Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.–25. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 19.11.2017:

Treffen ranghoher Vertreter von Fatah und Hamas im Gazastreifen – und sie betonen, dass „die Waffen des Widerstands“ (also der Terror) keinesfalls aus der Hand gegeben werden.

Ein Kindermagazin der PA lehrt, dass Juden mit Steinen zu bewerfen von Mohammed angeordnet wurde.

Montag, 20.11.2017:

Die israelischen Sicherheitsdienste gaben die Festnahme eines Terroristen bekannt, der vor zwei Jahren in Sha’ar Binyamin auf einen Mann einstach. Die Festnahme erfolgte in einem arabischen Dorf im Großraum Jerursalem.

Hassan Nasrallah prahlt damit, dass die Hisbollah Panzerabwehrraketen zur  Hamas in den Gazastreifen geschmuggelt haben will.

Dienstag, 21.11.2017:

Ein Knesset-Abgeordneter der Yisrael Beiteinu sagte auf einer Konferenz, dass es keine Verhandlungen mit den Palästinensern geben kann, wenn sie Israel nicht anerkennen.

Der Chef des PA-Geheimdienstes sicherte der Hamas zu, dass ihre bewaffneten Kräfte in eine zukünftige PA-Armee eingegliedert würde.

Im „arabischen Sektor“ gibt es auf halbem Weg zwischen Netanya und  Haifa sowie in Kafr Qana in Galiläa zwei neue Polizeiwachen.

Mittwoch, 22.11.2017:

Mit einem neuen Labor haben Grenzer am Gazastreifen verhindert, dass gefährliche Materialien zum Bombenbau in den Gazastreifen geschmuggelt wurden.

Donnerstag, 23.11.2017:

Es wurde bekanntgegeben, dass im September ein Hamas-Terrorist festgenommen wurde, der aus dem Gazastreifen nach Israel gelangt war. Er lieferte den Streitkräften Informationen über die Terrortunnel.

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Palästinenser zeigen Bilder aus der Zeit des Holocaust als Fotos „israelischer Massaker“

Elder of Ziyon, 14. September 2017

Tomer Ilan machte auf Facebook eine erschreckende Entdeckung:

Palästinensische Medien präsentieren fälschlich Holocaust-Bilder als Bilder aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Meine Recherchen habe Dutzende von Fällen aufgedeckt, in denen palästinensische und arabische Publikationen, darunter auch Mainstream-Zeitungen, Bilder aus den Nazi-Konzentrationslagern des Zweiten Weltkriegs veröffentlichen, die sie fälschlich als Ereignisse bezeichnen, die im Nahost-Konflikt auftraten.

Tatsächlich ist dieses Bild aus dem Gestapo-KZ Mittelbau-Dora in arabischen Medien als Beweis für israelische Massaker benutzt worden. Das Lager war nicht in erster Linie für Juden gedacht, obwohl tausende Juden, darunter Frauen und Kinder, gegen Ende des Krieges dorthin geschickt wurden und auf dem Weg viele starben und im Lager selbst verhungerten.

Al-Quds, die offizielle PA-Zeitung, sagt, dies sei ein Bild, das Kafr Qasim im Jahr 1956 zeigt. (autoübersetzter Screenshot).

Qudsn.ps sagt, das Foto sei aus Tel Zaatar im Libanon im Jahr 1976.

Karam Press, die Nachrichtenseite Shasha.ps und viele andere Internetseiten bezeichnen dieses Foto als Deir Yassin (autoübersetzter Screenshot):

Al Ghad TV sagt, es handelt sich um ein Foto aus Sabra und Shatila im Libanon:

Die schon widerliche, von palästinensischen Arabern und ihren antisemitischen Verteidigern regelmäßig betriebene Holocaust-Umkehr (bei der Juden beschuldigt werden genauso schlimm wie die Nazis zu sein) wird hier noch grotesker, weil diese Bilder den Holocaust komplett ausgelöscht und durch Palästinenser als Opfer ersetzt werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17. – 23. September 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 17.09.2017:

Die PA verkündete, dass Abbas am Mittwoch eine „wichtige Rede“ vor der UNO-Vollversammlung halten werde, die „Charakteristika der nächsten Phase definieren wird“.

Die Hamas hat angekündigt ihre Regierung im Gazastreifen aufzulösen, damit die Regierung in Ramallah ungehindert im Gazastreifen agieren kann. Außerdem soll es allgemeine Wahlen geben, über die jetzt verhandelt wird. Der UNO-Sondergesandte für den Nahost-Friedensprozess heißt den Schritt willkommen.

Montag, 18.09.2017:

Der PA-„Informationsminister“ verkündete, dass es bezüglich des „Rückkehrrechts“ der Palästinenser keine Konzessionen geben wird.

Friedenspartner Fatah: Ein Sprecher der Fatah rief die Hamas auf Israel nicht anzuerkennen; die Fatah werde das auch niemals tun. Der bewaffnete Widerstand (Terror), der Volkswiderstand (Terror) und alles andere seien auch legitim, sagte er.

Mahmud Abbas sagte, ein Treffen mit Trump sei sinnlos, solange der sich nicht der Zweistaaten-Lösung verpflichtet. Lege dieser sich nicht darauf fest, sei das „lächerlich“.

Dienstag, 19.09.2017:

Das PA-Fernsehen strahlte noch einmal eine Lüge von vor einigen Jahren aus – getarnt als „Predigt“ – nach der der ehemalige israelische Premierminister Ariel Sharon sich zum Geburtstag die Ermordung von 10 arabischen Kindern „bis zum Ende des Jahres“ wünschte. Dieser Hassprediger ist letztes Jahr von Mahmud Abbas zum Dekan des Al-Azhar-Instituts ernannt worden, das Schüler auf Studien an der Al-Azhar-Universität in Ägypten vorbereitet.

Shin Bet, Polizei und Grenzpolizei hoben eine Terrorzelle in Silwan aus, deren Mitglieder allesamt in „Ost“-Jerusalem wohnen. Acht Araber wurden festgenommen. Sie nannten sich „Geist von Silwan“.

Mahmud Abbas kündigte in New York an, dass er die Sicherheitskooperation mit Israel nicht wieder aufnehmen wird. Genauso wenig wird er die Zahlungen für die Terror-Häftlinge und ihre Familien einstellen.

Das „Sonderangebot“, illegale Waffen straffrei abgeben zu können, haben nur 3 israelische Araber wahrgenommen. Das Angebot endete heute.

Mittwoch, 20.09.2017:

Drei Araber aus Jericho und Kuseife wurden wegen zahlreicher Diebstähle landwirtschaftlicher Gerätschaften, eines Traktors und einer Viehherde festgenommen.

Was auch sonst: Mahmud Abbas, der Mann, der sich an keinerlei Recht hält, behauptet vor der UNO-Vollversammlung Israel würde sich über das Recht stellen. (Und es lasse keinen Raum für einen Staat Palästina.) Dazu forderte er von der UNO einen „Zeitrahmen“, innerhalb dessen die UNO die „Besatzung“ beenden müsse. Außerdem warnte er Israel davor aus dem Konflikt einen Religionskrieg zu machen – während die PalAraber das längst erledigt haben.
Aber was will man von einem Mann erwarten, der behauptet er habe Friedensinitiativen angenommen, während Israel sie alle abgelehnt habe – während er selbst ständig alles blockierte, was nicht 150% seinen Forderungen entspricht, die er absichtlich ständig höher schraubte?
Israels UNO-Botschafter Danny Danon hatte völlig recht, als er Abbas‘ Rede Lügen nannte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30. Juli – 5. August 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 30.07.2017:

PA-Führer Rami Hamdallah pries die Randalierer für ihren „Kampf“ zur Entfernung der Metalldetektoren am Tempelberg und nannte die PalAraber die „souveränen Herren des Landes“.

Ein israelischer Journalist berichtete, dass Mahmud Abbas und die PA den Jerusalemer Arabern Geld und andere Anreize dafür bieten zu randalieren und israelische Sicherheitskräfte gewalttätig anzugreifen. U.a. wurde allen Waqf-Beschäftigten die Geldzahlungen angeboten. Schülern arabischer Colleges in „Ost“-Jerusalem wurde u.a. die Zahlung ihrer Schulgebühren angeboten. Insgesamt soll Abbas dafür $20 Millionen bereitgestellt haben.

Ein Vertreter der (verbotenen) Islamischen Bewegung behauptete, Israel habe die Schließung des Tempelbergs genutzt, um „gefährliche Chemikalien in der Moschee zu platzieren“.

Montag, 31.07.2017:

Die IDF hat die Mauern um das Rahelgrab erhöht, nachdem PA-Araber immer wieder mit Brandsätzen und Felsbrocken warfen.

Der Abbas-Vertraute Nabil Sha’at schloss Landtausch in einer Regelung mit Israel aus; diese Idee könne nur überlegt werden, wenn Israel Palästina als Staat in den „Grenzen von 1967“ anerkennt, wobei Landtausch in Jerusalem und an anderen Orten innerhalb der Grünen Linie  ausschloss.

Der Shin Bet gab bekannt, dass am Samstag eine Frau festgenommen wurde, deren beiden Söhne vor kurzem wegen des Verdachts auf Planung eines Terroranschlags festgenommen wurden. Sie hatte Geld dabei, das für Terroraktivitäten verwendet werden sollte.

Die (verbotene) Islamische Bewegung behauptete, Israel habe auf dem Tempelberg Dokumente gestohlen. Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) dementierte das.

Nabil Sha’ath verkündete, dass die PA die zivilen Kontakte mit Israel wieder aufnehmen werde, um den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Die Sicherheitskoordination werde aber weiter auf Eis liegen.

Dienstag, 01.08.2017:

Anlässlich von Tischa B’Av, der Gedenktag für die zerstörten Tempel besuchten mehr 1.263 Juden den Tempelberg. Mehrere Hundert warteten, konnten ihn aber nicht besuchen.

Die Polizei gab bekannt, dass sie im Verlauf der letzten zwei Wochen 94 israelische Araber wegen illegalem Waffenbesitz festgenommen hat; dabei wurden Schusswaffen, Granaten, Leuchtgeschosse, Munition und Drogen konfizsiert. 2017 wurden bereits mehrere hundert Schusswaffen beschlagnahmt.

Die Hamas hat wieder etwas Grundsätzliches wissen lassen: Angegriffene Israelis sind weder Zivilisten noch unschuldig.

Nach Angaben von WAFA hat Israel 21 PalArabern den Zugang zum Bereich der Al-Aqsa-Moschee verboten.

Es gibt ein palästinensisches Musikvideo (auf Hebräisch), mit dem zur Ermordung von Juden mit Messerangriffen ermutigt wird.

Die PalAraber haben, ermutigt durch ihren Sieg in der Frage der Überwachung und Kontrolle an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau – eine neue Parole ausgegeben – sie wollen jetzt die Westmauer (Kotel, „Klagemauer“) „erobern“. Dazu verkündete WAFA bereits, dass „tausende Siedler den Platz an der Al-Buraq-Mauer schändeten, die Westmauer der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Grund dieses „Angriffs“ (was nicht erwähnt wird) war Tischa B’Av, der Tag, an dem der Zerstörung der Tempel gedacht und diese bedauert wird.

Hanin Zoabi (arabische Knesset-Abgeordnete) hat ausdrücklich gesagt, dass der „Sieg“ über Israel auf dem Tempelberg genutzt werden muss um neue Forderungen zu stellen.

Saeb Erekat geifert weiter, diesmal gegen die USA. Weil die nichts gegen die „Siedlungen“ unternehmen, würden sie Apartheid fördern und die Zweistaatenlösung verhindern.

Mittwoch, 02.08.2017:

Sommerlager der Hamas: Kinder lernen auf „zionistische Schweine“ zu schießen, weil die „das heilige Areal in Jerusalem besudeln“. So sollen sie den Tempelberg befreien.

Die Fatah hat einmal mehr ein Sommerlager nach Dalal Mughrabi benannt, die einen Terroranschlag anführte, bei dem 37 Zivilisten, darunter 12 Kinder, getötet und mehr als 70 verletzt wurden.

Abschlussfeier eines Hamas-Sommerlagers im Gazastreifen: Die Jugendlichen „stürmen“ „Sicherheitsvorkehrungen“ am Tempelberg und töten israelische Soldaten. (Transkript)

Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an hat ein Musikvideo veröffentlichte (u.a. auf YouTube, aber nur auf der arabischen Seite), mit dem eindeutig Israelis bedroht werden. (Nachdem Aussied Dave auf das Video aufmerksam machte, hat Ma’an es gelöscht und verbreitet die Lüge, sie hätten es nie genutzt, um damit Stimmung gegen Israel zu machen.)

Ein Mord aus dem Mai wurde aufgeklärt: Eine junge Israelin aus der Region Binjamin wurde von ihrem arabischen Freund getötet.

Arabische Knessetabgeordnete übten so viel Druck aus, dass arabische Ortsvorsteher ein Treffen mit Präsident Rivlin absagten.

Die Sicherheitsmauer bei Meitar (Hebron) wurde fertiggestellt. Sie ist fast 42km lang und ersetzt einen Zaun, der vor 10 Jahren errichtet worden war.

Donnerstag, 03.08.2017:

Die „Präsidentengarde“ der PA greift verbal ein und zitierte ihren Helden Yassir Arafat: Ein Volk wie das Volk Palästinas, das den Frieden mit dem Blut seiner Söhne gewässert hat, kann nur gewinnen.“ Bezogen ist das auf den „Sieg“ über Israel am Tempelberg, versehen mit dem Hinweis, dass dies nur eine Runde von weiteren gewesen sei.

Meinungsumfrage: Die meisten Israelis wie Araber glauben nicht, dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre einen Palästinenserstaat geben wird. Beide befürworten ihn mit einer knappen Mehrheit, wobei die Befürwortung bei den Israelis abnimmt, während sie bei den PA-Arabern zunimmt.

Es gibt bisher von israelischer Seite werden nicht näher erläuterte Sicherheitsgründe angeführt: 10 Spielern der Gaza-Fußballmannschaft Shabaab Rafah ist die Genehmigung zur Reise zum Fußballpokalspiel nach Hebron verweigert worden.

Friedensabkommenspartner: 2 Drittel der Abgeordneten des jordanischen Parlaments unterschrieben eine Aufforderung an die Regierung den israelischen Botschafter auszuweisen und den jordanischen Botschafter aus Israel zurückzurufen.

Der Geheimdienst Shin Bet hat einen Kanal zur Versorgung der Hamas mit (Bar-)Geld auffliegen lassen. Aus dem Gazastreifen lieferte die Terrororganisation über die Türkei Gelder nach Judäa und Samaria, wo damit Terroranschläge finanziert werden sollten. Die Ermittlungen ergaben, dass etwa $200.000 auf diese Weise geflossen sind.

Fotos der Woche: Kaddisch auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 17. Juli 2017

Die Times of Israel berichtet, dass am Sonntag eine Gruppe Juden die Situation nutzte, dass die Waqf wegen der neuen Metalldetektoren den Tempelberg sozusagen boykottierte und niemand von den sonst omnipräsenten Belästigern anwesend war. Die Gruppe sagten auf dem Tempelberg Kaddisch für die beiden ermordeten (drusischen) Polizisten.

Die arabischen Medien gingen natürlich auf die Barrikaden – und ließen genauso natürlich den Grund (Kaddisch für zwei israelische Araber) weg und „berichteten“ lediglich „jüdische Rituale“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16. – 22. Juli 2017)

Sonntag, 16.07.2017:

Der UNO-Beamte Nikolaj Mladenow (Sonderbeauftragter für den Irak) war am Freitag „geschockt“ vom Anschlag in Jerusalem und forderte, dass „alle sich gegen Terror stellen und diesen verurteilen“ sollen. Ali Abuminah, Gründer von Electronic Intifada (anitisraelisches Hetzmedium), twitterte dazu: „Einmal mehr bezeichnet dieser pro-israelische UNO-Beamte einen Angriff auf die Besatzungs-Kombattanten ‚Terror‘ und schweigt dazu, dass Besatzer Zivilisten töten.“ (Merke: PalAraber, besonders auch, wenn sie im Ausland leben, können es nicht vertragen die Wahrheit zu hören.)

Der Tempelberg ist am Nachmittag wieder geöffnet worden, mit neuen Sicherheitsmaßnahmen, u.a. Metalldetektoren an den Eingängen. Die Waqf ist empört. Das sei eine Verletzung des Status quo. Ihre Vertreter fordern die Muslime auf gegn die Maßnahmen zu protestieren, indem sie nicht auf das Plateau gehen. Muslimvertreter schimpfen, die Lage würde von Israel eskaliert. (Trotzdem beteten mehrere hundert Muslime heute auf dem Tempelberg.)

Für Juden ist der Tempelberg übrigens gesperrt. Trotzdem versuchten rechtsgerichtete Juden auf den Tempelberg zu gehen.

Die PA und Jordanien fordern vehement die Entfernung der Metalldetektoren und der Kontrollen am Tempelberg.
Außerdem strahlte die PA ein Video erneut aus, in dem Mahmud Abbas fordert, dass Juden mit Gewalt am Betreten des Tempelbergs gehindert werden.

Ein junger Araber aus Um el-Fahm kritisiert arabische Knessetabgeordnete, weil die den Terroranschlag von Freitag nicht verurteilten. Er fordert ein Ende des Terrorismus.

Heckmeck:
– Frankreichs Präsident Macron drängte Netanyahu bei dessen Staatsbesuch: Die Verhandlungen mit den Palästinensern über eine Zweistaatenlösung müssen wieder aufgenommen werden. In Bezug auf die Siedlungstätigkeit meinte er, das Völkerrecht müsse „von allen respektiert werden“.
– In einem Interview mit einer saudischen Zeitung erklärte der ehemalige Verteidigungsminister Ya’alon, dass es keine Chance auf eine dauerhafte Einigung mit der PA gibt, u.a. weil Abbas ein verantwortungsloser Führer ist

Montag, 17.07.2017:

Die Metalldetektoren an den Aufgängen zum Tempelberg-Plateau werden von einigen Muslimen in Befolgung der Aufrufe der Waqf (und der PA) befolgt, aber es gibt auch jede Menge Muslime, die sich nicht davon abhalten lassen. Die PA bestreitet dies allerdings und behauptet zudem (wie auch die offizielle Nachrichtenagentur WAFA), die Metalldetektoren seien einzig aus dem Grund installiert worden um die Gläubigen zu demütigen. (Was müssen die Pilger in Mekka sich erniedrigt fühlen, weil sie Metalldetektoren passieren müssen. Und wie sehr erniedrigen die Israelis alle Menschen, die zur Kotel/„Klagemauer“ wollen, weil sie Metalldetektoren passieren müssen…)

Die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad drohen wegen der Einschränkungen auf dem Tempelberg mit einer „Eskalation der Intifada“.

Dienstag, 18.07.2017:

Der PA-Ministerfür Jerusalem-Angelegenheiten beschuldigt Israel den Terroranschlag von Freitag auszunutzen, um nach Wegen zu suchen unter dem Tempelberg zu graben. (Einen Grund für solche angeblichen Grabungen hat er nicht angeführt.)

Die Distrikt-Gouverneurin von Ramallah und El-Bireh ehrte einen 17-jährigenTerroristen, der 3 Molotowcocktails auf Zivilisten warf und dabei erschossen wurde.

MustafaBarghouti, Kommunist und Generalsekretär Palestinian National Initiative, behauptet Israel plane seine Hegemonie über die ganze arabische Welt auszuweiten.

Immer mehr Juden nutzen die Gelegenheit und besuchen in aller Ruhe den Tempelberg während des Boykotts der Stätte durch die Waqf-Vertreter.

Mittwoch, 19.07.2017:

Rami Hamdallah von der PA warnt Israel. Die Israelis seien für die Eskalation in Jerusalem und der Al-Aqsa-Moschee verantwortlich. Er warnte vor „massiven Konsequenzen“. Er forderte die „internationale Gemeinschaft“ auf „ihrer Verantwortung nachzukommen und den israelischen Verletzungen der Al-Aqsa-Moschee ein Ende zu setzen und unserem Volk und heiligen Stätten internationalen Schutz zu geben“.

Trotz des „Verbots“ durch die Waqf kehren die Muslime in stärkeren Anzahlen auf den Tempelberg zurück.

Ein Exposé von Palestinian Media Watch beschreibt, dass die PA die Zahlungen an die Terroristen in diesem Jahr enorm erhöht hat.

Ermittlungen des Shin Beth offenbaren, dass die Terroristen vom letzten Freitag Hilfe durch Dritte hatten, die die Waffen auf den Tempelberg schmuggelten und dort versteckten.

Donnerstag, 20.07.2017:

Sicherheitskräfte nahmen 6 Einwohner von „Ost“-Jerusalem wegen Verdacht auf Beteiligung an den Krawallen auf dem Tempelberg fest; 4 weitere Personen wurden mit Molotowcocktails in der Hand erwischt und festgenommen.

Friedenspartner auf der anderen Seite des Jordan: Ein jordanischer Parlamentarier lobte den Terroristen, der 1997 7 israelische Schülerinnen ermordete; dieser sei ein Held.

Der Sicherheitszaun zu Judäa und Samaria verhinderte die Vollendung des Diebstahls eines Traktors. Die arabischen Täter stahlen das Fahrzeug in Karme Tzur und versuchten den Zaun zu durchbrechen, was ihnen aber nicht gelang. Sie gaben den Traktor auf und flohen zu Fuß weiter.

Freitag, 21. Juli 2017:

Der Mufti von Jerusalem forderte die Muslime auf in Massen zum, aber nicht auf den Tempelberg zu kommen, so nahe wie möglich daran zu beten und einen „Tag des Zorns“ zu veranstalten – ein klarer Aufruf zu Gewalt. Der Aufruf zum „Tag des Zorns“ kam von internationalen und islamischen Organisationen in Israel.
Am Freitagnachmittag waren durch die Krawalle bereits 4 Polizisten verletzt worden – die Muslime hatten Sicherheitskräfte mit Felsbrocken und Feuerwerkskörpern beworfen. Bei Krawallen in Ras al-Asmud wurden zwei Araber verletzt; einer von ihnen starb im Krankenhaus.
Die PA-Medien behaupteten gegen 17 Uhr, dass 4 Araber getötet worden seien.
Aus Ägypten kam die „hilfreiche“ Aufforderung an Israel die Eskalation einzustellen.
Derweil hat Mahmud Abbas die Kontakte zu Israel wegen der Tempelberg-Sicherheitsmaßnahmen „eingefroren“. Er habe auf allen Ebenen alle Kontakte „mit der Besatzung“ eingestellt, bis diese „die Maßnahmen gegen unser palästinensisches Volk im Allgemeinen und Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee im Besonderen“ aufhebt.
UNO-Generalsekretär Guterres verurteilte am Freitag den Tod dreier palästinensischer „Demonstranten“ und forderte eine Untersuchung. (Es bleibt abzuwarten, ob er die Ermordung dreier Israelis auch verurteilen wird…)

Ein Hamas-Anhänger war durch die Hetze der Muslime derart aufgepeitscht (er schrieb das auf Facebook und beschwerte sich, wo die anderen seien, die die Ermordung von Frauen und Kindern rächen! Es hat übrigens keine toten Frauen und Kinder gegeben…), dass er sich entschloss Juden ermorden zu gehen. In Halamisch brach er in ein Haus ein, wo er drei Menschen ermordete, die beim Sabbath-Abendessen saßen. Eine vierte Person wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Terrorist wurde durch einen Nachbarn angeschossen und schwer verletzt.
Die Hamas begrüßte die Morde und sprach von Heldentum des feigen Mörders.

Deutsche Leitmedien berichten vorwiegend davon, das jetzt nur noch Männer über 50 auf den Tempelberg dürfen…

Samstag, 22. Juli 2017:

Den Tag über fanden in Samaria Demonstrationen von Juden gegen die ungenügende Sicherheitslage statt. 7 Personen wurden festgenommen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (2. – 8. Juli 2017)

Sonntag, 02.07.2017:

Um 4 Uhr früh wurden 4 jüdische Minderjährige im Gush Etzion aus dem Bett geholt und zur Befragung festgenommen. Sie wurden im Zusammenhang mit einem Vorfall verhört, der sich vor vielen Monaten ereignete. Nach der Befragung wurden sei auf freien Fuß gesetzt.

Die Fatah gelobt, das von der IDF abgebaute Denkmal für einen Terroristen wieder herzustellen. Die DFLP kam ihr offenbar zuvor und hat das schon gemacht.

Die Polizei hat einen vierten Verdächtigen zum Mord an der Grenzpolizistin Hadas Malka festgenommen.

Am Samstag wurden 28 illegal im Land befindliche PalAraber festgenommen. Der Van, in dem sie unterwegs waren, weckte den Verdacht von Grenzpolizisten, weil er mit Shas-Stickern (der Partei der Ultraorthodoxen) ausgerechnet am Sabbat unterwegs war.

Die Knessetabgeordenten sollen nach 18 Monaten Verbot ab nächster Woche wieder den Tempelberg wieder besuchen dürfen.

Montag, 03.07.2017:

Die PA fordert, dass der israelische Generalstaatsanwalt wegen „Ermutigung zu Terrorismus“ vor Gericht gestellt wird. Er hatte es gewagt sich positiv über Bautätigkeit in den „Siedlungen“ zu äußern.

Dienstag, 04.07.2017:

Mahmud Abbas gelobt die „Gehälter“ an die Terroristen niemals zu stoppen, „selbst wenn mich das die PA-Präsidentschaft kostet“.

Die IDF hat die Erlaubnis erhalten die Häuser der Terroristen abzureißen, die die Grenzpolizistin Hadas Malka ermordeten. Die Vorbereitungen laufen.

Mittwoch, 05.07.2017:

Die PA hat einen Verantwortlichen für die Machmpelah (Patriarchenhöhle) in Hebron, den aktuellen Bürgermeister von Hebron. Der Mann hatte vor einem Jahr auf Arabisch damit geprahlt, wie er 1980 6 Juden am Sabbat abschlachtete. Das war auf Film eingefangen worden. Er gab unter Applaus seiner Hoffnung Ausdruck, dass er weitere Juden ermorden wird.

Die Hamas verkündete auf twitter, dass sie die BDS-Bewegung unterstützt. Israels Minister für innere Sicherheit antwortete darauf, dass das offenbart, dass beide Gruppen dasselbe Ziel haben (sprich: die Vernichtung Israels).

In der Region Binyamin (in Samaria) wurden 2,5 ha Frucht tragende Weinstöcke von Arabern abgeschnitten und weiter beschädigt. Die Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich seit Jahren, dass die Polizei nichts unternimmt.

Palästinensische und israelische Feuerwehrleute führten in Jenin eine gemeinsame Übung durch, wie Menschen aus Unfallfahrzeugen gerettet werden.

Hamasführer Ismail Haniyeh fordert eine palästinensische Einheitsregierung und offene Wahlen.

Mahmud Abbas hat bei seinem Besuch in Frankreich behauptet, er und seine Regierung seien zur Unterzeichnung einer Friedensvereinbarung bereit und würden nur auf eine Antwort aus Israel warten.

Donnerstag, 06.07.2017:

Eine der Hamas nahe stehende Zeitung veröffentlichte Daten zu den jüngsten Anschlägen auf Israelis. Demnach hat es in der ersten Jahreshälfte 2017 161 Anschläge gegeben, darunter 80 Fälle von Steinwürfen, 25 Stech-Anschläge, 9 mit Autos, 29 mit Schusswaffen und 39 mit Sprengsätzen. Zusätzlich gab es 365 Vorfälle, bei denen Molotowcocktails geworfen wurden sowie gewalttätige Auseinandersetzungen an mehr als 2.900 Stellen in Judäa und Samaria. (Dabei gab es 11 israelische Tote und 208 Verletzte, während die PalAraber 51 Tote melden, darunter 4 Frauen und sechs Minderjährige.

Terrorchef Ismail Haniyeh von der Hamas behauptet, dass ein „Gefangenenaustausch“ mit Israel unmittelbar bevor steht. Außerdem sagt er, die „Westbank“ bleibe ein Zentrum des Konflikts und „eine Adresse für Aufstand und Widerstand in all seinen Formen“. (Sprich: Der Terror geht weiter.)

Freitag, 07.07.2017:

Das PA-Fernsehen glorifizierte wieder einmal Terrormörder – diesmal die, die 1974 in Ma’alot 22 Schulkinder und 4 Erwachsene ermordeten. Nachdem vor kurzem ein Platz in Jenin nach dem Kopf der Mörder benannt und ein weiteres Denkmal aufgestellt wurde, benannte man jetzt noch eine Straße nach dem Terrorchef. Das Fernsehen pries zudem die Morde und die Mörder in einer Sendung.

PA-Araber versuchten bei Kedar eine illegale Siedlung zu bauen. Sicherheitskräfte beschlagnahmten Ausrüstung und zerstörten die bereits errichteten Gebäude. Beides war den Arabern von der EU geschenkt worden (eine eklatante Verletzung der Oslo-Vereinbarung).

Samstag, 08.07.2017:

Medien aus Israel und arabischen Staaten berichten übereinstimmend, dass Israel und die Hamas intensive Verhandlungen führen und kurz vor einer Einigung stehen, über die drei im Gazastreifen festgehaltene israelische Staatsbürger und die Leichen zweier Soldaten Israel übergeben werden sollen. Vermittler sind Russland, Ägypten und die Vereinen Nationen. Eine mögliche Einigung würde wohl so aussehen wie beim Austausch von Gilad Shalit.

Die Treibstofflieferungen Ägyptens in den Gazastreifen wurden heute um bis zur Hälfte gekürzt, weil die PA die Bankkonten einfror, mit denen die Lieferungen bezahlt wurden. Als wäre das noch nicht genug, kappte jemand die Stromleitungen, über die Strom aus Ägypten in den Gazastreifen geliefert werden.