Der Status quo, den es auf dem Tempelberg nie gab

Elder of Ziyon, 8. April 2019

Ha’aretz hat einen Artikel zu einer Fotoausstellung, die Bilder des Tempelbergs seit dem Beginn der Fotografie zeigt. Diese ist im Museum der David-Zitadelle in Jerusalem zu sehen. (Den Artikel finden Sie kostenlos hier.)

In dem Artikel heißt es:

In den (auf 1967) folgenden Jahren wurde der Tempelberg von zahllosen Israelis fotografiert, die über den Ort spazierten. In diesen Jahren schien die Waqf die derzeitigen, sogenannten „Sittsamkeits“-Regeln nicht hochzuhalten. Viele Männer und Frauen sind zu sehen, wie sie in Shorts herumgehen, manchen halten Souvenirs in Händen oder Taschen mit Einkäufen aus der Altstadt.

In den 70-ern wurde der Ort vom Fotografen Mula Eshet als Set für Modefotos von Gottex genutzt. In der Ausstellung ist ein Mannequin in einem blauen Kleid vor dem Hintergrund der blauen Verzierungen des Felsendoms fototgrafiert worden – eine heute kaum vorstellbare Szene.

Diese Details zeigen, dass es den „Status quo“ des Tempelbergs, der von der jordanischen Waqf angeblich gehalten wird, nicht existierte. Die Einschränkungen für Israelis und Juden beim Besuch des Ortes, die es heute gibt, sowohl was Kleidung als auch das Tragen von Taschen angeht, gab es nicht.

Noch eins zu dem Foto des Mannequins von 1976.

Ich habe gelegentlich vermerkt, dass der Felsendom im Verlauf der Jahrhunderte mit Unkraut übersät gewesen ist. Man würde eher nicht erwarten, dass mit einer muslimischen heiligen Stätte so umgegangen wird. Hier ein Beispiel aus den 1950-er Jahren:

Das Bild mit dem Gottex-Mannequin zeigt, dass sich sogar noch 1976 Unkraut seinen Weg durch das Pflaster bahnte.

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„Alle wissen das“ … aber alle liegen falsch

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 12. April 2019

Ich weiß nicht, wie oft ich es erlebt habe, dass Judäa und Samaria als „besetzte Palästinensergebiete“ bezeichnet und jüdische Siedlungen dort „nach internationalem Recht illegal“ genannt wurden. Aber die Gebiete sind nicht „palästinensisch“, sie sind nicht „besetzt“, jüdische Gemeinden dort sind nicht illegal und Israel unterdrückt keine Millionen Palästinenser, die auch dort leben.

Premierminister Netanyahus Versprechen Israels Souveränität auf die Siedlungen auszuweiten – übrigens nicht, „die Westbank zu annektieren“, wie so viele Schlagzeilen behaupten – hat die Debatte über diese Themen wieder angeheizt. Aber es hat sich nichts verändert. Hier ein paar beliebte, aber falsche Aussagen zu Judäa/Samaria und die jüdischen Gemeinden, die dort gegründet wurden:

1. Die „Westbank“ ist „palästinensisches Land“, das Israel besetzt hält

Judäa und Samaria waren, wie der Rest von Israel und Jordanien, vom 16. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Teil des Osmanischen Reichs. Nach dem Krieg stimmte der Völkerbund zu, diesen Teil des ehemaligen osmanischen Territoriums von Großbritannien treuhänderisch verwalten zu lassen, um die nationale Heimstatt des jüdischen Volkes zu werden. Großbritannien gab den östlichen Teil an Abdallah bin Hussein, als Belohnung für seine und seines Vaters, Scherif Hussein vom Hedschas, Hilfe während des Krieges; daraus sollte letztlich Jordanien werden. Das Land zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer, einschließlich dessen, was der Staat Israel werden sollte, mit Judäa/Samaria und dem Gazastreifen wurde das Mandat Palästina.

Die im Mandat lebenden Araber waren heftig gegen jüdische Souveränität eingestellt und die Briten, aus einer Kombination des Wunsches die Araber zu beschwichtigen, um die Gewalt einzudämmen (die gegen die Juden wie auch gegen die britischen Herrscher eingesetzt wurde), des Wunsches „Palästina“ aus strategischen Gründen unter ihrer Kontrolle zu halten und schierem Antisemitismus, ließen ihre Verantwortung dem jüdischen Volk gegenüber fallen und versuchten die jüdische Zuwanderung zu drosseln, während sie Araber aus den umliegenden Gebieten ins Land ließen.

Im November 1947 beschloss die UNO – die die Verpflichtungen des Völkerbundes übernommen hatte – eine Resolution (UNGA 181), die die Teilung des Mandats in einen jüdischen und einen arabischen Staat empfahl. Die palästinensischen Juden waren bereit einen gestutzten Staat zu akzeptieren (es wäre die zweite Verkleinerung des ursprünglich für die Juden vorgesehenen Landes gewesen), aber die palästinensischen Araber und die arabischen Staaten wollten, dass das ganze Gebiet unter arabischer Souveränität steht und lehnten die Resolution ab.

Es ist wichtig zwei Dinge festzustellen: Erstens hatte die Resolution, weil sie von der Vollversammlung und nicht vom Sicherheitsrat unter Kapitel VII der UNO-Charta beschlossen wurde, beratenden Charakter, keinen verpflichtenden. Und zweitens war sie, weil die Empfehlungen nie umgesetzt wurden, irrelevant.

Die Briten, nach dem Zweiten Weltkrieg erschöpft und der Angriffe der Juden wie der Araber auf ihre Besatzungskräfte müde, beendeten das Mandat im Mai 1948 und gingen nach Hause. Die Juden, die die Mandatszeit genutzt hatten, um all die für einen Staat nötigen Institutionen – eine Armee, ein Bildungssystem, eine Gewerkschaft, verschiedene Staatsunternehmen und weiteres –aufzubauen, riefen den Staat Israel auf dem ihnen durch die Teilungsresolution zugewiesenen Bereich aus. Die Araber, die dasselbe hätten tun können, machten es nicht. Sie verstärkten ihre Angriffe auf die Juden. Gleichzeitig drangen die Armeen von fünf arabischen Staaten auf das Gebiet vor, in der Absicht, den neuen Staat Israel zu vernichten und das Land für sich selbst zu erobern (und nicht einen Staat für die Palästinenser zu gründen!).

Der folgende Krieg endete 1949 mit einem Waffenstillstand. Die arabischen Staaten stimmten keinem dauerhaften Frieden oder der Anerkennung des jüdischen Staates zu, sondern unterschrieben ein Waffenstillstandsabkommen, das die Stellungen ihrer Truppen markierte. Diese Vereinbarungen legten ausdrücklich fest, dass die Waffenstillstandslinien keine Staatsgrenzen waren. Die Bereich Judäa/Samaria wurde von Jordanien und der Gazastreifen von Ägypten besetzt; Jordanien annektierte das von ihm besetzte Gebiet 1950 und nannte es „Westbank“ (Westufer). Das ist das erste Mal, dass dieser Name verwendet wurde, um das zu benennen, was vorher „Judäa und Samaria“ hieß.

Die arabische Invasion verletzte eindeutig die UNO-Charta; sie war „Einsatz von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit“ des Staates Israel und daher war die Annexion von Judäa und Samaria ebenfalls illegal. Nur Großbritannien (und möglicherweise Pakistan) erkannten sie an. Während des Krieges und danach beging Jordanien regelmäßig Kriegsverbrechen; es verletzte die Genfer Konvention, indem es die jüdische Bevölkerung aus den von ihm besetzten Gebieten ethnisch säuberte, jüdische Synagogen und Friedhöfe zerstörte und während der gesamten 19 Jahre seiner Besatzung keinen Zugang zu jüdischen und christlichen heiligen Stätten zuließ.

1967 planten die Araber erneut Israel zu vernichten und einige arabische Führer äußerten sogar Völkermordabsichten. Obwohl es stimmt, dass Israel den ersten Schuss abgab, wird allgemein akzeptiert, dass es sich um den Fall eines legitimen militärischen Erstschlags vor einem unmittelbar bevorstehen Angriff handelte und dass Israels Handeln gerechtfertigte Selbstverteidigung war. Der Krieg endete damit, dass Israel Judäa und Samaria sowie den Gazastreifen in Besitz hatte.

Es wird argumentiert, dass die UNO-Charta den Erwerb von Territorium durch Gewalt verbietet. Das ist nicht korrekt. Dort heißt es:

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. (Artikel 2, Abs. 4)

Aber dort heißt es auch:

Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält… (Art. 51)

Wenn Israels Handeln 1967 legal war, wie sieht dann der Status von Judäa und Samaria aus? Viele sagen, dass es sich um eine „kriegerische Besatzung“ handelt. Wenn dem so wäre, wäre es immer noch absolut legal, so wie die Besetzung Deutschlands durch die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg legal war. Aber wenn es eine Besatzung ist, wessen Territorium wird dann besetzt? Nicht Jordaniens, dessen Besitz der Gegend von Anfang an illegal war!

Die letzte Instanz, die Judäa/Samaria legitim in Besitz hatte, war das britische Mandat, das es nicht mehr gibt. Aber die einzige Staatsinstanz, die vernünftigerweise als Erbe der Grenzen des Mandats betrachtet werden kann, ist der Staat Israel. Da das Mandat zudem dazu gedacht wer eine nationale Heimstatt für das jüdische Volk zu gründen und wenn man den gut belegten Anspruch des jüdischen Volks als Eingeborene des Landes in Betracht zieht, ist es vertretbar die Ereignisse von 1967 als die Befreiung von Territorium zu betrachten, das illegal besetzt war und das jetzt wieder bei seinem legitimen Besitzer ist: Israel.

1988 gab König Hussein seinen Anspruch auf Judäa und Samaria zugunsten der PLO auf. Da aber Jordanien überhaupt keine legitimen Rechte an dem Gebiet hatte, war die Geste bedeutungslos.

Es stimmt, dass die palästinensischen Araber Judäa und Samaria besitzen wollen (ganz zu schweigen von Haifa und Tel Aviv) und dass es zahlreiche Mitglieder der UNO gibt, die ihnen aus religiösen, kulturellen, wirtschaftlichen und ja: antisemitischen Gründen beipflichten. Aber Wünsche machen die Waffenstillstandslinien von 1949 nicht zur Grenze und Wünschen macht die palästinensischen Araber nicht zu legitimen Erben des britischen Mandats, noch – trotz ihres kreativen Herangehens an Geschichte – zu Ureinwohnern des Landes Israel.

2. Siedlungen sind gemäß des Völkerrechts illegal

Das ist ein Liebling vieler Nachrichtenmedien und europäischen Regierungen, die den Drang verspüren, jeder Erwähnung der israelischen Siedlungen „die nach dem Völkerrecht illegal sind“ anzufügen. Doch selbst wenn man akzeptiert (was ich nicht mache), dass Israels Besitz von Judäa und Samaria eine kriegerische Besetzung darstellt, ist das übliche Argument, dass Siedlungen eine Verletzung der Vorkehrungen der Vierten Genfer Konvention gegen Bevölkerungstransfer in ein besetztes Territorium ist, schwach. Dieses Protokoll wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Absicht beschlossen, Handeln wie das der Deportation seiner jüdischen Einwohner im besetzten Polen durch Deutschland zu kriminalisieren und nicht freiwillige Besiedlung von öffentlichem Land zu verbieten (eine umfangreichere Abhandlung dieses Themas finden Sie hier). Es sollte vermerkt werden, dass der Genfer Konvention Ergänzungen hinzugefügt wurden (z.B. das „Zusatzprotokoll“ von 1977), die speziell auf israelische Politik abzielten, die aber von Israel und weiteren Staaten, darunter den USA, nicht ratifiziert wurden.

3. Israel unterdrückt in Judäa und Samaria Millionen Palästinenser

Als Israel und die PLO 1993 bis 1995 die Oslo-Vereinbarungen unterschrieben, kamen sie überein Judäa und Samaria in drei Gebiete aufzuteilen, die Areas A, B und C. Area A stand unter mit Sicherheits- und ziviler Kontrolle durch die Palästinenser, Area B (viel kleiner) unter palästinensischer ziviler und israelischer Sicherheitskontrolle und Area C unter voller israelsicher Kontrolle. In Area C befinden sich alle jüdischen Siedlungen. Mehr als 95% der palästinensischen Bevölkerung lebt in den Areas A und B, wo sie von der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) regiert werden. Es stimmt zwar, dass Israels Sicherheitskräfte sich das Recht vorbehalten Area A zu betreten, um gesuchte Terroristen zu verhaften, aber die Palästinenser haben von der PA gewährte Bürger- und politische Rechte zu wählen und Ämter zu bekleiden. Es gibt palästinensische Gerichte und palästinensische Polizei, palästinensische Ministerien für Gesundheit, Finanzen, Arbeit usw. Es ist kaum fair zu nennen, wenn Israel für die Tatsache verantwortlich gemacht wird, dass die PA korrupt und diktatorisch ist und seit Jahren keine Wahlen abgehalten hat.

Schlussfolgerung

Premierminister Netanyahus Entscheidung israelisches Recht auf die Siedlungen in Area C auszuweiten, würde keinerlei Auswirkungen welcher Art auch immer auf die unter der Kontrolle der PA lebenden Palästinenser haben und es ändert den Status der Gebiete nicht, in der sie liegen. Israel wird Judäa und Samaria nie komplett aufgeben, obwohl es möglich ist, dass einige Teile davon eine autonome Instanz der Palästinenser werden. Aber – aus Sicherheitsgründen, aus keinem sonstigen Grund – könnte Israel nie einem souveränen arabischen Staat westlich des Jordan zustimmen, noch könnte es der Art massiven Abzugs und Abrisses von Siedlungen zustimmen, die man sich in der Zeit Obamas vorstellte. Die Idee, dass „Netanyahu die Zweistaatenlösung getötet hat“ ist albern. Die Zweistaatenlösung hat aus einfachen geostrategischen Tatsachen heraus nie gelebt.

Ist es nicht schön, dass sich das mit dem Völkerrecht deckt?

Wie das falsche, antizionistische Narrativ besiegen? Die Wahrheit erzählen.

Die beliebte Geschichte – eigentlich ein Hirngespinst – konzentriert sich auf eine kleine Gruppe palästinensischer Araber in einem kleinen Flecken des Heiligen Landes, wo sie als edle Opfer dargestellt werden.

James Sinkinson, JNS.org, 4. April 2019

Da eine neue Welle antizionistischer Argumente durch die amerikanische Gesellschaft fegt, ist es entscheidend, dass Unterstützer des jüdischen Staates unsere Haltungen überprüfen und festigen. Der antizionistische Trend heute zwar zumeist auf den linksextremen Flügel der Demokratischen Partei beschränkt, aber er hat Potenzial, nimmt zu und ist Besorgnis erregend.

Aus zwei Gründen sollten wir uns Sorgen machen und dagegen halten.

Erstens ist der Antizionismus – Gegnerschaft zur Existenz des einzigen jüdischen Staates der Welt – Antisemitismus, der eine Form des Rassismus ist. So etwas wie ein akzeptables Maß an Rassismus gibt es schlicht nicht, insbesondere wenn er Teil einer Bemühung ist den Hauptzufluchtsort des Weltjudentums zu vernichten.

Zweitens ist diese antiisraelische Mythologie in ihrem Kern ein sentimentales, archetypisches Mitgefühl für einen unglücklichen Underdog (die Palästinenser, die als würdig betrachtet werden), der gegen einen mächtigen Unterdrücker steht (Juden, die als Usurpatoren als unwürdig angesehen werden). Beides sind falsche, aber dennoch einflussreiche Mutmaßungen.

Fakt ist, dass die Araber, von denen die palästinensischen Araber eine kleine, relativ durchschnittliche Gruppe sind, die letzten 120 Jahre lang versucht haben jeden Zentimeter des Nahen Ostens zu kolonisieren und ethnisch zu säubern sowie seine kleine, ums Überleben kämpfende und zunehmend erfolgreiche jüdische Bevölkerung zu dezimieren.

Tatsächlich sind die Palästinenser Teil einer kolossalen Streitmacht – rund 1,8 Milliarden Muslime, die in 52 Staaten die Mehrheit bilden; und 420 Millionen Araber, die 22 dieser Staaten kontrollieren. Fast alle sind gegen eine relativ winzige Zahl an Juden – heute rund 6,8 Millionen – gewesen und haben einen brutalen Krieg gegen sie geführt; diese Juden haben in ihrer uralten, trockenen, steinigen, 3000-jährigen Heimat einen Staat zustande gebracht, Jahrtausende bevor die Araber oder Muslime überhaupt hierher kamen.

Kurz gesagt: Das derzeitige antizionistische Narrativ, das sogar von gutmeinenden, liberalen amerikanischen Juden geglaubt und gehegt wird, bringt es genau falsch herum. Diese beliebte Story – in Wirklichkeit eine Erfindung – konzentriert sich auf einen kleine Gruppe palästinensischer Araber auf dem kleinen Flecken des Heiligen Landes, wo sie als edle Opfer hingestellt werden.

Statt die Helden des historischen Narrativs zu sein, sind die arabischen Staaten in Wahrheit weitgehend Verbrecher, die wenig soziale, kulturelle, politische oder wirtschaftliche Beiträge der Region für die Welt geleistet haben. Sie sind, einschließlich der Palästinenser, durchdrungen von kleinkariertem Tribalismus und korrupten Diktaturen, stagnierenden, unproduktiven Wirtschaften und unausrottbarer Frauen- und Schwulenfeindlichkeit. Ihr primärer Wertbeitrag im Verlauf des letzten Jahrhunderts ist eine bösartige Sorte des Jihad-Terrorismus gewesen, der sich durch Selbstmord-Bombenanschläge auszeichnet.

Aber unerklärlicherweise wird diese Gruppe von den Linken Israel vorgezogen.

Während das Narrativ, das wir in der New York Times lesen oder von „progressiven Juden“  hören, missbilligend von Israels „Besatzung“ palästinensischen Landes redet, hat in Wirklichkeit kein arabischer Staat – ganz zu schweigen von einer Gruppe, die sich Palästinenser nennt – jemals legitim die jüdische Heimat vom Jordan bis zum Mittelmeer besessen. (Die einzige Ausnahme ist Jordanien, das Judäa und Samaria 1948 in einem Aggressionskrieg illegal erobert und es 1967 wieder an Israel verlor.)

Zusammengefasst gibt es so etwas wie öffentliches „palästinensisches Land“ nicht, außer in arabischen Träumen und Propaganda der progressiven Linken.

In Wirklichkeit hat Israel mit Genehmigung der UNO den Staat Israel seit 1948 besetzt. Es besetzt seine biblische Heimat Judäa und Samaria, was 2,7 Millionen ungebundene Araber einschließt, seit 1967 einmarschierende arabische Armeen besiegt wurden, die den Versuch unternahmen den jüdischen Staat zu vernichten und seine jüdischen Einwohner komplett aus dem Land zu treiben.

Lassen Sie uns jetzt das in Medien und progressiven Kreisen vorherrschende Narrativ korrigieren: Israel besetzt Land, das es legal zu besetzen das Recht hat; und gemäß dem Völkerrecht besetzt es Judäa und Samaria, bi sein Frieden mit den arabische Einwohnern geschmiedet ist.

Als Teil des antizionistischen Narrativs erlegen die New York Times und ihre linken Anhänger beständig die Last für einen solchen Frieden – und genauso die Gründung eines Palästinenserstaats – einzig Israel auf. Sie vernachlässigen es in der Regel ebenso zu erwähnen, dass Israel in den letzten Jahren den palästinensischen Arabern mehrere großzügige Angebote sowohl für Frieden als auch Land für einen Staat gemacht hat, was die Araber jedes Mal verschmäht haben.

So falsch und unfair dieses antizionistische Narrativ ist, wir, die wir für Israel eintreten, machen unermüdlich weiter. Glücklicherweise, könnte man (grimmig) sagen, sind wir das gewöhnt. So erinnern wir uns selbst oft auf Jiddisch: „Es ist schwer zu sein a Jid.“ Unsere Geschichte unfair behandelt zu werden ist lang und gut bekannt. Aber es ist exakt unsere Fähigkeit angesichts von Ungerechtigkeit zu Überleben – und letztlich Erfolg zu haben – das einen Schlüsselaspekt jüdischer Größe charakterisiert.

Wie sonst wären die außerordentlichen Leistungen Israels zu erklären? Die heldenhafte Geburt des jüdischen Staates aus der Asche und seinen kometenhafter Aufstieg zu einer der pulsierendsten Demokratien der Welt, einem Wirtschaftswunder und einer der Top-20-Militärmächte der Welt?

Etwas Entscheidendes, das wir über diese nicht nachlassende Ungerechtigkeit gelernt haben oder gelernt haben sollten, ist, dass man nicht passiv einsteckt. Man wehrt sich. Man sagt beharrlich die Wahrheit – allen, die zuhören wollen.

Eine weitere Wahrheit, die Israel unterstützt, muss bestrebt sein dies zu sagen: Israels überwältigenden Leistungen machen es zu keinem Unterdrücker, weniger als das Versagen arabischer politischer, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Strukturen die Palästinenser zu Opfern macht. Tatsächlich sollte uns – und sogar die progressive Linke – Israels Erfolg den jüdischen Staat um so mehr bewundern lassen.

Wenn die Fakten bekannt, respektiert und rational überdacht sind – unabhängig von falschen Sentimentalitäten und falschen Opferzuschreibungen – gibt es kaum die Frage zur Rechtschaffenheit der Sache Israels.

Kurz gesagt: Es geziemt uns den neuen Antizionismus unverblümt zu verurteilen, der in der progressiven Linken aufsteigt. Klären Sie die nicht zu bestreitende geschichtliche Wahrheit, dass Araber sich seit mehr als einem Jahrhundert gegen die Juden und ihren Staat im Heiligen Land gestellt und sie zu vertreiben versucht haben. Betonen Sie, dass di ep jedes Friedensangebot abgelehnt haben und es weiterhin ablehnen den jüdischen Staat anzuerkennen.

Mit anderen Worten: Erzählen Sie die Wahrheit.

Eigentor der Palästinenser-Propaganda: Die Flüchtlinge von Haifa

Aussie Dave, Israellycool, 3. März 2019

Die antiisraelische Propagandaseite Quds News Network scheint es sich so richtig zur Gewohnheit zu machen Dinge zu posten, die nicht wahr sind oder die etwas zeigen, das in Wirklichkeit den Punkt untergräbt, den sie mit dem Post machen wollen.

Das neueste Beispiel:

Ein seltenes Bild palästinensischer Flüchtlinge aus der Stadt Haifa, im nördlichen besetzten Palästina, nachdem sie von zionistischen Banen  im Juni 1948 aus ihren Häusern vertrieben wurden.

Eine Umkehr-Bildsuche offenbart die Quelle des Fotos, darunter seine Beschreibung:

Arabische Flüchtlinge (Original-Beschreibung):
Araber, zumeist alte Männer, Frauen und Kinder, starren wie versteinert in die Kamera. Sie gehörten zu mehr als 1.500 arabischen Flüchtlingen aus eroberten Dörfern, denen freies Geleit aus einer nicht zum Kampfgebiet gehörenden Stadt bei Haifa, wo sie nicht mit Lebensmitteln und Unterkunft versorgt werden konnten hinter die arabischen Linien in Tulkarm gegeben wurde. Jüdische LKW und Busse brachten sie bis kurz vor ihr Ziel.

Mit anderen Worten: Das Foto zeigt ein Beispiel dafür, wie freundlich jüdische Soldaten mit Arabern umgingen, die durch den Unabhängigkeitskrieg obdachlos geworden waren – was dem palästinensischen Narrativ komplett widerspricht, das dies nie eingesteht, sondern uns als erbarmungslose Mörder und ethnische Säuberer hinstellt.

Übrigens habe ich schon früher über die fliehenden Araber von Haifa gepostet, auf Grundlage eines TIME-Artikels von damals – viele flohen „zum Teil aus Angst, zum Teil aufgrund der Befehle der arabischen Führer“.

Danke also, Quds News Network, dass ihr uns die Gelegenheit bietet etwas darüber zu erfahren!

Neuester verkorkster palästinensischer Propaganda-Versuch

Aussie Dave, Israellycool, 23. Februar 2019

Die palästinenische Propaganda-Facebookseite Quds News Network hat dieses alte Foto mit einer Bildbeschreibung gepostet:

Die Stadt Jaffa, besetztes Palästina, etwa 1900

Ein Blick auf das Foto und ich sah sofort, dass es sich um die Altstadt von Jerusalem handelte – innen beim Jaffa-Tor. So sieht es dort heute aus:

Foto: TripAdvisor

Das sind Leute, die behaupten, Jerusalem und Jaffa gehören ihnen; dabei können sie diese Städte nicht einmal erkennen, voneinander unterscheiden. Wie groß muss ihre Liebe dazu sein!

Alternativ hassen sie schlicht die Tatsache, dass sie in der Hand der Juden sind.

Jesus, der Palästinenser?

Daniel Sugarman, twitter, 26. Dezember 2018

Jedes Jahrs ehe ich garantiert Leute, die ihre „Jesus war Palästinenser“-Idiotie herumlaufen. Hier deshalb ein kurzer Thread, warum das nicht nur falsch ist, sondern bewusster Geschichtsrevisionismus, der die jüdische Verbindung zum Heiligen Land bestreiten soll.

1) Es gibt nicht eine einzige Stelle im Neuen Testament, dass Jesus „Palästinenser“ war. Israel wird jede Menge erwähnt, jede Menge Erwähnungen der Juden, nichts über Palästina. Nicht eine einzige. Jesus wurde in dem Gebiet geboren, das als Judäa bekannt war, ein Vasallen-Königreich des römischen Reichs.

2) Judäa war ein Königreich, ursprünglich von der Hasmonäer-Dynastie gebildet, nachdem sie die Seleukiden stürzten (Teil des Wunders, das Juden an Hanukkah feiern); das Königreich war zur Zeit Jesu eines der Vasallenreiche der zunehmend machtvollen Römer gworden.

3) Woher kommt der Name „Palästina“? 70 n.Chr., nach einem Aufstand, zerstörten die Römer den jüdischen heiligen Tempel in Jerusalem (genau die Stelle, wo heute die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom stehen). Aber Judäa, das zu einer komplett römischen Provinz geworden war, behielt seinen Namen.

4) Die Provinz war aufsässig, es gab ein paar kleine Rebellionen, aber während der Herrschaft von Kaiser Hadrian brach ein großer jüdischer Aufstand aus, nach ihrem Anführer als die Bar Kochba-Revolte bezeichnet. Der Aufstand wurde schließlich niedergeschlagen und Hadrian beschloss sicherzustellen, dass ein solcher NIE WIEDER passieren würde.

5) Diesbezüglich traf Hadrian mehrere Entscheidungen. Der Talmud, der Hadrian bitter verflucht, beschreibt die Massenmorde an Juden und die Zerstörung jüdischer Städte –  und die Ausweisung zahlloser Juden als Sklaven. Es handelte sich, um dem eine moderne Definition zu geben, um ethnische Säuberung.

6) Hadrian hatte Jerusalem zerstört und baute seine eigene römische Kolonialstadt darüber; sie hieß Aelia Capitolina. Juden durften sie nicht betreten. Die Provinz Judäa wurde ebenfalls abgeschafft. Sie wurde in die benachbarte Provinz eingegliedert, die die Römer „Syria Palaestina“ nannten.

7) Jahrhunderte hindurch behielt die Region den ihr gegebenen lateinischen Namen – einen Namen, der bewusst ausgesucht war, um die Präsenz von Juden zu bestreiten: „Palästina“. Als dann Juden anfingen in größerer Zahl in die Region zurückzukehren, bezeichnete die Welt sie als „palästinensische Juden“. Juden, die in Palästina leben.

8) Die Juden akzeptierten den Namen, solange die Region von ausländischen Reichen beherrscht wurde (zuerst die Osmanen, dann die Briten). Sie werden Belege für Dutzende jüdische Organisationen in der Gegend im frühen 20. Jahrhundert finden, die sie als „palästinensisch“ bezeichneten. Das änderte sich 1948.

9) Als Juden zum ersten Mal in 19 Jahrhunderten in der Lage waren ein eigenes Land wiederzugründen, gab es keine Chance, dass sie einen Namen behielten, der ihnen ursprünglich von römischen Kolonisatoren aufgezwungen wurde. David Ben Gurion wählte „Israel“, den uralten Namen des jüdischen Volks.

10) Wenn du also ein Antiimperialist des 21. Jahrhunderts bist, der Jesus als „Palästinenser“ bezeichnet, dann benennst du in Wahrheit ein jüdisches Kind mit einem Namen, der der Region von römisch-imperialistischen Kolonisatoren aufgezwungen wurde – mehr als ein Jahrtausend später, als Teil ihres Versuchs die Juden ethnisch zu säubern.

11) Ich werde hiermit enden, die meisten Leute, die dies lesen, werden vermutlich die Schultern zucken. Aber wenn dieser Thread nur einen einzigen Menschen dazu bring NACHZUDENKEN, mehr zu lesen und herauszufinden, dass das ihm von der extremen Linken löffelweise eingeflößte Narrativ ein paar ziemlich große Lücken hat, dann wird er getan haben, was ich mit ihm erreichen wollte.

PS: Statt die horrenden Ungenauigkeiten eines Shlomo Sand hochzuwürgen, des Lieblingsautors der Linksextremen, versuchen Sie ein tatsächlich wissenschaftliches Werk zu lesen, wie das, das ich unten verlinke:

H.H. Ben Sasson (Hg.): A History of the Jewish People

 

Wieder eine Palli-Propagandalüge

Aussie Dave, Israellycool, 14. Dezember 2018

Shehab News erklärt “Jüngste Ärztin der Welt” sei Palästinenserin. Sie ist weder palästinensisch noch die jüngste der Welt

Die die Hamas liebende palästinensische Nachrichtenagentur Shehab News erklärt, die jüngste Ärztin der Welt sei eine Palästinenserin.

Versuchen Sie mal, das Mona selbst zu erzählen. Ihr Facebook-Profil offenbart, dass sie sich als in Israel lebende Araberin bezeichnet.

Mona teilt zudem eine Reihe Posts auf Hebräisch, einschließlich zu ihrer Firma, die stolz Mona präsentiert.

Da gibt es noch die Tatsache, dass sie nicht die jüngste Ärztin der Welt ist. Im Alter von 23 vielleicht die jüngste in Israel. Vielleicht.

Wie auch immer, erwarten Sie nicht, dass Shehab News erklärt, wie in Israel, das so bösartig, völkermörderisch und Apartheid ist, jemand wie Mona dort Erfolg haben kann.