Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. Februar 2017)

Sonntag, 05.02.2017:

Es heißt Israel habe der Hamas angeboten den Bruder eines ranghohen Hamas-Typen im Tausch gegen einen der beiden vermutlich festgehalten Israelis freizulassen. Die Hamas lehnte ab, der Deal sei nicht ausreichend.

Drei junge Männer aus Deir Abu Meschal bei Ramallah wurden wegen Brandstiftung angeklagt; sie hatten im November in Halamisch Brände gelegt.

Drei weiteren Arabern wird von einem Militärgericht vorgeworfen im November in Neve Tzuf Feuer gelegt zu haben.

Montag, 06.02.2017:

Die Sicherheitsbehörden verkündeten, dass sie eine Hamaszelle ausgehoben und damit eine Serie an Terroranschlägen auf Juden im Raum Hebron verhindert haben. Die Terroristen wollten Juden entführen, mit Steinwürfen und mit Schüssen töten. Sie hatten außerdem über illegale Beschäftigung in Israel Ziele im Raum Haifa ausgekundschaftet.
Die drei Männer wurden jetzt in Jerusalem wegen Vorbereitung von Terroranschlägen angeklagt.

Eine Salafistengruppe hat die Verantwortung für die Rakete vom Morgen übernommen. Sie beschuldigt die Hamas die Aktivitäten ihrer Terroristen zu behindern und diese zu foltern.

Aus dem Gazastreifen gab es heute zwei Angriffe auf Israel, einen mit einer Rakete, einen mit leichten Waffen. Israel schoss zurück. Und die Hamas fordert von der internationalen Gemeinschaft „die Besatzung und ihre Aggression im Zaum zu halten“; Israel würde die Lage eskalieren. Und sie tönt, dass sie die „Eskalation der IDF gegen die Menschen des Gazastreifens nicht zulassen“ werde.

Dienstag, 07.02.2017:

Shin Bet, IDF und Polizei konnten eine Terrorzelle hochnehmen, die für eine Reihe Anschläge mit Molotowcocktails entlang der Schnellstraßen 443 und 436 verantwortlich ist.

Mittwoch, 08.02.2017:

PA-Premierminister Rami Hamdallah forderte anlässlich der Premiere eines Films über den Terrorfürsten Marwan Barghouti (sitzt fünfmal Lebenslänglich wegen Mord im Gefängnis), dass diesem der Friedensnobelpreis verliehen werden soll.

Der Shin Bet veröffentlichte heute, dass er eine Operation von Hamas und Islamischem Jihad aufgedeckt hat, über die Bargeld aus dem Gazastreifen nach Judäa/Samaria geschickt wird, um damit Terror zu finanzieren.

Mahmud Abbas droht wieder, im französischen Senat: Die israelische „Kolonisierung“ könnte dafür sorgen die Sicherheitskooperation zu beenden.
Und der französische Botschafter tönt „schön“: Die Internationale Gemeinschaft fragt sich, ob sie Israel noch trauen kann. (Die umgekehrte Frage wäre wohl angemessener. Mal ganz abgesehen davon oder auch weil sie sich nicht darum kümmert, was die Araber so alles an Verbrechen begehen.)

Donnerstag, 09.02.2017:

Für den gestrigen Raketenangriff auf Eilat erklärte sich der IS verantwortlich. Dabei kam auch heraus, dass anscheinend der IS jetzt die Gaza-Tunnel kontrolliert.

Freitag, 10.02.2017:

Familienmitgliedern des Terroristen, der gestern in Petach Tikva zu morden versuchte, wurden ihre Einreisegenehmigungen nach Israel entzogen.

Foto des Tages: „in offenem Gelände“

gefunden auf Facebook:

Wenn die IDF berichtet, dass eine aus dem Gazastreifen geschossene palästinensische Rakete „in offenem Gelände“ einschlug, dann denken Sie wohl an so etwas wie „mitten in einem Feld“ oder „in Sanddünen“ – kein Problem also. Bitte begreifen Sie, das auch das hier als „offenes Gelände“ klassifiziert wird:

Rakete-offenes-Gebiet_sderot

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.08.2015)

Sonntag, 23.08.2015:

An LKWs an einer Baustelle der Autobahn bei Jerusalem hatten arabische Arbeiter große Hamas-Flaggen angebracht.

Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich, dass Araber regelmäßig am Sabbat kommen, um die jüdischen Felder zu schädigen und die IDF nichts dagegen unternimmt.

Montag, 24. 08.2015:

In dem Dorf, in dem vor einem Monat ein Kleinkind und sein Vater durch einen Brandanschlag getötet wurden, gab es wieder ein Feuer. Die PA-Polizei stellte fest, dass die Ursache ein Kurzschluss war, was die Hamas nicht daran hindert von einem erneuen „Siedler-Anschlag“ zu schwafeln.

Die muslimischen Kreischweiber fehlten heute erstaunlicherweise auf dem Tempelberg, so dass eine Gruppe Juden diesen ohne die sonst übliche Belästigung besuchen konnte.
Der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Arden (Likud) hat Verteidigungsminister Mosche Ya’alon aufgefordert muslimische Gruppen, die Besucher belästigen, zu „Recht brechenden Vereinigungen“ zu erklären und entsprechend zu behandeln. (Bisher lassen israelische Sicherheitskräfte die Belästiger weitgehend in Ruhe.)

Eine UNRWA-Schule (in Syrien) hat Karikaturen ins Internet gesetzt, mit der für Auto-Anschläge gegen Juden aufgefordert wird.

Polizei, Shin Bet und IDF gaben heute bekannt, dass in Samaria eine Terrorzelle enttarnt und verhaftet wurde; die Terroristen sollen hinter Anschlägen mit Brandsätzen stecken, darunter dem vom 14. Juni auf der Straße 60. Die Festgenommenen haben eine ganze Reihe von Anschlägen gestanden.

Dienstag, 25.08.2015:

Der Großmufti der PA: Der Tempelberg und die Kotel sind „muslimische Stätten“; es muss eine „physische“ Reaktion auf das mögliche Verbot muslimischer Randalegruppen geben. Juden dürfen keine Rechte eingeräumt bekommen. Es hat nie jüdische Tempel dort gegeben.

Mittwoch, 26.08.2015:

Offizielle Statistik: Das Wohnungsbauministerium hat Zahlen zu Terroranschlägen veröffentlicht; demnach gibt es im Durchschnitt knapp zehn Anschläge pro Tag nur in der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg. Für Juni und Juli wurden in diesem Bereich (ohne „Ost-Jerusalem“ usw.) 580 Terroranschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte dokumentiert, darunter 477 mit Steinen, 28 mit Brandsätzen (auf Fahrzeuge und Häuser, in denen Juden wohnen); weitere waren Angriffe mit Glasflaschen und Feuerwerkskörpern. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichten die Anschläge im Juni mit 359, davon 213 im Bereich der Davidstadt (direkt südlich der Altstadt), 125 auf dem Ölberg und 21 in der eigentlichen Altstadt. Davon waren 307 Angriffe mit Steinen/Felsen, 12 Brandbomben, 4 Fälle von Vandalismus auf dem Friedhof des Ölbergs, 6 direkte auf Juden in der Altstadt (5 davon gegen Zivilisten). Die Zahlen für Juli liegen nur geringfügig niedriger.

Bei der Durchsuchung des Hauses eines terrorverdächtigen Arabers in Samaria nach illegalen Waffen ergab einen höchst ungewöhnlichen Fund: In einem eingezäunten Bereich auf dem Hof hielt der Mann vier Stück Rotwild, was illegal ist; in unmittelbarer Nähe fanden die Sicherheitskräfte mehrere Jagdgewehre.

Heckmeck:
– Ein FIFA-Komitee traf sich mit israelischen und PA-Fußballvertretern, um die Beziehungen zwischen den beiden Seiten zu verbessern. Das nächste Treffen wird Mitte September stattfinden.

Donnerstag, 27.08.2015:

Mahmud Abbas weiß etwas über den Holocaust: Das ist etwas, „was Juden sagen“. Er respektiert, dass sie sagen, sie hätten im Zweiten Weltkrieg Opfer gebracht. Aber das heißt nicht, dass er selbst ein Opfer der Opfer sein darf; sie sollten „uns“ (die PalAraber) nicht so behandeln, wie die Nazis sie behandelt haben. Nun, wenn der Holocaust „etwas ist, das die Juden sagen“, dann zeigt sich wieder, dass er ein Holocaust-Leugner ist, wie er im Buch steht.

Etwa 20 Protestierende blockierten am Morgen den Übergang Erez zum Gazastreifen um für die Freilassung von Avraham Mengistu zu demonstrieren, der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, in dem sie zeigt, dass ihre Terroristen in Terrortunneln für Angriffe auf Israel trainieren. Damit soll Israel vermittelt werden, dass „die Geduld unseres Volks im Gazastreifen ausläuft und nicht mehr lange anhalten wird… Unsere Wut wird wie Vulkane in ihren Gesichtern explodieren.“

Jordanien schimpft mal wieder über Israel: Es wurden mehrere Tore zum Tempelbergplateau geschlossen (die für alle Nichtmuslime gesperrt sind) und es würden „weiterhin jüdische Extremisten auf den Tempelberg gelassen“. Der Status quo dort dürfe nicht verändert werden. (Die einzigen, die den Status quo ändern wollen, sind die Araber/Muslime, die Juden den Zugang verweigern!)

Freitag, 28.08.2015:

Wieder die übliche oder auch mal nicht ganz so übliche Hetze: Radikale israelische Islamisten verurteilen das Verbot für Randaliere auf den Tempelberg zu gehen. Diese Gewalttäter symbolisieren nach Raed Saleh die „Ehre“ der muslimischen Nation und der arabischen Welt. Außerdem behaupten sie Juden planen dort Muslime zu ermorden.

Seit dem Ende des Gaza-Kriegs vom letzten Jahr hat im Durchschnitt jeden Monat eine Rakete in Israel eingeschlagen. Viele weitere fielen zu kurz und schlugen im Gazastreifen ein.

Die Hamas hat eine Lieferung von Türen aus Israel verhindert, die für arabische Häuser im Gazastreifen gespendet worden waren. Für die Hamas sind sie „Siedlungswaren, die die Lage ausbeuten, weil damit Siedlerwaren in den Gazastreifen geschmuggelt“ würden. (Die Türen waren von einer Firma Judäa/Samaria hergestellt worden.)

Samstag, 29.08.2015:

Ein Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad lässt wissen, dass die Hamas keine Einwände dagegen hat, dass der PIJ Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel schießt, wenn der hungerstreikende Terrorführer im israelischen Gefängnis sterben sollte.

Die Hamas fordert den Rücktritt von Ban Ki-moon, weil dieser „die kriminellen Taten der israelischen Besatzungskräfte im Gazastreifen vertuscht. Ban habe die falsche Darstellung übernommen, dass die Hamas Waffenstillstände brach und den Tod von 170 Menschen in Rafah an diesem Tag ignoriere. Er sei Teil eines schweren Verbrechens.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-22. August 2015)

Sonntag, 16.08.2015:

Das PA-„Außenministerium“ verurteilt die „Ermordung“ des Messerstechers von gestern Abend. Mahmud Abbas ebenfalls.

Ein offizieller Berater der türkischen Regierung behauptet, Israel werde die Blockade des Gazastreifens bald beenden, weil es ein Abkommen der Hamas mit Israel geben wird.

Das Feuer an einer Tankstelle bei Eli in der Region Binyamin war ein Terroranschlag von PalArabern, wie jetzt auch die Bilder einer Überwachungskamera zeigten.

Montag, 17.08.2015:

Anfang des Monats waren am Übergang Nitzana zum Gazastreifen in einer Ladung „Kleidung und Stoff“ für eine Schule im Gazastreifen Fiberglas-Zylinder, die zum Raketenbau verwendet werden.

Heckmeck:
Israel bestreitet, dass es Gespräche der Regierung mit der Hamas in Qatar gibt.

Dienstag, 18.08.2015:

Kommunisten und Araber protestierten in Haifa zugunsten des hungerstreikenden Terroristen.

Mittwoch, 19.08.2015:

Die extremistische Pro-Palästinenser-Organisation Zochrot will die Stadt Haifa verklagen, weil diese ihr die Vermietung eines Saals für eine Veranstaltung verweigerte.

Heckmeck:
– Die Hamas ließ wissen, dass sie einen separaten Staat im Gazastreifen nicht akzeptieren wird.

Donnerstag, 20.08.2015:

Die IDF stationiert verstärkt Eiserne Kuppel-Batterien im Land. Aktuell wurde eine bei Aschdod aufgestellt. Eine weitere bei Beer Sheva. Grund ist die Befürchtung, dass wegen des Terroristen im Hungerstreik ein Krieg ausbrechen könnte.

Die Hamas beschuldigt Ägypten der „Entführung“ von 4 ihrer Terrorkommandeure, die im Sinai unterwegs waren, um zu „Ausbildung“ in den Iran zu gelangen.

Freitag, 21.08.2015:

Aus Syrien wird behauptet, dass einer der israelischen Luftschläge 5 Zivilisten getötet worden seien. Bei einem weiteren Angriff sei auf dem Golan ein syrischer Soldat getötet und 7 Personen verletzt worden. Die IDF sagt, dass sie bei ihrem zweiten Luftangriff 5 oder 6 PIJ-Terroristen tötete.

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt nach der Eliminierung von Terrorzielen in Syrien: Wir werden euch (Juden) auch da angreifen und treffen, wo ihr die Eiserne Kuppel habt. Die Terrorgruppe bestreitet Raketen auf Israel geschossen zu haben.

Syrien gibt jetzt an, dass es bei den israelischen Gegenschlägen keine Personenschäden gegeben habe.

Heckmeck:
Khaled Meschaal fordert vom Westen, dass erst Gazas Probleme gelöst werden, bevor es eine Waffenstillstandsvereinbarung mit Israel geben kann (die nicht mehr als eine „Hudna“ sein kann).

Samstag, 22.08.2015:
Araber versuchten am Morgen einen jüdischen Weinberg bei Esh Kodesh in der Region Binyamin (Samaria, direkt nördlich von Jerusalem) in Brand zu setzen. Die Juden, die das Feuer löschen wollten, wurden massiv mit Steinen beworfen. Es gab deshalb „Zusammenstöße“ zwischen Juden und Arabern, die von der IDF getrennt werden mussten. YNet berichtet, dass die Araber die Sicherheitskräfte mit Steinen bewarfen. Die Araber behaupten, es seien „Dutzende“ von ihnen durch Gummigeschosse, Tränengas und Rauchgranaten verletzt worden. (Araber haben bereits früher erhebliche Sachschäden in Esh Kodesh verursacht und versucht Land zu besetzen.)
In Nordisrael wurde in einem Nationalpark eine Frau von einer Kugel (aus einer AK-47) in den Kopf getroffen; der Schütze hatte offenbar von Jordanien aus auf die Familie in Israel geschossen. Es ist ein Wunder, dass die Frau das überlebt hat.

Dem Tod ins Gesicht lachen

Thomas Wictor, 10. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Israel und die Terrororganisation Hamas – Teil der palästinensischen Regierung – sind wieder dabei. Hamas feuert Geschosse, Mörser und Raketen auf israelische Bevölkerungszentren, was Israel dazu brachte, die Eiserne Kuppel, ein Raketenabwehrsystem, zu bauen. Das ist echtes Science-Fiction-Material, das vor ein paar Jahren noch als unmöglich galt. Während die Geschosse vom Himmel regnen, lachen die Israelis dem Tod ins Gesicht. Schaut mal, wie die Eiserne Kuppel heranfliegende Raketen abfängt:

Übersetzung (durch Joe Schmoe):

00:09 – Schaut!

00:19 – Wie viele!!!

00:20 – Rami! Rami! (Name einer Person)

00:27 – Gott, lass mich morgen aufwachen! Gott, lass mich morgen aufwachen! Gott!

00:39 – Ich mache keine Witze, hier wird bald Schrapnell herunterfallen, wir müssen weg!

00:52 – Gott!

00:56 – [Grad-Rakete trifft]

01:04 – Es ist ein Bodentreffer, Bodentreffer.

01:10 – BLEIBT UNTEN! BLEIBT UNTEN!

Hamas schießt Grad-Raketen auf Israel. Hier sieht man die Rakete und den Raketenwerfer.

Die Grad ist eine ungelenkte Rakete. Was Hamas tut, ist, mit einer ganzen Reihe von ihnen auf bestimmte Gebiete zu zielen und sie dann loszuschießen. Iran versorgt Hamas mit seinen Grads. Tatsächlich versorgt Iran die Hamas mit der Grad, der WS-1e und der Fajr 5. Syrien gibt Hamas die Khaibar M-302. Hamas verfügt über ein Arsenal von ungefähr 10.000 Raketen und Geschossen.

Sowohl die USA als auch Israel haben Technologien entwickelt, die Projektile in der Luft abfangen können. Die USA haben das C-RAM (Counter Rocket, Artillery, and Mortar), eine computergesteuerte Gatling-Kanone.

Weitere Science-fiction, die nun Realität geworden ist. Iran wird niemals gleichwertige Technologie entwickeln können. Die Iraner lieben es, so zu tun, als ob; beispielsweise verkündeten sie, sie würden ein Stealth-Kampfflugzeug bauen, die Qaher 313.

Das ist ein Plastikspielzeug. Luftfahrtexperten waren einstimmig der Meinung, dass es unmöglich fliegen könne, aber man muss ihnen nicht glauben. Benutzt einfach eure eigenen Augen: Schaut, wie das Schutzdach die iranische Flagge im Hintergrund verzerrt. Ein Pilot im Cockpitsitz würde nichts sehen, wenn er versuchen würde, mit diesem Schwindelspielzeug loszufliegen.

Das ist ein Grund, warum die Israelis lachen, wenn Geschosse auf sie niedergehen. Israel bekämpft Menschen, die in einer Fantasiewelt leben. Man lacht, wenn seine Feinde verrückt sind.

Ein weiterer Grund für das Lachen der Israelis ist, dass die Hamas glaubt, Gott würde ihr helfen, alle Juden zu töten. So steht es in Artikel 7 der Charta der Hamas.

…so strebt die Hamas doch danach, Allahs Versprechen wahrzumachen, ganz gleich, wie lange dies dauern mag. Der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Heil -, sprach: „Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!“ Nur der Gharkad-Baum wird dies nicht tun, denn er ist ein Baum der Juden.“

Wusstet ihr, dass Bäume einer Religion angehören können? Hamas glaubt das. Was kann man da anderes tun als lachen?

Auch ein Trauma kann dazu führen, dass man dem Tod ins Gesicht lacht. Nachdem dir genug angetan wurde, legt sich im Kopf ein Schalter um, und du findest es plötzlich lustig. Es ist Galgenhumor, aber das ist die beste Art von Humor. Hier ein Witz, der mir von einem Juden erzählt wurde:

Zwei Juden müssen in einen Hof marschieren, wo sie von einem Erschießungskommando exekutiert werden sollen.

„Scheiß drauf“, sagt der eine. „Ich werde eine letzte Zigarette verlangen.“

„Lass das!“ sagt der andere. „Du bringst uns nur in Schwierigkeiten!“

[Im restlichen Blogeintrag geht es nicht mehr um Israel.]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.09.-04.10.2014)

Sonntag, 28.09.2014:

Abbas vor der UNO: Israel betreibt einen „neuen Völkermord-Krieg“ gegen die Palästinenser.

Der Terrorgrande, Holocaustleugner und illegale „Präsident“ der PA hatte angekündigt, er werde der UNO einen Zeitplan für einen israelischen Abzug aus Judäa und Samaria vorlegen. Das hat er zumindest in seiner Rede vor der Vollversammlung nicht gemacht; angekündigt war auch, dass das direkt nach Abbas‘ Rede erfolgen sollte – nichts. Jetzt heißt es von der PA, der Plan werde „bald“ vorgelegt. Konkreter hieß es später: innerhalb der nächsten zwei Wochen.

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Barakeh setzte im PA-Fernsehen die Regierung Israels mit dem ISIS gleich.

Der Block der islamischen Länder bei der UNO beschwatzt die Palästinenser dem ICC beizutreten, damit sie Israel wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit verklagen können.

Montag, 29.09.2014:

Mahmud Abbas droht weiter: Wenn Israel seinen Forderungen aus der UNO-Rede nicht nachgekommen wird, wird er einen „politischen Krieg“ führen.

Saeb Erekat kann nicht anders, er lügt wieder wie gedruckt. Heute behauptete er, 96% der arabischen Toten des Gazakriegs vom Juli/August seien Zivilisten gewesen. (Ironie: Sein Chef, Abbas, hatte Anfang des Monats noch gesagt, dass „861 Märtyrer der Fatah fielen“ – da sind die übrigen Terroristen noch nicht eingerechnet. 861 von ca. 2.100 sind nicht nur 4%.) Bei seinem Lügen-Interview sprach er auch davon, dass Israel 12.000 Gazaner getötet hätte (was aber vermutlich nur ein Versprecher war, weil er von 12.000 Getöteten und 12.000 Verwundeten sprach).

Um den Gazastreifen wird ein neuer Zaun gebaut, ein elektronischer Zaun, der Infiltrationsversuche an IDF und den Regionalrat meldet.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Der ägyptische Außenminister ließ wissen, dass eine Demilitarisierung des Gazastreifens derzeit nicht zur Diskussion stehe.

Dienstag, 30.09.2014:

Hamas behauptet, die von Netanyahu bei der UNO gezeigten Bilder seien Fälschungen. Die Quelle allen Bösen und des Terrors in der Welt sei Israel.

Saeb Erekat mag nicht nachstehen: Er setzt Netanyahu mit Führer („Kalifen“) des IS gleich.

Eine Analyse der Zahlen des palästinensischen Gesundheitsministeriums ergab, dass 49% der Toten im Gazakrieg diesen Jahres Terroristen waren.

Trotz der dort vorherrschenden arabischen Gewalttaten gegen Juden zogen weitere 11 jüdische Familien nach Shiloah (Silwan) in Jerusalem.

Die beim Festnahmeversuch getöteten Entführer und Mörder der drei israelischen Jugendlichen wurden von der PA bei ihrer Beerdigung in den Status der Märtyrer erhoben und in den höchsten Tönen gelobt. Das sei eine „Exekution“ gewesen.

PA-Sprecher Nabil Abu Rudeineh: Eine Lösung des Konflikts mit Israel muss auf internationalen Resolutionen und der arabischen Friedensinitiative (von 2002) fußen; jegliche Vereinbarung muss zur Gründung eines Palästinenserstaats mit Jerusalem als Hauptstadt führen. Voraussetzung ist der sofortige Baustopp in Judäa und Samaria, die Aufhebung der Belagerung des Gazastreifens und die „Einstellung allen Tuns von Extremisten“ in den heiligen Stätten.

Mittwoch, 01.10.2014:

Hamas hat die Eigenproduktion von Raketen wieder aufgenommen und gestern 5 Testschüsse aufs Meer unternommen.

Ein offizieller Vertreter der Fatah – Jibril Rajoub – auf einer Pressekonferenz sagte, die Hamas müsse ihre Waffen verstecken, dürfe sie nicht offen tragen – aber sie sei nicht verpflichtet ihre „Widerstandswaffen“ abzugeben. Die unterschriebenen Vereinbarungen zwischen der PA und Israel besagen aber ausdrücklich, dass schon das Vorhandensein von Raketen und einer Reihe weiterer Waffen verboten ist.

Abbas droht: Sollte Israel die von ihm (Abbas) initiierten diplomatischen Vorgänge nicht mitmachen und Fortschritte bringen, wird die Sicherheitskooperation zwischen PA und Israel behindert.

Die PA setzt einen Termin: Israel muss bis November 2016 aus „allen seit 1967 besetzten Palästinensergebieten, einschließlich Ostjerusalem“ abgezogen sein. Soll der UNO-Sicherheitsrat beschließen.

Heckmeck:
Obama im Gespräch mit Netanyahu: Der Status quo zwischen Israel und den Palästinensern muss sich ändern. Es sei wichtig „Möglichkeiten zu finden, um für den Frieden mit den Palästinensern zu werben“. (Der hat immer noch nicht begriffen, dass er das den Arabern sagen muss, nicht Israel.)
Netanyahu bekräftigte, im selben Gespräch, dass er weiterhin der Zweistaatenlösung verpflichtet ist. (Ministerin Hotovely sagte gestern, mit seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung habe Netanyahu die Zweistaatenlösung beerdigt.“

Donnerstag, 02.10.2014:

Am Mittwochabend ermöglichte die IDF die Fahrt von 12 Bussen zum Josefgrab in Schechem/Nablus; die Fahrgäste nutzten dort die Nacht zum Gebet.

Seit Mahmud Abbas vor einigen Monaten die „Rückkehr zum Terror“ verkündete, haben die Schussangriffe in Jerusalem, Judäa und Samaria stark zugenommen. Die Terroristen schießen allerdings nicht nur auf Juden, sondern auch auf einander. Besonders Fatah-Mitglieder scheinen immer häufiger beschossen zu werden, wobei oft nicht klar ist, ob sie von anderen Terrorgruppen angegriffen werden oder von Rivalen in den eigenen Reihen.

Zum ersten Mal in 30 Jahren liegen Yom Kippur und das islamische Zuckerfest auf demselben Wochenende. Die israelischen Sicherheitskräfte stehen in erhöhter Alarmbereitschaft, um möglichen Zusammenstößen entgegenzuwirken.

Freitag, 03.10.2014:

Hamas prahlt: Die IDF hat nicht alle Tunnel zerstört. Sie bleibt dem bewaffneten Konflikt verschrieben, trotz der Waffenstillstandsgespräche in Kairo.

Der arabisch-israelische Knessetabgeordnete Ibrahim Sarsur behauptet, Israel und die USA seien „grausamer als ISIS“; er forderte ein globales Kalifatssystem.

Samstag, 04.10.2014:

Versprechen der Hamas (natürlich ein einer „Predigt“ zum Feiertag): Wir werden weiter die Waffen des Widerstands entwickeln und bauen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Niederlage in Sderot und die Notwendigkeit strategischen Lernens

Dr. Joel Fishman, Times of Israel (blogs), 27. August 2014

Der verstorbene Ze’ev Schiff (1932 – 2007) war ein herausragender Militärkorrespondent für Ha’aretz. Wir haben das enorme Glück in der Lage zu sein, auf seine analytischen Fähigkeiten zurückzugreifen, um den gegenwärtigen heißen Krieg zu verstehen, mit dem Israel beschäftigt ist.

Die Worte Ze’ev Schiffs klingen nach Aufrichtigkeit und Dringlichkeit, was uns das Gefühl gibt, dass er direkt zu uns spricht. Er veröffentlichte seine Analyse am 8. Juni 2007 unter dem Titel „Eine israelische Niederlage in Sderot“. Als er schrieb, lag hauptsächlich Sderot unter Raketenfeuer. Zur Zeit fallen Hamas-Raketen auf die Städte und Siedlungen im Süden, den Küstenstädten und weit darüber hinaus. Sieben Jahre später hat sich die Lage beträchtlich verschlechtert. Das Ausmaß und die Kraft der Hamas-Aggression hat dramatisch zugenommen.

Hier haben wir einige Auszüge aus Schiffs Artikel. Sie vermitteln einen Sinn für seinen Sprachgebrauch und seine Persönlichkeit. Kurz gesagt schrieb Ze’ev Schiff, dass die Hamas Israel in Sderot besiegte und legte sein Gründe dar:

  • Selbst wenn wir Dutzende Male erklären, dass die Hamas unter Druck steht und einen Waffenstillstand möchte, wird das nicht die Tatsache auslöschen, dass in der Schlacht um Sderot Israel faktisch besiegt wurde.
  • Israel erfährt in Sderot etwas, das es seit dem Unabhängigkeitskrieg nicht erlebt hat, wenn überhaupt: Der Feind hat eine ganze Stadt zum Schweigen gebracht und dort das normale Leben lahmgelegt.
  • Die Regierung war nicht erfolgreich dabei das bombardierte Sderot in ein nationales Verteidigungsprojekt zu wenden. Das verstärkt die Einschätzung, dass diese Regierung nicht in der Lage ist die Nation in einer wichtigen militärischen Konfrontation zu führen.
  • Der Feind, der Sderot besiegte, ist eine Terrororgaisation, die militärisch schwach ist, aber angesichts ihrer Schwäche erfolgreich ein Abschreckung vis-á-vis Israel erreicht hat, wie es auch die Hisbollah schaffte. Die Regierung und das militärische Establishment versuchen die Lage mit Ausreden wie der folgenden wegzuerklären versucht: Das sei eine schwierige Schlacht, in der eine große Zahl Palästinenser getötet und Israel große Verluste erleiden würde. Die IDF würde in einer Zeit im Gazastreifen festsitzen, in der die syrische Front wahrscheinlich in Flammen aufgehen wird; die internationale öffentliche Meinung würde eine harte israelische Reaktion ablehnen. Derweil schießt die IDF, wenn Raketen aus bewohnten Gebieten geschossen werden, nicht einmal auf die Abschussorte zurück.
  • Es zählt das Endergebnis, nicht die Erklärungen. Und das Ergebnis besteht darin, dass es gegenseitige Abschreckung zwischen Israel und dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen gibt. Israel findet sich in einem militärischen Patt mit der Hamas wieder. Das ist ein ernstes nationales Scheitern, das meiner Meinung nach schlimmer ist als das Versagen im Zweiten Libanonkrieg.
  • Israels stragetische Tiefe ist (nicht nur geografisch) gering. Wenn Israel das, was im Gazastreifen geschieht, in der Westbank passieren sollte, wären wir wieder in einer Situation wie der des Unabhängigkeitskriegs und dazu würde die Vertreibung von Terrorhelfern gehören.

Es ist offensichtlich, dass Israel den Feind nicht besiegen kann, indem es dieselben Maßnahmen dupliziert, die im Verlauf der letzten Jahre fehlgeschlagen sind. Es ist nötig einen Prozess des „strategischen Lernens“ zu beginnen, um sich von den Fehlern der Vergangenheit zu lösen. Strategisches Lernen ist ein Prozess, über den ein Land seine strategischen Ziele auf der Grundlage ständiger Evaluation ändern kann. Gleichzeitig sollte man sich erinnern, dass im Geschäftsmanagement die Maßnahme einer soliden Entscheidung darin besteht, dass ein Problem langfristig gelöst wird, was die Notwendigkeit beseitigt Buschbrände zu löschen.

Heute – 2014 – kämpfen wir denselben Krieg, den Schiff 2007 beschrieb. Das beweist, dass Ariel Sharon und Ehud Olmert in ihrer Entscheidungsfindung erfolglos waren. Daher können wir die aktuelle Regierung nicht völlig für die jetzige Situation und falsche Doktrin verantwortlich machen, die sie geerbt hat. Das akzeptierte Denken des israelischen Verteidigungsestablishments hat darin bestanden, die Situation im Süden Israels sei im Wesentlichen handhabbar. Es würde zyklische Kämpfe mit der Hamas geben, doch in den ruhigen Intervallen dazwischen würden beide Seiten die Gelegenheit nutzen sich auf die nächste Runde der Gewalt vorzubereiten.

Israel entwickelte die Eiserne Kuppel und die Hamas grub Tunnel. Das ist keine Lösung und wenn die aktuelle Regierung wirklich eine Verbesserung anstrebt, muss sie sich von der Falle des fehlgeleiteten Denkens, der geerbten „Conceptsia“ lösen.

Was zählt, ist das Endergebnis, nicht die Erklärungen. Wir müssen in einen Prozess des strategischen Lernens eintreten, der langfristige politische und militärische Lösungen zum Ergebnis haben wird. Für die israelische Öffentlichkeit ist es offensichtlich geworden, dass Improvisation gescheitert ist. Es ist an der Zeit, dass etwas klares Denken einsetzt.

(Zuerst auf der hebräischssprachigen Internetseite Mid’a, 26. August 2014, veröffentlicht.)