Entlarvt: Diese Landkarten der „palästinensischen Landverluste“ sind irreführend. Hier die Gründe.

Emanuel Miller, HonestReporting, 14. Juli 2021

Wenn Sie einige Zeit damit verbracht haben im Internet vom arabisch-israelischen zu lesen, sind Sie höchstwahrscheinlich einer Reihe Landkarten begegnet, die angeblich umreißen, wie palästinensischer Landbesitz sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts dramatisch verringert hat.

Die unter verschiedenen Titeln wie „Palästinensischer Landverlust“, „Schrumpfendes Palästina“ oder in jüngerer Zeit „palästinensischer historischer Kompromiss“ firmierenden Karten sind eindrucksvoll.

Sie sind zudem grob irreführend und vergiften das Gespräch über Israel. Hier die Gründe.

Die meisten Menschen nehmen an, dass die Karten akkurat sind: Karten, die sorgfältig gezeichnet wurden, um getreu das Land darzustellen, das sie repräsentieren. Aber wir unterlassen es oft zu bedenken, welches Potenzial sie haben uns in die Irre zu führen. Die Fähigkeit von Landkarten dreidimensionale Realitäten in zwei Dimensionen zu vermitteln, ist beschränkter als wir realisieren. Darüber hinaus manipuliert der Titel über der Landkarte – wie eine Schlagzeile – die Art, wie wir sie verstehen.

Werden sie aus dem Zusammenhang genommen, könnten Landkarten leicht dazu benutzt werden zu manipulieren oder zu täuschen. Während diese Täuschung von denen, die mit der Geschichte dieser Region vertraut sind, sofort erkannt wird, können solche Karten trotzdem erfolgreich die Wahrnehmung nicht informierter Menschen beeinflussen.

Das nächste Mal, wenn Sie diese Karten online sehen, zögern Sie nicht aus diesem Artikel zu zitieren oder einfach auf diese Seite zu verlinken.

Was immer Sie tun, lassen Sie die Lüge nicht unangefochten stehen.

Irreführende Terminologie

Zuerst etwas Hintergrundinformation. Historisch bezog sich das Wort „Palästina“ nicht auf in der Region lebende Araber, sondern auf die Region selbst. Vor etwa 100 Jahren wurde das Land von den Briten verwaltet und seine Einwohner waren Juden, Christen und Muslime – die alle als „Palästinenser“ identifiziert wurden. Ihre eigene Hauptidentifikation bestand allerdings zum größten Teil nicht in ihrer Nationalität, sondern in ihrer Religion.

In der Tat sträubten sich die viele Araber dagegen „Palästinenser“ genannt zu werden, äußerten heftige Gegnerschaft gegen diese Bezeichnung. Stattdessen betrachteten sie sich in erster Linie als Araber oder Muslime. Erst Mitte der 1960-er Jahre wurde das Wort vereinnahmt um Araber zu meinen.

Daher hätte es vor 1948 keinen Sinn gemacht von Palästinensern als Gegner von Juden zu reden. Die Bevölkerung war in zwei Hauptgruppen geteilt: eine jüdische und eine arabische.

Das macht Sinn, denn ein souveräner palästinensischer Staat hat nie existiert. Daher gab es kein „palästinensisches Land“. Das Land war vielmehr Teil des Mandats Palästina, ein geografischer Bereich, der nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs am Ende des Ersten Weltkriegs von den Briten kontrolliert wurde.

Es lohnt sich die Landkarten eine nach der anderen anzusehen, um die Tiefe der Täuschung zu begreifen. Sehen Sie sie sich oben an, unten folgt eine Reihe genauerer Landkarten, die mit jeder aus der Grafik oben korrespondiert.

Karte Nr. 1: Das „historische Palästina“ / „Palästina 1946“

Während es online zahlreiche Versionen der Landkartenserie gibt, beginnen die meisten mit einer von zwei Grafiken. Entweder wird ein Bild des „historischen Palästina“ abgebildet oder das Land im Jahr 1946.

Die erste Version, die behauptet das „historische Palästina“ zu zeigen, ist grün ausgefüllt, was andeutet, dass es sich um einen autonomen Staat handelt. In der Zeit vor der britischen Herrschaft wurde die Region von der Türkei verwaltet und erstreckte sich bis in den modernen Libanon und Syrien. Die Gegend war damals nie eine eigene souveräne Einheit und die gezeigten Grenzen in einer solchen Karte spiegeln nicht die Grenzen der Region, wie sie von den Osmanen verwaltet wurde, auch nicht wie sie unter früheren Herrschern erschienen.

Die üblichere Version zeigt eine Karte, die behauptet „Palästina“ 1946 zu zeigen. Neben der hauptsächlich grünen Färbung gibt es eine Reihe kleiner weißer Flecken. Diese sind zwar nicht gekennzeichnet, aber die weiße Farbe wird in späteren Karten verwendet, um die von Israel kontrollierten Bereiche zu kennzeichnen. Der jüdische Staat entstand aber erst 1948. Mit anderen Worten: Das Weiße kennzeichnet hier offensichtlich Bereiche, in denen Juden lebten. Nach dieser Logik sollten dann die grünen Flecken der späteren Karten sicherlich die Präsenz der in Israel lebenden Araber andeuten. Mit der Verschmelzung von Juden in dieser Karte mit Israel in späteren Karten führt die Karte fundamental in die Irre, was die Frage angeht, die sie angeblich veranschaulicht: die Grenzen eines „palästinensischen“ Staates.

Wenn darüber hinaus die weißen Bereiche das sind, wo Juden lebten, dann sollten die grünen Bereich sicherlich zeigen, wo Araber lebten, nicht nur den Rest des Landes. Ein Großteil des Landes war unbewohnt – die Wüste Negev zum Beispiel. Die Abwesenheit von Juden in diesen Bereichen war von einer Abwesenheit von Arabern begleitet. Eine akkuratere Wiedergabe dieser Landkarte hätte deutlich gemacht, wo Araber lebten, wo Juden lebten und wo niemand lebte.

Tatsächlich gab es in dem Land etwa eine Million Araber, zusammen mit ungefähr einer halben Million Juden. Aber weil die grünen Bereiche erheblich größer sind als die weißen – obwohl ein Großteil davon unbevölkert war – verdreht das die historische Realität komplett.

Schließlich lässt die Karte zudem praktischerweise ein viel größeres Gebiet aus – rund 70 Prozent des Mandats Palästina, die in ihrer Gänze für einen jüdischen Staat auf Grundlage der Balfour-Erklärung vorgesehen waren – die früher Teil der von den Briten 1920 abgegtrennten und verwalteten Region waren und dann arabischer Kontrolle übergeben wurden (s. die begleitende Karte oben). Die Gegend sollte der unabhängige Staat Transjordanien werden, der später schlicht als Jordanien bekannt wurde – ein muslimisch-arabischer Staat, dessen Bevölkerung zum größten Teil aus arabischen Palästinensern besteht. Weil diese Region aus der ersten Karte weggelassen wird, zeigt die Grafik nur einen Teil des Landes, das ursprünglich Teil des Mandats Palästina gewesen war und ignoriert die Tatsache, dass der größte Teil des Gebiets rund 20 Jahre vor der Abstimmung der UNO zur erneuten Teilung des Landes in zwei Staaten den Arabern gegeben wurde.

Karte Nr. 2: „Palästina 1947“

Diese Karte ist vielleicht die verlogenste und die am leichtesten zu widerlegende von allen. Während die anderen, wenn auch auf höchst irreführende Weise, Realitäten vor Ort zeigen, zeigt diese Grafik etwas, das nie eine Realität war: einen Plan, der streng theoretisch blieb.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sahen sich die Vereinten Nationen dem Dilemma gegenüber, was mit den konkurrierenden Ansprüchen auf das Heilige Land gemacht werden sollte, das damals von Britannien verwaltet wurde. In Reaktion darauf wurde im Mai 1947 eine speziell dafür eingerichtete Kommission eingerichtet, das United Nations Special Comittee on Palestine [UNO-Sonderkommission für Palästina]. Nach einigen Monaten an Treffen mit örtlichen Vertretern versuchte sie das Problem der zwei Parteien, die um dasselbe Territorium konkurrierten, mit einem Plan zu lösen, der das Land in zwei Staaten teilte: einen arabischen und einen jüdischen. Der Vorschlag, der später als Teilungsplan bekannt war, wurde der UNO am 29. November 1947 zur Abstimmung vorgelegt.

Obwohl die Abstimmung mit einer Mehrheit von 33 zu 13 Stimmen (bei 10 Enthaltungen) ausging, wurde der Plan nie umgesetzt. Während die jüdische Gemeinde in Palästina freudig die Entscheidung der UNO zur Ratifizierung der Wiederherstellung einer jüdischen Heimat feierte, griff die örtliche arabische Bevölkerung sofort zu den Waffen, um die Geburt Israels zu verhindern.

Hätten die Araber den Plan akzeptiert, so wie die Juden es machten, hätten Jahrzehnte Konflikt und Blutvergießen verhindert werden können. Stattdessen setzen sie ihre eigene Zukunft aufs Spiel, indem sie ihre jüdischen Nachbarn angriffen, nur um zu verlieren und mit weniger Land zu enden als mit dem, was ihnen unter dem UNO-Plan zugeteilt worden wäre. Die Araber können einzig ihrer Führung die Verantwortung dafür geben, dass sie sich diese Gelegenheit entgehen ließen.

Die Behauptung auf dieser Karte, sie illustriere den palästinensischen „Kompromiss“, geht noch über bloße Unrichtigkeit hinaus. Sie ist eine unverblümte Lüge. Die Karte ist zudem höchst irreführend, wenn sie unter Überschriften erscheint, die behaupten einen palästinensischen „Landverlust“ zu zeigen, da sie die Realität von Landteilung zur damaligen Zeit nicht wiedergibt. Einen theoretischen Plan zusammen mit tatsächlichen Karten zu zeigen ist zutiefst unredlich.

Karte Nr. 3: „Palästina“ 1967 oder „Palästina 1949 bis 1967“

Was manche als die „Karte von 1967“ bezeichnen, zeigt in Wirklichkeit keine Grenzen, sondern Waffenstillstandslinien, die Israel mit Jordanien und Ägypten 1949 nach seinem Unabhängigkeitskrieg unterschrieb. Gemäß Völkerrecht waren diese Waffenstillstandslinien keine Grenzen – sie markierten lediglich die Linien, denen beide Seiten zustimmten, als die Kämpfe endeten. Während jedoch israelisches Territorium akkurat dargestellt wird, wurden die als „Palästina“ gekennzeichneten Gebiete in Wirklichkeit von anderen Staaten beherrscht. Passenderweise zeigt die Karte nicht, dass Jordanien die Kontrolle über die Westbank behielt, während Ägypten die Macht im Gazastreifen festhielt.

1967 massierten sich die arabischen Armeen erneut an Israels Grenzen; erneut mit der Absicht anzugreifen und den jüdischen Staat zu vernichten. Ägypten schloss die Straße von Tiran für israelische Schiffe – ein Kriegsakt. Israel begann dann einen erfolgreichen Präventivschlag gegen Ägypten, was zu einem offenen Krieg mit Ägypten und Syrien führte. Israel appellierte an Jordanien sich den Kämpfen nicht aus dem Osten anzuschließen, dieses griff aber dennoch in der Erwartung eines raschen arabischen Sieges und der Möglichkeit an, ganz Jerusalem als jordanisches Territorium beanspruchen zu können.

Zu sagen, die Dinge entwickelten sich nicht so, wie die Araber es erwarteten, wäre untertrieben. Als die Schlacht endete, war Israels Sieg eindeutig. Die jordanische Armee floh auf das Ostufer des Jordan. Ägypten verlor nicht nur die Kontrolle über den Gazastreifen, sondern über die gesamte Halbinsel Sinai. Die Golanhöhen, von denen aus Syrien Galiläa beschoss, war in israelischer Hand.

Direkt nach dem Krieg bot Israel die von ihm eroberten Territorien im Tausch für Frieden an. Die arabische Antwort auf Israels Land für Frieden-Angebot ist als „Die Drei Nein“ bekannt:

  • Nein zu Frieden mit Israel
  • Nein zur Anerkennung Israels
  • Nein zu Verhandlungen mit Israel

Einmal mehr hätten die Palästinenser einen Großteil des Landes haben können, aber ihre Weigerung Frieden zu schließen kam sie teuer zu stehen.

Karte Nr. 4: „Das heutige Palästina“

Diese Landkarte zeigt fast das Gegenteil der ersten. Während in der ersten die offenen Gebiete als „Palästina“ gekennzeichnet waren, wird in dieser Karte Israels Präsenz überall dort, wo sie offen ist, vermutet. Das macht innerhalb Israels international anerkannten Grenzen Sinn, die eine unumstrittene Einheit sind. Aber es macht erheblich weniger Sinn, wenn man das auf die Westbank, heißt Judäa und Samaria bezieht, die weitgehend von Israel verwaltet werden.

Der jüdische Staat ist zwar für die zivile Kontrolle von 82% des Landes verantwortlich, aber das heißt nicht, dass Israel dort überall gebaut hat. Wie immer man sich zum Recht der Juden zum Bau in der Westbank stellt, Realität ist, dass sich jüdische Gemeinden in der Gegend, die auch als Siedlungen bezeichnet werden, nur einen Bruchteil des Landes ausmachen. (Nach Angaben des rechten Yescha-Rats, belegen Siedlungen nur 1% der Westbank, allerdings deckt ihre Zuständigkeit rund 40% der gesamten Region ab.) Israel hat zudem keine endgültige Kontrolle über die Region geltend gemacht, sondern ihren Endstatus offen Verhandlungen überlassen, sollten die Palästinenser sich entschließen Friedensverhandlungen einzugehen.

Nach den Oslo-Vereinbarungen in den 1990-er Jahren stimmte Israel zu sein Militär schrittweise aus Palästinensergebieten abzuziehen und die Sicherheitsverantwortung in diesen Gebieten dem Palästinensischen Legislativrat und der Polizei der palästinensischen Autonomiebehörde zu übergeben. Das fand innerhalb des Kontextes der Teilung der Westbank und des Gazastreifens in verschiedene Sektoren statt, die als Areas A, B und C eingestuft wurden, womit den Palästinensern zum ersten Mal in ihrer Geschichte die politische Kontrolle gegeben wurde.

Schlussfolgerung

Obwohl diese beliebten Landkarten vorgeben zu zeigen, dass die territoriale Kontrolle über das Land sich im Verlauf der Zeit verschoben hat, sind sie fundamental irreführend. Die Einbeziehung von Plänen, die komplett theoretisch blieben, wie im Fall des UNO-Teilungsplans und in jüngeren Versionen wie dem Friedensplan von Trump, machen sie zu unverhohlenen Lügen. Darüber hinaus macht die Vermischung unterschiedlicher Einordnungen von Karten, wobei einige jüdische und muslimische Bevölkerungen andeuten und einige sich auf Israel und palästinensisch kontrollierte Territorien beziehen, jeden bedeutenden Vergleich Bedeutung unmöglich.

Schließlich lassen diese Karten etwas Entscheidendes aus, das israelfeindliche Aktivisten selten einzugestehen bereit sind: Israel hat eine Reihe von Abzügen aus dem Land gemacht um Frieden anzubieten. Vom Abzug aus dem Sinai 1957 über den Entflechtung der Streitkräfte 1974/75 bis zum Abzug des Militärs nach dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag 1979 und 1982 hat Israel lange danach gestrebt Kompromisse zugunsten seiner Nachbarn zu finden, besonders wenn es eine akzeptable Chance gab Frieden zu schließen.

„Der Mythos von der Koexistenz in Israel“ (The New York Times)
Die Landkarten wurden im Mai 2021 in der New York Times abgedruckt.

In jüngerer Zeit zog Israel seine Streitkräfte 1985 aus dem größten Teil des Libanon ab und vervollständigte den Abzug aus seinen verbliebenen Posten im Südlibanon im Jahr 2000. Dafür erhielt es im Gegenzug nichts außer Trommelfeuer der Hisbollah. Dazwischen und trotz immenser Bedenken bei einem Großteil der israelischen Öffentlichkeit, erkannte die israelische Regierung die PA und übergab zum ersten Mal zivile Kontrolle großer palästinensischer Städte in der Westbank und dem Gazastreifen. 2005 zog Israel tausende Zivilisten und die sie beschützenden Soldaten aus mehr als 20 Gemeinden im Gazastreifen ab.

Aus Sicht der israelischen Öffentlichkeit ist dieser Schritt für Frieden mächtig nach hinten losgegangen; regelmäßig wurden Raketen aus dem Gazastreifen geschossen, die auf israelische Städte im Süden regneten. Unbestreitbar ist hingegen, dass solche Schritte in diesen Karten nicht gezeigt werden. Stattdessen verschleiert ihre eindimensionale, irreführende Geschichte, die schlichte Realität, dass es nie einen souveränen Palästinenserstaat gab und – entgegen der zentralen Botschaft der Karten – die Palästinenser in Wirklichkeit heute mehr Souveränität genießen als jemals zu einem anderen Zeitpunkt in ihrer Geschichte.

Weitere Belege, die beweisen, dass der „Apartheid“-Bericht von HRW nur Propaganda ist

Elder of Ziyon, 12. Juli 2021

Auf dem Blog des European Journal of International Law gab es ein Online-Symposium darüber, ob Israel des Verbrechens der Apartheid schuldig ist, wie es von Human Rights Watch behauptet wird. Einige der Artikel waren technischer Natur und legten nahe, dass HRW das Völkerecht mit dem Menschenrechtsgesetz verwechselt, die zwei unterschiedliche Absichten und Definitionen haben; oder dass Apartheid nach dem gebräuchlichen Völkerrecht vielleicht kein Verbrechen gegen die Menschheit ist.

Eugene Kontorovich zeigte eine Reihe von Gründen, warum der HRW-Bericht verheerend fehlerhaft und von einer Agenda getrieben ist und die Antwort von HRW ignoriert die meisten seiner Punkte; stattdessen argumentiert die Organisation, sie habe nie gesagt, dass Israel ein „Apartheidstaat“ sei, sondern ein Staat, der Apartheid als Strategie praktiziert – als würde diese Unterscheidung seine massive Kritik widerlegen.

Ich sah mir den HRW-Bericht von April noch einmal an, der den Apartheid-Vorwurf erhob und sah einen weiteren Grund, der beweist, dass der Bericht darauf gründet die Beweise einem Verbrechen anzupassen statt tatsächlich eine aufrichtige Bewertung israelischen Handelns vorzunehmen. Dieses eine Beispiel reicht für den Beweis aus, das der Bericht 217 Seiten Propaganda ist und keine nüchterne Analyse.

Um jüdisch-israelische Kontrolle aufrecht zu erhalten, haben die israelischen Behörden Politik übernommen, die das abzumildern, was sie offen als demografische „Bedrohung“ beschreiben, die die Palästinenser darstellen. Diese Politik beinhaltet die Beschränkung der Bevölkerung und der politischen Macht der Palästinenser, das Wahlrecht nur Palästinensern zu geben, die innerhalb der Grenzen Israels leben, wie es von 1948 bis 1967 existierte und die Fähigkeit der Palästinenser einzuschränken aus den OPT [Occupied Palestinian Territores – Besetzte Palästinensergebiete] nach Israel zu ziehen und von irgendwo anders nach Israel oder in die OPT.

Der hervorgehobene Teil ist eine unverhohlene Lüge.

Es gibt tausende israelische Araber, die außerhalb der Grünen Linie leben.

Es gibt arabische Bürger Israels, die über die Grüne Linie in den südlichen Teil von Beit Safafa in Jerusalem jenseits der GrünenLinie umgezogen sind.

Es gibt arabische Bürger Israels, die nach Beit Hanina zogen, ein wohlhabendes Viertel jenseits der Grünen Linie.

Etwa 1.000 Einwohner des Viertels French Hill in Jerusalem, jenseits der Grünen Linie, sind Araber.

Hunderte arabische Familien leben in den „jüdischen Siedlungen“ Pisgat  Ze’ev und Neve Yaakov. Viele, wenn nicht die meisten von ihnen sind israelische Staatsbürger.

Jeder arabische Staatsbürger, der jenseits der Grünen Linie lebt, kann bei israelischen Wahlen seine Stimme abgeben, so wie es jeder Jude tun kann.

Human Rights Watch lügt absichtlich und sagt, dass nur jenseits der Grünen Linie lebende Juden in Israel das Recht haben in Israel zu wählen, keine Araber. Sie benutzen diese Lüge als Schlüssel-Nachweis dafür, dass Israel seine Juden und Araber unterschiedlich behandelt. Fakt ist aber, dass Israel arabischen Bürgern Israels genau dieselben Rechte gibt wie jüdischen Bürgern Israels und dass der einzige Unterschied für das Wahlrecht die Staatsbürgerschaft ist, nicht Religion oder Volkszugehörigkeit. Alles, was man sagen kann, ist, dass Israel – wie jeder andere Staat auf dem Planeten – seine Staatsbürger anders behandelt als Leute, die keine Staatsbürger sind.

HRW lügt zu einem Grundmerkmal des israelischen Rechts und verdreht Gesetze, die Juden und Araber gleich behandeln in solche, die Araber diskriminieren.

Diese eine Lüge ist groß genug, um den Bericht als Ganzes zu disqualifizieren. Wenn HRW die Wahrheit hier absichtlich falsch darstellt, dann kann man überhaupt keiner seiner Recherchen oder Behauptungen des Berichts trauen.

Das ist kein unschuldiger Fehler. HRW kennt die Wahrheit.

An einer späteren Stelle im Bericht gesteht HRW ein:

Palästinenser in Israel sind Bürger, die das Recht haben bei nationalen Wahlen abzustimmen, anders als Palästinenser in der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem (mit Ausnahme der kleinen Minderheit der Palästinenser Jerusalems, die die israelische Staatsbürgerschaft beantragt und bewilligt bekommen haben).

Diese beiläufige Anmerkung, die sich auf mehrere tausend Araber jenseits der Grünen Linie bezieht, die die israelische Staatsbürgerschaft haben, zeigt, dass HRW sich in der Tat bewusst ist, dass es israelisch-arabische Bürger jenseits der GrünenLinie gibt – was zeigt, dass sie in dem vorher zitierten Abschnitt gelogen haben. Die Autoren des Berichts sind sich durchaus bewusst, dass Israel beim Stimmrecht zwischen Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern unterscheidet, nicht zwischen Arabern und Juden.

Genauso schreibt HRW: „Jüdische Israelis, die in allen Teilen Jerusalems leben, stimmen ebenfalls sowohl bei Gemeindewahlen auch bei nationalen Wahlen ab“, was impliziert, dass nur jüdische Israelis dieses Recht haben, direkt nachdem sie verschleierten, dass es in Jerusalem in der Tat arabische Bürger gibt, die genau dieselben Rechte haben. Im Absatz vor diesem Zitat heißt es: „Es gibt einen Weg für palästinensische Einwohner Jerusalems zur Staatsbürgerschaft, aber die weit überwiegende Mehrheit hat sich entschlossen diesen nicht zu gehen.“ HRW gibt zu, dass tausende erfolgreich Staatsbürger geworden sind und gleiche Rechte haben, versucht diese Tatsache aber zu verbergen.

Das sind keine unschuldigen Fehler – HRWs Sprachgebrauch beweist, dass man dort die Fakten kennt und bewusst den Eindruck rechtlicher Diskriminierung von Arabern erweckt.

Der einzige Grund dafür, dass HRW das tut, ist der, dass die Organisation kein Interesse an der Wahrheit hat, sondern eine israelfeindliche Agenda bewirbt. Die Wahrheit widerlegt „Apartheid“, was der Grund ist, dass HRW die Wahrheit verheimlicht oder vernebelt.

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Ein weiterer Beweis für die Missachtung der Wahrheit durch HRW: Der Bericht verweist zahlreiche Male auf die „Grenzen von vor 1967“, die es nie gab. Die Grüne Linie war die Waffenstillstandslinie, die 1949 gezogen wurde und die ausdrücklich nicht als Grenze definiert worden war. Für einen Bericht, der vorgibt juristisch zu argumentieren, treibt HRW sehr viel Schindluder mit Sprache, die juristische Definitionen hat. Das ist erneut vorsätzlich, denn akkurater Sprachgebrauch würde beweisen, dass Israel rechtlich einen Anspruch auf das Land jenseits der Grünen Linie hat, also wählt HRW einen Sprachgebrauch, mit dem Israels Rechte reduziert werden.

Die Chronologie der Geschichte der Palästinenser im palästinensischen Museums beginnt erst mit der osmanischen Herrschaft

David Lange, Israellycool, 6. Juli 2021

2016 postete ich etwas über die Eröffnung des damals neuen, $24 Millionen teuren Palästinenser-Museums, einer kolossalen Geldverschwendung ohne Ausstellungstücke.

Das scheint immer noch so zu sein, wie dieser aktuelle Propagandatext – der dem einen positiven Dreh zu geben versucht – zuzugeben scheint:

Da der Zugang zur Westbank nicht immer einfach ist, wurde das Vorzeige-Projekt der größten palästinensischen NGO, Tawoon Welfare Association, ab dem Start 2016 entworfen, um geografische und politische Grenzen zu überwinden und zu umgehen. Um das zu tun entwickelte es von Anfang an enorme digitale Programmierung zusammen mit Aktivitäten auf dem Gelände und in Galerien im Ausland.

Das bedeutete, dass die Pandemie die bereits bestehende globale Reichweite verstärkte.

Eine der wichtigen digitalen Plattformen ist Palestine Journeys. Sie enthält eine sehr aufschlussreiche Zeitleiste der „palästinensischen Geschichte“:

Beachten Sie, dass sie erst mit dem Anfang der osmanischen Herrschaft 1516 beginnt. Was seltsam ist für ein Volk, das behauptete eine Geschichte zu haben, die eine Million Jahre/oder zu den Kanaanitern und Jebusitern von vor über 3.500 oder 5.000 oder 10.000 Jahren/oder zu den Philistern von vor über 6.000 Jahren zurückgeht. Selbst die Jerusalem-Zeitleiste des Palestinian Information Center geht bis zur islamischen Eroberung zurück!

Souveränität über Jerusalem hatte für das muslimische Imperium eine besondere Bedeutung, das schon früh Projekte verfolgte die Mauern der Stadt wieder aufzubauen und den Felsendom zu renovieren (1537 bis 1540). Gleichzeitig bestätigten die Osmanen christliche und jüdische Rechte an Stätten von religiöser Bedeutung; sie verwalteten ein komplexes Arrangement an Privilegien und Zugangsrechten zu diesen Stätten über ein System, das wir als Status quo kennen. Diese Regeln und Übereinkünfte gründeten auf angesammelten traditionellen Gepflogenheiten früherer muslimischer Herrscher und den Entscheidungen muslimischer Gerichte zur Unterstützung dieser Rechte sowie christliche und jüdische Verpflichtungen, sich an Gewohnheitspraxis zu halten.

Ein Museum ohne Ausstellungsstücke, dessen digitale Plattform ihre Geschichte so darstellt, dass sie mit der türkisch-osmanischen Herrschaft fast 1500 Jahre nach der Zerstörung des zweiten jüdischen Tempels beginnt. Das sagt wirklich alles.

Norwegischer Antisemit vereinnahmt Bild von leidendem Jerusalemer Juden

David Lange, Israellycool, 2. Juli 2021

Eines der schmerzlichsten Bilder aus dem Unabhängigkeitskrieg ist dieses Foto eines alten Juden, der von jordanischen Streitkräften aus seinem Heim geworfen wurde.

Jordanische Soldaten plünderten und zerstörten dann das jüdische Viertel der Altstadt von Jerusalem, einschließlich Synagogen, Häusern, Geschäften und sogar Gräbern. Ab da war der Bereich bis 1967, als er befreit wurde, für Juden verboten.

Ich zeige dieses nüchterne Bild eines leidenden alten Juden, weil es von einem Hasser in Norwegen für die neueste Verdorbenheitsdarstellung vereinnahmt wurde.

Der Schöpfer dieser widerlichen „Kunst“ ist ein Straßenkünstler namens AFK, der in Bergen wohnt. Offenbar wurde sie entfernt und er kann nicht verstehen warum, denn er behauptet, die Botschaft sei „eine des Mitgefühls, Solidarität und friedlicher Lösungen“.

Nicht nur verblendet, sondern auch moralisch verkommen.

Habe ich erwähnt, dass das um einen Spielplatz herum gemacht wurde, damit Kinder es sehen?

Er hat es seitdem leicht abgeändert und an einer anderen Stelle in Bergen aufgestellt.

Offenbar ist die BDS-Botschaft jetzt versteckt (auf dem Buch, das er in der hält, steht „BDS“).

Hier ist eine weitere seiner Kreationen, falls nicht deutlich war, das wir hier von einem Antisemiten sprechen:

So widerwärtig das auch ist, es überrascht nicht wirklich. Das sind dieselben Leute, die bereits Anne Frank vereinnahmt haben.

Die Frage „Wie tief können sie sinken?“ wird von diesen Judenhassern leider regelmäßig neu beantwortet.

Palästineser-Premier sagt. die Ursünde waren Juden in Petach Tikwa 1882

Elder of Ziyon, 2. Juli 2021

Leute sagen gerne, es werde keinen Frieden geben, bis die „Besatzung“ endet. Das ist natürlich Unsinn, da es vor der „Besatzung“ keinen Frieden gab.

Gestern brachte ich etwas über eine Konferenz des Jahres 1929, auf der Araberführer sagte, es werde keinen Frieden geben, bis die Balfour-Erklärung widerrufen werde.

Aber selbst das würde nicht weit genug in die Geschichte zurückreichen, um die palästinensischen Araber glücklich zu machen.

In seiner Eröffnungsrede für die Konferenz „Israels Narrativ widerlegen“, über die ich diese Woche berichtete, sagte der palästinensische Premierminister Mohammed Schtayyeh etwas Bemerkenswertes:

„Die Kolonisierung Palästinas begann nicht mit der zionistischen Bewegung, sondern 15 Jahre vor deren Gründung, als die erste gegründete Kolonie Petah Tikva war, 1882.“

Das Land für Petach Tikva wurde 1878 von religiösen Juden zwei Landbesitzern aus Jaffa abgekauft. Die Osmanen erlaubten den Kauf, weil das Land als qualitativ minderwertig betrachtet wurde. Nach anfänglichen Rückschläge und deinem Malaria-Ausbruch legten die Juden die Sümpfe trocken und schafften es auf dem Land zu bauen, zuerst als Bauernhof und dann als Stadt.

Selbst in seinen frühesten Tagen wurde Petah Tikva von Arabern angegriffen. Es spielte keine Rolle, dass das Land legal gekauft worden war oder dass es, bevor die Juden kamen, unbewohnbar war.

Der angeblich moderate palästinensische Premierminister erinnert uns daran, dass das Palästinenserproblem nicht die „Besatzung“ oder „Kolonialismus“ oder „ethnische Säuberung“ oder die Lügen sind, die sie dem Westen erzählen. Sogar der Balfour-Erklärung die Schuld zuzuschieben ist falsch.

Ihr Problem sind die Juden.

Plötzlich sterben Terroristen an „Krankheiten“

Elder of Ziyon, 2. Juli 2021

Es gibt einen überraschenden Zufall.

Am 11. Juni starb das Hamas-Mitglied Zakaria Muhammad al-Quqa an einer Herzinfarkt.

Ebenfalls am 11. Juni starb das Hamas-Mitglied Mohamed Abdel Raouf Al Mabhouh an einer tödlichen Krankheit.

Am 16. Juni starb Muhammad Abu Nimr vom Islamischen Jihad an einer chronischen Krankheit.

Am 27. Juni starb das Hamas-Mitglied Ahmed Said Al-Masry nach langer Krankheit.

Die ersten beiden waren über 60, aber das ist schon ein Zufall.

Ich vermute, dass mindestens drei dieser Leute an Verletzungen aus dem Gaza-Krieg starben, aber die Hamas und der Islamische Jihad wollen das nicht veröffentlichen, weil sie einen möglichst hohen Anteil an getöteten Zivilisten haben wollen.

 

Wenn kulturelle Aneignung und Geschichtsrevisionismus Kriegsakte sind

Der palästinensische Angriff auf die jüdische Geschichte

Caroline Glick, FrontPage Mag, 5. April 2021

Vor zwei Wochen fuhr ein Bus voller altgedienter israelischer Generäle von Bithonistim, einer Basisorganisation für nationale Sicherheit, langsam die Steigung des Bergs Ebal in Nordsamaria hinauf, um einen Ort aus biblischer Zeit zu besuchen, der durch einen Bauunternehmer der PA Ende Januar stark beschädigt worden war.

Sie kamen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die strategischen Konsequenzen des Krieges zu lenken, den die Palästinenser gegen die jüdische Geschichte führen.

Der Ort wurde zwischen 1980 und 1989 vom inzwischen verstorbenen Professor Adam Zertal ausgegraben, der ihn als Josuas Altar identifizierte, wie er im 5. Buch Mose (Kapitel 27,1-9) und im Buch Josua (Kapitel 8,30-35) beschrieben wird. Die Tier-Überreste an der Stätte beinhalteten tausende verbrannter Knochen einjähriger männlicher, ausschließlich koscherer Tiere. Sie wurden vor 3.250 Jahren in einer offenen Flamme verbrannt – in der Zeit, die allgemein als die Periode der antiken jüdischen Besiedlung des Landes Israel und Josua identifiziert wird. Andere dort gefundene Überreste beinhalteten Ohrringe und Skarabäen, die zur Zeit von Ramses II. in Ägypten gefertigt wurden – die Zeit des Pharao, der oft mit der Geschichte des Auszugs aus Ägypten in Verbindung gebracht wird.

Wie Zertal 2013 bei einem Vortrag erklärte, war der Altar unter einer Schicht Felsbrocken begraben, was den jüdischen Beschreibungen für die Verhinderung der Schändung von aufgegebenen heiligen Stätten entspricht. Im Einklang mit der biblischen Erzählung ist der Altar aus unbehauenen Steinen gebaut; statt Stufen gibt es zwei Rampen, über die der Priester das Podest besteigt – in der Nähe wurden große Pflastersteine gefunden. Der Altar am Berg Ebal passt auch zur talmudischen Beschreibung eines Altars aus der Zeit des zweiten Tempels rund 900 Jahre später, was eine Stetigkeit jüdischer Praktiken durch die gesamte biblische Zeit hindurch anzeigt.

Obwohl er anfangs umstritten war, ist Zertals allgemeiner Befund, dass die Stätte rund 3.300 Jahre alt und ein jüdischer historischer Ort ist, an dem gemäß biblischer Vorgaben Opfer gebracht wurden, weithin akzeptiert worden – auch wenn viele weiterhin die spezifische Identifizierung mit Josua bestreiten.

Ende Januar postete die palästinensische Autonomiebehörde (PA) auf ihrer Internetseite ein Video von 60 Metern einer antiken, den Altar umgebenden Mauer, die zerstört worden war, um eine Straße zu bauen, die das Palästinenserdorf Asira asch-Schamaliya mit Nablus verbinden sollte. Nablus, das auf den Ruinen der biblischen Stadt Schechem gebaut ist, liegt im nördlichen Samaria zwischen dem Berg Ebal und dem Berg Gerizim.

Zertal war ein leidenschaftlich säkularer Sohn eingefleischter Sozialisten. Dennoch erklärte er 2013 bei einem Vortrag, seine wissenschaftliche Arbeit zwinge ihn zu akzeptieren, dass das biblische Narrativ „aus dem 5. Buch Mose bis zum Ende der Bücher der Könige historisch korrekt war“.

„Es gibt Leute, die es ablehnen anzuerkennen, dass der hier angerichtete Schaden gewollt war“, erklärte Generalmajor Gerschon Hacohen gegenüber Newsweek. „Das, weil die umgebende Mauer – nicht der Altar selbst – zerstört wurde, der Altar nicht geschädigt wurde. Das ist so, als würde man sagen, wenn jemand die Stufen zur Akropolis zerstört, fügt er der Akropolis keinen Schaden zu. Das ist ein und dieselbe Anlage.“

„Sie sagen auch, die Palästinenser würden nicht versuchen den Ort zu beschädigen – sie brauchten nur Steine für ihre Straße. Aber schauen Sie sich den Ort an“, sagte er und schwenkte seine Hand über die Landschaft.

Die Hänge des Berges Ebal sind mit lockeren Steinen übersät.

„Wenn sie Steine für die Straße brauchten, dann war alles, was die Palästinenser hätten tun müssen, mit einem LKW zu kommen und so viele zu nehmen, wie nötig. Stattdessen brachten sie einen Bulldozer bis hier herauf und zerstörten gezielt 60 Meter einer 3.250 Jahre alten Mauer.

Als wollten sie Hacohen bestätigen, wurde diese Woche eine Gruppe Palästinenser gefilmt, die auf dem Altar selbst grillten.

Die palästinensischen Bemühungen die Stätte zu zerstören stimmt mit den langjährigen Anstrengungen der PA überein die physischen Dokumente der Jahrtausende alten jüdischen Siedlung im Land Israel zu vernichten. Diese Bemühung konzentriert sich jetzt auf die Zerstörung und Aneignung jüdischer Geschichte in Samaria.

Direkt gegenüber am Tal vor dem Berg Ebal befindet sich Tel Samaria, der die Überreste der Stadt Samaria enthält – der von König Omri vom nördlichen Königreich Israel gebauten Hauptstadt, wo König Omri wie auch König Ahab regierten.

In der Römerzeit baute Herodes die Stadt Sebastia am Tel Samaria und machte sie zu einer der wichtigsten Städte des antiken Israel.

Im November 2020 veranstaltete die PA eine Feier in Sebastia, bei der Premierminister Mohammed Schtayyeh sie zu einer „Stätte palästinensischen Erbes“ ausrief und eine massive Flagge der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) an einem 15 Meter hohen Flaggenmast hisste.

Die Palästinenser behaupten, der als „König der Juden“ bekannte Herodes – der Herrscher, der im ersten Jahrhundert v.Chr. den Komplex des jüdischen Tempels in Jerusalem erweiterte – sei in Wirklichkeit „der König der Palästinenser“.

Die PA zerstört auch die nahe gelegene archäologische Stätte Tel Aroma, seit mehr als einem Jahrtausend ein Zentrum jüdischer Besiedlung.

Seit die PLO 1994 im Rahmen des Friedensprozesses mit Israel die PA gründete, ist die Zerstörung und Aneignung jüdischer historischer Stätten – mit der begeisterten Unterstützung durch internationale Organisationen wie der UNESCO – ständig abgestrebt worden.

Unmittelbar nachdem Israel 1994 die Kontrolle über die Stadt Jericho an die PA übergab, inszenierte der damalige PLO-Führer Yassir Arafat die Zerstörung der uralten Synagoge Schalom al Yisrael in Jericho.

Aber der zentrale Schwerpunkt der zerstörerischen Aktivitäten ist der Tempelberg gewesen.

1999 führte die PA ein massives Renovierungsprojekt durch, um aus den antiken Untergrundkammern des Tempelbergs eine neue Moschee zu machen; sie entfernte 9.000 Tonnen Antiquitäten und Schutt aus dem Komplex und kippten das um Jerusalem herum ab. Alarmierte Archäologen sammelten den Schutt ein und transportierten ihn zum Skopusberg, wo das Tempelberg-Siebungsprojekt eröffnet wurde. Die nächsten 20 Jahre wurden von Freiwilligen, die den gesamten Müll durchsiebten um sie zu retten, tausende Artefakte gefunden.

Letztes Jahr plünderte die PA Hasmonäer-Gräber im hasmonäischen Palast vor Jericho und verstreute 2.000 Jahre alte Knochen.

Die UNESCO, die UNO-Organisation, deren Auftrag der Erhalt internationaler Erbe-Stätten ist, hat die palästinensischen Bemühungen unterstützt, die jüdischen Bande zum Tempelberg – den heiligsten Ort des Judentums – und die Machpela-Höhle in Hebron – wo die biblischen Patriarchen und Matriarchen beerdigt sind – zusammen mit dem Rahelgrab in Bethlehem zur islamischen Erbe-Stätte bestritten.

Die PLO und die PA haben nie zugestimmt Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Seit die PLO 1964 ihre Charta veröffentlichte, war es die beständige palästinensische Haltung zu bestreiten, dass die Juden überhaupt eine Geschichte im Land Israel haben. Ein internes Memo aus der Verhandlungsunterstützungseinheit der PLO erklärt warum. 2011 vom Guardian und Al-Jazira veröffentlicht, warnte es: „Anerkennung des jüdischen Volks und seines Rechts auf Selbstbestimmung könnte den Anspruch des jüdischen Volks auf das ganze historische Palästina glaubwürdig erscheinen lassen.“

Mit anderen Worten: Die Auslöschung der historischen Vorgeschichte ist ein fundamentales Merkmal des palästinensischen Krieges zur Vernichtung Israels. Jede Anerkennung jüdischer Geschichte im Land Israel birgt das Risiko die ansonsten unbestreitbare Wahrheit preiszugeben, dass das jüdische Volk im Land Israel indigen ist.

Arafats Nachfolger, PLO- und PA-Chef Mahmud Abbas, sowie alle seine Kollegen leben diese Lügen. Abbas hat tausende Jahre Geschichte umgeschrieben, um für die Palästinenser 5.000 Jahre Geschichte im Land Israel zu behaupten. Er wechselt dazwischen Abstammung von den Jebusitern und den Kanaanitern zu behaupten, während er bestreitet, dass es in Jerusalem je einen jüdischen Tempel gab.

Benny Katzover, der während Zertals Grabungen als Vorsitzender des Regionalrats von Samaria war, wurde während seiner langen Jahre der Arbeit ein enger Freund Zertals. Im Gespräch mit den Generälen sagte Katzover: „Keine Nation der Welt würde irgendjemandem gestatten auf diese Weise ihre Wurzeln zu zerstören. Wir, das jüdische Volk, haben die tiefsten, bedeutendsten Wurzeln der gesamten Menschheit in unserem Land. Es überrascht nicht, dass die gesamte Welt versucht diese Bande zu bestreiten, indem sie vor der Zerstörung die Augen verschließt und behauptet, dass die Machpela-Höhle eine Erbestätte der Palästinenser ist.“

Hacohen antwortete mit der Erinnerung an ein Interview aus dem Jahr 2009 mit Abbas Zaki, dem Botschafter der PLO im Libanon; darin offenbarte Zaki den wahren Zweck ihrer Aufrufe nach einer „Zweistaatenlösung“, die von Israel erfordern würde aus Judäa und Samaria sowie dem nördlichen, östlichen und südlichen Jerusalem einschließlich des Tempelbergs abzuziehen.

„Mit der Zweistaatenlösung“, sagte Zaki, „wird Israel kollabieren, denn wenn sie aus Jerusalem raus sind, was wird aus all dem Gerede über das verheißene Land und das auserwählte Volk? Was wird aus all den Opfern, die sie gebracht haben – nur um gesagt zu bekommen sie sollen weggehen? Für sie hat Jerusalem einen spirituellen Status. Die Juden betrachten Judäa und Samaria als ihren historischen Traum. Wenn die Juden diese Stellen verlassen, wird die zionistische Idee zusammenbrechen. Sie wird sich von selbst zurückbilden. Dann werden wir vorwärts marschieren.“

Mit anderen Worten: Der Sinn des palästinensischen Kriegs gegen Israel und die Aneignung jüdischer Geschichte im Land Israel bedeutet die Bedingungen für endgültige physische Vernichtung Israels zu schaffen. Wo besser zuschlagen als an der Stelle, wo nach den Worten von Mose die Juden „die Nation des Herrn, eures Gottes“ wurden?