Die Scheidung von PLO und Hamas ist endgültig

Gazas Kultur ist beduinisch, während die Araber in Judäa und Samaria die von Bauern und Stadtbewohnern ist. DAs ist nur einer der Gründe, dass die beiden Regionen in ineinander greifen.

Dr. Mordechai Kedar, Israel National News, 17. Oktober 2018

Dies Woche informierte uns die israelische Zeitung Yediot Aharonot uns, dass Jason Greenblatt, Präsident Trumps Sonderrepräsentant für internationale Verhandlungen, sagte, die Amerikaner hätten vor den Gazastreifen und die palästinensische Autonomiebehörde wieder miteinander zu verbinden. Wenn Greenblatt das tatsächlich sagte, offenbart es eine wichtige Komponente des amerikanischen Friedensplans, dessen Vorbereitung seit mehr als einem Jahr im Gang ist.

Wer immer die Wiederverbindung von Gaza mit Judäa und Samaria in den noch nicht verkündeten Plan einbezog, muss von den Ankündigungen der verschiedenen Palästinensersprecher stark beeindruckt gewesen sein, denn sie alle – bis zum Letzten, ob nun PA oder Hamas – reiten ständig auf der Notwendigkeit herum die „zwei Teile der Heimat“ wiederzuvereinen. Israel zihet es vor die beiden als getrennte Einheiten zu behalten, die einander feindselig gesinnt sind. Umfragen in der PA zeigen eindeutig, dass die arabische Straße, ob nun im Gazastreifen oder Judäa und Samaria, die Einung haben möchte, die zerfiel, als die Hamas den Gazastreifen im Juni 2007 übernahm.

Die Amerikaner lauschten dem palästinensischen Konsens, den sie diesbezüglich beobachteten und kamen zu dem Schluss, dass sowohl die Palästinenserführung und die Öffentlichkeit darauf hereinfielen, was die dazu brachte das zu einem Teil ihres Plan zu machen, in der Hoffnung, die Palästinenser würden den Plan dann akzeptieren, über den nachzudenken alle – die PLO, die Hamas, die Fronten und Organisationen – rundheraus abgelehnt haben. Greenblatt sagte außerdem: „Netanyahu wird schwierige Entscheidungen treffen müssen“, womit er meinte, dass Israel die Wiedervereinigung des Gazastreifens mit Judäa und Samaria wird akzeptieren müssen.

Wenn also alles, was die Palästinenser wollen, eine  Wiedervereinigung ist und die Amerikaner dem zustimmen, wo ist dann das Problem? Warum stimmen die Palästinenser nicht wenigstens diesem Teil des Friedensplan zu? Die Antwort findet sich in einem sehr wichtigen Aspekt der nahöstlichen Kultur, der in der westlichen Kultur kein Gegenstück hat – den vielfältigen Nuancen von Sprache.

Die westliche Kultur glaubt das, was gesagt wird, unbesehen. Ein Beispiel: Wenn ich sage, ich stimme einer Person zu, mit der ich spreche, dann heißt das, dass ich alle zugehört habe, was sie sagt, darüber nachgedacht habe und mich entschieden habe, ihre Meinung zu akzeptieren. Der Westen vertraut in die Ernsthaftigkeit der redenden Person, glaubt, was sie sagt und akzeptiert das, wie es ist. Immerhin gibt es freie Meinungsäußerung und jeder kann sagen, was ihm durch den Kopf geht, so dass, wenn jemand etwas sagt, das das ist, was wer wirklich denkt und fühlt.

Im Nahen Osten hingegen hat alles, was jemand sagt, drei Ebenen: Die obere und sichtbare Ebene ist der Inhalt dessen, was gesagt worden ist, die mittlere ist die, was die sprechende Person tatsächlich meint und die untere ist die, was sie verbirgt. Während er jemandem zuhört, versucht der Hörende im Nahen Osten die verborgenen Ebenen zu durchdringen, die wahre Absicht des Redenden zu verstehen und aufzudecken, was vor ihm versteckt wird.

Das ist der Grund, dass, wenn jeder palästinensisch-arabische Politiker, sei es von PLO oder Hamas, erklärt: „Wir müssen den Gazastreifen und die Westbank wiedervereinen, er meint: „Ich verstehe, dass das ist, was der Mann auf der Straße will und ich sage, was er hören will“, und dabei die Tatsache verbirgt, dass er sich sicher ist, dies wird nie geschehen; dazu hat er die Absicht der anderen Seite die Schuld für die Fortsetzung der Teilung zu geben.

Warum wird es die Wiedervereinigung nicht geben? Weil die beiden Regionen in ihrer Kultur, Sprache, Verhalten und Denkmustern total verschieden sind. Das Araber im Gazastreifen ist ein Beduinen-Dialekt, eine Ableitung des saudisch gesprochenen Arabisch, während das der Araber in Judäa und Samaria ein palästinensischer Dialekt ist, der dem in Syrien gesprochenen Arabisch gleicht. Die Sprachlücke ist nicht nur ein technischer Faktor in der Kommunikation, sie ist der Ausdruck kultureller Unterschiede: Die Kultur des Gazastreifens ist eine beduinische, die der Araber in Judäa und Samaria ist die von Bauern und Stadtbewohnern.

Die Führung des Gazastreifens ist die Hamas, eine Organisation mit religiösem Charakter, der die Zusammensetzung der Bevölkerung spiegelt, während die PLO die PA mit einer säkularen Agenda regiert, die zur arabischen Bevölkerung in Judäa und Samaria passt, außer in den Hebron-Bergen, deren Einwohner eher traditionell sind. Die Teilung zwischen Gazastreifen und Judäa/Samaria ist nicht nur eine politische, sondern stützt sich auf kulturelle Unterschiede; eine kulturelle Kluft trennt zwei unterschiedliche Bevölkerungen, die nie zusammengelebt haben, außer in der kurzen Zeit von der  Gründung der PA 1994 bis zur Teilung 2007, vierzehn Jahre später; in dieser Zeit gab es keine kulturelle Vermischung der beiden Regionen.

Noch bedeutender ist das böse Blut, das zwischen den beiden Herrscherorganisationen PLO und Hamas besteht. Die Ausdrücke, die sie für einander verwenden, sind die schlimmsten der arabischen politischen Sprache: „Verräter“, „Kollaborateure mit Israel“, „korrupt“, „Blutsauger“, „israelische Grenzpolizei“ und viele, weit böswilligere Beschuldigungen.

Der Zorn und die Wut auf einander spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Hamas-Terroristen erinnern sich der unaussprechbaren Foltern, die sie bei Vernehmungen in den Kerkern der PA-Sicherheitskräfte erlitten, während die aus der PLO sich gut erinnern, wie 2007 Hamas-Terroristen Mitglieder der PLO-Sicherheitskräfte unter den Augen von deren Familien hinrichteten und diejenigen, die entkamen, von den Dächern der Hochhäuser warfen. Im Nahen Osten gibt es überdies kein Vergessen und kein Vergeben. Stattdessen gibt es wachsames Warten, bis der richtige Augenblick kommt sich zu rächen und die verlorene Ehre der Familien der Opfer wiederzuerlangen.

Die Organisation Hamas wurde Ende 1987 gegründet und hat seit diesem Datum die PLO-Führung  und die Anerkennung der PLO in der arabischen Welt und an der internationale Front als einzige Organisation, die das „palästinensische Volk“ vertritt, herausgefordert.

Israel unterstützte das Konzept der PLO als bester Alternative für Israel und lange waren Israels Führungspolitiker – Peres, Beilin und ein unwilliger Rabin – der Meinung, dass die PLO, obwohl weit davon entfernt zionistisch zu sein, die Antwort auf die Hamas sei. Wenn wir der PLO nur die Macht geben die Palästinenser zu regieren, so träumten sie, wird aus ihr eine friedliebende Organisation werden und bald „sich der Hamas annehmen, ohne dass Gerichte und Menschenrechtsgruppen dazwischenfunken“.

Die Welt war von der Meinung der israelischen Führung enorm beeindruckt und über nahm sie, obwohl die Hamas-Führer vehement dagegen waren und behauptete, die PLO-Führung habe die Richtung verloren, als sie die Oslo-Vereinbarungen unterschrieb, die Israel ein „Sicherheitspolitik“ gab. Immerhin sollte Israel nach Ansicht der Hamas vom Gesicht des Heiligen Landes Falastin gewischt werden, einer Region, die allein den Muslimen geweiht war.

Mahmud Abbas wurde fast ermordet, als der den Gazastreifen das erste Mal besuchte, nachdem er PA-Vorsitzender wurde. Die Kugel strich an seinem Gesicht vorbei und tötete einen seiner Leibwächter. Vor ein paar Monaten schickte er seinen Premierminister Rami Hamdallah und den Leiter der PA-Sicherheitskräfte, Magd Faraj, nach Gaza und als diese den Übergang Erez ein paar hundert Meter hinter sich gelassen hatten, ging eine Bombe neben ihrer Kolonne hoch und verpasste sie um Haaresbreite.

Ich habe seit mehr als elf Jahren gesagt – seit dem Tag, an dem die Hamas den Gazastreifen übernahm – dass infolge dieser schweren Differenzen, Konflikte und Streitigkeiten die Scheidung zwischen dem Gazastreifen und Judäa/Samaria endgültig ist, absolut ohne jede Chance die Kluft zu überbrücken, die die beiden Organisationen trennt. Ihre Repräsentanten haben sich Hunderte Male zu Versuchen getroffen die Spaltung  zwischen den beiden zu beenden und trotz der Unterzeichnung hunderter Dokumente durch beide ist nichts passiert. Vielleicht wird die Zukunft ein Aussöhnungsabkommen bringen, aber das wird nur eine Vereinbarung signalisieren, keine Aussöhnung, denn die Organisationen sind schon lange über den Punkt hinaus, an dem es eine Rückkehr gäbe.

Alles, was bleibt, besteht darin zu entdecken, was Jason Greenblatt dazu brachte die Wiedervereinbarung von Gazastreifen und Judäa/Samaria als Teil von Amerikas „Deal des Jahrhunderts“ zu verkünden. Er glaubt offenbar, es bestehe eine Chance, denn darum bitten sie un der – wie andere Amerikaner auch – glaubt, was sie sagen sei das, was sie meinen. Amerikaner glauben nicht, dass im Nahen Osten jemand etwas sagen kann und genau das Gegenteil meint, um seine Pläne zur Eliminierung der Person , die er mit Lob, Gunst, Umarmungen und Küssen überschüttet, zu verbergen.

Das mag der wahre Grund für das Fehlschlagen all der amerikanischen und israelischen Friedenspläne sein. Amerikaner und Israelis denken wie Westler und die Palästinenser und ihre arabischen Kollegen denken wie Leute des Nahen Ostens. Bis die Amerikaner und Israelis östliche Kultur mit all ihren Ebenen erkennen, werden sie weiterhin Friedenspläne erstellen.

Wir werden jede Menge Pläne bekommen, aber keinen Frieden.

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Die PLO sagte es 1966: Wir werden unsere Leute gegen ihren Willen zwingen Flüchtlinge zu bleiben – sonst gibt es keine palästinensische Sache

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2018

Aus der New York Times, 4. April 1966:

Jerusalem (jordanischer Sektor)), 30. März – „Die arabischen Staaten werden die Palästina-Flüchtlinge nicht integrieren, denn Integration ein langsamer Prozess der Liquidation des Palästina-Problems“, erklärte Ahmed Schukairy, der Vorsitzende der Palästina Befreiungsorganisation heute in einem Interview.

„Folglich wollen die Flüchtlinge nicht integriert werden“, fuhr er fort. „Wenn es kein palästinensisches Volk gäbe, gäbe es keine palästinensische Sache. Wir können uns heute keine babylonische Sache vorstellen, weil es keine Babylonier gibt. Aber wir beginnen mit der Voraussetzung, dass wir die Befreiung Palästinas bald erreichen werden.“

Der damalige PLO-Führer sagt, dass er nicht will, dass die arabischen Staaten in Flüchtlinge integrieren, weil die „palästinensische Sache“ wichtiger ist als ihre Menschenrechte.

(Die Behauptung, dass die Flüchtlinge nicht integriert werden wollen, ist eine Lüge. Jedes Mal, wenn sie die Chance bekamen eine Staatsbürgerschaft zu erhalten, ob in Jordanien, Ägypten, dem Libanon oder im Westen, nutzten sie diese Gelegenheit begierig.)

Das Ende des Artikels macht das noch deutlicher. Der Reporter interviewt einen Palästinenser, der dabei ist zur Ausbildung als Mechaniker nach Schweden zu gehen. Trotzdem besteht er darauf er würde zurückkehren – aber während des Interviews befindet sich auch ein offizieller Vertreter der PLO mit im Raum.

Hamdi Hisrallah, 40 Jahre alt, ein Repräsentant der Palästinensischen Befreiungsorganisation, war bei dem Interview anwesend. Der aus dem heute zu Israel gehörende Beer Scheva Stammende sagte mit starker Intensität:

„Ich werde Ihnen etwas sagen und ich möchte, dass Sie mich zitieren. Wenn sie versuchen auszureisen, werden wie sie notfalls mit Gewalt daran hindern.“

Ich freue mich ihn zu zitieren. Es beweist, dass den Mythos eines palästinensischen Volks zu schaffen und zu verewigen ihren Führern wichtiger ist als das Leben ihrer Leute.

Und es beweist ebenfalls, dass die palästinensische Identität in den 1960-er Jahren so schwach war, dass die PLO davon überzeugt war, ohne ein verewigtes Flüchtlingsproblem würde sich niemand als Palästinenser identifizieren wollen.

Ohne die UNRWA wären sie wahrlich den Weg der Babylonier gegangen – und sie wären heute glückliche Syrer, Libanesen, Jordanier, Kuwaitis und Ägypter.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. April – 5. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 29.04.2018:

Ismail Haniyeh forderte die Gazaner auf weiter die IDF zu provozieren.
Außerdem versprach er, sie würden „ganz Palästina befreien“.

Beim Erstliga-Fußballspiel von Hapoel Ra’anana in Sakhnin war eine Schweigeminute für die 10 Todesopfer eines Ausflugs in die Wüste angesetzt worden. Arabische Anhänger von Sakhnin buhten während dieser Minute.

Montag, 30.04.2018:

Die vier heute Festgenommenen PA-Araber aus Beit Fajar haben zugegeben, dass sie am Abend vor dem Unabhängigkeitstag auf Migdal Oz und die Schnellstraße 60 geschossen haben. Sie wollten die Feiern zum Unabhängigkeitstag stören.

Das Al-Aqsa-TV der Hamas strahlte eine Gruppe Maskierter aus, die sich „Zaun-Zerschneider“ nennen und geloben die Grenze zu durchbrechen und „das besetzte Land zurückzuerobern“.

Dienstag, 01.05.2018:

Mahmud Abbas, der sonst immer gerne „Widerstand“ lobt, rief jetzt dazu auf, am Gazastreifen keine Kinder in Gefahr zu bringen und junge Männer in die erste Reihe zu stellen. „Wir wollen kein Volk von Behinderten werden“, meinte er.

Die Israel Electric Company und die PA haben eine Einigung erzielt, die beinhaltet, dass die PA ihre Stromschulden an die IEC bezahlt (rund 915 Millionen Schekel).

Mittwoch, 02.05.2018:

Saeb Erekat nimmt seinen Terrorchef in Schutz: Seine antisemitischen Bemerkungen am Montag seien nicht antisemitisch gewesen. Israel habe seine Aussagen verzerrt.

Donnerstag, 03.05.2018:

Über Nacht wurden von Soldaten und Zivilisten am Josefgrab Reparaturarbeiten ausgeführt.

Die PA-Agentur Ma’an berichtet, mehrere junge Gazaner hätten es geschafft einen Teil des Sicherheitszauns zu entfernen.

Zwei Hamas-Terroristen wurden im März festgenommen; sie hatten mehrere hunderttausend Euro für Terrorzwecke an verschiedenen Stellen in Judäa und Samaria versteckt hatten. Einer der Festgenommenen ist ein Hamas-Studentenführer.

Freitag, 04.05.2018:

Hamasführer Mahmd Al-Zahar verkündete, dass die Krawalle am Gaza-Zaun deutlich machen, es könne keinen „Deal des Jahrhunderts“ geben (ein Verweis auf Donald Trumps Friedensplan-Versuche). Den Siedlern sei bereits erfolgreich Angst eingeflößt worden, sie würden fliehen, weil sie Diebe sind. Das auf das Land vergossene Blut des palästinensischen Volks werde bis nach Jerusalem führen.

Ahed Tamimi („Shirley Temper“) wird Ehrenmitglied des Palästinensischen Nationalrats werden, verkündete Mahmud Abbas am Donnerstag.

Die IDF warnt davor, die Drachen aus dem Gazastreifen anzufassen; sie könnten mit Sprengfallen versehen sein.

Mahmud Abbas „entschuldigte“ sich bei der jüdischen Nation für seine antisemitische Rede von Montag. „Ich verurteile den Holocaust, der das abscheulichste Verbrechen der Menschheitsgeschichte war“, behauptete er. Wenn jemand, besonders einer aus der jüdischen Religion, durch seine Rede vom Montag vor den Kopf gestoßen sein sollte, entschuldige er sich bei ihm. Er habe nicht vor gehabt das zu tun und wolle seinen Respekt für die jüdische Religion bekräftigen.

Verteidigungsminister Liberman lehnte die „Entschuldigung“ ab.

Samstag, 05.05.2018:

Musa Abu Jleidan, Kleriker in Gaza: Der „Rückkehrmarsch“ ist eine Form des Jihad, die aber den  Jihad mit dem Schwert nicht unnötig macht. Die Juden sind die Philosophen des Terrorismus und des Verbrechens.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. bis 10. März)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 25.02.2018:

Gestern soll ein Araber im Gazastreifen von Soldaten an-/erschossen worden sein. Die Berichte der Araber können sich aber nicht darauf einigen, wie der Mann heißt, von wie vielen Schüssen er getroffen worden sein soll und ob bzw. wann er starb. Was die Frage aufwirft: Stimmt davon überhaupt irgendetwas? (Die IDF sagte, der Mann sei nach Warnschüssen und folgenden scharfen Schüssen geflohen.)

Freitag wurde ein deutscher Tourist festgenommen, der bei „Protesten“ in Bil’in mit Steinen auf Soldaten geworfen hatte.

Die PA fährt weiter damit fort Dalal Mughrabi und den von ihr und ihrem Kumpanen verübten Massenmord auf der Küstenstraße im März 1978 zu glorifizieren. Dabei wird behauptet, die Terroristen hätten Soldaten getötet – während diese in Wirklichkeit 12 Kinder und 25 erwachsene Zivilisten waren.

COGAT veröffentlichte Videoaufnahmen, die zeigen, wie die Hamas Strom stiehlt, der für die Einwohner des Gazastreifens gedacht ist.

Montag, 05.03.2018:

Die Fatah postete ein Video auf Facebook, mit dem ein Terrorist glorifiziert wird, der 10 Israelis (mit einem Scharfschützengewehr) ermordete. Das Video zeigt den Anschlag als erfolgreiche „Mission“ und den Terroristen als Helden.

Mahmud Abbas hat einen Vorschlag aus der PLO abgelehnt nach Gaza zu fahren und dort den „bewaffneten Kampf gegen Israel“ zu verkünden.

Dienstag, 06.03.2018:

Die PA zahlte 2017 den Terroristen und ihren Familien $347 Millionen. Der Betrag wurde für das laufende Jahr um $56 Millionen auf $403 Million erhöht.

Araber bewarfen eine Synagoge im Gush Etzion mit Brandsätzen; die Synagoge ist komplett zerstört.

Mittwoch, 07.03.2018:

Araber im Gazastreifen planen Ende März eine Zeltstadt an der Grenze zu Israel zu errichten, um für die „Rückkehr“ nach Israel zu demonstrieren.

Der PLO-Exekutivrat will die US-Friedensinitiative bekämpfen.

Meinungsumfrage: Die Hälfte der israelischen Araber erkennen Israel nicht als jüdischen Staat an.

Donnerstag, 08.03.2018:

Die Schändungen der jüdischen Gräber auf dem Ölberg in Jerusalem konnte stark reduziert werden.

Die Hisbollah im Libanon hat den Notstand ausgerufen. Sie befürchtet einen unmittelbar bevorstehenden Angriff Israels.

Aus dem Gazastreifen gibt es Berichte, dass mehrere Personen in einer Militärinstallation der Hamas in einem Flüchtlingslager bei einem Trainingsunfall verletzt wurden.

Freitag, 09.03.2018:

Mahmud Abbas wird offenbar von Saudi-Arabien und Ägypten unter Druck gesetzt: Er soll den US-Friedensplan akzeptieren.

Abbas reißt sich die Maske weg

Melanie Phillips, 15. Januar 2018

Jahre lang haben Amerika, Großbritannien und die EU darauf bestanden, dass Mahmud Abbas ein moderater und Staatsmann-Anwärter ist, der es verdient mit einem Staat Palästina belohnt zu werden. Jahre lang haben sie darauf bestanden, dass er bereit sei an der Seite des Staates Israel zu leben. Jahre lang haben sie Israel der Uneinsichtigkeit beschuldigt das nicht zu glauben und damit nicht zuzustimmen im Land zu geben, von dem sie dachten, er würde es nutzen, um das Leben seiner Bürger zu bedrohen.

Jahre lang haben einige von uns argumentiert, dass Arafat stattdessen als politischer diplomatischer Paria betrachtet werden sollte. Wir haben gesagt, dass er ein durchgefärbter Antisemit ist, der mit seiner „Doktorarbeit“ den Holocaust leugnete. Wir haben die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass sein Regime seine Kinder lehrt die ganz Israel einzunehmen und das ihr größtes Ziel sein soll Juden zu ermorden.

Wir haben die abscheulich antisemitischen Karikaturen verbreitet, die in den Medienorganen seines Regimes veröffentlicht werden. Wir haben darauf hingewiesen, dass er und seine Handlanger wiederholt sagten, in einem solchen Staat Palästina würde kein Jude würde verbleiben. Wir haben auf seine wiederholten Versuche hingewiesen die Juden aus ihrer eigenen Geschichte hinauszuschreiben, indem man ihren historische Verbindung zum Land Israel bestreitet, die ein zentraler Bestandteil der jüdischen Religion ist.

All dem gegenüber waren aufeinander folgende amerikanische, britische und europäische Regierungen gleichgültig und behandelten diesen antisemitischen Fanatiker weiter als rationalen Gesprächspartner.

Dann kam Präsident Donald J. Trump, der Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannten. Obwohl er die Möglichkeit eines eigenständigen Palästinenserstaats mit einer Präsenz in Jerusalem offen ließ, würdigte er ausdrücklich die einzigartige historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, der Stadt Jerusalem und dem Land Israel. Er sagte auch, die USA würden die Gelder kürzen, die sie für die dauerhafte Erhaltung der erfundenen palästinensischen Flüchtlinge zur Verfügung stellen, deren einmalige und falsche Kennzeichnung für die Verewigung des arabischen Kriegs gegen Israel entscheidend ist. Mit anderen Worten: Er sprengte die palästinensisch-arabische Lüge, die den gesamten Konflikt abstützt: dass die Palästinenser die wahren Erben des Landes sind und die Juden keinerlei Rechte dort haben.

Jetzt hat Abbas sein wahres Gesicht gezeigt, in einer zutiefst widerlichen und geistesgestörten Rede, die er gestern vor dem Zentralrat der PLO hielt.

Er geiferte und tobte, Israel sei ein „kolonialistisches Projekt, das nichts mit dem Judentum zu tun hat“. Tatsächlich spielt das Land Israel im Judentum eine zentrale Rolle und die Juden sind das einzige Volk, für das Israel immer ihre nationale Heimat war. Weit von der Zweistaatenlösung entfernt, für die der Westen sich entschied zu glauben sie werde von Abbas unterstützt, sagte er, die Juden hätten keinerlei Anspruch überhaupt in Israel zu sein.

Das ist der Grund, dass eines der Mitglieder des Zentralrats seiner Fatah-Partei anfangs dieses Monats sagte: „Alle Themen stehen auf der Agenda des [PLO-] Zentralrats … In der Tat haben wir von der Fatah Israel nicht anerkannt, niemals. Das sollte klar sein. Wir haben Israel nie anerkannt. Die PLO erkannte es an. Wir sind Teil der PLO, stimmt, Und wir, als Fatah, haben Israel nicht anerkannt.“

Noch vielsagender war, dass die Holocaustleugnung wieder zurück auf Abbas‘ Agenda kam, denn er behauptete obszönerweise, dass die Juden Europas, von denen sechs Millionen von den Nazis ermordet wurden, sich entschieden während des Holocaust in ihren Heimatländern zu bleiben statt auszuwandern.

„Die Juden wollten nicht auswandern, selbst unter Mord und Totschlag. Selbst während des Holocaust emigrierten sie nicht. Bis 1948 gab es in Palästina nicht mehr als 640.000 Juden, die meisten davon aus Europa“, sagte er.

Natürlich ist Fakt, dass die meisten Juden in Europa in der Falle saßen, wo sie abgeschlachtet wurden. Tausende hätten gerettet werden können, wäre ihnen erlaubt worden nach Palästina zu kommen, aber in schamlosem Widerspruch zu ihrer rechtlichen Verpflichtung gemäß des Mandats die Juden im Land anzusiedeln verhinderten die Briten, dass sie das taten.

Nachdem er so versuchte den Völkermord an den Juden für nichtig zu erklären und sie praktisch für ihre eigene Vernichtung verantwortlich zu machen, log Abbas weiter über die ethnische Säuberung von rund 850.000 Juden aus arabischen Ländern, die vertrieben wurden, nachdem 1948 der Staat Israel entstand. Abbas verdrehte das, um die Verantwortung dafür allein Israels erstem Premierminister David Ben-Gurion anzuheften.

„Ben-Gurion wollte nicht, das die Juden des Nahen Ostens nach Israel kommen … aber als er das riesige Land sah, war er gezwungen die Juden des Nahen Ostens herzubringen… die nicht kommen wollten. Vom Jemen logen sie 50.000 Juden ein… diese 50.000 Juden reichten ihnen nicht. Dann gingen sie in den Irak, wo es große Reserven an Juden gab.“

Verlogen behauptete er weiter, die Israelis hätten Abmachungen mit irakischen Politiken getroffen, „um den Juden die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und sie zur Auswanderung zu zwingen“. „Ihnen reichte das nicht und sie sammelten die alle Juden in arabischen Ländern, von Marokko über Algerien und Tunis, Libyen, Ägypten Syrien und dem Libanon“, sagte Abbas.

Diese hanebüchene Rede war ziemlich sicher von der Tatsache angespornt, dass Abbas & Co. Erkannten, dass mit Trump das Spiel aus wa. Die USA propagierten nicht länger die Interessen dieser palästinensischen Araber, denen all die Jahre ein Freifahrtschein für ihre mörderischen Lügen gegeben worden ist.

Aber Großbritannien und die EU zogen bei Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels nicht mit. Sie geben das Völkerrecht weiter falsch wieder und machen fälschlich Israel für die Verhinderung einer friedlichen Lösung der Sackgasse im Nahen Osten verantwortlich, während sie beharrlich für die palästinensisch-arabische Verweigerungshaltung Ausreden finden, sie rechtfertigen und damit mit ihnen gemeinsame Sache machen

Kurz gesagt: Großbritannien und die EU unterstützen, bestätigen und dulden weiter eine Agenda, die auf die Vernichtung Israels abzielt und die zusammen mit widerlicher Holocaustleugnung von halluzinogen Lügen und Verleumdungen über das jüdische Volk propagiert werden.

Abbas‘ Rede sollte jedem Mitglied des britischen Parlaments geschickt werden und Premierministerin Theresa May sollte gefragt werden, wie Britannien überhaupt weiter Geld an solch offene Antisemiten und Holocaustleugner zahlen kann. Sie sollte gefragt werden, wie die britische Regierung weiterhin unterstützen kann, dass ein solches Volk einen eigenen Staat bekommt. Sie sollte gefragt werden, warum die britische Regierung so lange diese gruselige Realität und die tödliche Gefahr ignoriert hat, die es für die Israelis darstellt.

Andererseits wird vielen Briten nicht bewusst sein, welch himmelschreiender Natur die Rede von Abbas war, da die BBC sich entschied sie zu säubern, wie BBC Watch hier feststellte.

Abbas hatte klar das Gefühl, er haben nichts zu verlieren, wenn er diese Rede hält. Amerika hat klar gemacht, dass es ihn bei einer solch unzumutbaren Agenda links liegen lassen wird. Nur Großbritannien und die EU halten zu ihrer unvergänglichen Schande weiter an ihr fest.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28. Januar bis 3. Februar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 28.01.2018:

Baschar Assad ließ über Putin eine Drohung an Israel ausrichten: Sollten die Israelis noch einmal Ziele in Syrien beschießen, dann würde Syrien mit Raketen auf den Flughafen Ben-Gurion reagieren.

Montag, 29.01.2018:

Verteidigungsminister Lieberman versprach, dass die Siedlung, in der der von Terroristen ermordete Rabbiner lebte, legalisiert wird.

Gegen einen 25-jährigen Israeli wurde Klage erhoben, weil er eine Reihe versuchter Auto-Anschläge gegen PA-Araber unternommen hatte.

Das PA-Kabinett versucht einmal mehr Verhandlungen zu vermeiden und fordert einen „internationalen Mechanismus“ zur Lösung des Konflikts mit Israel.

Die Hisbollah informierte die UNIFIL, wenn Israel weiter an seiner Barriere baut, von der die Hisbollah behauptet sie stehe auf Niemandsland, dann werde die Gruppe das Feuer auf Arbeiter und Sicherheitspersonal eröffnen. UNIFIL leitete das an die Botschafter der USA und Großbritanniens weiter, die den israelischen Premierminister informierten.

Zum ersten Mal seit 2006 konnten einige Bauern des Gazastreifens wieder Land in unmittelbarer Nähe des Grenzzauns zu Israel bestellen. Das Rote Kreuz hatte eine Vereinbarung dazu vermittelt.

Dienstag, 30.01.2018:

Premierminister Netanyahu weihte eine Umgehungsstraße um das arabische Dorf Nabi Ilyas in Samaria ein. Sie soll das Reisen für Juden und Araber sicherer machen.

„Demonstranten“ in Bethlehem störten ein Workshop in Bethlehem, das in Kooperation mit amerikanischen Repräsentanten stattfand. Die Araber warfen mit Tomaten und zerstörten die Fahrzeuge der US-Diplomaten, unter Schutz durch die PA-Polizei das Weite suchten.

Mittwoch, 31.01.2018:

Der Mann, der die Olympia-Morde von München 1972 plante, wurde von der Fatah (und Abbas‘ Stellvertreter) als Held geehrt. Den Anschlag von München bezeichnete die Terrororganisation als „qualitativ hochwertige Operation“.
Auch Wafa Idris, die erste „erfolgreiche“ Selbstmordbomberin der Fatah wurde wieder glorifiziert (wenn auch mit falschem Datum und falschem Ort ihrer Sprengung).

Die PA hat eine reichlich weiche Verurteilung des Angriffs auf die Autos der amerikanischen Diplomaten in Bethlehem abgegeben. Es heißt, „die Präsidentschaft“ würde solches Verhalten verurteilen, das von palästinensischen Werten und Wurzeln abweiche; aber nichts dazu, dass die Täter verfolgt werden.

Saeb Erekat kündigte an: „Wir werden Klage beim Internationalen Strafgerichtshof gegen Trump einreichen.“ – wegen der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und Trumps Friedensplan. Außerdem werde die PA sich erneut an den UNO-Sicherheitsrat wenden, um als Vollmitgliedsstaat der UNO anerkannt zu werden.

Die USA haben den Hamas-Führer Ismail Haniyeh auf ihre Terrorliste gesetzt. Die Hamas lässt wissen, das sei ein „fehlgeschlagener Versuch Druck auf den Widerstand auszuüben“. Man werde sich davon nicht abhalten lassen den Widerstand fortzusetzen.

Donnerstag, 01.02.2018:

Das PA-Fernsehen forderte im Kinderprogramm wieder auf dem Beispiel eines Erzterroristen zu folgen. Diesmal ist es „Abu Jihad“, der nach Angaben des Fernsehens für die Ermordung von 125 Israelis verantwortlich ist.

Neue Scanner, die Israel entwickelt hat, könnten dafür sorgen, dass sich der Warenverkehr Israels und der PA-Gebiete mit Jordanien stark er höht. Mit ihnen könnten täglich 200 Frachtcontainer durchleuchtet werden, doppelt so viele wie bisher.

Ein Jerusalemer Bezirksgericht hat einen 25-jährigen Israeli angeklagt, weil dieser Araber angriff und ihr Grundeigentum beschädigte. Der Mann hatte aus rassistischen Motiven gehandelt.

Saeb Erekat ließ wissen, dass die Fatah/PLO/PA dagegen ist, dass die USA Ismail Haniyeh auf die Terrorlist gesetzt haben.

Der oberste Gerichtshof hat bestätigt, dass 3 illegale arabische Siedlungen in Judäa abgerissen werden müssen.,

Einem internationalen Komitee wurde von Israel jetzt ein Plan zur Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen vorgestellt, für den internationale Spender gesucht werden sollen. Der Plan sieht u.a. eine Erweitertung des Erez-Übergangs und den Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage vor – Maßnahmen, die insgesamt etwa $1 Milliarde kosten werden.

Freitag, 02.02.2018:

Die PA setzt ihre Kampagne fort, mit der internationale Unterstützung für ihre Forderung nach einem internationalen Rahmen für einen „Frieden“ eingefordert wird. Dabei stellte PA-Außenpolitiker Maliki „Al-Quds“ (Jerusalem) sei ein wichtiger Teil der Würde, Identität und Religion des palästinensischen Volks. Die USA hätten mit Trumps Jerusalem-Entscheidung ihre Glaubwürdigkeit als Friedensvermittler verloren.

Samstag, 03.02.2018:

Die PLO hat ein Komitee eingerichtet, das über die Rücknahme der Anerkennung Israels beraten soll.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Januar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 14.01.2018:

Die starken Regenfälle vorige Woche haben den Innenhof des Patriarchengrabs in Hebon unter Wasser gesetzt, wo normalerweise die jüdischen Gebete stattfinden. Das Wasser stand noch am Samstag dort. Für die Instandhaltung des Gebäudes ist die muslimische Waqf verantwortlich – und die weigert sich etwas zu unternehmen, damit das nicht weiter passieren und weiterer Schaden entstehen kann. Sie behauptet, die Juden seien diejenigen, die das Gebäude beschädigen, es gebe keine Probleme. Das Dach zu verändern oder etwas hinzuzufügen würde den Status quo verändern und jegliche Arbeiten würden der Stätte Schaden zufügen.

Nach einem Treffen des Exekutivrats der PLO wurde eine Erklärung ausgegeben, die den „Aufstand des palästinensischen Volks“ in Reaktion auf die Anerkennung Jerusalems durch die USA pries. Darüber hinaus kamen die üblichen Behauptungen und Vorwürfe gegen Israel (Apartheid…).

Die Mitglieder der Bewegung „Jewish Strength“ (Jüdische Stärke) wollen Kameras und Segler anschaffen, um Steinewerfer-Terroristen zu dokumentieren; der Schritt soll wegen der unzureichenden Politik der IDF gegenüber Steinewerfern unternommen werden.

Es gab einen Anschlag auf einen ranghohen Hamasnik in Sidon im Libanon; sein Auto explodierte. Die Hamas macht Israel dafür verantwortlich. Angeblich kreiste zum Zeitpunkt des Anschlags ein israelisches Flugzeug über der Stadt.

Montag, 15.01.2018:

Mahmud Abbas wieder: „Israel hat Angst einflößende Mengen an Drogen importiert, um unsere junge Generation zu zerstören. Wir müssen vorsichtig sein.“

Die israelische Regierung überlegt alle Mitgliedern der Hamas-Terrororganisation und ihren Verwandten ersten Grades humanitäre Besuche in Israel zu verbieten.

Der Zoll im Hafen von Aschdod entdeckte und beschlagnahmte die bisher größte Lieferung an militärischer Kleidung, die in den Gazastreifen geliefert werden sollte – tausende Ausrüstungsgegenstände (tausende Stiefel, Uniformen, Mäntel, Kampfwesten, allesamt in Tarnfarben).

Dienstag, 16.01.2018:

Die PLO-Führer haben gefordert, dass die PA die Anerkennung Israels zurücknimmt, „bis es den Staat Palästina anerkennt“. Es ist nicht klar, ob die Abstimmung bindend ist.

Mittwoch, 17.01.2018:

Ein Militärgericht hat festgelegt, dass Ahed „Shirley Temper“ Tahimi und ihre Mutter bis zum Ende ihres Prozesses in Untersuchungshaft bleiben.

Die PA-Regierung behauptet israelische Schulbücher würden zum Morden von Palästinensern auffordern. Außerdem forderten sie die internationale Gemeinschaft und insbesondere die UNESCO auf, dass die Verjudung des palästinensischen Lehrplans gestoppt werden solle.

Mahmud Abbas droht mit Krieg. Trumps Anerkennung Jerusalem habe „Millionen Muslime provoziert“. Er sagte, dass Trump sich jetzt entscheiden müsste, ob es Krieg oder Frieden gebe.

Der Fraktionschef der arabischen Parteien in der Knesset tönte, die Verlängerung der Untersuchungshaft für Ahed Tamimi beweise die „endlose Grausamkeit der Besatzung“.#

Donnerstag, 18.01.2018:

Die Hamas ließ wissen, dass der Mörder des Rabbiners letzte Woche einer von ihnen war.

Am Ortseingang von Tiberias wurde ein Denkmal für die Opfer eines arabischen Pogroms vom 2. Oktober 1938 errichtet; damals brachten Araber 19 Juden um, 11 davon Kinder.

Das Büro eines arabischen Knessetabgeordneten in Umm el-Fahm wurde geräumt. Er hatte es in einem illegal errichteten Gebäude angemietet, das zum Abriss freigegeben ist und in dem sich niemand aufhalten durfte.

Freitag, 19.01.2018:

Die PA-Studentinnenkomitees wurden „Dalals Schwestern“ „getauft“, nach Dalal Mughrabi, die 1978 das „Küstenstraßen-Massaker“ zu verantworten hatte, bei dem sie mit den von ihr angeführten Terroristen 38 Israelis, darunter 12 Kinder, ermordete und mehr als 70 Personen verletzte. Das Fatah-Komitee, das die Entscheidung traf, pries sie als Anführerin von 11 Männern, Märtyrerin und Vorbild, dem nachzueifern ist.

Der Chefredakteur der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an schrieb einen Artikel, Titel: „Das Land gehört den Arabern. An die Juden der Welt: Der Besuch ist beendet.“ („Der Besuch“, schreibt er im Artikel, habe 70 Jahre gedauert.) Darin beschreibt er israelische Kabinettsmitglieder als „Terroristen, die dem Beispiel von Meir Kahane und Baruch Goldstein folgen“.

Eine arabische Familie im Gazastreifen hat einen Verwandten getötet, von dem sie sagen, er habe Israel geholfen drei ranghohe Hamas-Funktionäre ausfindig zu machen und zu töten.

Hassan Narallah warf Israel vor hinter dem Mordanschlag diese Woche auf einen ranghohen Hisbollah-Granden zu stecken (Beweise legte er nicht vor). Außerdem stritt er ab, dass seine Organisation Drogenhandel betreibt.

Samstag, 20.01.2018:

Der PA-„Außenminister“ hat beim Internationalen Strafgerichtshof Anzeige gegen Israel erstattet; wegen „Zunahme israelscher Beschädigung der Rechte palästinensischer Kinder“. Dazu wird die Festnahme von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi als Beispiel „israelischer Aggression“ angeführt.