Die negativen Interaktionen von Soros mit der jüdischen Welt

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Aus jüdischer und israelischer Perspektive gibt es zwei bedeutende Themen, die man sich ansehen sollte, wenn man die Aktivitäten des amerikanisch-jüdischen Milliardärs George Soros analysiert. Das erste sind seine größtenteils schädigenden Äußerungen und Taten gegen Juden und Israels. Das zweite sind antisemitische Attacken auf Soros.

Darüber hinaus gibt es eine wichtige allgemeine Diskussion zu Soros‘ weltweiten Aktivitäten. Viele davon haben keinen besonderen Einfluss auf Jüdisches und es gibt für Juden keinen Grund als Juden in diese Diskussion einzugreifen. Es ist nicht unsere Aufgabe Soros hauptsächlich als großen Philanthropen oder den König der Spekulanten zu bezeichnen.

Soros fördert Lügen über Antisemitismus. Bei einem seltenen Treffen in einer jüdischen Umgebung sprach Soros 2003 vor der Jewish Founders Network Conference in New York. Er wurde nach Antisemitismus in Europa gefragt. Soros sagte, europäischer Antisemitismus sei das Ergebnis der Politik Israels und der Vereinigten Staaten. Er fügte hinzu: „Es gibt ein Wideraufleben und die Regierung Sharon trägt dazu bei.“[1]

Soros merkte auch an: „Das ist nicht konkret antisemitisch, sondern es offenbart sich auch in Antisemitismus. Ich kritisiere diese Politik…“[2] Er machte für das „Wiederaufkommen von Antisemitismus in Europa“ Israel verantwortlich und bestand darauf: „Wenn wir diese Richtung ändern, dann wird auch der Antisemitismus abnehmen.“[3]

Es war offenbar niemand anwesend, der ihn für seine extreme und falsche Beschuldigung des Opfers zur Rede stellte. Soros ignorierte die Grundzüge der extrem antisemitischen Verhältnisse Europas, die seit mehr als 1.500 Jahren existieren.

Soros fügte als typischer jüdischer Masochist hinzu, dass auch er einige Verantwortung für den neuen Antisemitismus trägt; dazu zitierte er Malaysias Premierminister Mahathir Bin Mohamad, der sagte: „Juden beherrschen die Welt über Stellvertreter.“ Soros reagierte: „Als unbeabsichtigte Folge meines Handelns trage auch ich zu diesem Image bei.“[4]

Abraham Foxman, damals nationaler Direktor der Anti-Defamation League (ADL) bezeichnete Soros‘ Kommentare zum Antisemitismus hinterher als „absolut obszön“.[5] Foxman sagte, die Opfer für alle Missstände Israels und des jüdischen Volkes verantwortlich zu machen, sei bigott und voreingenommen.

Damals reagierte Malcolm Hoenlein, Executive Vice Chairman der Conference of Major Jewish Organizations: „Antisemiten brauchen keine Ausreden. Wenn das Zitat stimmt, dann spiegelt es ein fundamentales Missverständnis von Antisemitismus. Es ist lächerlich und inakzeptabel zu sagen, dass Angriffe auf Juden mit Bushs oder Sharons Politik in Zusammenhang stehen, während man den wahren Grund ignoriert: eine tief sitzende Abneigung gegen Juden in der arabischen Welt und die gelegentliche Gleichgültigkeit seitens der europäischen Regierungen. Der Antisemitismus erreichte in Europa während der Regierung Barak, während der Verhandlungen von Camp David 2 und von Taba einen Höchststand.“[6]

Man könnte das zusammenfassen, indem man sagt, dass Soros‘ Worte zu Antisemitismus ein typisches Beispiel für eine seiner Eigenschaften war. Er hat ein großes Maul zu Themen, von denen er wenig bis nichts versteht.

Die Stiftungen von Soros finanzieren eine Vielzahl von Gremien. Darunter befinden sich auch viele jüdische und antiisraelische Organisationen. NGO-Monitor hat einen Bericht über diese Spenden geschrieben.[7] Sie variieren stark. Zum Beispiel erhielt das Simon Wiesenthal Center nach Angaben dieses Textes $450[8] und die antiisraelische Human Rights Watch erhielt einhundertmillionen Dollar.[9]

Ein allgemeines Thema, zu dem Soros von vielen heftig kritisiert wird, ist das Eingreifen in die internationalen Angelegenheiten vieler Länder. Das erklärte Ziel von Soros‘ Open Society Foundation (OSF) besteht darin „daran zu arbeiten lebendige und tolerante Demokratien aufzubauen, deren Regierungen verantwortlich und für die Partizipation aller Menschen sind.“[10] Das ergibt die oft einmischenden Aktivitäten der OSF sowohl in geschlossenen wie auch in demokratischen Gesellschaften. Dazu gehört die groß angelegte Finanzierung politischer NGOs.[11]

Die OSF bewilligt politischen NGOs über ihre Abteilung „Arabisches Regionalbüro (ARO) – Palästinensische Bürger Israels“ in Israel Geld. Die von Ammar Abu Zayyad geführte ARO ist eine von einer ganzen Reihe Finanzierungsmechanismen für israelische und palästinensische NGOs im Netzwerk der OSF.[12]

Außerhalb Israels ist Soros ebenfalls in Aktivitäten involviert, die Organisationen helfen, die gründlich von Antisemitismus durchsetzt sind. Caroline Glick behauptete 2016 in der Jerusalem Post, dass Black Lives Matter „im Verlauf des letzten Jahres $650.000 von durch Soros kontrollierte Gruppen erhielt“.[13]

Der republikanische US-Senator Tom Cotton beschuldigte das Quincy Institute for Responsible Statecraft, einen neuen, von den Milliardären George Soros und Charles Koch finanzierten Thinktank, Antisemitismus zu nähren.[14] Details lieferte er keine.

Die Attacken auf Soros‘ Aktivitäten zu vielen anderen Themen gehen weit über das hinaus, was hier gesagt worden ist. Die OSF machte am Schwarzen Mittwoch 1992 mehr als £1 Milliarde mit einer Wette gegen das britische Pfund. Diese spekulative Handlung zwang die britische Regierung sich aus dem europäischen Wechselkursmechanismus (ERM) zurückzuziehen.[15] Ein weiteres Beispiel einer höchst problematischen Aktivität war die Finanzierung einer Pro-EU-Gruppe, um zu helfen das Ergebnis der Brexit-Abstimmung rückgängig zu machen.[16] Ihr wurden mehr als £400.000 gegeben.[17]

Sein sehr anderer Fall ist, dass Soros oft beschuldigt wird den erfolgreichen Wahlkampf einer Vielzahl radikaler Kandidaten zu Bezirksstaatsanwälten in den USA zu finanzieren.[18]

Es gibt jedoch ein weiteres Thema, das die jüdische Welt nicht ignorieren kann. Viele Artikel zu Soros greifen ihn als Juden an. Der spanischsprachige Radio- und Fernsehsender Martí, der USA-freundliche Inhalte nach Kuba ausstrahlt, brachte einen Bericht, der Soros als „Multimilliardärs-Juden“ mit „flexibler Moral“ bezeichnete, der „der Architekt des Finanzkollaps von 2008“ war.[19]

In Europa ist der Versuch ihn zu dämonisieren von Nationalistenführern wie Premierminister Viktor Orbán in Ungarn[20] und Politikern in ehemals kommunistischen Ländern wie Mazedonien, Albanien und Russland sowohl geschürt wie gezügelt worden.[21]

„Antisemitismus funktioniert durch Umkehrung. Er funktioniert durch Lüge. Er funktioniert durch Verschmelzung“, sagt Ruth Wisse, eine emeritierte Professorin für jiddische Literatur an der Harvard University und konservative Autorin. „Und es ist sehr schwierig einige der Fäden auseinanderzupuhlen. Das ist eine der schwierigsten Situationen, in der man sich befinden kann: Wenn du einen jüdischen Judenfeind hast, der von Antisemiten attackiert wird.“[22]

Für Juden erfordern die Probleme, die rund um diese Attacken auftauchen, Feinschliff. Eine Person, die darüber in Schwierigkeiten geriet, war der israelische Botschafter in Budapest, Yossi Amrani, der eine ungarische Plakatkampagne gegen Soros verurteilte. Er sagte, diese ermutige Antisemitismus.[23]

Am nächsten Tag gab das israelische Außenministerium eine Erklärung aus, die höchst negativ über Soros war, aber nicht explizit sagte, dass sein Botschafter falsch gelegen habe.[24] Das war eine Übung in Verbalakrobatik.

Die Äußerung des Ministeriums besagte, dass Soros ein legitimes Ziel für Kritik sei und dass der Botschafter die Kampagne nur verurteilen wollte, soweit sie als antisemitische Stimmung schürend betrachtet werden könnte. Die Erklärung kritisiert dann Soros scharf als antiisraelisch; sie besagt: „Auf keine Weise sollte die Erklärung George Soros delegitimieren, der ständig Israels demokratisch gewählte Regierung durch die Finanzierung von Organisationen untergräbt, die den jüdischen Staat diffamieren und anstreben sein Recht auf Selbstverteidigung zu bestreiten.“[25]

Diese Erklärung charakterisiert in wenigen Worten Soros‘ Aktivitäten sehr gut. Man kann das erforderliche jüdische Handeln zusammenfassen, indem man sagt, es bedeutet, dass Juden diesen vielen negativen Einflüssen betreffs Israels, dummen Bemerkungen zu Antisemitismus und so weiter entgegentreten müssen.

[1] http://www.urielheilman.com/soros.html; https://en.globes.co.il/en/article-739696

[2] www.jta.org/2003/11/10/archive/in-rare-jewish-appearance-george-soros-says-jews-and-israel-cause-anti-semitism

[3] ebenda

[4] ebenda

[5] ebenda

[6] https://en.globes.co.il/en/article-739696

[7] https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/170654; https://www.ngo-monitor.org/funder/open_society_institute_osi_/

[8] NGO-Monitor. Bad Investment: The Philanthropy of George Soros and the Arab Israeli Conflict. How Soros-funded Groups Increase Tensions in a Troubled Region. May 2013.

[9] https://www.hrw.org/news/2010/09/07/george-soros-give-100-million-human-rights-watch

[10] http://www.opensocietyfoundations.org/who-we-are

[11] https://www.ngo-monitor.org/funder/open_society_institute_osi_/

[12] http://www.ngo-monitor.org/soros.pdf

[13] www.jpost.com/opinion/our-world-soross-campaign-of-global-chaos-464770

[14] www.jta.org/2020/01/08/politics/sen-tom-cotton-accuses-soros-funded-think-tank-of-fostering-anti-semitism

[15] https://www.thebalance.com/black-wednesday-george-soros-bet-against-britain-1978944

[16] https://uk.reuters.com/article/uk-britain-eu-soros/soros-backed-anti-brexit-group-targets-lawmakers-in-push-for-new-referendum-idUKKCN1J32W6

[17] www.theguardian.com/politics/2018/feb/07/billionaire-george-soros-backs-campaign-to-reverse-brexit

[18] https://www.washingtontimes.com/news/2020/aug/20/george-soros-funded-das-oversee-big-cities-skyrock/

[19] https://www.nytimes.com/2018/10/31/us/politics/george-soros-bombs-trump.html

[20] https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/274870/the-truth-about-george-soros

[21] ebenda

[22] https://www.jta.org/2020/09/08/united-states/george-soros-is-a-leading-target-of-anti-semitism-these-jews-openly-criticize-him-anyway

[23] www.dw.com/en/israel-shifts-stance-on-hungarys-soros-criticism-ahead-of-visit/a-39633266

[24] ebenda

[25] ebenda

Wenn deutschsprachige Medien zur Jagd blasen

Daniel Pipes ist einer der angesehensten Historiker der USA. Er sagte quasi den 9/11 voraus, beschäftigt sich mit dem Islam, islamischem Terrorismus und Zusammenhängen mit Muslimen im Westen (wie sie sich gerieren, wie man sie agieren lässt und sich ihrem Diktat beugt).

Er hat ein Credo: Der militante/exstremistische Islam ist das Problem, der moderate Islam ist die Lösung.

Das hindert seine Gegner nicht darin ihn zu verleumden und den Versuch zu unternehmen ihn niederzumachen. So veröffentlichte DIE WELT lange Zeit Übersetzungen seiner Kolumnen – bis irgendjemand das nicht mehr wollte und er ohne weitere Ankündigung die Nachricht bekam, seine „unappetitlichen“ Texte seien nicht mehr erwünscht. Trotz seiner grundsätzlich positiven Sicht des Islam und der (verhementen) Verurteilung lediglich des extremistischen Islam wird er ihm unterstellt ein Islamhasser zu sein.

Jetzt wird er neuerdings als Neonazi und Hitlerverehrer hingestellt. Weil alles, was nicht ins gewollte Bild passt, in diese Ecke gepresst wird. Weil nicht mehr nachgesehen wird, was Fakten sind, sondern auf Trigger-Worte hin agiert/reagiert wird – scheiß auf die Fakten. Und die Qualitätsjournaille nichts mehr selbst recherchiert, sondern überall von anderen abschreibt, ohne die Inhalte zu hinterfragen (vorausgesetzt, sie stimmen mit dem gewollten Narrativ/der gewollten Wertung überein) und sich freiwillig gleichgeschaltet hat. Wieso das mit ihm gemacht wird, beschreibt er in seiner aktuellen Kolumne:

Erbost durch deutsche und österreichische Medien

Daniel Pipes, Washington Times, 19. September 2018

Europas Mainstream-Medien haben zu dem, was sie als „extreme Rechte“ und „Neonazis“ nennen einen Zustand verzerrter Raserei erreicht. Ich weiß das. Ich habe das gerade am eigenen Leib erfahren. Erlauben Sie mir bitte, davon zu erzählen.

Stilisierte Landkarte der geplanten Rebel Media-Reise.

Ezra Levant aus Kanada ist ein brillanter Konservativer und ein eloquenter Kritiker der Linken. Er ist unermüdlich und erfolgreich; Rebel Media, das er im Februar 2015 gründete, hat mehr als eine Million Abonnenten auf YouTube. Neben seinen vielen Themen, wie z.B. „ethischem Öl„, sorgt sich Levant wegen der Bedrohung durch den Islamismus.

Unsere gemeinsamen Ansichten bedeuten, dass wir oft kooperieren; und so lud er mich vor kurzem ein mich einer Kreuzfahrt von Rebel Media auf der Donau im Jahr 2019 anzuschließen, was ich annahm. Dabei wird auf ihren Tagesabschnitten in etwa jeweils die gleiche Distanz zurückgelegt, angefangen mit zwei Städten in Deutschland (Regensburg und Passau), dann vier in Österreich (Linz, Melk, Dürnstein, Wien), eine in der Slowakei (Bratislawa) und eine in Ungarn (Budapest).

Natürlich hat diese Fahrt auch ein politisches Element. Zu den Hauptdarstellern gehören die britische Journalistin Katie Hopkins und der Aktivist Tommy Robinson; und, so erklärt der Prospekt: „Wir werden uns auch mit politischen Führungskräften der demokratischen politischen Gruppen treffen, die am Erhalt westlicher Zivilisation und Werte arbeiten“ – der Partei Alternative für Deutschland, der Regierung von Sebastian Kurz in Österreich und der von Viktor Orbán in Ungarn.

Die Werbung für die Reise von Rebel Media.

Wer könnte etwas gegen diese unschuldige Mischung als Fröhlichkeit und Bildung haben?

So mancher. Der Angriff begann am 7. September, als die Zeitung Oberösterreichische Nachrichtenin Linz ihre Leser aufgeregt informierte: „Rechtsextreme Kreuzfahrt auf der Donau legt im Juni 2019 in Linz an“; dann sammelte sie Äußerungen des Landeshauptmanns, der Bürgermeisters und anderer Politiker, die uns einhellig erzählten, dass wir nicht willkommen sind; einer von ihnen forderte, dass die Reise unterbunden wird.

Es kam noch schlimmer. Große Medien in Österreich und Deutschland schmückten die Story im Herdentrieb aus, entstellten sie mit fast identischen Worten. Hier sehen Sie einige Schlagzeilen aus Deutschland, die auf den Besuch von Linz verweisen (das ist u.a. die Stadt, in der Simon Wiesenthal anfing Beweise für Nazigräuel zu sammeln):

· Die Welt: Rechtsextreme planen Kreuzfahrt mit Stopp in Hitlers „Heimatstadt“

· Berliner Kurier: „Rebel Cruise“ Rechtsextreme planen Kreuzfahrt mit Stopp in Hitlers „Heimatstadt“

· MSN (Deutschland): Rechtsextreme planen Kreuzfahrt mit Stopp in Hitlers „Heimatstadt“

Schlagzeile von „Die Welt“ vom 10. September 2018.

Damit machen österreichische und deutsche Medien aus einer kanadischen Organisation, die etwas zu Immigrations- und Islamisierungsproblemen in vier Ländern lernen möchte, eine heimliche Ehrerweisung für Hitler durch Neonazis.

Ich muss dieses Thema nun in persönlicherer Weise behandeln, in Begriffen, die ich normalerweise nicht aufwerfe:

Ein großer Teil meiner Familie wurde von den Nazis ermordet. Meine Eltern sind Holocaust-Überlebende. Ich wurde vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geboren. Als ich aufwuchs, warf die Tatsache, dass das fürchterlichste Verbrechen der Welt an meiner eigenen Familie verübt wurde, einen untilgbaren Schatten.

Unter der Erkenntnis, dass eine Katastrophe droht, wenn die Politik Fehler macht, studierte ich von früh an politische Philosophie. Ich kam zu dem Schluss, dass der amerikanische Mainstream-Konservatismus den sichersten Weg zu Freiheit, Wohlstand und Sicherheit bietet. In meinen Studentenjahren (1967 – 1971) studierte ich mit Harvey Mansfield und Robert Nozick. Ich las die National Review und Friedrich Hayeks Verfassung der Freiheit und ich bekämpfte die Totalitären der Neuen Linken.

Meine Karriere ist der politischen Besonnenheit und Mäßigung gewidmet. Ich schreibe darüber und spende dafür. Mit diesem Ziel diente ich den Regierungen von fünf US-Präsidenten und gründete das Middle East Forum. Ich lerne und lehre weiterhin zu diesem Thema.

Und jetzt erdreisten sich die Nachkommen der Nazis, die in genau den beiden Ländern leben, in denen der Holocaust entstand, anzudeuten, dass ich ein Neonazi sei, der Hitler die Ehre erweist. Ihre Impertinenz wird nur von meinem Ekel übertroffen.

Auf einer praktischeren Ebne bestätigt diese Verdrehung meine Skepsis gegenüber den europäischen Medien: Wie kann ich ihnen nach dieser Sache überhaupt noch etwas glauben?

Nehmen Sie den Fall Chemnitz, einer Stadt im früheren Ostdeutschland, wo zwei nahöstliche Migranten gerade einen Mann aus der Gegend töteten, was zu tagelangen Protesten und Wut führte. Die Medien und Politiker verorteten sofort angebliche Neonazis auf den Straßen der Stadt (Times of London: „Neo-Nazis rampage unchecked in Chemnitz“ – Neonazis randalieren ungehindert in Chemnitz) und machten verschlagen aus den Nahost-Migranten Opfer. Eine Überprüfung der Fakten erfordert, dass man sich einer alternativen Quelle wie Rebel Media oder Gatestone Institutezuwendet; es überrascht nicht, dass sich die Version der Mainstream-Medien als wüst ungenau erweist.

Menschenmengen protestieren gegen einen Mord in Chemnitz, marschieren unterhalb der massiven Büste von Karl Marx.

Die europäische Elite, die ich die 6 P nenne (Polizei, Politiker, Presse, Priester, Professoren und Staatsanwälte [„prosecutors“]) verdrehen schamlos die Fakten, um aus denjenigen, die ihr Erbe schützen, Kriminelle zu machen. Ich weiß das, denn auch ich bin jetzt ein Opfer davon.

Eine Lektion in Hetze

Weit entfernt von den Augen der Presse untersucht die US-Regierung den Verdacht, dass die UN Reliefs and Works Agency sich die PLO-Ideologie zu eigen macht, einschließlich der Verwendung von palästinensischen Schulbüchern, die palästinensische Kinder dazu indoktrinieren Israel zu hassen und zu bekämpfen.

Nadav Shragain, Israel HaYom, 14. Januar 2018


Eine UNRWA-Schule im Gazastreifen. Die USA befürchten, dass die UNRWA keine Schritte unternimmt um den Lehrplan neutral zu halten. (Foto: AFP)

Eine potenzielle heiße Kartoffel, die man als „Akte UNRWA“ kennt, hat in Washington Monate lang auf Eis gelegen und darüber wurde nicht berichtet. Gegen die UNRWA – United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees – wird von der US-Regierung ermittelt. Die Gründe für die Ermittlungen ist der von einer Fülle an Dokumentationen gestützte Verdacht zunehmender Überlappung zwischen der Organisation und der Existenz und den Zielen der PLO, bis zu dem Punkt, dass Inhalte mit Gewalt, Terrorismus und Hetzte akzeptiert werden.

Die Ankündigung der US-Regierung, dass sie vor hat die Gelder für die UNRWA angesichts des „Rückzugs der palästinensischen Autonomiebehörde aus dem Friedensprozess“ reduziert (was die Palästinenser in Sachen ihrer Beziehungen zur US-Administration eine Linie im Sand genannt haben), ist mit dieser Ermittlung nicht weniger verbunden als mit dem „Friedensprozess“.

Hier sind die kompletten Einzelheiten: Im Januar 2017, unmittelbar nach dem Einzug von US-Präsident Trump ins Weiße Haus, startete ein Team des Büros des UN-Generalstaatsanwalts eine Untersuchung im Auftrag des Kongresses, die feststellen sollte, ob die in UNRWA-Schulen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen genutzten Schulbücher antisemitische Inhalte haben und zu Terrorismus ermutigen. Das Team untersucht außerdem, ob und in welchem Ausmaß die UNRWA , besonders im Gazastreifen, mit terroristischen Instanzenverbunden ist.

Der Bericht des Teams wird für Februar oder März erwartet. Die Untersuchung wird von Profis gehandhabt, nicht von Politikern. Der Leiter des Government Accountability Office, Eugene Louis Dodaro, noch vom früheren US-Präsidenten Barack Obama ernannt, ist derjenige, der entschied die Untersuchung zu beginnen; das geschah als Reaktion auf eine Anforderung des republikanischen Senators James Risch.

Die von Risch in Gang gesetzte Unterschung ist das Ergebnis beträchtlicher Informationene, die ihm vom Center for Near East Policy Research vorgelegt wurde, dem David Bedein vorsteht. Bedein und seine Mitarbeiter versorgten Risch mit Dutzenden Forschungspapieren, Tonaufzeichnungen, Videos, Fotografien und insbesondere palästinensischen Schulbüchern, die er allesamt den Ermittlern der Regierung übergab. Sie häuften zusätzliches Material an und begannen zu kapieren. UNRWA wurde aufgefordert zu reagieren. Bisher ist nichts durchgesickert. Allerdings ist das Material des Center for Policy Study in the Middle East and Israel jedem zugänglich.

Es wurde über viele Jahre hinweg von Bedein und dem ehemaligen IDF-Geheimdienstler Oberstleutnant (a.D.) Yoni Dahuh-Halevy, dem Nahost-Forscher Dr. Amon Gross, der Jahre mit dem Studium arabischer und palästinensischer Schulbücher und ihrem Inhalt verbracht hat und seit kurzem von Dr. Ronni Shaked, dem Koordinator der Middle East Unit am Harry S. Truman Research Institute for the Advancement of Peace gesammelt, das direkt  neben der Hebräischen Universität von Jerusalem liegt. Die Ergebnisse sind für die UNRWA nicht schmeichelhaft, um es milde auszudrücken. Im Verlauf der letzten Wochen hat die Organisation Beschuldigungen mit den Forschern des Zentrums ausgetauscht.

Märtyrer-Pop

Einer der Untertitel des jüngsten Berichts des Zentrums, gegen den man nur schwerlich streiten kann – und wenn nur, weil die UNRWA keinerlei Versuche unternimmt irgendetwas zu verbergen – hat mit den Verbindungen der UNRWA zum berühmten palästinensischen Sänger Mohammad Assaf zu tun, der 2013 zu Ruhm aufstiegt, nachdem er den ersten Platz im „Arab Idol“-Wettbewerb, einer Art „Deutschland sucht den Superstar“ gewann, womit er zu einem nationalen Symbol der Palästinenser wurde.

Die Geschichte zu Assaf und der UNRWA ist mehr als Tratsch, denn sie ist symptomatisch für die Identifikation der UNRWA mit dem palästinensischen Narrativ, ebenso die Tatsache, dass die Organisation viele Redewendungen der Aufstachelung zu Terrorismus und Gewalt übernommen hat, sowohl in der Form von in ihren Schulen verwendeten Schulbüchern als auch in ihren ständigen Lügen über Hamas—Mitglieder im Gazastreifen.

Jahre lang hat das israelische Verteidigungsestablishment vor den Gefahren des Gebens und Nehmens zwischen Hamas und UNRWA gewarnt, die Jahre lang diese Beschuldigungen abgeschüttelt ahben. Doch James G. Lindsay, ein ehemaliger Rechtsbeistand der UNRWA, bestätigte in einem seiner Berichte: „Die UNRWA unternahm keine Schritte um Terroristen zu identifizieren oder sie aus den oberen Ebenen oder Entscheidungsfindungs-Posten zu drängen.“

Im Fall von Assaf, dessen Lieder heiligen Tod und Jihad verherrlichen, distanziert sich die UNRWA nicht nur nicht von ihm, sondern hat Assaf zu ihrem offiziellen Jugendbotschafter gemacht. Assaf wurde angeblich ausgewählt um Frieden zu propagieren, aber in seinen Liedern pries er wiederholt Opfer und Gewalt und ermutigt zu Märtyrertod und Jihad.

Er singt auch über die Vision eines Palästinenserstaats, der auf dem gesamten Territorium Israels bestehen wird. Seine Musikvideos werden im Fernsehen von PA und Hamas ausgestrahlt, mit Hintergrundbilden von IDF-Soldaten bekämpfenden Palästinenser und Beerdigungen von „Märtyrern“, deren Leichen in palästinensische Flaggen gewickelt sind und auf den Schultern von Anhängern getragen sowie von der Menschenmenge von Hand zu Hand weitergereicht werden.

Assaf singt von seinem Land, da sich vom Jordan zum Mittelmeer erstreckt. „Nehmt mein Blut und bringt Freiheit“, trällert er. „Sieg oder Märtyrertod, sagten seien Männer.“

In dem Lied „Oh fliegender Vogel“ werden viele Orte in Israel – Safed, Tiberias, Akko, Haifa, Beit Schean und Nazareth – als einige der Orte angegeben, zu denen Palästinenser zurückkehren werden. Viele Palästinenser identifizieren sich zweifellos mit dem, was er sagt. Unklar bleibt, warum die UNRWA sich entschied mit einem Sänger identifiziert zu werden, der derartige Ansichten vertritt.

Tel Aviv – nicht, was Sie glaubten

Jahre lang ist die UNRWA heftig kritisiert worden, weil sie palästinensische Schulbücher nutzt, die in diesem Geist geschrieben sind; noch mehr dafür, dass sie nichts tat, um das zu ändern. Die neueste Bericht von Gross und Shaked, vor ein paar Monaten veröffentlicht, konzentriert wich auf die in UNRWA-Schule verwendeten Schulbücher.

Der Bericht ist etwa 200 Seiten lang. Er ist der Knesset vorgelegt worden und den Beobachtern in Washington weitergeleitet. Einige in dem Bericht abgedeckte Bücher für frühkindliche Erziehung ignorieren die Existenz Israels. In einem davon (Ausgabe von 2016) wird Tel Aviv in „Tel al-Rabia“ umbenant.

„Offenbar ist dies eine neue Entwicklung im palästinensischen Narrativ, in dem Tel Aviv als moderne jüdische Stadt vorgestellt wird, die auf den Ruinen einer uralten arabischen Stadt gebaut wurde“, erklärt Gross.

In einem anderen, 2015 veröffentlichten Buch wird hebräische Schrift aus dem Bild einer Briefmarke entfernt. Ein Schulbuch für das vierte Schuljahr von 2014 erklärt: „Akko ist eine palästinensische Stadt, die von Arabern und Kanaanitern 1000 v.Chr. gegründet wurde.“ Sie sei zudem dazu bestimmt zu ihren rechtmäßigen Eigentümern [den Palästinensern] zurückzukehren. Eine weitere palästinensische Veröffentlichung zeigt eine junge Frau, die über dem Sicherheitszaun schwebt, das „die verlorenen Teile des Landes“ Palästina erreichen will.

An anderen Stellen werden die Schüler aufgefordert zu wiederholen: „Lasst uns singen und auswendig lernen: Der Boden des edlen – ich habe geschworen. Ich werde mein Blut opfern, um den Boden zu tränken und das Edle wird den Dieb aus meinem Land weren und zerstören, was von den Ausländern übrig bleibt. O, das Land von Al-Aqsa und der verbotene heilige Ort; o, die Wiege von Stolz und Edlem. Geduld. Geduld, denn unser Sieg wird die aus der Dunkelheit aufgehende Sonne sein.“

Die in UNRWA-Schulen verwendeten Bücher löschen fast jede Erwähnung Israels aus und wenn sie darauf verweisen, dann im Kontext der „Besatzung“ oder des Verursachers der „Nakba“.

Ein sehr brutales Bild

Gross und Shaked überprüften die bis zum neunten Schuljahr in UNRWA-Schulen verwendeten Bücher und entdeckten ein „sehr brutales Bild“.

„Die von der Hamas-Regierung im Gazastreifen veröffentlichten Schulbücher, die krass antisemitische Wendungen und offene Anstiftung zum bewaffneten Kampf zur Auslöschung Israels beinhalten, werden als Teil des UNRWA-Lehrplans dort gelehrt; etwa eine Viertelmillion Schüler wurden dort im Schuljahr 2015/16 unterrichtet“, sagten sie.

„Die UNRWA ist eine internationale Organisation, die Partei in dem Konflikt ergreifen sollte, … sondern den Prinzipien der UNO bei einer Friedenslösung folgen sollte. Daher kann es nicht sein, dass die Schulen dieser Organisation Material lehren, das zum gewalttätigen Kampf gegen Israel und Jihad aufruft, besonders wenn der Kampf nicht auf die Gebiete beschränkt ist, die – von der Welt insgesamt – als „besetzt“ betrachtet werden kann – sondern das gesamte Gebiet des souveränen Staats Israel, wie er in internationalen Kreisen anerkannt ist, abdeckt“, fügten sie  hinzu.

Die zwei Forscher versuchen auch aufzufrischen, was offensichtlich ist: „Die UNRWA ist als UNO-Organisation verpflichtet jede Situation zu verhindern, in der ein UNO-Mitgliedstaat – Israel –Schülen an von ihr betriebenen Schulen als illegitim dargestellt wird, sowohl in Texten als auch auf Landkarten. Ein Schulbuch, in dem Israel nicht auf der Landkarte erscheint, sollte in einer UNRWA-Schule überhaupt nicht verwendet werden.

„Wir dürfen die historische Verantwortung der UNRWA für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, die sie bildet, nicht vergessen. Der palästinensischen Autonomiebehörde zu erlauben in die UNRWA-Schulbücher Inhalte einzufügen, die zu einem zukünftigen Krieg gegen Israel erziehen, ist ein Verrat an der Verpflichtung der UNRWA palästinensische Kinder vor einer solchen Zukunft zu schützen“, sagen sie.

UNRWA-Sprecher Christopher Gunness bezeichnet die Informationen von Gross und Shaked „ungenau und irreführend“. Gunness behauptet, dass 178 von 201 Büchern, die von dem Duo überprüft wurden, in UNRWA-Schulen nicht in Gebrauch sind und allmählich ausgemustert wruden, während die 23 anderen in Gebrauch, aber von der UNRWA „gründlich überprüft“ und zusammen mit ergänzendem Material versehen worden seien. Nach Angaben von Gunness wurde festgestellt, dass die PA-Schulbücher „frei von Aufstachelung zu Terrorismus“ seien. Gunness sagt, der UNRWA-Lehrplan strebe an die Werte der UNO zu erfüllen.

Gross, der seit dem Jahr 2000 zu palästinensischen Schulbüchern recherchiert, bezweifelt die Behauptung der UNRWA, dass 178 der Bücher, die er und Shaked begutachtet haben, ausgemustert wurden. Er führt an, dass sein neuester Bericht einen Zeitraum von drei bis vier Jahren abdeckt.

„Die von der UNRWA eingesetzten Bücher fordern nicht dazu auf Juden zu töten. Sie sagen ‚nur‘, das Dalal Mughrabi, die 1978 einen Terroranschlag auf einen israelischen Bus anführte, bei dem 30 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden, eine Heldin und Märtyrerin sei“, antwortet Gross.

„Sie beschreiben ‚nur‘ einen Angriff mit Molotowcocktails auf einen Bus in der Westbank als ‚Barbecue‘. Das sind zwei Beispiele aus Büchern, die 2017 für die Klassen 6 und 9 gedruckt wurden, von denen der UNRWA-Sprecher in seiner Äußerung sagt, das mit ihnen in den Schulen seiner Organisation gelehrt wird.“

Gross erklärte, dass die in UNRWA-Schulen eingesetzten Schulbücher „nicht zur Vernichtung Israels aufrufen. Sie löschen Israel ‚nur‘ von Landkarten und ersetzen es durch ‚Palästina*. Die neuen Bücher des Jahres 2017 schaffen es sogar den Namen Israel aus ihren vielen dämonisierenden Teilen zu löschen und mit dem Ausdruck ‚die zionistische Besatzung‘ zu ersetzen.“

Das Center for Near East Policy Research wird weiterhin palästinensische Schulbücher untersuchen. Gross begutachtet jetzt die im Dezember 2017 veröffentlichten Bücher. Er bekommt den Eindruck, dass die „Dämonisierung [Israels] zunimmt. Ein Buch für das 9. Schuljahr sagt den Schülern zum Beispiel, dass die Zionisten ihr Gebilde au Terrorismus, Zerstörung und Kolonialismus aufbauten.“

Zwei weitere im selben Monat veröffentlichte Bücher stellen die Terroristin Mughrabi in bewundernder Weise dar. In einem Buch für die Verwendung durch Fünftklässler heißt es: „Unsere palästinensische Geschichte ist voll von vielen Namen von Märtyrern, die ihr Leben für die Heimat opferten. Dazu gehört die Märtyrerin Dalal Mughrabi, die in ihrem Kampf eines der Schlagzeilen-Kapitel des Widerstands, der Herausforderung und Heldentums schrieb.“

Gross ist überzeugt, dass die UNRWA „das Material neu untersuchen muss, mit dem es mehr als zwei Millionen palästinensische Kinder und Jugendliche seit mehr als 70 Jahren in den Gebieten unterrichtet, in der sie aktiv ist. Dass sie sich den Ideen von Jihad, Märtyrertum, Sieg und Rückkehr der Palästinenser beugen ist gefährlich für beide Völker und geht natürlich nicht konform mit den Prinzipien der UNO. Die Zukunft der jungen Generation der Palästinenser, die in ihren Händen liegt, muss der Hauptgesichtspunkt der UNRWA sein, sonder verrät sie ihren Auftrag“, warnt er.

Fotofälschung der Woche: Grausamkeit gegenüber palästinensischen Frauen

Aussie Dave, Israellycool, 9. August 2017

Die Facebookgruppe Palestine Will Be Free liebte ihre antiisraelischen Darstellungen und hier ist eine, die sie letzte Woche veröffentlichten (und allein auf Facebook fast 350-mal geteilt wurde).

Eines Tages…
wird Palästina frei sein.
Und die bittere Geschichte der Grausamkeit israelischer Soldaten
gegenüber palästinensischen Frauen wird verschwunden sein.

Sie haben eindeutig die Bildbeschreibung weggelassen, als sie den Eintrag erstellten:

Sebastian Scheiner/Associated Press – Ein israelischer Soldat zog gestern in Hebron zwei jüdische Siedlerinnen von einem umstrittenen Gebäude weg. Sicherheitskräfte stürmten das Gebäude, um rund 200 Hardline-Siedler zu entfernen, die es seit März 2007 besetzten, als ein Handel es zu kaufen fehlschlug. (Sebastian Scheiner/Associated Press)

Und hier ist das Problem: Sie mussten den wahren Kontext des Fotos kennen, also haben sie bewusst gelogen. So, wie ihre Israelhasser-Kollegen es immer wieder tun.

‘Tschuldigung, habe ich Israelhasser gesagt? Mein Fehler.

Text über dem Bild:
Wer hat die Kontrolle? Zionistische Macht. 9 Arten von Zionisten sich die Welt zu greifen
Poster:
Wer hat wirklich die Kontrolle?
Die US-Notenbank und die Wall Street
Internetspionage
Hollywood und Fernsehen
Gerichte
Krebsindustrie
Pornografie
Kriege für Israel
Sexhandel
gefälschte Opposition

Wie der SPIEGEL titelt – ein Vergleich

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Wer es wissen wollte, konnte schon 2008 sagen, dass da ein „Messias“ an die Macht gewählt wurde, der in Wirklichkeit ein linksextremer Ideologe war, der sich selbst bedienen würde, der gelogen und betrogen hatte, bevor er Präsident wurde, der kein guter Präsident sein würde. Aber sie wollten es nicht wissen und so jubelten sie ihn auch beim SPIEGEL zum Messias hoch. Sie haben ihm nie das gegeben, was er verdient hätte: echte Kritik; und schon gar nicht haben sie ihn so zerrissen, wie es hätte sein können.

Dafür wird alles an Trump nachgeholt. Er wird entmenschlicht, er wird verteufelt, reflexhaft und ohne nachzudenken. Dieses Medium ist eine ideologische Müllhalde, die die faulsten und am meisten stinkenden Verwesungen als Qualitätsprodukt hinstellt.

Trump ist kein Sympathieträger. An Trump gibt es sehr viel, das man kritisieren kann. Aber hier wird nicht kritisiert. Hier ist Lenin verinnerlicht: Der politische Gegner muss vernichtet werden. Und genau das versucht (nicht nur) der SPIEGEL. Das zeigt, dass er kein Nachrichtenmagazin ist, sondern sich als Propaganda-Medium versteht (und sich trotzdem für „neutral“ und seriös hält).

Was von der aktuellen SPIEGEL-Titelseite zu halten ist (unten Mitte), findet sich u.a. bei der Basler Zeitung und in der WELT.

 

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (3)

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?

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Leserbref an den WDR (WDR2-Mittagsmagazin, abgeschickt 12.37 Uhr):

Sehr geehrte Damen und Herren,

das erste Thema Ihrer heutigen Mittagsmagazin-Sendung waren die beiden Selbstmord-Attentate gegen Israelis.

Ich muss mich über die Analyse Ihres Korrespondenten wundern (Vorname Karsten, den Nachnamen habe ich nicht verstanden). Er führte lang und breit aus, dass weder Hamas noch Islamischer Jihad sich zu diesen Anschlägen bekannten, dass diese beiden Gruppen im Gegenteil noch immer auf der Einhaltung des Waffenstillstands beharren.

„Automatische“ Schlussfolgerung des Moderators: Da sind also offenbar durchgeknallte Einzeltäter am Werk.

So kann man sich das natürlich auch stricken!

Ihnen und Ihrem Korrespondenten scheint völlig durchzugehen, dass dies nicht die ersten Anschläge waren, seit die beiden von Ihnen genannten Terrorgruppen ihre „Hudna“ verkündeten (die bestenfalls eine zeitlich begrenzte Feuerpause zur Verbesserung der Bewaffnung und zur personellen Stärkung dient – lesen Sie mal nach, was im Islam eine Hudna ist!). Und bei den bisherigen Anschlägen haben sich immer wieder Fatah-Gruppen (also Terror-Gruppen des angeblichen „Palästinenser-Präsidenten“, der lediglich Vorsitzender der Autonomiebehörde ist) zu diesen Anschlägen bekannt. Durchgeknallte Einzeltäter? Angesichts von 170 Terroranschlägen seit Beginn der „Hudna“ wohl kaum!

Sie verschließen einmal mehr die Augen vor den Realitäten und arbeiten damit weiter an der Verdummung Ihres Publikums.

Das Beste in dieser Richtung kam dann aber noch, nicht wahr? Das geht nicht, dass man über Palästineser-Terror berichtet, ohne Israel wenigstens einen Teil der Schuld für diesen Terror zu geben. Oder wie soll verstanden werden, dass
a) im Zusammenhang mit Attentaten, die ausdrücklich wohl nicht (allgemeine Vermutung!) von Hamas oder Jihad begangen wurden, die vier (bisher habe ich in allen Meldungen von zweien gelesen!) toten palästinensischen Hamas-Terroristen erwähnt werden, die vor ein paar Tagen „von israelischen Soldaten getötet wurden“, und
b) dabei nicht einmal erwähnt wurde, dass die versuchte Verhaftung dieser vier (oder waren es doch nur zwei?) Top-Terroristen in einem Feuergefecht endete, bei dem diese (und ein israelischer Soldat) umkamen? Nach den Worten Ihres Korrespondenten müsste man annehmen, dass die Israelis die vier einfach erschossen haben, von einem Kampf hat er jedenfalls nichts erwähnt.

Aber das als „Rechtfertigung“ dafür zu nehmen, dass die Israelis sich nicht wundern müssten, dass wieder Morde an ihnen verübt werden, ist schon reichlich dreist.

Wann berichten Sie mal wieder alle Fakten über den Nahen Osten?
Wann werden endlich mal wieder falsche Zusammenhänge fallen gelassen?

In den Nachrichten-Schlagzeilen von 12.30 Uhr reden Sie dann davon, dass bei „zwei Selbstmord-Anschlägen drei Menschen ums Leben gekommen“ seien. Was soll das eigentlich? Zwei dieser Toten waren offenbar die Selbstmord-Attentäter! Die sind also genau so umgekommen, wie das jüdische Opfer? Waren sie auch Opfer? Das ist eine unglaublich unverschämte Verfälschung der Wahrheit!

So, wie Sie die Situation im Nahen Osten darstellen, sind Sie Partei. Sie haben sich auf eine Seite gestellt, die von Ihnen stärker vertreten wird. Das ist nicht Journalismus, das ist Propaganda. Und zwar Propaganda für die Terroristen, nicht für die Opfer!
Hören Sie damit auf!


Nachtrag von 14.41 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade lese ich bei „Spiegel online“:

Hamas und Aksa-Brigaden bekennen sich zu Terroranschlägen

Sowohl die radikalislamische Hamas als auch die Arafat-nahen Aksa-Brigaden haben sich zu den Selbstmordanschlägen auf eine jüdische Siedlung im Westjordanland und ein Einkaufszentrum bei Tel Aviv bekannt.

Damit dürfte sich die „These“ Ihres Korrespondenten von kurz nach 12 Uhr erledigt haben, dass es durchgeknallte Einzeltäter sind, die die Attentate gegen Israel ausführen.

Oxfam fälscht die Bilanzen, schreibt Palästinensern zu sie beherbergen 2.000.000 Flüchtlinge

Elder of Ziyon, 19. Juli 2016

Oxfam hat einen neuen Bericht dazu, dass westliche Staaten nicht genug tun, um die weltweite Flüchtlingskrise anzugehen:

Die Verantwortung für die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gesundheitsvorsorge sowie mit Arbeit und Bildung fällt in unverhältnismäßig starke Weise ärmeren Ländern zu, die sich oft abstrampeln, um den Bedürfnissen des eigenen Volks nachzukommen oder riskieren ihre eigene Stabilität gefährden.

Die sechs reichsten Länder der Welt, die mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaft stellen, beherbergen nur 8,8 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden der Welt. Unter den Ländern hat alleine Deutschland mehr als 736.000 Menschen aufgenommen, während die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Japan die verbleibenden 1,4 Millionen unter sich aufteilen.

In scharfem Gegensatz dazu ist die Hälfte der Flüchtlinge und Asylsuchende der Welt – fast 12 Millionen Menschen – von Jordanien, der Türkei, den Besetzten Palästinensischen Gebieten, Pakistan, der Libanon und Südafrika aufgenommen worden, deren Wirtschaftskraft zusammen weniger als zwei Prozent der Welt beträgt.

Hier die Zahlen, die sie anführen:

Diese Zahlen sind durch die Hinzufügung von palästinensischen „Flüchtlingen“ völlig verzerrt.

Die „Flüchtlinge“ in der Westbank und dem Gazastreifen sind nach keiner zurechnungsfähigen Definition Flüchtlinge, da sie in dem Land leben, aus dem sie geflohen sein sollen.

Die weit überwiegende Mehrheit der „Flüchtlinge“ in Jordanien – mehr als zwei Millionen – sind palästinensische Staatsbürger Jordaniens!

200.000 der palästinensischen Flüchtlinge, die sich im Libanon befinden sollen, gibt es gar nicht und der Rest sind Nachkommen von Flüchtlingen – obwohl der Libanon sie ausnehmend schlecht behandelt.

Oxfam hat einigen Grund die Zahlen zu frisieren, die Flüchtlinge beinhalten, die keine Flüchtlinge sind. Wenn man die 5 Millionen falschen palästinensischen Flüchtlinge aus der Rechnung herausnimmt, dann geht die Zahl der von diesen sechs armen Staaten (und Quasi-Staaten) beherbergten Flüchtlinge von fast 12 Millionen auf etwa 7 Millionen zurück.

Das erklärt Oxfams Entscheidung die palästinensischen „Flüchtlinge“ in den Bericht einzubeziehen aber nicht wirklich.

Die jüngste Trendbericht des UNHCR von Mitte 2015 führt die Gastgeberländer der echten Flüchtlinge bereits an der Spitze – und sie sind zumeist immer noch arme Länder (beachten Sie, dass die Zahlen zu Jordanien und dem Libanon im Vergleich zu Oxfams Zahlen aussehen):

Oxfam hätte sein Argument zu den armen Ländern, die die Hauptlast der Beherbergung des Großteils der Flüchtlinge machen können, ohne die falschen UNRWA-Flüchtlingszahlen dazuzutun.

Offenbar will Oxfam die Palästinenser mit einem Heiligenschein versehen und so handeln, als wären sie eine Art humanitäres Kraftpaket, weil sie so großherzig ihrem eigenen Volk gegenüber, dass sie im Land leben dürfen, bis sie herausgefunden haben, wie sie Israel vernichten können.

Nutzt man die Zahlen des UNO-Menschenrechtsrats, dann steigt der Anteil der von den sechs reichsten Ländern aufgenommenen Flüchtlinge von 9% auf 14%. Sie hätten ihr Argument mit Hilfe der echten Zahlen anbringen können, aber die falschen palästinensischen „Flüchtlinge“ peppen ihre Statistiken auf.

Zum Mindesten offenbart dies, dass NGOs mehr als bereit sind Statistiken zu frisieren, im vollen Wissen, dass die Nachrichtenmedien ihre Zahlen blind akzeptieren werden.