Der „immerwährende Krieg“ gegen den Westen

Clifford D. May, The Washington Times, 9. August 2022

Vor kaum weniger als einem Jahr stellte Präsident Biden die Frage: „Welches Interesse haben wir zu diesem Zeitpunkt in Afghanistan, wo Al-Qaida weg ist?“

Vor gerade mal einer Woche lieferte er die Antwort. Auf seinen Befehl hin zielten zwei Raketen einer Hellfire-Drohne auf Aymanal-Zawahiri, den 71-jährigen Emir von al-Qaida, der auf dem Balkon eines gut ausgestatteten Hauses in einem exklusiven Viertel seinen Morgentee von Kabul trank.

Al-Zawahiri war sozusagen aus der Kälte hereingekommen. Er hatte sich seit 2011 in entlegenen Gebieten versteckt, nachdem das Seal Team Six Osama bin Laden, den Gründer und ersten Führer der al-Qaida tötete. Trotz der Isolation erreichte er Ziele: Al-Qaida kontrolliert mehr Territorium als jemals zuvor, mit Ablegern im Indo-Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika.

Nach dem chaotischen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan und der folgenden Übernahme durch die Taliban im letzten Jahr war er offenkundig zu der Überzeugung gelangt, er könne in die Hauptstadt zurückkehren, um gemütlich und sicher zu arbeiten. Das war ein fataler Fehler.

Das Haus, in dem Al-Zawahiri wohnte, gehört Sirajuddin Haqqani, einem von zwei stellvertretenden Taliban-Emiren. Im Februar 2020 räumte ihm die New York Times Raum für ein Op-Ed ein (übrigens ohne dass das den Zorn der Mitarbeiter der Zeitung erregte, wie es der Fall war, als Senator Tom Cotton dasselbe Privileg eingeräumt wurde); darin behauptete er: „Berichte über Auslandsgruppen in Afghanistan sind politisch motivierte Übertreibungen kriegslüsterner Spieler auf allen Seiten des Krieges.“

Taliban-Unterhändler versprachen später, nicht mit Al-Qaida oder anderen Gruppen zu kooperieren, „die die Sicherheit der USA und ihrer Verbündeten bedrohen“. Präsident Trump und Präsident Biden glaubten ihnen offenbar. Auch das war ein fataler Fehler.

Terrorführer zu eliminieren ist nützlich. Aber diejenigen, die das führen, was sie als 1.400 Jahre alten Jihad gegen Ungläubige, Häretiker und vom Glauben Abgefallene betrachten, neigen dazu hartnäckig zu sein. Der Ausdruck „immerwährender Krieg“ entmutigt sie nicht. Er inspiriert sie.

Die Herrscher Chinas und Russlands führen auch eine Art Krieg gegen den Westen. Neo-Isolationisten – sie bevorzugen es „Verzögerer“ genannt zu werden – werden argumentieren, dass man nicht mit allen diesen Bedrohungen gleichzeitig fertig werden kann. Aber um im Dschungel zu überleben, muss man sich nicht nur gegen Löwen verteidigen. Auch Krokodile können dich fressen.

Die Israelis kommen mit dieser Realität klar. Die Herrscher des Iran drohen ihnen mit Völkermord, genauso die Hisbollah, Teherans Stellvertreter im Libanon. Gegen diese und andere Feinde kämpfen Israelis sowohl Kriege als auch „Kriege zwischen den Kriegen“.

Sie haben andere Herangehensweisen ausprobiert. 2005 zogen sie aus dem Gazastreifen ab, den sie im Verteidigungskrieg von 1967 von Ägypten erobert hatten. Sie hofften, dass die Palästinenser das Gebiet in ein Dubai am Mittelmeer verwandeln würden. Stattdessen führte die Hamas einen „Bürgerkrieg“ gegen die palästinensische Autonomiebehörde (PA) und übernahmen 2007 entschlossen die Macht.

Die Hamas lädt PA-Präsident Mahmud Abbas nicht zum Besuch ein. Aber sie toleriert einen weiteren Rivalen: den Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ), der komplett von den Herrschern des Iran finanziert, bewaffnet und geführt wird. (Auch wenn die Hamas ebenfalls Waffen und Geld von Teheran erhält, bleibt ihr etwas mehr Unabhängigkeit.)

Nach elftägigen Kampfhandlungen mit der Hamas im Mai letzten Jahres haben die Israelis versucht den Gazanern das Leben leichter zu machen. Das hat bedeutet bei Bemühungen zu helfen die Infrastruktur wieder aufzubauen und verlässliche Stromversorgung zu bieten. Bis zu 14.000 Gazanern ist erlaubt worden nach Israel zu gehen, um zu höheren Löhnen zu arbeiten, als sie sie zuhause erhalten könnten. Die strategisch denkenden Hamas-Führer sind nicht unkooperativ gewesen.

Der PIJ hingegen kann nicht einmal eine zeitweilige Entspannung aushalten. Israelische Geheimdienste erfuhren, dass die Gruppe nicht nur einen Terroranschlag aus dem Gazastreifen vorbereitete, sondern auch aus der nordwestlichen Westbank, wo PIJ-Kämpfer allmählich die Sicherheitskräfte der PA verdrängten und sich Zusammenstöße mit den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) liefert, die auf eine Welle von Terroranschlägen reagiert haben, die seit März das Leben von 19 Israelis gefordert hat. Mit dem Wissen über die Absichten des PIJ beschlossen die Israelis, dass es notwendig war zu tun, was ihnen möglich war, um die Fähigkeiten der Gruppe zu vermindern.

Am Montag verhaftete die IDF den PIJ-Führer in der Westbank, Bassem al-Saadi. Am Freitag führte die IDF einen Präzisions-Luftangriff im Gazastreifen aus, mit dem der PIJ-Kommandeur der nördlichen Gaza-Division Taysir al-Jabari getötet wurde. Am Samstag tötete die IDF den Kommandeur der südlichen Gaza-Division Khaled Mansour und mehrere andere ranghohe PIJ-Vertreter.

Der PIJ schoss mehr als eintausend Raketen auf israelische Städte und Orte. Viele flogen zu kurz und töteten Palästinenser, darunter vier Kinder in Jabalya im südlichen Gazastreifen, so Vertreter Israels. Andere Raketen wurden vom Abwehrsystem Eiserne Kuppel zerstört. Am Montag wurde, wobei Ägypten als Vermittler agierte, ein Waffenstillstand verkündet.

PIJ-Führer Ziyad al-Nakhaleh verbrachte das Wochenende in Teheran und traf sich mit Ibrahim Raisi, dem Präsidenten der Islamischen Republik. Was planen sie als nächstes? Was Sie vermuten ist nicht schlechter als das, was ich vermute, wenn auch vielleicht nicht so gut wie das, wie die Vermutungen des Mossad.

Die Israelis haben heute mehr Frieden mit ihren Nachbarn als jemals zuvor. Obwohl sie immer bereit für „Friedensgespräche“ sind, begreifen sie die reaganeske Doktrin, dass Frieden durch Stärke erreicht wird. Und Stärke muss demonstriert werden – wiederholt und konsequent.

Al-Qaida und der PIJ sind hart getroffen worden. Aber weder die eine noch die andere Organisation werden in naher Zukunft „weg“ sein.

Die Al-Qaida wird bald einen neuen Emir haben. Der Spitzenkandidat scheint Saif al-Adel zu sein, ein 62-jähriger ehemaliger Oberst der ägyptischen Spezialkräfte und langjähriger Al-Qaida-Führer, der als Gast des Regimes im Iran gelebt hat.

Was den PIJ angeht, denke ich, die Herrscher des Iran werden ihren Stellvertreter besser wieder aufbauen. Das wird teuer sein, aber die Administration Biden hat diesen Herrschern hunderte Milliarden Dollar angeboten, mit denen sie alle Terror-/Jihad-Organisationen unterstützen können, die sie wollen. Alles, was im Gegenzug von ihnen verlangt wurde, ist ein Versprechen bei ihrem Atomwaffen-Entwicklungsprogramm langsam zu machen. Einem solchen Versprechen zu glauben, wäre ein fataler Fehler.

Das Karate-Kid aus dem Gazastreifen (und zufällig auch Terrorist)

Elder of Ziyon, 8. August 2022

The New Arab ist untröstlich – Israel tötete einen vielversprechenden jungen Karate-Meister!

Ein palästinensischer Karatekämpfer ist als zu denen gehörend identifiziert worden, die bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen am Freitag getötet wurden, die bis zum dritten Tag am Sonntag weitergeführt wurden.

Youssef Qaddoum, der Mitglied des palästinensischen Sportvereins Al-Zaytoun war, wurde Berichten zufolge bei israelischen Angriffen auf das Viertel Al-schuja’iyya, östlich von Gaza Stadt, getötet.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Schehab zitierte den Sportverein in einer Erklärung, in der es hieß: „Der junge Märtyrer Youssef Qaddoum befand sich mit einer Reihe seiner Nachbarn in seinem Haus, bevor sie von einer Rakete der zionistischen Feindflugzeuge erwischt wurden.“

Der Verein erklärte weiter, dass der Karate-Kämpfer sofort nach der Inzielnahme den Märtyrertod erlitt und das Gebete zur Tröstung der Familie des Verstorbenen geschickt werden. Sie drängten auch alle Menschenrechts-Organisationen bei der Serie der täglichen Verbrechen zu intervenieren, die von den israelischen Besatzungskräften an palästinensischen Athleten verübt werden.

Qaddoum, der 24 Jahre alt war, wurde als einer der hervorragendsten Karate-Kämpfern des Vereins beschrieben und hat an vielen Sportwettkämpfen teilgenommen.

Wie furchtbare, dass Israel auf einen Athleten schießt!

Dann wiederum veröffentlichte der Islamische Jihad eine Liste ihrer Mitglieder, die getötet wurden – und tatsächlich sehen wir „Der Märtyrer-Kämpfer Youssev Salman Muhammad Qaddoum (24 Jahre), Gaza-Brigade“ aufgeführt.

Ich frage mich, ob The New Arab wird seinen Artikel mit diesen neuen Informationen aktualisieren, die ihre gesamte These untergraben, dass Israel auf Sportler schießt. Weil Journalisten, besonders die aus den pro-terroristischen Organen, so ethisch sind.

Das fünfjährige Mädchen, das am Freitag getötet wurde, Alaa Qaddoum, was mit ihm verwandt und er war eindeutig das Ziel, während man tatsächlich hoffte, sie würde ein menschlicher Schutzschild sein.

AP findet Beweise, dass viele Leute von PIJ-Raketen getötet wurden – und die Palästinenser versuchen das zu vertuschen

Elder of Ziyon, 9. August 2022

AP berichtete tatsächlich mal und recherchierte über die von Raketenfeuer getöteten Gazaner. Auf dieser Grundlage und weiteren Informationen habe ich meine Datenbank der im Gazastreifen getöteten Menschen und wie sie umkamen, aktualisiert.

Fast ein Drittel der Palästinenser, die im jüngsten Gewaltausbruch zwischen Israel und den Militanten im Gazastreifen starben, könnten von fehlgeleiteten Raketen getötet worden sein, die die palästinensische Seite schoss, so die Auswertung des israelischen Militärs, die mit der unabhängigen Berichterstattung der Associated Press übereinzustimmen scheint.

Niemand im Gazastreifen mit direkter Kenntnis von der fraglichen Explosionen war bereit öffentlich darüber zu reden. Aber Live-Bilder in Fernsehen zeigten Raketen der Militanten, die zu kurz flogen und in dicht besiedelte Viertel fielen. Und AP-Besuche an den Orten der beiden Explosionen, die insgesamt 12 Menschen töteten, unterstützen den Verdacht, dass sie von Raketen verursacht waren, die vom Kurs abwichen.

Der Islamische Jihad sagte, 12 seiner Kämpfer wurden getötet, eine kleinere bewaffnete Gruppe sagte, sie verlor einen Kämpfer und die Hamas sagte, zwei zur Hamas gehörende Polizisten, die nicht an den Kämpfen beteiligt waren, wurden getötet. Israel sagte, es habe mindestens 20 Militante und sieben Zivilisten getötet.

Am Samstagabend wurden sieben Palästinenser bei einer Explosion im vollgedrängten Flüchtlingslager Jebaliya im nördlichen Gazastreifen getötet. Das israelische Militär sagte, es führte zu dieser Zeit in dem Bereich keine Operationen durch. Es veröffentlichte Videoaufnahmen, die eine Raketensalve der Militanten zeigen sollen, von denen eine zu kurz flog.

Der Islamische Jihad verkündete einen Raketenangriff auf die südisraelische Stadt Aschkelon, direkt nördlich von Jebaliya, etwa zur selben Zeit wie die Explosion.

Videobilder der Auswirkungen zirkulierten online; sie zeigen, was ein Raketengehäuse zu sein scheint, das auf einer engen, geschäftigen Straße aus dem Boden ragt. Als AP den Ort am Montag besuchte, war das Gehäuse weg und das Loch war mit Dreck aufgefüllt worden. Die Palästinenser sind normalerweise ganz erpicht darauf den internationalen Medien Beweise für israelische Luftangriffe vorzuführen.

Al-Mezan schrieb die Explosion einem „Projektil“ zu und das PCHR sagte, es ermittle immer noch.

Am Sonntagabend tötete eine Explosion fünf Palästinenser im Alter von 4 bis 17 Jahren auf einem Friedhof in Jebaliya, ebenfalls um dieselbe Zeit, zu der der Islamische Jihad eine Raketensalve verkündete. Das israelische Militär sagte, es ermittle.

Beim Besuch beider Stellen in Jebaliya sah AP keine Zeichen, die einen israelischen Angriff andeuten – die weiten Krater, die eine F-16 hinterlässt oder die kleinen Löcher, die von Drohnenangriffen verursacht werden.

Bei einer dritten verdächtigen Explosion wurde im Flüchtlingslager Bureij im zentralen Gazastreifen ein der Hamas zugehöriger Polizist, der nicht im Dienst war, neben drei kleinen Kindern getötet. Die Hamas, eine weit mächtigere militante Gruppe, die vier Kriege gegen Israel geführt hatte, hielt sich aus den jüngsten Kämpfen heraus und Israel scheint sorgfältig darauf geachtet zu haben sie nicht zu treffen.

Ich habe die „kleinere bewaffnete Gruppe“ von Terroristen noch nicht identifiziert, auf die AP verweist. (UPDATE: Adin Haykin erwähnt, dass Hassan Mansour ebenfalls von der DFLP, zudem vom Islamischen Jihad für sich beansprucht wurde.)

Es kam mir nicht in den Sinn, dass der Hamas-Polizist, der mit seinen Kindern umkam, von Raketenfeuer getötet wurde. Das bedeutet aufgrund meiner Recherche, dass 14 Kinder getötet wurden – und 11 davon durch Raketenfeuer! (Zwei waren menschliche Schutzschilde, eines wurde nahe einer Hochzeit getötet, was immer noch unklar ist.)

Aus diesem Artikel ist klar, dass das Hamas-Gesundheitsministerium nicht nur über von Terrorraketen getötete Leute lügt – sonder auch die „Menschenrechts“-NGOs tun das. Wenn sie jemanden nicht beanspruchen, der von Israel getötet wurde, dann wurde diese Person natürlich von einer Rakete getötet, aber sie werden das nicht berichten.

Die Menschenrechte dieser Gazaner spielen keine Rolle.

Hier ist meine aktualisierte Lister der im Gazastreifen Getöteten und ob sie von Israel oder Raketen des Islamischen Jihad getötet wurden:

1- Imad Abd al-Rahim Shallah, 50 Gaza.beim PIJ
2- Youssef Salman Qaddoum 24 Gaza.PIJ
3- Tayseer Mahmoud Al-Jabari, 50 Gaza Stadt.PIJ
4- Salama Muharib Abed 41 Gaza.PIJ
5- Alaa Abdullah Qaddoum, 5 Gaza Stadt.beim PIJ
6- Donyana Adnan Attia Al-Amour 22 Gaza.wahrscheinlich Rakete („Artilleriegeschoss“)
7- Mohamed Ahmed Abdel-Fattah Al-Madhoun, 26 Al-Nada Towers.PIJ
8- Fadl Mustafa Zorob 30 Khan Junis.PIJ
 9- Muhammad Hassan Al-Bayouk, 35, Khan Junis.PIJ
10- Ahmed Mazen Azzam, 25 Gazastreifen.PIJ
11- Tamim Ghassan Abdullah Hijazi, 23 Al-Zana.PIJ
12- Osama Abdul Rahman Al-Suri, 27, Bani Suhaila.PIJ
13- Hassan Mohamed Mansour, 26, Jebaliya. PIJ/DFLP
14- Naama Muhammad Abu Qaida 62 Jebaliya.unbekannt (Hochzeit)
15- Nour El-Din Ali Al-Zubaidi 19 Jebaliyaunbekannt (Hochzeit)
16- Hazem Muhammad Salem 12 Jebaliya.Jebaliya-Rakete
17- Ahmad Muhammad Al-Nayrab 13 Jebaliya.Jebaliya-Rakete
18- Moamen Muhammad Al-Nairab 4 Jebaliya.Jebaliya-Rakete
19 – Khalil Iyad Abu Hamadeh, 19, Jebaliya.Jebaliya-Rakete
20- Ahmed Walid Al-Fram, 18 Jebaliya.Jebaliya-Rakete
21- Misbah al-Khatib 50 Jebaliya einig.Jebaliya-Rakete
22- Muhammad Muhammad Ibrahim Zaqout 19 Jebaliya.Jebaliya rocket
23- Ziad Ahmed Al Mudallal, 36 Rafah.PIJ
24- Muhammad Iyad Hassouna, 14 Rafah.beim PIJ in Rafah
25- Ismail Abdel Hamid Mohamed Salameh, 30 Rafah.beim PIJ in Rafah
26- Hana Ismail Ali Salameh, 51, Rafah.beim PIJ in Rafah
27- Rafat Saleh Ibrahim Al-Zamili, 45, Rafah.PIJ
28- Khaled Saeed Mansour 47 Rafah.beim PIJ in Rafah
29- Alaa Saleh Al-Tahrawi, 30, Rafah.beim PIJ in Rafah
30- Ahmad Muhammad Afana, 31, Jebaliya.Hamas (aber kein Ziel)
31- Dia Zuhair Al-Borai, 30 Jebaliya.Rakete (Haus in Jebaliya)
32- Jamil Ehab Najm 15 Jebaliya.Rakete (Friedhof Fallujah)
33- Jamil Najm Najm 6 Jebaliya.Rakete (Friedhof Fallujah)
34- Nazmi Fayez Abu Karsh 16 Jebaliya.Rakete (Friedhof Fallujah)
35- Hamed Haider Najm 17 Jebaliya.Rakete (Friedhof Fallujah)
36-Mohamed Salah Najm 17 Jebaliya.Rakete (Friedhof Fallujah)
37- Muhammad Yasser Nimr Al-Nabahin 13 Rakete (Al Bureij)
38- Ahmed Yasser Nimr Al Nabahin 9 Al-Bureij.Rakete (Al Bureij)
39- Dalia Yasser Nimr Al Nabaheen 13 Al Bureij.Rakete (Al Bureij)
40 – Yasser Nimr Mahmoud Al Nabahin 45 Al-Bureij.Rakete (Al Bureij), Hamas-Polizist
41 – Khaled Ayman Yassin, 27 Zaytoununbekannt
42- Shady Emad Nimr Kahil, 27 Zaytoununbekannt
43- Abd al-Rahman Jum’ah al-Silk 19 al-Shuja’iyya.unbekannt
44- Mahmoud Daoud in Gazaunbekannt, Hamas-Polizist
45- Haneen Walid Abu Qaida, 10unbekannt (Hochzeit)
46- Fatima AbidRakete (Beit Hanoun)

Ich habe eine Attrappe der New YorkTimes gefertigt, mit der ihre Titelseite vom letzten Jahr verspottet wird, als sie Fotos von dutzenden Kindern veröffentlichten, die angeblich im Gazastreifen getötet wurden, wofür sie Israel verantwortlich machte. Sie hatten zuvor nie irgendetwas Derartiges getan und sie werden das für diese vom Islamischen Jihad getöteten Kinder nie tun. (Ich habe die Daten aktualisiert, seit ich dieses Poster anfertigte.)

Sie waren nur Kinder…
Aber diese palästinensischen Kinder wurden von Raketen des Palästinensischen Islamischen Jihad getötet, also werden Sie sie nicht auf der Titelseite finden
Auch die 15-jährige Fatman Abid befindet sich auf dieser Liste.

War einmal: Palästinensische Terrorführer konnten automatische Menschenmengen für Demonstrationen bekommen. Vorbei.

Elder of Ziyon, 15. Juli 2022

Vor nicht allzu langer Zeit stellten die Hamas oder der der Islamische Jihad, wann immer sie ihre Leute aufheizen wollten, eine massive Kundgebung zusammen, bei der scheinbar auf ein Fingerschnippen hin zehntausende zusammengerufen wurden.

Hier ist eine Hamas-Kundgebung aus dem Jahr 2017:

Eine Kundgebung des Islamischen Jihad aus 2016:

Aber am Donnerstag veranstalteten die palästinensische Autonomiebehörde und der Islamische Jihad eine Kundgebung, um gegen Präsident Bidens Besuch in Israel zu protestieren.

Und die Beteiligung war jämmerlich.

Hier war die Kundgebung des Islamischen Jihad:

Und hier ist eine weitere Demonstration in Ramallah:

Im Gazastreifen kamen ein paar hundert Menschen als fesselndes Publikum zu einer Kundgebung, die von mehreren sozialistischen Gruppen organisiert wurde.

Es sieht so aus, als hätten nicht nur arabische Staaten die Nase von der Palästinenserführung voll.

Sondern auch die Palästinenser.

Gedankenverlorenes Territorium: Palästinensischer Islamischer Jihad führt Uniformen mit Frontaufdruck „Presse“ ein

„Es hat keine organisierten Bemühungen gegeben Reporter zu töten und Israel dafür verantwortlich zu machen. Das ändert sich mit dieser Initiative.“

PreOccupied Territory, 19. Mai 2022

Jenin – Eine militante Terrorgruppe, die sich darauf konzentriert im Namen Allahs die jüdische Souveränität aus der Levante zu entfernen, hat für ihre Kämpfer im Zug des Trubels um eine während einer Schießerei der Gruppe letzte Woche in dieser von den Palästinensern beherrschten Stadt getöteten Journalistin neue Tarnanzüge ausgegeben: Hosen und dunkle, langärmlige Oberteile mit weißem Hintergrund, blauem Buchstaben-Logo mit dem Wort „PRESSE“ auf Brust und Rücken.

Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad kündigten die Uniform heute an, nachdem sie die reflexiven Vorwürfe an Israel durch internationale Nachrichtenorgane wegen der Erschießung der Al-Jazira-Korrespondentin Shireen Abu Alek, deren Ableben, wie die spätere Untersuchung der Beweise zeigte, nicht die Folge von IDF-Feuer auf PIJ-Terroristen, sondern durch das unüberlegte Feuer der Terroristen selbst war.

„Der nächste logische Schritt besteht darin Palästinenser massenhaft zu erschießen und einfach zu sagen, dass Israel das war“, erklärte er ranghohe PIJ-Kommandeur Massiqr Demal. „Aber wir müssen unseren Weg nach dort noch hinaufarbeiten. Der erste Schritt war vor Jahren bereits in vollem Gang, wobei jeder Israel für die Toten verantwortlich macht, die palästinensische Nachlässigkeit oder echte zynische Boshaftigkeit im Gazastreifen verursachte, wo Raketen zu kurz flogen oder in der Nähe von Kindern gelagert wurden; Sie wissen, wie das geht. Gelegentlich kann es also den Tod einer Journalistin geben, aber es hat keine organisierten Bemühungen gegeben Reporter zu töten und Israel dafür verantwortlich zu machen. Das ändert sich mit dieser Initiative.“

Erste Pläne forderten ein ganzes Bataillon von PRESSE-gekleideten Kämpfern, um Konfrontation mit dem israelischen Militär zu provozieren. Alle daraus folgenden Verluste bei PIJ-Kämpfern werden es der Gruppe und Palästina-Propagandisten allgemein erlauben die Toten oder Verletzten als Beweis dafür darzustellen, dass Israel Journalisten niedermetzelt. Von da aus bleiben nur kleine konzeptuelle und logistische Schritte, bevor Mainstream-Medien wie die BBC und CNN Israels Schuld an der Massakrierung palästinensischer Zivilisten als Tatsache berichten, was den Palästinensern genau als Ziel vorschwebt.

„Es handelt sich genauso um einen kognitiven wie um einen militärischen Krieg, vielleicht sogar noch mehr“, stellte Alhaf Abu Tfuk von der verbündeten Bewegung Hamas fest. „Vielleicht können wir die Juden militärisch nicht überwinden, auch wenn wir aus Gründen der Rekrutierung und Spendensammlung prahlen müssen, dass wir das können. Aber wir können sie untergraben, indem wir die voreingenommenen Weltmedien ausnutzen sie als einzigartig böse und unterdrückerisch darzustellen, die der Souveränität oder Sicherheit nicht dienen – Sie wissen, so ziemlich die Haltung, die jeder hatte, bis diese hochnäsigen Juden vor hundert Jahren beschlossen Dinge anders zu machen. Mit Allahs Hilfe werden wir diese Entwicklung umkehren. Wir werden bis zum letzten Palästinenser darum kämpfen die Palästinenser zu befreien!“

Israel muss deutlich machen, dass mehrere Fronten zu eröffnen einen Preis hat

Die Hamas versucht mit unterschiedlichem Erfolg an verschiedene Stellen zu zündeln. Israel muss der Gruppe verständlich machen, dass jedem Terroranschlag, für den sie verantwortlich ist, mit einer Reaktion im Gazastreifen begegnet werden wird.

Yoav Limor, Israel HaYom, 26. April 2022

Der Monat Ramadan liefert weiter eine schwindelerregende Menge an Sicherheitsvorfällen in allen Sektoren. Der Tempelberg, der die letzten zwei Wochen über im Zentrum des Interesses stand, wurde Montag vom Norden abgelöst, in dem von der Hamas initiierte Krawalle ausbrachen.

Die über Nacht auf Westgaliläa geschossene Rakete verursachte keinerlei Verletzte oder Schäden, war aber eine Erinnerung daran, dass die Hamas beharrlich daran arbeitet alle Konfliktzonen aufzuputschen. Nachdem sie – erfolglos – versuchte bei arabischen Israelis Unruhen zu schaffen, sie nur teilweisen Erfolg der Versuche erlebte Judäa und Samaria aufzustacheln, aber großen Erfolg auf dem Tempelberg hatte, versucht die Hamas jetzt im Norden zu zündeln.

Die Organisation tut das über einen Zweig, den sie im Libanon gründete; dieser operiert unter Salah al-Arouri, einem ranghohen Hamas-Vertreter im Ausland, der beim Schalit-Deal aus dem Gefängnis entlassen und dann deportiert wurde. Seitdem ist Arouri in der Achse Türkei-Qatar-Libanon aktiv gewesen, wo er eine vom Iran finanzierte und von der Hisbollah genehmigte terroristische Infrastruktur schuf, die der Gruppe erlauben soll im Fall einer Eskalation im Gazastreifen oder in Jerusalem vom Libanon aus zu agieren.

Diese Infrastruktur soll auch der Hisbollah erlauben das Beste beider Welten zu genießen – zu erleben, dass Israel angegriffen wird, ohne selbst den Preis dafür zu zahlen. Israel kann diese Entwicklung auf keinen Fall zulassen. Letztes Jahr stockte es, bevor es auf Raketenfeuer aus dem Libanon reagierte und es war gut, dass es auf den letzten Vorfall sofort antwortete. Die Reaktion war weich, aber so gestaltet, dass sie dem Libanon und der Hisbollah ein Botschaft schickte, dass die Verantwortung sich nicht allein auf die Randelemente beschränken wird, die die Rakete abfeuerten.

Um die Botschaft hervorzuheben, verriet IDF-Sprecher Oberstleutnant Avichay Adraee am Montag auf Arabisch, dass das ranghohe Hisbollah-Mitglied Haddsch Khalil Harb Drogen und Waffen über die Grenze schmuggelte. Während es ein tiefer gehendes Motiv als den Schmuggel zu vereiteln gab die Methode aufzudecken, zielte die Botschaft darauf die Hisbollah mit Drogenhandel und Verbrechen in Verbindung zu bringen und die Organisation hauptsächlich so darzustellen, dass sie mit ihrem Verhalten den Libanon in Gefahr bringt.

Die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Fronten und der Versuch die arabische und palästinensische Öffentlichkeit aufzustacheln sind nicht allein der Hamas bekannt. Der Palästinensische Islamische Jihad macht dasselbe, wie wir nach der Aufdeckung eines PIJ- Versuchs eine Terrorinfrastruktur in Judäa und Samaria aufzubauen wissen, was der Shin Bet verhinderte. Laut einer Stellungnahme des Shin Bet schafften es Mitglieder des Netzwerks eine Bombe zu bauen, bevor sie geschnappt wurden. Das ist beunruhigend, weil der potenzielle Schaden, den Bomben wie diese anrichten können, weit größer ist als das, was ein einzelner Terrorist anrichten kann.

Seit der zweiten Intifada hat der Shin Bet Dutzende ähnliche Komplotte torpediert, Selbstmord-Bombenanschläge mit Massen an Opfern verhindert. Dennoch ist klar, dass Terrororganisationen immer noch versuchen Anschläge dieser Art zu verüben, in der Hoffnung Israel in Schockstarre zu versetzen. Sie agieren unter der falschen Vorstellung, dass sie in einer Zone – Judäa und Samaria – Eskalation verursachen können, während das in einer anderen – dem Gazastreifen – verhindert wird. Dieser Versuch schlug fehl, als die Hamas im Juni 2014 drei Teenager entführte, was zur Operation Fels in der Brandung führte; und als 2021 Krawalle auf dem Tempelberg angezettelt wurden, was zur Operation Wächter der Mauern führte. Israel muss den Gruppen im Gazastreifen deutlich machen, dass ihr Mehrfrontenspiel auch heute einen Preis hat – wenn, was der Himmel verhüten möge, ein großer Terroranschlag verübt wird, der aus dem Gazastreifen finanziert und geplant wird, es der Gazastreifen ist, wo Israel reagiert.

Wir können annehmen, dass die Versuche mehrere Sektoren aufzuheizen bis zum Ende des Ramadan weitergehen werden. Das fordert von Israel seinen hohen Bereitschaftszustand fortzusetzen und umsichtig darauf zu reagieren. Inzwischen bleiben die Streitkräfte in höchster Alarmbereitschaft. Vor uns liegen jede Mange angespannter Tage, bis Entwarnung gegeben werden kann.

Wenn die PA bei einem Feuergefecht getöteteTerroristen des Islamischen Jihad als unschuldige Opfer betrachtet, welche Chance auf Frieden gibt es da?

Elder of Ziyon, 2. April 2022

Von der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA:

Premierminister Mohammed Schtayyeh verurteilte die Ermordung der drei jungen Männer Saeb Abhara, Khalil Tawalbeh und Saif Abu Libda in Jenin heute, Samstag, im Morgengrauen, dem ersten Tag des heiligen Monats Ramadan.

Schtayyeh beschrieb das Verbrechen und die vorherigen Tötungen, die außerhalb des Gesetzes begangen wurden, als horrende Verbrechen, deren Täter vor dem Internationalen Strafgerichtshof zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Die Times of Israel beschreibt den Vorfall so:

Drei Mitglieder der Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Jihad wurden während einer Verhaftungsaktion in der Westbank vor den Morgenstunden am Samstagmorgen getötet und vier israelische Soldaten verletzt.

Das Feuergefecht brach aus, als Terrorverdächtige das Feuer auf einen israelischen Trupp der Elitetruppe Yaman der Grenzpolizei eröffneten, der Terrorbekämpfungseinheit, die versuchte sie zu vehaften.

Die Verdächtigen schienen auf dem Weg zur Durchführung eines Anschlags gewesen zu sein, sagten israelische Behörden.

„Wir erhielten Informationen über einen Terrortrupp auf dem Weg einen Anschlag auszuführen“, sagte die Polizei und fügte an, dass die Gruppe auch an jüngsten Terroraktivitäten gegen israelische Sicherheitskräfte beteiligt war.

Die Verdächtigen standen mehrere Stunden vor dem Schusswechsel unter Beobachtung des Shin Bet und israelische Soldaten fanden Schusswaffen und Granaten in ihrem Fahrzeug.

Wer sagt die Wahrheit?

Nun, hier ist das „Märtyrer-Poster“ des Islamischen Jihad für die drei:

Der Islamisch Jihad bestreitet nicht, dass es sich um Terroristen handelte oder dass sie auf dem Weg zu einem Anschlag waren. Vielmehr prahlte der Chef des Islamischen Jihad, dass die drei es schafften vier israelische Soldaten zu verletzen, also gibt er zu, dass es ein Feuergefecht gab, das seine Seite mit Sicherheit verlor.

Das bedeutet also, dass die palästinensische Autonomiebehörde sich entscheidet sich lieber auf die Seite der Terroristen zu stellen als auf die Israels.

Was Ihnen alles sagt, das sie über die „moderate“ PA wissen müssen.