Nakbazid

Vorbemerkung: „Die Muslime“ sind nicht alle so. Nach meinem Verständnis handelt es sich um die politischen Führungen und die überwiegende Mehrzahl der Aktivisten – alle die, die sich gegen Israel engagieren, die von Greenfield hier beschrieben werden..

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 18. Mai 2020

Stellen sie sich vor, jedes Jahr würden Deutsche am 7. Mai Gedenkveranstaltung anlässlich der  Niederlage des Nazistaates abhalten – mit Hakenkreuzen, antisemitischen Parolen und Behauptungen, die aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn vertriebenen Volksdeutschen seien die wahren Opfer.

Das ist das Spektakel, das jedes Jahr im Mai stattfindet, wenn Muslime in Israel Parolen rufen und randalieren, um gegen den Misserfolg beim Völkermord an der indigenen jüdischen Minderheit zu  protestieren.

Und die Medien berichten mitfühlend über dieses widerwärtige Spektakel historischer Vergesslichkeit, dass eine regionale Mehrheit, die für zahlreiche Völkermorde verantwortlich ist, sich als Opfer herausputzt, weil ihre Invasion Israels in einer Pattsituation endete, statt mit der beabsichtigten Völkermord-Aktion an den Juden.

So Allah will, werden wir sie massakrieren, wie wie sie in Hebron massakrierten.

Die revisionistische muslimische Geschichte Israels ist eine ethnische Säuberung tausender Jahre Geschichte der jüdischen Einwohner im 20. Jahrhundert, einschließlich des Massakers von Hebron und der Kollaboration ihres Führers, des Muftis von Jerusalem, mit den Nazis. Stattdessen beginnt und endet sie mit Deir Yassin und wütenden alten Frauen, die überdimensionale Haustürschlüssel hochhalten, während sie an die guten Zeiten zurückdenken, in denen sie die Juden massakrierten.

Es gibt etwa so viele jüdische Flüchtlinge aus der muslimischen Welt wie es muslimische Flüchtlinge aus Israel gibt. Der Unterschied besteht darin, dass die jüdischen Flüchtlinge eine Minderheit waren, die vor der Gewalt einer brutalen Mehrheit floh, während die muslimischen Flüchtlinge eine regionale Mehrheit waren, die einen strategischen Abzug als Antwort auf Aufrufe der Führer der militärisch eindringenden arabischen Länder vollführte, sie sollten abziehen, damit man die Juden töten kann.

„Wir werden das Land mit unseren Waffen zerschmettern und jede Stelle vernichten, an der die Juden Unterschlupf suchen. Die Araber sollten ihre Frauen und Kinder in sichere Gebiete lotsen, bis die Kämpfe abklingen“, hatte der irakische Premierminister Nuri Said versprochen.

Da habt ihr eure Nakba. Los, schwenkt eure falschen gigantischen Hausschlüssel in Bagdad.

Die Nakbaiten glaubten, sie würden die Nutznießer eines von den Armeen von sieben muslimischen Staaten verübten Völkermords sein. Stattdessen mussten sie sich in Syrien, Jordanien und andernorts in der Region niederlassen. Was leicht zu machen war, da sie dasselbe Volk sind, dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Kultur haben. Der Unterschied zwischen einem jordanischen Araber und einem jordanischen Palästinenser sind ein paar Kilometer und etwa 25 Jahre.

Viele der „Palästinenser“ waren weniger als ein Jahrhundert zuvor nach Israel gezogen, um Vorteil aus dem Wirtschaftsboom zu  ziehen, der nach dem Sturz der osmanischen Kolonialherrschaft von jüdischen und britischen Investitionen geschaffen wurde. Seitdem zogen sie zu anderen Konjunkturbooms in Saudi-Arabien und Kuwait, wo sie sich schnell zu Störenfrieden machten und manchmal vertrieben wurden. Veranstalten die kuwaitischen Palästinenser (oder Kuwaitistanis) eine jährliche Nakba, um der 400.000 aus Kuwait Vertriebenen zu gedenken? Stattdessen entschuldigten sie sich bescheiden bei Kuwait für die Unterstützung Saddam Husseins. So, wie sie sich bei Israel für den versuchten Völkermord an den Juden entschuldigen sollten.

Israel sollte es, wie Kuwait, ablehnen irgendwelche Beziehungen zur PLO zu unterhalten, bis es eine solche Entschuldigung gegeben hat.

Die Nakba-Gedenkveranstaltungen sind nur in einer Kultur möglich, die kein Gefühl für Verantwortung hat. Eine Religion, die mehr Menschen getötet und mehr Kulturen ausgelöscht hat als Stalin und Hitler zusammen, aber immer noch überzeugt ist das Opfer zu sein. Ein Opfer des eigenen, fehlgeschlagenen völkermörderischen Krieges. Die Nakba ist in Wirklichkeit ein Nakbazid. Ein Traum von Massenmord, der durchkreuzt wurde, als die Opfer sich wehrten.

Die Nakba ist eine ermüdende Erinnerung daran, dass Muslime keinen Frieden wollen. Dass sie nicht erwachsen genug sind damit umzugehen. Was sie wirklich wollen, ist Kränkungen wieder aufzuwärmen und missmutig einen weiteren Völkermord zu planen, statt mit den Folgen ihres eigenen Tuns klarzukommen.

Wäre der israelische Unabhängigkeitskrieg zwischen lokalen Juden und Muslimen ausgekämpft worden, wäre der Nakba-Zirkus nicht so zugrunderichtend wie er ist. Aber tatsächlich war es ein Krieg zischen lokalen Juden und den Armeen von sieben muslimischen Staaten, darunter Saudi-Arabien, Ägypten, der Irak und Syrien, geleitet von zwei britischen Kommandeuren. Trotz alldem scheiterten die arabisch-muslimischen Invasoren daran mehr zu erobern als die Hälfte Jerusalems, den Gazastreifen, Judäa und Samaria. Und das ist das, was sie wirklich wurmt.

Die hässliche Wahrheit der Nakba lautet, dass sie die nationalistischen Ambitionen arabischer Muslime schwächte, die wie ISIS davon träumten das osmanische Reich durch einen islamischen Staat zu ersetzen. Einen Krieg gegen eine europäische Macht zu verlieren hätte sie nicht so verletzt wie einen Krieg gegen eine verachtete regionale Minderheit zu verlieren.

Jude. Tiefer stehend als ein Hund. Jude. Im Koran in Affen und Schweine verwandelt. Jude. In jedem muslimischen Land eine verachtete Minderheit. Und dann schlagen die Juden, die Söhne von Affen und Schweinen, irgendwie sieben muslimische Armeen zurück und nehmen sich Land zurück, das von den Kalifen erobert worden war, womit sie Mohammeds offenbarte Bestimmung zum Gespött machten.

In der islamischen Kultur vergeht Zeit nie. Die Worte „Du hast verloren, komm drüber hinweg“ haben keine Bedeutung. Arabische Muslime denken immer noch, dass Spanien ihnen gehört. Jedes Mal, wenn sie eine europäische Armee sehen, murmeln sie etwas von den Kreuzzügen. Juden werden mit Sprechchören von „Khaybar ya Yahud“ begrüßt, eine Erinnerung an Mohammeds Massaker an den Juden, einem historischen Ereignis, was die Nakba zu sein nur behauptet.

Nichts wird je vergessen. Alter Hass wird in gewalttätige Wutausbrüche gepflegt, die durch keinen Vertrag ruhiggestellt werden können. Der Sinn von Hass ist Hass. Der Sinn der Nakba ist die Nakba.

Die muslimische Welt hat keine Geschichte. Sie hat durchdringende Mythen, die den muslimischen Bedarf an Selbstverherrlichung und Viktimisierung füttern. Muslimische Geschichte ist ein langgezogener Schrei von „meins, mein, meins“ und „gib’s zurück“. Millionen arabischer Muslime glauben, sie hätten Amerika entdeckt, dass europäische Naturwissenschaften von ihnen gestohlen wurde, dass die gesamte Welt muslimisch war, dass Neil Armstrong auf dem Mond den islamischen Gebetsruf hörte, dass Jacques Cousteau zum Islam konvertierte und dass der Koran die Glühbirne erfand. Der gemeinsame Nenner davon und vom Nakbazid ist ein Gefühl des grenzenlosen Anspruchsrechts.

Wenn Muslime einen Krieg gewinnen, dann weil Allah auf ihrer Seite ist. Wenn sie einen Krieg verlieren, dann weil sie untergraben, getäuscht und betrogen wurden. Die andere Seite hat nicht fair gespielt. Und dann kommen das Geschrei von „Wir wollen eine Neuauflage“ und „Meins, meins, meins! Gib’s zurück!“ Gefolgt von Racheschwüren, Wehklage-Geschrei alter Frauen, die gerade ihre eigenen Töchter ertränkt haben, von Haschisch wirre Mobs, die Flaggen verbrennen, die sie nur für diesen Zweck kauften und alten Männern, die vor der Kamera die Zähne fletschen.

Ach, was war das eine prächtige Nakba! Nächstes Jahr um dieselbe Zeit wieder?

Antiisrael-Aktivisten sagen gerne, dass Israel eine Idee ist, die zu einem Land wurde und Palästina ist ein Land, das zu einer Idee wurde. Tatsächlich ist es genau anders herum. Israel ist ein Land, das nach vielen Jahrhunderten der Besatzung und Unterdrückung  neugeboren wurde. Palästina ist eine Idee, die nie ein Land war und wegen ihrer böswilligen Nützlichkeit beibehalten wurde.

Ihre fiktive palästinensische Identität mit ihren eingebildeten Wurzeln in einem Land, in dem sie kaum je lebten, hat Millionen Menschen in die Milizen der benachbarten Feinde Israels getrieben. Ihre Flaggen und Parolen über Eigenstaatlichkeit verbergen die Tatsache, dass sie nichts anderes sind als Stellvertreter von Ländern, die ihnen die Staatsbürgerschaft verweigern, weil es sie zu besseren Waffen macht, nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen einander. Wenn ein arabisch-muslimisches Land will, dass ein paar Strolche Protestierenden die Köpfe einschlagen, billige Arbeitskräfte oder einen noch billigeren Grund haben wollen, um ihre Leute sich aufregen zu lassen, holen sie sich die unechten Palästinenser mit ihren Keffiyes, ihren arabisch-sozialistischen Trikoloren und ihrer chronischen Arbeitslosigkeit.

Die historische Ironie lautet: Es ist genau die Leichtgläubigkeit dieser Militärkolonisten, ihre Bereitschaft eine palästinensische Identität anzunehmen, die sie in den Ländern, in denen sie leben, heimatlos bleiben lässt. Hätten sie das Recht verlangt in Jordanien, Syrien oder dem Libanon Staatsbürger zu werden – der internationale Druck hätte ihnen ein neues Leben gegeben.

Stattdessen nahmen sie die zweifelhafte Ehre an den Jihad gegen die Juden fortzusetzen und setzten sich selbst in einem selbstgemachten Niemandsland gefangen. Solange sie bereit bleiben Mörder zu sein, ihre eigenen Kinder dem glühenden Moloch der Bombenweste zu opfern, werden sie in ihren eigenen Ländern auf ewig Parias bleiben.

Die „Palästinenser“ sind ihr eigener Fluch. Sie erleiden die selbst zugefügte Bestrafung für ihre eigenen Verbrechen. Es ist ihr Hass auf die Juden, der sie peinigt und erniedrigt. Sie sterben begierig für ihre eigenen Sünden. Ihr Elend ist die lebende Verkörperung ihres eigenen Übels. Sie leiden, weil sie ihren eigenen Fanatismus, ihre Gier und ihre illusorische Ehre nicht loslassen können.

Es hat seit 72 Jahren eine Nakba gegeben. Aber sie ist nicht das, was die Palästinenser sagen.

Elder of Ziyon, 15. Mai 2020

UNRWA-Lager Jaramana in Syrien

Das Wort „Nakba“ wurde 1948 von Constantin Zureiq in seinem Pamphlet „Die Bedeutung der Nakba“ geprägt, aber es beschrieb es nicht auf die Weise, wie es heute verwendet wird. Seine Beschreibung der Ereignisse von 1948 konzentrierte sich mehr auf die Fehler der Araber als auf die Taten der Juden.

Er schrieb: „Als der Kampf ausbrach, begann unsere öffentliche Diplomatie von unseren angeblichen Siegen zu reden, um die arabische Öffentlichkeit einzuschläfern und von der Fähigkeit zu reden einen leichten Sieg einzufahren – bis die Nakba eintrat… Wir müssen unsere Fehler zugeben… und das Ausmaß unserer Verantwortung für die Katastrophe eingestehen, die unser Los ist.“

Andere Zitate aus dem Pamphlet lauten: „Sieben arabische Länder erklärten dem Zionismus in Palästina den Krieg… Sieben Länder zogen in den Krieg, um die Teilung aufzuheben und den Zionismus zu besiegen und dann schnell die Schlacht hinter sich zu lassen, nachdem sie so viel vom Land Palästina verloren – und sogar den Teil, der den Arabern im Palästina-Plan gegeben wurde.“

„Der Zionismus ist tief im westlichen Leben verwurzelt, während wir weit davon entfernt sind… Sie leben in der Gegenwart und sehen in die Zukunft, während wir von dem Traum einer prächtigen Vergangenheit zugeschüttet sind“, fuhr er fort.

Entscheidend ist, betonte Zureiq: „Wir müssen unsere Fehler zugeben … und das Ausmaß unserer Verantwortung für die Katastrophe erkennen, die unser Los ist.

Zureiq, der im Libanon lehrte, spricht hier nicht von palästinensischer Verantwortung, sondern einer breiteren arabischen Verantwortung. Aber seine Lektion ist 72 Jahre lang ignoriert worden, während der Begriff in einer verdrehten Form blieb, um sich auf die Opferrolle der Palästinenser durch die Hände der kriminellen Zionisten zu beziehen.

Die Ironie ist, dass Zureiq recht hatte – und seine Analyse der arabischen Verantwortung dafür, dass die Palästinenser weiter staatenlos sind, gilt nicht nur in der Geschichte, sondern auch heute.

Selbst wenn man die arabische Lüge akzeptiert, dass Israel das leibhaftige Böse ist und 1948 die fürchterlichsten Massaker beging und die Araber physisch vertrieb, gibt es eine sehr grundlegende Frage, die niemand stellt: Warum befinden sich die Palästinenser heute immer noch im Elend, in Syrien und Jordanien und dem Libanon? Warum sind sie heute in der gesamten arabischen Welt staatenlos, außer denen, die 1949 in der Westbank lebten und inzwischen nach Jordanien zogen?

Die Verantwortung für 72 Jahre palästinensischen Leidens liegt einzig bei ihren arabischen Brüdern, üblicherweise mit der Ausrede, es sei nötig, um die Palästinenserfrage am Leben zu erhalten.

Die Entscheidung der Arabischen Liga in den 1950-er Jahren Palästinensern nicht zu erlauben Staatsbürger in Mitgliedsstaaten zu werden, bleibt eine der brutalsten Attacken der Geschichte auf die Rechte der Palästinenser – wurde aber vorgeblich getroffen, um die Einheit der Palästinenser zu wahren und den palästinensischen Nationalismus zu nähren, der damals praktisch nicht existent war.

Das war aber nur eines von buchstäblich haufenweisen Beispielen dafür, wie die Palästinenser von der arabischen Welt und ihren eigenen Führern misshandelt wurden. Die Vertreibung von tausenden Palästinensern 1970 aus Jordanien. Die Vertreibung hunderttausender aus Kuwait. Die gegen sie gerichtete Apartheid im Libanon. Die Bombardierung von Palästinenserlagern in Syrien. Palästinenserführer unterhalten heute zwei Klassen an Bürgern – sie halten „Flüchtlingslager“ offen und behandeln deren Einwohner als Bürger zweiter Klasse, die für immer dort gehalten werden oder bis Israel vernichtet ist.

Das ist die wahre Nakba. Aber der Begriff selbst ist aus politischen Gründen verdreht worden, um ein Angriff auf Israel zu sein, statt seiner ursprünglichen Bedeutung, wie die Araber gegenüber den Palästinensern versagt haben und das bis heute tun.

Der „Nakba-Tag“ wurde erst 1998 von Yassir Arafat eingeführt, der den ersten Tag der israelischen Unabhängigkeit für das Datum aussuchte. Obwohl er diesen Tag während des Oslo-Prozesses schuf, der den Palästinensern einen Staat verschaffen sollte, lautet seine Botschaft, dass der Nakba-Tag immer mit der Delegitimierung Israels verbunden ist. Es war ein weiterer brillanter PR-Zug, der letztlich den Palästinensern schadet, die aus Gründen der Ehre und Schande eine orwellsche Geschichte gelehrt werden, in der Hass, den die Araber ihnen entgegen bringen, beseitigt und durch eine Fiktion von 72 Jahren Leiden ersetzt wird, das ausschließlich von Israel ausgeht.

Es ist längst überfällig, dass die Palästinenserführer und die arabische Welt die Verantwortung für ihre Rolle dabei übernehmen, dass die Palästinenser keinen Staat haben und heute in „Flüchtlingslagern“ dahinrotten. Nur die Wahrheit kann effektive Veränderung bringen. Aber die Wahrheit ist genau das, was die arabische Welt mit ihrer Nakba-Geschichte vermeidet.

Die Verlogenheit der Nakba-Argumentation

Heute bei den Fratzen meinte einer wieder mal man dürfe „die Nakba nicht unter den Tisch fallen lassen“, als eine Israel-Aktivistin „11 Fakten zum Israel-Streit“ postete:

Er bekam von einem anderen User folgende Antwort (die er natürlich nicht akzeptieren wollte):

Dazu fällt mir dann noch ein, dass ein sehr beliebtes Argumentationsmittel der Relativierer auch ist: „Die Palästinenser dürfen nicht unter dem leiden, was wir (Deutsche/Europäer) den  Juden angetan haben.“

Das ist entweder reine Unkenntnis der Fakten oder bewusste Ignoranz und Irreführung.

Es impliziert nämlich, dass Israel nur wegen des Holocaust entstand; dass seitens der Araber nichts geschah, was die Gründung Israels hätte rechtfertigen können; und dass die Araber im Mandat Palästina nichts mit dem Holocaust zu tun hatten.

Letzteres ist nur indirekt richtig. Denn ihr Führer, derjenige, weitgehend bestimmte und lenkte, wie die Araber dort dachten und empfanden, Haddsch Amin al-Husseini, war ein Verbündeter Hitlers, der nur darauf wartete, dass die Wehrmacht in Palästina einmarschiert und er mit seinen Genossen die Juden so vernichten könnte, wie es Hitler in Auschwitz usw. machte. Al-Husseini wird bis heute verehrt. Er hatte seit Anfang der 1920-er Jahre immer mehr Einfluss genommen und gewonnen. Er hetzte zu Pogromen an  Juden auf. Er war derjenige, der 1941 im Irak die Farhoud veranlasste, ein großes Pogrom zur Vernichtung des irakischen Judentums. Hitler wird bis heute von palästinensischen Arabern verehrt. Sie beweisen das z.B. durch ihre mit Hakenkreuzen bemalten Terrordrachen, Hakenkreuzfahnen am Gaza-Grenzzaun bei den als „Marsch der Rückkehr“ ausgegebenen kriegerischen Angriffen auf die Grenzanlage zu Israel usw. bis hin zum Hitlergruß von Mitgliedern (nicht nur) der Terrororganisationen (hier der DFLP) und nach Hitler benannten Geschäften (hier im Gazastreifen):

Das heißt nicht, dass alle Palästinenser so sind, aber die entscheidenden waren so; diejenigen, die bestimmten, wo es lang ging. Sie haben mit dem Problem zu tun und das eigentlich von Anfang an.

Das gilt auch für die Judenfeindschaft auf Seiten der Palästinenser. Israel ist nicht aus heiterem Himmel nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen worden. Zum Zeitpunkt seiner Gründung gab es seit 30 Jahren den Aufbau staatlicher Institutionen, um diesen Staat zu schaffen. Es gab eine politische, soziale und Verwaltungsinfrastruktur, die nicht über Nacht aus dem Boden gestampft werden kann, auch nicht in drei Jahren. Der Jischuw hatte seit der Eroberung des Landes Israel durch die Briten 1918 daran gearbeitet, diese Strukturen zu errichten. Juden kamen zurück ins Land. 1948 war das Land so weit entwickelt, dass die Eigenstaatlichkeit möglich war.

Nur die Araber, die waren dagegen. Unter Haddsch Amin und seinen Kumpanen mordeten sie schon in den 1920-er Jahren, dass selbst die Briten begriffen, dass ihre Appeasement-Strategie ihm gegenüber gescheitert war und sie ihn festgenommen hätten, wäre er nicht geflohen und hätte aus dem Ausland weiter gemacht. Dass es 1948 Krieg gab, war keine Folge des Zweiten Weltkriegs, keine Folge des Holocaust, sondern einzig und allein folge des arabischen Judenhasses und des Willen die Juden zu vernichten. Die „Nakba“ ist nichts weiter als die Konsequenz dessen, was Araber seit spätestens 1921 im Land veranstalteten.

Die Behauptung, die Araber dürften nicht unter dem Holocaust leiden, den wir Deutsche/Europäer begangen haben, ist schlicht eine verlogene Ablenkung von den tatsächlichen Ursachen dessen, was im Land Israel vor 73 Jahren geschah.

Wenn also wieder einer mit der „Nakba“ kommt – haut ihm um die Ohren, was die Araber in der Zeit veranstaltet haben. Die Verbindung zu Holocaust ist verlogene Propaganda. Deutsche/Europäer sind nicht dafür verantwortlich, dass Israel gegründet wurde. Auch nicht dafür, dass die Araber ihren Vernichtungskrieg verloren. Eher dafür, dass sie ihn überhaupt angefangen haben. Weil sie ihnen die Propaganda lieferten, die geistigen Grundlagen für die Verschärfung ihres Judenhasses und – vor allem die Briten – die Waffen, mit denen sie die Juden vernichten wollten. Vor allem sind aber die Araber für ihre Niederlage und die Folgen verantwortlich. Sie haben den Krieg angefangen, sie haben ihn verloren und sie haben nichts dazu getan, dass die Folgen irgendwie aufgefangen wurden.

Alles, was man über den Nakba-Tag wissen muss

Die palästinensischen Araber randalieren heute wegen ihrer solgenannten Katastrophe (Nakba). Die Hamas hat dafür alle Schulen geschlossen, die Kinder sollen am Gaza-Zaun randalieren. Aus Israel gibt es einen informative Ansage von Privatpersonen:

Nakba???
Israel wird euren Fehlschlag uns 1948 zu massakrieren nicht betrauern.

Wie definierst du dich selbst?

Elder of Ziyon, 8. Mai 2007

Yom Ha’atzmaut-Feiern sind, zusammen mit dem palästinensisch-arabischen „Nakba“-Gedenken, eine gute Gelegenheit einen fundamentalen Unterschied zwischen Zionisten und palästinensisch-arabischen Nationalisten festzustellen.

Zionistien definieren sich völlig unabhängig von anderen Spielern der Weltgeschichte. Der Zionismus ist die nationale Wiederbelegungsbewegung für das jüdische Volk im Land seiner Vorväter. Das hat nichts mit den Europäern oder den Arabern oder sonst irgendetwas zu tun. Das ist eine völlig positive, autarke Definition. Man mag sagen, dass der Zionismus die Araber unfair behandelte, aber die Araber waren nicht kein inhärenter Faktor in der Definition des Zionismus; der Zionismus ist als Begriff unabhängig von anderen Faktoren. Araber, die versuchten diesen Traum zu zerstören, wurden nicht als Bedrohung für den Zionismus betrachtet – sie wurden als für das Konzept an sich irrelevant angesehen. Wenn sie Israel akzeptierten, gut; wenn nicht, Pech für sie.

Andererseits definiert sich der palästinensisch-arabischer Nationalismus ausschließlich über die Beziehung zu anderen; und diese Definierung ist eine negative. Die 60. Wiederkehr der Gründung Israels zeigt diese Unterschiede mit scharfem Profil.

Heute wird der Yom Ha’atzmaut gefeiert, aber das ist nicht der Jahrestag. Dieser ist der fünfte Tag des hebräischen Monats Iyar, am Samstag. Da dies der jüdische Sabbath ist, wurde das Datum auf heute vorverlegt, um jedermann die Möglichkeit zu geben angemessen zu feiern.

Die Nakba-Festlichkeiten waren ursprünglich für den 15. Mai, den „Nakba-Tag“ terminiert, aber die bloße Vorstellung, dass Israel heute feiert, irritiert die palästinensischen Araber derart, dass sie den heutigen Tag zu einem Tag der Trauer erklärten:

Donnerstag wird ein Tag nationaler Trauer in den gesamten Palästinensergebieten gehalten, um an die sechzigste Wiederkehr der palästinensischen Nakba zu erinnern.

Palästinensische schwarze Flaggen werden auf Gebäudedächern gehisst, ein öffentlicher Teilstreik wird von 12 bis 1 Uhr am Donnerstagmittag zusätzlich zu den Demonstrationen in der gesamten Westbank abgehalten.

In einer am Donnerstag abgegebenen Erklärung forderte das Nationale Komitee für die Erinnerung an die Nakba alle Palästinenser auf an der Aktion teilzunehmen, um „gegen die Feiern des Besatzungsstaates [Israel] zu seiner Gründung auf den Überbleibseln palästinensischen Städte und Dörfer zu protestieren, indem ausgedrückt wird, dass die Palästinenser an ihrem ‚Rückkehrrecht’ festhalten, das ein legitimes Recht ist.“

Heute ist weder nach dem hebräischen noch dem gregorianischen oder muslimischen Kalender der Jahrestag, aber weil Israel heute feiert, müssen die palästinensischen Araber ihre Gedenkveranstaltungen auch heute beginnen. Ihre Geschichte und ihre Selbstsicht wird völlig durch das definiert, was Israel tut, nicht durch das, was angeblich ihre Ziele sind.

Wenn die Nakba dazu gedacht wäre, an die Wiederkehr der Flucht der palästinensischen Araber aus ihren Häusern zu erinnern, dann könnte der Tag irgendwann im Jahr begangen werden, da es keine bestimmten Bevölkerungsverschiebungen am 15. Mai gab. Sie könnte das Datum der Kapitulation von Haifa oder das der Unterzeichnung des Waffenstillstands durch Israel mit Jordanien nehmen – und damit sicher stellen, dass sie in der Lage sind einen Staat aufzubauen. Aber sie entscheiden sich, ihn dann zu begehen, wenn Israel das tut – und wenn Israel das Datum verschiebt, dann machen sie das auch.

So zeigt sich das auch bei diesem Nakba-Poster:

Die Form „Palästinas“ (dargestellt als Schlüsselloch) leugnet die Tatsache, dass der palästinensisch-arabische Nationalismus in seiner Gänze von externen Faktoren abhängig ist. Das historische Palästina sieht überhaupt nicht aus wie auf diesem Bild; und während es schwierig sein würde die Grenzen zu ziehen, die nie festgelegt wurden, würde jedermann zustimmen, dass der Negev nicht Teil davon ist und dass bedeutende Teil dessen, was heute Jordanien ist, dazu gehören. Die Tatsache, dass die palästinensischen Araber auf jeden Anschein der Wiederherstellung des „historischen“ Palästina verzichtet haben und nur an den Gebieten interessiert sind, die zufälligerweise Israel kontrolliert, mit nationalen Grenzen, die von den Briten und Franzosen gezogen wurden, zeigt, dass es beim palästinensisch-arabische Nationalismus überhaupt nicht um den Aufbau, sondern um die Vernichtung eines Staates geht.

Natürlich zeigt auch, dass sie 1949 die jordanische Souveränität und Staatsbürgerschaft anerkannten, dass eine unabhängige Nation kein Ziel der so genannten „Nationalisten“ war.

Seit Oslo sind fast 15 Jahre vergangen. Während eines großen Teils dieser Zeit war ein Großteil der Westbank unter arabischer Autonomie. Die PA hat Zugang zu denselben Mitteln, die das embryonische Israel 1948 hatte. Vor der Intifada gab es dort eine lebensfähige Wirtschaft; vor 2003 gab es keine Straßensperren.

Nun sehen Sie sich an, wie viel Fortschritte sie mit der Autonomie gemacht haben, die sie haben, und vergleichen Sie sie mit dem, was Israel in den 10 bis 15 Jahren machte, nachdem es seine eigene Autonomie gewann. (Wir fangen noch nicht einmal von Gaza zu sprechen an, dem Musterbeispiel palästinensisch-arabischen Nationalismus.)

Eine wirkliche, unabhängige Nationalbewegung würde jede Gelegenheit und Autonomie nutzen, die sie könnten, um ihre Institutionen aufzubauen – ihre Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur; um Handel mit anderen Staaten aufzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Sicherheit des eigenen Volkes zu gewinnen. Eine vorgetäuschte Nationalbewegung, deren wirklicher Zweck destruktiv ist, würde nichts davon unternehmen.

Es ist offensichtlich, welche Beschreibung zu der jüngeren Geschichte des palästinensisch-arabischen Nationalismus passt.

Lügen, verdammte Lügen und das palästinensische „Statistische“ Zentralamt: „Der Gazastreifen ist der am dichtesten besiedelte Ort der Welt.“

Elder of Ziyon, 14. Mai 2017

Das Palästinensische Statistische Zentralamt (englisch: Palestinian Central Bureau of Statistics, PCBS) veröffentlichte ein Dokument zum „Nakba-Tag“, das beweist – wenn überhaupt – dass palästinensische Statistiken genauso lügen wie ihre Politiker es tun.

Das Dokument beginnt mit „Frau Ola Awat, Präsidentin des PCBS, begutachtet die Verhältnisse des palästinensischen Volks über statistische Zahlen und Befunde, am Vorabend des 69. Jahrestages der palästinensischen Nakba.“

Und Statistiken lügen nicht, nicht wahr?

Nun, vielleicht, aber palästinensische Statistiken und Statistiker tun das ganz bestimmt.

Das Dokument beginnt mit der Definition der „Nakba“ so:

Die Nakba in Palästina beschreibt einen Prozess ethnischer Säuberung, in dem eine unbewaffnete Nation vernichtet und ihre Bevölkerung vertrieben wurde, um systematisch durch eine andere Nation ersetzt zu werden. Anders als bei einer Naturkatastrophe war die palästinensische Nakba das Ergebnis eines menschgemachten militärischen Plans mit Einwilligung anderer Staaten, der zu einer großen Tragödie für das palästinensische Volk führte.

Klar, mal abgesehen davon, dass es keine „Nation“ war, die vernichtet wurde, das „unbewaffnete“ Volk, auf das sie sich beziehen, diejenigen waren, die den Krieg anfingen, gab es keine „ethnischen Säuberungen“ (außer die der Juden durch arabische Länder); es gab kein „palästinensisches Volk“ und die überwiegende Mehrheit der Araber ging freiwillig, um den Kämpen zu entgehen, in der Annahme, dass ihre Seite gewinnen würde.

Jau, es gib in diesem ersten Teil nicht einen einzigen Absatz, der die Wirklichkeit widerspiegelt.

Aber das ist nur eine Präambel. Wie wäre es mit kalten, harten Fakten?

Bevölkerungsdichte: Der Gazastreifen ist der am dichtesten bevölkerte Ort der Welt

Die Bevölkerungsdichte in Palästina Ende 2016 betrug 811 Personen pro Quadratkilometer: 526 Personen/km2 in der Westbank und 5.239 Personen/km2 im Gazastreifen.

Die am dichtesten besiedelten Länder und Territorien der Welt sind:

Territorium Bevölkerungsdichte (Menschen/km2)
Macau 55,001
Monaco 18,589
Singapur 7,797
Hong Kong 6,644

Die wirklich am dichtesten Orte sind Städte, wobei Manila mehr als 100.000 Menschen pro Quadratkilometer hat. Fakt ist: Gaza Stadt selbst taucht in der Liste der am dichtesten besiedelten Städte bei Wikipedia gar nicht auf – während Bnei Brak in Israel mit mehr als 70.000 pro Quadratkilometer auf Platz 6 steht.

Das Dokument fordert außerdem dazu auf jeden toten Terroristen als „Märtyrer“ zu bezeichnen.

Oh, als Zugabe ist dieses Dokument angefüllt mit Lügen, die sagen: „Das israelische Besatzungsnarrativ beruht auf Fälschung der Kultur, Zivilisation und Geschichte Palästinas.“

Nun, sie wissen gewiss etwas von Fälschung.

Dieses Dokument kann sich für den Fall als nützlich erweisen, dass irgendjemand glaubte das palästinensische Statistische Zentralamt habe sich irgendwie mehr Fakten und Wahrheit verschrieben als irgendeine andere palästinensisch-arabische Instanz.

Hier ist ein Video, das ich 2009 zum Thema „am dichtesten besiedelt“ erstellt habe: