Veranschaulichung des Haupthindernisses für Frieden

Elder of Ziyon, 4. Januar 2017

Hier ist eine Landkarte mit jeder jüdischen Gemeinde überall in Judäa und Samaria, die zeigt, wie die „Siedlungen“ über das gesamte Gebiet verbreitet sind und wie schwer es wäre sie zu entfernen.

Es sieht sicherlich so aus, dass es keine Chance für eine Zweistaaten-Lösung gibt, nicht wahr?

Nur dass diese eine Landkarte von 1993 ist, als der Oslo-Prozess gerade begann!

Hier ist eine Karte von 2015, die genau dasselbe zeigt:

Legt man die neue Landkarte über die von 1993, dann sieht man, dass sich in den letzte 20 Jahren physisch nicht viel verändert hat (tatsächlich beinhaltet die Karte von 1993 Gemeinden, die es in der neuen Karte nicht gibt!):

Wenn die Siedlungen 1993 kein „Friedenshindernis“ waren, als der Friedensprozess begann…

Und wenn sie kein „Friedenshindernis“ waren, als Israel den Palästinenser 2000, 2001 und 2008 einen Staat anbot…

Was hat sich verändert?

Bei einer Zweistaaten-Friedenslösung müssen eindeutig einige dieser Gemeinden abgerissen werden. Es wäre damals nötig gewesen und es wäre  heute nötig (außer die Palästinenser entscheiden sich Juden das Recht zu geben in ihrem Staat in ihren Häusern zu bleiben, was sie nicht tun werden, wie sie wiederholt sagten).

Der Mythos der „sich ausdehnenden Siedlungen“ ist die größte Einzellüge des Konflikts; und sie ist die eine, die bis zum Erbrechen von höchsten Vertretern der USA, der Europäer und der UNO wiederholt wird. Das ist der Grund, dass sie immer Bevölkerungszahlen verwenden statt die Größe der Fläche, die von jüdischen Gemeinden belegt ist – weil diese tatsächlichen Zahlen nicht ins Narrativ passen, dass Israel die Chancen auf Frieden zerstört.

Wenn 1993 Frieden möglich war, es er auch heute möglich. War er damals nicht möglich, ist er heute nicht möglich. Es hat sich nichts Grundlegendes verändert – außer dem Anteil an Dämonisierung Israels durch seine angeblichen „Freunde“.

Die Leute, die jüdische Siedlungen für den fehlenden Frieden verantwortlich machen – während sie die zweite Intifada und die „Messer-Intifada“ sowie ständige Aufstachelung zur Ermordung von Juden ebenso ignorieren wie jede PA-Landkarte, die den jüdischen Staat auslöscht – sind Heuchler und Lügner. Und dazu gehören auch Barack Obama, John Kerry und fast jeder westliche Führungspolitiker.

 


 

Wenn Sie Geduld haben, dann finden Sie hier zwei Landkarten von B’Tselem aus dem Jahr 2002 – direkt nachdem Arafat die Clinton-Parameter ablehnte – und eine von 2011. Sehen Sie sich an, wie viel diese jüdischen Gemeinden angeblich gewachsen sind. Grafikdesign-Experten könnten die tatsächlichen Unterschiede in der Größe der jüdischen Gemeinden im Verlauf der Zeit zeigen wollen. (Ich wünschte, ich hätte die Fähigkeiten das zu tun.)

In Wirklichkeit lautet die Antwort: sehr wenig. Die Gemeinden belegten damals etwa 2% des Landes jenseits der Grünen Linie und tun das auch heute noch.

Beschießen israelische Soldaten gezielt Journalisten?

Zum Tod eines italienischen Journalisten in Ramallah

1.) 12.03.2002 – Pressekonferenz des Obersten Gal Hirsch
zum Eindringen und den Maßnahmen der israelischen Armee in Ramallah

In dieser Pressekonferenz gab Oberst Hirsch bekannt, dass Kampfzonen von Journalisten nicht betreten werden sollten und die Armee sie als tabu für Journalisten betrachtet. Anschließend kam folgende Frage eines Journalisten (aus dem Zusammenhang könnte es jemand von Israel Radio gewesen sein):

Frage: Warum können wir unser Leben nicht riskieren und nach Ramallah gehen, wann wir wollen? Das ist unser Job und wir werden dafür bezahlt.
(heplev: Das spricht ja wohl für sich! Am nächsten Tag wurde ein italienischer Fotograf erschossen, ein französischer Journalist schwer verwundet.)
Antwort: In Bezug darauf, dass Sie Ihr Leben riskieren: Wir von der IDF wurden von Ihnen, den Journalisten, wegen der israelischen Politik gegenüber den Medien angegriffen. Das kann so nicht weiter gehen. Letzte Nacht kamen Journalisten in einem Hotel in Süd-Ramallah unter Feuer. Wir sind für Sie verantwortlich und haben uns entschieden, Sie aus Sicherheitsgründen dort nicht hingehen zu lassen.
(heplev: Während also einerseits die Journalisten sich beschweren, dass sie in Kampfzonen stark gefährdet sind und Schaden erleiden könnten, wollen zumindest einige nicht einsehen, dass die israelische Armee dem schließlich entgegen tritt und sie von diesen Zonen ausschließen möchte.)
2.) 13. März 2002 – ICEJ-newsletter (verschickt am 14. März 2002)
Ausländische Journalisten überfluten Israel trotz des Todes eines Fotografen

Weil man spürt, dass das internationale Interesse sich immer stärker auf die Region richtet, während die Gewalt kein Zeichen zeigt, dass sie abebben wird, strömen ausländische Journalisten nach Israel, trotz des Todes eines italienischen Freelance-Fotografen in den Kämpfen in Ramallah am Mittwoch.

Nach Angaben des israelischen Pressebüros der Regierung (GPO) sind in den letzten 10 Tagen rund 300 ausländische Journalisten nach Israel eingereist, rund 500 innerhalb des letzten Monats. GPO-Direktor Danny Siman sagte, die Zahl der ausländischen Journalisten hier sei nun höher als die Zahl derer, die kamen, als die Intifada im September 2000 begann.

All das trotz des Todes von Raffaele Ciriello am Mittwoch. Der 42-jährige italienische Fotoreporter wurde durch Feuer aus einem israelischen Panzer während Zusammenstößen in Ramallah getötet. Er arbeitete für die italienische Tageszeitung Corriere della Sera und war selbst kurz vor seinem Tod neben PLO-Chef Yassir Arafat stehend fotografiert worden.

Ein Zeuge des Schusswechsels, der Journalist Amedeo Ricucci, sagte, er und sein Kollege seien am Morgen palästinensischen Bewaffneten durch das Zentrum von Ramallah gefolgt, als ein israelischer Panzer hinter einer Straßenecke hervor kam. Er sagte, die Soldaten auf dem Panzer feuerten mit einem Maschinengewehr ohne Warnung aus ca. 150m Entfernung und trafen Ciriello. Er wurde von sechs Kugeln im Bauch getroffen, während er über die Übernahme Ramallahs durch die israelische Armee berichtete. Man nimmt an, dass er der erste Journalist ist, der in den eineinhalb Jahren der intensiven israelisch-palästinensischen Kämpfe getötet wurde.

Später berichtete Ricucci dem italienischen Fernsehsender RAI 1, dass es im Nachhinein so aussieht, dass die bewaffneten Palästinenser, denen sie folgten, sich die Ankunft des Panzers durch Zeichen ankündigten. Er fügte auch hinzu, dass er nach dem Feuerstoß aus dem Maschinengewehr des Panzers sah, dass ein bewaffneter Palästinenser hinter ihnen auf die Straße getreten war.
(heplev: Was den Feuerstoß des Panzers deutlich erklärt. Die Israelis hatten nicht den Journalisten ins Visier genommen, sondern Bewaffnete gesehen und auf diese geschossen. Kein Wunder, dass der dazwischen stehende Journalist entweder als zu den Terroristen gehörend vermutet wurde oder schlichtweg ins Kreuzfeuer geriet.)

Ein französischer Fotograf wurde auch als in Ramallah verwundet gemeldet; dabei wird behauptet, er wurde von Querschlägern zweimal im Bein getroffen, während eine andere Version besagt, dass er von einer kleinen Bombe verwundet wurde, die von Palästinensern gelegt wurde, um die vorrückenden israelischen Truppen aufzuhalten. Er wurde zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht.

Wegen der erwarteten schweren Kämpfe in Ramallah und Beschwerden der Journalisten, dass sie unter Feuer gerieten, schloss die Armee die Presse von der Berichterstattung über die Kämpfe dort aus, was bedeutet, dass alle Reporter in der Stadt sich in militärischem Sperrgebiet befanden. Kommandeur Oberst Benjamin Gal Hirsch sagte den ausländischen Journalisten in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass Ramallah für sie tabu sei. Er machte darauf aufmerksam, dass eine Fernsehkamera auf der Schulter einer Person aus der Entfernung leicht mit einer Antipanzer-Waffe verwechselt werden kann.

Die israelische Armee drückte ihr Bedauern über den Tod von Ciriello aus wie auch über die Verletzungen des französischen Fotografen, betonte aber, dass die Untersuchung nicht ergeben habe, wer die Schüsse in beiden Vorfällen abgegeben habe.
3.) 14. März 2002 – Zeugenbericht:
Ein Augenzeuge der Verwundung des französischen Fotografen in Ramallah sagt, er wurde von einer Bombenexplosion verletzt, nicht von israelischem Feuer.

Bericht auf: http://www.idf.il/english/announcements/2002/march/14.stm#6

Zusammenfassung:
Der Zeugenbericht eines Kollegen des verwundeten französischen Fotografen gegenüber Oberstleutnant Rafowicz wurde von der IDF gefilmt. Darin beschreibt der Journalist anhand einer selbst gezeichneten Kartenskizze, wo genau er, ein weiterer Kollege und der Franzose sich aufhielten, wer verwundet wurde, wo sich Palästinenser aufhielten und wie sich diese verhielten, in welche Richtung sie schossen. Er beschrieb, wie eine Explosion zwischen Mülleimern einen der Palästinenser tötete, die nicht von einem Geschoss (z.B. eines Panzers oder von einer Rakete) stammen konnte, sondern eine Bombe gewesen sein musste. Eine weitere, gleichartige Explosion ließ einen anderen Palästinenser in die Luft fliegen; die Druckwelle der Explosion ging in Richtung Straße und verwundete den französischen Fotografen. Auch viele andere Menschen auf der Straße wurden durch diese Explosion verwundet.

Der Journalist sagte, er sei sich zu 99% sicher, dass es sich um eine Bombe handelte.
4.) Arafat ehrt den getöteten italienischen Journalisten

Ramallah, 15.03.2002
Seine Exzellenz, Präsident Arafat, ordnete in einem präsidialen Erlass an, dass der italienische Journalist Rafaele Ciriello als Märtyrer anzusehen ist, weil der starb, während er seinen Pflichten nach ging, über die israelische Aggression gegen unser Volk zu berichten.

Kommentar IMRA:
Es bleibt unklar, ob er sich damit auch für die Jungfrauen im Paradies qualifiziert hat.


Die arabische Presse ficht es nicht an, was an Hinweisen vorliegt, dass die IDF nicht für den Tod des Italieners und die Verletzung des Franzosen verantwortlich gemacht werden kann.


5.) Jordan Times, 15.03.2002
Kommentar: Israel muss Buße tun

Mehr als 50 Journalisten wurden in den letzten 10 Monaten des palästinensischen Aufstands von israelischem Feuer verwundet. [Anmerkung: Die „Intifada“ dauert seit 17 Monaten an, es wurden 47 Journalisten verwundet. In den meisten Fällen ist nicht klar, wessen Feuer dafür verantwortlich war.]

Aber nicht ein einziger israelischer Soldat wurde dafür zur Verantwortung gezogen, dass er auf Nachrichtenmänner und Frauen geschossen hat. Es hat nicht einen einzigen ernsthaften Versuch gegen, solche kriminellen Aktionen zu stoppen. Das Ergebnis sind zunehmende Angriffe auf Mitglieder der Presse in den letzten Tagen, wobei die israelischen Besatzungstruppen den italienischen Journalisten Raffaele Ciriello töteten und einen Franzosen und einen Ägypter verwundeten.
[Anmerkung IMRA: Es hat keine Angriffe auf die Presse gegeben. Es gibt erhöhte militärische Aktivität und die Presse besteht darauf, militärisches Sperrgebiet zu betreten.]

Die Rechtfertigungen, die Israel in dem Versuch, diese Angriffe zu erklären, angeboten hat, sind armselig und nicht überzeugend. Das offizielle Schweigen und das Fehlen ernsthafter Untersuchungen der Vorfälle deuten darauf hin, dass die israelische Regierung etwas zu verbergen hat. Kameras haben den Hass eingefangen, den viele in den israelischen Besatzungstruppen gegen Journalisten hegen. Das lässt die Schlussfolgerung nicht gerade weit hergeholt erscheinen, dass israelische Soldaten ausländische Korrespondenten, die über die palästinensische Intifada berichten, gezielt beschießen.
[Anmerkung IMRA: Das ist sehr wohl weit hergeholt. Ausländische Korrespondenten können nicht von anderer Presse unterschieden werden. Wenn Journalisten gezielt beschossen würden, würde die Zahl der Getöteten und Verwundeten sehr viel größer sein.]

Die internationalen Medien haben die Verbrechen offen gelegt, die die israelischen Soldaten an hilflosen und unbewaffneten Palästinenser begangen haben. Das gefiel den Befürwortern der Besatzung nicht sonderlich. Viele in Israel haben daher die Überbringer der Botschaft verurteilt. Andere töten sie.
[Anmerkung IMRA: Der getötete Fotograf befand sich im Umfeld bewaffneter Hamas-Typen. Israelische medizinische Hilfe konnte ihn wegen der Intensität des Kreuzfeuers nicht erreichen.]

Israel ist seit Jahren mit Mord davon gekommen.
[Anmerkung: Es war der erste getötete Journalist. Das kann man nicht „jahrelangen Mord“ nennen.]

Die Jordan Times betrauert seinen (Ciriellos) Tod.
[Anmerkung: Das ist höhnisch. Mit diesem Toten lässt sich wieder Stimmung gegen Israel machen, gegen alle Fakten. Die Jordan Times bedauert ihn vielleicht ein wenig, ist aber andererseits für die Gelegenheit überaus dankbar, Israel ein weiteres Opfer anhängen zu können, für das eher die Palästinenser verantwortlich sind!]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07. Januar 2017)

Sonntag, 01.01.2017:

Mahmud Abbas hat ja behauptet er wolle mit Trump am Frieden arbeiten. Problem für die Gültigkeit dessen, was er (unwahrscheinlich) schaffen würde: Zwei Drittel der PalAraber wollen ihn endlich weg sehen.

Die Hamas verhöhnt die Israelis mit zwei gefakten Geburtstagsvideos für einen der von ihr verschleppten toten Soldaten.

Die Hamas beschwert sich, dass Israel die Leichen mehrerer Terroristen nicht an sie zurückgibt. Das sei Beweis dafür wie kriminell und barbarisch Besatzung die Besatzung ist – tönt ausgerechnet die Terrortruppe, die seit 2 Jahren die Leichen zweier Israelis nicht rausrücken will…

Montag, 02.01.2017:

Nach der UNSC-Resolution kurz vor Weihnachten haben die Pal-Araber die Anschläge mit Steinwürfen intensiviert. Allein heute gab es mindestens 9 davon.

Die Fatah feiert ihr 52-jähriges Bestehen: „Um ein echter Palästinenser zu sein, musst du ein Kämpfer sein, der sich opfert.“ Dazu wurden Terrorführer geehrt, die für Hunderte Terrortote verantwortlich sind. Als Vorbilder wurden einige weitere Terroristen gerühmt. (Elder of Ziyon hat Fotos von den Feiern.)

Die Hamas hat ihre jährliche „Märtyrerstatistik“ veröffentlicht. 2016 gab es 29 Märtyrer, wobei die Hamas selbst weit erfolgreicher war solche zu schaffen als Israel: 21 starben in einstürzenden Tunneln, 2 bei Trainingsunfällen, 2 bei „Arbeitsunfällen“, einer beim Entschärfen eine Bombe, einer erlag früher erlittenen Verletzungen, einer wurde von israelischen Truppen in Hebron getötet (nach der Ermordung von Rabbi Miki Mar), und einer soll in Tunesien vom Mossad getötet worden sein.

Am Berg Hebron stürzte eine Drohne ab. Es wurde festgestellt, dass sie der EU gehört, die damit in Zusammenarbeit mit den Pal-Arabern jüdische Orte ausspioniert (die in der Regel IDF-Basen haben).

Die ägyptischen Behörden geben an 12 Schmuggeltunnel in den Gazastreifen zerstört zu haben.

Dienstag, 03.01.2016:

Die Fatah/PA dreht die Gebetsmühle; jetzt war Sultan Abu al-Einein dran einer Zeitung zu verkünden, dass eine Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem zu Judenmord führen wird.

Letzten Monat wurde eine 17-jährige Terroristin überwältigt, bevor sie Schaden anrichten konnte. Sie zeigte während der Vernehmungen eigene Zeichnungen, die ihre Mordabsichten illustrieren.

Sonntag führte der Archäologe Gabriel Barkay eine Gruppe amerikanischer Studenten über den Tempelberg. Waqf-Wächter zerrten ihn zur Polizei und forderten, er solle des Tempelbergs verwiesen werden, weil er nicht „Haram al-Scharif“, sondern „Tempelberg“ sagte. Die Polizisten lehnten das ab, „rieten“ Barkay aber den Begriff „Tempelberg“ nicht mehr zu benutzen. Dieser sagte während der restlichen Führung nur noch „TM“ (für Temple Mount).
Barkay und viele Reiseführer berichten, dass sie immer wieder von Waqf-Wächtern angegriffen und belästigt werden, wenn sie auf dem Tempelberg historische Erklärungen geben.

Mittwoch, 04.01.2016:

Karikatur der PA in ihrer Tageszeitung: Der Weihnachtsmann wurde von Israel ermordet, weil er ein Terrorist sein soll.

WAFA „berichtet“ alle zwei Wochen über „antiarabische israelische Hetze und Rassismus“ – und es stellt sich heraus, dass alles, was die PalAraber schlecht aussehen lässt, „antiarabische Hetze und Rassismus“ ist.

Donnerstag, 05.01.2016:

10 chassidische Juden gingen zu Josuas Grab in Kifl Hares bei Ariel in Samaria. Sie worden von Arabern angegriffen und riefen die Polizei, die daraufhin die Juden festnahm. Nach Angaben der NGO Honenu, die für jüdische Rechte in Israel eintritt, befindet sich Kil Hares in Area B, die von Juden betreten werden darf. Die Polizei behauptet die Juden hätten die Gegend illegal betreten.

Gut, wundern sollte sich niemand: Die Stadt Ramallah hat eine Straße nach einem katholischen Erzbischof benannt, der zu den boshaftesten Antisemiten der katholischen Kirche gehörte (und am Sonntag in Rom im Alter von 94 Jahren verstarb). In den 1970-er Jahren hatte der Erzbischof in seinem Dienstfahrzeug automatische Waffen für PLO-Terroristen geschmuggelt.

Seit heute ist klar, dass ein Mord in Haifa am Mittwochmorgen ein Terroranschlag war. Der Terrorist wird immer noch gesucht. Inzwischen hat er sich nach Angaben von YNet selbst gestellt.

Freitag, 06.01.2017:
Mittwochabend (gegen 22.30 Uhr) sank ein arabisches Fischerboot aus dem Gazastreifen nach einer Kollision mit einem israelischen Patrouillenboot. Die IDF sagt, das sei den Umständen auf See geschuldet gewesen, die PalAraber behaupten die Marine habe das gezielt gemacht.
Gestern behaupteten PalAraber, IDF-Soldaten hätten auf das Auto eines stellvertretenden PA-Ministers geschossen. Die IDF bestreitet dies kategorisch.
– Am Nachmittag bewarfen Araber im Gush Etzion israelische Autofahrer mit Felsbrocken.

Mahmud Abbas verkündet, die Konferenz in Paris (ohne Israel) sei eine Gelegenheit eine Friedensvereinbarung zu erreichen (über einen „internationalen Mechanismus und einen Zeitplan). Er wolle Frieden durch Verhandlungen erreichen (wie, wenn er nicht mit Netanyahu redet???), lehne jeden anderen Weg ab (warum dann die Terrorhetze gegen die Juden?) und sei gegen jeglichen Terror, Extremismus und Gewalt überall in der Welt.

Die PA erhielt von Israel die Leichen zweier Terroristen, die vor vier Monaten Anschläge in Hebron verübten.

Hunderttausende gezählte Palästinenser, die es gar nicht gibt

Elder of Ziyon, 15. Dezember 2016

Makor Rishon brachte ein Story über Palästinenser, die von der palästinensischen Autonomiebehörde als Einwohner aufgelistet werden – es aber nicht wirklich sind.

Reporter gingen in Palästinenserdörfer und stellten fest, dass in vielen davon viele oder die meisten Einwohner – selbst die, die riesige Herrenhäuser besitzen – in die USA oder nach Lateinamerika umgezogen sind und bestenfalls einmal im Jahr auf Besuch kommen. Städte sind halb leer, einige Hauseigentümer stellen Verwalter für ihre Häuser eingestellt, die verhindern sollen, dass Hausbesetzer sie übernehmen.

Eine Menge Palästinenser heiraten ahnungslose amerikanische Frauen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Ein Ortsansässiger sagte: „Viele junge Palästinenser wollen heiraten, um ein Visum zu bekommen. Es kümmert sie nicht, ob die Frau hässlich, fett oder dumm ist – besonders wenn sie eine Green Card und die US-Staatsbürgerschaft bekommen. Nachdem sie in den USA ankommen verlassen sie diese Mädels und ziehen weiter.“

Hunderttausende Palästinenser, die im Ausland leben, haben nicht die Absicht jemals zurückzukehren, außer für einige symbolische Besuche, um ihren Kindern die Idee anzuerziehen, dass sie immer noch Palästinenser sind. Einige der geheuchelten Bürger gehören bereits der zweiten Generation derer an, die das Land verließen.

Niemand zähl die Palästinenser, die fortgezogen sind und nie wieder zurückkommen. Israel zählt noch nicht einmal die Araber unter seiner Kontrolle in Area C und diese Zahl ist von den Medien, die versuchen vorzugeben, dass Hunderttausende Palästinenser unter Israels Kontrolle leiden, übertrieben worden.

Die Reporter sahen sich die andere Seite an: wie viele Menschen die Palästinenser unter ihrer Kontrolle zu haben behaupten. Israel verlässt sich auf die Zahlen der PA. Und es gibt keine Möglichkeit zu erfahren, wie genau die sind.

Heute behauptet die PA, dass 2,9 Millionen Menschen in der Westbank leben, aber Israels Zivilverwaltung sagt, 1998 betrug die Zahl 1,8 Millionen, was die Zunahme unmöglich hoch macht.

Der Demograph Sergio DellaPergola schätzt, dass die PA die Zahl ihrer Einwohner in der Westbank um eine halbe Million übertreibt. Und er ist einer der konservativeren Demographen und streitet sich mit anderen, die geltend machen, dass die Palästinenser ihre Zahl deutlich stärker übertreiben.

Muslimische „Experten“ behaupten alle Funde des Tempelberg-Siebungsprojekts sind islamisch

Elder of Ziyon, 4. Dezember 2016

Die palästinensische Internetseite Safa hat einen Artikel, der das Tempelberg-Siebungsprojekt, bei dem Tonnen an Schutt, der von der Waqf Ende der 1990-er Jahre ausgegraben wurde, durchsiebt wird, um archäologische Artefakte zu finden.

Zu den Funden gehören bisher Münzen, Schmuck und Kacheln aus der Zeit des zweiten Tempels – und vom zweiten Tempel selbst.

Muslimische „Experten“ behaupten jetzt aber – ohne die Artefakte je angesehen zu haben – dass jedes einzelne gefundene Teil aus der Zeit der Omajjaden oder Osmanen stammt.

Denn natürlich ist jüdische Geschichte ein Mythos. Und der gesamte Zweck des Tempelberg-Siebungsprojekts besteht nach Angabe dieses „Experten“ darin eine gefälschte Geschichte eines jüdischen Tempels und jüdischer Präsenz in der Gegend zu erfinden.

Die psychologische Projektion ist eine klassische. Nicht nur sind es die Araber, die versuchen jüdischen Geschichte auszulöschen, zum Tempelberg-Siebungsprojekt gehören auch Experten, die islamische Artefakte identifizieren!

Vergoldete Glas-Mosaiksteine aus der frühen islamischen Periode, die während späteren Renovierungen aus den Außenwänden des Felsendoms entfernt wurden

Peretz Reuven, der aus Haifa stammt, ist unser Experte für islamische Keramik und Artefakte. Ursprünglich fand er Interesse an er islamischen Periode, als er an der Hebräischen Universität war. Er begann mit arabischer und islamischer Geschichte, fügte etwas Archäologie an und der Rest ist Geschichte. Er hat bie einigen der am weitesten publizierten Forschern studiert, darunter Myriam Rosen-Ayalon, Rachel Milstein und Hava Lazarus-Yafe. Heute arbeitet er bei vielen Ausgrabungen und Forschungsprojekten überall in Jerusalem und Israel.

Peretz arbeitete mit Dr. Eilat Mazar an einem Projekt, das die Mauern des Tempelbergs dokumentierte und zum großen Ophel-Medaillon forschte und veröffentlichte, als er unseren Direktor Zachi Dvira traf. Zachi lud ihn ein sich unserem Projekt anzuschließen und heute forscht Peretz an aller Keramik aus der frühen islamischen Periode, die vom Siebungsprojekt gefunden wird. Er plant außerdem seine Erfahrung in der Erforschung architektonischer Elemente aus der Zeit der Römer, Byzanz und islamischen Perioden, um die architektonischen Elemente zu untersuchen, die durch unsere Siebung gefunden werden.

Die Ansammlung zur frühen islamischen Periode aus dem Siebungsprojekts ist reich an Material. Wir haben eine Menge Tonbehälter, von denen viele verglast und aufwändig bearbeitet sind. Obwohl die meisten vor Orte hergestellt wurden, waren einige aus Persien, Ägypten oder Teilen von Europa importiert worden.

Die Juden geben, wie immer, sehr darauf Acht von ihnen gefundene muslimische Artefakte zu schützen. Muslime achten, wie immer, sehr darauf jegliche Spuren jüdischer Geschichte, die sie finden, zu vernichten.

Der Krieg gegen die Geschichte

Clifford D. May, Israel HaYom, 16. November 2016

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ Das war, wie Sie sich vielleicht erinnern, die Parole des totalitären Staats, den sich George Orwell in seinem klassischen Roman „1984“ ausdachte.

Heute operationalisieren verschiedene Gruppen Islamisten – die wir als diejenigen definieren können, die sich dem islamischen Herrenmenschentum verschrieben haben – dieses Konzept; sie versuchen die geschichtlichen Aufzeichnungen zur Unterstützung ihrer totalitären Ambitionen zu modifizieren.

Sechs Monate vor dem Anschlag vom 11. September 2011 befahl Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar die Zerstörung der antiken Buddhas von Bamiyan in Afghanistan. Warum? Weil diese monumentalen Statuen Erinnerungen an eine Zeit waren, als das Land nicht islamisch war.

2012 zerstörte Ansar Dine, eine JIhadistengruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, die uralten Schreine, Gräber und Moscheen in Timbuktu. Warum? Weil diese für eine Version des Islam standen, der in afrikanischer Kultur „mariniert“ ist – und daher als irrgläubig angesehen wurde.

Am berüchtigtsten hat der Islamische Staat das religiöse und historische Erbe Syriens und des Irak demontiert, Stätten wie einen Tempel in Palymar, der dem kanaanitischen Gott Baal gewidmet war, christliche Kirchen in Niniveh und von Muslimen, deren Interpretation der heiligen Schriften von der der Möchtegern-Kalifatsbauer abweicht, zerstört.

UNESCO, die UNO-Agentur, deren angeblicher Auftrag die Förderung der Weltkultur ist, hat eine weniger bewegliche, aber vielleicht nicht weniger effektive Herangehensweise an diesen Krieg gegen die Geschichte gewählt. Die Absicht besteht darin nachzuweisen, dass Jerusalems heiligste Stätten den Muslimen gehören und dass Juden und Christen keine gültigen religiösen und historischen Ansprüche an dieser antiken Stadt haben – niemals hatten, niemals haben werden.

Eine Resolution diesbezüglich wurde von sieben mehrheitlich muslimischen Staaten zugunstend er Palästinenserführer gestützt und letzten Monat von UNESCO-Mitgliedern verabschiedet. Nur die USA, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Litauen und Estland stimmten dagegen. Sechsundzwanzig Länder entschieden sich für Enthaltung – als würden sie die Wahrheit nicht kennen oder als sei die Wahrheit etwas ohne Konsequenzen.

Einige prominente Einzelpersonen haben ihre Stimme dagegen erhoben. Selbst Irina Bokova, die Generaldirektorin der UNESCO, sagte, die Abstimmung habe die Verantwortung der Organisation verletzt „die Trennungen zu überbrücken, die dem Charakter Jerusalems als Stadt vieler Religionen schaden“.

Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon sagte: „Das geteilte Erbe dreier monotheistischer Religionen der heiligen Stätten sollte nicht infrage gestellt werden.“

Mehr als drei Dutzend Mitglieder des US-Kongresses, Republikaner wie Demokraten, verurteilten die Resolution. „Weltgremien haben nicht das Recht Geschichte umzuschreiben“, sagte die Abgeordnete Alcee Hastins (Demokratin aus Florida). Steny Hoyer (Dem., Maryland) nannte die Resolution „einen gefährlichen Versuch die Geschichte auszulöshen“. Der Abgeordnete Red Lieu (Dem., Kalifornien) nannte sie „tollwütig antisemtisch und antichristlich“. Der Abgeordnete Peter Roskam (Rep., Illinois) erkannte sie als „drastische Verletzung des internationalen Religionsfriedens“.

Im letzten Monat kündigten PA-Vertreter zudem eine „Kampagne entschuldigt euch für Balfour“ an, ein eigener, aber zugehöriger Versuch der Manipulation der Geschichte. Um Ihre Erinnerung anzustoßen: Die Balfour-Erklärung war ein diesen Monat vor 99 Jahren geschriebener Brief des britischen Außenministers Lord Arthur Balfour, der das Recht des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung in einem Teil seines angestammten Heimatlandes anerkannte.

Sie wurde vom Völkerbund, der damaligen internationalen Gemeinschaft, übernommen. Die PA und ihre Verbündeten behaupten nun, die Balfour-Erklärung sei ein „Verbrechen“ gewesen – und fordern eine Entschuldigung.

In Wahrheit gab die Balfour-Erklärung progressiven Ansichten Ausdruck. Jahrhunderte lang wurde der Großteil des Nahen Ostens vom osmanischen Reich regiert. Doch der türkische Sultan Mehmed VI. machte den Fehler sich im Ersten Weltkrieg mit den Deutschen zu verbünden. Nicht lange nach dem Ende dieses Konflikts sollte sein einst mächtiges Reich von den siegreichen Briten und Franzosen aufgelöst werden.

Sie waren keine Heiligen, aber sie waren bereit Völkern Autonomie zu gewähren, die lange Untertanen der Osmanen waren. Die Balfour-Erklärung sprach auch von den „Bürger- und religiösen Rechten der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina“.

Drei Jahre später gab der Völkerbund Großbritannien ein Mandat zur Regierung von Palästina. Die östlichen drei Viertel dieses Territoriums wurden zu dem, was heute das Haschemiten-Königreich Jordanien ist. Andere neue arabischen Staaten auf ehemals unter dem osmanischen Joch befindlichen Gebiete sind der Libanon, Syrien, der Irak und Saudi-Arabien.

1947 schlug die UNO die Gründung zweier Staaten im westlichen Palästina vor – eines arabischen und eines jüdischen. Die Anführer der palästinensischen Juden akzeptierten diese Zweistaatenlösung. Die Führer der palästinensischen Araber (sie hatten den Namen „Palästinenser“ noch nicht als den ihren und nur ihren übernommen) lehnte sie. Im Jahr darauf griffen Jordanien, Ägypten, Syrien, der Libanon und der Irak den frisch gebackenen jüdischen Staat an.

Der Konflikt endete nicht mit einer Friedensvereinbarung und Grenzen, sondern nur mit einem Waffenstillstand und Waffenstillstandslinien – Linien, die von 1949 bis 1967 hielten, als Israel einen weiteren Verteidigungskrieg gegen seine Nachbarn führte, einen, der damit endete, dass Israel den Ägypten den Gazastreifen und Jordanien die Westbank einschließlich Jerusalems abnahm.

Das sollte nicht vergessen werden. Während der Jahre der jordanischen Besatzung waren Juden aus Jerusalems Altstadt verbannt und sie durften nicht an der Westmauer beten. Zahlreiche jüdische religiöse Stätten in Jerusalem wurden geschändet oder zerstört.

Und jetzt begrüßt ein UNO-Gremium eine verfälschte Version der Vergangenheit dieser Stadt, während die palästinensische Autonomiebehörde die Balfour-Erklärung – eine Erklärung zur Unterstützung eines vielfältigen Nahen Ostens – als Straftat darstellt.

Das endet hier nicht. Die Palästinenser sollen heute darüber nachdenken die UNESCO aufzufordern, sie solle verlangen, dass die Israelis ihnen die Schriftrollen vom Toten Meer übergeben, fast 1.000 religiöse Texte, zumeist in Hebräisch und Aramäisch, die auf die Zeit des Zweiten Tempels zurückgehen.

Man ist versucht zu sagen: „Man kann das nicht erfinden.“ Aber natürlich kann man das. Orwell tat es. Die Frage ist, ob wir seitdem etwas gelernt haben.