Das Blut von Shireen Abu Akleh klebt an palästinensischen Händen

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 15. Mai 2022

Wenn die „Der Tod von Mohammed al-Dura“ genannte Produktion Pallywoods[*] Vom Winde verweht ist, dann ist das aktuelle Spektakel um Shireen Abu Akleh auf dem Weg ihr Star Wars zu werden. Beide Fälle sind gewaltige Gewinne für die Palästinenser in der Weltarena des Informationskriegs.

Das Bild des verängstigen 12-jährigen al-Dura, angeblich unter Feuer durch israelische Soldaten, wurde zur Inspiration für die Gewalt der zweiten Intifada. In den Worten der Journalistin Nidra Poller:

… entzündete sofort israelfeindliche und judenfeindliche Leidenschaften in der gesamten Welt, was eine Welle der Gewalt auslöste, die vom Lynchmord an zwei israelischen Reservisten in Ramallah bis zu Brandanschlägen auf Synagogen in Frankreich reichte. In den folgenden Jahren erlangte die Geschichte von Mohammed al-Dura in der arabischen und muslimischen Welt fast mystisches Format…

Dass der Tod von Mohammed al-Dura die wahre emotionale Ausrede für die folgende Lawine palästinensischer Gewalt war – und ein weit stärkerer Auslöser als Sharons „provokativer“ Besuch auf dem Tempelberg – wird von der sofortigen und weiten Verbreitung seiner Geschichte und des madonnenhaften Bildes seiner Leiche zu Füßen seines Vaters belegt. Straßen, Plätze und Schulen sind seitdem nach dem jungen islamischen Schahid benannt worden. Seine Todesszene ist in Wandbildern, Postern und Briefmarken nachgemacht worden, erscheint sogar ikonisch in einem Video der Enthauptung von Daniel Pearl.

Europäische Fernsehsender und Al-Jazira zeigten das Video von al-Dura – erstellt vom palästinensischen Kameramann Talal Abu Rahmeh – immer und immer wieder und der respektierte französische (jüdische) Kommentator, Bürochef von France 2 Jerusalem, Charles Enderlin verbürgte sich für seine Authentizität – und bot einen herzzerreißenden Begleitkommentar.

IDF und israelische Regierungsvertreter waren so überrumpelt, dass sie erst unzusammenhängend herumstotterten und entschuldigten sich sogar für den Tod von al-Dura, obwohl kurz darauf klar wurde, dass es unmöglich war, dass IDF-Feuer al-Dura und seinen Vater getroffen haben konnte. Entweder die Palästinenser erschossen al-Dura oder er wurde überhaupt nicht erschossen. Die Beweise – Pollers Artikel beinhaltet eine gute Zusammenfassung dazu – deutet darauf hin, dass die gesamte Szene gefälscht war.

Trotzdem gaben weder die Palästinenser noch Enderlin jemals zu, dass die Wahrheit ganz anders aussah, dass nicht brutale IDF-Soldaten ein palästinensisches Kind vorsätzlich und schmerzhaft ermordeten, einfach weil sie es konnten. Und warum sollten sie auch irgendetwas zugeben? Praktisch jeder war bereit ihre Lügen zu glauben, außer Israelis und eine Handvoll zionistische Blogger und Journalisten.

Die al-Dura-Geschichte unterstützte einen Aspekt der palästinensischen Propaganda, der immer auffällig gewesen ist – die Beschuldigung, dass die IDF vorsätzlich auf palästinensische Kinder schießt. Das trotz der Tatsache, dass die Wahrheit genau das Gegenteil ist: Die IDF versucht Schaden für Zivilisten zu vermeiden, besonders für Kinder; während die Palästinenser zahlreiche Anschläge verübt haben, zu deren Opfern zahlreiche Kinder gehörten: der Blutbus (Küstenstraßenmassaker), das Massaker von Ma’alot, der Anschlag von Misgav Am, die Bomben auf das Dolphinarium, die Pizzeria Sbarro und weitere.

Ob es einfache Projektion ist – beschuldige deinen Feind der Verbrechen, die du selbst begehst – oder ob die Technik ihnen von Experten für psychologische Kriegsführung vorgeschlagen wurde, die palästinensischen Verleumdungen der IDF sind effektiv gewesen. Vielleicht ist das wegen der historischen Ritualmord-Verleumdungen so, mit denen Juden beschuldigt wurden nichtjüdische Kinder entführt, gefoltert und getötet zu haben, die immer noch in den dunklen Ecken moderner Gemüter leben.

Die Geschichte des Todes von Shireen Abu Akleh unterscheidet sich auf eine Weise von dem von Mohammed al-Dura: Die al-Dura-Verleumdung benötigte einiges an Arbeit um arrangiert zu werden, während das Geschenk Abu Akleh den Palästinensern einfach in die Hände fiel. Die Reporterin von Al-Jazira war bei Terroristen eingebettet, die dem Palästinensischen Islamischen Jihad nahe stehen, wo sie in einem Feuergefecht zwischen diesen und israelischen Soldaten gefangen war. Die Palästinenser verkündeten sofort, dass Abu Akleh von IDF-Scharfschützen vorsätzlich erschossen – „hingerichtet“ – wurde. Das wurde in israelfeindlichen Medien und besonders in sozialen Medien auf der Stelle nachgeplappert; dort erklärten auch selbsternannte Experten wie Susan Sarandon, Ilhan Omar und Rashida Tlaib, dass sie von Israel kaltblütig „ermordet“ worden sei.

Abu Akleh war in der Arabisch sprechenden Welt sehr beliebt und wohlgelitten, besonders bei Palästinensern. Es ist verständlich, dass sie aufgebracht sind und ihren Tod betrauern. Aber es wäre falsch ihr Mord-Urteil gegen die IDF zu akzeptieren. An diesem Punkt ist nicht bekannt, ob die Kugel, die sie tötete, aus einer israelischen oder einer palästinensischen Waffe kam. Selbst wenn ersteres stimmen würde – und die Palästinenser haben es abgelehnt bei einer Ermittlung zu kooperieren – wäre eine beliebte Journalistin zu ermorden für Israel extrem kontraproduktiv. Wenn es eine IDF-Kugel wäre, dann wäre sie nicht vorsätzlich auf Abu Akleh geschossen worden.

Auf jeden Fall ist die Quelle der Kugel völlig irrelevant für die Verantwortung für ihren Tod. Das Feuergefecht fand statt, weil die Terroristen in den letzten Wochen 19 Israelis ermordeten – und her gibt es keine Frage bezüglich der Absicht! Weitere Morde sind nur durch das Handeln der Sicherheitskräfte verhindert worden, so wie die Operation in Jenin. Jenin ist das Epizentrum der Terroranschläge gewesen und die IDF war dort, um Terroristen zu verhaften, die weitere Anschläge planten. Shireen Abu Aklehs Blut klebt an den Händen der Terroristen, zusammen mit dem der von ihnen ermordeten Israelis.

Nichts davon spielt in der gesamten arabischen und muslimischen Welt, dem Großteil Europas und auch so vieler Kreise in den USA und Kanadas eine Rolle, wo palästinensische Behauptungen ohne Nachfragen akzeptiert werden. Palästinenser und ihre Anhänger haben schon lange beschlossen, dass „die Besatzung“ – heißt: die Anwesenheit eines jüdischen Staates zwischen Fluss und Meer welcher Größer auch immer – die Ursache für alles Schlechte ist, das dort geschieht. Aus ihrer Sicht sind jüdische Opfer von Terrorismus „Siedler“, die zu töten nicht ungerecht ist; die Terroristen, die sie mit Messern, Beilen und Schusswaffen ermorden, sind Helden, nicht Kriminelle; und Israels Armee und Polizei sind Unterdrücker, denen mit allen Mitteln Widerstand geleistet werden muss. Argumente zu Kugeln tun daher nichts zur Sache.

Die Palästinenserführer verstehen ihr Publikum und sie wissen, dass starke Emotionen wie die, die durch den Tod einer beliebten Person wie Abu Akleh heraufbeschworen werden, gegen Israel gerichtet werden können. Ziel ist eine Welle des Terrors durch „einsame Wölfe“, die nicht direkt mit den sie anstachelnden Organisationen in Verbindung gebracht werden können. Soziale Medien machen es für die PLO und die Hamas möglich, nicht nur ihren Terrorismus auszusourcen, sondern auch die Hetze.

Also haben die Palästinenser alle Register gezogen; die Beerdigung war vielleicht sogar größer als die von Yassir Arafat. Sie haben die ihnen freundlich gesinnten Medien und auch jede israelfeindliche Stimme in den sozialen Medien freigesetzt, die ihre Anschuldigungen von einer vorsätzlichen Hinrichtung nachplappern. Es wird Schulen und Straßen und Sommerlager geben, die nach der „Märtyrerin“ benannt werden und kleine Mädchen werden so aussehen wollen wie sie. Sie wird zu einem Symbol des „Widerstands“ werden.

Es gibt keinen Zweifel, dass wir, wie es mit al-Dura geschah, von den Terroristen bald Behauptungen zu hören bekommen, dass ihre blutige Arbeit vom Gedenken an Shireen Abu Akleh inspiriert wurde.


[*] Der Begriff „Pallywood“ wurde von Richard Landes geprägt, um die von den Palästinensern geschaffenen Fake-Nachrichtenvideos zu beschreiben. S. sein Video „Pallywood ‚According to Palestinian Sources…‘“.

Abu Akleh: Die Welt zieht eindeutige Lügen über Juden ehrlichem Zweifel vor

Elder of Ziyon, 13. Mai 2022

Vor meinem Twitter-Bann twitterte ich:

Eine Seite: „Lasst uns die Beweise ansehen, transparent, mit allen Seiten und die Wahrheit finden.“

Die andere Seite: „WIR BRAUCHEN KEINE BEWEISE! IHR SEID KALTBLÜTIGE MÖRDER!“

Warum stellt sich überhaupt die Frage, welche Seite man unterstützen soll?

Trotz all der Anschuldigungen durch die PA, B’Tselem, Ken Roth und andere, dass Israel gar keine objektive und ehrliche Ermittlung durchführen kann, sagen IDF-Ermittler derzeit, dass es die Möglichkeit gibt, dass Shireen Abu Akleh von einem Schuss getötet wurde, der auf einen Terroristen-Jeep in ihrer Nähe abgegeben wurde.

Die Ermittlungen des Militärs zum Tod der Al-Jazira-Journalistin Shireen Abu Akleh ist so weit eingeengt worden, dass sie sich auf einen bestimmten Feuerwechsel zwischen IDF-Truppen und palästinensischen Schützen am Mittwoch in Jenin konzentrieren, so ein Bericht vom Donnerstag.

Dieser fragliche spezielle Vorfall „fand rund 150 entfernt von dort statt, wo die Journalistin sich befand, die von Gewehrfeuer getroffen und getötet wurde. Der Vorfall fand zu der Zeit statt [zu der sie getroffen wurde]“, berichteten die Nachrichten von Kanal 12.

Die IDF sagt, dass ein Soldat mehrere Schüsse durch einen Spalt in dem gepanzerten Fahrzeug auf eine Gruppe Terroristen in einem Jeep abgab und zwar in die Richtung von Abu Akleh, die sich hinter den Terroristen befand.

Sie sagt, die andere Möglichkeit ist, dass es massives Feuer aus palästinensischen Positionen in Richtung Norden gab, wo Abu Akleh sich befand. „Als Teil des Versuchs die militärischen Kräfte zu treffen wurde massives Feuer abgegeben, bei dem hunderte Kugeln von mehreren Zielen aus in die Richtung geschossen wurden“, wo sich Abu Akleh befand.

Angesichts dessen, dass es mehrere Schüsse um Abu Akleh gab, einschließlich auf einen Baum und ihre Kollegen, scheint es unwahrscheinlich, dass all die IDF-Kugeln fehl gingen und in ihrer Nähe einschlugen, aber die IDF sagt, es ist eine von zwei Möglichkeiten.

Sie bittet die USA um Hilfe dabei die PA dazu zu bringen die Kugel und/oder ihren Helm auszuhändigen, durch die sie feststellen könnte, ob es eine ihrer Kugeln war.

Bislang hat die PA das abgelehnt.

Warum?

Es ist ziemlich offensichtlich, dass nur eine Seite an der Wahrheit interessiert ist und die andere nur Propaganda will. Was kurz und knapp der gesamte Konflikt ist.

Die größere Frage lautet, warum so viele Leute sofort annehmen, dass Israel die Dinge vertuscht, wenn es offensichtlich klar ist, dass die einzige Seite, die kein Interesse an der Wahrheit hat, die palästinensische ist?

Es scheint in der menschlichen Natur zu liegen, dass Leute es vorziehen eindeutigen, schwarz-weiß gestalteten Narrativen zuzuhören, statt der ehrlichen Wahrheit. Aber das gilt besonders, wenn es eine bereits vorhandene Einseitigkeit gegenüber einer Seite gibt.

Die Antwort ist dieselbe Antwort, die sie seit tausend Jahren gewesen ist. Von Juden wird vorausgesetzt, dass sie Lügner und Betrüger sind. Dieses uralte Stereotyp, das hinter den Verleumdungen steckt und Teil der Gründe ist, dass so viele Menschen lieber ein deutliches Narrativ schlucken statt die nicht eindeutige Wahrheit.

„Eleven Days in May“: Antiisraelische Propaganda in einem Kino in Ihrer Nähe

Adam Levick, CAMERA UK, 10. März 2022

Der Blogger Jonathan Hoffman hat eine detaillierte Rezension zu Eleven Days in May geschrieben, einem Film, der als „Hommage an die (im Krieg des letzten Jahres) in Gaza getöteten Kinder“ beschrieben wurde und der in den britischen Medien weitgehend positiv rezensiert wurde. Der Film wird in Kinos in London und dem gesamten Vereinten Königreich gezeigt.

Hoffman führt wichtige Fakten zu den Umständen um den Tod der palästinensischen Kinder an, die im Film ausgelassen werden. „Eleven Days in May“ ist eine Propagandaarbeit, die den Kontext des Hamas-Terrors auslässt, ihre Verwendung menschlicher Schutzschilde sowie der gesamten Gleichgültigkeit der Terrororganisation gegenüber palästinensischem Leben. Erinnern wir uns, dass nicht ein einziges palästinensisches Kind gestorben wäre, hätte die Hamas nicht beschlossen am 10. Mai eine völlig unprovozierte Raketensalve auf Jerusalem zu schießen – einen Krieg zu beginnen, von dem sie wussten, dass sie ihn verlieren würden und der in Tod und Zerstörung in dem von ihnen regierten Gebiet zur Folge haben würde.

Hier sind die wichtigen Auszüge aus Hoffmans Eintrag:

Besondere Momente und vorsätzliche Auslassungen [im Film] über die Kinderopfer

Danke der unbezahlbaren Open Source-Recherche des Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Centers gibt es beträchtliches Material, um die Lücken zu füllen, die von dem Film hinterlassen werden. Ich nutzten diesen Linke auch, um die Schreibweise der Namen zu korrigieren (die ich in einem dunklen Kino niederschrieb). Ich folge demselben chronologischen Ansatz wie der Film.

Mohammad Saber Ibrahim Suleiman (Alter: 15 oder 16) starb am 10. Mai bei einem Luftangriff der IDF östlich von Jebalia. Er war Hamas-Mitglied. Ein Video zeigt ihn in einer Uniform des militärischen Zweigs der Hamas beim Waffentraining. In einem weiteren Foto ist er zu sehen, wie er ein Gewehr hält (Twitter-Accout @DigFind_, 1. Juni 201). Trotz seiner Jugend war er offensichtlich ein Agent der Issedin al-Qassam-Brigaden.

Mohammad Saber Ibrahim in einem Video in Uniform des militärischen Zweigs der Hamas beim Waffentraining (Twitter-Account @DigFidn_, 1. Juni 2021)

Die vier Kinder al-Masri (Rahaf, 10; Yazan, 2; Marwan, 6, Ibrahim, 11) wurden in Beit Hanoun von Terroristen-Raketen getötet, die zu kurz flogen – nicht von der IDF. Dasselbe gilt für Hussein Munir Hussein Hamas (11) und Ibrahim Hassanian (16).

Am 11. Mail starb Lina Iyad Fathi Sharir (15) zusammen mit ihren Eltern. Ihr Schwester Mana Iyah Fathi Sharir (2) wurde ebenfalls getroffen und starb am 18. Mai. Der Film versäumt es zu zeigen, dass sie bei einem Angriff auf ihren Vater Iyad Fathi Feyeq Sharir starben – dem Kommandeur der Panzerbekämpfungseinheit der Hamas im Gazastreifen.

Der Film erzählt uns, dass am 12. Mail Baschar Ahmad Samour (17) „alleine angeschossen wurde, als er Wasser abstellen wollte“. Wir sehen seine Leiche; er starb nahe des Zauns im der Region Khan Junis. Aber uns wird nicht gesagt, dass er für die Fatah agierte.

Am 13. Mai starb Khaled imad Khaled Qanou (17). Seine Mutter redet von ihm und sein Vater wird in Tränen gezeigt. Aber uns wird nicht gesagt, dass die Mudschaheddin-Brigaden, der militärische Zweig der Mudschaheddin-Bewegung im Gazastreifen, ein Traueranzeige für ihn veröffentlichte, in der es hieß, er sei 20 Jahre alt und einer der Aktiven aus ihren Reihen. (Telegram-Kanal der Mudschaheddin-Brigaden, 13. Mai 2021)

Khaled Imad Khaled al-Qanu‘ (Telegram-Kanal der Mudschaheddin-Brigaden, 13. Mai 2021)

Am 13. Mai starb Ibrahim Mohammed Ibrahim al-Rantisi (6 oder 7 Monate alt). Sein Bruder wir dabei gezeigt, wie er eine Trauerrede für ihn hält. Aber uns wird nicht gesagt, dass Ra’ed  Ibrahim Khamis Azara al-Rantisi (sein Vater? Sein Bruder?), gegen den sich der Angriff im Viertel Al-Junya von Rafah richtete, laut sozialen Medien ein Akteur des militärischen Arms der Fatah war (Twitter-Account von Abu Obeidaal-Filistini, 14. Mai 2021). Die Internetseite der Issedin al-Qassam-Brigaden bezeichnete ihn als „Hamas-Schahid“ (Website der Iss al-Din Qassam Brigaden).

Am 14. Mai, informiert uns der Film, starben drei Kinder der Familie al-Attar: Amira (6), Islam (8) und Mohammed Zain (9 Monate). Wir sehen eine Schwester, die für sie die Trauerrede hält und das Gesicht eines der toten Kinder berührt. Uns wird nicht gesagt, dass sie auf der Straße starben, die die Viertel Al-Salatin und Al-Atatra in Bei Lahia verbindet, die bei einem Luftangriff auf Hamas-Tunnel angegriffen wurde – die Tunnel, die dazu genutzt wurden nach Israel einzudringen, um Morde zu begehen  und um Waffen zu verstecken, die zum Töten von Israelis bestimmte waren.

Am 15. Mai starben vier Kinder der Familie Hatab: Yamen (5), Bilal (9), Yousef (10 oder 11) und Miriam (7). Sie starben im Flüchtlingslager Al-Schati. Uns wird nicht gesagt, dass sie die Kinder des Hamas-Akteurs Alaa Abu Hatab waren. Es gibt Fotos von Kindern die im Meer nahe am Strand spielen.

Der Film erzählt uns, dass ebenfalls am 15. Mai Osama (?Huseina) al-Hadidi (4) starb und dass sie ein „Gehinleiden“ hatte. Uns wird erzählt, dass sie „Tomaten liebte“. Drei andere Kinder der Familie al-Hadidi starben ebenfalls: Abdurrahman (7 oder 8), Suheib (12) und Yahya (10). Aber uns wird NICHT erzählt, dass auch sie bei dem Angriff auf den Hamas-Akteur Alaa Abu Hatab starben (s. oben).

Am 16. Mai, wird uns erzählt, wurden 18 Kinder bei Angriffen auf Gaza-Stadt getötet (mein Hinweis: die höchste Zahl an Kinderopfern für alle der elf Tage der Operation).

Uns wird erzählt, dass 8 Kinder der Familie Al-Qulaq starben (darunter Qusai, 6 Monate alt) (dazu ihre Mutter und ihr Vater) und 4 Kinder der Familie Al-Auf, darunter Tala (12 oder 13). Was uns nicht erzählt wird ist, dass sie bei Angriffen auf Terrortunnel starben, durch die Gebäude auf der Al-Wahda-Straße einstürzten.

Uns wird erzählt, dass Tawfiq Ayman Tawfiy Abu al-Auf (16 oder 17) starb. Und dass er gut in Naturwissenschaften war und Arzt werden wollte. Aber nicht, dass er bei demselben Vorfall starb. Wir sehen die Leichen der Kinder.

Zain Riad Hasan Schkuntna (2) starb ebenfalls bei diesem Vorfall. Ebenso seine Schwester Lana (6). Wir sehen die Großmutter bei der Trauerrede.

Lesen Sie hier in diesem Zusammenhang CAMERAS ausführliche Analyse zur ungeheuerlichen Fehl-Berichterstattung der New York Times zu Kinderopfern  während des Krieges.

Schließlich empfehlen wir denen, die einen ausführlichen und sorgfältigen Forschungsbericht zum Krieg im Mai 2021 sowie den zu dem Konflikt führenden Ereignissen dringend das Buch „Gaza Conflict 2021“ von Jonathan Schanzer.  Sie können sich ein Interview ansehen, das wir mit Schanzer über sein Buch führten:

Nein, Masafer Yatta ist keine uralte arabische Gemeinde. Es wurde gebaut, um Israel Land zu stehlen.

Elder of Ziyon, 8. Mai 2022

Hier ist die Art, wie Rashida Tlaib den Antisemiten Mohammed El-Kurd zum Urteil des Obersten Gerichtshofs in Sachen Masafer Yatta von letzter Woche zitiert:

Rashida Tlaib: Leute lieben es zu sagen, dass die Unterdrückung der Palästinenser kompliziert ist – ist sie nicht. Es ist ein illegales militärisches Besatzungsgericht, das mit Zwang 1.000 Palästinenser vertreibt, um ihr Land zu stehlen und die gesamte ethnische Zusammensetzung der Region zu verändern. Das ist ein Kriegsverbrechen.

El-Kurd sagt weiter, dass 2.400 Menschen in den 22 „uralten“ Dörfern von Masafer Yatta leben. (Die aktuelle Bevölkerungszahl beträgt etwa 1.200 in 8 bis 11 Außenposten.)

Die Rubrik „Geschichte“ von Wikipedia  zu Masafer Yaffa ist sehr dürftig und bewusst vage. Hier ist die gesamte dort angeführte Geschichte vor 1967:

1881 vermerkte der Palestine Exploration Fund (PEF) die folgenden Orte: Shảb el Butm, was „der Sporn der Terebinthe“ bedeutet. Tuweil esch Shîh, was „der Gipfel des Kamms der Artemis“ heißt, Kh. el Fekhît, was „die Ruine der Kluft“ heißt und Kh. Bîr el ‘Edd, was „Die Ruine des immerwährenden Brunnens“ bedeutet.

In Kh. Bîr el‘ Edd vermerkte der PEF „Spuren von Ruinen und Zisternen“, während sie in Kh. el Fekhît „Spuren von Ruinen und einer Höhle“ festhielten.

Der Survey of Western Palestine des Palestine Exploration Fund war ein akribisches Unterfangen, mit dem jedes Dorf, jede Moschee, jede Zisterne, jede Höhle, jeden Obstgarten und jede antike Weinpresse aufgelistet wurden, die in der gesamten Region zu sehen waren. Hier ist ihre Legende zu ihren Karten. Während sie in der Legende nicht erwähnt werden, zeigen ihre anderen Karten, dass bewohnte Gegenden rosa gefärbt sind und die exakten Grenzen der Dörfer und Städte zeigen.

Hier ist eine Landkarte der Gegend von Masafer Yatta, in der ich die vier in dem Wikipedia-Artikel erwähnten „Orte“ hervorgehoben habe.

Es gibt keinen Hinweis auf irgendwelche Bewohnung. Zwei von ihnen bestehen aus Ruinen (wie in dem Artikel detailliert beschrieben) und die anderen beiden sind Schlagwörter für Gelände. Der PEF verzeichnete kein weiteres Dorf oder Obstplantage oder Ackerland; tatsächlich gibt es keinen Hinweis auf irgendwelche Bewohner. Alle sind Wüste und ausgetrocknete Wadis.

So viel zur Lüge, dass Palästinenser seit Generationen dort gelebt haben.

Was ist mit der jüngeren Vergangenheit?

Dieser Artikel des Guardian (zu dem auf Wikipedia verlinkt wird) behauptet, dass Ariel Sharon in den 1980-er Jahren sagte, er wolle eine IDF-Schießbahn einrichten, um die damals dort befindlichen Einwohner zu vertreiben.

Laut dem Protokoll eines  Ministertreffens von 1981 schlug der damalige Landwirtschaftsminister, später Premierminister, Ariel Sharon vor in Zone 918 eine Schießbahn mit der ausdrücklichen Absicht zu schaffen örtliche Palästinenser aus ihren Häusern zu vertreiben.

Das ist dann tatsächlich 2020 eine Schlagzeile bei Ha’aretz:

40 Jahre altes Dokument offenbart Ariel Sharons Plan 1.000 Palästinenser aus ihren Häusern zu vertreiben.
Das Protokoll eines Ministertreffens von 1981 deutet an, dass Sharon, der später Israels Premierminister werden sollte, vorschlug Land der Westbank der israelischen Armee zuzuteilen; einziger Zweck war, Palästinenser aus ihren Häusern zu zwingen.

Aber der Artikel selbst führt nichts von einer Vertreibung existierender Einwohner an. Darin steht, dass Sharon die Migration zu illegalen palästinensischen Außenposten stoppen wollte, die sich in der Gegend ausbreiteten:

Das Dokument – Protokoll des Treffens eines Ministerkomitees für Siedlungsangelegenheiten – deutet an, dass Ariel Sharon, der damals Landwirtschaftsminister war, vorschlug das Land in den südlichen Hebron-Bergen den Israelischen Verteidigungskräften für scharfes Schießtraining zugewiesen wird. Sharon erklärte, er wolle, dass das Militär das Land infolge „der Ausweitung der arabischen Dörfer aus den Bergenheraus“ nutzt.

Er schickte seinen Bemerkungen voraus: „Ich möchte den Vertretern des Generalstabs sagen, wir wollen euch weitere Übungsgelände anbieten. Weitere Übungsgelände müssen nahe an der Grenze liegen, zwischen dem Fuß der Hebron-Berge und der Wüste Judäas. Angesichts des Phänomens – der Ausbreitung der arabischen Dörfler am Berghang hin zur Wüste.“

Sharon fügte an: „Wir haben ein Interesse an der Erweiterung und Vergrößerung der Schießbahnen dort, um diese Bereiche, die für uns so unverzichtbar sind, in unserer Hand zu behalten… Viele weitere Bereiche für Übungen könnten hinzugefügt werden und wir haben großes Interesse daran, dass die Armee dort vor Ort ist.“ Ein Vertreter der IDF sagte in Reaktion: „Wir würden uns freuen das zu  haben.“ Später in dem Treffen wurde beschlossen, dass der Berater des Landwirtschaftsministers für Siedlungsangelegenheiten sich mit Vertretern der IDF treffen und ihnen die Orte zeigen sollte, die für zusätzliche Schießbahnen bestimmt werden sollten, „um die Bereiche in unserer Hand zu behalten“.

Die schlichte Bedeutung ist, dass die Bereiche bereits unter israelischer Kontrolle waren, aber wie heute betrieben die Palästinenser Landraub, indem sie Außenposten an strategischen, leeren Gegenden bauen, um Juden davon abzuhalten dorthin zu ziehen. (Und Juden tun genau dasselbe, wenn sie Außenposten entgegen israelischem Recht bauen.)

Das ist genau das, worüber der Oberste Gerichtshof urteilte – dass es keine Beweise für in dem Bereich der Schießbahn 918  lebende Araber gab, bevor diese eingerichtet wurde, wie auch die Jerusalem Post berichtet:

Das Urteil erklärte weiter, dass der die Palästinenser vertretende Anwalt es versäumt hatte ausreichende Beweise dafür vorzulegen, dass die palästinensischen Hirten das Land genutzt hatten, bevor die fraglichen 3.000 Hektar 1980 zur Schießbahn erklärt wurden.

Palästinensische Aktivisten können argumentieren, dass die Schießbahn dafür gebaut wurde, um Araber daran zu hindern in leeren Gebieten von Area C illegal zu bauen, die rechtlich Israel untersteht. (Ich sehe keinen Grund, warum nicht.) Sie argumentieren, heute gebe es legal oder nicht legal dort Wohnende und diese hätten das Recht nicht geräumt zu werden.

Aber sie haben keine Belege, dass es sich um vorher bestehende Dörfer handelt. Im Gegenteil, es gibt lauter Hinweise, dass Palästinenser vorsätzlich und illegal in die Schießbahn zogen, um in Area C Land zu rauben.

Die Lügen sind überall. Die israelische Regierung und die IDF leisten bei der Verbreitung der Wahrheit echt schlechte Arbeit.

Palästinenser glauben, sie seien das Zentrum des Universums, versuchen sogar einen ISIS-Anschlag in Ägypten sich um sie drehen zu lassen

Elder of Ziyon, 8. Mai 2022

Am Samstag wurden bei einem Feuergefecht mit vermutlich dem Islamischen Staat treuen Militanten elf ägyptische Soldaten getötet.

Natürlich versuchen die Palästinenser diese Nachricht zu kapern und daraus etwas zu machen, dass ich um wen dreht? – Um sie!

Die Fatah veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es heißt, sie betrachten den Anschlag als „kalkulierten Dienst im Interesse des rassistischen zionistischen Siedlungs-Besatzungsregimes“; sie sagte, die Angreifer hätten eine „Agenda gegen die Brüder im arabischen Ägypten und seine heldenhafte Armee und gegen das palästinensische Volk im besetzten Palästina“.

Sie fügte hinzu, der Anschlag sei „ein vorsätzlicher Dienst für das Besatzungsregime und die israelische Armee und ein verzweifelter Versuch die Moral der ägyptischen Armee zu brechen“.

Khaled al-Batsch, ein Mitglied des Politbüros der Bewegung Islamischer Jihad, bezeichnete den Anschlag als einen „Versuch die Sicherheit Ägyptens zu manipulieren und seine Stabilität auszuhöhlen, um dem zionistischen Feind zu dienen“.

Unterdessen plapperte die Hisbollah dieselbe bizarre Idee nach und sagte, der Anschlag habe „die Aufmerksamkeit vom zionistischen Terrorismus in Palästina ablenken“ sollen.

Wie nennt man das, wenn jemand für alles Schlechte, was passiert, die Juden verantwortlich macht? Ich bin sicher, dafür gibt es ein Wort.

Die 5 größten israelischen Kriegsverbrechen, die nie stattfanden

Adin Haykin, 22. August 2021

IDF-Soldat mit einem syrischen Kriegsgefangenen 1967

1. Das Tantura-Massaker

Der israelische Journalist Amir Gilat veröffentlichte in Ma’ariv einen Artikel zu einem Massaker in Tantura, der sich hauptsächlich auf eine Magisterarbeit stützt, die von dem Studenten Theodore Katz bei der Universität Haifa eingereicht wurde. In der Abhandlung Der Exodus der Araber aus den Dörfern am Fuß des Bergs Karmel sagte Katz, israelische Streitkräfte hätten im Zeitraum 1947 bis 1949 während des Palästina-Kriegs 1948 240 Araber aus Tantura getötet.

Bei der Entdeckung, dass sie öffentlich auf den Seiten von Israels größter Zeitung Kriegsverbrechen beschuldigt wurden, waren Veteranen des 33. Bataillons der Alexandroni-Brigade empört. Sie behaupteten, dass die Schlacht um Tantura eine strategische war, ein Versuch den Waffenschmuggel über das Meer und Lebensmittel zu stoppen und zu verhindern, dass die Straße von Haifa nach Tel Aviv abgeschnitten wurde; und dass während des gesamten Überlebenskampfes in einem blutigen Krieg, den die Araber anfingen, die striktesten ethischen Standards eingehalten wurden. Während der Kampf um Tantura schwierig war – 14 Mitglieder des IDF-Bataillons und rund 40 Araber wurden bei den Straßenkämpfen getötet – bestanden die Veteranen darauf, dass Katz wegen des Massakers gelogen hatte.[1]

Am Ende des Prozesses, den Katz mit Geldern der palästinensischen Autonomiebehörde bezahlte, wurde er verpflichtet auf seine eigene Kosten Zeitungsanzeigen zu veröffentlichen, in denen er sich von den Lügen über das Massaker komplett distanziert und jede Möglichkeit ausschloss sie großzügig als „umstrittene Version“ zu bezeichnen.

Katz‘ Anzeigen erklärten:

Nach mehrfacher Überprüfung der Beweise bin ich jetzt über allen Zweifel hinaus sicher, dass es keine Grundlage für all die Anschuldigungen gibt, dass nach der Kapitulation von Tantura von der Alexandroni-Brigade oder einer anderen Einheit der IDF Einwohner getötet wurden. Ich möchte klarstellen, dass das, was ich schrieb, missverstanden wurde und dass ich nicht nahelegen wollte, es hätte in Tantura ein Massaker gegeben, auch glaube ich nicht, dass es in Tantura je ein Massaker gab.

2. Massenexekution an ägyptischen Kriegsgefangenen in El-Arisch

Nicht zufrieden mit diesen lange widerlegten Mythen, führte Norman Finkelstein

„unanfechtbare Augenzeugenberichte israelischer Soldaten sowie die Aussage eines israelischen Militärhistorikers, dass die IDF während des Juni-Kriegs zig ägyptische Kriegsgefangene hinrichtete.“

ins Feld.

26. Juni 1967: Verletzter Kriegsgefangener wird im Krankenhaus des Atlit-Kriegsgefangenengeländes in Israel medizinisch versorgt.
links: 31. Juli 1967: Nach der medizinischen Behandlung durch Israel werden verletzte ägyptische Kriegsgefangene für die Reise nach Kairo zu einem Krankenwagen des Roten Kreuzes gebracht.
rechts: 31. Juli 1967: In einem Ambulanz-Flugzeug des Roten Kreuzes verabschiedet sich ein ägyptischer Kriegsgefangener einem Israel.

Es werden keine weiteren Beweise geliefert, aber seine Fußnote führt Presseberichte zur Zeugenaussage des „Augenzeugen“ Gabi Bron und des „Militärhistorikers“ Aryeh Yitzhaki an. Beide Quellen haben diese ihnen zugeschriebenen Äußerungen ausdrücklich als Erfindungen der Medien bestritten. Ägyptische Kriegsgefangene „wurden nicht erschossen und es gab keine Massenmorde“, bestätigte Bron. „Tatsächlich halfen wir den Gefangenen, gaben ihnen Wasser und in den meisten Fällen schickten wir sie in Richtung des [Suez]-Kanals.“ Yitzhaki, der kein Militärhistoriker war, sondern Bürokraft in einem Militärarchiv, war noch deutlicher: „In keinem Fall initiierte Israel Massaker“, schrieb er. „Im Gegenteil, es unternahm alles in seiner Macht stehende, um sie zu verhindern.“ Die in Finkelsteins Berichten erwähnten konkreten Beispiele erwiesen sich als legitime Kriegshandlungen; so stellte sich eine angebliche Massentötung hunderter Kriegsgefangener in El-Arisch im Sinai als eine Schlacht mit Feindkräften heraus, die einen israelischen Konvoi angriffen. Und all das war schon Jahre bekannt, bevor Finkelstein sich entschied die Anschuldigungen zu wiederholen. Die Schlussfolgerungen sollten offensichtlich erscheinen.[2]

3. Das Lydda-Massaker

Ldyya, 1948“ (The New Yorker, 21. Oktober 2013), wurde von dem bekannten und talentierten israelischen Journalisten Ari Shavit geschrieben. In Shavits sehr irreführender und sogar widersprüchlicher Schilderung schlossen sich israelische Soldaten, geführt von einem gewissen Oberstleutnant Mosche Dayan und bewaffnet mit

einem gigantischen gepanzerten Fahrzeug, auf dem eine Kanone montiert ist, drohenden Halbkettenfahrzeugen und mit Maschinengewehren ausgerüsteten Jeeps

anderen israelischen Kräften beim Angriff auf Lydda (und das benachbarte Ramle) in Israels Unabhängigkeitskrieg an. Geführt von Dayans marodierenden Streitkräften übernahmen die Israelis die Kontrolle von „Schlüsselstellungen“ in der Stadt, aber am nächsten Tag flammten die Kämpfe wieder auf und

innerhalb von 30 Minuten wurden 250 Palästinenser getötet. Der Zionismus hatte in der Stadt Lydda ein Massaker vollführt.

Ist das wirklich das, was passierte?

Der Oberkommandierende der Operation in Lydda, Mosche Kelman, traf sich mit den Führern der Stadt, um die Kapitulationsbedingungen auszuhandeln, angefangen mit Simon Garfeh, dem griechisch-orthodoxen Archimandrit von Lydda. Garfeh gab den folgenden Bericht, wie er vom Historiker Dan Kurzman aufgezeichnet wurde:

„Ich bin der Archimandrit von Lydda“, verkündete er. „Ich hoffen, ihr seid in Frieden gekommen.“

„Wenn es der Wunsch des Volks dieser Stadt ist mit uns in Frieden zu leben“, versicherte ihn Kelman, „dann werden wir sehr glücklich sein. Sie können ihre Geschäfte öffnen und das normale Leben weiterführen. Können Sie die Kapitulation veranlassen?“

„Ich werde es versuchen“, antwortete der Prälat… „Ich werde die Führer der muslimischen und der christlichen Gemeinschaft bitten sich sofort mit uns in meiner Wohnung oben zu treffen.“

Dann wies er eine Hilfskraft an zur Großen Moschee zu laufen, um die Muslimführer zu holen und schickte einen weiteren zu seiner eigenen Kirche, um die christlichen Führer zu bringen, die dort Zuflucht gefunden hatten.

Etwa eine Stunde später saßen ein Dutzend arabischer Honoratioren in Garfehs Wohnzimmer, nippten Kaffee und plauderten mit den Geistlichen der Kirche, Kelman und anderen israelischen Offizieren. Schließlich setzte Kelman seinen Kaffee ab und sprach zu ihnen:

„Meine Herren, die Stadt ist erobert und wir wollen eure Kooperation. Wir schlagen vor, dass ihr die Bürger findet, die die Versorgungsunternehmen betrieben haben, damit eure Leute ohne Verzögerung wieder Wasser und Strom haben. Aber zuerst müsst ihr unsere Friedensbedingungen akzeptieren: Übergabe aller kämpfenden Personen und aller Waffen innerhalb von 24 Stunden. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt werden, müssen wir handeln.“

„Wir stimmen zu“, sagte einer der Araber in stiller Resignation. „Dürfen die Einwohner hierbleiben, wenn sie das wünschen?“

„Ja, das dürfen sie“, antwortete Kelman, „wenn sie hier friedlich leben.“
(Genesis 1948. Dan Kurzman, S. 514)

Es schockiert, dass Shavit das nicht einmal andeutet. Warum ließen Shavit und seine Lektoren die entscheidende Tatsache aus, dass Lydda sich ergeben und zugestimmt hatte sich zu entwaffnen und in Frieden zu leben und dass die Israelis zugestimmt hatten, dass sie dort bleiben konnten? Warum ignorierten Shavit und die berühmten „Faktenchecker“ des New Yorker Kurzmans entscheidendes Interview?

Shavit verschweigt seinen Lesern auch die Tatsache, dass die bedrängten Israelis nach der Kapitulation von Lydda einen beträchtlichen Teil ihrer Streitkräfte abzogen, weil sie woanders gebraucht wurden. Dayans Bataillon zum Beispiel begab sich nach Süden, um am Kampf um den Negev teilzunehmen. (Mosche Dayan: Story of My Life. S. 112)

Schon am nächsten Tag, dem 11. Juli, schickten die Jordanier eine Patrouille in die Außenbezirke der Stadt, die aus einem Panzer und zwei gepanzerten Autos bestand, um die Stärke der Israelis zu sondieren. Shavit erwähnt das – er sagt, es waren „zwei jordanische gepanzerte Fahrzeuge“.

Aber aus irgendeinem Grund bezeichnet er sie weder als „gigantische gepanzerte Fahrzeuge“ noch als „bedrohlich“. Vielleicht haben nur Israelis gigantische gepanzerte, bedrohliche Fahrzeuge.

Shavit sagt, dass die „zwei Fahrzeuge keine militärische Bedeutung hatten“. Also war eines dieser Fahrzeuge in den Händen der Israelis von großer Bedeutung, aber zwei in den Händen der Jordanier aus irgendeinem Grund irrelevant.

Wie auch immer die Erklärung für diese Widersprüche aussehen mag, die jordanische Patrouille geriet in Schwierigkeiten und musste sich den Weg aus dem Dorf freischießen. Die Einwohner, die offenbar dachten, das sei ein jordanischer Angriff zur Rückeroberung der Stadt, fingen an die verbliebenen israelischen Soldaten zu attackieren. Fünf israelische Wachen vor der Dahmasch-Moschee waren die ersten Getöteten und fast sofort brachen in der gesamten Stadt Schießereien aus. (Kurzman, S. 515)

Trotz der Kapitulationsvereinbarung und dem Versprechen die Waffen zu übergeben mussten die Israelis, die jetzt nur 500 Mann zählten, die Stadt in einer weiteren verzweifelten Schlacht erneut erobern.

Bei Kämpfen von Haus zu Haus um Heckenschützen auszumerzen und diesmal ohne Pardon war ein Großteil der Stadt innerhalb einer Stunde wieder unter Kontrolle und geschätzte 200 Araber waren tot.

Aber die Dahmasch-Moschee kämpfte immer noch, gehalten von geschätzten 70 Kämpfern und mit einer unbekannten Zahl weiterer Personen im Inneren. Statt einen verlustreichen Frontalangriff zu starten, beschloss Oberstleutnant Kelman die Mauern der Moschee mit einer als PIAT bekannten panzerbrechenden Waffe zu durchbrechen und dann sollte ein Zug in das Gebäude eindringen.

Nachdem die PIAT gefeuert war, stellten die Männer, die das Gebäude stürmten, fest, dass die Verteidiger tot waren, getötet von der Wirkung des panzerbrechenden Projektils im engen Raum der Moschee. (Kurzman S. 515/16)

Die zweite Schlacht zur Eroberung von Lydda war vorbei, aber jetzt stellte sich den Israelis die schwierige Frage, was sie mit den Einwohnern tun sollten. Die zwei Führer der Stadt fürchteten im Wissen, dass sie ihr Wort zu kapitulieren und sich zu entwaffnen gebrochen hatten und besonders im Wissen, dass die fünf israelischen Soldaten vor der Moschee massakriert und ihre Leichen verstümmelt worden waren, dass die Israelis sich jetzt revanchieren würden.

Es überrascht kaum, dass die Israelis nicht in der Stimmung waren den Einwohnern eine weitere Chance zu geben ihr Versprechen in Frieden zu leben zu brechen. Aber natürlich richteten die Israelis sie nicht hin und verübten kein „Massaker“ an ihnen. Stattdessen wurden die Einwohner angewiesen die Stadt zu evakuieren und in Richtung der jordanischen Linien und Ramallah zu ziehen.[3]

4. Das Massaker von Jenin

Zu den am umstrittensten und am stärksten falsch dargestellten Fakten über die Kämpfe in Jenin gehören die Zahl der getöteten Palästinenser und das Ausmaß der Zerstörung. Ursprünglich behaupteten die offiziellen Vertreter der Palästinenser, im „Massaker von Jenin“ seien hunderte getötet worden. Zum Beispiel erklärte der damalige PA-Minister für Lokalregierungen Saeb Erekat am 10. April auf CNN, eine Woche nach Beginn des achttägigen Einsatzes: „Ich fürchte, ich muss sagen, dass die Zahl der palästinensischen Toten bei den israelischen Angriffen jetzt die Zahl von mehr als 500 erreicht hat.“ (Eine tiefgehende Übersicht über die PA-Desinformation finden Sie im Hintergrundbericht auf CAMERA On Campus vom Herbst 2002.) Als internationale Arbeiter später das Lager untersuchten und keine Beweise für ein Massaker fanden, setzen die palästinensischen Offiziellen die Todesrate drastisch niedriger auf 56 an, eine Zahl, die mit dem übereinstimmt, was Israel geschätzt hatte. (Washington Times, 1. Mai)[4]

5. Deir Yassin

Viele Jahrzehnte lang wurde auf Grundlage der falschen Schätzung von Raanan geglaubt, die Zahl der Opfer liege bei 250. Moderne Forschung setzt die Zahl etwa bei der Hälfte davon an. Sharif Kan’ana von der Universität Bir Zeit interviewte Überlebende und veröffentlichte 1988 Zahlen; 107 Dörfler waren gestorben, 11 davon bewaffnet; es gab 12 Verwundete.[5] Der israelische Forscher Eliezer Tauber schreibt, dass insgesamt 101 Menschen getötet wurden, 61 davon definitiv unter Kampfbedingungen (darunter 24 bewaffnete Kämpfer, die übrigen Familienmitglieder, die bei ihnen waren); bei 18 konnte die Todesursache nicht festgestellt werden; bei etwa 10 war der Tod in einer „Grauzone“, deren Beschreibung diskutiert werden kann; und weitere 11 waren Mitglieder einer einzigen Familie, die von einem einzelnen Irgun-Mitglied niedergeschossen wurden.[6]


[1] https://blog.camera.org/2015/06/debunking_the_lies_focus_on_ta.html

[2] Paul Bogdanor: The Jewish Divide Over , S. 142

[3] What Happened at Lydda

[4] https://www.camera.org/article/palestinian-spokesmen-jenin-lies-and-media-indifference/

[5] https://www.ee.bgu.ac.il/~censor/katz-directory/05-12-14gelber-palestine-1948-appendix-II-what-happened-in-deir-yassin-english.pdf

[6] https://www.inn.co.il/news/351252


[1] https://blog.camera.org/2015/06/debunking_the_lies_focus_on_ta.html

Araber springen begeistert auf Lawrows „Juden unterstützen Nazis“-Lüge an

Elder of Ziyon, 4. Mai 2022

Ein jordanischer Akademiker und „Futurist“ namens Dr. Walid Abdel Hai sagt, die Behauptungen des russischen Außenministers Lawrow, Hitler habe jüdisches Blut gehabt, seien laut „Wissenschaft“ legitim.

Sein erster „Beweis“ ist ein Text von Leonard Sachs im Journal of European Studies, der Zweifel auf ein Detail wirft, das verwendet wurde, um die Theorie „Hitlers Großvater war Jude“ zu widerlegen:

Hans Frank war Adolf Hitlers persönlicher Anwalt. In Franks Memoiren, die sieben Jahre nach seiner Hinrichtung 1946 beim Internationalen Militärtribunal in Nürnberg veröffentlicht wurden, behauptete Frank er habe 1930 Beweise entdeckt, dass Hitlers Großvater väterlicherseits ein in Graz (Österreich) lebender Jude in dem Haushalt war, in dem Hitlers Großmutter beschäftigt war. Zeitgenössische Historiker haben Franks Behauptung weitgehend abgetan, in erster Linie mit der Begründung, dass es angeblich 1836 keine in Graz lebenden Juden gab, als Hitlers Vater Alois Schicklgruber gezeugt wurde. Dieser Konsens lässt sich auf einen einzelnen Historiker zurückführen, Nikolaus von Preradowitsch, der behauptete, vor 1856 habe „kein einziger Jude“ in Graz gelebt. Preradowitschs Vermutung ist durch keinerlei unabhängige Forschung bestätigt worden. In seiner Arbeit werden Beweise vorgelegt, dass es vor 1850 in der Tat eine kleine, nun angesiedelte Gemeinde von in Graz lebenden Juden gab. Der zeitgenössische Konsens zu Hitlers Großvater väterlicherseits hat keine starke, beweiskräftige Grundlage. Andere Beweise aus früheren Quellen legen nahe, dass der zeitgenössische Konsens falsch sein könnte. Es werden Wege für weitere Forschung vorgeschlagen, die helfen könnten die Frage zu klären.

Sachs sagt auf keine Weise, dass Hitlers Großvater Jude war, er legt nur nahe, dass einer der Gegenbeweise unzutreffend ist. Walid Abdel Hai gibt vor, dies sei der „wissenschaftliche Beweis“ für Hitlers jüdische Wurzeln.

Sein zweiter „Beweis“ ist ebenfalls ein gezieltes Falschverstehen einer nicht wissenschaftlichen Studie, die die DNA der lebenden Verwandten Hitlers untersuchte – manche unter weniger als wissenschaftlichen Umständen genommen – und feststellte, dass er zur Haplogruppe E1b1b gehörte, die von einem Vorfahren von vor 20.000 Jahren stammt und zu der auch ein Teil der aschkenasischen Juden gehört. Gleiches gilt für einen Großteil des nördlichen Afrika und des nichtjüdischen Europa. Es ist eine absurde Geschichte, die von der Daily Mail falsch verstanden und begierig von diesem jordanischen akademischen Betrüger aufgegriffen wurde.

Hai ist ein preisgekrönter und respektierter jordanischer Akademiker. Was eine Menge über den Zustand der akademischen Welt Jordaniens aussagt.

Derweil wird der schadenfrohe palästinensische und jordanische Antisemitismus von anderen benutzt. Rai al Youm wiederholt die Lüge von der zionistischen Kollaboration mit Hitler: „Die zionistische Bewegung ist der Nutznießer dessen, was der Holocaust genannt und zu dem die Zahl der Getöteten enorm aufgeblasen wird… Hitler leitete der zionistischen Bewegung einen großartigen Dienst.“ Der Autor fährt dann mit der widerlegten Chasaren-Theorie fort und steuert die Lüge bei, die Zionisten hätten die Juden in arabischen Ländern terrorisiert von dort wegzugehen, obwohl sie da, wo sie sich befanden, vollkommen glücklich waren.

Arabischer Antisemitismus kommt wahrlich aus dem Gebälk hervor, wenn solche Geschichten hochkommen.

Die Ironie liegt natürlich darin, dass die Palästinenser (und andere Araber damals) definitiv auf Hitlers Seite standen.