Das nächste palästinensische Eigentor: Id-Feiern zum Ende des Ramadan

David Lange, Israellycool, 4. Mail 2022

Wenn es um Eigentore geht, ist Quds News Network so erfolgreich wie Pelé. Und sie haben auch mit diesem Posting nicht enttäuscht, das die Id-Feierlichkeiten in Jerusalem zeigt. Mit der Anmerkung, dass sie sich im „besetzten“ Jerusalem befinden, prangern sie die Situation an. Doch die Fotos sprechen für sich selbst.

Das Elend ist greifbar.

Beachten Sie die Palästinenserflagge. Stellen Sie sich eine Sekunde lang vor was passieren würde, würde jemand eine israelische Flagge in einer palästinensisch-arabisch kontrollierten Gegend schwenken.

Alles, was diese Fotos zeigen, sind Mengen fröhlicher Menschen, die die Freiheit haben ihre Religion an ihrem drittheiligsten Ort auszuüben. Sie werden dort nie jüdische Menschenmengen sehen – am heiligsten Ort des Judentums – wie Israel die Empfindlichkeiten der Araber und des Restes der Welt ernst genommen hat (ich würde behaupten zu ernst genommen hat und das zum Nachteil der Juden, aber das diskutieren wir ein anderes Mal).

Trotz der von Hamas und anderen Israel-Hassern angezettelten Propaganda und Gewalt garantiert Israel freie Religionsausübung in unserer heiligsten Stadt und dem gesamten Land. Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren gepostet, dass nach dem Sechstage-Krieg viele palästinensischen Araber richtig glücklich waren, dass Israel das Land befreite, das vorher von Jordanien erobert worden war. Aus gutem Grund.

Lassen Sie uns auch nicht vergessen, dass man keine Juden sah, die in Jerusalem so feiern konnten, wie die oben gezeigten Muslime, als Jerusalem von Jordanien tatsächlich besetzt war.

Das jüdische Viertel der Altstadt wurde zerstört und seine Einwohner vertrieben. 58 Synagogen – einige davon hunderte Jahre alt – wurden zerstört, ihre Inhalte geplündert und geschändet. Aus einigen jüdischen religiösen Stätten wurden in Hühnerställe oder sonstige Tierställe gemacht. Der jüdische Friedhof auf dem Ölberg, auf dem Juden ihre Toten seit mehr als 2.500 Jahren bestatten, wurde geplündert: Grabsteine wurden geschändet, tausende Grabsteine wurden zerschlagen und als Baumaterial verwendet, als Pflastersteine oder für Latrinen in Lagern der Arabischen Legion. Das Hotel Intercontinental wurde auf dem Friedhof gebaut und Gräber wurden abgerissen, um Platz für eine Schnellstraße und das Hotel zu machen. Die Westmauer wurde zu einem Slum-Bereich.

Warum finden angebliche muslimische Opfergruppen „Inspiration“ darin andere zu Opfern zu machen?

Raymond Ibrahim, 2. Mai 2022

Bei einer Rede am ersten Tag des Ramadan, dem 1. April 2022, pries Mahmud al-Habbasch, der Oberste Scharia-Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, die von Mohammed, dem Propheten des Islam, während des Ramadan geführten Jihade:

„Wie verlief dieser Monat [Ramadan] im Leben des Propheten [Mohammed]? … Verbrachte der Prophet den Ramadan in Ruhe, Gelassenheit, Bequemlichkeit und verschlafen? Das war ihm fern… Der Prophet ging während des Ramadan in die große Schlacht von Badr [624]… Auch im Monat Ramadan, im achten Jahr der Hijra [629-630] eroberten der Prophet und die Muslime Mekka… Der Ramadan ist … ein Monat des Jihad, der Eroberung und des Sieges.“

Das ist kaum das erste Mal, dass führende Palästinenser die frühe Geschichte des Jihad in Verbindung mit dem Ramadan beschwören. Während des Ramadan im letzten Jahr, am 16. April 2021, veröffentlichte Al-Jazira einen Artikel von Adnan Abu ’Amar, „Leiter der Fakultät Politikwissenschaften an der Universität der Ummah in Gaza“, der erklärte, dass die Palästinenser in verschiedenen Jihaden die islamische Geschichte hindurch „Inspiration“ finden, „aus denen  sich der Überfall von Badr, die Eroberung Mekkas, die Eroberung von al-Andalus [Spanien] und die Schlacht des Bodenbelags der Märtyrer [die Schlacht von Tours] herausheben“.

Diejenigen, die die wahre Natur und Motivation dieser Schlachten und Eroberungen begreifen, müssen sich fragen: Warum preisend Palästinenser, die sich als Opfer des Landraubs israelischer Unterdrücker darstellen, und finden Inspiration bei den landraubenden Unterdrückern der Geschichte? Immerhin waren Muslime in all diesen militärischen Gefechten die Aggressoren: Sie marschierten in nichtmuslimisches Territorium ein, dessen  Einwohner wurden abgeschlachtet und versklavt und sie eigneten sich ihr Land an – und aus keinem anderen Grund als dem, dass sie „Ungläubige“ waren: Nichtmuslime.

Die Schlacht von Badr wurde durch Mohammeds Überfälle auf nichtmuslimische Karawanen verursacht; die Eroberung Mekkas war schlicht das, die Eroberung einer nichtmuslimischen Stadt; die Eroberung von al-Andalus ist ein Verweis auf die Jahre 711 bis 716, als Muslime in Spanien einmarschierten und zahllose tausende Christen abschlachteten und ihre Kirchen abbrannten; und die Schlacht von Tours ist natürlich die, wo der muslimische Einmarsch nach Westeuropa 732 schließlich aufgehalten wurde.

Dass palästinensische Elemente ständig die ungerechtfertigten Eroberungen anderer preisen, ist kaum ungewöhnlich. Am 29. Mai veranstaltet Hizb al-Tahrir – die „Befreiungspartei“ – oft große Freiluft-Veranstaltungen nahe der Al-Aqsa-Moschee, um den Jahrestag der islamischen Eroberung Konstantinopels (29. Mai 1453) zu feiern. Nachdem bei einer dieser Veranstaltungen all die takbirs (Skandieren von „Allahu Akbar“) abgeklungen waren, sagte der palästinensische Kleriker Nidhal Siam:

„Oh Muslime, der Jahrestag der Eroberung von Konstantinopel bringt Kunde der Dinge, die noch kommen. Er bringt Kunde, dass Rom in naher Zukunft erobert werden wird, so Allah will… [Außerdem] wird der Islam seine Nachbarn zu Boden werfen und sein Wirkungsbereich wird sich über den Osten und den Westen dieser Erde erstrecken. Das ist Allahs Versprechen und Allah bricht seine Versprechen nicht.“

Der palästinensische Kleriker und die versammelte Menge skandierten dann wiederholt: „Mit dem Mittel des Kalifats und der Festigung der Macht bezwang Mohammed der Eroberer Konstantinopel!“ und: „Deine Eroberung, o Rom, ist gewiss!“

Erneut muss die Frage betont werden: Warum finden die Palästinenser – die sich, wenn sie mit der internationalen Gemeinschaft reden, als unterdrücktes Volk darstellen, deren Land ungerechtfertigt besetzt ist – Inspiration darin finden diejenigen nachzuahmen und sich von ihnen inspirieren zu lassen, die andere unterdrücken und das Land anderer stehlen?

Wenn überhaupt, müssten die Palästinenser dann nicht mit, sagen wir, den Christen Spaniens mitfühlen, deren Land besetzt wurde und die selbst von den Besatzern, nämlich den muslimischen Invasoren aus Nordafrika, brutal behandelt wurden?

Müssten die Palästinenser dann nicht, wenn sie, wie sie behaupten, ein unterdrücktes Volk zu sein, dessen Land gestohlen wurde, mit den Christen Konstantinopels mitfühlen, statt mit Mohammed dem Eroberer, einem widerlichen Pädophilen, der in die uralte christliche Stadt eindrang und sie eroberte, während er seine indigenen Einwohner allen möglichen Arten von unsäglichen Abscheulichkeiten aussetzte?

Was Rom betrifft, was hat dieses mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun, dass auch es es verdient erobert zu werden? Absolut nichts – außer, dass der Islam seit der Eroberung Konstantinopels Rom als den symbolischen Kopf der christlichen Welt betrachtet, das daher dringend unterworfen werden muss; oder, um den Islamischen Staat zu zitieren: „Wir werden Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, mit der Erlaubnis Allahs… [Wir werden] Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“

Am meisten sagt vielleicht die Behauptung des palästinensischen Klerikers Siam (geliefert zu donnerndem Applaus), dass „der Islams eine Nachbarn zu Boden werfen wird und dass sein Wirkungsbereich sich über den Osten und den Westen dieser Erde erstrecken wird“. Mit anderen Worten: Kein NIchtmuslim ist vor dem Schwert des Jihad sicher – einschließlich derer, die unzählige Wegstunden entfernt leben und nichts mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun haben.

Muss das alles nicht surreal erscheinen, wenn es in Kontext gestellt wird? Wie können Palästinenser sich als erobertes und unterdrücktes Volk darstellen, dessen Land gestohlen wurde – während sie im selben Atemzug frühere und zukünftige Eroberungen rühmen, die voller Unterdrückung und Landraub anderer Völker sind, nur weil sie Nichtmuslime sind/waren?

Und das ist die große Lektion: Letzten Endes gründen islamische Vorstellungen von „Gerechtigkeit“ auf einer einfachen Gegensätzlichkeit: Wann immer Muslime erobern, niedermetzeln, unterjochen und Land stehlen – dann ist das gerecht; wann immer sie unter „ungläubiger“ Obrigkeit leben müssen, ist das ungerecht. Daher der aggressive Hass auf Israel.

Ein ägyptischer „Experte“ erklärt, dass die siebenarmige Menora nichts mit dem Judentum zu tun hat

Elder of Ziyon, 4. April 2022

Es ist Ramadan und das bedeutet, dass 30-teilige Ramadan-Fernsehserien überall in der arabischen Welt ausgestrahlt werden.

Eine Serie, die in Ägypten sehr beliebt zu sein scheint, ist der übersinnliche Thriller Al-Maddah 2: Die Legende des Tales. In dieser Serie leidet ein Mann unter seltsamen Träumen, die sein richtiges Leben beeinflussen und ihm irgendwann in einen Krieg mit einem Dämon (Dschinn) einbringen.

Die Sendung beinhaltet viele Rätsel und Spuren zu dem, wohin es geht und die Ägypter zerlegen sie, um herauszufinden, was jedes Wort oder Bild bedeutet.

In Episode 1 war dies zu sehen:

Fans der Sendung sind neugierig, ob das bedeutet, dass irgendwelche jüdische Magie oder sonst etwas in die Sendung involviert ist. Also ging Al-Masry al-Youm zum örtlichen Judenhasser-Professor, um zu fragen, was das seiner Meinung nach bedeutet.

Dr. Magdi Shaker, Chef-Archäologe beim ägyptischen Antiquitäten-Ministerium, sagte, der siebenarmige Kerzenleuchter sei eines der ältesten Symbole der Kinder Israel, so wie historische Berichte sagen, dass der siebenarmige Leuchter eines der Symbole ist und Nebenbedeutungen des verborgenen Geheimnisses der Kinder Israel ist, darunter natürlich die Künste der Zauberei.

Shaker erklärte in Exklusiväußerungen gegenüber Al-Masry al-Youm, dass die Inschriften der Menora mit sieben oder neun Armen, die von den Juden als ihr Emblem genommen wurde, keine historische Basis hat und die Menora wurde zwar im Buch Exodus erwähnt, aber manche schreiben sie den Sumerern zu, weil sie der Form des heiligen Lebensbaums der Sumerer stark ähnelt. Manche schreiben den Leuchter kanaanitschem Ursprung zu und dann benutzen ihn die Juden, weil sie keine eigene Zivilisation hatten.

Er fuhr fort: „Die Menora ist als jüdisches Symbol seit den Anfängen der römischen Ära aufgetreten. Was den religiösen Bezug angeht, auf die sie sich stützten um dieses Symbol mit der Geschichte der Juden zu verbinden, so gibt es keinerlei zutreffende religiöse Grundlage.“

Da haben wir es. Die ausführlichen Beschreibungen der Menora in Thora und Tanach sind nicht original und sie ähneln dem antiken Lebensbaum der Sumerer, obwohl ich keinerlei antike Lebensbäume finden konnte, die auch nur im Entfernten dem Leuchter ähneln.

Aber ägyptische „Wissenschaftler“, die so voller Hass auf Juden sind, dass sie von der Annahme ausgehen, dass Juden keine Originalbeiträge zur Weltkultur geleistet haben und das Symbol daher einfach anderen gestohlen haben müssen. (Shaker kennt nicht einmal die Herkunft der Hannukia!)

In diesem Zusammenhang habe ich einen Artikel aus dem Jahr 2013, den Sie unbedingt lesen müssen; er hält fest, dass Muslime oft eine Menora auf ihre Münzen geprägt haben und der Grund dafür ist, dass sie sehr schön zu ihrem Wunsch passen das Judentum in all seinen Formen zu unterwandern.

Der Islam hatte nie Toleranz für den jüdischen Staat

Leute verbinden die jüdisch-muslimische Beziehung vor der Gründung Israels mit Toleranz und Gleichberechtigung

Mark Regev, Jerusalem Post, 20. April 2022

Bei einem Steinwurf-Angriff wurden diese Woche außerhalb der Jerusalemer Altstadt Fenster eines Busses zerschlagen. Die Synthese aus muslimischem Eifer mit israelfeindlicher und antisemitischer Gewalt ist leider nichts Neues. (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Für die Israelis ist der muslimische heilige Monat Ramadan von einer Welle an Terroranschlägen begleitet gewesen. Obwohl kein erforderliches Element des Islam, ist die Synthese von muslimisch-religiösem Eifer und israelfeindlicher und antisemitischer Gewalt leider nichts Neues.

Schon in den 1930-er Jahren führte der islamische Erweckungsprediger Izz al-Din al-Qassam hunderte Guerillas, die jüdische Ziele im gesamten Mandatsgebiet Palästina angriffen. Unmittelbar nach seinem Tod 1935 wurde Qassam zum Märtyrer erklärt. Jahrzehnte später benannte die Hamas ihren militärischen Zweig und ihre selbst hergestellte Kurzstrecken-Rakete nach ihm.

Aus dieser Zeit ist Amin al-Husseini besser bekannt, der den Höhepunkt der palästinensischen Nationalbewegung durch Ausnutzung seiner klerikalen Autorität als Jerusalems Großmufti erreichte. Husseinis Mischung aus religiöser und nationalistischer Militanz führten ihn zur Ablehnung jeglichen Kompromisses mit den Juden; weder Teilung noch binationale Lösungen waren akzeptabel.

Mit dem Vorantreiben seiner Ziele fand Husseini eine gemeinsame Sache mit Nazi-Deutschland. Es war nicht nur so, dass er sich auf die Seite des Achsen-Feindes der Mandatsmacht stellte, sondern Husseini begrüßte Hitlers „Endlösung“ von ganzem Herzen. Aus Berlin übertrug er Nazi-Propaganda in den Nahen Osten, rekrutierte gleichzeitig bosnische Muslime in die Waffen-SS. Er starb 1974 in Beirut, aber Husseinis Sorte des Antisemitismus lebt weiter.

Die Hamas-Kombination aus Fundamentalismus, Ultranationalismus und Antisemitismus kann als zeitgenössischer Ausdruck dieses Vermächtnisses angesehen werden. Der selbsterklärte islamische Widerstand behauptet: „Es gibt keine Lösung der Palästinenserfrage außer den Jihad.“ Und dass jeder Muslim verpflichtet ist an einem heiligen Krieg teilzunehmen, in dem alle Juden legitime Ziele sind. In Wiederholung erkennbarer Sprachbilder pflichtet die Hamas Theorien jüdischer Heimtücke, jüdischer Verlogenheit und jüdischer Verschwörungen bei.

Der bei Zusammenstößen früher am Tag zwischen palästinensischen Protestierenden und israelischen Sicherheitskräften verursachte Schaden im Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt am 15. April 2022. (Foto: Jamal Awad/Flash90)

Bedauerlicherweise ist diese Art von Fanatismus heute in der palästinensischen Autonomiebehörde zu finden, auf Niveau unterschiedlicher Intensität in der weiteren sunnitisch-muslimischen Welt und im schiitischen Islam, wo er vom iranischen Regime und seinem Vertreter Hisbollah propagiert wird. Muslimische Gemeinden überall im Westen sind auch nicht immun.

Es ist angedeutet worden, dieser muslimische Antisemitismus sei eine Verirrung, die Ausnahme zu Jahrhunderten friedfertiger jüdisch-muslimischer Koexistenz und dass diese zeitgenössische Feindlichkeit dem modernen Konflikt zwischen dem arabischen Nationalismus und dem Zionismus entstammt.

Aus dieser Sicht waren es die Geburt und das Wachstum der jüdischen Nationalbewegung, die islamische Feindseligkeit aktivierte, Vorfälle wie das Farhud-Pogrom in Bagdad 1941 antrieb, bei dem rund 180 Juden getötet wurden und der Gewalt überall in Libyen 1945, wo weitere 140 Juden ermordet wurden.

Darüber hinaus wird der beinahe totale Exodus der eine Million jüdischen Einwohner der islamischen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg, der die Zerstörung indigener jüdischer Gemeinden beinhaltet, deren Anwesenheit im Nahen Osten dem Islam vorausging, nicht mit dem von Husseini und Seinesgleichen verbreiteten Antisemitismus erklärt, sondern mit dem fehlgeschlagenen Versuch der arabischen Welt den jüdischen Staat bei seiner Entstehung 1948/49 zu vernichten.

Diejenigen, die vorzionistische jüdisch-muslimische Harmonie feiern, zeigen auf Spanien im Mittelalter, in dem muslimische Kontrolle ein jüdisches „goldenes Zeitalter“ intellektueller, kultureller und wirtschaftlicher Lebendigkeit ermöglichte. Dem wird die parallele Realität im christlichen Europa gegenübergestellt, wo der allgegenwärtige Vorwurf des Gottesmordes ständige Vergeltung forderte – was sich auf grausame Weise während der Kreuzzüge in Massengemetzel an europäischen jüdischen Gemeinden manifestierte, dazu die Massaker, Vertreibung und Inquisition, die der Reconquista folgte, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft in Spanien.

Aber genauso wichtig, wie es ist den christlichen Antisemitismus nicht herunterzuspielen, ist es entscheidend, die muslimische Toleranz nicht zu übertreiben. Der Nahost-Historiker Bernard Lewis schlug vor zwei Konzepte zu unterscheiden: Verfolgung und Diskriminierung.

In Bezug auf ersteres schreib Lewis: „Die klassische islamische Gesellschaft war in der Tat sowohl ihren jüdischen wie christlichen Untertanen gegenüber tolerant – in Spanien vielleicht toleranter als im Osten und in beiden unvergleichlich toleranter als das mittelalterliche Christentum.“

Aber wenn es um Diskriminierung geht, „war der Islam nie toleranter oder behauptete das zu sein, sondern im Gegenteil, er bestand auf der privilegierten Überlegenheit des wahren Gläubigen.“

Auch wenn man zugibt, dass antisemitische Gewalt in der islamischen Welt weniger stark ausgeprägt war als im christlichen Europa, ist es falsch ein idyllisches Bild der jüdisch-muslimischen Beziehungen zu zeichnen. Juden wurden unter dem Islam als Dhimmis eingestuft und obwohl ihr Leben und Eigentum vordergründig abgesichert waren, war für diesen Schutz ein untergeordneter Status nötig – eine eingebaute soziale, politische und juristische Unterordnung.

Viele der heutigen Antizionisten werden überrascht sein zu erfahren, dass die Diskriminierung von Juden unter islamischer Herrschaft durch niemand anderen als Karl Marx aufgezeichnet wurde. 1854, etwa ein halbes Jahrhundert vor dem Aufkommen des politischen Zionismus, beschrieb er die Situation der Juden Jerusalems unter osmanischer Herrschaft: „Nichts gleicht der Not und dem Leiden der Juden Jerusalems, die das schmutzigste Viertel der Stadt bewohnen…. Sie sind ständig Ziel von Unterdrückung und Intoleranz…“

In den Jahrzehnten, die auf Marx‘ Artikel folgten, verbesserte sich die Lage der Juden im Nahen Osten mit dem Nachlassen der historischen Diskriminierung der Dhimmis. Aber da dieser Prozess von liberalen europäischen Ideen inspiriert war, brachte er eine judenfeindliche Gegenreaktion, die die Assoziierung der indigenen Juden mit dem verhassten Ausländer verstärkte.

Paradoxerweise ergriffen viele Muslime, die westlichen Einfluss ablehnten, dennoch eifrig die europäischen antisemitischen Sprachbilder, einschließlich der Ritualmord-Verleumdung, der bekannteste Fall in Damaskus 1840, sowie die jüdische Weltverschwörung, die sich in zahlreichen arabischen Ausgaben der Protokolle der Weisen von Zion offenbart.

Zweifellos trugen die Geburt und Entwicklung des Zionismus zur islamischen Feindschaft bei, die auf langjährig bestehenden Vorurteilen aufbaute. Denn während der traditionelle Islam bereit war Juden zu tolerieren, wenn deren Status gefahrlos unterlegen war, liefen jüdische Sehnsüchte nach nationaler Selbstbestimmung und Gleichberechtigung unter den Nationen den Jahrhunderten etablierter islamischer Lehre zuwider.

Während ich als Israels Botschafter in London diente, erlebte ich mein erstes Iftar-Essen zum Fastenbrechen im Ramadan. Jüdisch-muslimische Koexistenz-Gruppen werben mit gemeinsamen Iftar-Veranstaltungen, aber im Allgemeinen wird das Thema Israel höflich an der Türschwelle zurückgelassen; es herrschte Übereinstimmung, dass eine Diskussion über den jüdischen Staat das gewünschte Ambiente negativ beeinflussen würde. Dennoch veranstaltete auch die israelische Botschaft ein jährliches Iftar-Essen, an dem eine kleine Gruppe bemerkenswerte Muslime teilnahm, die bereit waren sich zu engagieren.

Jüngste Entwicklungen bieten etwas Optimismus, was den Entwicklungsverlauf der jüdisch-muslimischen Beziehungen angeht. Die Durchbrüche der Abraham-Vereinbarungen sind bedeutend und beinhalten einen interreligiösen Dialog von Staat zu Staat, der angelegt ist Verständigung zu verbessern. Und in Israel durchbricht der Knessetabgeordnete Mansour Abbas Stereotype und demonstriert damit, dass der politische Islam nicht die hemmungslose Feindschaft der Muslimbruderschaft sein muss.

Echte muslimisch-jüdisch Koexistenz ist weder einfach noch unmöglich; sie erfordert die Erweiterung der Hingabe des Islam an Toleranz auf die Wertschätzung des jüdischen Wunschs nicht in ihren früheren, untergeordneten Status zurückzukehren.

Ramadam Karim.

Radikale Muslime betrachten den Ramadan als den Monat der „islamischen Eroberung“

Salah Uddin Shoaib Choudhury, Weekly Blitz, 20. April 2022

Radikale Muslime überall auf der Welt, auch in den euopäischen Staaten, haben eine neue Propaganda mit dem berüchtigten Ziel gestartet, Muslime dazu aufzuhetzen Jihad gegen Juden, Christen und „Nichtmuslime“ zu führen und ein Kalifat zu gründen. Muslime, besonders die Migranten, planen den Ramadan und den „Monat der islamischen Eroberung“ und ermutigen ihre Mit-„Brüder“ den Jihad gegen die „Feinde Allahs“ fortzusetzen und ein Kalifat in den „Ländern der Ungläubigen“ zu gründen.

Am 12. April 2022 betonte Ali Al-Salabi, ein prominenter libyscher Salafi-Kleriker und der Internaitonalen Union Muslimischer Gelehrter (IMUS) in einem Artikel auf der Website der von Qatar und der Türkei gestützten IMUS mit dem Titel „Die islamische Eroberung von Al-Andalus war Teil von Siegen, die im Ramadan erzielt wurden“, dass wichtige islamische Eroberungen während des Monats Ramadan stattfanden, darunter die Eroberung von Al-Andalus (Spanien). In seinem Artikel beschrieb er die muslimische Invasion der Iberischen Halbinsel als „natürliches Ergebnis der Strategie, der die Muslime während ihrer Eroberungen folgten: Ihre Grenzen zu sichern, um für ihre Religion zu werben und denJihad über diese Grenzen hinaus zu führen, damit die Religion des Islam verbreit werden kann – was notwenidigerweise das Vorantreiben des Islam bedeutete, solange es eine treibende Kraft gab.“

Muslime verteilen einige Informationen in Broschüren und Online-Propaganda, die das Ziel haben Mitmuslime für den jihadistischen Wahn und die Verbreitung von religiösem Hass zu gewinnen.

Hier einige Hinweise aus der laufenden Propaganda:

„Der Ramadan ist als der Monat der Eroberungen bekannt, der den Kurs des Islam veränderte und ihn gewaltig voranbrachte, so wie auch die Schlacht von Badr und die Eroberung Mekkas. Die Schlacht von Badr war eine offizielle Erklärung der Gründung des neuen Staates des Islam. Die Eroberung von Mekka ein paar Jahre später hingegen war der große Sieg für den islamischen Staat gegen diejenigen, die 20 Jahre Krieg gegen ihn geführt hatten – die Menschen aus Mekka und ihre Verbündeten. Nach der Eroberung Mekkas traten die Menschen in Massen zum Islam über. Zu den muslimischen Siegen, die im Monat Ramadan stattfanden, gehörte die Schlacht von Guadalete, nach der die Muslime Al-Andalus in Besitz nahmen und ein Kapitel der Unterdrückung und Tyrannei beendete sowie ein neues Kapitel der Fortenwicklung und Zivilisation begann.“ (The History of Al-Andalus, S. 43-44)

Die Islamische Eroberung von Al-Andalus

„Die Eroberung der Iberischen Halbinsel (Spanien und Portugal) durch den Islam war ein natürliches Ergebnis der Strategie, der die Muslime während ihrer Eroberungen folgten: ihre Grenzen zu sichern, um ihre Religion zu fördern und weiterhin Jihad jenseites dieser Grnezen zu führen, um die Religion des Islam zu verbreiten – was notwendigerweise das Vorantreiben des Islam bedeutete, solange es eine Triebkraft gab. Zusätzlich war der nächste natürliche Schritt, nachdem Musa Ibn Nusayr und seine Gefährten diese Botschaft des Islam mit ihren Anstrengungen im Groß-Maghreb festigten, die Eroberung von Al-Andalus.

Musa vervollständigte die Bemühungen seiner Vorgänger – der Soldaten, Prediger, Kommandeure und Armeen – zur Stärkung des Islams in Nordafrika. Er konzentrierte ich auf die Stabilisierung des Islam in den Herzen der Menschen und lehrte und bildete sie aktiv zu den Prinzipien des Islam. Seine Bemühungen waren, da die Berber in Nordafrika zu den dem Islam gegenüber loyalsten Gruppen gehörten, erfolgreich darin Menschen dazu einzuladen zum Islam zu konvertieren und Jihad zur Verbreitung seiner Lehre zu führen. Die Mehrheit der Soldaten in Tariq Ibn Ziyads Armee, die auf der Iberischen Halbinsel eingesetzt wurde, waren muslimische Berber, die für den Islam eiferten, ihn bewunderten und bereit waren sich für ihn zu opfern. Sie gehörten nicht dazu, um Beute zu machen oder Anerkennung zu gewinnen. Das war da Ziel aller islamischen Eroberungen und von ihnen zu lesen und von ihrem Wesen zu lernen würde für eine Ablehnung der Anschuldigungen und Widerlegung falscher Behauptungen ausreichen, die zeigen wollen, dass diese Eroberungen, ob direkt oder indirekt, dem Zweck dienten Kriegsbeute zu erlangen. Es gibt keine Belege, die diese Behauptung stützen, die eine Illuison ohne wissenschaftlichen oder historischen Rückhalt ist. (The History of Al-Andalus, S. 45)

Es wäre vernünftig zu sagen, dass die Idee der Eroberung der Iberischen Halbinsel eine ausschließlich islamische war. Fakt ist, dass erzählt wurde, es handele sich um eine uralte Idee, die auf die Zeit des Rechtgeführten Kalifen Othman Bin Affan zurückgeführt wird und dass [der Kommandeur] Uqba Ibn Nafi Al-fihri überlegt hatte die Meerenge nach Spanien zu überqueren, wenn das möglich gewesen wäre. In der Vergangenheit führten Muslime Aktivitäten an den östlichen Küsten Spaniens und der nahe gelegenen Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza aus. Nach Angaben des [muslimischen Historikers] Al-Dhahabi rüstete [der Kommandeur] Musa ibn Nusayr im Jahr 89 des islamsichen Kalenders seinen Sohn Abdollah militärisch aus und der eroberte Mallorca und Menorca. Was die Kontaktaufnahme zu Julian, dem Gouverneur der Stadt Ceuta, oder anderen spanischen Gouverneuren angeht, so scheint es so, dass dies während der Zeit geschah, als Musa ibn Nusayr darüber nachdachte den Eroberungsplans auch auszuführen.

Wie kontaktierte er die spanische Seite – Julian, die Anhänger des abgesetzten Königs und andere? Es gibt unterschiedliche Berichte darüber, ob das per Post oder persönlich stattfand und wo. Wenn die Kommunikation tatsächlich stattfand und das auf dieser Ebene geschah, dann könnte der Kontakt zwischen der spanischen Seite und Musa und ihre Unterstützung während der Eroberungsaktion zur Ermöglichung oder Beschleunigung der Eroberung beigetragen haben. Aber der Beginn der Angriffe und die Leitung und Umsetzung der Operation wurde von den Muslimen gemacht, die machtvoll und schnell mit der Eroberung voranschritten, während sie sich auf Allah verließen, zu erreichen, dass Menschen zur Rechtleitung geführt werden.

Musa hatte Al-Walid Ibn Abd Al-Malik [den sechsten Omajjaden-Kalifen] konsultiert, bevor er Julian kontaktierte oder als Julian ihn kontaktierte. Zuerste zögerte der Kalif diesen großen Plan zu verfolgen; er befürchtete die Muslime zu gefährden, aber Musa konnte den Kalifen überzeugen und sie stimmten überein, dass die Eroberung begonnen werden sollte, nachdem man zahlreiche Brigaden und Erkundungsexpeditionen losgeschickt hatte.

Musa führte Al-Walids Befehle aus und bereitete eine Erkundungsexpedition aus 500 Soldaten vor, darunter 100 Ritter, die von Tarif Ibn Malik alias Abu Zur’ah geführt wurden, einem muslimischen Berber. Die Armee schaffte es die Straße von Ceuta auf Schiffen zu überqueren, die Julian oder jemand anderem gehörten und [die Truppen] gingen auf der spanischen Seite in oder nahe Paloma Isla an Land. Später wurde diese als Insel Tarif bekannt. Die Erkundungsexpedition segelte im Ramadan des Jahres 91 des islamischen Kalenders (Juni 710) von Ceuta ab und Tarif durchstreifte die Stadt und ihre Umgebung und untersuchte die Feindpositionen. Dann kehrte die Expedition mit beruhigenden und ermutigenden Nachrichten über die Fortsetzung der Eroberungsoperation fort. Tarif studierte die Region und schickte Gruppen in zahlreiche Bereiche, darunger Gibraltar, für die Eroberungsoperation und die gesammelten Informationen waren wertvoll für die Planung der Eroberung und den Marsch von Tariqs Armee auf Gibraltar.

Als Musa vom Ausgang der Expedition Tarifs erfuhr, die ihm weiter bestätigte, was ihm über Al-Andalus berichtet worden war, schickte er Tariq ibn Ziyad 7.000 Muslime, deren Mehrheit Berber und befreite Sklaven waren, dazu eine kleine Zahl Araber. Und als Tariq weitere Kämpfer brauchte, versorgte er ihn mit 5.000 und Tariqs Armee baute Schiffe, um die Soldaten ins Land Al-Andalus zu bringen. Um die Verladung zu komplettieren, stellten die für den Feldzug Verantwortlichen sicher die Nachrichten darüber vor dem Volk geheim zu halten. Daher brachte Julian die Schiffe nachts nach Ceuta und sie begannen die Soldaten nacheinander zu transportieren. Es schien so, dass die Soldaten zu transportieren mehr als eine Nacht dauerte und es wurde berichtet, dass die ausgestiegenen Soldaten sich den Tag über versteckten, damit die Menschen ihre Anwesenheit nicht bemerkten. Die Schiffe fuhren zwischen Ceuta nach Al-Andalus hin und her und die Menschen in Al-Andalus glaubten, es handele sich um gewöhnliche Handelsschiffe; als sie von dem Feldzug erfuhren, war die Transport-Operation im Morat Rajab des islamischen Jahres 92 völlig friedlich abgeschlossen worden. (Nafh At-Tib I, S. 226/27)

Tariq marschierte mit den Soldaten nach Mons Calpe; dieser Berg wurde später nach ihm benannt und wurde als Gibraltar bekannt. Es wurde auch berichtet, dass beim Fall von Al-Andalus unter die Kontrolle des Kalifen von Almohad, dem Kalifat Abd Al-Mu’min und als er nach Gibraltar übersetzte, er den Bau einer Stadt auf dem Gipfel des Berges befahl und sie den „Berg der Eroberung“ nannte. Aber der Name wurde nicht berühmt und Gibraltar blieb der üblichste Name. Tariq marschierte mit der Armee gegen die grüne Insel und nahm sie in Besitz. Damals war Roderich im Norden von Al-Andlus damit beschäftigt die Basken zu bekämpfen. Es wurde berichtet, dass er gegen die Franzosen kämpfte. Sein Stellvertreter Theodomir informierte ihn über die islamische Invasion und er kehrte um, um sie aufzuhalten. Auf seinem Weg zur Bekämpfung der Muslime kam er an der Hauptstadt Toledo vorbei und versöhnte ich mit der Familie von Wittiza und lud sie zusammen mit den Goten ein sich ihm bei der Bekämpfung eines gemeinsamen Feindes anzuschließen, was sie machten. Berichtet wurde, dass Roderich die zwei Söhne Wittizas dazu ernannte die rechte und die linke Flanke seiner Armee zu führen.

Als Tarik von den Armeen erfuhr, die Roderich aufgestellt hatte, schrieb er an Musa Ibn Nusayr um ihn über ihre gewaltige Größe zu informieren und bat ihn um zusätzliche Kämpfer; im wurden 5.000 Kämpfern zugeführt. In der Beschreibung von Tariqs Armee schrieb Al-Maqqari [ein muslimischer Historiker], der weitere Historiker zitierte, dass sie in Kettenhemden und weißen Turbanen auf den Köpfen vorwärts marschierten, arabische Bögen haltend und Schwerter und Pfeile mit sich führend. Als Roderich sie sah, bekam er Angst.

Ibn Al-Athir [ein muslimischer Historiker] erwähnte, dass Tariq, als er sich auf See befand, kurz einschlief und vom Propheten träumte, wie er von seinen örtlichen und Migranten-Gefährten begleitet wurde, die Schwerter und Bögen trugen. Der Prophet sagte ihm dann vorwärts zu marschieren, den Muslimen gegenüber gütig zu sein und ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Tariq sah dann den Propheten und seine Gefährten Al-Andalus vor ihm zu betreten. Dann wachte er auf und übermittelte die frohe Kunde seinen Gefährten; danach hatte er nie einen Zweifel an seinem Sieg.

Diese Eroberung wurde durch die muslimische Macht und die solide Ideologie erreicht, deren Bedeutung in den Herzen der Muslime eingegraben worden ist. Die Überlegenheit der Muslime ist immer aus ihrem Glauben an ihre Ideologie hergeleitet worden, nicht aus dem schlechten Zustand der anderen. Die Überlegenheit des Islam und seine Entwicklung entstammten seinem starken Wesen, seiner reinen Ideologie und seinen starken Gesetzen, denn er ist eine Offenbarung von Allah.“

Forderung nach dem Verbot von Lebensmitteln während der Tageszeit im Ramadan

Während der radikale Islam und der Jihadismus in westlichen Ländern zunimmt, hat gerade eine am 12. April 2022 von der in Privatbesitz befindlichen, arabsichsprachigen Zeitung Al-Masry Al-Youm veröffentilchte, umstrittene Fatwa [Edikt], die fordert, dass das servieren von Esse vor der Iftar-Zeit [Sonnenuntergang] an „Ungläubige“ im islamischen Monat verboten wird, Schockwellen durch das Land geschickt.

Die Fatwa wurde vom Prediger Mohamed Saleh El-Munajjid veröffentlicht, einem Syrer palästinensischer Herkunft, der in Saudi-Arabien lebt, der Brutstätte des Wahhabismus, einer extremistischen Interpretation des Islam.

Im Islm ist einem Muslim es aus verscheidenen Gründen nicht erlaubt im Ramadan zu fasten, darunter, wenn er lange Distanzen reist, während der Schwangerschaft, des Stillens, chronischer Krankheit, der Menstruation und nachgeburtlichen Blutungen.

El-Munajids Fatwa lötse in Ägypten einen Aufruhr aus; dort folgen etwa 10 Prozent der Bevölkreung dem Christentum und viele glauben, dass der extremistische Priester mit „Ungläubigen“ sie meinte.

Inzwischen hat der Oberste Rat für Medienregulierung den Rechtsberater von Al-Masry Al-Youm zur Befragung wegen der veröffentlichten Fatwa einbestellt. Der Rat ist ein unabhängiges Gremium, das für seine Loyalität gegenüber dem derzeitigen Regime bekannt ist und hat den Auftrag die Auftritte der lokalen Medien zu überwachen.

Später an diesem Tag veröffentlichte die Zeitung auf ihrer Internetseite eine Entschuldigung und einen Widerruf. In der Erklärung sagte die ägyptische Zeitung: „Al-Masry Al-Youm schuldet seinen Lesern eine ehrliche Entschuldigung für die … bizarre Fatwa, die von einem der Journalisten gebracht wurde …in klarer Verletzung [der redaktionellen Ausrichtung der Zeitung] ohne sie zu überprüfen… Die Fatwa bezeichnete wer immer ein andere Religion hat, als ‚ungläubig‘, eine Beschreibung, die von Al-Masry Al-Youm niemals verwendet oder genehmigt wurde.“

Die öffentliche Empörung wegen der veröffentlichten Fatwa kommt nach einer weiteren Auseinandersetzung während der zweiten Aprilwoche 2022, in der eine koptische Christin namens Selvia Botros auf ihrer Facebookseite eine negative Erfahrung postete, die sie mit ihren Kindern in einem berühmten lokalen Koschary-Restaurant in Kairo hatte.

Botros schrieb, dass der Kellner sie zurechtwies, nachdem ihr Kind vor der Iftar-Zeit ein kleine Menge Essen zu sich nahm; als Vorwarnd diente, dass dies „die Regeln der Örtlichkeit“ seien, obwohl sie ihm sagte, dass sie nicht fasten.

„Ist Fasten für uns als Christen verpflichtend?“, schrieb sie.

Obwohl Fasten für keinen Nichtmuslim verpflichtend ist, sind radikale Muslime weltweit, einschließlich der muslimischen Migranten in den westlichen Staaten, bereits begeistert und fordern lauter das Verbot in allen Restaurants oder Food Courts während des Ramadan am Tag Essen zu servieren.

Hier sollte erwähnt werden, dass muslimische Migranten in den westlichen Staaten Nichtmuslime für „Ungläubige“ und „Feinde Allahs“ halten. Sie bürden in den westlichen Ländern, darunter Großbritannien, allmählich die Schariaregeln auf, als Teil des Traums diese Nationen unter die „Flagge des islamischen Kalifats“ zu bringen. Das heißt, dass sie mit der gefährlichen Agenda der Verbreitung der giftigen Samen von Kalifat und Scharia in den westlichen Staaten vorankommen. Da es kein oder nur ein sehr geringes Bewusstsein bei der Mehrheit der Bevölkerung dieser Länder gibt, halten Imame in den Moscheen und islamischen Zentren bei Freitagsgebeten Predigten, die die Muslime aufrufen Jihad zu führen und den „Ungläubigen“ maximalen Schaden zuzufügen. In Britannien haben Muslime in mehreren Teilen von London Schariaregeln angeordnet, womit sie insbesondere nichtmuslimische Einwohner zwingen dieser islamischen Praxis zu folgen. Es gibt zudem einen massiven Anstieg von an der Scharia befolgenden Finanzbetrieben und Versicherungsfirmen. Nach Angaben von Medienberichten werden Scharia-Finanzen allmählich ein wichtiger Wettbewerber und Herausforderer des regulären Bank- und Versicherungssektors.

Der Islamische Staat beansprucht den ersten Raketenangriff aller Zeiten in Usbekistan

Während es beunruhigende Informationen über eine alarmierende Zunahme des radikalen Islam in westlichen Ländern gibt, gewinnt die Terroristengruppe Islamischer Staat allmählich an militärischer und Cyber-Stärke; sie stellt eine viel größere Bedrohung der globalen Sicherheit und des Friedens dar. Vor kurzem beanspruchte der Islamische Staat (ISIS) seinen allerersten Raketenangriff. Laut Informationen beanspruchte die Provinz Khorasan des Islamischen Staats (ISKP), die aus Afghanistan und Teilen Zentralasiens besteht, am 18. April 2022 die Verantwortung für das Schießen von zehn Katjuscha-Raketen auf usbekische Streitkräfte, die in der Stadt Termez stationiert waren, direkt auf der anderen Seite der Grenze Afghanistas zu Usbekistan.

Die Beanspruchung der Verantwortung wurde von einem Foto eines maskierten, vor den Raketen stehenden Mannes und eine ISIS-Flagge begleitet, dazu von einem 30 Sekunden langen Video, das die Verschießung der Raketen aus einem Werfer zeigt, der in einer ländlichen Gegend auf dem Boden steht.

Der Angriff ist eine der ersten Operationen, die ISIS unter seiner, „Rache-Kommandounternehmen für die zwei Scheiks“-Kampagne geltend macht, die ISIS-Sprecher Abu ’Umar Al-Muhajir am 17. April in einer Audio-Botschaft ankündigte. Wie der Name nahelegt, erfolgt diese Kampagne als Vergeltung für die Tötung von ISIS-Führer Abu Ibrahim Al-Haschemi Al-Quraschi in Syrien am 3. Februar 2022 und die mutmaßliche Tötung von ISIS-Sprecher Abu Hamzah Al-Quraschi; die Tode wurden von ISIS am 10. März öffentlicht gemacht.

Der Pressesekretär des usbekischen Präsidenten Schersod Asadow gab eine Erklärung aus, mit der der Angriff bestritten wurde und hielt fest: „Laut des usbekischen Ministeriums für Verteidigung und die Grenztruppen Usbekistans gibt es keine miltiärischen Aktivitäten an der usbekisch-afghanischen Grenze.“ Er fügte hinzu, dass „die Lage stabil ist“ und drängte darauf Provokationen nicht zu beachten“.

Der Islamische Staat hat den Angriff auf usbekisches Territorium nie offiziell für sich beansprucht. Den einzigen von ihm beanspruchten Angriff in der Gegend gab es am 5. November 2019, als 10 Menschen bei einem ISIS-Überfall auf einen tadschikischen Sicherheitscheckpoint an der usbekisch-tadjikischen Grenze getötet wurden, der nach stundenlangen Kämpfen mit Sicherheitskräften erfolgte. Kurz nachdem er die Verantwortung übernahm, veröffentlichte ISIS ein kurzes Video der maskierten Agenten, die den Angriff ausgeführt hatten, mit dem sie dem neu ernannten ISIS-Kalifen Abu Ibrahim Al-Haschemi Al-Quraschi die Treue schworen, dessen Tod die jüngste Kampagne rächen will.

Historische Verzerrung: Axios-Artikel legt fälschlich nahe, die jährliche Ramadan-Gewalt stehe mit jüdischen und christlichen Feiertagen in Zusammenhang

Gideon Ben-Zvi, HonestReporting, 24. März 2022

Tief versteckt in einem Artikel mit der Überschrift „Blinken besucht Israel, Westbank, Marokko und Algerien“ behauptet, Axios, eine beliebte Nachrichtenseite, die schnelle Einblicke in aktuelle Ereignisse bietet, behauptet, jeder Gewaltausbruch, der sich in Jerusalem im Verlauf der nächsten Tage ereignen könnte, lediglich wegen schlechtem Timing stattfindet:

Blinken wird vor einer ungewöhnlichen Situation in Israel und der PA ankommen, die sich alle 10 Jahre ereignet, wenn Pessah, Ramadan und Ostern gleichzeitig stattfinden – was das Potenzial für Gewalt in Jerusalem verstärkt.

In der von Axios vorgelegten alternativen Realität, haben die jährlichen Spasmen der Unruhen, die Israels Hauptstadt nach unaufhörlicher Hetze vor dem Ramadan in Aufruhr versetzen – ungeachtet der Termine von Pessah und Ostern –  anscheinend keinen Platz.

Vor Pessah und Ostern startet die Palästinenserführung eine Gewaltkampagne

Der muslimische heilige Monat Ramadan beginnt dieses Jahr am Abend des 2. April. In der Vorbereitung und von Axios nicht erwähnt, hat die Palästinenserführung bereits angefangen zu Gewalt gegen Israelis aufzustacheln, genauso, wie sie es vor dem Konflikt mit den Terrororganisationen des von der Hamas geführten Gazastreifens im letzten Mai gemacht hat.

Mahmud al-Habbasch, Berater für religiöse Angelegenheiten bei PA-Präsident Mahmud Abbas: „Israel bereit vor im Ramadan ein neues Verbrechen gegen die Al-Aqsa-Moschee zu begehen.“

Ein Hamas-Sprecher sagte am 17. März: „Das palästinensische Volk steht geeint hinter dem Gewehr“, und rief die Araber Jerusalems auf „alle Reibungsprunkte mit dem Feind [Israel] zu Orten von Zusammenstößen zu machen“.

Am 20. März wurde bei einem Vorfall, der von der Hamas als „heldenhaft“ bejubelt wurde, auf zwei israelische Polizisten eingestochen. Am Tag zuvor griff ein weiterer palästinensischer Terrorist einen im Zentrum von Jerusalem joggenden Israeli an. Das kam nach einem weiteren Messeranschlag, der von einem Hamas-Mitglied verübt wurde, der am Eingang zum Tempelberg israelische Sicherheitskräfte verletzte.

In der Woche davor wurden zwei Israelis in separaten Stichanschlägen in Hizme verletzt, einem arabischen Ort, der an Israels Hauptstadt grenzt.

Geschichte wiederholt sich: Die Rolle des Iran bei der Gewalt in Jerusalem

Die Hetze palästinensischer Politiker und religiöser Führer, die einen Anstieg des Terrorismus während des Ramadan zur Folge hatte, der von den Medien unkritisch vermittelt wird, ist alles andere als eine „ungewöhnliche Situation“. Letztes Jahr intensivierten sich die Spannungen ebenfalls um den Beginn des islamischen Fastenmonats. Am 15. April griff ein Palästinenser in der Jerusalemer Straßenbahn zwei ultraorthodoxe israelische Jungen an. Die Bilder des nicht provozierten Angriffs gingen auf der Video-App TikTok viral. In den folgenden Tagen begannen weitere Clips von Angriffen auf arglose israelische Zivilisten auf der Plattform zu erscheinen.

Dann schürte in den Tagen, die zum Ausbruch des von der Hamas initiierten Konflikts führten, ungezügelte palästinensische Hetze die Gewalt, die von Muslimen an der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem während eines Großteils des Ramadan verübt wurde. Während dieses Zeitraums schwenkten Palästinenser Hamas-Flaggen und riefen die Hamas auf „Tel Aviv zu bombardieren“. Palästinensische Randalierer bewarfen israelische Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Stühlen.

Wie in jedem Jahr eskalierte die Lage beträchtlich, als die Palästinenser den Quds-Tag [Quds ist Arabisch für Jerusalem] begingen, der am letzten Freitag des Ramadan begangen wird; er wurde 1979 von der Islamischen Republik Iran angestoßen; das heißt, von dem Land, dessen Führer regelmäßig zu Israels Vernichtung aufrufen.

Die Hetze hat sich als effektiv erwiesen: Historische Daten stellen während des Ramadan eine Zunahme der palästinensischen Gewalt um 200 Prozent fest.

Palästinenserführer stachelten zur Zweiten Intifada auf

In der Tat entwickelte sich die Zweite Intifada, eine fünfjährige Terrorkampagne, während der Palästinenser mit Selbstmord-Bombenanschlägen und Schüssen mehr als 1.000 Israelis töteten und mehr als 7.000 verletzten, in deiner „sensiblen Zeit während der hohen Feiertage und dem Ende des Ramadan“. Während die Palästinenserführer den Ausbruch der Gewalt dem Besuch des israelischen Oppositionsführers Ariel Sharon auf dem Tempelberg zuschrieben, hatte in Wirklichkeit Yassir Arafat die abgestimmten Anschläge auf israelische Bürger geplant, nachdem er ein weiteres Friedensangebot Israels in Camp David abgelehnt hatte.

Imad Falouji, der Kommunikationsdirektor der PA, hielt im Jahr 2000 eine Rede, in der er sagte, die Intifada

„… wurde seit Yassir Arafats Rückkehr von den Camp David-Verhandlungen, als er die US-Bedingungen ablehnte, sorgfältig geplant“

Mamduh Nofal – ehemaliger Militärkommandeur der Terrororganisation Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) – offenbarte: Nach Camp David

sagte Arafat uns: „Jetzt werden wir kämpfen, also müssen wir bereit sein.“

Hamasführer Mahmud al-Zahar offenbarte im September 2010, dass Arafat im Sommer 2000, sobald er begriff, dass seine ganzen Maximalforderungen nicht erfüllt wurden, die Hamas, Fatah und die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden anwies mit den Angriffen auf Israel zu beginnen.

Wenn es um komplizierte Themen wie den israelisch-palästinensischen Konflikt geht, sind Kontext und Hintergrund entscheidend, um den Lesern eine genaue Darstellung der sich entwickelnden Ereignisse zu bieten. Axios‘ Reinwaschen chronischer palästinensischer Hetze und Gewalt während des Ramadan stellt ein Versagen grundlegender journalistischer Sorgfaltspflicht dar.

Wir möchten unsere Leser ermutigen vom Redaktionsteam von Axios – höflich aber bestimmt – zu fordern zu erklären, wie dieser Artikel mit den hier vorgelegten unbestreitbaren Fakten in Einklang gebracht werden kann.

Palästinenser beginnen im Vorfeld des muslimischen heiligen Monats Gewaltkampagne gegen Israel (Video)

Akiva van Koningsveld, HonestReporting.com 21. März 2022

Die Palästinenserführung stachelt anscheinend wieder zu Gewalt gegen Israels auf, genauso wie sie es vor dem Konflikt vom letzten Mai machte. Am Sonntag wurde bei einem Anschlag auf zwei Polizisten eingestochen, der von der Hamas als „heldenhaft“ bejubelt wurde.

Am Tag zuvor griff ein weiterer palästinensischer Terrorist einen Israeli an, der mitten in Jerusalem joggte. Das kam nach einem weiteren Messeranschlag, der von einem Hamas-Mitglied verübt wurde, bei dem israelische Sicherheitskräfte am Eingang zum Tempelberg verletzte, der heiligsten Stätte des Judentums. Anfang dieses Monat wurden zwei israelische Polizisten auf ähnliche Weise verletzt.

Die Woche davor wurden zwei Israelis bei getrennten Stechanschlägen in Hizme verletzt, einer arabischen Stadt an der Grenze zu Israels Hauptstadt.

Daten deuten darauf hin, dass es wichtige Zunahme von palästinensischen Terroranschlägen während des Ramadan gegeben, der dieses Jahr am 2. April beginnt. Ein Hamas-Sprecher sagte: „Das palästinensische Volk steht geeint hinter dem Gewehr“, und rief die Araber Jerusalems auf, „alle Spannungspunkte mit dem Feind [Israel] zu Konfliktpunkten zu machen.“

Es scheint so, dass die Palästinenser sich auf eine Eskalation vorbereiten. Aber die Medien schweigen.