Arabische/muslimische Einwanderung ins Heilige Land

American Zionism, Elder of Ziyon, 24. Juni 2019

Arabische/muslimische Immigration ins Heilige Land

Teil 1 – Bosnien, Algerien, Marokko und Ägypten

Wir wissen eine Menge über jüdische Immigration ins Heilige Land, weil die Osmanen und dann die Briten derart gute Arbeit leisteten Juden draußen zu halten, dass das weltweit in den Nachrichten stand. Aber was ist mit der arabischen/muslimischen Immigration ins Heilige Land in derselben Zeit? Das übliche Narrativ, das sie online lesen, lautet, dass die Juden Ende des 19. und im frühen 20. Jahrhundert ankamen, aber dass die „Palästinenser“ von Anbeginn der Zeiten dort waren. Stimmt das?

Wenn sie je Zeit in den sozialen Medien mit Gesprächen über Israel verbracht haben, ist Ihnen vielleicht dieses Zitat von Robert Kennedy begegnet:

„Die Juden zeigen mit Stolz auf die Tatsache, dass mehr als 500.000 Araber in den 12 Jahren zwischen 1932 und 1944 nach Palästina kamen, um von den Lebensbedingungen zu profitieren, die es in keinem anderen arabischen Staat gab…“

Briten von beiden Seiten gehasst. Robert Kennedy, Sonderautor  für die Post, betroffen von der Antipathie, die von Arabern und Juden gezeigt wird.

Kennedy, ein junger Mann, der gerade erst das College abgeschlossen hatte und weiser war, als ein Alter vermuten ließ, machte die Bemerkung nach einer Reise ins Heilige Land im März 1948 – nach dem UNO-Teilungsplan für das Mandat Palästina und vor dem Abgrund des den israelischen Unabhängigkeitskriegs, der im Mai begann. Das Zitat erschien in der Boston Post in einer Artikelreihe über seine Erfahrungen auf der Reise. Kennedy unterstützte den noch nicht gebildeten Staat Israel und das jüdische Volk und das ist das, was schließlich zu seiner Ermordung 1968 führte.

Ich habe oft über dieses Zitat nachgedacht. Ich bin sogar in den sozialen Medien darauf verwiesen worden. Aber ich habe wenig an Unterstützung für diese Äußerung gesehen. Sind Araber wirklich nach Palästina eingewandert, um von den verbesserten Lebensbedingungen dank der zionistischen Unternehmen zu profitieren? Immigrierten sie überhaupt nach Palästina? Könnte ich irgendwelche Beweise arabischer/muslimischer Zuwanderung ins Heilige Land im 19. und frühen 20. Jahrhundert finden? Ich begann historische Dokumente zu studieren, um zu sehen, ob Juden das einzige Volk waren, das ins Land Israel einwanderte oder schlossen sich Araber an? Als sich die Umstände im Heiligen Land verbesserten, kamen in der Tat Araber/Muslime aus dem gesamten Mittelmeerraum, anderen Teilen der Levante, Ägypten und sogar aus Europa in derselben Zeit wie die Juden. Sie immigrierten, bauten Kolonien und wurden schließlich eine Komponente des Volks, das sich schließlich Palästinenser nannte. Hier sind ein paar dieser Geschichten. Dieser Artikel ist Teil eins dessen, was ich entdeckte.

Eine bosnische Mulim-Kolonie in Caesarea

Murray’s Handbooks for Travellers (Murray Handbücher für Reisende) gehörten zu den ältesten und am meisten respektierten Reiseführern in Europa. Ihre Führer waren gut recherchiert und wenn nötig überarbeitet. Ihr erster Führer zu Syrien und Palästina erschien 1858. In der Ausgabe von 1903 berichten sie, dass sich 1883 eine Kolonie bosnischer Muslime in der antiken Küstenstadt Caesarea niederließ (S. 202). Später erklärt er, dass die bosnischen Kolonisten Bautätigkeiten betrieben (S. 205).

… Eine Kolonie bosnischer Muslime siedelte hier 1888, die  aus ihrem Heimatland flohen, als es von Österreich annektiert wurde; …

Es klingt gewiss nicht so, als hätten sie geplant irgendwohin zu gehen. Sie bauten als Gesellschaft. Eine Frage bleibt aus dem Absatz. Murrays Führer erwähnt, dass die Kolonie von Malaria verheert wurde und dass sie vielleicht untergegangen wäre. Ist sie wegen Malaria ausgestorben?

Wenn Sie je in Europa eine Reise unternommen oder sich eine Reise aus Europa angesehen haben, dann stehen die Chancen gut, dass Sie mit Thomas Cook zu tun hatten. Als eine der bekanntesten Reiseagenturen der Welt, die fast 200 Jahre in die Vergangenheit zurückreicht, ist Thomas Cook ein Name, dem die Leute vertrauen. Auch sie produzierten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Reiseführer. 1907, vier Jahre nach dem Führer von Murray, veröffentlichten sie Cook’s Tourists‘ Handbook to Palestine and Syria (Cooks Touristenhandbuch für Palästina und Syrien). Im Abschnitt für Caesarea erwähnten sie ebenfalls, dass bosnische Immigranten in Caesarea lebten und „Häuser zwischen Ruinen haben“, den Ruinen der antiken Stadt (S. 169).

… Ein paar bosnische Exilanten haben Häuser inmitten der Ruinen…

Baedeker ist in der ganzen Welt für seine Reiseführer bekannt. Sie sind in der internationalen Reisewelt derart allgegenwärtig, dass der Name Baedeker in Wörterbüchern die Bedeutung „Reiseführer“ erhielt. In der Ausgabe von 1912 des Baedeker-Handbuch für Reisende Palästina und Syrien wird im Abschnitt über Caesarea erwähnt: „Bosnier haben hier seit 1884 gesiedelt und können raue Nachtlager anbieten, sollte Bedarf bestehen.“ (S. 237) Das war neun Jahre, nachdem Murray sie erwähnte, fünf Jahre nach Cook.

Der Exkurs nach Caesarea kann nur bei trockenem Wetter mit einem Wagen gemacht werden. Von der Brücke über den Nahr ez-Zerky (s. oben) erreichen wir die Ruinen in eineinhalb Stunden. Bosnier haben hier seit 1884 gesiedelt und können raue Nachtlager anbieten, sollte Bedarf bestehen.

Sie waren nicht nur immer noch in Caesarea, sondern sie waren die einzige Gruppe, von der erwähnt wird, dass sie in der Stadt Schlafgelegenheiten zur Verfügung stellten. Offensichtlich erlosch die bosnische Kolonie nicht und höchstwahrscheinlich wuchs sie, wurde schließlich in die Gemeinschaft absorbiert, die sich dann später Palästinenser nennen sollte.

Kolonien aus Nordafrika

Die Maghrebiner Jerusalems

In der Ausgabe des Baedeker Handbuchs für Reisende Palästina und Syrien von 1876 heißt es bezüglich der Bevölkerung der Stadt Jerusalem: „Zu den muslimischen Arabern gehört eine Kolonie Afrikaner (Moghrebiner).“ (S. 162) Die Maghrebiner sind Muslime aus Nordafrika, zumeist Marokko, Tunesien und Algerien; sie sind entweder Araber oder Berber. Von den Europäern wurden sie zuvor als Mauren bezeichnet. In der Baedeker-Ausgabe von 1894, achtzehn Jahre später, wird dieselbe Aussage über die Maghrebiner-Kolonie wiederholt und erwähnt, dass von 40.000 Einwohnern Jerusalems 7.560 Muslime sind, darunter diese Gemeinschaft.

Nach Angaben der üblichen Schätzung zählt die Bevölkerung 40.000 Seelen (gemäß Liévin 1887 rund 43.000). Von diesen sind 7.560 Muslime, 28.000 Juden, 2.000 Lateiner, 150 Vereinte Griechen, 50 Vereinte Armenier, 4.000 orthodoxe Griechen, 510 Armenier, 100 Kopten, 75 Äthiopier, 15 Syrer, 300 Protestanten. Zu den Arabern gehört auch eine Kolonie Afrikaner (Moghrebiner). Die unterschiedlichen Nationalitäten sind durch ihre Kleidung unterscheidbar. (vgl. S. lxxxv)

Die Ausgabe von Cook’s Tourists‘ Handbook to Palestine and Syria von 1907 führt die Bevölkerung von Jerusalem mit 50.000 an, darunter 12.000 Muslime und unter diesen „eine Kolonie Afrikaner aus Marokko“ (S. 65).

Die Baedeker-Ausgabe von 1912 erwähnt ebenfalls nordafrikanische Maghrebiner nahe der Westmauer in Jerusalem, nur diesmal sind sie von einer Kolonie zu Einwohnern der Stadt aufgestiegen.


Wenn die Kolonie mindestens 36 Jahre lang existierte und die Mitglieder in die Gesamtbevölkerung absorbiert wurden, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie schließlich Teil des zukünftigen palästinensischen Volks wurden.

Die Algerier Palästinas

Emir Abdelkader war ein erstaunlicher Mann. Er war ein religiöser und militärischer Führer aus Algerien, der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Rebellion gegen die französische Besatzung Algeriens in Szene setzte. Er scheiterte schließlich und war gezwungen mit seinen Anhängern in die Türkei zu fliehen; schließlich ließ er sich in Damaskus in Syrien nieder, wo er den Rest seiner Tage lebte. In der Ausgabe des Cook’s Tourists‘ Handbook to Palestine and Syria von 1907 wird auf Seite 286 erwähnt, dass ein Teil der Bevölkerung von Safed in Nordgaliläa, einer der vier heiligen Städte des Judentums in Israel, eine große Zahl Muslime waren, darunter Algerier, die Abdelkader nach der fehlgeschlagenen  Rebellion ins Exil folgten. Diese Episode ist aus zwei Gründen interessant. Der erste lautet, dass wir schriftliche Beweise haben, dass es Nordafrikaner gab, die eine Gemeinschaft in Safed hatten. Der zweite lautet: Wenn Abdelkader von Algerien in die Türkei und dann nach Syrien ging, wäre es logisch zu folgern, dass diejenigen, die sich in Safed niederließen, aus Syrien kamen. Wir wissen aus Geschichtsbüchern und anderen Reisejournalen, dass die osmanischen Besatzer des Heiligen Landes die Zahl der Juden einschränkten, die ins Heilige Land immigrieren und dort leben konnten, währen dieselben Einschränkungen auf andere Bevölkerungen nicht angewandt wurden und diesen die Grenzen offen standen. Dieser Eintrag unterstützt diese Behauptung.

… Sie ist einer der Hauptsitze des modernen Judentums und hat eine jüdische Bevölkerung – Aschenasim und Sephardim – von rund 7.000; der Rest der Einwohner – alle zusammen 21.000 – sind hauptsächlich Muslime, darunter Algerier, die Abd el Kader ins Exil folgten und sich dort niederließen. …

Das Handbuch von Cook von 1907 listet zwei weitere algerische Kolonien in Galiläa. Die erste war das Dof Kafr Sabt, das als „algerische Kolonie“ beschrieben wird (S. 274). Kafr Sabt wird im Internet oft als palästinensisches Dorf angeführt, aber 1907 war es eindeutig eine strikt algerische Kolonie.

Der dritte Verweis auf Algerier im Cook-Führer von 1907 ist auf Seite 287 zu finden und erwähnt eine algerische Siedlung nahe des Dorfes Ain ez Zeitun.

… Hier wird der Dragoman den Reisenden auf eine algerische Ansiedlung hinweisen…

Bislang finden sich die einzigen Verweise auf algerische Immigranten in Cooks Reiseführer von 1907. Gibt es irgendwelche weiteren Hinweise? In Baedekers Handbuch für Reisende Palästina und Syrien von 1912 wird auf das Dorf Kafr Sabt als „ein von algerischen Bauern bewohntes“ Dorf verwiesen (S. 251), was den Bericht in Cooks Reiseführer bestätigt.

Das sind mindestens drei separate algerische Kolonien in Galiläa, die aus mindestens zwei unterschiedlichen Bereichen des Nahen Ostens kamen (Nordafrika und Syrien) und im späten 19. Jahrhundert zur gleichen Zeit gegründet wurde, als Juden sich in der Gegend niederließen. Wir können einige Schlüsse ziehen. Der erste lautet, dass die algerischen Gemeinden nicht nach Algerien zurückkehrten. Es gibt keine Berichte, die das nahelegen. Sie wurden unzweifelhaft Bestandteil des palästinensischen Volks. Sie waren keine Gruppe Menschen, die aus dem Heiligen Land stammten und deren Vorfahren dort tausende von Jahren lebten, sondern kürzlich aus Nordafrika Immigrierte. Die zweite lautet: Wenn es stimmt, dass es arabische/muslimische Kolonien gab, die von Algeriern zur gleichen Zeit gegründet wurden, in der Juden Kolonien gründeten, und man die Juden „Kolonisten“ nennt, dann muss man auch die Palästinenser Kolonisten nennen, weil ein Teil des palästinensischen Kollektivs sich aus kürzlich eingetroffenen Immigranten zusammensetzt, die Kolonien und Siedlungen bauten. Wie wir sehen werden, waren das nicht die einzigen arabischen/muslimischen Kolonien.

Gazas ägyptischer Merkmale und die ägyptische Kolonie in Galiläa

2012 erklärte der Hamas-Minister für Inneres und nationale Sicherheit Fathi Hammad bei einer Rede im Gazastreifen auf Video: „Die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andere Hälfte Saudis.“ Versuchte er nur Geld von der ägyptischen Regierung zu bekommen, als er das sagte? Oder wanderten tatsächlich einige Palästinenser aus Ägypten ein? Der Gazastreifen liegt an der Grenze zu Ägyptens Sinai-Halbinsel und die Verbindung zwischen Ägypten und Gaza geht tausende Jahre in die Vergangenheit zurück, einschließlich der ägyptisch-mamelukkischen Besetzung Gazas im14. Jahrhundert und die Besatzung des Gazastreifens durch das moderne Ägypten von 1948 bis 1967. Gaza hat als wichtiger Stopp auf der Handelsroute von Syrien nach Ägypten gedient, also würde es Sinn machen, dass im Verlauf der langen Geschichte der beiden sich Ägypter in Gaza niederließen. Aber haben wir einen historischen Beleg, der das stützt?

Die Ausgabe von Baedekers Handbuch für Reisende Palästina und Syrien von 1894 (S. 156) beschreibt Gaza als „halb-ägyptischen Charakter“ habend, dass der Schleier der muslimischen Frauen „dem der Ägypterinnen stark ähnelt“ und dass der auch der Basar „ein ägyptisches Erscheinungsbild hat“.

Die Stadt hat halb ägyptischen Charakter; der Schleier der muslimischen Frauen zum Beispiel erinnert stark an die der Ägpyterinnen… Auch der Basar hat ein ägyptisches Erscheinungsbild. …

Alle drei dieser Beschreibungen deuten auf ein Gebiet, das von Menschen bewohnt wird, die aus Ägypten herüber kamen. Die Baedeker-Ausgabe von 1906 wiederholt die Beschreibung, dass Gaza einen halb ägyptischen Charakter hat.

Im Reisejournal Travels Along the Mediterranean, Band 2 von Robert Richardson, einem schottischen Arzt und Reiseautor, aus dem Jahr 1822 schreibt dieser, dass die südliche Hälfte des Gazastreifens ab der Stadt Deir al-Balah (Dair) einschließlich Khan Junis ( Hanoonis) Tribut nicht an den Pascha von Akko oder Jerusalem entrichtet, sondern an den Pascha von Ägypten (S. 195-196). Es scheint nicht nur so, dass Gaza dem Gefühl nach eine ausgeprägt ägyptische Gegend war, sondern Teil davon könnte tatsächlich Teil des osmanischen Ägypten gewesen sein.

Alles schön und gut, aber es könnte argumentiert werden, dass die Gazaner das Aussehen und die Bräuche der ägyptischen Händler übernommen haben und dass, wohin sie ihren Tribut zahlen, nicht das spiegelt, wer sie waren. Selbst wenn sie Ägypter waren, wer sagt denn, dass sie nicht während der Eroberung durch die Mameluken 500 Jahre zuvor kamen und blieben? Gibt es irgendeinen Beweis, dass Ägypter während der Zeit, als Zionisten das Land kultivierten, als Immigranten kamen? Gibt es sehr wohl und sie siedelten nicht nur im Gazastreifen.

In der Ausgabe von 1903 von Murray’s Handbook for Travellers heißt es, dass Ibrahim Pascha im Jahr 1840 in der uralten Stadt Bethschan, die heute Beisan heißt, eine Kolonie ägyptischer Bauern gründete (S. 213). Es wird sogar erklärt, dass das Dorf fast ausschließlich aus der ägyptischen Kolonie besteht. Interessant an diesem Bericht ist die Verortung von Beisan. Es liegt nicht im Gazastreifen oder auch nur entlang der Küste. Beisan liegt im Jordantal im Norden, nahe der jordanischen Grenze.

… Der Ort ist heute ein verwahrlostes Dorf, bewohnt hauptsächlich von einer Kolonie ägyptischer Fellachen, die 1840 von Ibrahim Pascha hierhergebracht wurden…

Der seltsame Fall des Stammes der Al-Simalni

Die faszinierendste Geschichte der Zuwanderung aus Ägypten könnte die des Beduinenstammes der Al-Simalni in Galiläa sein. 1924 verkündete der Muktar des Stammes, sie seien heimliche Juden und wollten offiziell zum Judentum konvertieren. Die Briten waren skeptisch und entschieden, dass das wahrscheinlich nicht stimmte und höchstwahrscheinlich von wirtschaftlichen Erwägungen motiviert war. Ob sie den Übertritt nun vollzogen oder nicht, ist derzeit nicht bekannt. Was bekannt und in dem Kontext dieses Artikels wichtiger ist, ist der Hintergrund der Al-Simalni.

Am 30. August 1924 brachte die Jewish Telegraphic Agency (JTA) eine Story über den Stamm der Al-Simalni, darin ein Interview mit ihrem Muktar Scheik Mustapha. Gefragt, warum sie zum Judentum konvertieren wollten, erklärte er, dass der Gründer des Stammes, Simlon, jüdischer Herkunft war und vor 80 Jahren aus Ägypten nach Palästina kam. Er heiratete eine Frau aus Transjordanien (heute Jordanien) und hatte sechs Kinder. Der Stamm entstammt dieser Vereinigung. Nicht klar ist, ober er zusammen mit anderen Beduinen oder allein aus Ägypten kam.

… Was die historische Seite angeht, so war es vor achtzig Jahren, sagte er, dass ein Beduine aus Ägypten nach Palästina kam…

Klar ist hingegen, dass es sich um einen Beduinenstamm im Heiligen Land handelte, der nicht seit „den Zeiten Abrahams“ hier war, wie es oft in Büchern und Artikeln über die Geschichte der Region sensationalisiert wird, sondern einer, der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Ägypten und Jordanien kam! Es ist immer möglich, dass sie Nachfahren von Juden waren. Das werden wir nie wissen. Was wir aber wissen, ist, dass sie arabische Muslime waren, die aus Ägypten und Jordanien kamen und zu einem Teil dessen wurden, was wir als die Palästinenser kennen.

Beduinen behaupten jüdische Abstammung Stamm arabischer el-Simalni bittet um Rückkehr zu uraltem Glauben des Judentums

Die Geschichte der Al-Simalni erschien auch in der Ausgabe des Lousiville Courier-Journal vom 31. August 1924

Das ist mitnichten eine erschöpfende Liste arabischer/muslimischer Zuwanderung ins Heilige Land während des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Es handelt sich nur um ein paar wenige Beispiele von Arabern/Muslimen, die im Heiligen Land zur gleichen Zeit wie die Juden siedelten und die Teil des Volks wurden, das wir heute als Palästinenser kennen. Es handelte sich nicht um Menschen, die vom Anbeginn der Zeit oder seit biblischen Zeiten im Land lebten und sich zum Islam bekehrten, wie so viele behaupten. Es handelte sich um Immigranten, die genau wie die Juden Kolonien gründeten und Gemeinden aufbauten, ob aus wirtschaftlichen Gründen, um von den Fortschritten und Technologien zu profitieren, die die Zionisten mitbrachten oder aus anderen Gründen. Sie wussten vermutlich nichts über diese Welle arabischer/muslimischer Zuwanderung, denn während die jüdische Zuwanderung eingeschränkt wurde, war die arabische/muslimische das nicht, also war es nicht erwähnenswert und wurde selten berichtet. Nicht alles ist in den Nachrichten und sozialen Medien so, wie es scheint. Es ist wichtig tiefer zu suchen.

Werbeanzeigen

Die Grundursache des palästinensisch-israelischen Konflikts … in einem Tweet

Aussie Dave, Israellycool, 26. September 2018

Dieser Tweet der palästinensischen Propaganda-Seite Quds News Network ist der Nachwelt als Schreenshot erhalten, damit er an die wahre Grundursache des Konflikts erinnert: imperialistische islamische Ambitionen in Sachen Heiliges Land.

Und Rituale jeglicher Religion, die nicht der Islam ist, sind für die in Palästina lebenden Muslime nicht akzeptabel, besonders nicht in Jerusalem.

Wäre ich ein palästinensischer Christ, würde ich meinen palästinensischen Mitgliedsausweis sofort zurückgeben. Und beten, dass ich unter Israel lebe kann, wo Religionsfreiheit absolut garantiert ist.

Derweil ist dieser Tweet nur einer in einer Reihe des Quds News Network, die schlicht zeigen, wie intolerant und weit entfernt von der Realität die sind. Zum Beispiel sind Juden, die nach deren Angaben die Westmauer besuchen, seit tausenden Jahren eine jüdische heilige Stätte, tatsächlich einfach „zionistische Siedler, die die Al-Aqsa stürmen, um an der al-Buraq-Mauer talmudische Rituale zu tun“. Oder so etwas.

Tausende zionistischer Siedler haben heute das Gelände der Al-Aqsa-Moschee gestürmt, um talmudische Rituale zu tun!

Und wussten Sie, dass das für Muslime wegen eines edlen Hengstes ein heiliger Ort gewesen ist?

Lügen haben in unserem Tweet keinen Platz. Wir posten Fakten. Das ist die Al-Buraq-Mauer, sie ist für Muslime seit fürimmer ein heiliger Ort gewesen. Dort hat der Prophet Mohammed (Friede sei auf ihm) den Buraq angebunden, das Reittier, das er währen des nächtlichen Aufstiegs (Mi’raj) ritt.

Anscheinend seit fürimmer.

Die drei „Ansprüche“ des Islam auf Jerusalem

Raymond Ibrahim, 4. Juni 2018 (PJ Media)

Kalif Omar betritt Jerusalem, nachdem er es in Verhungern und Seuchen getrieben hat.

Ein islamischer Prediger, der vor kurzem im offiziellen PA-Fernsehen auftrat, gab all die üblichen wütenden Bemerkungen von sich, die Muslime oft machen, wenn es um Israels Existenzrecht geht, besonders im Zusammenhang ihres Anspruchs auf Jerusalem. Obwohl seine Kommentare dem sorglosen westlichen Zuhörer nahelegen könnten, dass Jerusalem „eigentlich“ und als Sache universaler Gerechtigkeit den Muslimen gehört, sind sie enorm mit religiösen und historischen Verweisen gespickt – keiner davon in Übereinstimmung mit westlichen Vorstellungen universaler Rechte und Gerechtigkeit – die nur Muslime verstehen.

Das wird besonders in der prägnanten Behauptung des Klerikers deutlich, Jerusalem sei „ein religiöses, Scharia- und historisches Recht der Muslime und für niemand sonst außer ihnen“.

Warum ist Jerusalem ein „religiöses“ Recht der Muslime? Weil die islamische Tradition lehrt, dass ein einer Nacht im Jahr 610 Mohammed – auf wundersame Weise auf einem pferdeähnlichen übernatürlichen Wesen (al-Buraq) fliegend – dorthin flog und betete.

Warum ist Jerusalem ein „Scharia“- oder rechtliches – Recht der Muslime? Weil entsprechend aller Interpretationen islamischen Rechts – der Scharia – ein Territorium, das für das Licht des Islam „geöffnet“ wurde, von da an auf ewig dem Haus des Islam oder Dar al-Islam gehört.

Was zum dritten „Recht“ führt – dass Jerusalem ein „historisches Recht der Muslime ist und von niemandem sonst außer ihnen“. Im Jahr 637 „öffneten“ – sprich muslimische Araber eroberten Jerusalem – eine oft vergessene Erzählung, die besonders Licht auf muslimische Ansprüche auf Jerusalem wirft.

Nach dem die syrischen Territorien des oströmischen Reich Jahre lang überfallen worden waren, stellte Kaiser Heraclius eine gewaltige Armee auf und kämpfte im August 636 am Fluss Yarmuik gegen die Muslime (diese ausschlaggebende Schlacht wird im ersten Kapitel meines neuen Buchs Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West geschildert). Die Muslime besiegten die christliche Armee und befanden sich im November vor der Heiligen Stadt und belagerten sie. Die erhaltene Predigt ihres eingegrabenen Patriarchen Sophronius fängt diese Zeit ein:

Warum greifen uns die Truppen der Sarazenen an? Warum hat es so viel Zerstörung und Plünderungen gegeben? Warum gibt es unaufhörliche Ergüsse menschlichen Blutes? Warum verschlingen die Vögel des Himmels menschliche Leichen? Warum sind Kirchen abgerissen worden? Warum wird das Kreuz verhöhnt? Warum wird Christus … von heidnischen Mündern gelästert? … Die rachsüchtigen und Gott hassenden Sarazenen, die Abscheulichkeiten der Verwüstung, die uns von den Propheten eindeutig vorhergesagt wurden, überrennen die Orte, die ihnen nicht erlaubt sind, plündern Städte, verheeren Felder, brennen Dörfer nieder, legen Feuer an den heiligen Kirchen, überrennen die heiligen Klöster, bekämpfen die gegen sie aufgestellten byzantinischen Armeen und heben die Trophäen des Krieges hoch und reihen Sieg an Sieg.

Es lohnt sich festzuhalten, dass der Mehrzahl der von zeitgenössischen Christen geschriebenen Beschreibungen der Invasoren diese auf die gleiche Weise beschrieben wir Sophronius – nicht als Männer, nicht einmal als kompromisslose Männer, in einem religiösen Auftrag, wie spätere muslimische Quellen behaupten, sondern als gottlose Barbaren, die kamen, um alles zu vernichten was heilig ist. Um die Zeit von Yarmuk beschrieb Maximus der Bekenner (geb. 580) die Invasoren als „wilde und ungezähmte Bestien, allein deren Form menschlich ist, die kommen, um unsere zivilisierte Regierung zu fressen.“ Wegen der Neigung der Muslime für die Schändung von Kirchen und auf jedem Kreuz, jeder Ikone und jedem Abendmahl, das ihnen begegnete, „herumzutrampeln, zu verhöhnen, in Brand zu setzen und zu zerstören“, beschrieb sie Anastasius vom Sinai (geb. 630) als „vielleicht noch schlimmer als die Dämonen“.

Jedenfalls kapitulierte Jerusalem nachdem es mehrere Monate abgeriegelt und auf Verhungerte und Seuchengeplagte reduziert wurde im Frühjahr 637. Die Eroberung der Heiligen Stadt reichte Kalif Omar, um aus Medina zu Besuch zu kommen. Dort sah er die Grabeskirche, einen von Konstantin (ca. 3139 gebauten massiven Komplex über der Stelle der Kreuzigung und Beerdigung Christi. Beim Betreten der heiligsten Stätte des Christentums – gekleidet in verdreckte Kleidung aus Kamelhaar und teuflisch vorspiegelnd, um einen Christen zu zitieren, so das Sophronius, der zusah, bitter bemerkte: „Das ist sicher das Gräuel der Verwüstung, von dem der Prophet Daniel sprach, als er an dem heiligen Ort stand.“ (Man kann seine Exegese kaum tadeln, da das griechische Wort aus der Septuaginta, das oft als „Verwüstung“ übersetzt wird, wörtlich „Wüste“ bedeutet und daher lange als Hinweis auf die Araber betrachtet wurde.)

Kurz gesagt beruht der gesamte muslimische Anspruch auf Jerusalem auf diesen drei Elementen:

  1. Eine religiöse – oder für westliche Empfindlichkeiten: mythische – Geschichte von Mohammed, der auf einem Zauberpferd dorthin flog;
  2. Ein von Muslimen gemachtes, rassistisches Gesetz – die Antithese von universalem Gesetz, nämlich die Scharia – die natürlich auf Seiten der Muslime gegen die Ungläubigen ist;
  3. Eine brutale, blutige, historische Eroberung.

Diese Themen werde unter Muslimen wiederholt angeführt. In der erwähnten Predigt im PA-Fernsehen fügte der Kleriker hinzu, dass, auch wenn sie sich so verhalten, Juden „nicht das Recht auf Arroganz, Tyrannei und Besatzung haben“. Beachten Sie seine Beschwerde, dass „Arroganz, Tyrannei und Besatzung“ nicht immer schlecht sind, sondern das Juden „kein Recht haben“ sich so zu verhalten. Schließlich und wie gesehen gehört dieses „Recht“ den Muslimen und „niemandem sonst außer ihnen“. Ihr Recht (die Scharia) erlaubt es ihnen zu „besetzen“, was immer sie einnehme können und verachtenswerten Ungläubigen mit „Arroganz und Tyrannei“ zu behandeln.

Der islamische Prediger endete mit der Aussage, dass Muslime Jerusalem wieder einnehmen werden, „wenn nicht friedlich, dann mit Gewalt“ und beschwor „Allah die Juden [zu] vertreiben“. Egal, wie leidenschaftlich solche Worte dem nichtmuslimischen Beobachter scheinen mögen, sie befinden sich nicht in Übereinstimmung mit einem Volk, das das Gefühl hat, ihm sei gemäß universalen Empfindlichkeiten Unrecht zugefügt worden, sondern eher mit einem, das mythische und rassistische Empfindlichkeiten hegt.

Das Rückkehrrecht ist eine Super-Idee

Beth Goodtree, jewishinternetassociation.org, 27. Mai 2004 (Link: Arutz-7)

Der muslimisch-arabische Schrei nach einem “Rückkehrrecht” geht an die Herzen der Liberalen und der Medien. Unglücklicherweise scheint niemand zu begreifen, dass dieses von den muslimischen Arabern verlangte „Rückkehrrecht“ kein wirkliches Rückkehrrecht ist; außerdem wollen sie es nicht universell angewendet sehen. Also wollen wir die ganze Vorstellung des „Rückkehrrechts“ im harten Licht der Fairness untersuchen und sehen, wer wohin zurückkehren kann.

Nach den muslimischen Arabern gibt es für das „Rückkehrrecht“ keine zeitliche Begrenzung. Es ist so, dass ich dem zustimme. Jedem, der aus seinem Haus vertrieben ist (vertrieben – nicht, wer es freiwillig verließ), sollte die Rückkehr erlaubt werden. Ebenfalls, den muslimischen Arabern zufolge, erben die Nachkommen das Rückkehrrecht. Ich stimme dem von ganzem Herzen zu.

Daher wollen wir die muslimisch-arabische Version des „Rückkehrrechts“ im Licht des jüngsten arabischen Gipfels untersuchen, der kürzlich in Tunis abgehalten wurde. Zurückhaltend, vielleicht zu zurückhaltend, versucht die Präambel der „Tunis-Erklärung“ die Welt einzulullen, dass sie glaubt sie [die Araber] seien ein Haufen friedliebender, gesetzestreuer, nicht faschistischer, nicht aggressiver, nicht diktatorischer und Nicht-Tyrannen, deren einziges Ziel die Nettigkeit und Leichtigkeit seien und nicht Dominierung der Welt und Unterordnung unter den Islam.(1) Und während die tatsächlich aufgeführten Punkte der Erklärung eine entschieden einseitige Agenda puschen, die der Präambel entgegen läuft, ist die Präambel selbst Teil dieser Erklärung; also wollen wir sie in der ausgewogenen Art anwenden, in der sie der zivilisierten Welt Glauben machen wollen, dass sie ihr Ziel sei. (Mit anderen Worten: Lassen wir sie beim Wort nehmen.)

In der Präambel wird folgendes erklärt: „In Bestätigung unserer Verbundenheit zu den Gründungsprinzipien der Arabischen Liga und der Zielsetzungen ihrer Charta, wie auch der noblen, humanitären Werte, die von der Charta der Vereinten Nationen und allen Vorkehrungen des internationalen Rechts geweiht wurden.“

Wie unbekümmert sie das von sich geben. Vielleicht dachten sie sich, dass niemand in der Charta der Arabischen Liga nachsieht. Ich aber habe das gemacht und erfahren, dass sie auf einer früheren Vereinbarung gründet, einer von 1944, die „Das Protokoll von Alexandria“ heißt.(2)

Das Protokoll von Alexandria ist nun ein sehr interessantes Dokument, das das Image zu widerlegen scheint, dass die Arabische Liga auf ihrem Pow-wow im Mai 2004 zu vermitteln versuchte. In diesem Protokoll von Alexandria wird Kapitel 5 „Besondere Resolution betreffs Palästina“ aufgeführt, das folgendes erklärt: „… für die Beendigung jüdischer Einwanderung zu sorgen, der Erhaltung arabischen Landes und der Erzielung der Unabhängigkeit für Palästina.“ (Wie kommt es dann, dass kein Araber sich lauthals über die Besatzung und Erniedrigung beschwerte und vor den 1960-er Jahren einen eigenen Staat Palästina forderte, als Ägypten den Gazastreifen regierte und Jordanien Judäa und Samaria kontrollierte?)

Beachten Sie, dass das Datum dieses Protokolls von Alexandria, auf dem die Arabische Liga basiert und auf das sich die Erklärung von Tunis 2004 als Grundlage bezieht (wenn auch indirekt), vor dem UN-Mandat entstand, das Israel schuf. Das bedeutet, dass das UN-Mandat den oben zitierten Abschnitt für nichtig erklärt, die ach so diplomatisch die Verhinderung eines Staates Israel und der Rückkehr der Juden in ihre angestammte Heimat forderte.

Man kann sehen, dass die Präambel von Tunis im Jahr 2004 dazu gedacht ist zu verwirren, denn sie befürwortet einen judenreinen Nahen Osten, indem sie sich auf ein lange vergessenes Dokument bezieht (lange vergessen im westlichen Gedächtnis, natürlich nicht im arabischen) und trotzdem eine Forderung nach „humanitären Werten, die von den Vereinten Nationen und allen Vorkehrungen des internationalen Rechts geweiht wurden“ fordert.

Also werfen wir einen Blick auf diese „humanitären Werte“, die in der Präambel von Tunis 2004 zitiert werden, die sich auf UN-Mandate und internationales Recht beziehen. Da sie nichts weiter gesondert spezifizieren, entscheide ich mich einen Blick auf „UN Fact Sheet No. 9 (Rev.1) [UN Faktenblatt Nr. 9], The Rights of Indigenous Peoples“ [Die Rechte einheimischer Völker] zu werfen.(3)

Man muss noch nicht einmal die substanziellen Dinge lesen; der erste Satz der Einleitung reicht völlig. Er besagt: „Ein Ziel… ist die Förderung und der Schutz der Rechte der einheimischen Bevölkerung.“

Und während die Araber israelisches Land in Gaza, Judäa und Samaria besetzen und lauthals „Besatzung“ brüllen und Völkermord-Anschläge begehen, um zu beweisen, dass sie das einheimische Volk sind (trotz ihrer eigenen, gegenteiligen Statements; 4) bewies letztes Jahr einer ihrer am meisten Respektierten, dass das jüdische Volk die eingeborenen Bewohner sind. (Und die Erklärung von Tunis 2004 erklärt ihre Unterstützung für die Recht der eingeborenen Bevölkerung durch ihre Unterstützung der UNO und des internationalen Rechts.)

Zur Auffrischung des Gedächtnisses: Dieser hoch respektierte Araber ist Dr. Nabil Hilmi, Dekan der juristischen Fakultät an der Universität von al-Zaqaziq. Er gab seine Stellungnahme in der Ausgabe der ägyptischen Wochenzeitung al-Ahram al-Arabi vom 9. August 2003 ab. Deswegen schlug er vor, jeden Juden dieses Planeten wegen des Auszugs aus Ägypten auf ich weiß nicht wie viele Milliarden Dollar zu verklagen. Die Klage, sagte er, „gründe auf das, was in der Torah geschrieben steht. Es kann im Exodus (2. Buch Mose), Kapitel 12, Verse 35 und 36 gefunden werden…“(5)

Das bedeutet, dass einer der führenden Gelehrten der arabischen Welt die hebräische Bibel als Tatsache ansieht und sie als unbestreitbaren Beweis vor Gericht vorzulegen bereit ist. Das bedeutet, dass er auch der Hauptzeuge für die heutigen Juden sein kann, die die Nachfahren des eingeborenen Volks (wie in dem unbestreitbaren Buch der historischen Fakten bewiesen – der Bibel) nicht in dem sind, was heute Israel genannt wird, sondern auch in Jordanien, Teilen Syriens, des Libanon und anderer Orte.

Sollte die Arabische Liga wirklich glauben, was sie sagt, sollte sie daher sofort alles Land evakuieren, das sie dem hebräischen Volk gestohlen hat und unsere heiligen Stätten zurückgeben und wiederherstellen, wozu in den umstrittenen Gebieten und Israel auch folgende gehören: der gesamte Tempelberg in Jerusalem, die 38.000 Grabsteine auf dem Ölberg, die von den Jordaniern zur Benutzung als Pflastersteine und Urinale entfernt wurden, das Josephgrab, die Höhle der Patriarchen und das Rachelgrab.(6) Und wenn sie schon dabei sind: Lasst sie den Juden Medina zurückgeben!(7)
Anmerkungen:

 

 

 

Wieso genau nochmal sind sie gepanzert?

Elder of Ziyon, 9. November 2008

Ma’an bringt einen drohend klingenden Artikel zum Rahel-Grab:

Dutzende gepanzerte Busse brachten Hunderte ultraorthodoxer jüdischer Anbeter, um am Samstag- und Sonntagabend im Rahel-Grab in Bethlehem zu beten.

Reisebusse säumten die Straßen auf der westlichen Seite der Trennmauer und Straßen wurden von Tantur bis zum Beit Jala (Gilo)-Checkpoint blockiert, als sich Hunderte von Anbetern in schwarzen Mänteln und Hüten in der Gegend versammelten.

Die Massengebet-Versammlungen wurden vom Mosdos Kever Rachel (Rahelgrab-Institut) um das Datum organisiert, von dem man glaubt, dass es der Jahrestag von Rahels Tod ist. Das von der Gruppe offiziell festgelegte Datum ist der 9. November, aber die Beter überschwemmten den Bereich auch schon am Samstagabend.

Das Institut betreibt eine jüdische Religionsschule am Grab und finanziert einen täglich fahrenden gepanzerten Bus, der die jüdischen Beter von Jerusalem zum Grab bringt.

Die biblische Rahel wird vom jüdischen Volk als eine der vier Matriarchinnen verehrt; die jüdische Tradition besagt, dass sie von ihrem Ehemann Jakob in Bethlehem beerdigt wurde. Das Grab ist auch für Muslime und Christen eine heilige Stätte und der Ort der Bilal Ibn Rabah-Moschee, die jetzt für Palästinenser aus der Westbank nicht zugänglich ist.

Ma’an macht sich nicht die Mühe zu erklären, dass vor nur zehn Jahren die Busse, die nach Bethlehem fuhren, nicht gepanzert waren. Fakt ist, dass ganz normale Autos dorthin fuhren und die Leute sogar zu Fuß hingingen!

Was könnte wohl passiert sein, das diese bedrohlichen, schwarz gekleideten, ultrareligiösen, fanatischen Juden gezwungen sind in gepanzerten Busse zur drittheiligsten Stätte des Judentums zu fahren?

Gibt es überhaupt eine jüdische heilige Stätte, die die Muslime nicht als ihnen gehörend beanspruchen?

Ein echtes Rätsel…