Palästina und die Palästinenser: Ein Ort und ein Volk, die es nicht gibt

Judean Rose (Varda Epstein), Elder of Ziyon, 24. März 2021

Palästina, der israelisch-palästinensische Konflikt, Palästinenser. Den ganzen Tag, so scheint es, gibt es ein gnadenloses Trommelfeuer, um uns gehirnzuwaschen, dass wir glauben „Palästina“ sei ein echtes arabisches Land mit „palästinensischen“ Staatsbürgern. Und das trotz der Tatsache, dass es nie einen souveränen Staat gab, der als „Palästina“ bekannt war und gewiss keinen souveränen arabischen Staat „Palästina“.

Viele Autoren, Kommentatoren und ganz normale Leute haben den Versuch lange aufgegeben die Araber der PA und des Gazastreifens irgendwie anders denn als „Palästina“ zu bezeichnen. Es ist für die Leute einfach zu schwer geworden gegen die überwältigende Flut der Propaganda anzugehen. Und wie sollte man sie stattdessen nennen? Sie ganz allgemein als „Araber“ zu bezeichnen klingt falsch und fast rassistisch, da der Begriff keine Verbindung zu einem bestimmten Ort hat.

Wohin gehen wir als von hier aus, wenn man genau sein will, ohne rassistisch zu klingen, wenn man beschreibt, was praktisch eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Migranten ist, die einen guten Ort fanden sich niederzulassen und dann auf stur schalteten? Ich fand, ein bestens geeigneter Mensch, den ich dazu befragen könnte, sei mein verstorbener Freund Robert Werdine. Robert wuchs in Michigan auf, aber die Familie seiner Mutter war libanesisch. „Wie nennst du sie?“ fragte ich.

„Ich nenne sie ‚Araber‘“, sagte er.

Und das reichte mir.

Das macht Sinn: Die Araber der PA und der Hamas haben, mitsamt den Arabern, die Israel 1948 verließen, keine einheitliche Nationalität, da sie nicht aus einem, sondern aus mehreren arabischen Ländern des Nahen Ostens stammen. Das bedeutet, das Beste, was wir tun können, ist sie als „Araber“ zu identifizieren, so wie Sie jemanden weit gefasster als Asiaten oder Native American identifizieren würden. Wenn man das Herkunftsland eines Menschen oder seinen Stamm nicht kennt, dann muss man breiter werden. Das ist nicht rassistisch. Es ist inklusiv und sogar respektvoll.

Nicht respektvoll ist es, indigen jüdisches Land „Palästina“ zu nennen und vorzugeben, dass Araber statt Juden in dem Gebiet die Einheimischen sind. Und doch sind tagtäglich Leute da, die uns diese Lüge unablässig reinwürgen. Ich bin jedoch ein störrischer Mensch und deshalb setze ich den Kampf gegen diese Bezeichnung fort. Ich bekämpfe sie auf twitter.

Am meisten bekämpfe ich die Lüge dieser fiktiven arabischen Nation und ihres Volks auf Quora. Die Leute, die zu diesem Thema Fragen stellen, sind unaufrichtig. Sie haben kein Interesse an meinen Antworten. Sie wollen einzig die Prämisse der Frage – die Lüge – als Tatsache durchsetzen.

Ich sehe sie und was sie tun, aber ich antworte immer und immer wieder, meistens genauso. Sie sind unermüdlich in ihrem Versuch uns dazu zu bringen die Lüge zu schlucken, einfach dadurch, dass sie den ganzen Tag lang „Palästina, Palästina, Palästina“ und „Palästinenser, Palästinenser, Palästinenser“ sagen; und sie sind nur allzu erfolgreich darin gewesen uns zu trainieren es ihnen nachzusprechen. Meiner Meinung nach ist die beste Möglichkeit damit umzugehen, dem den lieben, langen Tag lang entgegenzuwirken, indem wir die Wahrheit sagen.

Als Beispiel seien hier mehrere „Fragen“ zusammen mit meinen Antworten angeführt; es geht um das Thema des erfundenen Landes Palästina und seiner angeblichen Staatsbürger:

Wenn die Balfour-Erklärung von 1917 eingehalten worden wäre, wie anders wäre die Geschichte Israels und Palästinas verlaufen?
Varda: Israel würde immer noch existieren und Palästina gäbe es immer noch nicht.

Da in Israel und Palästina gewählt wird, ist einer der Kandidaten in einem der Länder geeignet gemeinsam auf eine Friedensvereinbarung hinzuarbeiten oder wird das nicht passieren?
Varda: Von den beiden existiert nur Israel.

Ist es wahrscheinlich, dass in den nächsten hundert Jahren eine Zweistaatenlösung kommen wird, wo die Palästinenser sich jetzt dazu verpflichtet haben? Kann Biden in vier bis acht Jahren eine Zweistaatenlösung schaffen?
Varda: Ich nehme an, wenn du „Palästinenser“ sagst, dann meinst du die Araber, die unter der palästinensischen Autonomie oder der Hamas leben, da es keinen Ort namens „Palästina“ gibt und auch eine Nationalität als „Palästinenser“ nicht existieren kann.

Es wird nie eine Zweistaatenlösung geben, weil keine der Seiten eine wünscht. Das ist etwas, das Trump begriff und andere aus irgendeinem Grund zu begreifen sich weigern, selbst wenn das Menetekel deutlich zu sehen ist. Hamas und PA geben vor sie zu wollen, um aus den Regierungen in den USA und Israel maximalen Nutzen zu ziehen; derweil erzählen sie ihrem Volk auf Arabisch die Wahrheit. Sehen Sie:

Administration Biden und sogar die israelischen Medien werden von palästinensischem Doppelsprech zum Narren gehalten: Nein, Hamas haben sich keiner Zweistaatenlösung verpflichtet.

Warum zeigt Quora keine Einträge, die mit dem Konflikt zwischen Israel und Palästinensern zu tun haben?
Wäre das der Fall, würde ich deine Frage nicht sehen können.

Ist es wahrscheinlich, dass Israel und Palästina sich in 4 bis 8 Jahren auf eine Zweistaatenlösung einigen oder wird es viele weitere Jahre dauern, um zu einer Vereinbarung zu kommen? Glaubst du, dass es innerhalb von 50 Jahren passieren wird?
Varda: Deine Frage ist ein begrifflicher Widerspruch. Wenn es einen Ort namens „Palästina“ gäbe, würde es bereits zwei Staaten geben. Wenn das der Fall ist, was heißt dann „Zweistaatenlösung“ und warum hat sie keine Frieden gebracht?
Es gibt keinen Grund, dass das jüdische Volk irgendetwas von seinem Land abgibt und besonders nicht an die, die damit drohen es auszulöschen.

Warum will Israel Land in der Westbank annektieren? Was wird mit den dort lebenden Palästinensern geschehen?
Varda: Israel hat kein Interesse daran Land zu annektieren. Nicht in Judäa und Samaria und auch sonst nicht.

„Westbank“ ist ein Propagandabegriff, mit dem Leute den als Judäa und Samaria bekannten geografischen Bereich ersetzen, der indigen jüdisches Territorium ist. Der Begriff wird verwendet, um nahezulegen, dass dieses Land am Westufer des Jordan liegt, deshalb zu Jordanien gehört. Das Territorium liegt bei weitem nicht in der Nähe von Wasser, bis auf das Gewässer, das man als Totes Meer kennt.

Das jüdische Volk erhielt Judäa und Samaria durch einen dem jüdischen Staat aufgezwungenen Verteidigungskrieg zurück. Es besteht keine Notwendigkeit etwas zu annektieren, was einem bereits gehört. Es gibt jedoch den Bedarf Souveränität auszuüben, weil das Gebiet derzeit unter Kriegsrecht steht und dem Gebiet muss Recht und Ordnung gebracht werden. Zudem hat Israel das Recht seine Souveränität über sein ganzes Land zu erklären, einschließlich Judäas und Samarias, das 1967 an seinen rechtmäßige Eigentümer, das jüdische Volk zurückgegeben wurde.

Was macht Palästina aus?
Varda: Das ist eine sehr gute Frage. Es gibt keinen Staat namens Palästina. Gäbe es einen solchen Staat, dann gäbe es kein Geschrei nach einer Zweistaatenlösung, weil es bereits eine solche „Lösung“ geben würde, da es zwei Staaten gäbe: Israel und „Palästina“.

Der andere Grund, dass dies eine gute Frage ist, besteht darin, dass die, die von „Palästina“ reden, seine Grenzen nicht angeben können, außer dass sie sagen, die Grenzen von „Palästina“ seien exakt die Grenzen des jüdischen Staates.

Was sind einige palästinensische Bau-Archetypen?
Varda: So etwas gibt es nicht, da es keinen Staat Palästina gibt, folglich auch keine solche Nationalität.

Wie sollte Präsident Biden das Thema Israel/Palästina angehen, bedenkt man, dass der Nahe Osten heute vor allem mit dem Iran beschäftigt zu sein scheint?
Varda: Es gibt kein Thema Israel/Palästina, denn eines dieser Länder gibt es gar nicht. Biden hat bereits geschworen die Hilfe an die PA wieder herzustellen, die ohne Zweifel in ihr zum Terror anreizenden „Geld für Mord“-Programm fließen wird, also ist er nicht so uninvolviert in den Zug die jüdische Präsenz im Nahen Osten zu beseitigen, wie du behauptest.

Was denkst du davon, dass Jared Kushner den israelisch-palästinensischen Konflikt als „Grundstücksstreit“ bezeichnet?
Varda: Ich würde erst einmal gar nicht „israelisch-palästinensischen Konflikt“ nennen weil es kein souveränes arabisches Land namens „Palästina“ gibt und es von daher keine Nationalität „Palästinenser“ geben kann.

Es ist auch nicht Konflikt, wenn eine Seite leben und die andere Seite sie nicht leben lassen will.

Insgesamt denke ich, muss ich sagen, dass ich nicht mit Jared übereinstimme, weil es nicht nur um Grundbesitz geht, sondern um die Tatsache, dass PA und Hamas wollen, dass dieses Grundstück „judenrein“ ist.

Abgesehen vom Land und wer dort leben darf oder nicht, wollen PA und Hamas das jüdischen Volk vernichten und arbeiten auf diese Eventualität hin (die Gott verhüten möge), indem sie die Menschen unter ihrer Herrschaft dazu anstacheln Terroranschläge zu verüben. Die PA zahlt sogar Gehälter an die Familien derer, die Juden ermorden, um andere anzustacheln ihnen nachzueifern.

Wenn Israel und die Palästinenser es schaffen würden die Feindseligkeiten einzustellen und beide einem Beschluss zustimmten, der zu friedlichen Beziehungen führen würde, wie genau könnte das deiner Meinung nach passieren?
Varda: Wahrscheinlich meinst du die Araber, die sich dort niederließen, wo der Staat Israel ist. Eine Lösung den Kriegszustand zu beenden wird sich ergeben, wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, weil sie die Krieg treibenden sind.

Was ist der Schwerpunkt des palästinensisch-israelischen Konflikts? Wer von ihnen hat das Recht am Land Palästina?
Varda: So einen Konflikt gibt es nicht, da es so etwas wie einen „Palästinenser“ nicht gibt, weil es einen Ort „Palästina“ nicht gibt. Es gab nie einen unabhängigen Staat dieses Namens und es gab auch nie einen unabhängigen, souveränen arabischen Staat dieses Namens. Von daher kann es keine Nationalität namens „palästinensisch“ geben.

Es gibt jedoch einen Staat namens „Israel“, der indigenes jüdisches Territorium ist und das seit tausenden Jahren war. Wahrscheinlich würdet ihr dieses Land dem indigenen jüdischen Volk wegnehmen und es den Arabern geben und dann so tun, als hieße es „Palästina“.

Vielleicht ist das dein Konflikt in aller Kürze: dass das jüdische Volk einen winzigen Landstrich hat und ihr wollt es ihm wegnehmen und den Arabern geben. Vielleicht seid ihr euch nicht dessen nicht bewusst, dass sogar der Koran die Juden als Bani Isra’il, die „Söhne Israels“ bezeichnet.

Glaubst du, der Konflikt zwischen Israel und Palästina wird jemals enden?
Varda: Es gibt einen solchen Konflikt nicht, da es nur eines dieser Länder gibt.

***

Israelfeindliche und folglich antisemitische Quora-User werden mich weiter mit diesen dummen Fragen bombardieren und ich werde dieselben ehrlichen Antworten zurückgeben. Wird das helfen? Vielleicht, vielleicht nicht. Wenigstens nicht, bis jeder andere, der die Wahrheit kennt, sich bemüht die Verwendung des Geredes von „Palästina“, des Landes, das es nicht gibt und das es nie gegeben hat, einzustellen,

Geld für Mord gibt für Palästinenser dreimal so viel Geld wie Olivenöl-Einnahmen

Elder of Ziyon, 12. Oktober 2020

Es ist die Zeit im Jahr, in der die Palästinenser Oliven ernten und es gibt jede Menge Geschichten und Fotos darüber, wie entscheidend diese Zeit des Jahres für die palästinensische Wirtschaft ist. Aus dem größten Teil der Oliven wird Olivenöl gemacht.

Wie viel bringt das jährliche Olivenöl in der Westbank? Nach Angaben der UN-OCHA sind es zwischen $110 und $120 Millionen im Jahr.

Artikel versuchen zu sagen, wie entscheidend das Olivenöl-Geschäft für die palästinensische Wirtschaft ist; dazu wird mit Zahlen um sich geworfen, die sagen, dass es das Haupteinkommen für 100.000 palästinensische Familien ist. Einfache Mathematik zeigt, dass das nicht stimmen kann, denn es würde bedeuten, dass jede Familie nur ein jährliches Einkommen von $1.200 hat, während das durchschnittliche Familieneinkommen mehr als $25.000 beträgt. Die Olivenöl-Industrie ist nicht annähernd so groß, wie uns erzählt wird.

Aber es gibt einen weiteren nützlichen Vergleich. Das Jahresbudget, das die palästinensische Autonomiebehörde Häftlingen, „Märtyrern“ und ihren Familien zahlt, Betrug 2016 $315 Millionen – was bedeutet, dass die palästinensische Autonomiebehörde jedes Jahr das fast Dreifache der jährlichen Olivenöl-Erträge an Terroristen und ihre Familien zahlt.

Die Palästinenserführer wollen die Welt Glauben machen, ihre oberste Priorität sei die Olivenöl-Industrie. Terroristen und ihre Familien zu bezahlen hat eindeutig eine viel, viel höhere Priorität.

Palästinenser erfinden neues, gefälschtes jüdisches Fest

David Lange, Israellycool, 7. Oktober 2020

Von den Machern von Fish Hashanah kommt das neueste der nicht existenten jüdischen Feste.

Tag des Throns.

Siedler errichten Zelt vor Al-Aqsa-Moschee am jüdischen „Tag des Throns“
PNN/Jerusalem
Am Samstagmorgen errichteten extremistische Siedler in der Altstadt des besetzten Jerusalem, anlässlich des jüdischen „Tag des Throns“.
Augenzeugen berichteten, dass Siedler in der Altstadt vor der gesegneten Al-Aqsa-Moschee ein Zelt errichteten, um den „Tag des Throns“ zu feiern, der am Freitag begann.

Das Fest heißt Sukkot, das Fest der „Buden“, nicht „Throne“ und das „Zelt“ ist eine Sukkah (Laubhütte). Wie sie auf „Thron“ kamen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Nicht nur das: Geht man nach dem Video, das sie mit ihrem Artikel bringen, ist die fragliche Sukkah nicht sonderlich nahe an der Al-Aqsa. Sie können sogar weit im Hintergrund den Felsendom sehen. (Facbook-Video)

Einfach ein weiterer Tag, an dem palästinensische Propaganda Zeugs erfindet.

Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Freizeitgestaltungsmöglichkeit

Imshin, twitter, 24. September 2020

Das Al-Jazira-Chalet am Strand von Khan Junes im südlichen Gazastreifen. Gaza Holiday Chalets sind Villas mit Schwimmbecken, die Familien des Gazastreifens für private Ferien und Feiern mieten können.

 

Im selben Video sind direkt neben dem Al-Jazira-Chalet ein paar traumhafte Villen zu sehen.

Kann das Ministerium für Strategische Angelegenheiten mit Gegenpropaganda umgehen?

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Im Oktober 2015 bürdete das politische Sicherheitskabinett die Verantwortung zur Bekämpfung von Delegitimierung und Boykott des Staates Israel dem Ministerium für Strategische Angelegenheiten und Öffentliche Diplomatie auf.[1] Damit stufte die Regierung die Bekämpfung der gegen das Land gerichteten Hass-Kampagnen höher ein.

Jeder echte Stratege weiß, dass man zuerst die Hauptthemen, um die es geht, definieren und dann Prioritäten setzen muss. Mehrere Studien haben gezeigt, dass große Anzahlen Erwachsener in den Ländern der Europäischen Union glauben, dass „Israel vor hat die Palästinenser auszulöschen“ oder alternativ „dass Israel sich wie die Nazis verhält“. Aus einer Studie der Universität Bielefeld von 2011 kann geschlossen werden, dass etwa 150 Millionen der 400 Millionen Erwachsenen in der Vor-Brexit-EU solche Ansichten hegt.

Damit wäre es logisch gewesen, wenn die israelische Regierung, d.h. das Ministerium für Strategische Angelegenheiten, mit diesem Thema an europäische Regierungen herangetreten wäre. Es hätte sie auffordern müssen zu untersuchen, wie diese extrem antisemitischen Auffassungen sich entwickelt haben und wie sie reduziert werden können. Das hätte absolute Priorität haben müssen. Hätte das Ministerium dies konsequent gemacht, wäre es der israelischen Öffentlichkeit nicht verborgen geblieben. Höchstwahrscheinlich machte es das nicht.

Eine weitere Priorität hätte für das Ministerium darin bestehen müssen weltweit bekannt zu machen, dass Antisemitismus von jeher ein integraler Bestandteil der westlichen Kultur ist. Diese Realität kommt auf viele Weisen sowohl im Westen als auch in supranationalen Organisationen zum Ausdruck. Wäre diese Idee vom früheren Minister regelmäßig propagiert worden, dann wäre die israelische Öffentlichkeit sich ihrer bewusst gewesen. Höchstwahrscheinlich wurde das nicht gemacht.

Das Thema ist noch dringlicher geworden, als es das in der Vergangenheit war. In den letzten Monaten hat das Bewusstsein enorm zugenommen, dass die Diskriminierung ethnischer Minderheiten und Rassismus in westlichen Gesellschaften weit verbreitet sind. Antisemitismus gab es lange vor Rassismus. Dennoch gibt es dieses Bewusstsein nicht.

Wir leben in Zeiten großer Ungewissheit. Das bedeutet, dass das Ministerium für Strategische Angelegenheiten hart am Studium der Einflüsse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf westliche Gesellschaften arbeiten sollte. Dann wird es auswerten müssen, welche Konsequenzen diese für Israel haben könnten.

Das Ministerium kann viele andere Dinge tun. Es kann, was es auch tut, den Antiisraelismus in sozialen Medien thematisieren, in dem es Facebook, Twitter und Instagram kontaktiert. Es kann ein Netzwerk sympathisierender Kontakte einrichten. All dies ist jedoch gegenüber den bereits erwähnten Prioritäten zweitrangig.

Das Ministerium hat die Aufmerksamkeit auf den antisemitischen Charakter der BDS-Bewegung gelenkt. Es hat in der Tat in einigen Ländern Maßnahmen dagegen gegeben. Hat das eine bedeutende Zahl von BDS-Anhängern aufgehalten? Wahrscheinlich nicht.

Mainstream- und linke Medien im Westen verleumden Israel massiv. Sie kritisieren Israel auf extreme Weise und ignorieren die außergewöhnliche Kriminalität der Palästinenser, ihre allgegenwärtige Kultur der Morde, die Förderung von Völkermord durch die größte palästinensische Partei Hamas und die Belohnung von Mördern von Israelis durch die palästinensische Autonomiebehörde, die von der zweitgrößten Partei, der Fatah, kontrolliert wird. Es gibt auch wenig Aufmerksamkeit für die palästinensischen Gräueltaten und die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung durch ihre Führer.

Welche effektiven Maßnahmen wird das Ministerium für Strategische Angelegenheiten gegen diese Medien treffen? Was kann es gegen sie unternehmen? Diese Realität verdeutlicht darüber hinaus, dass das Ministerium für Strategische Angelegenheiten nur eine sehr unvollständige Antwort für die Optimierung des Kampfes Israels gegen Antiisraelismus und Antisemitismus ist. Das ist sogar der Fall, wenn das Ministerium Bestleistungen abliefert.

Die derzeitige Ministerin für Strategische Angelegenheiten, Orit Farkasch-HaCohen, wurde vor kurzem von der Jerusalem Post interviewt. Sie sagte dem Interviewer, dass sie ein Jahr in Harvard verbrachte. Dort belegte sie bei einem beliebten Professor einen Kurs über Verhandlungstechnik. Sie war geschockt, dass die Kursteilnehmer eine Rede lesen mussten, die sie für antiisraelisch und antisemitisch hielt. Sie erhob ihre Einwände sowohl dem Professor privat als auch dem gesamten Kurs gegenüber. Sie sagte, dass es kaum Anerkenntnis gab.[2]

Heute ist sie die Ministerin für Strategische Angelegenheiten. Nehmen wir an, sie bekäme einen Brief eines israelischen Studenten in Harvard, der dort eine ähnliche Erfahrung macht. Was wäre das Maximum dessen, was sie tun könnte? Einen Beschwerdebrief an den Präsidenten von Harvard schreiben? Wie viel Einfluss hätte das? Der Präsident von Harvard könnte durchaus antworten, dass seine Universität es nicht gewohnt ist Briefe fremder Regierungen zu den Lehrinhalten einzelner Professoren zu erhalten. Selbst wenn er nicht zurückschreibt, wird der Einfluss eines solchen Briefes der israelischen Regierung beschränkt sein.

Andererseits: Was könnte eine israelische Behörde für Gegenpropaganda tun? Sie könnte dafür sorgen, dass eine Vielzahl Menschen den Harvard-Professor als Verbündeten des palästinensischen Todes-Ethos entlarvt. Viele Professoren erlauben einseitig antiisraelische Aktivitäten nur, weil diese ein „kostenloses antisemitisches Mittagessen“ sind. Sie riskieren nichts. Je mehr solche Professoren entlarvt werden und begreifen, dass sie gefährdet sind, desto mehr wird der Verstärker-Effekt zunehmen solche antiisraelischen Aktivitäten fallen zu lassen. Diese werden auf einen eingeschränkten Teil Israel hassender Fanatiker beschränkt sein.

Es besteht in den obersten Ebenen der israelischen Gesellschaft das bedeutende Missverständnis, dass das Ministerium für Strategische Angelegenheiten die Lösung für den nationalen Kampf gegen Antiisraelismus und Antisemitismus sei. Der gesamte Kampf gegen diese gewaltigen Hass-Kampagnen betrifft eine weit breitere wichtige Front, an der Israel effektiv kämpfen muss.

Daher ist zusätzlich zum Ministerium eine ganz andere israelische Organisation erforderlich, um Antiisraelismus und Antisemitismus weit effektiver zu bekämpfen. Man könnte diese Organisation als Gegenpropaganda-Agentur bezeichnen. Ihr Kampf gegen Israels Feinde wird keine Gewalt beinhalten. Kein Israelhasser wird vergiftet werden. Es gibt jedoch viele Mittel, die verwendet werden können, um die Feinde Israels und des jüdischen Volkes zu beunruhigen, die das Ministerium nicht einsetzen kann.

Ohne zu viele Einzelheiten zu verraten, könnte eine solche Gegenpropaganda-Agentur Wege finden, individuelle BDS-Propagandisten an Universitäten des Auslandes bloßzustellen. Sie könnte zum Beispiel einen besonders feindseligen Campus mit vielen Pro-BDS-Dozenten aussuchen. Es wäre nicht schwierig Informationen aus freundschaftlichen Quellen an Universitäten über akademisch schwache BDS-Unterzeichner zu erhalten.

Alles, was die Gegenpropaganda-Agentur tun muss, ist eine freundlich gesinnte Organisation zu finden, die bereit ist sich am Kampf gegen BDS zu beteiligen. Sie muss eine Studie über Plagiate, falsche Zitate und fehlerhafte Fußnoten in den Arbeiten dieser akademischen Schwächlinge durchführen. Diese Organisation würde dann ihre Ergebnisse sowohl an ihrer Universität als auch innerhalb ihres Berufsstandes weltweit veröffentlichen. Wenn die gefundenen Probleme schlimm genug sind, könnten diese Akademiker sogar ihre Lehraufträge verlieren, die vermutlich ihr wichtigster Halt im Leben sind.

Man müsste nicht alle derartigen Dozenten attackieren. Die akademische Welt – wie die meisten anderen Segmente der Gesellschaft – besteht hauptsächlich aus Feiglingen. Viele andere Unterzeichner von BDS-Erklärungen außer der begrenzten Anzahl von Hardcore-Israelhassern würde anfangen sich zu fragen, welchen Gewinn man daraus zieht seinen Namen unter eine solche Erklärung zu setzen, was außerhalb ihrer Hauptaktivitäten liegt.

Diese Herangehensweise habe nicht ich erfunden. Sie hat bereits an anderer Stelle funktioniert, allerdings ohne Bezug zu Israel. 2011 zog die Universität Bayreuth die Doktorarbeit des damaligen deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg zurück. Daraufhin verkündete Guttenberg seinen Rücktritt als Minister, von seinem Bundestagsmandat und allen seinen übrigen politischen Ämtern.[3]

2013 widerrief die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf die Doktorarbeit von Annette Schavan, der Bundesbildungsministerin. Die Universität führte „systematisches und vorsätzliches Plagiat“ in ihrer Arbeit an.[4] Man könnte feststellen, dass ein Doktortitel keine Voraussetzung dafür ist in Deutschland Minister zu werden. Von beiden zurückgetretenen Personen hieß es, sie hätten ihr Amt gut ausgefüllt. Ein Akademiker ist von Natur aus verletzbarer durch solche Befunde als ein deutscher Minister.

Es wäre nicht sehr schwer den oben erwähnten Harvard-Professor wegen seiner verzerrten antiisraelischen Artikel ins Schwitzen zu bringen, den er seinen Studenten gab. Israelisches Geld sollte nicht daran beteiligt sin. Das nicht so viele Geld, das dafür nötig wäre die Kampagne gegen ihn zu führen, kann wahrscheinlich woanders gefunden werden.

Die Rolle der israelischen Gegenpropaganda-Agentur besteht darin den Prozess zu initiieren und vielleicht anzuleiten. Selbst, wenn die Medien diese Rolle herausfinden sollten, würde damit kein großer Schaden angerichtet, da die Agentur Wege finden würde sich zu verteidigen. Wenn aber das Ministerium für Strategische Angelegenheiten einen solchen Prozess initiieren könnte, was höchstwahrscheinlich nicht der Fall ist, und seine Rolle herausgefunden würde, würde enormer Schaden angerichtet.

Die Agentur für Gegenpropaganda müssten nicht notwendigerweise zum Ziel haben Israelis Kritiker zum Schweigen zu bringen. Sie würde stattdessen versuchen sie zu entlarven. In Deutschland gibt es zum Beispiel eine Reihe Intellektueller, die selbst keine Antisemiten sind. Über Methoden wie Beschönigung, Bagatellisierung von Äußerungen antiisraelischer Hassverbreiter, Angriffe gegen Antisemitismusbeauftragte, Versuche die IHRA-Definition für Antisemitismus zu untergraben und so weiter sind sie dennoch Verbündete von Antisemiten.

Man kann viele Möglichkeiten finden sie zu entlarven. Ob sie sich danach entscheiden zu schweigen oder nicht, ist nicht von Bedeutung. Medien und Reporter, die Israel angreifen und die palästinensische Kultur des Todes sowie ihre Verbrechen nicht erwähnen, können ebenfalls bloßgestellt werden. Die Agentur muss sie nicht alle treffen. Sich auf ein paar Ziele pro Land und Fachbereich zu konzentrieren wird bereits Wirkung zeigen. Dasselbe kann man mit antiisraelischen Politikern machen. Man könnte fast sagen, dass es nach oben keine Grenzen gibt.

Diese israelische Agentur für Gegenpropaganda zu betreiben wird nicht billig sein. Nach Diskussion mit verschiedenen Experten dürfte ein Jahresbudget von $250 Millionen benötigt werden. Das ist für den Staat Israel nicht untragbar. Eine solche Agentur würde Menschen mit Verstand, Disziplin und Kreativität einstellen.

Viele der Ideen und Taten, die dieser Organisation entstammen, werden von anderen ausgeführt, denen sie ihre Ideen und Methodik zur Verfügung stellt. Das Ministerium für Strategische Angelegenheiten unter ihrem früheren Minister hätte begreifen müssen, dass diese zusätzliche Agentur benötigt wird und hätte ihre Gründung empfehlen sollen.

[1] http://www.972mag.com/anti-bds-propaganda-ministry-media/

[2] http://www.jpost.com/israel-news/politics-and-diplomacy/orit-farkash-cohen-brings-new-energy-in-the-fight-against-bds-638574

[3] www.theguardian.com/world/2011/mar/01/german-defence-minister-resigns-plagiarism

[4] www.dw.com/en/a-chronology-of-the-schavan-plagiarism-affair/a-16589171

Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Eine Ehefrau wird 21

Imshin, twitter, 18. Juli 2020

Der YouTuber Abu Jood aus Gaza kaufte seiner Frau Umm Jood als Geburtstagsüberraschung ein Auto.
(Hochgeladen am 16. Juli 2020)

 

Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Mina und Yoyo gehen in Gaza auf den Markt

Imshin, twitter, 3. Mai 2020

Um Yusuf (Yoyo) sagt, normalerweise ziehen sie den Supermarkt vor, aber heute gehen sie auf den Markt, weil der ein Symbol für die traditionelle Ramadan-Atmosphäre ist.
Bei YouTube hochgeladen am 2. Mai (s. Korrektur im Kommentar).