Fotofälschung der Woche: Grausamkeit gegenüber palästinensischen Frauen

Aussie Dave, Israellycool, 9. August 2017

Die Facebookgruppe Palestine Will Be Free liebte ihre antiisraelischen Darstellungen und hier ist eine, die sie letzte Woche veröffentlichten (und allein auf Facebook fast 350-mal geteilt wurde).

Eines Tages…
wird Palästina frei sein.
Und die bittere Geschichte der Grausamkeit israelischer Soldaten
gegenüber palästinensischen Frauen wird verschwunden sein.

Sie haben eindeutig die Bildbeschreibung weggelassen, als sie den Eintrag erstellten:

Sebastian Scheiner/Associated Press – Ein israelischer Soldat zog gestern in Hebron zwei jüdische Siedlerinnen von einem umstrittenen Gebäude weg. Sicherheitskräfte stürmten das Gebäude, um rund 200 Hardline-Siedler zu entfernen, die es seit März 2007 besetzten, als ein Handel es zu kaufen fehlschlug. (Sebastian Scheiner/Associated Press)

Und hier ist das Problem: Sie mussten den wahren Kontext des Fotos kennen, also haben sie bewusst gelogen. So, wie ihre Israelhasser-Kollegen es immer wieder tun.

‘Tschuldigung, habe ich Israelhasser gesagt? Mein Fehler.

Text über dem Bild:
Wer hat die Kontrolle? Zionistische Macht. 9 Arten von Zionisten sich die Welt zu greifen
Poster:
Wer hat wirklich die Kontrolle?
Die US-Notenbank und die Wall Street
Internetspionage
Hollywood und Fernsehen
Gerichte
Krebsindustrie
Pornografie
Kriege für Israel
Sexhandel
gefälschte Opposition

Wie der SPIEGEL titelt – ein Vergleich

gefunden auf Facebook:

spon-hetze

Wer es wissen wollte, konnte schon 2008 sagen, dass da ein „Messias“ an die Macht gewählt wurde, der in Wirklichkeit ein linksextremer Ideologe war, der sich selbst bedienen würde, der gelogen und betrogen hatte, bevor er Präsident wurde, der kein guter Präsident sein würde. Aber sie wollten es nicht wissen und so jubelten sie ihn auch beim SPIEGEL zum Messias hoch. Sie haben ihm nie das gegeben, was er verdient hätte: echte Kritik; und schon gar nicht haben sie ihn so zerrissen, wie es hätte sein können.

Dafür wird alles an Trump nachgeholt. Er wird entmenschlicht, er wird verteufelt, reflexhaft und ohne nachzudenken. Dieses Medium ist eine ideologische Müllhalde, die die faulsten und am meisten stinkenden Verwesungen als Qualitätsprodukt hinstellt.

Trump ist kein Sympathieträger. An Trump gibt es sehr viel, das man kritisieren kann. Aber hier wird nicht kritisiert. Hier ist Lenin verinnerlicht: Der politische Gegner muss vernichtet werden. Und genau das versucht (nicht nur) der SPIEGEL. Das zeigt, dass er kein Nachrichtenmagazin ist, sondern sich als Propaganda-Medium versteht (und sich trotzdem für „neutral“ und seriös hält).

Was von der aktuellen SPIEGEL-Titelseite zu halten ist (unten Mitte), findet sich u.a. bei der Basler Zeitung und in der WELT.

 

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (3)

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?

——

Leserbref an den WDR (WDR2-Mittagsmagazin, abgeschickt 12.37 Uhr):

Sehr geehrte Damen und Herren,

das erste Thema Ihrer heutigen Mittagsmagazin-Sendung waren die beiden Selbstmord-Attentate gegen Israelis.

Ich muss mich über die Analyse Ihres Korrespondenten wundern (Vorname Karsten, den Nachnamen habe ich nicht verstanden). Er führte lang und breit aus, dass weder Hamas noch Islamischer Jihad sich zu diesen Anschlägen bekannten, dass diese beiden Gruppen im Gegenteil noch immer auf der Einhaltung des Waffenstillstands beharren.

„Automatische“ Schlussfolgerung des Moderators: Da sind also offenbar durchgeknallte Einzeltäter am Werk.

So kann man sich das natürlich auch stricken!

Ihnen und Ihrem Korrespondenten scheint völlig durchzugehen, dass dies nicht die ersten Anschläge waren, seit die beiden von Ihnen genannten Terrorgruppen ihre „Hudna“ verkündeten (die bestenfalls eine zeitlich begrenzte Feuerpause zur Verbesserung der Bewaffnung und zur personellen Stärkung dient – lesen Sie mal nach, was im Islam eine Hudna ist!). Und bei den bisherigen Anschlägen haben sich immer wieder Fatah-Gruppen (also Terror-Gruppen des angeblichen „Palästinenser-Präsidenten“, der lediglich Vorsitzender der Autonomiebehörde ist) zu diesen Anschlägen bekannt. Durchgeknallte Einzeltäter? Angesichts von 170 Terroranschlägen seit Beginn der „Hudna“ wohl kaum!

Sie verschließen einmal mehr die Augen vor den Realitäten und arbeiten damit weiter an der Verdummung Ihres Publikums.

Das Beste in dieser Richtung kam dann aber noch, nicht wahr? Das geht nicht, dass man über Palästineser-Terror berichtet, ohne Israel wenigstens einen Teil der Schuld für diesen Terror zu geben. Oder wie soll verstanden werden, dass
a) im Zusammenhang mit Attentaten, die ausdrücklich wohl nicht (allgemeine Vermutung!) von Hamas oder Jihad begangen wurden, die vier (bisher habe ich in allen Meldungen von zweien gelesen!) toten palästinensischen Hamas-Terroristen erwähnt werden, die vor ein paar Tagen „von israelischen Soldaten getötet wurden“, und
b) dabei nicht einmal erwähnt wurde, dass die versuchte Verhaftung dieser vier (oder waren es doch nur zwei?) Top-Terroristen in einem Feuergefecht endete, bei dem diese (und ein israelischer Soldat) umkamen? Nach den Worten Ihres Korrespondenten müsste man annehmen, dass die Israelis die vier einfach erschossen haben, von einem Kampf hat er jedenfalls nichts erwähnt.

Aber das als „Rechtfertigung“ dafür zu nehmen, dass die Israelis sich nicht wundern müssten, dass wieder Morde an ihnen verübt werden, ist schon reichlich dreist.

Wann berichten Sie mal wieder alle Fakten über den Nahen Osten?
Wann werden endlich mal wieder falsche Zusammenhänge fallen gelassen?

In den Nachrichten-Schlagzeilen von 12.30 Uhr reden Sie dann davon, dass bei „zwei Selbstmord-Anschlägen drei Menschen ums Leben gekommen“ seien. Was soll das eigentlich? Zwei dieser Toten waren offenbar die Selbstmord-Attentäter! Die sind also genau so umgekommen, wie das jüdische Opfer? Waren sie auch Opfer? Das ist eine unglaublich unverschämte Verfälschung der Wahrheit!

So, wie Sie die Situation im Nahen Osten darstellen, sind Sie Partei. Sie haben sich auf eine Seite gestellt, die von Ihnen stärker vertreten wird. Das ist nicht Journalismus, das ist Propaganda. Und zwar Propaganda für die Terroristen, nicht für die Opfer!
Hören Sie damit auf!


Nachtrag von 14.41 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade lese ich bei „Spiegel online“:

Hamas und Aksa-Brigaden bekennen sich zu Terroranschlägen

Sowohl die radikalislamische Hamas als auch die Arafat-nahen Aksa-Brigaden haben sich zu den Selbstmordanschlägen auf eine jüdische Siedlung im Westjordanland und ein Einkaufszentrum bei Tel Aviv bekannt.

Damit dürfte sich die „These“ Ihres Korrespondenten von kurz nach 12 Uhr erledigt haben, dass es durchgeknallte Einzeltäter sind, die die Attentate gegen Israel ausführen.

Oxfam fälscht die Bilanzen, schreibt Palästinensern zu sie beherbergen 2.000.000 Flüchtlinge

Elder of Ziyon, 19. Juli 2016

Oxfam hat einen neuen Bericht dazu, dass westliche Staaten nicht genug tun, um die weltweite Flüchtlingskrise anzugehen:

Die Verantwortung für die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gesundheitsvorsorge sowie mit Arbeit und Bildung fällt in unverhältnismäßig starke Weise ärmeren Ländern zu, die sich oft abstrampeln, um den Bedürfnissen des eigenen Volks nachzukommen oder riskieren ihre eigene Stabilität gefährden.

Die sechs reichsten Länder der Welt, die mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaft stellen, beherbergen nur 8,8 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden der Welt. Unter den Ländern hat alleine Deutschland mehr als 736.000 Menschen aufgenommen, während die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Japan die verbleibenden 1,4 Millionen unter sich aufteilen.

In scharfem Gegensatz dazu ist die Hälfte der Flüchtlinge und Asylsuchende der Welt – fast 12 Millionen Menschen – von Jordanien, der Türkei, den Besetzten Palästinensischen Gebieten, Pakistan, der Libanon und Südafrika aufgenommen worden, deren Wirtschaftskraft zusammen weniger als zwei Prozent der Welt beträgt.

Hier die Zahlen, die sie anführen:

Diese Zahlen sind durch die Hinzufügung von palästinensischen „Flüchtlingen“ völlig verzerrt.

Die „Flüchtlinge“ in der Westbank und dem Gazastreifen sind nach keiner zurechnungsfähigen Definition Flüchtlinge, da sie in dem Land leben, aus dem sie geflohen sein sollen.

Die weit überwiegende Mehrheit der „Flüchtlinge“ in Jordanien – mehr als zwei Millionen – sind palästinensische Staatsbürger Jordaniens!

200.000 der palästinensischen Flüchtlinge, die sich im Libanon befinden sollen, gibt es gar nicht und der Rest sind Nachkommen von Flüchtlingen – obwohl der Libanon sie ausnehmend schlecht behandelt.

Oxfam hat einigen Grund die Zahlen zu frisieren, die Flüchtlinge beinhalten, die keine Flüchtlinge sind. Wenn man die 5 Millionen falschen palästinensischen Flüchtlinge aus der Rechnung herausnimmt, dann geht die Zahl der von diesen sechs armen Staaten (und Quasi-Staaten) beherbergten Flüchtlinge von fast 12 Millionen auf etwa 7 Millionen zurück.

Das erklärt Oxfams Entscheidung die palästinensischen „Flüchtlinge“ in den Bericht einzubeziehen aber nicht wirklich.

Die jüngste Trendbericht des UNHCR von Mitte 2015 führt die Gastgeberländer der echten Flüchtlinge bereits an der Spitze – und sie sind zumeist immer noch arme Länder (beachten Sie, dass die Zahlen zu Jordanien und dem Libanon im Vergleich zu Oxfams Zahlen aussehen):

Oxfam hätte sein Argument zu den armen Ländern, die die Hauptlast der Beherbergung des Großteils der Flüchtlinge machen können, ohne die falschen UNRWA-Flüchtlingszahlen dazuzutun.

Offenbar will Oxfam die Palästinenser mit einem Heiligenschein versehen und so handeln, als wären sie eine Art humanitäres Kraftpaket, weil sie so großherzig ihrem eigenen Volk gegenüber, dass sie im Land leben dürfen, bis sie herausgefunden haben, wie sie Israel vernichten können.

Nutzt man die Zahlen des UNO-Menschenrechtsrats, dann steigt der Anteil der von den sechs reichsten Ländern aufgenommenen Flüchtlinge von 9% auf 14%. Sie hätten ihr Argument mit Hilfe der echten Zahlen anbringen können, aber die falschen palästinensischen „Flüchtlinge“ peppen ihre Statistiken auf.

Zum Mindesten offenbart dies, dass NGOs mehr als bereit sind Statistiken zu frisieren, im vollen Wissen, dass die Nachrichtenmedien ihre Zahlen blind akzeptieren werden.

Qualifizierte Hetze auf Österreichisch

Warum sollte es in anderen Ländern anders sein als bei uns? In Österreich gibt es auch öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der geriert sich mindestens so schlimm wie der bei uns. Der 10. Oktober war so ein gemeinschaftlicher „Haut auf Israel ein“-Tag der Medien in Europa, wie es scheint. Die Gelegenheit durfte man sich aber auch einfach nicht entgehen lassen. Die BBC machte den Vorreiter, derart toll, dass sie sich eine Drohung des Pressebüros der israelischen Regierung einhandelte, man behalte sich vor BBC-Korrespondenten die Akkreditierung abzuerkennen. Sie änderten die unglaubliche Schlagzeile dreimal, ohne dass diese ihre Einseitigkeit verlor.

Aber um die geht es hier nicht, wir konzentrieren uns auf den ORF. Der machte mit einer Schlagzeile auf, wie sie boshafter verdrehend kaum möglich ist:

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Es kann nicht sein, es darf nicht sein, dass „Palästinenser“ etwas anderes als Opfer sind. Und wenn „Palästinenser“ Opfer sind, dann ist klar, wer Täter ist – die (israelischen) Juden. Palästinenser wurden getötet, bitte keine Ursachen in die Schlagzeile!

Der erste Absatz ist nicht besser. Nebenher wird erwähnt, dass „einige“ der Toten „orthodoxe Juden“ angegriffen hatten. So etwas schreibt man aber bitte in reichlich jüdische Gewalt, damit es nicht schlimm aussieht. Und überhaupt, orthodoxe Juden – die anzugreifen ist ja wohl mehr als gerechtfertigt, oder? Schließlich hat man seit inzwischen mindestens zwei bis zweieinhalb Jahrzehnten daran gearbeitet dem Nachrichtenkonsumenten das Bild des gewalttätigen, kriminellen jüdisch-orthodoxen, nationalreligiösen Bösen einzubläuen. Da ist die Beschreibung „orthodoxe Juden angegriffen“ schon ein Kampfargument zugunsten der Täter.

Die Aufrechnung der Toten darf auch nicht fehlen, damit die Perspektive stimmt: 19 Palästinenser sind tot, aber nur 4 Israelis. Hm – Juden, zu den Tätern gehören gelegentlich auch israelische Araber, zur Zeit immer mehr. Aber das muss ja nicht erwähnt werden, „Israelis“ sind die Juden, die anderen sind Palästinenser…

Und weiter im Thema: Gute Palästinenser, schlechte Palästinenser – nur Haniyeh von der Hamas hat aufgefordert den „Widerstand“ (der vom ORF nicht in Anführungszeichen gesetzt wird!) zu intensivieren. Was Mahmud Abbas und seine Kumpane so verkünden, wie sie die Terroristen hochleben lassen, das fällt unter den Tisch. Man muss das Zerrbild des moderaten Palästinenserführers aufrecht erhalten, sonst könnte man den Juden nicht so schön am Zeug flicken.

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Aber Haniyeh scheint nur zu reden, ganz im Gegensatz zu Israel. Dessen Soldaten erschossen gleich wieder zwei Palästinenser. Eigentlich grundlos, denn die Begründung ist nach ORF-Darstellung nicht glaubwürdig: „Sie hätten zuvor vier orthodoxe Juden mit Messern verletzt, erklärte die Poizei“ – ist also nicht erwiesen und der Konjunktiv unterstellt Unwahrheit. So wird das gemacht in der Qualitätspresse, wir kennen das: Israelische Angaben werden per Konjunktiv in Zweifel gezogen oder zumindest infrage gestellt, die der Araber als Tatsachen berichtet. (Und wenn es nicht anders geht als israelische Angaben als Fakten zu berichten, dann kann man wenigstens noch in Zweifel ziehen ob die Folgen, das israelische Handeln angemessen war.)

Genauso geht es weiter: Israelis töten – ein Palästinenser von „paramilitärischer Polizei“ in Schuafat; zwei weiter am Gazastreifen – und die Gründe sind zumindest zweifelhaft – „hätte das Feuer eröffnet“, „hätten sich nicht dort aufhalten dürfen“, „hätten Steine …. geworfen“. Was Israel sagt, kann so nicht stimmen und ist schon gar kein Grund zu schießen. Die Araber wollen ja nur spielen, die haben keine Mordabsichten.

Und da kann und darf auch nicht fehlen, dass die Luftwaffe wieder Böses angerichtet hat. Die Luftwaffe hat eine Frau und ihr Kind getötet, als sie zwar ein Hamas-Ziel beschoss, aber dadurch auch ein Haus in der Nähe einstürzte. Das geht nicht, dass Israel die Hamas beschießt und dabei niemand außer Zivilisten getroffen werden. Mal abgesehen davon, dass die IDF und die Regierung sofort bedauerten, dass es diese unbeteiligten Toten (und weitere Verletzte) gab: In unserer Medien- und Gutmenschenlandschaft ist es unentschuldbar, dass Juden gegen Terroristen vorgehen und jede Gelegenheit wird ausgeschlachtet, um das klar zu machen. Warum die Hamas ihre Trainingslager, ihre „Militär“-Posten und Waffen in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern einrichtet, ist NIE Thema. Dass die Hamas unbedingt diese zivilen Opfer haben will, um sie der Welt unter die Nase zu reiben, weil sie genau weiß, wie der Westen auf jüdische Selbstverteidigung reagiert und am besten mit solchen Opfern aufgebracht werden kann, spielt keine Rolle. Man könnte manchmal auf den Gedanken kommen, wenn die Terroristen das nicht so machen würden, sie würde von unseren geistigen Eliten darauf gedrängt so zu handeln, damit man auf den Juden eindreschen kann.

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Der letzte Absatz ist wieder so eine nur scheinbar neutrale Schilderung. In Wirklichkeit wird damit Israel angeklagt. Schließlich haben die geschossen, obwohl nicht klar war, wer da Raketen schoss. Zumal die ja nicht alle in Israel einschlugen und nun auch noch gar keinen Schaden anrichteten. Wir haben das beliebteste Bild des Nahost-Konflikts überhaupt: Tote Palästinenser, die nichts angerichtet haben, aber die Juden rächen sich trotzdem. Dass die Raketen nun mal gar nicht geschossen wurden, um keinen Schaden anzurichten – geschenkt, das muss keiner beachten, dann könnte man Israel ja womöglich noch verstehen.

Der ORF macht kräftig mit im Spiel, das die Hamas und die anderen Terroristen von Mahmud Abbas über den Palästinensischen Islamischen Jihad und Hisbollah bis hin zu den Terror-Mullahs in Teheran vorgeben und das vom Westen nur allzu gerne mitgespielt wird: Lasst uns gegen die Juden schießen, das ist immer eine Win-Win-Situation. Schaffen wir es Juden zu schädigen oder gar zu töten, ist das ein Erfolg. Auch propagandistisch, nicht nur bei den eigenen Leuten. Und schaffen wir das nicht, dann ist das auch ein Erfolg, weil die Juden sich wehren werden und wir können ihnen Unverhältnismäßigkeit, biblische Rache und hoffentlich sogar Mord an Unbeteiligten anhängen. Die Idioten im Westen machen das mit. Sie konzentrieren sich sogar bei erfolgreichem Judenmord auf uns als Oper. Wir können nur gewinnen.

Der ORF gehört damit mit zu den Haupttätern beim Antisemitismus 2.0 – der Verleumdung und Bekämpfung des Juden unter den Staaten.

Die kleine Minderheit der Extremisten

Elder of Ziyon, 8. Januar 2007

Am 10. Januar brachte die palästinensisch-arabische Maan News folgende Karikatur:

Maan ist keine „extremistische“ Nachrichtenagentur und ihr Karikaturist ist nicht von der Sorte, die naziartige Karikaturen in die Zeitung bringt. Sie ist das Paradebeispiel für das, was unter den Pal-Arabern vom Westen als Mainstream und modern angesehen wird.

Obwohl es in der Vergangenheit schon unzählige Male aufgezeigt wurde, ist es wert immer und immer wieder wiederholt und klar gestellt zu werden. Diese Karikatur bedeutet:

  1. Der Mainstream der palästinensischen Araber ist nicht daran interessiert Seite an Seite mit Israel zu leben; sie sind daran interessiert Israel auszulöschen.
  2. Der Mainstream der palästinensischen Araber erwartet, dass ihr ultimativer Ziel auf militärische Weise erreicht werden wird.

Eine Folge dieser zwei Punkte ist: Jegliche „friedlichen“ Schritte, die von palästinensischen Arabern aus dem Mainstream unternommen werden, sind taktischer Art, um so ihrem Endziel des militärischen Sieges über Israel näher zu kommen.Eine andere Folge ist: Diejenigen, die jetzt tatsächlich kämpfen, namentlich Terroristen, die auf israelische Zivilisten schießen, sind die Helden der palästinensisch-arabischen Gesellschaft.

Fatah und Hamas und Islamischer Jihad und die anderen paramilitärischen Gruppen mögen wegen der Strategie, Taktik und Fokussierung ein wenig verschiedener Meinung sein, aber letztlich würde niemand von denen, die sich heute Palästinenser nennen, von der Karikatur oben auch nur im geringsten beleidigt sein. Im Gegenteil, sie ist ziemlich milde und erscheint einfach patriotisch.

Doch die Symbolik ist klar: Es gibt für Juden keine Platz, um auch nur einen einzigen Quadratzentimeter Land im Nahen Osten zu kontrollieren.

Wenn der Mainstream eine extremistische Haltung übernimmt, dann ist es absurd einige von ihnen als „moderat“ zu bezeichnen. Die Tatsache, dass es praktisch keinerlei palästinensische Araber gibt, die wirklich an einen dauerhaften Frieden mit Israel glauben, bedeutet, dass jedes Zugeständnis, das Israel für „Frieden“ macht, immer ein kleiner Schritt hin zu Israels Vernichtung ist.