„Menschenrechtsexperte“ der von der EU finanzierten Al-Haq unterstützt und lobt Judenmord

Elder of Ziyon, 30. Januar 2023

Ende 2021, als Israel Al-Haq und mehrere andere palästinensische NOGs für illegal erklärte, kam die Reaktion von „Menschenrechts“-Gruppen sofort und heftig. Amnesty und Human Rights Watch bezeichneten den Schritt als „unverschämten Angriff auf Menschenrechte“ und verwiesen auf ihre Mitglieder las „Verteidiger von Menschenrechten“. Die New York Times nannte sie „Menschenrechtsgruppen“ , genauso AP. Die UNO gab ein Statement von 17 „Experten“ aus, die das „einen Frontalangriff auf die palästinensische Menschenrechtsbewegung und auf Menschenrechte überall“ bezeichneten.

Wie üblich hat Israel recht und die „Experten“ liegen falsch.

Darf ich Ihnen Isam Abdeen vorstellen, einen „Verteidiger der Menschenrechte“? Obwohl unklar ist, ob er noch dort arbeitet, war er der Leiter der Lokalen und Regionalen Interessenvertretung von Al-Haq, als Israel diese als Terrororganisation einstufte und seine Papier befinden sich immer noch auf deren Seite. Stand letzten Sommer wurde er als Rechtsberater für die Al-Haq-Stiftung beschrieben.

Abdeen, der als einer der prominenteren palästinensischen Menschenrechtsaktivisten betrachtet wird, verteidigte den Mord an sieben Juden vor einer Synagoge in Neve Yaakov am Freitagabend.

Seine unmittelbare Reaktion auf seiner Facebook-Seite bestand in der Aussage: „Die Schüsse des Sohns der Hauptstadt im besetzten Jerusalem sind laut Völkerrecht legitim und bedürfen keiner Rechtfertigung.“

Abdeen ging darauf in einem ganzen Artikel näher ein; darin schrieb er: „Was im besetzten Jerusalem geschah, dass ein heiliger junger Mann der  Hauptstadt, alleine, einen Akt des Widerstands auf palästinensischem Land seiner Eltern und Vorfahren (dem besetzten Jerusalem) beging, ist eine legitime Tat laut humanitärem Völkerrecht, Menschenrechts-Recht und Dutzenden von UNO-Resolutionen, die alle in den Topf der ursprünglichen Rechte der Völker bei der Bestimmung ihres Schicksals einfließen; und er ist ein legales Argument gegenüber der Welt.“

Zivilisten zu ermorden ist laut Völkerrecht unter allen Umständen illegal. Die gesamte Vierte Genfer Konvention soll Zivilisten in Kriegszeiten schützen. 2004 wies UNO-Generalsekretär Kofi Annan das Argument der Terroristen und ihrer Anhänger ab: „Es gibt an der Tatsache von Besatzung nichts, das Zivilisten ins Visier zu nehmen und zu töten rechtfertigt.“

Dieser „Verteidiger der Menschenrechte“ von Al-Haq unterstützt direkt den Mord an Juden, befürwortet ihn und lobt das.

Und dieser Befürworter von Judenmord bildet auch noch andere Menschenrechts-Profis aus!

Es kann keine groteskere Perversion der Menschenrechte geben als einen „Menschenrechts-Anwalt“, der andere lehrt, dass Menschen zu ermorden nicht nur erlaubt, sondern auch noch lobenswert ist.

Und das ist das, was Amnesty International und Human Rights Watch und die UNO unterstützen.

Al-Haq wird von der Europäischen Union, Norwegen, Irland, Italien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Deutschland und Spanien finanziell unterstützt. Sie hat meines Wissens nie einen Terroranschlag auf Juden verurteilt. Sie hat Verbindungen zur Terrororganisation PFLP, die Kindersoldaten rekrutiert und sie einer Gehirnwäsche unterzieht – ein weiterer Verstoß gegen die Menschenrechte, die die Gruppe nie verurteilt hat.

Und jetzt preist eines ihrer prominentesten Mitglieder direkt den Mord an unschuldigen Zivilisten.

Die einzige Art, wie das als Menschenrechtsorganisation verstanden werden kann, ist Jude als untermenschlich anzusehen.

Diese Scheinheiligkeit zu entlarven ist das Wichtigste, was zur Bekämpfung von Terror unternommen werden kann. In diesem Sinne haben die Medien bezüglich ihrer grundlegendsten Verantwortung versagt.

Terroristen, Bomben, Feuergefechte und Drohnen: Die heißen Fakten, die die Medien zur Verhaftungsaktion in Jenin ignorieren

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 26. Januar 2023

Das israelische Militär begab sich Mittwochabend in die Terrorhochburg Jenin, um eine Verhaftungsaktion durchzuführen, die darauf abzielte Militante des Islamischen Jihad festzunehmen, die einen unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag geplant hatten.

In einer Erklärung sagte die ID, sie sei in das Flüchtlingslager der Stadt in der Westbank eingedrungen und haben Sprengstoff verwendet, um die Militanten aufzustöbern, die sich in einer Wohnung versteckten, die von einer der Terrorzellen der Gruppe genutzt wurde.

Israelische Soldaten gerieten unter schweres Feuer; der lokale Zweig des Islamischen Jihad bestätigte, dass seine Mitglieder in der Gegend Waffen abfeuerten und Bomben zündeten.

Die Palästinenser sollen Berichten zufolge eine IDF-Drohne abgeschossen haben.

Laut lokalen Berichten wurden zwischen 9 und 13 Palästinenser während der Auseinandersetzungen getötet, darunter mindestens fünf Terroristen.

Die Version der Ereignisse, wie sie von der Agentur Agence France Presse (AFP) – eine der größten Nachrichtenagenturen der Welt – hatte hingegen absolut keine Ähnlichkeit mit den feststehenden Tatsachen.

Der im Guardian abgedruckte Text mit der Schlagzeile „Palästinenser sagen, neun bei israelischem Überfall auf Flüchtlingslager in Jenin getötet“, beginnt so:

Bei einem Überfall auf das Flüchtlingslager Jenin in der besetzten Westbank wurden neun Palästinenser getötet, darunter eine alte Frau, haben offizielle Vertreter der Palästinenser gesagt. Sie beschuldigten die Streitkräfte auch des Einsatzes von Tränengas auf der Kinderstation eines Krankenhauses.

Das Gesundheitsministerium sagte, zusätzlich zu den neun Toten seien zahlreiche Personen verletzt worden.

In einer separaten Äußerung sagte der palästinensische Gesundheitsministerin Mai al-Kaila: „Besatzungskräfte stürmten das Regierungskrankenhaus in Jenin und feuerten vorsätzlich Tränengasbehälter in die Kinderstation.“

Sie beschrieb die Lage in dem Flüchtlingslager als „kritisch“ und sagte, israelische Streitkräfte verhinderten, dass Krankenwagen zu den Verletzten durchkamen.

Bilder des palästinensischen Terroristen Izz Edin Salahat, der bei einer israelischen Terrorbekämpfungs-Aktion starb, als die IDF einen Trupp des Islamischen Jihad festnahm.
Die Terroristen planten zahlreiche große Terroranschläge.
Werden die Medien diese Details berichten?

Erstens gibt es absolut keine Beweise, die nahelegen, dass israelische Soldaten eine Kinderstation im Krankenhaus mit Tränengas beschossen, auch nicht, dass die IDF verhinderte, dass Krankenwagen Einzelne erreichten, die während des Schusswechsels verletzt wurden.

Zweitens wird an keiner Stelle in dem gesamten Artikel der Grund für die Anwesenheit der IDF in Jenin erwähnt. Tatsächlich taucht der Name des Islamischen Jihad nicht ein einziges Mal auf, genauso wenig die Tatsache, dass es einen kurz bevorstehenden Terroranschlag gab, der die Aktion überhaupt erst auslöste.

Drittens und noch ungeheuerlicher, werden die Umstände, unter denen es die Toten gab, in dem Artikel nicht ansatzweise angeführt. Diese lauten: Die IDF reagierte auf schweren Beschuss von Militanten, die zudem Sprengstoff zündeten, der für einige der Toten verantwortlich gewesen sein dürfte.

Stattdessen fühlte AFP sich für berechtigt den Sprecher von PA-Präsident Mahmud Abbas zu zitieren, der die haarsträubende Behauptung aufstellte, die Verhaftungsaktion sei Teil eines Musters, wie Israel „vor den Augen der gesamten Welt Massaker“ begehe.

Der Zugriff in Jenin erfolgte einzig aus dem Grund eine Terror-Gräueltat zu verhindern – warum fällt es AFP derart schwer das und andere relevante Fakten zu berichten?

Offizielle, antisemitische jordanische Geschichte Jerusalems lässt die Tempel, die Könige David und Salomo aus

Elder of Ziyon, 9. Januar 2023

Die Internetseite des jordanischen Königlichen Komitees für Jerusalem-Angelegenheiten beinhaltet eine kurze Geschichte der Stadt auf Englisch, die ursprünglich 2005 veröffentlicht wurde.

Sie kehrt jegliche historische jüdische Verbindung zur Stadt unter den Teppich, indem sie Juden als einen von vielen Invasoren darstellt:

3000 v.Chr.:
Die arabischen Kanaaniter gründet die Stadt im 3. Jahrtausend v.Chr., erklären Archäologen.

1879 v.Chr.:
auf den ägyptischen Tafeln, die die Fluchtexte genannt werden, wurde der Name Ur Salim (die Stadt des Friedens) als Name der Stadt erwähnt. Der Name tauchte wieder im Jahr 1300 v.Chr. auf den Tal Al-Amarnah-Tafeln auf. Damals war die Stadt von den arabischen Jebusitern bewohnt.

1300 v.Chr. – 636 n.Chr.:
Das war die Zeit der römischen Herrschaft, die rund 700 Jahre andauerte. Die wichtigsten Ereignisse in dieser Zeit waren:

  • Das Erscheinen von Jesus Christus (dem Messias) um das erste Jahr v.Chr.
  • Im Jahr 70 wurde die Stadt vom römischen Kaiser Titus zerstört.

Die Kanaaniter waren keine Araber.

Jüdische Königreiche, König David oder Salomo, die Tempel, noch nicht einmal die Bibel werden nicht erwähnt. Selbst der Koran sagt weit mehr über die Juden im Land als es diese Kommission tut.

Nun, es gibt eine indirekte Erwähnung der Tempel, wenn die unterschiedlichen Namen der Stadt erörtert werden:

Bayt Al-Maqdis (Al-Quds; die Heilige): Der der Stadt von den muslimischen Arabern gegebene Name.

Dieser Name ist natürlich eine Verfälschung des Hebräischen „Beit Ha-Mikdasch“ – der heilige Tempel.

Praktisch jede Erwähnung von Juden in dieser Geschichte ist eine Lüge. Ein paar Beispiele:

1882: Der Beginn der Wellen jüdischer Massenimmigration aus Russland nach Jerusalem und Palästina.

Nur aus Russland? Jede Menge Juden kamen aus vielen anderen Ländern im 19. Jahrhundert, darunter aus arabischen Ländern wie dem Jemen.

Juni 1967: Beschlagnahme von 116 Dunam innerhalb der Altstadt und der Abriss der dortigen Gebäude zum Zweck des Baus neuer als Wohnraum für die Juden.

Das ist die Wiederherstellung des Jüdischen Viertels, das von diesen Jordaniern 1948 zerstört wurden.

21. August 1969: Der Jude Michael Denis Rohan legte Feuer an der gesegneten Aqsa-Moschee.

Rohan war Christ.

Jerusalem: die Einwohner

  • 1918 betrug die Zahl der Palästinenser im alten und neuen Jerusalem betrug ca. 30.000.
  • 1918 betrug die Zahl der Juden im alten und neuen Jerusalem ca. 10.000.

Ich kann keine Aufzeichnungen einer Volkszählung in Jerusalem für 1918 finden, aber das ist alles eindeutig gelogen. 1922 gab es 34.000 Juden in Jerusalem; sie waren mehr als die Christen (15.000) und Muslime (13.000) zusammen.

Das offizielle jordanische Dokument sagt auch:

  • Im Jahr 2000 betrug die Zahl der Juden im westlichen Teil des Besetzten Jerusalem ca. 275.000 koloniale Juden.

Hier und an anderen Stellen werden alle Juden in Israel als Kolonialisten bezeichnet – nicht nur als „Siedler“.

Schließlich wird fälschlich behauptet, dass die Zahl der Christen in Jerusalem von mehr als 18.000 im Jahr 1967 auf 5.000 im Jahr 1998 zurückging. In Wahrheit fiel die Zahl unter jordanischer Herrschaft von 29.000 auf 12.000 im Jahr 1967 und ist bis heute leicht auf 16.000 gestiegen.

Das jordanischer, staatlich betriebener Antisemitismus.

Die anhaltende Lüge von der „Gaza-Blockade“

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 24. Januar 203

2022 halten Vertreter und Berichte der UNO, viele Länder und ihre Repräsentanten sowie die palästinensische Autonomiebehörde die Lüge aufrecht, mit der behauptet wird Israel setze gegen den „belagerten“ Gazastreifen eine „Blockade ein.

Während diese Lüge üblich und sogar oft ausgeschmückt wurde, indem behauptet wird, der „Gazastreifen ist das größte Gefängnis der Welt“, verraten vom UNO-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten veröffentlichte Statistiken zu den sogenannten „besetzten Palästinensergebieten“ (OCHA) die Wahrheit.

2022 gab es laut den OCHA-Statistiken 424.417 Ausreise-Visa aus dem Gazastreifen nach Israel über den Erez-Übergang. 14.909 Ausreisen waren für Patienten aus dem Gazastreifen, die für medizinische Behandlung nach Israel eireisten; sie wurden von 10.930 Personen begleitet. Außerdem gab es 573 Einreisen nach Israel, um inhaftierte Terroristen zu besuchen.

Internetseite des UNO-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Zugriff vom 18.01.2023

Neben der Einreise von Gazanern nach Israel berichtete das OCHA für das Jahr 2022 auch, dass 74.096 LKW-Ladungen mit Gütern über den Übergang Kerem Schalom aus Israel in den Gazastreifen geliefert wurden. Laut den Statistiken transportierten nur 5% der LKW-Ladungen humanitäre Produkte.

Internetseite des UNO-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Zugriff vom 18.01.2023

Zusätzlich zu den 74.096 LKW-Ladungen mit Waren lieferten tausende LKW aus Israel Treibstoff in den Gazastreifen:

Internetseite des UNO-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Zugriff vom 18.01.2023

Während vom israelischen Verteidigungsministerium veröffentlichte Statistiken zeigten, dass Israel von 2017 bis 2021 – unglaublicherweise – die Lieferung von 11.499 neuen Fahrzeugen in den Gazastreifen gestattete, ist die Zahl der neuen Autos, die 2022 aus Israel in den Gazastreifen geliefert wurden noch nicht veröffentlicht worden.

Die OCHA-Internetseite zeigte weiter, dass es 2022 zusätzlich zu den 424.417 Ausreisevisa aus dem Gazastreifen nach Israel weitere 245.145 Ausreisen aus dem Gazastreifen über den Übergang Rafah nach Ägypten gab.

Internetseite des UNO-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Zugriff vom 18.01.2023

Zusätzlich zur Bewegung von Menschen gingen auch 32.353 LKW-Ladungen mit Gütern aus Ägypten über den Übergang Rafah in den Gazastreifen. Alle Waren, die aus Ägypten kommend in den Gazastreifen kamen, waren für kommerziellen Gebrauch bestimmt. Aus Ägypten kamen keine humanitären Güter in den Gazastreifen.

Internetseite des UNO-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Zugriff vom 18.01.2023

Auch Treibstoff wurde aus Ägypten über den Übergang Salah Ad-Din in den Gazastreifen gebracht.

Internetseite des UNO-Büros zur Koordination humanitärer Angelegenheiten, Zugriff vom 18.01.2023

Während der Gazastreifen von der international als Terrororganisation eingestuften Hamas beherrscht wird, die weiterhin die Leichen von zwei israelischen Soldaten – Leutnant Hadar Goldin und Feldweben Oron Schaul – sowie zwei geistig behinderte israelische Bürger – Avera Mengistu und Hischam A-Sayed – festhält, was ein schwerer Verstoß gegen das humanitäre Recht darstellt, zeigen die OCHA-Statistiken, dass 100% der humanitären Güter und 100% des Treibstoffs für industrielle Zwecke von Israel in den Gazastreifen gebracht werden.

Der von der illegalen, 1948 bis 1967 dauernden ägyptischen Besatzung befreite Gazastreifen wurde von Israel verwaltet, bis dieses 2005 aus dem Gazastreifen abzog, jüdische Siedlungen und mehr als 8.000 Juden entwurzelte, die den Gazastreifen zu ihrer Heimat gemacht hatten. Seit diesem Abzug hat Israel keine Verpflichtungen im Gazastreifen. Im Gegenteil, seit dem Abzug von 2005 schossen Terroristen aus dem Gazastreifen zehntausende Flugkörper und andere Brandsätze auf Israel, mit denen sie willkürlich auf Israels Zivilbevölkerung zielten. Allein im Monat August 2022 schossen Terroristen1.233 Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel.

Da die eigenen Statistiken der UNO die falsche Behauptung, der Gazastreifen stehe unter „Blockade“ oder „Belagerung“ eindeutig widerlegen und da diese Statistiken weithin verfügbar sind, lautet die Frage, die sich stellt, warum diese Lüge trotzdem weiter bestehen bleibt.

Singende, tanzende und atmende Juden sind „provokativ“ – aber Araber, die Juden angreifen, nicht

Elder of Ziyon, 20. Januar 2023

Wenn du Jude bist, dann ist es echt leicht große Medienberichterstattung in der arabischen Welt zu bekommen.

Tanze einfach.

Eine Gruppe von rund zehn Juden tanzte gestern [Donnerstag] am Damaskus-Tor [in Jerusalem]. Diese riesige Nachricht wurde von der Nachrichtenseite UAE71 veröffentlicht [im Originaltext mit Video]:

Am Donnerstagabend stürmte eine Reihe israelischer Siedler den Bereich des „Damaskus-Tors“ im Zentrum des besetzten Jerusalem, hissten die israelische Flagge und führten provokative Tänze aus.

Der Zeuge deutete an, dass „die israelische Polizei vor Ort war, um die Siedler zu beschützen“.

Die Hamas-Bewegung wiederum betrachtete die Erstürmung des Platzes am Damaskus-Tor in Jerusalem durch die Siedler als „einen gefährlichen Schritt und Spiel mit Feuer“.

„Die Besatzung eskaliert die Angriffe auf islamische heilige Stätten in Jerusalem und wir sehen uns einem nie da gewesenen Angriff durch die Besatzung auf die Al-Aqsa-Moschee gegenüber“, sagte Hazem Qassem, Sprecher der Bewegung, in einer Erklärung an die Medien.

Die Besatzungsobrigkeit intensiviert ihre Bemühungen Jerusalem zu verjuden und seine arabische und islamische Identität auszulöschen.

Derweil warf eine Araberin gestern Abend eine Tüte voller Müll auf eine Gruppe Juden in Jerusalem. Hier ist ein Video (von Yedidya Epstien*, der im Foto am Anfang zu sehen ist):

Angriffe scheinen etwas weniger nachrichtenwürdig und provokativ zu sein als Tanzen, aber die israelische Polizei vor Ort scheint sie nicht verhaftet zu haben – ganz zu schweigen davon, dass über den Vorfall von Nachrichten berichtet wurde.

——–

* Ja, so wird sein Name tatsächlich geschrieben

Ein neues, dummes Argument: Die Oslo-Vereinbarungen sind im Nachhinein illegal

Elder of Ziyon, 9. Januar 2023

Ralph Wilde, ein Dozent an der Jura-Fakultät des University College London, schreibt in OpinionJuris, dass Israels Anwesenheit irgendwo jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 illegal ist – nicht die Siedlungen, sondern der „Besatzung“ eines jeden Quadratzentimeters.

Es handelt sich um einen klassischen Fall, n dem die Meinung den Beweisen vorausgeht und die Beweise dann an das Argument angepasst werden.

Es gibt da einen Haufen Müll, aber hier ist ein Argument, das ich nie zuvor gesehen habe und das ungemein dumm ist.

Weder die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats noch die sogenannten Oslo-Vereinbarungen bieten einen alternative juristische Grundlage für die Existenz/Fortführung der Besatzung. Tatsächlich verletzen die Oslo-Vereinbarungen selbst das Völkerrecht, weil ihnen „zuzustimmen“ von der PLO über illegalen Einsatz von Gewalt erpresst wurde und, damit zusammenhängend, mit den Normen des internationalen Rechts kollidierte, die einen besonderen, nicht veräußerlichen/jus cogens-Status haben (das Verbot des Einsatzes von Gewalt, die keine Selbstverteidigung ist und des Rechts auf Selbstbestimmung).

Laut Wilde waren die Oslo-Vereinbarungen illegal, weil die PLO von Israel gezwungen wurde sie zu unterzeichnen.

Meines Wissens hat bisher nie jemals diese Behauptung aufgestellt. Nicht während des Oslo-Prozesses von 1993 bis 2000, nicht während der zweiten Intifada, nicht danach.

Die PLO selbst erhob diese Behauptung gewiss nie; bis heute wirft Mahmud Abbas Israel die Verletzung der Oslo-Vereinbarungen vor, aber er hat nie auch nur einmal gesagt, sie würden nicht gelten, weil die PLO erpresst wurde.

Was kommt als nächstes? Werden wir im Nachhinein den Versailler Vertrag für ungültig erklären, weil Deutschland den Ersten Weltkrieg verlor und daher Erpressung ausgesetzt war, wenn es ihn nicht unterschrieb?

Wildes Logik ist bemerkenswert. Aber er versucht sie wirklich vernünftig erscheinen zu lassen. In seinem umfangreicheren Artikel zum Thema schreibt er:

Da ein Großteil des Völkerrechts auf der Grundlage einer Fiktion von souveräner Gleichheit agiert, trotz de facto bestehender Ungleichheit, sind Verträge zwischen ungleichen Partnern aus diesem Grund nicht notwendigerweise ungültig. Aber eine rote Linie besteht, wo die mächtige Seite, wie hier, die andere Seite in einer besonderen Weise unterjocht – auf eine Weise, die die Handlungsfreiheit dieser anderen Seite derart beeinträchtigt, wenn es um ihre Zustimmung zu der Vereinbarung geht, dass die Vereinbarung als durch eine besondere Form der Unterdrückung herbeigeführt verstanden werden kann. Auf die Oslo-Vereinbarung  trifft dieser Test zu und sie sind auf dieser Grundlage rechtsunwirksam. Tatsächlich stellt ihre Beschaffung im Kontext der Besatzung eine offenkundige und unerhörte Form der Erpressung dar, die von der gleichwertigen Regel des Gewohnheits-Völkerrechts für die Vorschrift in der Wiener Konvention für Vertragsrecht vorgeschrieben wird, wenn es um ihre Nichtigkeit geht.

Das bedeutet, dass jeder Fall von Besatzung niemals durch Verhandlungen beendet werden kann, weil die besetzte Seite per Definition zu dieser Vereinbarung erpresst wurde.

Wildes bizarres Argument wirft eine weitere Frage auf. Wer bestimmt laut seiner Fantasie-Version des Völkerrechts, dass eine Seite erpresst wird? Normale Menschen würden sagen, das wären die erpressten Seiten selbst. Aber wenn die PLO nicht behauptet, dass sie zur Unterzeichnung erpresst wurde, und tatsächlich ständig argumentiert, dass Oslo gültig ist und Israel dagegen verstößt, wie kann dann irgendjemand diese Behauptung zur Tatsache erheben?

Offenbar glaubt Wilde, dass seine eigene Meinung zu dem, was Erpressung darstellt, das übertrift, was die Seite meint, von der er sagt, sie werde erpresst! Das ist nicht mehr Vortäuschung der Interpretation von Völkerrecht – das ist ein Versuch Völkerrecht auf Grundlage dessen zu schaffen, was ein einzelner, nicht beteiligter, israelfeindlicher Akademiker meint.

Darüber hinaus haben wir ein weiteres Problem. Wenn Oslo unter Zwang unterzeichnet wurde, warum unterschrieb die PLO dann die vorgeschlagenen Friedensvereinbarungen von Camp David und Taba nicht, als sie nicht nur von Israel, sondern von der damals einzigen Supermacht Welt unter Druck gesetzt wurden, den USA? Wie konnte Arafat diesem Druck widerstehen, aber den viel milderen Nötigung von 1993 nicht? Was hat sich – im Rahmen des Völkerrechts – verändert, dass er 1993 keinen freien Willen hatte, 2000 aber sehr wohl?

Wilde erweist sich bei all seiner Belesenheit und Expertise mit diesem Argument als Betrüger. Er verdreht eindeutig das Völkerrecht so, dass es in seine vorab bestimmte Schlussfolgerung passt.

Und das sollte ihn dafür disqualifizieren wen auch immer zu unterrichten.

Wann überschreiten Vorwürfe zu „kultureller Aneignung“ die Grenze zum Antisemitismus?

Elder of Ziyon, 8. Januar 2023

Die falschen Vorwürfe palästinensischer Araber, israelische Juden würden sich ihre Küche „kulturell aneignen“, sind so alltäglich geworden, dass sie fast schon Klischee sind.

Aber zumindest einige dieser Anschuldigungen überqueren die Grenze vom Absurden in den Antisemitismus.

Hier ist ein Artikel des vergangenen Wochenendes aus L’Orient Today von Emmanuel Haddad:

Nach Hummus, Falafel und von vielen anderen Vorzeige-Gerichten der palästinensischen und levantinischen Küche ist Knefeh Nabulsi das jüngste Opfer der Aneignung durch Israel.

Dieses köstliche Gericht, das aus Nablus stammt und nach der Hauptzutat – Nabulsi-Käse – benannt ist, ist in ein mehr als dubioses Rezept eingearbeitet worden, das Pizza Hut Israel entwickelte.

Für den palästinensischen Koch Fadi Kattan ist das ein dreifacher Affront: „Erstens gegen den Knefeh, dann gegen Pizza… und dann gegen den Geschmack!“

Der Geschmack ist für Sama Serry, Historikerin der Nahost-Küche, so abschreckend, wie er bitter ist. Die israelische Pizza-Knefeh passt perfekt in die Definition der Aneignung, lässt sie auf Sufra Kitchen wissen, der von ihr geschaffenen Online-Plattform zur Entkolonisierung regionaler Küche:

„Aneignung ist die unangemessene Übernahme des Essens einer Gruppe ohne ihr dafür Anerkennung zu geben, besonders für kommerziellen Gewinn. Beispiel: Israelische Restaurants profitieren von Falafel, Knefeh oder Hummus, ohne ihre Ursprungskultur zu erwähnen.“

Das Wort „unangemessen“ in dieser Definition trägt hier ziemlich auf. In den USA gibt es jede Menge Restaurants, die Pizza oder Tacos anbieten; ist es kulturelle Aneignung sie zu erwähnen, ohne „italienisch“ oder „mexikanisch“ voranzustellen? Offenbar nur in Israel und nur für Juden wird das Kochen von Essen aus umgebenden Ländern als Verbrechen betrachtet, wenn seine Herkunft nicht erwähnt wird – und im Fall von Essen aus arabischen Ländern ist die Herkunft oft unklar und fast nie „palästinensisch“.

Die israelische Pizza Hut-Kette hat nie behauptet, dass „Knafeh-Pizza“ ein israelisches Gericht ist. Im Gegenteil, als sie das Gericht letzten Monat einführten, hieß es in ihrer Pressemitteilung: „Pizza Hut erkennt das unverwirklichte Potenzial dieses unwiderstehlichen, nahöstlichen Gerichts und beschloss seine eigene Version herzustellen.“

Uns Pizza Hut nennt es nicht „Knafeh“, sondern „Knafeh-Pizza“. Es handelt sich um eine (vielleicht bizarre) Kombination der beiden, aber niemand behauptet, es handle sich im authentischen Knafeh – übrigens auch nicht, es sei authentische Pizza.

Der Artikel fährt fort:

Salma Serry sagt, sie hört oft Leugnung dieser kulinarischen Aneignung, die als natürliche Verbreitung von Gerichten in unterschiedlichen Gemeinschaften verteidigt wird.

„Natürlich soll Essen geteilt werden. Aber wenn es aktive Gewalt gibt, die einer Gruppe die kulturelle Identität wegnimmt und ihr Erbe, ihr Land und das von ihr produzierte Essen leugnet, während seine Geschichte manipuliert wird, dann wird es problematisch“, sagte sie. „In diesem besonderen Fall Palästinas geht es nicht ums Teilen; es geht darum zu nehmen und nichts zurückzugeben.“

Das ist schlicht nicht wahr. Israelische Köche und Kochbuchautoren beschreiben freudig, woher die israelische Küche kommt. Niemand „stiehlt“ irgendetwas. Lesen Sie Janna Gurs „A Short Introduction to Israeli Food“ [Eine kurze Einführung in israelisches Essen], das Vorwort zu ihrem Kochbuch Shuk, wo sie die Einflüsse des Lebensmittel-Szene knapp beschreibt, die aus dutzenden ethnischen Kulturen in den israelischen Schmelztiegel kommt, aber auch von den benachbarten Palästinensern. Ja, manchmal werden Laien träge sagen, dass einige arabische Gerichte israelisch sind, aber sie wollen damit sagen, dass sie in Israel beliebt sind: Niemand sagt, dass sie von dort stammen, außer wenn sie das tatsächlich tun, wie im Fall von Falafel in Pita. Genauso gab es große Angst, als Ha’aretz einmal schrieb Schwarma sie „israelisches Street Food“ – ja, das ist es, genauso wie Pizza amerikanisches Street Food ist.

Hier ist eine Werbung eines Restaurants in Tel Aviv von 1949, das „orientalisches Essen“ verkaufte:

Kein Israeli hat jemals behauptet Hummus sei einheimisch israelisch.

Die wahre Ironie besteht darin, dass die Palästinenser selbst diejenigen sind, die sich Nahost-Essen kulturell angeeignet haben. Sie haben tatsächlich behauptet die beliebtesten levantinischen Gerichte wie Hummus und Falafel erfunden zu haben; und hier behaupten sie, sie hätten Knafeh geschaffen. Sie mögen Knafeh Nabulsi erfunden haben, das in Nablus hergestellten Käse verwendet, aber Knafeh selbst hat eine viel unklarere Herkunft.

Warum beschuldigt niemand die Palästinenser der kulturellen Aneignung, weil sie Gerichte für sich beanspruchen, die woanders erfunden wurden?

Weil sie keine Juden sind.

Es gibt zwei Gründe dafür, dass Artikel wie dieser von einfachen Lügen in Antisemitismus abgleiten.

Einer ist, dass sie zwar sagen, die Küche ihrer Nation eine Mischung aus vielen Orten ist, nur israelische Juden werden des „Diebstahls“ beschuldigt – obwohl israelische Feinschmecker offen zugeben und bereitwillig erklären, woher all ihre Gerichte kommen.

Der andere ist, dass diese Artikel sogar die Existenz von Mizrahi-Juden in der israelischen Lebensmittel-Szene bestreiten, obwohl sie die Hauptquelle sind.

Zum Artikel in L’Orient gehört diese Unwahrheit:

Für den Koch Kattan ist der Fall Hummus sinnbildhaft für das breitere Problem:

„Es war das erste Gericht, dass die Israelis sich schon 1948 aneigneten. Ursprünglich war das zionistische Projekt von Kolonialismus europäischer Art geprägt, der das Arabische Palästinas und seines Landes verweigerte leugnete. Aber als sie begannen in den Häusern der Palästinenser zu essen, die die Nakba überlebten – während 580 palästinensisch Dörfer dem Erdboden gleichgemacht wurden – sagten sie sich: ‚Dieses Kichererbsen-Püree ist nicht schlecht!‘“

Juden im Nahen Osten haben seit Jahrhunderten Hummus gegessen. Hier haben wir einen palästinensischen Koch, der hunderte Jahre jüdischer Geschichte ausradiert und behauptet, Juden hätten kein Recht in der Region zu sein.

Hier ist ein Artikel der Palestine Post über die Beliebtheit von Falafel bei palästinensischen Juden im Jahr 1940 – und interessanterweise beschreibt er die damals schon vorhandenen Einzigartigkeit der israelischen Version von Falafel in Pita. Der Autor interviewt einen Juden, der im Jemen geboren wurde, nach Ägypten zog und seine Falafel-Fertigkeiten in die Ben Yehuda-Straße in Jerusalem brachte.

Diese Artikel spielen ausnahmslos die Rolle von Mizrahi-Juden herunter, die den Großteil dessen mitbrachten, was heute israelische Küche heißt.

Ja, das ist Antisemitismus.