Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5.-11. Juni 2016)

Sonntag, 05.06.2016:

Ein IDF-Sprecher verkündete, dass im Mai ein 17-jähriger Araber festgenommen wurde, der in Tunnelprogramm der Hamas involviert war. Der Terrorist gab einige Informationen preis.

Am Rand von Karmei Shomron explodierten (wohl infolge der Hitze) einige Landminen, die einmal von Jordanien gelegt worden waren. Daraus entstand ein Buschfeuer, das 4 Häuser im Viertel Ramat Gild zerstörte.

Die 16-jährige Eden Dadon, die im April bei einem Sprengstoffanschlag auf einen Bus schwer verletzt wurde, konnte heute das Krankenhaus verlassen. Sie hatte schwere Verbrennungen davon getragen, was einige Operationen mit plastischer Chirurgie nötig machte. Sie wurde lange künstlich beatmet und ins Koma versetzt; das Bewusstsein erlangte sie zwei Wochen nach der Einlieferung wieder.

Mahmud Abbas reagierte auf den Jerusalem-Tag mit der Forderung nach „Rückgabe“ von ganz Jerusalem „an den Islam und die Christenheit“.

Heckmeck:
– Jede auch nur annähernd mit der Hamas in Verbindung stehende Terrorgruppe in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen hat die französische „Friedens“-Initiative abgelehnt.

Montag, 06.06.2016:

Mahmud Abbas lügt wieder, dass die Schwarte kracht: „Die Bibel sagt, dass es die Palästinenser vor Abraham gab.“ Und: „Die Erfindung des kanaanitisch-palästinensischen Alphabets geschah vor mehr als 6.000 Jahren.“ (Abbas‘ Bibel-Behauptung ist völlig erlogen. Die „Palästinenser“ sind Araber, die Philister waren Griechen. Die „Palästinenser“ kommen in der Bibel nicht vor.)
Sein Berater Mahmud al-Habbasch: „Wir sind die letzten 5.000 Jahre hier gewesen und haben das Land nicht verlassen.“ Und: „Unsere Vorväter sind die monotheistischen Kanaaniter und Jebusiter.“ (Die Schrift wurde erst vor 3.500 Jahren erfunden; das kanaanitische Alphabet, das als Vorläufer der meisten modernen Alphabete angesehen wird, wir auf etwa 1.500 v.Chr. datiert.

Der ägyptische Präsident al-Sisi hatte zu Frieden zwischen „Palästinensern“ und Israel aufgefordert. Die Hamas kritisiert das. Es werde nie einen Frieden mit Israel geben. Alle arabischen Friedensinitiativen mit Israel hätten versagt und niemand befolgt sie. Ah ja: Weil die Pallis alles verweigern funktioniert das nicht, aber trotzdem sind nicht die Terroristen daran schuld, sondern Israel. Alles klar?

55.000 Personen nahmen am Gedenken an den Propheten Samuel teil, dessen Grab sich traditionell bei Givat Ze’ev, nördlich von Jerusalem befindet.

Dienstag, 07.06.2016:

Eine syrische Website berichtete heute, dass die israelische Luftwaffe die Lagerhallen einer Militäranlage bei Homs angriff, in der Luftabwehrraketen gelagert wurden.

Abbas Zaki vom Zentralkomitee der Fatah glorifizierte (wieder einmal) die Terroristen, die Messerangriffe auf Juden verüb(t)en. Sie hätten ein „Wunder“ veranstaltet, das dazu führte, dass die Israelis „unter einer Ausgangssperre“ leben.

Ein Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit israelischen Soldaten am Donnerstag angeschossen wurde, erlag seinen Verletzungen. Er hatte am Josephgrab Felsbrocken auf jüdische Besucher geworfen.

Präsident Rivlin hatte einige jüdische Ortschaften in Judäa und Samaria besucht. Saeb Erekat tobt für die PA: Das sei ein Ausdruck des israelischen „Apartheid“-Systems und ein Versuch die französische Friedensinitiative zu untergraben.

B’Tselem behauptet – ohne Beweise vorlegen zu können – dass ein weiterer Terrorist von Soldaten erschossen worden sei, als er schon neutralisiert war. Die IDF streitet das kategorisch ab.

Mittwoch, 08.06.2016:

Am Sonntag wird die Polizei jüdischen Fußgängern den Zugang zur Altstadt durch das muslimische Viertel von Jerusalem absperren. Grund: Der Ramadan und das jüdische Schawuot fallen zusammen und so haben Muslime es nicht so leicht Juden zu folgen, um sie zu ermorden. An Schawuot ist es üblich die ganze Nacht über aus der Thora zu lernen und am Morgen zur Kotel (Westmauer/Klagemauer) zu gehen, um dort zu beten. Terroristen haben das immer wieder ausgenutzt und Juden auf dem Weg dorthin ermordet.

Nach einer Reihe von Vorfällen wurde jetzt von der Polizei untersagt, dass in „Ost“-Jerusalem Beerdigungsfeiern für getötete Terroristen veranstaltet werden. Dort wurde immer wieder gegen Israel aufgehetzt.

Die Polizei ermittelt gegen die extremistische Balad-Partei (eine der Parteien der israelischen Araber) wegen illegaler Spenden während des Wahlkampfs von 2013.

Donnerstag, 09.06.2016:

Die Terroristen von Tel Aviv sind Hamas-Mitglieder. Sie sind nicht die ersten der Familie, die Juden ermordeten: Einer ihrer Onkel gehörte einer Terrorzelle an, die 2002 im südlichen Judäa vier Juden ermordete.

Premierminister Netanyahu verkündete, dass ein Mann festgenommen wurde, der den Terroristen von Tel Aviv geholfen hatte.

In einer Reihe israelischer Orte wurden die Polizei-Patrouillen nach dem Terroranschlag verstärkt. Die IDF hat zwei zusätzliche Bataillone in Judäa und Samaria stationiert. Ramat Gan verstärkt vor allem den Schutz von Bildungseinrichtungen, Baustellen, der Diamantenbörse und dicht besiedelter Stadtteile.

Vor den Freitagsgebeten wurde die Polizeipräsenz in Jerusalem verstärkt.

Der arabische MK Ayman Odeh verurteilte zwar den Terroranschlag von Tel Aviv, machte aber „die Besatzung“ dafür verantwortlich. Die Regierung Netanyahu intensiviere Hass und Gewalt. Klar, die PA ist die friedfertigste Terrorverwaltung, die man sich vorstellen kann und hetzt nie…

Die PA ließ eine allgemein verfasst Stellungnahme veröffentlichen, in der sie „alle Operationen ablehnt, die sich gegen Zivilisten richten“. (Da die PA-Medien/-Schulen/-Prediger lehren, dass alle Israelis Soldaten sind, ist diese Erklärung weniger als heiße Luft.)
Der Palästinensische Islamische Jihad bezeichnete die Terrormorde als „natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung“. Die Fatah äußerte sich genauso.
Ismail Haniyeh feierte den Anschlag auf seinem Twitter-Account und nannte die Täter „Helden“. Die Hamas kündigte „weitere Überraschungen“ für Israel an.

Araber in Tulkarm verteilten zur Feier des Anschlags Süßigkeiten.

Die Hisbollah pries den feigen Terroranschlag von Tel Aviv als „Heldentat“.

Die Terroristen vom Sarona-Markt sind zwei 21-jähriger Cousins aus Yatta in Judäa. Die IDF hat den Ort abgeriegelt. Die Terroristen lebten illegal in Tel Aviv.

Ein PA-Prediger forderte in der Al-Aqsa-Moschee die Auslöschung der Juden.

Freitag, 10.06.2016:

Die IDF bereitet den Abriss des Hauses eines der Terrormörder von Tel Aviv vor.

Samstag, 11.06.2016:
– In Yatta riss Freitagabend die IDF das Haus des Mörders von Dafna Meir aus Otniel ab.
– Noch am Freitagabend wurden zwei Polizisten verletzt, als sie am Checkpoint Al-Za’am einen verdächtigen Gegenstand untersuchten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7. Mai 2016)

Sonntag, 01.05.2016:

Die Hamas prahlt, dass ihre Leute während der aktuellen Terrorwelle im April alle 2 Tage einen Messerangriff ausführten; dazu kamen 3 Schussangriffe und 2 Versuche Morde mit Autos zu verüben, außerdem der Bombenanschlag auf einen Linienbus.

Montag, 02.05.2016:

Was sagt uns das: Es gab wieder ein PA-Jugendfußballturnier – benannt nach dem Terroristen Abu Jihad (der zahlreiche Terroranschläge mit 125 Toten in die Wege leitete). Es wurde von einer Organisation veranstalte, die vom Vatikan finanziert wird. Und es fand auf einem Gelände statt, das Burj Luq Luq-Gesellschaft gehört, die von by UNICEF, UNDP, der EU, dem französischen Konsulat, dem britischen Konsulat, der Pontifikalen Gesandtschaft Jerusalem, ANERA (American Near East Refugee Aid) und Terre des Hommes finanziert wird.

Dienstag, 03.05.2016:

Der gestern Abend in Jerusalem verletzte Jude befindet sich auf dem Weg der Besserung. Den Terroristen, einen 18-jährigen Araber, konnte nach ein paar Stunden aufgestöbert festgenommen werden. Außerdem nahm die Polizei einen weiteren Araber fest, der verdächtig ist dem Terroristen geholfen zu haben.

Am Mittwoch wird die Patriarchenhöhle in Hebron wegen des muslimischen Festes Lailat al Miraj (Nachreise Mohammeds zu „fernsten Moschee“) für Juden geschlossen bleiben. Sie wird am Donnerstag um 16 Uhr wieder für Juden geöffnet.

Zoll und Shabak haben einen Versuch der Hamas vereitelt 4t Ammonium-Chlorid in den Gazastreifen zu schmuggeln. Das Material kann als Bestandteil des Treibstoffs von Raketen genutzt werden.

Der (dritte) Mörder des arabischen Jugendlichen, der im letzten Jahr in Jerusalem grausam getötet wurde, ist zu lebenslänglicher plus 20 weiteren Jahren Haft verurteilt worden.

Umweltgruppen warnen, dass die Abwässer aus dem Gazastreifen – sie werden von der Hamas ungeklärt ins Mittelmeer geleitet – neben der Küste des Gazastreifens auch die Strände Israels verschmutzen könnten. (Die neu gebaute Kläranlage ist kaum in Betrieb!).

Mittwoch, 04.05.2016:

Insgesamt sechsmal griffen Terroristen aus dem Gazastreifen innerhalb der letzten 24 Stunden am Gazastreifen Soldaten an, allein Mittwoch fünfmal mit Mörsern.

Nach der Welle der Mörserangriffe gab die Hamas eine Warnung an die Israelis aus: „Stellt unsere Geduld nicht auf die Probe.“ Äh, wer stellt hier wessen Geduld auf die Probe? Aber nach Maßgabe der Hamas eskaliert Israel die Lage. Wahrscheinlich durch die Suche nach den Terrortunneln?

Die Hamas prahlt, dass ihre guten Verbindungen zum britischen Labour Party-Chef Jeremy Corbyn „für die Zionisten schmerzhaft ist“. Sie pries den Vorsitzenden, weil der sich weigert arabische Terrororganisationen als Terrororganisationen zu bezeichnen.

Donnerstag, 05.05.2016:

Den zweiten Tag in Folge wurde den Bauern im Umfeld des Gazastreifens die Arbeit auf den Feldern verboten, weil Heckenschützenfeuer befürchtet wird.

Zur Beerdigung des Terroristen, der am Dienstag 3 Soldaten überfuhr, kamen mehrere tausend Araber, um ihn zu ehren.

Innerhalb von zwei Tagen hat die IDF am Gazastreifen 10 Terrortunnel entdeckt; dass die Hamas darauf mit Mörserbeschuss reagiert, zeigt, dass es sie ziemlich trifft.
Der Shin Beth hatte Anfang April einen Hamas-Terroristen festgenommen, dessen Vernehmung Informationen zu den Terrortunneln offenbarte, was anscheinend auch bei der Entdeckung der Tunnel gestern und heute half.

Hamas behauptet Israel habe ihr ein Abkommen angeboten, die IDF aus der Nähe des Gazastreifens zurückzuziehen, wenn die Terroristen auf den Beschuss israelischer Ziele verzichten. Israel bestreitet das.

Der Nahost-Gesandte der UNO ist besorgt wegen der Geschehnisse am Gazastreifen und rief „beide Seiten zu Zurückhaltung“ auf, um eine Eskalation zu verhindert. (Der hat wieder nicht gemerkt, dass Israel nur RE-agiert – wenn die Terroristen aufhören, schießt Israel auch nicht. Wer eskaliert also?)

Der PA-Mufti von Bethlehem betrieb wieder Judenhetze: Diese Woche bezeichnete er die Juden als Jesus-Mörder und machte aus Jesus einen Palästinenser, als sei er kein Jude gewesen.

Freitag, 06.05.2016:

Zahlen: Seit 1948 sind 23.447 israelische Soldaten gefallen. Im letzten Jahr kamen 68 dazu.

Hamas-Chef Ismail Haniyeh sagte, die Hamas wolle keinen erneuerten Krieg, wird aber das Eindringen israelischer Soldaten in den Gazastreifen nicht dulden. Außerdem behauptete er, die Hamas sei in Kontakt mit dem Ausland, um die Spannungen am Gazastreifen zu stoppen. (Wie wäre es, er würde einfach aufhören zu schießen?)

Ausgerechnet die Terroristen vom Palästinensischer Islamischer Jihad (die regelmäßig versuchen israelische Zivilisten zu ermorden) beschweren sich Israel habe arabische Zivilisten geschädigt, das würde gerächt werden.

Hamas versucht die Tunnelfunde der Israelis als unbedeutend abzutun: „Das waren alles nur alte Tunnel.“

Samstag, 07.05.2016:

Hassan Nasrallah von der Hisbollah fordert, dass die „israelischen Angriffe“ im Gazastreifen international verurteilt werden. Besonders beklagte er, dass die arabische Welt schweigt.

Waffenstillstand und Friedferigkeit? (13.-19.03.2016)

Sonntag, 13.03.2016:

Aus einem von Ägypten gefluteten Tunnel haben die Gaza-Araber jetzt zwei tote Tunnelgräber geborgen.

44% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle wurden von illegal im Land befindlichen Arabern verübt.

Umfrageergebnis: Rund 56% der PA-Araber in Hamastan und Fatahstan befürworten die Fortsetzung der „Intifada“; die Unterstützung ist im Gazastreifen stärker (78,5%), in Judäa und Samaria liegt sie bei 51,6%. 53,9% sind allerdings gegen die Fortsetzung der Messerangriffe.

Montag, 14.03.2016:

Durch ein neues Analysepropramm haben israelische Sicherheitskräfte es geschafft eine ganze Reihe von Terroranschlägen „einsamer Wölfen“ zu verhindern. Das Programm analysiert Einträge in den sozialen Medien, über die viele der Terroristen ihre Tatabsichten angekündigt haben.

Ein Jerusalemer Gericht verurteilte den Hassprediger Khaled al-Mughrabi, der in der Al-Aqsa-Moschee antisemitische Tiraden abließ, in denen er zum Judenmord aufrief. Er muss für 11 Monate ins Gefängnis.

Dienstag, 15.03.2016:

Wegen der angespannten finanziellen Lage kürzte die Hamas jetzt die Gehälter der Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden.

Khaled Meschaal behauptete gegenüber France24, die Mordversuche an Juden seien „Selbstverteidigung“.

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte an, „angesichts der fortgesetzten Waffenstillstandsverletzungen durch Israel“ werde man ein Statement abgeben, das noch nie aus dem Gazastreifen gesehene Bilder beinhalten wird. (Aha, die Terroristen beschweren sich, dass Israel sich wehrt, wenn sie den Waffenstillstand verletzen – was natürlich keine Waffenstillstandsverletzung ist…)

Heckmeck:
– Neulich haben sie sie noch gelobt. Jetzt behauptet Saeb Erekat, es gäbe gar keine französische Initiative zur Wiederaufnahme der „Friedensgespräche“. Es gebe nur „Ideen für eine internationale Friedenskonferenz“.
Andererseits gaben andere Palästinenserführer der Hoffnung Ausdruck, dass die französische Initiative neue Fortschritte bringt. Israel wird von ihnen gedrängt die erneuerten Bemühungen „voll zu unterstützen“.

Mittwoch, 16.03.2016:

Das PA-„Außenministerium“ droht wieder damit vor dem ICC in Den Haag gegen Israel zu klagen, weil ungenutztes Land im Jordantal zu Staatsland erklärt wurde.

Donnerstag, 17.03.2016:

Diese Woche entdeckten Mitglieder der NGO Regavim, dass Araber nahe Kidmat Zion (Jerusalem) illegal eine Moschee bauen. Sie informierten Bürgermeister Nir Barkat und die Stadtverwaltung und forderten den Abriss.

Samstag, 19.03.2016:

Der Zustand der Donnerstag durch Messerstiche schwer verletzten Soldatin hat sich stabilisiert.

Die Islamische Bewegung behauptet mal wieder Israel – und besonders Rabbi Yehuda Glick – würden in (!) der Al-Aqsa-Moschee „rassistische talmudische Zeremonien“ durchführen. Arabische Offizielle würden diesen „Verjudungsaktionen“ grünes Licht geben.

 

Was palästinensische Araber meinen, wenn sie „Einheit“ sagen

Elder of Ziyon, 20. Januar 2016

Der Islamische Jihad hat ein Video veröffentlicht, das alle wichtigen Terrororganisationen zeigt – Fatah, Hamas, Islamischer Jihad, PFLP und weitere, die ich nicht sofort erkennen konnte – wie sie zusammenarbeiten, um Juden zu ermorden.

Das Video feiert Raketen, Selbstmord-Bombenanschläge, Messeranschläge und Autoanschläge, bei denen die Ziele gewöhnliche israelische Bürger sind.

Es ist zudem bemerkenswert, dass das Video mit dem Motiv des Felsendoms endet. Es widerspricht der Behauptung, die Mahmud Abbas der Welt erzählt – dass die Terroranschläge aus „Verzweiflung“ entstehen. Wie jeder palästinensische Araber weiß, war die Ausrede für die Anschläge nicht „Armut“ oder „Besatzung“, sondern der Tempelberg.

Fakt ist, dass Hamasführer Ismail Haniyeh genau dies in einer Predigt Anfang des Monats sagte, wie Arutz-7 auf Grundlage eines Berichts von Jonathan D. HaLevi bei der JCPA berichtet:

Hamasführer Ismail Haniyeh wies Behauptungen des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas zurück, nach denen die aktuelle Terrorwelle einem tief sitzenden Gefühl der Verzweiflung bei den Jugendlichen der PA entstammt.

„Die Intifada ist kein Resultat von Verzweiflung“, sagte Haniyeh Hamas-Mitgliedern. Diese Intifada ist ein Jihad, ein heiliger Krieg der ‚palästinensischen Nation‘ gegen die zionistischen Besatzer.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26.12.2015)

Sonntag, 20.12.2015:

Der Iran bezeichnet den Tod von Samir Kuntar als „neuestes Beispiel von Staatsterrorismus“.

Montag, 21.12.2015:

In Ras al-Amud (Jerusalem) deckte die Polizei zusammen mit dem Schabak eine israelisch-arabische Terrorzelle auf; ihre fünf Mitglieder waren in eine Reihe Anschläge verwickelt. Zwei wurden schon im Oktober festgenommen. Die Terroristen von 16 bis 22 Jahren sind wegen Brandstiftung, versuchter Brandstiftung, Krawallen, versuchtem Angriff auf Polizisten, Beweismittel-Manipulation und mehr angeklagt.

Der gestern getötete Erzterrorist und Kindermörder Samir Kuntar wurde in Beirut unter Begleitung Tausender mit viel Tamtam beerdigt. Die Hisbollah schwor, sich für seinen Tod an Israel zu rächen.

Der Fraktionschef der „Vereinigten (arabischen) Liste“ in der Knesset, Aymen Odeh, verurteilte die Tötung des Erzterroristen Samir Kuntar als „israelischen Terrorismus“.

Der Palästinensische Islamische Jihad verkündete, dass er absolut bereit sei den Terror „zu eskalieren“, wenn es nötig sein sollte (für den Fall, dass die derzeitige Terrorwelle abebben sollte).

Die Palästinenser-Terrorgruppe PFLP beansprucht die drei gestern auf den Norden Israels geschossenen Raketen für sich.

Dienstag, 22.12.2015:

Die Hadasch, eine arabische Partei in Israel hat Netanyahu mit dem IS gleichgesetzt. In einem Facebook-Eintrag, in dem der Tod von Samir Kunar beklagt wurde, wird ein Bild gezeigt, bei dem ein maskierter IS-Terrorist sich eine Netanyahu-Maske abzieht.

Palästinenserorganisationen forderten die Araber zu zwei „Tagen des Zorns“ (Terror gegen Juden) auf – einer sollte am (heutigen) Dienstag stattfinden, einer am Freitag.

Mittwoch, 23.12.2015:

Nett: Im Gazastreifen werden Ringe hergestellt, die das Logo des IS tragen. Israel beschlagnahmte im Mai eine Lieferung ähnlicher Ringe aus der Türkei nach Judäa und Samaria, die dort als illegale Propaganda bezeichnet werden.

Die IDF hat in der Folge des Todes von Samir Kuntar in Syrien „heiße“ Informationen über geplante Angriffe auf jüdische Bauern an der Grenze zum Libanon erhalten und daraufhin angewiesen, dass diese sich von der Grenze fern halten sollen.

Der PA-Minister für Gefangenenangelegenheiten betrauerte den Tod von Samir Kuntar. Er nannte der Kindermörder einen „Märtyrer“. Das war nicht die einzige Veranstaltung zum Gedenken an Kuntar die gestern in Ramallah stattfand.

Donnerstag, 24.12.2015:

Tagesbilanz: 5 durch Terroranschläge verletzte Israelis, 4 tote Terroristen.

Auf einer Hochzeit gab es Mittwoch einen in Israel weithin verurteilten Vorfall; dabei tanzten extremistische Jugendliche und stachen mit Messern auf ein Foto der bei dem Brandanschlag in Duma getöteten arabischen Familie ein. Die Polizei ermittelt gegen diese Leute. Die Gastgeber sagen, die „Tänzer“ seien keine geladenen Gäste gewesen und sie hätten nichts mit ihnen zu tun.

Vor dem Bezirksgericht in Nazareth wurden zwei arabische Cousins angeklagt; sie sollen in Verbindung mit dem IS stehen und Anschläge auf Soldaten in Israel geplant haben.

Die PA hat die Sicherheitsvorkehrungen in Bethlehem drastisch erhöht; u.a. wurden 16 radikale Salafisten in Administrativhaft genommen, damit die Christen in Ruhe in der Geburtskirche ihren Weihnachtsgottesdienst feiern konnten.

Das Blut der Ermordeten am Jaffator war noch nicht getrocknet, da stellte die Fatah schon Bilder der Attentäter ins Internet – mit dem offiziellen Fatah-Logo und einem Bild von Yassir Arafat.

Einwohner Samarias sind wütend, weil eine Straße, auf der vor zwei Wochen ein jüdisches Paar angeschossen wurde und die deshalb gesperrt wurde, wieder für PA-Araber freigegeben wurde.

Freitag, 25.12.2015:

Offizielle Zahlen zum Terror der letztem 100 Tage zeigen, dass ein Drittel der Anschläge innerhalb der „Grünen Linie“ stattfand. Die Sicherheitskräfte gegen davon aus, dass die Anschläge noch Monate weitergehen werden. Seit dem 1. Oktober hat es mehr als 140 Anschläge mit Stichwaffen, Autos oder Schusswaffen gegeben, außerdem wurden (bis zum 16. Dezember) 2.225 Angriffe mit Felsbrocken gezählt. 24 Menschen wurden durch die 156 Terrortäter ermordet. Die Anschläge innerhalb der Grünen Linie wurden zu mehr etwas als der Hälfte von Arabern mit israelischem Ausweis (also israelische Staatsbürger oder PA-Araber mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung) verübt, der Rest von PA-Arabern. Im selben Zeitraum wurden 127 Araber getötet; 88 waren Terroristen, die gerade versuchten Israelis zu ermorden, der Rest waren Angreifer bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Auf arabischer Seite sollen 17 Personen durch jüdische Angriffe verletzt und 5 Häuser sowie 15 Autos beschädigt worden sein. Die Sicherheitskräfte merken an, dass die Zahl der Vorfälle dieser 100 Tage „normalerweise“ die für ein ganzes Jahr sind.

PA-Araber steckten am Mittwoch in einem Ort in Samaria einen Weihnachtsbau in Brand. Sie wurden von PA-Sicherheitskräften festgenommen. Während jüdische „Price tag“-Anschläge in der PA weithin lauthals beklagt werden, konnte man hierüber in den Medien dort nichts finden. Auch die PA ignoriert viele Anschläge auf Christen (z.B. das Niederbrennen einer Kirche in Bethlehem).

Die Fünfte Kolonne: Ein ägyptischer Forscher sprach an der Universität Haifa zu Psychologie-Studenten. Thema war Koexistenz. Ein arabischer Student brüllte ihn an: „Sie tanzen auf dem Blut von Märtyrern!“ und nannte ihn einen „Kollaborateur der Zionisten“. Es gab weitere Studenten, die sich anschlossen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.10.2015)

Sonntag, 18.10.2015:

Die Fatah veröffentlichte heute wieder etwas sehr Friedfertiges, das für Koexistenz wirbt (oder auch nicht) – eine Karikatur, die sagt, dass die Juden aus dem Land geworfen werden sollen. Aus dem „ganzen Palästina“. Und es ist nur wieder ein einzelner von vielen Fällen von Fatah-Aktivisten und -Offiziellen, die das von sich geben.

Die PA „kritisierte“ Israel, es würde „palästinensische Zivilisten“ „standrechtlich erschießen“.

Prediger in der Al-Aqsa-Moschee: Die Juden werden den Teufel anbeten und dann von den Muslimen ausgelöscht werden, die dann angenehm leben werden.

Die Hamas ist natürlich wieder voll des Lobes für die hinterhältigen Morde in Beer Sheva, die sie als „heldenhaft“ bezeichnet.

3 Araber aus Jaffa (ein Erwachsener, 2 Minderjährige) wurden festgenommen, weil sie vor 10 Tagen eine Polizeipatrouille mit Molotowcocktails beworfen hatten. Sie haben die Tat gestanden.

2 Araber wurden im Gazastreifen wegen angeblicher Kollaboration mit Israel zum Tode verurteilt.

Liebesgrüße der Hisbollah: Hassan Nasrallah behauptet, „die Terroristen in Syrien und Israel“ hätten ein und dasselbe Ziel – die Vernichtung der Staaten des Nahen Ostens.

Der Brand in einem Busdepot in Ramat Gan scheint durch einen Kurzschluss ausgelöst worden zu sein.

Ein PA-Aktivist lässt eine Mordverleumdung wieder aufleben: Israel würde die Palästinenserkinder töten, um ihre Organe zu ernten.

An der Beerdigung des Terroristen, der als Presse-Mitglied getarnt einen Soldaten ermorden wurde, nahmen Tausende Araber teil.

Montag, 19.10.2015:

Es hat sich herausgestellt, dass der gestern im Busbahnhof von Beer Sheva getötete Eritreer von wütenden Passanten praktisch gelyncht wurde, als er verletzt am Boden lag (er verstarb später), weil die ihn für einen Terroristen hielten. Premierminister Netanyahu warnte, wie auch Präsident Rivlin, davor das Recht in die eigenen Hand zu nehmen; Verteidigungsminister Ya’alon fordert die strafrechtliche Verfolgung der Täter.

Hamas und Fatah arbeiten aktuell Hand in Hand daran den Terror anzustacheln, um aus der aktuellen Terrorwelle einen „Tsunami“ zu machen.
Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah haben wie ihr Parteichef Abbas den Mordanschlag in Beer Sheva begrüßt und erklärt, dass Selbstmord-Bombenanschläge in Jerusalem zu ihren Prioritäten gehören. Derweil ruft die Hamas ebenfalls zu solchen Anschlägen in Jerusalem, Judäa und Samaria auf.

Der ehemalige Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, hat die „Internationalisierung“ Jerusalem „verboten“. In einer Fatwa wandte er sich genauso gegen eine „Internationalisierung“ wie gegen eine „Verjudung“. Beides sei eine Sünde. Internationale Vereinbarungen „zum Schutz der Al-Aqsa“ seien erlaubt, solange sie nicht die UNO einschließen.

Ein Restaurant in der Nähe von Netanya bietet Hummus zum halben Preis, wann immer Juden und Araber gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Die Hetzerin kennt keine Grenzen: Hanin Zaobi fordert vom Generalstaatsanwalt, er solle gegen Palästinenser Netanyahu wegen Aufstachelung zur Gewalt ermitteln.

Dienstag, 20.10.2015:

Während der letzten Tage beschossen immer wieder Heckenschützen/Scharfschützen aus dem Gazastreifen IDF-Soldaten in Israel. Heute Nachmittag konnten Scharfschützen der IDF die gesamte Terroristenzelle ausschalten, als diese sich für einen weiteren Anschlag in Position brachte.

An der Universität Tel Aviv protestierten arabische Studenten gegen die „Exekution“ arabischer Terroristen; dabei schwenkten sie PLO-Flaggen. Im Tirtzu organisierte einen Gegenprotest und forderte disziplinarische Maßnahmen.

Die Knesset verabschiedete die Verschärfung der Strafen für Steinewerfer; wer mit Steinwürfen körperlichen Schaden anrichten will, erhält eine Mindeststrafe von 4 Jahren Gefängnis, ihm werden die Rechte auf Sozialleistungen aberkannt und Eltern von Minderjährigen erhalten eine Geldstrafe von 10.000 Schekeln. Die Gefängnisstrafen können bis zu 20 Jahren betragen.

Ein Prediger im Gazastreifen schwor die Juden aus dem Land zu jagen. Die Muslime würden sogar ihre Knochen ausgraben und aus dem Land schaffen. Nicht ein einziger Jude werde übrigbleiben.

Mittwoch, 21.10.2015:

Korrektur: Das forensische Institut stellte fest, dass der Eritreer im Busbahnhof von Beer Sheva nicht vom Mob getötet wurde, der ihn trat weil er ihn für einen Terroristen hielt, sondern von den Kugeln eines der Sicherheitsleute, der ihn für einen Terroristen hielt.
Vier Verdächtigte wurden wegen der Beteiligung an der Mob-Gewalt gegen den Eritreer in Beer Sheva festgenommen.

Die arabischen Händler in Hebron wollten heute streiken – als Protest dagegen, dass die IDF gestern Abend zwei Terroristen tötete, die einen Messerangriff durchführten und dabei einen Soldaten verletzten.

4 Einwohner von „Ost“-Jerusalem wird ihr israelische Einwohnerstatus entzogen, weil sie sich an Steinigungen von Juden beteiligten. Sie verlieren damit sämtliche Rechte auf Sozialleistungen.

Die Hamas veröffentlichte ein Interview mit einem „erfahrenen“ Messerstecher-Terroristen. Der gab den Möchtegern-Terroristen den Rat ihre Messer mit Gift zu präparieren, damit ihre Opfer nicht gerettet werden können.

Die PLO-Regierung in Ramallah erklärte die Terroristen für harmlos und verurteilte „Exekution hilfloser Bürger, von denen behauptet wird, sie hätten versucht Messerangriffe auszuführen“ durch „die israelische Besatzungsarmee und Siedlerbanden“. Merke: Messerstecher, die Menschen töten, sind harmlos und friedliebend; Juden, die sich wehren, sind Kriegsverbrecher.

Fotos zeigen, dass der LKW-Fahrer den jüdischen Autofahrer gestern absichtlich überfuhr. Seine Frau will in ihm übrigens einen Fahrer erkannt haben, der sie und ihren Mann am Tag zuvor schon ins Visier genommen hatte.

Donnerstag, 22.10.2015:

Die IDF sucht die Grenze zum Gazastreifen nach Hamas-Tunneln ab. Dafür haben sie ein neues Gerät.

Der für den Auto-Anschlag bei Beit Omar verantwortliche Terrorist ist ein Hamas-Mitglied aus Hebron gewesen.

Ein israelischer Araber versuchte 2 Tonnen (veterinärmedizinisch unkontrolliertes) Fleisch aus dem PA-Gebiet nach Israel zu schmuggeln.

Hamas-Grande Khaled Meschaal sagte in Südafrika, dass der „Kampf“ der Palästinenser gegen Israel werde nicht enden.

Ein Dekan der Universität Gaza drängt die PalAraber israelische Frauen und Kinder anzugreifen.

Der PA-„Außenminister“ behauptete vor den UNO-Sicherheitsrat, Israel würde die Al-Aqsa-Moschee tagtäglich angreifen und besonders die Kinder der Palästinenser töten.

Die Fatah ermuntert weiter zu Terroranschlägen auf Juden (Palestinian Media Watch dokumentiert).

Freitag, 23.10.2015:

Reaktion von Israelis auf die Terrorwelle: Sie singen und tanzen. Gestern erst auf der Ben Yehuda-Straße (Fußgängerzone im Zentrum von „West“-Jerusalem), dann zogen sie tanzend in die Altstadt.

Die PA behauptet Israel erfinde die Messerattacken und lege den „unschuldigen“ Arabern nach der Tötung Messer in die Hand.

Die ISIS-Terroristen kündigten (auf Hebräisch) in einem Video an die Juden überall in der Welt auszurotten.

Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat Warnungen für Synagogenbesucher ausgesprochen. Wer eine Waffe tragen darf, sollte diese mitführen und sich in der Synagoge nahe des Eingangs setzen, um ggf. reagieren zu können. Die Umgebung der Synagoge sollte gut beobachtet werden. Die Gottesdienstbesucher sollten auf dem Weg zur und von der Synagoge sehr aufmerksam sein.

Heckmeck:
Ban Ki-moon fordert direkte Gespräche zwischen Israel und der Fatah. Natürlich brachte er es nicht über sich die Terroristen zu verurteilen, sondern redete von „Extremisten auf beiden Seiten“ und dass beide Seiten Schritte zur Deeskalation tun müssten. Konkret wurde er dann nur zu Israel: Es müsse „maximale Zurückhaltung“ üben, damit kein Frust und Unruhe „ausgebrütet“ werden, was zu Gewalt führt. Abbas bekam nur eine allgemeine Aufforderung die Menschen „auf eine friedliche Lösung“ zu zügeln.
PA-„Außenminister“ al-Maliki hat derweil mal wieder Bedingungen für Gespräche mit Israel gestellt; u.a. forderte er „das Ende von kollektiver Bestrafung“ und den Rückzug aller Truppen aus „besetzten Gebieten“. Aha, die Areas B und C gibt es also nicht mehr…

Samstag, 24.10.2015:

Ein Opfer des Anschlags auf die Synagoge in Har Nof im November erlag seinen Wunden. Der Mann ist damit das sechste Opfer des Anschlags.

Die Verdachtsmomente verdichten sich, dass einige er Anschläge in jüngerer Zeit nicht von „einsamen Wölfen“ verübt bzw. versucht wurden, sondern auf ausdrückliche Anweisungen der Hamas erfolgten.

Die Polizei hat weitere Personen festgenommen, die an der Prügel gegen einen Eritreer beteiligt waren, der in Beer Sheva fälschlich für einen Terroristen gehalten wurde, darunter zwei Soldaten und einen Zivilisten.

Der Palästinensische Islamische Jihad will eine offizielle Intifada erklären und damit die PalAraber vereinen. Eine einheitliche Führung soll aufgebaut werden.

Beduinenführer in Jordanien haben einen Brief an König Abdallah geschrieben; darin fordern sie, dass Israel der Krieg erklärt wird.

Heckmeck:
Abbas belatscherte John Kerry in Amman: Israel müsse unbedingt den Status quo auf dem Tempelberg erhalten und verhindern, dass die jüdischen Extremisten am Betreten den Tempelberg betreten. Eine Reaktion Kerrys ist nicht bekannt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.08.2015)

Sonntag, 23.08.2015:

An LKWs an einer Baustelle der Autobahn bei Jerusalem hatten arabische Arbeiter große Hamas-Flaggen angebracht.

Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich, dass Araber regelmäßig am Sabbat kommen, um die jüdischen Felder zu schädigen und die IDF nichts dagegen unternimmt.

Montag, 24. 08.2015:

In dem Dorf, in dem vor einem Monat ein Kleinkind und sein Vater durch einen Brandanschlag getötet wurden, gab es wieder ein Feuer. Die PA-Polizei stellte fest, dass die Ursache ein Kurzschluss war, was die Hamas nicht daran hindert von einem erneuen „Siedler-Anschlag“ zu schwafeln.

Die muslimischen Kreischweiber fehlten heute erstaunlicherweise auf dem Tempelberg, so dass eine Gruppe Juden diesen ohne die sonst übliche Belästigung besuchen konnte.
Der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Arden (Likud) hat Verteidigungsminister Mosche Ya’alon aufgefordert muslimische Gruppen, die Besucher belästigen, zu „Recht brechenden Vereinigungen“ zu erklären und entsprechend zu behandeln. (Bisher lassen israelische Sicherheitskräfte die Belästiger weitgehend in Ruhe.)

Eine UNRWA-Schule (in Syrien) hat Karikaturen ins Internet gesetzt, mit der für Auto-Anschläge gegen Juden aufgefordert wird.

Polizei, Shin Bet und IDF gaben heute bekannt, dass in Samaria eine Terrorzelle enttarnt und verhaftet wurde; die Terroristen sollen hinter Anschlägen mit Brandsätzen stecken, darunter dem vom 14. Juni auf der Straße 60. Die Festgenommenen haben eine ganze Reihe von Anschlägen gestanden.

Dienstag, 25.08.2015:

Der Großmufti der PA: Der Tempelberg und die Kotel sind „muslimische Stätten“; es muss eine „physische“ Reaktion auf das mögliche Verbot muslimischer Randalegruppen geben. Juden dürfen keine Rechte eingeräumt bekommen. Es hat nie jüdische Tempel dort gegeben.

Mittwoch, 26.08.2015:

Offizielle Statistik: Das Wohnungsbauministerium hat Zahlen zu Terroranschlägen veröffentlicht; demnach gibt es im Durchschnitt knapp zehn Anschläge pro Tag nur in der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg. Für Juni und Juli wurden in diesem Bereich (ohne „Ost-Jerusalem“ usw.) 580 Terroranschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte dokumentiert, darunter 477 mit Steinen, 28 mit Brandsätzen (auf Fahrzeuge und Häuser, in denen Juden wohnen); weitere waren Angriffe mit Glasflaschen und Feuerwerkskörpern. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichten die Anschläge im Juni mit 359, davon 213 im Bereich der Davidstadt (direkt südlich der Altstadt), 125 auf dem Ölberg und 21 in der eigentlichen Altstadt. Davon waren 307 Angriffe mit Steinen/Felsen, 12 Brandbomben, 4 Fälle von Vandalismus auf dem Friedhof des Ölbergs, 6 direkte auf Juden in der Altstadt (5 davon gegen Zivilisten). Die Zahlen für Juli liegen nur geringfügig niedriger.

Bei der Durchsuchung des Hauses eines terrorverdächtigen Arabers in Samaria nach illegalen Waffen ergab einen höchst ungewöhnlichen Fund: In einem eingezäunten Bereich auf dem Hof hielt der Mann vier Stück Rotwild, was illegal ist; in unmittelbarer Nähe fanden die Sicherheitskräfte mehrere Jagdgewehre.

Heckmeck:
– Ein FIFA-Komitee traf sich mit israelischen und PA-Fußballvertretern, um die Beziehungen zwischen den beiden Seiten zu verbessern. Das nächste Treffen wird Mitte September stattfinden.

Donnerstag, 27.08.2015:

Mahmud Abbas weiß etwas über den Holocaust: Das ist etwas, „was Juden sagen“. Er respektiert, dass sie sagen, sie hätten im Zweiten Weltkrieg Opfer gebracht. Aber das heißt nicht, dass er selbst ein Opfer der Opfer sein darf; sie sollten „uns“ (die PalAraber) nicht so behandeln, wie die Nazis sie behandelt haben. Nun, wenn der Holocaust „etwas ist, das die Juden sagen“, dann zeigt sich wieder, dass er ein Holocaust-Leugner ist, wie er im Buch steht.

Etwa 20 Protestierende blockierten am Morgen den Übergang Erez zum Gazastreifen um für die Freilassung von Avraham Mengistu zu demonstrieren, der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, in dem sie zeigt, dass ihre Terroristen in Terrortunneln für Angriffe auf Israel trainieren. Damit soll Israel vermittelt werden, dass „die Geduld unseres Volks im Gazastreifen ausläuft und nicht mehr lange anhalten wird… Unsere Wut wird wie Vulkane in ihren Gesichtern explodieren.“

Jordanien schimpft mal wieder über Israel: Es wurden mehrere Tore zum Tempelbergplateau geschlossen (die für alle Nichtmuslime gesperrt sind) und es würden „weiterhin jüdische Extremisten auf den Tempelberg gelassen“. Der Status quo dort dürfe nicht verändert werden. (Die einzigen, die den Status quo ändern wollen, sind die Araber/Muslime, die Juden den Zugang verweigern!)

Freitag, 28.08.2015:

Wieder die übliche oder auch mal nicht ganz so übliche Hetze: Radikale israelische Islamisten verurteilen das Verbot für Randaliere auf den Tempelberg zu gehen. Diese Gewalttäter symbolisieren nach Raed Saleh die „Ehre“ der muslimischen Nation und der arabischen Welt. Außerdem behaupten sie Juden planen dort Muslime zu ermorden.

Seit dem Ende des Gaza-Kriegs vom letzten Jahr hat im Durchschnitt jeden Monat eine Rakete in Israel eingeschlagen. Viele weitere fielen zu kurz und schlugen im Gazastreifen ein.

Die Hamas hat eine Lieferung von Türen aus Israel verhindert, die für arabische Häuser im Gazastreifen gespendet worden waren. Für die Hamas sind sie „Siedlungswaren, die die Lage ausbeuten, weil damit Siedlerwaren in den Gazastreifen geschmuggelt“ würden. (Die Türen waren von einer Firma Judäa/Samaria hergestellt worden.)

Samstag, 29.08.2015:

Ein Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad lässt wissen, dass die Hamas keine Einwände dagegen hat, dass der PIJ Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel schießt, wenn der hungerstreikende Terrorführer im israelischen Gefängnis sterben sollte.

Die Hamas fordert den Rücktritt von Ban Ki-moon, weil dieser „die kriminellen Taten der israelischen Besatzungskräfte im Gazastreifen vertuscht. Ban habe die falsche Darstellung übernommen, dass die Hamas Waffenstillstände brach und den Tod von 170 Menschen in Rafah an diesem Tag ignoriere. Er sei Teil eines schweren Verbrechens.