Palästinenser versuchen das Josefgrab niederzubrennen – zweimal. Aber bezeichnet sie nicht als antisemitisch

Elder of Ziyon, 27. Dezember 2021

Das Josefgrab im frühen 20. Jahrhundert

Palästinensische Medien berichten:

Am Freitagabend verhinderten Sicherheitskräfte, dass wütende Jugendliche das Josefgrab in der Stadt Nablus in der nördlichen besetzten Westbank abbrannten.

Lokale Quellen berichteten, dass nachts ein Wutmarsch vor dem Flüchtlingslager Balata östlich von Nablus begann; die Teilnehmer waren dutzende junge Männer, die in Richtung des Josefgrabs im Raum Balata al-Balad marschierten; sie wollten es als Reaktion auf die eskalierenden Angriffe durch Siedler niederbrennen.

Die Quellen erklärten, dass Verstärkungen der Sicherheitskräfte am Josefgrab ankamen und sich darum verteilten; damit verhinderten sie, dass der Marsch ihm nahe kam und Konfrontationen brachen zwischen ihnen und dem Marsch-Teilnehmern aus.

Nach Angaben von Khaled Abu Toameh gab es in den letzten Tagen zwei solcher Versuche.

Zum zweiten Mal innerhalb der letzten Tage versuchten Palästinenser das Josefgrab in Brand zu setzen. PA-Sicherheitskräfte schossen Tränengas, um die Angreifer zu zerstreuen.

Versuch eine jüdische heilige Stätte niederzubrennen? Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Al-Jazira zitiert den PA-Offiziellen Ghassan Dahglas, der buchstäblich dafür bezahlt wird über Juden in den Gebieten zu lügen und dem die großen Medien auch noch glauben. Er behauptet, dass Juden das Josefgrab erst in den letzten Jahren schufen!

Ghassan Dahglas, der für die Siedlungsakte in der nördlichen Westbank zuständig ist, bestätigt, dass der Ort „eine Pilgerstätte ist, kein Grab und nicht für Josef, den Propheten Gottes, Friede sei mit ihm, wie die Besatzung behauptet.“

Dahglas bestreitet, dass es überhaupt ein Grab ist und sagt, dass die Israelis 2011 mit auf LKW geladenen großen Steinen kamen und diese dort aufstellten und später behaupteten, es handele sich um ein Grab und er sagt Al-Jazira Net: „Dies ist von Palästinensern dokumentiert“, und fügt hinzu: „All dies wird ihren Kindern gelehrt, um es für zukünftige Generationen zu erhalten und die gefälschte Geschichte zu übernehmen.“

Er bezeichnet Juden als Lügner und Diebe, die behaupten eine muslimische Stätte gehöre ihnen? Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Es gibt natürlich Zweifel, ob dies die tatsächliche Stelle von Josefs Grab ist, aber sie wird mindestens seit dem 5. Jahrhundert als solche identifiziert. Hier ist ein Bericht von John Mills aus dem Jahr 1864 über die Stätte

Es gibt nichts Bemerkenswertes an dem aktuellen Gebäude. Es wird von einer üblich gebauten Steinmauer umgeben, 2 Meter hoch und 78 Zentimeter dick, innen verputzt mit Mörtel. Der Raum innerhalb Mauer misst von Nord nach Süd 3,13m und 6,30m von Ost nach West. Die Ecken entsprechen fast genau den Himmelsrichtungen. Die Tür befindet sich auf der Nordseite; und gegenüber davon befindet sich in der Südmauer ein Ort für Gebet mit Ausblick zum Berg Gerizim, der von einer Nische in der Wand gekennzeichnet ist, über der sich zwei Steinfliesen mit unleserlicher hebräischer Schrift befinden: Ähnliche Nischen befinden sich in den Ecken im Südwesten und im Nordosten. Das Grab selbst ist diagonal über den Boden gebaut und nicht parallel zu den Mauern, wie es üblich wäre, mit der Kopfseite zur Tür und der Fußseite nach Südwesten. Es ist aus einfachem Stein gebaut, verputzt mit Mörtel. Es miss 2,30m in der Länge, 2,54m in der Höhe und ist am Boden 3,60m breit, noch oben verjüngt es sich und ganz oben endet es in einem First. Es gibt zudem zwei Säulen, gebaut aus Stein und verputzt im selben Stil wie das Grab selbst – eine steht an der Kopfseite und die andere an der Fußseite – die an ihrer Oberseite Aushöhlungen haben, die Weihrauch enthalten, der von den Betenden, die den Ort besuchen, verbrannt wird. Die größere der beiden misst fast 1,30m in der Höhe und beinahe 1m im Umfang. Die Mauern an der Südseite des Grabes sind mit den Namen von Samaritanern, Juden und Mohammedanern in unterschiedlichen Sprachen bekritzelt.

Der ist neu: „Das moderne Hebräisch ist kultureller Diebstahl des Arabischen“

Elder of Ziyon, 24. Dezember 2021

Hafez al-Barghouti ist Fatah-Mitglied und ehemaliger Redakteur der PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida sowie regelmäßiger Kommentator bei einer Reihe arabischer Medien.

In Jordaniens Al-Ghad brachte Bargouti mit einem völlig neuen Beispiel dafür, dass Zionisten Arabern wirklich alles stehlen.

Hebräisch.

Mitten im Artikel über israelische kulturelle Aneignung, in der er fälschlich behauptet, Israelis hätten den Teilnehmerinnen des Miss Universe-Wettbewerbs gesagt, Beduinen-Kultur sei jüdisch und dann die übliche Litanei, dass Israelis arabischen Tanz, Musik und Kochkunst stehlen, abspielt., sagt er:

Sogar die aktuelle hebräische Sprache ist eine moderne Erfindung, denn sie wurde von einem russischen Juden entwickelt, der 1890 aus Russland nach Palästina kam und arabische Grammatik und die kanaanitisch-aramäische Sprache benutzte, der er aus dem Jiddischen und aus europäischen Sprachen etwas hinzufügte und es eine hebräische Sprache nannte, geschrieben mit aramäischen Buchstaben, die dem antiken Arabisch ähneln, d.h. getrennten Buchstaben.

Ja, er behauptet, der Haupteinfluss des modernen Hebräisch ist nicht … Hebräisch; und dass die Sprache den Arabern gestohlen wurde.

Natürlich wurde schon Hebräisch gesprochen und für säkulare Zwecke verwendet, bevor Eliezer ben-Yehuda an der Standardisierung des modernen Hebräisch arbeitete. Das ganze 19. Jahrhundert hindurch wurde im alten Jischuw ein einfaches Hebräisch gesprochen und es gab hebräische Magazine und Zeitungen vor ben-Yehuda. Die frühesten Beispiele von auf Hebräisch geschriebenen Magazinen gibt es online bei Israels Nationalbibliothek; es handelt sich um Ha-Me’Asef (Polen) aus dem Jahr 1783 und Ha-Tzefirah (Ukraine) von 1823. Ben-Yehudas Grundlage für die moderne hebräische Grammatik war in erster Linie mischnaisches Hebräisch, nicht Arabisch, auch wenn er einige Worte des modernen Arabischen nahm und die hebraisierte.

Aber für einige Leute sind Juden Diebe und deshalb ist alles Jüdische oder Zionistische gestohlen. Andere Sprachen entwickeln sich mit Einflüssen von außen, aber Juden stehlen ihre Sprache. Andere Küchen machen Anleihen bei anderen Kulturen, israelische Kochkunst stiehlt.

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Barghouti beendet seinen Artikel mit einem alten arabischen Witz, allerdings kann ich nicht ergründen, wie er zu diesem Thema zusammenhängt:

Es wird gesagt, ein bekannter Händler in Hebron sei ein Freund eines israelischen Händlers und eines Tages beschwerte sich der israelische Händler, er habe eine große Menge Frauen-BHS gekauft und könne sie nicht verkaufen, weil sie zu groß seien, also bot er sie dem arabischen Händler günstig zum Kauf an. Monate später trafen sie sich und der Israeli fragte ihn, was mit den BHs passiert sei. Der Mann aus Hebron antwortete: „Sie sind alle verkauft.“ Der Israeli wunderte sich: „Haben eure Frauen so große Brüste?“ Der Händler aus Hebron antwortete: „Nein, aber eure Köpfe sind groß. Ich habe sie vorarbeitet und als Kippot für religiöse Juden bestickt und sie verkauft.“

Ich habe Varianten dieses Witzes auch schon woanders gesehen, aber irgendjemand, der nicht weiß, dass Kippot deutlich billiger sind als BHs ist nicht unbedingt die richtige Person, um als Experte für Juden, Israelis oder Hebräisch zu agieren.

Tatsächlich sind Juden in die Gegenrichtung unterwegs gewesen – haben aus Kippot BHs gemacht.

UNESCO fügt der immateriellen Erbeliste „Intifada-Kleidung“ hinzu

David Lange, Israellycool, 16. Dezember 2021

Gestern postete ich die erbärmliche „Frage“ des Journalisten Abdel Hamid Abdel Jaber bei einer aktuellen Presse-Briefing, der Israel angriff, es stehle palästinensische Kultur; dabei zeigte er auf ein Foto der Teilnehmer des Miss Universe-Wettbewerbs in „palästinensischen gestickten Kleidern“.

Der UNO-Sprecher antwortete ihm mit dem Hinweis bei der UNOESCO vorzusprechen. Ich schrieb:

Und ich habe den Verdacht, wenn er UNESCO kontaktiert, werden sie ihm nicht den Kopf zurechtrücken.

Wie Recht ich hatte.

Ich hatte keine Ahnung, dass die UNESCO am selben Tag schon vorher Folgendes verkündet hatte:

Die Kunst des Stikcens in Palästina, Verfahren, Fähigkeiten, Wissen und Rituale

Die Art der traditionellen Stickerei ist in Palästina weit verbreitet. Ursprünglich in ländlichen Gegenden hergestellt und getragen, ist die Anwendung heute in ganz Palästina und bei Mitgliedern in der Diaspora alltäglich. Die dörfliche Kleidung der Frauen besteht in der Regel aus einem langen Kleid, Hosen, einer Jacke, einer Kopfbedeckung und einem Schleier. Jedes dieser Kleidungsstücke ist mit zahlreichen Symbolen bestickt, darunter Vögel, Bäume und Blumen. Die Auswahl der Farben und Designs zeigt die regionale Identität der Frau und ihren ehelichen und wirtschaftlichen Status an. Das Hauptkleidungsstück, dem locker sitzenden Kleid namens Thob, ist auf der Brust, den Ärmeln und Aufschlägen mit Stickerei bedeckt. Gestickte, vertikale Bahnen verlaufen das Kleid hinab bis zur Taille. Die Stickerei wird mit Seidenfäden auf Wolle, Leinen oder Baumwolle genäht. Stickerei ist ein sozialer und Generationen übergreifender Brauch, bei dem Frauen sich in ihren Häusern treffen, um Stickerei und Näherei zu üben, oft zusammen mit ihren Töchtern. Viele Frauen sticken als Hobby und einige produzieren und verkaufen gestickte Teile, um das Familieneinkommen zu ergänzen, entweder alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen Frauen. Diese Gruppen versammeln sich in ihren Häusern oder in Gemeindezentren, wo sie auch ihre Arbeiten vermarkten. Der Brauch wird von Mutter an Tochter sowie über formelle Ausbildungskurse weitergegeben.

Mit anderen Worten: Es sie ganz danach aus, dass die UNESCO Jaber zustimmt!

Es wird schlimmer.

Das Ernennungsformular, auf dem diese Entscheidung (fälschlich) basiert, impliziert, dass die palästinensischen Araber seit der Zeit der Kanaaniter dort waren (und nicht seit der islamischen Eroberung der Region im 7. Jahrhundert) – eine der Lieblingslügen der palästinensischen Araber.

Nicht nur das, sondern Gewalt wird verherrlicht:

„…ein symbolisches Kleid, bei dem Stickmuster der Palästinenserflagge und die Landkarte Palästinas das Kostüm schmücken, das als Intifada-Kleid bekannt ist.“

Und UNSCO-Vertreter lasen das und beschlossen es in die Liste des immateriellen Erbes aufzunehmen.

Das einzig immaterielle ist hier der Hass auf usn – und die Bereitschaft der UNO das zu glauben.

(hat tip: UN Watch)

Nein, für Palästinenser gibt es kein „Rückkehrrecht“

Elder of Ziyon, 15. Dezember 2021

Arabische Kämpfer mit einem brennenden jüdischen Versorgungs-LKW an der Straße nach Jerusalem, 1948.

Mondoweiss veröffentlichte einen pro BDS-Artikel von Donna Nevel, die frustriert ist, weil jüdische Zeitungen in Südflorida ihre israelfeindlichen Op-Eds nicht veröffentlichen.

Diese Woche vor 73 Jahren, am 11. Dezember 1948, machte die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung klar, dass Palästinenser das Recht hatten in ihre Häuser und auf ihr Land zurückzukehren, von dem sie vertrieben worden waren. Resolution 194 erklärte: „Flüchtlinge, die wünschen in ihre Häuser zurückzukehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben, soll zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt werden das zu tun.“

Lassen Sie uns die Gründe zusammenfassten, warum es kein „Rückkehrrecht“ gibt.

Paragraf 11 der Resolution der UNO-Vollversammlung erklärt:

beschließt, dass den Flüchtlingen, die in ihre Heime zurückzukehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben wünschen, dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt werden soll und dass Ausgleichszahlungen für das Eigentum derer gezahlt werden sollte, die sich entscheiden nicht zurückzukehren und für Verlust oder Schaden von Eigentum, das unter den Regeln des internationalen Rechts oder der Gleichbehandlung von den verantwortlichen Regierungen wiedergutgemacht werden sollten;

weist die Schlichtungskommission an, die Rückführung, Wiederansiedlung und wirtschaftliche und soziale Rehabilitation der Flüchtlinge und Entschädigungszahlungen zu erleichtern und engen Kontakt mit dem Direktor des UN-Flüchtlingswerks für Palästina-Flüchtlinge und durch ihn mit den entsprechenden Organen und Einrichtungen der Vereinten Nationen zu halten;

Legt Resolution 194 eine Rechtsgrundlage für das „Rückkehrrecht“?

Erstens ist dies eine Resolution der Vollversammlung und ist als solche kein Völkerrecht. Zu ihr gehören viele weitere Paragrafen wie Schutz und freier Zugang zu heiligen Orten (was Jordanien nicht beachtete).

Beachten Sie zweitens, dass die Formulierung das Wort „Recht“ nicht verwendet. Das war eine bewusst getroffene Entscheidung, als die Resolution verfasst wurde – weil ein solches Recht nicht existiert.

Drittens lehnten die Araber die Resolution damals ab. Es ist etwas unredlich sie, was sie damals heftig bekämpften, heute als Völkerrecht beanspruchen zu lassen.

Viertens, wie Israel damals argumentierte: Der Absatz stellt Bedingungen für jegliche Rückkehr – die Araber hätten zustimmen müssen, mit ihren jüdischen Nachbarn in Frieden zu leben und das ist nie eingetreten.

Fünftens spezifiziert der britische Originalentwurf der Resolution arabische Flüchtlinge. Diese Wortwahl wurde entfernt, was bedeutet, dass sie sich darauf bezog, dass sowohl auf jüdische wie auch arabische Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können sollten. Das ist einer der Gründe, dass jeder arabische Staat sie ablehnte. Dennoch sagt niemand, der „Rückkehr“ unterstützt, dass Juden das Recht auf Rückkehr an die Orte haben, an denen sie jenseits der Grünen Linie lebten.

Und schließlich überlässt nach Angaben des Internationalen Gerichtshofs „das Völkerrecht es jedem Staat die Regeln festzulegen, die die Gewährung seiner Staatsbürgerschaft ordnen“[1]

Doch selbst ohne diese Punkte kann das Dokument nicht so interpretiert werden, dass es die Massenrückkehr von Arabern nach Israel unterstützt. Und der Beweis dafür kommt von der UNO selbst.

1950 gab die United Nations Conciliation Commission for Palestine, die mit genau derselben Resolution gegründet wurde, ein Arbeitspapier zur Interpretation von Paragraf 11 der UNGA 194 aus.

Bei der Interpretation von „in ihre Häuser“ in „die Vollversammlung … beschließt, dass den Flüchtlingen, die in ihre Heime zurückzukehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben wünschen, dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt wird“, schrieb die UNCCP (Hervorhebung von mir):

Es gibt keinen Zweifel, dass die Vollversammlung mit der Verwendung dieses Begriffs das Heim eines jeden Flüchtlings meinte, d.h. sein Haus oder seine Unterkunft und nicht sein Heimatland. Darauf weist die Tatsache hin, dass zwei den Begriff „die Bereiche, aus denen sie gekommen sind“ verwendende Zusätze abgelehnt wurden. Darüber hinaus scheint implizit zu folgen, dass, wenn Flüchtlinge, die nicht zurückkehren, für ihr Eigentum entschädigt werden sollen, die Rückkehrer ihre Häuser wieder einnehmen und nur für Verluste und Schäden entschädigt werden.[2]

Das bedeutet, dass selbst für Menschen, die darauf bestehen, dass Resolution 194 den Nachkommen palästinensischer Flüchtlinge das „Rückkehrrecht“ zusteht, diese nicht einfach massenhaft nach Israel ziehen können. Sogar 1950 besagte die großzügigste Lesart der Resolution 194, dass sie nur für diejenigen galt, deren originale Häuser noch intakt waren. Alle anderen würden – so 194 – nur Anspruch auf Entschädigung haben – wenn denn 194 überhaupt juristische Gültigkeit gehabt hätte. (Israel hatte angeboten bis zu 100.000 Arabern in den 1950-er Jahren die Rückkehr in ihre Häuser zu erlauben, aber die Araber lehnten das Angebot ab.)

Diejenigen, die behaupten Resolution 194 gebe Millionen von Nachkommen von Flüchtlingen das Recht auf Rückkehre, um Israel demografisch zu überfluten, haben keine juristische Grundlage dafür.

Es gibt aber noch einen stärkeren Punkt. Die Forderung nach „Rückkehr“ beruhte nie auf Gesetzmäßigkeit von Moral oder Recht. Es ging immer darum Israel zu vernichten.

Von Anfang an gab die arabische Welt im Privaten zu, dass das Bestehen auf diesem „Rückkehrrecht“ eine Nebelwand war, um dem wahren Zweck einen humanitären Glanz zu verleihen.

Schon im Oktober 1949 sagte Ägyptens Außenminister Muhammad Salah al-Din: „… mit der Forderung der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge meinen die Araber ihre Rückkehr als Herren, nicht Sklaven; oder um es sehr deutlich zu formulieren: Die Intention ist die Auslöschung Israels.“[3]

Gleichermaßen sagte Ägyptens Nasser 1960: „Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.“[4]

1950 schlug die libanesische Wochenzeitung As-Sayyad vor, dass die arabischen Staaten Israel anerkennen sollten, um die Rückkehr der Flüchtlinge zu sichern. Auf diese Weise, fügte sie hinzu, „sollten wir eine große arabische Mehrheit schaffen, die als effektivstes Mittel der Wiederbelebung des arabischen Charakters Palästinas dienen würde, indem eine Fünfte Kolonne für den Tag der Rache und der Abrechnung gebildet wird.“[5]

Abdullah el-Yafi, der Premierminister des Libanon, erklärte 1966: „Der Tag, an dem die Hoffnung der Araber auf die Rückkehr der Flüchtlinge nach Palästina wahr wird, wird der Tag der Vernichtung Israels sein.“[6]

Die Leute, die behaupten, sie würden sich um „Rückkehr“ sorgen, haben eine Agenda, die das Gegenteil von humanitär ist. Es handelt sich um eine Agenda der Zerstörung. Und es gibt keinen Unterschied in den Zielen der arabischen Führer damals und der BDS-ler heute.


[1] Internationaler Gerichtshof, Fall Nottebohm, zweite Phase, Urteil vom 6. April 1955.

[2] UNO-Dokument a/AC.25/W/45, „Analyse von Paragraf 11 der Resolution der Vollversammlung vom 11. Dezember 1948“, 15. Mai 1950.

[3] Der ägyptische Außenminister Salah-el-Din: Die ägyptische Zeitung Al-Misri, Kairo (11. Oktober 1949),  zitiert von N. Feinberg: Studies in International Law, mit einem Sonderverweis auf den arabisch-israelischen Konflikt (Jerusalem, Hebräische Universität, Magnes Press, 1979), S. 506.

[4] Neue Zürcher Eitung, 1. September 1960, zitiert von Terence Prittie in: Curtis M. Neyer/C. Waxman/A. Pollack (Hg.): The Palestinians: People, Historiy, Politics.1975.

[5] Israel gives Plan on Arab Refugees. New York Times, 12. November 1953, zitiert ein israelisches Weißbuch.

[6] Abdullah el-Yafi, Premierminister des Libanon. Libanesische Tageszeitung El-Hayat, Beirut, 29. April 1966, zitiert von N. Feinberg, o.a.

Israelhasser beschuldigen Miss Universe-Teilnehmerinnen kultureller Aneignung

David Lange, Israellycool, 8. Dezember 2021

Die israelfeindliche Seite Quds News Network hat einige Fotos gepostet, die Miss Universe-Teilnehmerinnen angeblich bei „kultureller Aneignung“ zeigen.

„Während ihrer Tour durch Apartheid-Israel trugen die Miss Universe-Teilnehmerinnen das traditionelle palästinensisch Kleid und füllten Weinblätter – ein bekanntes Gericht der traditionellen palästinensischen Küche, und behaupten, diese zwei Bräuche seien israelisches Erbe.“

Andere behaupten dasselbe:

Dieses Video von Miss Philippines 2021 war Werbung für „Besucht Isr*el“.

Sie tragen traditionelle palästinensische Kleidung, singen traditionelle palästinensische Volkslieder und auf anderen Bildern füllen sie Weinblätter, ein traditionelles palästinensisches Gericht.

Hört auf uns unsere Kultur zu stehen. pic.twitter.com/zusOOkWcWa

– Mo Mustafa (@mufastamo) 7. Dezember 2021

Ein Blick auf das, was Miss Universe Philippines 2021, Beatrice Luigi Gomez, tatsächlich sagte, zeigt, was wirklich vor sich ging:

Ein Tag im Leben von Beduinen.

Mit anderen Worten: Niemand behauptete, das Kleid oder gefüllte Weinblätter seien israelisch. Die Teilnehmerinnen verbrachten Zeit mit Beduinen, machten Erfahrung mit ihrer Kultur.

Und wenn palästinensische Araber behaupten wollen, Beduinen würden sich nicht so kleiden oder gefüllte Weinblätter essen, dann viel Glück damit.

Palästinensische Zeitung verteidigt Muftis Kollaboration mit Nazis

Elder of Ziyon, 16. November 2021

Mark Regev schrieb einen Artikel in der Jerusalem Post vom 11. November zum Jahrestag des britischen Sieges in El-Alamein 1942 in Ägypten. Er sagt, hätten die Briten diese Schlacht verloren, dann hätten die Nazis Palästina überrannt und alle Juden dort wären ermordet worden – weil die palästinensischen Araber willige Kollaborateure der Nazis geworden wären.

Regev bringt Belege, indem er den durchaus bekannten Antisemitismus und die Nazi-Kollaboration des berüchtigten Mufti von Jerusalem Amin al-Husseini anführt, den die Palästinenser immer noch verehren, dazu die hartnäckige palästinensisch-arabische Opposition dagegen Juden in tödlicher Gefahr nach Palästina immigrieren zu lassen.

Die palästinensische Schriftstellerin Amani Qurum ist sehr aufgebracht wegen Regev; sie sagt, dieser Artikel stecke voller Lügen.

Qurum schreibt in Al-Quds wütend über Regev wegen dessen „erbitterten und wiederholten Attacken gegen Haddsch Amin al-Husseini, möge Allah Gnade mit ihm haben; er beschuldigt ihn des Antisemitismus und der Kooperation mit den Deutschen und der Unterstützung dessen, was als Endlösung für die Juden und Völkermord bekannt ist sowie der Hilfe beim Töten von eineinhalb Millionen Juden und Druck auf Britannien die Tore Palästinas gegenüber jüdischer Zuwanderung zu schließen.“

Regev sagte nicht, dass Husseini direkt zur Ermordung von 1,5 Millionen Kindern beitrug, sondern dass Husseini es vorzog sie sterben zu sehen statt dass sie nach Palästina gehen. Das ist mit einem im US-Holocaustmuseum dokumentierten Vorfall dokumentiert:

Im Frühjahr 1943, erfuhr al-Husseini von Verhandlungen zwischen Deutschlands Achsen-Partnern mit den Briten, Schweizern und dem Internationalen Roten Kreuz, man würde tausende jüdischer Kinder nach Palästina in Sicherheit transportieren. Er versuchte die Rettungsoperation mit Protesten zu verhindern, die an die Deutschen und Italiener sowie an die Regierungen Ungarns, Rumäniens und Bulgariens  gerichtet waren. Mit der Forderung, dass die Aktionen vereitelt werden, schlug al-Husseini vor, dass die Kinder nach Polen geschickt werden, wo sie „unter strengerer Kontrolle“ stehen würden. Obwohl er es offenbar vorzog, dass die Kinder in Polen getötet werden statt sie nach Palästina zu transportieren, war der Einfluss der Briefe gleich Null.

Qurum bestreitet oder ignoriert fast alle Verbrechen des Amin al-Husseini. Aber sie gibt eines zu – und rechtfertigt es:

Natürlich können Husseinis Beziehungen zu den Deutschen nicht bestritten werden, aber sie müssen in ihre angemessenen Umstände und Kontext gesetzt werden. Deutschland besetzte Palästina nicht und gab es nicht fälschlich den Juden. Im Gegenteil: Großbritannien und Frankreich teilten als größte Kolonialmächte die Region insgesamt zwischen sich auf. Ist es innerhalb des Rahmens des Spiels der Bündnisse nicht natürlich, wenn al-Husseini politisch auf Deutschland setzte, nur um Palästina zu verteidigen, das den Juden von den kolonialen Briten gegeben wurde?

Qurum beweist Regevs Hauptargument: Die Palästinenser müssen ihre Unterstützung für einen Nazi-Kollaborateur eingestehen, statt ihn als Helden zu behandeln. Wegen seines Kalibers ist es undenkbar, dass ein palästinensischer Autor den Mufti kritisiert, dessen Hass auf Juden nicht übertüncht werden kann – er war ziemlich stolz darauf.

Zerlegung der Verbreitung der Lügen von PA-Präsident Abbas

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 29. September 2021

Mit seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung warf PA-Führer Mahmud Abbas sprichwörtlichen Fehdehandschuh, als er drohte die Anerkennung Israels zurückzunehmen, die eine grundlegende Bestimmung der Oslo-Vereinbarungen von 1993 ist.

In einer vorab aufgezeichneten Rede, die während der 76. Sitzung auf großen Bildschirmen übertragen wurde, spie Abbas eine Menge Lügen aus, darunter seine Behauptung, dass die PA niemals „auch nur ein einziges Mal eine echte und ernsthafte Initiative ablehnte Frieden zu erreichen“ und dass er irgendwie davon abgehalten wird die ersten Wahlen in den Palästinensergebieten seit 2006 durchzuführen, weil in Jerusalem lebende Araber, die sich als Palästinenser identifizieren, nicht erlaubt ist zu wählen.

Die Wahrheit hinter diesen verlogenen Behauptungen ist, dass die Palästinenserführung eine ganze Reihe von umfassenden Friedensangeboten Israels abgelehnt hat, darunter Pläne, die die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaats auf fast dem gesamten Gebiet der Westbank und dem gesamten Gazastreifen mit einem Teil Jerusalems als Hauptstadt gesehen hätte.

De facto hat Abbas während seiner mehr als 15-jährigen Amtszeit jedem einzelnen israelischen und amerikanischen Friedensangebot den Rücken gekehrt.

Was die Wahlen angeht, so kündigten offizielle Vertreter in Ramallah im April an, dass die nationalen Parlamentswahlen für den Folgemonat abgesagt wurden, obwohl die Abstimmung nur drei Monate zuvor angekündigt worden war. Im Gegensatz zu dem, was Abbas sagte, wurde die voraussichtliche Übung in demokratischer Staatsführung scheinbar davon verhindert, dass er und seine Gefolgsleute von der Fatah wussten, dass sie sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlieren würden.

Abbas beschrieb es auch als „bedauerlich, dass die Politik der internationalen Gemeinschaft und die Entscheidungen der relevanten UNO-Gremien zu einer Lösung der ‚Palästina-Frage‘ bisher nicht unterstützt und umgesetzt wurden.

Jeder, der die Geschichte Israels kennt, wird wissen, dass der UNO-Teilungsplan, die Resolution 181, die die Gründung zweier getrennter arabischer und jüdischer Staaten erlebt hätten, von letzterem akzeptiert wurde. Die arabische Seite hingegen lehnte den Vorschlag ab und begann einen totalen Krieg.

Die meisten Medien, die über Abbas‘ Rede berichteten, tappten in die Falle seine Lügen nachzuplappern.

In einem Artikel mit der Überschrift Frustrierter Abbas stellt in schroffer Rede Israel ein Ultimatum erklärte die Associated Press:

Abbas sprach vor einem Hintergrund, der die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zeigte, ein Ort und Unruheherd, der Muslimen wie Juden heilig ist und eine Landkarten-Serie der Region mit Israels Expansion im Verlauf mehrerer Jahrzehnte der Kriege und des Konflikts zeigt.

Bei näherer Betrachtung der Landkarten, die nach Behauptung der AP „Israels territoriale Expansion“ darstellen, wird klar, dass sie in Wirklichkeit eine Serie weithin geteilter, irreführender Illustrationen sind, wie HonestReporting früher schon demonstriert hat. [s. auch hier, hier, hier, hier und hier]

Die widerlegten Landkarten sind Teil einer größeren Propaganda-Kampagne, die Israel delegitimiert und fanatische Behauptungen über einen historischen palästinensischen Staat stärkt, was genau das ist, was Abbas beschloss ihnen im Hintergrund bei einer Rede zu zeigen, von der er wusste, sie würde von den internationalen Medien verbreitet werden.

Die an der Wand hängenden Karten waren jedoch nicht die einzige Lüge von Abbas, die unkritisch veröffentlicht wurde.

Bevor er seine Tirade begann, in der er den jüdischen Staat beschuldigte „Massaker“ zu begehen und ein „kolonialistisches“ Vorhaben zu sein, suggerierte Abbas nahe, er spreche am 54. Jahrestag von Israels „Militärbesatzung“ palästinensischen Territoriums, einschließlich des Gazastreifens.

Natürlich würde eine kurze Google-Suche jedem Journalisten sagten, dass es im Gazastreifen keine solche militärische Präsenz gibt, nachdem Israel sich 2005 von der Küstenenklave „abkoppelte“. Heute wird das palästinensische Gebiet von der Hamas regiert, die die USA als Terrororganisation eingestuft haben.

Diese auffällige Tatsache hielt SABC News, der zum Teil vom Steuerzahler finanzierte Sender South African Broadcasting Corporation, nicht davon ab diese Falschinformation in einem am 27. September veröffentlichten Artikel nachzuplappern:

Seine Rede [die des israelischen Premierministers Naftali Bennett] folgte der des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas am Freitag, in der er Israel beschuldigte die Zweistaatenlösung zu vernichten und damit drohte die Anerkennung Israels durch die Palästinenser zurückzuziehen, wenn dieses nicht innerhalb eines Jahres aus der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem abzieht.

Es ist eine Schande, dass einige Nachrichtenorganisationen es nicht nötig finden die vielen Lügen in Abbas‘ Rede zu analysieren, denn das zu unterlassen verleiht ihnen mehr Glaubwürdigkeit.