Lasst uns die Lügen in Abbas‘ UNO-Rede auflisten

Elder of Ziyon, 25. September 2022 (3 Teile, hier in einen zusammengetragen)

Wie er es jedes Jahr macht, hielt Mahmud Abbas vor der UNO eine israelfeindliche Rede. Und wie jedem anderen Wort im Protokoll war sie voller Lügen.

Hier sind einige davon, auf Grundlager des offiziellen Redetextes (manchmal improvisiert er etwas außerhalb des Textes, oft gibt er dabei noch mehr Antisemitismus preis…)

Ich spreche zu  Ihnen im Namen von mehr als 14 Millionen palästinensischen Menschen, deren Eltern und Großeltern vor 74 Jahren die Tragödie der „Nakba“ durchlebten und sie leben immer noch unter den Auswirkungen diese „Nakba“, die für die Menschheit eine Schande ist, besonders für die, die dieses abscheuliche Verbrechen ausheckten, planten und  ausführten.

Die „Nakba“ ereignete sich, weil Araber das Konzept eines jüdischen Staates innerhalb keiner Grenzen akzeptierten. Sie beschlossen zu kämpfen. Niemand „plante“ die Araber zu vertreiben. Es war ein Krieg, den die Araber anfingen, kein von den Juden begonnenes „abscheuliches Verbrechen“.

Beachten Sie, dass seine Definition von „Palästinenser“ jeder ist, der 1947/48 in Palästina lebte. Heißt: Jeder, der dort Jahrhunderte vorher lebte und wegging, ist kein Palästinenser. Abbas gibt zu, dass das Konzept des „palästinensischen Volks“ weniger als ein Jahrhundert alt ist.

Mehr als fünf Millionen Palästinenser haben seit 54 Jahren unter der israelischen Militärbesatzung gelitten.

In der Westbank und dem Gazastreifen gab es nach dem Sechstage-Krieg weniger als eine Million Araber.

Es ist klar geworden, meine Damen und Herren, dass Israel, das die Resolutionen internationaler Legitimität abstreitet, beschlossen hat nicht unser Partner im Friedensprozess zu sein. Israel ist derjenige, der die Oslo-Vereinbarungen zerstört hat, die es mit der palästinensischen Befreiungsorganisation unterzeichnete. Es ist derjenige, der mit seiner aktuellen Politik vorsätzlich geplant und beschlossen hat die Zweistaatenlösung zu vernichten, was schlüssig beweist, dass sie nicht an Frieden glauben, aber mit der Politik der Auferlegung einer vollendeten Tatsache roher Gewalt und Aggression verhängt und daher kein israelischer Partner ist, mit dem man redet.

Oslo starb in der zweiten Intifada, inszeniert von den Führern der PLO, die geschworen hatten allen Terror zu stoppen. Israel versuchte es Jahre lang danach weiter mit Frieden und die PLO – zuerst Arafat, dann Abbas – sagten weiter nein. Das ist historischer Revisionismus von Abbas.

Das beendet daher die vertragliche Beziehung zu uns und mat die Beziehung zwischen dem Staat Palästina und Israel zu einer Beziehung zwischen einem Besatzungsstaat und einem besetzten Volk und nichts anderes. Wir werden uns mit Israel nur noch auf dieser Grundlage beschäftigen und wir fordern von der internationalen Gemeinschaft mit ihm ebenfalls auf dieser Grundlage umzugehen. Das  ist Israels Alternative, nicht unsere.

Die palästinensische Autonomiebehörde, die Abbas einseitig zum „Staat Palästina“ erklärte, wurde von den Oslo-Vereinbarungen geschaffen. Wenn er sagt, diese hätten keine juristische Kraft, dann ist er der Präsident von – nichts.

Abbas will die Vorteile von Oslo haben, aber nicht die Verantwortung.

Israel führt eine verzweifelte Kampagne unser Land zu beschlagnahmen und seine kolonialen Siedlungen auszubreiten und unsere Ressourcen zu plündern, als sei dieses Land leer und hätte keine Eigentümer, genauso, wie es das 1948 machte.

Die Palästinenser habe das seit Jahrzehnten von sich gegeben. Trotzdem ist der Anteil des Landes, das Israel für Siedlungen legalisiert hat, praktisch dasselbe, das es vor 25 Jahren war.

Übrigens: 1948 betrug der Anteil des Landes, den Araber privat besaßen, rund 20%. Der Rest gehörte dem herrschenden Land.

(Teil 2: Elder of Ziyon, 25. September 2022)

Darüber hinaus ließ die israelische Regierung die Bildung rassistischer jüdischer Terrororganisationen zu, die Terrorismus gegen unser Volk ausüben und bot ihnen Schutz, während sie die Palästinenser angreifen und zu ihrer Vertreibung aus ihren Heimen auffordern. An der Spitze dieser Terrororganisationen stehen die Hilltop Youth [Hügelkuppen-Jugend], die Preisschild-Gruppen, Lahava und die Tempel-Getreuen und diese Terrororganisationen werden von Mitgliedern der israelischen Knesset geleitet und in diesem Kontext rufen wir die internationale Gemeinschaft auf diese Terrororganisationen auf die Liste des Welt-Terrorismus zu sezten.

Haben diese Gruppen Bomben gegen arabische Busse gelegt oder ihre Mitglieder ermutigt Araber zu töten? Davon weiß ich nichts. Allerdings haben einige von ihnen illegale Dinge getan und sie wurden von der israelischen Polizei verhaftet. Zu behaupten, Israel würde sie unterstützen, ist als eine weitere Lüge.

Abbas versucht zu sagen, dass Israel all dessen schuldig ist, dessen er selbst schuldig ist. Immerhin sind die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden Teil seiner Fatah-Organisation und beansprucht  den Verdienst für Terroranschläge.

Israel hat uns angesichts einer fieberhaften Siedlungsattacke vom Land nichts übrig gelassen, um unseren unabhängigen Staat zu gründen, wo also soll unser Volk in Freiheit und Würde leben? Wo werden wir unsere unabhängigen Staat gründen, um in Frieden mit unseren Nachbarn zu leben?

Die Situation mit dem Land ist praktisch dieselbe wie während des Oslo-Prozesses.

Israel verhängt gefälschte Bildungs-Lehrpläne in unseren Schulen im besetzten Jerusalem, was das Völkerrecht verletzt und stört die Präsidentschafts- und Legislativwahlen in Palästina, indem es palästinensische Bürger Jerusalems daran hindert an ihnen teilzunehmen, wie es bei den bisherigen Wahlen (1996, 2005, 2006) der Fall war und verfügt rassistische Gesetze, womit es ein System von Rassendiskriminierung verewigt, eine Apartheid gegen unser Volk vor der internationalen Gemeinschaft und umgeht Rechenschaft und Strafe, warum also Israel nicht zur Verantwortung ziehen, weil es Völkerrecht verletzt?

Hier ist ein ganzer Batzen an Lügen.

Israel ermutigt arabische Schulen in Jerusalem den israelischen Lehrplan zu verwenden, es erzwingt nichts.

Der Lehrplan ist exakt und die Kritik der Palästinenser daran ist grotesk.

Israel hält Araber in Jerusalem nicht davon ab an Wahlen teilzunehmen; sie brauchen nur ein paar Minuten zu fahren, um zu einem Wahllokal zu kommen – oder sei können in Poststellen abstimmen. Abbas ist derjenige, der Israel als Ausrede benutzt hat keine Wahlen durchzuführen.

Israel hat keine rassistischen Gesetze. Die Listen der israelfeindlichen Gruppen sind nicht diskriminierend.

Israel verewigt kein System der Rassendiskriminierung. Es behandelt arabische und jüdische Bürger gleich und es behandelt Nichtbürger anders als Bürger, so wie jedes andere Land es auch tut.

Israel praktiziert keine Apartheid und das zu behaupten ist schlicht eine antisemitische Verleumdung.

Israel hat die wiederholte Verletzung unseres Landes und die aktuelle Schließung des Sitzes von sechs palästinensischen Menschenrechtsorganisationen, die in palästinensischem Territorium agieren, im Rahmen des palästinensischen und des Völkerrechts, nachdem es sie in der Vergangenheit beschuldigt hatte Terrororganisationen zu sein, während die ganze Welt diese Anschuldigung ablehnte und verurteilt, nachdem bestätigt wurde, dass sie haltlos war.

Die Verbindungen zwischen diesen Gruppen und Terrororganisationen, besonders der PFLP, stehen außer Frage.

(Teil 3: Elder of Ziyon, 25. September 2022)

Seit seiner Gründung hat Israel brutale Verbrechen an unserem Volk begangen, als es während und nach dem Krieg 1948 529 palästinensische Dörfer zerstörte, ihre Einwohner daraus vertrieb und 950.000 Palästinenser, mehr als die Hälfte davon damals Palästinenser, aus ihren Heimen vertrieb, wie die Aufzeichnungen der United Nations Works and Relief Agency (UNRWA) festhalten. Und seit 1948 bis heute mehr als 50 Massaker begingen, die das Leben zehntausender Kinder, Frauen und Alten und unschuldigen Leuten forderten und jeder erinnert sich an das Massaker an den Kindern im Krieg geben den Gazastreifen im letzten Jahr, bei dem 67 Kinder getötet wurden.

Jede einzelne dieser Zahlen ist eine Lüge.

Einige der angeblich in der Datenbank aufgeführten Dörfer hatten 1948 Null Bevölkerung – und Null Gebiet – schafften es aber irgendwie auf magische Weise „Flüchtlings“-Nachkommen zu haben!

Die meisten Historiker (Morris, Khalidi) schätzen weit weniger entvölkerte Dörfer und Gemeinden.

Die meisten palästinensischen Araber wurden 1948 nicht vertrieben, sondern gingen von sich aus, weil sie Angst hatten.

UNRWA behauptet keinen 950.000 Flüchtlinge – sie sagte, es waren 725.000. Und selbst das ist eine Übertreibung.

50 Massaker durch Israel? Nur 15 sind für Wikipedia erwähnenswert, wo jeder alles einstellen kann.

Zehntausende Kinder, Frauen, Alte und unschuldige Palästinenser, die von Israel getötet wurden? Das ist absurd. Können hier Sie selbst nachrechnen.

Selbst die Behauptung von 67 im Gazastreifen 2021 getöteten Kindern ist eine Lüge (die UNO gibt weniger an), aber fast alle wurden getötet, als Israel legitime Kriegsziele beschoss.

Wir akzeptieren nicht, dass wir die einzige Seite bleiben, die sich an die Vereinbarungen hält, die wir 1993 mit Israel unterzeichnet haben, Vereinbarungen, die vor Ort nicht länger existent sind, weil Israel sie ständig verletzt.

Die Palästinenser halten sich nicht einmal an die grundlegendsten Teile des Oslo-Prozesses, angefangen mit den ersten Brief von 1993, den Arafat unterschrieb und in dem er behauptete alle Unterstützung des Terrors zu beenden. Ich habe vor kurzem viele Verstöße der Palästinenser gegen die Oslo-Vereinbarungen aufgeführt. Die palästinensische Liste israelischer Verstöße habe ich nicht gesehen, also kann nicht leicht zeigen, dass das eine wahrscheinliche Lüge ist.

Daher lege ich heute dieser UNO-Organisation, dem Anspruch der internationalen Legitimität in dieser Welt, ein formelles Ersuchen vor die Resolution 181 der Vollversammlung umzusetzen, die 1947 die Grundlage für die Zweistaatenlösung legte, ebenso Resolution 194, die das Rückkehrrecht der Palästina-Flüchtlinge fordert.

Die gesamte arabische Welt lehnte beide Resolutionen einstimmig ab. Israel akzeptierte sie (194 mit  Vorbehalten, welche Flüchtlinge genau zurückkehren konnten). Heute sagt Abbas, er will sie umsetzen, sieben Jahrzehnte später?

Das ist ein Witz.

UNGA 194 forderte kein „Rückkehrrecht“. Sie verwendete diesen Rechte-Sprachgebrauch ausdrücklich nicht. Israel gestattete vielen zurückzukehren und bot vielen weiteren an das zu tun – und das wurde abgelehnt.

Das „Rückkehrrecht“ ist ein Märchen, das dazu dienen soll den jüdischen Staat zu vernichten. Und das ist genau das, was Abbas heute fordert. Ist es nicht seltsam, dass ein angeblicher nationaler Führer fordert, dass sein Volk zu seinem Feind geht, den er als Apartheidstaat betrachtet? Entweder, er weiß, dass die Apartheid-Verleumdung eine Lüge ist, oder ihm ist das Wohlergehen seiner eigenen Leute egal.

Vielleicht muss ich daran erinnern, dass Israels Verpflichtung diese zwei Resolutionen umzusetzen eine Bedingung der Annahme seiner Mitgliedschaft in Ihrer geschätzten internationalen Organisation war.

Das ist nur eine weitere palästinensische Lüge. Es gibt keine Bedingungen stellende Formulierungen in der Resolution, die Israel als UNO-Mitgliedstaat akzeptiert.

Aller Ruhm den rechtschaffenen Märtyrern des palästinensischen Volks, die den Welt der Freiheit und Unabhängigkeit mit ihrem reinen Blut erleuchteten.

Anders als der Rest seiner Rede ist das keine Lüge.

Diese Äußerung und sein folgender Sprachgebrauch, mit dem er Häftlinge ehrte, ist ausdrückliche Unterstützung von Terrorismus und Terroristen.

Und niemand bei der UNO oder in den Medien prangert ihn dafür an.

Zeit, für Fakten und Wahrheit einzustehen

The Other Side Is Real, 27. August 2022

Prof. Albert Einstein war eines der Genies des jüdischen Volks, die eine wichtige Rolle im Wiederaufbau Israels spielten. Zum Beispiel gehörte Einstein zu den Gründen der Hebräischen Universität Jerusalem und war ein Anhänger der zionistischen Bewegung. Es ist kein Geheimnis, dass bei den Juden ein höherer Anteil als im Durchschnitt hoch intelligent ist, was von der großen Zahl jüdischer Nobelpreisträger bestätigt wird.

Die Definition von „Intelligenz“

Intelligenz ist die mentale Fähigkeit Fakten zu verstehen und in der Lage zu sein dieses Verständnis erfolgreich einzusetzen.

Die Herkunft des Namens Palästina

Die Gründung des antiken Israel ist allbekannt und in der Thora dokumentiert. Archäologische Funde und antike Schriften beweisen das reiche jüdische Leben im antiken Israel (einschließlich des Bereits bis zum Euphrat). In der damaligen Zeit, Jahrhunderte vor Christus, gab es keine „Palästinenser“ in der Gegend, es war das Volk des Königreichs Israel, die Juden, die in der Gegend lebten, das indigene Volk waren.

Landkarte des antiken Israel

Aber nachdem die Römer das Land Israel – Judäa und Samaria – eroberten, machte Kaiser Hadrian, was die Römer üblicherweise taten: Sie zerstörten die Besitztümer derer, die gegen die Römer rebelliert hatten, in diesem Fall der Juden, und versuchten sie komplett zu eliminieren; sie zerstörten die jüdische Hauptstadt Jerusalem und benannten sie in „Aelia Capitolina“ um, benannten das jüdische Land von „Judäa“ einem souveränen Nationalstaat, in den Teil einer römischen Provinz „Syria Palaestina“ um.

Sie führten die jüdischen Eliten in die römische Sklaverei in Europa.

So benannte Hadrian als Zeichen der Verachtung und der Respektlosigkeit für das jüdische Volk irh Land nach den verhassten „P‘leschtim“ (Invasoren) aus der jüdischen Geschichte um, einer Gruppe, die mit den assyrischen Einmärschen verschwunden war. Der Name „Palästina“ wurden natürlich als Teil der römischen Landkarten/Literatur/Steuerakten aus der Provinz Syria-Palaestina behalten und der Name war im gesamten römischen Reich der Standardname für das Land, selbst als es das römische Reich nicht mehr gab. Es bleibt aber die Tatsache, dass dies eine jüdische Region war, keine arabische. Juden waren, auch in der Zeit der Römer, die Einwohner von Palästina alias Königreich Israel.

Das englische Empire eroberte das osmanische Reich und benannte den Teil des Landes, er heute Israel ist, nach dem römischen Beispiel in „Palästina“ um. Die wenigen Araber, die in der Region lebten, lehnten es ab „Palästinenser“ genannt zu werden, für sie war das sogar ein Fluch, sie wollten Araber genannt werden. All diese Tatsachen sind schriftlich festgehalten und dokumentiert, man muss kein Genie wie Einstein sein, um die Fakten einzuräumen, aber man muss über etwas Intelligenz und gesunden Menschenverstand verfügen.

Wie die Lügen begannen:

1964 besuchte der in Ägypten geborene Terrorführer (PLO) Yassir Arafat Moskau und führte Gespräche mit dem KGB. Nach seinem Besuch führte er den Namen „Palästina“ und „Palästinenser“ für die arabischen Nomaden im der Gegend ein. Seit diesem Tag ist es eines der brillantesten Marketing-Konzepte: Schafft den „Underdog“, zeigt arme „Unschuldige“, „verhungernde“ Kinder, die in „Flüchtlingslagern“ leben. (Es gibt genügend Häuser, aber die Führung verbot in diesen Häusern zu leben, um Mitgefühl zu erhalten.) Der neue Staat Israel vergaß das neue Phänomen „(soziale) Medienkrieg“ zu vorauszusehen und langsam, aber sicher verlor Israel die globale Sympathie.

Zurück zu unserem Freund Professor Einstein, der akademisch qualifizierte Leute zu denken lehrte … Man sollte glauben, dass intelligente Leute nicht in die Falle billiger Propaganda schlichter Lügen tappen , was die Araber angeht, die sich selbst als „palästinensisch“ bezeichnen, nachdem alle FAKTEN ein anderes Bild malen. Aber es schockiert zu sehen, dass der Hass auf Israel besonders in akademischen Kreise zunimmt. Obwohl fast alles, was die Araber, die sich selbst „Palästinenser“ nennen, behaupten mit Fakten widerlegbar ist. Der Hass steigert sich ins Absurde.

Beispiele für die Lügen:

1. Israel begeht Völkermord und ist der ethnischen Säuberung schuldig, die Fakten sehen anders aus.

    2. Israel sollte den sich selbst „Palästinenser“ nennenden Arabern Land geben. Fakt ist, dass das ehemalige osmanische Reich in einen riesigen Teil für die Araber (73%) und 27% für den jüdischen Staat geteilt ist.

    3. Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) sind eine brutal mörderische Organisation. FAKT ist, dass die IDF als EINZIGE Armee der Welt Methoden wie „Anklopfen auf dem Dach“ verwendet und SMS-Warnungen verschickt um zivile Opfer zu vermeiden.

    Definition des „Anklopfens auf dem Dach: Anklopfen auf dem Dach (hebräisch: הקש בגג) ist ein Begriff, der von den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) verwendet wird, um ihre Praxis zu beschreiben nicht explosive oder Munition geringer Wirkung auf die Dächer zu beschießender ziviler Häuser in den Palästinensergebieten abzuwerfen, um damit die Einwohner vor unmittelbar bevorstehenden Bombenangriffen zu warnen.

    Und wir haben hunderte solcher Lügen, die wir mit Fakten widerlegen können. Ich kann Bücher damit vollschreiben. Trotzdem ignorieren insbesondere Akademiker die Fakten und verbreiten das Gift der Lügen in der Welt.

    Ist das eine Frage der Intelligenz oder ist das größte Problem in dieser Sache, dass der Antisemitismus niemals starb?

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    Time To Stand Up For Israel bekämpft diese Lügen, bekämpft daher Antisemitismus und hat vor bis Ende des Jahres eine offiziellen NGO zu werden. Wenn Sie Israel lieben und für unsere NGO spenden wollen, behalten Sie unser LinkedIn-Firmenseite oder die Gruppe auf FAcebook im Auge, wo wir ankündigen werden, wann wir bereit sind in die Spendensammlung einzusteigen.

    Die PA sagt, die amerikanischen Ermittler der Abu Akleh-Kugel seien inkompetent

    Elder of Ziyon, 4. Juli 2022

    Die Staatsanwaltschaft der palästinensischen Autonomiebehörde hat erstaunliche Hightech-Ausrüstung, die Dinge feststellen kann, was keinem anderen bekannten Ermittler möglich ist. Außerdem sie sind überrascht, dass die US-Ermittler zu inkompetent sind eine Kugel ordnungsgemäß zu untersuchen.

    Echt.

    Hier ist ihre Erklärung:

    Die Befunde der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft im Fall der Ermordung der Märtyrerin Shireen Abu Akleh, die zuvor verkündet wurden, gründeten auf unwiderlegbaren Beweisen, zu denen technische Berichte, Untersuchungen und Augenzeugenaussagen gehören, die eindeutig feststellten, dass die Ermordung der Märtyrerin Shireen Abu Akleh ein direkter, gezielter Schuss eines Mitglieds der in dem Bereich stationierten israelischen Besatzungsarmee war und es bewies unbestreitbar, dass es zur Zeit und am Ort des Verbrechens keine Manifestation oder bewaffnete Konfrontation gab.

    Zu den Beweisen gehörten technische Berichte bezüglich der Kugel, die aus dem Kopf der Märtyrerin Shireen Abu Akleh entnommen wurde, die darauf hinweisen, dass das 5,56-kalibrige Projektil 56 panzerbrechend war und aus einer Distanz von 170 bis 180 Metern mit einem Schussweg geschissen wurde, der der Stelle der israelischen Besatzungsarmee entsprach.

    Nur dass sich die Armee 210 bis 215 Meter vom Mikrofon entfernt befand, 195 Meter entfernt von Abu Akleh.

    Bezüglich dem, was die amerikanische Seite zu den Ergebnissen der technischen Untersuchung zum Vorhandensein schwerer Schäden an der Kugel erklärte, was eine klare Schlussfolgerung verhinderte, bestätigt die Staatsanwaltschaft, dass diese nicht wahr ist und sie über die Erklärung der eingegangenen Aussage überrascht war, da die technischen Berichte der Staatsanwaltschaft bestätigen, dass der Zustand des Projektils mit der verwendeten Waffe in Einklang gebracht werden konnte.

    Da sie die Waffe, von der sie behaupten, sie habe Abu Akleh getötet, nicht in Händen haben, ist das ziemlich staunenswert!

    Hinzu kommt die Tatsache, dass der Schuss auf die Märtyrerin Abu Akleh, so die schlüssigen Beweise, vorsätzlich erfolgte und inakzeptabel ist, dass von der amerikanischen Seite erklärt wurde, es habe keine Gründe gegeben, die anzeigen, dass der Schuss beabsichtigt war, besonders da sie die allgemeine Untersuchung der Staatsanwaltschaft kannten, die die Frage einer vorsätzlichen Tötung bestätigt, was von Videoaufnahmen oder durch Augenzeugen dokumentiert ist, den Weg, die Entfernung und die Höhe des Schusses oder indem auf diejenigen gezielt wurde, die versuchten die Märtyrerin zu retten, wie in der Mitteilung der Ergebnisse unserer Ermittlungen in der Pressekonferenz detailliert beschrieben wurde.

    Da sie mit ihrer Einlassung im ersten Absatz nicht bewiesen haben, dass die Kugeln aus der israelischen Position kamen, dann muss es, wenn es einen Vorsatz gab, dieser von den tatsächlichen, palästinensischen Schützen gekommen sein.

    Die kompetente Behörde zur legalen Durchführung der Ermittlung ist die palästinensische Staatsanwaltschaft und jedes Ergebnis von durchgeführten Ermittlungen durch jedes andere Gremium rechtlich nicht bindend. Auf Grundlage der Ermittlungen trägt Israel die volle Verantwortung für die vorsätzliche Ermordung der palästinensischen Märtyrerin Shireen Abu Akleh und wir werden daran arbeiten unsere juristischen Abläufe zu vervollständigen, um Israel vor internationalen Gerichten strafrechtlich zu belangen.

    Ich möchte nur betonen: Die palästinensischen Sicherheitskräfte führten keine Tatort-Ermittlung durch. Sie sperrten den Bereich der Schießerei nicht ab, sie machten keine Fotos, sie maßen keine Abstände, sie hielten die Einwohner Jenins nicht davon ab am Ort von Shireens Tod vorbeizukommen und Souvenirs mitzunehmen. Sie wussten nicht, in welche Richtung sie sah, ob die Kugel, die sie traf in den USA oder in Israel hergestellt wurde, ob sie von einer Wand abprallte, aus welchem Winkel sie geschossen wurde. Sie wussten nicht, in welchem Gebäude in Jenin sich die Terroristen-Heckenschützen befanden. Sie veröffentlichten keinen Bericht, der zeigte, wo die anderen Kugeln einschlugen oder wie viele es gab. Sie verließen sich auf „Augenzeugen“-Aussagen bekannter und erwiesener Lügner.

    Ihre Ermittlungen, von denen sie behaupten sie seien so professionell und dem überlegen, was die Amerikaner tun können, sind nicht nur amateurhaft. Sie sind kriminell inkompetent. Sie legten sich auf ihre Schlussfolgerung fest und verbogen die Beweise, um sie zu erreichen, wozu sie Gegenbeweise (wie der tatsächliche Abstand zur IDF) ignorierten.

    Dieser Haufen inkompetenter Clowns – die Israel vielleicht versehentlich entlasteten, als sie sagten, die Kugel sei in den USA hergestellt worden, während israelische Kugeln in Israel hergestellt sind – beschuldigen jetzt die US-Experten, die nach Israel kamen, sie hätten keine Ahnung von Munitionsforensik.

    BDS: Mythen und Fakten

    Daniel Pomerantz,  HonestReporting, 2. September 2019

    Was ist BDS, die Bewegung „Boykott, De-Investitionen und Sanktionen“ gegen Israel? BDS-Mythen beschreiben die Kampagne als Graswurzel-Bewegung für soziale Gerechtigkeit, die für Menschenrechte gegen Apartheid kämpft. Aber die Fakten zeigen etwas vollkommen anderes: BDS ist genauso rassistisch und zerstörerisch wie sie verlogen ist.

    Wir dröseln die BDS-Mythen und die Fakten auf, die Sie wissen müssen.

    BDS-Mythos: Es handelt sich um eine Graswurzel-Protestbewegung

    Fakt: Zur BDS-Führung gehört eine als Terrororganisation eingestufte Gruppe

    Zum BDS-„Nationalkomitee“ gehört der Council of National and Islamic Forces in Palestine. Zu diesem Rat gehören mehrere Gruppen, die vom Großteil der Welt als Terrororganisationen eingestuft sind: Hamas, Palästinensischer Islamischer Jihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas.

    BDS-Mythos: Ihr Ziel ist es die Blockade des Gazastreifens zu beenden und die Besetzung der Westbank durch Israel auf die Grenzen von 1967 zurückzugehen

    Fakt: Nach Angaben der BDS-Führer besteht ihr Zweck darin Israel ein Ende als einzigem jüdischen Staat zu bereiten.  Hier ist das, was drei führende BDS-Persönlichkeiten sagen, in ihren eigenen Worten:

    BDS-Mitgründer Omar Barghouti

    1) Omar Barghouti, Mitgründer BDS:

    Definitiv, auf jeden Fall sind wir gegen einen jüdischen Staat in jedem Teil Palästinas. Kein Palästinenser, rationaler Palästinenser, kein Verräter-Palästinenser, würde jemals einen jüdischen Staat in Palästinenser akzeptieren.

    (Gesondert davon stellt er klar, dass „Palästina“ ganz Israel bedeutet.)

    2) As’ad Abu Khalil, Politik-Professor an der California State University, BDS-Führer und  Aktiviste:

    Das wahre Ziel der BDS ist es den Staat Israel zu erledigen … das sollte als unmissverständliches Ziel genannt werden.

    3) John Spritzler, Schriftsteller, BDS-Führer und Aktiviste:

    Ich denke, die BDS-Bewegung wird an Stärke gewinnen, wenn sie unverblümt erklärt, warum Israel kein Recht hat zu existieren

    Indem sie sich als Bewegung für soziale Gerechtigkeit tarnen, führen die BDS-Führer junge Menschen in die Irre, die sich aufrichtig um solche Themen kümmern.

    BDS-Mythos: Israel ist ein Apartheidstaat

    Fakt: „Apartheid“ der Art Südafrikas bezieht sich auf ein Regime, in dem schwarze Südafrikanern nicht erlaubt war dieselben Schulen zu besuchen, in denselben Jobs zu arbeiten oder sogar dieselben öffentlichen Einrichtungen zu nutzen wie Weiße.

    Israels Wirklichkeit sieht komplett anders aus.

    Araber stellen rund 20 Prozent der Bevölkerung Israels. Viele identifizieren sich als Palästinenser und genießen volle Staatsbürgerschaft mit gleichen Rechten. Israelische Araber arbeiten in jedem Bereich wie jeder andere Staatsbürger auch, darunter als Ärzte, Rechtsanwälte, Filmstars, Nachrichtenmoderatoren, Richter am Obersten Gerichtshof und natürlich als Mitglieder in der Regierung (z.B. dem Parlament, der „Knesset“).

    Als er 2019 bei einem Auftritt an der UCLA mit dieser Realität konfrontiert wurde, sagte Omar Barghouti, diese Palästinenser seien „Kollaborateure“ und vergliech sie mit denen, die mit den Nazis kollaborierten.

    Das ist eine besonders ironische Behauptung: Barghouti selbst studierte an Israels Universität Tel Aviv.

    BDS-Mythos: Israelische Gesetze diskriminieren arabische Israelis

    Fakt: Es gibt kein Gesetz in Israel, das irgendeinen Staatsbürger aufgrund von Rasse, Religion, Ethnie oder Geschlecht diskriminiert.

    BDS-Führer haben vor kurzem einen Bericht von Human Rights Watch falsch dargestellt, um zu behaupten, Israel habe seine Bürger diskriminierende Gesetze. Der Bericht bezieht sich in Wirklichkeit nur auf Bürger der PA-Regierung.

    Unter Zuständigkeit der PA lebende Palästinenser haben keinen Zugang zu israelischen sozialen Dienstleistungen und mussten Genehmigungen erhalten, um nach Israel einzureisen: So  wie jeder andere Mensch, der kein Bürger eines Landes ist. Israel setzt in den Palästinensergebieten Sicherheitsmaßnahmen in Reaktion auf Jahre an Terroranschlägen um und tut das in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, wie es vom israelischen obersten Gerichtshof interpretiert und durchgesetzt wird.

    BDS-Mythos: Wirtschaftsboykotte setzten Israel erfolgreich unter Druck

    Fakt: BDS hat wenig Einfluss auf Israels Gesamtwirtschaft, aber sie schadet Palästinensern sowie Koexistenz-Versuchen

    Wäre BDS erfolgreich, dann könnten sie vieles von ihrer Handy- und Computertechnologie nicht nutzen, viele der Medikamente, die Sie nehmen, einen Großteil des sauberen Trinkwassers an allerlei Orten der Welt (z.B. in Kalifornien) und weiteres.

    Bei einem der wenigen „Erfolge“ von BDS wurde SodaStream unter Druck gesetzt seine Fabrik aus der Westbank wegzuverlegen. SodaStream war ein Beispiel für Koexistenz, bei der Israelis und Palästinenser in derselben Fabrik unter denselben Bedingungen für denselben Lohn arbeiteten. Die Schließung von SodaStreams Fabrik in der Westbank machte rund 500 Palästinenser arbeitslos und beendete eine bemerkenswerte Übung in Koexistenz.

    Die Schließung der Fabrik hatte keinen wirtschaftlichen Einfluss auf Israel, weil SodaStream einfach im Industriegebiet Negev nördlich von Beer Sheva eine neueFabrik eröffnete. Weil aber die palästinensischen Arbeiter nicht zum Ort der neuen Fabrik fahren konnten, verloren sie ihre Arbeitsstellen, womit sie die Hauptlast der zynischen Taktiken der BDS zu tragen hatten. Das ist nur ein Beispiel der grausamen und tragischen Ironie von BDS: Obwohl die Bewegung keinen aussagefähigen wirtschaftlichen Einfluss auf Israel hat, schadet sie Palästinensern wirtschaftlich und beendet ersuche friedlicher Koexistenz.

    BDS-Mythos: Boykotte sind freie Meinungsäußerung, kein Antisemitismus

    Fakt: BDS greift den einzigen jüdischen Staat der Welt heraus, nicht um zu kritisieren, sondern um zu vernichten.

    Es gibt 57 muslimische Staaten, 24 christliche Staaten (dem Gesetz nach, von der Bevölkerung her sind es mehr als 100), sechs buddhistische Staaten, aber nur einen jüdischen Staat. Es gibt aktuell 124 Länder, die sich in territorialen Konflikten befinden, von denen viele weit größeres menschliches Leid produziert haben, als der eine mit Israel und den Palästinensern.

    Dennoch greift BDS Israel und nur Israel heraus, um eine Kampagne zu führen, die seiner Existenz als einziger jüdischer Staat ein Ende setzen soll.

    Das ist widerliches zweierlei Maß. Zusätzlich dazu moralisch abstoßend zu sein, passt an Israel andere Maßstäbe anzulegen als an alle anderen Länder direkt in ein weithin akzeptierte Arbeitsdefinition für Antisemitismus, die von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz aus Berlin formuliert wurde. Die IHRA-Definition ist von einer zunehmenden Zahl an Regierungen übernommen und bestätigt worden. An Israel andere Maßstäbe anzulegen, die bei anderen Ländern nicht angelegt werden, ist per Definition eine Form des Antisemitismus.

    BDS-Mythos: Boykotte sind nötig, weil Israel unschuldige palästinensische Zivilisten ins Visier nimmt.

    Fakt: Terrororganisationen bringen Palästinenser vorsätzlich in Gefahr, womit sie Israelis und palästinensisch Zivilisten in eine unmögliche Situation bringen.

    Zum Beispiel sind viele der „Proteste“ an der Gaza-Grenze in Wirklichkeit gewalttätige Krawalle gewesen, angeführt von Terrororganisationen, die offen auf israelische Orte schießen. Wenn israelische Streitkräfte zurückschießen, gibt es ein Risiko, dass unschuldige palästinensische Zivilisten Schadennehmen. Wenn die israelischen Streitkräfte allerdings nicht zurückschießen, dann werden die israelischen Gemeinden unter feuer genommen. Die Terrororganisationen bringen Israel gezielt in diese unmögliche Lage und sowohl israelische wie auch palästinensische Zivilisten zahlen dafür einen tragischen Preis.

    Wollen Sie mehr erfahren?

    Vor kurzem beteiligte ich mich an einer weithin im Fernsehen ausgestrahlten Diskussion mit Omar Barghouti, dem BDS-Gründer. Her ist ein zweiminütiges Video oder sie können hier den 20-minütigen Beitrag ansehen. Barghouti präsentiert die öffentlichen Gesprächsthemen der Bewegung, darunter viele der Mythen, die in diesem Artikel diskutiert werden. In meiner Antwort widerlege ich diese Mythen und erkläre detailliert die Realität hinter BDS.

    * * *

    Die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen gegen Israel ist nicht das, was sie zu sein scheint. Getarnt als Graswurzel-Bewegung für sozialen Protest, ist sie in Wirklichkeit eine höchst koordinierte Bemühung dem einzigen jüdischen Staat der Welt ein Ende zu setzen. Diese unheilvolle Realität spiegelt sich in den Taten, Äußerungen und der Führung der Bewegung. Lassen Sie sich nicht täuschen.

    Die 5 größten israelischen Kriegsverbrechen, die nie stattfanden

    Adin Haykin, 22. August 2021

    IDF-Soldat mit einem syrischen Kriegsgefangenen 1967

    1. Das Tantura-Massaker

    Der israelische Journalist Amir Gilat veröffentlichte in Ma’ariv einen Artikel zu einem Massaker in Tantura, der sich hauptsächlich auf eine Magisterarbeit stützt, die von dem Studenten Theodore Katz bei der Universität Haifa eingereicht wurde. In der Abhandlung Der Exodus der Araber aus den Dörfern am Fuß des Bergs Karmel sagte Katz, israelische Streitkräfte hätten im Zeitraum 1947 bis 1949 während des Palästina-Kriegs 1948 240 Araber aus Tantura getötet.

    Bei der Entdeckung, dass sie öffentlich auf den Seiten von Israels größter Zeitung Kriegsverbrechen beschuldigt wurden, waren Veteranen des 33. Bataillons der Alexandroni-Brigade empört. Sie behaupteten, dass die Schlacht um Tantura eine strategische war, ein Versuch den Waffenschmuggel über das Meer und Lebensmittel zu stoppen und zu verhindern, dass die Straße von Haifa nach Tel Aviv abgeschnitten wurde; und dass während des gesamten Überlebenskampfes in einem blutigen Krieg, den die Araber anfingen, die striktesten ethischen Standards eingehalten wurden. Während der Kampf um Tantura schwierig war – 14 Mitglieder des IDF-Bataillons und rund 40 Araber wurden bei den Straßenkämpfen getötet – bestanden die Veteranen darauf, dass Katz wegen des Massakers gelogen hatte.[1]

    Am Ende des Prozesses, den Katz mit Geldern der palästinensischen Autonomiebehörde bezahlte, wurde er verpflichtet auf seine eigene Kosten Zeitungsanzeigen zu veröffentlichen, in denen er sich von den Lügen über das Massaker komplett distanziert und jede Möglichkeit ausschloss sie großzügig als „umstrittene Version“ zu bezeichnen.

    Katz‘ Anzeigen erklärten:

    Nach mehrfacher Überprüfung der Beweise bin ich jetzt über allen Zweifel hinaus sicher, dass es keine Grundlage für all die Anschuldigungen gibt, dass nach der Kapitulation von Tantura von der Alexandroni-Brigade oder einer anderen Einheit der IDF Einwohner getötet wurden. Ich möchte klarstellen, dass das, was ich schrieb, missverstanden wurde und dass ich nicht nahelegen wollte, es hätte in Tantura ein Massaker gegeben, auch glaube ich nicht, dass es in Tantura je ein Massaker gab.

    2. Massenexekution an ägyptischen Kriegsgefangenen in El-Arisch

    Nicht zufrieden mit diesen lange widerlegten Mythen, führte Norman Finkelstein

    „unanfechtbare Augenzeugenberichte israelischer Soldaten sowie die Aussage eines israelischen Militärhistorikers, dass die IDF während des Juni-Kriegs zig ägyptische Kriegsgefangene hinrichtete.“

    ins Feld.

    26. Juni 1967: Verletzter Kriegsgefangener wird im Krankenhaus des Atlit-Kriegsgefangenengeländes in Israel medizinisch versorgt.
    links: 31. Juli 1967: Nach der medizinischen Behandlung durch Israel werden verletzte ägyptische Kriegsgefangene für die Reise nach Kairo zu einem Krankenwagen des Roten Kreuzes gebracht.
    rechts: 31. Juli 1967: In einem Ambulanz-Flugzeug des Roten Kreuzes verabschiedet sich ein ägyptischer Kriegsgefangener einem Israel.

    Es werden keine weiteren Beweise geliefert, aber seine Fußnote führt Presseberichte zur Zeugenaussage des „Augenzeugen“ Gabi Bron und des „Militärhistorikers“ Aryeh Yitzhaki an. Beide Quellen haben diese ihnen zugeschriebenen Äußerungen ausdrücklich als Erfindungen der Medien bestritten. Ägyptische Kriegsgefangene „wurden nicht erschossen und es gab keine Massenmorde“, bestätigte Bron. „Tatsächlich halfen wir den Gefangenen, gaben ihnen Wasser und in den meisten Fällen schickten wir sie in Richtung des [Suez]-Kanals.“ Yitzhaki, der kein Militärhistoriker war, sondern Bürokraft in einem Militärarchiv, war noch deutlicher: „In keinem Fall initiierte Israel Massaker“, schrieb er. „Im Gegenteil, es unternahm alles in seiner Macht stehende, um sie zu verhindern.“ Die in Finkelsteins Berichten erwähnten konkreten Beispiele erwiesen sich als legitime Kriegshandlungen; so stellte sich eine angebliche Massentötung hunderter Kriegsgefangener in El-Arisch im Sinai als eine Schlacht mit Feindkräften heraus, die einen israelischen Konvoi angriffen. Und all das war schon Jahre bekannt, bevor Finkelstein sich entschied die Anschuldigungen zu wiederholen. Die Schlussfolgerungen sollten offensichtlich erscheinen.[2]

    3. Das Lydda-Massaker

    Ldyya, 1948“ (The New Yorker, 21. Oktober 2013), wurde von dem bekannten und talentierten israelischen Journalisten Ari Shavit geschrieben. In Shavits sehr irreführender und sogar widersprüchlicher Schilderung schlossen sich israelische Soldaten, geführt von einem gewissen Oberstleutnant Mosche Dayan und bewaffnet mit

    einem gigantischen gepanzerten Fahrzeug, auf dem eine Kanone montiert ist, drohenden Halbkettenfahrzeugen und mit Maschinengewehren ausgerüsteten Jeeps

    anderen israelischen Kräften beim Angriff auf Lydda (und das benachbarte Ramle) in Israels Unabhängigkeitskrieg an. Geführt von Dayans marodierenden Streitkräften übernahmen die Israelis die Kontrolle von „Schlüsselstellungen“ in der Stadt, aber am nächsten Tag flammten die Kämpfe wieder auf und

    innerhalb von 30 Minuten wurden 250 Palästinenser getötet. Der Zionismus hatte in der Stadt Lydda ein Massaker vollführt.

    Ist das wirklich das, was passierte?

    Der Oberkommandierende der Operation in Lydda, Mosche Kelman, traf sich mit den Führern der Stadt, um die Kapitulationsbedingungen auszuhandeln, angefangen mit Simon Garfeh, dem griechisch-orthodoxen Archimandrit von Lydda. Garfeh gab den folgenden Bericht, wie er vom Historiker Dan Kurzman aufgezeichnet wurde:

    „Ich bin der Archimandrit von Lydda“, verkündete er. „Ich hoffen, ihr seid in Frieden gekommen.“

    „Wenn es der Wunsch des Volks dieser Stadt ist mit uns in Frieden zu leben“, versicherte ihn Kelman, „dann werden wir sehr glücklich sein. Sie können ihre Geschäfte öffnen und das normale Leben weiterführen. Können Sie die Kapitulation veranlassen?“

    „Ich werde es versuchen“, antwortete der Prälat… „Ich werde die Führer der muslimischen und der christlichen Gemeinschaft bitten sich sofort mit uns in meiner Wohnung oben zu treffen.“

    Dann wies er eine Hilfskraft an zur Großen Moschee zu laufen, um die Muslimführer zu holen und schickte einen weiteren zu seiner eigenen Kirche, um die christlichen Führer zu bringen, die dort Zuflucht gefunden hatten.

    Etwa eine Stunde später saßen ein Dutzend arabischer Honoratioren in Garfehs Wohnzimmer, nippten Kaffee und plauderten mit den Geistlichen der Kirche, Kelman und anderen israelischen Offizieren. Schließlich setzte Kelman seinen Kaffee ab und sprach zu ihnen:

    „Meine Herren, die Stadt ist erobert und wir wollen eure Kooperation. Wir schlagen vor, dass ihr die Bürger findet, die die Versorgungsunternehmen betrieben haben, damit eure Leute ohne Verzögerung wieder Wasser und Strom haben. Aber zuerst müsst ihr unsere Friedensbedingungen akzeptieren: Übergabe aller kämpfenden Personen und aller Waffen innerhalb von 24 Stunden. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt werden, müssen wir handeln.“

    „Wir stimmen zu“, sagte einer der Araber in stiller Resignation. „Dürfen die Einwohner hierbleiben, wenn sie das wünschen?“

    „Ja, das dürfen sie“, antwortete Kelman, „wenn sie hier friedlich leben.“
    (Genesis 1948. Dan Kurzman, S. 514)

    Es schockiert, dass Shavit das nicht einmal andeutet. Warum ließen Shavit und seine Lektoren die entscheidende Tatsache aus, dass Lydda sich ergeben und zugestimmt hatte sich zu entwaffnen und in Frieden zu leben und dass die Israelis zugestimmt hatten, dass sie dort bleiben konnten? Warum ignorierten Shavit und die berühmten „Faktenchecker“ des New Yorker Kurzmans entscheidendes Interview?

    Shavit verschweigt seinen Lesern auch die Tatsache, dass die bedrängten Israelis nach der Kapitulation von Lydda einen beträchtlichen Teil ihrer Streitkräfte abzogen, weil sie woanders gebraucht wurden. Dayans Bataillon zum Beispiel begab sich nach Süden, um am Kampf um den Negev teilzunehmen. (Mosche Dayan: Story of My Life. S. 112)

    Schon am nächsten Tag, dem 11. Juli, schickten die Jordanier eine Patrouille in die Außenbezirke der Stadt, die aus einem Panzer und zwei gepanzerten Autos bestand, um die Stärke der Israelis zu sondieren. Shavit erwähnt das – er sagt, es waren „zwei jordanische gepanzerte Fahrzeuge“.

    Aber aus irgendeinem Grund bezeichnet er sie weder als „gigantische gepanzerte Fahrzeuge“ noch als „bedrohlich“. Vielleicht haben nur Israelis gigantische gepanzerte, bedrohliche Fahrzeuge.

    Shavit sagt, dass die „zwei Fahrzeuge keine militärische Bedeutung hatten“. Also war eines dieser Fahrzeuge in den Händen der Israelis von großer Bedeutung, aber zwei in den Händen der Jordanier aus irgendeinem Grund irrelevant.

    Wie auch immer die Erklärung für diese Widersprüche aussehen mag, die jordanische Patrouille geriet in Schwierigkeiten und musste sich den Weg aus dem Dorf freischießen. Die Einwohner, die offenbar dachten, das sei ein jordanischer Angriff zur Rückeroberung der Stadt, fingen an die verbliebenen israelischen Soldaten zu attackieren. Fünf israelische Wachen vor der Dahmasch-Moschee waren die ersten Getöteten und fast sofort brachen in der gesamten Stadt Schießereien aus. (Kurzman, S. 515)

    Trotz der Kapitulationsvereinbarung und dem Versprechen die Waffen zu übergeben mussten die Israelis, die jetzt nur 500 Mann zählten, die Stadt in einer weiteren verzweifelten Schlacht erneut erobern.

    Bei Kämpfen von Haus zu Haus um Heckenschützen auszumerzen und diesmal ohne Pardon war ein Großteil der Stadt innerhalb einer Stunde wieder unter Kontrolle und geschätzte 200 Araber waren tot.

    Aber die Dahmasch-Moschee kämpfte immer noch, gehalten von geschätzten 70 Kämpfern und mit einer unbekannten Zahl weiterer Personen im Inneren. Statt einen verlustreichen Frontalangriff zu starten, beschloss Oberstleutnant Kelman die Mauern der Moschee mit einer als PIAT bekannten panzerbrechenden Waffe zu durchbrechen und dann sollte ein Zug in das Gebäude eindringen.

    Nachdem die PIAT gefeuert war, stellten die Männer, die das Gebäude stürmten, fest, dass die Verteidiger tot waren, getötet von der Wirkung des panzerbrechenden Projektils im engen Raum der Moschee. (Kurzman S. 515/16)

    Die zweite Schlacht zur Eroberung von Lydda war vorbei, aber jetzt stellte sich den Israelis die schwierige Frage, was sie mit den Einwohnern tun sollten. Die zwei Führer der Stadt fürchteten im Wissen, dass sie ihr Wort zu kapitulieren und sich zu entwaffnen gebrochen hatten und besonders im Wissen, dass die fünf israelischen Soldaten vor der Moschee massakriert und ihre Leichen verstümmelt worden waren, dass die Israelis sich jetzt revanchieren würden.

    Es überrascht kaum, dass die Israelis nicht in der Stimmung waren den Einwohnern eine weitere Chance zu geben ihr Versprechen in Frieden zu leben zu brechen. Aber natürlich richteten die Israelis sie nicht hin und verübten kein „Massaker“ an ihnen. Stattdessen wurden die Einwohner angewiesen die Stadt zu evakuieren und in Richtung der jordanischen Linien und Ramallah zu ziehen.[3]

    4. Das Massaker von Jenin

    Zu den am umstrittensten und am stärksten falsch dargestellten Fakten über die Kämpfe in Jenin gehören die Zahl der getöteten Palästinenser und das Ausmaß der Zerstörung. Ursprünglich behaupteten die offiziellen Vertreter der Palästinenser, im „Massaker von Jenin“ seien hunderte getötet worden. Zum Beispiel erklärte der damalige PA-Minister für Lokalregierungen Saeb Erekat am 10. April auf CNN, eine Woche nach Beginn des achttägigen Einsatzes: „Ich fürchte, ich muss sagen, dass die Zahl der palästinensischen Toten bei den israelischen Angriffen jetzt die Zahl von mehr als 500 erreicht hat.“ (Eine tiefgehende Übersicht über die PA-Desinformation finden Sie im Hintergrundbericht auf CAMERA On Campus vom Herbst 2002.) Als internationale Arbeiter später das Lager untersuchten und keine Beweise für ein Massaker fanden, setzen die palästinensischen Offiziellen die Todesrate drastisch niedriger auf 56 an, eine Zahl, die mit dem übereinstimmt, was Israel geschätzt hatte. (Washington Times, 1. Mai)[4]

    5. Deir Yassin

    Viele Jahrzehnte lang wurde auf Grundlage der falschen Schätzung von Raanan geglaubt, die Zahl der Opfer liege bei 250. Moderne Forschung setzt die Zahl etwa bei der Hälfte davon an. Sharif Kan’ana von der Universität Bir Zeit interviewte Überlebende und veröffentlichte 1988 Zahlen; 107 Dörfler waren gestorben, 11 davon bewaffnet; es gab 12 Verwundete.[5] Der israelische Forscher Eliezer Tauber schreibt, dass insgesamt 101 Menschen getötet wurden, 61 davon definitiv unter Kampfbedingungen (darunter 24 bewaffnete Kämpfer, die übrigen Familienmitglieder, die bei ihnen waren); bei 18 konnte die Todesursache nicht festgestellt werden; bei etwa 10 war der Tod in einer „Grauzone“, deren Beschreibung diskutiert werden kann; und weitere 11 waren Mitglieder einer einzigen Familie, die von einem einzelnen Irgun-Mitglied niedergeschossen wurden.[6]


    [1] https://blog.camera.org/2015/06/debunking_the_lies_focus_on_ta.html

    [2] Paul Bogdanor: The Jewish Divide Over , S. 142

    [3] What Happened at Lydda

    [4] https://www.camera.org/article/palestinian-spokesmen-jenin-lies-and-media-indifference/

    [5] https://www.ee.bgu.ac.il/~censor/katz-directory/05-12-14gelber-palestine-1948-appendix-II-what-happened-in-deir-yassin-english.pdf

    [6] https://www.inn.co.il/news/351252


    [1] https://blog.camera.org/2015/06/debunking_the_lies_focus_on_ta.html

    Großbritannien antwortet 1936 auf muslimische Lügen über Palästina

    Elder of Ziyon, 12. November 2021

    1936 schickte eine Gruppe indischer Muslime dem dortigen britischen Vizekönig einen Brief, in dem Großbritannien beschuldigt wurde in  Palästina araberfeindliches Verhalten an den Tag zu legen.

    Dieser Artikel in der Palestine Post zitiert den Originalbrief nicht, aber die Antwort fasst die wilden Anschuldigungen zusammen. Noch wichtiger ist, dass sie einige Lügen widerlegt, die sogar 85 Jahre später bestehen geblieben sind.

    Vor allem impliziert der Brief, obwohl er das nicht ausdrücklich sagt, dass arabische Immigration nach Palästina – vor 1919 nicht existent – explodiert war, nachdem Juden ankamen; die arabische Bevölkerung nahm in nur 14 Jahren um mehr als 50% zu – und die meisten dieser Araber zogen in die Nähe von Juden und der boomenden Wirtschaft, die die Juden brachten.

    Zweitens hält die Antwort fest, dass die Größe arabischer Zitrusfelder statt durch jüdische Landwirtschaft verringert zu werden sich in vier Jahren mehr als verdoppelt hatte. Erneut war der Grund vermutlich die verbesserten bäuerlichen Techniken und gestiegene Exportmöglichkeiten.

    Indien und Zionismus

    Die Antwort des Vizekönigs auf muslimische Agitation

    Der Vizekönig von Indien hat eine Antwort auf ein Memorandum gegeben, das ihm von einer Delegation indischer Muslime vorgelegt wurde. Das Memorandum wurde am 28. September eingereicht.

    Die Antwort des Vizekönigs behandelt zuerst die Äußerungen aus dem Memorandum, die es so erscheinen lassen, als würde die Regierung Palästinas die Verdrängung der Araber von ihrem Boden betreiben. Es wird herausgestellt, dass die Regierung im Gegenteil ein Gesetz erlassen hat, das dabei ist in Kraft zu treten, mit dem der Fellache vor dem Verlust seines Landes geschützt wird.

    Der Vizekönig weist ausdrücklich die Behauptung zurück, dass das Mandat Palästina die Araber schädigt. Aufgrund der Gründung des Mandats hat die arabische Bevölkerung seit 1922 um mehr als 50% zugenommen und diese Zunahme ist nach den dem Vizekönig vorgelegten Informationen besonders in den Bezirken erfolgt, in denen Juden siedeln.

    Land und Zuwanderung

    Was Land unter Zitrus-Kultivierung betrifft, so haben die Arabern gehörenden Bereiche von 59.000 Dunam im Jahr 1931 auf 135.000 im Jahr 1935 zugenommen, während entsprechende Zahlen für die Juden 66.000 und 160.000 betragen. Diese Zahlen beweisen, dass die Lage der Araber sich stark verbessert hat.

    In Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage und die Arbeitsbedingungen stellt die Antwort die Tatsache heraus, dass es vor1919 kaum arabische Zuwanderung nach Palästina gegeben hat, das Immigranten damals keine Möglichkeiten bot. Diese Lage hat sich verändert. Jüdische Zuwanderung hat eine große Zahl Menschen mit einem Kapital von weniger als LP1.000 ins Land gebracht, abgesehen von vielen Tagelöhnern. Die Reichen, die Eingang nach Palästina gefunden haben, haben die Lebensbedingungen der Araber wie auch der Juden tiefgehend verändert.

    Während der Zeit des Mandats sind Kooperationsgesellschaften gegründet worden und es wurden im Bereich von Landwirtschaft und Bewässerung große Fortschritte gemacht. All diese Veränderungen haben den Arabern genauso wie den Juden gut getan.

    Arabische Behauptungen

    Unter Verweis auf die Äußerung in dem Memorandum, die britische Regierung beachte die arabischen Ansprüche nicht, erklärt die Antwort des Vizekönigs, dass die Beziehungen Großbritanniens zu muslimisch-arabischen Staaten – Saudi-Arabien, Irak, Transjordanien, Jemen – sowie zu den indischen Muslimen und den arabischen Fürstentümern an der Mittelmeerküste reichlich Beweis für die Grundlosigkeit dieses Vorwurfs sind.

    „Land, das vor dem Krieg 1967 Palästinensern gehörte“

    First One Through, 1. November 2021

    Zu den führenden Kritikern Israels im Kongress gehört die Abgeordnete Betty McCollum (Democrats, Minnesota), die den Rammbock der „Verteidigung palästinensischer Kinder“ nutzt, um Israel als abstoßenden Menschenrechtsverletzter darzustellen. Die Grundlage ihrer Ansicht zu Israel ist ihre Überzeugung, dass Israel Arabern gehörendes Land gestohlen hat.

    Während McCollum nicht ein einziges Wort über die Raketensalven der Hamas auf israelische Zivilisten im Sommer 2014 verlor, auch nicht zur Tötung dreier israelischer Teenager, die den Krieg auslöste, auch nicht die Hamas-Charta, die die Juden für alle Missstände der Welt verantwortlich und sie damit zur tödlichen Zielscheibe macht, begann sie ein Jahr später ihre Stimme zu ihrem Blick auf die Region zu finden. 2015 beschimpfte sie den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, weil er gegen den Atomplan mit dem Iran war und 2016 rügte sie die in Area C der Westbank lebenden Israelis. Dann applaudierte sie dem Beschluss der Administration Obama den UNO-Sicherheitsrat die Resolution 2334 verabschieden zu lassen, die diese israelischen Häuser für illegal erklärte. Am 9. Januar 2017 lieferte sie Folgendes ab:

    „Harte Wahrheiten aufzuzählen ist besonders wahr, wenn es um die Frage der illegalen israelischen Siedlungserweiterung geht. Diese Politik ist das gravierendste Hindernis für das Erreichen einer Zweistaatenlösung, dem einzig durchführbaren Weg zu Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Es ist schon lange die überparteiliche Politik von US-Administrationen gewesen gegen die Siedlungsexpansion auf Land zu sein, das vor dem Krieg von 1967 Palästinensern gehörte, weil diese Siedlungen die Chancen für das Erreichen einer Zweistaatenlösung mindern und für Israels Sicherheit nicht erforderlich sind.“

    Das Zitat ist voller sachlicher Ungenauigkeiten, hirnverbrannter Voraussagen und falscher Überzeugungen. Jede von ihnen verdient es ausgepackt zu werden, da McCollum mit diesen Gefühlen wahrscheinlich nicht alleine ist.

    „Land, das vor dem Krieg von 1967 den Palästinensern gehörte“

    Diese Äußerung steckt voller Probleme:

    1. Es gab kein souveränes Palästina: Das Land war nicht „palästinensisch“, weil es vor dem Krieg von 1967 kein „Palästina“ gab. Der Bereich, der allgemein die „Westbank“ genannt wird, wurde 1950 von Jordanien annektiert. All diese „Palästinenser“ erhielten 1954 die jordanische Staatsbürgerschaft, vorausgesetzt, sie waren keine Juden (Paragraph 3 buchstabierte diese antisemitische Dynamik eindeutig aus). Ausschließlich infolge der Oslo-Vereinbarungen, die von der neu geschaffenen palästinensischen Autonomiebehörde und Israel unterschrieben wurden, gibt es heute eine gewisse Selbstregierung der Palästinenser. Etwa 86% der Westbank-Araber leben in den Areas A und B unter palästinensischer Kontrolle und 100% der Araber im Gazastreifen leben unter palästinensischer Kontrolle. Es gibt rund 14% Westbank-Araber, die in Area C unter israelischer Kontrolle leben – alle nach den Oslo-Vereinbarungen aus den 1990-er Jahren.
    2. Die Trennlinie war nie eine Grenze. Als die Jordanier und die Israelis am Ende des Kriegs von 1948/49 eine Waffenruhe erreichten, wurde die Grenze für das „Land, das den Palästinensern gehört“ von den Waffenstillstandslinien von 1949 definiert. Die Waffenstillstandserklärung erklärte ausdrücklich, dass die Linie „unbeschadet zukünftiger territorialer Regelungen oder Grenzlinien“ ist, was bedeutet, dass sie nie als Grenze betrachtet wurden. Daher stand das Land bis zu den Waffenstillstandslinien von 1949 nicht nur nicht unter palästinensischer Souveränität, sondern die Grenze wurde nie definiert. Eine endgültige Lösung könnte gerade einmal die Hälfte des Gebiets sein, das als Westbank gedacht wird; oder die unter Präsident Trump vorgeschlagene Grenzgestaltung.
    3. Individueller Besitz damals und jetzt. Wie oben beschrieben, stand das Land 1967 nicht unter der Souveränität Palästinas, aber es gab arabische Einzelpersonen, denen Land gehörte. Araber besaßen und besitzen auch weiter Land in Israel. Araber unter palästinensischer Herrschaft heute und 14% der Araber, die Area C leben, gehörte und gehören auch weiter Häuser. Das hat sich nicht geändert, aber Land, das vor 1967 Land in der „Westbank“ und dem östlichen Jerusalem Juden gehörte, wurde von den Jordaniern beschlagnahmt, also erscheint jüdischer Landbesitz heute als etwas Neues.
      Juden und Arabern gehört sowohl in Israel wie in der Westbank Grundbesitz auf individueller Basis und Eigentumsrechte sind intakt geblieben, solange die Leute in der Lage sind gültige Dokumente vorzulegen.
    4. Das Völkerrecht untersagt Menschen aufgrund ihrer Religion zu verbannen. Als der Völkerbund den Briten das Mandat für Palästina erteilte, das eine territoriale Gesamtheit war, aber heute als Gazastreifen, Israel, Westbank und Jordanien betrachtet wird, erklärte Artikel 15 ausdrücklich: „Niemand darf aus Palästina nur aufgrund seiner religiösen Überzeugung ausgeschlossen werden.“ Die Vorstellung, dass die Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats alle in Area C lebenden israelischen Juden als „illegal“, aber in Jerusalem lebende israelische Araber als legal bezeichnen kann, ist eine Verletzung von Menschenrechten, Völkerrecht und unverhohlen antisemitisch.
    5. Das Völkerrecht ermutigt jüdische Immigration nach ganz Palästina. Artikel 6 desselben Palästina-Mandats fordert, dass Britannien jüdische Immigration ermöglicht … und … dichte Besiedlung des Landes durch Juden, einschließlich auf Staatsland und Ödland, das nicht für öffentliche Zwecke gebraucht wird“. Das Völkerrecht betrachtete das Land, das sich nicht im Privatbesitz von Arabern befand, als für jüdische Zwecke bestimmt.

    Wenn McCollum „Land, das Palästinensern gehört“ diskutiert, könnte sie möglicherweise von individuellem arabischen Besitz sprechen, der dasselbe war und bleibt, wie vor dem jordanischen Angriff auf Israel 1967. Aber dadurch, dass sie „vor dem Krieg von 1967“ hinzufügt, impliziert McCollum anscheinend, dass es palästinensische Souveränität über eigenständiges Land mit definierten Grenzen gab. Es gibt absolut keine Wahrheit für irgendeine derartige Darstellung.

    Die Abgeordnete Betty McCollum (Demokratin, Minnesota) greift Israel regelmäßig mit Erfindungen und Anspielungen an. (Foto: Preston Keres)

    Tweet: Die gesamte Grundlage der Abgeordneten Betty McCollum für ihre Herangehensweise an den arabisch-israelischen Konflikt ist falsch, unlogisch und gründet auf einem palästinensischen Narrativ, das Koexistenz mit Juden ablehnt.

    „illegale israelische Siedlungsexpansion“

    Israelische „Siedlungsexpansion“ war, wie oben beschrieben, legal, BIS zur Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats im Dezember 2016. McCollum nutzte verdrehte Logik, um die Ermöglichung der Verabschiedung eines Gesetzes zu verteidigen, das israelische Häuser als illegal bezeichnet, indem sie einfach sagt, sie seien illegal. Sie waren aber vor der Resolution nicht illegal! Man kann ähnliche Logik verwenden, indem ein Gesetz verabschiedet, das den Besitz einer Schusswaffe illegal macht und dann das Gesetz verteidigen, indem man sagt, natürlich es das illegal, weil es illegal ist! Fakt ist, dass das vor der Verabschiedung des neuen Gesetzes legal war.

    „gravierendeste Hindernisse“

    McCollum erklärte, dass jüdische Familien, die in einem Teil der Westbank leben, eines der „gravierendsten Hindernisse“ für Frieden sind. Mehr als arabischer Terrorismus und Aufstachelung zu Mord. Mehr als ungezügelter palästinensischer Antisemitismus. Mehr als die Überzeugung der Araber, dass Juden weder Rechte noch eine Verbindung oder Geschichte des Lebens im Land haben.

    Um solchen Unsinn zu glauben, muss man das palästinensische Narrativ insgesamt übernommen ODER einfach den Palästinensern ihren Wunsch gewähren wollen ein Land ohne jegliche Juden zu haben.

    Ich stimme zu, dass in Judäa und Samaria lebende Juden ein Hindernis für eine bestimmte Formulierung einer Zweistaatenlösung sind – eine, die von Palästinensern und anderen bevorzugt wird, die beschränken wollen, wo Juden leben können. Aber diese Formulierung ist an sich antisemitisch und ein Weg sicherzustellen, dass es nie einen dauerhaften Frieden geben wird.

    „nicht erforderlich für Israels Sicherheit“

    Eine Kongressabgeordnete aus den Vereinigten Staaten sagt einem Land, das 444-mal kleiner ist als die USA und dreimal so viele Nachbarn hat – von denen es mehrere abgelehnt haben seine Existenz anzuerkennen und sich in einem ständigen Kriegszustand mit ihm befinden – dass sie ein recht gutes Händchen dafür hat, was für die Sicherheit des kleinen Landes erforderlich ist und was nicht.

    Kein Land der Welt setzt seine Hauptstadt und auch nicht seine größte Stadt an eine Grenze, ganz zu schweigen zu einem Nachbarn, der ständig seine grundsätzliche Existenz bekämpft hat. Wenn McCollum sich wirklich um Israel sorgen würde, würde sie Israels Annexion des als E1 bekannten Bereichs östlich von Jerusalem bis Ma’ale Adumim begrüßen, statt zu erklären, Israel soll seine Hauptstadt und größte Stadt in zwei zu teilen.

    Die Grundlage der Abgeordneten McCollum für die Herangehensweise an den arabisch-israelischen Konflikt ist falsch und unlogisch. Es überrascht vielleicht nicht, dass sie versucht „softe“ Lösungen zum Schutz palästinensischer Kinder zu fördern, in der Hoffnung die Diskussion ihres gefährlichen und falschen, israelfeindlichen Narrativs zu vermeiden.