Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 10.09.2017:

Premierminister Netanyahu gab bekannt, dass der Shin Bet im Juli und August mehr als 70 Terroranschläge verhindert hat. Der Shin Bet-Chef selbst gab an, dass seit Jahresbeginn 2017 200 Terroranschläge verhindert wurden.

Die Hamas kauft in Ägypten Diesel, um die Energiekrise im Gazastreifen zu erleichtern. Sie weigerte sich bisher die Kosten zu tragen und behauptete die PA müsse das tun; weil das nicht passiert, haben sie sich eine „unabhängige Quelle“ gesucht.

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee, Ikrama Sabri, verurteilte, dass das Waqf-Büro auf dem Tempelberg als Teil des Kampfs gegen den arabischen Terror geschlossen wurde. Diese Entscheidung sei „null und nichtig“. Er will aber nicht Klage dagegen einreichen, weil das „die Anerkennung Israels“ bedeute und „die Preisgabe der Al-Aqsa an die Gerichte der Besatzer“ darstelle.

Ein 18-jähriger Jude wurde jetzt angeklagt; er hatte einen Araber angegriffen, der eine (jüdische) Kollegin begleitete. Er und zwei Begleiter hatten erst geglaubt, der Araber sei mit der Jüdin liiert und bedrohten ihn mit einem Messer, als er sagte, er sei ein Kollege. Außerdem hatten sie den Mann geschlagen und getreten.

PA-Geheimdienstler verhafteten Mohammed Jabar aus Hebron; er hatte vor einer Woche den Knessetabgeordneten Rabbi Yehuda Glick zum Zuckerfest bewirtet.

Ein PA-Gericht hat den Blogger, der wegen Kritik an Mahmud Abbas festgenommen wurde, gegen Kaution wieder freigelassen.

Der israelische Geheimdienst berichtet, dass die Hamas sich im Libanon mit der Hisbollah zusammentut und mit Hilfe des Iran sich nördlich der israelischen Grenze organisiert.

Montag, 11.09.2017:

Die Gouverneurin von Ramallah pries mal wieder „Märtyrer“ und ihr „wohlduftendes Blut“. Sie besuchte „Märtyrer“-Familien und lobte sie.

Fatah-Führer verliehen der Mutter dreier berüchtigter Terroristen des Palästinensischen Islamischen Jihad, die von Israelis bei Terroranschlägen getötet wurden, einen Preis.

Justizministerin Ayeled Shaked forderte Restaurantbesitzer auf keine Illegalen zu beschäftigen, sondern stattdessen Palästinenser mit gültiger Arbeitserlaubnis einstellen sollen.

Dienstag, 12.09.2017:

Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch beschrieb den US-Botschafter in Israel und die Amerikaner im Allgemeinen als von „einem satanischen Trieb“ motiviert; sie hätten „alle Moral verloren“.

Wegen eines Manövers in Israel haben Hisbollah und die UNO ihre Bereitschaftsstufe erhöht.

Mittwoch, 13.09.2017:

Es heißt, dass Ägypten es ablehnt zwischen Israel und der Hamas in Sachen Gefangenengespräche zu vermitteln.

Die PA provoziert weiter und ist wohl nicht mehr davon abzubringen ihre Mitgliedschaft in UNWTO, der Welt-Tourismus-Organisation der UNO zu beantragen. Allerdings wurde aufgrund des Drucks von Israelfreunden jetzt die Abstimmung um zwei Jahre verschoben.

Donnerstag, 14.09.2017:

Eine Dokumentation im PA-Fernsehen dämonisiert Israel in einem Lied als „Kopf der Schlange“. Das Lied fordert auf „die Zionisten“ anzugreifen.

Samstag, 16.09.2017:

Ägypten soll einen neuen Vorschlag für einen „Gefangenenaustausch“ zwischen Hamas und Israel vorgeschlagen haben. Für Informationen über die gefangen gehaltenen Israelis und die Leichen zweier israelischer Soldaten soll Israel die Leichen von 39 PalAraber, darunter 19 Hamas-Terroristen übergeben. Nach Erhalt der Informationen soll Israel arabische Häftlinge freilassen, die nach ihrer Freilassung im Tausch gegen Gilad Shalit wieder festgenommen wurden. Danach sollen Israel und die Hamas in „ernsthafte indirekte Verhandlungen“ über den Austausch von Gefangenen eintreten. (Von Israel wie von der Hamas gibt es bisher keine Stellungnahmen hierzu.)

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (2. – 8. Juli 2017)

Sonntag, 02.07.2017:

Um 4 Uhr früh wurden 4 jüdische Minderjährige im Gush Etzion aus dem Bett geholt und zur Befragung festgenommen. Sie wurden im Zusammenhang mit einem Vorfall verhört, der sich vor vielen Monaten ereignete. Nach der Befragung wurden sei auf freien Fuß gesetzt.

Die Fatah gelobt, das von der IDF abgebaute Denkmal für einen Terroristen wieder herzustellen. Die DFLP kam ihr offenbar zuvor und hat das schon gemacht.

Die Polizei hat einen vierten Verdächtigen zum Mord an der Grenzpolizistin Hadas Malka festgenommen.

Am Samstag wurden 28 illegal im Land befindliche PalAraber festgenommen. Der Van, in dem sie unterwegs waren, weckte den Verdacht von Grenzpolizisten, weil er mit Shas-Stickern (der Partei der Ultraorthodoxen) ausgerechnet am Sabbat unterwegs war.

Die Knessetabgeordenten sollen nach 18 Monaten Verbot ab nächster Woche wieder den Tempelberg wieder besuchen dürfen.

Montag, 03.07.2017:

Die PA fordert, dass der israelische Generalstaatsanwalt wegen „Ermutigung zu Terrorismus“ vor Gericht gestellt wird. Er hatte es gewagt sich positiv über Bautätigkeit in den „Siedlungen“ zu äußern.

Dienstag, 04.07.2017:

Mahmud Abbas gelobt die „Gehälter“ an die Terroristen niemals zu stoppen, „selbst wenn mich das die PA-Präsidentschaft kostet“.

Die IDF hat die Erlaubnis erhalten die Häuser der Terroristen abzureißen, die die Grenzpolizistin Hadas Malka ermordeten. Die Vorbereitungen laufen.

Mittwoch, 05.07.2017:

Die PA hat einen Verantwortlichen für die Machmpelah (Patriarchenhöhle) in Hebron, den aktuellen Bürgermeister von Hebron. Der Mann hatte vor einem Jahr auf Arabisch damit geprahlt, wie er 1980 6 Juden am Sabbat abschlachtete. Das war auf Film eingefangen worden. Er gab unter Applaus seiner Hoffnung Ausdruck, dass er weitere Juden ermorden wird.

Die Hamas verkündete auf twitter, dass sie die BDS-Bewegung unterstützt. Israels Minister für innere Sicherheit antwortete darauf, dass das offenbart, dass beide Gruppen dasselbe Ziel haben (sprich: die Vernichtung Israels).

In der Region Binyamin (in Samaria) wurden 2,5 ha Frucht tragende Weinstöcke von Arabern abgeschnitten und weiter beschädigt. Die Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich seit Jahren, dass die Polizei nichts unternimmt.

Palästinensische und israelische Feuerwehrleute führten in Jenin eine gemeinsame Übung durch, wie Menschen aus Unfallfahrzeugen gerettet werden.

Hamasführer Ismail Haniyeh fordert eine palästinensische Einheitsregierung und offene Wahlen.

Mahmud Abbas hat bei seinem Besuch in Frankreich behauptet, er und seine Regierung seien zur Unterzeichnung einer Friedensvereinbarung bereit und würden nur auf eine Antwort aus Israel warten.

Donnerstag, 06.07.2017:

Eine der Hamas nahe stehende Zeitung veröffentlichte Daten zu den jüngsten Anschlägen auf Israelis. Demnach hat es in der ersten Jahreshälfte 2017 161 Anschläge gegeben, darunter 80 Fälle von Steinwürfen, 25 Stech-Anschläge, 9 mit Autos, 29 mit Schusswaffen und 39 mit Sprengsätzen. Zusätzlich gab es 365 Vorfälle, bei denen Molotowcocktails geworfen wurden sowie gewalttätige Auseinandersetzungen an mehr als 2.900 Stellen in Judäa und Samaria. (Dabei gab es 11 israelische Tote und 208 Verletzte, während die PalAraber 51 Tote melden, darunter 4 Frauen und sechs Minderjährige.

Terrorchef Ismail Haniyeh von der Hamas behauptet, dass ein „Gefangenenaustausch“ mit Israel unmittelbar bevor steht. Außerdem sagt er, die „Westbank“ bleibe ein Zentrum des Konflikts und „eine Adresse für Aufstand und Widerstand in all seinen Formen“. (Sprich: Der Terror geht weiter.)

Freitag, 07.07.2017:

Das PA-Fernsehen glorifizierte wieder einmal Terrormörder – diesmal die, die 1974 in Ma’alot 22 Schulkinder und 4 Erwachsene ermordeten. Nachdem vor kurzem ein Platz in Jenin nach dem Kopf der Mörder benannt und ein weiteres Denkmal aufgestellt wurde, benannte man jetzt noch eine Straße nach dem Terrorchef. Das Fernsehen pries zudem die Morde und die Mörder in einer Sendung.

PA-Araber versuchten bei Kedar eine illegale Siedlung zu bauen. Sicherheitskräfte beschlagnahmten Ausrüstung und zerstörten die bereits errichteten Gebäude. Beides war den Arabern von der EU geschenkt worden (eine eklatante Verletzung der Oslo-Vereinbarung).

Samstag, 08.07.2017:

Medien aus Israel und arabischen Staaten berichten übereinstimmend, dass Israel und die Hamas intensive Verhandlungen führen und kurz vor einer Einigung stehen, über die drei im Gazastreifen festgehaltene israelische Staatsbürger und die Leichen zweier Soldaten Israel übergeben werden sollen. Vermittler sind Russland, Ägypten und die Vereinen Nationen. Eine mögliche Einigung würde wohl so aussehen wie beim Austausch von Gilad Shalit.

Die Treibstofflieferungen Ägyptens in den Gazastreifen wurden heute um bis zur Hälfte gekürzt, weil die PA die Bankkonten einfror, mit denen die Lieferungen bezahlt wurden. Als wäre das noch nicht genug, kappte jemand die Stromleitungen, über die Strom aus Ägypten in den Gazastreifen geliefert werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11. – 17. Juni 2017)

Sonntag, 11.06.2017:

Eine Palästinenserorganisation hat ein neues Buch veröffentlicht. Darin werden Terroristen glorifiziert, es heißt: „Geschichten der Schahide von Qalandiya, 1967-2017“. Auf dem Titel ist eine Landkarte Israels, die aus Fotos von in den letzten 50 Jahren getöteten Terroristen montiert ist. Es soll „jüngere Generationen inspirieren“.

Abbas‘ Religionsberater betonte in einer „Predigt“: Die Westmauer des Tempelbergs darf niemandem außer den Muslimen gehören, also muss sie absolut unter muslimischer Souveränität bleiben. „Sie ist unser Eigentum und Schenkung. Es ist unvorstellbar auch nur einen Millimeter davon abzugeben.“

Die Hamas weist die Forderung des Internationalen Roten Kreuzes zurück Informationen über die im Gazastreifen vermissten (mit ziemlicher Sicherheit toten) israelischen Soldaten und (wohl lebenden) Zivilisten herauszurücken und Kontakt zu ihnen zuzulassen. Außerdem bestreitet sie, dass der unter zwei Schulen entdeckte Tunnel von ihr ist.

Der Vorsitzende des PA-„Häftlingsvereins“ griff die israelische Entscheidung an die „Gehälter“ der Terroristen von den Zahlungen an die PA abzuziehen. Das sei „privates Geld und Diebstahl palästinensischen Geldes“.

Montag, 12.06.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett stimmte zu die Stromlieferungen in den Gazastreifen um 40% zu kürzen, nachdem die PA sagte, sie werde nur 60% der monatlichen Rechnung zu bezahlen. Damit werden die Menschen im Gazastreifen täglich nur noch 2 bis 3 Stunden Strom haben. Bisher waren es seit April 4 Stunden. Das Elektrizitätswerk im Gazastreifen arbeitet kaum noch, weil es sich die Steuern der Hamas auf den produzierten Strom und den Treibstoff nicht leisten kann. (tw24 kommentiert den Sachverhalt.)
Die Hamas droht wegen der Entscheidung mit einer „gefährlichen Verschlechterung der Lage“ im Gazastreifen.
(Ägypten hat übrigens angekündigt die Stromlieferungen in den Gazastreifen komplett zu stoppen.)

Premierminister Netanyahu hatte die Entdeckung des Terrortunnels unter zwei UNRWA-Schulen im Gazastreifen genutzt, um die Auflösung der UNRWA zu fordern. Die PLO findet das selbstverständlich gar nicht gut.

Die Sicherheitsdienste gaben bekannt, dass im israelisch-arabischen Dorf Barta’a insgesamt 3 Personen festgenommen wurden, die den IS unterstützen und sich mit ihm identifizieren.

Dienstag, 13.06.2017:

Das PA-Fernsehen besuchte die Familie des 14-mal lebenslänglich einsitzenden Terroristen Nasser Awais. Der Terrorist wurde in den höchsten Tönen als Gründer der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden gelobt. Die „ruhmreichen Taten“ des Mannes: 14 ermordete und Dutzende verletzte Israelis. Das hat die PA inzwischen mit 558.200 Schekeln (gut €141.000) belohnt (und zahlt weiter).

Donnerstag, 15.06.2017:

Auch wieder klar: Die PA fordert von Israel die Stromlieferungen in den Gazastreifen einzustellen, macht aber Israel für die Stromkrise verantwortlich – Schuld sei die Besatzung samt der „Belagerung“…

Eine erfreuliche Nachricht: In den letzten 18 Monaten hat es keine Schändungen von Grabsteinen auf den jüdischen Friedhöfen auf dem Ölberg mehr gegeben. Die Sicherheitsmaßnahmen greifen anscheinend.

Freitag, 16.06.2017:

Der Mufti von Jerusalem: 90% des weltweiten Anreizes zu Terrorismus würde verschwinden, wenn nur die Juden getötet würden.

Samstag, 17.06.20170:

Die Fatah „kritisierte“ Israel wegen des Todes der 3 Terroristen; das sei eine Hinrichtung ein Kriegsverbrechen.
Aufgrund des Anschlags wurden Einreisegenehmigungen für PA-Araber aus Judäa und Samaria, die Verwandte in Israel besuchen wollen, widerrufen; nicht widerrufen wurden Genehmigungen für Besuche von Ramadan-Gebeten in Moscheen.
Mindestens zwei der drei Terroristen waren schon einmal wegen Terrorverdacht von Israel festgenommen worden.
er Islamische Staat reklamiert den Anschlag für sich. „3 Löwen des Kalifats“ hätten ihn verübt.

Minister Liberman nimmt die Beschuldigung der Fatah zum Anlass darauf hinzuweisen, dass dies beweist, dass es auf Seiten der Palästinenser keinen Friedenspartner gibt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21. – 27. Mai 2017)

Sonntag, 21.05.2017:

Eine Gruppe arabischer Bürger Israel hat für Montag einen Generalstreik und einen „Tag des Zorns“ in Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen ausgerufen.

Eine Gruppe arabischer Knessetabgeordneter hat sich auf den Tempelberg begeben. Es gibt ein Besuchsverbot für Knessetmitglieder, das sie gezielt missachteten (sogar „rechtsextreme“ religiöse Abgeordnete halten sich an die Anweisung; Premierminister Netanyahu will über eine Aufhebung des Verbots nach dem Ramadan „nachdenken“). Die Araber wurden von der Polizei vom Plateau geleitet.

Am Abend sprach Premierminister Netanyahu zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems. Er sagte, der Tempelberg und die Westmauer werden unter israelischer Souveränität bleiben.

Mehrere Dutzend der Hungerstreiker sind inzwischen im Krankenhaus. Weitere werden wohl folgen.

Die Tochter eines Hamas-Terroristen, der wegen 66-fachen Mordes in Israel einsitzt, hat ihrem Vater einen Brief geschrieben, wie stolz sie auf ihn ist.

Die IDF hat die Einsatzregeln bezüglich Personen geändert, die Soldaten Waffen stehlen wollen. Ab sofort darf auf solche Personen geschossen werden.

Jordaniens König rief am Freitag Präsident Trump an und wünsche sich, dass der Amerikaner an einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts arbeite. Eine Vereinbarung zwischen den Israelis und den Palästinensern sei unerlässlich für die Bekämpfung des Terrors.

Das israelische Sicherheitskabinett hat ein Paket an Gesten des Guten Willens den PA-Arabern gegenüber beschlossen. Unter anderem soll es deutlich mehr Baugenehmigungen für PA-Araber in Area C geben, die komplett von Israel kontrolliert wird.

Montag, 22.05.2017:

Für den Ramadan gibt es Sonderregelungen für PA-Araber; 200.000, die Familienmitglieder in Israel haben, bekommen Sondergenehmigungen zur Einreise für den gesamten Monat. Weitere 7.000 erhalten Genehmigungen für Id al-Fitr, direkt nach dem Ramadan. Männer über 40, Jungen unter 12 Jahren und Frauen können ohne Genehmigung den ganzen Monat hindurch freitags in Jerusalem auf dem Tempelberg beten gehen.

Mittwoch, 24.05.2017:

Am Montag setzten Araber als Teil ihres „Tag des Zorns“ eine Jeschiwa in Homesch in Samaria in Brand. Homesch wurde während der „Abkoppelung“ 2005 evakuiert. Die Jeschiwa wurde allerdings weiter betrieben. Der stellvertretende Knessetsprecher Bezalel Smotrich kommentierte, dass „aus jedem Ort, den wir verlassen haben, ein Ort des Horrors gemacht worden ist und heilige Stätten zerstört wurden“.

Eine Moderatorin im PA-Fernsehen hat Sehnsucht – nach den Tagen des palästinensischen Terrors; er beschwerte sich, dass es (heute) nicht genug Gewalttätigkeit (gegen Juden) gibt. Dabei lobte sie gerade in einem Interview einen Terrormörder, der damit prahlte bei seiner „Operation“ 16 Juden ermordet zu haben.

Mahmud Abbas hat gegenüber Trump behauptet, er sei bereit sofort wieder mit Verhandlungen mit Israel zu beginnen.

Benjamin Netanyahu stellte bei einer Feier auf dem Ammunition Hill richtig: Israel ist für die Verzögerung einer Lösung des Konflikts nicht verantwortlich. Außerdem sagte er: Der Tempelberg und die Westmauer werden immer unter israelischer Kontrolle bleiben.
Mahmud Abbas ließ daraufhin erklären, das sei falsch und schade den Friedensbemühungen. „Ost“-Jerusalem „mit seinen heiligen Stätten des Islam und der Christenheit ist die Hauptstadt des palästinensischen Staats und wir es für immer sein“. (So hat er mal eben wieder jüdische Verbindungen zum Tempelberg und Jerusalem bestritten!)

Donnerstag, 25.05.2017:

Auf der libanesischen Seite der Grenze zum Libanon versammelten sich mehrere Dutzend Personen anlässlich 17 Jahren Abzug Israels aus dem Libanon; sie schwenkten Hisbollah-Flaggen und warfen Steine auf den Grenzzaun. Soldaten gaben Warnschüsse ab.

182 der hungerstreikenden Terrorhäftlinge sind in Krankenhäuser gebracht um zu entscheiden ob sie medizinische Hilfe benötigen. Derzeit beteiligen sich noch 836 Terroristen an dem Hungerstreik.

Der Terrorist, der Anfang der Woche in Netanya zwei Personen verletzte und angeschossen wurde, erlag jetzt seinen Verletzungen.

Freitag, 26.05.2017:

Araber in der israelischen Stadt Kfar Khana in Galiläa zeigen offen ihre Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen mit Bannern und PLO-Flaggen.

Mahmud Abbas pries erneut die in Israel in Gefängnissen sitzenden Terroristen als „Helden“ und forderte, dass die Forderungen der Hungerstreikenden erfüllt werden.

Israel hat für 74 PA-Araber, die bei SodaStream arbeiten, die Arbeitserlaubnis erneuert, die nach dem Umzug aus dem Industriegebiet in Mischor Adumim nicht weiter erteilt worden war.

Samstag, 27.05.2017:

Die Hamas begrüßte die Einigung der Israelis mit den hungerstreikenden Terroristen, beglückwünschte die Terroristen und erklärt die Sache zu einem Sieg über Israel.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Mai 2017)

Sonntag, 14.05.2017:

Kann man das „Gülle-Jihad“ nennen? Abwässer aus Ramallah fließen ungeklärt nach Zentral-Israel. Modi’in Illit ist davon besonders betroffen, die Mückenplage hat zugenommen und es werden dadurch verursachte Krankheiten befürchtet. Bei meinem letzten Besuch in Beer Sheva berichteten mir Freunde, dass auch sie unter ungeklärten Abwässern aus PA-Gebieten leiden.

Friedensbereitschaft widerlegt: In Hebron haben die PA-Araber einen Terroristen zum Bürgermeister gewählt, der für den Tod von 6 Juden verantwortlich ist.

Die offiziellen PA-Medien bezeichnen den am Samstag bei einem Terror-Messeranschlag verletzten Polizisten als gewalttätigen Rassisten, der für den Angriff auf sich selbst verantwortlich sei.

Marwan Barghouti hat sich wieder aus dem Gefängnis gemeldet. Per Brief forderte er „Einheit und nationalen Ungehorsam“. Außerdem rief er zur Versöhnung zwischen Fatah und Hamas auf.

Ein ranghoher Palästinenser sagte, er „hoffe“, dass Israel den Siedlungsbau einstellen wird, wenn von den USA geführte Friedensgespräche wieder aufgenommen werden; er ging allerdings nicht so weit das zu einer Vorbedingung zu machen.

Montag, 15.05.2017:

Abbas Zaki von der PA vor PA-Sicherheitsbeamten: Ihr werdet Jerusalem befreien und die Welt beherrschten. Die Israelis sind Esel. ISIS hätte Israel angreifen müssen.

Die Gemeinsame Arabische Liste beschuldigt die Regierung, sie würde arabische Aktivisten bekämpfen. Anlass ist ein Prozess gegen sechs Mitglieder der (verbotenen) radikalmuslimischen Hasstruppe „Islamische Bewegung“, der von den arabischen Knesset-Parteien als „kollektives Schlagen gegen die israelisch-arabische Gemeinschaft“ verurteilt wird.

Dienstag, 16.05.2017:

Der von Mahmud Abbas eingesetzte Leiter eines Schulsystems ließ wissen: Juden sind Wucherer, die das Geld, die Presse und die Ressourcen kontrollieren. Israel ist ein Krebsgeschwür.

Am nördlichen Gazastreifen gibt es schwerwiegende Verschmutzung des Wassers, weil im Bereich Beit Hanoun (nördlicher Gazastreifen) ungeklärte Abwässer in ein nach Israel führendes trockenes Flussbett gepumpt werden. Die Abwässer verschmutzen das gesamte Küstengrundwassersystem.

Heckmeck:
– Moderate arabische Golfstaaten sollen bereit sein bessere Beziehungen zu Israel zu schmieden, wenn es aus ihrer Sicht beträchtliche Bemühungen Israels zum Neustart der stagnierenden Friedensgespräche mit den Palästinensern gibt. (Kommentar: Wieder ist es Israel, das etwas tun soll, nicht die Terroristen!)^

Der PA-Parlamentarier Jamal Hawil von der Fatah wurde fotografiert – als er mit einer Steinschleuder Juden bewarf. Die Fatah sind die „moderaten“ (!) Terroristen.

Nur wenige Tage vor Trumps Besuch wurde in der „Westbank“ in Tulkarm ein Platz nach Maher Yunis, einem Terroristen benannt.

Mittwoch, 17.05.2017:

Den Widerspruch werden wohl nur unsere Gutmenschen nicht erkennen wollen: Bei seinem Besuch in Indien bejubelte Mahmud Abbas die pal-arabischen Terroristen und „Märtyrer“ – und behauptete gleichzeitig, er wolle Frieden mit Israel.

Einmal mehr ließ das PA-Fernsehen ein kleines Kind ein Gedicht aufsagen, das zu Krieg aufruft.

Ein „Geistlicher“ im PA-Fernsehen: Jude verbreiten in der arabischen Welt Korruption, Prostitution und Drogen.

Donnerstag, 18.05.2017:

Statistisches: Die PA hat insgesamt 28 Schulen nach Terroristen benannt. 3 weitere PA-Schulen tragen die Namen von Nazi-Kollaborateuren.

Formelle Botschaft aus dem Gazastreifen: keine Kompromisse – es gibt keine Lösung des Konflikts ohne die „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ (natürlich nur arabischen nach Israel, nicht von Juden in die Gebiete), dazu ihre Entschädigung und dass sie „ihr“ Land zurückbekommen. Außerdem ist „Palästina“ der gesamte Bereich zwischen Jordan und Mittelmeer.

Mehrere Terrorgruppen im Gazastreifen riefen zu einem „Tag des Zorns“ in Unterstützung der Hungerstreikenden auf. Außerdem drohten sie mit Eskalation, sollten die Forderungen der Terror-Häftlinge nicht erfüllt werden. (Sollte man sich merken, wenn es die nächsten Eskalationsvorwürfe an Israel gibt.)

Freitag, 19.05.2017:

Friedensbotschaft des PA-Fernsehens: Im Kinderprogramm rezitiert ein kleines Mädchen ein Gedicht, mit dem sie behauptet die Israelis hätten Arafat ermordet.

Ein PA-Krankenwagenfahrer wurde festgenommen; er hatte gestern mit seinem Krankenwagen einen israelischen Autofahrer blockiert, der von einem Mob beinahe gelyncht wurde.

Samstag, 20.05.2017:

Ein offizieller Vertreter der PA (Saeb Erekat) tönt wieder: Ein Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem würde den „Friedensprozess“ beenden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20. August 2016)

Sonntag, 14.08.2016:

In Vorbereitung auf Tischa B’Av wurden die Sicherheitskräfte am Rahelgrab und weiteren historischen Orten in Judäa und Samaria verstärkt, an denen Juden zum Gedenktag beten.

Zum 9. Av nahmen wieder tausende Menschen am jährlichen Marsch um die Altstadt von Jerusalem teil, mit dem für jüdische Souveränität über Judäa und Samaria demonstriert wird. Der Marsch fand zum 22. Mal statt.

Montag, 15.08.2016:

Die IDF riss in Bani Na’im bei Hebron das Haus des Mörders der 13-jährigen Hallel Ariel ab.

Ein Fatah-Offizieller beschuldigt Israel, es wolle, dass die Hamas die Kommunalwahlen in Judäa und Samaria gewinnt, um das als Vorwand zu benutzen einen Palästinenserstaat zu verweigern.

PA-Presseberichte ermutigen Kinder als Märtyrer sterben zu wollen. So könnten sie „Auszeichnung und Größe“ gewinnen.

Nach drei Jahren Fahndung konnte ein Terrorist verhaftet werden, der im Dezember 2013 auf einen Polizisten einstach.

Dienstag, 16.08.2016:

Gestern entließ Israel einen Terroristen nach 14 Jahren Haft aus dem Gefängnis. Er war verurteilt worden, weil er versucht hatte Israelis in einem Café in Rimon in Jerusalem zu vergiften. In Jabel Mukaber wurde er von Freunden und Familie mit einem Heldenempfang begrüßt.

Mittwoch, 17.08.2016:

Die Regierung hat entgegen dem Druck der USA und der EU festgestellt, dass der Abriss von 30 illegal errichteten Bauten im angeblich arabischen Dorf Susiya rechtens ist. Eine Entscheidung zum Abriss ist aber noch nicht getroffen worden.

Sicherheitskräfte haben den 19-jährigen Araber gefunden und festgenommen, der im Verdacht steht letzten Donnerstag am Ölberg einen jungen Juden niedergestochen zu haben.

Donnerstag, 18.08.2016:

Ein im PA-Fernsehen ausgestrahltes Musikvideo prahlt: Wir sind ein Dorn im Rachen des Zionismus.

Heckmeck:
Avigdor Lieberman will versuchen die PA-Führung zu umgehen und direkt mit lokalen Akademikern, Geschäftsleuten und Intellektuellen zusammenzuarbeiten.

Freitag, 19.08.2016:

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Die islamische Strategie befiehlt Feindschaft gegenüber Ungläubigen, Toleranz ist unislamisch.

Die PA behauptet mal wieder, die israelische Antikenbehörde habe immer noch nicht einen einzigen Nachweis dafür gefunden, dass es in der Antike Juden in Jerusalem gab.