Die Verschwörer und die Täter von Mumbai

Der pakistanische Sicherheitsexperte Zaid Hamid tönte schon kurz nach den Massenmorden von Mumbai, diese seien von „westlichen Zionisten und Hindu-Zionisten“ geplant worden. Diese irre Äußerung veranlasste jetzt Yaakov Kirschen zu der folgenden Karikatur:

Der Krieg gegen die Zivilisation

Melanie Phillips, diary, 30. November 2008

Die Gräuel in Mumbai haben Reporter und Kommentatoren sich mit Erklärungen abquälen lassen. Warum Indien? War es eine lokale Terrorgruppe oder Al-Qaida? Warum wurden Amerikaner und Briten herausgegriffen, wenn sie im Bahnhof auch auf Inder schossen? Warum eine seltsame jüdische Organisation angreifen? Und so weiter. Sie wissen nicht weiter, weil sie es immer noch nicht begreifen. Die Gräuel demonstrierten kristallklar, worum es im islamistischen Krieg geht – und die westlichen Kommentariat begriff es nicht, weil einfach abgelehnt wird anzuerkennen, selbst jetzt noch, was dieser Krieg tatsächlich ist. Er entstammt NICHT bestimmten Gründen zur Klage. Er wurzelt NICHT in „Verzweiflung“ wegen Palästina. Er ist KEINE Reaktion auf den Krieg im Irak. Er ist ein Krieg, der im Namen des Islam gegen Amerika, Großbritannien, Hindus, Juden und all jene geführt wird, die es ablehnen sich der islamischen Eroberung zu unterwerfen. Die Gräuel von Mumbai informieren uns sehr klar über eine Reihe von Dingen:

  • Die Islamisten wollen so viele Amerikaner, Briten, Hindus und Juden wie möglich ermorden. Der Grund ist, dass sie einen totalen Krieg gegen die Zivilisation führen.
  • Sie sonderten Amerikaner, Briten UND Inder im Finanzherz Indiens aus, um die immer wichtiger werdende strategische Allianz zwischen Indien und dem Westen auseinanderzubringen.
  • Sie unternahmen zusätzlich einiges, um ein Zentrum strenggläubiger Juden herauszugreifen. Rabbi Holtzberg und seine Frau Rivka wurden nicht wegen Palästina ermordet, sonder einfach, weil sie Juden waren. Das ist so, weil der Hass auf Juden für den Hass der Islamisten auf den Westen – und auf Israel – fundamental ist.
  • Die Islamisten zeigten einen Grad an Organisation und Koordination, der eher Stoßtrupp-Angriffen einer Armee gleicht als einer terroristischen Tat.
  • Sie haben die Kapazitäten nicht nur Massenmord zu begehen, sondern der Wirtschaft eines Landes tödlichen Schaden zuzufügen.
  • Wenn sie das in Mumbai tun können, können sie es in London oder anderen britischen Städten tun; die Infrastruktur des islamistischen Terrors ist in Großbritannien weit umfassender entwickelt und die Behörden sind angesichts dessen, was sie in ihrer Mitte zu wachsen erlaubt haben, gelähmter als irgendwo anders im Westen.

Und doch kratzt sich der Westen immer noch den Kopf.

Die miese Tour der muslimischen Apologeten des Terrors

Ein Artikel eines Bloggers aus London namens Muhammad al-Arabi, der auch in der auf dem Google News-Index stehenden Internetseite Redress abgedruckt wurde, zeigt, wie „moderat“ Terrorunterstützer simultan sagen können wie furchtbar die Anschläge von Mumbai sind und gleichzeitig die Opfer dafür verantwortlich machen.

Aber warum Indien? Die Antwort ist aus meiner Sicht sehr einfach. Seit den frühen 1980-ern sind die Beziehungen zwischen Indien und dem rassistischen zionistischen Gebilde, das als „Israel“ bekannt ist, immer enger geworden, wobei die Verteidigungs- und Geheimdienst-Zusammenarbeit ganz oben auf der bilateralen Agenda stehen. Gleichzeitig hat Indien im Verlauf desselben Zeitraums seine Außenpolitik von Russland und der Dritten Welt weg und hin zu den USA und ihren britischen Lakaien hin wegfokussiert.

Für unzufriedene indische Muslime – oder Kaschmiris oder Pakistanis, falls es tatsächlich eine pakistanische Verbindung geben sollte – ist Indien das südasiatische Symbol der kritischen Masse des Bösen, das von den USA und Großbritannien in Palästina, dem Irak und Afghanistan angesammelt wurde.

Das macht mich wirklich traurig. Denn erstens sind können die Ziele in Mumbai – unschuldige Zivilisten – nicht für die Kurzsichtigkeit und Dummheit der indischen Regierung verantwortlich gemacht werden oder, im Fall der ausländischen Touristen, für die Politik der Marionetten Israels in Washington und London.

Es macht mich auch traurig, weil, wenn ich an Indien denke, ich an Gandhi denken möchte, an Nehru und die Blockfreien-Bewegung der 1960-er und 1970-er, nicht an Rassismus, Zionismus, Imperialismus und pure Gier.

Unglücklicherweise scheint es so, dass ein Ergebnis der Verbrechen in Mumbai so aussieht, dass Indien weiter in die Arme der Teufel getrieben wird. Doch, wie das Sprichwort sagt, „wenn du mit dem Teufel tanzt, wirst du verbrannt werden“.

Traurigerweise, das haben wir in Mumbai gesehen, sind die, die den Preis für die unbesonnene Politik bezahlen, die Unschuldigen.

Hier sehen wir das Ausmaß der muslimischen „Moderatheit“. Während sie vorgeben über das Sterben Unschuldiger zu weinen, ist es in ihrer verdrehten und krank machenden Weltsicht in keienr Weise der Fehler der Terroristen – es liegt insgesamt daran, dass der Opferstaat Dinge getan hat, die die Terroristen abscheulich finden.

Wir haben in der Vergangenheit schon zahllose Male gesehen, was wirklich gemeint ist: Muslimischer Terrorismus ist ein natürliches Phänomen, eines, das auf keinen Fall bekämpft werden kann, weil es so unvermeidlich ist wie dass die Nacht dem Tag folgt. Wie können Muslime dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagen – sie werden von Verbrechen wie Indiens Außenpolitik dazu getrieben! Sie haben keine Wahl! Sie haben keinen freien Willen! Sie sind wie Tiere, die instinktiv handeln und nicht unabhängig denken können!

Da also die muslimischen Apologeten ihre Mitmuslime als untermenschlich definiert haben, die vollkommen unfähig dazu sind wie normale Menschen zu denken, geht die Verantwortung dafür sie unter Kontrolle zu halten auf die erwachsene Welt über. Dieser moralische Zwerg sagt, dass, da Indien weiß, dass muslimische Tiere Indien angreifen werden, weil es seine außenpolitischen Interessen verfolgt, Indien von den extremistischen muslimischen Horden (nein, nicht von dem intellektuellen Kolumnisten, sondern von seinen unglücklichen animalischen Glaubensbrüdern, die „Extremisten“ genannt werden) in Geiselhaft gehalten werden sollte und Indien müsse tun, was die Tiere verlangen.

Da sie über keine unabhängige Denkfähigkeit verfügen, tragen sie keine Verantwortung. Aber der Westen kann sie nicht wie Tiere behandeln, denn das würde sie erniedrigen. Nein, sie sind nicht denkende Tiere, die mit Respekt behandelt werden müssen – sonst würden sie dich töten!

Es ist der pure Zufall, dass die nicht denkenden Tiere dasselbe wollen, das ihre „moderaten“ muslimischen Brüder auch wollen und dass daher diese „Intellektuellen“ wollen, dass der Westen auf diese Tiere auf eine Art und Weise reagiert, die ihre eigenen politischen Interessen voran bringt.

Was verblüfft: Dieser Subtext, das, was sie wirklich meinen, dass islamische Extremisten auf natürliche Weise handeln, wenn sie tollwütig Menschen angreifen, im gesamten Westen so endemisch ist, dass dies schockierend erscheint, wenn man sich die von ihren liberalen und „moderaten“ muslimischen Freunden abgegebenen Rechtfertigungen einmal richtig ansieht.

Mumbai-Massaker: Sind alle schuld?

Phyllis Chesler, FrontPageMag.com, 2. Dezember 2008

Die islamischen Terroristen erzählen uns weiter, dass ihre barbarischen Massaker und Mord-Bombenanschläge im Namen des Islam ausgeführt werden. Muslimische Organisation bestehen weiter darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Und selbst, während ziviles Blut nach Gerechtigkeit schreit oder nach Sicherheit, warnt uns die Intelligenzija, dass weder die Muslime noch der Islam das Problem sind, sondern die amerikanische Außenpolitik und der Zionismus das wirkliche Problem sind. Die westlichen Mainstream-Medien weigern sich die Barbaren beim Wort zu nehmen, um nicht des „Rassismus“ oder der „Islamophobie“ beschuldigt zu werden.

Auf der Titelseite einer der jüngsten Ausgaben der New York Times z.B. beschrieben die Reporter zur Berichterstattung über das Mumbai-Massaker die Terroristen nicht als „islamische Terroristen“. Statt dessen bezeichneten sie sie als „Militante aus Pakistan“, „Militante“, „Bewaffnete“, (fünf- oder sechsmal), „Angreifer“ und „Verdächtige“. Sie zitieren Präsident Bush, der sie als „Killer“ bezeichnete. Sie zitieren den Kopf der indischen National Security Guards, der sie Terroristen nannte. Ein – oder zweimal erwähnen sie Indiens „Verletzbarkeit durch Terrorismus“, aber sie verbinden nicht Islam, Islamismus oder fundamentaler Islam mit dem Terrorismus.

Dieser Missbrauch von Sprache, selbst for einen angeblich noblen Zweck, wird uns nur weiter verwirren und eine kollektive Antwort auf die islamischen Terrorangriffe gegen Zivilisten verlangsamen.

Martha Nussbaum schreibt in der Los Angeles Times, dass auch Hindus Muslime massakrieren und verweist auf das furchtbare Gemetzel an Muslimen in Gujarat. Dorothy Rabinowitz vermerkt im Wall Street Journal, dass Deepak Chopra (!) in einem Fernseh-Interview rasch die US-Außenpolitik für das Mumbai-Massaker verantwortlich machte, nicht islamischen Fundamentalismus und Terrorismus; als das in Frage gestellt wurde, gab er genial zu, dass an dem Massaker in Wirklichkeit „jeder schuld“ sei.

Jeder ist schuld; außer muslimischen fundamentalistischen Terroristen.

Nach Angaben des heutigen Wall Street Journal antworteten die gut vorbereiteten Terroristen, als sie von einigen ihrer Gefangenen gefragt wurden, warum sie das tun: „Erinnert ihr euch an Babri Masjid?“ (Das ist eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert, die von Indiens erstem muslimischen Mughal-Kaiser gebaut und von hinduistischen Radikalen 1992 zerstört wurde.) Und: „Erinnert ihr euch an Godhra?“ (Das ist eine Stadt in dem indischen Staat Gujarat, wo religiöse Krawalle sich 2002 zu einem antimuslimischen Pogrom entwickelten.)

Gut. Wenn das ein rein hinduistisch-muslimischer Kampf ist – warum richtet man dann Juden hin? Warum fragt man nach amerikanischen und britischen Staatsbürgern? Und warum schickt man junge Männer, die so naiv sind, dass sie tatsächlich erwarten lebend da rauszukommen und den Weg über See für ihren Rückweg auf einer Karte vorbereitet hatten?

Ich schätze den Wunsch zu deeskalieren, was bereits ein heftiger Religionskrieg zwischen Indien und Pakistan und Bangladesh ist, zwischen Hindus und Muslimen. Es ist wahr: Die Mehrheit er muslimischen Bürger Indiens sind keine Terroristen und sollten nicht als solche behandelt werden; die meisten der muslimischen Bürger Pakistans sind ebenfalls keine Terroristen. Ich bin sicher, dass viele sehr charmant sind, leise sprechend und persönlich friedlich. Kein Zweifel, auch sie sind von islamischen, terroristischen, militanten Angreifern und Mördern eingeschüchtert, werden von ihnen als Geiseln gehalten, wirtschaftliche, sozial und psychologisch, die auch in Pakistan Bewaffnete sind.

Das Problem: Wenn die guten Muslime sich dem islamistisch-fundamentalistischen Terrorismus nicht entgegenstellen, gefährden sie nicht nur sich selbst stärker, sondern den Rest von uns auch. Sich ihm entgegenzustellen ist riskant und könnte einschließen … den Islam zu verlassen, bis er friedfertiger wird oder bis alle führenden Mullahs Fatwas gegen islamisch-militante Angreifer ausgeben, die ihre Nachbarschaft und den Rest des Planeten in Furcht versetzen.

Wenn diese grausamen Taten gegen den historischen Islam uns gegen den Koran stehen, warum verurteilen die Mullahs sie dann nicht – und das im Namen des Islam? Lasst sie fordern: Keine weiteren Angriffe gegen Juden und ander Ungläubige, keine weiteren Angriffe gegen Muslime einer anderen Sekte. Wenn die Mullahs in Saudi-Arabien, Pakistan, dem Iran und Afghanistan das nicht tun, sollten wir besser die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen und handeln, um uns zu verteidigen und den islamischen Terrorismus viel effektiver auszumerzen.

Das Ziel sind wir

Elder of Ziyon, 28. November 2008

Die Welt hat in den letzten Jahren eine Menge von „Islamophobie“ gehört. Seit 9/11 hat die muslimische Gemeinschaft auf jeden islamische Terroranschlag mit Äußerungen reagiert, mit denen der Westen dringend gewarnt wird dieser fürchterlichen Krankheit der Islamophobie nicht zu erliegen, wobei diese Abscheulichkeit oft auf die gleiche Stufe wie die Terroranschläge selbst gestellt wurden.

Es gibt zwar im Westen unzweifelhaft Diskriminierungen von und Angst vor Muslimen, aber sie leben nicht als Ziele für Anschläge. Ein Muslim kann in New York Mississippi, London, Rom oder Moskau die Straße entlang gehen, in voller muslimischer Kleidung, ohne Angst, dass er angegriffen wird, weil er oder sie Muslim ist. Er muss sich keine Sorgen darüber machen, ob er in eine Situation kommt, wo er wegen seines Namens oder seiner Nationalität zur Geisel wird oder jemand ihm den Pass abnimmt oder ihn tötet.

Sie könnten sich Sorge machen, dass sie bestimmte Arbeitsplätze nicht bekommen oder als seltsam angesehen werden. Aber sie müssen keine Angst um ihr Leben haben.

In Mumbai waren die Ziele klar: Amerikaner, Briten, Israelis und Juden. Die Terroristen unternahmen alles, um genau diese Gruppen zu treffen; Monate lang kundschaftete sie Ziele aus, die den Schaden für diese Gruppen maximieren würden und ihr Handeln während der Angriffe beweisen das.

Islamophobie ist ein Witz verglichen mit den realen Ängsten um ihr Leben, die Westler in vielen Ländern weltweit haben. Der einzige Zweck des Terrors besteht darin, genau diese Art von Angst einzuimpfen. Und die Terroristen haben ihre Ziele klar gemacht.

Von „Islamophobie“ zu reden, als sei diese ein reales, drängendes, weltweites Problem, ist nicht nur irreführend – es ist ein gezielter Versuch den islamischen Terror klein zu reden und von ihm abzulenken, der die tatsächliche Plage ist, die ausgemerzt werden muss. Wenn der Terror aufhört, wird die relativ geringe Menge an Diskriminierung gegen den Islam ebenfalls aufhören. Die Leute, die vorgeben, dass „Islamophobie“ ein großes Problem ist, sind Teil des Problems.

Terror in Mumbai

In Indien erleben wir gerade etwas, das wir in Israel bzw. bei den pal-arabischen Terroristen schon lange kennen: Um weit gestreuten „Widerstand“ (=Terror) vorzuspielen, wird eine neue „Widerstandsgruppe“ nach der anderen gegründet, die eine Vielfalt vorspiegeln sollen, die gar nicht existiert. Oder es wird eine Gruppe „gegründet“, der ein „einheimischer“ Name verpasst wird, um die Steuerung und Finanzierung aus dem Ausland zu tarnen. Yaakov Kirschen hat’s in seiner Karikatur vom Freitag auch so beschrieben: