Die drei Verweigerungen der Palästinenser

First.One.Through, 31. Januar 2017

Im September 1967 legten die arabischen Staaten nach ihrer Niederlage im Sechstagekrieg mit Israel vom Juni 1967 den Beschluss von Khartum fest. Die Resolution legte ihre Unnachgiebigkeit zur Nichtanerkennung des Staats Israel mit einem Aufruf zu „Nein zum Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels, Nein zu Verhandlungen mit Israel“ fest; diese Politik sollte jegliche Chance auf Frieden in der Region auf Jahrzehnte vereiteln. Sie wurde als „Die drei Nein“ bekannt.

Heute haben die palästinensischen Araber ihre eigene Version der Politik übernommen, die man „Die drei Verweigerungen“ nennen kann: der Geschichte der Juden bestreiten; den Juden ihre Rechte verweigern; die Anerkennung der Juden verweigern.

Das wird genauso jegliche Chance auf Frieden in der Region blockieren.

Die Geschichte der Juden bestreiten

Es gab eine Zeit, in der die arabische Welt die grundlegende Geschichte der Juden im heiligen Land anerkannte. 1925 veröffentlichte der oberste Muslimrat einen Reiseführer für den Tempelberg, der die Stelle eindeutig als den Ort der jüdischen Tempel bezeichnete.

„Die Stätte ist die älteste der Welt. Ihre Heiligkeit stammt aus den frühesten Zeiten.

Ihre Identität mit dem Ort von Salomos Tempel ist unbestritten. Außerdem ist er nach universalem Glauben die Stelle, an der David einen Altar für den HErrn baute und Brandofpfer sowie Friedensopfer darbrachte.“

Der amtierende Präsident der palästinensischen Autonomie, Mahmud Abbas, kam allerdings irgendwie zu dem Schluss, dass jüdische Geschichte in Jerusalem zuzugestehen die Behauptung untergraben würde, dass der Ort eine rein muslimische heilige Stätte sei. Daher behauptete er wiederholt, Israel versuche Jerusalem zu „verjuden“. Er machte geltend, Israel beseitige „den arabischen Charakter der Stadt“. Er hatte gerade erst den Erfolg Resolutionen vor die Vereinten Nationen zu bringen, die auf den Tempelberg ausschließlich in islamischen Worten Bezug nahmen und jede Verbindung der Juden bestritten. Als also der neue UNO-Generalsekretär Antonio Guterres eindeutig erklärte: „Es ist völlig klar, dass der Tempel, den die Römer in Jerusalem zerstörten, ein jüdischer Tempel war“, drehten die Palästinenser durch und forderten eine Entschuldigung.

Vielleicht sollte revisionistische Geschichte nicht überraschend kommen, da Abbas seine Dissertation unter Leugnung des Holocaust schrieb.

Den Juden ihre Recht verweigern

Die Fortsetzung der Leugnung jüdischer Geschichte in ihrem heiligen Land besteht darin den Juden das Recht dort zu leben abzustreiten.

Abbas stand vor der UNO-Vollversammlung und behauptete Israel „kolonisiere“ arabisches Land. Er behauptete, dass Juden Palästina erstmals 1917 mit der Britischen Balfour-Erklärung begann. Er hat jetzt eine Entschuldigung des Vereinten Königreichs gefordert und dass es „seine historische, juristische, politische, materielle und moralische Verantwortung für die Folgen dieser Erklärung, einschließlich einer Entschuldigung beim palästinensischen Volk zu übernehmen“. Abbas hat erklärt, dass die Kolonisierung nach 1967 weitergeht, da Israel im Krieg von 1967 weiteres palästinensisches Land eroberte.

Für Abbas ist es immer palästinensisches Land gewesen, also haben Juden keinerlei Rechte an irgendeinem Teil davon.

Daher hat Abbas ein neues Palästinenserland gefordert, das komplett frei von Juden ist. Er hat ein jordanisches Gesetz zurückbehalten, mit dem jeder zum Tode verurteilt wird, der Land an Juden verkauft; zudem war er in der Lage vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama die Zustimmung zu bekommen, dass Juden nicht gestattet werden sollte auf „palästinensischem Land“ zu leben. Eine traurige Randnotiz in den Beziehungen der USA und Israels.

Übe die Rechte in dem Land zu leben hinaus haben die Araber die Grundrechte des jüdischen Zugangs zu ihren heiligen Orten verweigert.

Die Jordanier vertrieben alle Juden aus der Westbank und Jerusalem, nachdem sie das Land 1950 illegal annektierten; dieser Schritt wurde von der Welt nicht anerkannt. Sie verweigerten den Judne jegliche Besuchsrechte in Jerusalem, so wie sie jüdische Rechte zum Besuch der jüdischen Patriarchen in Hebron verweigerten. Abbas hat gleichermaßen dazu aufgerufen Juden heute vom Tempelberg und aus Jerusalem verweisen.

Den Juden Akzeptierung verweigern

Abbas hat erklärt, dass er Israel nie als jüdischen Staat anerkennen wird. Die Erklärung erhielt die Unterstützung arabischer Straßen.

„Der Rat der Arabischen Liga bestätigt seine Unterstützung für die Palästinenserführung in ihren Bemühungen die israelische Besatzung palästinensischen Landes zu beenden und betont seine Zurückweisung der Anerkennung Israels als ‚jüdischer Staat‘.“

Die Außenminister der Arabischen Liga treffen sich am 9. März 2014 in Kairo. Die Arabische Liga begrüßte am Sonntag Palästinenserpräsident Mahmud Abbas‘ Ablehnung der Forderung Israels nach Anerkennung als jüdischer Staat, während die von den USA unterstützten Friedensgespräche im nächsten Monat ein Fristende erreichen. Die Vereinigten Staaten wollen, dass Abbas als Teil der Bemühungen eine „Rahmenvereinbarung“ zu erreichen Zugeständnisse macht und die Gespräche, die auf eine Regelung des Jahrzehnte alten israelisch-palästinensischen Konflikts anstreen. REUTERS/Stringer (Ägypten – Tags: POLITICS)

So viel also zum Prinzip der zwei Staaten für zwei Völker. Die Palästinenser streben – bestenfalls – einen Staat an, der zu 100% arabisch ist und befürworten einen Staat, der ein Mix aus Arabern und Juden ist, ohne irgendwelche Bevorzugungen der Juden.

Die globale Reaktion

Wie Welt schien Verständnis für die „3 Nein“ der arabischen Staaten von 1967 zu haben und brachte bei den Vereinten Nationen bald darauf eine Resolution „Zionismus ist Rassismus“ ein. Es sollte viele Jahre dauern, bis diese Resolution widerrufen wurde und dass einige arabische Staaten mit Israel Frieden schlossen.

Viele Jahre lang schienen auch die Vereinigten Statten unter Obama und der UNO-Sicherheitsrat unter Ban Ki-moon ebenfalls den „3 Verweigerungen“ der palästinensischen Araber zu beizupflichten. Die UNO verabschiedet regelmäßig Resolutionen mit denen sie Fakten bezüglich der Rechte an und dem Zugang zu heiligen Stätten auf den Kopf stellt und die Geschichte der Juden im heiligen Land ausklammert. Obama begrüßte die #AlternativeFacts („alternativen Fakten“) ebenfalls.

Es überrascht nicht, dass die Region Rückschritte macht. Es gab drei Kriege aus dem Gazastreifen gegen Israel und Kriege, die sich unter der Aufsicht unfähiger Führung über die Region ausbreiten. Die Reaktionen von Ban Ki-moon und Obama? Sie stellten sich auf die Seite des Gazastreifens und strebten Einbeziehung der Terrorgruppe Hamas in eine gemeinsame Palästinenserführung an.

Es gibt jetzt aber in den USA einen neuen Präsidenten und es gibt einen neuen UNO-Generalsekretär. Antonio Guterres zeigte, dass er die Geschichte der Juden in Israel nicht in einem Versuch des Appeasement der antisemitischen palästinensischen Araber abstreiten wird. Es bleibt zu hoffen, dass er und Präsident Trump „die 3 Verweigerungen“ der Palästinenser zerschlagen und den Frieden in der Region voran bringen werden.

„Alles, was die Araber wollen, ist, dass Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht.“

IMRAs wöchentlicher Kommentar von Aaron Lerner, 16. Oktober 2003

„Alles, was die Araber wollen, ist, dass Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht.“

Dieser Glaube, dieser Glaubensgrundsatz, treibt die gesamte Logik jeden Schemas, das die israelische Linke seit 1967 aufgeboten hat.

Aber warum wollen die Araber nur, dass Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht?

Israels militärischer Sieg, nachdem die IDF im Yom Kippur-Krieg von 1973 äußerst unvorbereitet getroffen wurde, liefert die Antwort: „Der Krieg bewies den Arabern, dass sie Israel nicht auf dem Schlachtfeld besiegen können.“

Da die Araber wissen, dass sie niemals in der Lage sein werden, Israel zu schlagen, so wird argumentiert, wird es immer währenden Frieden geben, sobald die Araber den Golan, die Westbank und den Gazastreifen zurück bekommen, da ein Krieg gegen Israel zum Scheitern verurteilt sein wird.

Und sobald man diese „Wahrheiten“ akzeptiert, folgt daraus, dass jedes Programm – egal, wie ungereimt es auch sein mag –, das für den vollständigen Rückzug auf die Grenzen von 1967 sorgt, Israel immer währenden Frieden bringt.

Warum sollten sich dann Yossi Beilin und die pensionierten Peacenik-Generale überhaupt die Mühe machen, überhaupt nur den Anschein zu erwecken, sie seien an den Sicherheitsvorkehrungen interessiert, die mit den verschiedenen Plänen zusammenhängen, die sie über die Jahre hinweg vertreten haben, wenn sie meinen, dass der Rückzug an sich bereits Israel den Frieden sichert?

Sie brauchen die Fassade der Sicherheit und anderer Vorkehrungen, um das zu überwinden, was sie als einzige Sache als zwischen sich und dem Frieden in unserer Zeit stehen sehen: die israelische Öffentlichkeit.

Das ist der Grund, dass bei einem langen und gründlichen Blick auf jeden israelischen Rückzugsplan, sei es von den Golanhöhen oder der Westbank und aus Gaza, man letztlich feststellen wird, dass er aus einem Kartenhaus besteht, das auf einer Ansammlung von Wunschdenken und „Best case“-Szenarien beruht.

Es ist nicht so, dass diejenigen, die die Rückzugsschemata entwerfen und verfechten, von Natur aus nachlässig oder oberflächlich wären. Sondern sie sind überzeugt, dass es einfach keine Rolle spielt, da es, zieht Israel sich erst einmal zurück, immer währenden Frieden geben wird.

Das ist auch der Grund, warum Rückzugsvertreter sich in dem Jahrzehnt von Oslo niemals sonderlich um die palästinensische Erfüllung von Vertragsverpflichtungen kümmerten. Was die Palästinenser tun oder nicht tun, bevor Israel sich vollständig zurückzieht, ist für schlichtweg nicht von Bedeutung.

Ist dieser Glaube, ist diese „Rückzugs-Religion“ logisch?

Die Araber lernten 1973 nicht, dass die IDF nie geschlagen werden kann. Sie lernten, dass Ausrüstung und Training des Westens der der Sowjetunion überlegen waren. Und sie haben dieser Lehre entsprechend gehandelt. Alleine Ägypten hat Milliarden amerikanischer Hilfen in fortschrittliche amerikanische Waffensysteme investiert, um sich auf den nächsten Krieg gegen den jüdischen Staat vorzubereiten.

„Alles, was die Araber wollen, ist, dass Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht?“ Welche Araber? Das sagen sie in ihren Moscheen aber nicht. Das sagen sie in ihren Schulen auch nicht. Das sagen sie auch in ihren Medien nicht.

Was ihre Führer aber sagen, ist, dass es zulässig ist, Israel in Phasen zu vernichten, statt in einem schnellen Schlag.

Der malaysische Premierminister Datuk Seri Dr. Mahathir Moahmmed erklärte das auf der Eröffnung der 10. Sitzung der Islamischen Gipfelkonferenz so:

„Der Koran sagt uns, dass, wenn der Feind Frieden einklagt, wir positiv darauf reagieren sollen. Es stimmt, der angebotene Vertrag ist für uns nicht günstig. Aber wir können verhandeln. Der Prophet macht das in Hudaibiyah. Und am Ende triumphierte er. [Anmerkung A.Lerner: indem er den Vertrag brach, als er stark genug war den Feind zu schlagen.] … De rFeind wird vermutlich diese jüngsten Vorschläge begrüßen, … denn wegen ihrer Macht und ihrer offensichtlichen Erfolge sind sie arrogant geworden. Und arrogante Leute, wie wütende Leute, werden Fehler machen, werden vergessen zu überlegen. Sie haben schon angefangen Fehler zu machen. Und sie werden weitere Fehler machen. Es wird für uns jetzt und in der Zukunft Gelegenheiten geben. Wir müssen diese Gelegenheiten nutzen.“

Werden Yossi Beilin und seine Kameraden den Arabern diese „Gelegenheiten“ bieten?

Nicht, wenn die israelische Öffentlichkeit und die Freunde Israels in der Lage sind, über die falschen Versprechungen der „Rückzugsreligion“ hinaus zu sehen.

Was ist ein „palästinensischer Bürger“?

Yisrael Medad, My Right Word, 15. Januar 2017

Ich fand das hier und es weckte mein Interesse:

eingekreist: Palästinensische Bürger Israels
(demonstrieren gegen Abrisse in Qalansawe)

In der Vergangenheit hätten wir gelesen: „Israelische Araber demonstrieren…“

Heute sind sie keine „Araber“, sondern „Palästinenser“.

Ihre Nationalität, selbst wenn sie Israel geboren sind, ist nicht israelisch.

Wenn Sie hier nachsehen, werden Sie lernen:

Es hat nie eine souveräne palästinensische Autorität gegeben, die explizit definiert, wer ein Palästinenser ist, sondern der Begriff entwickelte sich aus einer geografischen Beschreibung zu Staatsbürgerschaft in eine Beschreibung geografischer Bürgerschaft mit einer arabischen Ethnie.

Wenn man aber hier ein paar Zeilen weiter vorne liest, muss man durch dasselbe Kauderwelsch waten:

Das palästinensische Volk hat eine Geschichte, die oft mit der Geschichte der arabischen Nation verbunden ist, die mit dem Aufstieg des Islam verbunden ist. Als der Islam durch Mohammed im Jahr 610 n.Chr. in Mekka gegründet wurde, war das Christentum die größte Religion in Palästina. Kurz nach dem Aufstieg des Islam wurde Palästina erobert und in das rapide wachsende islamische Imperium eingegliedert… Nach dem Sturz des Mamelukenstaats 1517 übernahmen die osmanischen Türken die Kontrolle über den größten Teil der arabischen Welt. Palästina existierte innerhalb des osmanischen Reichs in zwei Verwaltungsbezirken, die auch als Sanjaks bezeichnet wurden. Der juristische Ursprung der Bürgerschaft des Nahen Ostens wrude am 19. Januar 1869 mit dem osmanischen Staatsbürgerschaftgesetz geboren…

Es gibt also eine fiktive Nationalität auf Grundlage eines fiktiven Volks in einem fiktiven Land.

Die muslimischen Araber eroberten das Land Israel, das von den Römern erobert worden war, deren Imperium dann zum byzantinisch-christlichen Imperium wurde. Es war kein Land, sondern einfach nur Verwaltungsbezirke.

Aber es wird noch besser:

Die palästinensische nationale Autonomiebehörde entwarf 1995 ein Gesetz, verabschiedete es aber nicht, das ihr Staatsbürgerschaftsrecht umriss. Artikel 7 dieses Gesetzes definiert einen Palästinenser als jemanden, der „(1) vor 15. Mai 1948 die palästinensische Staatsbürgerschaft inne hatte (keine Juden); (2) Kind eines palästinensischen Vaters war; (3) in Palästina als Kind einer palästinensischen Mutter geboren wurde, auch wenn die Staatsbürgerschaft des Vaters nicht bekannt ist; (4) in Palästina als Kind unbekannter Eltern geboren wrude; …

„Palästinenser“ zu sein ist also nicht nur eine Erfindung, sondern auch ein rassistischer Status.

Und Linke/Progressive unterstützen das.

Veranschaulichung des Haupthindernisses für Frieden

Elder of Ziyon, 4. Januar 2017

Hier ist eine Landkarte mit jeder jüdischen Gemeinde überall in Judäa und Samaria, die zeigt, wie die „Siedlungen“ über das gesamte Gebiet verbreitet sind und wie schwer es wäre sie zu entfernen.

Es sieht sicherlich so aus, dass es keine Chance für eine Zweistaaten-Lösung gibt, nicht wahr?

Nur dass diese eine Landkarte von 1993 ist, als der Oslo-Prozess gerade begann!

Hier ist eine Karte von 2015, die genau dasselbe zeigt:

Legt man die neue Landkarte über die von 1993, dann sieht man, dass sich in den letzte 20 Jahren physisch nicht viel verändert hat (tatsächlich beinhaltet die Karte von 1993 Gemeinden, die es in der neuen Karte nicht gibt!):

Wenn die Siedlungen 1993 kein „Friedenshindernis“ waren, als der Friedensprozess begann…

Und wenn sie kein „Friedenshindernis“ waren, als Israel den Palästinenser 2000, 2001 und 2008 einen Staat anbot…

Was hat sich verändert?

Bei einer Zweistaaten-Friedenslösung müssen eindeutig einige dieser Gemeinden abgerissen werden. Es wäre damals nötig gewesen und es wäre  heute nötig (außer die Palästinenser entscheiden sich Juden das Recht zu geben in ihrem Staat in ihren Häusern zu bleiben, was sie nicht tun werden, wie sie wiederholt sagten).

Der Mythos der „sich ausdehnenden Siedlungen“ ist die größte Einzellüge des Konflikts; und sie ist die eine, die bis zum Erbrechen von höchsten Vertretern der USA, der Europäer und der UNO wiederholt wird. Das ist der Grund, dass sie immer Bevölkerungszahlen verwenden statt die Größe der Fläche, die von jüdischen Gemeinden belegt ist – weil diese tatsächlichen Zahlen nicht ins Narrativ passen, dass Israel die Chancen auf Frieden zerstört.

Wenn 1993 Frieden möglich war, es er auch heute möglich. War er damals nicht möglich, ist er heute nicht möglich. Es hat sich nichts Grundlegendes verändert – außer dem Anteil an Dämonisierung Israels durch seine angeblichen „Freunde“.

Die Leute, die jüdische Siedlungen für den fehlenden Frieden verantwortlich machen – während sie die zweite Intifada und die „Messer-Intifada“ sowie ständige Aufstachelung zur Ermordung von Juden ebenso ignorieren wie jede PA-Landkarte, die den jüdischen Staat auslöscht – sind Heuchler und Lügner. Und dazu gehören auch Barack Obama, John Kerry und fast jeder westliche Führungspolitiker.

 


 

Wenn Sie Geduld haben, dann finden Sie hier zwei Landkarten von B’Tselem aus dem Jahr 2002 – direkt nachdem Arafat die Clinton-Parameter ablehnte – und eine von 2011. Sehen Sie sich an, wie viel diese jüdischen Gemeinden angeblich gewachsen sind. Grafikdesign-Experten könnten die tatsächlichen Unterschiede in der Größe der jüdischen Gemeinden im Verlauf der Zeit zeigen wollen. (Ich wünschte, ich hätte die Fähigkeiten das zu tun.)

In Wirklichkeit lautet die Antwort: sehr wenig. Die Gemeinden belegten damals etwa 2% des Landes jenseits der Grünen Linie und tun das auch heute noch.

Beschießen israelische Soldaten gezielt Journalisten?

Zum Tod eines italienischen Journalisten in Ramallah

1.) 12.03.2002 – Pressekonferenz des Obersten Gal Hirsch
zum Eindringen und den Maßnahmen der israelischen Armee in Ramallah

In dieser Pressekonferenz gab Oberst Hirsch bekannt, dass Kampfzonen von Journalisten nicht betreten werden sollten und die Armee sie als tabu für Journalisten betrachtet. Anschließend kam folgende Frage eines Journalisten (aus dem Zusammenhang könnte es jemand von Israel Radio gewesen sein):

Frage: Warum können wir unser Leben nicht riskieren und nach Ramallah gehen, wann wir wollen? Das ist unser Job und wir werden dafür bezahlt.
(heplev: Das spricht ja wohl für sich! Am nächsten Tag wurde ein italienischer Fotograf erschossen, ein französischer Journalist schwer verwundet.)
Antwort: In Bezug darauf, dass Sie Ihr Leben riskieren: Wir von der IDF wurden von Ihnen, den Journalisten, wegen der israelischen Politik gegenüber den Medien angegriffen. Das kann so nicht weiter gehen. Letzte Nacht kamen Journalisten in einem Hotel in Süd-Ramallah unter Feuer. Wir sind für Sie verantwortlich und haben uns entschieden, Sie aus Sicherheitsgründen dort nicht hingehen zu lassen.
(heplev: Während also einerseits die Journalisten sich beschweren, dass sie in Kampfzonen stark gefährdet sind und Schaden erleiden könnten, wollen zumindest einige nicht einsehen, dass die israelische Armee dem schließlich entgegen tritt und sie von diesen Zonen ausschließen möchte.)
2.) 13. März 2002 – ICEJ-newsletter (verschickt am 14. März 2002)
Ausländische Journalisten überfluten Israel trotz des Todes eines Fotografen

Weil man spürt, dass das internationale Interesse sich immer stärker auf die Region richtet, während die Gewalt kein Zeichen zeigt, dass sie abebben wird, strömen ausländische Journalisten nach Israel, trotz des Todes eines italienischen Freelance-Fotografen in den Kämpfen in Ramallah am Mittwoch.

Nach Angaben des israelischen Pressebüros der Regierung (GPO) sind in den letzten 10 Tagen rund 300 ausländische Journalisten nach Israel eingereist, rund 500 innerhalb des letzten Monats. GPO-Direktor Danny Siman sagte, die Zahl der ausländischen Journalisten hier sei nun höher als die Zahl derer, die kamen, als die Intifada im September 2000 begann.

All das trotz des Todes von Raffaele Ciriello am Mittwoch. Der 42-jährige italienische Fotoreporter wurde durch Feuer aus einem israelischen Panzer während Zusammenstößen in Ramallah getötet. Er arbeitete für die italienische Tageszeitung Corriere della Sera und war selbst kurz vor seinem Tod neben PLO-Chef Yassir Arafat stehend fotografiert worden.

Ein Zeuge des Schusswechsels, der Journalist Amedeo Ricucci, sagte, er und sein Kollege seien am Morgen palästinensischen Bewaffneten durch das Zentrum von Ramallah gefolgt, als ein israelischer Panzer hinter einer Straßenecke hervor kam. Er sagte, die Soldaten auf dem Panzer feuerten mit einem Maschinengewehr ohne Warnung aus ca. 150m Entfernung und trafen Ciriello. Er wurde von sechs Kugeln im Bauch getroffen, während er über die Übernahme Ramallahs durch die israelische Armee berichtete. Man nimmt an, dass er der erste Journalist ist, der in den eineinhalb Jahren der intensiven israelisch-palästinensischen Kämpfe getötet wurde.

Später berichtete Ricucci dem italienischen Fernsehsender RAI 1, dass es im Nachhinein so aussieht, dass die bewaffneten Palästinenser, denen sie folgten, sich die Ankunft des Panzers durch Zeichen ankündigten. Er fügte auch hinzu, dass er nach dem Feuerstoß aus dem Maschinengewehr des Panzers sah, dass ein bewaffneter Palästinenser hinter ihnen auf die Straße getreten war.
(heplev: Was den Feuerstoß des Panzers deutlich erklärt. Die Israelis hatten nicht den Journalisten ins Visier genommen, sondern Bewaffnete gesehen und auf diese geschossen. Kein Wunder, dass der dazwischen stehende Journalist entweder als zu den Terroristen gehörend vermutet wurde oder schlichtweg ins Kreuzfeuer geriet.)

Ein französischer Fotograf wurde auch als in Ramallah verwundet gemeldet; dabei wird behauptet, er wurde von Querschlägern zweimal im Bein getroffen, während eine andere Version besagt, dass er von einer kleinen Bombe verwundet wurde, die von Palästinensern gelegt wurde, um die vorrückenden israelischen Truppen aufzuhalten. Er wurde zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht.

Wegen der erwarteten schweren Kämpfe in Ramallah und Beschwerden der Journalisten, dass sie unter Feuer gerieten, schloss die Armee die Presse von der Berichterstattung über die Kämpfe dort aus, was bedeutet, dass alle Reporter in der Stadt sich in militärischem Sperrgebiet befanden. Kommandeur Oberst Benjamin Gal Hirsch sagte den ausländischen Journalisten in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass Ramallah für sie tabu sei. Er machte darauf aufmerksam, dass eine Fernsehkamera auf der Schulter einer Person aus der Entfernung leicht mit einer Antipanzer-Waffe verwechselt werden kann.

Die israelische Armee drückte ihr Bedauern über den Tod von Ciriello aus wie auch über die Verletzungen des französischen Fotografen, betonte aber, dass die Untersuchung nicht ergeben habe, wer die Schüsse in beiden Vorfällen abgegeben habe.
3.) 14. März 2002 – Zeugenbericht:
Ein Augenzeuge der Verwundung des französischen Fotografen in Ramallah sagt, er wurde von einer Bombenexplosion verletzt, nicht von israelischem Feuer.

Bericht auf: http://www.idf.il/english/announcements/2002/march/14.stm#6

Zusammenfassung:
Der Zeugenbericht eines Kollegen des verwundeten französischen Fotografen gegenüber Oberstleutnant Rafowicz wurde von der IDF gefilmt. Darin beschreibt der Journalist anhand einer selbst gezeichneten Kartenskizze, wo genau er, ein weiterer Kollege und der Franzose sich aufhielten, wer verwundet wurde, wo sich Palästinenser aufhielten und wie sich diese verhielten, in welche Richtung sie schossen. Er beschrieb, wie eine Explosion zwischen Mülleimern einen der Palästinenser tötete, die nicht von einem Geschoss (z.B. eines Panzers oder von einer Rakete) stammen konnte, sondern eine Bombe gewesen sein musste. Eine weitere, gleichartige Explosion ließ einen anderen Palästinenser in die Luft fliegen; die Druckwelle der Explosion ging in Richtung Straße und verwundete den französischen Fotografen. Auch viele andere Menschen auf der Straße wurden durch diese Explosion verwundet.

Der Journalist sagte, er sei sich zu 99% sicher, dass es sich um eine Bombe handelte.
4.) Arafat ehrt den getöteten italienischen Journalisten

Ramallah, 15.03.2002
Seine Exzellenz, Präsident Arafat, ordnete in einem präsidialen Erlass an, dass der italienische Journalist Rafaele Ciriello als Märtyrer anzusehen ist, weil der starb, während er seinen Pflichten nach ging, über die israelische Aggression gegen unser Volk zu berichten.

Kommentar IMRA:
Es bleibt unklar, ob er sich damit auch für die Jungfrauen im Paradies qualifiziert hat.


Die arabische Presse ficht es nicht an, was an Hinweisen vorliegt, dass die IDF nicht für den Tod des Italieners und die Verletzung des Franzosen verantwortlich gemacht werden kann.


5.) Jordan Times, 15.03.2002
Kommentar: Israel muss Buße tun

Mehr als 50 Journalisten wurden in den letzten 10 Monaten des palästinensischen Aufstands von israelischem Feuer verwundet. [Anmerkung: Die „Intifada“ dauert seit 17 Monaten an, es wurden 47 Journalisten verwundet. In den meisten Fällen ist nicht klar, wessen Feuer dafür verantwortlich war.]

Aber nicht ein einziger israelischer Soldat wurde dafür zur Verantwortung gezogen, dass er auf Nachrichtenmänner und Frauen geschossen hat. Es hat nicht einen einzigen ernsthaften Versuch gegen, solche kriminellen Aktionen zu stoppen. Das Ergebnis sind zunehmende Angriffe auf Mitglieder der Presse in den letzten Tagen, wobei die israelischen Besatzungstruppen den italienischen Journalisten Raffaele Ciriello töteten und einen Franzosen und einen Ägypter verwundeten.
[Anmerkung IMRA: Es hat keine Angriffe auf die Presse gegeben. Es gibt erhöhte militärische Aktivität und die Presse besteht darauf, militärisches Sperrgebiet zu betreten.]

Die Rechtfertigungen, die Israel in dem Versuch, diese Angriffe zu erklären, angeboten hat, sind armselig und nicht überzeugend. Das offizielle Schweigen und das Fehlen ernsthafter Untersuchungen der Vorfälle deuten darauf hin, dass die israelische Regierung etwas zu verbergen hat. Kameras haben den Hass eingefangen, den viele in den israelischen Besatzungstruppen gegen Journalisten hegen. Das lässt die Schlussfolgerung nicht gerade weit hergeholt erscheinen, dass israelische Soldaten ausländische Korrespondenten, die über die palästinensische Intifada berichten, gezielt beschießen.
[Anmerkung IMRA: Das ist sehr wohl weit hergeholt. Ausländische Korrespondenten können nicht von anderer Presse unterschieden werden. Wenn Journalisten gezielt beschossen würden, würde die Zahl der Getöteten und Verwundeten sehr viel größer sein.]

Die internationalen Medien haben die Verbrechen offen gelegt, die die israelischen Soldaten an hilflosen und unbewaffneten Palästinenser begangen haben. Das gefiel den Befürwortern der Besatzung nicht sonderlich. Viele in Israel haben daher die Überbringer der Botschaft verurteilt. Andere töten sie.
[Anmerkung IMRA: Der getötete Fotograf befand sich im Umfeld bewaffneter Hamas-Typen. Israelische medizinische Hilfe konnte ihn wegen der Intensität des Kreuzfeuers nicht erreichen.]

Israel ist seit Jahren mit Mord davon gekommen.
[Anmerkung: Es war der erste getötete Journalist. Das kann man nicht „jahrelangen Mord“ nennen.]

Die Jordan Times betrauert seinen (Ciriellos) Tod.
[Anmerkung: Das ist höhnisch. Mit diesem Toten lässt sich wieder Stimmung gegen Israel machen, gegen alle Fakten. Die Jordan Times bedauert ihn vielleicht ein wenig, ist aber andererseits für die Gelegenheit überaus dankbar, Israel ein weiteres Opfer anhängen zu können, für das eher die Palästinenser verantwortlich sind!]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07. Januar 2017)

Sonntag, 01.01.2017:

Mahmud Abbas hat ja behauptet er wolle mit Trump am Frieden arbeiten. Problem für die Gültigkeit dessen, was er (unwahrscheinlich) schaffen würde: Zwei Drittel der PalAraber wollen ihn endlich weg sehen.

Die Hamas verhöhnt die Israelis mit zwei gefakten Geburtstagsvideos für einen der von ihr verschleppten toten Soldaten.

Die Hamas beschwert sich, dass Israel die Leichen mehrerer Terroristen nicht an sie zurückgibt. Das sei Beweis dafür wie kriminell und barbarisch Besatzung die Besatzung ist – tönt ausgerechnet die Terrortruppe, die seit 2 Jahren die Leichen zweier Israelis nicht rausrücken will…

Montag, 02.01.2017:

Nach der UNSC-Resolution kurz vor Weihnachten haben die Pal-Araber die Anschläge mit Steinwürfen intensiviert. Allein heute gab es mindestens 9 davon.

Die Fatah feiert ihr 52-jähriges Bestehen: „Um ein echter Palästinenser zu sein, musst du ein Kämpfer sein, der sich opfert.“ Dazu wurden Terrorführer geehrt, die für Hunderte Terrortote verantwortlich sind. Als Vorbilder wurden einige weitere Terroristen gerühmt. (Elder of Ziyon hat Fotos von den Feiern.)

Die Hamas hat ihre jährliche „Märtyrerstatistik“ veröffentlicht. 2016 gab es 29 Märtyrer, wobei die Hamas selbst weit erfolgreicher war solche zu schaffen als Israel: 21 starben in einstürzenden Tunneln, 2 bei Trainingsunfällen, 2 bei „Arbeitsunfällen“, einer beim Entschärfen eine Bombe, einer erlag früher erlittenen Verletzungen, einer wurde von israelischen Truppen in Hebron getötet (nach der Ermordung von Rabbi Miki Mar), und einer soll in Tunesien vom Mossad getötet worden sein.

Am Berg Hebron stürzte eine Drohne ab. Es wurde festgestellt, dass sie der EU gehört, die damit in Zusammenarbeit mit den Pal-Arabern jüdische Orte ausspioniert (die in der Regel IDF-Basen haben).

Die ägyptischen Behörden geben an 12 Schmuggeltunnel in den Gazastreifen zerstört zu haben.

Dienstag, 03.01.2016:

Die Fatah/PA dreht die Gebetsmühle; jetzt war Sultan Abu al-Einein dran einer Zeitung zu verkünden, dass eine Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem zu Judenmord führen wird.

Letzten Monat wurde eine 17-jährige Terroristin überwältigt, bevor sie Schaden anrichten konnte. Sie zeigte während der Vernehmungen eigene Zeichnungen, die ihre Mordabsichten illustrieren.

Sonntag führte der Archäologe Gabriel Barkay eine Gruppe amerikanischer Studenten über den Tempelberg. Waqf-Wächter zerrten ihn zur Polizei und forderten, er solle des Tempelbergs verwiesen werden, weil er nicht „Haram al-Scharif“, sondern „Tempelberg“ sagte. Die Polizisten lehnten das ab, „rieten“ Barkay aber den Begriff „Tempelberg“ nicht mehr zu benutzen. Dieser sagte während der restlichen Führung nur noch „TM“ (für Temple Mount).
Barkay und viele Reiseführer berichten, dass sie immer wieder von Waqf-Wächtern angegriffen und belästigt werden, wenn sie auf dem Tempelberg historische Erklärungen geben.

Mittwoch, 04.01.2016:

Karikatur der PA in ihrer Tageszeitung: Der Weihnachtsmann wurde von Israel ermordet, weil er ein Terrorist sein soll.

WAFA „berichtet“ alle zwei Wochen über „antiarabische israelische Hetze und Rassismus“ – und es stellt sich heraus, dass alles, was die PalAraber schlecht aussehen lässt, „antiarabische Hetze und Rassismus“ ist.

Donnerstag, 05.01.2016:

10 chassidische Juden gingen zu Josuas Grab in Kifl Hares bei Ariel in Samaria. Sie worden von Arabern angegriffen und riefen die Polizei, die daraufhin die Juden festnahm. Nach Angaben der NGO Honenu, die für jüdische Rechte in Israel eintritt, befindet sich Kil Hares in Area B, die von Juden betreten werden darf. Die Polizei behauptet die Juden hätten die Gegend illegal betreten.

Gut, wundern sollte sich niemand: Die Stadt Ramallah hat eine Straße nach einem katholischen Erzbischof benannt, der zu den boshaftesten Antisemiten der katholischen Kirche gehörte (und am Sonntag in Rom im Alter von 94 Jahren verstarb). In den 1970-er Jahren hatte der Erzbischof in seinem Dienstfahrzeug automatische Waffen für PLO-Terroristen geschmuggelt.

Seit heute ist klar, dass ein Mord in Haifa am Mittwochmorgen ein Terroranschlag war. Der Terrorist wird immer noch gesucht. Inzwischen hat er sich nach Angaben von YNet selbst gestellt.

Freitag, 06.01.2017:
Mittwochabend (gegen 22.30 Uhr) sank ein arabisches Fischerboot aus dem Gazastreifen nach einer Kollision mit einem israelischen Patrouillenboot. Die IDF sagt, das sei den Umständen auf See geschuldet gewesen, die PalAraber behaupten die Marine habe das gezielt gemacht.
Gestern behaupteten PalAraber, IDF-Soldaten hätten auf das Auto eines stellvertretenden PA-Ministers geschossen. Die IDF bestreitet dies kategorisch.
– Am Nachmittag bewarfen Araber im Gush Etzion israelische Autofahrer mit Felsbrocken.

Mahmud Abbas verkündet, die Konferenz in Paris (ohne Israel) sei eine Gelegenheit eine Friedensvereinbarung zu erreichen (über einen „internationalen Mechanismus und einen Zeitplan). Er wolle Frieden durch Verhandlungen erreichen (wie, wenn er nicht mit Netanyahu redet???), lehne jeden anderen Weg ab (warum dann die Terrorhetze gegen die Juden?) und sei gegen jeglichen Terror, Extremismus und Gewalt überall in der Welt.

Die PA erhielt von Israel die Leichen zweier Terroristen, die vor vier Monaten Anschläge in Hebron verübten.

Hunderttausende gezählte Palästinenser, die es gar nicht gibt

Elder of Ziyon, 15. Dezember 2016

Makor Rishon brachte ein Story über Palästinenser, die von der palästinensischen Autonomiebehörde als Einwohner aufgelistet werden – es aber nicht wirklich sind.

Reporter gingen in Palästinenserdörfer und stellten fest, dass in vielen davon viele oder die meisten Einwohner – selbst die, die riesige Herrenhäuser besitzen – in die USA oder nach Lateinamerika umgezogen sind und bestenfalls einmal im Jahr auf Besuch kommen. Städte sind halb leer, einige Hauseigentümer stellen Verwalter für ihre Häuser eingestellt, die verhindern sollen, dass Hausbesetzer sie übernehmen.

Eine Menge Palästinenser heiraten ahnungslose amerikanische Frauen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Ein Ortsansässiger sagte: „Viele junge Palästinenser wollen heiraten, um ein Visum zu bekommen. Es kümmert sie nicht, ob die Frau hässlich, fett oder dumm ist – besonders wenn sie eine Green Card und die US-Staatsbürgerschaft bekommen. Nachdem sie in den USA ankommen verlassen sie diese Mädels und ziehen weiter.“

Hunderttausende Palästinenser, die im Ausland leben, haben nicht die Absicht jemals zurückzukehren, außer für einige symbolische Besuche, um ihren Kindern die Idee anzuerziehen, dass sie immer noch Palästinenser sind. Einige der geheuchelten Bürger gehören bereits der zweiten Generation derer an, die das Land verließen.

Niemand zähl die Palästinenser, die fortgezogen sind und nie wieder zurückkommen. Israel zählt noch nicht einmal die Araber unter seiner Kontrolle in Area C und diese Zahl ist von den Medien, die versuchen vorzugeben, dass Hunderttausende Palästinenser unter Israels Kontrolle leiden, übertrieben worden.

Die Reporter sahen sich die andere Seite an: wie viele Menschen die Palästinenser unter ihrer Kontrolle zu haben behaupten. Israel verlässt sich auf die Zahlen der PA. Und es gibt keine Möglichkeit zu erfahren, wie genau die sind.

Heute behauptet die PA, dass 2,9 Millionen Menschen in der Westbank leben, aber Israels Zivilverwaltung sagt, 1998 betrug die Zahl 1,8 Millionen, was die Zunahme unmöglich hoch macht.

Der Demograph Sergio DellaPergola schätzt, dass die PA die Zahl ihrer Einwohner in der Westbank um eine halbe Million übertreibt. Und er ist einer der konservativeren Demographen und streitet sich mit anderen, die geltend machen, dass die Palästinenser ihre Zahl deutlich stärker übertreiben.