Kolumnistin der Regierungszeitung Al-Ahram an Hitler: „Hättest du es bloß getan, Bruder“

MEMRI, Special Dispatch Nr. 375, 2. Mai 2002

Die folgenden Auszüge eines Artikels von Fatma Abdallah Mahmoud trug den Titel: „Verflucht in alle Ewigkeit“ und erschien kürzlich in der regierungseigenen Zeitung Al-Akhbar:

Sie sind im Himmel und auf Erden verflucht. Sie sind verflucht von dem Tag an, als die menschliche Rasse geschaffen wurde und von dem Tag an, als ihre Mütter sie gebaren. Sie sind auch deshalb verflucht, weil sie die Propheten ermordeten. Sie ermordeten den Propheten Johannes den Täufer und servierten seinen Kopf auf einem goldenen Tablett der Sängerin und Tänzerin Salome. Allah verfluchte sie auch mit tausend Flüchen, als sie seinen Worten der Wahrheit widersprachen und sich ihnen entgegen stellten, täuschten den Propheten Moses und verehrten das goldene Kalb, das sie mit eigener Hand schufen!

Diese Verfluchten sind eine Katastrophe für die menschliche Rasse. Sie sind der Virus der Generation, bis zum Jüngsten Tag zu einem Leben in Erniedrigung und Erbärmlichkeit verdammt. Sie sind auch verflucht, weil sie wiederholt versuchten, dem Propheten Mohammed zu ermorden. Sie warfen einen Stein nach ihm, verfehlten ihn aber. Ein anderes Mal versuchten sie Gift in sein Essen zu mischen, aber die Vorsehung rettete ihn vor ihrem Verrat und ihren Verbrechen. Allah verfluchte sie, als sie die kriminellen Massaker an den friedvollen Palästinensern in Sabra und Schatila verübten.

Sie sind verflucht, sie, ihre Väter und ihre Vorväter… bis zum Tag des Gerichts, denn sie stürmten mit ihren verunreinigten, ekligen Füßen in die Al Aksa-Moschee und verletzten ihre Heiligkeit.

Schließlich sind sie grundsätzlich verflucht, weil sie eine Plage der Generation und das Bakterium aller Zeiten sind. Ihre Geschichte war und wird immer von Verrat, Falschheit und Lüge befleckt sein. Das beweisen geschichtliche Dokumente.

Daher sind die Juden verflucht – die Juden unserer Zeit, diejenigen, die ihnen voran gingen und diejenigen, die nach ihnen kommen werden, wenn es überhaupt nach ihnen Juden geben wird.

In Bezug auf den Betrug des Holocaust… Viele französische Studien haben bewiesen, dass er nichts als eine Erfindung ist, eine Lüge und ein Betrug! Das heißt, er ist eine gestellte Szene, ein sorgfältig ausgearbeiteter Komplott, der verschiedene gefälschte Fotos ohne jeden Zusammenhang zur Wahrheit benutzt. Ja, es ist ein Film, nicht mehr und nicht weniger. Hitler selbst, den sie den Nazismus anklagen, ist in meinen Augen nicht mehr als eine anspruchsloser „Schüler“ in der Welt des Mordes und des Blutvergießens. Bezüglich der Anklage, sie in der Hölle seines falschen Holocaust gebraten zu haben, ist er völlig unschuldig!!

Die ganze Sache ist – wie viele französische und britische Wissenschaftler und Forscher bewiesen haben – nichts als eine riesiges israelisches Komplott, mit dem die europäischen Länder im Allgemeinen und die deutsche Regierung im Besonderen ausgeplündert werden sollen. Aber ich, persönlich und im Licht dieser eingebildeten Geschichte, beschwere mich bei Hitler und sage ihm aus tiefstem Herzen: „Hättest du es bloß getan, Bruder, wäre es nur wirklich passiert, so dass die Welt erleichtert aufseufzen könnte, ohne ihren [der Juden] Boshaftigkeit und Sünde.“

Seit ihrer Geburt haben die Juden Hass und Feindschaft gegen den Islam und die Muslime aufgestaut. Sie haben Muslimen immer Fallen gestellt, Verschwörungen und Verbrechen gegen sie geplant und sich auf die Seite ihrer Feinde und Besatzer geschlagen…

Sie haben immer versucht, alles Aufrichtige und Schöne zu verdrehen und entstellen!! Im Grunde sind die ein Muster der moralischen Hässlichkeit, Verfälschung und Herabwürdigung. Wenn nur Allah sie weiter und weiter verfluchen würde, bis zum Ende aller Generationen. Amen.

Al-Akhbar (Ägypten), 29. April 2002

Das Schwert und das Hakenkreuz

Nissan Ratzlav-Katz, Israel National News, 21. März 2003

Die modernen Kommunikationsmittel und die wichtige Arbeit von Organisationen wie dem Middle East Media Research Institute (MEMRI) haben uns eine Sicht auf den gewalttätigen Antisemitismus geliefert, der einen großen Teil der arabischen Welt motiviert. Was vor Kurzem – vor dem Krieg – aus einer irakischen Moschee übertragen wurde, ist nur in seiner dramatischen Qualität neu; trotzdem lässt einem das Zuschauen kalte Schauer den Rücken hinunter laufen. Es ist stark genug, den Zuschauer in die Straßen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg zurückzuversetzen, als Adolph Hitler tausende spontanter „Heil Hitler“-Rufe weckte; oder in ein osteuropäisches jüdisches Dorf vor 150 Jahren, in dem bei einem Pogrom gewütet wurde.

Der religiöse muslimische Führer – der Imam – steht vor einer überfüllten, zentralen Moschee. Er beginnt eine Standard-Tirade gegen Amerika, sein Ton und seine Stimme heben sich langsam. Dann nennt er – fast heimlich – „die Juden“ und poltert gegen sie, wobei er immer lebhafter wird. Seine Arme zittern, als er sich auf das stützt, was sein Stock zu sein scheint; er ruft die Muslime auf, gegen die Amerikaner und die Juden in die Schlacht zu ziehen. Er zitiert aus den Hadithen (den mündlichen Traditionen, die Mohammed oder seinen Nachfolgern zugeschrieben werden) und sagt: „[Der Tag wird kommen, da] wird ein Stein sagen: ‚Oh Muslim! Da ist ein Jude hinter mir! Komm, schneide ihm den Kopf ab!‘“ Damit zieht er plötzlich ein langes Schwert aus seiner „Stock“-Schwertscheide, schlägt wild damit durch die Luft und skandiert: „Oh Juden! Allahu Akbar! Allahu Akbar!“ (Allah ist groß) Die aufgebrachten Beter in der Moschee skandieren spontan und donnernd mit dem das Schwert schwingenden Imam: „Allahu Akbar! Allahu Akbar!“

Nachdem dieses beängstigende Bild nachließ, wurde es schnell von einem anderen ersetzt, das in gewissem Maße weitaus mehr Besorgnis erregend war. In Frankreich schwenkten Marschierende in einer der massiven Kundgebungen, die angeblich gegen den Krieg gegen die Diktatur Saddam Husseins protestieren, ein Banner, das unter einzigartig grotesken antiamerikanischen Darstellungen einen Davidstern mit einem Hakenkreuz im Zentrum zeigte. Wenn „Friedensdemonstranten“ statt den Schwert schwingenden Imam und seine Kollegen im gesamten Nahen Osten die Juden als die neuen Nazis darstellen, dann ist damit eine historische Perversion verbunden.

Inzwischen skandierten in England Muslime und andere „Tod Israel!“, während sie neben normalen linken Politikern gegen den von den USA geführten Krieg gegen den Irak marschierten. Die linken britischen Politiker verschlossen vermutlich die Augen gegenüber ihren Mit-Peaceniks; vielleicht war es ihnen auch irgendwie egal – oder schlimmer. In der Vergangenheit diente westlich-intellektueller Judenhass – getarnt als Antizionismus – dazu, tief sitzenden, blutrünstigen Hass zu legitimieren und zu beschönigen, der in der arabischen Welt gefördert und betrieben wird. Inzwischen gibt es selbst die Grenze zwischen verweichlichtem, intellektuellen Hass und der alt hergebrachten, barbarischen Variante nicht mehr.

Der öffentliche Bereich der arabischen Welt fördert Antisemitismus, Hass gegen den Westen und ungezügelte Gewalt. Freitagspredigten in der arabischen Welt beinhalten regelmäßig Variationen des inbrünstigen Gebets, das vor nicht allzu langer Zeit von einem Imam aus Qatar geäußert wurde: „O Allah, vernichte die aggressiven, die verräterischen Juden. O Allah, vernichte die aggressiven Amerikaner. O Allah, vernichte die fanatischen Heiden. O Allah, vernichte die tyrannischen Kreuzfahrer.“ Die arabischen Medien im gesamten Nahen Osten senden regelmäßig Aufrufe zur Vernichtung der Juden, fördern Ritualmord-Vorwürfe, unterstützen Terrorismus und verbreiten religiöse Hetze.

In der Tat, könnte man argumentieren, gibt es keinen Unterschied zwischen dem Großteil der heutigen arabischen Welt – in all ihren verschiedenen diktatorischen Inkarnationen – und dem deutschen Staat unter Adolf Hitler. Lesen Sie das sorgfältig noch einmal. Es gibt – bezüglich des mörderischen Antisemitismus, bezüglich des Totalitarismus, bezüglich der paranoiden Sicht auf die Welt draußen – zwischen dem Großteil der heutigen arabischen Welt und Europa unter dem Dritten Reich keinen Unterschied. Es ist kein Zufall, dass Hitlers „Mein Kampf“ sich im gesamten Nahen und Mittleren Osten so gut verkauft; Nazi-Deutschlands Kampf ist heute durch einen arabischen Jihad ersetzt worden. Und wieder einmal wird er gegen die Juden geführt.

„Ich glaube, dass ich im Einvernehmen mit dem Willen des allmächtigen Schöpfers handle. Indem ich gegen die Juden kämpfe, kämpfe ich für das Werk des Herrn“, schrieb Hitler. Gleichermaßen sagt die Verfassung der Hamas, dass arabisch-islamische Gruppen „am besten ausgerüstet sind für ihre zukünftige Rolle im Kampf gegen die kriegstreibenden Juden“. Weniger verdächtige Jihad-Enthusiasten schreiben davon, gelegentlich „mit den Schädeln der Juden an die Kirchentüren zu klopfen“.

All das heißt nicht, dass jeder Araber ein Nazi ist, aber auch nicht jeder Deutsche war ein Nazi; und trotzdem bombardierten, verbrannten und besetzten die Alliierten den deutschen Staat, denn nur auf diese Weise konnte die Bösartigkeit des Nationalsozialismus entscheidend aus Europa ausgerottet werden. In der arabischen Welt ist die Eliminierung von Regimen wie dem Saddam Husseins oder Yassir Arafats erst der erste Schritt hin auf eine ähnlich entscheidende Entnazifizierung.

Die unterdrückte Antisemitismus-Dokumentation aus historischer Perspektive

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die anfangs von dem öffentlich-rechtlichen und von der EU subventionierten, deutsch-französischen Fernsehsender arte unterdrückte Dokumentation über europäischen Antisemitismus passt durchaus in eine lang andauernde europäische Geschichte des Verbergens von Informationen über Antisemitismus und diejenigen, die ihn begehen. Drei extreme solche Fälle seit Beginn dieses Jahrhunderts, die unten diskutiert werden, veranschaulichen ein weit allgemeineres Phänomen.

Nach Beginn der zweiten palästinensischen Intifada im Herbst 2000 gab es in Westeuropa einen großen Ausbruch von Antisemitismus. Das erste Land, in dem sich das manifestierte, war Frankreich. Viele der gewalttätigen antisemitischen Vorfälle waren von Muslimen verursacht. Die damalige sozialistische Regierung von Premierminister Lionel Jospin wollte die Tatsachen nicht eingestehen, ganz zu schweigen davon die Gemeinschaft der Haupttäter zu identifizieren.

Der französische Soziologe Shmuel Trigano berichtete, dass antisemitische Gewalt mehrere Monate lang weitgehend weder von der Presse noch von den Behörden berichtet wurde. Die Polizei stufte die Vorfälle als „Rowdytum“ ein.[1] Wir können heute nachvollziehen, dass in diesen Jahren die mentale Infrastruktur für die beträchtliche Emigration französischer Juden während der letzten Jahre geschaffen wurde.

Ein weiterer wichtiger Fall, der dieselbe „Politik des Versteckens der Wahrheit“ verdeutlicht, ereignete sich, als das Europäische Beobachtungszentrum für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) – eine Organisation der EU – 2002 die damals 15 EU-Mitgliedstaaten aufforderte antisemitische Gewalt und Ansichten zu melden. Die von der EUMC abgerufenen Informationen wurden an das ZfA weitergeleitet, das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin; es hatte den Auftrag die Daten zu analysieren.

Die amerikanische Forscherin Amy Elman analysierte in ihrem Buch The European Union, anti-Semitism and the Politics of Denial[2], wie dieses Thema sich entwickelte. Sie sagte in einem Interview: „Das ZfA vollendete seinen Bericht im Oktober 2003. Es stellte fest, dass gewalttätige Angriffe auf Juden oft aus ansteckendem Antizionismus des gesamten politischen Spektrums entstanden. Darüber hinaus ermittelte es junge Muslime arabischer Herkunft als Haupttäter physischer Angriffe auf Juden sowie der Schändung und Zerstörung von Synagogen. Viele waren selbst Opfer von Rassismus und sozialer Ausgrenzung.“[3]

Die EUMC entschied sich den Bericht des ZfA nicht zu veröffentlichen. Es wurde behauptet, dass er nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war. Das ZfA reagierte damit, dass die regelmäßige Erwähnung muslimischer Täter von Antisemitismus und antizionistischen Angriffen das war, was die EUMC verschreckte. Das ZfA machte zudem öffentlich, dass die EUMC wiederholt dazu gefordert hatte die Befunde zu ändern, was es abgelehnte.

Dieses Ausrangieren des Berichts und die Reaktion des ZfA führten zu einem Skandal. Der World Jewish Congress veröffentlichte schließlich den unveränderten ZfA-Bericht im Internet. Im April 2004 gab die EUMC eine ausführlichere Studie zu Antisemitismus aus, der weitgehend auf dem ZfA-Bericht gründete. Obwohl er länger war, erwähnte er kaum irgendwelche Täter, womit die vielen Fälle muslimischen und linken Antisemitismus versteckt wurden.[4]

2012 wurde von Israels Fernsehsender Kanal 10 eine vierteilige Sendung namens Allah-islam, die Verbreitung des Islam in Europa ausgestrahlt. Der israelische Journalist Zvi Yehezkeli gab sich in Europa als Palästinenser aus. Er filmte die muslimischen Ghettos in einer Reihe europäischer Länder. Die Sendung konzentrierte sich auf Gewalt, Drogen und Waffenbesitz sowie andere kriminelle Aktivitäten, die in Teilen der muslimischen Gemeinschaften vorkommen.

Yehezkeli erwähnte den religiösen Fanatismus, die Einschüchterung von Muslimen mit anderer Meinung, die Diskriminierung von Frauen und Ehrenmorde. Er widmete auch dem weit verbreiteten Antisemitismus in diesen Gemeinschaften Aufmerksamkeit. Die seltenen europäischen Fernsehsendungen, die solche Themen diskutierten, behandelten in der Regel ein paar wenige bestimmte Probleme mit Bezug auf muslimische Gemeinschaften in einem einzelnen Land.

Nachdem von Kanal 10 die gesamte Serie ausgestrahlt worden war, kam ein belgischer Journalist, um mich dazu zu interviewen. Meine erste Reaktion war, dass in den Jahren davor solche Dokumentationen von einer Vielzahl von Sendern in europäischen Ländern hätten erstellt werden sollen. Dann wäre es logisch gewesen, wenn Kanal 10 eine davon gekauft, hebräische Untertitel eingefügt und diese gesendet hätte. Ich vermerkte, dass es bezeichnend sei, dass Kanal 10, da es keine solchen Sendungen gab, keine andere Wahl gehabt hatte, als beträchtliche Geldsummen in die Produktion der eigenen Serie zu stecken.

Ich sagte auch, die Tatsache, dass von europäischen Sendern keine solchen Dokumentationen erstellt wurden, zeigte, dass viele problematische Fragen mit Teilen der muslimischen Gemeinschaften unter den Teppich gekehrt würden. Der Interviewer stimmte mir zu. Er fügte an, dass seinen Bossen wahrscheinlich nicht gefallen würde, was ich sagte. In der Tat brachten sie das Interview nicht.

artes ursprüngliche Entscheidung, die von den deutschen Produzenten Joachim Schröder und Sophie Hafner erstellte Dokumentation Auserwählt und ausgegrenzt: Der Hass auf Juden in Europa zu unterdrücken, setzt dieses Muster fort. Der öffentlich-rechtliche Sender WDR, über den arte die Dokumentation in Auftrag gegeben hatte, zögerte weiter sie zu senden.

Diesmal war das Ergebnis der Unterdrückung von Informationen zu Antisemitismus ein Rohrkrepierer. Die BILD stellte die Dokumentation 24 Stunden lang ins Internet. Hunderttausende sahen sie sich an diesem Tag an. Heute ist sie auf YouTube zu finden.[5] Danach revidierte der WDR seine Entscheidung und beschloss den Film auszustrahlen.[6]

All das wird wahrscheinlich der Anfang einer internationalen Karriere der Dokumentation sein. Das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles hat bereits angekündigt, dass es den Film mit englischen Untertiteln in seinem Toleranz-Museum in Los Angeles zeigen will.[7]

[1] www.jcpa.org/phas/phas-26.htm

[2] Die Europäische Union, Antisemitismus und die Politik des Leugnens

[3] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15697

[4] ebenda

[5] http://www.youtube.com/watch?v=I0ffyhZ2_TE

[6] http://www.lepoint.fr/societe/arte-diffusera-un-documentaire-sur-l-antisemitisme-initialement-refuse-20-06-2017-2136807_23.php

[7] http://www.huffingtonpost.com/entry/how-the-documentary-chosen-and-excluded-the-hate_us_5947bf51e4b0d188d028001b

Die Wurzeln des islamischen Antisemitismus

Robert Spencer, Geller Report, 26. Februar 2017

Der Antisemitismus befindet sich in Europa auf einem Nieveau, auf dem er sich seit der Blütezeit von Nazideutschland nicht mehr befand; und er wird ständig brutaler. Letzte Woche beichtete i24 News: „Zwei französische jüdische Brüder wurden von einer Gruppe Männer in einem Pariser Vorort bei einem Vorfall kurze Zeit entführt und misshandelt, der damit endete, dass die Brüder verprügelt und mit einer Säge angegriffen wurden.“ Das ist das neue Europa, dasselbe wie das alte Europa; Grund ist die muslimische Immigration: Die Angreifer waren „eine Gruppe Männer, die als vom Aussehen her aus dem Nahen Osten kommend beschrieben wurden“.

Eine Gruppe Männer, die aussehen, als kämen sie aus dem Nahen Osten, hätte jeden Grund aus eigener Anschauung zwei beliebige Juden zu entführen, verprügeln und zu versuchen sie zu verstümmeln. Der Koran stellt die Juden als unverbesserlich böse und ganz scharf darauf das Wohlergehen der Muslime zu zerstören dar. Von allen Völkern haben sie die stärkste Feindseligkeit gegenüber den Muslimen (Sure 5,82); sie erfinden Dinge und schreiben sie fälschlich Allah zu (Sure 2,79; 3,75; 3,181); sie behaupten Allahs Macht sei eingeschränkt (Sure 5,64); lieben es Lügen zuzuhören (Sure 5,41); gehorchen Allah nicht und folgen nie seinen Geboten (Sure 5,13); streiten und zanken sich (Suer 2,247); verbergen die Wahrheit und täuschen die Menschen (Sure 3,78); inszenieren Rebellionen gegen die Propheten und lehnen ihre Führung ab (Sure 2,55); sind scheinheilig (Sure 2,14; 2,44); geben ihren eigenen Interessen Vorrang vor den Lehren Mohammeds (Sure 2,87); wünschen den Menschen böses und versuchen sie in die Irre zu führen (Sure 2,109); fühlen Schmerz, wenn andere glücklich sind oder Glück haben (Sure 3,120); sind arrogant, weil sie Allahs geliebtes Volk sind (Sure 5,18); verschlingen den Wohlstand der Menschen durch List (Sure 4,161; verleumden die wahren Religion und sind von Allah verflucht (Sure 4,46); töten die Propheten (Sure 2,61); sind gnaden- und herzlos (Sure 2,74); halten ihre Versprechen nie ein und werden ihren Worten nicht gerecht (Sure 2,100); sündigen hemmungslos (Sure 5,79), sind feige (Sure 59,13-14); sind geizig (Sure 4,53); werden in Affen und Schweine verwandelt, weil sie den Sabbat brechen (Sure 2,63-65; 2,59-60; 7,166); und mehr.

Die klassischen Koran-Kommentatoren schwächen die Worte des Korans gegen die Juden nicht ab, sondern kippen nur noch Öl ins Feuer. Ibn Kathir erklärte Sure 2,61 („sie wurden mit Schande und Elend geschlagen, und sie luden Allahs Zorn auf sich.“) so: „Dieser Ayah [Vers] weist darauf hin, dass die Kinder Israels von Erniedrigung geplagt wurden und dass dies weiter gehen wird, was bedeutet, dass es nie aufhören wird. Sie werden weiter Erniedrigung durch die Hände aller erleiden, mit ihnen zu tun haben, zusammen mit der Schande, die sie in ihrem Innern spüren werden.“ Ein weiterer Kommentator aus dem Mittelalter mit bleibendem Einfluss, Abdallah ibn Omar al-Baidawi, erklärt denselben Vers so: „Die Juden sind die am stärksten Gedemütigten und Unglückseligen, entweder von selbst oder infolge von Zwang aus Angst, dass ihre Jizya [Strafsteuer] verdoppelt wird.“

Ibn Kathir hebt islamische Traditionen hervor, die voraussagen, dass am Ende der Welt „die Juden dem Dajjal (falschen Messias) anhängen werden und die Muslime zusammen mit ‘Isa [Jesus], dem Sohn der Maria, die Juden töten werden“. Die Vorstellung im Islam, dass das Ende der Zeiten davon gekennzeichnet sein wird, dass Muslime Juden töten, kommt vom Propheten Mohammed selbst, der sagte: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft und der Stein, hnter dem ein Jude sich versteckt, sagen wird: ‚O Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir, also töte ihn.‘“ Das ist, nicht unerwartet, ein Lieblingsmotiv unter zeitgenössischen Jihadisten.

Nicht einfach zeitgenössische Jihadisten, sondern die moderne islamische Obrigkeit des Mainstreams nimmt diese Passagen ernst. Der ehemalige Scheik der Al-Azhar, Mohammed Sayyid Tantawi, der der respektierteste Geistliche der sunnitischen Muslime weltweit war, nannte die Juden „die Feinde Allahs, Nachkommen von Affen und Schweinen“. Der erstorbene saudische Scheik Abd al-Rahman al-Sudayyis, Imam der Hauptmoschee der heiligsten Stadt des Islam – Mekka – sagte in einer Predigt, Juden seien „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Welt, die Übertreter von Pakten und Vereinbarungen, die Mörder der Propheten und die Nachkommen von Affen und Schweinen“.

Ein weiterer Scheik, Ba’d bin Abdallah al-Ajameh al-Ghamidi, machte die Verbindung unzweideutig: „Das derzeitige Verhalten der Brüder von Affen und Schweinen, ihr Verrat, Verletzung von Vereinbarungen und Schändung heiliger Orte … steht in Verbindung mit den Taten ihrer Vorväter während der frühen Zeit des Islam – was die die große Ähnlichkleit zwischen allen heute lebenden Juden und den Juden, die zu  Beginn des Islam lebten, beweist.“

All das zeigt, dass führende Muslimische Autoritäten an den Koran nicht als Dokument herangehen, das in der Geschichte wurzeln, sondern als Blaupause dafür die Welt von heute zu verstehen. In der Tat ist das die primäre Blaupause für solches Verstehen und doch die eine, die von den Obrigkeiten am beharrlichsten ignoriert wird. Das ist der Grund dafür, dass diese Obrigkeiten das anschwellende Problem des islamischen Antisemitismus weiter verkennen und bedauerlicherweise schlecht gerüstet sind damit umzugehen.

Es ist mehr als Terror

Über die Wahrnehmung des Krieges gegen Israel

Yaffa Ganz, Isarel National News, 3. Juli 2003 

Israel und die arabischen Staaten befinden sich nicht länger im Krieg: „Terror und Gewalt“ ist in den Medien und im internationalen Sprachgebrauch der neueste Slogan für die vergangenen 55 Jahre Kampf im Nahen Osten. „Terror“ ist gewöhnlich das, was die Araber anrichten; „fortgesetzte Gewalt“ ist die jüdische Antwort. Zwei gleich hässliche Seiten einer fehlerhaften Münze.

Aber im Konflikt im Nahen Osten geht es nicht um Terror oder Gewalt. Das ist das unglückselige Ergebnis, nicht die Ursache. Und Israel kämpft nicht gegen Terror. Es kämpft um sein Überleben und um sein Existenzrecht als jüdischer Staat in seiner alt hergebrachten, historischen, universell anerkannten, nie aufgegebenen Heimat.

Das derzeit favorisierte Heilmittel unseres ewigen Marsches zum „Frieden“ ist die Roadmap, der jüngste einer Reihe von Plänen den jüdischen Staat aufzuteilen, zu schwächen, zu verstümmeln oder auf andere Art und Weise handlungsunfähig zu machen.

Seit der Balfour Declaration 1917 haben wir eine dauernde Parade von Vorschlägen und Aktivitäten erlebt – Teilungspläne, Grenzen, die wieder und wieder neu gezogen wurden, militärische Zusammenstöße, komplette Kriege, Waffenruhen, Waffenstillstandslinien, Resolutionen, nicht enden wollende Konferenzen und nun die Hudna (wir werden sehen, wie lange die dauern wird…). Alle wurden ersonnen, um den ultimativen Frieden im Nahen Osten zu erlangen. Es gab die Peel Kommission in den 30-er Jahren; den Teilungsplan der UNO; die Resolutionen 181, 194 und 242; den Rogers-Plan; die Konferenzen von Genf und Madrid und die viel umworbenen Oslo-Vereinarungen. Scharm-el-Scheik, Wye, Camp David, Taba – alle waren sie Gastgeber für Friedens- und Problemlösungs-Versammlungen. Kissinger, Reagen, Schultz, Baker, Ross, Clinton, Tenet, Zinni, die Saudis und nun Präsident Bush haben alle ihre vereinte Weisheit beigesteuert, leider Gottes vergeblich.

Das einzige, was jeder einzelne dieser Pläne, Vorschläge, Teilungen und Vereinbarungen mit den anderen gemein hatte, ist, dass jeder einzelne weitere israelische Rückzüge, Beschränkungen und Aufgaben mit sich brachte, kompensiert natürlich durch unveräußerliche internationale Garantien und Versprechen auf Unterstützung in der Zukunft. Die Araber akzeptierten oder unterzeichneten eine ganze Reihe dieser Vereinbarung und fuhren dann prompt fort, sie zu verletzen, zu brechen, darauf herumzutrampeln und jede einzelne von ihnen zur Farce zu machen. Wie im Fall der gegenwärtigen Hudna sind arabische Vereinbarungen mit dem Feind ein zeitweiser, taktischer Schachzug. Gerede von einer „Zweistaaten-Lösung“ ist ein Schritt in Richtung eines judenreinen Nahen Ostens. Ihr Krieg gegen die Juden ist keine politische Lage, die Kompromiss und Lösungsvorschläge zulässt; es geht in diesem Krieg um Sieg oder Tod, ein ehrbarer und historischer arabischer Lebensstil.

Als die jüdische Besiedlung Palästinas 200 Jahre vor der Gründung des jüdischen Staates zuzunehmen begann, als Palästina eine weit abgelegene Provinz des osmanischen Reichs war und die arabische Bevölkerung Palästinas (zu dem damals auch Transjordanien gehörte) sehr gering war und weit verstreut lebte, griffen die Araber trotzdem jedes Zeichen jüdischer Besiedlung an, führten Krieg gegen sie, terrorisierten, schlachteten sie ab, bestahlen sie und taten ihr Möglichstes, sie zu vernichten. Und trotzdem war diese Besiedlung das, was einen von Armut geschlagenen, trostlosen, leeren Landstrich in ein Land verwandelte, in dem Milch und Honig fließt.

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieben Franklin Roosevelt und Winston Churchill einen Prozess massiver arabischer Einwanderung nach Palästina.

Wo kamen sie her – all diese Immigranten – und warum tauchten sie plötzlich auf? Sie kamen aus den Ländern der Umgebung, weil die jüdische Besiedlung in Palästina ein neues und lebendiges wirtschaftliches Umfeld geschaffen hatte.

Und je mehr neue arabische Immigranten ankamen, desto mehr protestierten sie gleichzeitig gegen die jüdische Anwesenheit. Ihr nicht endender Krieg wurde in dieser Zeit vor der Staatsgründung und vor dem „Terror“ (!) „Anschläge“ oder „Pogrome“ genannt und ihre wahllosen Morde und Zerstörungen sind seitdem ohne Unterbrechung weiter gegangen – außer wenn wir sie selbst unterbrachen. Sie töteten und zerstörten vor der jüdischen Unabhängigkeit, bevor es ein „Flüchtlingsproblem“ gab, vor den 1967 erweiterten Grenzen, vor der Vereinigung Jerusalems und bevor es irgendwelche verstreuten Siedlungen oder Außenposten in der leeren, windigen Landschaft in Judäa und Samaria gab.

Nebenbei gesagt, die Araber sind das einzige Volk in der Welt, dessen „Flüchtlingsproblem“ seit 55 Jahren andauert, über drei bis vier Generationen hinweg. Sie sind die einzigen Flüchtlinge der Welt, die nie aussterben, die nie von der UN-Flüchtlingsliste gestrichen werden und die einzigen, die nicht in anderen Ländern aufgegangen sind, trotz eines riesigen „Mutterlandes“ Arabien mit seinen 22 Staaten, dreihundert Millionen Menschen (die fast alle eine gemeinsame Kultur, Sprache und Religion teilen), unendlicher Weiten leeren Landes und unbeschreiblichem Reichtum und Ressourcen. Auf UNRWA-Postern wurden die arabischen „Flüchtlinge“ als „Überlebende“ dargestellt. Das sind sie in der Tat.

Israel muss sich nicht bloß einer Gruppe – oder Gruppen – von isolierten Terroristen erwehren. Es muss mit einer kompletten Kultur von Gewalt, Hass, Blutfehden, Diebstahl und Ausweichen jeglicher Verantwortlichkeit klar kommen, die in muslimischen Ländern und muslimischer Kultur heimisch ist. Sogar „modernere“ arabische Staaten wie Ägypten oder Jordanien befinden sich ständig in der Gefahr, wieder in soziales Chaos und die blutige Vorstellungswelt islamischer Kriegsführung abzugleiten. Sie war brutal und ist es immer noch.

Die Araber führten Krieg mit den Juden, bevor es überhaupt den Gedanken einer arabisch-palästinensischen Nation oder eines entsprechenden Staates gab. Palästinenser waren die Juden Palästinas; die Araber waren einfach Araber – Teil des großen, arabischen Pan-Arabien – einer großen, zusammenhängenden arabische Nation, die sich über den ganzen Nahen Osten erstreckte und die gesamten, hoch homogenen arabischen Landstriche und ihre Bevölkerung umfasste. Und obwohl kleine Anzahlen Juden und Christen im Status der Dhimmis (ein Status der Semi-Dienstbarkeit, wie sie im Koran für Nicht-Muslime vorgeschrieben wird) leben mochten, waren Ungläubige (d.h. alle Nicht-Muslime) unwillkommen. In ihrem heiligen Krieg gegen die Juden erkennen die Araber keine Unschuldigen an, keine Nicht-Kombattanten, keine Frauen, keine Kinder. Alle sind der Feind; ganz Palästina ist heilige, „arabische“ Erde, und diese Erde muss judenrein sein.

Tatsächlich sind bereits aus einem großen Teil des Nahen Ostens die Juden entfernt worden. 850.000 verließen die arabischen Länder oder wurden 1948 systematisch aus den arabischen Ländern hinaus gezwungen; der Rest wanderte bald darauf aus. Statt der großen, blühenden und antiken Gemeinschaften bleiben nur ein paar winzige Überreste in wenigen Ländern wie Marokko, dem Iran oder Ägypten übrig (von denen alle nervös, gefügig, vorsichtig und verängstigt sind). Was Hitler in Europa nicht schaffte, hat der Islam im Nahen Osten erreicht.

Hitler hatte seine Endlösung; der Jihad wird die Länder des Islam reinigen, von Südostasien über den fruchtbaren Halbmond und Afrika bis zur Straße von Gibraltar, von Ägypten und dem Sinai im Süden bis zur Türkei, Südrussland und dem Balkan im Norden.

Das klingt verrückt? Arabische Führer aller Schattierungen erklären und deklamieren das in ihren täglichen Radio- und Fernsehsendungen, in ihrer Presse, in ihren Schulbüchern, in ihren Reden. Sie sagen es öffentlich, laut und deutlich, in allen Sprachen, aber hauptsächlich auf Arabisch. Ihre englischen Verkündigungen sind gedämpfter, berücksichtigen westliche Sensibilitäten. Aber lesen Sie einige Zeitungen auf Arabisch; hören Sie einigen wenigen Predigten in den Moscheen der ganzen Welt zu; setzen Sie sich in die Madrassas, die sich in der westlichen Welt ausbreiten, wo Millionen arabischer Kinder den Islam studieren. Oder – verbringen Sie ein paar Wochen in Israel und zählen Sie die Mörsergeschosse auf ruhige, zivile Zentren, die Schüsse auf nicht damit rechnende Unschuldige auf Autobahnen und die Selbstmord-Bomber, wo immer sie eindringen können.

Kürzlich wurde Anjem Choudary, der Führer von Al Muhajiroun in Großbritannien (einer islamischen Gruppe) von Ori Golan für die Jerusalem Post interviewt. Das Interview erschien in der Jerusalem Post vom 27. Juni 2003. Herr Choudary erklärte öffentlich und unverfroren: „In Israel gibt es keine Zivilisten. Sie müssen berücksichtigen, dass sie muslimisches Land besetzen.“ [Anmerkung d. Autorin: Er bezog sich ausdrücklich auf das gesamte Land Israel, nicht nur die 1967 eroberten Gebiete.]

Einschließlich Babys und alten Frauen??? Im Land sind diese Leute die Besatzer und Aggressoren und Teil der Grausamkeiten, die, so weit es uns betrifft, genauso schlimm, wenn nicht schlimmer sind als Nazideutschland.

Ist der Islam eine friedliche Religion? Nein, das können wir nicht sagen, weil die Wurzeln des Wortes Islam nicht „Frieden“ ist, sondern „Unterwerfung“ – komplette Unterwerfung unter den Schöpfer.

Was ist mit dem Briten, der den Selbstmordanschlag in Tel Aviv ausgeübt hat? Man muss sich freuen, wenn Mit-Muslime ihre Pflichten erfüllen. Es ist eine sehr noble Sache? Er wird ins Paradies eingehen.

Obwohl diese Dinge öffentlich in England ausgesprochen – und veröffentlicht – wurden, findet es der Westen immer noch schwierig (wenn nicht unmöglich) in diesen Begrifflichkeiten zu denken. Aber sollte es je einen heiligen Krieg gegeben haben, dieser ist es. Als solcher muss er nicht mit Stahl gekämpft werden, sondern mit Glauben. Die Araber glauben das. Das ist der Grund, warum ihre Selbstmordbomber so begierig darauf sind, sich in die Luft zu sprengen. Sie sind sicher, dass Allah auf sie wartet, um sie am Tor ins Paradies zu begrüßen. Und die, die sich nicht in die Luft jagen, stehen daneben und applaudieren. Der Rest der Welt spricht darüber, den Terrorismus zu bekämpfen, Frieden zu fördern, Grenzen zu ziehen, Vereinbarung zu unterschreiben. Der Westen tendiert dazu zu denken, dass alles sauber kontrolliert, geregelt und rational in Ordnung gebracht werden kann. Aber das ist Selbsttäuschung. Gewalt muss mit Gewalt begegnet, Feuer mit Feuer bekämpft, dem Bösen mit Gutem begegnet und verbogenem, mörderischem Glauben muss mit der Wahrheit entgegen getreten werden.

Amerika wachte nach dem 11.9. auf, entwickelte aber einen Tunnelblick. Obwohl endlich sensibilisiert für die möglichen Gefahren für das amerikanische Wohlergehen, scheint Präsident Bush zu denken, dass Gefahren für Israel ein geringeres Problem darstellen.

Dabei ist überhaupt Israels Existenz der Grund und die Rechtfertigung für arabischen Hass und Gewalt. Sogar die gut meinenden Völker der Welt werden nicht lange zustimmen, wegen eines winzigen Landstreifens in einem ständigen Alarmzustand und auf der Kippe zu einem Krieg zu leben. Der Preis für Israels Existenz könnte als zu hoch gewertet werden. Nationen werden sich fragen, was wichtiger ist: 300 Millionen Muslime zu beruhigen oder 4 bis 5 Millionen Juden zu schützen, bloß, weil deren Heimat in der falschen Nachbarschaft liegt? Und das Ergebnis wird sein, die Juden zu zwingen den jüdischen Staat einmal mehr um des „Friedens“ willen zur Kapitulation zu zwingen. Israel ist immerhin das ewige Opferlamm. Wenn die Alternative Weltkrieg heißt, ist ein winziger jüdischer Staat überflüssig.

Was soll dann getan werden? Gibt es eine Lösung des nie endenden arabischen Hasses und Kampfes?

Ja. Dies ist ein Jihad – ein heiliger Krieg – wir müssen ihn mit heiligen Waffen kämpfen. Wenn das jüdische Volk zu seinen grundlegenden Wahrheiten zurückkehrt, zu seiner Torah und zu seinem Land; wenn es versteht, wer es ist, warum es hier ist, die Bedeutung des Landes Israel begreift; wenn sich die Menschen zusammenschließen, nach Hause kommen und ihre historische Rolle und Aufgabe erfüllen, wird eine grundlegende Verschiebung in der kosmischen Konfiguration und der internationalen politischen Szene statt finden. Es gibt einen Gott und Er hat ebenfalls etwas zu den menschlichen Angelegenheiten zu sagen. Aber Er wartet darauf, dass die Menschheit den Ball ins Rollen bringt.

In der Zwischenzeit ist es an uns allen – und besonders am jüdischen Volk – die Standarte der Wahrheit und Gerechtigkeit in einer Welt voller Falschheit hoch zu halten und das Böse zu bekämpfen. Hitler war kein Märchen. Den Schrecken, den erzeugte, gab es wirklich und er musste besiegt werden.

Eines Tages werden unsere Schwerter tatsächlich zu Pflugscharen werden. Der Krieg wird vorbei sein und echter Friede – nicht ungerechte, aufgezwungene Kapitulation einer unschuldigen Nation – wird vollmächtig regieren. Bis dahin werden wir uns weiter anstrengen – und beten.

Die Auswahl der antisemitischsten Vorfälle 2016

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Es ist zur Tradition geworden, dass das Simon Wiesenthal Center am Jahresende eine Auswahl der wichtigsten antisemitischen Vorfälle veröffentlicht. Als die Liste 2010 erstmals erstellt wurde¸ war sie zwei Seiten lang.[1] Bis letztes Jahr hatte sie sich auf sechs Seiten verdreifacht.[2] Was 2016 angeht, gibt es zwei neue Aspekte. Der erste ist die breite Anerkennung einer Antisemitismus-Definition, die seit Mai gültig ist, nämlich die der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA).[3] Ihre Annahme erforderte die Zustimmung aller 31 demokratischen Mitgliedsstaaten.

Der zweite Aspekt ist, dass der vielleicht größte antisemitische Vorfall dieses Jahres Juden nicht einmal erwähnte. Durch dieses Fehlen wurde er extrem antisemitisch. 2016 nahm die UNESCO eine Resolution an, die den Tempelberg ausschließlich als Al-Haram Al-Sharif/Al-Aqsa-Moschee bezeichnet.[4] Damit schnitt sie Juden und Christen von der Bedeutung Jerusalems für ihre Religionen ab.

Dieses Jahr wird es für die Führungskräfte des SWC schwierig sein ihre Arbeit zu tun, denn es gab eine Vielzahl wichitger antisemitischer Vorfälle, aus denen sie aussuchen können. Ein paar Vorschläge könnten hilfreich sein. Die Black Lives Matter-Koalition (BLM) sollte weit oben auf der Liste stehen. Ihr Programm behauptet fälschlich, Israel sei ein „Apartheidstaat“, der Völkermord an den Palästinensern begeht.[5]

Ein weiterer Spitzenkandidat für die SWC-Liste ist Jeremy Corbyn, der linksextreme Parteichef der Britischen Labour Party. Unter seiner Führung hat der Antisemitismus sich in der Partei enorm ausgeweitet. Corbyn hat Hamas und Hisbollah als seine Freunde bezeichnet und es so viele Monate lang abgelehnt sich von dieser Äußerung zu distanzieren,[6] dass dies, nachdem er es schließlich machte, bedeutungslos geworden war.

Corbyn ernannte als seinen strategischen Berater Seumas Milne,[7] der ein Fürsprecher der Hamas ist.[8] Er gab zudem Kenneth Livingstone, dem berüchtigten Produzenten antisemitischer Verleumdungen, eine wichtige Position in der Partei.[9] Letzerer wurde später wegen antisemitischer Äußerungen suspendiert. Er sagte, Hitler habe den Zionismus unterstützt.[10] Als der wiet verbreitete Antisemitismus in der Partei offenbar wurde, wählte er eine ungeeignete Untersucherin zur Ermittlung des Sachverhalts, die einen höchst unprofessionellen Bericht erstellte.[11]

Corbyns Tun passt aber nicht in die IHRA-Definition. Das zeigt, dass diese in Bezug auf antiisraelischen Antisemitismus viel zu kurz greift und durch eine detailliertere Definition dieser Art des Antisemitismus ergänzt werden sollte.[12]

Es gibt weitere Kandidaten aus Großbritannien. Eine ist Malia Bouattia, die Präsidentin der National Union of Students (NUS). Der innenpolitische Ausschuss des Unterhauses verurteilte, dass sie die Universität Birmingham als „zionistischen Außenposten“ bezeichnete. Der Ausschuss sagte zudem, dass die National Union of Students es versäumt hat eine zunehmende Kultur des Antisemitismus an den Universitäten ernst zu nehmen.[13]

Das SWC wird auch zu entscheiden haben, ob man auf ihrer Liste wieder Menschen anführen will, die regelmäßig antisemitische Verleumdungen produzieren. Dazu gehört Baroness Tonge. Dieses Jahr hat sie gesagt, Israels Umgang mit den Palästinensern sei eine wichtige Ursache für das Aufkommen des Jihadismus und des islamischen Staates;[14] sie war Gastgeberin einer Veranstaltung im Oberhaus, bei der Juden für den Holocaust verantwortlich gemacht wurden und die britische Regierung die Aufforderung bekam sich für die Balfour-Erklärung von 1917 zu entschuldigen.[15]

Die muslimische Welt ist ein Hauptlieferant antisemitischer Wiederholungstäter. Einer davon ist der türkische Präsident Tayyip Recep Erdoğan. Eine Erklärung von 2016, die ihn qualifiziert, lautet gemäß einer Übersetzung von AFP: „Ich akzeptiere nicht, was Hitler machte und ich akzeptiere auch nicht, was Israel getan hat. Wenn es darum geht, dass so viele Menschen sterben, ist es nicht angemessen zu fragen, wer barbarischer war.“[16]

Angesichts des ungarischen Antisemitismus sollte mindestens ein Kandidat aus diesem Land auf die Liste kommen. Vielleicht sollte es die ungarische Regierung sein, denn sie verlieh Zsolt Bayer, dem antisemitischen Kolumnisten der Magyar Hirlap und Publizisten der konservativen Partei Fidesz das Ritterkreuz des ungarischen Verdienstordens, die dritthöchste Auszeichnung, die die Regierung für Leistungen verleiht.[17]

Keine jährliche Liste antisemitischer Verleumdungen kann ohne Kandidaten aus den skandinavischen Brutstätten der Scheinheiligkeit und des Antisemitismus vollständig sein: Norwegen und Schweden. Die drittgrößte norwegische Stadt, Trondheim, ist jetzt im Rennen als Kandidat für Europas Hauptstadt der antiisraelischen Version des Antisemitismus, weil sie beschloss Produkte aus den Siedlungen zu boykottieren.[18]

Kreise des SWC informierten mich, dass die schwedische Außenministerin Margot Wallström nur knapp der Liste antisemitischer Vorfälle des letzten Jahres entging. Dieses Jahr sollte sie definitiv darauf erscheinen, denn sie forderte eine Untersuchung, ob Israel außergerichtlicher Tötungen von Palästinensern während der jüngsten Terrorwelle schuldig ist. Der Parteichef von Yesh Atid, Yair Lapid, bezeichnete sie während einer Kundgebung in Stockholm ausdrücklich als Antisemitin.[19]

BDS ist ebenfalls ein jedes Jahr wiederkehrendes antisemitisches Phänomen. Siebzig Juden schrieben einen Brief an die New York Book Review, mit dem sie einen gezielten Boykott aller Waren und Dienstleistungen ausschließlich aus allen israelischen Siedlungen und aller Investitionen dort forderten.[20] Wegen ihres zweierlei Maßes, das ein Kernelement des Antisemitismus ist, wären sie ein stellvertretender Kandidat für die BDS-Liste.

Die oben angeführte Auswahl könnte den Führungskräften des SWC helfen. Das Problem besteht darin, dass sie nur einen kleinen Anteil der vielen Kandidaten enthält, die ihnen die Unehre verleiht auf die Liste zu kommen.

[1] http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TTASS.PDF

[2] http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2015.PDF

[3] http://www.holocaustremembrance.com/sites/default/files/press_release_document_antisemitism.pdf

[4] http://whc.unesco.org/archive/2016/whc16-40com-19-en.pdf

[5] http://www.jta.org/2016/08/09/news-opinion/united-states/author-of-black-lives-matter-position-on-israel-defends-genocide-claim

[6] https://www.theguardian.com/politics/2016/jul/04/jeremy-corbyn-says-he-regrets-calling-hamas-and-hezbollah-friends

[7] https://heplev.wordpress.com/2016/05/23/jeremy-corbyn-der-antisemiten-legitimiert/

[8] http://www.theguardian.com/commentisfree/2012/nov/20/palestinians-have-right-defend-themselves

[9] https://heplev.wordpress.com/2016/05/23/jeremy-corbyn-der-antisemiten-legitimiert/

[10] http://www.bbc.com/news/uk-politics-36160135

[11] https://heplev.wordpress.com/2016/07/18/die-hoechst-unprofessionelle-untersuchung-des-britischen-labour-antisemitismus/

[12] https://heplev.wordpress.com/2016/09/19/die-gerstenfeld-definition-fuer-antiisraelischen-antisemitismus/

[13] http://www.independent.co.uk/news/education/nus-president-malia-bouattia-anti-semitism-parliament-home-affairs-select-committee-israel-a7363591.html

[14] http://jewishnews.timesofisrael.com/baroness-tonge-shares-article-about-jewish-power/

[15] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3878392/Israel-condemns-shameful-House-Lords-event-audience-applauded-claims-JEWS-responsible-Holocaust.html

[16] http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/erdogan-turkish-president-israel-hitler-more-barbarous-gaza-interview-palestinians-decide- holocaust-a7431311.html

[17] hungarianspectrum.org/2016/08/19/zsolt-bayer-the-purveyor-of-hate-in-his-own-words/

[18] https://heplev.wordpress.com/2016/12/12/trondheims-fortwaehrender-israel-hass/

[19] http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/WATCH-Pro-Israel-demonstrators-battle-anti-Zionism-at-Swedish-rally-466231

[20] http://www.nybooks.com/articles/2016/10/13/economic-boycott-israeli-settlements/

Muslime in Deutschland – alles kein Antisemitismus, bestimmt nicht…

gefunden auf Facebook, 24.11.2016 (Felix Maximilian Leidecker):

Während in Israel Brände toben, passieren auch in Deutschland schlimme Dinge: Auf Hunderten, Tausenden Islam-Seiten feiern junge Muslime, dass in Israel Menschen um ihr Leben kämpfen, nachdem allen Anschein nach islamistische Terroristen Brände gelegt haben.

Wir sind in Deutschland immer sehr schnell, dem politischen Mitbewerber die „Nazi-Keule“ überzuziehen. Beim importieren Antisemitismus durch Muslime wird aber beharrlich geschwiegen.

Hier mal ein Beispiel von der Seite „Islam Fakten“, auf der gefeiert wird, dass Israel brennt. Es gibt Tausende und Abertausende weitere Beispiele. Das passiert mitten in unserem Land, 71 Jahre nach Ende der Shoa! Und keiner thematisiert es, weil es die „falschen Täter“ sind?

Judenhass ist ein in weiten Teilen integraler Bestandteil des Islam, vor allem des politischen. Und wir lassen das zu- aus falsch verstandener Toleranz!

Es ist beschämend! Das, was in Israel passiert. Das, was diese Judenhasser schreiben. Und für mich vor allem auch die Tatsache, dass dieser islamische Antisemitismus in Deutschland einmal mehr keinerlei mediale Berichterstattung nach sich ziehen wird.

I STAND WITH ISRAEL !!!

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