Während der arabische Terror sich erholt, kehren auch die palästinensischen Medien zur alter Form zurück und ermutigen zu Terror, israelisch-arabischer Militanz und der Unterstützung des Irak

Michael Widlanski, The Media Line, Juni 2002 (nicht mehr online)

Während der einmonatigen israelischen Militäroperation in der Westbank verstummte Yassir Arafats Stimme – der Radiosender Voice of Palestine (Stimme Palästinas) – für einige Wochen, während die IDF die Palästinenser vom Senden abhielt.

Als die israelische Armee ihre Truppen von Arafats Hauptquartier abzog und Arafat selbst seinem Radio und einigen Zeitungen höchstpersönlich erlaubte, Arafats eigene Verurteilung eines einzelnen Terroranschlags (der Bombe auf dem Markt von Netanya am 19. Mai), gab es eine Spur Hoffnung, dass die Dinge sich ändern könnten.

Ein Überblick über die palästinensischen Druck- und Funkmedien der letzten zwei Wochen zeigt aber, dass Arafats staatlich kontrollierte Medien nicht in eine moderatere Phase eingetreten sind, sondern stärker zu ihren alten Verhaltensweisen zurückkehrten:

*– bei Anschlägen auf israelische Zivilisten wird ein Auge zugedrückt, aber besonders zu Anschlägen auf israelische Soldaten und „Siedler“ ermutigt;
*– eine weit gehende Unterstützung für Iraks Saddam Hussein wird angedeutet;
*– Militanz und Separatismus unter Israels arabischen Staatsbürgern wird offen unterstützt.

„Israel dehnt seinen Terror aus, der sich direkt gegen die Söhne unseres Volkes innerhalb der Grünen Grenze richtet“, erklärte Voice of Palestines Nachrichtensprecher Nizar al-Ghul zu Beginn der Sonntagmorgen-Nachrichten am 2. Juni.

Al-Ghul und seine Kollegen bei Voice of Palestine in Ramallah und dem staatlichen palästinensischen Fernsehen in Gaza haben nie den Begriff „Terror“ (Arabisch: irhaab) benutzt, um eine arabische Tat gegen einen Juden zu beschreiben. Und sie haben, wie Arafat selbst, nie diejenigen, die diese Anschläge, welcher Art auch immer, gegen Juden klar und deutlich als „Terroristen“ bezeichnet.

In den zwei untersuchten Wochen, nannten die Sender des palästinensischen Radios und Fernsehens die israelischen Aktivitäten routinemäßig „terroristisch“, „kriminell“ und „Nazi-Methoden“.

„Die Israelis haben nicht aufgehört, ihren Terror und ihre Aggression gegen die Einwohner von Nablus und dem Balata-Flüchtlingslager auszuüben“, verkündete Mohammed Sanouri am Sonntag, als er die Nachrichten von VOP verlas.

„Bei einer anderen Nazi-Aktion unterbrachen die Besatzungssoldaten eine Feier und fesselten die Hände von Bakir Najiy Alaan aus Beit Hania. Sie hielten ihn mehrere Stunden lang gefesselt“, sagte Sanoury.

„Die israelischen Soldaten verübten ihren Terrorismus gegen andere Mitglieder der Gegend“, fügte VOP-Ansager Sanoury hinzu, erzählte seinen Hörern aber nie, dass die Israelis in den letzten zwei Wochen bereits mehrere Selbstmord-Bomber in Beit Hanina und im nahen Shuefat im Norden Jerusalems gefangen nahmen.

Avi Dichter, Leiter der israelischen Gegenspionage-Organisation – gemeinhin „Shin Bet“ oder „Shabak“ genannt -, sagte einem israelischen Parlamentsausschuss, dass in den letzten drei Wochen 40 solcher Bomber verhaftet oder getötet wurden, bevor sie ihre Ziele in Israel erreichen konnten.

Sanoury, al-Ghul und andere Ansager erwähnten nie, dass Nablus und das Balata-Lager Bomben-Werkstätten für Arafats FATAH-Organisation gewesen sind, besonders für die „Brigaden der Märtyrer der Al Aksa“, die große Teile der Selbstmord-Bombenanschläge der letzten Monate gegen Israel verübt hat.

Wenn Mitglieder dieser Organisationen sich in israelischen Einkaufszentren, Supermärkten und Hotels selbst in die Luft gesprengt haben, werden sie immer noch als „shouhada“ bezeichnet – dem arabischen Wort für „Märtyrer“.

Der Akt des Selbstmord-Bombenanschlags selbst wird in den palästinensischen Funkmedien und von den von Arafat kontrollierten Zeitungen Al-Ayyam und A-Hayat al-Jadida als „amaliyya tafjiriyya“ (eine „Sprengoperation“) oder als „amaliyyat istish-haad“ (eine Operation heroischen Märtyrertums) beschrieben.

Arafat und andere Mitglieder seiner Autonomiebehörde (PA) haben formal „Terrorangriffe gegen Zivilisten auf jeder Seite“ kritisiert und deuteten damit an, dass Anschläge im Inneren der „Grünen Grenze“ Israels (der Frontlinien Israels vor 1967) „kontraproduktiv“ seien. Aber die palästinensische Führung und ihre Medien umarmen öffentlich diejenigen, die israelische Soldaten und israelische „Siedler“ töten.

In einem seltsamen Beitrag am Sonntagmorgen, der direkt nach den Nachrichten gesendet wurde, beschrieb die VOP-Reporterin Juma’a Kuneis Internet- und Computerspiele, in denen virtuelle Israelis virtuell erschossen und in die Luft gejagt werden. „Israelische und arabische ‚Hacker‘ greifen sich gegenseitig regelmäßig auf diesem Kanal an“, merkte Kuneis an. Sie bot eine Empfehlung für ein solches Internetspiel an, in dem sorgsam darauf geachtet wird, nur auf Siedler und Soldaten zu schießen, nicht auf Ziele innerhalb Israels. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Spreng-Einsätze innerhalb Israels stattfinden“, schließt Kuneis.

Israel ist allerdings ein billiges Ziel der Aufhetzung in den palästinensischen Medien, die auf Israels arabische Bürger zielt und sie offen ermutigt, eine militantere Haltung einzunehmen und separatistische Stellung zu beziehen. „Die Beziehungen der arabischen Massen in Israel sind wegen Israels rassistischer Politik in ständigem Niedergang“, verkündete Hashem Mahmid, eine arabisch-israelisches Knesset-Mitglied (MK) in einem Interview, das letzte Woche gesendet wurde.

Mahmid und andere israelisch-arabische Parlamentarier – Mohammed Baraka, Azmi Bashara und Ahmed Tibi – sind regelmäßiger Teil des palästinensischen Fernsehens und Radios geworden; sie geben Erklärungen ab, die sie nur im israelischen Funk und Fernsehen zweimal überlegen würden. „Die extremistischen, Rechtsaußen-Mitglieder des israelischen Parlaments werden nicht aufhören, bis sie alle Araber aus dem parlamentarischen Spiel hinaus geworfen haben“, behauptete Sprecher Al-Ghul, als er ein Interview mit Ahmed Tibi ankündigte, dem israelisch-arabischen MK, der auch als politischer Berater Arafats diente.

Der schnurrbärtige Tibi, der gerne die Pose des „Moderaten“ und „gegen Gewalt“ einnimmt, wenn er in israelischen Medien auftaucht, nimmt eine völlig andere Haltung ein, wenn er glaubt, dass nur die Araber zuhören. „Rund um die Welt und in den Zeitungen müssen wird die Demokratie (Israels) wegen seiner Beschränktheit und ihres angeborenen Rassismus angreifen“, sagte Tibi, dessen erster Beruf Gynäkologe war, der aber beschuldigt worden ist, in seinem Zweitberuf als Politiker noch weniger feinfühlig zu sein.

Ein israelisches Parlamentskomitee stimmte letzte Woche ab, Tibis parlamentarische Immunität einzuschränken, nachdem Tibi im letzten Jahr in mindestens vier Fällen von Raufereien israelische Polizisten oder Gerichtsdiener physisch angriff. „Zeigt mir, wer sie sind und ich sorge dafür, dass sie nie wieder auf die Straße kommen“, schrie Tibi im Komitee, als ihm gesagt wurde, dass sogar ein oder zwei arabische MKs von seinem Verhalten in Verlegenheit gebracht wurden und im Stillen darum gebeten hatten ihn zu disziplinieren. Tibi wusste, dass seine Kommentare von einem Radioreporter vor dem Raum aufgenommen wurden. „Es gibt niemanden, der mich davon abhalten kann, die Söhne unseres Volkes in Gaza und Ramallah zu besuchen“, prahlte Tibi letzte Woche im palästinensischen Radio. „Sie sind mein Volk“, sagte und bezog sich auf die Menschen in der Westbank und dem Gazastreifen, „und niemand kann mich aufhalten.“

Die wachsende Radikalisierung und palästinensische Medienprominenz israelisch-arabischer Politiker kommt zu einer Zeit, in der eine wachsende Zahl israelischer Araber an palästinensischen Terroraktionen gegen Israel teilnehmen. Der jüngste veröffentlichte Fall betrifft zwei Schwesternpaare aus den Gemeinden Arabeh und Saknin in Nordisrael; diese Fälle haben dafür gesorgt, dass es in Israel Rufe nach einer härteren Politik gegenüber militanten Arabern gibt. Das ist es, warum einige israelischer Araber im Stillen die Politik von Tibi und seinen mit-MKs nicht so gut finden. „Sein Name ist Ahmed Tibi, aber in seiner Heimatstadt Taibeh haben die Leute angefangen, in lächerlich zu machen, indem sie ihn ‚Ahmed TV‘ nennen“, sagte ein israelischer Geheimdienstler.

Die palästinensischen Staatsmedien hofieren offen die arabisch-israelischen Staatsbürger, die sie „unsere Brüder innerhalb der Grünen Grenze“ nennen oder „unsere Brüder von 1948“. Die Palästinenser benutzen den Begriff Israel nicht in Bezug auf Araber; sie deuten allgemein an, dass die israelischen Araber eines Tages umkehren und sich ihren Brüdern unter arabischer Herrschaft anschließen.

Ein anderes Gebiet arabischer Solidarität in den palästinensischen Medien ist die ständige positive Beachtung, die Iraks Saddam Hussein gegeben wird. Die Zeitungen Al-Ayyam und Al-Hayyat al-Jadida brachten beide letzte Woche Titelseiten-Geschichten in ihren Internet-Ausgaben, die Saddam unterstützten. „Zwei Märtyrer im Südirak durch Raketenangriffe der Amerikaner“, hieß die eine Schlagzeile, die den getöteten Irakern in der Schlacht gegen amerikanische und britische Flugzeuge den Status des „Märtyrers“ gaben. Eine weitere Titelgeschichte fasste die Chancen für eine Verbesserung der Stimmung zwischen dem Irak und Saudi Arabien zusammen.

Über Reden von Saddam und diplomatische Treffen zwischen irakischen Beamten und anderen arabischen Beamten wird auch immer positiv berichtet – teilweise ein Zeichen des palästinensischen Danks für die fortgesetzten irakischen Zahlungen an die Familien der palästinensischen Märtyrer, besonders der Selbstmord-Bomber, die beim Angriff auf Israelis starben.

Die Indoktrination der Palästinenser, Israel zu hassen, beginnt im palästinensischen Fernsehen sehr früh.

In den letzten zwei Wochen – vielleicht, weil wir uns im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft befinden – hat das palästinensische Fernsehen Nachmittagsfilme gebracht, die eine israelische Gräueltat einschließen, die an Fußball spielenden palästinensischen Kindern verübt wurde. In den kurzen Filmen, die zwischen 14 und 15 Uhr gesendet werden (optimierte Zeit für zusehende Kinder), entscheidet sich eine Bande israelischer Soldaten (gespielt von ägyptischen und palästinensischen Schauspielern), die 10-jährigen palästinensischen Fußball-Kinder als Zielscheiben zu benutzen. Es gibt keinen Grund für den Angriff durch die israelischen Soldaten, von denen die meisten als Kippa oder Jarmulke tragend dargestellt werden – die jüdischen Käppchen, die von religiösen Juden getragen werden.

Nachdem sie mehrere der Kinder mitten auf dem Spielfeld getötet haben, sieht man die israelischen Soldaten, wie sich lachend einander auf die Schultern schlagen, während die Kamera zu einer Nahaufnahme auf die toten palästinensischen Kinder zu fährt.

© 2002 Michael Widlanski

Die PA zur Terrorwelle am 1. und 2. Dezember 2001

Eine beispiellose Terrorwelle hat Israel erschüttert. Hamas und eventuell andere Terror-Organisationen haben in Jerusalem in der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember 2001 durch zwei Selbstmord-Bomber und eine Autobombe mindestens 10 Tote und Massen von Verletzten verursacht. Am Morgen des 2.12.2001 wurde Professor Baruch Singer im Gazastreifen erschossen, vier weitere Menschen verletzt (war in unseren Medien schon keine Meldung mehr wert). Am Mittag jagte ein Selbstmord-Attentäter einen Bus in die Luft und tötete damit 16 Israelis und verletzte über 50 verletzt.
Unsere Medien melden, dass Arafat und die Autonomiebehörde das Attentat verurteilten, eine Ausgangssperre verhängten und Mitglieder der Extremistengruppen verhafteten (man achte: Mitglieder von Extremisten-Gruppen, nicht Terroristen!).
Was hat es mit den Verurteilungen der Attentate auf sich? IMRA-Direktor Aaron Lerner hat seine eigenen Ansichten dazu; Michael Widlanski, der seit Jahren die arabischen Medien beobachtet und ihre Berichterstattung sowie die Verlautbarungen der PA und Arafats untersucht, macht erstaunliche Feststellungen.

Die offizielle PA-Nachrichten-Agentur WAFA bringt (auf http://www.palestine-pmc.com/statments/stat2-12-2001.html) eine Erklärung der PA-Führung zum Anschlag in Jerusalem in Englisch:

Mit großem Zorn und Wut nahm die palästinensische Führung die Nachricht der Anschläge auf, die gestern Abend, am 1. Dezember 2001, in West-Jerusalem vorfielen und auf Zivilisten zielten und eine Reihe von Opfern hatten.
Die palästinensische Führung drückt hiermit ihre tiefe Wut, Verurteilung und Schmerz über diese Anschläge aus, deren Initiatoren besonders in dieser Zeit darauf zielen, die amerikanischen, russischen, europäischen und internationalen Friedensbemühungen zunichte zu machen. Sie fordern außerdem die palästinensische Führung, das PLO-Exekutivkomitee und das Zentralkomitee der Fatah heraus, weil sie darauf hin arbeiten, die Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Verantwortung und die palästinensischen nationalen Ziele lahm zu legen, wann immer internationale Bemühungen entstehen, die ein Ende der israelischen Besatzung bringen könnten und die Errichtung eines palästinensischen Staates mit Jerusalem als seiner Hauptstadt garantieren könnten.
Diese Anschläge, die israelische Zivilisten zum Ziel hatten, haben dem Ansehen unseres Volkes großen Schaden in der internationalen öffentlichen Meinung zugefügt, trotz der ständigen Leiden durch die Brutalität der Besatzung, des Siedlungsbaus, Ermordungen, Schließungen und Belagerungen der Vergangenheit.
Die Führung ruft die internationale Gemeinschaft weiterhin auf, ihre Aufmerksamkeit stärker auf die derzeitige Krise und blutige Auseinandersetzung zu richten und dringend internationale Beobachter in die Palästinensergebiete zu schicken.
Die Führung wird ihre Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen voll aufrecht erhalten, um die Verantwortlichen und ihre Hintermänner zu finden.
Zu Ende drückt die Führung dem israelischen Volk und den Familien der Opfer dieser schmerzlichen Tragödie ihr tiefstes Bedauern aus.

Diese Meldung wurde von der PA auch durch das Palestine Media Center (www.palestine-pmc.com) verbreitet. Michael Widlanski stellt Unterschiede der englischen zur arabischen Version fest:
* Unter anderem verwendet die arabische Meldung statt des Wortes „Anschläge“: „Explosionen“ bzw. „Operationen“
* Statt Jerusalem wird im Englischen „West-Jerusalem“ geschrieben.
* Es finden weitere Änderungen, Zusätze und Auslassungen statt.
* Der arabische Originaltext erwähnt keine „Israelis“.
* Im Original wird im letzten Absatz der Staat Israel erwähnt, im englischen Text nicht mehr.
IMRA-Kommentar:
Die Erklärung der PA gibt wichtige Einsicht in palästinensische Haltungen. Die PA ist nicht gegen den Anschlag (heplev: in Jerusalem), weil sie Anschläge ablehnen. Sie ist gegen den Anschlag, erklärt sie, weil sie schlechte PR für die PA ist. Offensichtlich ist es in Ordnung Juden zu ermorden, solange das nicht zu viel PR-Schaden anrichtet. Es ist auch wichtig zu bemerken, dass die PA nicht sagt, sie würde Maßnahmen ergreifen, um mehr Terror VORZUBEUGEN – nur, dass sie diesen Anschlag untersuchen wird, der ihnen schlechte PR verschafft. Auch die Untersuchung dieses Anschlags ist nicht besonders stark: Es wird nur gesagt, dass sie sie (die Verantwortlichen) finden wird. Als weiteren Belegt für diese Haltung sollte angemerkt werden, dass die PA Terroristen der Verletzung der Interessen des palästinensischen Volkes anklagt, nicht wegen Mord. (Dieses Verhalten wurde von Samir Rantissi, Berater des PLO-„Kabinetts“ auf Anfrage von Dr. Aaron Lerne von IMRA ausdrücklich bestätigt!)

Michael Widlanski stellt fest, dass die PA sich als Opfer darstellt

Die Stellungnahme ist deutlich darauf gerichtet, die öffentliche Meinung und die internationale Position der PA zu retten, statt die Palästinenser zu überzeugen, dass es Zeit ist, den Terror fallen zu lassen und den Konflikt mit Israel durch friedliche Mittel zu lösen.
Die Erklärung, die ursprünglich auf Arabisch um 2.30 Uhr morgens (Jerusalemer Zeit, drei Stunden nach dem Anschlag) abgegeben wurde, wurde von Israel Radios Westbank-Korrespondent „ungewöhnlich scharf“ genannt, trug aber tatsächlich einige bekannte Markenzeichen früherer „Verurteilungen“ durch die PA:

** Sie stellte sich selbst, das palästinensische Volk, als Opfer der Anschläge dar, die nicht einmal Anschläge, sondern „Explosionen“ (arabisch: infijaarat) genannt wurden.

** Sie verurteilte die Terroristen-Organisation nicht namentlich, die die Anschläge verübte, obwohl es weithin bekannt ist, dass es Hamas war, eine „oppositionelle“ islamische Organisation mit Verbindungen zur PA).

** Sie verurteilte die Anschläge („Explosionen“) als gegen palästinensische Interessen gerichtet, nicht als „barbarisch“ oder „unmenschlich“.

** Sie deutete an, dass die Anschläge wegen der weiter gehenden Verhandlungen zu einem schlechten Zeitpunkt kamen.

** Die Formulierung der arabischen Version deutet an, dass Anschläge auf andere israelische Ziele (Siedler und Soldaten) nicht verurteilt würden.

Mehr als zwei Stunden nach dem Anschlag am Sonntag auf den Bus in Haifa, in dem mehr als zehn weitere Israelis getötet wurden, gab es keine offizielle Stellungnahme der PA.
Voice of Palestine sendete am Sonntagnachmittag eine Erklärung der PA: „Die palästinensische Führung verurteilt die Explosion (!), die in einem Bus in Haifa stattfand.“
Eine Verurteilung des Mordes an Prof. Singer in Eilei Sinai fand nicht statt, weil die PA solche Anschläge (HE: gegen „Siedler“ – unabhängig, ob es ein tatsächlich in „besetzten Gebieten“ lebender Israelis ist oder nicht) unterstützt und diejenigen, die solche Anschläge verüben, als „Bewaffnete“ bezeichnet statt als „Terroristen“ oder „Kriminelle“.

PA-Kommuniqué am 3.12.2001
(In Englisch zu lesen auf: http://www.wafa.pna.net/EngText/03-12-2001/page003.htm)
Auch in diesem Statement spricht die PA wieder hauptsächlich davon, dass der palästinensischen Sache mit diesen Taten geschadet wurde und dies der Grund für die Maßnahmen der PA gegen eventuelle Täter (nicht „gegen die Terroristen“) ist. Die PA ist also nicht gegen diese Attentate, weil dabei Menschen ermordet werden, sondern weil sie der PR der Palästinenser schadet!
Und auch hier wieder der Ruf nach internationalen Beobachtern. Warum? Damit die Israelis nicht so zurückschlagen, wie es angemessen wäre? Um Schutzschilde zu haben gegen israelische Maßnahmen gegen die Terroristen?

In einem Aufruf auf http://www.wafa.pna.net/EngText/03-12-2001/page007.htm wird auch wieder die Implementierung von UN-Resolution 194 gefordert – die Rückkehr aller Flüchtlinge in das Staatsgebiet Israels (natürlich ohne gleiche Rechte für Juden).
Reaktionen auf die Anschläge:

* Ramadan Shalah, Führer des islamischen Jihad, in einem Radio-Interview in Damaskus (leider ohnd Datum):
„Das ist ein wundervoller Weg, den Ramadan zu feiern.“

* Anthony Zinni, US-Vermittler und ex-US Marineinfanterie-General:
”Der Versuch Rettungskräfte und Notarztwagen davon abzuhalten, dass sie zur Hilfe kommen können, ist das Schlimmste was man sich vorstellen kann. Das ist die niedrigste Form von Unmenschlichkeit und ich denke, es ist wichtig, dass wir zusammen stehen und dies bekämpfen.“ (Mal sehen, ob das auch bedeutet, dass die USA bzw. Herr Zinni stärkeren Druck auf Arafat ausüben und Israel weniger in Richtung unannehmbarer Konzessionen drängen.)

* Colin Powell, US-Außenminister:
„Israel hat das Recht sich zu verteidigen. Es ist nicht Amerikas Sache, Israel jetzt Ratschläge zu geben.“

* Jack Straw, Außenminister Großbritannien:
„Der PA-Vorsitzende Jassir Arafat muss mit aller Gewalt die Terrorzellen zerschlagen, die Selbstmordattentate gegen Israel ausführen.“
Und weiter: Es sei nun unerlässlich, dass die palästinensische Autonomiebehörde die Terroristen festnehme und sicher stelle, dass sie im Gefängnis bleiben.

* ZDF, 19.00-Uhr-heute-Sendung, 3.12.2001, 19.05 Uhr: Der Nahost-Korrespondent berichtet: „Wenn man die Bilder der Verhaftungen sieht, dann hat man den Eindruck, das sind Bilder für die Weltöffentlichkeit“ – also Propaganda und nicht sonderlich ernst gemeint. (Was sich auch aus Ton und Zusammenhang ergab.)

* Über die Tageszeitung „alkhalij“, Vereinigte Arabische Emirate berichtet am 3.12.2001 die syrische Presseagentur SANA (http://www.sana.org/english/headlines/3.12/capitals.htm): „Die VAE-Zeitung ‚alkhalij‘ bejubelte die Selbstmord-Operationen, die als Vergeltung für die brutalen israelischen Verbrechen gegen die Palästinenser erfolgte“.

* AP-Bericht aus den Palästinensergebieten (zitiert nach honestreporting.com-Newsletter vom 4.12.2001): Diese Woche, schilderten Berichter der Associated Press in Folge des Bus-Anschlags in Haifa, füllten hunderte von Palästinensern das Heim des Selbstmord-Attentäters und strömten auf die Straße, die meisten von ihnen, um der Familie ihre Glückwünsche zu bringen. AP berichtet weiter, dass Palästinenser im Libanon in den Straßen feierten, mit Gewehren in die Luft schossen um die Selbstmord-Anschläge zu feiern.
(Anmerkung: Als letzte Woche fünf palästinensische Jungen getötet wurden, als sie mit einer israelischen Bombe spielten, drückten – im Unterschied zu den palästinensischen Reaktionen bei eigenen Attentaten – die israelische Regierung und Offizielle der Armee ihr tiefes Bedauern und Beileid aus, begleitet von weit reichenden Aufrufen nach einer Untersuchung des Vorfalls – die auch stattgefunden hat und offen die Mängel der israelischen Aktion aufzeigte sowie mit Kritik nicht sparte.).

* Gulf Times (Qatar), zitiert nach der Jordan Times vom 5.12.2001:
„Was mit Gewalt weg genommen worden ist, kann nur mit Gewalt und durch Opfer wieder genommen werden.“
Sie nannte die Selbstmord-Attentate das „im Prozess des bewaffneten palästinensischen Kampfes Großartigste bis heute seit der Besetzung palästinensischer Territorien 1948“.

* Anthony Zinni (laut Israelnetz, 5.12.2001)
Jerusalem, 4.12.2001 – Der amerikanische Nahost-Gesandte Anthony Zinni hat nach den Attentaten am Wochenende alle Gespraeche mit Vertretern der Palaestinensischen Autonomiebehoerde (PA) abgesagt.
Angaben aus israelischen Regierungskreisen zufolge werde Zinni solange keine weiteren Treffen mit palaestinensischen Vertretern planen, bis die Autonomiebehoerde konkrete Schritte gegen Terroristen vornehme.
Persönliche Meinung:
Die PA-Führung drückt den „Familien der Opfer dieser schmerzlichen Tragödie“ ihr Bedauern aus – welcher „Tragödie“? Es ist tragisch, dass die Terroristen derart viele Opfer verursacht haben. Die Tat an sich ist keine „Tragödie“, sie ist Mord pur!
Die Stellungnahme der PA-Führung ist ein Hohn. Arafat paktiert mit den Terror-Organisationen; zur Begrüßung des neuen US-Unterhändlers Zinni wurde eine gemeinsame „Aktion“ der Fatah (Arafats PLO-Fraktion!) und Islamischer Jihad in Afula durchgeführt – zwei tote Israelis und 40 Verwundete. Die von Arafat gesteuerten PA-Medien veröffentlichen immer wieder gemeinsame Erklärungen der „nationalen und islamischen Streitkräfte“ – national bedeutet, PLO-Polizei, PFLP usw., islamisch sind die (angeblichen) Oppositionsgruppen (also die Terroristen von Hamas, Islamischer Jihad, Hisbollah,…)
In Stellungnahmen zu Attentaten wird der eigenen Bevölkerung gegenüber eine Sprache benutzt, die die Taten verharmlost. Die Attentate werden nicht verurteilt, weil die Täter Morde begehen, sondern weil sie der „palästinensischen Sache“ schaden. Höhnischer und Menschenverachtender geht es wohl kaum!
Arafats Medien glorifizieren seit langem die „Märtyrer“, die solche Attentate durchführen. Und einmal mehr wird der eigenen Bevölkerung etwas anderes gesagt als dem Westen – damit man das Kind nicht beim Namen nennen muss und die eigenen Leute nicht den Eindruck bekommen, sie sollten damit aufhören.
In Israel wurde nach den groß propagierten Verhaftungen (inklusive Fernsehbilder usw.) sofort der Verdacht laut, dass die Drehtür-Politik der Verhaftungen von Terroristen und ihrer baldigen Freilassung wieder in Gang gesetzt ist. Ich würde mich nicht darüber wundern, wenn das einträfe.
Fortsetzung des Geschehens

Israelnetz-Newsletter vom 5.12.2001:
Ein palästinensischer Sicherheitsbeamter hat am Dienstag die Freilassung aller Hamas-Aktivisten aus den Gefängnissen der Autonomiestadt Tulkarm in Samaria veranlasst.
Aufgrund der Angriffe der israelischen Armee, könne die Sicherheit der Häftlinge nicht gewährleistet werden, hieß es zur Begründung aus palästinensischen Kreisen.
Angeblich soll Arafat diesen Sicherheitsbeamten entlassen und die erneute Verhaftung der entlassenen Häftlinge angeordnet haben.
ICEJ-Nachrichten, 5.12.2001:
Erst gestern erklärte ein Polizeisprecher in Tulkarm, dass alle verhafteten „Hamas“-Mitglieder wieder freigelassen worden seien.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Mai 2017)

Sonntag, 14.05.2017:

Kann man das „Gülle-Jihad“ nennen? Abwässer aus Ramallah fließen ungeklärt nach Zentral-Israel. Modi’in Illit ist davon besonders betroffen, die Mückenplage hat zugenommen und es werden dadurch verursachte Krankheiten befürchtet. Bei meinem letzten Besuch in Beer Sheva berichteten mir Freunde, dass auch sie unter ungeklärten Abwässern aus PA-Gebieten leiden.

Friedensbereitschaft widerlegt: In Hebron haben die PA-Araber einen Terroristen zum Bürgermeister gewählt, der für den Tod von 6 Juden verantwortlich ist.

Die offiziellen PA-Medien bezeichnen den am Samstag bei einem Terror-Messeranschlag verletzten Polizisten als gewalttätigen Rassisten, der für den Angriff auf sich selbst verantwortlich sei.

Marwan Barghouti hat sich wieder aus dem Gefängnis gemeldet. Per Brief forderte er „Einheit und nationalen Ungehorsam“. Außerdem rief er zur Versöhnung zwischen Fatah und Hamas auf.

Ein ranghoher Palästinenser sagte, er „hoffe“, dass Israel den Siedlungsbau einstellen wird, wenn von den USA geführte Friedensgespräche wieder aufgenommen werden; er ging allerdings nicht so weit das zu einer Vorbedingung zu machen.

Montag, 15.05.2017:

Abbas Zaki von der PA vor PA-Sicherheitsbeamten: Ihr werdet Jerusalem befreien und die Welt beherrschten. Die Israelis sind Esel. ISIS hätte Israel angreifen müssen.

Die Gemeinsame Arabische Liste beschuldigt die Regierung, sie würde arabische Aktivisten bekämpfen. Anlass ist ein Prozess gegen sechs Mitglieder der (verbotenen) radikalmuslimischen Hasstruppe „Islamische Bewegung“, der von den arabischen Knesset-Parteien als „kollektives Schlagen gegen die israelisch-arabische Gemeinschaft“ verurteilt wird.

Dienstag, 16.05.2017:

Der von Mahmud Abbas eingesetzte Leiter eines Schulsystems ließ wissen: Juden sind Wucherer, die das Geld, die Presse und die Ressourcen kontrollieren. Israel ist ein Krebsgeschwür.

Am nördlichen Gazastreifen gibt es schwerwiegende Verschmutzung des Wassers, weil im Bereich Beit Hanoun (nördlicher Gazastreifen) ungeklärte Abwässer in ein nach Israel führendes trockenes Flussbett gepumpt werden. Die Abwässer verschmutzen das gesamte Küstengrundwassersystem.

Heckmeck:
– Moderate arabische Golfstaaten sollen bereit sein bessere Beziehungen zu Israel zu schmieden, wenn es aus ihrer Sicht beträchtliche Bemühungen Israels zum Neustart der stagnierenden Friedensgespräche mit den Palästinensern gibt. (Kommentar: Wieder ist es Israel, das etwas tun soll, nicht die Terroristen!)^

Der PA-Parlamentarier Jamal Hawil von der Fatah wurde fotografiert – als er mit einer Steinschleuder Juden bewarf. Die Fatah sind die „moderaten“ (!) Terroristen.

Nur wenige Tage vor Trumps Besuch wurde in der „Westbank“ in Tulkarm ein Platz nach Maher Yunis, einem Terroristen benannt.

Mittwoch, 17.05.2017:

Den Widerspruch werden wohl nur unsere Gutmenschen nicht erkennen wollen: Bei seinem Besuch in Indien bejubelte Mahmud Abbas die pal-arabischen Terroristen und „Märtyrer“ – und behauptete gleichzeitig, er wolle Frieden mit Israel.

Einmal mehr ließ das PA-Fernsehen ein kleines Kind ein Gedicht aufsagen, das zu Krieg aufruft.

Ein „Geistlicher“ im PA-Fernsehen: Jude verbreiten in der arabischen Welt Korruption, Prostitution und Drogen.

Donnerstag, 18.05.2017:

Statistisches: Die PA hat insgesamt 28 Schulen nach Terroristen benannt. 3 weitere PA-Schulen tragen die Namen von Nazi-Kollaborateuren.

Formelle Botschaft aus dem Gazastreifen: keine Kompromisse – es gibt keine Lösung des Konflikts ohne die „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ (natürlich nur arabischen nach Israel, nicht von Juden in die Gebiete), dazu ihre Entschädigung und dass sie „ihr“ Land zurückbekommen. Außerdem ist „Palästina“ der gesamte Bereich zwischen Jordan und Mittelmeer.

Mehrere Terrorgruppen im Gazastreifen riefen zu einem „Tag des Zorns“ in Unterstützung der Hungerstreikenden auf. Außerdem drohten sie mit Eskalation, sollten die Forderungen der Terror-Häftlinge nicht erfüllt werden. (Sollte man sich merken, wenn es die nächsten Eskalationsvorwürfe an Israel gibt.)

Freitag, 19.05.2017:

Friedensbotschaft des PA-Fernsehens: Im Kinderprogramm rezitiert ein kleines Mädchen ein Gedicht, mit dem sie behauptet die Israelis hätten Arafat ermordet.

Ein PA-Krankenwagenfahrer wurde festgenommen; er hatte gestern mit seinem Krankenwagen einen israelischen Autofahrer blockiert, der von einem Mob beinahe gelyncht wurde.

Samstag, 20.05.2017:

Ein offizieller Vertreter der PA (Saeb Erekat) tönt wieder: Ein Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem würde den „Friedensprozess“ beenden.

Arafats Hütchen-Spiel: Er verspricht Reformen, verschafft sich aber mehr Macht; er verspricht Frieden, umwirbt aber Hamas und Jihad und beruft alte Freunde in alte Positionen

Michael Widlanski, The Media Line – E-mail-Nachrichten, 5. Juni 2002

Wenn Yassir Arafat jemals seinen Job als Chef der PLO, der Fatah-Bewegung und der Autonomiebehörde aufgibt, dann – zeigen die letzten Tage – hat er eine große Zukunft als erstklassiger Hütchenspieler am Straßenrand, wo er schnelles Reden und schnelle Hände nötig sind.

In den letzten zehn Tagen hat Arafat auf drei Gebieten Versprechungen gemacht, Ernennungen durchgeführt und Gesten gezeigt:

*– Reform der palästinensischen Politik-Maschine und Entfernung der Korruption;
*– Wiederverpflichtung zum Friedensprozess mit Israel
*– und neue Gesichter in die Palästinenserführung zu bringen.

Tatsächlich aber hat der 70-jährige Führer genau das Gegenteil getan, darunter:

*– Alle wirklichen Maßnahmen für nationale oder kommunale Wahlen nach hinten zu schieben und die Verfassung einer palästinensischen Verfassung oder grundlegenden Gesetzeswerks auf unbestimmte Zeit zu vertagen;
*– schnelle Aktionen, um mögliche Rivalen rauszudrängen und noch mehr Macht in seinen eigenen Händen zu konzentrieren, indem die Anzahl der palästinensischen Sicherheitsdienste von vierzehn auf zwei bis vier zu reduzieren;
*– einen Busenfreund als Koordinator der nationalen Sicherheitskräfte einzusetzen;
*– und er drängt die islamischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer Jihad, in seine Regierung einzutreten.

„Arafat verkauft den Amerikanern und Israelis Gebrauchtwaren. Er beruft alte Freunde in alte Positionen“, behauptet Dr. Gai Bekhor, ein Experte für palästinensische Politik und das palästinensische Rechtssystem und bezieht sich dabei auf Arafats Wahl von General Abdel-Razek al-Yehyeh als Koordinator der Sicherheitskräfte. „Er (al-Yehyeh) ist bereits Koordinator, als Vermittler; er war das schon immer“, sagte Bekhor, Autor des „PLO-Lexikon“, einem biographischen „Adressbuch“ führender Palästinenser.

Bekhor merkt an, dass der 73-jährige al-Yehyeh der ehemalige Kommandeur der PLO-Streitkräfte im Exil vor den Friedensgesprächen mit Israel war. „Er ist seit Jahren an Arafats Seite gewesen und stellt für diesen keine Bedrohung dar.“

Ein weiterer Geheimdienst-Experte sagt, dass al-Yehyeh auch in den von Israel erbeuteten Dokumenten eine herausragende Stellung einnimmt; das zeigt, dass er immer über (Geld-) Transfers und die Gelder für militärische Einsätze informiert war. (Vgl. die Beiträge von The Media Line über die Dokumente aus dem Orient-Haus, die von Arafat unterschriebene Anweisungen an al-Yehyeh zeigen.)

Zusätzlich haben israelische Beamte gesagt, dass sie al-Yehyeh erwischt haben, wie er seine diplomatische Immunität für vom Irak finanzierte Waffen zwischen Teilen der palästinensisch regierten Gebiete ausnutzte.

Das ist aber nicht das einzige Zeichen, dass Arafats neue Ernennungen und Gesten nicht einzig der Verfolgung demokratischer Reformen und des Friedensprozesses dienten. „Die Palästinenser-Führung drängt die Hamas-Bewegung und den Islamischen Jihad, der neuen Regierung beizutreten“, erklärte Arafats Radio „Voice of Palestine“ am Dienstag (4. Juni). Aber die palästinensischen Zeitungen Al-Ayyam und A-Hayyat al-Jadida sagten, die beiden islamischen Terrorgruppen würden vermutlich nicht Arafats neuer Regierung beitreten, obwohl sie vermutlich einen „strategischen Dialog“ mit Arafat führen werden.

Im gleichen Zeitraum hat Arafat auch keine Befehle gegeben, die Terroroperationen seiner eigenen Fatah-Bewegung einzustellen, insbesondere nicht den Selbstmord-Einheiten, die als „Brigaden der Märtyrer von Al-Aqsa“ bekannt sind.

Gleichzeitig hat Arafat aber den ihn besuchenden Diplomaten – wie den Außenministern Deutschlands und Kanadas – erzählt, dass er sich dem Friedensprozess mit Israel neu verschrieben habe.

Die palästinensischen Staatsmedien erzählten der arabischen Zuhörerschaft heute ebenfalls, dass Arafat einen weiteren Terroristenführer, Ahmad Sa’adat, aus dem Gewahrsam in Jericho frei lassen wolle, diese aber nicht tun könne, weil er befürchtet, das Israel ihn töten wird.

Sa’adat, Kopf der PFLP, befahl letzten Oktober die Ermordung des israelischen Tourismusminister Rehavam Ze’evi, wie auch verschiedener anderer terroristischer Anschläge auf Israelis. Arafat wurde von einem Gericht in Gaza praktisch „angewiesen“ den Terrorführer Sa’adat frei zu lassen. Arafats Sprecher sagt, das sei ein weiteres Zeichen palästinensischer „Reformen“.

Der israelische Experte Bekhor sagt aber, dass dies nur ein zynischer Versuch Arafats war, zwei amerikanische diplomatische Ziele gegeneinander auszuspielen: „Reformen“, symbolisiert durch ein „unabhängiges Gericht“, gegen den Verbleib eines populären Palästinenserführers in Haft. „Zu sagen, Arafat habe zu tun, was ein Gericht ihm sagt, ist lächerlich, denn Arafat sagt den Richtern, was sie zu sagen haben“, merkt Bekhor an, der gerade ein zweites Buch über das palästinensische Rechtssystem fertig gestellt hat.

Persönliche Loyalität und nicht irgendein geschriebenes Gesetz, so sagt er, dürfte wohl die stärkste Kraft innerhalb der palästinensischen Autonomiebehörde bleiben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. April 2017)

Sonntag, 23.04.2017:

Die Zahl der Hungerstreik-Abbrecher in den israelischen Gefängnissen ist auf 186 gestiegen.

Die Fatah hat zu einem „Tag des Zorns“ gegen Israel zugunsten der Häftlinge in israelischen Gefängnissen aufgerufen. Sie drängte die PA-Araber „an allen Reibungspunkten Zusammenstöße mit den Besatzern“ zu initiieren. Außerdem soll es am Donnerstag einen Generalstreik geben. (Die PA behauptet das Gegenteil sei richtig: Den Hungerstreiken hätten sich sogar noch mehr Häftlinge angeschlossen.)

Saeb Erekat wieder: 1. hängen Frieden, Sicherheit und Stabilität von der Beendigung der israelischen Besatzung ab. (Ist das eine Drohung, dass die „Palästinenser“ für Instabilität, Unfrieden und Unsicherheit sorgen werden, wenn sie ihren Willen nicht bekommen?) Und 2. kann es keinen Palästinenserstaat ohne den Gazastreifen geben.

Montag, 24.04.2017:

Nach dem Terroranschlag Sonntag in Tel Aviv hat Israel die Einreisegenehmigungen für einige PA-Araber aufgehoben. Der Messerstecher befand sich mit einer eintägigen Genehmigung in Tel Aviv, war mit einer Gruppe dort, die daran arbeitet die Beziehungen zwischen Israelis und PA-Arabern zu verbessern.

Marwan Barghouti ist einer der Anführer des Hungerstreiks der PA-Terroristenhäftlinge. Jetzt sagen die Terroristen, sein Gesundheitszustand habe sich deutlich verschlechtert. Und stolz sind sie, dass ihr Idol medizinische Hilfe verweigert. Ein Sprecher der Gefängnisaufsicht sagt allerdings, dass keine Verschlechterung seines Gesundheitszustands erkennbar ist. Außerdem: „Wenn Barghouti sich schlecht fühlt, dann muss einfach nur mal was essen (damit es ihm besser geht).“

Dienstag, 25.04.2017:

Das für Frauensachen zuständige PA-Büro gab einen Bericht aus, in dem es heißt, dass die Gewalt gegen Frauen im Gazastreifen stark zugenommen hat. Verantwortlich dafür ist natürlich Israel, das den Strip „belagert“ und die Menschenrechte der Araber schwer verletzt. Bei den Araber in den Palästinensergebieten haben zudem – natürlich ist der Juden schuld, s.o. – die „Ehrenmorde“ stark zugenommen, so dass die UNO-Frauenorganisation sogar davon Notiz nimmt und das beklagt.

Araber zweigen im oberen Jordantal illegal Wasser ab; damit sitzen Farmen weiter südlich buchstäblich auf dem Trockenen.

Mittwoch, 26.04.2017:

Am Dienstag fand der monatliche Gang rund um den Tempelberg statt. Diesmal gab es mehr als 1.000 Teilnehmer. In den nächsten beiden Monaten wird der Gang wegen des muslimischen Fastenmonats Ramadan nicht stattfinden.

Karikatur in der offiziellen PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida am 18. April: Wässert (tränkt) das Land mit eurem Blut.

Ein feiger, hinterhältiger pal-arabischer Mörder, der lebenslänglich in einem israelischen Gefängnis einsitzt, bekam von seiner Familie in Abwesenheit eine Geburtstagsparty „geschenkt“. Das offizielle PA-Fernsehen feierte mit, nannte ihn einen Helden und „Stolz für ganz Palästina“.

Das „Nationale Komitee zur Unterstützung des palästinensischen Hungerstreiks“ hat für Donnerstag einen Generalstreik verkündet. Alle Schulen (mit Ausnahme der 12. Klassen) daran teilnehmen. Der Streik soll ermöglichen Solidaritätsaktionen mit den Terror-Häftlingen zu zeigen.

MK Talab Abu Arar (Gemeinsame Arabische Liste) nannte die Regierung „rassistisch“; sie wolle unterstütze Diskriminierung und Angriffe auf israelische Araber und wolle die arabische Bevölkerung von Beer Sheva verringern.

Die PA versuchte in einem Hotel in Jerusalem eine Veranstaltung „Palästina unter der Kultur der Hetze in Israel“ zu veranstalten. Das wurde durch den Minister für öffentliche Sicherheit verhindert.

Das Distriktgericht von Jerusalem urteilte, dass es nicht verboten ist Protestplakate am Aufgang zu Tempelberg anzubringen. Damit setzte er Tempelberg-Aktivisten wieder auf freien Fuß, die von der Polizei verhaftet worden waren, weil sie gegen unrechtmäßige polizeiliche Maßnahmen Protestplakate angebracht hatten; ein Amtsgericht hatte von den Protestierenden Kaution verlangt, um nicht weiter in Haft gehalten zu werden. Das Distriktgericht hob diesen Beschluss auf.

Donnerstag, 27.04.2017:

Prioritäten: Die PA kürzt ihren Mitarbeitern im Gazastreifen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Krise die Löhne. Gut, die werden eh für’s Nichtstun bezahlt, weil die Hamas dort die Kontrolle ausübt. Es gibt aber Nichtstuer, denen nichts gekürzt wird: die in israelischer Haft sitzenden Terroristen und ihre Familien erhalten weiter die vollen „Bezüge“.

Die PA hat Israel informiert, dass sie ab sofort nicht mehr für die Stromlieferungen in den Gazastreifen aufkommen wird. Israel zog die ca. 40 Millionen Schekel monatlich bisher von den eingezogenen Steuern ab, die an die PA überwiesen werden.

Die Zivilverwaltung hat mit dem Abriss von vier Häusern im Viertel Zeit Ra’anan in Neria in Samaria begonnen.

Am frühen Morgen gab es eine starke Explosion nahe des Flughafens von Damaskus. Dabei handelte es sich anscheinend um einen israelischen Angriff auf eine Waffenlieferung für die Hisbollah. Syrien gab an, dass der Angriff durch israelische Raketen erfolgte. Im syrischen Fernsehen wurde von „materiellem Schaden“ gesprochen, aber nichts darüber gesagt, wem die beschossene Stellung gehört. Nach Angaben von Israel HaYom hat Syrien bestätigt, dass das Ziel ein Waffenlager der Hisbollah war.

Freitag, 28.04.2017:

Statistisches: In Verteidigung des Landes Israel und vor der Staatsgründung (seit 1860) sind bisher 23.544 Soldaten gefallen. Seit dem letzten Gefallenen-Gedenktag sind 6 Soldaten und 37 IDF-Veteranen, die ihren im Kampf erhaltenen Verletzungen erlagen, hinzugekommen. Sie hinterlassen aktuell 9.157 trauernde Eltern, 4.881 Witwen von Soldaten und Sicherheitskräften, 1.843 Waisen jünger als 30 Jahre und Tausende Nachkommen im Alter von über 30 Jahren.

Mahmud Abbas hat einen Mann zum Schuldekan der PA-Schulen ernannt; dieser moderiert auch im Fernsehen. Er lehrt: Israel benutzt Sex, um Araber und Muslime zu bekämpfen. Es verbreitet weltweit Sexualwahn. „Die Juden … glauben nur an den Körpern, nicht an den Geist…. Israel hat der Welt ‚moralische Korruption‘ gegeben, den ‚Zerfall der Werte‘ und ‚die Nutzung von Drogen und Medikamenten‘.“

Der mehrfache Mörder und Terrorführer Marwan Barghouti (ist zu fünfmal lebenslänglicher Haft plus 20 weiteren Jahren verurteilt) ist der beliebteste Kandidat für den Posten des Vorsitzenden der PA.

The Jewish Press hat ein Video veröffentlicht, auf dem man sehen kann, wie eine Straße aussieht, auf der israelische Autofahrer von Arabern mit Steinen und Felsbrocken beworfen werden.

Zudem ist wieder ein Bild eines durch Steinwürfe beschädigten Autos zu sehen.

Samstag, 29.04.2017:

Einer von Mahmud Abbas‘ Ministern stellte klar: Der PA-Chef weist „entschieden zurück“, was Israel fordert – die Zahlung von „Gehältern“ an Terror-Häftlinge.

Der PA-Fernsehmoderator Imad Hamato weiß und verkündet: Israel führt einen Krieg gegen die muslimische Welt über „Sexmania“, die es weltweit verbreitet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (2. – 8. April 2017)

Sonntag, 02.04.2017:

Die Hamas bejubelt den jugendlichen Terroristen, der Samstag drei Menschen am Damaskustor mit einem Messer verletzte.

Studenten der Fatah kündigen an, dass der 17. April ein Tag des Terrors und Tötens (von Juden) sein soll. Der 17. April ist der „Tag der Gefangenen“, an dem die Fatah und andere Terrorgruppen die in Israel inhaftierten Terroristen noch einmal besonders hochleben lassen. Die Fatah ermutigt Schüler und andere PalAraber Gewalt zu verüben und „die Konfrontation mit dem Besatzer zu eskalieren“.

Die IDF trainiert gezielt das Vorgehen gegen mögliche Angriffe des IS über die Grenze nach Israel.

Die Übergänge Qalandiya und Rachel im Umfeld von Jerusalem werden für mehrere Dutzend Millionen Schekel überarbeitet und die dortigen Sicherheitsvorkehrungen verbessert. Wenn sie fertig sind, sollen mehr Personen die Übergänge nutzen können.

Montag, 03.04.2017:

Eine PA-Medienseite prahlte: Im März gab es 93 Terroranschläge gegen Israelis.

Am Sonntag zerstörten ägyptische Sicherheitskräfte zwei aus dem Gazastreifen in den Sinai führende Tunnel.

Die Schulbücher pal-arabischer Grundschulen scheinen noch radikaler zu sein als frühere Ausgaben. Sie lehren die Schüler Kanonenfutter-Märtyrer sein zu wollen und Verhandlungen (mit Israel) abzulehnen; dabei dämonisieren sie den gesamten Staat Israel und bestreiten dessen Existenz.

Mehrere Knesset-Abgeordnete haben einen Plan entwickelt um die „Gehälter“ der Terroristen in israelischen Gefängnissen von den Geldern abzuziehen, die der PA überwiesen werden.

Einige arabische Israelis haben vor, ausgerechnet am Unabhängigkeitstag und ausgerechnet am Mahnmal für gefallene Israelis aus dem Unabhängigkeitskrieg, die beim Versuch den Kibbutz Yehiam zu versorgen ermordet wurden, ihr „Nakba“-Veranstaltung abzuhalten. Es werden 25.000 Teilnehmer erwartet. Familienmitglieder der Getöteten fordern die Behörden auf der Veranstaltung die Genehmigung zu verweigern.

Letzte Woche wurde in Lod eine Schulleiterin ermordet. Die Polizei ging von einer kriminellen Tat aus. Jetzt gab der Shin Bet die Festnahme des Mörders bekannt – es war ein Terroranschlag, der Mörder (aus der Nähe von Hebron) wollte „eine Jüdin“ töten.

Mittwoch, 05.04.2017:

Eine Umfrage bei Palästinensern ergab: In überwältigender Mehrheit sind sie dagegen, dass ihr Kinder Frieden gelehrt wird.

Die israelische Polizei hat ermittelt, dass 90% der großen Buschbrände vom November durch Brandstiftung entstanden.

Die israelischen Sicherheitskräfte nahmen im Februar in Samaria einen im Ausland von der Hamas rekrutierten und in Syrien ausgebildeten Terroristen fest, bevor er seine Anweisungen (weitere Terroristen anwerben und Terroranschläge verüben) umsetzen konnte.

Donnerstag, 06.04.2017:

Die Hamas hat 5 Hinrichtungen von „Kollaborateuren“ angekündigt. Heute wurden 3 „Kollaborateure“ gehenkt, die an der Ermordung des Hamasführers Mazen Faqah am 24. März beteiligt gewesen sein sollen.

War auch nicht anders zu erwarten: Die Hamas lobte den Terroranschlag vom Morgen.

Freitag, 07.04.2017:

Ma’an berichtet, dass der oberste Staatsanwalt eine Warnung aussprach: Der Verkauf israelischer SIM-Karten ist für alle Geschäfte illegal. Und auch der Besitz einer solchen Karte ist eine Straftat. Die Geschäfte haben zwei Wochen Zeit alle israelischen SIM-Karten aus dem Sortiment zu nehmen.

Die Hamas hat schon länger nicht mehr die Treibstofflieferungen Israels für das Kraftwerk im Gazastreifen nicht bezahlt. Israel droht daher damit die Lieferungen einzustellen.

Samstag, 08.04.2017:

Nach dem US-Luftangriff auf einen syrischen Fliegerhorst hat Israel den Golan zur Flugverbotszone erklärt.

Samstag, 08.04.2017:

Nach dem US-Luftangriff auf einen syrischen Fliegerhorst hat Israel den Golan zur Flugverbotszone erklärt.

Hamas-Kinderprogramm

Hamas-Feiertagslied, von Kindern gesungen:
Gib uns unser Taschengeld, damit wir Waffen kaufen, Jihad führen können

MEMRI, Special Dispatch 3280, 7. Oktober 2010

Unten folgen Auszüge aus einem Feiertags-Videoclip, das vom Hamas-Fernsehen am 8. September 2010 ausgestrahlt wurde: „Feiertagsgewehre“, gesungen von Mohamed al-Mahdhoun und Ibrahim Scheik Khalil.
Den Clip kann man sich bei MEMRI TV ansehen. (Transkript hier.)

Kinderchor:
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Wir, mein Bruder und die Kinder des Viertels, wollen uns mit Gewehren bewaffnen.

Vater:
Meine Kinder, ich habe Angst um euch.
Dieses Spielzeug könnte eure Augen verletzen.
Meine Kinder, ich habe Angst um euch.
Dieses Spielzeug könnte eure Augen verletzen.
Denkt über ein anderes Spielzeug nach.
Ihr seid mein Augapfel, möge Allah euch beschützen.

Kind:
Vater, wir sind ein standhaftes Volk.
Diese Waffen brauchen Hände, die sie tragen.
Vater, wir sind ein standhaftes Volk.
Diese Waffen brauchen Hände, die sie tragen.
Heute spielen wir, morgen werden wir den Jihad führen.
Wie freudig wird mein Her am Tag der Rückkehr sein.

Kinderchor:
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Ich, mein Bruder und die Kinder des Viertels wollen uns mit Gewehren bewaffnen.

Vater:
Deine Worte haben mein Herz mit Freude erfüllt.
Wie glücklich die Al-Aqsa ist, Jungen wie dich zu haben.
Deine Worte haben mein Herz mit Freude erfüllt.
Wie glücklich die Al-Aqsa ist, Jungen wie dich zu haben.
Hier ist dein Taschengeld.
Geh, und kaufe dir ein Gewehr.
Schieße auf niemanden als den Feind.

Kind:
Okay, Vater. Wir haben einen fröhlichen Feiertag.
Wie freudig ist mein Herz, wenn du deine Hand in meine legst.
Okay, Vater. Wir haben einen fröhlichen Feiertag.
Wie freudig ist mein Herz, wenn du deine Hand in meine legst.
Ich behalte mein Licht für meine Lieben und mein Feuer für die Feinde.
Welch ein Glück!
Welch ein Glück!

Kinderchor:
Welch ein Glück!
Welch ein Glück!