Der Kampf, den sie führen müssten

Justin Amler, Israellycool, 15. Dezember 2017

Es ist Ironie, dass das einzige Mal, zu dem ein Dringlichkeitsgipfel der Islamischen Welt einberufen wird, das mit Israel zu tun hat.

Wenn Hunderttausende Syrier ermordet werden, gibt es bestenfalls nur eine verhaltene Antwort.

Wenn im Jemen die Gewalt sprunghaft ansteigt, liegt nur Stille in der Luft.

Als letzten Monat in Myanmar ungefähr 6.700 Rhongya-Muslime getötet wurden, gab es keinen Mucks.

Aber als Donald Trump die 3000 Jahre alte Tatsache anerkannte, dass Jerusalem Israels Hauptstadt ist, da explodiert die muslimische Welt plötzlich in Wutanfällen und Rage!

Jordaniens idiotischer König behauptet: „Ungerechtigkeit für die Palästinenser schürt Gewalt im Nahen Osten.“

Der scheinheilige türkische Führer nennt Israel eine Terrorstaat und bezichtigt es Kinder zu töten.

Derselbe Türkenführer, der fröhlich zuließ, dass die Mavi Marmara, ein vielen Terroristen, aber keinen Hilfsgütern gefülltes Schiff, losfuhr, um Israel Ärger zu machen – was es tat.

Der üble palästinensische Diktator – der eine Doktorarbeit schrieb, die den Holocaust leugnete und Rabbiner beschuldigt hat palästinensisches Wasser zu vergiftenbeschuldigte die Juden sie seien Meister der Geschichtsfälschung. Der Koran sagt das, sagt er. Er sagt, die Juden erfinden Geschichte.

Es gibt in der muslimischen Welt ernsthafte Probleme, absolut einen Dringlichkeitsgipfel erfordern, aber einen Gipfel der Hoffnung, nicht des Hasses. Stattdessen wird uns ein Hassfest geboten, as passenderweise in der Türkei veranstaltet wird und bei dem die aus 57 Staaten bestehende Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) zusammenkommt, um Möglichkeiten zu diskutieren, wie man versuchen kann 4000 Jahre jüdischer Geschichte ungeschehen zu machen.

Die muslimische Welt ist riesig und vielfältig. Sie besitzt derart große Mengen an Reichtümern, dass diese nicht zu messen sind. Sie ist mit grenzenlosen natürlichen Ressourcen wie Mineralien und Öl gesegnet und hat einen Überfluss an intelligenten Menschen, die in jeder Fertigkeit ausgebildet werden können, die zur Bereicherung ihrer Gesellschaften nötig sind.

Mit so viel Potenzial bei sich selbst und der Fähigkeit in der Welt so viel Gutes zu tun ist es eine traurige Anklage, dass in vielen ihrer Gesellschaften das Einzige, auf das sie sich einigen zu können scheinen, die Dämonisierung eines Landes und eines Volks, die so klein sind, dass sie kaum als Kiesel auf einer Bergspitze registriert werden würden.

Diese Muslimführer, die schamlos ihre Mitmuslime missbrauchen, während sie auf einem sinnlosen Gipfel Kekse essen und Tee nippen,  applaudieren jeder hitzigen Rede, die nur Hass zum Inhalt hat; sie sollten einen langen, strengen Blick auf sich selbst werfen.

Wir werden für Jerusalem kämpfen, sagen sie leidenschaftlich.

Nun, wie wäre es mit der Bekämpfung der Armut? Oder dem Kampf eure Völker zu bilden? Oder dem Kampf für die Menschheit, um die Welt zu verbessern, für mehr Hoffnung und die Träume aller ihrer Bürger?

Israel, das Land, das viele von ihnen so verzweifelt loswerden wollen, kämpft für all diese Dinge – tagtäglich.

Und das sollten auch sie machen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.

Beendet die Türkifizierung!

Dry Bones, 11.Mai 2017

Das heutige Istanbul war die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches. Am 29. Mai 1453 wurde es einer türkischen (osmanischen) Armee besetzt, die in sie eindrang. 1930 wurde in der Türkei ein Gesetz beschlossen und umgesetzt, durch das die Stadt Konstantinopel offiziell in Istanbul umbenannte. Die Hagia Sophia war eine christliche Kirche, die an dem Tag, als die Stadt besetzt wurde (29. Mai 1453) in eine osmanische Moschee umgewandelt wurde.

Hintergrund: Der Präsident der Türkei hat gerade mal wieder ein Tirade losgelassen, in der er die Muslime aufforderte sich gegen die „unerträgliche Besetzung Jerusalems“ durch die Juden zu wehren. „Jeder Tag, den Jerusalem besetzt ist, ist für uns ein Affront.“

Na, dann sollten wir das zu Konstantinopel mal genauso halten…

 

Krise in der Türkei, weil Erdoğan die Leute ausgehen, die er als „Nazis“ bezeichnen kann

The Mideast Beast, 12. März 2017

Die türkische Führung betrat am Wochenende Neuland, weil Präsident Recep Tayyip Erdoğan schließlich die Leute ausgegangen sind, die er als Nazis bezeichnen kann.

Während einige türkische Beamte Sorge zum Ausdruck brachten, nachdem Erdoğan die Führungspolitiker von Deutschland und den Niederlanden innerhalb einer Woche als Nazis bezeichnete, wurde die Regierung von der Krise kalt erwischt. Die letzte Anschuldigung kam am Samstag, als Erdoğan einen Kebab-Verkäufer als „Nazi-Überbleibsel“ bezeichnete, weil dieser angeblich an der Jogurtsoße für den Präsidenten knauserte.

Berater des Präsidenten erkannten rasch, dass ihr Boss die Beleidigung gegen jeden einzelnen auf dem Planeten einsetzt hatte.

„Es begann mit Shimon Peres und den Israelis“, sagte ein dem Präsidenten nahe stehende Quelle zu Erdoğans Gewohnheit jeden mit Hitler zu vergleichen, der nicht seiner Meinung ist. „Aber das ist schnell eskaliert. Ziemlich bald war jedes Baby, das auf seinen Kundgebungen weinte, ‚faschistischen Handelns‘ schuldig.“

Bei Redaktionsschluss versuchte Erdoğan offenbar neue Beleidigungen auszuprobieren; er putzte US-Präsident Donald Trump als „totalitären Otto von Bismarck“ herunter, weil er ein Muslimverbot in Gang setzte.

Was meint Erdoğan, wenn er zur Bekämpfung des Terrorismus aufruft?

gefunden auf Facebook (gepostet von der Jüdische Allgemeine):

Zitate-Erdogan_JüdAllgWir sollten also sehr vorsichtig sein, bevor wie dem Präsidenten der Türkei zustimmen. Es ist immer wieder das alte Spiel, das schon die Kommunisten spielten: Sie benutzen dieselben Worte, aber was die meinen, ist (in der Regel) etwas ganz anderes!