Fotos der Woche: Kaddisch auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 17. Juli 2017

Die Times of Israel berichtet, dass am Sonntag eine Gruppe Juden die Situation nutzte, dass die Waqf wegen der neuen Metalldetektoren den Tempelberg sozusagen boykottierte und niemand von den sonst omnipräsenten Belästigern anwesend war. Die Gruppe sagten auf dem Tempelberg Kaddisch für die beiden ermordeten (drusischen) Polizisten.

Die arabischen Medien gingen natürlich auf die Barrikaden – und ließen genauso natürlich den Grund (Kaddisch für zwei israelische Araber) weg und „berichteten“ lediglich „jüdische Rituale“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (2. – 8. Juli 2017)

Sonntag, 02.07.2017:

Um 4 Uhr früh wurden 4 jüdische Minderjährige im Gush Etzion aus dem Bett geholt und zur Befragung festgenommen. Sie wurden im Zusammenhang mit einem Vorfall verhört, der sich vor vielen Monaten ereignete. Nach der Befragung wurden sei auf freien Fuß gesetzt.

Die Fatah gelobt, das von der IDF abgebaute Denkmal für einen Terroristen wieder herzustellen. Die DFLP kam ihr offenbar zuvor und hat das schon gemacht.

Die Polizei hat einen vierten Verdächtigen zum Mord an der Grenzpolizistin Hadas Malka festgenommen.

Am Samstag wurden 28 illegal im Land befindliche PalAraber festgenommen. Der Van, in dem sie unterwegs waren, weckte den Verdacht von Grenzpolizisten, weil er mit Shas-Stickern (der Partei der Ultraorthodoxen) ausgerechnet am Sabbat unterwegs war.

Die Knessetabgeordenten sollen nach 18 Monaten Verbot ab nächster Woche wieder den Tempelberg wieder besuchen dürfen.

Montag, 03.07.2017:

Die PA fordert, dass der israelische Generalstaatsanwalt wegen „Ermutigung zu Terrorismus“ vor Gericht gestellt wird. Er hatte es gewagt sich positiv über Bautätigkeit in den „Siedlungen“ zu äußern.

Dienstag, 04.07.2017:

Mahmud Abbas gelobt die „Gehälter“ an die Terroristen niemals zu stoppen, „selbst wenn mich das die PA-Präsidentschaft kostet“.

Die IDF hat die Erlaubnis erhalten die Häuser der Terroristen abzureißen, die die Grenzpolizistin Hadas Malka ermordeten. Die Vorbereitungen laufen.

Mittwoch, 05.07.2017:

Die PA hat einen Verantwortlichen für die Machmpelah (Patriarchenhöhle) in Hebron, den aktuellen Bürgermeister von Hebron. Der Mann hatte vor einem Jahr auf Arabisch damit geprahlt, wie er 1980 6 Juden am Sabbat abschlachtete. Das war auf Film eingefangen worden. Er gab unter Applaus seiner Hoffnung Ausdruck, dass er weitere Juden ermorden wird.

Die Hamas verkündete auf twitter, dass sie die BDS-Bewegung unterstützt. Israels Minister für innere Sicherheit antwortete darauf, dass das offenbart, dass beide Gruppen dasselbe Ziel haben (sprich: die Vernichtung Israels).

In der Region Binyamin (in Samaria) wurden 2,5 ha Frucht tragende Weinstöcke von Arabern abgeschnitten und weiter beschädigt. Die Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich seit Jahren, dass die Polizei nichts unternimmt.

Palästinensische und israelische Feuerwehrleute führten in Jenin eine gemeinsame Übung durch, wie Menschen aus Unfallfahrzeugen gerettet werden.

Hamasführer Ismail Haniyeh fordert eine palästinensische Einheitsregierung und offene Wahlen.

Mahmud Abbas hat bei seinem Besuch in Frankreich behauptet, er und seine Regierung seien zur Unterzeichnung einer Friedensvereinbarung bereit und würden nur auf eine Antwort aus Israel warten.

Donnerstag, 06.07.2017:

Eine der Hamas nahe stehende Zeitung veröffentlichte Daten zu den jüngsten Anschlägen auf Israelis. Demnach hat es in der ersten Jahreshälfte 2017 161 Anschläge gegeben, darunter 80 Fälle von Steinwürfen, 25 Stech-Anschläge, 9 mit Autos, 29 mit Schusswaffen und 39 mit Sprengsätzen. Zusätzlich gab es 365 Vorfälle, bei denen Molotowcocktails geworfen wurden sowie gewalttätige Auseinandersetzungen an mehr als 2.900 Stellen in Judäa und Samaria. (Dabei gab es 11 israelische Tote und 208 Verletzte, während die PalAraber 51 Tote melden, darunter 4 Frauen und sechs Minderjährige.

Terrorchef Ismail Haniyeh von der Hamas behauptet, dass ein „Gefangenenaustausch“ mit Israel unmittelbar bevor steht. Außerdem sagt er, die „Westbank“ bleibe ein Zentrum des Konflikts und „eine Adresse für Aufstand und Widerstand in all seinen Formen“. (Sprich: Der Terror geht weiter.)

Freitag, 07.07.2017:

Das PA-Fernsehen glorifizierte wieder einmal Terrormörder – diesmal die, die 1974 in Ma’alot 22 Schulkinder und 4 Erwachsene ermordeten. Nachdem vor kurzem ein Platz in Jenin nach dem Kopf der Mörder benannt und ein weiteres Denkmal aufgestellt wurde, benannte man jetzt noch eine Straße nach dem Terrorchef. Das Fernsehen pries zudem die Morde und die Mörder in einer Sendung.

PA-Araber versuchten bei Kedar eine illegale Siedlung zu bauen. Sicherheitskräfte beschlagnahmten Ausrüstung und zerstörten die bereits errichteten Gebäude. Beides war den Arabern von der EU geschenkt worden (eine eklatante Verletzung der Oslo-Vereinbarung).

Samstag, 08.07.2017:

Medien aus Israel und arabischen Staaten berichten übereinstimmend, dass Israel und die Hamas intensive Verhandlungen führen und kurz vor einer Einigung stehen, über die drei im Gazastreifen festgehaltene israelische Staatsbürger und die Leichen zweier Soldaten Israel übergeben werden sollen. Vermittler sind Russland, Ägypten und die Vereinen Nationen. Eine mögliche Einigung würde wohl so aussehen wie beim Austausch von Gilad Shalit.

Die Treibstofflieferungen Ägyptens in den Gazastreifen wurden heute um bis zur Hälfte gekürzt, weil die PA die Bankkonten einfror, mit denen die Lieferungen bezahlt wurden. Als wäre das noch nicht genug, kappte jemand die Stromleitungen, über die Strom aus Ägypten in den Gazastreifen geliefert werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. Juni – 1. Juli 2017)

Sonntag, 25. Juni 2017:

Die Hamas schloss sich den Quds-Hassbotschaften des Iran an: Ein Sprecher der „Al-Quds-Brigaden“ (der „militärische“ Zweig der Hamas) forderte die Araber und „die islamische Nation“ auf die internen Kämpfe zu beenden und daran zu arbeiten das „Krebsgeschwür der zionistischen Besatzung“ zu eliminieren. Der „heldenhafte“ Kampf der „Palästinenser“ zur Vorbereitung der „Befreiung“ von „Palästina“ müsse endlich unterstützt werden. Ein anderer Hamasnik behauptete Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee würden brutal angegriffen und es gebe „schon mehrere Opfer, die gestorben“ seien. Und das nur wenige Tage, nachdem einer der obersten Führer der Hamas behauptet hatte, man wäre nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert…

Anlässlich des Internationalen Tages der Unterstützung von Folteropfern 2017 lässt die PA „wissen“, dass mehr als eine Million PalAraber Folter durch Israel erlitten hätten. Sie können nicht anders, sie müssen immer und überall die größten, meisten, heftigsten und am schlimmsten betroffenen Opfer sein, egal, wie sehr sie dafür lügen müssen.

Montag, 26. Juni 2017:

Die PA gibt immer weniger Gutscheine zur Krankenbehandlung in Israel an Einwohner des Gazastreifens ausgibt. Waren es früher 2.000 im Monat, sind es aktuell nur noch ein paar Dutzend. Außerdem hat die PA die Lieferung von Anästhetika in den Gazastreifen gestoppt, was bedeutet, dass dort keine Operationen mehr vorgenommen werden können. Mit anderen Worten: Mahmud Abbas und Genossen ist das Wohlergehen der Menschen im Gazastreifen völlig gleichgültig, wie auch die Forderung nach Einstellung der israelischen Stromlieferungen in den Gazastreifen zeigt.

Ab Juli wird Israel in einigen Bereichen an der Grenze zum Libanon einen neuen Sicherheitszaun D bauen. Damit soll der Hisbollah erschwert werden nach Israel einzudringen.

Dienstag, 27. Juni 2017:

Mitten durch ein Übungsgelände der IDF in den südlichen Hebron-Bergen, auf dem (mit schwerem Geschütz) scharf geschossen wurde (seit einiger Zeit ist dort kein aktives Schusstaining mehr erfolgt), haben PA-Araber eine Straße für Schmuggler (Waffen, Drogen), Banditen und illegalen Einwanderern gebaut.

Es gibt Berichte, dass Israel und die Hamas intensive indirekte Gespräche miteinander führen, in denen es um die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen geht. Wer zwischen beiden vermittelt ist nicht klar, aber es wird spekuliert, dass es die Ägypter sind.

Die IDF hat einige Teile des Golan infolge der eskalierenden Kämpfe in Syrien und des „Überschwappens“ von Waffengebrauch nach Israel vorläufig zu militärischem Sperrgebiet erklärt.

Die Hamas bestreitet, dass es den Raketenangriff gegeben hat und beschuldigt Israel „gefährlicher Eskalation“, die „Konsequenzen“ haben werde.

Der Direktor der Akademie für Koranstudien in der Al-Aqsa-Moschee rief alle Muslime auf, den nördlichen und östlichen Sektor des Tempelberg-Plateaus zu retten; Israel plane dort eine Synagoge zu bauen und das Goldene Tor zu öffnen.

Mittwoch, 28. Juni 2017:

War etwas anderes zu erwarten? Erst drängt die PA Israel dazu den Gazanern den Strom abzustellen, sie verweigert ihnen Behandlungsgutscheine für Israel, Medikamentenlieferungen usw. – und wenn dann Menschen deshalb sterben, soll Israel schuld daran sein! Weil angeblich Israel die Einreise der Patienten einschränkt.

Wo bleibt der Aufschrei? Die Hamas lässt an der Grenze zu Ägypten Häuser abreißen und Menschen vertreiben, um die Pufferzone der Ägypter zu vergrößern.

Donnerstag, 29. Juni 2017:

Die Hamas bestreitet, dass es die indirekten Gespräche mit Israel über die Freilassung der festgehaltenen Israelis gibt.

Rund 2.000 Juden pilgerten letzte Nacht zum Josefgrab in Schechem/Nablus.

Um in Sachen festgehaltene Israelis den Druck auf die Hamas zu erhöhen, sind vorläufig Besuche von Familien bei den Terrorhäftlingen der Hamas in israelischen Gefängnissen untersagt worden.

Der Oberste Gerichtshof erließ eine Einstellungsverfügung gegen den Bau eines illegalen Außenpostens, den Araber nahe eines Tunnels der neuen Eisenbahnstrecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem errichten.

Der PA-Chefunterhändler Saeb Erekat (Fatah) behauptete in New York bei der UNO, dass Hamas und die PFLP keine Terrorgruppens seien.

Freitag, 30.06.2017:

Ein PA-Fernsehmoderator beschuldigt Israel, es würde arabische Jugendliche gezielt zu Drogen verführen; das sei Teil des „Krieges“ gegen die palästinensischen Araber.

Der ehemalige Leiter der Lateinischen Kirche im Gazastreifen schimpft auf Kirchen in Judäa und Samaria, sie würden „der Besatzung“ helfen. Nachdem bekannt wurde, dass die Griechisch-orthodoxe Kirche große Grundstücke in den Vierteln Talbieh und Rehavia an eine Firma verleaste, sagte er, auch nur ein Schmutzkörnchen der Kirche an die „israelische Besatzung“ zu geben sei „ein schwerer Verrat und schädigt den guten Namen der palästinensischen Christen und ihrer Verbindung zu ihrem Heimatland“. (Wundert es, dass der Typ Mitglied des „Islamischen Christenrats“ ist?)

Das Internationale Al-Quds-Institut behauptet Israel vertreibe die Araber aus Jerusalem – dabei wird geflissentlich ignoriert, dass der arabische Bevölkerungsanteil in Jerusalem stärker wächst als der jüdische. Juden die in Jerusalem leben, werden von dem Institut als „Siedler“ bezeichnet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Donnerstag, 22.06.2017:

Ein 21-jähriger Araber aus „Ost“-Jerusalem wurde letzte Woche festgenommen; er hatte wegen Terroraktivitäten schon 8 Monate im Gefängnis verbracht und wurde jetzt erneut verhaftet, weil er diese wieder aufgenommen hatte.

Die Hisbollah hat Beobachtungsposten an der Grenze zu Israel eingerichtet – die als Posten einer Landwirtschafts-NGO getarnt sind; diese wird von der Hisbollah finanziert und agiert ausschließlich für die Terrorgruppe.

Freitag, 23.06.2017:

Saeb Erekat lügt wieder rum: Laut seiner Aussage hetzt Israel, glorifiziert Terror (beides sei eine „lange bestehende Politik dieser extremistischen Regierung“) und nutzt erfundene Vorwürfe palästinensischer Austachelung, um die Aufmerksamkeit von Friedensprozess abzulenken.

Anscheinend gab es jetzt doch mal genug Druck: Das Denkmal für den DFLP-Terroristen, der das Ma’alot-Massaker von 1974 verantwortlich war, wurde abgebaut. (Der Platz in Jenin trägt weiter seinen Namen.) Die DFLP protestierte heftig.

Die UNO bestreitet, dass die Hisbollah landwirtschaftliche NGOs zur Spionage an der israelischen Grenze einrichtet.

Hassan Nasrallah warnte Israel vor einem Angriff auf den Libanon oder Syrien; es stünden Hunderttausende bereit Israel zu bekämpfen.

Samstag, 24.06.2017:

Das Denkmal für den Terroristen wurde an dem Platz über Nacht wieder aufgestellt, von dem es gestern abgebaut worden war.

Massenparaden in Gaza zum Al-Quds-Tag: Die Teilnehmer forderten „Juden raus aus Palästina“ – „Verschwindet aus unserem Land und unseren heiligen Stätten, aus der Al-Aqsa-Moschee, denn wird kommen und mit uns alle Organisationen, die unseren Kampf unterstützen.“

Wie die PA ihren eigenen Terror verurteilt

Vorgeschichte:
Am Dienstag, 12. August 2003 jagten sich zwei palästinensische Selbstmord-Attentäter in der Nähe von Tel Aviv und vor Ariel („Westjordanland“) in die Luft; es starben dadurch neben den Terroristen zwei Israelis, viele Verwundete mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die deutschen Medien meldeten: „Die palästinensische Führung verurteilte die Anschläge.“ Abgesehen davon, dass nicht die Anschläge, sondern „Operationen“ „verurteilt“ wurden, sollte man sich diese „Verurteilung“ einmal ansehen, um beurteilen zu können, ob es sich tatsächlich um eine Verurteilung handelt.
Die palästinensische Führung verurteilt die Operation in Tel Aviv

Ramallah, 12. August (WAFA)
(Internet-Version) auf Arabisch 1140 GMT 12. August 2003 – (Text übersetzt von FBIS [US-Regierungsservice])

Die palästinensische Führung hat folgende Erklärung herausgegeben:

Die palästinensische Führung, die die kriminellen israelischen Operationen in Nablus, dem Askar-Flüchtlingslager und dem Lager Jenin angeprangert und verurteilt hat und als eine ernste Verletzung der Waffenruhe und Feuereinstellung betrachtet, hebt heute nochmals sehr entschieden ihre Anklage und Verurteilung der heute morgen statt gefundene Operation in Tel Aviv gegen israelische Zivilisten hervor. Die Führung betrachtet diese Operation gegen israelische Zivilisten als einen Sturz in Scharons Falle, damit die Konfrontation erhalten und die Roadmap verhindern soll.

Die Führung kann nicht zu diesen Operationen schweigen, die Israel einen Vorwand gaben, unser Land wieder zu besetzen und die Aggresseion gegen unsere Massen und unser Volk zu eskalieren. Die Folge davon hat es tausende Märtyrer und verletzte Menschen, Zerstörung und Belagerung gegeben.

Während wir solche Operationen verurteilen, ist es der Führung wichtig zu sagen, dass die Regierung Israels weiterhin ihre kriminellen Operationen gegen unsere Massen fortführt. Sie lehnte es ab und lehnt es weiter ab, die Waffenruhe und die Feuereinstellung anzuerkennen. Es ist Fakt, dass die Regierung von Israel ihre Invasionen und Verhaftungen in verschiedenen Gebieten fortführt. Sie besteht auch auf dem Bau der Mauer der Rassentrennung, ebenso auf Expansion und Besatzung, die die übelste Form des Terrorismus, der Zerstörung, der Nötigung und der rassischen Diskriminierung gegen unser Volk darstellt. Diese Besatzung, von deren Art die Welt nie zuvor etwas gesehen hat, verschlingt unser Land, unsere Bauernhöfe, Ressourcen und unser Grundwasser. Sie bedrängt ebenfalls unsere christlichen und islamischen heiligen Stätten, besonders im heiligen Jerusalem, Bethlehem, Hebron und anderen Orten in der Westbank und Gaza.

[Quell-Beschreibung: Gaza WAFA auf Arabisch – offizielle Nachrichtenagentur der palästinensischen Autonomiebehörde. WAFA ist das arabische Akronym für Palästinensische Nachrichten-Agentur; Internet: http://www.wafa.pna.net/%5D

Statistisches:

Die Meldung enthält (in der deutschen Übersetzung)
257 Wörter in
4 Absätzen mit
23 Zeilen

Zur Verurteilung der Attentate sind enthalten:
22 Wörter

Die Begründung, dass die Attentate negativ sind (weil sie Israel Grund für seine Schläge gegen die Palästinenser liefert):
66 Wörter

Beschimpfung Israels (einschließlich der Teile, in denen die Attentate „verurteilt“ werden):
220

Schlussfolgerungen:

1. Die Attentate werden wegen ihrer „negativen Wirkung“ verurteilt – nicht weil sie moralisch verwerflich sind. Grundsätzlich ist es also nach Meinung der palästinensischen Führung in Ordnung, wahllos oder gezielt Juden umzubringen.

2. Angesichts dieser Beschimpfung Israels und des Verhältnisses der Kritik an den eigenen Leuten zur Kritik an Israel – welcher Palästinenser nimmt diese Verurteilung als Verurteilung ernst? Welcher Palästinenser soll ernsthaft glauben, dass Arafat & Co. wirklich der Meinung sind, dass die Selbstmordanschläge nicht gewollt sind?

Arafat und Konsorten lügen und betrügen, machen den Westen lächerlich, der nur meldet, die Palästinenserführung hätte die Anschläge verurteilt! So verurteilt man eine Handlungsweise nicht, so fördert und fordert man sie!
Auf der Regierungs-Internetseite http://www.ipc.gov.ps/ipc_e/ipc_e-1/e_News/news2003/2003-08/052.html geht man dann noch ein wenig weiter:

PNA verurteilt die Explosion in „Ras Al-A’ain“
(hier ist von dem Anschlag in Ariel überhaupt nicht die Rede!)


Der palästinensische Premierminister Mahmud Abbas verurteilte seinerseits die Angriffe und beklagte die fast täglichen israelischen Vorstöße in Palästinensergebiete, von denen er sagte, dass sie die Bombardierungen provozierten.

Am Eingang zu einem Einkaufszentrum wurden eine israelische Person getötet und mehr als 10 wurden verwundet, vier von ihnen ernst. Das Einkaufszentrum liegt in der israelischen Stadt Rosh Ha’ayin, sagten israelische Quellen.

Rosh Ha’ayin ist eine israelische Stadt, die auf den Trümmern der palästinensischen Stadt „Ras Al-a’ain“ gebaut wurde, nachdem sie von israelischen Besatzungstruppen im Krieg von 1948 besetzt wurde.

(Hervorhebung: HE)

Dazu kommentiert IMRA: (Newsletter vom 13.08.2003)

Die Bedeutung dieser Aussage könnte nicht eindeutiger sein: Ras Al-Aa’ain, so wird impliziert, wurde von seiner alt eingesessenen palästinenischen Bevölkerung durch marodierende jüdische Streitkräfte bereinigt, die dann die jüdische Stadt Rosh Ha’ayin auf den „Trümmern“ bauten. Und es könnte nicht klarer sein, dass dieses Stückchen Geschichte hier eingebaut ist, um eine Rechtfertigung für den Terroranschlag zu liefern: Wer kann den enteigneten Palästinensern vorwerfen, dass sie gegen die grausamen Besatzer zuschlagen?

Abgesehen davon, dass diese palästinensische Geschichte von Ras Al-Aa’ain und Rosh Ha’ayin Unsinn ist: Ras Al-Aa’ain ist von seinen arabischen Einwohnern beim vorletzten Jahrhundertwechsel verlassen worden. Sogar Walid Khalidi gibt das in seinem tendenziösen „All That Remains“ (einer angeblichen Geschichte palästinensischer Städte, die von Israel besetzt wurden – das Buch ist vom PLO-finanzierten Institut für Palästina-Studien veröffentlicht worden) zu. Nach Khalidi war Ras al-Ayn (wie er es buchstabiert) ein „Dorf, das am Beginn dieses (d.h. des 20.) Jahrhunderts verlassen wurde“ (S. 251).

Es gab dort also keine arabische Bevölkerung, die enteignet werden konnte; und es gab niemanden, den man vertreiben konnte. Aber die Juden, die dort 1949 zu leben begannen, waren vertrieben worden – von Arabern. Es handelte sich um Juden aus dem Jemen und Israel baute für sie ein Flüchtlingslager an dem Ort, der eine britische Militärbasis gewesen war. Das jüdische Flüchtlingslager wurde später zur israelischen Stadt Rosh Ha’ayin (Kopf der Quelle), nach den örtlichen Quellen benannt. Die Stadt hat natürlich eine längere Geschichte als diese – in der Bibel war sie als Aphek bekannt, benannt nach dem benachbarten Flussbett.

Man kann nur hoffen, dass die Verurteilung des Terroranschlags gegen Rosh Ha’ayin durch die PA echter ist als ihre gefälschte Geschichte von Rosh Ha’ayin.
Nachtrag HE: Wer auf diese Weise versucht, die Geschichte zu fälschen und Stimmungen zu schüren („israelische Besatzungstruppen im Krieg von 1948“), der hat nicht das Ziel, friedlich Seite an Seite mit Israel zu leben. Wer so etwas verbreitet, der macht Stimmung, um ein ganz bestimmtes Ziel zu festigen: den palästinensischen Staat „vom Fluss bis zum Meer“ – ohne Israel. Es entlarvt die Absichten der Palästinenserführung; vom Westen wird das aber wohl wieder einmal nicht bemerkt und weiter vom Frieden gefaselt!

Das palästinensischen Ziel ist die Zerstörung Israels in Phasen

von Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 28. August 2002 (der Link konnte ich nicht mehr finden)

Einführung:

Israels Generalstabschef Ayalon verursachte diese Woche politische Irritationen, als er verkündete, dass die Autonomiebehörde Israel durch die Umsetzung der Oslo-Vereinbarungen in Phasen zerstören will.

Seine professionelle Einschätzung gründet auf Analysen des Militärgeheimdienstes. Sie bestätigt die Erkenntnisse eines letztes Jahr veröffentlichten PMW-Berichts, der einige der zahlreichen Erklärungen von palästinensischen politischen Führern auf Arabisch dokumentiert, darunter solche von Faisal Husseini, der zur selben Schlussfolgerung führten. Diese Aussagen enthalten ausdrückliche Äußerungen auf Arabisch, dass der Sinn von Oslo die Zerstörung Israels ist.

Als Service für unsere Leser verteilen wir diesen Bericht erneut:
PMW-Sonderbericht Nr. 31 (aktualisiert im Mai 2002)

Ist das palästinensische Ziel ein Friedensabkommen oder „Hudna“ (Waffenstillstand)?
von Itamar Marcus, PMW-Direktor

Einleitung

Der arabisch-israelische Knesset-Abgeordnete Abd-al Malek Dahamsche wurde im palästinensischen Fernsehen interviewt. Ein Zuschauer rief im Studio an und sagte: „Unser Problem mit Israel ist kein Problem von Grenzen, sondern ein Existenz-Problem .“ Dahamsche antwortete: „Wir übertreiben, wenn wir ‚Frieden’ sagen… worüber wir in Wirklichkeit reden, ist ‚Hudna’.“ [PATV, 1. September 2000]

„Hudna“ ist ein islamischer Begriff, der einen Waffenstillstand bezeichnet. Der Abgeordnete Dahamsche akzeptierte die von dem Anrufer ausgeführte Haltung, indem er die Vereinbarungen mit Israel nicht als „Frieden“, sondern als Waffenstillstand bezeichnete.

Dieser Bericht untersucht, in welchem Ausmaß die Meinung Dahamsches die Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde widerspiegelt. Wenn palästinensische Offizielle auf Arabisch zu ihrem Volk sprechen, gehen sie dann davon aus, dass ein dauerhaftes Abkommen mit Israel ein Friedensvertrag ist, der den Konflikt beendet, oder ist es nur der Versuch mit einer „Hudna“ einen zeitlich begrenzten Waffenstillstand zu schließen?

Ergebnisse:

Die Untersuchung zeigt eine klare und einheitliche Weltsicht innerhalb der palästinensischen Führung anhand von Reden an die Nation, Ausbildungsprogrammen und durch Schulbücher, die von der Autonomiebehörde herausgegeben wurden.

Israel wird beständig als Kolonie definiert, die das Land von „Palästina“ stahl und kein Recht hat zu existieren. Daher ist im Rahmen der „Gerechtigkeit“ kein Platz für Israels dauerhafte Existenz. Das arabisch-palästinensische Wörterbuch enthält viele Ausdrücke, die die Verhandlungen mit Israel in diesem Zusammenhang beschreiben: „Die dauerhafte Vereinbarung ist eine Phase“; „Die Oslo-Vereinbarung soll einen Fuß in die Tür bringen“; „Alle Verträge sind zeitlich begrenzt“. In diesem Zusammenhang ist der Oslo-Prozess Teil des Prozesses der Befreiung „Palästinas“. Die ständig wiederholte Rechtfertigung einer zeitlich begrenzten Vereinbarung mit Israel ist die „derzeitige Machtverteilung“. Die Haltung, die innerhalb der Autonomiebehörde ausgedrückt wird, belegt, dass Dahamsches Ansicht, dass die Endstatus-Vereinbarung mit Israel als „Hudna“ anzusehen ist, die Regel, nicht die Ausnahme.

Es folgen einige Beispiele, in denen PA-Führer dies ausdrücklich erklärt haben.
1. Faisal Husseini, PA-Repräsentant für Jerusalem:
Die Oslo-Vereinbarungen sind ein Trojanisches Pferd

„Hätten die USA und Israel vor Oslo begriffen, dass alles, was von der palästinensischen Nationalbewegung und der pan-arabischen Bewegung übrig war, ein hölzernes Pferd namens Arafat oder PLO war, dann hätten sie nie ihre befestigten Tore geöffnet und es in ihre Festung hinein gelassen. <

Diese Bemühung [die Intifada] hätte weitaus besser, weiter verbreitet und bedeutsamer sein können, hätten wir uns selbst klar gemacht, dass die Oslo-Vereinbarungen – oder jedes andere Abkommen – nur eine vorläufige Maßnahme oder ein Schritt auf etwas Größeres ist… Wir unterscheiden die strategischen, langfristigen Ziele von den politischen Phasenzielen, die wir wegen internationalen Drucks vorläufig akzeptieren müssen… [Palästina ist] nach der übergeordneten Strategie ‚im Ganzen Land zwischen Fluss und Meer’ gelegen. Palästina als Ganzes ist arabisches Land, das Land der arabischen Nation.“ [Al-Arabi, Ägypten, 24. Juni 2001]
2. Abd El Aziz Shahian, PA-Minister für Versorgung:
Oslo ist nur der erste Schritt zur Vernichtung Israels

„Das palästinensische Volk akzeptierte die Oslo-Vereinbarungen als ersten Schritt und nicht als dauerhafte Vereinbarung, weil es voraus setzte, dass der Krieg und Kampf im Land effizienter ist als der Kampf von einem weit entfernten Land aus [d.h. Tunesien, wo die PLO vor Oslo stationiert war]… Das palästinensische Volk wird seine Revolution fortsetzen, bis sie die Ziele der Revolution von 1965 erreicht…“ (PA-Versorgungsminister Abd El Aziz Shahina, in Al Ayyam, 30. Mai 2000)

[Die „Revolution von 1965“ ist die Gründung der PLO und die Veröffentlichung der PLO-Charta, die zur Vernichtung Israels durch einen bewaffneten Kampf aufruft.]

3. Othman Abu Arbia, Arafats Stellvertreter:
Der palästinensische Staat ist nur der erste Schritt

„… In dieser Phase werden wir in unserem Kampf die Ziele des Phasenplans beibehalten. Das Ziel dieser Phase ist die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit seiner Hauptstadt in Jerusalem. Wenn wir das erreichen, wird es ein positiver Schritt sein und uns dem nächsten Schritt mit anderen Mitteln und Wegen näher bringen… ‚Jeder Palästinenser muss klar und eindeutig wissen, dass der unabhängige Palästinenserstaat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt nicht das Ende der Fahnenstange ist.’ Der Aufstieg des palästinensischen Staates ist eine Phase, nach der es eine weitere Phase geben wird. Und das ist der demokratische Staat in ganz Palästina [d.h. an Stelle von Israel].“ (Al-Hayat Al-Jadida, 25. November 1999]

[Othman Abu Arbia ist Arafats Berater für politische Führung und nationale Angelegenheiten und der Generaldirektor für nationale Angelegenheiten, eine hochrangige Position in der palästinensischen Bildungsstruktur.]

4. Scheik Yussuf Abu Sneineh, Prediger der Al Aksa-Moschee:
Ganz Israel ist für immer „Palästina“

„Das islamische Land Palästina ist eins und kann nicht geteilt werden. Es gibt keinen Unterschied zwischen Haifa und Nablus, zwischen Lod und Ramallah, zwischen Jerusalem und Nazareth, zwischen Gaza und Aschkelon. Das Land Palästina ist Land der Waqf, das den Muslimen in der ganzen Welt gehört. Und niemand hat das Recht, darüber frei zu verfügen oder Zugeständnisse zu machen oder es im Stich zu lassen. Wer immer das tut, verrät es und ist nicht mehr als ein verabscheuungswürdiger Verbrecher, der in der Hölle wohnen wird!“ (Der Prediger der Al Aksa-Moschee, Scheik Yussuf Abu Sneineh, PATV, 8. September 2000]
5. Abdullah Al-Hourani, Vorsitzender des Politischen Komitees des Palästinensischen Nationalrats:
Der Konflikt bleibt ewig – ganz Israel ist Palästina

Interviewer: „Wie sehen Sie die Zukunft des Friedensprozesses?“
Al-Hourani: „Ob sie nun zu Verhandlungen zurückkehren oder nicht und ob sie die Vereinbarungen einhalten oder nicht – der politische Plan ist eine zeitlich begrenzte Vereinbarung und der Konflikt bleibt ewig bestehen, wird nicht weggeschlossen und die Vereinbarungen, über die gesprochen werden, betreffen nur die derzeitigen Machtverhältnisse. Der Kampf wird weiter gehen. Es mag Pausen geben, aber letztendlich gehört Palästina vom [Mittel-]Meer bis zum Fluss [Jordan] uns.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 14. April 2000]
6. Imad Alfalugi, PA-Minister für Kommunikation:
Der „Besatzungsstaat“ Israel wird aufhören zu existieren

„Unser Volk hat Hoffnung für die Zukunft, dass der Besatzungsstaat aufhört zu existieren und dass es egal ist, wie groß seine Macht und seine Arroganz sind…“ (Kommunikationsminister Imad Alfalugi, Al-Hayat Al-Jadida, 18. November 1999]

7. Salim Aloadia, Abu Salam, Berater für politische Angelegenheiten:
Das Ziel hat sich nicht geändert – die „Befreiung Palästinas“

„Als wir die Waffen 1965 aufnahmen und die moderne palästinensische Revolution begann, hatte sie ein Ziel. Dieses Ziel hat sich nicht geändert – es ist die Befreiung Palästinas.“ (Al-Hayat Al-Jadia, 20. Januar 2000)
8. Scheik Ikrima Sabri, von der Autonomiebehörde ernannter Mufti von Jerusalem und Palästina:
Wir haben Jaffa und Akkra nicht vergessen

„Wir diskutieren die derzeitigen Probleme und wenn wir über Jerusalem reden, dann heißt das nicht, dass wir Hebron oder Jaffa oder Akko vergessen haben… Wir reden über die derzeitigen Probleme, die zu einer bestimmten Zeit Vorrang haben. Das heißt nicht, das wir andere aufgegeben haben… Wir haben einige Male angekündigt, dass vom religiösen Standpunkt aus Palästina vom Meer bis zum Fluss islamisch ist.“ [PATV, 11. Januar 2001]

[Anmerkung: Jaffa und Akko sind israelische Städte. „Vom Meer bis zum Fluss“ ist ganz Israel.]

9. Dr. Ahmet Yussuf Abu Halbiah, eine religiöser PA-Führer, Mitglied des palästinensischen Shariah-Rats und Studienrektor der Islamischen Universität:
“Alle Vereinbarung sind zeitlich begrenzt“

„Uns, der Nation Palästinas, ist das von Allah gegebenes Schicksal, die Vorhut im Krieg gegen die Juden zu sein, bis zur Auferstehung der Toten, wie der Prophet Mohammed sagte: Die Auferstehung der Toten wird nicht kommen, bis ihr die Schlacht gegen die Juden führt und sie tötet. Wir, die Palästinenser, sind in dieser Sache die Vorhut in diesem Kampf, ob wir wollen oder nicht. Alle gemachten Vereinbarungen sind zeitlich begrenzt.“ (Prediger Dr. Ahmed Yussuf Abu Halbiah, PATV, 28. Juli 2000)
10. Dr. Mohammed Ibrahim Madi, religiöser Führer der Autonomiebehörde:
“Wir werden als Eroberer nach Jaffa, Ramle und Lod und ganz Palästina einziehen.“

„Wir sind sicher, dass Allah uns helfen wird zu triumphieren. Es ist unser fester Glaube, dass wir eines Tages Jerusalem als Eroberer betreten werden, wie auch Jaffa, Ramle und Lod und ganz Palästina. [Anmerkung: Jaffa, Ramle und Lod sind israelische Städte.]
Wenn Er [Allah] fragt sie [die arabischen Führer] am Tag des Gerichts: ‚Der größte Teil Palästinas wurde 1948 verloren und was habt ihr getan? Der Rest wurde 1967 verloren und wird es wieder erobert.’ Wie sollen wir unserem Gott antworten?
Palästina soll das Grab der Invasoren sein, wie es das für die Tartaren war und die Kreuzfahrer und den modernen Kolonialismus. Die Tradition lehrt uns, dass Allah den schätzte, von dem Mohammed sagte: ‚Die Juden werden gegen euch kämpfen, aber ihr sollt als über sie herrschende Herren daraus hervor gehen.“ [Prediger Dr. Mohammed Ibrahim Madi, PATV, 12. April 2002]
11. Dr. Mohammed Ibrahim Madi, ein religiöser PA-Führer:
“Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv in die Luft jagen.“

„Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv in die Luft jagen du in Netanya… Wir werden gegen sie kämpfen und über sie herrschen, bis die Juden sich hinter Bäumen und Steinen verstecken und der Baum und der Stein werden sagen: ‚Muslim! Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn.’ Wir werden Jerusalem als Eroberer betreten, in Jaffa und Haifa und Ashkelon als Eroberer einmarschieren…“ (Prediger Dr. Mohammed Ibrahim Madi, PATV, 3. August 2001]
12. Dr. Ahmed Yussuf Abu Halbiah, religiöser PA-Führer:
„Wir werden Haifa, Akkra, Jaffa, das Galiläische Dreieck und den Negev nicht vergessen.“

„Selbst, wenn Vereinbarungen bezüglich Gazas und der Westbank unterschrieben würden, werden wir Haifa, Akkra, Jaffa, das Galiläische Dreieck und den Negev nicht vergessen. Es ist nur eine Frage der Zeit.“ (Prediger Dr. Ahmed Yussuf Abu Halbiah, PATV, 13. Oktober 2000]

[Anmerkung: Alles sind israelische Städte oder Regionen]

13. Dr. Mohammed Ibrahim Madi, religiöser palästinensischer Führer:
Palästina wird zu seinen früheren Zeiten zurückkehren. Israel wird Vergangenheit sein.

„Wer ist verantwortlich für den Verlust Palästinas, dem guten Land, das die Texte des geliebten Koran viele Male segnen und dafür, dass es betrügerisch Israel genannt wird? Wer ist verantwortlich für den Verlust Jerusalems?… Der Prophet [Mohammed] beruhigt uns mit vielen Hadithen, dass Palästina zu seinen früheren Zeiten zurückkehren wird… Durch göttliche Vorherbestimmung müssen wir einen Halt vorbereiten, für die kommende Armee Allahs. Möge es Allahs Wille sein, dass dieser Unterdrückerstaat Israel Vergangenheit werden wird…“ (Prediger Dr. Mohammed Ibrahim Madi, PATV, 8. Juni 2001)
Schlussfolgerungen:

Was aus den Reden der Palästinenser klar wird ist: Ihr Ziel der Vernichtung Israels ist nie aufgegeben worden. Tatsächlich sind die Botschaften der Führungen Israels und der Palästinenser an ihre jeweiligen Völker einander genau entgegen gesetzt:

Die israelische Führung sagt: Das Endstatusabkommen wird schmerzlich sein, aber wir werden es akzeptieren, weil es das Ende des Konflikts mit den Palästinensern und der arabischen Welt insgesamt beendet.

Die palästinensische Führung sagt: Das Endstatusabkommen wird schmerzlich sein, aber wir werden es akzeptieren, denn es bildet nicht das Ende des Konflikts. Es ist eine Phase in der Vernichtung Israels.

Die Worte des Knesset-Abgeordneten Abd-al Malek Dahamsche bilden die konzeptionelle Basis für die Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde:

„Wir übertreiben, wenn wir ‚Frieden’ sagen… worüber wir in Wirklichkeit reden, ist ‚Hudna’“.

Während der arabische Terror sich erholt, kehren auch die palästinensischen Medien zur alter Form zurück und ermutigen zu Terror, israelisch-arabischer Militanz und der Unterstützung des Irak

Michael Widlanski, The Media Line, Juni 2002 (nicht mehr online)

Während der einmonatigen israelischen Militäroperation in der Westbank verstummte Yassir Arafats Stimme – der Radiosender Voice of Palestine (Stimme Palästinas) – für einige Wochen, während die IDF die Palästinenser vom Senden abhielt.

Als die israelische Armee ihre Truppen von Arafats Hauptquartier abzog und Arafat selbst seinem Radio und einigen Zeitungen höchstpersönlich erlaubte, Arafats eigene Verurteilung eines einzelnen Terroranschlags (der Bombe auf dem Markt von Netanya am 19. Mai), gab es eine Spur Hoffnung, dass die Dinge sich ändern könnten.

Ein Überblick über die palästinensischen Druck- und Funkmedien der letzten zwei Wochen zeigt aber, dass Arafats staatlich kontrollierte Medien nicht in eine moderatere Phase eingetreten sind, sondern stärker zu ihren alten Verhaltensweisen zurückkehrten:

*– bei Anschlägen auf israelische Zivilisten wird ein Auge zugedrückt, aber besonders zu Anschlägen auf israelische Soldaten und „Siedler“ ermutigt;
*– eine weit gehende Unterstützung für Iraks Saddam Hussein wird angedeutet;
*– Militanz und Separatismus unter Israels arabischen Staatsbürgern wird offen unterstützt.

„Israel dehnt seinen Terror aus, der sich direkt gegen die Söhne unseres Volkes innerhalb der Grünen Grenze richtet“, erklärte Voice of Palestines Nachrichtensprecher Nizar al-Ghul zu Beginn der Sonntagmorgen-Nachrichten am 2. Juni.

Al-Ghul und seine Kollegen bei Voice of Palestine in Ramallah und dem staatlichen palästinensischen Fernsehen in Gaza haben nie den Begriff „Terror“ (Arabisch: irhaab) benutzt, um eine arabische Tat gegen einen Juden zu beschreiben. Und sie haben, wie Arafat selbst, nie diejenigen, die diese Anschläge, welcher Art auch immer, gegen Juden klar und deutlich als „Terroristen“ bezeichnet.

In den zwei untersuchten Wochen, nannten die Sender des palästinensischen Radios und Fernsehens die israelischen Aktivitäten routinemäßig „terroristisch“, „kriminell“ und „Nazi-Methoden“.

„Die Israelis haben nicht aufgehört, ihren Terror und ihre Aggression gegen die Einwohner von Nablus und dem Balata-Flüchtlingslager auszuüben“, verkündete Mohammed Sanouri am Sonntag, als er die Nachrichten von VOP verlas.

„Bei einer anderen Nazi-Aktion unterbrachen die Besatzungssoldaten eine Feier und fesselten die Hände von Bakir Najiy Alaan aus Beit Hania. Sie hielten ihn mehrere Stunden lang gefesselt“, sagte Sanoury.

„Die israelischen Soldaten verübten ihren Terrorismus gegen andere Mitglieder der Gegend“, fügte VOP-Ansager Sanoury hinzu, erzählte seinen Hörern aber nie, dass die Israelis in den letzten zwei Wochen bereits mehrere Selbstmord-Bomber in Beit Hanina und im nahen Shuefat im Norden Jerusalems gefangen nahmen.

Avi Dichter, Leiter der israelischen Gegenspionage-Organisation – gemeinhin „Shin Bet“ oder „Shabak“ genannt -, sagte einem israelischen Parlamentsausschuss, dass in den letzten drei Wochen 40 solcher Bomber verhaftet oder getötet wurden, bevor sie ihre Ziele in Israel erreichen konnten.

Sanoury, al-Ghul und andere Ansager erwähnten nie, dass Nablus und das Balata-Lager Bomben-Werkstätten für Arafats FATAH-Organisation gewesen sind, besonders für die „Brigaden der Märtyrer der Al Aksa“, die große Teile der Selbstmord-Bombenanschläge der letzten Monate gegen Israel verübt hat.

Wenn Mitglieder dieser Organisationen sich in israelischen Einkaufszentren, Supermärkten und Hotels selbst in die Luft gesprengt haben, werden sie immer noch als „shouhada“ bezeichnet – dem arabischen Wort für „Märtyrer“.

Der Akt des Selbstmord-Bombenanschlags selbst wird in den palästinensischen Funkmedien und von den von Arafat kontrollierten Zeitungen Al-Ayyam und A-Hayat al-Jadida als „amaliyya tafjiriyya“ (eine „Sprengoperation“) oder als „amaliyyat istish-haad“ (eine Operation heroischen Märtyrertums) beschrieben.

Arafat und andere Mitglieder seiner Autonomiebehörde (PA) haben formal „Terrorangriffe gegen Zivilisten auf jeder Seite“ kritisiert und deuteten damit an, dass Anschläge im Inneren der „Grünen Grenze“ Israels (der Frontlinien Israels vor 1967) „kontraproduktiv“ seien. Aber die palästinensische Führung und ihre Medien umarmen öffentlich diejenigen, die israelische Soldaten und israelische „Siedler“ töten.

In einem seltsamen Beitrag am Sonntagmorgen, der direkt nach den Nachrichten gesendet wurde, beschrieb die VOP-Reporterin Juma’a Kuneis Internet- und Computerspiele, in denen virtuelle Israelis virtuell erschossen und in die Luft gejagt werden. „Israelische und arabische ‚Hacker‘ greifen sich gegenseitig regelmäßig auf diesem Kanal an“, merkte Kuneis an. Sie bot eine Empfehlung für ein solches Internetspiel an, in dem sorgsam darauf geachtet wird, nur auf Siedler und Soldaten zu schießen, nicht auf Ziele innerhalb Israels. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Spreng-Einsätze innerhalb Israels stattfinden“, schließt Kuneis.

Israel ist allerdings ein billiges Ziel der Aufhetzung in den palästinensischen Medien, die auf Israels arabische Bürger zielt und sie offen ermutigt, eine militantere Haltung einzunehmen und separatistische Stellung zu beziehen. „Die Beziehungen der arabischen Massen in Israel sind wegen Israels rassistischer Politik in ständigem Niedergang“, verkündete Hashem Mahmid, eine arabisch-israelisches Knesset-Mitglied (MK) in einem Interview, das letzte Woche gesendet wurde.

Mahmid und andere israelisch-arabische Parlamentarier – Mohammed Baraka, Azmi Bashara und Ahmed Tibi – sind regelmäßiger Teil des palästinensischen Fernsehens und Radios geworden; sie geben Erklärungen ab, die sie nur im israelischen Funk und Fernsehen zweimal überlegen würden. „Die extremistischen, Rechtsaußen-Mitglieder des israelischen Parlaments werden nicht aufhören, bis sie alle Araber aus dem parlamentarischen Spiel hinaus geworfen haben“, behauptete Sprecher Al-Ghul, als er ein Interview mit Ahmed Tibi ankündigte, dem israelisch-arabischen MK, der auch als politischer Berater Arafats diente.

Der schnurrbärtige Tibi, der gerne die Pose des „Moderaten“ und „gegen Gewalt“ einnimmt, wenn er in israelischen Medien auftaucht, nimmt eine völlig andere Haltung ein, wenn er glaubt, dass nur die Araber zuhören. „Rund um die Welt und in den Zeitungen müssen wird die Demokratie (Israels) wegen seiner Beschränktheit und ihres angeborenen Rassismus angreifen“, sagte Tibi, dessen erster Beruf Gynäkologe war, der aber beschuldigt worden ist, in seinem Zweitberuf als Politiker noch weniger feinfühlig zu sein.

Ein israelisches Parlamentskomitee stimmte letzte Woche ab, Tibis parlamentarische Immunität einzuschränken, nachdem Tibi im letzten Jahr in mindestens vier Fällen von Raufereien israelische Polizisten oder Gerichtsdiener physisch angriff. „Zeigt mir, wer sie sind und ich sorge dafür, dass sie nie wieder auf die Straße kommen“, schrie Tibi im Komitee, als ihm gesagt wurde, dass sogar ein oder zwei arabische MKs von seinem Verhalten in Verlegenheit gebracht wurden und im Stillen darum gebeten hatten ihn zu disziplinieren. Tibi wusste, dass seine Kommentare von einem Radioreporter vor dem Raum aufgenommen wurden. „Es gibt niemanden, der mich davon abhalten kann, die Söhne unseres Volkes in Gaza und Ramallah zu besuchen“, prahlte Tibi letzte Woche im palästinensischen Radio. „Sie sind mein Volk“, sagte und bezog sich auf die Menschen in der Westbank und dem Gazastreifen, „und niemand kann mich aufhalten.“

Die wachsende Radikalisierung und palästinensische Medienprominenz israelisch-arabischer Politiker kommt zu einer Zeit, in der eine wachsende Zahl israelischer Araber an palästinensischen Terroraktionen gegen Israel teilnehmen. Der jüngste veröffentlichte Fall betrifft zwei Schwesternpaare aus den Gemeinden Arabeh und Saknin in Nordisrael; diese Fälle haben dafür gesorgt, dass es in Israel Rufe nach einer härteren Politik gegenüber militanten Arabern gibt. Das ist es, warum einige israelischer Araber im Stillen die Politik von Tibi und seinen mit-MKs nicht so gut finden. „Sein Name ist Ahmed Tibi, aber in seiner Heimatstadt Taibeh haben die Leute angefangen, in lächerlich zu machen, indem sie ihn ‚Ahmed TV‘ nennen“, sagte ein israelischer Geheimdienstler.

Die palästinensischen Staatsmedien hofieren offen die arabisch-israelischen Staatsbürger, die sie „unsere Brüder innerhalb der Grünen Grenze“ nennen oder „unsere Brüder von 1948“. Die Palästinenser benutzen den Begriff Israel nicht in Bezug auf Araber; sie deuten allgemein an, dass die israelischen Araber eines Tages umkehren und sich ihren Brüdern unter arabischer Herrschaft anschließen.

Ein anderes Gebiet arabischer Solidarität in den palästinensischen Medien ist die ständige positive Beachtung, die Iraks Saddam Hussein gegeben wird. Die Zeitungen Al-Ayyam und Al-Hayyat al-Jadida brachten beide letzte Woche Titelseiten-Geschichten in ihren Internet-Ausgaben, die Saddam unterstützten. „Zwei Märtyrer im Südirak durch Raketenangriffe der Amerikaner“, hieß die eine Schlagzeile, die den getöteten Irakern in der Schlacht gegen amerikanische und britische Flugzeuge den Status des „Märtyrers“ gaben. Eine weitere Titelgeschichte fasste die Chancen für eine Verbesserung der Stimmung zwischen dem Irak und Saudi Arabien zusammen.

Über Reden von Saddam und diplomatische Treffen zwischen irakischen Beamten und anderen arabischen Beamten wird auch immer positiv berichtet – teilweise ein Zeichen des palästinensischen Danks für die fortgesetzten irakischen Zahlungen an die Familien der palästinensischen Märtyrer, besonders der Selbstmord-Bomber, die beim Angriff auf Israelis starben.

Die Indoktrination der Palästinenser, Israel zu hassen, beginnt im palästinensischen Fernsehen sehr früh.

In den letzten zwei Wochen – vielleicht, weil wir uns im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft befinden – hat das palästinensische Fernsehen Nachmittagsfilme gebracht, die eine israelische Gräueltat einschließen, die an Fußball spielenden palästinensischen Kindern verübt wurde. In den kurzen Filmen, die zwischen 14 und 15 Uhr gesendet werden (optimierte Zeit für zusehende Kinder), entscheidet sich eine Bande israelischer Soldaten (gespielt von ägyptischen und palästinensischen Schauspielern), die 10-jährigen palästinensischen Fußball-Kinder als Zielscheiben zu benutzen. Es gibt keinen Grund für den Angriff durch die israelischen Soldaten, von denen die meisten als Kippa oder Jarmulke tragend dargestellt werden – die jüdischen Käppchen, die von religiösen Juden getragen werden.

Nachdem sie mehrere der Kinder mitten auf dem Spielfeld getötet haben, sieht man die israelischen Soldaten, wie sich lachend einander auf die Schultern schlagen, während die Kamera zu einer Nahaufnahme auf die toten palästinensischen Kinder zu fährt.

© 2002 Michael Widlanski