Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1. – 7. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Die Hamas soll sich klar geäußert haben: Wir geben im Zuge eines Hilfspakets für den Gazastreifen die Israelis nicht raus (weder die Leichen noch die Lebenden).

Die IDF hat nach einer Sicherheitsauswertung ihre Truppen auf dem Golan mit zusätzlichen Panzern und Artillerie verstärkt.

Bis Donnerstag findet wieder das Jerusalemer Lichterfest statt, bei dem Künstlerisches auf die Mauern und Häuser der Altstadt projiziert wird. Die PA protestiert, das sei „eines der Mittel zu Verjudung der Stadt“ und „um die Geschichte und aktuelle Geschichte der uralten arabischen Stadt zu verschleiern“.

Umfrage in Israel: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass ein Sieg über die Palästinenser nötig ist, um mit ihnen Frieden schließen zu können.

PA-„Außenminister“ Riad al-Maliki sprach beim Gipfel der Afrikanischen Union im Auftrag seines Herrn und Meisters Mahmud Abbas: Die Verlegung der US-Botschaft ins „besetzte Al-Quds“ (merke: GANZ Jerusalem ist also das „besetzte Al-Quds“!) sei aggressiv und einseitig, genauso wie die Anerkennung „des besetzten Al-Quds“ als Israels Hauptstadt. Außerdem werde Jerusalem von Israel ethnisch gesäubert, mit Hilfe von Apartheid-Gesetzen wie früher in Südafrika.

Montag, 02.07.2018:

Umfrageergebnisse: Fast 60% der Israelis glauben, dass Trump der proisraelischste Präsident ist. 68% halten „Oslo“ für einen Fehlschlag. 65% finden, dass Israel einen Sieg über die Palästinenser braucht, damit der Konflikt beendet werden kann.

Die Zahl der LKW, die Waren aus dem Gazastreifen nach Israel bringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Waren es 2014 noch 232, sprang die Zahl 2015 auf 1.461 und 2017 auf 2.680. In der ersten Jahreshälfte 2018 waren es schon 1.728. Von den mehr als 8.000 LKW-Ladungen gingen etwa 2 Drittel nach Judäa/Samaria, 1 Drittel an Orte innerhalb der Grünen Linie. Die größten Posten waren landwirtschaftliche Produkte und Schrott, daneben auch Textilien, Lebensmittel und Möbel.

Die Knesset verabschiedete am Abend das Gesetz, mit dem die Terroristen-Gehälter/-Renten der PA von den Steuern, die Israel für die PA einsammelt und überweist, abgezogen werden. 87 Abgeordnete stimmten dafür, 15 dagegen.

Heckmeck:
– Ein Diplomat Qatars gibt an, dass die Hamas und Israel sich in indirekten Verhandlungen zur Gaza-Krise befinden. Beide Seiten hätten kein Interesse an einem Krieg, Washington ist informiert und besteht darauf, dass die PA einbezogen wird.

Dienstag, 03.07.2018:

Die Familie mit den bisherigen Rekord-Apanagen für Terroristen erhält von der PA noch eine Erhöhung der Bezüge. Sechs Söhne der Familie waren an tödlichen Terroranschlägen beteiligt, der letzte ermordete eine Soldaten im Mai mit einem Marmorblock. Die Familie hat bisher mehr als 1 Million US-Dollar erhalten. Im PA-Fernsehen wurde zudem die Mutter der sechs Terroristen als Vorbild vorgestellt.

Die PA bezeichnete die Kürzung der Gelder um die Terror-Renten seitens Israel als „Kriegserklärung“, die die Grundlage der Beziehungen der PA und Israel untergräbt.

Soldaten entdeckten, dass die Hamas versucht Spyware auf Soldaten-Handys zu laden; das sollte über Dating-Apps und gefakte WM-Ergebnis-Apps im offiziellen Google Store erfolgen.

Präsident Rivlin sagte am Dienstagabend, ihm tun die Menschen im Gazastreifen leid, weil die Hamas sie leiden lässt; Israel sei die einzige Obrigkeit der Region, die Waren zum Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens liefert

Im Kreis Mateh Yehuda wurde ein Terror-Ballon mit einem angehängten Bild gefunden:

Premierminister Netanyahu informierte Verteidigungsminister Lieberman und Parlamentspräsident Edelstein, dass nach sechs Monaten jetzt Abgeordneten und Ministern wieder der Besuch des Tempelbergs erlaubt wird.

Mittwoch, 04.07.2018:

Die von Terrordrachen und -ballons ausgelösten Brände der letzten Woche:

Die östlich von Jerusalem illegal errichtet arabische Siedlung Khan al-Ahmar soll jetzt wirklich abgerissen werden. Die UNO fordert von Israel das nicht zu tun.

Arabische illegale Bautätigkeit in Susiya hat dagegen immer noch keine Folgen, obwohl der Oberste Gerichtshof die Abrisse dort schon angeordnet hat.

Zwei Beduinen aus dem nördlichen Israel wurden wegen Waffenschmuggels angeklagt.

Die PA wütet: Dass Knessetabgeordnete und Minister wieder den Tempelberg besuchen dürfen, geht ja gar nicht. „Die Al-Aqsa-Moschee gehört allein den Palästinensern und niemand sonst hat irgendein Recht daran“, lassen sie wissen. Gefolgt von den ganzen bekannten, üblichen Schwachsinns-Behauptungen.

Benjamin Netanyahu warnte die Hamas, sie werde einen unerträglichen Preis bezahlen, wenn sie die Lage weiter eskaliert statt Ruhe zu geben.

Donnerstag, 05.07.2018:

Das PA-Fernsehen ehrte 3 Terroristen, die im Jahr 2000 zwei Israelis brutal ermordeten, als „Helden“.

Die IDF hat Khan al-Ahmar zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Dadurch wurde auch ein Besuch von Vertretern der EU im Ort verhindert, der derzeit abgerissen wird, weil er illegal errichtet wurde.

Es gibt weiter Berichte, dass Deutschland zwischen der Hamas und Israel bezüglich eines Gefangenenaustauschs verhandelt.

Die IDF hat weitere Batterien der Eisernen Kuppel am Gazastreifen stationiert.

Eine Meinungsumfrage bei den PA-Arabern ergab, dass nur 21% glauben, dass der „Marsch der Rückkehr“ seine Ziele erreichte – oder auch nur eine Mehrzahl davon.

Freitag, 06.07.2018:

Drunter tun sie es nicht: Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch wirft Israel wegen „Einschränkungen zum Betreten der Al-Aqsa-Moschee“ eine „israelisch-zionistische Inquisition“ und „Handeln wie die Nazis“ vor.

Die Zahl der Terroranschläge innerhalb der Grenzen von Jerusalem befindet sich aktuell auf einem Dreijahres-Tief. Im Juni gab es 220 Anschläge, von denen 6 innerhalb von Jerusalem stattfanden.

Samstag, 07.07.2018:

Meinungsumfrage: 82,7% der jüdischen Israelis finden, die IDF sollte die Terroristen direkt beschießen, die die Terrordrachen und -ballons steigen lassen.

Die Fatah ehrte die Terroristin Fatima Bernawi, die 1967 eine Bombe in einem Kino in („West“-) Jerusalem zünden wollte. Sie wurde später Arafats Polizeichefin im Gazastreifen.

Bei den Krawallen am Gaza-Zaun wurde gestern eine 38-jährige Nichte von Ismail Haniyeh verletzt; sie wird im Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt mit einem Bauchschuss behandelt.

Advertisements

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Der gestern zerstörte Terrortunnel war der neunte, den die IDF in den letzten Monaten zerstörte. 4 davon wurden innerhalb des Gazastreifens zerstört, 5 auf israelische Seite:

Die Hamas-Führer hatten gerade erst geschworen auf den Grenzzaun zu marschieren und sich dort gegebenenfalls von Soldaten erschießen zu lassen – und jetzt ist Ismail Haniyeh erstmal schnell Richtung Kairo entfleucht.

Heute war eine Rekordzahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg, insgesamt 2.048 (1.626 am Vormittag, 458 nachmittags).

Zum anstehenden „Nakba“-Tag und den dazu angekündigten massiven Störungen am Gaza-Zaun hat die IDF ihre Vorbereitungen abgeschlossen; dazu wurden die Einsatzkräfte stark aufgestockt. Auch die Feuerbekämpfungskapazitäten wurden massiv verstärkt.
Der Luftraum um den Gazastreifen wurde gesperrt. Kommerzielle Flüge dürfen nicht näher als 6km an den Gazastreifen kommen, Landwirtschaftsflugzeuge nicht näher als 1,5 km.
Die Soldaten sind angewiesen bei Bedrohung ihrer selbst oder anderer zu schießen um zu töten.

Die IDF warnt die Gaza-Araber davor dem Grenzzaun zu nahe zu kommen. Sie sollen sich nicht von der Hamas verheizen lassen.

Die Hamas hat Beobachtungsposten nahe des Grenzzauns im Bereich der Krawallorte abgebaut. Die IDF geht davon aus, dass damit Hindernisse für Randale aus dem Weg geräumt werden sollten.

Die Regierung stellt 445 Millionen Schekel für die Bildungsförderung in „Ost“-Jerusalem zur Verfügung.

Die Hamas behauptet Israel würde um ein Ende der Proteste am Zaun betteln und im Gegenzug Erleichterungen in der Blockade anbieten. Das Angebot sei abgelehnt worden, weil es zu unspezifisch gewesen sei.

Das Verteidigungsministerium wird mehr als 6,5 Millionen Schekel in die Renovierung und Aufwertung der Luftschutzbunker in Kiryat Schmona investieren.

Die Terroristen im Gazastreifen drohten den Juden in Israel, der 13. Mai sei ihre letzte Chance „in eure Herkunftsländer zurückzukehren“. Die IDF könne sie nicht beschützen.

Montag, 14.05.2018:

Eine Umfrage ergab, dass nur etwa die Hälfte der Araber den Umzug der US-Botschaft gefährlich sei.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat ein Video veröffentlicht, in dem dargestellt wurde, wie die Terroristen Häuser in jüdischen Orten wie Beitar Illit, Ariel und anderen mit Panzerfäusten gesprengt werden.

Die UNRWA hatte heute ihre Schulen und Büros geschlossen, damit die Schüler und das Personal beim Angriff auf Israel mitmachen können. (Auch Geschäfte und private Institutionen haben geschlossen.)

Die Hamas drohte den Juden im Umfeld des Gazastreifens in einem Video: Sie sollten ihre Häuser verlassen, bevor es zu spät ist, sonst würden sie ermordet.

MK Ahmed Tibi tönte, dass „Palästina siegen wird“ (unter Bezugnahme auf die Terroraktivitäten am Gaza-Zaun).

Die Hamas bietet nach Angaben der IDF Familien $100 für die Teilnahme an den Krawallen am Zaun.

Hassan Nasrallah meldete sich zu Wort: Er drohte mit Angriffen „im Herzen Israels“, wenn Israel nochmals in Syrien angreift.

Mahmud Abbas bezeichnete die US-Botschaft als „Siedlung“.

Das Israelisch-arabische Beobachtungskomitee zu Gaza wollte sich am Abend treffen, um für morgen und Freitag einen „Tag des Zorns“ auszurufen.

Die Hamas fordert eine „Intifada in Gaza und der Westbank“.

Die PA-Führung will ein Verfahren beim Internationalen Kriminalgerichtshof wegen israelischer „Kriegsverbrechen“ am Gazastreifen.

Dienstag, 15.05.2018:

Nur als kleine Erinnerung: So sieht „friedlicher Protest“ nicht aus; aber das ist einer der harmloseren Teile dessen, was am Gaza-Zaun vor sich geht:

Die PA hat einen Zeichentrickfilm veröffentlicht: USA und Israel werden im Ozean absaufen, weil „Jerusalem die Hauptstadt Palästinas ist“.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat die ersten 3 Bilder ihrer getöteten „unschuldigen Zivilisten“ veröffentlicht.

Die Hamas gleich 10:

Ma’an berichet, dass das Koordinationskomitee des „Marschs der Rückkehr“ beschlossen hat die Aktionen weiterzuführen, vornehmlich freitags. Sie sollen auf jeden Fall bis in den Juni gehen.

Die Terroristen behaupten ein 8 Monate altes Kleinkind sei als Folge des israelischen Einsatzes von Tränengas gestorben. Dem widersprach neben der IDF auch ein Arzt aus dem Gazastreifen. Er berichtete der Associated Press, dass das Kind aufgrund einer bestehenden Erkrankung starb. Mit diesem Kind stieg die Zahl der Toten von gestern auf 59.

Die IDF und der Shin Beth haben bis heute 24 den Toten von gestern als aktive Terroristen identiziert.

Mittwoch, 16.05.2018:

Es sieht so aus, als hätten die Ägypter der Hamas derart die Pistole auf die Brust setzen können, dass die Weiterführung der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle erst einmal gestoppt ist. Später bestätigte Hamas-Gazachef Yahya Sinwar, dass die Gruppe einer „Bitte“ Ägyptens nachgekommen sei, „um einen kompletten militärischen Flächenbrand zu vermeiden.“

Eine offizielle Äußerung eines Hamas-Führers im Fernsehen gab die Opferzahl von Montag mit 50 an (nicht 59, wie es bisher hieß; andere Berichte geben an, dass diese 50 nur die getöteten Hamas-Mitglieder sind).

Die Terroristen haben jegliche Medikamente und medizinische Hilfe der IDF und des Roten Davidstern abgelehnt; sie wollen nichts von den „Massaker-Begehern“ bekmmen

Arabische Studenten der Bezalel-Akademie für Kunst und Design in Jerusalem haben Dutzende  Poster im Gedenken an im Gazastreifen getötete Hamas-Terroristen aufgehängt. Die Organisation Im Tirtzu will morgen mit einer eigenen Aktion dagegen halten.

Das Verteidigungsministerium stellte heute eine Drohne vor, die Beutel mit einer übel riechenden Substanz über Gruppen von Randalierern abwerfen kann. Das Zeug hat den Spitznamen „Schokolade“.

Die IDF hat die Personalstärke der Truppen am Gazastreifen reduziert, weil im Moment keine weiteren großen Störungen mehr erwartet werden.

Palestinian Media Watch hat dokumentiert, was die Terrorgruppen den Menschen „empfahlen“ (auf Facebook!), die zu den Krawallen am Grenzzaun kommen sollten: Bringt ein Messer, ein Schlachterbeil, eine Handfeuerwaffe mit, entführt israelische Zivilisten, mordet Soldaten und Siedler.

Donnerstag, 17.05.2018:

Hamas-Terrorchef Yahya Sinwar ließ wissen, dass die Hamas nicht daran interessiert ist, dass die Lage sich ein eine militärische Konfrontation verschlimmert. (Klar, die aktuelle Situation ist im Moment die bessere Propaganda:) „Die Hamas zieht den gewaltlosen Widerstand gegen den Raketenbeschuss und den Zaun vor.“

Terrorgruppen planen für Freitag Ausschreitungen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen, direkt nach den Freitagsgebeten. Sie riefen den Freitag zum „Tag der Loyalität mit den Märtyrern“ aus.

Wie heute bekannt gegeben wurde, versuchte am Sonntag ein Araber aus Nablus/Schechem mit einem Messer durch den Übergang Qalandiya zu kommen, um in Jerusalem Juden abzustechen; er wurde festgenommen.

Freitag, 18.05.2018:

Traurig, dass eine solche Meldung berichtet werden muss: Die ersten Freitagsgebete des Ramadan verliefen in Israel und den Gebieten friedlich.

Bilanz: In den anderthalb Monaten der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle haben Araber an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel mehr als 100 Sprengsätze gelegt. In dieser Zeit wurden mit Hilfe von Drohen auch ca. 150 Terrordrachen vom Himmel geholt.

Ismail Haniyeh kündigte an, er werde an die Grenz gehen, um an neuen Protesten teilzunehmen. (Bisher wurde er nicht gesehen…) Außerdem bestritt er, dass es eine Abmachung mit Ägypten gebe die Krawalle am Gazazaun einzustellen.

Nakba-Erziehung im PA-Fernsehen: Kindern wird gelehrt, dass sie Flüchtlinge bleiben sollen. „Es gibt keine Alternative zur Rückkehr nach Jerusalem.“

Samstag, 19.05.2018:

Zwei oder drei bei den Krawallen am Montag verletzte Gaza-Araber erlagen ihren Wunden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28. Januar bis 3. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 28.01.2018:

Baschar Assad ließ über Putin eine Drohung an Israel ausrichten: Sollten die Israelis noch einmal Ziele in Syrien beschießen, dann würde Syrien mit Raketen auf den Flughafen Ben-Gurion reagieren.

Montag, 29.01.2018:

Verteidigungsminister Lieberman versprach, dass die Siedlung, in der der von Terroristen ermordete Rabbiner lebte, legalisiert wird.

Gegen einen 25-jährigen Israeli wurde Klage erhoben, weil er eine Reihe versuchter Auto-Anschläge gegen PA-Araber unternommen hatte.

Das PA-Kabinett versucht einmal mehr Verhandlungen zu vermeiden und fordert einen „internationalen Mechanismus“ zur Lösung des Konflikts mit Israel.

Die Hisbollah informierte die UNIFIL, wenn Israel weiter an seiner Barriere baut, von der die Hisbollah behauptet sie stehe auf Niemandsland, dann werde die Gruppe das Feuer auf Arbeiter und Sicherheitspersonal eröffnen. UNIFIL leitete das an die Botschafter der USA und Großbritanniens weiter, die den israelischen Premierminister informierten.

Zum ersten Mal seit 2006 konnten einige Bauern des Gazastreifens wieder Land in unmittelbarer Nähe des Grenzzauns zu Israel bestellen. Das Rote Kreuz hatte eine Vereinbarung dazu vermittelt.

Dienstag, 30.01.2018:

Premierminister Netanyahu weihte eine Umgehungsstraße um das arabische Dorf Nabi Ilyas in Samaria ein. Sie soll das Reisen für Juden und Araber sicherer machen.

„Demonstranten“ in Bethlehem störten ein Workshop in Bethlehem, das in Kooperation mit amerikanischen Repräsentanten stattfand. Die Araber warfen mit Tomaten und zerstörten die Fahrzeuge der US-Diplomaten, unter Schutz durch die PA-Polizei das Weite suchten.

Mittwoch, 31.01.2018:

Der Mann, der die Olympia-Morde von München 1972 plante, wurde von der Fatah (und Abbas‘ Stellvertreter) als Held geehrt. Den Anschlag von München bezeichnete die Terrororganisation als „qualitativ hochwertige Operation“.
Auch Wafa Idris, die erste „erfolgreiche“ Selbstmordbomberin der Fatah wurde wieder glorifiziert (wenn auch mit falschem Datum und falschem Ort ihrer Sprengung).

Die PA hat eine reichlich weiche Verurteilung des Angriffs auf die Autos der amerikanischen Diplomaten in Bethlehem abgegeben. Es heißt, „die Präsidentschaft“ würde solches Verhalten verurteilen, das von palästinensischen Werten und Wurzeln abweiche; aber nichts dazu, dass die Täter verfolgt werden.

Saeb Erekat kündigte an: „Wir werden Klage beim Internationalen Strafgerichtshof gegen Trump einreichen.“ – wegen der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und Trumps Friedensplan. Außerdem werde die PA sich erneut an den UNO-Sicherheitsrat wenden, um als Vollmitgliedsstaat der UNO anerkannt zu werden.

Die USA haben den Hamas-Führer Ismail Haniyeh auf ihre Terrorliste gesetzt. Die Hamas lässt wissen, das sei ein „fehlgeschlagener Versuch Druck auf den Widerstand auszuüben“. Man werde sich davon nicht abhalten lassen den Widerstand fortzusetzen.

Donnerstag, 01.02.2018:

Das PA-Fernsehen forderte im Kinderprogramm wieder auf dem Beispiel eines Erzterroristen zu folgen. Diesmal ist es „Abu Jihad“, der nach Angaben des Fernsehens für die Ermordung von 125 Israelis verantwortlich ist.

Neue Scanner, die Israel entwickelt hat, könnten dafür sorgen, dass sich der Warenverkehr Israels und der PA-Gebiete mit Jordanien stark er höht. Mit ihnen könnten täglich 200 Frachtcontainer durchleuchtet werden, doppelt so viele wie bisher.

Ein Jerusalemer Bezirksgericht hat einen 25-jährigen Israeli angeklagt, weil dieser Araber angriff und ihr Grundeigentum beschädigte. Der Mann hatte aus rassistischen Motiven gehandelt.

Saeb Erekat ließ wissen, dass die Fatah/PLO/PA dagegen ist, dass die USA Ismail Haniyeh auf die Terrorlist gesetzt haben.

Der oberste Gerichtshof hat bestätigt, dass 3 illegale arabische Siedlungen in Judäa abgerissen werden müssen.,

Einem internationalen Komitee wurde von Israel jetzt ein Plan zur Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen vorgestellt, für den internationale Spender gesucht werden sollen. Der Plan sieht u.a. eine Erweitertung des Erez-Übergangs und den Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage vor – Maßnahmen, die insgesamt etwa $1 Milliarde kosten werden.

Freitag, 02.02.2018:

Die PA setzt ihre Kampagne fort, mit der internationale Unterstützung für ihre Forderung nach einem internationalen Rahmen für einen „Frieden“ eingefordert wird. Dabei stellte PA-Außenpolitiker Maliki „Al-Quds“ (Jerusalem) sei ein wichtiger Teil der Würde, Identität und Religion des palästinensischen Volks. Die USA hätten mit Trumps Jerusalem-Entscheidung ihre Glaubwürdigkeit als Friedensvermittler verloren.

Samstag, 03.02.2018:

Die PLO hat ein Komitee eingerichtet, das über die Rücknahme der Anerkennung Israels beraten soll.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (7. – 13. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter. Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 07.01.2018:

Die PA behauptet Israel halte mehr als 6.500 PA-Araber in Haft, 350 davon minderjährig und 250 Leichen fest.

Montag, 08.01.2018:

PA-TV, Musikvideo: „Keine Macht kann mir die Waffe aus der Hand nehmen, aus meinen Wunden, meine Waffe dringt empor.“ Der Moderator: „Wir werden über euch herfallen aus einer Richtung, mit der ihr nicht rechnet. Wir werden aus dem Untergrund kommen, von oben, aus jeder Erdhöhle, aus jeder Ecke, weil wir das Recht dazu haben.“
Zwei ranghohe Fatah-Vertreter posteten ein weiteres Lied, das zu Terror ermutigt: „Ich komme mit meinem Gewehr und meinem Glauben. Ich falle über euch her, meinen Feind. Unser Krieg ist ein Krieg der Straßen.“
Ein Fatah-Poster zeigt zwei junge Palästinenser mit einem Raketenwerfer.

Grenzpolizisten hatten 2 in Südisrael 19-jährige israelische Beduinenfrauen festgenommen, die einen Terroranschlag zu Silvester geplant hatten. Sie waren vom Islamischen Staat rekrutiert worden.

Dienstag, 09.01.2018:

Die PA zahlte im Jahr 2017 rund $360 Millionen an Terroristen und ihre Familien aus.

Der Jerusalemer Polizeichef verbot eine Veranstaltung der Terrororganisation DFLP, die heute in Jerusalem stattfinden sollte. Drei der Organisatoren wurden festgenommen.

Saeb Erekat tönt wieder: Es wird keine Friedensgespräche geben, solange die USA die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nicht zurücknimmt.

Mittwoch, 10.01.2018:

Die Hamas begrüßt den tödlichen Terroranschlag von gestern willkommen und feiert die Täter. Auch die Fatah feiert „einen getöteten Siedler“.

Bei der Beerdigung von Rabbi Shevach gab es Rufe nach Vergeltung. Bildungsminister Bennet brach deshalb sein geplante Rede ab und reagierte auf die Rufer: „Ich höre den Schmerz, ich verstehe den Schmerz und ihr habt das Recht ihn zu fühlen. Ich möchte nur im Namen des Staates Israel und der israelischen Regierung sagen: Ich liebe euch und ich erweise euch Ehre.“

Der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten, Generalmajor Mordechai, griff die Terrororganisation Fatah an, weil die den Terroranschlag feierte, bei dem gestern Rabbi Shevach ermordet wurde. Er forderte die Fatah auf die Hetze einzustellen.

Donnerstag, 11.01.2018:

Seit Trumps Ankündigung zu Jerusalem ist die Zahl der gewalttätigen Angriffe auf Israelis von 84 im November auf 249 im Dezember gestiegen. 219 davon waren Anschläge mit Molotowcocktails; die schwersten waren 2 Stichwaffen-Anschläge. Der Rest waren geworfene Felsbrocken und Mörserfeuer aus dem Gazastreifen.

Einwohner von Samaria planten für den Abend die Zugänge zu Schechem/Nablus zu blockieren, um gegen fehlende Maßnahmen zur Eindämmung des Terrors (Straßensperren) protestieren.

PA-Kabinettchef Rami Hamdallah hat jede Möglichkeit von politischer Flexibilität in essenziellen Fragen der Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts abgelehnt. Gegenüber dem niederländischen Außenminister sagte er, Jerusalem und die „Rückkehr“ der Araber nach Israel seien „rote Linien“, die von der PA auf keinen Fall überschritten werden würden.

Freitag, 12.01.2018:

Kritik können sie gar nicht vertragen und schon überhaupt nicht Kritik von US-Amerikanern: Die PA verurteilte Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, weil der es gewagt hatte von der PA zu sagen sie unterstütze Terrorismus, weil nach dem Mord an Rabbi Shevah glorifiziert wurde. Das sei „voreingenommen“ und zeige eine „vorurteilsvolle ideologische Position“ des Amerikaners und widerspreche jedem Konzept eines ausgewogenen Vermittlers“. Daher würde das und der Mann selbst von den Palästinenser als irrelevant angesehen.

Freitag, 12.01.2018:

Kritik können sie gar nicht vertragen und schon überhaupt nicht Kritik von US-Amerikanern: Die PA verurteilte Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, weil der es gewagt hatte von der PA zu sagen sie unterstütze Terrorismus, weil nach dem Mord an Rabbi Shevah glorifiziert wurde. Das sei „voreingenommen“ und zeige eine „vorurteilsvolle ideologische Position“ des Amerikaners und widerspreche jedem Konzept eines ausgewogenen Vermittlers“. Daher würde das und der Mann selbst von den Palästinenser als irrelevant angesehen.

Samstag, 13.01.2018:

Heute starb ein Gaza-Fischer, der gestern von der ägyptischen Marine angeschossen wurde. Er war mit seinem Boot angeblich bei Rafah noch in den Gewässern vor dem Gazastreifen gewesen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

Dienstag, 12.12.2017:

Der am Sonntag in Jerusalem verletzte Wachmann ist seit heute nicht mehr in Lebensgefahr, aber immer noch sediert und an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Die israelische Regierung hatte angekündigt in Jerusalem 14.000 neue Wohneinheiten zu bauen, „6.000 davon in Ostjerusalem“. Die PA-Nachrichtenagentur WAFA schreibt, dass 14.000 Wohnungen für israelische Siedler in Jerusalem“ gebaut würden. Das heißt, die PA betrachtet auch Einwohner von „West“-Jerusalem als „Siedler“ und erheben Anspruch auf Kontrolle. (Information per E-Mail)

Heute Abend beginnt Hanukkah. Die IDF wird koordinierte Touren nach Judäa und Samaria zulassen und schützen.

Am frühen Abend demonstrierten rund 70 Juden und Araber am Ortseingang von Um el-Fahm: „Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein.“ Die Demonstration ist offenbar eine Reaktion auf gewalttätige Vorfälle in der Gegend, bei denen Araber mit Steinen warfen.

Bewaffnete Frauen der Al-Quds-Brigaden im Gazastreifen drohen wegen Trumps Entscheidung mit einer Intifada.

Mittwoch, 13.12.2017:

Friedenspartner mit Vertrauen bildenden Maßnahmen: Mahmud Abbas hielt vor der Organisation der Islamischen Konferenz eine Rede, in der er forderte, dass die Staaten der Welt ihre Anerkennung Israels widerrufen sollen.

Hamas: Wir werden Palästina von der „dreckigen Besatzung“ befreien – klare Worte von Mahmud al-Zahar bei einer Gedenkveranstaltung an zwei tote Terroristen.

Klar, beim Völkermörder Rettung gesucht: Saeb Erekat befindet sich zur Behandlung in einem israelischen Krankenhaus.

Mit dem soll Frieden geschlossen werden? Mahmud Abbas: „Trump hat Israel Jerusalem gegeben – kein Frieden, bis wir es zurückhaben“. (Zurück????)

An Hanukka wollten Hamas-Terroristen an einer Bushaltestelle Israelis entführen. Der Anschlag konnte vom Geheimdienst verhindert werden. Die Terrorzelle aus Tel (bei Nablus) wollte sich als Juden verkleiden und damit „einen Soldaten oder einen Siedler“ in ihr Auto locken.

Donnerstag, 14.12.2017:

Bei Razzien in „Ost“-Jerusalem wurden insgesamt 77 Araber festgenommen, die maßgeblich an den gewalttätigen Krawallen gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung beteiligt waren.

Lasst die Christen drunter leiden: Der Bürgermeister von Nazareth hat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung die Weihnachtsfeiern der Stadt abgesagt.

Demonstrativer Rassismus und Hetze: An einem Geschäft in Jericho prangt ein Schild „Kein Zutritt für Hunde und Araber“.

Ein Polizeihund sorgte in Taybe (eine arabische Stadt in Zentralisrael) für die Entdeckung illegaler Schusswaffen in einer Fabrik.

Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar ließ wissen, dass Trumps Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen unwichtig sei. Zur „Geburtstagsfeier“ der Hamas verkündete er, die Terrororganisation sei stärker als jemals zuvor. Sie habe den Gazastreifen befreit und der Rest werde auch noch folgen.

Freitag, 15.12.2017:

Bilanz: Die Woche über wurden insgesamt 14 Raketen auf Israel geschossen.

Wieder sehr friedliche und liebevolle Lehre mit offiziellen PA-Vertretern und -„Experten“ aus dem PA-Fernsehen: Es gibt keine „Dokumentation“, dass die Westmauer vor der Balfour-Erklärung jemals jüdischer Gebetsort war; die Juden haben weder religiös noch historisch eine Verbindung zum Land; Israels Behauptungen jüdische Artefakte gefunden zu haben, sind eine klare Fälschung der Geschichte der Stadt; jüdische historische Verbindungen zur Stadt sind „zionistische Erfindungen“, sie sind nur in „Palästina“, weil die Europäer sie loswerden wollten; die Verjudung der Stadt ist der Versuch die arabische Identität auszulöschen und die arabisch-islamischen Charakteristika Jerusalems zu verändern, um ihm einen neuen, fiktiven Charakter aufzustempeln, der „jüdisch“ genannt wird.

Samstag, 16.12.2017:

Die Rakete, die gestern Abend noch im Gazastreifen einschlug statt in Israel, beschädigte das Haus eines Hamas-Terroristen (ein Bruder von Hamas-Sprecher Muschir al-Masri).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 01.10.2017:

MK Haddsch Yahya von der Gemeinsamen Arabischen Liste nahm an einer Party teil, die anlässlich der Haftentlassung eines Terroristen nach Verbüßung seiner 12-jährigen Strafe gegeben wurde.

Montag, 02.10.2017:

Rund 20.000 Lulavim (Palmzweige) wurden für Sukkoth (das Laubhüttenfest) aus dem Gazastreifen nach Israel importiert.
Für Im- und Exporte passieren tagtäglich rund 800 LKW den Übergang Kerem Shalom in den Gazastreifen und daraus nach Israel; sie beringen Waren, hauptsächlich in den Gazastreifen.

Dienstag, 03.10.2017:

Mahmud Abbas gestand in einem Interview mit der ägyptischen CBC ein, dass es einen eigenständigen Palästinenserstaat derzeit nicht geben wird. „Die Zeit für einen Palästinenserstaat wird kommen, sagte er, aber nicht so bald.“ Und ohne eine Aussöhnung mit der Hamas werde es auch keinen Palästinenserstaat geben.

Eine PA-Professorin: „Der Zionismus ist die heimtückischste Kraft auf dem Planeten.“

Die Jugendbewegung der Fatah, Schabiba, verteilt ein kostenloses Schülertagebuch; darauf sind zwei Erzterroristen als Vorbilder abgebildet: Abu Jihad, der für die Ermordung von 125 Israelis direkt verantwortlich ist, und Salah Khalaf, Chef des Schwarzen September und Planer des Massakers an israelischen Athleten in München 1972.

Die IDF wird das Haus des Terrormörders von Har Adar abreißen.

Mittwoch, 04.10.2017:

Nachdem Benjamin Netanyahu angekündigt, dass in Ma’ale Adumim viel gebaut werden wird. Das ist nichts Abwegiges, weil „jeder“ sagt, dass der Ort bei einer Friedensregelung bei Israel verbleiben wird. Die PA dagegen behauptet das sei ein Versuch Netanyahus die Zweistaatenlösung zu vernichten und ein klarer Versuch die Versuche der USA zur Wiederbelebung des Friedensprozesses zu zerstören. (Sagen die, die sich bisher nur durch Verweigerung  in Sachen Frieden ausgezeichnet haben…)

Donnerstag, 05.10.2017:

Das PA-Fernsehen strahlte erneut eine Sendung von 1996 aus, in der Juden als „niederträchtig“, „Unterdrücker“ und „boshaft“ dargestellt und bezeichnet wurden.

Freitag, 06.10.2017:

Arabische Zeitungen berichten, dass die Hamas nicht daran denkt ihren „militärischen Flügel“ als Teil der „Aussöhnung“ mit der Fatah abzuschaffen. Das werde erst nach einem Friedensabkommen mit Israel passieren, heißt es. (Und da die Hamas kein Friedensabkommen mit Israel will…)

Der Muktar eines Dorfs in „Ost“-Jerusalem hat unmissverständlich klar gemacht, was er und „90% meiner Leute“ wollen: unter israelischer Herrschaft bleiben, nicht unter die PA-Herrschaft kommen.

Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) verurteilte die vom Obersten Gerichtshof gefällte Entscheidung das Fußballspiel auf dem Plateau zu verbieten. Sie will die Zuständigkeit der „zionistischen Gerichte“ nicht anerkennen. „Die 144 Dunam gehören ausschließlich den Muslimen“ und die Juden haben sich da gefälligst nicht einzumischen.

Samstag, 07.10.2017:

Der Libanon hat drei Personen wegen angeblicher Spionage für Israel verhaftet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 10.09.2017:

Premierminister Netanyahu gab bekannt, dass der Shin Bet im Juli und August mehr als 70 Terroranschläge verhindert hat. Der Shin Bet-Chef selbst gab an, dass seit Jahresbeginn 2017 200 Terroranschläge verhindert wurden.

Die Hamas kauft in Ägypten Diesel, um die Energiekrise im Gazastreifen zu erleichtern. Sie weigerte sich bisher die Kosten zu tragen und behauptete die PA müsse das tun; weil das nicht passiert, haben sie sich eine „unabhängige Quelle“ gesucht.

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee, Ikrama Sabri, verurteilte, dass das Waqf-Büro auf dem Tempelberg als Teil des Kampfs gegen den arabischen Terror geschlossen wurde. Diese Entscheidung sei „null und nichtig“. Er will aber nicht Klage dagegen einreichen, weil das „die Anerkennung Israels“ bedeute und „die Preisgabe der Al-Aqsa an die Gerichte der Besatzer“ darstelle.

Ein 18-jähriger Jude wurde jetzt angeklagt; er hatte einen Araber angegriffen, der eine (jüdische) Kollegin begleitete. Er und zwei Begleiter hatten erst geglaubt, der Araber sei mit der Jüdin liiert und bedrohten ihn mit einem Messer, als er sagte, er sei ein Kollege. Außerdem hatten sie den Mann geschlagen und getreten.

PA-Geheimdienstler verhafteten Mohammed Jabar aus Hebron; er hatte vor einer Woche den Knessetabgeordneten Rabbi Yehuda Glick zum Zuckerfest bewirtet.

Ein PA-Gericht hat den Blogger, der wegen Kritik an Mahmud Abbas festgenommen wurde, gegen Kaution wieder freigelassen.

Der israelische Geheimdienst berichtet, dass die Hamas sich im Libanon mit der Hisbollah zusammentut und mit Hilfe des Iran sich nördlich der israelischen Grenze organisiert.

Montag, 11.09.2017:

Die Gouverneurin von Ramallah pries mal wieder „Märtyrer“ und ihr „wohlduftendes Blut“. Sie besuchte „Märtyrer“-Familien und lobte sie.

Fatah-Führer verliehen der Mutter dreier berüchtigter Terroristen des Palästinensischen Islamischen Jihad, die von Israelis bei Terroranschlägen getötet wurden, einen Preis.

Justizministerin Ayeled Shaked forderte Restaurantbesitzer auf keine Illegalen zu beschäftigen, sondern stattdessen Palästinenser mit gültiger Arbeitserlaubnis einstellen sollen.

Dienstag, 12.09.2017:

Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch beschrieb den US-Botschafter in Israel und die Amerikaner im Allgemeinen als von „einem satanischen Trieb“ motiviert; sie hätten „alle Moral verloren“.

Wegen eines Manövers in Israel haben Hisbollah und die UNO ihre Bereitschaftsstufe erhöht.

Mittwoch, 13.09.2017:

Es heißt, dass Ägypten es ablehnt zwischen Israel und der Hamas in Sachen Gefangenengespräche zu vermitteln.

Die PA provoziert weiter und ist wohl nicht mehr davon abzubringen ihre Mitgliedschaft in UNWTO, der Welt-Tourismus-Organisation der UNO zu beantragen. Allerdings wurde aufgrund des Drucks von Israelfreunden jetzt die Abstimmung um zwei Jahre verschoben.

Donnerstag, 14.09.2017:

Eine Dokumentation im PA-Fernsehen dämonisiert Israel in einem Lied als „Kopf der Schlange“. Das Lied fordert auf „die Zionisten“ anzugreifen.

Samstag, 16.09.2017:

Ägypten soll einen neuen Vorschlag für einen „Gefangenenaustausch“ zwischen Hamas und Israel vorgeschlagen haben. Für Informationen über die gefangen gehaltenen Israelis und die Leichen zweier israelischer Soldaten soll Israel die Leichen von 39 PalAraber, darunter 19 Hamas-Terroristen übergeben. Nach Erhalt der Informationen soll Israel arabische Häftlinge freilassen, die nach ihrer Freilassung im Tausch gegen Gilad Shalit wieder festgenommen wurden. Danach sollen Israel und die Hamas in „ernsthafte indirekte Verhandlungen“ über den Austausch von Gefangenen eintreten. (Von Israel wie von der Hamas gibt es bisher keine Stellungnahmen hierzu.)