Israel früher und heute (48): Beer Sheva

der Abraham-Brunnen in Beer Sheva im 19. Jahrhundert und heute (gefunden auf Facebook):

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Der Feuerdrachen-Terror

gefunden auf twitter:

Der 7. Juli markiert 100 Tage seit die Palästinenser anfingen Brand-Drachen und -Ballone aus dem Gazastreifen nach Israel zu schicken.

Bis jetzt wurden mehr als 30.000 Morgen wertvollen Landes verbrannt. Im Kontext: Das sind etwa 22.500 Fußballfelder!

Das ist schlicht und einfach Terror! Aber wo ist die Empörung?

(persönliche Anmerkung am Rande: Ich habe mit meinen Eltern gesprochen, die fleißig unsere Mainstream-Medien konsumieren, ob sie etwas von den Bränden im südlichen Israel wissen. Sie hatten keine Ahnung davon, haben von mir zum ersten Mal etwas davon gehört.)

Der schöne Schein…

gefunden auf twitter:

So sah der Himmel über Israel heute aus – fröhlich und nach Spaß.
Aber jeder einzelne davon trägt eine Vorrichtung, die das Kind, das sie anrührt, in Stücke zerreißen würde.

So sind wir Israelis. Denkt, was ihr wollt, aber so sind wir.

Sheri Oz, Israel Diaries, 6. Juni 2018

Ich kann die Male nicht mehr zählen, wie oft mir erzählt wurde, Israel lehre seine Kinder Araber zu hassen. Und dann geht die Region, die mehr Flugkörper erlebt – ob nun von Treibstoff angetrieben oder von Wind – als jeder andere Ort in Israel hin und macht DAS (hebräischer Originalartikel):

Die Kinder von Sderot ragieren auf Terror mit einer großen, farbenprächtigen Drachen-Veranstaltung

Dutzende Drachen werden Montag den Himmel über der Stadt Sderot füllen und ihn mit optimistischen Farben füllen. Sderots Bürgermeister Alon Davidi: „Unsere Kinder sind sehr mit positiven Aktivitäten beschäftigt; für uns werden dies Drachen des Lebens sein, nicht Drachen des Todes. Wir rufen auch die Kinder des Gazastreifens auf zu spielen und sich nicht in Terroraktionen ziehen zu lassen.“

Am Montag, den 11. Juni wird die Stadt Sderot zusammen mit dem Einkaufszentrum Mall 7 in Sderot ab 11 Uhr ein Drachen-Workshop „Afifoniada – das Wort afifon ist das hebräische für Drachen) für die Kinder von Sderot und nahe gelegene Gemeinden. Während der Veranstaltung werden Kinder Geschichten, Legenden und interessante Fakten zur Entwicklung des Drachens hören. Danach wird jedes Kind seinen eigenen Drachen bauen, auf den es eine persönliche Botschaft schreiben wird (zum Beispiel: Hoffnung, Erneuerung, Bauen und Sicherheit). Am Ende des Workshops werden die Kinder die von ihnen hergestellten Drachensteigen lassen und eine spektakuläre „afifoniada“ positiver Botschaften schaffen.

Wir sind aufgeregt, dass wir den Kindern unserer Region eine Art ausgleichender Erfahrung bieten können“, sagte der Direktor von Mall 7 in Sderot, Assi Bergel-Uzan. „Ich bin sicher, dass die Veranstaltung den Kindern helfen wird die aktuelle Assoziation mit Drachen von etwas Negativem zu etwas positivem zu verändern, wie es von Anfang an hätte sein sollen.“ „Ich möchte der Stadtverwaltung von Sderot für ihre rasche Teilnahme beim Arrangieren der Veranstaltung danken und dafür, dass sie den Kindern von Sderot zeigen, dass sie oberste Priorität haben“, fügte Marketingdirektor Nofit Cohen hinzu. „Ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit zwischen uns für das Wohl der Kinder in der Stadt fortgesetzt wird.“

Sderots Bürgermeister Alon Davidi: „Im Gegensatz zu unseren Nachbarn im Gazastreifen, die aus dem schönen Hobby des Drachenfliegens in einen Terrorakt machen, der enorme landwirtschaftliche Schäden verursacht, bringen die Kinder von Sderot und der Region die Drachen in ihren ursprüngliche Form zurück – von ihrem Bau zum Aufsteigen in den Himmel mit der Hoffnung, dass sie nicht abstürzen. Wir arbeiten an positiven Handlungen und Optimismus und dem Wunsch, dass unsere Kinder immer glücklich sein werden. Ich fordere die Kinder von Gaza auf mit den Drachen zu spielen, die sie bauen und sich nicht von den Agenten des Terrors lieb Kind machen zu lassen – für uns sind das Drachen des Lebens und nicht des Todes.“

Das ist meine Übersetzung eines heute veröffentlichten Artikels auf der hebräischen Internetseite rotter.net.

Wir sehen also, dass Drachen im Gazastreifen früher das hier waren:

zu dem hier wurden:

und zu dem hier:

Und jetzt holt sich Sderot den Drachen zurück.

Zu diesen Drachen…

Adele Raemer, The Times of Israel (Blogs), 4.  Juni 2018

Diese Drachen? Die, die an unserem Himmel aufgetaucht sind, sanft vom Gazastreifen herüber schweben, mit einem brennenden Schwanz oder einem Molotowcocktail, der bei Bodenkontakt explodieren und diese furchtbaren Feuer entzünden, die tausende Morgen unseres noch nicht geernteten Weizens verschlingen, unserem Himmel verschmutzten und unserer Feuerwehrleute und Bauern und unsere Häuser in Gefahr bringen? WISSEN Sie, woher sie kommen? Sie wurden aus JAPAN geschickt, als Geschenk für die Kinder im Gazastreifen.


Foto: Alon Anker

Jo. Sie haben schon verstanden. Ich dachte, es sei reicht interessant, dass sie alle in Sachen Form und Farbe sowie Material ziemlich gleich aussahen… als hätten sie eine zynische Art von Handarbeitstag im Gazastreifen gehabt, um all diese Drachen zu bauen. Aber ich hörte es heute Morgen auf Israels Kanal 13 von Avri Gilad. (Ich bin nicht kreativ genug, um mir so etwas auszudenken.)

Dieser Drachen wurde gestern im Feld des Kibbuz Be’eri aufgefunden. Ein Drachen, der aus Japan kommt, als Geschenk für die Kinder des Gazastreifens; er durchlief zweifellos den Übergang Kerem Shalom, um dorthin zu kommen wurde jetzt „umfunktioniert“. Manche tragen Brandsätze, um unserer Felder und Wälder zu vernichten. Andere, wie dieser, tragen Botschaften.

Auf diesem hier steht:

Be’eri, wir sind zurückgekehrt, wie wir versprachen, dass wir es tun würden und wir werden euch zu Asche reduzieren.“

Da geht es NICHT um die amerikanische Botschaft in Jerusalem.
Da geht es NICHT einmal um das Embargo.
Da geht es um eine Terrorgruppe, die uns alle zu Asche reduzieren will.
„Der Große Marsch der Rückkehr“ – sie habe es die ganze Zeit gesagt, warum hört die Welt nicht zu?

Kibbutz Beeri (Foto: Motty Barak, Kibbuz Be’eri)

Hier ist eine Landkarte der Brände, die ständig auf den neueste Stand gebracht wird.

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