Unbezahlbar! Iran versucht IDF-Soldaten als iranische auszugeben

Aussie Dave, Israellycool, 27. September 2018

Die folgende Werbetafel wurde in Schiraz im Iran gesehen; sie gedachte iranischer Soldaten und „Märtyrer“ des Kriegs zwischen Iran und Irak.

Peinlich.

Es handelt sich tatsächlich um IDF-Soldaten – oder, wie die Iraner sie nennen, die kleinen Helfer des (kleinen) Satan.

Aber beachten Sie die Unterschiede: Die iranische Version hat der Soldatin angetan, was mit Israel getan würde (sie aus der Karte gewischt). Dazu muss man die Wolken lieben, die angesichts der Quelle des Fotos irgendwie seltsam passend erscheinen,

Die Iraner müssen wirklich die Finger von Photoshop lassen.

Quelle

Update: Die Iraner haben Wind davon bekommen und ihren Fehler geschnallt.

Text:
In der Stadt Schiraz wurde über Nacht eine Werbetafel abgebaut, nachdem sich herausstellte, dass das Bild darauf – das iranische Soldaten und Märtyrer grüßen sollte des Kriegs von 1980 bis 1988 grüßen sollte – IDF-Soldaten gehört (wobei eine Soldatin entfernt wurde). Iran (Zuerst von einem israelischen Account getwittert)

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Worum es in dem Konflikt geht

Sar Shalom, Israel Thrives, 17. August 2018

Eine Basisfrage in der Debatte um den israelisch-palästinensischen Konflikt lautet, was fundamental auf dem Spiel steht. Es handelt sich um ein grundlegendes Thema, weil die westliche Intelligenzija von der Annahme ausgeht, dass es um ein Stück Land geht, das beide Seiten haben wollen und dass der Konflikt sich darum dreht, wie es aufzuteilen ist. Dieser Logik folgend behält Israel zu einem gewissen Grad die Kontrolle über das gesamte Land, mit minimalem Zugang hinein und heraus, während die Palästinenser diese nicht haben. Daher ist es – dieser Logik folgend  – Israels Handeln zur Aufgabe der Kontrolle oder nicht, die Israels Bereitschaft zu Kompromiss zeigen, während die Palästinenser, die keine solche Kontrolle abzugeben haben, nicht in der Lage sind Handlungen durchzuführen, nach denen man sie beurteilen kann. Und daher können sie nur entsprechend ihren Worten beurteilt werden.

Ein regelmäßiges Thema israelischer Hasbara ist die Betonung der Einhaltung der Standards des Kriegsrechts durch Israel. Wenn aber der palästinensische Groll sich nur um ihren fehlenden Staat dreht und Israel die Gewaltanwendung unnötig machen könnte, ob es nun das Kriegsrecht dabei einhält oder nicht, indem es diesem vernünftigen Groll nachgibt, werden wir international niemals Verständnis erhalten. Um Israels Ansehen in der Welt zu verbessern, müssen wir das Narrativ des „nur einen Staat haben wollen“ angreifen. Wir müssen die Menschen überzeugen, dass das wahre Problem, das dem Konflikt zugrunde liegt, darin besteht, dass die Zionisten den Pakt des Omar aufkündigten und dass die palästinensische Nationalbewegung (PNB) nichts weniger als die Beseitigung all der Juden akzeptieren werden, die es ablehnen diesen Pakt einzuhalten. Beachten Sie: Ich sage nicht, dass wir nur sagen müssen, es gehe um palästinensische Verweigerung, wir müssen andere überzeugen, dass dem so ist – eine größere Aufgabe.

Ein Anfang dazu wäre, die Frage zu stellen, was die PNB tun würde, wenn sie wirklich nur einen eigenen Staat haben wollten und was sie tun würde, wenn sie der jüdischen Selbstbestimmung ein Ende setzen will? Verfechter des „nur einen Staat haben wollen“ würden sagen, dass die Erklärungen der PNB in westlichen Sprachen, sie würden Israel anerkennen, alles ist, was man braucht, um zu zeigen, dass sie keine Ende der jüdischen Selbstbestimmung wollen. Aber alles, was benötigt wird, um diese Erklärungen zu veranlassen, ist eine strategische Entscheidung um die Unterstützung derer zu werben, für die die Beendigung der jüdischen Selbstbestimmung inakzeptabel ist. In sich sind Erklärungen in westlichen Sprachen mit beiden Hypothesen kompatibel und für keine von ihnen ein Beweis.

Andererseits werden, wie Einat Wilf oft sagt, Völker, die einfach nur einen Staat haben wollen, „ja“ sagen, wenn ihnen eine Gelegenheit geboten wird ihn zu bekommen. Sie werden das tun, egal, welche Mängel gegenüber dem bestehen, was sie eigentlich wollen; ein Beispiel dafür war die Akzeptanz des Angebots der Empfehlung der Peel-Kommission durch den Jischuw. Von daher widerspricht die Ablehnung der bisher gemachten Angebote durch die PNB der Vorstellung, dass sie „nur einen Staat haben wollen“. Wenn das Ziel aber darin besteht der jüdischen Selbstbestimmung ein Ende zu machen, dann werden sie nichts tun, das die Unterstützung durch den Westen  zur Auslöschung selbstbestimmter Juden untergraben könnte, ohne sie in die Fähigkeit zu versetzen, das ohne westliche Unterstützung zu tun. Die Anwesenheit irgendeines von Israel anerkannten Palästinenserstaats, außer er wird um ein Rückkehrrecht erweitert, würde genau diese Situation schaffen. Siehe da, genau dem entsprechen sie.

Auf einer separaten Beweisführungslinie habe ich bereits geschrieben, dass unsere Bedingung ein Abkommen zu treffen eine beständig bekräftigte Erklärung sein sollte, dass

  • die Juden ein Volk sind
  • das jüdische Volk dem Land Israel im Allgemeinen und Jerusalem im Besonderen tief verbunden ist
  • es in der heutigen Welt keinen Platz für den Pakt des Omar gibt

Die Frage lautet: Wie würden sich die Hypothesen des „nur einen Staat haben wollen“ und „die jüdische Selbstbestimmung auslöschen“ die Bereitschaft der PNB auswirken? Wenn die PNB nur einen Staat haben will, dann wäre alles, was davon nicht ablenkt kein Problem. Ein hypothetischer Staat Palästina, der anerkennt, dass die Juden ein Volk sind, das tief mit Israel und Jerusalem verbunden ist, wäre also nicht weniger ein Staat Palästina als ein Staat, der dies nicht tut. Dasselbe gilt für den Verzicht auf den Pakt des Omar. Wenn andererseits das Ziel die Beseitigung der jüdischen Selbstbestimmung ist, dann bestünde ein Anliegen darin, dieses Ziel mit „Gerechtigkeit“ auf eine Linie zu bringen. In diesem Sinne ist es eine Ungerechtigkeit einem Volk die Selbstbestimmung zu verweigern, ebenso wie einem Volk seine Heimat zu verweigern. Wie Einat Wilf festgestellt hat, ist dies kein Problem, wenn die Juden nur eine Religion sind und kein Volk, denn dann würde der jüdischen Selbstbestimmung ein Ende zu setzen jedem Volk Selbstbestimmung verweigern. Gleichermaßen ist es eine Lüge, darauf zu bestehen, dass die jüdische Verbundenheit zu Jerusalem eine Erfindung ist, um den Palästinensern Jerusalem zu stehlen, mit der die Ungerechtigkeit gerechtfertigt wird, den Juden ihre Heimat zu verweigern, damit die „Rückgabe“ Jerusalems an seine „rechtmäßigen“ palästinensischen Besitzer gerechtfertigt werden kann. In diesem Licht würde „nur einen Staat haben wollen“ nicht die Weigerung der PNB erklären die dreifache Erklärung abzugeben, „die jüdische Selbstbestimmung auszulöschen“ aber sehr wohl.

Deir Yassin: Es gab kein Massaker

Eliezer Tauber, Israel Blogger, 28. Mai 2018

Ein Gründungsmythos des palästinensischen Narrativs war eine Fälschung, die tausende Araber aus in Panik und Flucht trieb

Auf diesem !Foto des UNRWA-Archivs von 1948 stehen palästinensische Flüchtlinge vor ihrem Zelt in Khan Junis im Gazastreifen (Foto: AP/UNRWA-Fotoarchiv)

Deir Jassin ist einer der Gründungsmythen des palästinensischen Narrativs, nach dem Israelis 1948 254 Menschen ermordeten, Vergewaltigungen und weitere geschlechterorientierte Gräueltaten an einem friedlichen palästinensischen Dorf begingen. Die letzten fünf Jahre über habe ich eingehende Recherche zu der Angelegenheit durchgeführt, lernte das Dorf kennen, die dort lebten und wo, wie ihre Namen lauteten und vor allem die genauen Umstände des Todes jedes einzelnen Getöteten. Die Ergebnisse waren erstaunlich, aber klar. Es gab in Deir kein Massaker. Keine Vergewaltigungen. Jede Menge haltlose palästinensische Propaganda.

Am 9. April 1948 griffen die verbundenen Kräfte der jüdischen Untergrundorganisationen Etzel und Lehi Deir Jassin an, ein arabisches Dorf westlich von Jerusalem. Das war vier Monate nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen Juden und Arabern in Palästina und rund einen Monat vor der Beendigung des britischen Mandats sowie der Gründung des Staates Israel. Die Art des Angriffs wurde zu einem der kontroversesten Themen in der Geschichte des arabisch-israelischen Konflikts und diente den Palästinensern als Beweis für Israels Unmenschlichkeit. Fast sieben Jahrzehnte lang beschrieb antiisraelisch-einseitige Literatur ihn als gewolltes und vorsätzliches Massaker an wehrlosen arabischen Dorfbewohnern, begleitet von Vergewaltigungen und weiteren Gräueltaten.

Was geschah in Deir Jassin wirklich? Im Gegensatz zu dem, was man erwarten könnte, stellte ich fest, dass die Zeugenaussagen der jüdischen Angreifer einerseits und der arabischen Überlebenden andererseits überraschend ähnlich waren, manchmal fast identisch. Meine Methodik war es daher, die Zeugenaussagen beider beteiligter Seiten, der Juden wie der Araber, in einer Geschichte zu kombinieren. Ich stützte mich auf eine gewaltige Anzahl an Zeugenaussagen und Aufzeichnungen aus 21 Archiven (darunter solche der Israelis, der Palästinenser, der Briten, Amerikaner, der UNO und des Roten Kreuzes), von denen viele noch nicht der Öffentlichkeit freigegeben sind, dazu hunderte anderer Quellen. Ich habe im Grunde zwei Ergebnisse: In Deir Jassin fand kein Massaker statt, aber andererseits trieben von der Palästinenserführung verbreitete falsche Gerüchte über Massaker, Vergewaltigungen und andere Gräueltaten die palästinensische Bevölkerung dazu ihre Häuser zu verlassen und wegzulaufen, wodurch sie ein wichtiger Anreiz für die Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems wurden.

Kein Massaker

Deir Jassin war nicht das friedfertige Dorf, wie später viele behaupteten, sondern en befestigtes Dorf mit zig bewaffneten Kombattanten. Seine Beziehungen zu den benachbarten jüdischen Vierteln waren Jahrzehnte lang gestört und die Juden glauben, dass es die einzige Straße von Jerusalem nach Tel Aviv gefährdet, wodurch es einen Teil der arabischen Belagerung des jüdischen Jerusalem darstellte. Auch wenn sie es später aus politischen Gründen bestritt, genehmigte daher die 1948 wichtigste jüdische Miliz, die Haganah, den Angriff und nahm später mit ihrer Angriffsstreitkraft, dem Palmach, daran teil.

Eine heftige Schlacht von 10 Stunden, in Anwesenheit von Zivilbevölkerung, endete mit einem Sieg für Etzel und Lehi. Ein Massaker fand nicht statt. Als die Schlacht endete, hörte das Töten auf. „Ich glaube, dass die meisten der Getöteten zu den Kämpfern und den Frauen und Kindern gehörten, die den Kämpfern halfen“, sollte einer der arabischen Überlebenden aussagen. Darüber hinaus erhielten die arabischen Dorfbewohner im Vorhinein eine Warnung, sie sollten das Dorf evakuieren; dem folgten 700 von ihnen. Die Angreifer nahmen weitere 200 Dorfbewohner gefangen und ließen sie im arabischen Jerusalem wohlbehalten frei. Nur 101 Araber wurden getötet, ein Viertel von ihnen aktive Kombattanten und die meisten restlichen unter Kampfbedingungen. Die jüdischen Angreifer erlitten ebenfalls Verluste.

Die Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems

Aus Überlegungen der psychologischen Kriegsführung berichtete Etzel von 200 getöteten Arabern, das Doppelte der tatsächlichen Anzahl; sie wurde von der Palästinenserführung in Jerusalem begeistert übernommen, die sie auf 254 erhöhte und Vergewaltigungen und geschlechtsorientierte Gräueltaten hinzufügte. Hussein Khalidi, 1948 die oberste arabische Autorität in Jerusalem, war der Meinung: „Wir müssen daraus das meiste herausholen.“ So berichtete sein Assistent Hazm Nusseibeh 1998 in einem Interview, dass Khalidi sagte: „Wir sollten dem die allergrößtmögliche Propaganda geben, denn die arabischen Länder sind anscheinend nicht daran interessiert uns zu helfen und wir stehen vor einer Katastrophe … Also sind wir gezwungen ein Bild zu geben – nicht von dem, was tatsächlich geschieht, sondern wir mussten übertreiben.“ Kahlidis Verfälschung der Fakten verfehlt es die Katastrophe zu verhindern. Stattdessen half sie eine zu schaffen.

„Dr. Khalidi war derjenige, der die Katastrophe verursachte“, urteilte einer der arabischen Überlebenden. „Statt zu unseren Gunsten zu arbeiten, arbeitete die Propaganda zugunsten der Juden. Ganze Dörfer und Städte flohen aufgrund dessen, was sie über Deir Jassin gehört hatten.“ Die Palästinenserführung hatte vor die Sache auszunutzen, um Druck auf die arabischen Staaten auszuüben, damit die ihre Armeen nach Palästina schickten, um die Juden zu bekämpfen. Der Plan ging nach hinten los. Gemäß der Regel, dass die Ehre der Frauen an erster Stelle steht, vor dem Land, begannen die Palästinenser in dem Moment, als sie von Vergewaltigungen hören, sich vom Acker zu machen.

Israelis und Palästinenser glauben bezüglich der Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems an zwei Mythen. Die Israelis behaupten, dass die Palästinenser den Aufrufen ihrer Führer folgten ihre Häuser vorübergehend zu verlassen und dann mit den siegreichen arabischen Armeen zurückzukehren, aber das ist nicht das, was de Palästinenser anspornte wegzugehen. Die Palästinenser behaupten, dass die Israelis sie 1948 vertrieben, aber das ist nicht das, was sie zum Weggang trieb. Die wahre Geschichte des palästinensischen Exodus von 1948 war eine Flucht, die hauptsächlich durch Panik wegen eines Massakers motiviert war, das niemals stattfand.

Horrorpropaganda

Die Horrorpropaganda über die Angelegenheit ging von 1948 bis in die Gegenwart weiter. Das Folgende ist nur eine der typischen Geschichten, wiederholt angerführt, zuletzt vom im Exil lebenden ägyptisch-muslimischen Prediger Yussuf al-Qaradawi: „Als Höhepunkt der Grausamkeit gaben jüdische Terroristen Wetten auf das Geschlecht der ungeborenen Babys werdender Mütter ab. Die elenden Frauen wurden grausam lebend ausgeweidet, ihre Gebärmuttern herausgezogen und nach Beweisen durchsucht, um den Gewinner festzustellen.“

Aber Palästinenser und muslimische Prediger sind nicht die Einzigen, die das Narrativ vom Massaker propagieren; auch Westler tun das. „Deir Yassin Remembered“ (Erinnerung an Deir Jassin) ist eine in den Vereinigten Staaten gegründete Organisation, die daran interessiert ist ein Denkmal zur Erinnerung an den Fall an einem Ort zu schaffen, der das Holocaust-Gedenkzentrum Yad Vashem in Jerusalem überblickt, offenbar um eine Analogie zwischen den beiden zu ziehen. Die Gleichstellung wiederholt sich in ihren Schriften, die argumentieren, dass das Massaker als „unwahr, übertrieben oder umstritten“ zu beschreiben Holocaust-Revisionismus gleichkommt. Meine Forschungsarbeit zur Sache beseitigt jegliche ernsthafte Infragestellung, ob es in Deir Jassin ein Massaker gab oder nicht. Es gab keins.

Warum Juden in Palästina Einheimische sind – und Araber nicht

Daled Amos, Elder of Ziyon, 18. September 2018

Wenn Leute über Israel streiten, werfen sie mit verschiedenen Worten um sich. Die Leute werden von „Besatzung“ reden, von „unverhältnismäßiger Gewalt“ und „Apartheid“ – Worte, die in der realen Welt eine Bedeutung haben, die dazu tendiert verloren zu gehen.

Ein weiteres Wort, das zunehmend missbraucht wird, lautet „indigen“ (einheimisch, Ureinwohner).

Hier ist ein Tweet von Ariel Gold von Code Pink aus dem letzten Monat:

Faszinierender Artikel. Gute Argumente. Spricht aber nirgendwo
von Gleichheit/Liberalismus für Nichtjuden (Palästinenser).
„Israel würde Heimat aller Juden sein, aus der ganzen Welt.“
Was ist mit der indigenen Bevölkerung?
Für mich als Reformjuden sind die Rechte der Palästinenser
Teil meiner Religion.

Sie wendet das Wort „indigen“ nicht nur nicht auf Juden an, sondern nach ihrer Lesart – sind es die Araber, die in Palästina indigen sind.

Hat sie recht?

Nun, wenn man Saeb Erekat fragt, den palästinensischen Chefunterhändler, dann wird er einem sagen, er sei „stolzer Sohn von Kanaanitern“ mit einer Geschichte in Jericho zu sein, die rund 10.00 Jahre zurückgeht. (Gruß an Elder of Ziyon)

Saeb Erekat. (Foto: British Foreign and Commonwealth Office; Quelle: Wikipedia)

Aber ernsthaft.

1946 kam das Anglo-amerikanische Ermittlungskomitee zusammen, um die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Palästinenser zu untersuchen, um zum Thema der jüdischen Immigration und Siedlung Empfehlungen zu geben. Die Kommission konsultierte Repräsentanten sowohl der Araber als auch der Juden.

In Kapitel VI ihres Berichts legte die Kommission die Antwort der arabischen Seite vor:

Auf das Wesentliche reduziert gründet der Fall für die Araber auf der Tatsache; dass Palästina ein Land ist, das die Araber seit mehr als tausend Jahren besetzt haben und dass der jüdische historische Anspruch auf Palästina bestritten wird. [Hervorhebung hinzugefügt]

Das waren die guten, alten Zeiten – als die Araber damit zufrieden waren einfach nur die jüdischen Verbindungen zum Land zu leugnen, ohne das Gefühl zu haben, sie müssten selbst noch übertreiben.

Im Grunde gab es 3 Wege, auf denen die Araber ihren Weg von Arabien nach Judäa gefunden haben:

  • Invasion, gefolgt von Besetzung und Besiedlung des Landes
  • Konvertierung von Juden zum Islam (was wir bereits diskutiert haben)
  • Immigration infolge wirtschaftlicher Probleme dort, wo sie lebten und/oder wirtschaftliche Chancen in Palästina

Aber wie viele heute in Israel lebende Araber sind Nachkommen der ursprünglichen arabischen Invasoren des 7. Jahrhunderts?

In ihrem Artikel „Whose Palestine?“ (Wessen Palästina) – einer großartigen Rezension des Buchs „From Time Immemorial“ (Seit undenkbaren Zeiten) von Joan Peters – vermerken Erich Isaac und Rael Jean Isaac:

Jedoch sind die palästinensischen Araber nicht nur keine Nachkommen der Kanaaniter, es ist auch höchst zweifelhaft, dass mehr als ein paar von ihnen Nachkommen derer sind, die das Land als Teil der arabischen Invasion im 7. Jahrhundert sind. Mehr als tausend Jahre nach der arabischen Eroberung lang machte Palästina einer eine Reihe verheerender Invasionen durch, denen Massaker an der existierenden Bevölkerung folgten: seldschukischen Türken und fatimidischen Wiedereroberern, Kreuzritter, denen Wellen mongolischer Stämme folgen, denen wiederum Tartaren folgten, Mameluken, Türken und dauernde beduinische Plünderer folgten.

Sie erklären weiter, dass zwar mehrere Invasionen die Zahl der von denen abstammenden Arabern, die ursprünglich das Land eroberten, reduzierten, die fremden Araber, die im 18. und 19. Jahrhundert aus der Fremde immigrierten, die Bevölkerung der ursprünglichen arabischen Invasoren weiter verdünnten.

  • Vor allem in der Zeit von 1832 bis 1840 kamen mehrere Wellen Ägypter.
  • Sudanesen leisteten erfolgreiche Pionierarbeit in den moorigen Sumpfgebieten.
  • Beduinenstämme kamen aus so weit entfernten Gebieten wie Libyen, um die Küstenebene zu besiedeln.
  • Libanesische Christen siedelten sich in verlassenen Dörfern Galiläas an.
  • Armenier, Syrer und Türken besiedelten die Küstenstädte.
  • Die französische Expansion in Nordafrika hatte Flüchtlingswellen zur Folge, die nach Palästina immigrierten.
  • Viele der Anhänger des algerischen Widerstandsführers Abd el-Kader gründeten Dörfer in Galiläa.
  • Die russische Expansion in den Kaukasus führte zur Emigration vieler muslimischer Menschen (Tscherkessen und Georgier) nach Palästina.
  • Das österreichische Vordringen auf dem Balkan führte zur Emigration bosnischer Muslime nach Palästina.
  • Angehörige der Turkvölker im russischen Zentralasien und Kurden immigrierten ebenfalls.

1931 beinhaltete eine Volkszählung statt einer arabischen Bevölkerung, die ihre Spuren bis ins 7. Jahrhundert (geschweige denn tausende von Jahren) zurückverfolgen konnte, die Geburtsorte der Einwohner von Jerusalem neben Palästina selbst als: Syrien, Transjordanien, Zypern, Ägypten, Irak, Jemen, Persien, Türkei, Algerien, Marokko, Tirol, Tunis, Albanien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Großbritannien, die UdSSR, die USA, Mittel- und Süd-Amerika und Australien. [s. „From Time Immemorial“, S. 227; Zitat der Volkszählung in Palästina 1931, Band I, Palästina; Teil I]

Daniel Pipes zitiert aus der 11. Ausgabe der Encyclopdia Britannica (1910/1911). Der Eintrag zu „Palästina“ wurde vom irischen Archäologen Robert Alexander Stewart Macalister geschrieben, der auch anmerkt, dass die Bevölkerung Palästinas damals alles andere als homogen war:

Die Einwohner Palästinas setzen sich aus einer großen Anzahl von Elementen z usammen, die in ethnologischen Affinitäten, Sprache und Religion breit differieren. Es könnte interessant sein, als Illustration ihrer Heterogenität zu erwähnen, dass im frühen 20. Jahrhundert von einer Gesellschaft an Männern, deren unterschiedliche Positionen es ihnen ermöglichte genaue Informationen zum Thema vorzuweisen, in Jerusalem eine Liste von nicht weniger als 50 Sprachen als Umgangssprachen erstellt wurde.

Macalister beschreibt die Städte:

In jeder gibt es vorrangig ein großes arabisches Element … Es gibt sehr große Kontingente aus den Mittelmeerländern, besonders aus Armenien, Griechenland und Italien, vorwiegend mit Handel beschäftigt. Die außergewöhnliche Entwicklung jüdischer Besiedlung hat seit 1870 für eine Revolution in der Bevölkerungsbalance in einigen Teilen des Landes gesorgt, insbesondere in Jerusalem.

Pipes fasst den Artikel zusammen:

Dieser Überblick über Palästina erwähnt nicht weniger als 20 fremde Ethnien neben den einheimischen Fellachen (Bauern) und Juden: Assyrer, Perser, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Nawar, Araber, Türken, Armenier, Griechen, Italiener, Turkmenen, Motawila, Kurden, Deutsche, Bosnier, Tscherkessen, Sudanesen, Algerier und Samaritaner.

In ihrem Artikel Were the Arabs Indigenous to Mandatory Palestine? (Waren die Araber Einheimische im Mandat Palästina?) wies Sheree Ross das Buch “The Rape of Palestine” (Die Vergewaltigung Palästinas) hin, geschrieben von William B. Ziff – dem Mitgründer des Verlags Ziff-Davis. 1938 veröffentlicht, vermerkt Ziffs Buch, dass das Sammelsurium an Immigranten in Palästina nicht nur aus denjenigen bestand, die von irgendwo flohen oder nach Palästina gerannt kamen. Manchmal wurden sie importiert:

In Palästina war die Polizeigewalt immer der fremde Soldat. Die Tuluniden brachten Türken und Neger. Die Fatimiden brachten Berber, Slawen, Griechen, Kurden und Söldner aller Art herein. Die Mameluken importierten Legionen an Georgiern und Tscherkessen. Jeder Monarch verließ sich bezüglich seiner persönlichen Sicherheit in erheblichem Maß auf Sklavenkrieger. Saladin, von den Kreuzrittern  bedrängt, erhielt einhunderfünfzigtausend Perser, denen für ihre Dienste in Galiläa und im Distrikt Sidon Land gegeben wurde.

Aus diesem menschlichen Flickenwerk an Juden, Arabern, Armeniern, Kalmücken, Persern, Kreuzfahrern, Tartaren, Indern, Äthiopiern, Ägyptern, Sudanesen, Türken, Mongolen, Römern, Griechen, Pilgern, Wandernden, Nichtsnutzen und Abenteurern, Invasoren, Sklaven… wurde der Flickenteppich aus Blut und Mentalität geformt, den wir heute als „Levantiner“ bezeichnen. …

Ziff erarbeitet eine Liste der von Isaac erwähnten Immigranten und nennt einige Zahlen:

Im 14. Jahrhundert verursachte Trockenheit die Immigration von 18.000 „Zelten“ der Jurate-Tartaren vom Euphrat nach Palästina. Bald folgten 20.000 Aschiri unter Gaza und 4.000 Mongolen unter Moulai, die das Jordantal besetzten und sich von Jerusalem nach Süden ansiedelten. Kaisaitische und jemenitische Stämme folgten ihnen auf dem Fuß…

1830 kolonisierte der albanische Eroberer Mehemet (Mohammed) Ali Jaffa, Nablus und Beisan mit ägyptischen Soldaten und ihren sudanesischen Verbündeten. Vierzehn Jahre später schätzte Lynch, dass die 13.000 Einwohner von Jaffa sich aus 8.000 Türko-Ägyptern, 4.000 Griechen und Armeniern und 1.000 Juden und Maroniten zusammensetzten. Er zog nicht in Betracht, dass in dieser Stadt irgendwelche Araber waren.

Vor hundert Jahren hatte Jaffa eine Bevölerung von 4.000. Heute hat es 70.000, überwältigend mehrheitlich Araber, die weitgehend Nachkommen der Ägypter und Äthiopier sind, die vom Eroberer Ibrahim Pascha (Mohammed Alis Sohn) hergebracht wurden. Die paar tausend Juden, die dort lebten, flohen während der Krawalle von 1936 und ließen ihre Geschäfte und Grundstücke zurück.

Es gibt viele Wege diese arabische Bevölkerung zu beschreiben – aber indigen ist eindeutig keine von ihnen.

Wichtiger ist, dass der fortgesetzte Zustrom all dieser verschiedenen Nationalitäten und Ethnien bedacht wird, Araber wie andere;  jüdische Immigration im 20. Jahrhundert, dem 19. Jahrhundedrt und sogar früher ist weniger zulässig.

Das stimmt noch mehr, bedenkt man die indigenen Bande, die die Juden zum Land haben.

Angaben des Neuansiedlungs-Handbuchs der UNRWA (2011) besagen:

Indigene Gruppen sind Nachkommen von Völkern, die Land oder Territorium vor der Kolonisierung oder vor der Einrichtung von Staatsgrenzen bewohnten. Sie haben oft eine starke Verbundenheit zu ihrem angestammten Land und natürlichen Ressourcen, ein Kennziechen, das sie von anderen Minderheitengruppen unterscheiden kann. Sie können auch deutliche soziale, wirtschaftliche und politische Systeme haben, Sprachen, Kulturen und Überzeugungen oder Religionen. Ihr Recht auf Selbstbestimmung ist regelmäßig von nachfolgender Migration anderer ethnischer Gruppen in Territorium, in dem sie leben, erschwert worden, (S. 201)

In Palästina hat es eine durchgehende jüdische Präsenz gegeben. Die Juden Israels sind heute letztlich die Nachkommen der Juden, die lange vor der arabischen Besetzung Palästinas im 7. Jahrhundert in dem Land lebten. Die starke Verbundenheit der Juden zu ihrer angestammten Heimat ist in Begriffen ihrer eigenen Geschichte, Kultur, heiligen Stätten, Sprache und Literatur deutlich beschrieben. Und ja, dieses Recht auf Selbstbestimmung wurden regelmäßig verhindert: Zuletzt durch die Invasion und Migration der Araber – und heute von den palästinensischen Arabern.

Im Gegensatz dazu sind palästinensisch-arabische Geschichte, Kultur, heilige Stätten, Sprache und Literatur letztlich, wie es für alle Araber gilt, an Arabien gebunden.

Entlang dieser Linien sollte vermerkt werden, dass die UNO-Vollversammlung 2007 die Erklärung der Rechte indigener Völker verabschiedete:

Artikel 11
1. Indigene Völker haben das Recht, ihre kulturellen Traditionen und Bräuche zu pflegen und wiederzubeleben. Dazu gehört das Recht, die vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Erscheinungsformen ihrer Kultur, wie beispielsweise archäologische und historische Stätten, Artefakte, Muster, Riten, Techniken, bildende und darstellende Künste und Literatur, zu bewahren, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Artikel 31
1. Indigene Völker haben das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres kulturellen Erbes, ihres traditionellen Wissens und ihrer traditionellen kulturellen Ausdrucksformen sowie der Erscheinungsformen ihrer Wissenschaften, ihrer Techniken und ihrer Kultur, einschließlich ihrer menschlichen und genetischen Ressourcen, ihres Saatguts, ihrer Arzneimittel, ihrer Kenntnisse der Eigenschaften der Tier- und Pflanzenwelt, ihrer mündlichen Überlieferungen, ihrer Literatur, der von ihnen geschaffenen Muster, ihrer Sportarten und traditionellen Spiele und ihrer bildenden und darstellenden Künste. Sie haben außerdem das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres geistigen Eigentums an diesem kulturellen Erbe, traditionellen Wissen und diesen traditionellen kulturellen Ausdrucksformen.

Gemäß allen Rechten sollte diese Erklärung in vollem Umfang auf Israels indigene Rechte angewandt werden.

Stattdessen haben wir erlebt, dass die UNO ihre eigene Erklärung verletzt, z.B. dadurch, dass die UNESCO versucht die indigenen jüdischen Bande der Juden zu Hebron und Jerusalem und die indigene jüdische Verbindung zum sowie das das Recht am Tempelberg zu usurpieren.

Wenn die UNO sich entscheidet in Sachen indigener Rechte Ernst zu machen, dann sollte sie Israel das wissen lassen.

Palästinenser erfinden antikes Königreich Gaza

Elder of Ziyon, 9. September 2018

Aus Al-Monitor:

Die Palästinenser begannen im 5. Jahrhundert v. Chr. mit der persischen Eroberung palästinensischen Landes Münzen für Geschäfte zu verwenden. Die persischen Münzen ersetzten das Tauschsystem, sagte Mohammed al-Zard, Leiter der Palästinensischen Gesellschaft von Münz- und Briefmarken-Sammlern.

Er sagte Al-Monitor, dass die persischen Münzen nicht überall in den Palästinensergebieten verwendet wurden, weil die Küstenbereiche von den Kanaanitern kontrolliert wurde, die im Handel mit den Persern ihre eigenen Münzen einführten.

„Im dritten Jahrhundert v.Chr., nach der Eroberung durch Alexander den Großen, handelten die Palästinenser unter Verwendung griechischer Münzen, die im antiken Königreich Gaza geprägt und auch überall in den griechischen Territorien akzeptiert wurden“, fügte er hinzu.

Es gab in Gaza geprägte griechische Münzen, die in Wirklichkeit aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. stammen.

Aber es gab kein antikes Königreich Gaza (außer in Afrika im 19. Jahrhundert).

Herkunft der Geschichte der Palästinenser

gefunden auf Facebook:

Im Juni n1964 hielt ein ägyptischer Opportunist auf der Gehaltliste der Muslimbruderschaft
einen jordanische Flagge hoch, auf der der Stern entfernt worden war.
Und so begannen 3.000 Jahre „palästinensische Geschichte“

Können Sie sich eine vergleichbare Szene mit Juden an der Al-Aqsa-Moschee vorstellen?

Aussie Dave, Israellycool, 5. Dezember 2017

Neulich nahm RealJStreets diese Foto auf.

Sie merkt an:

Es kommen Touristen in Rekordzahl nach Israel.

Regelmäßig reihen sich Busse um die Altstadt von Jerusalem aneinander. Die Kotel, die Westmauer, hat einen konstanten Fluss an Besuchern. Tag und Nacht kommen und gehen. Menschen aller Religionen still.

Touren aus arabischen Ländern und muslimischer Gruppen haben deutlich zugenommen.

Wenn nur 1% dessen, was die Hasser zu Israel behaupten, wahr wäre, würde es dieses Foto nicht geben.

Derweil haben Juden nur eingeschränkten Zugang zum Tempelberg, können die Moscheen dort nicht besuchen und es ist ihnen nicht erlaubt irgendetwas zu tun, das ansatzweise wie Gebet aussehen könnte. Und lassen Sie mich gar nicht erst von Mekka anfangen.