Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.08.2015)

Sonntag, 02.08.2015:

Wie schon die Hamas und andere rief jetzt auch der Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad wegen des Mordes und Brandanschlags zu Racheaktionen gegen Juden auf.

Eine der Verletzten vom Gay Pride-Anschlag (einer 16-jährige) erlag jetzt ihren Verletzungen. In Jerusalem kam es zu spontanem Gedenken.

In Jerusalem und in Tel Aviv demonstrierten mehrere Tausend Israelis gegen die Anschläge auf Araber und Juden der letzten Tage.

Die arabische Familie, auf die der Brandanschlag verübt wurde, bei dem ein Kleinkind starb, kämpft im Krankenhaus weiter ums Überleben.

Ein islamischer Lehrender in der Al-Aqsa-Moschee: Jüdische Ärzte schaffen und verbreiten Seuchen, weil 95% der Pharmaindustrie Juden gehört. Außerdem gehört der Familie Rothschild mehr als die Hälfte des Vermögens der Welt.

Montag, 03.08.2015:

Gestern gab es einen riesigen Brand bei Jerusalem, das 300 Dunam Land verbrannte, dafür sorgte, dass Hunderte Menschen evakuiert werden musste und einige Lagerhäuser und sogar Wohnhäuser verbrannten. Die Feuerwehr brauchte 8 Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, vier Feuerwehrleute wurden verletzt. Heute gaben die Behörden bekannt, dass es sich um Brandstiftung handelte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.12.2014)

Sonntag, 14.12.2014:

Saeb Erekat kündigte an, dass die PA am Montag ihren Antrag auf Eigenstaatlichkeit bei der UNO vorlegen will.

Montag, 15.12.2014:

Der Shin Bet gab bekannt, dass im Oktober/November mehrere arabische Terroristen festgenommen wurden, die einen Terroranschlag in Tel Aviv planten; eine Frau sollte vorgeben schwanger zu sein und sich dann unter vielen Menschen in die Luft jagen.

Jahrestag der Gründung der Hamas: Führend Hamas-Terroristen verkündeten, dass sie ihren „Widerstand“ (=Terrorismus) auch auf Jerusalem und die „Westbank“ ausdehnen werden.

Heckmeck:
Jordanien hat trotz der Ankündigungen der PA keinerlei Pläne auf eine schnelle Abstimmung über die Eigenstaatlichkeit der „Palästinenser“ zu drängen.

Dienstag, 16.12.2014:

Mahmud Abbas‘ Berater für Religions- und islamische Angelegenheiten „predigte“: Ganz „Palästina“ wird zu den Palästinensern durch „Widerstand“ „zurückkehren“. Das kommt von demselben Typen, der im Oktober verkündete, Israels Existenz anzuerkennen sei unter islamischem Recht verboten.

Ein wenig Geschichte: Mahmud al-Zahar von der Hamas plauderte aus dem Nähkästchen – dass Arafat im Sommer 2000 der Terrorgruppe Waffen gab, damit sie Israelis ermordete.

Mittwoch, 17.12.2014:

Außenminister Lieberman hat eine Anfrage der schwedischen Außenministerin für ein Treffen in Jerusalem abgelehnt. Grund ist die Anerkennung „Palästinas“ durch die schwedische Regierung.

Der Resolutionsentwurf zur Anerkennung von „Palästina“ soll morgen (Mittwoch) dem Sicherheitsrat vorgelegt werden. Eine Abstimmung ist derzeit eher unwahrscheinlich, weil ein Kompromiss in Arbeit sein soll.

Heckmeck:
Das EU-Parlament stimmte für eine „prinzipielle Anerkennung des Staates Palästina“ – 498 dafür, 88 dagegen, 111 Enthaltungen. Die Resolution ist schon heruntergefahren worden – ursprünglich sollte der nicht existente Staat „bedingungslos“ anerkannt werden.

Donnerstag, 18.12.2014:

Die Resolution der PA bei der UNO zum Abzug Israels aus Judäa und Samaria sieht vor, dass innerhalb von 12 Monaten die Gespräche abgeschlossen sein und Israel bis Ende 2017 aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas hielten das größte Militärmanöver seit der Operation „Fels in der Brandung“ ab. In Israel waren während der Nacht ständig Explosionen zu hören.

Mahmud Abbas begrüßte eine französische Initiative zu neuen Friedensgesprächen; diese sollten aber nicht mehr als ein Jahr dauern.

Eine dem Islamischen Staat nahe stehende Jihadistengruppe hat sich stolz zum Anschlag auf das französische Kulturzentrum in Gaza am 12.12. bekannt.

Freitag, 19.12.2014:

Abbas erklärt die Strategie hinter dem Gang zur UNO: Erst einmal soll Israel gezwungen werden Territorium aufzugeben; danach wird es gezwungen Millionen „Flüchtlinge“ aufzunehmen.

Es ist jetzt laut israelischen Medien sicher, dass die Hamas wieder Zement aus internationalen Lieferungen abzweigt, um ihre Terrortunnel nach Israel wieder aufzubauen.

Samstag, 20.12.2014:
Östlich von Jabalya hatten sich Araber nahe des Grenzzauns zusammengerottet. Soldaten gaben Warnschüsse ab; nach Angaben der Terroristen sollen 4 Araber dadurch an den Beinen verletzt worden sein.
– Die Luftwaffe griff wegen des Raketenterrors ein Hamas-Ziel im Gazastreifen an; es gab keine Verletzten. Nach Angaben der IDF handelte es sich um eine Trainigsstätte der Hamas, IDF-Vertreter sagen aber auch, es sei eine Zementfabrik, die Material für den Terrortunnelbau lieferte.
– Die Hamas schwor prompt Rache. (Wie üblich ist nur und ausschließlich Israel im Unrecht und darf nicht zurückschlagen, während Aggressionen der Terroristen natürlich ausschließlich in Ordnung sind.)
– Am Nachmittag veranstalteten Araber eine Pro-Hamas-Demonstration auf dem Tempelberg.
– Mehrere Dutzend jugendliche Araber bewarfen in Ras al-Asmud (Jerusalem) mit Steinen und Feuerwerkskörpern.
– Bei Krawallen in Issawiya (Jerusalem) bewarfen Araber Grenzpolizisten mit Steinen und Molotowcocktails; ein Beamter wurde leicht verletzt.

Humanitäres:
– Heute durften 200 Gaza-Araber nach Jerusalem reisen, um auf dem Tempelberg zu beten. (Am 5. Oktober konnten 500 Gaza-Araber nach Jerusalem reisen.)
– Am Sonntag soll Ägypten den Übergang Rafah für zwei Tage öffnen, damit in Ägypten festsitzende Gaza-Araber nach Hamastan zurück können.

Friedensvertragspartner: Eine jordanische Gruppe namens „Islamic Action Front“ droht, alle diejenigen „zu bestrafen“, die einer Vereinbarung zustimmen Erdgas von Israel zu kaufen.

Wegen des israelischen Luftangriffs geht bei den Gazanern das große Schlottern los – sie befürchten, dass der Waffenstillstand vorbei ist. (Dafür sollten sie dann aber die Terroristen verantwortlich machen – Israel hat erst nach dem dritten Raketenangriff seit der Operation „Fels in der Brandung“ einen Angriff geflogen.)

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte eine „Untersuchung zusammen mit anderen Gruppen“ an – wegen der „Eskalation durch Israel und des Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarung durch Israel“! Man behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor. (REaktion???)
Auch die Hamas redet von einer „gefährlichen Eskalation seitens Israels“.

Samstag, 20.12.2014:

Friedensvertragspartner: Eine jordanische Gruppe namens „Islamic Action Front“ droht, alle diejenigen „zu bestrafen“, die einer Vereinbarung zustimmen Erdgas von Israel zu kaufen.

Wegen des israelischen Luftangriffs geht bei den Gazanern das große Schlottern los – sie befürchten, dass der Waffenstillstand vorbei ist. (Dafür sollten sie dann aber die Terroristen verantwortlich machen – Israel hat erst nach dem dritten Raketenangriff seit der Operation „Fels in der Brandung“ einen Angriff geflogen.)

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte eine „Untersuchung zusammen mit anderen Gruppen“ an – wegen der „Eskalation durch Israel und des Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarung durch Israel“! Man behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor. (REaktion???)
Auch die Hamas redet von einer „gefährlichen Eskalation seitens Israels“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.11.2014)

Sonntag, 23.11.2014:

Abbas‘ Leute reden Klartext: Die Verurteilung des Terroranschlags in der Synagoge in Jerusalem war taktischer Natur, Abbas hat das nur aus diplomatischen Gründen gemacht. Hurra, der Frieden steht vor der Tür…

Angesichts der Anschläge auf die Straßenbahn in Jerusalem will das Verkehrsministerium eine Sondereinheit reaktivieren, die bereits von 2000 bis 2005 den öffentlichen Nahverkehr schützte. 10.000 Busfahrer werden ein besonderes Sicherheits- und Selbstverteidigungstraining durchlaufen.

Montag, 24.11.2014:

Umfrage bei israelischen Arabern: 77% wollen lieber unter israelischer Herrschaft leben als unter der der PA; 68% sind gegen Terror.

Yehuda Glick wurde heute nach fast vier Wochen aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Hamas behauptet Israel lasse keine Exporte von Gemüse und Obst mehr zu. Deshalb wollen sie Importe von Obst aus Israel verbieten.

Mahmud Abbas droht mal wieder die PA aufzulösen.

Dienstag, 25.11.2014:

Die PA hetzt weiter aktiv: Ihr Fernsehen schickt Grüße an Randalierer und Molotowcocktail-Werfer; die Fatah fordert auf „mit Fleischerbeilen und Messern, mit Granaten von Haus zu Haus zu gehen“ und die offizielle Tageszeitung der PA ehrt die Mörder der Rabbiner von letzter Woche.
Mal ganz davon abgesehen, dass ihr Fernsehen die Mörder von letzter Woche als Opfer der Israelis darstellt und behauptet die Mordanschläge mit Autos seien Unfälle gewesen.

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Möge Allah die USA und ihre Verbündeten auslöschen… Wir wollen ein Kalifat, das Jerusalem von den Juden befreit, den widerlichsten aller Kreaturen.“

Die Hamas droht wegen des „jüdischer Staat-Gesetzes“ mit heiligem Krieg. Dass Israel per Gesetz zum Staat für die Juden erklärt werden soll – was es de facto ist und was ausdrücklich beinhaltet, dass kein Nichtjude benachteiligt werden darf – bezeichnen die Antisemiten von der grünen Fahne als „rassistisch“.

Mittwoch, 26.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad droht wieder mit der Beendigung des Waffenstillstands am Gazastreifen, sollte Israel seine angeblichen illegalen Verletzungen der Waffenruhe und die angebliche Behinderung des Wiederaufbaus des Gazastreifens fortsetzen. Gleichzeitig prahlte er, die „militärischen Fähigkeiten“ der Terrorgruppe seien heute schon besser als vor dem letzten Krieg.

Heckmeck:
– Die EU in Person von Frau Mogherini drängt Israel und die PA zur Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche. „Das Gefühl der Dringlichkeit wird stärker“, behauptete die Dame. Die EU sei bereit dabei eine Rolle zu spielen.

Donnerstag, 27.11.2014:
Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.

Freitag, 28.11.2014:

Die Hamas ließ – mal wieder – wissen, dass es so etwas wie israelische Zivilisten nicht gibt. Egal, auf welcher Seite der Grünen Linie sie leben.

Heute war für die Muslime der Zugang zum Tempelberg nicht beschränkt. Die Folge: massenhaft demonstrativ geschwenkte Hamas-Flaggen.

Heckmeck:
Der französische Außenminister Laurent Fabius erklärte während der Debatte im Parlament zur Abstimmung, ob der „Staat Palästina“ anerkannt werden soll oder nicht, jetzt sei die letzte Chance für Frieden in Nahost durch Verhandlungen. Und Frankreich will Gastgeber der entsprechenden Konferenz sein. (Die Abstimmung steht für Dienstag an.) Das Ergebnis hat er auch schon parat: In 2 Jahren soll es einen Palästinenserstaat geben.

Samstag, 29.11.2014:

Mahmud Abbas Friedenspartner vor der Arabischen Liga: Israel baut einen Apartheidstaat auf, die Palästinenser werden nicht länger auf die Eigenstaatlichkeit warten und sie werden Israel nie als jüdischen Staat anerkennen.

Und er droht weiter: Die Sicherheitskoordination mit Israel wird eingestellt, wenn die Friedensgespräche nicht wieder aufgenommen werden.

Jordaniens König Abdallah II. soll gedroht haben die Botschaft in Israel zu schließen und den Botschaft „endgültig“ abzuziehen, wenn die „israelischen Aggressionen gegen die Al-Aqsa-Moschee weitergingen. Dass Netanyahu die Beibehaltung des Status quo versprach, wertet man offensichtlich als jordanischen Erfolg.

Heckmeck:
Die Arabische Liga drängt auf drängt auf eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu einem Palästinenserstaat. Es soll ein Zeitplan festgelegt werden. Die Resolution soll von Jordanien vorgelegt werden, das gerade im Sicherheitsrat sitzt. Gleichzeitig lehnt die Liga es vehement ab Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.11.2014)

Sonntag, 16.11.2014:

Liebevolle Friedensgrüße aus Fatahstan: Ein Repräsentant des PA-Religionsministeriums verkündet, dass Jerusalem „Opfer und Blut“ braucht; ein Fatah-Offizieller im Libanon segnet Terroristen dafür, dass sie seinem Mordaufruf Folge leisten („Jerusalem braucht Blut, um sich von den Juden zu reinigen“); und das offizielle PA-Fernsehen „grüßt und ehrt unsere heldenhaften Mätyrer“ (also Terroristen).

Aus dem Iran wird auch wieder getönt: Ein prominenter Kleriker sprach im Fernsehen und sagte, Tel Aviv und Haifa würden in Grund und Boden gebombt. Selbst die Eiserne Kuppel könne Israel nicht vor den Raketen der Terror-Mullahs schützen.

Ein sehr wahres Wort von Benjamin Netanyahu: Es ist unmöglich die Gewalt (der Araber) zu stoppen, wenn nicht die Hetze gestoppt wird, die zu der Gewalt führt.

Montag, 17.11.2014:

Hamas-Grande Mahmud al-Zahar kündigte an, dass seine Bewegung „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ nutzen wird, um Israel zu terrorisieren.

Die PA hat eine Fernseh-„Dokumentation“ ausgestrahlt, mit der behauptet wird, dass die Juden aus Europa geworfen wurden, weil sie „korrupt“ waren und eine „Tragödie“ über den Kontinent brachen.

Heckmeck:
Die UNO macht die „Besatzung“ für die Gewalt in Jerusalem verantwortlich und fordert Gespräche. Diese könnten die Gewalt der Hamas und der Terroristen bezwingen. (Die Fakten sagen das Gegenteil: Je mehr „geredet“ wurde, desto mehr Terror gab es – immer!)

Dienstag, 18.11.2014:

Die Hamas und der Palästinensischer Islamischer Jihad lobten die Morde in Jerusalem in höchsten Tönen und stellten eine Verbindung zur von ihnen behaupteten Ermordung eines arabischen Egged-Busfahrers her (der aber Selbstmord verübte). Die Hamas forderte zur Fortsetzung der Anschläge auf.
Mahmud Abbas „verurteilte“ die Morde (nicht!). Aus seinem Büro hieß es: „Das Präsidentenamt hat immer das Töten von Zivilisten auf jeder Seite verurteilt.“ (Klar, die hohlen Worte kamen gelegentlich tatsächlich; wenn aber dann genau solche Terroristen wie die von heute kurz danach als Helden und Vorbilder gefeiert werden, ist das dann besonders glaubwürdig?)
Erst am 5. November ließ Abbas durch einen seiner Handlanger verkünden: „Wir küssen jede Stirn, jede Hand und sogar jeden Fuß, der an der Al-Aqsa-Moschee und in Jerusalem Ribat ausübt (religiösen Krieg um Land, von dem der Anspruch erhoben wird, dass es islamisch ist)… Die Führung ist bei ihnen… Präsident Abbas grüßte sie, bestärkte sie und forderte mehr Ribat von ihnen.“
Vergessen kann man auch die Verurteilung des Anschlags durch UNO-Generalsekretär Ban. Der nahm die Gelegenheit wahr, um die „sich immer weiter verschlimmernde Lage vor Ort“ zu beklagen – womit er nicht die zunehmende Terrorisierung von Juden meinte.

Echte Verurteilungen kamen vom US-Botschafter Dan Shapiro, Obama (drängte auf „Ruhe von beiden Seiten“), dem französischen Präsidenten Hollande, der EU-Außentrulla und Kanada (von dort kam die anständigste Reaktion).

Mittwoch, 19.11.2014:

Abbas‘ „Verurteilung“ des gestrigen Terroranschlags ist absolut nichts wert: Ein wichtiger Berater nannte den Anschlag eine „heldenhafte Operation“; die Fatah hieß ihn willkommen und „eskortiert die Märtyrer ins Paradies“, während die Süßigkeiten verteilt wurden.

Auf der Internetseite der pal-arabischen Nachrichtenagentur Shehab News wurde ein animiertes Video veröffentlicht, mit dem die Juden Israels gewarnt werden, jederzeit könnte ein Auto sie überfahren, sie sollten möglichst schnell abhauen.

Donnerstag, 20.11.2014:

Die verlogenen Rechtfertigungen des Mordanschlags in der Synagoge in Har Nov durch Fatah-/PA-Führer und die übrigen Terrorgruppen geht weiter, ausgelöst offenbar von der angeblichen Verurteilung des Anschlags durch Mahmud Abbas. Jetzt heißt es, die Synagoge sein ein Kommandozentrum, kein Ort des Betens. „Synagogen repräsentieren israelische Siedlungen und Extremismus“ wird ebenfalls kolportiert. Und natürlich darf nicht fehlen, dass „Siedler“ keine Zivilisten seien. Und Rabbiner schon gar nicht. Ein Hamasnik befand: „Rabbiner sind die größten Terroristen in diesem rassistischen Staat.“

Friedensvertragspartner: Das jordanische Parlament hält eine Gedenkminute mit Gebet ab – für die toten Terroristen, die in der Synagoge in Jerusalem gemordet hatten.
Oder auch hier: Ein ehemaliger Parlamentarier fordert, dass der christliche Westen den Muslimen helfen muss aus Jerusalem zu werfen.

Das gibt wieder Ärger international: Die Stadtverwaltung von Jerusalem genehmigte 50 neue Wohneinheiten in Har Homa und 28 in Ramot. (Die Obamanisten haben schon losgelegt.)

Die Fünfte Kolonne: Raed Saleh, Chef der „Islamischen Bewegung“ in Israel, fordert von den Arabern in Judäa und Samaria Gewalt; die PA forderte er auf, den Terrorismus freie Hand zu geben. Die „Dritte Intifada“ habe begonnen.

Freitag, 21.11.2014:

Mitte August hatte der Shin Bet drei Araber festgenommen, die einen Mordanschlag auf Minister Lieberman planten. Jetzt wurde Anklage erhoben.

Die Botschafter von 5 wichtigen EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) fuhren nach Jerusalem, um im Außenministerium vorstellig zu werden und gegen den Abriss von Terroristen-Häusern zu protestieren. Diese seien kontraproduktiv.

Der Shin Bet und die Polizei zerschlugen im Sommer eine Terrorzelle, die Anschläge besonders auf „Siedler“, aber auch einen Sturz der PA plante. 93 Personen wurden festgenommen. Die Zelle soll ihre Kommandozentrale in der Türkei gehabt haben.

Auch die PA nahm in den letzten Tagen ca. 30 Hamas-Mitglieder fest, von denen gesagt wird, sie wollten Terroranschläge (gegen „Siedler“) ausführen.

Der Friedensvertragspartner: Jordaniens Premierminister schickte Kondolenzbriefe an die Familien der Terroristen, die in der Synagoge in Har Nov mordeten.

Der Friedenspartner setzt mal wieder Terror und IDF gleich: „Lasst uns das nicht zu einem religiösen Krieg mache. Ihr müsst von unseren Moscheen wegbleiben und wir von euren Synagogen.“ Dass das nicht nur längst – seit Hadsch Amin al-Husseini – ein religiöser Krieg ist, ist eines. Dass der Hetzenlasser Abbas den Terrorkrieg der Araber als einen „politischen Kampf“ bezeichnet ist verlogen ohne Ende.

Wie glaubwürdig ist/war Mahmud Abbas‘ „Verurteilung“ des Mordanschlages in der Synagoge? So glaubwürdig, dass eines seiner Sprachrohre der Bevölkerung erklären musste, dass die Äußerung des PA-Chefs eine Masche ist und nur aus diplomatischen Gründen erfolgte. Was unsere Presse und Politik natürlich nicht zu registrieren bereit ist(Sarkasmus off…)

Donnerstag, 27.11.2014:

Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.11.2014)

Montag, 10.11.2014:

Die PA lässt ihre Medien wieder per Liedchen zu mehr Terror aufheizen (diesmal zu Auto-Anschlägen).

Eine große Werbetafel in Nazareth fordert Araber auf Juden mit Autos zu überafahren.

Mahmud Abbas kündigte an, dass das Grab von Arafat so bald wie möglich „in die Hauptstadt“ (nach Jerusalem) verlegt werden wird.

Premierminister Netanyahu sagte, die Terroristen seien herzlich eingeladen Israel zu verlassen, da werde Israel ihnen keine Steine in den Weg legen. Denen, die bleiben, wird allerdings das Leben schwer gemacht.

Widersprüchliches von der PA: Der eine Berater von Abbas verurteilt Gewalt, der andere preist mörderische Terroristen als Helden.

Wegen des anhaltenden Terrors überlegen die israelischen Sicherheitskräfte, dass die Politik der Zerstörung der Häuser von Terroristen wieder aufgenommen wird. Außerdem gibt es den Vorschlag, illegale Eindringlinge grundsätzlich in den Gazastreifen abzuschieben und Abbas seinen VIP-Pass abzunehmen.

Dienstag, 11.11.2014:

Mahmud Abbas, Friedenspartner: „Juden kontaminieren (vergiften!) heilige Stätten“, die Al-Aqsa-Randalierer „haben das Recht sich zu verteidigen“ (nur: sie greifen an und wollen morden), die Hamas „vernichtet die Einheit“.

Die PA behauptet Israel habe befohlen, die Araber sollten bis 2017 mehr als 3.000 Morgen Land nördlich von Jerusalem räumen. Israel bestreitet das. 2004 wurden aus militärischen Gründen 41 Morgen Land beschlagnahmt; diese Beschlagnahme wurde gerade verlängert.

Die EU kann sich wieder mal nicht aufraffen die Araber für ihren Terror zu verurteilen – sie verkündete zwar verurteilt, dass die Taten eine Verurteilung verdiente, aber die kam dann nicht; im Übrigen übt sich aber ansonsten in Äquidistanz, indem sie „beide Seiten“ zu Zurückhaltung auffordert.

Raed Saleh, Chef der Islamischen Bewegung in Israel, in einer Freitagspredigt in Nazareth: Jerusalem wird die Hauptstadt des weltweiten Kalifats sein.

Die Fünfte Kolonne: Der arabisch-israelische Abgeordnete Mohammed Barakeh behauptete, Premierminister habe keine Regierungsgewalt über Israels arabische Bevölkerung, weil er in Palästina lebe, nicht in Israel.

Friedensvertragspartner: Das „Parlament“ von Jordanien verurteilte Israels Handeln in „muslimischen heiligen Orten“ in Jerusalem und bezeichnete es als „Aggression“. Das, was Israel mit den „Palästinensern“ macht, sei „nichts anderes als der Terror des Islamischen Staats und anderer Organisationen, die nicht zwischen Alten, Frauen und Kindern unterscheiden“.

Nach einer Kabinettsitzung verkündete Premierminister Netanyahu neue Maßnahmen zur Niederschlagung der „Unruhen“; dazu gehört auch, dass Eltern von Steine werfenden Kindern Geldstrafen zahlen müssen.

Der Hamas und dem PIJ nahe stehende pal-arabische Medien nannten den gestrigen Montag (mit mehreren Toten und Verletzten durch Terroranschläge) lobend den „Tag der palästinensischen Messer“.

Mittwoch, 12.11.2014:

Wieder „neue“ Drohungen der PA: Man will israelische Einzelpersonen vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof wegen „Kriegsverbrechen“ verklagen, wenn die UNO es versäumt eine UNO-Resolution zum Abzug Israels aus Judäa und Samaria zu beschließen.

Marwan Barghoutis Aufruf zu Gewalt hat ihm Einzelhaft eingebracht.

Hochrangige Sicherheitvertreter Israels und der PA trafen sich, um die Situation in Judäa und Samaria zu diskutieren.

König Abdallah von Jordanien und Mahmud Abbas sind sich einig: Die israelischen „Provokationen“ sind inakzeptabel.

Von der Stadt Jerusalem wurden 200 neue Häuser in Ramot genehmigt, einige davon jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949. Das US-Außenministerium schimpft wieder.

Weil Israel mit der Kommission der UNO zur Ermittlung in Sachen Gazakrieg nicht zusammenarbeiten will, wurde Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrats die Einreise verweigert.

Donnerstag, 13.11.2014:

Die Al-Quds-Universität (Fatahstan) hat auch wieder eine ganz besondere Friedensbotschaft: Sie benannte ein Turnier nach dem Terroristen, der letzte Woche 2 Israelis ermordete und gut ein Dutzend verletzte. Die Al-Quds-Universität wird von der UNO und der EU finanziert.

Eine Umfrage unter den palästinensischen Araber ergab: Sie unterstützen mit hoher Wahrscheinlichkeit ISIS.

Was soll man davon halten? Die israelische Gruppe „SOS Israel“ bietet Belohnungen (Geld) für Leute die Terroristen töten, die einen Anschlag ausführen.

Die IDF erlaubt Soldaten in Judäa und Samaria das Feuer zu eröffnen, wenn sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen werden und sich dadurch in Lebensgefahr befinden.

Bauern in Nord- und in Südisrael haben vermehrt mit dem Diebstahl ihrer Gerätschaften durch Araber zu kämpfen.

Die Hamas lässt von ihrem „militärischen Flügel“ drohen: kein Wiederaufbau des Gazastreifens und/oder keine Aufhebung der Blockade = Ende des Waffenstillstands.

Die israelischen Behörden haben angeordnet, dass das Haus des Terroristen, der im August einen Terroranschlag verübte, zerstört wird.

John Kerry war in Jordanien und hat mit König Abdallah, Mahmud Abbas und dann auch mit Premierminister Netanyahu gesprochen. Hinterher sagte er, Netanyahu habe versichert, dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht geändert werde, Mahmud Abbas sich zu Gewaltlosigkeit verpflichtet habe und dass ein Klima geschaffen werde, in dem man auf konstruktive Weise vorankommen kann. Deshalb sei es im Moment nicht an der Zeit, dass Israelis und Palästinenser sich zur Erneuerung der Gespräche treffen. Außerdem lobte er die „enorm konstruktive Rolle“ Jordaniens. (Die wir ja in verschiedenen Äußerungen des Königs sowie seines Parlaments in den letzten Tagen ganz toll erleben konnten…)

Freitag, 14.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt: Wir haben seit 1986 Juden erstochen. Auch für die aktuell erstochenen Juden übernehmen diese Terroristen die Verantwortung.

Samstag, 15.11.2014:

Die USA lobten Israels Lockerung der Einschränkungen des Zugangs zum Tempelberg für Muslime am gestrigen Freitag. 40.000 Muslime gingen nach den Freitagsgebeten friedlich auseinander.

Heckmeck:
– Die Amerikaner sind der Meinung, dass es im Moment sinnlos ist neue Verhandlungen zwischen Israel und der Fatah zu führen. Das sieht Herr Steinmeier anders – er rief beim Besuch in Ramallah „beide Seiten“ zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Von Mahmud Abbas ließ er sich erzählen, dass Israel an der Eskalation nicht nur auf dem Tempelberg schuld sei.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.07.2014)

(Die einzelnen Vorkommnisse sind hier.)

Sonntag, 13.07.2014:

Seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien haben die Terroristen mehr als 1.000 Raketen auf Israel geschossen.

Die Raketeneinschläge bei Hebron von gestern wurden von Arabern dort frenetisch gefeiert. Und auch in Israel gab es Araber, die die Sirenen ignorierten und hupend-feiernd durch die Gegend fuhren, als hätten sie gerade die Fußballweltmeisterschaft gewonnen. (Arutz-7 berichtet, dass viele Einwohner von Hebron auf die Dächer stiegen, um die Raketen zu sehen, dann aber enttäuscht waren, dass es in Tel Aviv nicht knallte.)

Die Fatah (Friedenspartner!) veröffentlicht gerne mal Videos, mit denen sie sich als Terrororganisation offenbart. Gerade fordert eines „Tel Aviv niederzubrennen).

Unter Vermittlung Ägyptens bot Israel letzte Woche der Hamas eine 40-stündige Waffenruhe „zum Abkühlen der Lage“ an. Die Hamas lehnte ab. (Dennoch wird Israel beschuldigt, keinen Waffenstillstand zu wollen – von der PA wie der Hamas!)

Die Einwohner des nördlichen Gazastreifens folgen den israelischen Warnungen und verlassen die Gegend. Die UNRWA hat Schulen geöffnet, die als Notunterkünfte dienen. Etwa 850 Palästinenser mit anderen Staatsbürgerschaften reisen über den Übergang Erez aus dem Gazastreifen aus. Die Hamas versucht die Menschen zum Bleiben zu animieren und behauptet, Israel betreibe lediglich psychologische Kriegsführung, ein Angriff sei nicht zu erwarten, man werde die Leute rechtzeitig warnen, sollte doch einer kommen.

Montag, 14.07.2014:

Stand 13:30 Uhr: Seit dem 8. Juli sind 38 im Gazastreifen abgeschossene und für Israel gedachte Raketen noch innerhalb des Strips eingeschlagen und haben die eigene Bevölkerung gefährdet (oder sogar geschädigt).
Innerhalb der letzten 6 Tage schossen die Terroristen mehr als 971 Raketen auf Israel – das sind mehr als 161 pro Tag.
Gestern waren es 130 Raketen – etwa ein alle 10 Minuten.
Die IDF griff 204 Terrorziele an; 12 Terroristen wurden getroffen.

Bilanz 17:30 Uhr: Die IDF hat bisher heute mehr als 100 Terrorziele beschossen; seit Beginn der Kampfhandlungen wurden somit 1.535 Ziele eliminiert. Zu den Zielen heute gehörten 33 Abschussrampen, 8 Raketenwerkstätten, 4 als Kommandoposten genutzte Privathäuser und 7 Terrortunnel. Darüber hinaus beschoss die Marine mehrere Abschussorte für Mittelstreckenraketen.
Die Terroristen schossen in der Zeit seit letzten Montag mehr als 1000 Projektive Richtung Israel; von diesen wurden 201 vom Abwehrsystem abgefangen, 745 schlugen auf israelischem Boden ein. (das bedeutet, das eine ganze Reihe noch im Gazastreifen explodierten und man nicht weiß, welchen Schaden sie dort anrichteten.)

Der Chef des Palästinensischen Islamischen Jihad, nach eigenen Worten in ständigem Kontakt mit Ismail Haniyeh, lehnte eine Waffenruhe zu Israels Bedingungen ab. Israel müsse die Blockade aufheben und die Übergänge öffnen.

Die Hamas ließ wissen, dass sie an einem Waffenstillstand nicht interessiert sei, außer Israel erfüllt alle ihre Forderungen (sprich: kapituliert).

Arbeiter der Israeli Electric Company in Schutzkleidung wurden bei Reparaturen nahe des Gazastreifens gesehen. Die IEC gibt aber an, dass nur die Stromversorgung für Israelis wiederhergestellt wird, nicht für den Gazastreifen.

Steinmeier ist in Jordanien. Er hatte der Hamas etwas zu sagen, während sein jordanischer Kollege darauf konzentrierte Israel zu verurteilen. Dem trat Steinmeier nicht entgegen, redete dafür – eigentlich zusammenhanglos, weil für die aktuellen Kämpfe irrelevant – das alte Mantra der Zweistaatenlösung vor sich her.

Hoffentlich bekommt er keinen Ärger: Der Mukhtar (religiöse Führer) des Jerusalemer Stadtteils Sur Baher pries Israel dafür, dass es seine arabische Bevölkerung und die Al-Aqsa-Moschee so gut gegen die Raketen der Hamas verteidigt.

Aus den USA kam die Warnung, Israel solle nicht in den Gazastreifen einmarschieren; das würde zu viele Zivilisten gefährden.

François Hollande großzügig: Israel kann sich verteidigen, wenn es angegriffen wird. Und dann wird sofort eingeschränkt – es soll gefälligst Zurückhaltung üben.

Dienstag, 15.07.2014:

Die IDF installierte Montagabend die insgesamt neunte Batterie Eiserne Kuppel.

Raketenzähler: Innerhalb von einer Woche haben die Terroristen 1.088 Raketen auf Israel geschossen (stand Montagabend). Seit 2001 sind es 15.200 alleine aus dem Gazastreifen. In der letzten Woche fing die Eiserne Kuppel 191 Raketen ab. Heute waren es seit 9 Uhr 76 Raketen, von denen 9 abgefangen wurden (Stand 17:30 Uhr).
Gegen 19:30 Uhr waren es 125 Raketen, die die Terroristen heute nach Israel schossen. Die Eiserne Kuppel fing 20 ab. Rund 100 schlugen in Israel ein.

Bilanz ca. 17:30 Uhr: Angriffe der IDF auf Hamas-Tunnel, 20 versteckte Raketenabschussrampen, Waffenlager und weitere operationale Infrastruktur. Die Gesamtzahl der am Nachmittag beschossenen Ziele beträgt 30.

Die Ägypter hatten zwar gesagt, sie würden nicht vermitteln; aber trotzdem hatten sie jetzt eine Waffenruhe vorgeschlagen, die ab 9 Uhr heute Morgen gelten sollte. Das israelische Kabinett hat den Vorschlag angenommen. Die Hamas nicht.
Die Fatah legte übrigens so viel Wert darauf, dass sie sich auch nicht an die Waffenruhe gehalten hat, dass sie eine Bekennerschreiben zu Raketenangriffen innerhalb dieser 6 Stunden herausgab – sie hatte u.a. auf den Übergang Erez geschossen, bei dem ein Israeli starb.

Geheimdienstinformationen zeigen, dass die Hamas Waffenlager und Terrorzentren in Moscheen versteckt bzw. lagert und von dort aus verteilt und schießt.

Die Hamas feiert ihren feigen Terroranschlag auf einen israelischen Schulbus am Gazastreifen, bei dem ein 16-jähriger getötet wurde. Der Gruß: „Wir werden Feiglinge wie dich jagen.“ Dazu sangen dann Schulmädchen in Gaza: „O geliebter Qassam-Kämpfer, schlag, schlag Tel Aviv.“

Mittwoch, 16.07.2014:

Raketenbilanz (ca.21 Uhr): 74 Raketen aus dem Gazastreifen schlugen in Israel ein, weitere 29 wurden von der Eisernen Kuppel abgefangen. Bis 22 Uhr stieg die Tageszahl auf 94 Raketen, von denen 7 in Aschdod und 19 in Aschkelon einschlugen.
Stand 9 Uhr: Seit dem 8. Juli haben die Terroristen 1,248 Raketen auf Israel geschossen – mehr als 145 pro Tag.
Während der letzten 9 Tage schlugen mindestens 100 Raketen der Terroristen noch im Gazastreifen ein.
Angriffsbilanz (ca. 17 Uhr): ca. 50 Angriffe vor allem im nördlichen Gazastreifen, wo die Menschen vor den Angriffen gewarnt worden waren. (Die Hamas hatte den Menschen wieder gesagt, sie sollten die Warnungen ignorieren.)
Die Araber meldeten bis zum Morgen insgesamt 204 Tote seit Beginn der Operation.

Die Hamas macht einen Waffenstillstandsvorschlag: Freilassung aller erneut verhafteten Terroristen, die gegen Gilad Shalit ausgetauscht worden waren; Öffnung aller Grenzübergänge; Israel darf keinerlei Aktivitäten der „Einheitsregierung“ stören. Ein Hamas-Vertreter reiste nach Kairo, um die Liste der Forderungen vorzulegen.

Während Israel den Arabern Warnungen schickt, damit die sich in Sicherheit bringen können, schickt die Hamas Israelis Drohungen. In den SMS-Botschaften wird behauptet, Israel sei „rechtlich verpflichtet“ die Hamas-Raketen zu tolerieren, bis es den Waffenstillstandsforderungen der Terroristen nachgibt.

Netanyahu hat den stellvertretenden Verteidigungsminister Danny Danon gefeuert, die Meinungsverschiedenheiten waren zu groß und Danon war kriegerischer als Netanyahu ertragen konnte. Die Hamas erklärt die Entlassung zu einem Sieg für sie.

Bashar al-Assad beschimpfte die arabischen Staaten, weil sie keine Kampftruppen in den Gazastreifen schicken, um die Terroristen zu unterstützen.

Donnerstag, 17.07.2014:

Raketenzähler:
– Stand 10:00 Uhr: Seit dem 8. Juli schossen die Terroristen 1.381 Raketen nach Israel – durchschnittlich mehr als 145 pro Tag.
– ca. 20:00 Uhr: Seit Ende der offiziellen Waffenruhe schossen die Terroristen mehr als 100 Raketen auf Israel.
abgefangene Terrorraketen:
– ca. 19 Uhr: Seit Ende der offiziellen Waffenruhe wurden 13 Terrorraketen abgefangen.
IDF-Bilanz (ca. 7:00 Uhr): 190 Angriffe auf Terrorziele innerhalb der letzten 24 Stunden; 2.200 während der gesamten Operation, davon (Stand 20:30 Uhr) 30 nach der offiziellen Waffenruhe.
– Stand 21:25 Uhr: insgesamt wurden heute 28 Raketen abgefangen.

Die UNRWA fand versteckte 20 Raketen in einer ihrer Schulen. Diese „wurden entfernt und die entsprechenden Parteien informiert“.

5. Kolonne: Die arabische Knesset-Abgeordnete Hanin Zoabi ist gegen den Waffenstillstand am Gazastreifen. Sie fordert eine „Belagerung Israels“ statt Verhandlungen und „Widerstand“ (= Terror) statt Sicherheitskoordination.

Die EU-Führung ließ wissen, dass sie nicht nur die Raketen auf Israel verurteilt. „Die Europäische Union verurteilt die Ermordung unschuldiger Zivilisten in Gaza während israelischer Militäroperationen.“ (Dass die Hamas ihre Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht, bleibt völlig unerwähnt.)

Der Libanon reichte bei der UNO Beschwerde gegen Israel ein, weil die IDF nach Raketenbeschuss aus dem Land „zwischen dem 11. und 14. Juli 102 Granaten in den Libanon“ schoss.

„Beim nächsten Mal“, tönt die Hamas, „werden wir nach Israel einmarschieren“ und das „befreite Land erweitern“. Dann werde man auch „einige Überraschungen“ für Israel haben.

Die Jerusalemer Straßenbahn wird jetzt von einer Drohne aus beobachtet. Sollten sich wieder Täter an ihr zu schaffen machen, können sie sofort angegangen werden.

Freitag, 18.07.2014:

Zahlen:
ca. 7 Uhr: 14 Terroristen wurden „neutralisiert“, 30 Raketenwerfer zerstört, 9 Tunnel beschossen; insgesamt wurden 103 Terrorziele getroffen.
– Seit Beginn der Operation in der Nacht wurden 17 Terroristen im Kampf getötet; weitere 13 andere ergaben sich.
ca. 13 Uhr: bisher wurden durch die Bodenaktionen im Gazastreifen 21 Raketenwerfer und 4 Tunnel beschossen.
ca. 20:00 Uhr: Seit Mitternacht schossen die Terroristen 105 Raketen auf Israel; 73 schlugen ein (3 davon in bewohnten Gegenden), 29 abgefangen.

Israel gab bekannt, dass das Ziel der Offensive die Wiederherstellung der Ruhe sei, nicht der Sturz der Hamas.

Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat Anweisungen an die Aktivisten in den sozialen Medien gegeben: Nennt die Toten immer „unschuldige Zivilisten“; stellt keine Fotos von aus zivilen Bevölkerungszentren geschossenen Raketen ein. Hm, warum wohl?

Der Friedenspartner: Fatahs „militärischer Zweig“, die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, prahlen damit, dass sie aus dem Gazastreifen Raketen nach Israel schossen – und das weiter tun werden.

Die IDF hat einige Fotos von Tunneln veröffentlicht, die sie im südlichen Gazastreifen entdeckt hat.

Der Dummschwätzer von der Turtle Bay: Ban Ki-moon forderte Israel auf mehr zu tun, um (pal-arabische) Zivilisten zu schützen.
Die US-Regierung will da nicht zurückstehen: Die Israelis würden nicht genug tun, um zivile Tote zu vermeiden, gab Außenamtssprecherin Psaki zu Protokoll. Kerry schob nach, dass die Aktionen auf die Zerstörung der Terrortunnel beschränkt werden sollten.

Sami Abu-Zuhri von der Hamas geht wohl der A… auf Grundeis; er nannte Netanyahu „zu feige einen richtigen Bodenkrieg zu führen und Gaza wird ein Friedhof für die Invasoren“. Darüber hinaus beschwerte er sich, die arabischen Regierungen würden „uns im Stich lassen“.

Ultralinke Israelis und Araber kamen mit einem „Friedensbus“ nach Sderot. Dort wurden sie von erbosten Einwohnern verbal so heftig empfangen („Ihr lauft durch unser Blut, geht nach Gaza“), dass sie auf dem Fuß umdrehten und die Stadt wieder verließen.

Das Militär hat beobachtet, dass Hamas-Terroristen Krankenwagen als Transportmittel nutzen, in denen sie zusammen mit Kindern fahren (Stichwort: menschliche Schutzschilde).

Klar doch, was sonst: Die PA behauptet jetzt, der „Islamische Staat“ (die Terror-Islamisten, die große Bereiche Syriens und des Irak erobert haben) werden von „jüdischem Extremismus geführt“ und von den USA als Mittel genutzt einen „innerpalästinensischen Bürgerkrieg zu schüren“.

Samstag, 19.07.2014:

Zahlen:
– Freitag, 18.07.2014: 240 Terrorziele beschossen, 10 Tunnel entdeckt, 137 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert, 87 Raketen trafen Israel, 40 wurden abgefangen
– Die Araber geben seit dem 8. Juli bis heute Morgen 290 Tote im Gazastreifen an, allei Freitag 55; 1 Soldat wurde direkt durch Terroristen getötet, ein weiterer offenbar durch fehlgeleitetes eigenes Panzerfeuer. In Israel starben bisher 2 Menschen an Herzinfarkt während Raketenalarm
– Stand 14:30 Uhr: Soldaten deckten heute bisher 3 Tunneleingänge auf.
– Stand 17:30 Uhr: den Tag über schlugen 57 Raketen in Israel ein, 9 weitere wurden abgefangen.
– ca. 19:30 Uhr: Die Zahl der Toten im Gazastreifen wird inzwischen mit 342 angegeben.
– ca. 19:45 Uhr: innerhalb der letzten 24 Stunden wurden insgesamt 12 Soldaten verletzt.
– ca. 20:00 Uhr: Heute wurden insgesamt bisher 20 Terror-Tunnel entdeckt.
– Die IDF gibt am Abend an, dass seit Beginn der Bodenoffensive 70 Hamas-Terroristen getötet wurden.

Qatar hat einen Waffenstillstandsvorschlag vorgelegt, der die meisten Forderungen der Hamas übernimmt. Er wurde offenbar vor der Bodenoffensive erarbeitet und wird weithin abgelehnt.

Ägypten ist nicht bereit seinen Waffenstillstandsvorschlag zu ergänzen; dieser erfülle die Bedürfnisse aller Seiten (die Hamas hatte ihn vehement abgelehnt).

Baroness Ashton forderte wieder: „beide Seiten“ sollten sofort einem Waffenstillstand zustimmen. (Hm, ist sie da nicht etwas ungenau? Wer lehnt denn einen Vorschlag nach dem anderen ab?)

Ein „Humanitärer Offizieller“ behauptet, Israel habe bei der Bodenoffensive im Gazastreifen Saringas eingesetzt.

Klar, wer schuld ist, oder? Der französische Außenminister Fabius hatte ein Gespräch mit Netanyahu. Hinterher sagte er, die Versuche einen Waffenstillstand zu erreichen, seien gescheitert. (Müsste er da nicht auch mit den Terroristen reden?)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).