Israel tötet die wenigsten Unschuldigen, bekommt aber den meisten Ärger

Ben-Dror Yemeni, i24 news, 9. Januar 2014

Professor Richard Falk ist ein UNO-Topbeamter. Vor kurzem erklärte er, Israel veranstalte Gemetzel an den Palästinenser und hege, was er „völkermörderische Absichten“ nennt. Wenn wir die Beziehung zwischen der Lügenindustrie und dem Diskurs zu Menschenrechten verstehen wollen, könnten wir Schlimmeres tun als den Fall dieses schlechten Menschen, vielleicht eines Juden, zu untersuchen, der eine Verkörperung dieser Verbindung ist.

Lassen Sie uns den Völkermord-Vorwurfe beurteilen. 2013 wurden nach Angaben der Menschenrechtsorganisation B‘Tselem 36 Palästinenser getötet. Mindestens 30 davon waren entweder an Zusammenstößen mit IDF-Soldaten beteiligt oder waren Mitglieder von Terrororganisationen. Nur einige wenige Unschuldige wurden getötet. Der Tod jedes einzelnen davon muss zutiefst bedauert werden. Doch man sollte hinzufügen, dass es keinen anderen Konflikt in der Welt gibt, wo die Todesrate unter Zivilisten so niedrig liegt wie im israelische-palästinensischen Konflikt. In anderen Konflikten wird geschätzt, dass 60 bis 90 Prozent der Todesfälle Unschuldige sind. Im israelisch-palästinensischen Konflikt sind sie eine Minderheit.

Fakt ist: Die jährliche Totenzählung im israelisch-palästinensischen Konflikt fällt niedriger aus als die tägliche Terror-Blutzoll im Irak, Somalia, Syrien, dem Jemen oder anderen Ländern, in denen 1.153 Menschen als Ergebnis von Terroranschlägen starben. Dabei sind die täglichen Toten des vom syrischen Regime begangenen Massakers noch nicht mitgezählt.

Die meisten der Opfer sind Muslime, die von radikalen Muslimen getötet werden. Allein in Pakistan wurden im Verlauf des letzten Jahres 5.366 Menschen durch Terroranschläge getötet. Fast 3.000 davon waren Zivilisten. Im Irak wurden allein 2013 8.868 bei Terroranschlägen getötet, darunter 7.818 Zivilisten. Der von den Koalitionskräften geführte Krieg gegen den Terror forderte zwischen 227 und 300.000 Leben im Irak und Afghanistan, die meisten davon Unschuldige.

Selbst wenn die Zahl der Todesfälle bei israelischen Operationen zehn- bis zwanzigmal höher wäre, würde dies immer noch keinen Völkermord darstellen. Eine breite historische Untersuchung stützt diese Ansicht. Seit 1967 sind weniger als 10.000 Palästinenser getötet worden. Die meisten davon waren Terroristen. Das kann man vieles nennen, aber es ist kein Völkermord.

Doch in all den anderen Konflikten gibt es keinen Professor Falk, der im Hintergrund schwebt und Blutschuld-Lügen verbreitet, keinen UN-Menschenrechtsrat, der zahllose Resolutionen verabschiedet, keine Rechtsorganisationen, die am laufenden Band feindselige und einseitige Veröffentlichungen produzieren und keine Millionen-Subventionen aus Europa, um NGOs zu finanzieren, deren Ziel es ist Lügengeschichten von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu spinnen.

Als einziges wird Israel herausgegriffen, das weniger Menschen tötet als jede andere an einem Konflikt beteiligte Partei, sowohl in absoluten wie auch in relativen Zahlen. Und es muss mit Organisationen wie dem Islamischen Jihad und der Hamas klarkommen, die unverfroren erklären, dass ihr Ziel die Vernichtung Israels und die Auslöschung der Juden sowie die Tötung von Christen und Kommunisten „bis zum letzten“ ist.

Aber Gruppen, die Lügen verbreiten – manchmal werden sie auch Menschenrechtsorganisationen genannt – werden weiter Lügen verbreiten. Und solange jemand wie Richard Falk ein hochrangiger Berater des Menschenrechtsrats ist und solange Menschenrechtsorganisationen mit diesem Gremium und seinem antisemitischen Berater zusammenarbeiten, sind sie am Verbrechen mitschuldig.

Um richtig verstanden zu werden: Menschenrechte und Menschenrechtsorganisationen sind eine unverzichtbare und wichtige Komponente einer jeden demokratischen Gesellschaft. Aber diejenigen, die obsessiv bei Verschwörungen gegen nur einen einzigen Staat mitwirken, verdienen es Rassisten genannt zu werden – nicht Menschenrechtsverfechter.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.07.2012)

Sonntag, 01.07.2012

Die Hisbollah, so sieht es aus, will in der nächsten Runde der „Auseinandersetzungen“ mit Israel eine „Seeblockade“ gegen Israel installieren. Nicht durch Abfangen und Kontrolle von Schiffen, sondern indem Frachter schlichtweg ohne Rücksicht auf Verluste versenkt werden. Das ist wie immer, wenn die Araber Juden schaden wollen: Es wird auf Ziviles geschossen und Zivilisten werden gemordet. Das haben sie schon vor der Staatsgründung praktiziert, das haben ihre Terroristen seitdem immer so gemacht, im Sechstage-Krieg haben die Jordanier in Jerusalem immer heftig auf zivile Einrichtungen geschossen usw. Warum sollte die Hisbollah anders sein? (Wieder mal ein Punkt, wo sie sich über Verhalten beschweren, das angeblich Israel an den Tag legt, das aber nur  bei ihnen selbst zu finden ist.)

Montag, 02.07.2012

Übersetzungsfehler? Iranischer General droht „Israel von der Landkarte der Erde zu wischen“. Im Zusammenhang mit dem Militärmanöver „Großer Prophet 7“ gab er außerdem kund, dass alle US-Basen in der Region in Reichweite iranischer Raketen liegen.

Zählung Juni: 163 Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Der IDF-Blog hat die genaue Auflistung.

Ein israelisches Gericht verurteilte den Terroranschlag-Hintermann Ibrahim Hamid zu 54 aufeinander folgende lebenslängliche Gefängnisstrafen, weil durch seine Planungen mindestens 45 Israelis ermordet wurden. Der Mann (wie auch andere) wurde im PA-Fernsehen als Held gefeiert.

Die Libanesen behaupten Israel habe ein Spionagegerät beschossen und zerstört, nachdem die Hamas es entdeckt hatte. Die IDF kommentierte nicht.

Nur einen Tag, nachdem der iranische Vizepräsident Rahimi behauptete, Juden seien die Drogenhändler der Welt, veröffentlichte die PA – der „Friedenspartner“ – nicht weniger als fünf (5!) Artikel in Al-Hayat al-Jadida, in denen Israel beschuldigt wird „palästinensischen“ Kindern Drogen zu beliefern, weil so die „palästinensische“ Gesellschaft zerstört werden soll.

Dienstag, 03.07.2012:

Die Friedensengel in der PA bilden wieder in Sommerlagern – ca. 10.000 potenzielle Mörder werden dieses Jahr in rund 50 Lagern des PIJ indoktriniert.

Richard Falk, Oberantisemit des UNO-Menschenrechtsrats, legte mal wieder los: Die Juden nutzen den Friedensprozess nur als Trick, um Frieden zu verhindern. Nur die Juden. Die PalAraber sind die armen Opfer der „Apartheid“. Deren massiver Antisemitismus, die Erziehung zu Hass und Judenmord – anscheinend alles nicht existent. Oder einfach richtig und gut?

Der Frieden steht vor der Tür, wenn die moderaten Radikalen sich äußern: Khaled Meshaal ließ wissen, dass „Widerstand“ (Terror) der strategische Weg zur nationalen Befreiung ist.

Demonstranten forderten in Ramallah wieder: Keine Verhandlungen mit Israel!

Mittwoch, 04.07.2012:

Der Terror aus dem Gazastreifen hat sich im Juni verzehnfacht. Es gab 99 Angriffe mit insgesamt 197 Raketen und 21 Mörsergranaten.
In Judäa und Samaria gab es einen leichten Rückgang (48 berichtete Anschläge, im Mai waren es noch 50), in Jerusalem einen leichten Anstieg (21 gegenüber 18).
Es gab 2 tote und 7 verletzte Israelis.

Donnerstag, 05.07.2012:

Offiziere der IDF warnten: Sollte Israel aus dem Libanon heraus beschossen werden, dann gibt es Krieg. Die IDF wird aggressiv gegen die Aggressoren vorgehen.

Freitag, 06.07.2012:

Aus Budgetgründen war der Bau des Schutzwalls um Judäa und Samaria einige Jahre ausgesetzt gewesen. Jetzt hat das Kabinett für 2013 grünes Licht gegeben: Es wird wieder gebaut. Die Fatah ist natürlich mächtig aufgeregt: Das wird zur „Judaisierung Jerusalems“ gemacht, es sei das gefährlichste Vorgehen seit der Besetzung von 1967, bla-bla-bla…

Samstag, 07.07.2012:

Die heftigen Äußerungen von IDF-Vertretern (Donnerstag gemeldet) gegenüber dem Libanon, es werde Krieg geben und der Libanon werde wesentlich härtere Konsequenzen tragen müssen als bisher, liegen offenbar an einem Zwischenfall an der Grenze.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

UN-„Menschenrechts“-Vertreter entschuldigt sich bei Juden und Tieren

Gil Ronen, Arutz-7, 10. Juli 2011

Der Sonderberichterstatter für die Rechte der Palästinenser des UNO-Menschenrechtsrats, Richard Falk, hat eine „Entschuldigung“ wegen der Veröffentlichung einer antisemitischen Karikatur veröffentlicht; diese auf seiner Internetseite eingestellte Karikatur zeigte einen Hund, der eine Kippa trug (s. unten).

Die Entschuldigung ist jedoch genauso beleidigend, da sie sich gleichermaßen sowohl an Juden wie an Tiere richtet, als seien beide durch den Vergleich mit dem andern beleidigt worden.

Die Karikatur erschien auf Falks Blog als Illustration zu einem Eintrag, den er zur angeblichen antiarabischen und proisraelischen Heuchelei der USA und des Internationalen Kriminalgerichtshofs einstellte. Sie zeigt Justitia, die einen Hund Gassi führt. Der Hund trägt ein Hemd mit dem Schriftzug „USA“ und auf dem Kopf eine jüdische Kippa. Er verschlingt einen Haufen blutiger, menschlicher Knochen, während er auf den Fuß der Justitia auf den Fuß pinkelt.

Nachdem er zuerst leugnete, dass er die Karikatur überhaupt einstellte, entfernte Falk ihn von seinem Blog. Er gab diese „Entschuldigung“ aus:

Ich entschuldige mich, ich erkenne, dass die Karikatur … starke antisemitische Symbolik beinhaltet, die ich nicht entdeckte, bevor sie mir gezeigt wurde…

Trotz meiner starken Kritik an der israelischen Politik und einiger Varianten der zionistischen Unterstützung war es nie meine Absicht Juden als Volk in irgendeiner Weise zu erniedrigen…

Darüber hinaus müssen wir, wenn wir eine nachhaltige Zukunft der Menschheit haben wollen, auch mit der Natur Frieden schließen und die Tiere mit so viel Respekt behandeln wie möglich…

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass viele der Botschaften davon motiviert waren mich wegen meiner Ansichten zur Politik und Verhalten Israels zu diskreditieren.“

Die Karikatur wurde letzte Woche von UN Watch entdeckt; die NGO forderte von UNO-Menschenrechtskomissarin Navi Pillay sich dazu öffentlich zu erklären.

Falk reagierte am selben Tag damit, dass er sagte: „Das ist eine komplette Lüge. Ich weiß nichts von einer solchen Karikatur und würde so etwas nie veröffentlichen, niemals.“ Später am selben Tag löschte er die Karikatur. Er erklärte: „Vielleicht verstehe ich die Karikatur nicht und falls sie auf diese Weise beleidigt, habe ich sie vom Blog entfernt. Sie mag in einer Art von schlechtem Geschmack sein, die ich vorher nicht wahrnahm, aber ich erkannte natürlich nicht, dass sie als antisemitisch betrachtet werden würde und erkenne das weiterhin nicht.“

In einem weiteren Eintrag kommentierte er am Mittwoch: „Ich nahm keinerlei rassistische Konnotation wahr und sicherlich keine antisemitischen Implikationen; und da sie Leute beleidigt, habe ich sich entfernt ohne zu verstehen, warum.“ Er machte auch noch sein unvollkommenes Sehvermögen – im Alter von 80 Jahren – dafür verantwortlich, dass er dachte die mit einem Davidstern versehene Kippa des Hundes sei ein Helm.

Die Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen, Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des Repräsentantenhauses, brandmarkte Falks Karikatur im US-Kongress.

Falk ist selbst Jude. Er lehrte vierzig Jahre lang internationales Recht und internationale Beziehungen an der Universität Princeton.

Der Ablauf des Skandals, wie er von UN Watch aufgezeichnet wurde:
– 06.07.2011, 23:31: Before he deleted it: Richard Falk’s anti-Semitic cartoon
– 06.07.2011, 23:52: Timeline: Falk’s reaction
– 07.07.2011, 01:01: UN’s Falk denies posting anti-Semitic cartoon, then deletes it
– 07.07.2011, 14:36: After Jewish dog cartoon, UN’s Richard Falk apologizes — to Jews, and animals
– 08.07.2011, 08:57: Washington endorses UN Watch’s call to fire Richard Falk

Falks Gesetz: Israelis müssen bewegunglose Zielscheiben sein

Der üble Artikel von Herrn Teichmann beim Deutschlandfunk hat mich veranlasst den jüngsten Text von Elder of Ziyon zu Richard Falk zu übernehmen. Wer mehr wissen will, sollte sich auch die beiden im Eintrag verlinkten Texte ansehen.

Elder of Ziyon, 19. März 2009

Richard Falk, der Serienlügner, der in seinem schonungslosen Streben Israel zu dämonisieren nichts unversucht lässt, hat einen neuen Bericht für die UNO:

Ein UN-Menschenrechts-Ermittler sagte am Donnerstag, Israels militärischer Angriff auf den dicht besiedelten Gazastreifen scheine ein schwer wiegendes Kriegsverbrechen darzustellen.

Richard Falk, UN-Sonderberichter zu Menschenrechten in den palästinensischen Gebieten, sagte die Genfer Konventionen verlangten von Krieg führenden Parteien zwischen militärischen Zielen und sie umgebenden Zivilisten zu unterscheiden.

„Wenn es nicht möglich ist, das zu tun, dann ist der Beginn der Angriffe inhärent ungesetzlich und scheint nach dem internationalen Recht ein Kriegsverbrechen des größten Ausmaßes darzustellen“, sagte Falk.

Reden wir Klartext: Die IDF ging in ihren Bemühungen der Minimalisierung von Verletzungen von Zivilisten des Gazastreifens über alles hinaus, was nötig ist – Telefonanrufe, mit denen Zivilisten [und Terroristen] gewarnt wurden einen Ort zu verlassen, der Abwurf von Flugblättern, die Umlenkung von Raketen im Zielanflug, um Unschuldige zu verschonen, das Leben der Soldaten zu riskieren, um zivile Tote zu vermeiden, der Gebrauch von Drohnen, um zu sehen, wo es Zivilisten gab. Keine Armee der Geschichte hat je härter daran gearbeitet zivile Tote zu vermeiden. Der Tod von Menschen des Gazastreifens dient nur den Zwecken einer einzigen Partei: der Hamas, die hart daran arbeitete die Menschen in Gefahr zu bringen, an deren Sicherheit Israel zu arbeiten versuchte.

Nehmen wir aber einmal Falks Äußerung einfach so, wie sie ist. Er sagt, wenn es unmöglich ist zwischen Militanten und Zivilisten zu unterscheiden, dann ist es nicht nur illegal die Terroristen anzugreifen – sondern es ist ein „Kriegsverbrechen größten Ausmaßes“.

Die Genfer Konventionen sagen so etwas natürlich nicht. Sie sagen klar, dass militärische Ziele in zivilen Gebieten rechtmäßig angegriffen werden dürfen, so lange der Schaden für Zivilisten minimiert werden. Sie erlauben nicht:

einen Angriff, von dem man erwarten kann, dass in seiner Folge der Verlust zivilen Lebens, verursacht wird, Zivilisten verletzt werden, zivile Objekte beschädigt werden oder eine Kombination davon stattfindet, sollte dies in unangemessenem Verhältnis zum angenommenen konkreten und direkten militärischen Vorteil stehen.

Genf erlaubt einer Nation zu tun, was notwendig ist, um sich zu verteidigen, so lange sie zivile Opfer minimiert. Man kann über die Definition von „unangemessen“ streiten, aber die grundlegende Legalität des Angriffs auf legitime militärische Ziele, selbst in zivilen Bereichen, steht nicht in Frage. Falk jedoch, der angebliche Experte für internationales Recht, hat jetzt für illegal erklärt, was Genf ausdrücklich erlaubt. Nicht nur das, sondern er hat der Hamas und anderen Terrorgruppen eine Formel gegeben, die sie in die Lage versetzt nach Gutdünken gegen Zivilisten vorzugehen.

Nach Ansicht Falks kann die Hamas ungestraft Raketen nach Israel feuern und Selbstmord-Bomber losschicken und Israel wird rechtlich verboten sich zu verteidigen, so lange die Hamas sich zwischen Zivilisten versteckt. Sicher, er würde Terroraktivitäten auch als illegal bezeichnen, aber Terroristen unterzeichnen per definitionem keine internationalen Abkommen, sie kehren sich einen Dreck drum, also kann man nicht legal gegen Terroristen vorgehen, wie man es gegen Staaten kann, wenn man von Terroristen angegriffen wird.

Falk verdreht in seinem unersättlichen Hass auf Israel das Gesetz, das er aufrecht zu erhalten behauptet, um es in einen üblen Schläger zu verwandeln, der nur zum Einschlagen auf ein einziges Ziel dient.