Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.

Der „Zeitlupen-Völkermord“ im Gazastreifen geht weiter – mit Höchstgeschwindigkeit im Rückwärtsgang

Elder of Ziyon, 12. April 2016

Offizielle aus dem Gazastreifen haben gesagt, dass dort in den ersten drei Monaten des Jahres 14.194 Babys geboren wurden.

Im selben Zeitraum starben nach Angaben der Offiziellen 1.153 Menschen, was – wenn es stimmt – eine Rate der Geburten zu den Todesfällen von 12,3 : 1 ergäbe, die zweithöchste der Welt, knapp hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 13,1 : 1 und weit vor allen anderen.

Noch in den 1930-er Jahren war der Grund gegen die Einwanderung von Juden in das britische Mandat Palästina, dass das Land keine ausreichende „Absorbtionskapazität“ habe, um die jüdische Immigration bewältigen zu können – zu einer Zeit, als die Bevölkerung des gesamten Mandats kaum eine Million zählte.

Obwohl es allein im Gazastreifen 1,8 Millionen Menschen gibt, auf weniger als zwei Prozent des Mandatsgebiets, sagt niemand, das die Gazaner vielleicht in Sachen Bevölkerungskontrolle ein wenig vorsichtiger sein sollten.

Stattdessen macht die UNO die Juden dafür verantwortlich, das Menschen im Gazastreifen Selbstmord begehen, ohne den dortigen Führern, ihrer demografischen Politik oder ihren Entscheidungen zunehmend rare Ressourcen terroristischer Infrastruktur  Verantwortung zuzuschreiben.


Deprimierend vorhersagbar: Blockade treibt Gazaner in Selbstmord

Können Sie sich vorstellen, dass NGOs im Gazastreifen für Geburtenkontrolle werben?

UNESCO: Juden haben keine Verbindung zum Tempelberg

JNi Media, The Jewish Press, 16. April 2016

Geschändete jüdische Gräber auf dem Ölberg (Screenshot)

Der Exekutivrat der United Nations Educational, Scientific, and Cultural Organization (UNESCO) bestritt am Freitag Israels Anspruch auf den Tempelberg und die Westmauer („Klagemauer“).

Bei einem Treffen in Paris ignorierte die Organisation in einer Resolution die jüdische Verbindung zu Jerusalems Stätten; sie wurde mit 33 Stimmen pro, 6 dagegen und 17 Enthaltungen angenommen und verwies nur auf die Al-Aqsa-Moschee und den Al-Haram al-Scharif (der muslimische Name des Tempelbergs). Der Bereich der Westmauer wurde als Al-Buraq-Plaza bezeichnet. Letztes Jahr lehnte es die UNESCO ab die Mauer als muslimische Stätte neu einzustufen.

Frankreich, Spanien, Schweden, Russland und Slowenien gehörten zu den nicht arabischen Staaten, die die Resolution befürworteten. Estland, Deutschland, Litauen, die Niederlande, Großbritannien und die Vereinigten Staaten stimmten dagegen.

Die Resolution beschuldigte Israel in Ostjerusalem „falsche jüdische Gräber“ einzurichten. Diese Behauptung ist besonders empörend, weil der alte jüdische Friedhof auf dem Ölberg von den Jordaniern 1967 geschändet wurde; seine Grabsteine wurden genutzt um Straßen zu pflastern.[1]

Der israelische Botschafter bei der UNESCO, Carmel Shama, veröffentlichte eine Erklärung mit einer Antwort, in der es hieß: „Selbst wenn die UNESCO Dutzende Resolutionen verabschiedet und sich entschließt tausende weitere zu verabschieden, wird Jerusalem immer Teil der Hauptstadt Israels und des jüdischen Volks bleiben.“ Er fügte hinzu: „So wie Sie diesen Pfad der Aufstachelung weitergehen, werden Lügen und Terror die UNESCO den Weg in die Irrelevanz schicken.“

JNi.Media bietet Redakteuren und Verlagen qualitätiv hochwertige, auf Jüdisches konzentrierte Inhalte zur Veröffentlichung.

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Elder of Ziyon schrieb schon am 13. April:

This resolution goes over a litany of complaints about Israel, including how it allows Jews to visit the Temple Mount, or, as it says, „the continuous storming of Al-Aqsa Mosque/Al-Haram Al-Sharif by the Israeli right-wing extremists and uniformed forces, and urges Israel, the Occupying Power, to take necessary measures to prevent provocative abuses that violate the sanctity and integrity of Al-Aqsa Mosque/Al-Haram Al-Sharif.“

Diese Resolution enthält eine Litanei an Beschwerden über Israel, darunter, dass es Juden erlaubt den Tempelberg zu besuchen oder, wie es dort heißt, „die stetige Stürmung der Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram Al-Scharif durch die israelischen, rechtsgerichteten Extremisten und uniformierte Kräfte und drängt Israel, die Besatzungsmacht, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um provokante Übergriff zu verhindern, die die Heiligkeit und Integrität der Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram Al-Scharif verletzten.

Dann wird eine neue bizarre Beschuldigung aufgebracht:

Diese Lüge geistert schon seit 2012 umher, als die Al-Aqasa-Stiftung für Ausstattung und Erbe behauptete, Israel lege tausende falscher Gräber rund um den Tempelberg an.

2013 behauptete ein muslimischer Kleriker in Jerusalem, der antike Friedhof auf dem Ölberg sei mit falschen jüdischen Gräbern gefüllt.

2014 behauptete ein weiteres muslimisches Komitee, dass Israel neuen Friedhof anlegte, der ebenfalls mit falschen Gräbern gefüllt sei.

Die Ironie besteht natürlich darin, dass Muslimen nachgewiesen wurde, dass sie seit Jahren hunderte falscher Gräber anlegten.

Was den Rest der Resolution angeht, so sind diese erwähnten Omajjaden-Paläste von diesen furchtbaren Juden entdeckt und erhalten worden. Sie wurden allerdings mit geplünderten Steinen byzantinischer Kirchen und sogar dem zweiten jüdischen Tempel gebaut.

In jüdische rituelle Bäder werden sie von niemandem „umgewandelt“ – diese waren schon tausend Jahre vor dem Bau der Omajjaden-Paläste dort.

Wie wird die UNESCO handeln, wenn man ihr diese Liste an Lügen vorlegt?

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[1] Anmerkung heplev: Nicht nur dazu; aus ihnen wurden auch Latrinen gebaut.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.04.2016)

Sonntag, 17.04.2016:

Es soll eine Vereinbarung zwischen Israel und der PA geben, dass die IDF sich aus den Area A in Judäa und Samaria zurückzieht, die seit den Oslo-Vereinbarungen unter voller Zivil- und Sicherheitskontrolle der PA stehen; die Israelis waren aufgrund der Terrorwelle auch in diesen Gebieten aktiv geworden.

Zahlen: In der aktuellen „Messer-Intifada“ ermordeten die Terroristen 34 Personen und verletzten 361; weitere 125 mussten wegen Schock behandelt werden.

Mahmud Abbas beschuldigt Israel „naziartige“ Gefangenenlager zu betreiben, in denen „Freiheitskämpfer“ festgehalten werden. Es werde keinen Frieden geben, solang es noch arabische Gefangene dort gibt.

Montag, 18.04.2016:

Dank einer technischen Neuerung, mit der Hamas-Tunnel entdeckt werden können, hat die IDF einen Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel orten und „neutralisieren“ können. Es handelte sich um einen ungewöhnlich großen und komplexen Tunnel. Die Hamas prahlt, die Entdeckung sei nur „ein Tropfen im Ozean“.

Der Oberste Gerichtshof hat die Gefängnisstrafe von Islamistenführer Raed Saleh von 11 auf 9 Monate reduziert; diese muss Saleh wegen Aufstachelung zu Gewalt absitzen. Er hatte beantragt das Urteil aufzuheben.

Wegen des Widerstands der PalAraber wird Jordanien jetzt doch keine Überwachungskamera auf dem Tempelberg installieren.

Die Hamas ist überzeugt, dass Israel ihre Tunnel durch eine neue Technologie entdecken kann und die Daten auch an Ägypten weitergibt.

Etwas sehr irre geworden: Ein Redakteur von Walla News namens Roy Baharir Perl forderte die Terroristen auf eine Demonstration in Tel Aviv am Dienstag zugunsten des Soldaten anzugreifen, der in Hebron einen Terroristen erschoss und wegen Totschlag vor ein Militärgericht gestellt wird.

Dienstag, 19.04.2016:

Die Fatah lobte den gestrigen Bombenanschlag auf den Bus.

Der Shin Bet konnte aufgrund der Aussagen zweier festgenommener terroristischer Teenager Anfang März bei Nablus eine weitere Terrorzelle der PFLP festnehmen und konkret geplante Anschläge verhindern.

Der (jüdische) Mörder eines arabischen Teenagers wurde von einem israelischen Gericht verurteilt (das Strafmaß muss anscheinend noch festgelegt werden, es wird im Artikeln nicht genannt). Seine beiden minderjährigen Komplizen wurden bereits im Januar zu verurteilt, einer zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe, einer zu 21 Jahren Gefängnis. (Bei den PalArabern werden Mörder von Juden gefeiert, statt vor Gericht gestellt.)

Mahmud Abbas behauptete: „Wir Palästinenser sind gegen alle Formen des Terroismus“ – am Tag des Anschlags in Jerusalem. Ach ja, ich vergaß: Judenmord ist kein Terror, sondern „Widerstand“…

Mittwoch, 20.04.2016:

Schon wieder Hetze der Fatah: Sie veröffentlichte ein Video, das junge Leute dazu anhält Juden zu erstechen und zu überfahren sowie das „Märtyrertum“ anzustreben.

Der Schabak gab bekannt, dass Mitglieder einer vermutlichen jüdischen Terrorzelle festgenommen wurden. Eine Anwaltsorganisation sagte, die Festgenommenen hätten seit zehn Tagen (seit ihrer Festnahme) nicht die Möglichkeit bekommen einen Anwalt zu treffen und die beweisfähigen vorgeworfenen Taten hätten nicht nur keine Opfer (Verletzte oder gar Tote) zur Folge gehabt, sondern seien Streitigkeiten gewesen.

Eine der beim Bombenanschlag von Montag verletzten Personen verstarb jetzt; es handelt sich um den vermuteten Bomber. Die Hamas sagt, dieser sei einer der ihren.

Das Hetzmaul Hanin Zoabi hat wieder einmal Israel mit Nazideutschland gleichgestellt. Sie behauptete zudem, Holocaust-Bildung diene dazu zur Erniedrigung und Unterdrückung anderer zu motivieren. Natürlich sind dabei die Juden die Unterdrücker und die Araber die Erniedrigten.)

Donnerstag, 21.04.2016:

Hamas-Mitglieder aus dem Raum Bethlehem wurden im Zusammenhang mit dem Bus-Bombenanschlag vom Montag festgenommen.

Der Terrorist von Bombenanschlag von Montag hatte vorher auf Facebook schon Juden bedroht.

Heckmeck:
Frankreich kündigte ein Treffen von Ministern aus 20 Ländern am 30. Mai an; die Konferenz soll Israel Friedensgespräche aufzwingen – Israel und die PA sind nicht zu dem Treffen eingeladen.

Freitag, 22.04.2016:

Die PA ruft wieder zu „Widerstand“ auf, weil angeblich die Al-Aqsa-Moschee „verjudet“ werden soll. Zudem wurde (wieder) der Vorwurf erhoben, Israel führe einen Religionskrieg gegen die „Palästinenser“ und verhalte sich rassistisch. Die Stellungnahme endete mit einem „Gruß an unsere gefangenen Helden, die in den Gefängnissen der israelischen Besatzung schmachten.“

Die Polizei nahm am Morgen zwei Juden fest, die einen Ziegenbock auf den Tempelberg bringen wollten (offenbar um ihn dort zu opfern). Die Festnahme erfolgte wegen „Verhaltens, das geeignet ist den Frieden zu stören“.

Herrn Mazyeks Ablenkungsmanöver

Herr Mazyek wurde von n-tv zu den Anschlägen Brüssel interviewt. Er wirft wieder Nebelgranaten:

Nach den schrecklichen Anschlägen in Istanbul und Ankara erleben wir, dass die Terroristen nicht darauf schauen, wen sie in die Luft sprengen. Es sind unschuldige Menschen, die Religion spielt dabei keine Rolle. Terror kennt keine Religion, er kennt nur Hass und Zwietracht.

Das stimmt so nicht. Herr Mazyek lügt oder er hat keine Ahnung, wovon er redet. Auf jeden Fall zäumt er das Pferd von hinten auf und setzt den Zuhörer/-seher falsch rum drauf.

Natürlich spielt die Religion der Opfer keine Rolle – weil die muslimischen Terroristen sie alle als Ungläubige betrachten! Auch Muslime, die nicht so glauben, wie sie selbst sind Ungläubige und haben den Tod verdient.

Und natürlich kennt Terror keine Religion – er ist eine Taktik, die angewandt wird. Er kennt gar nichts. Die Terroristen morden unabhängig von der Religion der Opfer: Da sie sie als Ungläubige betrachten, ist es ihnen egal, welcher Religion sie anhängen.

Richtig herum muss es heißen: Es gibt da eine Religion, die Terror* nicht nur kennt, sondern auch gebotsmäßig verübt!

Mazyek-terror-religion

* Duden: Terror =
1) [systematische] Verbreitung von Angst und Schrecken durch Gewaltaktionen…
2) Zwang, Druck [durch Gewaltanwendung]
3) große Angst

Wikionary:
in den 1830er-Jahren vermutlich unter Einfluss des Französischen und Englischen direkt von lateinisch terrorSchrecken, Angst und Schrecken bereitendes Geschehen“ entlehnt

UNO schreibt Israel die Schuld dafür zu, dass palästinensische Männer ihre Frauen schlagen

Elder of Ziyon, The Algemeiner, 9. März 2016

The United Nations; Foto: Wiki commons

Aus der Jerusalem Post:

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, forderte, dass UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon einen Bericht korrigiert, der von seinem Büro vor dem Internationalen Frauentag verteilt wurde und in dem Israel für die Lage palästinensischer Frauen verantwortlich gemacht wird.

Der für die 60. Sitzung der Kommission zum Status der Frauen vom 14. bis 16. März ausgegebene Berichthebt die Lage palästinensischer Frauen im Zeitraum vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 hervor.

Nach Angaben des Dokuments ist die israelische Besatzung für häusliche Gewalt gegen palästinensische Frauen verantwortlich zu machen.

Genau genommen ist es noch schlimmer.

Zu allererst behandelt von den 13 von der UNO vor diesem Treffen ausgegebenen Dokumente nur eins mit Frauen aus einem konkreten „Staat“. Das ist natürlich E/CN.6/2016/6Die Lage der und  Hilfe für palästinensische Frauen. Bericht des Generalsekretärs.

Hier ist der Absatz, der Israel beleidigt:

Flüchtlingslager in besetztem Palästinensergebiet gehören zu den am dichtesten besiedelten städtischen Milieu der Welt und die Bedingungen in diesen Lagern haben sich im Verlauf der Jahrzehnte verschlechtert, sowohl im Gazastreifen als auch in der Westbank. Besonders für Frauen und Mädchen begrenzt diese Überfüllung ihre Mobilität, Privatsphäre und Zugang zu Erholungsräumen. Übervölkerte Lebensbedingungen und fehlende Privatsphäre verursachen psychologische Bedrängnis bei den Lagerbewohnern und belasten die familiären und sozialen Beziehungen. Bewohner stellen regelmäßig fest, dass geschlechtsspezifische Gewalt, einschließlich häuslicher Gewalt, eine Erscheinungsform solchen Stresses ist, verbunden mit den Spannungen, die durch die instabile politische und Sicherheitslage und diskriminierende Geschlechterstereotypen und Normen verursacht ist.

Die grundlegende Frage, warum es in Gebieten unter palästinensischer Verwaltung „Flüchtlings“-Lager gibt, wird nicht erwähnt. Wenn die Existenz dieser überfüllten Lager inhärent all diese häuslichen Probleme verursacht, darunter auch die Misshandlung von Frauen, warum finanziert die UNO diese weiter? Sollten sie nicht abgerissen und durch neue Dörfer und Städte ersetzt werden, in denen alle Palästinenser gleich behandelt werden können?

Die unausgesprochene Wahrheit lautet, dass die „Flüchtlings“-Lager nur aus einem einzigen Grund existieren – um das Leben ihrer Einwohner für Fototermine erbärmlich zu machen, die Israel dafür die Schuld zuschieben, weil es ihnen nicht erlaubt in ihre Häuser „zurückzukehren“, die es nicht mehr gibt – obwohl sie in „Palästina“ leben.

Vergessen Sie nicht, dass Israel versuchte den Palästinensern in Lagern anständige Unterkünfte zu verschaffen und die UNO es dafür verurteilte. Wenn jemand für die Lager verantwortlich zu machen ist, dann ist es die UNO selbst. UNO-Resolution 34/52 besagt, dass „Maßnahmen zur Umsiedlung palästinensischer Flüchtlinge in den Gazastreifen, weg von ihren Häusern und Grundstücken, aus denen sie vertrieben wurden, eine Verletzung ihres unveräußerlichen Rechts auf Rückkehr darstellt…“ Weiter: „…fordert Israel einmal mehr auf Entfernung und Umsiedlung von palästinensischen Flüchtlingen in den Gazastreifen und die Zerstörung ihrer Unterkünfte zu unterlassen.“

Der Bericht streut einen Abschnitt über israelischen Siedlungen ein, der nichts mit Frauen zu tun hat und nicht genau sagt, wie der Hausbau durch Juden sich überhaupt auf die Palästinenser auswirkt – von Frauen ganz zu schweigen.

Die israelische Regierung ist unter zunehmenden Druck von Siedlergruppen geraten, die Planung und Ausschreibung von Siedlungen wieder aufzunehmen, die seit dem Herbst 2014 eine Pause machen. Im Juli 2015, nach dem Abriss von zwei Gebäuden in der Siedlung Beit El, kündigte die Regierung den Bau von 300 neuen Wohnheinheiten dort an, ebenso rund 500 weitere in Siedlungen in Ostjerusalem.

Ich schätze, dass es nach all diesen Jahren der Hetze dem Leser offensichtlich ist, dass Juden, die Häuser bauen, derart von Natur aus böse ist, dass es keinen Grund gibt zu beschreiben, wieso.

Dass Israel Terroristen tötet – die zumeist männlich sind – ist ebenfalls für Frauen furchtbar:

Nach Angaben von Daten, die von UNO-Frauen und dem Büro für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten gesammelt wurden, wird geschätzt, dass rund 700 Frauen als Ergebnis des Konflikts im Gazastreifen 2014 Witwen wurden.

Die weit überwiegende Mehrheit dieser Männer waren natürlich Kämpfer. Dennoch muss Israel vorsichtiger sein, wenn es Hamas-Terroristen tötet – weil einige von ihnen Ehefrauen haben!

Geschlechtsbasierte Gewalt ist weiter eine Schlüsselsorge beim Schutz von Frauen im Staat Palästina; ihre Lage ist im Gazastreifen besonders heftig. Eine Umfrage im Jahr 2011 zeigte, dass 51 Prozent der Frauen im Gazastreifen Opfer von geschlechterbasierter Gewalt gewesen waren. Eine nach dem Konflikt von 2014 durchgeführte schnelle Bewertung durch UNFPA offenbarte, dass die sich hinziehende Krise und damit zusammenhängende Vertreibung, fehlende Privatsphäre und fehlende Grundversorgung das Gefühl der Menschen verletzlich zu sein verschlimmert hat, was zu Gewalt gegen Frauen führte.

Allein, die UNO kann einfach nie die Männer verantwortlich machen, die sie misshandeln! Nein, es sind die fehlende Privatsphäre und Grundversorgung, die verantwortlich ist – und die ist natürlich Israels Fehler!

Wenn der Gazastreifen belagert wird, warum prahlt die Hamas dann mit dem Export von Lebensmitteln?

Elder of Ziyon, 11. März 2016

Das Landwirtschaftsministerium des Gazastreifens hat verkündet, dass es 2015 mehr als 13.000t Obst und Gemüse exportierte und dieses Jahr weitere 3.700t exportiert.

Während 2015 exportierte der Sektor 105t Gemüse nach Europa, 3.700t in arabische Länder, 3.460t nach Israel und 5.750t zu Westbank-Arabern.

Das alles wurde auf einer internen Internetseite von Gaza verkündet.

Gestern wiederholte der Landwirtschaftsminister diese Statistiken gegenüber Reportern, was ungewöhnlich erscheint. Warum haben Zeitungen genau den gegenteiligen Eindruck veröffentlicht, dass man versucht der Welt eine leidende, belagerte Bevölkerung zu vermitteln?

Die Antwort: Diese Pressekonferenz sollte ohnehin dazu dienen auf Israel einzuprügeln.

Sehen Sie: Die Krebsraten im Gazastreifen sind in den letzten Jahren gestiegen. Die Palästinenser machen dafür natürlich Israel verantwortlich (sie geben vor, dass Israel Waffen mit abgereichertem Uran verwendet), eine leicht zu widerlegende Lüge, aber die Medien erwähnen auch unangenehme Fakten wie die Raucherrate und die im Gazastreifen verwendete Menge an Pestiziden.

Das Landwirtschaftsministerium der Hamas will niemanden für die zunehmenden Krebsfälle im Gazastreifen verantwortlich machen, also inszenierte man diesen Pressetermin, um zu sagen, dass der Krebs in Gaza zweifellos die Folge israelischer „experimenteller Waffen“ sei. Ihre Beleg dafür besteht darin, dass ihre landwirtschaftlichen Produkte strikte israelische Lebensmittelkontrollen durchlaufen, bevor ihr Export gestattet wird.

Mohammed Jadallah, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, sagte: „Wir nahmen Bodenproben mit radioaktivem Material und gaben sie an internationale Organisationen mit der Bitte uns die Testergebnisse zu schicken, aber sie lehnten es ab uns zu helfen und das zeigt das Ausmaß ihrer Absprachen mit der Besatzung.“

Was braucht man noch mehr an Beweisen?

Um nicht bloßgestellt zu werden war das Ministerium gezwungen dem Gedanken der Belagerung zu widersprechen.

Offizielle prahlten auch damit, dass die Hühnerzucht in Gaza so erfolgreich ist, dass man es ablehnt Hühner aus Israel zu importieren. Allerdings: Wenn die Hühnchen des Gazastreifen Korn fressen, das mit Strahlung aus israelischen Waffen verseucht ist, mit der Gaza entsprechend ihrer Behauptung verseucht ist, dann bedeutet dies, dass das Ministerium seine Einwohner wissentlich Krebs aussetzt.

Was für ein Jammer, dass keiner der Reporter, die so eifrig schlucken, was die Hamas ihnen serviert, daran dachte deswegen nachzufragen.