Natürlich ist die Stürmung der Grenze zu Israel ein Kriegsakt. Fragen Sie doch einfach Ägypten, Jordanien, den Libanon – und die Hamas

Elder of Ziyon, 11. Juni 2018

Syrer nähern sich 2011 der israelischen Grenze.

Der aktuelle „Große Marsch der Rückkehr“ ist nicht der erste Versuch von Palästinensern nach Israel „zurückzukehren“, indem sie vorgeben friedlich durch die israelische Grenze zu marschieren.

2011 gab es zwei ähnliche Demonstrationen bzw. Versuche, im Mai und im Juni zum Nakba-Tag und zum Naksa-Tag. Araber palästinensischer Herkunft versuchten aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten sowie dem Gazastreifen und der Westbank nach Israel zu gehen.

In den meisten Fällen wurden die Demonstranten nicht von Israel aufgehalten, sondern von der Polizei und den Armeen der Gastgeberländer und Territorien – oft mit Gewalt.

Am 15. Mai schoss die libanesische Armee auf die Demonstranten und tötete zehn von ihnen.

Die ägyptische Armee stoppte alle Buse mit Demonstranten, bevor diese sich der Grenze nähern konnten und in Jordanien wurden Dutzende verletzt, als die jordanischen Sicherheitskräfte die Demonstranten davon abhielten sich der Grenze mit Israel zu nähern.

Wenn das friedliche Proteste waren, warum hätten die Gastgeberländer dann bereit sein sollen Gewalt einzusetzen, um die eigenen Bürger davon abzuhalten sich israelischem Territorium zu nähern?

Der Grund lautet: Jeder weiß, dass ohne Erlaubnis eine Grenze zu überschreiben ein Kriegsakt ist, kein Protest. Die Länder wollten die Möglichkeit vermeiden einen Krieg mit Israel anzufangen (mit der Ausnahme Syriens, das die Demonstrationen ermöglicht hatte, um die Welt vom Beginn des syrischen Aufstands abzulenken).

Während der Demonstrationen am 5. Juni hießt sogar die Hamas die Protestler davon ab sich der Gaza-Grenze zu nähern, indem sie Checkpoints errichtete und diejenigen festnahm, die versuchten sie zu umgehen.

Damals gaben die USA eine Erklärung aus, die die offensichtliche Wahrheit verkündete. „Wir rufen alle Seiten auf Zurückhaltung zu üben. Provokatives Handeln wie dieses sollte vermieden werden. Israel hat wie jeder andere souveräne Staat das Recht sich zu verteidigen.“

Bemerkenswert ist ebenfalls, dass Israel 2018 genau dieselben Methoden einsetzte wie 2011 um die Demonstranten aufzuhalten: Es warnte sie, setzte Tränengas ein und schoss auf ihre Beine, wenn die anderen Methoden nichts fruchteten. Es gab keine Verurteilungen seitens der internationalen Gemeinschaft und wie wir gesehen haben, versuchten sogar der Libanon und Jordanien und Ägypten – und die Hamas – die Proteste zu stoppen, wenn nötig mit Gewalt.

Die internationale Reaktion auf die aktuelle Welle der gewalttätigen Krawalle ist Scheinheiligkeit hoch drei.

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Die Welt will Israel an die Kehle

Würde den 30.000 Palästinensern erlaubt über die Grenze zu kommen, dann hätten wir statt toter Terroristen tote Israelis. Wäre die Welt dann zufriedener?

Giulio Meotti, Israel National News, 3. April 2018

All die Heuchler der Welt gehen Israel jetzt an die Kehle.

Der Satrap Erdoğan, der die Kurden abschlachtet, der in Afrin einmarschiert, der Christen verfolgt und Zypern besetzt hält, hat den Nerv Israel des „Terrorismus im Gazastreifen“ zu beschuldigen. Mindestens 289 und wahrscheinlich mehr als 500 Menschen sind getötet worden, seit die Türkei ihren Jihad gegen Afrin begann und Erdoğan erlaubt es sich Israel Lektionen in Ethik zu erteilen.

Aber auf dieselbe perverse Art hat Erdoğan recht: Diejenigen, die die türkische Invasion und die Massaker in Afrin nicht verurteilten, brauchten keine zwei Minuten, um aus Israel den Nazi an der Grenze zum Gazastreifen zu machen, weil es sich verteidigte. In der UNO würde Israel, gäbe es nicht die Amerikaner mit dem Veto gegen die Resolution, wie die Nazis in Nürnberg belangt werden. Der UNO-Sicherheitsrat traf sich Freitagabend „dringlich“, trotz amerikanischer und israelischer Aufforderungen das Treffen wegen des Pessach-Seders zu verschieben. Sie haben es sehr eilig, wenn es darum geht Israel zu diffamieren, aber langsam wie Faultiere, wenn es um Syrien, Nordkorea, den Iran geht.

Derweil fordert die EU mit Federica Mogherini, die nichts zu den Toten und zur Folter und den Verhafteten im Iran gesagt hat, eine „unabhängige Ermittlung“ zum Gazastreifen, ohne die Verbrechen der Hamas zu erwähnen. Die Palästinenser hätten stattdessen versuchen sollen die Grenzen der Türkei, Ägyptens, des Iran oder Syriens zu durchbrechen. Statt 16 hätte es 3.000 Tote gegeben. Und allesamt Zivilisten. Heuchler!

Dann sagte Papst Franz in seiner Rede vor dem Segen Urbi et Orbi: „Das Heilige Land ist verwundet durch offenen Konflikt, der die Wehrlosen nicht verschont.“

Es ist richtig wegen der Verluste an Leben im Gazastreifen zu klagen. Aber es wäre nur richtig gewesen, hätte er die Hamas-Terroristen daran erinnert sich an der Seite der „Wehrlosen“ zu stehen. Der „Marsch“ der Hamas gegen Israel war so wehrlos wie es Gazas Islamistenführer Sinwr sagte: „Wir werden die Lebern der Israelis essen.“ Die Lebern… Diejenigen, die Israel verleumden, ohne den Terrorismus zu verurteilen, der die Juden seit 70 Jahren ins Meer werfen will, akzeptieren in der Terror-Choreographie eine Rolle, die von denen angelegt wurde, die „die Lebern der Israelis essen“ wollen.

Würde den 30.000 Palästinensern erlaubt über die Grenze zu kommen, dann hätten wir statt toter Terroristen tote Israelis. Wäre die Welt dann zufriedener?

Die Mainstream-Medien haben furchtbare und lächerliche Lügen geschrieben, die von „Schlachtung“ und „Massaker“ reden. Innerhalb von Stunden wurde Israel auf Grundlage von Fälschungen und Vorurteilen, die wie ein Fieber wirken, gelyncht, vor Gericht gestellt und zum Galgen der öffentlichen Meinung verurteilt, zum großen Teil wegen des Fernsehens und des Zeitungen.

Heute schäme ich mich für meinen Berufsstand.

Israel hat das Recht Gewalt einzusetzen, um seine Bürger und Grenzen vor Terroristen zu schützen.

Die Hamas tötete hunderte unbewaffneter israelischer Zivilisten.

Die Hamas hat tausende Raketen auf israelische Städte geschossen.

Die Hamas hat in zehn Jahren drei Kriege gegen Israel losgetreten.

Die Hamas hat den Gazastreifen in ein Afghanistan am Mittelmeer verwandelt.

Das ist der Grund, weshalb Europa die Hamas auf die Terrorliste gesetzt hat. Israel hat das Recht auf die Seeblockade des Gazastreifens und seine Grenzen  zu versiegeln und sich gegen die zu verteidigen, die den jüdischen Staat vernichten wollen.

Im letzten Jahr nutzen palästinensische Terroristen Tunnel, um nach Israel einzudringen und Soldaten und Zivilisten zu töten. Die meisten Teilnehmer an den gestrigen Zusammenstößen waren Frauen und Kinder, menschliche Schutzschilde, aber alle Opfer waren Männer im Alter von 18 bis 20 und waren direkt in Terrorismus involviert.

Was hätten westliche Länder gemacht, hätte ISIS eine solche Demonstration in Calais oder Melilla organisiert, den schwächsten Grenzen Frankreichs und Spaniens? Hamas und ISIS sind Kinder desselben islamistischen Bösen. Beide nutzen Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Statt i die Schule zu gehen müssen sie an die Grenzen marschieren. Statt Infrastruktur haben sie Tunnel und Raketen. Es gibt im Gazastreifen seit 2005 keine „Besatzung“. Aber die Hamas will alles, Aschkelon, Jaffa, Jerusalem. Das ist der Grund, weshalb sie die israelische Grenze mit Märschen und Tunneln durchbrechen wollen.

Überall auf der Welt protestieren Menschen mit Schildern und Parolen. Im Gazastreifen tun sie es mit Molotowcocktails und Gewehren. Aber sie werden nicht den Erfolg haben. Israels Fähigkeit „auszuhalten“ ist einzigartig in der Welt. Welcher andere demokratische und westliche Staat würde an Israels Stelle standhalten? Keiner.

Steinemangel in der Westbank – Jugendliche fragen sich: Was werden wir jetzt werfen?

The Mideast Beast, 25. März 2018

Ein ernster Mangel an „Wurfsteinen“ in der Westbank hat in den letzten Wochen zu Panik geführt. Unter Anführung natürlicher Erosion als Ursache – Jahrzehnte des Steinewerfens durch Teenager, die in der Schule sein sollten – haben die PA-Behörden in mehreren Städten und Orten quer durch die Westbank den Notstand ausgerufen, weshalb die IDF und die internationale Gemeinschaft fragt: Was werden sie demnächst werfen?

Gegenüber dem MidEast Beast sagte der 12-jährige Usman Abu Rahman: „Ohne Steine zum Werfen bin ich noch deprimierter als sonst schon. Steine auf die Juden zu werfen machte mich glücklich. Jetzt habe ich keine Ausrede mehr den Matheunterricht zu schwänzen. Aber wir sind hartnäckig. Ich weiß, dass wir bald etwas anderes finden werden.“

Angesichts von Steinhaufen direkt außerhalb der Westbank auf israelischem Territorium haben die geschäftstüchtigen Teenager Khaled und Bilal al-Rayyis eine Internet-Serie gestartet, die sie „Ja, aber was werden wir werfen?“ nennen. Darin wechseln sie sich damit ab vielseitige Gegenstände auf IDF-Soldaten zu werfen, darunter Holzstöcke, Haufen nassen Sandes und sogar Barbie-Puppen.

Nach einem Kommentar zum Thema gefragt, gab sich Premierminister Benjamin Netanyahu bedacht optimistisch: „Wir werden keinen der Checkpoints abschaffen, um das Leid der palästinensischen Steinewerfer zu lindern. Aber vielleicht wird dieser Konflikt ohne Steine endlich enden. Sehen Sie? Ich bin optimistisch.“

Arafat’s Suicide Factory

Daniel Pipes, The New York Post, 9. Dezember 2001

Indem er seinen eigenen Krieg gegen den Terrorismus erklärte, unternahm Premierminister Ariel Sharon letzte Woche einen überraschenden Schritt. Er sagte, dass Yassir Arafat, der palästinensische Führer, „verantwortlich ist für alles, was hier passiert“, ein Verweis auf den Angriff von vier Selbstmord-Operationen, die gerade 26 tote Israelis und rund 200 Verwundete hinterließ.

Worauf man vernünftigerweise fragen möchte: Warum Arafat verantwortlich machen?

Niemand macht Präsident Bush für die Katastrophe vom 11. September verantwortlich – oder andere Politiker für den Terrorismus, der in ihrer Amtszeit stattfindet. Warum sollte es bei Arafat anders sein? Ist Sharon nicht unfair?

Schauen wir uns die Beweise an.

Jede Untersuchung palästinensischer Selbstmord-Anschläge – und besonders Nasra Hassans bemerkenswerter Bericht in einer der letzten Ausgaben des „New Yorker“ – stellt fest, dass diese nicht einfach so spontan geschehen, sondern aus einer großen und hoch entwickelten Infrastruktur heraus kommen.

Diese Infrastruktur hat einen Grund: normale Menschen zum Sterben bereit zu machen. Weil islamisches Recht Selbstmord verbietet, kann keine selbstmordgefährdete Person dafür rekrutiert werden eine solche Mission durchzuführen. Stattdessen ist es (perverserweise) nötig, nur jemanden loszuschicken, der nicht selbstmordgefährdet ist.

Der Islamische Jihad, der wie Hamas Selbstmord-Mörder ausbildet, erklärt: „Wir nehmen keine depressiven Leute. Wenn es nur eine Minimal-Chance von 1 zu 1000 gäbe, dass eine Person selbstmordgefährdet wäre, würden wir ihm nicht erlauben, sich zum Märtyrer zu machen. Um ein Märtyrer-Bomber zu sein, musst du leben wollen.“ Dieselbe befremdliche Logik gilt für Hamas, die jeden ablehnt, „der Selbstmord begeht, weil er die Welt hasst“.

Gesunde Individuen davon zu überzeugen sich selbst in die Luft zu jagen, ist offenbar nicht leicht, sondern bedarf Ideen und Institutionen. Der Prozess beginnt damit, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihrer Bevölkerung zwei Dinge einimpft, womit sie bei den Kindern beginnt: einen Hass auf die Juden und eine Liebe zum Tod. Lehrpläne, Ferienlager, Fernseh-Programme und religiöse Indoktrination stellen die Israelis in nazi-ähnlicher Manier dar, als Untermenschen, die getötet werden dürfen und verwerfen dann den Selbsterhaltungstrieb, indem sie beindruckbaren jungen Menschen erzählen, dass ihr Leben zu opfern das ehrenhafteste aller Ziele sei.

Das System funktioniert: Hassan berichtet, dass „Horden junger Männer“ danach verlangen, in ihre eigene Vernichtung geschickt zu werden. Hamas und Islamischer Jihad haben in den Moscheen einen Auswahlprozess eingerichtet, wo „ein bemerkenswert fanatische Jugendliche“, vorbereitet auf ihr Märtyrertum, von Klerikern aufmerksam registriert werden, die sie für die Auswahl empfehlen.

Diejenigen, die es schaffen, beginnen ein langwieriges, streng beaufsichtigtes und diszipliniertes Ausbildung in spirituellen Studien und militärähnlichem Training. Dieses Können wird gelehrt, um die Selbstmord-Aktionen als eine Möglichkeit zu sehen, „die Tür zum Paradies“ für sich und die Familie zu sehen. „Ich liebe das Märtyrertum“, sagt ein solcher „lebender Märtyrer“.

Kurz vor dem Anschlag führen die Männer besondere fromme Vorbereitungen aus (Waschungen, saubere Kleidung, ein gemeinschaftliches Gebet). Ihre Tode werden von Hamas oder Islamischem Jihad durch eine instrumentalisierte Beerdigungsfeier („als wäre es eine Hochzeit“, beschreibt es Hassan) und die Verteilung von Videokassetten mit einer Erklärung aus dem Grab gefeiert. Die Organisation, die das sponsert, stellt sicher, dass die Familie [des „Märtyrers“] soziale Ehren und finanzielle Belohnungen erhält.

Diese Fakten sagen uns dreierlei: Selbstmord-Attentäter des militanten Islam werden nicht geboren, sondern geschaffen. Wie die vier gleichzeitigen Selbstmord-Flugzeugentführungen am 11. September resultierten die vier fast gleichzeitigen Selbstmord-Anschläge letzte Woche in Israel aus einer langfristigen Planung durch erfahrene Organisationen. Sie können nicht heimlich agieren, sondern bedürfen der Erlaubnis einer regierenden Obrigkeit, entweder der Taliban oder der PA.

All dies führt zu der Schlussfolgerung, dass Sharon Recht hatte, als er Arafat für den Schlag der Selbstmord-Attentate auf Israelis verantwortlich machte.

Dies hat umgekehrt eine Folge für den Krieg gegen den Terrorismus. Mindestens genauso wie in Afghanistan muss das amerikanische Ziel sein, die Selbstmord-Fabrik in den Palästinenser-Gebieten zu schließen.

Und während es wunderbar gelegen käme, wenn Yassir Arafat diese Aufgabe übertragen werden könnte, so sind die Chancen dafür, dass er das tut in etwa so groß wie die der Taliban, Al Qaida abzustoßen – mit anderen Worten: „gleich null“. Arafat ist seit fast vier Jahrzehnten im Geschäft des Ermordens von Israelis tätig; er verdient nicht noch eine weitere Chance.

Glücklicherweise ist in diesem Fall – anders als in anderen Teilen der Welt, wo Amerikaner den Kampf gegen den Terrorismus auf eigene Faust führen müssen – ein Verbündeter, Israel, bereit und willens, den Terrorismus selbst zu bekämpfen. Die Zeit ist reif, sie dazu anzuspornen.

Die heftigen Reaktionen auf Israels Selbstverteidigung sind pure Heuchelei

Jonathan S. Tobin, Jewish World Review, 5. April 2002

Nach der letzten Runde der palästinensisch-arabischen Terrorangriffe auf Israel stellt sich im Bewusstsein der meisten Juden rund um die Welt eine Frage, deren Beantwortung uns unter den Fingern brennt. Nach 18 Monaten des Terrorkriegs des palästinensischen Führers Yassir Arafat wundern wir uns: Wie viel jüdisches Blut muss noch vergossen werden, damit die Welt verlangt, dass die Mörder gestoppt werden?
Wie viele Massaker an Juden, die sich auf Passah-Sederfeiern befinden, jüdischen Müttern und Kindern, die Pizza essen, jüdischen Teenagern in eine Diskothek oder jüdischen Café-Gästen müssen noch geschehen, bevor die internationalen Medien, die europäischen Staaten und andere Sympathisanten der palästinensischen Sache beginnen, sich auf die Leiden der Opfer zu konzentrieren, statt auf die der Verbrecher?

Sind hunderte unschuldige tote Israelis genug?

Die Antwort ist eindeutig: Nein. Denn die Welt richtet ihre Proteste in der Nachfolge der Passah-Massaker der letzten Woche nicht gegen Arafat und seine terroristischen Verbündeten, sondern gegen die israelische Armee, die versucht, die Mörder in ihren Lagern in den palästinensischen Städten auszurotten.

Müssen wir warten, bis die Zahl der jüdischen Leichen in die Tausende geht?

Das sind keine frivolen oder rhetorischen Fragen. Denn wenn die Antwort auf unsere Frage unklar ist, dann müssen wir das so verstehen, dass trotz all des endlosen Geredes und der verbrauchten Tinte über den Holocaust sich in den letzten 60 Jahren einige Dinge nicht geändert haben.

Wenn die Welt, nach all den Lippenbekenntnissen zur Erinnerung an die sechs Millionen jüdischen Märtyrer und Helden, die im Holocaust zugrunde gingen, Israel erzählen kann, dass seine Menschen nicht schützenswert sind und dass es Zugeständnisse an die terroristischen Mörder als Lösegeld für die Leben derer, die noch nicht ermordet wurden, machen muss, dann sind die Gedenkfeiern zur Shoah vergeblich. Es stimmt, dass die palästinensischen Araber in dem Konflikt gelitten haben und dass dieses schlecht geführte Volk weiterhin leidet. Aber es muss wiederholt werden, dass der derzeitige Konflikt ein Krieg ist, zu dem sich Arafat selbst entschlossen hatte, nachdem er das großzügige israelische Friedensangebot in Camp David im Juli 2000 ablehnte. Und sein Volk umarmte ihn für diese Entscheidung, als es statt dessen den Frieden mit Israel hätte wählen können.

Es sind die Palästinenser, die sich entschieden einen Terrorkrieg mit dem Ziel der Zerstörung Israels dem Frieden vorzuziehen sei. Selbst jetzt, nachdem diese selbst zugefügten Wunden so viele arabische Leben gekostet haben, ist das Verlagen Israel anzugreifen zu groß, als dass es ihnen erlaubte, einen Waffenstillstand zu unterschreiben.

Aber viel zu viele Schaulustige – ob nun ignorante Journalisten, naive „Friedensaktivisten“ oder pro-arabische Propagandisten – interessieren sich nicht für die arabische Kampagne zur Zerstörung Israels und den Terrorismus, der sich gegen israelisch Unschuldige richtet.

Sie schauen, aber sie sehen nichts. Sie hören, aber sie hören nicht zu.

Keine noch so große Beweislast, dass Arafat und die palästinensische Autonomiebehörde sind tief in die Selbstmord-Anschläge und andere terroristische Akte gegen Israelis verstrickt sind, überzeugt sie.

Erklärungen Arafats und der Autonomiebehörde, die klar machen, dass ihr einziges wirkliches Ziel die Zerstörung des Staates Israel ist, werden routiniert ignoriert. Die Voraussetzung, dass es einen Unterschied zwischen der PA und ihren fundamentalistischen Hamas-Verbündeten gibt, hat sich in Luft aufgelöst. Aber ihre mörderischen Attacken auf Israel haben doch tatsächlich heftige Reaktionen gegen Israel produziert statt eine Welle der Sympathie.

Die „ausgeglichene“ Berichterstattung in vielen amerikanischen Zeitungen, die atemlosen Berichte der Fernsehkorrespondenten oder die offen pro-arabische europäische Presse machen alle deutlich, dass eine Menge Leute die Mythen akzeptiert haben, dass die israelische „Unterdrückung“ und „Besatzung“ der Palästinenser genauso schlecht, wenn nicht schlimmer als der arabische Terrorismus sind.

Dabei spielt es keine Rolle, dass diese „Besatzung“ hätte beendet werden können, wären die Palästinenser Willens gewesen, einer Friedensvereinbarung zuzustimmen. Der Anblick von Juden, die bewaffnet in Selbstverteidigung gegen das Abschlachten ihrer Landsleute aufstehen, ist für die empfindlichen Sensibilitäten der Welt immer noch zu viel.

Mehr noch: Obwohl palästinensisch-arabische Selbstmord-Attentäter bei dem, was als Passah-Massaker in die Geschichte eingeht, haufenweise tote Juden zurück ließen, sind die meisten Berichte und Kommentare über die Lage nicht an den jüdischen Opfern interessiert, sondern konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf das Missgeschick des Volkes, das die Bomber hinaus geschickt hat, um so viele Juden wie möglich zu töten und zu verstümmeln.

Just zu dem Zeitpunkt, an dem Israel am stärksten unter dem palästinensischen Terrorismus zu der Ablehnung des Friedens zu leiden hat, wird es von seinen Kritikern und „Freunden“ heftigst unter Feuer genommen, die denken, dass mehr Zugeständnisse es vor sich selbst retten werden.

Präsident Bush steht unter enormem internationalen und inländischem Druck, von seiner Unterstützung der israelischen Selbstverteidigung gegen den Terrorismus abzugehen. Was aber diese Kritiker wirklich sagen, wenn sie Bush wegen seines „Nichtstuns“ kritisieren, ist, dass der Präsident einschreiten und Israel unter Druck setzen sollte, den palästinensischen Forderungen nachzugeben und damit die Terroristen für ihre Gewaltkampagne zu belohnen.

Hört auf mit den Krokodilstränen

In dieser Woche der Trauer, die Yom Hashoah vor an ging – dem Tag der Erinnerung an die sechs Millionen ermordeten Juden, der am 9. April begangen wird – können wir denen, die Israel zum Sündenbock machen und dem jüdischen Leiden gleichgültig gegenüber stehen, nur sagen:

Tut uns die leeren Phrasen der Sympathie für die europäischen Juden, die vor sechs Jahrzehnten von Tätern des Bösen getötet wurden, nicht mehr an, wenn ihr kein Mitgefühl für ihre Nachkommen in Israel habt, deren Blut heute vergossen wird.

Wenn ihr bereit seid, den leben israelischen Staat zu opfern um die palästinensischen Begierden zu befriedigen oder ihm das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen, wenn seine Bevölkerung geschlachtet wird, dann erspart uns die Krokodilstränen für die von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordeten Juden und , denn niemand kümmerte sich genug, um die Mörder aufzuhalten.

So gesehen ist es ein Zufall, dass der Anstieg des Antisemitismus in Europa – durch die jüdischen Einrichtungen in Belgien und Frankreich belegt, die letzte Woche abgebrannt und verwüstet wurden – zu einer Zeit geschieht, in der der gegen Israel gerichtete arabische Hass von genau diesen Ländern toleriert wird.

Die Schreie der Gefallenen in Israel dürfen durch die Amerikaner – Juden wie Nichtjuden – nicht unbeantwortet bleiben.

Das Werben um weibliche Terroristen

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 9. Oktober 2003 (Sonderbericht in der Jerusalem Post)

Einführung:
Letzte Woche wurden 19 Israelis von einer weiblichen palästinensischen Selbstmord-Terroristin getötet. Während die Medien wiederholt Überraschung über palästinensische Frauen als Selbstmord-Bomber ausdrückten, hat PMW dokumentiert, dass die PA in ihrer Werbung und Glorifizierung von Selbstmord-Terrorismus regulär auf Frauen ausgerichtet hat. Im folgenden Artikel, veröffentlicht in der Jerusalem Post vom Freitag, verfolgt PMW-Direktor Itamar Marcus die Geschichte der PA-Werbung um weibliche Selbstmord-Terroristen.

Text für die Jerusalem Post:

Die Helden einer Gesellschaft zu beobachten bietet Einsicht in deren Natur und Werte. Daher ist es erschreckend zu beobachten, wie die Palästinensische Autonomie diejenigen, die Juden umbringen einschließlich der weiblichen Terroristen –, in Helden und nachahmenswerte Beispiele verwandelt, besonders für Kinder.

Unmittelbar nach dem ersten Selbstmordanschlag durch eine Frau, Wafa Idris, am 27. Januar 2002, unternahm die PA eine öffentliche Indoktrinations-Kampagne bei ihren Frauen, damit diese sich als potenzielle Selbstmordbomber betrachten. Die Selbstmordbomberin Hanady Jaradat, die letzte Woche 19 Menschen ermordete [heplev: die Zahl ist inzwischen auf 20 gestiegen], ist ein Ergebnis dieser Indoktrination.

Unmittelbar nach dem Anschlag von Idris machten die offiziellen Strukturen der PA aus ihr eine Heldin und ihren Mord zu einer Tat, die nachgeahmt werden sollte. Innerhalb von Tagen veranstaltete die PA eine Demonstration zu ihren Ehren; junge Mädchen trugen Poster mit dem Bild von Idris und den Worten: „Die Fatah-Bewegung… rühmt mit großem Stolz die heldenhafte Märtyrerin Wafa Idris.“ [Al-Ayyam, 1. Februar 2002]

Innerhalb von Tagen erschienen in allen PA-Medien von Frauen geschriebene Artikel: „Raviha Diyav von der Palestinian Women Union betonte, dass die Teilnahme von Idris an dem Anschlag die Entschlossenheit der palästinensischen Frauen zeigt, als volle Partner an der Seite ihrer Brüder am nationalen Kampf teilzunehmen.“ (Al-Ayyam, 1. Februar 2002)

Die PA, als sie sah, dass Frauen weitaus einfacher die durch die israelischen Sicherheitsmaßnahmen durchschlüpfen konnten, schuf sofort ein Rahmenwerk für die Terror-Aktivität von Frauen: „Das Ziel dieser Brigade ist es, Angriffe auf die israelische Heimatfront durchzuführen. Die Truppe ist als Brigade zu Ehren der Märtyrerin Wafa Idris benannt worden.“ (Al-Quds, 1. März 2002)

Das von der PA kontrollierte Palestinian Television schloss sich sofort der Werbeaktion an. Es begann ein Musik-Video auszustrahlen, in dem eine Frau zu Hintergrundszenen mit extremer Gewalt sang; diese Frau wird plötzlich von einer bloßen Sängerin in eine Kriegerin verwandelt, die eine Kampfuniform trägt und von ihrem Wunsch singt, ebenfalls als Märtyrerin zu fallen: „Du wirst nicht gerettet, oh Zionist, vor dem Vulkan der Steine meines Landes. Ich werde sogar gerne als Märtyrerin fallen.“ (PA-TV, 10. März 2002)

Ein Konzert zur Ehre von Idris ist wiederholt gesendet worden, so noch am 24. Juli diesen Sommers. Das ist konstante Erinnerung – Wafa ist die palästinensische Heldin: „Meine Schwester Wafa … du hast das Märtyrertum gewählt, im Tod hast du unserem Willen Leben gebracht.“

All das führte zu einer Reihe meist erfolgloser Selbstmord-Attentate durch Frauen und schließlich zum Bombenanschlag durch Ayat al-Akhras in Jerusalem. Al-Akhras ist ein 17-jähriges Mädchen, unter dessen Opfer sich ein Mädchen im Teenager-Alter befindet.

Die PA machte dann aus diesen beiden erfolgreichen Mörderinnen ein Symbol für andere Mädchen. PA-Sommerlager für Mädchen wurden im letzten wie in diesem Jahr nach Idris und Akhras benannt. Das ist besonders Besorgnis erregend, da es für Kinder natürlich ist, dass sie andere Teenager, die geehrt werden, als Vorbild betrachten.

Idris ist so populär geworden, dass sogar Dinge, die nichts mit Terror zu tun haben, nun in ihrem Namen erscheinen: „Die Shabiba-Studentenvereinigung, die ‚Märtyrerin Wafa Idris-Zelle’ an der Offenen al-Quds Universität, feierte den Abschluss eines Kurses über Demokratie und Menschenrechte.“ (Al-Hayat al-Jadida, 11. August 2003)

Wichtig zu wissen ist, dass genauso, wie die PA den Selbstmord-Anschlag von Hanady Jaradat in der letzten Woche verurteilte, sie auch den Anschlag von Idris in Englisch verurteilte, während sie sie auf Arabischin eine Heldin verwandelte: „Die palästinensische Führung verurteilte am Sonntag scharf den Selbstmordanschlag, der in Westjerusalem statt fand…“ (WAFA, 27. Januar 2002)

Es ist traurig, dass diese Kampagne, aus Selbstmordbombern Vorbilder zu machen, Erfolg hat. In einem Interview nach den ersten beiden Selbstmord-Anschlägen durch Frauen diskutierten junge Mädchen im Fernsehen nicht die Bereitschaft, solche Gräueltaten zu begehen, sondern nur das Alter, in dem das getan werden sollte; die [19-jährige] Sabrine: „Es ist wahr, dass wir wegen der Kinder traurig sind, die starben, aber gleichzeitig müssen wir froh sein, denn die Schahide gehen ins Paradies. Ayat al-Akhras war 17, als sie sich sprengte. Ein Mädchen von 17 Jahren weiß sehr gut, was sie tut.“

Fernseh-Moderator: „Sabrine, bist du dafür oder dagegen?“

Sabrine: „Natürlich unterstütze ich die Sprengungen, das ist unser Recht. Vielleicht wird uns niemand mit uns fühlen, wenn man hört, dass Kinder sich in die Luft sprengen, aber das, das ist Heldentum.“

Moderator: „Sabrine, ist es selbstverständlich, dass Ayat al-Akhras sich sprengte?“

Sabrine: „Natürlich ist das selbstverständlich…“

Die [11-jährige] Walla: „Was sie über Ayat al-Akhras sagte – dass es ihr Recht war – da hat sie recht, dass sie es unterstützt… Ayat war ein Mädchen von 17 Jahren. Sie hätte mehr lernen können – ihre Ausbildung beenden. Dann, wenn keine Jungs mehr übrig sind und nachdem sie ihre Ausbildung beendet hat, kann sie Operationen ausführen.“ (PA-TV)

Auf der Grundlage des Handelns der PA in der Vergangenheit – und nicht auf ihren leeren Verurteilungen – wird die Terroristin und Mörderin Hanady Jaradat in die Ränge von Idris und Akhras eingereiht und Teil des PA-Lexikons der zu ehrenden Mörder, bewundert und nachgeahmt werden. Sie wird ein neues Vorbild für die kleine Walla und Sabrine werden. Und wir werden bald von Hanady Jaradat-Sommerlagern für Mädchen hören und dem neuen Hanady Jaradat-Kurs in Demokratie und Menschenrechten.