Propalästinensischer Judenhass in Europa

Einem Kontinent fehlt der Mut Stellung zu beziehen

Joseph Puder, FrontPage Mag, 29. Juni 2021

Ausbrüche antisemitischer Gewalt in Europa nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den Hamas-Terroristen im Gazastreifen und Israel sind zu üblichen und wiederholten Vorfällen geworden. Die europäischen Regierungen haben wenig getan, um die überwiegend muslimischen und einige örtliche Antisemiten davon abzuhalten die Gewalt gegen europäische Juden zu initiieren. Das gilt besonders für die deutsche Regierung und ihren Kopf Angela Merkel. Kanzlerin Merkel lud mehr als eine Million Migranten nach Deutschland ein, zumeist Muslime aus dem Nahen Osten und Afrika. Der ihnen auf Israel und Juden eingeschärfte Hass hat die Schändung von jüdischen Friedhöfen, Holocaust-Mahnmalen und Anschläge auf Synagogen zur Folge gehabt. Um jüdische Besorgnis zu beruhigen, geben Merkel und die deutsche Regierung Lippenbekenntnisse über nicht zu akzeptierenden Antisemitismus in Deutschland wegen Deutschlands Rolle beim Begehen des Holocaust ab, in dem sechs Millionen Juden von Nazideutschland ermordet wurden. In Wirklichkeit werden wenige Täter bestraft und gewiss nicht mit langen Haftstrafen oder Ausweisung.

Die New York Times berichtete (19. Mai 2021), dass Steine auf die Türen einer Synagoge in Bonn geworfen wurden. Vor einer Synagoge in Münster wurden israelische Flaggen verbrannt. Es gab propalästinensische Kundgebungen in Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Leipzig. In Deutschland, wo die historische Erinnerung wegen des Holocaust besonders tief reicht, sind propalästinensische Demonstrationen in Städten im ganzen Westen des Landes und in der Hauptstadt Berlin veranstaltet worden. Mehrere sind in Gewalt ausgeartet, mit antisemitischen Sprechchören, Aufforderungen zu Gewalt gegen Israel, Schändung von Mahnmalen für Holocaust-Opfer und Anschlägen auf mindestens zwei Synagogen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer drohte, hart gegen Antisemitismus bei propalästinensischen Protesten vorzugehen. Er erklärte: „Wir werden nicht tolerieren, dass auf deutschem Boden israelische Flaggen brennen und jüdische Einrichtungen angegriffen werden.“ Er fügte hinzu: „Wer antisemitischen Hass verbreitet, wird die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.“ Wir haben diese nicht verwirklichten Drohungen früher schon gehört, aber dann scheint politische Korrektheit deutsche Beamte zu veranlassen einzuknicken statt mit gewalttätigen Muslimen nachdrücklich zu verfahren, von denen viele neue Migranten sind. Europäische Weiße Schuld, besonders gegenüber Völkern der Dritten Welt, begleitet vom Verlust des Nationalstolzes und dem Willen die eigenen traditionellen Werte zu verteidigen erlaubt einer gewalttätigen Minderheit antisemitische Gewalt fortbestehen zu lassen.

Antisemitische Kundgebungen nicht zuzulassen, besonders in Deutschland, ist nicht nur eine Sache von Anstand und Moral, bedenkt man, was der aktuellen Operation Hüter der Mauern vorausging. Die nicht provozierten, massiven Raketenangriffe von Hamas und Palästinensischem Islamischem Jihad (PIJ) auf Israels Hauptstadt und zivile Bevölkerungszentren im Süden und Zentrum Israels sollten für Deutschland (und andere europäische Regierungen) Grund genug sein diese hasserfüllten Krawalle aggressiv zu verhindern. Darüber hinaus bemühte sich die israelische Regierung mit Nachdruck um eine Vereinbarung mit der Hamas, über die Israel humanitäre Gesten für den Gazastreifen im Tausch für Ruhe fördern wollte. Die deutsche Nation sollte mehr als alle anderen die Tatsache in Betracht ziehen, dass die Hamas und der PIJ sich der Vernichtung des jüdischen Staates verschrieben haben, so wie Hitler Deutschland der Vernichtung des europäischen Judentums verpflichtet hatte. Und doch betreibt Merkels Deutschland Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran, die ihre Absicht verkündet hat „Israel von der Landkarte zu wischen“. Deutsche Angst muslimische Antisemiten zu verprellen hat Rückgriff darauf genommen deutsche Rechtsextreme für den meisten Hass und Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen statt die radikalen Muslime.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland twitterte ein Video, das muslimische Demonstranten in Gelsenkirchen zeigte, die Palästinenser- und Türkei-Flaggen schwenkten. Der Rat stellte heraus: „Die Zeiten, in der deutsche Juden mitten auf der Straße verflucht wurden, hätten lange vorbei sein müssen.“ „Das ist purer Antisemitismus!“ fügte Felix Klein, der Antisemitismus-Beauftragte der deutschen Regierung gegenüber der Deutschen Welle (DW) hinzu, nachdem er sagte: „Es ist beängstigend diese Art von Hass gegenüber deutschen Juden und Synagogen hier in Deutschland zum Ausdruck gebracht zu sehen.“

Der türkische Diktator und bedeutende Antisemit Recep Tayyip Erdoğan lässt während einer Krise nie eine Gelegenheit aus sein Bestes zu tun, um die Flammen des israelfeindlichen und judenfeindlichen Hasses zu schüren. Seine Verzerrungen und Lügen über die Ereignisse, die in der Gewalt der letzten Monate zwischen Hamas und Israel stattfanden, sind verleumderisch und durchweg bösartig. Erdoğan weiß, dass Israel von der Hamas brutal angegriffen wurde und das Recht hatte sich zu verteidigen. Dieser moderne Haman, der die Rolle des „Sultans der sunnitisch-muslimischen Welt“ anstrebt, benutzt Israel und die Juden als gemeinsames Ziel für Hass. Er hetzte Muslime weltweit auf, sich zu vereinen um Israel zu bekämpfen. Derweil haben türkisch-muslimische Gefolgsleute in Deutschland seine Lügen genutzt, um zusammen mit ihren palästinensischen Glaubensbrüdern in deutschen Städten Gewalttaten zu begehen. Erdoğan beschuldigt Israel des Terrorismus gegen die Palästinenser und qualifiziert das „als in ihrer Natur liegend“. Er fuhr weiter fort: „Sie sind Mörder, bis zu dem Punkt, dass sie Kinder töten, die fünf oder sechs Jahre alt sind. Sie sind nur zufrieden, wenn sie ihr Blut saugen.“

Das US-Außenministerium verurteilte Erdoğans antisemitische Attacke auf das jüdische Volk und Israel. Ned Price, Sprecher des Außenministeriums, lieferte eine Botschaft im Namen der US-Regierung. Er sagte: „Antisemitisches Reden hat nirgendwo einen Platz… Die USA sind dem Kampf gegen den Antisemitismus in all seinen Formen zutiefst verpflichtet. Wir nehmen die Gewalt ernst, die Antisemitismus oft begleitet, genauso die gefährlichen Lügen, die ihn untermauen. Wir müssen Lügen immer mit Fakten begegnen und auf Verbrechen mit Gerechtigkeit antworten.“ Erdoğan sagte  im Wesentlichen, dass Juden Babykiller seien, die alte Lüge, die sich an die mittelalterliche Ritualmordlüge anlehnt, mit der Juden beschuldigt wurden christliche Kinder zu ermorden und ihr Blut in den Pessah-Ritualen benutzen.

Zwar können Deutschlands Verbrechen am jüdischen Volk nicht vergessen werden und die wiederholten antisemitischen Vorfälle in jüngster Zeit werden wegen des Holocaust stärker betont, aber Deutschland ist nicht das einzige Land in Europa, das Antisemitismus erlebt. In ganz Europa hat es verschiedene Erscheinungsformen des Antisemitismus gegeben. In Österreich wurde ein Student in einem Zug belästigt, als er ein Buch mit einem jüdischen Titel las. Eine Krankenschwester in einem Londoner Krankenhaus trug eine Kette mit Davidstern; ihr wurde Gewalt angedroht. In Belgien wurde einer orthodoxen Jüdin, die auf einer Bank saß, gesagt: „Hau ab, dreckige Jüdin.“ Ein jüdischer Mann wurde in London in seinem Auto angegriffen, weil er eine israelische Flagge hatte. Diesen Vorfällen folgte ein Angriff auf einen Rabbiner vor seiner Synagoge in Chigwell, einer Stadt vor London. Am selben Tag zeigte ein Konvoi aus acht Autos Palästinenserflaggen, als die Leute durch Londons nördliche Vororte fuhren, wo viele Juden leben; über Lautsprecher brüllten sie antisemitische Obszönitäten. Dazu gehörten so verletzende Verunglimpfungen wie „Fickt die Juden und vergewaltigt ihre Töchter…“

Der geballte Einfluss des Antisemitismus zwingt europäische Juden zu überlegen, ob sie den Kontinent verlassen. Viele sind bereits nach Israel, in die USA und nach Kanada gegangen. Joel Rubinfeld, Präsident der Belgischen Liga gegen Antisemitismus stellte seine Fähigkeit infrage mit seiner Frau und den jungen Kindern in Belgien zu bleiben. Brigitte Wielheesen, eine bekannte niederländische Journalistin und Expertin für Terrorbekämpfung, schrieb, nach Jahren des Kämpfens gegen den Antisemitismus sei sie zu dem Schluss gekommen, dass die Aktivität sinnlos geworden sei.

Der deutschen wie auch europäischen Regierungen im Allgemeinen fehlen Wille und Mut diesen muslimischen Antisemiten aus der Dritten Welt die Stirn zu bieten, ob sie nun legale Einwohner sind oder gerade zugezogen. Da die Juden nur ein Bruchteil der Zahl der muslimischen Bevölkerung in Europa stellen, hat letztere beträchtliche Macht an der Wahlurne gewonnen. Juden hingegen sind der „Kanarienvogel im Bergwerk“ geworden. Was mit den Juden beginnt, wird letztlich jeden treffen. Wenn Europa nicht effektiv gegen die vorgeht, die versuchen seine Werte zu untergraben, wird es als Europa nicht überleben.

Anmerkung: Der Autor vergisst dummerweise zu erwähnen, dass die antisemitischen Entwicklungen inzwischen auch in den USA, gerade unter der Administration Biden, deutlich in Richtung der europäischen Zustände geht.

Palästinensertum eröffnet neue Nazi-Front gegen Juden

Im Vereinten Königreich droht eine Strategie kultureller Manipulation und Einschüchterung die Politiker in Feindschaft gegen Israel zu drängen und gefährdet die Sicherheit der britischen Juden. Amerika ist in derselben Richtung unterwegs.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 18. Juni 2021

Der palästinensische Krieg gegen Israel ist nicht länger etwas, das der Westen als eine Querele in einem Land weit weg zwischen Menschen betrachten kann, von denen man nichts weiß.

Bei einer Kongress-Anhörung in Amerika setzte die Abgeordnete Ilhan Omar (Demokratin aus Minnesota), die eine lange Geschichte antisemitischer und israelfeindlicher Äußerungen hat, die Vereinigten Staaten und Israel mit der Hamas und den Taliban gleich, was das Begehen von „Verbrechen gegen die Menschheit“ angeht. Als 12 jüdische Demokraten sie des Fanatismus bezichtigten, wurden diese von ihr und ihren Verbündeten des Rassismus und der Islamphobie beschuldigt.

Jede Kritik an Muslimen löst solchen Verhöhnung durch sogenannte Progressive aus, von denen viele, wenn nicht alle, Israel ebenfalls mit Abneigung, wenn nicht Schlimmerem betrachten.

Ermutigt durch solche Straffreiheit gehen die Lügen und die Hetze weiter. Diese Woche verleumdete die Abgeordnete Rashida Tlaib (Demokratin aus Michigan) Israel, indem sie sagte, es „schätze palästinensisches Leben nicht“ und beschuldigte es fälschlich eines „Jahrzehnte andauernden Projekts der ethnischen Säuberung“.

Derweil erreichen, als direktes Ergebnis solcher Dämonisierung Israels und der damit verbundenen Judenhetze, die Angriffe auf amerikanische Juden Rekordniveau und die Demokratische Partei verliert rasch ihre moralische und politische Erdung, weil sie sich erlaubt hinter das Narrativ der palästinensischen Lügen gezogen zu werden.

Palästinensertum treibt Antisemitismus und Islamisierung auf noch schockierender Weise als in Großbritannien, wo Angriffe auf Juden auf noch höherem Niveau laufen.

Die meisten dieser Angriffe werden von Muslimen begangen. Diese sind zudem überproportional auf propalästinensischen Märschen vertreten, wo sie nach der Vernichtung Israels brüllen und auf Arabisch skandieren: „Khaybar ya yahud“ – ein drohender Bezug auf Mohammeds Abschlachtung der Juden von Khaybar im siebten Jahrhundert.

Antisemitismus und Palästinensertum nähren einander. Die britische Wochenzeitschrift Jewish Chronicle hat eine Tonaufzeichnung von Äußerungen erhalten, die am letzten Wochenende Mitglieder einer Auto-Kolonne von Bradford nach London kamen, um an einer propalästinensischen Demonstration teilzunehmen. Bei dieser Kundgebung, auf der Redner wiederholt behaupteten die Hamas sei eine legitime Widerstandstruppe, bezeichneten Plakate Israel als „Nazistaat“ und forderten: „Was ist antisemitisch daran zu sagen, dass alle Juden Gewalt und Imperialismus unterstützen?“

Auf dem Band bezeichneten muslimische Aktivisten Israels neuen Premierminister Naftali Bennett als „einen größeren Satan“ als Benjamin Netanyahu, behaupteten, die UNO werde von einem dubiosen Netzwerk manipuliert, das einseitig zu Israels Gunsten sei und bezeichneten Israelunterstützer als dajjals, mythologische Dämonen. Einen Monat früher fuhr ein Autokorso mit Palästinenserflaggen durch London und die Aktivisten brüllten: „Fickt die Juden! Vergewaltigt ihre Töchter!“

Dennoch helfen viele Labour-Politiker diese bösartige Hysterie und Hetze zu schüren. Während einer Diskussion über „Israel-Palästina“ am Montag forderte eine Labour-Abgeordnete einen Boykott Israels.

An Bennett gerichtet beschrieb die Abgeordnete für Bradford Naz Shah, die eine Geschichte judenfeindlicher Äußerungen hat, Israels Verständnis des Rechts auf Selbstverteidigung als „abartig“. Sie sagte, sollte noch etwas „palästinensisches Blut ungerechtfertigt vergossen“ werden, dann würde sie darauf drängen, dass Israel wegen Kriegsverbrechen beim Internationalen Strafgerichtshof vor Gericht gestellt wird.

Labour-Abgeordnete nehmen regelmäßig an Demonstrationen teil, bei denen die Marschierenden lautstark die Vernichtung Israels und das Töten von Juden fordern. Bei einer solchen Kundgebung in Bradford Anfang diesen Monats, bei der auch Shah auftrat, skandierten die Aktivisten auf Arabisch: „Allah, mache uns zum Teil der Mudschaheddin ihn Palästina“ und „Allah, nimm den Fluch der Juden von den Muslimen in Palästina“.

Palästinensertum schürt nicht nur judenfeindliche Hysterie und Angriffe, es schüchtert auch zunehmend die Briten ein, so dass sie in ihre Diktate einwilligen, die aller Fairness, Anstand und Vernunft zuwider laufen.

Nach der Gewalt in Israel und dem Gazastreifen im letzten Monat sammelten Schüler einer Highschool in Manchester Geld für Wohlfahrtsorganisationen, die den Palästinensern helfen. Es gab jedoch einen Aufschrei, als preisgegeben wurde, dass die Gelder ans Rote Kreuz gehen sollten, das israelischen und palästinensischen Opfern von Gewalt gleichermaßen hilft.

Ein Elternteil sagte: „Stellen Sie sich vor Terroristen zu finanzieren, die Babys, Kinder und alte unschuldige Leute töten. Die IDF tut genau das.“ Ein anderes Elternteil namens Tom Price sagte: „Eine atomare Supermacht, die ein indigenes Volk unterjocht und ermordet und tagtäglich mit dem Bruch des Völkerrechts davonkommt, braucht kein Geld.“

Der Schulleiter entschuldigte sich „vorbehaltlos“ dafür, ungewollt „einige Mitglieder unserer erweiterten Gemeinschaft beleidigt zu haben“ – groteskerweise einfach dafür, neben Hilfe für die Palästinenser auch für Israelis zu unterstützen – und dankte „Leitern unserer örtlichen Moschee, unseren Regierenden und der weiteren Gemeinde, die Unterstützung und Rat anboten“.

Noch stärker die Augen öffnend ist, wie die Sache der Palästinenser zu einem wichtigen Thema der anstehenden Ergänzungswahl zum Parlament für den Sitz von Batley und Spen in Yorkshire geworden ist.

Grund dafür ist der beträchtliche Anteil der muslimischen Wähler des Wahlkreises, die vom dämagogischen George Galloway, einem boshaft propalästinensischen Extremisten, aufgestachelt wurde; Galloway war vor fast zwei Jahrzehnten aus der Labour Party geworfen worden und steht mit einem antizionistischen Wahlprogramm zur Wahl, das zu Feindschaft für Israel und Hysterie wegen „Islamophobie“ aufpeitscht.

Damit schleicht sich ein Auslandsthema, in das Großbritannien nicht einmal involviert ist, ins Zentrum britischer Politik und Kultur, womit es beide mit seiner Agenda obsessiven Eifers gegen Israel und das jüdische Volk verdirbt.

Das Palästinensertum treibt den Antisemitismus hoch und eröffnet damit eine posthume Nazi-Front gegen die Juden.

Sollte das befremdlich und monströs erscheinen: Ja, das ist es. Doch die Beweise legen nahe, dass es trotzdem eine nur allzu realistische Beschreibung dessen ist, was derzeit vor sich geht.

Als Hitler besiegt war, schien der Krieg gegen das jüdische Volk vorbei, aber das war er nicht. Der westliche Antisemitismus ging nur in den Untergrund und wartete darauf, als natürliche Ordnung der Dinge wieder losgelassen zu werden.

Und in einem anderen Teil der Welt sollte der Krieg gegen die Juden in eine neue Phase eintreten. Unter dem Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, waren die Araber des britischen Mandats Palästina zu Hitlers Legion im Nahen Osten geworden. Mit der Verschmelzung von Nationalsozialismus und islamischem Fundamentalismus stachelte al-Husseini die palästinensisch-arabischen Massen mit der Lüge zu mörderischen Pogromen auf, die Juden stünden kurz davor die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören.

Dieselbe Rhetorik strömt heute von der palästinensischen Autonomiebehörde aus und animierte zur jüngsten Terrorwelle der Palästinenser und israelischen Araber. Die PA, angeführt vom Holocaust-Leugner Mahmud Abbas, der nach eigenen Angaben al-Husseini als Helden verehrt, pumpt Woche für Woche nazihaften Antisemitismus in die Welt, womit sein Volk zu mörderischem Hass auf die Juden gehirngewaschen wird.

Darüber hinaus gründen sowohl die palästinensische Sache wie auch die palästinensische „Identität“ auf dem versuchten Diebstahl und Aneignung der historischen Heimat und Geschichte der Juden – dem indigenen Volk des Landes Israel.

Es ist also nicht nur so, dass die Dämonisierung und Delegitimierung Israels fundamental judenfeindlich sind. Was nicht richtig verstanden wird, ist, dass Palästinensertum Antisemitismus ist. Westliche Liberale, die die Sache der Palästinenser unterstützen, hängen einer zutiefst judenfeindlichen Agenda an, um nicht nur das Land des jüdischen Volks zu stehlen, sondern um ihre Geschichte und damit seine Identität auszulöschen.

Weit verhängnisvoller ist, dass dies auch das leidenschaftlich behauptete Narrativ für Millionen Muslime ist, die sich in Großbritannien und anderen westlichen Ländern niedergelassen haben.

Während sie sich stärker assimilieren und ihre Kinder in die Berufe und das politische Leben eintreten – an sich eine willkommene Entwicklung, was soziale Akzeptanz angeht – säen sie leider dieses vergiftete Narrativ überall in die britische Gesellschaft.

Eine tödliche Besessenheit, die sich einst auf die extreme Linke beschränkt war, gewinnt heute durch die Zahl britischer Muslime, die öffentlich an Einfluss gewinnen, kulturell enorm an Boden (mit der großen Ausnahme der wenigen britischen Muslime, die sich mutig und öffentlich gegen Judenhass stellen). Jedoch wird jeder, der es wagt darauf hinzuweisen, als rassistisch und islamophob denunziert.

Diese Strategie kultureller Manipulation und Einschüchterung droht britische Politiker in Feindschaft gegenüber Israel zu drücken. Das gefährdet aktiv die Sicherheit der britischen Juden und es untergräbt die Unversehrtheit und Werte Großbritanniens, da seine kulturellen Leiter zunehmend vor ihren Diktaten den Kotau machen – durch Ignoranz, Ideologie oder Angst. Amerika ist in derselben Richtung unterwegs.

Beim Palästinensertum geht es nicht länger nur um den Nahen Osten. Er sorgt für kulturelle Beschleuniger sowohl hinter dem Antisemitismus als auch der Islamisierung im Westen.

Gefährdet Kanzlerin Angela Merkel jüdisches Leben?

Bösartige, oft muslimisch angeregter Antisemitismus – einschließlich Gewaltanwendung – hat deutsche Städte überflutet.

Benjamin Weinthal, Jewish Journal, 10. Juni 2021

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel spricht in Berlin zu den Medien; 29. Juni 2015. (Foto: Sean Gallup/Getty Images)

Bösartiger, oft muslimisch angerechter Antisemitismus – einschließlich Gewaltanwendung – hat deutsche Städte überflutet, von Metropolen wie Berlin, Köln, Essen, Leipzig, München und Stuttgart bis zu Regionalzentren wie Bochum, Freiburg, Gelsenkirchen und Osnabrück. Die Protestierenden sagen, sie würden für Menschenrechte und gegen angebliche israelische Verstöße demonstrieren, aber ihre Ziele legen anderes nahe.

In Gelsenkirchen schwenkte ein Mob von 180 Personen türkische und Palästinenserflaggen und marschierte zu einer Synagoge, wo sie „Scheißjuden“ brüllten. Ähnliche Mobilisierung gab es nicht gegen den Krieg des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gegen dessen eigenes Volk, der eine halbe Million Tote schuf – darunter 4.000 Palästinenser. Es gab auch keine Demonstranten, die gegen die chinesische kommunistische Partei und deren Vorgehen gegen die muslimische Minderheitsgemeinschaft der Uighuren protestierten, ganz zu schweigen von den Tibetern.

Hamas-Anhänger griffen zudem in Berlin während eines Interviews eine israelische Journalistin mit Knallkörpern an. Der Vorgang veranlasste das Committee to Protect Journalists die deutschen Behörden zu drängen diesen Anschlag (und andere) zügig zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Diese Art offener Einschüchterung hat offengelegt, wie hohl die Plattitüden deutscher Politiker sind, Antisemitismus habe in der Bundesrepublik keinen Platz.

Julian Reichelt, Co-Chefredakteur von Deutschlands auflagenstärkster Tageszeitung BILD, sprach an, wie Kanzlerin Angela Merkels Regierung bei ihren Bemühungen daher hinkt die Antisemitismus-Ausbrüche zu managen, statt sie angemessen anzugehen.

„In fast 16 Jahren im Kanzleramt und auch nach der Flüchtlingskrise, die arabisch-muslimischen Antisemitismus in Deutschland massiv befeuert hat, haben Kanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung so gut wie nichts getan, um diese Gefahr zu bekämpfen oder auch nur klar zu benennen.“

Weit verbreitete Gleichgültigkeit innerhalb der deutschen Zivilgesellschaft – und Teile des politischen und Medien-Establishments – gegenüber den Ausbrüchen des zeitgenössischen Antisemitismus gegen Israel ist offensichtlich.

Eine mögliche Erklärung für diese Einstellungen lässt sich mit einem höchst sarkastischen Zitat zusammenfassen, das dem israelischen Psychoanalytiker Zvi Rex zugeschrieben wird: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie vergeben.“

Die deutsch-jüdischen Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer bezeichneten diese pathologische Reaktion auf den Holocaust als „schuldverteidigenden Antisemitismus“.

Heute wollen viele Deutsche und viele Westeuropäer Israel den Holocaust immer noch nicht vergeben – möglicherweise, um den Versuch zu unternehmen ein Schuldgefühl rational zu erklären: Wenn die Juden und Israel als böse dargestellt werden können, dann war der Holocaust vielleicht nicht ganz so schlimm, nicht wahr?

Eine Studie der Bundesregierung aus dem Jahr 2017 stellte fest, dass 40 Prozent der Deutschen von modernem Antisemitismus infiziert sind. Nach Angaben der Studie stimmten 40 Prozent der Deutschen der Äußerung zu: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“

Eine 2017 veröffentlichte Studie eines Thinktanks der Christlich-Sozialen Union deckte auf, dass mehr als 50 Prozent der muslimischen Flüchtlinge antisemitische Einstellungen hegen.

In Deutschland scheint sich ein gefährliches Zusammenspiel dieses „schuldverteidigenden Antisemitismus“ in Kombination mit einem Antisemitismus entfalten, der scheinbar von muslimischen Neuankömmlingen und deutschen Muslimen, die seit Jahrzehnten in der Bundesrepublik leben, angetrieben wird. Nur 500 Menschen erschienen letzten Monat bei einer pro-israelischen Kundgebung in Berlin; im Vergleich dazu beteiligten sich 3.500 an der Unterstützung der Terrororganisation Hamas.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete über die Israelsolidaritäts-Demonstration in Berlin: „Gekommen sind fast nur die, die mussten. Was ist das los?“ Heißt: Diejenigen, die teilnahmen, waren höchstwahrscheinlich Mitarbeiter der Politiker, die dort sprachen oder Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

Merkel und andere deutsche Politiker haben weit größere Bereitschaft gezeigt Antisemitismus – sei es linker oder rechter – entgegenzutreten, wenn er integraler Bestandteil der BDS-Kampagne gegen Israel ist. 2019 verabschiedete der Bundestag einen nicht bindenden Beschluss, der BDS zu einer antisemitischen Kampagne erklärte, die mit dem Boykott deutscher jüdischer Geschäfte während der 1930-er Jahre vergleichbar ist.

Merkels Regierung und der Bundestag scheinen jedoch gelähmt zu sein, wenn sie mit muslimischem Antisemitismus, dem allgegenwärtigen „schuldverteidigenden Antisemitismus“ und den Völkermord-Absichten des iranischen Regimes gegenüber Israel konfrontiert werden.

Felix Klein, Deutschlands Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung von Antisemitismus, hat die frühere US-Regierung unter Präsident Donald Trump für den Ausbruch von Antisemitismus verantwortlich gemacht. Dennoch hat Klein es abgelehnt 40 Jahre iranischer Forderungen Israel auszulöschen zu verurteilen. Kleins Schweigen wirft die Möglichkeit auf, dass seine Arbeitgeberin Merkel ihn anwies keinen Kommentar abzugeben, um die Gefährdung der Diplomatie mit dem Regime des Iran wegen dessen verbotenem Atomwaffenprogramm zu vermeiden, mutmaßlich um den fortgesetzten Geschäftsfluss mit Teheran sicherzustellen./

Klein muss zugutegehalten werden, dass er sich stark gegen Prof. Achille Mbembes vorgesehenen Auftritt bei einer öffentlich finanzierten Kulturveranstaltung äußerte, womit er 2020 eine landesweite Debatte über Mbembes Antisemitismus auslöste. Mbembe, sagte Klein, habe „den Holocaust relativiert und Israels Existenzrecht bestritten“.

Mbembe, ein Akademiker für Postkoloniale Studien, lehrt am Wits Institute for Social and Economic Research an der Universität Witwatersrand in Johannesburg und hat einen jährlichen Gast-Termin am Franklin Humanities Institute an der Duke University.

Zusätzlich lässt die Qualität einiger der deutschen Antisemitismus-Beauftragten ziemlich viel zu wünschen übrig. Das Simon Wiesenthal Center hat das Bundesland Baden-Württemberg aufgefordert seinen Antisemitismus-Beauftragten Michael Blume zu entlassen, dem ein Facebook-Post gefiel, in dem Zionismus mit Nationalsozialismus gleichgesetzt wurde. Blume versuchte zudem eine Parallele zwischen pro-israelischen deutschen Juden und dem Nazi-Massenmörder Adolf Eichmann zu ziehen.

Eine kleine Zahl mutiger deutscher Journalisten wie Reichelt haben versucht islamisch angeregten Judenhass im öffentlichen Diskurs nach vorne zu bringen.

Das würde beinhalten den Antisemitismus der Vielen in Deutschland anzusprechen, sowohl den christlichen als auch den muslimischen, sowie den staatlich protegierten der Islamischen Republik Iran, den Merkels Regierung weitgehend dauerhaft toleriert hat.

Ein Jude in Köln

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 15. Mai 2021

Da hat es doch dieser freche Judenbengel Max Garbinski gewagt, sich mit einem T-Shirt auf dem steht „Küss mich, ich bin koscher“ und auf dem eine kleine Israelflagge abgebildet ist, heute an den Rand einer Pro-Palästinensischen Demo zu stellen.

Sofort wurde er von fünf(!) Polizeibeamten umzingelt, die ihm befohlen ihnen zu einem Hauseingang zu folgen.

Dort wurde er angewiesen, seine Taschen zu leeren, Max holte aber nur seine Geldbörse mit dem Ausweis hervor.

Dann wollte man ihn durchsuchen, als er erstaunt fragte, was er denn getan hätte, antwortete ein Polizist, dass sich die Demonstranten von der Israelflagge auf dem Shirt provoziert fühlen könnten.

Max, inzwischen außer sich, entgegnete, dass er seit 60 Jahren in Köln lebt, ein Kind von Holocaust-Überlebenden ist und wenn sie ihn zwingen würden, das Shirt auszuziehen, würde er eine Dienstaufsichtsbeschwerde einleiten.

Die Polizisten befahlen ihm dann die Jacke zu schließen, damit das Shirt nicht mehr sichtbar ist. Man könne ihm sonst keinen Schutz garantieren.

Als unbescholtener Bürger, dessen einziges „Vergehen“ war, ein Shirt mit Israelflagge zu tragen, fühlte sich Max wie ein Schwerverbrecher.

Sollte er noch einmal „auffällig“ werden, würde er des Platzes verwiesen, mahnte einer der Beamten.

Nicht die Hater werden zur Räson gerufen, der Jude gilt als Störenfried.Eine Frau, die ein Plakat in der Hand hielt, dass eine Israelflagge mit einem Arm zeigte, der ein Kind mit einem Messer tötet , wurde nicht ermahnt.

Wir wissen spätestens jetzt, was uns in diesem Land erwartet…

Juden verteilen Lebensmittel zum Ramadan an arme Marokkaner – und viele Muslime sind wütend wegen dieser „Erniedrigung“?

Elder of Ziyon, 25. April 2021

Ein Video wird geteilt, in dem Mitglieder einer jüdischen Organisation zu sehen sind, die unter Polizeiaufsicht an einer Synagoge Lebensmittelpakete zum Ramadan an eine lange Schlange mittelloser Marokkaner verteilen.

Die meisten Kommentare auf YouTube sind ziemlich negativ. Während Einzelne die Juden loben, sagen die meisten Kommentatoren, sie würden sich schämen, dass diese Leute Almosen von Juden annehmen und dass die Menschen, die die Hilfe annehmen, voller Schande und Erniedrigung seien.

Oh Gott, Hunger und Erniedrigung
Die Kultur der Erniedrigung und des Bettelns bei Fremden wird bei Gruppen der Gesellschaft eingegraben.
Die tödliche Person hat sein Volk zur Beute des Volks von Zion gemacht.
Es gibt ein altes algerisches Sprichwort, das besagt: „Schande ist länger als das Leben. Das Leben vergeht, aber Schande wird Generationen lang weiter gegeben.
Meine algerischen Brüder, als Muslime müssen wir Flugzeuge mit Ramadan-Tribünen an unsere freien Muslime schicken, die fastenden Brüder in Marokko. Damit Allahs Feinde sie nicht demütigen können.

Die Themen der Kritiker lauten, dass Juden keine wahren Marokkaner sind und dass ihre Absicht beim Verteilen von Lebensmitteln darin besteht die Muslime zu demütigen.

Es ist interessant, dass Almosen von Juden anzunehmen zutiefst demütigend ist, aber Hilfe von der UNRWA oder der EU für Leute überhaupt nicht problematisch ist, die angeblich so sensibel für Schande sind.

So schwer ist das nicht: Die muslimischen Länder ohne Juden sind die, die am antisemitischsten sind

Elder of Ziyon, 5. April 2021

Eien Reihe Geschichten der letzten Wochen hebt das Ende der jüdischen Gemeinden in verschiedenen muslimischen und arabischen Staaten heraus.

Heute sind im Irak nur noch vier Juden übrig, von denen keiner möchte, dass seine Identität bekanntgemacht wird. Es waren einmal 150.000.

Im Jemen verbleiben nur noch sechs Juden, nachdem gerade 13 zwangsweise weggingen – obwohl sie Berichten zufolge stramm dagegen waren nach Israel zu ziehen. Es waren einmal mehr als 60.000.

Der letzte Jude Afghanistans verlässt das Land; er wachte über die leere Synagoge, die jetzt für immer schließt. Diese Gemeinschaft reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück.

In Ägypten gibt es noch rund 10 alte Juden (1948 waren es 75.000). Weniger als 200 in Algerien (140.000). Geschätzte 30 im Libanon, 1948 waren es 24.000. fast Null in Syrien (30.000). Null in Libyen (früher 38.000). Null in Jordanien. Fast keine mehr in der PA.

Marokko, das seine Toleranz gegenüber Juden feierte, hat nur noch rund 3.000 Juden, die im Land verbleiben, es waren einmal 250.000. Gleichermaßen ist Tunesiens jüdische Bevölkerung von mehr als 100.000 auf 1.500 gefallen und auch dieses Land gilt als judenfreundlich. Der Iran posaunt seine Toleranz gegenüber Juden hinaus, aber 75% der Juden flohen nach der islamischen Revolution 1979.

Die Beziehung zwischen muslimischem Antisemitismus und Freundlichkeit gegenüber Israel kann unmöglich ignoriert werden. Einige muslimische Länder, die warme Beziehungen zu Israel haben, wie Aserbaidschan und Kasachstan, haben auch blühende jüdische Gemeinschaften. Die jüdischen Gemeinden im Golf beginnen nach den Abraham-Vereinbarungen wieder öffentlich in Erscheinung zu treten.

Ich sehe mit Juden sympathisierende Artikel, die gelegentlich in Ländern wie Irak und Ägypten veröffentlicht werden, was bis vor nicht allzu langer Zeit undenkbar war. Trotzdem ist di Beziehung zwischen dem, wie muslimische Länder mit ihren Juden umgehen und wie sie Israel betrachten zu stark, als man sie ignorieren kann.

Die Leute, die gerne vorgeben, dass es in der arabischen und muslimischen Welt keinen Antisemitismus gibt, müssen sich nur ansehen, wie es den jüdischen Gemeinden in der Welt ergangen ist.