Islamische Internetseite behauptet zionistisches Komplott, so dass Muslime ihre Jerusalemer Moscheen falsch identifizieren

David Lange, Israellycool, 7. September 2022

Heute Morgen bemerkte ich, dass die israelfeindliche Propagandaseite Quds News Network die staunenswerten Ansichten der „Al-Aqsa-Moschee“ rühmte.

„Staunenswerte Ansicht der Al-Aqsa-Moschee im besetzten Jerusalem, heute.“

Eine so bestaunenswerte Ansicht, dass das gesamte Teil eine optische Illusion ist. Sehen Sie, die „Al-Aqsa“ sieht in diesem Licht so sehr nach dem Felsendom aus.

Oh Moment, das ist der Felsendom.

Aber kommt euch nicht zu dumm vor, QNN. So viele eurer Propaganda-Kollegenseiten zeigen, dass ihre Verbindung zu diesem Land so schwach ist, dass ihr nicht mal eure angeblichen heiligen Moscheen dort identifizieren könnt. Ganz zu schweigen von Städten.

Lasst mich raten. Ihr werdet behaupten, dies sei nicht euer Fehler, sondern das unvermeidliche Ergebnis eines zionistischen Komplotts, um euch zu verwirren.

Der Unterschied zwischen der Al-Aqsa-Moschee und dem Felsendom
Wusstet ihr?
Wann immer etwas über die Masjid al-Aqsa in den Medien steht, zeigen sie ein Bild des Felsendoms und nicht das Bild der Masjid al-Aqsa. Und viele Muslime glauben auch, die goldene Kuppel sei die Masjid al-Aqsa.
Das ist ein durchdachter Plan der Zionisten.
Sie wollen euch in die Irre führen zu glauben, der Felsendom sei die Masjid al-Aqsa, damit, wenn sie die Al-Aqsa zerstören, niemand das weiß und es keinen wirklich kümmert.
Es gibt einen Unterschied zwischen der Masjid al-Aqsa und dem Felsendom.
Bitte kennt den Unterschied.
„Aber sie planen und Allah plant. Und Allah ist der bester aller Planenden.“ (Sure Al-Anfal I Ayah 30)

Stimmt. Wir sind so raffiniert und effektiv, dass die Leute angeblich ihre Fähigkeit verlieren selbst zu denken.

Was lustig ist, denn von da, wo ich stehe, sieht es aus, dass alle, die das Fake-„Palästina“-Narrativ und die gefälschte Sache propagieren, diejenigen zu sein scheinen, die effektiv dafür sorgen, dass normale Leute ihre Fähigkeit selbst zu denken verlieren.

Überwiegende Mehrheit der Palästinenser will die Option Flughafen Ramon nutzen; ihre Führer wollen, dass es ihnen schlecht geht.

Elder of Ziyon, 25.August 2022

Heute [am letzten Sonntag – d. Übers.] verkündete die PFLP, dass sie sich der palästinensischen Autonomiebehörde in Opposition zum israelischen Plan anschließt Palästinensern zu erlauben über den Ramon-Flughafen ins Ausland zu reisen.

Einer der Gründe ist gewichtig:

Die Passage palästinensischer Bürger über den Flughafen zielt darauf der kommunikativen und emotionalen Tiefe zu unserem brüderlichen Volk in Jordanien einen Schlag zu versetzen und das Ziel ist auch Unterstützung für die zionistische Wirtschaft zu bieten und die vom Feind gegen unser Volk praktizierte Apartheid-Politik zu bestätigen.

Sehen Sie? Den Palästinensern mehr Möglichkeiten zu geben, wie sie reisen können, und ihnen zu erlauben von einem israelischen Flughafen aus zu reisen, wo sie direkt neben israelischen Passagieren sitzen, ist Apartheid!

Palästinenser haben in den sozialen Medien starkes Interesse daran gezeigt den Ramon-Flughafen  zu nutzen. Sie sind nicht alle von dem Argument dagegen überzeugt, der von der PA und weiteren Führern angeführt wird.

Eine OnlineUmfrage zeigt, dass 66% sich darauf freuen über den Ramon reisen zu können, während nur 29% sagten, sie seien wegen „Normalisierung“ dagegen.

Ramallah Live verglich die Kosten für Einwohner der Westbank, wenn sie über Jordanien reisen, mit denen über Ramon und stellte fest, dass die jordanischen Gebühren mit 180 Schekeln dreimal so hoch sind wie die Kosten über Ramon (60 Schekel). Das schloss noch nicht die Gebühren für die Rückkehr ein, die Zahlung von VIP-Gebühren an der Allenby-Brücke, um die Stunden der Wartezeiten dort zu reduzieren.

Am 16 August sagte der palästinensische Verkehrsminister: „Wir werden darüber nachdenken Verfahren und Sanktionen gegen Reisende gegen Reisende zu verhängen, die den Ramon-Flughafen nutzen und wir drängen  alle Palästinenser diesen Flughafen nicht zu nutzen, weil er keine palästinensische Souveränität repräsentiert.“

Die palästinensische Reaktion auf Facebook ist vernichten gewesen; viele stellten heraus, dass er persönlich einen VIP-Reisepass besitzt, um über den Ben Gurion-Flughafen zu reisen – warum ist verletzt das keine palästinensische Souveränität?

Es gibt fast 10.000 Kommentar wie diese:

Ja, ich schwöre bei Gott, wir hassen dich
Wir wünschen eine Erklärung zu hören, die den Volk nutzt!!!
Mit der Ehre deiner Schwester: Halt den Mund und prügel dich selbst
Spucke auf dich und deine Behörde
Ihr seid alle illegitim und eure Herkunft ist nicht bekannt, Bastarde
Ich schwöre bei Gott, dass es Strafen und Verfahren gegen die Offiziellen geben muss, die das Volk an den Übergängen demütigen lassen. Ich stehe bei den Bürgern, die von irgendwo reisen, um seine Würde zu bewahren.

Andere betonen die furchtbaren Bedingungen und Erniedrigung an den jordanischen Übergängen und fragen, wie über Jordanien zu reisen „palästinensischer Souveränität“ hilft.

Und es gibt eine weitere Gruppe Palästinenser, die fordern in der Lage zu sein den Ramon-Flughafen zu nutzen: Gazaner!

Der aktuelle Plan sieht vor ihn nur für Palästinenser aus der Westbank zu öffnen, aber er liegt näher am Gazastreifen und die Gazaner würden die Chance ergreifen diesen Flughafen zu nutzen, statt zu versuchen es nach Kairo zu schaffen, was sehr schwierig ist. Manche fordern das Recht Ramon zu nutzen und weil Israel bereits viele von ihnen überprüft, damit sie in Israel arbeiten können, würde das eine Möglichkeit sein. Kommentatoren dort betonen die Demütigung fest, die sie durchmachen,shcon nur um die Chance zu haben nach Ägypten zu reisen; die Möglichkeit vom Ramon aus zu fliegen würde für Gazaner ein Traum sein. Wenn schon aus keinem anderen Grund als PR zu bekommen, sollte Israel überlegen denjenigen die Nutzung des Flughafens zu erlauben, die Sicherheitschecks durchlaufen.

Der Ramon-Flughafen gibt weiterhin die reine Heuchelei der palästinensischen und arabischen Führer preis, die seit Jahrzehnten Entscheidungen für die Palästinenser getroffen haben und vorgeben, diese Entscheidungen seien für deren eigenes Wohl. Am Ende dienen sie einzig dem Wohl der selbsternannten Führer und die Palästinenser leiden.

Israel behandelt die Palästinenser mit mehr Respekt als deren eigenen Führer es tun und trotz all der israelfeindlichen Propaganda wissen die Leute das sehr wohl.

Das blühende Land, bevor die Zionisten kamen

Eldad Beck, Facebook, 14. Juli 2022

Bevor die Zionisten Palästina besetzten, war es das Land voller Milch und Honig, jede Familie lebte in einem Palast, jeder Palästinenser saß unter seinem Oliven-, Feigen- oder Mangobaum und jeden Abend konnte man eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen und Aktivitäten genießen, darunter intellektuelle Diskussionen mit palästinensischen Nobelpreisgewinnern.

Auf dem Foto sehen Sie das blühende Haifa vor der Besatzung.

Eine Anzahl Leute für ein Stadion besuchen jeden Freitag die Al-Aqsa – und behauptet, Israel würde es ihnen zu schwer machen

Elder of Ziyon, 1. Juli 2022

Jeden Freitag findet man in den palästinensischen Medien zwei widersprüchliche Narrative.

Das eine erzählt, dass Israel die Zahl der Leute, die die Al-Aqsa-Moschee besuchen, einschränkt. Das andere erzählt, wie viele Menschen zum Beten dorthin gingen.

Heute [Freitag, 1. Juli – der Übersetzer] besuchten rund 55.000 Muslime die Gebetsstätte dort (und wahrscheinlich spielten einige Fußball). Das ist ein ausverkauft volles Fußballstadion an Menschen. Und wie bei Sportveranstaltungen und Konzertveranstaltungsorten kontrolliert die Polizei die Menge auf Waffen.

Aber niemand schreibt nach jeder Sportveranstaltung oder großem Konzert Artikel darüber, wie zudringlich die Wachen waren.

Nur auf dem Tempelberg.

Wie sieht der „Status quo“ auf dem Tempelberg aus?

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 17. Juni 2022

Am 17. Juni 1967 (also vor 55 Jahren) traf der damalige Verteidigungsminister Mosche Dayan allein eine der wichtigsten und schicksalhaftesten Entscheidungen in der Geschichte des Staates Israel und des jüdischen Volks. Nur Tage nach dem Ende des Sechstage-Kriegs stimmte Dayan zu, einen neuen „Status quo“ für den Tempelberg einzurichten. Weil er vor der offenen Diskussion seiner Entscheidung Angst hatte, wurde Dayans Zustimmung von Israels damaliger Regierung bzw. jeder Regierung seitdem nicht positiv ratifiziert.

Der Tempelberg ist die heiligste Stätte des Judentums. Er ist der biblische Berg Moria, auf dem Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte. Er ist der Ort, an dem König Salomo den ersten jüdischen Tempel baute, der 586 v.Chr. zerstört wurde. Er ist der Ort, an dem die Juden 70 Jahre später den zweiten Tempel bauten. Eine 1924 vom Obersten Muslimrat veröffentlichte Touristen-Broschüre erklärt offen: „Dieser Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkeit stammt aus den frühesten (vielleicht vorgeschichtlichen) Zeiten. Seine Identität mit der Stelle von Salomos Tempel ist unbestritten.“

gelb unterlegt: „Der Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkeit stammt aus den frühesten (vielleicht vorgeschichtlichen) Zeiten. Seine Identität mit der Stelle von Salomos Tempel ist unbestritten. Es handelt sich auch um die Stelle, wo nach allgemeiner Überzeugung „David einen Altar für den HErrn baute und Brand- und Friedensopfer darbrachte.“

Der Tempelberg ist auch den Muslimen heilig, die ihn als Al-Haram al-Scharif („das edle Heiligtum“) bezeichnen. Die Muslime fügten dem Ort zwei dominierende Bauten hinzu: Den Felsendom, der 691 gebaut wurde und mitten auf dem Berg direkt dort steht, wo sich die Ruinen der inneren Heiligtümer der beiden Tempel befinden; und die Al-.AQsa-Moschee, gebaut 693, in der Südwest-Ecke des Bergs. In den 1990-er Jahren grub die Waqf den als „Ställe Salomos“ bekannten Bereich aus und machte daraus eine neue Moschee, die El-Marwani-Moschee genannt wurde. Sie liegt 12 Meter unter dem derzeitigen Vorplatz und die Broschüre des Oberste Muslimrats hält fest, dass der Bereich der Ställe „wahrscheinlich bis zum Bau des salomonischen Tempels zurückreicht. Laut Josephus hatte er Bestand und wurde als Zufluchtsort von den Juden in der Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. genutzt.“ Es war Titus, der den zweiten Tempel zerstörte.

Nachdem Israel Jerusalem und den Tempelberg von der illegalen jordanischen Besatzung (1948 bis 1967) befreite, musste eine Entscheidung getroffen werden, welcher Zugang zum Tempelberg den Muslimen und den Juden gegeben würde.

Im Versuch die Muslime nach ihrer eindeutigen Niederlage zu beschwichtigen, bot Dayan der jordanischen Waqf die Kontrolle über Aktivitäten innerhalb der Mauern des Berges selbst an, während Israel für die äußere Sicherheit und öffentliche Ordnung verantwortlich sein würde. Dayan gestand den Muslimen weiterhin zu, dass ihnen freier  Zugang zu der Stätte gewährt werden würde. Er stimmte darüber hinaus zu, dass es zwar keine Begrenzung der Zahl der Juden geben würde, die die Stätte betreten, ihnen würde aber nicht erlaubt werden dort zu beten. Es wurde argumentiert, dass Dayan versuchte die religiöse Zutat des israelisch-arabischen Konflikts zu neutralisieren, indem er der der Waqf die internen Aktivitäten auf dem Berg überließ.

Geheime Dokumente, die von den israelischen Archiven veröffentlicht und von Palestinian Media Watch begutachtet wurden, bieten hingegen eine einzigartige Gelegenheit den 1967 eingeführten authentischen und offiziellen „Status quo“ aufzudecken.

Am 15. August 1967arrangierte der damalige IDF-Oberrabbiner Generalmajor Schlomo Goren, um den Tag zu begehen, an dem Juden des Tags der Zerstörung beider Tempel (den 9. Tag des hebräischen Monats Av) gedenken, dass Juden auf den Tempelberg gehen würden und Gebete verrichten.

Ein Treffen des israelischen Ministerialkomitees zu Absicherung der heiligen Orte wurde am 13. August 1967 einberufen, um Rabbi Gorens Pläne zu diskutieren. Das Komitee lehnte einen Vorschlag jüdisches Gebet auf dem Tempelberg zu verbieten ausdrücklich ab und zog es stattdessen vor den Leiter des Komitees anzuweisen sich mit Rabbi Goren zu treffen und ihn zu informieren, dass er es unterlassen sollte Gebete zu arrangieren. Eine ähnliche Anweisung wurde Verteidigungsminister Dayan gegeben, er solle Rabbi Goren das über den IDF-Generalstabschef vermitteln. Interessanterweise trägt die schriftliche Zusammenfassung der bei dem Treffen getroffenen Entscheidung das Datum 16. August 1967. Das Originalprotokoll des Beschlusses des Treffens und seine Übersetzung folgen unten.

In Wortbruch zu Wahlversprechen des ehemaligen Premierministers Menachem Begin, Juden offen auf dem Tempelberg beten zu lassen, wurde hierzu keine Veränderung vorgenommen.

Zu bestimmten Zeiträumen war der Tempelberg für Juden komplett geschlossen, vorwiegend während und nach Ausbrüchen von arabischer Gewalt und Terror. Im Gegensatz dazu ist der Ort für Muslime fast nie geschlossen, außer bei außergewöhnlichen Umständen wie im Juli 2017, als der Berg für ein paar Tage gesperrt war, nachdem Terroristen dort zwei israelische Polizisten auf Patrouille ermordeten.

Während bis heute keine israelische Regierung Dayans Vereinbarung jemals ratifizierte, lautet der „Status quo“ auf dem Tempelberg, dass der innere Teil der Stätte von der Waqf verwaltet wird und Israel für die äußere Sicherheit und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung verantwortlich ist. Muslimen wird der freie Besuch des Ortes erlaubt und das in unbegrenzter Zahl, abhängig vom Feintuning unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorkehrungen. Juden wird der Besuch der Stätte nur zu eingeschränkten Stunden am Tag und in begrenzter Zahl erlaubt und ihnen wird zumeist nicht gestattet individuell oder gemeinschaftlich dort zu beten.

Seit ihrer Einrichtung hat die palästinensische Autonomiebehörde den Tempelberg ständig und durchgehend als Mittel genutzt religiöse Inbrunst zu entzünden, ebenso als Schlachtruf zu Gewalt und Terror. Immer wieder wurde behauptet Israel plane die „Al-Aqsa-Moschee“ zu zerstören, die von ihr als 144 Dunam groß definiert wird – d.h. der gesamte Tempelberg – womit die PA die Palästinenser und sogar die gesamte muslimische Welt täuscht, so dass die fälschlich glauben „die Al-Aqsa ist in Gefahr“.

Zwar demonstrieren Dokumente und 55 Jahre Realität eindeutig, dass Israel keinerlei Absicht hat irgendeinen Teil der Stätte zu untergraben, geschweige denn zu zerstören, aber die PA behauptet, wie von PMW gezeigt, immer noch, dass „es seit dem Juni-Krieg (d.h. der Sechstage-Krieg von 1967) – wir reden vom 55. Jahrestag – [israelische] Absichten gibt die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören und den angeblichen Tempel zu bauen.“ [offizielles PA-Fernsehen, 6. Juni 2022]. Für die PA , die keinerlei Mitspracherecht daran hat, wie die Stätte verwaltet wird, würde Juden auf dem Tempelberg das Beten zu erlauben, nicht weniger als die Erklärung des Dritten Weltkriegs bedeuten. Ähnliches leeres Gegeifere wurde von der PA schon abgegeben, bevor die USA ihre Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegten.

Seit 1967 hat sich viel verändert. Im Verlauf der letzten zehn Jahre haben die meisten westlichen Gesellschaften ein stark gesteigertes Gefühl und Werte persönlicher Freiheiten und Rechte entwickelt, darunter die Religionsfreiheit und freie Religionsausübung. Die Vorstellung, dass die Entscheidung allein einer Person – Dayans – verhindern konnte, dass alle Juden am heiligsten Ort des Judentums beten können, wäre heute unvorstellbar. Gleichzeitig haben der Wunsch und die Bereitschaft der Juden den Tempelberg zu betreten im Lauf der Jahre dramatisch zugenommen.

Da es heute unsinnig ist zu glauben, Muslime seien inhärent unfähig die legitimen Rechte der Juden anzuerkennen auf dem Tempelberg zu beten und die notwendige religiöse Toleranz zu bekunden, ist es vielleicht an der Zeit, dass Israels Regierung endlich klarzustellt, was genau der „Status quo“ zum Tempelberg war, ist und sein sollte.

Es folgt das Protokoll der Beschlüsse des Ministerialkomitees zum Schutz der heiligen Orte, gefolgt von seiner Übersetzung:

Protokoll
Treffen des Ministerialkomitees zur Gewährleistung der Sicherung der heiligen Orte, eingerichtet durch den Beschluss Nr. 732 der Regierung vom 7. Av 5727 (13.08.1967)

10. Av 5727 – 16.08.1967

Anwesende Minister: Z: Wharftig – Vorsitzender, A. Eban (für den ersten Teil des Treffens), M: Begin, Y. Yeschayahu, C.M: Schapira, Y.S. Schapira, A. Sasson
abwesende Minister: M: Dayan, M. Kol
S. Tzrigreich – Regierungssekreatirat
Oberst D. Vardi – IDF
Generalmajor U. Narkis – IDF
M. Raviv – Außenministerium (für den ersten Teil des Treffens)

Der Tempelberg

Nach der Diskussion der verschiedenen Vorschläge zum Tempelberg wurde beschlossen:

  1. Das Komitee beauftragt den Vorsitzenden sich mit Generalmajor Rabbi Goren zu treffen und ihn darüber zu informieren, dass er aufhören muss Gebete, Maßnahmen und so weiter auf dem Tempelberg zu organisieren.
  2. Der Verteidigungsminister wird beauftragt den Generalstabschef der IDF anzuweisen Generalmajor Rabbi Goren anzurufen und ihn zu instruieren, er soll alles Handeln in Verbindung mit der Organisation von Gebeten, Maßnahmen und ähnliches auf dem Tempelberg unterlassen.
  3. Mit 6 Stimmen: Wenn jüdische Beter auf den Tempelberg gehen, werden sie von den Sicherheitskräften zur Westmauer umgeleitet.

Die folgenden Vorschläge wurden abgelehnt:

  1. (mit 3 gegen 2 Stimmen) Genehmigung des Eintritts von Juden auf den Tempelberg am anstehenden Sabbat.
  2. (mit 3 gegen 2 Stimmen) Verbot von organisiertem Gebet auf dem Tempelberg durch Nichtmuslime am kommenden Sonntag .
  3. (mit 3 gegen 3 Stimmen) Verhinderung organisierten demonstrativen Gebets auf dem Tempelberg.
  4. (mit 3 gegen 3 Stimmen) Es gibt keinen Widerspruch zwischen Vorschlag 2 und Beschluss c von oben.

Die Fortsetzung des Treffens verschoben.

Das Treffen ist abgeschlossen

Das Wort „Filasṭīnī“, Arabisch für einen Palästinenser, wurde erst 1898 erfunden

Elder of Ziyon, 21. April 2022

Kopf der Zeitung Filastin, 1912

Aus dem akademischen Aufsatz „Die Ursprünge des Begriffs ‚Palästinensisch‘ (‚Filasṭīnī‘) im spätosmanischen Palästina 1898-1914“:

Das Wort „palästinensisch“ gewann als Beschreibung der Arabisch Sprechenden Palästinas in den ersten eineinhalb Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts an Akzeptanz. Khalīl Baydas nutzte den Begriff erstmals 1898, gefolgt von Salīm Qub’ayn 1902. Als dann nach der osmanischen Verfassungsrevolution von 1908 die Pressezensur gelockert wurde, erschienen in Palästina dutzende Periodika und als Ergebnis explodierte die Verwendung des Begriffs „palästinensisch“.

Ich wusste, dass der Begriff von den 1910-er Jahren kaum benutzt wurde, aber hier sehen wir (angenommen, die Zeitung hat recht), dass er Begriff „palästinensisch“ von arabischen Einwohnern Palästinas vor 1898 überhaupt nicht verwendet wurde.

Die meisten Forscher begreifen, dass palästinensischer Nationalismus nicht organisch war, sondern eine Reaktion auf jüdischen Nationalismus. Hier ist ein weiterer Beweis, der diese Wahrheit belegt. Letzten Endes: Wenn es ein palästinensisches Volk gab, das seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden im Land lebte – wie nannte es sich denn selbst?