Seht mal, all die Kriegsverbrechen!

Elder of Ziyon, 23. Mai 2016

New York, 18. Mai:

Eine Ermittlung wird in Midtown fortgesetzt, nachdem Polizisten sagen, dass ein ein Messer schwingender Mann Mittwochmorgen an der Ecke 49. Straße/8th Avenue von Beamten angeschossen und getötet wurde.

Omaha, 30. Mai:

Der Messer schwingende Verdächtige, der von der Polizei bei dem Versuch ihn an der 165. Straße Ecke West Maple Road am Freitagmorden in Gewahrsam zu nehmen lebensgefährlich verletzt wurde, ist gestorben. Er wurde als der 31 Jahre alte Joshua Beebee identifiziert.

Brooklyn, 8. Mai:

Ein 27 Jahre alter Mann wurde zweimal angeschossen, nachdem er sich Sonntagabend in Brooklyn angeblich mit einem Dolch in der Hand zwei Polizisten näherte.

Jacksonville (Florida), 14. Mai:

Die Polizei von Jacksonville schoss auf einen Mann, von dem sie sagt, er habe sie mit einem macheteartigen Messer sowie eine dolchartigen Messer

Los Angeles, 1. Mai:

Die Polizei von Los Angeles schoss am Samstagabend in Panama City auf einen Mann und tötete ihn, nachdem er mit einem Messer in der Hand auf zwei Polizisten losging, sagten die Behörden.

Citrus Heights (Kalifornien), 20. Mai:

Eine fast siebenstündige Pattsituation endete Donnertagabend, als die Polizei einen Mann erschoss, der sich in einer Wohnung in Citrus Heights verbarrikadierte, sagte die Polizei.

Wausau (Wisconsin), 1. Mai:

Ein Polizeibemater von Wausau erschoss am Samstagabend einen Mann, der ein Messer schwang, gab Wausau Police Patrol Captain Matt Barnes am Sonntagmorgen bei einer Pressekonferenz an.

Temecula (Kalifornien), 5. Mai:

Polizisten in Temecula erschossen einen Mann, der sich ihnen mit einem Messer näherte, sagte das Büro des Sheriffs am Donnerstag.

House of Charity (Washington), 28. April:

Donnerstag wurde ein Mann vor dem House of Charity getötet; die Polizei schoss auf ihn, nachdem er mit einem Messer auf Beamte zuging und sie drängte „tötet mich, tötet mich“, sagten Zeugen.

All das geschah nur innerhalb des letzten Monats und ist keine vollständige Liste der Fälle, bei denen Polizisten routinemäßig auf Menschen schossen, die „nur“ mit Messern bewaffnet waren.

Heute, am 23. Mai, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA:

Das Komitee der Häftlinge und ehemaligen Häftlinge sagte in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht, dass 85 Prozent der Palästinenser, die von Israel seit Anfang 2015 getötet wurden – 179 Palästinenser – in außergerichtlichen Hinrichtungen im Feld getötet wurden.

Darin wurde gesagt, dass israelische Streitkräfte Palästinenser „kaltblütig“ hinrichteten; die angegebenen Gründe sein pure Vermutungen; es wird gesagt, dass Streitkräfte als Richter und Henker agierten.

Der Bericht besagte, dass die Mehrheit der getöteten Palästinenser aus sehr kurzer Entfernung in Tötungsabsicht getötet wurden.

Er beschrieb die Aufrufe israelischer Politiker Palästinenser zu töten statt sie festzunehmen als „Kriegsverbrechen“ und außergerichtliche Morde, was, wie er bestätigte, die Prinzipien der Universalen Erklärung der Menschenrechte verletzt, die Vierte Genfer Konvention und das Statut von Rom des Internationalen Strafgerichtshofs.

Es ist an der Zeit Klage nach dem internationalen Recht gegen jedes Polizeipräsidium in den USA zu erheben, weil auf Messer schwingende Verdächtige geschossen wird.

Es ist der Tag des internationalen zweierlei Maß gegen Israel, der jeden Tag gefeiert wird, an dem die Sonne aufgeht.

Al-Buraq: die neue palästinensische Westmauer

Harry Moskoff, The Jerusalem Post, 9. Mai 2016

Letzten Oktober war die UNESCO gezwungen einen Antrag der palästinensischen Autonomie, mit dem der gesamte Platz vor der Westmauer[1] zu einer offiziellen muslimischen heiligen Stätte erklärt werden sollte, unter breitgefächerter Kritik vieler westlicher Quellen fallenzulassen.

Juden versammeln sich während Sukkhot zum Gebet an der Westmauer (Foto: AFP)

Ich kann schon die heutigen Touristen hören: „Komm, Schatz, lass uns die muslimische heilige Stätte namens Westmauer besuche, wo der Prophet Mohammed sein geflügeltes Pferd anband.“ In meinem jüngsten Film (The ARK Report – Sequel) gibt es ein Exklusivinterview mit Gouverneur Mike Huckabee, der einer der Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner 2016 war.

Obwohl ich für den Film viele Politiker und Botschafter interviewte, kommt eine bestimmte Bemerkung immer wieder bei den Zuschauern an. Huckabee erwähnt etwas, das jedes Mal passiert, wenn er nach Israel kommt, Jahr auf Jahr; und dieser Punkt hat anscheinend auf viele Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zu Beginn des Videos erklärt er: „Jedes Mal, wenn ich eine große Gruppe mit nach Israel nehme, ist eines, was ich liebend gerne mache, eine der palästinensischen Landkarten zu nehmen die ich in der Altstadt finde. Ich falte sie auf und frage einen der Mitreisenden: ‚Wo auf der Karte ist Israel?‘ Sie schauen und schauen … und ich sage: ‚Können Sie Israel auf der Karte finden?‘ Die Antwort lautet Nein, sie können es nicht. Ich frage sie warum und sie sagen: ‚Ich weiß nicht!‘ Ich sage, weil die Leute, die diese Karte herstellten, nicht glauben, dass es so etwas wie Israel gibt.“

Letzten Oktober war die UNESCO gezwungen einen Antrag der palästinensischen Autonomie, mit dem der gesamte Platz vor der Westmauer zu einer offiziellen muslimischen heiligen Stätte erklärt werden sollte, unter breitgefächerter Kritik vieler westlicher Quellen fallenzulassen. Wenn Sie einen Moment darüber nachdenken, dann braucht, so eine Publicity-Nummer überzeugend abzuziehen zweierlei: beträchtliche Chutzpe und massive (was wir auf Hebräisch so nennen:) protexia – Verbindungen.[2] Das Unglaubliche ist: Die PA nutzte beides und das funktioniert einfach.

Wie die meisten von uns wissen übernahm am 15 April der Exekutivrat der UNESCO eine neue Resolution, die die Westmauer ausdrücklich nur bei ihrem muslimischen Namen nannte (und alle jüdischen Verbindungen zu dem heiligen Ort ignorierte). In der Tat wird, wenn der Text den Platz vor der Westmauer (Western Wall Plaza) erwähnt, dieser in Anführungszeichen gesetzt und das folgt erst dem Gebrauch des arabischen „Al-Buraq-Plaza“ als offiziellem Namen. Darüber hinaus wird in der Resolution nur der arabische Begriff für den Tempelberg, s.h. „Al-Aqsa/Al-Haram al-Scharif“ benutzt.

Der Grund besteht natürlich darin, dass der Namen „Tempelberg“ offensichtlich den Rückschluss verlangt, dass es irgendwann in der Geschichte auf diesem Berg einen Tempel gab. Die Angst der PA (und der UNO) könnte darin bestehen, dass tatsächlich irgendwann in der Zukunft ein weiterer, dritter jüdischer Tempel kommen könnte und daher müssen jegliche jüdische Verbindungen heute irgendwie delegitimiert werden, bevor irgendwelche Fakten vor Ort (wie es einmal war) eingeführt werden können.

Sollte das nicht ausreichen, fährt die Resolution damit fort weitere heilige Stätten innerhalb Israels einzubeziehen. „[Der Exekutivrat] bekräftigt wieder, dass die beiden betreffenden Stätten in Al-Khalil/Hebron und in Bethlehem integraler Bestandteil Palästinas sind“, was sich jeweils auf das Patriarchengrab und das Rahelgrab bezieht. (Es ist interessant hier zu vermerken, dass die Resolution eigentlich von Frankreich, Russland, Spanien und Schweden vorab genehmigt wurde!) In der Tat sieht es so aus, als habe Huckabee Recht.

Es ist einfach: Nehmen Sie den jüdischen heiligen Stätten weg und es wird viel einfacher sein Israel als Ganzes fortzuschaffen, von innen heraus.

Wo ist also der Aufschrei? Wo sind die religiösen Leiter der Welt – der Papst zum Beispiel? Israel muss eine entschiedene Antwort auf solche Landraub-Versuche und krassen Fälschungen der Geschichte geben sonst wird es sicher weitergehen, aber schlimmer.

Hier haben Sie eine unkonventionelle Antwort, die vielleicht eine Lösung für alle betroffenen Parteien hat – und das ist früher schon gemacht worden. Es gibt einen historischen Präzedenzfall. Nicht einmal, nicht zweimal, sage und schreibe kolossale sechs Male seit der Zerstörung des zweiten Tempels haben Menschen eine Art „Betort“ auf dem Tempelberg gebaut. In diesem Fall ein Ort, der für alle Religionen und für alle Völker geeignet war. Klingt mehr wie ein Traum als etwas, das wirklich passierte. Es war aber so.

Was folgt, ist etwas (eher trockene) Geschichte.

Ungefähr 50 Jahre nach der Zerstörung des Herodianischen Tempels durch die Römer im Jahr 70 gewährte Kaiser Hadrian (76 – 138) den Juden den Beginn der Errichtung eines Gebäudes auf dem Berg; er wollte die Kooperation der jüdischen Gemeinde Jerusalems für sich gewinnen. Das dauerte allerdings nicht lange und das Projekt wurde kurz darauf eingestellt. Später wandte sich Konstantins Neffe Julian, der 361 n.Chr. Kaiser wurde, vom Christentum ab und gab ein Edikt zu universaler religiöser Toleranz aus, was damals eine neuartige Idee war. Zwei Jahre später versprach er ein Gebäude auf dem Tempelberg zu bauen; dazu unternahm er den unvorstellbaren Befehl die kaiserliche Kasse zu öffnen, um große Geldsummen und Material dafür zur Verfügung zu stellen. Leider wurde auch dieses Projekt gestoppt, vielleicht wegen Julians Tod oder eines Erdbebens.

Dann eroberte 613 König Chosrau II. von Persien Jerusalem und ernannte einen Gouverneur, der keine Zeit verschwendete und wieder einen Gebetsort auf dem Berg einrichtete, wie der berühmte Rabbiner und Dichter Elazar Kalir bezeugte. Über die Instandsetzung schrieb er: „Als Assyrien [Persien] in die Stadt kam … und seine Zelte hier aufschlug / erlaubte er den Wiederaufbau eines Tempels / und sie bauten den heiligen Altar…“

Außerdem erklärte selbst Kalif Omar in den Anfangsjahren der muslimischen Herrschaft, als Jerusalem von den streng arabischen Kräften 638 erobert wurde, das Recht der Juden (und anderer) weiterhin ungestört auf dem Tempelberg zu beten; das geschah im Gegenzug für Hilfe bei der Eroberung der Stadt.

Beachten Sie, dass selbst an diesem Punkt in der Geschichte die allmähliche Entwicklung des Begs in die drittheiligste Stätte des Islam nicht in totaler Ausgrenzung der Juden vom Ort resultiert. Tatsächlich erhielten die Juden kurz nach der muslimischen Eroberung die Erlaubnis ein kleines Holzgebäude auf dem Berg zu bauen.

Nach Angaben von Rabbi Petachia von Ratisbon (London 1856) blieb der Ort während der meisten Zeit der frühen muslimischen Periode aktiv, danach wieder bis etwa 1100 n.Chr., bis zur Eroberung durch die Kreuzritter. Selbst heute kann man noch hebräisches Schrift an den inneren Wänden des Goldenen Tores am Osthang sehen, die vor etwa 1000 Jahren von jüdischen Pilgern angebracht wurde.

Jemand sollte davon heute ein Foto machen, damit es nicht auch aus Israels Geschichte gelöscht wird! Saladin erlaubte sowohl Juden als auch Muslimen sich in Jerusalem niederzulassen und gemeinsam zu beten, bis dahin, dass er den Juden sogar gestattete etwas an ihrer eigenen Stelle zu errichten (laut Emil Offenbacher). Später investierten folgende osmanische Herrscher wenig bis gar nichts in die Erhaltung des Felsendoms und der Al-Aqsa-Moschee; es gab nie einen Bericht oder Präzedenzfall muslimischer Kleriker, die jemals den Tempelberg besuchten oder Juden von dort vertrieben.

In modernen Zeiten schlug der verstorbene Oberrabbiner Israels, Rav Mordechai Eliyahu (1929-2010) einen konkreten Plan für eine Gebäude vor, das auf einem offenen Bereich im Nordosten des Felsendoms, näher an der Ostmauer, stehen könnte. Er machte seine Absichten klar, als er zum Thema sprach und sagte: „dass auch die Kinder Israels in den Bereich gehen werden und ihnen erlaubt wird [zu beten], in Heiligkeit und Reinheit, entsprechend dem jüdischen Gesetz…“

Was können wir letztendlich aus der Geschichte erfahren? Es gab eine funktionsfähige Lösung, die von den verschiedenen Regierungen der jeweiligen Zeit und allen Beteiligten allgemein akzeptiert wurde.

Gibt es irgendeine Chance, dass heute so etwas hinsichtlich des geopolitischen Szenarios in Israel vorgeschlagen wird? Keine Chance. Aber heute besitzt die Idee, wie damals, immer noch Wert. Kaiser Julian hatte recht: universale religiöse Toleranz ist in der Tat der Weg, der eingeschlagen werden muss. Geht man weiter, dann muss die PA – und wichtiger: die UNESCO – sich an die universalen Prinzipien und den Wahlspruch letzterer halten: „Frieden in den Köpfen von Männern und Frauen entwickeln“ – d.h. aller Männer und Frauen (einschließlich Juden und Christen) und ihre angestammten heiligen Gebetsstätten zu respektieren, besonders die in Israel.

[1] Im allgemeinen Sprachgebrauch wird sie meistens „Klagemauer“ genannt

[2] auf Deutsch: Vitamin B.

Die Nakba: Wer wollte wen vernichten?

Smadar Bat Adam, Israel HaYom, 10. Mai 2016

Am Vorabend des 68. Jahrestags der Unabhängigkeit Israels klopft die Nakba wieder ans Tor; sie ist an sich schon ein Kainsmal. Ihre Rolle besteht darin den ewigen Schmerz zu verkörpern, ihr einziger Zweck ist es anklagend mit dem Finger auf den sprießenden Staat Israel zu richten, als wollte sie sagen: Ihr habt ein Verbrechen begangen, ihr habt verzerrt, geraubt, unterdrückt. Das Land, das ihr in Beton und Zement gekleidet habt, in Gärten und Wälder, gehört dir nicht, es gehört uns; eure Existenz ist eine Katastrophe und wir werden den Schlüssel zu unserem Heim behalten, aus den wir flohen/vertrieben wurden, als Zeugnis unserer Absicht in dieses Heim zurückzukehren, aus dem ihr uns entfernt habt.

Das ist die Nakba, eine Ablehnung des Staats Israel, eine immerwährende Zurückweisung als die nationale Heimstatt des jüdischen Volks zu existieren.

In arabischer Literatur bezeichnet das Wort „Nakba“ – das gewählt wurde, um der „Katastrophe, die dem palästinensischen Volk widerfuhr“ zu gewähren, das gleiche Gewicht wie dem jüdischen Holocaust zu gewähren – eine Naturkatastrophe, etwas, das einem schweren Erdbeben oder einem gewaltigen Vulkanausbruch gleicht.

Bis zu dem Moment, an dem Constantin Zureiq, ein Professor für Nahost-Studien an der Amerikanischen Universität in Beirut, die Nakba mit der Existenz des Staates Israel in seinem Buch „The Meaning of Disaster“[1] aus dem Jahr 1948 verband. Die von den arabischen Staaten erlittene militärische Niederlage, schrieb Zureiq, ist nichts weniger als „in allem, was sie mit sich brachte, eine Katastrophe. … Sieben arabische Staaten erklären dem Zionismus im Land Israel den Krieg … veruschen ede Teilung zu negieren und den Zionismus zu besiegen, eben aber die Schlacht auf, nachdem sie einen beträchtlichen Teil des Landes verloren, selbst den Teil, der den Arabern ‚gegeben‘ wurde.“

Ein paar kurze Jahre später sollte Aref al-Aref, ein Historiker, Politiker und arabische Person des öffentlichen Lebens während des britischen Mandats im damaligen Palästina, die Nakba auf ewit mit dem palästinensischen Flüchtlingsstatus verbinden. Er schrieb in seinem Buch „The Catastrophe: The Catastrophe of Jerusalem and the Lost Paradise, 1947-1952”[2], dass „während dieses Zeitraums wir, die Araber im Allgemeinen und die Palästinenser im Besonderen, von einer Katastrophe der Art getroffen wurden, wie sie uns seit vielen Generationen nicht widerfahren ist. Unsere Heimat wurde gestohlen, wir wurden von unserem Land vertrieben und wir verloren eine große Zahl unserer Söhne und vor allem anderen wurde unsere Ehre tief verletzt.“

Kommt Ihnen das als etwas zu sehr in die Vergangenheit eingetaucht vor? Gut, spulen wir auf 2011 vor. Ein vom palästinensischen zentralen Statistikbüro verteiltes Dokument behauptete: „Die Nakba Palästinas ist der Prozess der ethnischen Säuberung, begleitet von Zerstörung und der bewaffneten und methodischen Entwurzelung eines Volkes aus seinem Land, so dass sein Platz von einem anderen Volk eingenommen werden kann … die palästinensische Nakba geschah als Teil eines genauen militärischen Plans, der von anderen umgesetzt wurde, an dem große Nationen teilhatten – und der in der immensen Tragödie endete, die dem palästinensischen Volk widerfuhr.“

Wann war Palästina das Heimatland der Palästinenser? Und was ist mit der Ablehnung des Teilungsplan der Vereinten Nationen? Oder der Ablehnung der Entscheidung der UNO den Staat Israel zu gründen? Und den folgenden Vernichtungskriegen gegen uns? Was ist mit der unablässigen Delegitimierung? Ich bin als Rassist bezeichnet worden, jemand der es hartnäckig ablehnt die Nakba zu „verstehen“. Aber das ist besser als ein Sentimentalität, die danach strebt die von ihren Feiern zu „verstehen“, in denen sie unsere Auslöschung fordern.

[1] Der Sinngehalt von Katastrophe

[2] Die Katastrophe: Die Katastrophe Jerusalems und das verlorene Paradies 1947-1952

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.

Der „Zeitlupen-Völkermord“ im Gazastreifen geht weiter – mit Höchstgeschwindigkeit im Rückwärtsgang

Elder of Ziyon, 12. April 2016

Offizielle aus dem Gazastreifen haben gesagt, dass dort in den ersten drei Monaten des Jahres 14.194 Babys geboren wurden.

Im selben Zeitraum starben nach Angaben der Offiziellen 1.153 Menschen, was – wenn es stimmt – eine Rate der Geburten zu den Todesfällen von 12,3 : 1 ergäbe, die zweithöchste der Welt, knapp hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 13,1 : 1 und weit vor allen anderen.

Noch in den 1930-er Jahren war der Grund gegen die Einwanderung von Juden in das britische Mandat Palästina, dass das Land keine ausreichende „Absorbtionskapazität“ habe, um die jüdische Immigration bewältigen zu können – zu einer Zeit, als die Bevölkerung des gesamten Mandats kaum eine Million zählte.

Obwohl es allein im Gazastreifen 1,8 Millionen Menschen gibt, auf weniger als zwei Prozent des Mandatsgebiets, sagt niemand, das die Gazaner vielleicht in Sachen Bevölkerungskontrolle ein wenig vorsichtiger sein sollten.

Stattdessen macht die UNO die Juden dafür verantwortlich, das Menschen im Gazastreifen Selbstmord begehen, ohne den dortigen Führern, ihrer demografischen Politik oder ihren Entscheidungen zunehmend rare Ressourcen terroristischer Infrastruktur  Verantwortung zuzuschreiben.


Deprimierend vorhersagbar: Blockade treibt Gazaner in Selbstmord

Können Sie sich vorstellen, dass NGOs im Gazastreifen für Geburtenkontrolle werben?

UNESCO: Juden haben keine Verbindung zum Tempelberg

JNi Media, The Jewish Press, 16. April 2016

Geschändete jüdische Gräber auf dem Ölberg (Screenshot)

Der Exekutivrat der United Nations Educational, Scientific, and Cultural Organization (UNESCO) bestritt am Freitag Israels Anspruch auf den Tempelberg und die Westmauer („Klagemauer“).

Bei einem Treffen in Paris ignorierte die Organisation in einer Resolution die jüdische Verbindung zu Jerusalems Stätten; sie wurde mit 33 Stimmen pro, 6 dagegen und 17 Enthaltungen angenommen und verwies nur auf die Al-Aqsa-Moschee und den Al-Haram al-Scharif (der muslimische Name des Tempelbergs). Der Bereich der Westmauer wurde als Al-Buraq-Plaza bezeichnet. Letztes Jahr lehnte es die UNESCO ab die Mauer als muslimische Stätte neu einzustufen.

Frankreich, Spanien, Schweden, Russland und Slowenien gehörten zu den nicht arabischen Staaten, die die Resolution befürworteten. Estland, Deutschland, Litauen, die Niederlande, Großbritannien und die Vereinigten Staaten stimmten dagegen.

Die Resolution beschuldigte Israel in Ostjerusalem „falsche jüdische Gräber“ einzurichten. Diese Behauptung ist besonders empörend, weil der alte jüdische Friedhof auf dem Ölberg von den Jordaniern 1967 geschändet wurde; seine Grabsteine wurden genutzt um Straßen zu pflastern.[1]

Der israelische Botschafter bei der UNESCO, Carmel Shama, veröffentlichte eine Erklärung mit einer Antwort, in der es hieß: „Selbst wenn die UNESCO Dutzende Resolutionen verabschiedet und sich entschließt tausende weitere zu verabschieden, wird Jerusalem immer Teil der Hauptstadt Israels und des jüdischen Volks bleiben.“ Er fügte hinzu: „So wie Sie diesen Pfad der Aufstachelung weitergehen, werden Lügen und Terror die UNESCO den Weg in die Irrelevanz schicken.“

JNi.Media bietet Redakteuren und Verlagen qualitätiv hochwertige, auf Jüdisches konzentrierte Inhalte zur Veröffentlichung.

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Elder of Ziyon schrieb schon am 13. April:

This resolution goes over a litany of complaints about Israel, including how it allows Jews to visit the Temple Mount, or, as it says, „the continuous storming of Al-Aqsa Mosque/Al-Haram Al-Sharif by the Israeli right-wing extremists and uniformed forces, and urges Israel, the Occupying Power, to take necessary measures to prevent provocative abuses that violate the sanctity and integrity of Al-Aqsa Mosque/Al-Haram Al-Sharif.“

Diese Resolution enthält eine Litanei an Beschwerden über Israel, darunter, dass es Juden erlaubt den Tempelberg zu besuchen oder, wie es dort heißt, „die stetige Stürmung der Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram Al-Scharif durch die israelischen, rechtsgerichteten Extremisten und uniformierte Kräfte und drängt Israel, die Besatzungsmacht, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um provokante Übergriff zu verhindern, die die Heiligkeit und Integrität der Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram Al-Scharif verletzten.

Dann wird eine neue bizarre Beschuldigung aufgebracht:

Diese Lüge geistert schon seit 2012 umher, als die Al-Aqasa-Stiftung für Ausstattung und Erbe behauptete, Israel lege tausende falscher Gräber rund um den Tempelberg an.

2013 behauptete ein muslimischer Kleriker in Jerusalem, der antike Friedhof auf dem Ölberg sei mit falschen jüdischen Gräbern gefüllt.

2014 behauptete ein weiteres muslimisches Komitee, dass Israel neuen Friedhof anlegte, der ebenfalls mit falschen Gräbern gefüllt sei.

Die Ironie besteht natürlich darin, dass Muslimen nachgewiesen wurde, dass sie seit Jahren hunderte falscher Gräber anlegten.

Was den Rest der Resolution angeht, so sind diese erwähnten Omajjaden-Paläste von diesen furchtbaren Juden entdeckt und erhalten worden. Sie wurden allerdings mit geplünderten Steinen byzantinischer Kirchen und sogar dem zweiten jüdischen Tempel gebaut.

In jüdische rituelle Bäder werden sie von niemandem „umgewandelt“ – diese waren schon tausend Jahre vor dem Bau der Omajjaden-Paläste dort.

Wie wird die UNESCO handeln, wenn man ihr diese Liste an Lügen vorlegt?

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[1] Anmerkung heplev: Nicht nur dazu; aus ihnen wurden auch Latrinen gebaut.