Alle haben es falsch verstanden: David Friedman sagte nicht, dass Israel das Recht hat Land zu annektieren

Elder of Ziyon, 12. Juni 2019

Die Schlagzeile der New York Times zeigt, wie schlimm voreingenommen die Zeitung ist:

„US-Botschafter sagt Israel hat das Reicht Teile der Westbank zu annektieren“

Das ist nicht einfach die Schlagzeile, die von irgendeinem Redakteur mit eigener Voreingenommenheit geschrieben werden konnte. Der Vorspann des Artikels lautet:

Israel hat das Recht zumindest einen Teil, aber „wahrscheinlich nicht die ganze“ Westbank zu annektieren, sagte US-Botschafter David M. Friedman in einem Interview, was die Tür für die Anerkennung dessen öffnet, was eine enorm provokative Handlung sein würde.

Da das Interview mit Botschafter David Friedman ein exklusives der New York Times war, wer sollte widersprechen, dass es das ist, was er sagte?

Nur dass er das nicht machte.

Seine Worte waren: „Unter bestimmten Umständen glaube ich, dass Israel das Recht hat einen Teil der, aber nicht die ganze Westbank zu behalten.“

Später heißt es in dem Artikel:

Er beschuldigte die Obama-Administration 2016 die Verabschiedung einer UNO-Resolution zugelassen zu haben, mit der israelische Siedlungen als „offenkundige Verletzung“ des Völkerrechts verurteilte oder die palästinensischen Argumente glaubwürdig zu machen, „dass die gesamte Westbank und Ostjerusalem ihnen gehören“.
„Natürlich ist Israel berechtigt einige Teile davon zu behalten“, sagte er über die Westbank.

Das bedeutet nicht einseitige Annexion. Er benutzte das Wort „Annexion“ nicht. Das bedeutet, dass die Waffenstillstandslinien von 1949 keine gültigen Grenzen Israels sind und dass UNO-Resolution 242 Israel Anrecht auf Territorium der Westbank bei einer permanenten Vereinbarung gibt.

Alan Dershowitz stellt fest, dass Friedman recht hat:

Friedman hat Recht und seine Kritiker nicht.

Ich weiß es, weil ich daran – wenn auch in bescheidenem Umfang – daran beteiligt war 1967 die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats zu formulieren, als Richter Arthur  Goldberg der Repräsentant der USA bei den Vereinten Nationen war. Ich war Richter Goldbergs Referendar und lehrte damals an der Harvard Law School. Richter Goldberg bat mich nach New York zu kommen und ihn zu einigen der Rechtsfragen rund um die Westbank zu beraten.

Die große Kontroverse lautete, ob Israel „alles“ im Verteidigungskrieg gegen Jordanien eroberte Territorium zurückgeben musste oder nur einen Teil davon.

Das Endergebnis war, dass die bindende englische Version der UNO-Resolution das entscheidende Wort „alle“ ausließ und das Wort „Territorien“ ersetzte, was, wie Richter Goldberg als auch des britischen Botschafters Lord Caradon öffentlich erklärten, bedeutete, dass Israel das Recht gibt einen Teil der Westbank zu behalten.

Darüber hinaus musste Israel gemäß Resolution 242 nicht einen einzigen Zentimeter der Westbank zurückzugeben, solange seine Feinde sein Recht in sicheren Grenzen zu leben nicht anerkannten.

Friedman hat daher recht, was diese beiden Aspekt angeht: (1) Israel hat nicht das Recht die gesamte Westbank zu behalten, wenn seine Feinde sein Recht in sicheren Grenzen zu leben anerkennen; (2) Israel hat „das Recht einen Teil“ dieser Territorien zu behalten. Die Einzelheiten – wie viele und den Ort – bleibt den Verhandlungen der Parteien überlassen.

Nach Annexion ausdrücklich gefragt, sagte Friedman überhaupt nichts:

Mr. Friedman lehnte es ab zu sagen, wie die Vereinigten Staaten reagieren würden, wenn Mr. Netanyahu Land der Westbank einseitig annektieren würde.

„Wir haben wirklich keine Ansicht, solange wir nicht wissen wie viel, unter welchen Bedingungen, warum das Sinn macht, warum das gut für Israel ist, warum es für die Region gut ist, warum es nicht mehr Probleme macht als es löst“, sagte Mr. Friedman. „Das sind alles Dinge, die wir verstehen wollen und ich will da nicht voreingenommen sein.“

Etwas nicht zu verurteilen heißt nicht gleich Unterstützung. Friedman sagte nicht ein einziges Wort, das US-Politik widerspricht.

Reporter versuchten mit der Sprecherin des Außenministeriums „Fangen“ zu spielen; diese sagte nicht, dass Friedman irgendetwas Falsches sagte:

Außenamtssprecherin Morgan Ortagus sagte, die Haltung der Administration zur Westbank habe sich nicht verändert, trotz Botschafter Friedmans Kommentaren gegenüber der New York Times, dass „Israel das recht hat einen Teil von, aber nicht die ganze Westbank zu behalten“.

Gegenüber von Reportern sagte Ortagus am Montag, dass „die Haltung der Administration zu den Siedlungen sich nicht geändert hat. Unsere Politik zur Westbank hat sich nicht geändert.“
Danach gefragt, wie die Position der USA zu Siedlungsaktivitäten ist, zitiert ein Vertreter des Außenministeriums Präsident Donald Trump und sagte: „Wie der Präsident gesagt hat, ist die Existenz von Siedlungen an sich zwar kein Hinderungsgrund für Frieden, weitere unkontrollierte Siedlungsaktivität hilft aber nicht den Frieden voranzubringen.“

Natürlich sagte Friedman nichts darüber, ob die Siedlungen gemäß US-Politik in dem Interview, wie veröffentlicht, legal sind.

Friedman wird in den Medien als pro-israelischer Cowboy charakterisiert, der US-Politik in der Region ignoriert. Er ist zweiflesohne pro-israelisch und für Siedlungen, was seine eigene Meinung angeht, aber er sagte nicht ein Wort, das der US-Politik widerspricht, außerdem sagte er kein Wort zu einseitiger Unterstützung von Annxion.

Das ist alles Voreingenommenheit seitens der New York Times und wurde von Reportern übergenommen, die nicht die Fähigkeit haben die Äußerungen eines Offiziellen unabhängig zu bewerten und stattdessen unkritisch die falsche Interpretation der NYT zu akzeptieren.

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Tempelberg-Geographie verwirrt New York Times

Ira Stoll, The Algemeiner, 18. Mai 2017

Die Westmauer und der Tempelberg in Jerusalems Altstadt. (Foto: Paul Arps via Wikimedia Commons)

Ein Artikel der New York Times über Vorbereitungen für den Besuch von Donald Trump in Jerusalem beinhaltet diesen Satz über die Westmauer: „Die Mauer liegt unterhalb der Al-Aqsa-Moschee oder des Tempelbergs, eine der heiligsten Stätten des Islam.“

Das ist auf mindestens zwei Arten nicht falsch.

Erstens begreift sie die grundlegende physische/räumliche Geografie des Ortes nicht. Die Westmauer ist nicht „unterhalb der Al-Aqsa-Moschee“. Jedes Luftbild der Stadt wird das bestätigen, ebenso ein Besuch dort. Die Moschee liegt am Südende des Tempelbergs, während die Westmauer eine westlich Stützmauer ist. Es liegt eine beträchtliche Distanz zwischen der westlichsten Wand der Moschee und dem oberen Rand der Westmauer.

Das zweite Problem ist der Verweis auf „die Al-Aqsa-Moschee oder Tempelberg“. Die Al-Aqsa-Moschee und der Tempelberg sind zwei unterschiedliche Dinge. Muslime nennen den Tempelberg den Haram al-Scharif oder das edle Heiligtum, was das sein könnte, was die NY Times zu sagen versuchte.

Es ist durchaus nicht das erste Mal, dass die New York Times bei der Beschreibung des Ortes ins Straucheln gerät. Ein Artikel über den Tempelberg aus dem Jahr 2015 erbrachte sowohl eine Anmerkung des Herausgebers als auch einen Richtigstellung, genauso ein weiterer Artikel der Times zum Thema später im selben Jahr.

Die NY Times sollte damit etwas vorsichtiger umgehen wollen. Der erfundene arabische Vorwurf, dass die Juden die Fundamente der Moschee untergräbt, hat in der Vergangenheit zu Gewaltausbrüchen geführt.

Vielleicht versuchen die Araber den gesamten Platz auf dem Plateau des Tempelbergs als die „Al-Aqsa-Moschee“ zu reklamieren, als Möglichkeit ihre Ansprüche dort zu untermauern. Aber es gibt keine guten Gründe für die NY Times bei diesem Landraub mitzuspielen.

Der Index freie Presse von Reporter ohne Grenzen: Lügen, linke Idiotie

Giulio Meotti, Israel National News, 4. August 2016

Als erstes ist das durchschlagende Erfolg von Israel HaYom, der erfolgreichsten israelischen Zeitung, die dem amerikanischen Kasino-Mogul Sheldon Adelson gehört, der auch ein Geldgeber von Premierminister Benjamin Netanyahu ist.

Dann gibt es Netanyahus Interim-Amtszeit als Kommunikationsminister.

Und schließlich gibt es die Reform der Israelischen Rundfunkbehörde.

Jetzt lügt die New York Times, die nie eine Gelegenheit auslässt den israelischen Premierminister zu dämonisieren, über Israels freie Presse. Netanyahu ist wie Erdoğan. Das ist eine Realität, die von einer konformistischen Presse fabriziert wird. Die freie Meinungsäußerung wird von Bibi „zerquetscht“, während in Wirklichkeit eine lebhafte, freie israelische Presse ihn weiter ohne Angst und Zögern tagtäglich angreift? Lächerlich.

Die Presse in Israel ist völlige frei und sie ist auch heftig, taucht in das Leben des Premierministers (und seiner Frau Sara) ein, sucht nach ein paar Schekeln, die für Auslandsreisen ausgegeben wurden, Flaschenpfand, das nicht dem Finanzministerium gegeben wurde, stellt die Armee unter Verdacht und spornt Diskussionen über die demokratische Natur des Landes an. Israel hat weit mehr Zeitungen pro Kopf der Bevölkerung als die meisten westlichen Demokratien.

Um diese unglaubliche Dreistigkeit zu verstehen, brauchen Sie nur die Wochenendausgabe von Ha’aretz zu öffnen, dieser Zeitung der Verlierer der jüdischen Diaspora: „Israel ist ein übler Staat.“ Warum versuchen sie nicht diese Art Leitartikel in irgendeinem anderen Staat mit Grenzen zu Israel zu veröffentlichen?

Was die Medien Netanyahu nie vergeben werden: Er hat ihre progressiven Lieblinge bei den Wahlen dreimal deklassiert.

Aber das ist nicht nur ein Problem der New York Times. Im flachen und unbedeutenden Finnland sind Journalisten gewiss Freier als in Großbritannien. Aber wie erklärt man, dass nach Angaben des Pressefreiheits-Index 2016 von Reporter ohne Grenzen (RSF auf Französisch) die britische Presse, die den Journalismus schuf, weniger frei ist als diese Liberalen in Ghana?

Die Niederlande stehen an der Spitze der Liste und niemand weiß warum, da sie das Land von Theo van Gogh, Ayaan Hirsi Ali, verhafteten Karikaturisten und Geert Wilders-Gerichtsverfahren ist. Dänemark dominiert die Liste, obwohl im letzten September Jyllands-Posten, u die Planetenkrise der freien Meinungsäußerung zu feiern, dieselbe Seite aus dem Jahr 2005 wieder veröffentlichte, aber die zwölf Mohammed-Karikaturen löschte. Das Ranking von RSF verweist auf 2015: War das nicht das Jahr des Anschlags auf das Café in Kopenhagen, in dem Journalisten und Karikaturisten über freie Meinungsäußerung diskutierten?

Und wie kommt es, dass Deutschland hinter Jamaica liegt? Offenbar wegen rechtsgerichteter Anschläge auf Journalisten während Pegida-Demonstrationen. Was für ein Angriff auf die Demokratie.

Und in der merkwürdigen Logik von Reporter ohne Grenzen ist Vatileaks wichtiger als die zwölf bei Charlie Hebdo getöteten Journalisten, denn Frankreich liegt vierzig Plätze vor Italien. Und die Vereinigten Staaten, die vor 240 Jahren den ersten Verfassungszusatz erfand? Hinter Namibia, Belize und Tonga. Machen Sie die Affäre Edward Snowden dafür verantwortlich, der im russischen Paradies wieder hergerichtet wird, und eine Steinigung in Ferguson (Missouri):

Reporter ohne Grenzen setzt Israel auf Platz 100, direkt vor Nigeria, wo die Liberalen von Boko Haram die freie Meinungsäußerung schützen. Israel, dem vorgeworfen wird während des letzten Kriegs in Gaza die Antennen der Hamas bombardiert zu haben, liegt weit hinter Bastionen der freien Meinungsäußerung wie Mozambik und dem Libanon.

Anastas Mikoyan, ein sowjetischer Offizieller unter Stalin und Chruschtschow, fasst sie zusammen diese Pressefreiheit: „Wenn ein Millionär zehn Zeitungen besitzt und zehn Millionen Menschen keine Zeitungen haben, dann ist das keine Pressefreiheit.“ Im Prinzip genau die Idee des Pluralismus unserer dummen Journalistenzunft.

Ekelhafter Artikel der New York Times bagatellisiert und rechtfertigt Mord durch Steinigung an einem Juden

Elder of Ziyon, 16. September 2015

Aus der New York Times, die über den Mord durch Steinigung als einem Naturereignis berichtet:

Überschrift: Jüdischer Man stirbt, als in der Westbank Steine auf sein Auto prasseln

Steine, die offenbar aus eigenem Antrieb, einfach durch Zauberhand auf sein Auto zu prasseln schienen!

Der erste Absatz ist fast genauso schlimm:

Ein jüdischer Mann starb am frühen Montagmorgen, nachdem Angreifer die Straße, auf der er fuhr, mit Steinen bewarfen, als er von einem Abendessen zur Feier von Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahr, nach Hause fuhr, sagte die israelischen Behörden. Premierminister Benjamin Netanyahu berief eine Dringlichkeitssitzung ein, um Steinwürfe, zumeist von palästinensischen Jugendlichen, zu diskutieren.

Er starb kurz nachdem einige nicht genannte „Angreifer“ Steine warfen, nicht auf sein Auto oder auf seinen Kopf, sondern nur in Richtung der Straße, auf der er fuhr. Er wurde nicht durch Steinigung oder irgendetwas derartiges ermordet. Die Jugendlichen zielten nicht auf sein Auto, sondern warfen salopp Steine auf eine Straße.

Der Mann wurde von lokalen Medienberichten als Alexander Levlovich (64) identifiziert. Sein Tod wurde berichtet, während die Polizei und Jugendliche einen zweiten Tag an der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zusammenstießen, inmitten von Spannungen über zunehmende Besuche durch Juden zu Rosh Hashana. Die zweitägige Feier begann Sonntag bei Sonnenuntergang.

Ist das ein Hinweis, dass die Steinwürfe mit den arabischen Krawallen auf dem Tempelberg in Verbindung steht?

Die Verfasserin, Diaa Hadid, scheint das zu denken, ignoriert aber, dass diese Art Vorfälle von Steinwürfen tagtäglich stattfinden. Aber durch reines Nebeneinanderstellen der beiden bagatellisiert sie das Verbrechen, indem sie ein angebliches, von Juden begangenes Verbrechen findet, das die Jugendlichen verärgern könnte.

Auch: Juden besuchten die Al-Aqsa-Moschee? Wirklich? Die New York Times akzeptiert jetzt die arabische Lüge, dass der gesamte Tempelberg die Al-Aqsa-Mochee ist!

Im Umkehrschluss ist ein Bereich, der nur Juden heilig ist – wo palästinensische Araber Fußball, Volleyball und Parcouring betreiben – in einen muslimischen heiligen Ort verwandelt worden, in den Juden eindringen.

Und irgendwie versuchen Juden ihren heiligen Ort zu besuchen, den die Times bis viel später nicht als Tempelberg bezeichnet; und diese Besuche rechtfertigen, dass Araber Autos mit jüdischen Fahrern steinigen?

Schließlich erfahren wir in Absatz 4:

YNet, eine israelische Nachrichtenseite, zitierte eine Frau, die sagte, sie sei in dem Auto mitgefahren und dass es einen Unfall hatte, nachdem es von einem geworfenen Objekt getroffen wurde. Die Seite identifizierte die Frau nicht.

Doch dann sehen später wir die Rechtfertigung für den Mord:

Die Palästinenser argumentieren regelmäßig, dass Steine und primitive Brandsätze zu den einzigen Waffen gehören, mit denen sie ihre Unabhängigkeit einfordern können und sich so während Konfrontationen gegen israelische Streitkräfte verteidigen können. Für einige junge Palästinenser in Bereichen, in denen es regelmäßig Spannungen gibt, ist ihr Gebrauch ein Initiationsritus geworden.

Sehen Sie? Felsen – und Brandbomben – auf Zivilisten zu werfen ist nur eine Art Unabhängigkeit zu gewinnen – Unabhängigkeit, die Israel übrigens häufig angeboten hat.

In Absatz 11 erfahren wir schließlich, dass auch Juden glauben, sie hätten einen Anspruch auf die heilige Stätte in Jerusalem, aber dieser ist weit undeutlicher als der der Muslime:

In Ostjerusalem sagte Frau Samri, die Polizeisprecherin, Protestierende hätten Steine auf Beamte geworfen, die den umstrittenen heiligen Ort der Al-Aqsa-Moschee betraten – der von Juden als Tempelberg verehrt wird und den Muslimen als edle Heiligtum bekannt ist, eine der drei heiligsten Stätten des Islam – damit sie Nichtmuslimen, einschließlich Juden, gestatten konnten den Bereich zu betreten.

Warum erwähnt der Artikeln nicht, dass der Tempelberg zweifelsohne die heiligste Stätte des Judentum ist? Weil die NYT das nicht so recht glaubt:

Ähnliche Zusammenstöße gab es im Juli, als Juden einen jährlichen Fastentag zur Erinnerung an die Zerstörung zweier antiker Tempel begingen, von denen man glaubt, dass sie an der heiligen Stätte gestanden hatten.

Ein Ort wird als für die Muslime heilig anerkannt, weil es eine Legende über ein fliegendes Pferd gibt, aber von jüdischen Tempeln wird nur „geglaubt“, dass sie an der Stelle standen.

Wie krank sind doch dieser Bericht und diese Schlagzeile in der New York Times.

Obama kloppen

Wenn man Obamas (und der übrigen Linken) Haltung zu Israel/Juden zum Vorbild nimmt, dann sähe der Kommentar zu den Ereignissen, die Purim begründeten, so aus:

Mordechai hat überreagiert.
Er hätte den König einen Deal mit Haman machen lassen sollen.

Politische Opposition? Brandgefährlich! Drohende Mullahs? Vertrauenspartner:

Obama zu den Republikanern:
Hört auf damit!
Ich lehne es ab mich mit
gefährlichen Irren wie euch
zu beschäftigen!

Unsere Freunde von der Demokratischen Partei:

Obamas (und der Linken) Version von Gerechtigkeit (was sie wirklich antreibt):

Obama_welfare-programm

(Das Zitat lautet ursprünglich: Gib einem Mann einen Fisch und du hast ihm für einen Tag zu essen gegeben. Lehre ihn zu angeln (oder: zu fischen) und du hast ihm sein Leben lang zu essen gegeben.)

Obamedien:

Die New York Times „berichtete“ über den Gedenkmarsch gegen die Rassentrennung – keiner würde aus der „großen alten Dame“ erfahren, dass auch Altpräsident Bush dabei war, denn sie schnitten das Bild so, dass er nicht drin war.

Obamacare:

Wie sähe es heute aus, wenn der barmherzige Samariter (Lukas 10, 30-37) heute auf den schwer verletzten Überfallenen trifft?

Obama_der-neue-Samariter
Bleib hier. Ich gehe und schreiben ein Gesetz,
das dir eine Krankenversicherung aufzwingt.

Zweierlei Maß

DryBones, 19. Februar 2015

Die New York Times ist ein wunderbares Beispiel für das antiisraelische zweierlei Maß am Werk:

NYTimes-Foto zum Angriff Ägyptens:


Ein Mann im südlichen Ägypten betrauert eine Gruppe ägyptischer Christen, die von einem libyschen Zweig der Gruppe Islamischer Staat geköpft wurden.

NYTimes-Foto zum jordanischen Angriff:

König Abdallah (links) kondoliert Donnerstag in Karak, Jordanien Safi al-Kasasbeh, dem Vater des Oberleutnants Moaz al-Kasasbeh.

NYTimes-Bericht zu einem israelischen Angriff:

Israelisch Soldaten patrouillieren Sonntag den israelische besetzten Sektor der besetzten Golanhöhen.
Ein israelischer Hubschrauberangriff in Syrien tötete am Sonntag Hisbollah-Kämpfer, darunter den Sohn des ermordeten Kommandeurs der Gruppe, Imad Mughniyeh, sagte die Hisbollah, während ein über den Vorfall informiertes Mitglied den Angriff als provokativen Schritt Israels beschrieb.

Die antiisraelische Einseitigkeit der New York Times

Manfred Gerstenfeld interviewt Rikki Hollander und Gilead Ini (direkt vom Autor)

Die New York Times (NAT) ist der Interessenvertretung durch Journalisten (statt Objektivität) schuldig. Sowohl ihre Leitartikel als auch ihre Nachrichten neigen stark zu einer antiisraelischen Perspektive. Das ist ein offener Widerspruch zu ihrer Richtlinie für Journalisten im von ihr veröffentlichten Handbuch für ethischen Journalismus: „Die Nachrichten so unparteiisch wie möglich zu berichten“ und „unseren Lesern die vollständige, unverblümte Wahrheit zu sagen, so gut wir sie in Erfahrung bringen können“.

Ohne die Art kruder Hetze gegen Israel zu verwenden, wie sie in der palästinensischen Gesellschaft grassiert, vergiftet die NYT den Geist der Öffentlichkeit gegen Israel, indem sie die Wahrnehmung des jüdischen Staates als verantwortlich für viele, wenn nicht die meisten der Missstände der Region formt. Dies tut sie mit zweierlei Maß in der Berichterstattung über Israel im Vergleich zu seinen Feinden und indem sie nur die halbe Geschichte erzählt. Sie wäscht die Rolle der Gegner Israels, einschließlich der Terrororganisationen, rein und klagt Israel auf Schritt und Tritt an.

Rikki Hollander
Rikki Hollander
Gilead Ini
Gilead Ini

Ricki Hollander und Gilead Ini sind Senior Analysts bei CAMERA, wo sie gemeinsam die Langzeit-Studie Indicting Israel: New York Times Coverage of the Palestinian-Israeli Conflict (Anklage gegen Israel: Die Berichterstattung der New York Times zum palästinensisch-israelischen Konflikt) schrieben.

Zusätzlich zur Berichterstattung betrachtete CAMERAs Studie 2011/12 über einen Zeitraum von 9 Monaten die Kommentarseiten der Zeitung. NYT-Editorials werden von einem Journalisten-Gremium geschrieben, das in seinen Kolumnen über Israel einer erkennbaren Formel folgt. Zuerst geben sie Lippenbekenntnisse zu Israels Recht auf Selbstverteidigung ab. Dann, nach dem „aber“, widmen sie den Großteil der Kolumne der Verurteilung jeglichen Handelns Israels zu seinem Schutz. Sie ignorieren Fakten, Statistiken und alles andere, das den Lesern ein tiefer gehendes Verständnis oder gar Mitgefühl für das Handeln Israels bieten würde.

Wir stellten fest, dass 6 von 7 NYT-Editorials zum arabisch-israelischen Konflikt Israel gegenüber negativ ausfielen; positive gab es keine. Meinungstexte von NYT-Mitarbeitern folgen demselben Muster der Verurteilung Israels: 5 von 6 waren Israel gegenüber negativ, keiner war positiv. Was Op-Ed-Texte von Gastautoren zum Thema angeht, waren 15 von 20 Israel gegenüber negativ, nur einer war positiv.

Eine frühere, 19 Monate umfassende CAMERA-Studie wurde 2006/2007 durchgeführt; sie stellte ebenfalls ein Übergewicht an israelkritischen Kolumnen fest, von denen viele von arabischen Führungspersönlichkeiten und sogar durch einen Repräsentanten der Hamas geschrieben wurden. Im Gegensatz dazu gab es keine Kolumnen durch führende Israelis.

In der Vergangenheit gab es Kolumnisten, die Positives zu Israel schrieben, namentlich William Safire und Abe Rosenthal. Doch seit ihrer Pensionierung und Ableben gibt es niemanden, der die weithin negative Meinung zu Israel in den Kommentarseiten der Zeitung ausgleicht.

Im globalen Zusammenhang sieht sich Israel Diskriminierung durch die unverhältnismäßige Überprüfung seines Konflikt durch die NYT ausgesetzt. Autor Virgil Hawkins zeigt in seinem Buch Stealth Conflicts (Tarnkappen-Konflikte), dass die Konzentration der Medien auf Israel auf Kosten der Berichterstattung über Konflikte mit bis zu tausendmal mehr Toten als dem zwischen Israel und seinen Nachbarn erfolgt.

Der unverhältnismäßige Fokus der Zeitung spiegelt sich auch in ihren Schlagzeilen. Unsere Studie ermittelte 12 Schlagzeilen, die Israel des Tötens von Arabern anklagten. Keine klagte Araber an, obwohl im selben Zeitraum 14 Israelis von Arabern getötet wurden.

Eines von vielen Beispielen des zweierlei Maßes der NYT ist in ihrer Ungleichbehandlung gewalttätiger Angriffe zu finden. Als 2012 mehrere jüdische Teenager einen arabischen Teenager in Jerusalem schlugen, was Verletzungen zur Folge hatte, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nötig machten, berichtete die Zeitung das auf dem oberen Teil ihrer Titelseite. Der Angriff wurde als negativer Spiegel der israelischen Gesellschaft als Ganzes formuliert. Ein zweiter Bericht auf der Titelseite informierte den Leser, dass der Angriff „schwärende Wunden bezüglich Rasse, Gewalt und Extremismus offenbarte“. Hat es je Prügel für Teenager durch Schläger irgendwo anders auf der Welt gegeben, die es gleich zweimal auf die Titelseite der NYT geschafft hat?

Vergleichen Sie das mit dem Umgang der Zeitung mit einem grausigen Massaker, das 2011 durch palästinensischen Teenager in der israelischen Stadt Itamar verübten. Die NYT vergrub die Nachricht von diesem Mord an einem jüdischen Ehepaar und dreien seiner jungen Kinder, darunter ein drei Monate altes Mädchen, tief im Innern der Zeitung. Es publizierte auch keinen Artikel über den Anschlag darauf, was er über die Moralvorstellungen und den Rassismus der palästinensischen Gesellschaft erkennen lässt.

Die Nachrichtenseiten der NYT sind manchmal nicht von ihren Kommentarseiten zu unterscheiden. In einem Monat nutzte die NYT die folgenden subjektiven und feindseligen Adjektive für Israels Führungspolitiker in der Berichterstattung: „schrill“, „lautstark“, „stur“, „aggressiv“ und „zynisch“. Ein Reporter fragte, „ob Israel ‚hoffnungsloser Heuchelei‘ schuldig“ sei, weil das Land gegen die Urananreicherung im Iran ist, einem Land, das sich der Vernichtung Israels verschrieben hat.

Unglücklicherweise ist es keine Lösung, sich an die Ombudsmänner der NYT zu wenden. Ihre Kolumnen tendieren zu allgemeinen Plattitüden darüber, dass der Konflikt ein zentraler Streitpunkt ist, der Kritik „von beiden Seiten“ generiert; sie setzen sorgfältige, auf Belegen gründende Beschwerden mit denen gleich, die von Israels bösartigsten und am meisten von Hass erfüllten Feinden kommen, für die nichts antiisraelisch genug ist.

Um Passanten über die extreme Einseitigkeit der NYT zu informieren, hat CAMERA eine große Werbetafel an einem Gebäude gegenüber den Redaktionsbüros der Zeitung in Manhattan aufgehängt.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.