Fußball-Palli-Lüge

Barry Shaw, Facebook, 20. März 2017

Der Palästinensische Fußballverband behauptet offiziell, er sei 1928 gegründet worden:

1928 trafen sich 14 Juden und ein Araber, um im damaligen Mandat Palästina den Fußballbund Eretz Israel zu gründen.

Sie repräsentierten Maccabi- und Hapoel-Fußballvereine und den Fußballverein Nadi A-Riadi.

Der Fußballverband Eretz Israel wurde im Dezember 1928 vorläufig in den Weltußballverband FIFA aufgenommen und wurde am 17. Mai 1929 festes Mitglied.

Der von Jibril Rajoub geführte Palästinensische Fußballverband, der fußballerische Verbindungen zwischen Arabern und Juden ablehnt, verdankt seine Gründung den Ergebnissen des erfolgreichen zionistischen Unternehmens vor 90 Jahren.

Hier haben Sie die Spieler, die in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 1934 in Ägypten für PALÄSTINA spielten:

Geschichtsverdrehung der PA: UNO bot Arabern 1947 keinen Staat an

Itamar Marcus/Barbara Crook, Palestinian Media Watch, 10. Dezember 2008

Vorbemerkung heplev: Die Resolution 181 ist vom Übersetzungsdienst der UNO auf Deutsch auf den Seiten der Vereinten Nationen als PDF-Dokument eingestellt worden: http://www.un.org/Depts/german/gv-early/ar181-ii.pdf

Palestinian Media Watch Bulletin vom 11. Dezember 2008 (per E-Mail)

Seit ihrer Gründung hat die Palästinensische Autonomie die Geschichte umgeschrieben; sie versucht damit sowohl eine historische Legitimität für ihre Forderung nach einem Staat zu schaffen, als auch eine Rechtfertigung für den Terror und die Kriege gegen Israel seit dessen Gründung 1948.

Das neueste Beispiel für Geschichtsrevisionismus ist die Umschreibung des UN-Teilungsplans von 1947, der die Teilung des Landes Israel/Palästina in zwei Staaten empfahl: einen jüdischen und einen arabischen.

Die falsche palästinensische Version des Teilungsplans wurde im PA-TV von Dr. Ahmad Subh offenbart, dem stellvertretenden Minister im PA-Außenministerium; er beschuldigte die UNO, sie habe 1947 nur die Gründung eines Staates erlaubt, Israel – und die eines arabischen Staates nicht.

Dies sind die Worte von Dr. Subh:

„Der Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk am 29. November wurden nicht zufällig ausgesucht; er ist der Jahrestag des Teilungsplans [der UNO von 1947]…

1977 entschied die UNO-Vollversammlung die Achtung des palästinensischen Volkes wieder herzustellen, nach dem historischen Unrecht, das 1947 geschah, als einem Staat statt zweien eine ‚Geburtsurkunde’ ausgestellt wurde.

Einem Staat [Israel] wurde die Gründung erlaubt, während dem palästinensischen Staat die Gründung nicht erlaubt wurde.“

PA-TV (Fatah), 29. November 2008

Die Geschichtsverdrehung der PA kann hier angesehen werden (in Englisch)

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

Hier klicken, um das Video ansehen

Wie die Hamas es sieht (2006)

14.12.2006 PA-Außenminister: Feuerpause nur eine Taktik für die Befreiung
(verbreitet vom israelischen Außenministerium am 14. Dezember 2006)

PA-Außenminister Mahmud a-Zahar erklärte diese Woche, dass die jetzige Feuerpause (hudna) keine Anerkennung Israels darstellt, sondern eher eine Reihe taktischer Schritte auf dem Weg zu „vollständigen Befreiung“ Palästinas.

„Wir sind als Muslime die Eigentümer dieses Landes und wir werden nicht eine einzige Hand voll palästinensischen Bodes aufgeben“, sagte Zahar vor Studenten der Islamischen Universität in Gaza Stadt am Samstag (10. Dezember).

Er erklärte, dass die Lösung des Konflikts nicht die Schaffung eines palästinensischen Staates entsprechend der Grenzen von 1967 sei, sondern die totale Befreiung „allen palästinensischen Landes“ – ein populärer Euphemismus für das Territorium, das vom Staat Israel „besetzt“ wird. Der Errichtung eines palästinensischen Staates würde ein „islamisches kulturelles Unternehmen“ folgen.

Zahar sagte den Studenten, dass die Israelis bereits begonnen hätten in Frage zu stellen, ob Israel in ein paar Jahrzehnten noch existieren würde.

Zahar verlangte, dass die PA alle Vereinbarungen aufgeben, die sie mit Israel unterzeichnet hat; sie hätten dem palästinensischen Volk eine Katastrophe eingebracht. Zusätzlich lehnte er jegliche Art von Sicherheits-Koordination mit Israel ab, die er als „Betrug an der Heimat“ bezeichnete.

Der stellvertretende Minister für Religiöse Angelegenheiten der PA, Salah Alrakab, sagte den Studenten, dass der Islam es verbietet eine Friedensvereinbarung mit Juden zu unterzeichnen, weil „der Konflikt mit den Juden ein religiöser, existenzieller Kampf ist und kein Konflikt um Grenzen“. Das islamische Gesetz erlaubt maximal die Unterzeichnung einer zeitlich begrenzten Hudna (Feuerpause).

Die Juden haben keinen Anspruch auf ein Land Israel, außer dem, was in der Torah steht, fuhr er fort, die bereits als Fälschung entlarvt sei. Die Befreiung des Landes wird nur durch Jihad (heiligen Krieg) erreicht werden, durch die Generalmobilmachung der islamischen Nation, sagte er, was der kürzeste Weg zur Wiederherstellung der palästinensischen Rechte sei und „die Gier der Juden“ schrumpfen lasse.


09.11.2006 „Palästina“ vom Jordan bis zum Mittelmeer

MEMRI hat einen Fernseh-Clip dokumentiert, der deutlichst zeigt, dass die Hamas ihr Ziel der Vernichtung Israels nicht aufgegeben hat.

  • Khaled Meschaal betonte am 12. Oktober 2006, dass er Israel nicht anerkennt.
  • Am 20. Oktober 2006 verkündet PA-Außenminister Mahmud Al-Zahar, Israel keinerlei historische, religiöse oder kulturelle Legitimität habe, mit dem man seine Beziehungen nicht normalisieren kann.
  • Premier Ismail Haniye gab am 13. Oktober 2006 aus: „Wir werden nicht ein einziges Körnchen palästinensisches Land aufgeben. Früher oder später wird unser Volk in sein Land zurückkehren, in seine Städte und seine Dörfer, aus denen es vertrieben wurde.“

In diesem Stil geht es weiter, wie bei MEMRI nachzulesen ist.


08.11.2006 Tiere und eine Gruppe von Banden

Die Linkspartei.PDS wollte für eine Nahostkonferenz unbedingt einen „Sprecher der palästinensischen Regierung“ einladen; er „wird allgemein als moderat dargestellt“, schrieb Wolfgang Gehrke zur Rechtfertigung. Ivo Bozic hat in seinem Blog Planet Hop ein sehr moderates Zitat des überaus moderaten Hamas-Mannes wiedergegeben:

Israel muss vom Angesicht der Erde getilgt werden, hat der moderate Mann gesagt.
Und: „Dies ist kein Staat von Menschen. Es sind Tiere und eine Gruppe von Banden.“

Ah ja.


12.03.2006 Kriegserklärung der Palästinensischen Autonomiebehörde

Michael Freund schreibt heute über die Prinzipienerklärung der Hamas:

Jeder, der erwartete, dass der überwältigende Wahlsieg der Hamas bei den Wahlen zum palästinensischen Legislativrat die Terrororganisation in eine moderate politische Kraft verwandeln würde, erlebte dieses Wochenende eine unangenehme Überraschung.

In einem an die Presse gegebenen Dokument, das die Leitprinzipien der kommenden Hamas-Regierung skizziert, machte die Organisation klar, dass sie nicht einen Zentimeter von ihrer Entschlossenheit abrückt weiterhin unschuldige Juden zu töten.

„Widerstand in all seinen Formen ist ein legitimes Recht des palästinensischen Volkes auf seinem Weg der Besatzung ein Ende zu setzen und seine nationalen Rechte wieder einzusetzen“, erklärt das Dokument, das außerdem darauf besteht, dass das so genannte palästinensische „Rückkehrrecht“ etwas ist, das „nicht aufgegeben werden kann“.

Mit anderen Worten: Die Hamas plant die Hebel der Macht, die ihr zur Verfügung stehen werden, zu nutzen um die Ausführung von Terroranschlägen gegen den jüdischen Staat fortzuführen. Die Autonomiebehörde und all ihre „Sicherheits“-Dienste werden nun von der ausdrücklichen Politik des „Widerstands in all seinen Formen“ geführt, was Hamas-Sprache für Selbstmord-Anschläge, Schusswaffen-Angriffe und andere Arten von Anschlägen ist.

Wenn das keine formelle Kriegserklärung durch die palästinensische Autonomiebehörde gegen Israel ist, kann man sich nur schwerlich vorstellen, wie eine solche aussehen würde.


03.02.2006 Hamas-Chef Khaled Maschaal aus Damaskus:
„Bevor Israel stirbt, muss es gedemütigt und erniedrigt werden.“
Man bedenke: Das zu einer Zeit, als in Europa spekuliert wird, die Hamas würde sich ändern und ihre Ziele revidieren!


31.01.2006 – Zitate führender Hamas-Vertreter zum Parteiprogramm der Hamas, 25.-15.1.06

Über die Weigerung der Hamas, die Waffen niederzulegen:

„Wir werden uns mit unserer Waffe in der Hand am Gesetzgebenden Rat beteiligen“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Associated Press, 18.1.06)

„Wir beteiligen uns nicht an den Wahlen wegen des Geldes oder angesehenen Positionen, sondern um das Gewehr in der einen Hand und das Wahlversprechen für Reformen und Veränderung in der anderen Hand zu tragen“, – Hamas-Kandidat Ahmed Bahr (The Jerusalem Post, 17.1.06)

„Man hat versucht, Druck auf die Hamas auszuüben, damit sie ihren Widerstand und ihre Waffen aufgibt. Aber alle Versuche sind fehlgeschlagen, Druck und Anschwärzung hatten keinen Erfolg. Wir sagen, dass Hamas seine gleich bleibenden Prinzipien nicht ändern wird“, – Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 20.1.06)

„Die Werte und die Strategie der Hamas ändern sich nicht aufgrund der Umstände. Hamas wird dem Jihad, dem Widerstand, den Gewehren, Palästina und Jerusalem verpflichtet bleiben. Hamas wird in den Palästinensischen Gesetzgebenden Rat auf der Grundlage des Widerstandes einziehen“, – Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 25.1.06)

„Die Europäer und die Amerikaner sagen, dass sich Hamas entweder für die Waffen oder für das Parlament entscheiden muss. Wir sagen, dass wir beides wollen, Waffen und Parlament, und es gibt keinen Widerspruch zwischen beidem“, – Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 25.1.06)

Zum Widerstand gegen den Friedensprozess und die Ablehnung der bisherigen Friedensabkommen:

Hamas „wird keinen Zentimeter des Besitzrechtes Israels an diesem heiligen Land anerkennen. Wir betrachten Israel nicht als Partner, weder jetzt noch in Zukunft“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Associated Press, 18.1.06)

„Ein Dialog mit Israel steht nicht auf der Hamas-Agenda. Hamas anerkennt nicht das zionistische Gebilde und betrachtet Widerstand als den einzigen Weg, gegen den Besatzer zu kämpfen“, Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Al-Jazeera, 18.1.06)

„Das palästinensische Volk steht genauso wie wir zu dem gefährlichen Thema der Roadmap (internationaler Friedensplan), die damit beginnt, die das palästinensische Volk auseinander zu reißen. Unser Einzug in den PLC (palästinensischen Gesetzgebenden Rat) wird diesem Plan ein Ende bereiten und einen neuen Plan errichten, ein Befreiungsplan oder einen, der die Roadmap ersetzt“, – Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (BBC, 15.1.06)

„Hamas nimmt an den Wahlen nicht auf der Grundlage der Oslo-Abkommen teil, sondern auf der Grundlage ihres politischen Programms, das diese Abkommen ablehnt“, – Hamas-Sprecher im Gazastreifen Sami Abu Zuhri (The Jerusalem Post, 17.1.06)

Nach der Stimmabgabe im Gazastreifen am Mittwochmorgen sagte Hamas-Führer Mahmoud al-Zahar, die Organisation werde „nicht ein einziges Wort seiner Prinzipien ändern“ und rief zur Zerstörung Israels auf. (Reuters, 25.1.06)

Über die Verpflichtung der Hamas zur Gewalt:

„Hamas will an der Gesetzgebung teilhaben, um den Widerstand gegen die Besatzung zu schützen. Das ist unsere strategische Wahl. Unsere politische Aufgabe ist die Stärkung des Widerstands“, – Hamas-Kandidat Mouna Mansour (The New York Times, 23.1.06)

„Wir haben unser Gelöbnis zur Wahrung Jerusalems nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Blut unserer Märtyrer“, – Hamas-Sprecher Adnan Asfour (Hamas Website, 23.1.06)

„Wir sind hier, weil wir Partner des Widerstands und des Blutes sind, und wir müssen Partner im Entscheidungsprozess sein, und weil Hamas alle unterstützen wird, die an Palästina und an das palästinensische Volk glauben“, – Hamas-Kandidat Yusif al-Sharafi (Palestinian Information Center, 14.1.06)

„Alle Optionen sind offen“, wie immer die Ergebnisse ausfallen, „Hamas bleibt dem (gewaltsamen) Widerstand verpflichtet“, – Hamas-Sprecher im Gazastreifen Sami Abu Zuhri (The Associated Press, 23.1.06)

„Hamas wird sich nicht in eine politische Partei verwandeln. Die Hamas spielt auf allen Feldern. Sie spielt auf dem Feld des (gewaltsamen) Widerstands“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Reuters, 25.1.06)

Zusammenstellung aus einer Nachrichtenmail der israelischen Botschaft Berlin


22.01.2006 – Die Jerusalem Post zitiert Ismail Haniya, den Top-Kandidaten der Liste der Hamas für die PA-Wahlen:

„Die Hamas unterstützt die Gründung eines palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt nur als vorläufige Lösung.“
Er betonte, dass die Hamas die Existenz des Staates Israel nicht anerkennt und die Vision der Errichtung eines palästinensischen Staates im gesamten Gebiet westlich des Jordan beibehält.
Er wiederholte auch, dass es keine Chance gibt, dass die Hamas sich freiwillig entwaffnet, so lange Israel existiert.

In unseren Medien meinten einige, sie müssten darauf hinweisen, dass die Hamas in ihrem Wahlprogramm das Ziel der Vernichtung Israels anführt!

Wie die Hamas es sieht (2005)

Israelnetz berichtet am 23. Dezember 2005:
Hamas: Spanien zurückerobern

Die radikal-islamische Hamas hofft, dass Spanien bald wieder in islamische Hände geraten wird. In ihrer Kinderzeitschrift fordert sie die jungen Leser auf, ihren Teil dazu beizutragen.
Die Zeitschrift „Al-Fatah“ („Der Eroberer“) ist schon in der Vergangenheit durch Hetze aufgefallen. In der Ausgabe der vergangenen Woche (66) lassen die Redakteure die spanische Stadt Sevilla zu Wort kommen. Dabei wird der Name aus der Zeit der Mauren verwendet: Ischbilija.
„Friede sei mit Euch, liebe Freunde“, sagt die spanische Stadt den Kindern. „Ich möchte mich vorstellen. Ich bin die Stadt Ischbilija, die Blume des Staates Andalusien. Früher war ich die Hauptstadt des Reiches Ischbilija.“
Sie berichtet dann, wie das Gebiet islamisch wurde: „Die moslemischen Araber unter der Führung des heldenhaften Kommandeurs Mussa Ben Nusseir haben mich im Jahr 713 erobert – nach einer Belagerung, die einen Monat währte. Im Jahr 97 nach islamischer Zählung herrschte in Andalusien Ijub Ben Habib Alahmi, der die Hauptstadt an meine Schwester Cordoba übergab.“
Doch schließlich verloren die Moslems die Macht auf der Iberischen Halbinsel: „Im Jahr 646 nach islamischer Zeitrechnung belagerte mich Ferdinand III. und eroberte mich nach einer Belagerung, die ein Jahr und fünf Monate währte – das lag an der Stärke meiner Befestigungen und meiner Mauern. So endete die Epoche des Glanzes der Moslems und (die Stadt) ging verloren. Doch die Zeichen der moslemischen Kultur sind noch geblieben als Zeugen für die Kultur der Moslems, die auf meinem Boden endete.“
Zum Abschluss sagt Sevilla den jungen Lesern: „Ich wünsche mir, dass Ihr, meine Freunde, mich auffordert, mit den restlichen Städten des verlorenen Paradieses in die Hände der Moslems zurückzukehren, damit die Freude und das Glück meinen Boden überschwemmen und ihr mich besucht – denn schließlich bin ich die Blume des Staates Andalusien.“ Nach Ansicht der Stadt müssen die Moslems ganz Spanien aus der Hand der „Besatzer“ befreien und das islamische Reich wieder aufbauen. Illustriert ist der Artikel mit einem Bild von Madrid nach den Anschlägen vom 11. März 2004.
Wie der Informationsdienst „Arutz Scheva“ berichtet, folgt die Hamas mit diesem Artikel den Anweisungen ihres geistlichen Lehrers, Scheich Jusuf al-Karadawi. Er prägt auch die Lehren der ägyptischen Moslem-Bruderschaft. Vor drei Jahren erließ er eine Fatwa, derzufolge der Islam zunächst Rom erobern solle, und dann ganz Europa. Als Mittel für den angestrebten Sieg über das Christentum solle die Ausbreitung des Islam auf dem Kontinent dienen. Der Islam werde Erfolg haben und später auch über die ganze Welt herrschen.
Halten wir fest: Wenn Muslime brandschatzend mörderische Kriege führen, sind sie heldenhafte Kämpfer; andere nicht. Schon gar nicht Spanier, die ihr Land zurückerobern – die sind sie unrechtmäßige Besatzer. Muslimische Eroberung erfolgt durch Terror und Mord – was die Illustration deutlich macht. Sie ist ein klarer Aufruf, Terror und Massenmord zu veranstalten, damit Spanien wieder an die Umma fällt! Fragt sich nur, wann hier begriffen wird, dass das ein handfestes Konzept ist und keine bloße Spinnerei.


Palestinian Media Watch berichtet am 12. Dezember 2005:
Hamas-Video: Bewaffneter Kampf bis zur Vernichtung Israels

In dem Video wird u.a. Folgendes gesagt:

„Wir werden Erfolg haben, mit Allahs Gunst, eine ideologische Generation zu erziehen, die den Tod liebt wie unsere Feinde das Leben. Wir werden den Weg des Jihad und der Schahada [Märtyrertum] nicht verlassen, so lange auch nur ein Zentimeter unseres heiligen Landes in der Hand der Juden ist.
Wir gratulieren unserem Volk von 1948 [israelische Araber] zur Befreiung von Gaza. Ihr wollt sie [die Israelis] von innen heraus vernichten. Wir werden euch nie vergessen und nie verlassen. Der Tag wird kommen, da unsere Flagge über allen Teilen unseres Landes weht. Unsere Flagge wird auf den Minaretten Jerusalems wehen und den Mauern von Akko und den Stadtteilen von Haifa.“
[Hamas-Internetseite, 12. Dezember 2005]


Israelnetz, Nachrichten-Newsletter vom 14.09.2005:
„Wir werden Jaffa und Haifa befreien“

GAZA (inn) – Die radikal-islamische Hamas wird nach Israels Abzug aus Gaza den Kampf fortsetzen und schließlich auch Jaffa und Haifa „befreien“. Das versprach Hamas-Führer Mahmud a-Sahar am Dienstag vor Zehntausenden Palästinensern in Gaza.
„Wir schwören, Haifa und Jaffa zu befreien und unser Volk aus den Flüchtlingslagern in dieses Land zurückzubringen, das wir aus den Händen der zionistischen Besatzer befreien werden“, sagte A-Sahar unter dem Jubel seiner Zuhörer. Einem Bericht der Zeitung „Jediot Aharonot“ zufolge war er Hauptredner einer besonderen Versammlung, in der das Ende der israelischen Präsenz im Gazastreifen gefeiert wurde.
„Sieg über Israel durch Blut der Märtyrer“
Dieser Sieg sei durch das Blut der von Israel getöteten Hamas-Führer Scheich Ahmed Jassin, Abdel Rantisi und weiterer „Märtyrer“ errungen worden. „Wir wissen, dass unser Volk hofft, dass wir den Befreiungszug fortsetzen, bis wir die Fahne des Islam über Jerusalem hissen werden“, fügte A-Sahar hinzu. Seine Zuhörer riefen die Hamas-Terroristen auf, die Befreiung fortzusetzen und den Forderungen zur Waffenabgabe nicht nachzugeben.
Bei einem feierlichen Umzug fuhren Dutzende Jeeps voran, in denen Palästinenser mit Waffen, Raketen und Granaten saßen. Die Teilnehmer sangen islamische und militante Lieder, in denen es um die Befreiung der „ganzen palästinensischen Heimat“ ging.
„Wir geben keine Waffen ab“
A-Sahar versicherte, dass die Hamas ihre Waffen behalten werde: „Das sind die Waffen, mit denen wir den Kopf der zionistischen Feinde zerstoßen haben. Sie sind im Dienst des Volkes und der Heimat. Es sind nicht Waffen von Wegelagerern. Wir werden sie gegen niemanden gebrauchen, aber sie müssen in unseren Händen sein, weil Jerusalem auf uns wartet, und es wartet auf noch mehr Widerstand und Dschihad.“ Der „zionistische Feind“ kenne keine andere Sprache als die des Feuers, das die Hamas gegen sie gerichtet habe. „Wir werden weiter unsere Waffen entwickeln und auch unseren Widerstand.“
„Flüchtlinge müssen zurückkehren“
Laut der Strategie der Hamas „darf auf diesem Land kein Zionist mehr sein“, fügte der Terrorführer hinzu. Die Palästinenser würden niemals auf das Rückkehrrecht der Flüchtlinge verzichten. Wenn die jetzige Generation den Sieg nicht vollenden könne, würden ihre Söhne die den Feldzug fortsetzen.
Wenige Stunden zuvor hatte Palästinenserführer Mahmud Abbas in einer Rede an die Palästinenser versprochen, er werde der Waffenanarchie ein Ende setzen und es werde in der Autonomiebehörde nur gesetzliche Waffen geben. [HE: Allerdings hat er kategorisch ausgeschlossen, die Terrorgruppen zu entwaffnen!]


Hamas: Christlicher Zionismus ist unser Feind – 22. August 2005

Die Terrororganisation Hamas hat christliche Unterstützer Israels herausgegriffen und sie informiert, dass sie ihr Handeln als „kriminell“ betrachtet, sie zu Feinden der palästinensischen Araber macht.

In einem in der arabischsprachigen Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am 18. August veröffentlichten Interview sagte Mahmud al-Zahar, ein hochrangiger Hamasführer aus Gaza, überraschenderweise, dass seine Organisation den Westen nicht als Feind betrachtet.

„Wir betrachten den Westen nicht als einen Feind, aber wir glauben, dass der christliche Zionismus kriminell ist“, sagte er.

Während keine arabische nationalistische oder islamische Gruppe bisher Christen besonders deshalb, weil sie auf Israels Seite standen, angriff, wird die Nachricht, dass die Hamas sie so hasst wie den jüdischen Staat, nicht viele überraschen, die sich als „christliche Zionisten“ bezeichnen.

Christliche Zionisten – die zum größten Teil, aber nicht ausschließlich, in den Reihen des evangelikalen Christentums zu finden sind – glauben nicht nur, dass der Gott Israels das Land Israel dem Volk Israel gab. Sie glauben auch, dass sie auf Seiten Israels gegen jene stehen müssen, die darauf aus sind, den Juden ihr Land zu stehlen.

Millionen Christen auf der ganzen Welt unterstützen den jüdischen Anspruch auf das Land Israel und lehnen arabische Behauptungen ab, dass sie nationale Rechte an diesem Land haben.

Während vielen Arabern erlaubt werden könnte und sollte im Frieden im Staat Israel zu leben, glauben diese Christen, dass jeder arabische Versuch die Souveränität über jegliches Land im biblischen Land Israel zu gewinnen, abgelehnt werden soll.


Es gibt keine israelischen Städte

Interview mit Hamas-Führer Dr. Mahmud Al-Zahar am 18. August 2005 auf Asharq Al-Awsat

Auszüge: (Das ganze Interview bei MEMRI)

Unser Plan ist es nicht, den Gazastreifen zu befreien, auch nicht die Westbank oder Jerusalem zu befreien. Unser Plan ist im ersten Schritt das 1967 besetzte Land zu befreien…

Frage: Wird die Hamas ihre Operationen in israelischen Städten nach dem Rückzug wieder aufnehmen?

Erstens gibt es keine israelischen Städte. Das sind Siedlungen….

Frage: Sie sprechen von Angriffen auf die palästinensischen Gebiete als ob Sie die Existenz Israels anerkennen.

Ich wehre mich entschieden gegen Ihre Aussage. Wir erkennen den Israel genannten Staat nicht an und werden ihn nicht anerkennen. Israel hat kein Recht auf irgendeinen Zentimeter palästinensischen Landes. Das ist eine wichtige Sache. Unsere Position entstammt unseren religiösen Überzeugungen. Das ist ein heiliges Land…

Klarer kann man kaum noch die Vernichtung Israels als Ziel formulieren. Aber für die EU muss wohl erst die Aussage „Wir wollen Israel vernichten“ mit massiver „militärischer“ Gewalt kombiniert sein, bis die Kontakte zur Hamas eingestellt werden


„Israel wird irgendwann verschwinden“

Dian Bahur-Nir und Ali Waked, YNET-News, 7. Juli 2005

Die Hamas wird keinen Zoll von Groß-Palästina aufgeben, sagte Hamas-Führer Mahmud al-Zahar einer italienischen Zeitung Anfang dieser Woche.

Im Gespräch mit der „Corriere della Sera“ sagte al-Zahar, die Hamas würde „definitiv nicht“ zu einer Koexistenz mit Israel bereit sein, sollte die IDF zu ihren Grenzen von 1967 zurückkehren.

„Es kann eine zeitlich begrenzte Lösung sein, für maximal 5 bis 10 Jahre. Aber am Ende muss Palästina dazu zurückkehren muslimisch zu werden und langfristig wird Israel vom Angesicht der Erde verschwinden.“

Fahrt zur Hölle

Nach den Absichten der Hamas befragt, ob sie Terroranschläge in Koordination mit dem Abkoppelungsplan ausführen will, sagte al-Zahar, dass Hamas bereits versprochen hat keine Gewalt zu initiieren und dass die Aktionen der Gruppe in Antwort auf Israels Handeln erfolgen würden.

„Wir werden den israelischen Abzug nicht stören, wir werden sie hier raus und zur Hölle gehen lassen“, sagte er. „Das Problem wird hinterher bestehen, denn in den Herzen eines jeden Palästinensers muss die Befreiung von Gaza von der Befreiung Jerusalems und der Westbank begleitet werden.“

Londoner Anschläge

Al-Zahar sagte, die Bombenanschläge von London, die während des Interviews statt fanden, sind in Ländern zu erwarten, die die USA unterstützen.

„Es ist kein Wunder, dass sie heute Terroranschläge in ihrem Heim gefunden haben“, sagte er. „Ich bin gegen diese Anschläge gegen Zivilisten, wer immer sie sind, aber warum soll man nicht sagen, wie es ist – wenn die britischen Soldaten nicht in Bagdad und Bazra wären – dann gäbe es heute für London Gnade.“

Al-Zahal ging jedoch nicht so weit, dass er die Anschläge auf die Londoner U-Bahn unterstützte, aber er versuchte die Taten der Selbstmord-Bomber zu „erklären“.

„Es gibt eine breite, populäre Volksbewegung gegen die arrogante amerikanische Hegemonie. Führer der Welt, angeführt von den Regierungen Bush und Blair, sollten der Stimme der ärmeren Länder mehr Aufmerksamkeit geschenkt haben.“

Außenministerium protestiert (und das ist wichtig)
In Israel stellte Außenminister Shalom dem EU-Gesandten Javier Solana die Übersetzung eines Teils des Interviews und Teile der Verfassung der Hamas zur Verfügung, ein Versuch Israels Ablehnung von Verhandlungen mit Hamas zu erklären.
Das Ministerium stieg auch in eine Kampagne ein, Europa von Verhandlungen mit der Hamas abzuhalten; dazu gehört eine englische Übersetzung der Verfassung der Hamas, die unter Diplomaten verteilt wurde, um den radikalen und gefährlichen Charakter der Bewegung den Entscheidungsträgern in aller Welt zu illustrieren.
„Nun, da Europa angeboten hat die Hamas auf der politischen Ebene anzuerkennen, liefert al-Zahar klare Stellungnahmen zu dem, was von der Organisation zu erwarten ist, sagten Ministeriumsvertreter gegenüber Ynet. „Er versucht nicht einmal zweideutig zu reden, um Europa zufrieden zu stellen und findet es schwierig die Freude der Gruppe über die Londoner Anschläge zu verbergen.“


Scheik Ibrahim Mudeiras, in einer „Predigt“ im PA-Fernsehen:
Am 24. Mai 2005 zeigt das Intelligence and Terrorism Information Center ein Video des Scheiks, wie er im PA-Fernsehen predigte:
„Wir nehmen die Gelegenheit wahr, um Großbritannien zur Verantwortung zu ziehen und zu sagen, dass es Rache gibt, die wir nie vergessen können. Wir können die Rache nicht verzichten, die von Großbritannien einfordern. Wir machen Britannien verantwortlich für das, was in Palästina passierte. Großbritannien ist die Ursache, bis zu diesem Moment, für jeden Tropfen Blut, der in dieses Land tropft.
Ich sage euch: Ihr müsst unsere Lage mit einem zuversichtlichen Blick auf den Sieg Allahs betrachten! Wenn ihr Allah helft (den Islam ausbreitet), wird Allah euch den Sieg bringen. Wir beherrschten einst die Welt und es wird der Tag kommen, bei Gott, da werden wir die gesamte Welt beherrschen. Der Tag wird kommen, da wir die Vereinigten Staaten beherrschen, der Tag wird kommen, da wir Großbritannien beherrschen, wir werden die ganze Welt beherrschen (und alle werden in Frieden und Behaglichkeit unter unserer Herrschaft leben), außer die Juden. Die Juden werden unter uns nicht in Frieden und Behaglichkeit leben. Verrat wird weiter durch die Geschichte hindurch ihre Natur sein. Der Tag wird kommen, dass die ganze Welt sich der Juden entledigen wird.“

Wenn die Ziele der Hamas so offen geäußert werden und die offizielle Palästinenser-„Regierung“ die Verbreitung über ihr offizielles Fernsehen zulässt, dann ist wohl die Frage angebracht, wie weit der Westen den Kopf noch in den Sand stecken will.


IMRA/Fernsehen Kanal 2: Hamas-Führer Deif: Scharon hat recht – Netzarim ist wie Tel Aviv

Ehud Yaari, Korrespondent für Arabisches bei Kanal 2, berichtete über das Nachrichtenmagazin „Mishal Cham“, dass Hamasführer Mohammed Deif aus seinem Versteck in Gaza erklärte, Premierminister Ariel Scharon habe „recht, als er sagte, dass Netzarim das gleiche ist wie Tel Aviv“; er versprach, dass genau wie Isarel jetzt aus Netzarim abziehen wird, es auch letztlich aus Tel Aviv abziehen wird.

Was wieder aufzeigt, worum es im Nahost-Konflikt letztlich geht: Israels Existenz, nicht irgendwelche territorialen Streitigkeiten!

Wie die Hamas es sieht (2003)

Israelnetz, 25.06.2003, 13:02 Uhr:
Hamas-Fuehrer: „Hudna ist eine Station des Widerstands“

GAZA (inn) – Auch wenn die radikal-islamische Hamas einer einstweiligen Feuerpause („Hudna“) zustimmen sollte, wird der Widerstand weitergehen. Dies sagte Abu Shanab, ein hochrangiger Aktivist der Terrorgruppe, im Gespraech mit dem aktuellen Dienst der Zeitung „Yediot Ahronot“.

„Wir kämpfen für eine gerechte Sache, und zwar für eine Lösung für das palästinensische Volk und die Rückgabe seiner Rechte“, betont Abu Shanab. Aus diesem Grund würden die Warnungen aus den USA und die Drohung der EU, die Hamas in die Liste der Terror-Organisationen aufzunehmen, keinen Einfluss auf ihre Aktivisten haben. „Nur das palästinensische Interesse diktiert uns unsere Politik.“

Auch wenn es eine „Hudna“ gibt und diese gelingt, kann sich Abu Shanab dennoch keine völlige Waffenruhe vorstellen, weil Israels Premier Ariel Sharon keine Beruhigung der Lage wolle. „Er will keine derartige Initiative, weil er nur an Gewalt und Macht glaubt. Sharon sieht keine Möglichkeit zum Frieden. Der Friede, an den Sharon denkt, kann nur durch die Vertreibung der Palästinenser aus dem Land Palästina verwirklicht werden.“

Eine Zustimmung zu einer „Hudna“ bedeute noch nicht, dass die Hamas den derzeitigen Friedensprozess unterstützt. „Der Verhandlungsprozess ist aus Sicht des palästinensischen Volkes voller Unrecht. Er wird nichts bringen“, so Abu Shanab. „Aber wir erwägen die Annahme einer ‚Hudna‘ unter dem Gesichtspunkt der Ruhe und der Erleichterungen, die unsere Entscheidung dem palästinensischen Volk bringen kann.“

Auf keinen Fall werde die Hamas ihre Waffen „auf das Regal legen“, wenn sie einer „Hudna“ zustimmen sollte. „Die ‚Hudna‘ bedeutet nicht ein Ende des Kampfes gegen die Besatzung. Die ‚Hudna‘ bedeutet nicht, dass wir die Option des Widerstandes auf das Regal gelegt haben. Die ‚Hudna‘ ist nur eine weitere Station auf dem Weg des Widerstandes.“


AUS DEM NEWSLETTER DER ISR. BOTSCHAFT vom 12. Juni 2003

INTERVIEW MIT RANTISI IN DER ÄGYPTISCHEN ZEITUNG AL AHRAM

In einem Interview mit Abdel Aziz Rantisi mit der ägyptischen Tageszeitung Al Ahram (11. Juni 2003) sagte der Hamas-Führer am Mittwoch:

„Es wäre ein Fehler, sich auf eine Hudna (Waffenpause) einzulassen oder zu behaupten, sie würde Ruhe herbeiführen. Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Hamas in einer Reihe von Fällen eine einseitige Waffenpause verkündet hat, da eine solche Waffenpause den Widerstand stärkt, und die Hamas ist zu einer Fortführung des Widerstands entschlossen. Deshalb erklärt die Hamas eine Waffenpause nur, um die Waffen und den Widerstand zu schonen – das ist die Strategie. Wir werden unseren Widerstand nie beenden, das sollte jeder wissen.“

Auf die Frage nach der Unterstützung von Yasser Arafats Führungsposition antwortete Rantisi, die Hamas strebe nur nach einem: Die Palästinenser von Konzessionen abzuhalten.

Weiter sagte Rantisi: „Die Grenzen Palästinas reichen vom ‚(Mittel-) Meer bis zum Fluss (Jordan)’, und es gibt hier nicht einen Platz für irgendeinen, der nicht Palästinenser ist. Wir können im Moment nicht das gesamte Palästina befreien, und deshalb akzeptieren wir die ‚Etappen der Befreiung’ (Stufenplan) oder die ‚Befreiung in Etappen’. Das bedeutet nicht die Aufgabe des Palästina vom Meer bis zum Fluss. Wir werden einen Staat innerhalb der Grenzen von 67 akzeptieren, oder sogar weniger als die Grenzen von 67, wenn dies nicht zu Lasten des übrigen Palästina geht. Wenn es auf Kosten des übrigen Palästina geht, werden wir das nicht akzeptieren.“

Bezüglich des Staates Israel sagte Rantisi: „Wir haben es hier mit einem Feind zu tun, der unsere Existenz nicht akzeptiert, und wir als eine Bewegung des Jihad (Heiliger Krieg) akzeptieren nicht seine (Israels) Existenz. Dieser Krieg ist ein Krieg ums Überleben.“ (Mitteilung aus Jerusalem)


Hamas-Sprecher gibt zu: Es gibt im Nahen Osten keinen Platz für Israel

Arutz-7, 23.05.2003

„Ich sage Ihnen ganz offen: Die Haltung des Islam ist es, keinen fremden Staat in dieser Region zu akzeptieren.“ Dies sagte Hamas-Sprecher Mahmud Zahr am Dienstag bei der BBC – trotzdem traf er sich gestern Abend mit Abu Mazen, um die Bedingungen eines Waffenstillstands zu diskutieren.

PA-Premierminister Abu Mazen traf sich mit Führern der Terrororganisations Hamas, die einige Bedigungen für die der Zustimmung eines „einjährigen Waffenstillstands“ stellten. Dazu gehören die Freilassung aller inhaftierten arabischen Terroristen und eine Vereinbarung, dass alle Antiterror-Aktivitäten eingestellt werden. Durch die Festlegung dieser Bedingungen wird im Kern angenommen, dass die Hamas alle Aufrufe zu einem Waffenstillstand ablehnt.

Die „Tatsache“, dass Hamas bereit ist, überhaupt über eine Feuerpause zu sprechen, kann allerdings besser vor dem Hintergrund der Worte eines ihrer höchstrangigen Führer nur zwei Tage früher verstanden werden, dem Hamas-Sprecher Mahmud Zahar. A-Zahar, einer der Teilnehmer an dem gestrigen Treffen mit Abu Mazen, erschien Dienstag in Tim Sebastians „Hardtalk“-Sendung auf BBC. Hier eine unvollständige und inoffizielle Verschriftlichung:

Frage: Sie [Hamas] sagten, dass, wenn Israel sich zurückzieht, dann der Widerstand aufhören wird. [Sie sagen:] „Wir stellen nur eine Bedingung: Ein Ende der Besatzung die des palästinensischen Leidens.“ Dann würden Sie die Gewalt komplett aufgeben. Ist das das, was Sie mir sagen wollen – jetzt und für immer?
Zahar: [Nein,] ohne Bedingungen. Wir sind nicht die Autonomiebehörde und können nichts geben, ohne das zu diskutieren, ohne eine Vereinbarung…

Frage: Ich frage Sie –
Zahar: Wir werden nur eins geben – eine Feuerpause. Eine Feuerpause ist in unserer Religion gerechtfertigt. Unsere Haltung ist, dass Palästina keine politische Frage ist.

Frage: Dr. Zahar, ich stellte ihnen eine sehr einfache Frage: Wenn Israel Ihre Bedingungen aktzeptiert – die Beendigung der Besatzung – werden Sie der Gewalt abschwören, ja oder nein?
Zahar: Wir werden eine Feuerpause einlegen – nur eine Feuerpause.

Frage: Ja oder nein zu dieser Bedingung? Ja oder nein?
Zahar: Ich, ich, ich, ich habe Ihnen geantwortet. Da kann man nicht Ja oder Nein sagen. Wir werden nicht –

Frage: Wie kann dann Israel Ihren Versicherungen jemals vertrauen? Sie können nicht einmal eine direkte Antwort auf eine direkte Frage geben. Wie können Sie Ihren Antworten Vertrauen schenken?
Zahar: Die Frage ist – einen Moment. Wenn Israel sich von unserem Land zurück zieht und sagt, es wird nicht wieder unser Land angreifen und neu besetzen – das ist ein großes „wenn“ – denn sie werden das nicht tun, da sie es schon früher immer getan haben: Sie besetzten unser Land 1948, besetzten unsere Gebiete 1956 und 1967 und den Libanon 1982 – das ist die Geschichte.

Frage: Wiessen Sie, was Sie mir da sagen? Dass Sie unter keinen Umständen die Gewalt aufgeben werden, bis Sie Israel ins Meer getrieben haben. Das ist das, was Sie wollen, nicht wahr?
Zahar: Wer sagt das?

Frage: Sie sagen das.
Zahar: Ich sage Ihnen ganz offen, dass die Haltung des Islam ist, keinen fremden Staat in dieser Region zu akzeptieren.

Frage: Bis Israel aufhört zu existieren, werden sie also Ihre Waffen nicht nieder legen. Ist das richtig?
Zahar: Zu allererst sind wir Teil des unabhängigen Islam – das ist die Haltung von Tausenden und Millionen von Menschen.

Frage: Warum behalten Sie diese Haltung bei? Sie werden … von vielen Menschen in der Welt als eine Bande skrupelloser Mörder, Fanatiker, Terroristen betrachtet. Sind Sie mit diesem Bild glücklich?
Zahar: Wir sind nicht glücklich – aber diese Leute betrachten den Islam als Feind, als einen Terroristen, aber das ist ein historischer Fehler. Denn der Islam ist eine überlegene Macht in dieser Region, früher oder später werden wir unsere Macht erreichen, unsere moralischen Prinzipien, unsere Tugend, um eien wirklichen Staat einzurichten. [- Ende -]

Josef Zalmanson von Arutz-7 merkt an, dass die „Feuerpause“, von der Zahar sagt, der Islam erlaube sie, als „Hudna“ bekannt ist – einer zeitweiligen Feuereinstellung der Feindseligkeiten, bis eine Seite den Eindruck hat, dass sie stark genug ist, den Kampf wieder aufzunehmen.

Uns wird wieder Sand in die Augen gestreut. Die Anti-Israel-Propaganda wird weiter behaupten, auf der arabischen Seite würde ein Frieden angestrebt, während in Wirklichkeit lediglich eine Feuerpause eingegangen wird, um den Kampf um so heftiger fortsetzen zu können, sobald die Gelegenheit günstig ist. Der Westen legt sich wieder einmal selber rein, wenn er das akzeptiert. Und die Israelis sind die, die den Kopf dafür hinhalten müssen. Die Lügen-Barone der Araber haben Hochkonjunktur und Europa (und z.T. auch Amerika) freut sich dran. Blinder geht’s wohl kaum noch.