Grund für dieses Versagen ist gut dokumentiert worden. Die europäischen Gelder sind von offiziellen palästinensischen Projekten für Korruption, Gewalttätigkeit und illegale politische Aktivitäten abgezweigt worden, oft in eklatantem Widerspruch zu EU-Politik und -Gesetzen.

Nach seinem Tod schätzte Al-Jazira das Privatvermögen des Vorsitzenden Arafat auf rund 4 Milliarden Dollar. Vom ehemaligen Innenminister Dahlan weiß man, dass er seine Position genutzt hat um Ausbeutungsgeschäfte an Grenzübergängen zu führen. Dem ehemaligen Premierminister Ahmed Qurei wird vorgeworfen von international subventioniertem Zement profitiert zu haben, den er den Israelis für ihre verhasste Sicherheitsbarriere und Siedlungen verkaufte. Von Sami Ramlawi, dem ehemaligen Generaldirektor des PA-Finanzministeriums, wird gesagt, er sei mit einem Koffer nach Jordanien geflohen, in dem sich 20 Millionen Dollar befanden. Um nur ein paar wenige zu nennen.

Der offizielle PA-Haushalt ist benutzt worden, um die Gehälter einer langen Liste von Beschäftigten zu finanzieren, die an Terroraktivitäten beteiligt sind. Ein Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Dezember 2005 benannte fast zehntausend „nicht aktive“ Sicherheitskräfte auf der Gehaltsliste der PA. Das ist eine wirklich niedliche Beschönigung der so genannten Militanten der Al-Aksa-Brigaden, einer geächteten Terror-Organisation und anderer Kletten.

Ihr müsst keine Angst haben, wurde uns gesagt. Erinnern Sie sich an Christopher Francis Patten, den ehemaligen EU-Kommissar für Außenangelegenheiten und jetzt Der Ehrenwerte Baron Patten of Barnes? Oh, wie hat er Europa beschworen mehr zu zahlen und die palästinensische Demokratie zu finanzieren. Unter seiner Führung war und bleibt bis heute die Antwort der Europäischen Kommission auf einen investigativen Bericht der deutschen Zeitschrift DIE ZEIT aus dem Jahr 2002 ein Schandfleck und eine Peinlichkeit. „Wenn irgendein Beweis dafür ans Licht kommt, dass die PA wissentlich Mitglieder von Terrororganisationen beschäftigt, wird die PA sofort handeln müssen und diese Leute von der Gehaltsliste nehmen und vor Gericht stellen müssen.“

Oh? Vielleicht würden uns Pattens ehemalige Handlanger Udwin, Seatter et. al. sich die Mühe machen uns das noch einmal zu erklären? Die Beweise finanziellen Missbrauchs und fehlender Transparenz sind so überwältigend, dass vor zwei Monaten sogar der Generalstaatsanwalt der PA, Ahmed al-Meghami, gezwungen war zuzugeben, dass mindestens 700 Millionen Dollar aus der Kasse er PA verschwunden sind. Das zusätzlich zu 800 Millionen Dollar „abgezweigter“ Vermögenswerte, die vom IWF 2003 wieder gut gemacht wurden. Mehr als 50 Einzelfälle von Betrug wurden aufgedeckt, darunter ein Ex-Polizeichef und andere Stützen der palästinensischen Gesellschaft.

Wo also bleibt in diesem ganzen Durcheinander OLAF, der gewissenhafte und furchtlose Ritter für die Verteidigung der Gelder europäischer Steuerzahler?

Nicht länger Hypothese

Europas Antibetrugs-Einheit tauchte zunächst einmal etwas ab, als Europa-Parlamentarier erstmals andeuteten, dass europäische Großzügigkeit missbraucht wurde. Aber 2003, als die Flut der Beweise einfach nicht mehr gestoppt werden konnte, rief die Kommission OLAF auf den Plan, gab einen beschränkten Auftrag und unbegrenzt Zeit zu seiner Erledigung. Mehr als zwei Jahre lang untersuchte OLAF und untersuchte und untersuchte.

Und dann schließlich, im März 2005, verkündete OLAF, dass das Werk vollbracht war. Es würde ohne Zweifel faszinierend (und belastend) zu lesen sein. Natürlich nur dann, wenn uns erlaubt würde ihn zu Gesicht zu bekommen. Es ist unklar, wer geschützt wird, aber der Bericht wurde unterdrückt. Da haben wir es. Der Bericht eines öffentlichen Gremiums, das mit der Enthüllung von Korruption beauftragt ist, wird der Öffentlichkeit vorenthalten. Selbst Mitglieder des betroffenen Parlamentsausschusses haben keinen Zugang zu seinem Inhalt. Wie schwach kann dieses Gremium werden?

Aus einer Presseerklärung wissen wir, dass energische Vorschläge für verbesserte Kontrollen gemacht wurden, weil „…die Möglichkeit des Missbrauchs des Haushalts der palästinensischen Autonomie und anderer Ressourcen nicht ausgeschlossen werden kann, da die interne und externe Rechnungsprüfungs-Möglichkeiten in der Autonomiebehörde immer noch unterentwickelt sind… Es gibt beständige Hinweise, die die Hypothese unterstützen, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass einige Vermögenswerte der PA von einigen Einzelpersonen für andere als die vorgesehenen Zwecke verwendet worden sein könnten.“

Hypothese? Jeder Monat bringt neue Beweise. Im Oktober 2005 verabschiedete der palästinensische Legislativrat einen Bericht, in dem die Entlassung der Regierung Qurei empfohlen wurde – wegen des „klaren Versagens bei der Umsetzung des Reform- und Entwicklungsplans wie auch im Kampf gegen die Korruption“.

Und was die Sicherstellung der Gewalt angeht: Hätte OLAF einfach die PA-Berichte im Internet gelesen, würde sie bemerkt haben, dass die PA seit 2003 100 Millionen Dollar in Terror-Versicherung gesteckt hat. Gehälter, Stipendien, Krankenversicherung und andere sozialhilfliche „Gefangenen-Angelegenheiten“ werden großzügig aus von Europa finanzierten Budgets gestellt, für jeden Terroristen, der gefangen genommen und in israelischen Gefängnissen festgehalten wird.

Und was hat OLAF erreicht? Im September 2005, ohne auch nur eine Andeutung von Lippenbekenntnis an die in der Presseerklärung erwähnten Empfehlungen, verkündete die Kommission ein 280 Millionen Euro-Paket für die Palästinenser. Andere Beiträge sind seitdem gefolgt, insbesondere nach dem Erfolg der Hamas. Im Februar kündigte die Kommission ein neues 120 Millionen Euro-„Nothilfe“-Paket für die Palästinenser an.

Während diese Worte geschrieben werden, wird die Regierung der geächteten Hamas vereidigt. Ihre fundamentalistische Plattform der Auslöschung Israels – 20 Milliarden Euro-Handelspartner der EU – würde ungefähr 1 Prozent des Außenhandels Europas vernichten – und mit ihm die Arbeitsplätze und das wirtschaftliche Wohlergehen vieler in der EU.

Tschüss, OLAF. Zwei Jahre Arbeit an der Nahost-Kungelei einfach weggeblasen. Offensichtlich wollen unsere furchtlosen Führer in Brüssel wenigstens eine letzte Einkaufstour im Bazar machen, bevor sie endlich die moralischen und finanziellen Kosten ihrer Taten akzeptieren.

10 Jahre Hamas-Herrschaft im Gazastreifen

gefunden auf twitter:

Im Verlauf der letzten 10 Jahre hätte Gaza Folgendes haben können:
50.000 neue Häuser, 4 neue Krankenhäuser, 10 neue Schulen.
Stattdessen stahl die Hamas $1,4 Milliarden, die Sie gespendet haben,
um 1.500 Terrortunnel zu bauen.
Das palästinensische Volk hat Besseres verdient.
Unterschreiben Sie bei
StopHamas.com

 

Holocaust-Missbrauch: Ein weiteres Jahr

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In einer zunehmend chaotischen Welt haben der Missbrauch des Holocaust und damit verbundene Fragen im Verlauf der letzten zwölf Monate weiterhin zugenommen. Falsche moralische Gleichsetzungen von Ereignissen und Themen zu Auschwitz, Hitler, den Nazis oder dem Leiden der Juden sind so üblich geworden, dass einen recht genauen Überblick dazu zu schreiben nicht länger möglich ist.

Diese Vergleiche sind Phänomene des Verfalls. Diejenigen, die sie ziehen, versuchen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zu ziehen, um ihr Ego oder Persönliches zu stärken. Das ist am deutlichsten bei den Hitler-Vergleichen zu sehen. Die Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten hat zu einer Serie solcher Beleidigungen geführt. „Trump mit Hitler zu vergleichen ist die schlimmste Art von Hassreden“, lautet der Titel eines Artikels des Kolumnisten und Schriftstellers Marshall Crotty. Er schreibt: „Diese Vergleiche mit Hitler und dem Holocaust sind grob verantwortungslos.“[1] Tatsächlich ist das eine Untertreibung. Diese Vergleiche sind bösartig.

Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto verglich Trump vor dessen Wahl mit Hitler und Mussolini. Ein paar Monate später sagte Nieto, er zog den Vergleich nur als Erinnerung an das in der Vergangenheit angerichtete Unheil.[2] Zwei ehemalige Präsidenten Mexikos verglichen Trump mit Hitler. Felipe Calderon, Präsident von 2006 bis 2012, sagte, Trump „nutzt Gefühle aus, wie es Hitler seinerzeit tat“. Sein Vorgänger Vicente Fox sagte gegenüber CNN, Trump „erinnert mich an Hitler“.[3]

Während seines Wahlkampfs um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner veröffentlichte John Kasich, der Gouverneur von Ohio, eine Anzeige, die Trumps Rhetorik mit dem Nationalsozialismus verglich. Wäre diese Behauptung, Trump dämonisiere Muslime und Mexikaner wie Hitler Juden dämonisierte, wahr, dann hätten diese beiden Gruppen der US-Bevölkerung inzwischen einen beträchtlichen Teil ihrer Bürgerrechte verloren.[4]

Ein Mitglied der Trump-Administration sorgte mit einem weiteren Hitler-Vergleich für einen Aufschrei. Sean Spicer, Sprecher des Weißen Hauses, behauptete der syrische Präsident Bashar al-Assad habe schlimmer als Hitler gehandelt, als er Chemiewaffen einsetzte. Spicer behauptete Hitler habe so etwas nicht getan. Er ignorierte damit den massiven Einsatz von Chemikalien zur Ermordung hauptsächlich von Juden in den deutschen Konzentrationslagern. Spicer entschuldigte sich später.[5]Auf Twitter hat Trump den amerikanischen Geheimdienst mit den Nazis verglichen: „Geheimdiensten sollte niemals erlaubt haben, dass man diese Fake News in die Öffentlichkeit hat ‚durchsickern‘ lassen. Ein letzter Schuss gegen mich. Leben wir in Nazi-Deutschland?“[6]

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist ein ansehnlicher Produzent von Holocaust- und Nazi-Verzerrungen. Im November 2016 sagte Erdoğan gegenüber dem israelischen Fernsehen, er könne sich nicht entscheiden, ob der Holocaust oder die israelische Militäroffensive im Gazastreifen „barbarischer“ seien.[7] Seitdem hat er seine beleidigenden Äußerungen auf andere Länder ausgedehnt; er nannte den NATO-Verbündeten der Türkei, die Niederlande, ein „Überbleibsel der Nazis“.[8]

Deutschland, ein weiterer NATO-Verbündeter der Türkei, entkam Erdoğans Nazis-Vergleichen nicht. Im März stoppte die deutsche Regierung türkische politische Kundgebungen vor der Volksabstimmung zur Erweiterung der Macht der türkischen Präsidenten. Erdoğan sagte: „Eure Methoden unterscheiden sich nicht von denen der Nazis in der Vergangenheit.“[9]

Zur Europäischen Union sagte Erdoğan: „Ohne jede Scham ignorieren sie ihre eigenen blutbefleckten Hände und ohne ihre eigenen, gefühllosen Herzen zu bedenken ziehen sie Vergleiche zwischen uns und den Nazis. Wenn es irgendwo Nazis gibt, dann seid ihr die Nazis.“ Das war eine Reaktion auf eine Äußerung des luxemburgischen Außenministers Jean Asselborn, der Handeln gegenüber den türkischen Medien und der Opposition mit Ereignissen in Nazideutschland vergliche.[10] Erdoğans Missbrauch des Holocaust und die verzerrenden Gleichsetzungen mit dem Nationalsozialismus blieb nicht unwidersprochen. Künstler bildeten ihn auf Mauern der türkischen Botschaft in Berlin als Hitler ab.[11]

Es gibt zudem falsche Vergleiche zu Naziopfern. Die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef verglich Versuche sie wegen ihrer Korruptionsskandale vor Gericht zu stellen mit der Verfolgung der Juden durch die Nazis.[12]

Der Holocaust war ein komplexes und hochentwickeltes, industrialisiertes Vernichtungsprogramm, das sich in erster Linie gegen Juden richtete. Eine Art des regelmäßigen Missbrauchs besteht darin eine bestimmte Sache zu kritisieren und das dann mit Nazimethoden gleichzusetzen. Der Vergleich selbst mag bereits falsch sein, aber darüber hinaus schafft die Nazis mit hineinzuziehen weitere Verfälschung. Ein Beispiel dafür gab es, als Christina McKelvie, Sprecherin der Scottish National Party für Menschenrecht, sagte, ein Vorschlag der britischen Regierung, Firmen des Vereinten Königreichs sollten Listen ihrer Auslandsarbeiter anlegen, erinnere an die Nazipolitik der 1930-er Jahre.[13] Mhairi Black, eine weitere SNP-Abgeordnete, schrieb eine Zeitungskolumne, in der auch sie behauptete die Immigrationspolitik der Konservativen Partei „erinnert an das Nazideutschland der frühen 1930-er Jahre“.[14]

Nach einem Besuch in Auschwitz befand sich Papst Franziskus in einer heiklen Lage, als er die allgemeine Grausamkeit und Gewalt in der Welt mit der des Holocaust gleichsetzte. Er sagte: „Als ich die Grausamkeit der Konzentrationslager sah, dachte ich an die heutige Grausamkeit, die ähnlich ist; nicht so konzentriert an diesem Ort, sondern rund um die Welt.“[15] Das war ein bedeutendes Beispiel des Holocaust als Mittel der Vermittlung einer Botschaft, während man die Tatsache ignoriert, dass es sich um ein systematisches Vernichtungsprogramm handelte. Die meiste Grausamkeit von heute ist nicht damit vergleichbar.

Die Trivialsierung des Holocaust ist ein immer wiederkehrendes Thema und beschränkt sich nicht auf falsche moralische Äquivalenz durch Führungskräfte und Politiker. Im März 2017 entkleideten sich elf Personen in Auschwitz und schlachteten ein Schaf. Ein Sprecher der Gedenkstätte sagte, ihr Motive seien nicht klar, weil sie kurz standen und sich dann neben dem berüchtigten „Arbeit macht frei“-Tor in der südpolnischen Stadt Oswiecim hinsetzten.[16]

Das oben Geschriebene ist nur eine kleine Auswahl zu einem Thema, das ohne Weiteres in einen Aufsatz erweitert werden könnte. Was am meisten Sorge bereitet, ist die rapide Vervielfältigung falscher moralischer Äquivalenz, die den Holocaust und damit verbundene Aspekte verwenden.

[1] http://www.huffingtonpost.com/james-marshall-crotty/comparing-trump-to-hitler_b_9334668.html

[2] http://www.reuters.com/article/us-usa-canada-pena-nieto-idUSKCN0ZF2JD

[3] http://www.reuters.com/article/us-mexico-trump-idUSMTZSAPEC2S8JNRJU

[4] http://www.politico.com/magazine/story/2016/03/trump-hitler-comparisons-213711

[5] http://www.nytimes.com/2017/04/11/us/politics/sean-spicer-hitler-gas-holocaust-center.html

[6] https://www.nytimes.com/2017/01/11/us/donald-trump-nazi-comparison.html?_r=0

[7] http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/erdogan-turkish-president-israel-hitler-more-barbarous-gaza-interview-palestinians-decide-holocaust-a7431311.html

[8] http://www.independent.co.uk/news/world/europe/recep-tayyip-erdogan-europe-facist-cruel-turkey-president-powers-referendum-a7641171.html

[9] http://www.theatlantic.com/news/archive/2017/03/turkey-erdogan-nazis/519528/

[10] ebenda

[11] http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/turkish-president-erdo-an-projected-with-hitler-suit-and-moustache-onto-embassy-in-berlin-a7033191.html

[12] http://www.jta.org/2016/04/01/news-opinion/world/brazils-president-likens-impeachment-calls-to-nazi-treatment-of-jews

[13] http://www.heraldscotland.com/news/14801471.SNP_MSP_sparks_Nazi_row_at_conference/

[14] http://www.telegraph.co.uk/news/2016/10/18/can-leftists-please-stop-comparing-everything-they-dont-like-to/

[15] https://cruxnow.com/vatican/2016/08/03/francis-says-violence-auschwitz-ongoing/

[16] http://www.independent.co.uk/news/world/europe/naked-group-kill-sheep-auschwitz-death-camp-nazi-a7649306.html