Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9. – 15. April 2017)

Sonntag, 09.04.2017:

Hanan Ashrawi, Arafats Lügenmaul-Sprachrohr, macht immer noch genauso weiter. Jetzt beschwerte sie sich, dass MEMRI übersetzt, was die arabischen Hetzer so von sich geben. Sie behauptet, MEMRI würde verzerren, was die PalAraber sagen. Kann MEMRI sich gar nicht leisten, es gibt schließlich genug andere, die das überprüfen können.

Die PA trotzt den USA (Trump): Sie wird die Zahlungen für die Familien der „Märtyrer“ erhöhen.

Montag,10.04.2017:

Die Distriktpolizei von Jerusalem hat vor Pessah eine Reihe präventiver Festnahmen (von Arabern wie von Juden) vorgenommen, um Spannungen in der Hauptstadt vorzubeugen; es gab Geheimdienstinformationen, nach denen Krawalle geplant waren.

Saeb Erekat: Die Anschläge auf die koptischen Kirchen in Ägypten sind gegen die palästinensische Sache gerichtet – gegen Ägyptens Unterstützung der Palästinenser.

Weil ein Terroranschlag des IS (in Ägypten) zu erwarten ist, hat Israel den Grenzübergang Taba bei Eilat geschlossen.

Die IDF fand bei Hebron ein Denkmal für einen Terroristen, der vor 18 Monaten versuchte einen Grenzpolizisten zu erstechen und dabei erschossen wurde. Soldaten rissen das Denkmal ab und beschlagnahmten Maschinen, die zu seiner Herstellung genutzt wurden.

Mittwoch, 12.04.2017:

Die PalAraber im Gazastreifen haben ein neues Brettspiel: „Erreiche Jerusalem“. Damit sollen „die Militärkultur und die Liebe zum Jihad der Kinder gestärkt“ werden. Über Tunnle und mit von der Hamas gebauten Raketen soll Jerusalem erreicht werden, während man auch Panzer und Hubschrauber der IDF beseitigt, die das Vorankommen behindern. Das Spielbrett ist übersät mit Hamas-Kämpfern, die dem Feind Fallen stellen, ihn angreifen und durch Tunnel kriechen, dazu Fotos von Städten innerhalb Israels (z.B. Tiberias, Aschdod, Akko, Haifa, Jaffa, usw.), in die man „zurückkehren“ will.

Die Erklärung einer PalAraberin im offziellien PA-Fernsehen für „gelobtes Land“: Juden missverstehen das als „ihnen versprochen“, dabei ist der wahre Grund, dass Allah sie dort sammeln will, um sie zu vernichten.

Heute besuchten Tausende Israelis das Patriarchengrab in Hebron; dort waren 1.000 IDF-Soldaten, Polizisten und Grenzpolizisten stationiert, um für Sicherheit zu sorgen.
Außerdem gab es Zehntausende Besucher, die in Samaria wandern gingen.

Ein Hamas-Mitglied des Palästinensischen Legislativrats (der seit 2007 nicht mehr getagt hat) wurde festgenommen. Das bringt die Zahl der inhaftierten PA-„Parlamentarier“ auf 13.

Donnerstag, 13.04.2017:

Während der Passah-Tag besuchten bisher 130.000 Menschen die israelischen Nationalparks.

Samstag, 15.04.2017:

Khaled Meschaal von der Hamas behauptet, es gäbe „hinter den Kulissen“ Bemühungen alle pal-arabischen Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freizubekommen.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. Februar – 4. März 2017)

Sonntag, 26.02.2017:

Statistisches: Das Verteidigungsministerium hat im vergangenen Jahr 452 Menschen als Opfer von Terroranschlägen anerkannt.

Eine arabische Lehrerin aus Sakhnin hatte ein Foto mit Erziehungsminister Bennett, das auf ihre Facebook-Seite gepostet wurde. Seitdem wird sie von Kollegen beleidigt, bedroht und schikaniert.

Israel fordert von der UNO einen Lehrer und Grundschulleiter im Gazastreifen zu entlassen, weil dieser in eine hochrangige Position der Hamas gewählt wurde. Der Hamasnik leugnet jede Verbindung zur Hamas.

Ein Bericht auf dem Kanal 2 zitierte ein ungenanntes Kabinettsmitglied; demnach sollen mindestens 15 Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel reichen.

Montag, 27.02.2017:

Nach dem Beschuss von Hamas-Zielen sagte warnte ein israelischer General die Hamas, dass die zunehmende Unruhe am Gazastreifen Israel zu einer entschlossenen Reaktion zwingen werde.

Mahmud Abbas ruft die Staaten der Welt auf Palästina anzuerkennen, um die Zweistaatenlösung zu retten.

Die ägyptische Armee zerstörte nach eigenen Angaben Waffenschmuggel-Tunnel in den Gazastreifen. In den Tunneln wurden Sauerstofftanks und Kommunikationskabel gefunden.

Dienstag, 28.02.2017:

Die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria beschlagnahmte Montag einen PA-Mülllaster, die illegal Müll abluden. Während der Wochen zuvor wurden schon 2 Laster bei illegaler Mülllagerung erwischt und beschlagnahmt.

Mittwoch, 01.03.2017:

Studenten der Al-Quds-Universität schafften es ein Treffen von Arabern und Juden in Jericho zu beenden, das von einer Koexistenz-Gruppe veranstaltet wurde. Die Juden mussten von Polizisten in Sicherheit geleitet werden.

Das PA-Schulministerium gab eine Erklärung aus, mit der all palästinensischen Schulen aufgerufen werden auf keine denkbare Art mit Israelis zusammenzuarbeiten – wegen der „Gefahren der Normalisierung“.

Libanesische Medien behaupten wieder einmal, dass IDF-Kräfte über die Grenze gekommen sein sollen, um Spionageausrüstung zu holen.

Donnerstag, 02.03.2017

Die offiziellen pal-arabischen Medien bezeichnen den Terroristen, der gestern von seinem Opfer erschossen wurde, als „Opfer von Siedlern“.

Bei einer groß angelegten Operation gegen antiisraelische Hetze wurden im Flüchtlingslager Dahaische Druckmaschinen beschlagnahmt, ebenso ein Laden, der Hetzschriften herstellte.

Für den morgigen Freitag haben Aktivisten zu einem Protestgebet an der Amos-Kreuzung im östlichen Gush Etzion aufgerufen. Mit der Mahnwache soll gegen den zunehmenden Steinwurf-Terror der Araber protestiert werden.

Freitag, 03.03.2017:

Die Hamas droht. Die Gleichung habe sich geändert. Jetzt werde jeder Angriff Israels vergolten. (Als wenn die nicht wüssten, dass sie die Aggressoren sind und Israel nur zurückschlägt…)

Der PLO-„Botschafter“ in Teheran: Wir werden Palästina befreien, „vom Fluss bis zum See“ und zwar mit Stecheranschlägen, Auto-Anschlägen und Raketenangriffen.

Reservesoldaten waren erstaunt, dass das Frischgemüse ihrer Küche aus dem Gazastreifen kommt. Erfreut waren sie nicht unbedingt: „Nachts schießen sie Raketen auf uns und morgens kaufen wir ihr Gemüse – absurd“, schrieb ein Soldat.

In der arabisch-israelischen Stadt Jatt in Zentralisrael gibt es eine Yassir Arafat-Straße. Zwei Soldaten, die das entdeckten, haben eine NGO informiert, die sich gegen antiisraelische Aktivitäten in Israel einsetzt.

Der Irrglaube an die „Zweistaatenlösung“

Die Welt glaubt immer noch, dass die „Zweistaatenlösung“ der Weg ist den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen. Aber wenn die Palästinenser diese Idee beschwören, dann meinen sie damit etwas ganz anderes, das nichts mit Frieden zu tun hat.

Dr. Joel Fishman, MIDA, 12. Februar 2017

Nur eine Phase auf dem Weg zur Vernichtung Israels; Salah Khala mit Yassir Arafat

Einige Zeit lang ist die Parole der sogenannten „Zweistaatenlösung“ in den Medien ständig als wünschenswertes Ziel präsentiert worden – ein Ziel, das Israel und die Palästinenser im Interesse des Friedens umsetzen sollten. Wann immer man diese Idee aufbringt, wird impliziert, dass Israel große Opfer im Austausch für unklaren Nutzen bringen sollte. Während der Zeit der Obama-Administration beschuldigte Außenminister John Kerry die Regierung Israels bitter, sie sei nicht auf die „Zweistaatenlösung“ festgelegt und erst noch letzte Woche in London erklärte Premierministerin Theresa May sie ziehe die „Zweistaatenlösung“ vor. Sie fragte Premierminister Netanyahu, ob er sich an diese Formel gebunden fühle. Der Premierminister seinerseits antwortete nicht direkt, sondern erklärte, dass Israel dem Frieden verpflichtet sei.

Dieser Parole fehlt jeglicher Wert. Die PLO führte ihn anfangs als List ein und ihr wahrer Zweck bestand darin ihre wahren Ziele und die ihres Nachfolgers, der Palästinensischen Autonomiebehörde zu kaschieren. Die Absicht derer, die die Idee der „Zweistaatenlösung“ in die Welt setzten, war, dass sie von den Israelis – ihren potenziellen Opfern – und anderen gutmeinenden Außenstehenden, die scheinbar eine faire Lösung dieses Krieges wollten, ganz anders verstanden wird.

Während des Krieges in Vietnam führten die Nordvietnamesen ursprünglich die „Zwei Staaten“-Formel ein, um ihr strategisches Ziel zu verstecken. Sie übernahmen eine Phasen-Strategie, die, weil die Aufmerksamkeit den Zwischenschritten ihres Kampfes gewidmet wurde, in die Lage versetzte ihr Ziel in kleinen Schritten zu erreichen. Ihre wahre Absicht war die Eroberung von Südvietnam und 1975 flohen die letzten Amerikaner per Hubschrauber vom Dach ihrer Botschaft in Saigon. Das war sowohl für die Südvietnamesen als für auch die Vereinigten Staaten von Amerika eine große Niederlage.

Während der frühen 1970-er Jahre führte Salah Khalaf, der als Abu Iyad bekannt war, eine PLO-Delegation nach Hanoi, um von den Nordvietnamesen zu lernen. Sie trafen dort den legendären General Vo Nguyen Giap und politische Berater, die sie anleiteten, wie sie ihre Sache präsentieren und ihr Terroristen-Image in der öffentlichen Meinung der Welt ändern können. Abu Iyad beschrieb diesen wichtigen Besuch in seinem Buch „Meine Heimat, mein Land“ (das er mit Eric Rouleau 1978 veröffentlichte). Abu Iyad erzählte, dass die Nordvietnamesen den Palästinensern rieten die Aufmerksamkeit den Zwischenschritten ihres Krieges zu widmen und die Notwendigkeit von „provisorischen Opfern“ zu akzeptieren.

„Ohne jemals ausdrücklich auf die Fatah und die PLO zu verweisen gaben die Mitglieder des Politbüros ein langes Exposé der verschiedenen Phasen im Kampf des vietnamesischen Volks aus, wobei erklärt wurde, warum sie sich mit verschiedenen Zugeständnissen abfinden mussten, manchmal so wichtigen wie der Teilung des Landes in zwei separate, unabhängige Staaten.“ Unabhängig davon veröffentlichte der Geheimdienstanalyst Yossef Bodansky 1997 mehr Informationen zu diesem Treffen. „Die Vietnamesen schlugen vor, dass das scheinbare Akzeptieren der Teilung des Landes in zwei unabhängige Staaten‘, ohne zu betonen, dass dies nur ein Zwischenschritt sei, die Gegner der PLO im Westen neutralisieren würde.“

Wir leben in einer Kultur der Hochtechnologie der kurzen, prägnanten Zitate und Textbotschaften, der schnellen und einfachen Kommunikation, der Online-Botschaften; solche Gewohnheiten halten die Öffentlichkeit davon ab die Erfahrungen der Vergangenheit sorgfältig zu studieren. Um zu verstehen, was hier falsch ist, müssen wir uns an die Geschichte dieser Parole erinnern, die von Anbeginn an als Schwindel konzipiert war. Sie begann als Mittel der politischen Kriegsführung und ihre Zielsetzung wurde nie geändert. Ihr Potenzial ist geblieben, weil Menschen die Vergangenheit nicht kennen oder eingelullt wurden.

Infolge der Verfolgung und Dokumentation des Ursprungs des Begriffs können wir mit Sicherheit wissen, dass er Betrug ist und dass diejenigen, die ihn fördern, Israel nicht Gutes wünschen können. Aus demselben Grund sollte kein Israeli, der seinem Land Gutes wünscht, jemals für die „Zweistaatenlösung“ eintreten. Ihr Programm bedeutet nichts weniger als den Politizid Israels. Die Idee mag während der Oslo-Ära in Mode gewesen sein, aber es ist immer noch nötig dem genau zuzuhören, was der Feind sagt und was er meint.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18. Februar 2017)

Sonntag, 12.02.2017:

Ein Hamasnik: „Dass sie am Leben bleiben wollen, ist Beweis, dass die Juden feige sind.“ (Das kann nur ein unmenschlich Verblendeter von sich geben – es zeigt, welch dunkle, teuflische Ideologie von dieser Truppe vertreten wird.)

Montag, 13.02.2017:

Das Nachrichtenportal 0404 vermeldete, dass im Laufe des jüdischen Neujahrsfestes der Bäume Tu Bishvat (am vergangenen Samstag, 11,2) mehrere Gruppen von linksextremen Aktivisten gemeinsam mit lokalen arabischen Einwohnern an die Sicherheitszäune der Farm Ma’on und der Siedlung Karmel und anderen in den Südhevronbergen gekommen waren. Teilweise hätten diese demonstrativ palästinensische Flaggen geschwenkt; neben dem Sicherheitszaun, unmittelbar an den Gemeinschaften und teilweise auf Staats- bzw.Gemeinschaftsland hätten sie Bäume gepflanzt. 0404 berichtet, diese Pflanzungen haben im Laufe der ganzen Woche bis zum Samstag hin stattgefunden. Offenbar handele es sich bei den Aktivisten, welche die palästinensischen Einwohner zu den Pflanzungen bringe, um Ausländer. Der Vorsitzende des Regionalkonzils Südhevron, Yochai Damri, äußerte starken Protest gegen die Aktionen.

Zudem berichtete 0404,Verdächtige hätten eine Aussichtsplattform nahe der jüdischen Ortschaft Bet Haggai bei Hevron angezündet, ebenso hätten andere versucht, Kirschenplantagen bei der Ma’on-Farm anzuzünden.

Wegen der seit Monaten andauernden Anschläge mit Felsbrocken und anderem aus dem PA-Dorf Husan am Gush Etzion ist der Zugang zu diesem Dorf von der IDF jetzt blockiert worden.

Die Hamas im Gazastreifen hat einen neuen Führer: Yahya Sinwar übernimmt von Ismail Haniyeh. Er gilt als einer der skrupellosesten Hamasniks überhaupt. Er saß wegen Mordes in einem israelischen Gefängnis und kam im Austausch gegen Gilad Shalit 2011 wieder frei. Selbst in der Hamas gilt er als „Falke“ und ist gegen jeglichen Kompromiss in der Politik gegenüber der PA und Israel.

Saeb Erekat hetzt wieder bei der EU: Er fordert ein „totales Verbot von in der Westbank hergestellten Waren“; das sei nötig um Israels „Kolonisierungspläne zu vereiteln“.

Donnerstag, 16.02.2017:

PA-Araber aus Husan wurde der Zugang nach Beitar Illit verwehrt, wo sie normalerweise arbeiten; aber wegen der ständigen Mordversuche mit Felsbrocken an Autofahrern wird Familienmitgliedern von Steinewerfern die Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung für Israel und „Siedlungen“ aberkannt.

Die Hisbollah droht Israel mit Angriffen auf den Atomreaktor von Dimona.

Es gab eine Bombendrohung gegen das israelische Konsulat in Miami. Es wurde evakuiert.

MK Ahmed Tibi (Vereinigte Arabische Liste) prahlt, wenn es keine Zweistaatenlösung gibt, dann eben eine Einstaatenlösung und dann würden alle Palästinenser ihn wählen und einige Israelis auch und er wäre Premierminister.

Die PLO interpretiert Trumps Anmerkung, dass die Zweistaatenlösung nicht die einzige Möglichkeit sein muss, „wenn beide Seiten das so wollen“ als offene Ablehnung der Zweistaatenlösung (was schon gelogen ist) und sagt, die Alternative dazu sein „Blutvergießen“.

Freitag, 17.02.2017:

Avigdor Lieberman bot der Hamas massive Wirtschaftshilfe für den Gazastreifen an, wenn die Terroristen ihre Raketen und Tunnel aufgeben. Mahmud al-Zahar von der Hamas lehnte das für die Terrorgrupe ab.

Grundsatzaussage eines Fatah-Offiziellen: Die Palästinenser haben das „Recht“ Terror zu benutzen, um „unser Heimatland zu befreien“. (Total nach Frieden suchend…)

Abbas hat neuerdings einen „Vizepräsidenten“ – jedenfalls in der Fatah. Und dieser Mahmud al-Aloul ist langjähriger Führer des „bewaffneten Arms der Fatah“, schon vor den Oslo-Vereinbarungen. Und er hat immer erklärt und ist weiterhin der Meinung, „bewaffneter Widerstand“ sei das Rechte der „Palästinenser“.

Der Januar war der für Israel blutigste Monat seit Juni: 5 tote Israelis, 16 Verletzte.

Terroristen beschwichtigen

Joseph Farah, WorldNetDaily, 8. Mai 2002

Als die Israelis vor zwei Jahren ihre Streitkräfte einseitig aus dem schmalen Korridor entlang seiner Nordgrenze zum Libanon zurückzogen, nahm die Welt des Terrorismus davon Kenntnis.

Hisbollah, die im Libanon stationierten islamischen Terroristen, die von Syrien und dem Iran den Rücken gestärkt bekommen, beanspruchte schnell den Verdienst für den israelischen Rückzug für sich. Die Hisbollah hatte einen Abnutzungskrieg gegen das israelische Militär und die Zivilisten im Südlibanon geführt, die vom jüdischen Staat Schutz erwarteten.

Israel mag andere politische Gründe für das Verlassen des Libanon gehabt haben, aber seine plötzliche Entscheidung, dies zu tun – was viele seiner arabischen Verbündeten der Gnade der Hisbollah auslieferte – sah tatsächlich wie eine Vietnam-artige Niederlage aus.

Der „Sieg“ der Hisbollah über die Israelis entging nicht der Aufmerksamkeit anderer terroristischer Gruppen – besonders derer, die mit Yassir Arafat verbunden sind. Hisbollah versuchte nie mit Israel zu verhandeln und Israel versuchte nie mit Hisbollah zu verhandeln. Hisbollah erreichte ihre kurzfristigen Ziele eines Israel-freien Libanon allein durch Guerilla-Krieg.

Der israelische Premierminister Ehud Barak mag gedacht haben, dass er mit dem Rückzug aus dem Libanon Punkte in der internationalen Gemeinschaft sammelt. Barak mag gedacht haben, dass er Arafat demonstrierte, wie vernünftig er war. He mag gedacht haben, der einseitige Rückzug würde eine Reduzierung der gewalttätigen Zusammenstöße an der Grenze und der Spannungen mit Arabern in den palästinensischen Gebieten bedeuten.

Was immer Barak dachte, er lag falsch. Wir können heute auf den israelischen Rückzug aus dem Libanon als den Schlüsselfehler der israelischen Politik zurückblicken, der zur massiven Eskalation des Terrorismus führte.

Arafat betrachtete den israelischen Rückzug als ein Zeichen der Schwäche – ein klein Beigeben gegenüber der skrupellosesten Terrororganisationen der Welt. Es ist recht plausibel, dass auch Osama bin Laden von dem Sieg seiner Verbündeten über Israel im Libanon inspiriert wurde. Die Lehre, die andere Terroristen aus Israels Erfahrungen im Libanon zogen, war, dass eine Kampagne von unbarmherziger Guerilla-Aktionen letztlich Erfolg bringen wird – je dreister die Aktionen, um so besser.

Arafat erhöhte die Gewalt schnell in seinem sich entfaltenden Intifada-Feldzug. Bin Laden griff New York und das Pentagon in einem koordinierten Selbstmord-Flugzeugentführungs-Versuch an. Arafats Streitkräfte übernahmen die Selbstmord-Bomber-Strategie.

Ich sage jetzt voraus, dass Hisbollah – unter der wachsamen Schirmherrschaft von Syrien und dem Iran – dabei ist, Israel stärker unter Druck zu setzen.

Hisbollah hat nach Geheimdienst-Berichten ein Arsenal von 10.000 Raketen, davon viele mit einer Reichweite von 70 Kilometern. Jetzt kontrolliert sie den von Israel verlassenen südlichen Libanon, von dem aus sie in der Lage ist, Verwüstung anzurichten. Sie macht gemeinsame Sache mit dem Generalkommando der PFLP, einem anderen von Syrien gestützten Verbündeten Arafats, um eine neue militärische Front an Israels Nordgrenze zu eröffnen.

Um sich auf die unvermeidbaren israelischen Vergeltungsmaßnahmen vorzubereiten, hat Syrien seine Armee im Libanon umgruppiert. Damaskus will sich nicht direkt in einem militärischen Zusammenstoß mit Israel engagieren. Statt dessen wünscht es, dass Hisbollah einen Stellvertreter-Krieg mit Israel führt – wobei es sich hinter den Röcken von Zivilisten versteckt. Hisbollahs Kommando- und Kontroll-Instanzen befinden sich in überfüllten städtischen Gebieten und können nicht ohne die Verursachung schwerer ziviler Verluste angegriffen werden – ein Vorgehen, das darauf abzielt, Israels Sorge um Menschenleben zum Verbündeten der Sache der Terroristen zu machen.

Aber ich muss leider sagen, dass es noch schlimmer kommt.

Geheimdienstberichte deuten auch darauf hin, dass bin Ladens Al Qaida und Hisbollah im Transport und der Lagerung von chemischen Waffen als Teil des Feldzugs zusammenarbeiten. Auch vom Iran wird gesagt, dass er den Terrorgruppen bei ihren Experimenten zur Bestückung dieser 10.000 Raketen mit chemischen Sprengköpfen hilft.

Wenn meine Vorhersage sich als richtig erweisen und Hisbollah, Syrien und der Iran die Einsätze im Nahen Osten erhöhen, könnten die vergangenen 18 Monate der Arafat-geförderten Gewalt gegen Israel im Vergleich wie ein Nebenvorstellung am Rande aussehen.

Und das wird das Ergebnis des Nachgebens gegenüber den Terroristen im Jahre 2000 sein.

Die Lehre ist eindeutig: Man kann nicht gewinnen, indem man den Terrorismus beschwichtigt. Man kann Terroristen nicht mit Freundlichkeit beeindrucken. Man kann Terroristen nicht mit Zugeständnissen umstimmen. Man kann mit Terroristen nicht verhandeln und man kann ihnen nicht Quartier bieten.

Israel machte den Fehler im Jahr 2000. Wird der Westen die Lehre daraus ziehen?

© WorldNetDaily.com, Inc. 2002

Nissans Notes and Quotes Corner: Ein palästinensischer Staat

#Nissan Ratzlav-Katz, 27. Juni 2008

Willkommen, Blogosphären-Süchtige. Hier ist die Ecke für Zitate und Anmerkungen. Ich werde diesen Ort nutzen, um interessante Historisches und Gegenwärtiges zu präsentieren, damit Sie es sich abspeichern können. Ich hoffe, meine Freunde von den Nachrichten-Junkies, von Geschichts-Fans oder intellektuellen Kämpfern auf der Suche nach tödlicher Munition Wert geschätzt wird.

In ersten Zitate und Anmerkungen möchte ich aus der offiziellen Fatah-Internetseite zitieren. Ja, heutzutage müssen auch die ganzen besten Terrorgruppen eine Website haben. Wäre Arafat immer noch am Leben, hätte er einen Facebook-Eintrag und ein Video auf MySpace („Ruft hinaus, zu allen Jihadiiiiiiiis! Was steht an?“)

Jedenfalls veröffentlichte die Fatah im Dezember 2001 ein Editorial anlässlich des 37. Jahrestages ihres ersten Terroranschlags (am 1. Januar behauptete die Gruppe einen Anschlag im Dezember durchgeführt zu haben). Die Fatah wurde nach Angaben des Editorials „1957 gegründet, als sie ihre erste Erklärung ausgab, die den militärischen Kampf forderte. In der Zeit von 1959 bis 1964 veröffentlichte die Fatah ein Magazin namens Unser Palästina. Acht Jahre des Organisierens, Rekrutierens und dem Aufmerksam machen gingen der ersten militärischen Operation voraus. Der militärische Arm der Fatah veröffentlichte sein erstes Statement am 1. Januar 1965.“

Da Judäa und Samaria (die „Westbank“) von 1957 bis 1967 unter jordanischer Herrschaft und der Gazastreifen unter ägyptischer Herrschaft standen, und da die Fatah von 2008 einen palästinensischen Staat (nur) in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen zu beanspruchen behauptet, wäre es doch nur fair anzunehmen, dass die „erste militärische Operation“ der Fatah gegen Ägypten oder Jordanien gerichtet war.

PLO-Charta lehnt PLO-Anspruch auf Westbank und Gazastreifen ab
Uhps. Die erste Ausgabe des Bundes der von der Fatah kontrollierten PLO (alias die palästinensische National-Charta) von 1964 erklärte in Artikel 24: „Diese Organisation übt keinerlei territoriale Souveränität über die Westbank im Haschemitischen Königreich Jordanien, im Gazastreifen oder der Region Himmah aus.“ [Hier ist die Fassung von 1968, in der das nicht mehr steht.]

Natürlich war dieser historische erste Anschlag von 1962 und die meisten (aber bei weitem nicht alle) folgenden Anschläge der Fatah und der PLO gegen israelische und jüdische Ziele gerichtet. Und das angebliche Ziel all dieser Anschläge – ein Ziel, dem inzwischen der israelische Premierminister Ehud Olmert und US-Präsident George Bush und der größte Teil der restlichen Welt – zustimmen, ist (vermeintlich) die Schaffung eines palästinensischen Staaten in … der „Westbank“ und dem Gazastreifen“ gewesen.

Ein Palästinenserstaat ist „die wichtigste Waffe“ gegen Israel
Und wozu dient ein palästinensischer Staat in den Augen der Fatah (die derzeit vom Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, geleitet wird, der als „moderate“ Alternative hingestellt wird)?

Wenn man ihren Fest-Editorial von 2001 folgt, glaubt die Fatah, dass „eine legitime palästinensische Einheit die wichtigste Waffe bildet, die die Araber gegen Israel haben, das der Außenposten der imperialistischen Mächte ist“.

Aha! Na, DAS erklärt eine Menge…
Quellen:
Palästinensische National-Charta, Ausgabe von 1964:
http://www.un.int/palestine/PLO/PNA2.html (zuletzt angesehen am 26. Juni 2008)
“The 37th Anniversary of Launching Fateh“: http://www.fateh.net/e_editor/01/311201.htm (zuletzt angesehen am 26. Juni 2008)