PA zahlt nicht für die Heilung eines unter Krebs leidenden Kindes aus dem Gazastreifen – also bittet die Familie Israelis um Hilfe

Elder of Ziyon, 9. Dezember 2020

Mako berichtet über Ahmed Abu Halima, einen 4 Jahre alten Jungen aus dem Gazastreifen, dessen Leben von Ärzten am Schneider-Krankenhaus in Petah Tikva gerettet wurde.

Ahmed kam ursprünglich mit dem in das israelische Krankenhaus, was ein Tumor in seinem Bauchraum zu sein schien, der zu groß war um ihn zu entfernen, also wurde er für eine Chemotherapie vorbereitet. Aber innerhalb von wenigen Tagen wurde das Kind sehr krank und es wurde festgestellt, dass der Tumor massiv blutete. In einer Reihe komplexer Operationen legten die Chirurgen die vielen Blutbahnen trocken, die mit ihm verbunden waren, während Ahmdd an einen Herz-Bypass angeschlossen war.

Jetzt müssen seine Eltern Ahmeds Krankenhaus-Aufenthalt bezahlten – aber die palästinensische Autonomiebehörde weigert sich für jegliche medizinischen Behandlungen zu zahlen, die in Israel stattfinden.

Also richtete das Krankenhaus ein Konto ein, mit dem Israelis helfen können Ahmeds medizinische Kosten zu bezahlen.

Man sollte glauben, dass die Palästinenser mit all dem angeblichen Stolz, den sie haben, peinlich berührt sein würden, dass Juden für die Arztkosten eines Palästinensers zahlen. Aber Ehre ist eine sonderbare Sache – für Palästinenserführer besteht die größere Schande darin Israels zu bezahlen, dass sie helfen palästinensische Kinder zu heilen.

Das ist eine perverse Kultur.

Man muss sich jedoch fragen, wie es kommt, dass keiner der Dutzenden Millionen Dollar, die aus europäischen Ländern und NGOS einströmen, um antiisraelische Organisationen zu finanzieren, dafür verwendet wird Menschen wie Ahmed Abu Halima zu helfen.

Propalästinensisch zu sein scheint wenig damit zu tun zu haben, sich wirklich um palästinensisches Leben zu kümmern.

(Spenden können an Bank Leumi Bank 10, Branch 812, Konto 31789/72 überwiesen werden; Konto-Inhaber: Wiesenberg in Verwahrung für Ahmed Abu Halima.)

Israel führt immer noch einen Dreifronten-Krieg

Nachdenken: Die Hamas baut eifrig Tunnel aus dem Gazastreifen, die Hisbollah hat 150.000 Raketen an der Grenze angehäuft und die PA-Araber steinigen immer noch Juden. Op-Ed.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 27. Oktober 2020

Gaza-Terrortunnel (Foto: IDF-Sprecher)

Von der Sicht von meinem Balkon in Jerusalem scheint es so, als befinde sich Israel im Frieden. Aber sieht man etwas genauer hin, dann erkennt man, dass das nicht der Fall ist. Die Entwicklungen an allen dreien der Fronten Israels in den letzten Tagen erinnert uns an die Kriegsführung auf niedrigem Niveau, den arabische Kräfte weiter führen – und an die Gefahren der Zugeständnisse, die zu machen die Kritiker Israels immer fordern.

Im Süden entdeckte die israelische Armee wieder einmal einen „Terrortunnel“, der von der Stadt Khan Junis im Gazastreifen aus in israelisches Territorium reichte. Nur weil die Tunnel nicht mehr in den Schlagzeilen sind, heißt das nicht, dass sie nicht dort sind. Israel hat im Lauf der Jahre Dutzende davon zerstört oder versiegelt; aber die Hamas baut weitere.

Wann immer ich an die Tunnel denke, werde ich an das unglaubliche „mea culpa“ erinnert, von dem der frühere Friedensvermittler des US-Außenministeriums Dennis Ross vor ein paar Jahren in der Washington Post schrieb. Er erinnerte daran, dass die Israelis, als die Hamas sich in der Frühphase des Tunnelbaus befand, die Einfuhr von Baumaterial in den Gazastreifen einzuschränken begann, das für diesen Zweck verwendet werden konnte. Also schickte die Administration Obama Ross in die Region – um Israel unter Druck zu setzen.

Ross schrieb später: „Ich stritt mit israelischen Führern und Sicherheitsvertretern, sagte ihnen, sie müssten mehr Baumaterial, darunter Zement, in den Gazastreifen lassen, damit Häuser, Schulen und grundlegende Infrastruktur gebaut werden könnte. Sie entgegneten, dass die Hamas es missbrauchen würde und sie hatten recht.“

Weil die Administration Obama darauf bestand, dass der Zement nicht für militärische Zwecke verwendet werden würde, erlaubte Israel seinen Import. Das Ergebnis? Die Hamas baute „ein Labyrinth an Untergrundtunneln, Bunkern, Kommandoposten und Schutzräumen für ihre Führer, Kämpfer und Raketen“, gestand Ross ein. Sie bauten sie mit „geschätzten 600.000 Tonnen Zement“, von dem einiger „von dem in den Gazastreifen erlaubte Baumaterial abgezweigt wurde“.

Ich frage mich, ob der gerade entdeckte Tunnel von Khan Junis mit Teilen der Tonnen an Beton gebaut wurde, der Dank Ross‘ Druck in den Gazastreifen kam. Ross mag glauben, wenn er einen Artikel schreibt, in dem er einen Fehler zugibt, sei alles vergeben – aber die Israelis, die sich in der Schusslinie der Hamas befinden, müssen noch auf Jahre hinaus mit den Folgen dieses Fehlers leben.

Inzwischen endete an Israels östlicher Front ein palästinensischer Araber, der versuchte Juden zu Tode zu steinigen, selbst als Toter. Wie üblich verbreitet die palästinensische Autonomiebehörde absonderliche Behauptungen, beschuldigt israelische Soldaten den Steinewerfer zu Tode geknüppelt zu haben.

Was wir wissen: Der Terrorist, dessen Name Amer Snobar war, verließ seine Heimatstadt Yatma und fuhr mit einem Freund an eine Stelle nahe des Dorfes Turmus Aya, wo sie Felsbrocken auf vorbeifahrende israelische Autos warfen – in der Hoffnung sie würden eines der Autos dazu bringen außer Kontrolle zu geraten und einen Unfall zu haben. Da die PA das Werfen von Felsbrocken als legitim und gewaltfrei betrachtet, wird jedes israelische Vorgehen gegen arabische Steinewerfer von der PA als Mord angesehen.

Interessant ist es festzustellen, dass Yatma und Turmus Aya beide von der PA regiert werden. Israels Kritiker behaupten, arabische Steinewerfer würden verständlicherweise gegen die „Besatzung“ „Widerstand leisten“. Aber Israel hörte schon 1995 auf Yatma und Turmus Aya besetzt zu halten. Es gibt dort keine israelischen „Besatzer“. Also mussten Snobar und sein Terrorfreund PA-Gebiet verlassen, um ihr tödliches Ziel zu verfolgen.

Stellen Sie sich vor, was passiert wäre, wenn die PA-Gebiete zu einem souveränen Staat gemacht worden wären, wie es so viele Leute fordern. Snobar und sein Kumpel hätten einige Juden steinigen und dann zum Schutz nach „Palästina“ zurückfliehen können. Die israelische Armee wäre dann hilflos gewesen, sie nicht über eine international anerkannte Grenze verfolgen können.

An Israels nördlicher Front hat die Armee letzte Woche ein großes Militärmanöver durchgeführt, mit dem Krieg simuliert wurde. Der erwartete Feind war nicht Syrien oder der Libanon, sondern die Hisbollah, die sich in den letzten Jahren von einer buntgemischten Terrorgruppe in eine komplette Armee verwandelt hat.

Gestützt vom Iran hat die Hisbollah entlang der israelisch-libanesischen Grenze geschätzte 150.000 Raketen angehäuft. Die Israelis nehmen die Bedrohung ernst. Zu dem Manöver gehörten sowohl reguläre Truppen als auch Reservisten, „aus Luftwaffe, Marine und Bodentruppen sowie den Abteilungen des Geheimdienstes, aus Technologie und Logistik, Datenfernverarbeitung und Cyberverteidigung“, sagte ein Armeesprecher.

Israel stoppte 2006 sein Vorgehen gegen die Hisbollah als Reaktion auf internationale Kritik und Versprechen des UNO-Sicherheitsrats den südlichen Libanon nicht unter die Kontrolle der Terroristen kommen zu lassen. Natürlich wurden diese Versprechen nie gehalten und heute ist die Gefahr ein Mehrfaches von dem, wie sie damals war.

Beachten Sie das wiederkehrende Thema: Israel verteidigt sich, die Welt jault protestierend auf, Israel zieht sich im Tausch für Versprechen zurück und die Versprechen werden in aller Stille ad acta gelegt. Wie lange wird dieser unfassbare Kreislauf sich noch wiederholen?

Die Palästinensische Autonomiebehörde zerstört sich aus „Ehre“ weiter selbst – wird es ein Ehren-Selbstmord sein oder ein Selbstmord-Bombenanschlag?

Elder of Ziyon, 14. September 2020

Heute Morgen sagte PA-Premierminister Mohamed Schtayyeh, dass die PA-Minister darüber nachdenken Präsident Abbas einen Plan vorzulegen, ihre Beziehung zur Arabischen Liga zu „überdenken“, will der Liga sich weigerte einen Beschluss zur Verurteilung der VAE wegen deren Entscheidung zur Normalisierung der Beziehungen zu Israel zu verurteilen.

Schtayyeh sagte während seiner Rede zu Beginn des Kabinettstreffens heute, dass die Arabische Liga ein Symbol arabischer Inkompetenz geworden sei und dass Normalisierung der Beziehungen zu Israel ein Affront gegenüber der arabischen Würde ist.

Er fügte an: „Ist es für Araber möglich zu akzeptieren, in der Al-Aqsa-Moschee auch nur zu beten, während sie besetzt ist?“

Seine angebliche Sorge wegen der Politisierung des Tempelberg-Bereichs ist ein wenig scheinheilig, da es nur wenige Wochen her ist, dass der Mufti der PA, der für Mahmud Abbas arbeitet, eine Fatwa ausgab, keinen Einwohnern eines arabischen Staates, der die Beziehungen zu Israel normalisiert, den Bereich auch nur zu betreten.

„Morgen wird die arabische Friedensinitiative gekillt und die arabische Solidarität wird sterben. Daher müssen wir gemeinsam aufstehen und wir werden einen schwarzen Tag der Geschichte der arabischen Nation und eine Niederlage der Institution der Arabischen Liga erleben, die nicht länger geeint, sondern gespalten ist. Dieser Tag wird dem Kalender des palästinensischen Schmerzes und der Akte des arabischen Bruchs hinzugefügt werden“, fügte Schtayyeh an.

Jahrzehnte lang wurde jede Resolution der Palästinenser in der Arabischen Liga beschlossen, während die Araber Solidarität mit einer Sache vortäuschten, die sie zunehmend ablehnten. Schließlich beginnt die Scharade zu enden, da arabische Staaten ihre eigenen Interessen der gefälschten Solidarität der arabischen Welt vorzogen, in der die antiisraelische Sache oft die einzige Haltung war, auf die die Mitglieder der Arabischen Liga sich einigen konnten.

Statt zu sehen, dass der Wind sich gedreht hat, agiert die Palästinenserführung, als würde sie immer noch bestimmen, wie die gesamte arabische Welt zu handeln hat. Die arabische Weigerung sich blind ihrem Willen zu beugen verursacht eine Menge Wut und null Selbstreflexion.

Die palästinensische Autonomiebehörde sagt der Arabischen Liga nicht, sie solle zur Hölle fahren, aber sie beschließt sich mit der Hamas zu verbünden – der mit der Muslimbruderschaft verbundenen Gruppe, die für einen so großen Teil der arabischen Welt Anathema geworden ist und die Ägypten und Jordanien aus ihrer wohlwollenden Haltung der PA gegenüber herausdrücken will. Morgen und Freitag veranstalten PA und Hamas gemeinsame Anti-VAE-Kundgebungen und die gesamte Situation lässt sie mehr miteinander sprechen, als sie es in vielen Jahren getan haben.

Wegen ihres sehr verzerrten Ehrgefühls zerstört die PA sich selbst. Sie kann schlicht nicht begreifen, dass die Welt sich verändert hat und sie sich mit ihr ändern muss. Es gibt hier die Gelegenheit für einen Weg zum eigenen Staat, den zu nehmen sie sich weigert und damit verprellt sie die übrige arabische Welt, auf die sie sich für Unterstützung verlassen hat. Darüber hinaus wird ein Schwenk zur Hamas sie ihren Gönnern noch weiter entfremden.

Die einzige echte Frage – eine mit Auswirkungen von Leben und Tod – lautet: Werden die PA und die PLO sich entscheiden, sich ausdrücklich mit dem Iran, Hamas und dem Islamischen Jihad zu verbünden und zum Terrorismus als Hauptstrategie zurückkehren? Sie wollen immer noch die Beziehungen zu europäischen Mächten beibehalten, die die arabische Welt als ihre Haupthelden abgelöst haben. Aber die Hamas und andere Terrorgruppen betrachten sie als Gelegenheit zum „bewaffnetem Widerstand“ zurückzukehren, ein Schritt, auf den Iran und dessen Vertreter Hisbollah aktiv drängen.

Die Palästinenser schießen sich weiter ins Knie

Elder of Ziyon, 18. August 2020

Die Palästinenser reagieren weiter auf die Vereinbarung zwischen Israel und den VAE auf die für sie schlimmstmögliche Weise.

Der Mufti von Jerusalem gab eine Fatwa aus, in der es hieß, den Einwohnern der VAE sei es „vom Gesetz verboten“ die Al-Aqsa zu besuchen. VAE-Einwohner werden das natürlich ignorieren – sie sind nicht an seine Fatwas gebunden. Wenn er glaubt, das werde sie dazu bringen die Palästinenser zu unterstützen, dann ist er nicht sonderlich helle.

Gleichermaßen sagte der palästinensische Premierminister Mohammed Schtayyeh, dass die Palästinenser die Dubai Expo boykottieren wird, die für den 21. Oktober geplant ist.

Die Hauptwaffe, die die Palästinenser haben, ist Propaganda und in diesen zwei Fällen verspielen sie die Chance ihre Geschichte einem eingenommenem arabischen Publikum zu erzählen. Und in beiden Fällen erreichen sie mit ihren angeblich prinzipienfesten Einstellungen nichts.

Es ist eine wunderbare Möglichkeit sicherzustellen, dass sie niemals einen Staat bekommen.

Wussten Sie, dass es eine Palästinian Airlines gibt – mit 140 Beschäftigten in den Büchern?

David Lange, Israellycool, 14. Juli 2020

Der palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassam Eid bemerkte während seiner Recherchen zu den Ausgaben der palästinensischen Autonomiebehörde etwas Seltsames.


Bei meinen aktuellen Recherchen stellte ich fest, dass 140 Beschäftigte der Palestinian Airlnes immer noch monatliche Gehälter von der PA bekommen.
Kann mir jemand sagten, wohin die Palestinian Airlines fliegt?

Mir war nicht bewusst, dass es eine Palestinian Airlines gibt, aber andererseits wusste ich auch nicht, dass es eine palästinensische Raumfahrtagentur gibt. Beides klingt so plausibel wie das palästinensische Museum.

Aber ob ihr mir glaubt oder nicht, es gibt eine palästinensische Fluggesellschaft – und ich meine damit nicht Mahmud Abbas‘ $50 Millionen teuren Privatjet.

Die Airline kann ihre Wurzeln zur Interimsvereinbarung über die Westbank den Gazastreifen zurückverfolgen, die von Israel und den Palästinensern 1995 im norwegischen Oslo unterzeichnet wurde. Unter dem einfachen Namen „Oslo II-Abkommen“ einer gemeinsamen Vereinbarung der beiden Länder sollten Japan, Marokko, Ägypten, Saudi-Arabien, Spanien und Deutschland übereinkommen den Bau des Hauptflughafens im Gazastreifen zu finanzieren.

Der Flughafen sollte mit einem Terminal ausgerüstet werden, das 700.000 Passagiere im Jahr abfertigen kann, eine 3.000m lange Landebahn bekommen, einen Kontrollturm und Navigationsausrüstung. Die Pläne sahen vor, dass der Flughafen im Südende des Gazastreifens gebaut wird; die Anflüge und Abflüge sollten direkt von und nach Ägypten erfolgen und israelischen Luftraum komplett meiden.

Sobald ein kommerzieller Flughafen eingerichtet war, machte die PA mit einem Plan weiter für das umkämpfte Land eine nationale Fluggesellschaft zu gründen. Die Airline wurde 1995 mit finanzieller Unterstützung aus den Niederlanden und Saudi-Arabien offiziell angekündigt; die Gönner spendeten zwei Fokker 50 und eine Boeing 727 als Hilfe für den Beginn des Betriebs.

Die neu gebildete Palestinian Airlines sollte sich der Arab Air Carriers Organization anschließen, die Einführung in die Allianz 1999 erfolgen. Während die Airline 1997 offiziell den Betrieb aufnahm, wurden rasch Limits festgestellt, wohin sie fliegen konnte. Der Yassir Arafat International Airport im Gazastreifen war noch immer im Bau, weshalb die Airline den Dienst von den ägyptischen Städten Port Said und Arish nach Jiddah in Saudi-Arabien und Amman in Jordanien aufnahm.

Sobald die Heimat der Airline im Gazastreifen fertiggestellt war, wurden alle Operationen auf den neuen Flughafen verlegt. Palestinian Airlines  expandierte rasch und bot Dienste in weitere Länder an, darunter die Türkei, Bahrain, Qatar, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Airline erhielt auch eine Iljuschin Il-62, die bei ihren Expansionsplänen helfen sollte.

Während die Airline expandierte, war sie nicht völlig ohne israelische Einschränkungen. Unter der Oslo II-Vereinbarung hatte Israel das Recht den Flugplan des Flughafens einzuschränken, was regelmäßig dafür sorgte, dass der Flughafen nachts geschlossen war. Auch die Sicherheit des Flughafens wurde von der israelischen Regierung verwaltet, denn diese befürchtete, dass die Palästinenser wegen der wirtschaftlichen Instabilität des Gazastreifens bei der Sicherheit nachlässig würden.

Leider hat sich das Oslo II-Abkommen im Lauf der Zeit abgeschwächt und die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern führte in den frühen 2000-ern zum Ausbruch der zweiten Intifada. Palestinian Airlines war gezwungen den Betrieb einzustellen, während Israel und Palästina ihren Konflikt eskalierten.

Weil sie befürchteten, dass die Palästinenser den Yassir Arafat-Flughafen für den Schmuggel von Waffen in den Gazastreifen nutzen würden, machte Israel ihn zu einem Primärziel, zerstörte 2001 sowohl das Radar als auch den Kontrollturm, bevor die Landebahn 2002 von Bulldozern aufgerissen wurde. Neben seinen Schmuggel-Befürchtungen behauptete Israel auch, dass der Abriss eine Reaktion auf einen palästinensischen Überfall war, bei dem vier israelische Soldaten getötet wurden.

Ohne Heimatflughafen in Palästina floh die Staatsairline zurück über die Grenze und begann erneut Operationen am Internationalen Flughafen El-Arisch in Ägypten. Palästinenser nach Arisch zu schaffen, war allerdings ein Kampf, da die ägyptischen Sicherheitskräfte bis zu einem Tag brauchen konnten, um die Reisenden bei Ein- wie Ausreise abzufertigen. Im Versuch die Dinge zu erleichtern, besetzte die Airline weiter die Ticketschalter am Yassir Arafat-Flughafen mit Personal; man hoffte innerhalb des Gazastreifens Tickets an Passagiere zu verkaufen und ihr Flugerlebnis zu vereinfachen.

Mit diesen Einschränkungen und der Operation der Fluglinie fast 50km von Zuhause auf der anderen Seite einer internationalen Grenze trocknete die Kundschaft für Palestinian Airlines aus. Die Airline entfernte die Boeing 727 und die Iljuschin Il-62 aus ihrer Flotte, bevor sie 2005 den Betrieb ganz einstellte. Die PA hielt an den zwei Fokker 50 fest und verleaste sie an andere Fluggesellschaften während sie auf eine Chance wartete den Betrieb wieder aufzunehmen.

Diese Chance sollte schließlich 2012 kommen, als die Airline ankündigte, sie würde mit ihren Fokker 50 und einem Routennetz den Dienst wieder aufnehmen, das wieder die Basis in Arisch hatte und Flüge nach Kairo, Amman und Jiddah anbot. Aber wie ihre früheren Erfahrungen in Arisch war Palästina zu stark benachteiligt, als dass es von seiner Airline Gebrauch machen konnte.

Die Airline sollte weniger als zwei Jahre durchhalten, bevor sie den Betrieb wieder einstellte. Die PA kehrte zum Verleasen ihrer Fokker 50 zurück, derzeit ist Niger Airlines die Heimat der beiden Flugzeuge. Obwohl sie derzeit keine Flüge anbietet, ist die Airline immer noch aktives Mitglied von ICAO, IATA und der Arab Air Carriers Organization.

Während Palästina hofft wieder eine fliegende Airline zu haben, ist die Aussicht nach Hause in den Gazastreifen zu kommen immer düsterer. Der Flughafen erhielt in den letzten Jahren weitere Schäden, wobei Terminal und Vorfeldbereich 2014 von der israelischen Luftwaffe heftig bombardiert wurden. Weil die Erholungsversuche in Ägypten sich als zu teuer für die Airline erwiesen haben, ist Palestinian Airlines derzeit eine nationale Fluggesellschaft ohne Zuhause, ohne Betrieb und ohne klare Zukunft.

Aber mit 140 Beschäftigten. Klingt plausibel.

Die PA verhindert weiter, dass Gazaner benötigte medizinische Hilfe erhalten. „Propalästinensische Gruppen“ schweigen.

Elder of Ziyon, 3. Juli 2020

Aus dem Bericht der OCHA-OPT der UNO zu den letzten zwei Wochen im Juni:

Ein acht Monate alter Junge, der eine Operation am Herzen in einem israelischen Krankenhaus benötigte, konnte den Gazastreifen nicht verlassen und starb am 18. Juni. Seit dem 21. Mai hat die PA keine Anträge für Ausreisegenehmigungen aus dem Gazastreifen angenommen oder an die israelischen Behörden weitergeleitet; das ist eine Reaktion auf Israels Plan Teile der Westbank zu annektieren. Seitdem schafften es nur ein paar wenige Patienten, die zu medizinischer Behandlung in der Westbank oder Israel überwiesen wurden, es mit Hilfe von NGOs oder internationalen Organisationen geschafft den Gazastreifen zu verlassen.

Nicht nur die palästinensische Autonomiebehörde hat diese medizinischen Transfers gestoppt, das tun auch palästinensische NGOs – die NGOs, die die UNO anführt, sind israelische NGOs!

Wie es immer der Fall ist, sorgen sich Israel und die Israelis mehr um palästinensisches Leben als es die Palästinenser tun. Die PLO und die PA wie die Fatah und Hamas sind begierig darauf ihre eigenen Leute nebulösen „Prinzipen“ zu opfern, in diesem Fall dem „Prinzip“ nicht mit Juden zureden um palästinensisches Leben zu retten.

Die Welt bleibt von dieser Grausamkeit unberührt, die Palästinenser ihrem eigenen Volk gegenüber zeigt, weil das falsch Narrativ des die Palästinenser hassenden Israel zu stark ist, als dass erlaubt wird Gegenbeispiele zu verbreiten.

Abbas-Berater preist Nazi-Kollaborateur als „Vorbildcharakter” – ehemaliger Mufti von Palästina Haddsch Amin Al-Husseini

Nan Jacques Zilberdik/Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 12. Juli 2019

Der bekannte Nazi-Kollaborateur, der ehemalige Mufti von Palästina Haddsch Amin al-Husseini, wurde von Abbas‘ Berater für religiöse Angelegenheiten und islamische Beziehungen, Mahmud al-Habbasch, offen geehrt.

Im Zweiten Weltkrieg zog Al-Husseini nach Berlin, wo er mit Hitler zusammenarbeitete und die Kriegsanstrengungen der Nazis aktiv unterstützte. Al-Husseini stand auf Jugoslawiens Liste der gesuchten Kriegsverbrecher und war verantwortlich für eine muslimische SS-Division, die tausende Serben und Kroaten ermordete. Als die Nazis anboten einige jüdische Kinder freizulassen, bekämpfte al-Husseini ihre Freilassung und als Resultat davon wurden 5.000 Kinder in die Gaskammern geschickt.

Amin al-Husseini bei einem Treffen mit Hitler (Dezember 1941)

Diese Woche, zum Jahrestag seines Todes, postete Abbas‘ Berater ein Foto Al-Husseinis und pries ihn als „Vorbildcharakter“:

Text des Eintrags: „An diesem Tag, dem 4. Juli 1974, starb der große palästinensische nationale Führer, der [ehemalige] Mufti Palästinas und Leiter des Arabischen Hohen Komitees, Haddsch Amin Al-Husseini – der viele Jahren lang den palästinensischen Kmapf gegen die britische und israelische Besatzung führte. Unsere Führer sind unsere Vorbilder.“
[Facebookseite von Mahmud Al-Habbasch, 4. Juli 2019; Hervorhebung hinzugefügt]

Al-HAbbaschgs Lob ist allerdings kein Einzelfall. Die PA hat mindestens eine Schule nach dem Nazi-Kollaborateur benannt – die Amin Al-Husseini-Grundschule in El-Bireh; der aktuelle PA-Mufti hat seinen Vorgänger mit dem Niederlegen eines Kranzes an seinem Grab geehrte und die Nationalen Sicherheitskräfte der PA haben auf Facebook auf Al-Husseini aufmerksam gemacht.