Zerlegung der Verbreitung der Lügen von PA-Präsident Abbas

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 29. September 2021

Mit seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung warf PA-Führer Mahmud Abbas sprichwörtlichen Fehdehandschuh, als er drohte die Anerkennung Israels zurückzunehmen, die eine grundlegende Bestimmung der Oslo-Vereinbarungen von 1993 ist.

In einer vorab aufgezeichneten Rede, die während der 76. Sitzung auf großen Bildschirmen übertragen wurde, spie Abbas eine Menge Lügen aus, darunter seine Behauptung, dass die PA niemals „auch nur ein einziges Mal eine echte und ernsthafte Initiative ablehnte Frieden zu erreichen“ und dass er irgendwie davon abgehalten wird die ersten Wahlen in den Palästinensergebieten seit 2006 durchzuführen, weil in Jerusalem lebende Araber, die sich als Palästinenser identifizieren, nicht erlaubt ist zu wählen.

Die Wahrheit hinter diesen verlogenen Behauptungen ist, dass die Palästinenserführung eine ganze Reihe von umfassenden Friedensangeboten Israels abgelehnt hat, darunter Pläne, die die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaats auf fast dem gesamten Gebiet der Westbank und dem gesamten Gazastreifen mit einem Teil Jerusalems als Hauptstadt gesehen hätte.

De facto hat Abbas während seiner mehr als 15-jährigen Amtszeit jedem einzelnen israelischen und amerikanischen Friedensangebot den Rücken gekehrt.

Was die Wahlen angeht, so kündigten offizielle Vertreter in Ramallah im April an, dass die nationalen Parlamentswahlen für den Folgemonat abgesagt wurden, obwohl die Abstimmung nur drei Monate zuvor angekündigt worden war. Im Gegensatz zu dem, was Abbas sagte, wurde die voraussichtliche Übung in demokratischer Staatsführung scheinbar davon verhindert, dass er und seine Gefolgsleute von der Fatah wussten, dass sie sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlieren würden.

Abbas beschrieb es auch als „bedauerlich, dass die Politik der internationalen Gemeinschaft und die Entscheidungen der relevanten UNO-Gremien zu einer Lösung der ‚Palästina-Frage‘ bisher nicht unterstützt und umgesetzt wurden.

Jeder, der die Geschichte Israels kennt, wird wissen, dass der UNO-Teilungsplan, die Resolution 181, die die Gründung zweier getrennter arabischer und jüdischer Staaten erlebt hätten, von letzterem akzeptiert wurde. Die arabische Seite hingegen lehnte den Vorschlag ab und begann einen totalen Krieg.

Die meisten Medien, die über Abbas‘ Rede berichteten, tappten in die Falle seine Lügen nachzuplappern.

In einem Artikel mit der Überschrift Frustrierter Abbas stellt in schroffer Rede Israel ein Ultimatum erklärte die Associated Press:

Abbas sprach vor einem Hintergrund, der die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zeigte, ein Ort und Unruheherd, der Muslimen wie Juden heilig ist und eine Landkarten-Serie der Region mit Israels Expansion im Verlauf mehrerer Jahrzehnte der Kriege und des Konflikts zeigt.

Bei näherer Betrachtung der Landkarten, die nach Behauptung der AP „Israels territoriale Expansion“ darstellen, wird klar, dass sie in Wirklichkeit eine Serie weithin geteilter, irreführender Illustrationen sind, wie HonestReporting früher schon demonstriert hat. [s. auch hier, hier, hier, hier und hier]

Die widerlegten Landkarten sind Teil einer größeren Propaganda-Kampagne, die Israel delegitimiert und fanatische Behauptungen über einen historischen palästinensischen Staat stärkt, was genau das ist, was Abbas beschloss ihnen im Hintergrund bei einer Rede zu zeigen, von der er wusste, sie würde von den internationalen Medien verbreitet werden.

Die an der Wand hängenden Karten waren jedoch nicht die einzige Lüge von Abbas, die unkritisch veröffentlicht wurde.

Bevor er seine Tirade begann, in der er den jüdischen Staat beschuldigte „Massaker“ zu begehen und ein „kolonialistisches“ Vorhaben zu sein, suggerierte Abbas nahe, er spreche am 54. Jahrestag von Israels „Militärbesatzung“ palästinensischen Territoriums, einschließlich des Gazastreifens.

Natürlich würde eine kurze Google-Suche jedem Journalisten sagten, dass es im Gazastreifen keine solche militärische Präsenz gibt, nachdem Israel sich 2005 von der Küstenenklave „abkoppelte“. Heute wird das palästinensische Gebiet von der Hamas regiert, die die USA als Terrororganisation eingestuft haben.

Diese auffällige Tatsache hielt SABC News, der zum Teil vom Steuerzahler finanzierte Sender South African Broadcasting Corporation, nicht davon ab diese Falschinformation in einem am 27. September veröffentlichten Artikel nachzuplappern:

Seine Rede [die des israelischen Premierministers Naftali Bennett] folgte der des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas am Freitag, in der er Israel beschuldigte die Zweistaatenlösung zu vernichten und damit drohte die Anerkennung Israels durch die Palästinenser zurückzuziehen, wenn dieses nicht innerhalb eines Jahres aus der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem abzieht.

Es ist eine Schande, dass einige Nachrichtenorganisationen es nicht nötig finden die vielen Lügen in Abbas‘ Rede zu analysieren, denn das zu unterlassen verleiht ihnen mehr Glaubwürdigkeit.

Palästinenser glauben jüdische Feiertage sind nur ein Vorwand für Juden ihr Leben grundlos schwer zu machen

Elder of Ziyon, 14. September 2021

Es gibt einen Satz, der in den palästinensisch-arabischen Medien oft zu finden ist, besonders um diese Zeit im Jahr: „Unter dem Vorwand jüdischer Feiertage“.

Ma’an schrieb am Montag: „Die israelischen Besatzungskräfte schränkten am Montagabend die Menschen von Jerusalem ein, besonders die in und um die Altstadt wohnen, unter dem Vorwand der jüdischen Feiertage und um es den Siedlern zu ermöglichen die Altstadt und die Al-Buraq-Mauer [Kotel] zu stürmen.“

Al Wafd, Wafa und viele andere titelten: „Unter dem Vorwand der jüdischen Feiertage schloss Isarel die Ibrahimi-Moschee in Hebron für [muslimische] Gottesdienstbesucher.“

Al-Quds, letzte Woche: „Gaza: Die Schließung der kommerziellen Übergänge durch Israel unter dem Vorwand jüdischer Feiertage verschlimmert die wirtschaftlichen Zustände.“

El Balad: „Unter dem Vorwand der Bußtage stürmen Siedler die Al-Aqsa-Moschee, aufgewiegelt von ‚Tempelgruppen‘.“

Sie erwähnen nicht, dass Ägypten und Jordanien an Feiertagen Übergänge schließen. Sie erwähnen nicht, dass für jeden Tag, an dem die Patriarchenhöhle für Muslime geschlossen ist, es einen Tag gibt, an dem sie für Juden an muslimischen Feiertagen geschlossen ist.

Die Wortwahl lässt es so erscheinen, dass sie glauben Israel nutze die Feiertage als Ausrede, um die Palästinenser leiden zu lassen.

Allerdings ist das genau das, was sie denken.

Ein Reporter von Al-Jazira interviewte Palästinenser und „Experten“ zu der Tatsache, dass es so viele jüdische Feiertage während der Woche in diesem Monat gibt.

Der Spezialist für israelische Angelegenheiten Ismat Mansour beschreibt die Schließungen, die unter dem Vorwand jüdischer Feiertage vorgenommen werden, als Ritual der Einschränkung der Palästinenser und Störung ihres Lebens aus Sicherheitsgründen, obwohl die Situation heute näher an Ruhe ist. Es gibt nach dem, was die Besatzung beschreibt, keine Operationen von Spezialeinheiten und keine Sicherheitsspannungen. Trotzdem ist die Schließung Realität geworden, sagt Mansour.

Das Problem mit den jüdischen Feiertagen ist – nach Angaben von Mansour – dass es viele gibt und die Schließung über Tage erstrecken können, wie es an den Pessah-Feiertagen geschieht, an denen die Schließung über eine Woche ausgedehnt wird, sowie die Art und Weise, wie die Feiern gegen die Palästinenser und ihre Heiligtümer verwendet werden.

Zusätzlich werden die nationalen Feiertage, besonders der Unabhängigkeitstag, als Geschichte der Katastrophe für das palästinensische Volk betrachtet.

Mansour glaubt, dass die jüdischen Feiertage für die Palästinenser Gelegenheiten für Einschränkungen, Schließungen, Belagerungen und Übergriffe von Siedlern sind, die oft von der Besatzungspolizei und -armee verstärkt werden und diese Übergriffe könnten ein Funke für Konfrontationen und Verhaftung sein.

Palästinenser glauben, Britannien stahl ihnen Big Ben

Elder of Ziyon, 20. August 2021

Diese Story wurde früher dieses Jahr veröffentlicht, aber ich habe sie verpasst, aber sie ist zu gut um sie nicht zu teilen:

Vor weniger als zwei Jahren behauptete die offizielle Nachrichten-Internetseite der Fatah (die Partei von Präsident Mahmud Abbas) von der palästinensischen Autonomiebehörde, dass das, was man heute als Londons Big Ben kennt, ursprünglich ein Glockenturm war, der am Hebron-Tor (heute allgemein als Jaffa-Tor bekannt) in Jerusalems Altstadt stand.

Nach Angaben der Fatah-Internetseite wurde der Glockenturm 1909 vollendet, als Jerusalem noch unter osmanischer Herrschaft stand. Nachdem die Briten die Kontrolle über die Stadt übernahmen und ihr Mandat einrichteten, befahlen sie den Abbau des Glockenturms (was stimmt) und transportierten ihn ab, zuerst zu einem anderen Teil Jerusalems, dann später nach London (das stimmt nicht), wo er schließlich am Nordende des Palasts von Westminster gestellt wurde.

Big Ben wurde 1859 gebaut, fünfzig Jahre bevor der Glockenturm vom Jaffa-Tor gebaut wurde.

Daniel Greenfield gab eine detaillierte Beschreibung des osmanischen Glockenturms in Palästina, den zu lesen sich lohnt.

Die Behauptung findet sich überall in arabischen Medien. Hier setzte Schehab News sie nebeneinander, als ob das etwas beweisen würde:

Es gibt ein kleines Problem mit der Größe. Der gesamte Jaffa-Tor-Glockenturm war fast 13 Meter hoch, während Big Ben 96 Meter hoch ist. Allein das Ziffernblatt von Big Ben ist 7 Meter hoch, was bedeutet, dass es, wenn man es auf den Boden stellt, mehr als die Hälfte des gesamten Turms vom Jaffa-Tor hinauf reicht!

Und gebaut wurde der Mechanismus des Glockenturms vom Jaffa-Tor in … Deutschland. Er ist nach keinem Sinn des Wortes „palästinensisch“. Die Vorstellung, dass die Briten so beeindruckt von diesem kleinen Uhrenturm waren, dass sie ihn abbauten und nach England verschifften, ist in etwa so wahnhaft egozentrisch, wie es übler nicht geht.

(Anmerkung heplev: Big Ben ist nicht der Glockenturm, sondern die größter der darin befindlichen 5 Glocken.)

Zur Impflüge der Palästinenser-Anhänger

Hillel Neuer, twitter, 19. August 2021

Die, die – wie Ken Roth – davon besessen sind Israel zu dämonisieren, verbreiteten dieses Jahr die Lüge, Israels Impfprogramm würde Araber diskriminieren.

Das war eine Lüge und ist es weiterhin.

Sehen Sie unten, wie Israels Premierminister Naftali Bennett eine israelisch-arabische Stadt besucht, um die Leute dazu zu bringen sich impfen zu lassen.

Premier Bennet besuchte das Impfzentrum in Taibe als Teil der Bemühungen im arabischen Sektor zur Impfung zu ermutigen.
„Ich appelliere an die öffentlichen Führer im arabischen Sektor und bitte Sie sich dem Kampf um die Rettung von Leben anzuschließen. Ihr Leben ist mir wichtig. Lassen Sie sich impfen.“

Verleumdung widerlegt: palästinensischer Busfahrer von „Siedlern“ angegriffen

David Lange, Israellycool, 16. August 2021

Antiisraelische Propagandaseiten haben vom Angriff auf einen palästinensisch-arabischen Busfahrer durch „Siedler“ berichtet.

Israelische Siedler griffen im Viertel Silwan des besetzten Jerusalem heute brutal den palästinensischen Fahrer Mohammed al-Qaq an.
Damit müssen Palästinenser im besetzten Jerusalem tagtäglich klarkommen.
Das ist der palästinensische Busfahrer al-Qiq nur Augenblicke nachdem er von israelisch-jüdischen Siedler in der Stadt Silwan von Jerusalem brutal angegriffen wurde.

Beachten Sie den Versuch zu suggerieren, dass dies ein regelmäßiges Vorkommnis ist, sogar „täglich“ auftritt.

Es stimmt zwar, dass ein arabischer Busfahrer angegriffen wurde, aber es handelte sich um einen israelischen Araber (keine palästinensischen Araber) und der Täter handelte es sich um eine verwirrte Person, die es nicht schätzte ihre Maske aufzusetzen (und ein Rassist zu sein scheint).

Ein Busfahrer wurde am Freitag von einem passagier gewalttätig angegriffen, der es ablehnte eine Gesichtsmaske zu tragen, heißt es in hebräischsprachigen Medienberichten.

„Der Passagier bestieg den Bus ohne Maske und lehnte die Forderung des Fahrers ab eine Maske zu tragen, dazu verfluchte er diesen. Nachdem der Fahrer ihn aufforderte nicht zu fluchen, schlug der Fahrgast ihn mit seinem Telefon“, hieß es in einer Erklärung des Busfahrer-Ausschusses der Firma Egged Ta’avura.

Der Vorfall ereignete sich auf der Buslinie 461 von Ariel nach Jerusalem, nahe des Ortseingangs der Siedlung Schwut Rachel, berichtete die Nachrichtenseite Ynet.

Kak sagte, der Mann begann ihn anzupöbeln, weil er Araber ist. „Er sagte zu mir: ‚“Du bist ein Araber‘ und fluchte. Während der Fahrt sprang er mich an und zum Glück verursachte er keinen Unfall. Er gefährdete mein Leben und das Leben der Fahrgäste“, erzählte er Ynet.

Und warum ist das von Bedeutung? Weil diese israelfeindlichen Internetseiten versuchen alle israelischen Juden als gewalttätige Rassisten hinzustellen, die weit überwiegende Mehrheit aber genau das Gegenteil ist; in diesem Fall kamen andere Fahrgäste dem Fahrer zuhilfe.

„Er sprang mich an und rammte mir sein Mobiltelefon an Kopf und Gesicht. Ich begann stark zu bluten, dann kamen Leute und überwältigten ihn“, fügte er hinzu.

Und natürlich wurde der Busfahrer in ein israelisches Krankenhaus gebracht.

Zufälligerwiese ist das nur ein Vorfall von verrückten Maskengegnern, die Busfahrer attackieren; die Opfer sind gleichermaßen Araber und Juden.

Israelfeindlicher Propaganda-Fehlschlag – Ausgabe „Das Leben ist ein Strand“

David Lange, Israellycool, 29. Juli 2021

Die israelfeindliche Propagandaseite Quds News Network will uns wissen lassen, das der Strand in Gaza der einzige Ort in der „belagerten Enklave“ für Erholung sei.

„Menschen in Gaza genießen ihre Zeit am Strand, der in der belagerten Enklave der einzige Ort für Erholung ist.“

Außer wenn dem nicht so ist:

„Palästinensische Kinder spielen in einem Sommerlager der UNRWA in Gaza.“

Ich nehme an, dass das Leben ein Strand ist und dann stirbt man.

Neben den Stränden und Sommerlagern gibt es jede Menge Orte, die die Gazaner genießen können; hier nur ein paar wenige Beispiele aus der letzten Woche:

https://www.instagram.com/uptown.gaza/

Mehr davon hier und natürlich hier.

Es ist die Religion, Dummkopf

Man kann keine Kompromisse mit Leuten zu schließen, die glauben, dass Allah ihnen den Marschbefehl gegeben hat das islamische Imperium wiederherzustellen. Für sie ist Israel ein Krebsgeschwür im Körper des Islam, das herausgeschnitten werden muss.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 30. Juli 2021

Ich dachte über die verleumderische Gleichsetzung Israels mit dem Afrikander-Südafrika nach und mir fiel auf, dass die Entkräftungen, einschließlich der meinigen, ein zentrales Argument aussparen. In Südafrika betrachteten die Afrikander das Land als das ihre – die Schwarzen waren minderwertig und dass sie über sie herrschen konnten. Im Gegensatz dazu erkennen die Israelis palästinensische Ansprüche auf Teile des Landes an, betrachten sie nicht als minderwertig und wollen nicht ihre Herren sein. Tatsächlich sind es die Palästinenser, die glauben, das Land gehöre ihnen, dass sie den Juden überlegen sind und dass sie das Leben von Juden kontrollieren sollten.

Genauer gesagt sind es nicht alle Palästinenser, sondern Islamisten wie die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad. Das, nicht Streit um Siedlungen oder Jerusalem, ist die Wurzel des Konflikts, die bis in die 1920-er Jahre zurückverfolgt werden kann. Wenn es eine Person gibt, die mehr als jeder andere für die letzten 100 Jahre Kämpfe verantwortlich ist, dann ist es der Mufti von Jerusalem, der den ersten Präzedenzfall für einen heiligen Krieg schuf. Der Mufti wollte islamisches Land von den Juden säubern und stachelte Muslime gegen Juden auf, indem er Gerüchte verbreitete, die Juden würden die Al-Aqsa-Moschee zerstören (die Verleumdung „Al-Aqsa ist in Gefahr“), was Krawalle provozierte, die z.B. 1929 zum Massaker an 67 Juden in Hebron führte.

Während Muslime manchmal prahlen, wie gut Juden in der islamischen Welt behandelt wurden und sogar Juden von einem mythischen „Goldenen Zeitalter“ in Spanien reden, lautet die Wahrheit, dass Juden bestenfalls als Bürger zweiter Klasse behandelt wurden. Darüber hinaus ist es für Islamisten unvorstellbar, dass irgendein Gebiet dem jüdischen Volk gehören könnte oder dass Juden über Muslime herrschen.

Ehemalige Diplomaten und andere gescheit Redende, die vom Frieden zwischen Israelis und Palästinensern reden, lehnen es ab die religiöse Grundlage des Konflikts anzuerkennen. Die Arabisten befürworten Politik, die umzusetzen sie nicht in der Lage waren, weil Diplomatie ineffektiv ist, wenn es um den Umgang mit radikalen Muslimen geht, wie wir an unserer fehlgeschlagenen Politik gegenüber dem Iran gesehen haben (was Diplomaten aber nicht eingestehen wollen).

Mitglieder des Zweistaaten-Fanclubs ignorieren, was die Palästinenser sagen und tun, wenn es ihrer messianischen Vision widerspricht. Was, glauben sie, meinen die Palästinenser, wenn sie skandieren „From the river to the See, Palestine must be free“? Warum, glauben sie, zeigen ihre Logos und Landkarten ein Israel ersetzendes Palästina? Warum, glauben sie, werden Juden beschuldigt eine Bedrohung für den Tempelberg zu sein?

Die Islamisierung des Konflikts spiegelt sich in der Bereitschaft der Palästinenser Sprengstoff an ihre Körper zu schnallen und sich zusammen mit Männern, Frauen und Kindern zu sprengen, im Glauben, sie würden damit den Islam verteidigen, den Willen Allahs auszuführen und für ihr Tun im Jenseits belohnt werden. Sie haben kein Interesse an israelischen Zugeständnissen, Koexistenz oder sogar Unabhängigkeit; sie haben sich der Vernichtung Israels verschrieben.

Die Familien dieser „Märtyrer“ werden als Teil des Ansporn-Programms „Geld für Mord“ von der PA entlohnt. Man muss nicht erfolgreich Juden töten, der Versuch allein garantiert einen Zahltag für diejenigen, die jetzt in israelischen Gefängnissen sitzen.

Es ist wichtig festzuhalten, dass die religiöse Untermauerung des Konflikts sich nicht nur in der Überzeugung der Hamas und des PIJ spiegelt, sondern auch der angeblich säkularen PLO. Bei einer Ansprache vor Muslimen in einer Moschee in Südafrika sagte Yassir Arafat: „Ihr müsst kommen und den Jihad zur Befreiung Jerusalems, eures kostbaren Heiligtums, kämpfen.“ 1996 sagte Arafat einer Menschenmenge in Bethlehem: „Wir kennen nur ein Wort: Jihad, Jihad, Jihad.“ 2002 erklärte Arafat erneut: „Ja, Brüder, mit unseren Seelen und unserem Blut erlösen wir dich, o Palästina. … Dies ist ein heiliges Band. Wir sind für diese Pflicht bereit. Allah ist groß! Ehre sei Allah und seinem Propheten. Jihad, Jihad, Jihad, Jihad, Jihad!“

Von Israel gefangen genommene oder getötete Terroristen werden als Märtyrer für den Islam betrachtet. Der bewaffnete Arm der Fatah sind die Al-Aqsa-Brigaden. Mahmud Abbas ist kein Islamist, aber seine Wiederholung der Verleumdung die Al-Aqsa sei in Gefahr wiederholt den Mufti von vor einem Jahrhundert.

Seit Jahren behaupten die Palästinenser ihr Ziel sei ein „säkularer demokratischer Staat“ in Palästina. Diese Parole war für westlichen Konsum bestimmt und sie ist derart absurd, dass sie sich selten darum kümmern sie in ihrer Propaganda noch zu verwenden. Die Vorstellung eines demokroatischen Palästinenserstaates (Abbas befindet sich im 17. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit) ist weit hergeholt; die Idee eines säkularen Staates befindet sich jenseits aller Vorstellungsmöglichkeiten. Entwürfe einer palästinensischen Verfassung erklären den Islam zur offiziellen Religion eines jeglichen zukünftigen Staates.

Lassen Sie mich deutlich sein: Der Krieg findet nicht zwischen dem Islam und Judentum oder dem Islam und Israel statt. Der Beweis dafür ist, dass muslimische Staaten Frieden mit Israel geschlossen haben. Das ist kein Widerspruch, denn diese Länder – Ägypten, Jordanien, Marokko, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate – sind am wenigsten fundamentalistisch und ihre Führer fürchten die Islamisten ebenfalls. Die lautesten Gegner des Friedens mit den Juden sind die Muslimbruderschaft und der Iran. Saudi-Arabien könnte die Beziehung zu Israel noch normalisieren, weil Mohammed bin Salman versucht das Land zu mäßigen und zu modernisieren, aber das Königreich wird von der puritanischen Wahhabi-Islamsekte dominiert und von Saudis finanzierte Schulen (einschließlich einer ein Virginia) haben z.B. lange gelehrt, dass am Jüngsten Tag die Bäume sagen werden: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier versteckt sich ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.“

Der Konflikt mit den Palästinensern kann nicht gelöst werden, solange ihre Führer von einer religiösen statt einer politischen Agenda getrieben werden. Man kann keine Kompromisse mit Leuten schließen, die glauben, dass Allah ihnen den Marschbefehl gegeben hat das islamische Imperium wiederherzustellen und es dann – im Idealfall – weltweit auszudehnen. Für Sie ist Israel ein Krebsgeschwür im islamischen Körper, das herausgeschnitten werden muss. Israel kann jede einzelne Siedlung abbauen, sich auf die Waffenstillstandslinien von 1949 zurückziehen und den Zionismus für tot erklären, aber das würde sie nicht zufriedenstellen.

Überrascht es dann, dass die Palästinenser 1937, 1939, 1947, 1949 bis 1967, 1979, 2000 und 2008 Gelegenheit für Eigenstaatlichkeit abgelehnt haben?

In Bill Clintons Präsidentschafts-Wahlkampf 1992 lautete der Werbespruch: „Es ist die Wirtschaft, Dummkopf.“ Der Slogan war in der Einsicht konzipiert worden, dass der Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser ein ähnliches Mantra annehmen sollte: „Es ist die Religion, Dummkopf.“