Europa, seine Muslime und Probleme des „Multikulti“: Ist etwas faul im Staate Dänemark?

Daniel Pipes/Lars Hedegard, New York Post, 27. August 2002

Eine muslimische Gruppe in Dänemark verkündete vor ein paar Tagen, dass für die Ermordung einiger prominenter dänischer Juden $30.000 ausgesetzt seien. Diese Drohung gewann weite internationale Aufmerksamkeit. Weniger bekannt ist, dass dies nur eines der Probleme ist, die sich mit Dänemarks rund 200.000 muslimischen Immigranten verbinden. Das Schlüsselproblem ist, dass viele von ihnen nur sehr wenig Neigung zeigen, sich in ihre neue Heimat einzugliedern.

Jahre lang priesen die Dänen den Multikulturalismus und bestanden darauf, dass sie keine Probleme mit den muslimischen Gebräuchen hätten – bis sie eines Tages heraus fanden, dass sie doch welche hatten. Die wichtigeren davon sind:

* Leben von der Stütze: Immigranten aus der Dritten Welt – die meisten von ihnen Muslime aus Staaten wie der Türkei, Somalia, Pakistan, dem Libanon und dem Irak – bilden 5 Prozent der Bevölkerung, erhalten aber über 40 Prozent der Sozialausgaben.

* Kriminalitätsbeteiligung: Muslime stellen nur 4 Prozent von Dänemarks 5,4 Millionen Menschen, machen aber eine Mehrheit der verurteilten Vergewaltiger des Landes aus, ein besonders leicht entzündlicher Tatbestand, da praktisch alle weiblichen Opfer nicht muslimisch sind. Ähnliche, wenn auch nicht so stark unproportionale Verhältnisse sind in anderen Kriminalitäts-Kategorien zu finden.

* Selbst gewählte Isolation: Mit der Zeit, während die Zahl der muslimischen Zuwanderer zunimmt, wünschen diese immer weniger Mischung mit der einheimischen Bevölkerung. Eine jüngere Umfrage fand heraus, dass nur 5 Prozent der jungen muslimischen Immigranten bereit wären eine Dänin zu heiraten.

* Import nicht akzeptabler Bräuche: Erzwungene Ehen – in Dänemark neu geborene Töchter männlichen Vettern im Heimatland zu versprechen, sie dann zur Heirat zu zwingen, manchmal unter Androhung des Todes – sind ein Problem.

Ein anderes sind die Todesdrohungen an Muslime, die durch Konvertierung den Islam verlassen. Eine Kurdin, die zum Christentum konvertierte und öffentlich erklärte, warum sie den Glauben gewechselt hatte, fand es nötig ihr Gesicht zu verbergen und ihre Identität zu verschweigen, weil sie um ihr Leben fürchtete.

* Antisemitismus schüren: Muslimische Gewalt bedroht Dänemarks rund 6.000 Juden, die sich zunehmend auf Polizeischutz verlassen müssen. Jüdischen Eltern wurde von einer Schulleiterin gesagt, dass sie die Sicherheit ihrer Kinder nicht garantieren könne; sie erhielten den Rat eine andere Schule zu suchen. Anti-Israel-Märsche sind in antijüdische Straßenschlachten ausgeartet. Eine Organisation namens Hizb-ut-Tahrir ruft offen Muslime auf „alle Juden zu töten… wo immer ihr sie findet.“

* Islamisches Recht durchsetzen: Muslimische Führer erklären offen die Einführung des islamischen Rechts als ihr Ziel, so bald Dänemarks muslimische Bevölkerung weit genug angewachsen ist – was in nicht allzu ferner Zukunft liegt. Wenn die derzeitigen Trends anhalten, schätzt ein Soziologe, wird in 40 Jahren jeder dritte Einwohner Dänemarks ein Muslim sein.

Andere Europäer (wie der verstorbene Pim Fortuyn in Holland) waren auch wegen dieser Sachverhalte alarmiert, aber die Dänen machten sie als erste zur Grundlage eines Regierungswechsels.

Nach einer folgenschweren Wahl im letzten November [2001] kam eine Mitte-Links-Regierung an die Macht, die – zum ersten Mal seit 1929 – die Sozialisten aus der Regierung ausschloss. Die Rechte durchbrach ihre 72-jährige Verlierer-Strähne und gewann eine solide parlamentarische Mehrheit, weil sie versprach die Zuwanderungsfragen anzugehen. Das war, anders als bei den Sozialisten, die Hauptsorge der Wählerschaft.

Die folgenden neun Monate brachten einige Feinabstimmungen der Abläufe: Zuwanderer müssen jetzt sieben Jahre in Dänemark leben (statt vorher drei Jahre), um unbegrenztes Aufenthaltsrecht zu erhalten. Die meisten derer, die keine Flüchtlinge sind, können nicht länger mit dem Betreten des Landes Wohlfahrtszahlungen erhalten. Niemand kann einen gewünschten Ehepartner ins Land bringen, der jünger als 24 Jahre ist. Und der Generalstaatsanwalt überlegt, die Hizb-ut-Tahrir wegen ihrer Todesdrohungen gegen Juden zu verbieten.

Diese geringfügigen Anpassungen lösten internationales Gebrüll aus – europäische und UN-Berichte verurteilten Dänemarks Rassismus und „Islamphobie“; die Washington Post berichtete, dass muslimische Zuwanderer „gewohnheitsmäßiger Diskriminierung ausgesetzt“ seien und eine Schlagzeile des Londoner Guardian verkündete: „Kopenhagen flirtet mit dem Faschismus“.

In Wirklichkeit ging die Regierung aber die Probleme kaum an. Sie verhinderte auch keine neuen, wie die Todesdrohungen gegen Juden oder einen kürzlich ergangenen Erlass, der Muslime aufruft, die Dänen aus dem Norrebro-Viertel von Kopenhagen zu vertreiben.

Die Behörden bleiben nachsichtig. Das Militär erlaubt muslimischen Soldaten der dänischen internationalen Freiwilligenbrigade, an Einsätzen nicht teilzunehmen, die ihnen nicht gefallen – ein Privileg, das Anhängern keines anderen Glaubens gewährt wird. Mohammed Omar Bakri, selbst erklärte „Augen, Ohren und Mund“ Osama bin Ladens in London, erhielt die Erlaubnis einen Zweig seiner Organisation Al-Muhajiroun aufzubauen.

Entgegen der Medienberichte flirtet Dänemark nicht mit dem Faschismus, sondern versinkt in Trägheit. Das sind die wirklichen Neuigkeiten. Eine Regierung, die besonders deshalb gewählt wurde, damit sie eine bestimmte Gruppe von Problemen angeht, hat minimale Schritte in diese Richtung gemacht. Ihre Abneigung hat möglicherweise wichtige Konsequenzen für den Westen als Ganzes.

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Die Logik islamischer Intoleranz

Raymond Ibrahim, 1. Dezember 2015 (auch auf FrontPage Magazine)

Eine Predigt, die der beliebte saudische Scheik Muhammad Salih al-Munajjjid hielt, demonstriert klar, warum westlich-säkulare Relativisten und Multikulturalisten – die aktuell die Medien, akademische Welt und Politik beherrschen – nicht in der Lage sind die Logik islamischer Intoleranz zu begreifen, geschweige denn darauf zu reagieren.

Scheik Muhammad Salih al-Munajjid

Während dieser Predigt sagte al-Munajjid, dass „einige [muslimische] Scheinheilige“ sich fragen, warum es so ist, dass „wir [die Muslime] es ihnen [westlichen Menschen] nicht erlauben Kirchen zu bauen, obwohl sie uns erlauben Moscheen zu bauen“. Der saudische Scheik antwortete damit, dass er sagte, jeder Muslim, der so denke, sei „ignorant“

und will richtig und falsch auf eine Stufe stellen, Islam und kufr [Nicht-Islam], Monotheismus und shirk [Polytheismus] und jeder Seite gleich viel Gewicht gibt und fragt: „Warum bauen wir ihnen keine Kirche, wie sie uns Moscheen bauen? Erlauben wir ihnen doch dies im Tausch für das zu tun? Wollt ihr, dass ein anderer als Allah angebetet wird? Wollt ihr richtig und falsch auf eine Stufe stellen? Sind zoroastrische Feuertempel, jüdische Tempel, christliche Kirchen, Mönchsklöster und buddhistische und hinduistische Tempel das Gleiche wie die Häuser Allahs und die Moscheen? Ihr setzt also dies mit jenem gleich? Und das vergleicht ihr womit? Oh! Unglaublich, wer Islam und kufr [Nicht-Islam] und Allah auf eine Stufe stellt und Allah sagt: „Wer immer eine andere Religion als den Islam will, wird niemals von ihm akzeptiert werden und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“ (Sure 3,85) Und der Prophet Mohammed sagt: „Durch Ihn, in dessen Hand das Leben Mohammeds (bei Allah) ist, er, der unter den Juden oder Christen von mir hört, aber seinen Glauben nicht bestätigt, in dem, durch den ich gesandt bin und er stirbt in diesem Zustand (des Unglaubens), er soll zu den Bewohnern des Höllenfeuers gehören.“

Interessant an der eifrigen Tirade des Scheiks ist: Obwohl sie aus westlicher Perspektive „intolerant“ ist, ist sie tatsächlich durchaus logisch konsequent und offenbart die riesige Kluft zwischen islamischem Rationalismus und westlicher Fantasie (so widersprüchlich diese Gegensätzlichkeit auch klingen mag).

Wenn, wie Munajjid herausstellt, ein Muslim wirklich glaubt, dass der Islam die einzige wahre Religion und dass Mohammed ihr Prophet ist, warum sollte er gestatten, dass es daneben etwas Falsches (und damit Korruptes, Krebsartigs, Fehlleitendes usw.) gibt? Solche Gesten der „Toleranz“ würden auf einen Muslim hinauslaufen, der „das Richtige und das Falsche gleich setzt“, wie der Scheik korrekt beklagt.

In der Tat behauptet nicht nur der Islam – wie das traditionelle Christentum – dass alle anderen Religionen falsch sind, aber unter islamischem Recht sind Hinduisten und Buddhisten derart fehlgeleitet, dass gegen sie Krieg geführt werden muss, bis sie entweder die „Wahrheit“ akzeptieren – also zum Islam übertreten – oder hingerichtet werden (Sure 9,5). Was die sogenannten „Völker des Buchs“ – Juden und Christen – angeht, dürfen sie ihre Religion praktizieren, aber erst nachdem sie unterworfen sind (Sure 9,29) und ihnen verboten ist Krichen und Synagogen zu bauen oder zu renovieren, dazu eine Unzahl weitere Schwächungen, die ihre (falsche) religiösen Praktiken und Symbole (Bibeln, Kreuze usw.) unterdrückt und außerhalb des Sichtfelds gehalten werden.

Aus islamischer Anschauung – in der Allah der wahre Gott und Mohammed sein letzter Bote ist – ist „Intoleranz“ für andere Religionen logisch und schwierig zu verurteilen.

Der „selbstlose“ Aspekt der islamischen „Intoleranz“ ist besonders wichtig. Wenn du wirklich glaubst, dass es nur eine Religion gibt, die zum Paradies führt und dich der Verdammung entgehen lässt, ist es dann nicht selbstlos sie mit der Menschheit zu teilen, statt dann scheinheilig zu behaupten, dass alle Religionen zu Gott und zur Wahrheit führen?

Nachdem man das Konzept des interreligiösen Dialogs als mehr als nutzlos verrissen hat, weil „das Falsche falsch ist – selbst wenn eine Milliarde Menschen dem zustimmen; und die Wahrheit ist die Wahrheit – selbst wenn nur einer derer, die sich [dem Islam] unterworfen haben, an ihm festhält“, schrieb eines der heute tote Osama bin Laden, „sind Kampf, Feindschaft und Hass – die der Muslim gegen den Ungläubigen richtet – die Grundlage unserer Religion. Und wir betrachten dies als Gerechtigkeit und Freundlichkeit ihnen gegenüber“. (The Al-Qaeda Reader, S. 42-43)

Beachten Sie die selbstlose Rechtfertigung: Es ist „Gerechtigkeit und Freundlichkeit“ Jihad gegen Nichtmuslime zu führen, in der Hoffnung, dass sie zum Islam konvertieren. Folgt man dieser Logik, dann werden Jihadisten immer „die Guten“ sein – was bedeutet, dass Terrorismus, Erpressung, Sex-Jihad usw. weiterhin als hässliche, aber notwendige Mittel für selbstlose Ziele rational gemacht werden: den Machtgewinn und schließlich der Übertritt der Welt zum Islam.

All diese Logik ist postmoderner westlicher Erkenntnislehre fremd; diese betrachtet es als selbstverständlich, dass a) es keine objektiven „Wahrheiten“ gibt und natürlich nicht im Bereich der Theologie und b) der ultimative Zweck der Religion darin besteht, das Leben so friedlich und angenehm wie möglich zu machen (deshalb geht es bei „interreligiösem Dialog“ im Westen nicht darum festzustellen, was die Wahrheit ist – die es sowieso nicht gibt – sonder anderweitig oberflächliche Gemeinsamkeiten von verschiedenen Religionen zu finden und hervorzuheben, damit alle friedlich im Heute zusammenleben können).

Das Nettoergebnis all dessen? Einerseits werden Muslime, die an Wahrheit glauben – heißt: an die Lehren des Islam – weiterhin das „Falsche“ angreifen, also alles und jedes Unislamische. Und egal, wie gewalttätig sie sind, islamische Jihadis – Terroristen und Mörder – müssen immer als „die Guten“ betrachtet werden, die von Millionen muslimischen Sympathisanten unterstützt werden. Andererseits werden westliche Säkularisten und Multikulturalisten, die an nichts glauben und alle Kulturen und Religionen als gleichwertig ansehen, weiter den Islam respektieren und Muslime stärken, überzeugt, dass Terrorismus eine unislamische Anomalie ist, die keine Unterstützung in der muslimischen Welt hat und dazu stimmt ist zu verschwinden – heißt, sie werden weiter dem nicht glauben, was sie mit eigenen Augen sehen. So sieht die Nachkommenschaft dieser unheiligen Union zwischen islamischer Logik und westlicher Denkfehler aus.

Die traumatisierten IS-Terroristen

gefunden auf Facebook:

IS-Terroristen+Gutmenschen

Kaya Cahit schreibt dazu:

Schon Hunderte IS-Heimkehrer sind wieder in Deutschland. Sie schlossen sich dem IS an, der nur damit warb Menschen zu töten und zu foltern und vorgab, er sei unbesiegbar. Da diese Mörder nun merken, dass sie mit heftiger Gegenwehr zu rechnen haben und die Menschen sich nicht einfach so vom IS ermorden, foltern oder vergewaltigen lassen, kommen die ersten wieder zurück und die Gutmenschen entwickeln wieder Mitleid und überlegen sich schon, wie man diese „Traumatisierten“, die in Syrien lernten wie man Menschen tötet mit Steuergeld wieder in die Gesellschaft eingliedern kann.

Und wieder die Gutmenschen mit ihrem Verständnis für Faschisten, solange sie sich im Namen des Islam zum Terror entscheiden.

P.S. Roth steht im Bild nur stellvertretend für die verblödeten Gutmenschen, die jeden Tag aufs neue unser Leben aufs Spiel setzen, um weiter Gutmensch spielen zu dürfen.

Belgischer Antisemitismus und Antizionismus

Manfred Gerstenfeld interviewt Andre Gantman (direkt vom Autor)

Viele Jahre lang hatten Bilder aus Auschwitz die öffentliche Bekundung von Antisemitismus beschränkt. Antisemitische Gedanken sind im Denken vieler verblieben. Wie es oft auch andernorts der Fall ist, werden Antisemitismus und Antizionismus in Belgien von vielen praktiziert. Sie sind bei Politikern, Medien, Gewerkschaften, Akademikern, NGOs usw. zu finden. Das gilt sowohl für das französischsprachige Wallonien als auch das Niederländisch sprechende Flandern.

Die belgischen Behörden subventionieren mehrere Organisationen, die den wirtschaftlichen und akademischen Boykott Israels unterstützen. Dazu gehören internationale Gremien wie die katholische Pax Christi und die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam. Der extrem linke, antiisraelische Schriftsteller Luc Catherine – Autor des Buches „The Israel Lobby“ – behauptet, es gäbe keine pro-palästinensische Lobby in Flandern. Er hat Recht, denn es gibt hauptsächlich eine anti-israelische Lobby, die Israel dämonisiert.

Andre Gantman
Andre Gantman

Andre Gantman ist ein jüdischer Jurist. Er war Stadtrat für die Liberale Partei (VLD) in Antwerpen. Zuletzt schrieb er ein Buch über Antisemitismus, „Das gespaltene Gewissen“.

Die sozialistische Gewerkschaft (ABVV) ist ein wichtiger Initiator des Antiisraelismus. Die ABVV will die israelische Histadrut aus der Internationalen Gewerkschaftsorganisation ausschließen. Die Einseitigkeit ist leicht zu erkennen. Der belgische Premierminister Elio di Rupo von den Sozialisten ist Vizevorsitzender der Sozialistischen Internationale. Die Parteien der abgesetzten Diktaturen Tunesiens und Ägyptens waren bis zum so genannten Arabischen Frühling ebenfalls dort Mitglied.

Radikale Antiisraelis findet man unter Politikern vieler Parteien. Zu den extremen gehört Eva Brems, eine Bundesparlamentarierin der flämischen Grünen. Sie ist eine frühere Vorsitzende von Amnesty International in Flandern. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass sie Ministern provokative Fragen mit antiisraelischer Tendenz stellt.

Die französischsprachige Freie Universität Brüssel ist ein weiteres wichtiges Zentrum des Antisemitismus. Jacques Brotchi, jüdischer Professor für Medizin und Senator der wallonischen liberalen Partei (MR) trat wegen des dort eskalierenden Antisemitismus letztes Jahr vom Vorstand seiner Universität zurück.

Im März 2011 fand an der flämischsprachigen Universität gleichen Namens die jährliche Israelboykott-Woche statt. Die Europäische Union der Arabischen Studenten gehörte zu den Organisationen eines Vortrags von Azzan Tamimi, einem Unterstützer der Muslimbruderschaft. Die Verwaltung der Universität forderte, dass auch ein pro-israelischer Sprecher eingeladen wird, der nach Tamimi sprach. Tamimi, der öffentlich Terrorismus und Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israel befürwortet, verließ die Veranstaltung nach seiner Rede. Ein paar Tage später sprach er auf Al-Jazira gegen Freiheit und Demokratie.

Von Zeit zu Zeit nimmt der muslimische Antisemitismus extreme Proportionen an. 2009 sprach ich an der Universität von Antwerpen. Ein junger Muslim, ganz in Weiß gekleidet, fragte mich: „Fließt in Ihnen Adern menschliches Blut?“ Seine Versuche mich zu entmenschlichen erinnerte mich an die Nazi-Ideologie.

Der Antisemitismus hat sich auch unter der jüngeren Generation der Muslime verbreitet. Eine 2011 von Professor Marc Elchardus von der Flämischen Freien Universität Brüssel veröffentlichten Studie zeigt, dass muslimischer Antisemitismus an niederländischsprachigen Schulen in Brüssel die Schikanierung anderer Schüler bei weitem übertrifft. Rund 50% der muslimischen Studenten hegen antisemitische Gesinnungen. Für andere Schüler liegt die Quote bei 10%. Die Studie zeigt auch, dass es weit mehr Antisemitismus als antimuslimische Gefühle gibt.

Allgemein gesagt unterschätzen die belgischen Behörden die negative Haltung der Muslime gegenüber den Juden. In der Vergangenheit waren sie von der Vorstellung besessen, dass diese Art des Antisemitismus zu kritisieren sowie islamischen Extremismus genau zu bestimmen zu Rassismus gegen Muslime ermutigen würde. Folglich würde die so genannte „multikulturelle Gesellschaft“ übel zugerichtet. 2010 organisierte die belgische Bundesregierung einen Runden Tisch zu Multikulturalismus. Aus dem Bericht zu den Diskussionen wurde klar, dass die Anwesenden bereit waren, die Grundwerte teilweise aufzugeben, die demokratische Gesellschaften sich im Verlauf der Jahrhunderte unter großen Opfern erlangt haben.

Die Teilnehmer deuteten an, dass die Gleichberechtigung der Bürger, der Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen keine absoluten Werte sind. Sie scheinen zu glauben, dass ein Kompromiss gefunden werden muss, der andere Werte einschließt, die aus der falschen Vorstellung abgeleitet sind, dass die Grundsätze einer demokratischen Gesellschaft denen von Neuankömmlingen – d.h. denen der Muslime – angepasst werden sollten. Wenig überraschend wurde auch eine Empfehlung gegeben das Gesetz zu annullieren, das Holocaustleugnung strafbar macht.

Gantman konzentriert sich außerdem auf die politische Korrektheit des Mainstreams: Viele Antiisraelis legen zweierlei Maß an. Das wurde am deutlichsten durch ihre Reaktionen auf die Veröffentlichung des Goldstone-Berichts klar. Israelhasser schauen in der Regel weg, wenn in vielen anderen Ländern extreme Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit begangen werden. Als Goldstone seine Meinung 2011 zugunsten Israels änderte, beschuldigte man ihn Zionist zu sein.

Im Großen und Ganzen kann auch festgestellt werden, dass die Medien dazu tendieren auf Israel einzudreschen. So wird zum Beispiel sehr oft, wenn die israelische Luftwaffe eine defensive Aktion gegen bewaffnete Gruppen im Gazastreifen durchführt, kaum erwähnt, dass vorher israelische Städte von dort mit Raketen angegriffen wurden.

Gantman schließt: Es gibt allerdings auch einen Hoffnungsschimmer. Justizministerin Annemie Turtelboom ernannte einen Sonderermittler für die Koordination der Polizeiarbeit zur Bekämpfung des Antisemitismus.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

Obamas Unschuld

Daniel Greenfield, Sultan Knish, Oct. 27, 2012

Vor zehn Jahren machten sich die meisten links denkenden Liberalen ständig Sorgen wegen der Erosion der Bürgerrechte unter dem Krieg gegen den Terror, obwohl selten einen Vorfall nennen konnten, bei dem ein amerikanischer Bürger tatsächlich eine solche Erosion erlebte.

Immerhin war das alles vor den Tagen, in denen Nacktscanner und Drohnenangriffe in das Vokabular Einzug hielten; das Beste, was sie anführen konnten, war Jose Padilla, alias Abduallah al-Muahjir, den Chorknaben des Monats der ACLU,* einen in Brooklyn geborenen Konvertiten zum Islam, der aus dem unglaublich ungerechtfertigen Grund im Gefängnis saß, weil er Terroristen half und den Bau einer schmutzigen Bombe plante.

Zehn Jahre später wurden die linken Bürgerrechtstypen bestätigt. Der Krieg gegen den Terror höhlte unsere bürgerlichen Freiheiten aus und Amerikas erster politischer Gefangener seit Generationen hat einen Monat im Gefängnis gesessen, weil er einen unangenehmen Film über eine unangenehme Zeit drehte.

Als Charles Woods, der Vater von Tyrone Woods, eines der Navy SEALs, der in Benghazi kämpfend starb, Hillary Clinton traf, versicherte ihm die Außenministerin: „Wir werden diese Person verhaften und vor Gericht stellen, die das Video drehte.“ Und sie kriegten ihn, offiziell aufgrund von Vorwürfen gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen zu haben, inoffiziell aufgrund von Vorwürfen gewalttätige Muslime vor den Kopf gestoßen zu haben.

Die Frau, deren Politik die libysche Regierung gestürzt hat und dann ein kaum verteidigtes Konsulat in die Mitte einer Jihadisten-Stadt legte, versprach dem trauernden Vater nicht, dass die Mörder seines Sohnes bezahlen würden. Sie versprach ihm, dass der Mann, der die Mörder seines Sohnes vor den Kopf gestoßen hatte, dafür bezahlen würde. Sein Sohn sollte nicht nur das erste Opfer dieser Appeasementpolitik sein, sondern die Verfassung, die sein Sohn zu unterstützen und zu verteidigen geschworen hatte, sollte das zweite Opfer sein.

Mark Basseley Youssef ist nicht der erste Filmemacher, der von einem Demokraten im Weißen Haus ins Gefängnis geschickt wird, weil er die falsche Art Film machte und seine Außenpolitik störte. Es handelt sich um Robert Goldstein, der „The Spirit of ‘76“ machte, einen Film über die amerikanische Revolution – zu einer Zeit, als Woodrow Wilson versuchte die Amerikaner tiefer in den Ersten Weltkrieg hineinzuziehen.

Wilsons Justizministerium wies den Police Deputy Superintendent Metellus Lucullus Cicero Funkhouser in Chicago an „The Spirit of ‘76“ zu konfiszieren und Goldstein verbrachte drei Jahre im Gefängnis und starb schließlich in einem Konzentrationslager der Nazis. Sowohl Youssef als auch Goldstein machten jeder einen schlechten Film, der politisch unbequem war. „The Spirit of ’76“ war 1917 nicht willkommen und die Herkunft muslimischer Gewalt ist 2012 kein angemessenes Thema. „Geschichte ist Geschichte und Fakt ist Fakt“, gab Richter Bledsoe zu und machte trotzdem mit seinem Urteil weiter.

Goldsteins Bundesverfahren fand im Südlichen Distrikt von Kalifornien statt. Mark Basseley Youssefs Verfahren wird im Zentraldistrikt von Kalifornien stattfinden. Goldstein wurde dafür verurteilt, dass er einen Film machte, der Antagonismus und Feindseligkeit wecken sollte. Das ist der inoffizielle Vorwurf, der gegen Youssef erhoben worden ist. Goldstein wurde verurteilt, weil er die Amerikaner an die Entstehung ihres Landes erinnerte und Youssef ist schuldig sie an die Entstehung des Islam zu erinnern.

Der seltsame Zusammenfluss der Nutzung von Chicagoer Politik und kalifornischer Bundesgerichte zur Verdeckung der Nacktheit der Politik eines progressiven Präsidenten hat weniger als einhundert Jahre später einen gewissen Nachklang. Youssef und sein Videotrailer bildeten einen günstigen Sündenbock, damit progressive Politiker vermeiden konnten über den Zusammenbruch Libyens in vagabundierende Banden islamistischer Milizen und den Triumph der Al-Qaida in Nordafrika zu reden.

Nachdem Obama Youssef in jedem Forum von „60 Minutes“ über die Vereinten Nationen bis hin zum pakistanischen Fernsehen verurteilte, wurde der verhaften – nicht um die Unschuld der Muslime zu schützen, sondern die Unschuld Obamas.

„Die Innozenz der Muslime“ verantwortlich zu machen brachte kurzfristig die gefährlicheren Fragen über das zum Schweigen, was in Benghazi falsch lief und die noch gefährlicheren Fragen darüber, was mit dem Arabischen Frühling falsch gelaufen ist. Youssef, wie Goldstein, war ein Fremder und eine exzellente Wahl als Sündenbock. Wochen lang konzentrierten sich die Leute auf Youssef und seine viele Decknamen und nicht auf die Frage, warum in Benghazi Amerikaner starben.

Amerikaner starben in Benghazi aus demselben Grund, aus dem im Iran amerikanische Geiseln genommen worden waren und aus demselben Grund, aus dem Leon Klinghoffer auf der Achille Lauro ermordet worden war und US Marines in Beirut gestorben waren. Sie starben, weil ihre Regierung gegenüber Muslimen Appeasement betrieben hatte, ihren Terrorgruppen Hoffnung gegeben hatten, sie könnten ihre Ziele erreichen, wenn sie genügend Leute töten, sie im Moment ihrer größten Schwäche gerettet und dann an die Macht gehoben hatten.

Die Unschuld Obamas ist mit der Unschuld der Muslime verflochten. Wenn Muslime nicht des Terrors schuldig sind, dann auch nicht die Außenpolitik, die sie mächtig gemacht hat. Doch wenn Muslime des Terrors schuldig sind, dann sind die Politiker, die ihnen nachgegeben haben, zumindest schuldig, ihnen diesen ermöglicht zu haben. Wenn Muslime nicht des Terrors schuldig sind, dann ist Obama nicht der Mittäterschaft an ihrem Terror schuldig. Doch wenn muslimischer Terror wahr ist, dann hat der Mann, der ihnen half ihn zu entfesseln, indem stabile Regierungen gestürzt und durch islamistische Bewegungen und Milizen ersetzt wurden, Teil an ihrer Schuld.

Zensur ist nur dann wirklich notwendig, wenn die Schuld einer Regierung zensiert und ihre Politik geschützt werden soll. Und die Zensur im Krieg gegen den Terror ist nicht die Zensur der abweichenden Meinung von der Politik der Bekämpfung der Terroristen. Solcher Dissens kann in jedem Redaktionsbüro der Zeitungen und in den Büros jedes dritten Kongressabgeordneten des Nordostens gefunden werden. Es ist die von der Politik der Bekämpfung der Symptome des Terrors statt der Wurzeln des Terrors abweichende Meinung, die von der Politik den islamischen Terrorismus nicht zu bekämpfen, die zensiert und bestraft wird, die eine brennende Beleidigung ist und eine, für die man weggesperrt wird.

Im Zeitalter des Terrors sind die Gefährlichen nicht diejenigen, die den Krieg verurteilen, sondern diejenigen, die das Fehlen von Krieg verurteilen, die die Balance einer untauglichen Politik aufbringt, die versucht einen kleinen, kontrollierbaren Konflikt durch Verschließen der Augen zu einer größeren Bedrohung zu machen. Es sind diese Gefüährlichen, die zensiert werden müssen, damit wir sicher damit fortfahren können unsere Nation zu verlieren, indem wir Kriege bauen, Särge, Korane und Flüchtlinge nach Hause bringen, ohne je die Frage zu stellen, ob dies so sein sollte.

Der Krieg gegen den Terror hat nie die bürgerlichen Freiheiten derer aufgehalten, die gegen den Krieg sind, sondern die derer, die gegen den Terror sind.

1919, im selben Jahr, als Goldsteins Berufung verhandelt wurde, entschied der Oberste Gerichtshof über Schenck gegen die Vereinigten Staaten. Der Fall ist undurchsichtig, doch er hat uns einen berühmten Satz aus dem juristischen Mund von Richter Oliver Wendell Holmes gegeben: „Der strengste Schutz der freien Meinungsäußerung würde keinen schützen, der in einem Theater fälschlich ‚Feuer!‘ ruft.“

Dieser zeitlose Satz, schon lange rechtlich diskreditiert, bekam wieder Schwung, als Muslime anfingen Botschaften abzufackeln, während das Weiße Haus behauptete, der Fehler liege nicht bei seiner Außenpolitik, mit der Verbündete gestürzt und durch mörderische Islamisten ersetzt wurden, sondern bei einem Film. Experten gruben Schenk aus und begannen Aufsätze zu schreiben, die nahe legten, dass einen Muslim vor den Kopf zu stoßen so illegal sei wie in einer überfüllten Moschee „Feuer!“ zu rufen.

Nach den neuen Bürgerfreiheiten wäre das Recht eines Muslims Terroristen zu preisen, Videos hochzuladen, die für Terrorismus werben und selbst die Finanzierung terroristischer Wohlfahrtsorganisationen unter der Bill of Rights sakrosankt. Doch stelle einen Film her, der sich über Mohammed lustig macht, und plötzlich wird die Bill of Rights deine Anrufe nicht beantworten, weil du in deine neue Zelle geschleppt wirst.

In Bürgerrechtskreisen wird behauptet, der Krieg gegen den Terror habe Muslimen ihre Bürgerrechte verweigert, doch in Wirklichkeit haben Muslime Rechte gewonnen, während wir sie verloren haben. Die Balance zwischen den Bürgerreichten von Amerikanern und der Notwendigkeit die Beleidigung von Muslimen zu vermeiden, hat sich verschoben und wir alle zahlen den Preis dafür, wenn wir fliegen und bald werden wir auch zu zahlen anfangen, wenn wir reden.

Amerikas erster politischer Gefangener seit Generationen steht unter Arrest, weil er Muslime vor den Kopf stieß und als Deckmantel für die fehlgeschlagene Politik des Appeasements von Muslimen. Wenn die Geschichte etwas lehrt, dann dass wir nicht die Letzten sein werden. Je mehr Bomben hochgehen, je mehr Gebäude brennen und je mehr Fragen gestellt werden, desto mehr Youssefs werden gebraucht, um diese Fragen abzulenken und die Unschuld der Muslime und ihrer politischen Zuhälter zu schützen.

„Der strengste Schutz der freien Meinungsäußerung würde einen Menschen nicht davor schützen in einem Theater fälschlich ‚Feuer‘ zu rufen‘“, sagte Holmes und der Richter am Obersten Gerichtshof von heute, Stephen Breyer, hat angedeutet, dass einen Koran zu verbrennen als heutige Version desselben Verhaltens angesehen werden kann. Doch was, wenn einer nicht fälschlich „Feuer“ ruft, wenn es tatsächlich ein Feuer gibt? Und was, wenn das Theater-Management ihn wegschleppen lässt, weil er eine Panik verursacht, selbst während der Geruch von verbranntem Fleisch die Luft erfüllt und die roten Vorhänge um die Leinwand zu brennen beginnen?

Und was wenn, nachdem all die Leichen auf Tragen hinausgebracht werden, der Mann immer noch vor Gericht gestellt wird, weil er in einem vollen Theater „Feuer“ rief und zu seiner Verteidigung auf die Ruinen des Theaters verweist, dass es tatsächlich ein Feuer gab, nur um gesagt zu bekommen, wenn er nicht gerufen hätte, hätte es kein Feuer gegeben. „Es gab nur ein Feuer, weil die Leute in Panik gerieten“, wird ihm gesagt. „Und es gab nur eine Panik, weil Sie riefen. Sie hätten auf Ihrem Sitzplatz bleiben und warten müssen, bis die geeigneten Behörden Ihnen sagten, dass es ein Feuer gab. Und wenn die Behörden entschieden hatten, dass es kein Feuer gab, dann hatten Sie die Pflicht auf Ihrem Sitzplatz zu bleiben und zu verbrennen.“

Rufen Sie, dass der Islam gewalttätig ist und Muslime Gewalt verüben und der Brandinspektor vom Dienst für die winzige Minderheit der Feuer kommt, um Sie zu informieren, dass, hätten Sie nicht gerufen, die Typen nicht gewalttätig geworden wären. Welches Beispiel für muslimische, von selbst begonnene Gewalt Sie auch immer ausgraben mögen, der Brandinspektor wird eine Vorursache dafür finden, dass die Gewalt begann, eine von Nichtmuslimen begangene Beleidigung gegen Muslime, selbst wenn es ein Gedränge vor tausend Jahren in Spanien war, das die ganze Sache in Gang brachte.

Je mehr Feuer ausbrechen, desto mehr Brandinspektoren bestehen darauf, dass Feuer nicht anfangen, wenn nicht jemand bemerkt, dass sie anfangen und andere warnt. Je mehr Leute sterben, desto mehr hängt die moralische Autorität des Brandinspektors davon ab die Lüge auf Dauer am Leben zu erhalten, dass Feuer durch die menschliche Stimme geschürt werden. Und statt einer Feuerwehr gibt es ein Fachabteilung dafür Leute zum Schweigen u bringen, die warnen, dass ein Feuer ausgebrochen ist.

Das ist die traurige Lage unseres Kriegs gegen den Terror – eines Krieges, der dazu geführt wird die Amerikaner zu überzeugen, dass es so etwas wie muslimischen Terror nicht gibt und Muslime zu überzeugen, dass sie aufhören sollten Terroristen zu sein.

Je mehr Leute durch muslimische Gewalt sterben, desto mehr muss das Prinzip der Unschuld der Muslime hochgehalten werden, denn es ist nicht länger nur die Unschuld der Muslime, die auf dem Spiel steht, sondern die Unschuld des politischen Establishments, das weggesehen hat, während die Feuer brannten. Und ein politisches Establishment, das entschlossen ist seine Unschuld zu schützen, wird alles, aber auch alles dafür tun und politische Gefangene sind nur das Mindeste davon.

Nach den Arabischen Frühling und dem Krieg in Libyen ist es unmöglich geworden die Schuld Obamas und die Schuld der Islamisten zu entwirren. Das schmutzige Geheimnis ist: Die Brandinspektoren des Establishments sind zum Schutz entschlossen. Die Vertuschung des Gebarens des Islam ist auch zur Vertuschung ihres eigenen Verhaltens geworden. So lange der Islam Unschuld behaupten kann, können auch sie Unschuld behaupten; und diejenigen, die die Unschuld der Muslime und damit infolgedessen auch die des politischen Establishments infrage stellen, werden zu den ersten politischen Häftlingen werden.

* ACLU = American Civil Liberties Union, eine „Bürgerrechts“-Organisation, die sich vor allem zur Aufgabe gemacht hat Konservative niederzumachen und Extremisten bis Terroristen zu fördern und gutzureden.

Beobachtung von Islam-Kritikern in Norwegen

Fjordman, FrontPageMagazine, 24. August 2012

LO, der einflussreiche norwegische Gewerkschaftsbund, hat intime – mancher sagt: organische – Verbindungen zur regierenden Arbeitspartei. Zusammen haben die beiden Organisationen wohl über Genrationen das wichtigste Macht-Netzwerk des Landes gestellt. Teile von LO werden ab 2012 eine halbe Million Kronen jährlich an das Norwegische Zentrum gegen Rassismus spenden, um rechtsgerichteten Extremismus zu bekämpfen. „Gegen die multikulturelle Gesellschaft zu sein, ist, wie Breivik sagt, nichts anderes als das, was Hitler verfocht“, sagt Leif Sande, der eine der Untergruppen des LO repräsentiert.

Kari Helene Partapuoli, Leiterin den Zentrums, das bereits jedes Jahr Millionen an direkter staatlicher Unterstützung erhält, sagt, das Geld werde zum Teil auf die Kartierung internationale Netzwerke sein, die gegen Multikulturalismus sind. Partapuoli warnte früher vor den Gefahren „unterbewussten“ Rassismus; sie erklärte, es gäbe in jedem von uns einen Rassisten. Sie erklärte allerdings nicht, welche Art von mentalem Exorzismus benötigt wird, um unsere inneren rassistischen Dämonen auszutreiben. Shoaib Sultan, ehemaliger Generalsekretär beim Islamischen Rat Norwegens, arbeitet derzeit für sie als Berater, wie man mit Extremisten umgeht, die sich gegen die Kolonisation ihres Landes durch Masseneinwanderung aussprechen.

Ende 2011 gab es eine Demonstration gegen Rassismus in Youngstorget in Oslo, die vom LO vorbereitet wurde. Ihr mächtiger nationaler Führer Roar Flåthen versprach, dass die Gewerkschaften unerbittlich gegen Rassismus und Intoleranz in der gesamten Gesellschaft und am Arbeitsplatz kämpfen werden. „Wir wollen eine multikuturelle Gesellschaft. Das bereichert“, sagte er der Menge. Flåthen ist auch Politiker der Arbeitspartei und sitzt im Vorstand von A-pressen, einer großen nationalen Medienfirma, die teilweise vom LO kontrolliert wird und die einziger oder Teil-Eigentümer Dutzender lokaler und regionaler Zeitungen ist.

Von den Führern der LO ist bekannt, das sie den Premierminister beraten – Kritiker sagen: in anweisen – wie er mit gewissen sensiblen politischen Themen umgehen soll, besonders wenn der Premier von der Arbeitspartei gestellt wird. Obwohl ein paar kritische Kommentare dazu zu hören sind, wird dieser Zustand in Norwegen als akzeptabel angesehen.

Nach Breivik ist der Autor Øyvind Strømmen als einer der „führenden Experten“ des Landes in Sachen Antijihad-Bewegungen bejubelt, was bei denen von uns, die diese tatsächlich gut kennen, lautes Gelächter auslöst. Er hat sogar die Polizei sowie Justizminister Grete Faremo von der Arbeitspartei darüber belehrt, wie man die Überwachung mutmaßlicher Extremisten im Internet verstärkt, die der Einwanderungspolitik der Arbeitspartei kritisch gegenüber stehen.

Traurigerweise werden sie sich auch nicht sonderlich viel Opposition von anderen politischen Parteien zu dieser Politik gegenüber sehen. Erna Solberg, die Führerin der Konservativen Partei Norwegens, fordert ebenfalls härteres Vorgehen zur Bekämpfung von „Hass“. Sie hat koordiniertes Handeln in allen Segmenten der Gesellschaft gefordert, von Schulen bis zur Polizei, um „Rassismus und Extremismus“ jeder Art und Form auszumerzen. Hier wird impliziert, dass „Rassismus“ die Opposition zu Masseneinwanderung bedeutet.

Solberg hat Jahre lang zu fortgesetzter und zunehmender Masseneinwanderung ermutigt und pries die wunderbare „Vielfalt“, die sie angeblich dem Land bringt. Darüber hinaus hat sie die Gründung eines Scharia-Rats gefordert, damit örtliche Muslime mit staatlicher Genehmigung das islamische Recht in Familienangelegenheiten nutzen können; sie warnte, dass Muslime in der westlichen Welt heute in einer Art belästigt werden, die der Art gleicht, wie Juden während des Aufstiegs der Nazis in den 1930-er Jahren behandelt. Das wurde nicht von einer Sozialistin gesagt, sondern von der Führerin der so genannten konservativen Oppositionspartei in Norwegen.

Øyvind Strømmen tritt dafür ein regelmäßigere Polizeipatrouille im Internet zu betreiben, um fiese Inernetseiten zu beobachten, die den Islam oder Masseneinwanderung kritisieren. Er belehrte die wichtige Kommission 22. Juli über die angeblichen Gefahren islamophobischen Rechtsextremismus. In der Tageszeitung Vårt Land warnte er davor, den gefährlichen faschistischen Extremisten, die dem Islam, dem Multikulturalismus und der Masseneinwanderung kritisch gegenüber stehen, zu viel Zugang zu den Massenmedien zu geben.

Das staatlich finanzierte Zentrum gegen Rassismus definierte in einem Bericht vom Mai 2012 „Islamophobie“ – zusammen Anti-Einwanderungs-Gesinnung/Fremdenfeindlichkeit und Neonazismus – ausdrücklich als einen der Hauptzweige zeitgenössischen Rechtsextremismus; es wurde behauptet, dass „die meisten Rechtsextremisten den Islam hassen“ und dies Angst dem Unbekannten zuschreiben.

Neben Øyvind Strømmen war einer derer, die zu dem Bericht beitrugen, Doktorand Anders Ravik-Jupskås. Er schrieb über „radikale, rechtsgerichtete Populisten“ wie den bösen Geert Wilders und seiner Freiheitspartei in den Niederlanden, die Wahren Finnen in Finnland oder die Schweizerische Volkspartei in der Schweiz. Ein weiterer Mitwirkender war Kristian Bjørkelo, ein Folklorist mit ausdrücklichem persönlichen Interesse an politischem Extremismus, Kannibalismus und der Geschichte des Vibrators als Sex-Spielzeug. Unklar ist, wie ihn das zu einem Experten für mit dem Islam in Verbindung stehenden Fragen macht, aber er ist sehr besorgt wegen der Antijihadisten und den vielen angeblichen Gefahren, die sie für eine zivilisierte Gesellschaft darstellen.

Das Zentrum gegen Rassismus argumentiert, den Begriff „Dhimmi“ zu erwähnen ist ein Zeichen von Extremismus, obwohl er ein absolut legitimes arabisches Wort ist, das in religiösen islamischen Texten verwand wird. Offenbar ist das bloße Zitieren von Texten der Muslime selbst ein Zeichen von „Islamophobie“ und infolgedessen Rechtsextremismus. Sie fördern auch die alte Lüge, dass „Jihad“ nicht Heiliger Krieg bedeutet, sondern nur „Ringen“ und legen nahe, dass der Begriff Heiliger Krieg im Islam gar nicht existiert. Die mächtige Organisation Expo verbreitet in Schweden ähnliche Desinformation.

Der Begriff Jihad bedeutet genau das, was er zu bedeuten scheint: Heiliger Krieg, um die islamische Vorherrschaft und die Herrschaft des Scharia-Rechts, letztendlich weltweit, zu errichten. Es ist war, dass es auch nicht gewalttätige Aspekte dieses Kampfes gibt, doch das gilt für alle Kriege gleichermaßen. Kriegsführung hat seit vor Sun Tzu und „Die Kunst des Krieges“ im antiken China aus bewaffnetem Kampf bestanden, der mit geschickter Propagandanutzung, Diplomatie und Desinformation zur Verwirrung des Feindes kombiniert wurde. Diese unterschiedlichen Aspekte des Kampfes ergänzen einander, aber Propaganda ersetzt den bewaffneten Kampf nicht.

Westliche Behörden möchten uns heute glauben lassen, dass nur „militante Islamisten“ unsere Feinde sind und wir mit „moderaten Islamisten“ wie der Muslimbruderschaft kooperieren sollten; dazu müssen wir sorgfältig ignorieren, dass Sayyid Qutb (ein MB-Ideologe) viele Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Qaida inspirierte. Jetzt mit der Muslimbruderschaft zu kooperieren, wäre vergleichbar mit der Zusammenarbeit mit „moderaten Nazis“ wie Joseph Goebbels im Zweiten Weltkrieg.

Das Zentrum gegen Rassismus, Kari Helene Partapuoli, Mari Linløkken, Rune Berglund Stehen und Shoaib Sultan argumentieren in einem Aufsatz zugunsten einer verstärkten Überwachung von Internetseiten durch die Polizei und die Sicherheitsdienste, die von Rechtsextremisten und Islamophoben regelmäßig besucht werden, was sie für weitgehend dasselbe halten. Sie treten für ausgedehnte Möglichkeiten zur Registrierung von Menschen ein, die nicht gewalttätige, aber „fremdenfeindliche“ Meinungen zum Ausdruck bringen.

Partapuoli und Berglund Steen behaupteten später, sie würden nicht für die Überwachung von Kritikern der Masseneinwanderung oder des Islam eintreten, obwohl ihr Bericht vom Mai 2012 genau das angibt. Vertreter des norwegischen Polizei-Sicherheitsdientes wie Lassen Roen haben ebenfalls ihr Interesse an mehr Überwachung bekundet.

Im August 2012 veröffentlchten Shoaib Sultan, Kari Helene Partapuoli und Rune Berglund Steen ein weiteres Zeitungsessay, in dem ausdrücklich erklärt wurde, dass die Sicherheitsdienste „enorm verstärkt“ den Schwerpunkt darauf legen sollten ein Auge auf diejenigen zu halten, die in irgendeiner Weise Opposition gegen Masseneinwanderung formulieren, insbesondere – so betonten sie – „auf Antiislamisten“.

Janne Kristiansen war von 2009 bis 2012 die Chefin des norwegischen Polizei-Sicherheitsdienstes (PST), erhielt aber massive Kritik wegen des Versagens des PST bei der Verhinderung von Breiviks Massaker und wurde wegen eines kleinen Fehlers, den sie hinterher machte, zum Rücktritt gezwungen. Bis zum Tag ihres Rücktritts blieb sie dabei, dass trotz Breivik die bei weitem größte Terrorgefahr für unsere Gesellschaft immer noch von militant islamischen Gruppen ausgeht. Das war nicht das, was die multikulti-Massenmedien hören wollten, also drängten sie darauf, dass sie entfernt wurde und hatten damit schließlich Erfolg.

Kristiansens Nachfolgerin als Leitung des Inlandsgeheimdienstes des Landes ist eine weitere Frau, marie Benedicte Bjørnland, die ganz auf der Linie der skandinavischen Politik der Förderung von Gender Equality liegt. In NRK Dagsrevyen, der größten Fernseh-Nachrichtensendung Norwegens, erklärte sie, die Sicherheitsdienste hätten „Antijihadismus“ und antiislamische Bewegungen zu einer höheren Priorität für polizeiliche Überwachung machen sollen. Das wird in Zukunft zweifellos korrigiert werden.

Die von der Regierung ernannte Kommission 22. Juli begutachtete alles, was mit den Anschlägen von 2011 zu tun hatte. Ihr offizieller Bericht wurde am 13. August 2012 veröffentlicht und kritisierte heftig die inadäquate Reaktion auf diese Anschläge durch die Polizeibehörden. Der Bericht (Kapitel 4, pdf) spricht von „Rechtsextremisten und Anti-Islamisten“ als fast synonym und erwähnt „antiislamische“ Einstellungen als mögliches Zeichen gefährlichen Extremismus, wofür insbesondere Øyvind STrømmen als einer ihrer hochverehrten „Experten“ zum Thema in den Mittelpunkt gestellt wurde. Der norwegische Polizei-Sicherheitsdienst (PST) äußerte in einem Bericht über mögliche Sicherheitsbedrohungen im März 2012 ähnliche Ansichten.

Hier tritt ein beunruhigendes Muster auf: Masseneinwanderung, einschließlich muslimischer Einwanderung, wird wie bisher weiter gehen, doch die Behörden werden härter gegen Kritiker dieser Politik vorgehen. Friedliche Anti-Islamisten werden fast genauso bedroht wie militante Muslime und die Überwachung von Islam-Kritikern wird intensiviert. Das scheint der traurige, aber nicht wirklich überraschende Trend in mehreren westlichen Ländern zu sein. Das geschieht zur gleichen Zeit, zu der westliche Regierungen den Aufstieg der Muslimbruderschaft unterstützen und die internationale Ausbreitung des islamischen Scharia-Rechts begünstigen.