Judenfeindliche Corona-Verschwörungstheorien in historischem Kontext

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; auf Englisch auf BESA Center veröffentlicht)

Die Verbrennung von Juden während der Epidemie des Schwarzen Todes 1349. Brüssel, Bibliothèque de Belgique – Bild via Wikimedia

Der Ausbruch des Coronavirus hat zu einer Vielzahl an Verschwörungstheorien geführt, die Juden und Israel mit mehreren seiner Aspekte in Verbindung bringen. Diese Theorien sollten als Fortsetzung ähnlicher antisemitischer Überzeugungen angesehen werden, die vor etwa 2000 Jahren begannen. Flavius Josephus, der jüdische Historiker in römischer Zeit, schreibt über eine der ersten bekannten jüdischen Verschwörungstheorien. Er sagt, dass gemäß dem Judenhasser Apion, einem Griechen, der in Ägypten lebte, die Juden einen Griechen entführten. Dann hielten sie ihn im Tempel in Jerusalem gefangen und mästeten ihn. Danach opferten sie ihn und aßen sein Fleisch.[1] Diese falsche Behauptung war der Wegbereiter des Ritualmordvorwurfs, einem der großen Stränge antisemitischer Verschwörungstheorien.

Gehen wir in die Gegenwart: Nathan Sharansky sagte vor kurzem: „Sie machen die Juden verantwortlich, beschuldigen uns des Versuchs die Wirtschaft zu zerstören, um Geld zu machen.“ Er fügte an, dass „aktuelle, bösartige, antisemitische Propaganda im Iran, der Türkei und verschiedenen anderen Ländern der gesamten Welt entsprang, die die Juden der Verbreitung des Coronavirus beschuldigen. Im Iran tragen die staatlich kontrollierten Medien ebenfalls zur Hetze bei; sie machen ‚Zionisten‘ für die Epidemie verantwortlich und warnen die Menschen keine Coronavirus-Schutzimpfung zu nutzen, wenn diese von israelischen Wissenschaftlern entwickelt wird.“[2]

Die ADL erwähnt die Behauptung weißer Rassisten, Juden seien verantwortlich für die Schaffung des Virus, um ihre Kontrolle über eine dezimierte Bevölkerung zu verstärken und/oder vom Virus zu profitieren. Die ADL sagt, dass ähnliche Botschaften sich auch auf eher dem Mainstream angehörenden Plattformen wie Twitter, YouTube, Instagram und Reddit verbreiten. Manche Verschwörungstheoretiker suggerieren, dass der Virus von den USA und Israel erzeugt wurde, um gegen politische Rivalen wie China und den Iran vorzugehen.[3]

Ein Gast im türkischen Staatsfernsehen sagte: „Juden, Zionisten, haben den neuartigen Coronavirus als biologische Waffe organisiert und entwickelt, genauso wie die Vogelgrippe, ‚um die Welt zu gestalten, Länder zu erobern und die Weltbevölkerung zu kastrieren?]“.[4] Trotzdem schießt der oberste iranische Führer, Ali Khamenei, eher gegen die USA als gegen Israel. Er deutete an, dass amerikanische Medikamente dazu genutzt werden den Virus weiter zu verbreiten. Khamenei unterstellt auch, der Virus sei speziell für den Iran aufgebaut worden, es würden genetische Daten von Iranern verwendet, die die Vereinigten Staaten auf andere Weise in die Hand bekommen hätten. Khamenei sagte zudem, die Vereinigten Staaten könnten Ärzte und Therapeuten in den Iran schicken wollen, wo sie sich persönlich die Auswirkungen des von ihnen produzierten Giftes ansehen können.[5]

Ein separater Fall sind palästinensische Propagandisten von Verschwörungstheorien. Die PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida brachte am 16. März eine Karikatur des Coronavirus in Form eines großen israelischen Panzers, der eine kleine Palästinenserin jagte, die ein kleines Kind im Arm hat. Die Tageszeitung Al-Quds in Ostjerusalem schrieb, dass der Coronavirus eine biologische Waffe ist, die die USA und Israel beschlossen gegen China und den Iran einzusetzen, nachdem sie es nicht schafften ihnen mit konventionellen Mitteln Schaden zuzufügen.[6]

Der Schweizer Kultführer Ivo Sasek ist ein Laienprediger und Gründer der „Organische Christus-Generation“ mit Sitz in der Schweiz. Er hat früher behauptet, jüdische Verschwörer bereiteten die Verminderung der Weltbevölkerung um 500 Millionen durch milliardenfachen Massenmord vor.[7] Heutzutage hat genau diese Gruppe ein antisemitisches Flugblatt geteilt, auf dem behauptet wird, der Coronavirus sei eine biologische Waffe, die von dem in Amerika lebenden jüdischen Holocaust-Überlebenden George Soros losgelassen wurde.[8] Der österreichische Rechtsextreme Martin Sellner, Mitglied der neofaschistischen „Identitären“ verbreitet die Idee, dass Soros‘ Open Society Foundation für die Corona-Krise verantwortlich ist.[9] Er hat im Internet tausende Anhänger. Die US-republikanische Kongresskandidatin Joanne Wright hat behauptet, der Virus hänge mit Bill Gates und Soros zusammen.[10]

Diese antisemitischen Verschwörungstheorien sollten in einem langen historischen Kontext betrachtet werden. Die Behauptung, dass Israel und die Juden mit der Verbreitung der Seuche zu tun haben, hängt mit einem zweiten wichtigen Strang an Verschwörungstheorien zusammen – der über die Ritualmord-Vorwürfe hinaus geht – und ebenfalls bis ins Mittelalter zurückreicht. Juden wurden historisch für verschiedene Plagen verantwortlich gemacht. Eine große solche war der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert. Damals wurden Juden beschuldigt die Brunnen zu vergiften.

Dieses Gift- und Seuchen-Motiv wurde selbst von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas 2016 im Plenum des Europaparlaments neu verwendet. Dort sagte er, ein Rabbiner habe die israelische Regierung aufgefordert palästinensisches Trinkwasser zu vergiften. Abbas erhielt für seine Rede viel Applaus und stehende Ovationen einer großen Anzahl von Europaparlamentariern. Der damalige EU-Parlamentspräsident, der Deutsche Sozialist Martin Schulz, sagte, Abbas‘ Rede sei „inspirierend“ gewesen. Zwei Tage später musste Abbas zugeben, dass es keinen solchen Rabbiner gab.[11]

Palestinian Media Watch hat eine lange Liste zeitgenössischer palästinensischer Mutationen der uralten Gift-Verleumdung veröffentlicht. Dazu gehört die Verbreitung von AIDS durch Israel unter Palästinensern, insbesondere durch Frauen. Andere Mutationen desselben Motivs beinhalten die Bezahlung von Ärzten zur Verbreitung von Krankheiten unter Palästinensern. In Stalins Sowjetunion wurden jüdische Ärzte verhaftet und angeklagt, weil ihnen vorgeworfen wurde die Vergiftung Stalins und der Sowjetführung zu planen.[12]

Die Variante, dass Juden und Israel versuchen die Welt zu beherrschen, gehört in eine dritte große Kategorie der antisemitischen Verschwörungstheorien. Das Hauptdokument dazu, das die Juden der Verschwörung zur Kontrolle der Welt beschuldigt, Die Protokolle der Weisen von Zion, ist eine zaristische Fälschung, die in großer Zahl neu gedruckt worden ist.[13] Diese Publikation wird regelmäßig wieder aufgelegt, besonders in der muslimischen Welt. Manchmal geschieht das auch in der westlichen Welt. Eine Ausgabe tauchte vor ein paar Jahren in Norwegen auf.[14] Ausgaben des Textes tauchen immer wieder mal auf. Vor ein paar Wochen entfernte die britische Wohlfahrtsorganisation Oxfam zwei Ausgaben der Protokolle aus ihrem Online-Shop, nachdem Mark Regev, Israels Botschafter im Vereinten Königreich, in den sozialen Medien darauf aufmerksam gemacht hatte.[15]

Ein recht amüsanter Fall eine antisemitische Verschwörungstheorie umzukehren wurde von Malcolm Hoelein berichtet, dem Vizevorsitzenden der Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations. Er erzählte, dass er bei der Beantwortung von Hörerfragen in einem afroamerikanischen Radiosender einmal zur Rolle gefragt wurde, die die Juden beim Beginn des Irak-Kriegs spielten. Hoenlein antwortete ausführlich, aber andere wiederholten die Frage immer wieder. Hoenlein meinte dann: „Wie ich sehe, ist Colin Powell Außenminister und Condoleezza Rice die Nationale Sicherheitsberaterin. Es scheint mir, dass es sich eher um eine schwarze Verschwörung handelt.“ Danach hörten die Fragen auf.[16]

Die bereits erwähnte wichtige Ritualmordlügen-Variante in der christlichen Welt geht auf die Stadt Norwich im Großbritannien des Jahres 1144 zurück. Im Verlauf der Jahrhunderte kehrte die Lüge an verschiedenen europäischen Orten wieder. Die italienische Stadt Trento im fünfzehnten Jahrhundert ist ein berüchtigtes Beispiel. Vor kurzem stellte der italienische Maler Giovanni Gasparro sein Gemälde mit dem Lügenmotiv „Der Märtyrertod des heiligen Simon von Trento bei der Ausführung eines jüdischen Ritualmords“ auf seine Facebookseite. The Algemeiner schrieb: „Die Arbeit zeigt einen Säugling, umgeben von einer Menge unheimlicher jüdischer Männer, von denen einige Schläfenlocken und religiöse Dinge tragen, die ihn strangulieren, aufschneiden und sein Blut ablassen.“[17]

Raphael Israeli hat ein Buch mit dem Titel Blood Libel and its Derivatives: The Scourge of Anti-Semitism[18] veröffentlicht. Er sagt: „Christen brachten die Ritualmordlüge in die islamische Welt ein. 1840 behaupteten der französische Konsul in Damaskus und einige Mönche fälschlich, ein christlicher Priester in der Stadt, Vater Thomas, sei von Juden ermordet worden, die sein Blut verwendeten. Die Ritualmordlüge wurde auch von den Nazis propagiert. Die antisemitische Zeitung Der Stürmer veröffentlichte 1934 eine Sonderausgabe. Auf der Titelseite befand sich die Zeichnung eines auf einem Tisch liegenden deutschen Jungen, umgeben von Juden mit langen Bärten und Schläfenlocken. Sei saugten mit langen Schläuchen das Blut aus seinem Körper.[19]

Israeli fügte an: „Die arabische Verwendung der Ritualmordlüge offenbart sich zum Teil durch die Wiederverwertung des Falls von Damaskus. Beispielsweise verlieh Mustafa Tlas, der von 1972 bis 2004 syrischer Verteidigungsminister war, dem Ritualmordvorwurf Glaubwürdigkeit, indem er in seiner Dissertation darüber schrieb, als sei sie eine historische Tatsache statt einer antisemitischen Fälschung.“ In seinem Buch führt Israeli Dutzende weiterer Beispiele arabischer Verwendung der Ritualmord-Lüge an.[20]

Eine postmoderne Version der Ritualmord-Lüge behauptet, dass Israel Palästinenser ermordet, um einige ihrer Organe wiederzuverwerten. Am 17. August 2009 veröffentlichte das Feuilleton der größten schwedischen Tageszeitung, die sozialdemokratischen Aftonbladet, einen Artikel von Donald Boström mit der Überschrift „Våra söner plundras på sina organ“ (Die Organe unserer Söhne werden geplündert). Boström erzählte, wie ein junger Palästinenser, der wegen Terrorismus gesucht wurde, kurz nach Beginn einer Spendenkampagne 1992 erschossen wurde; seine Leiche wurde ein paar Tage später seiner Familie zur Beerdigung zurückgegeben. Boström behauptete dann, es gebe Gerüchte, dass die IDF Palästinenser tötet und ihre Organe für Transplantationen erntet – in Zusammenarbeit mit israelischen medizinischen Einrichtungen. Der Artikel endete damit, dass es an der Zeit sei sich diese makaberen Aktivitäten anzusehen und drängt die Israelis die Vorwürfe zu untersuchen.[21]

Der Historiker Richard Landes sagt, heutzutage „sehen wir die Wiederbelebung von Verschwörungstheorien. Muslimische Gesellschaften fallen bei Anfertigung, Zirkulation und Glaube an sie am stärksten auf. Die am besten bekannte Verschwörungstheorie ist vermutlich, dass die Amerikaner selbst oder der Mossad die Terroranschläge vom 9/11 verübten und nicht die Jihadisten von Al-Qaida. Diese Überzeugung durchzieht Eliten in der gesamten muslimischen Welt.“

Landes führte weiter an: „Aus der muslimischen Welt kommende Verschwörungstheorien sind von einem anderen überraschenden Phänomen begleitet. In der Vergangenheit beschuldigten Verschwörer einen heimtückischen anderen – den Juden, die Aussätzigen, die Hexen, die Kommunisten. Heute finden wir Westler, die an Verschwörungstheorien glauben, die sich gegen den Westen richten – zum Beispiel die vom 9/11 – in denen manche Gläubige die paranoiden Beschuldigungen ihrer Feinde bestätigen. Der Sirenengesang der postmodernen Verschwörungstheorie lautet: „‚Wir‘ sind verantwortlich, ‚unser‘ Feind ist unschuldig.“[22]

Die Corona-Verschwörungstheorien beweisen, dass die Juden einmal mehr die ersten sind, die beschuldigt werden, aber nicht die letzten. Man kann sicher sein, dass der Coronavirus weit schneller absterben wird als antisemitische Verschwörungstheorien. Eine moderne Version des Ritualmord-Vorwurfs und heute die bei weitem die wichtigste antisemitische Überzeugung besteht darin, dass Dutzende Millionen Europäer glauben, Israel verhalte sich wie die Nazis oder alternativ, dass es vor hat die Palästinenser auszulöschen.

[1] www.aish.com/h/9av/j/48966346.html

[2] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/277356

[3] www.adl.org/blog/extremists-use-coronavirus-to-advance-racist-conspiratorial-agendas

[4] http://www.timesofisrael.com/conspiracy-theory-that-jews-created-virus-spreads-on-social-media-adl-says/

[5] www.aljazeera.com/news/2020/03/iran-leader-refuses-cites-coronavirus-conspiracy-theory-200322145122752.html

[6] Palestinian Writers: Corona virus is a biological weapon employed by US, Israel against their enemies. MEMRI, 24. März 2020.

[7] https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/warnung-vor-antisemitischen-verschwoerungsmythen/

[8] www.weforum.org/agenda/2020/03/coronavirus-conspiracy-theories-false-information-coid19-health/

[9] www.bitchute.com/video/yiTwlJpPXK5O/

[10] https://thehill.com/policy/technology/485427-california-gop-candidate-tweets-coronavirus-conspiracy-theories

[11] www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/20819

[12] ebenda

[13] Hadassa Ben-Itto: The Lie That Wouldn’t Die: The Protocols of the Elders of Zion. Edgware, UK (Vallentine Mitchell) 2005.

[14] Erez Uriely: Jew-Hatred in Contemporary Norwegian Caricatures. Post-Holocaust and Anti-Semitism, 50, 1. November 2006.

[15] https://jewishnews.timesofisrael.com/oxfam-pulls-protocols-of-elders-of-zion-from-online-shop/?fbclid=IwAR3mGtm_CEorgdUCIOrAVFkKw5JbmYBsR4YAO-UpfdvR17N93oLVdt-Flwo

[16] Malcolm Hoenline, persönliches Gespräch.

[17] www.algemeiner.com/2020/03/27/protests-greet-repulsive-painting-by-italian-catholic-artist-depicting-antisemitic-blood-libel/

[18] „Ritualmord-Vorwürfe und ihre Abkömmlinge: Die Geißel Antisemitismus“; Raphael Israeli: Blood Libel and its Derivatives: The Scourge of Anti-Semitism. Transaction Publishers, 2012.

[19] www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/20230

[20] ebenda

[21] Donald Boström: Våra söner plundras på sina organ. Aftonbladet, 17. August 2009 (Schwedisch). S. auch: Mikael Tossavainen: The Aftonbladet Organ-Trafficking Accusations against Israel: A Case Study. Post-Holocaust and Anti-Semitism, 95, 1. März 2010.

[22] Manfred Gerstenfeld, Interview mit Richard Landes: Muslim Conspiracy Theories Affect Jews. In: Demonizing Israel and the Jews. New York (RVP Press) 2013,  S. 151.

Neueste palästinensische Verleumdung: Die Tötung des alten Bauern mit mindestens zwei Identitäten

Aussie Dave, Israellycool, 3. Oktober 2018

Die Facebook-Seite palestinow betrauert die „Tötung“ des 72-jährigen Palästinensers Ibrahim al-Arouqi, der wie der durchschnittliche, liebende Großvater aussah. Nun, abgesehen von Hamas-Mütze und –Schal.

Israel erschoss den palästinensischen alten Mann Ibrahim Al-Arouqi (72), nachdem wahllos das Feuer auf Protestierende am Gaza-Trennzaun eröffnet wurde.

Quds News Network bejammert diese „Tötung“ ebenfalls. Außer dass er nach ihren Angaben jemand anderes war – der 78-jährige Ibrahim Nawwaf.

Israelische Besatzungstruppen töteten einen palästinensischen Mann, Ibrahim Nawwaf (78), als sie das Feuer auf palästinensische Häuser im Flüchtlingslager Al-Maghazi im Zentrum des Gazastreifens eröffneten!

Beachten Sie auch, dass palestinow behauptete, wir hätten ihn wahllos getötet, indem wir das Feuer auf Protestierend am Zaun eröffneten, während Quds News Network behauptet, er sei getötet worden, nachdem wir das Feuer auf Häuser eröffneten.

Und  die Widersprüche hören damit nicht uaf. Palestinow berichtet über die angebliche Tötung auf seiner Internetseite; dort behaupten sie, er sei von einer 250mm-Kugel getötet worden –die ein Panzer abgeschossen habe.

Gaza, Palestinow.com – Ein alter Palästinenser wurde am Dienstagabend östlich des Flüchtlingslagers al-Mahazi von israelischem Panzerfeuer im Mittelbereich des Gazastreifens getötet. Palästinensische Reportersagten, dass Ibrahim Al-Arrouqi (78) von einer 250mm-Kugel getroffen wurde, die ein an auf der israelischen Seite des Grenzzauns östlich von Gaza stationiertem israelischem Panzer geschossen wurde. Er fügte hinzu, dass al-Arrouqi getroffen wurde, als er vor seinem Haus saß, das relativ weit vom Grenzzaun entfernt ist. (PIC)

Nur, dass es so etwas wie eine 250mm-IDF-Panzerkugel gar nicht gibt (bestätigt von einem Freund und Militär-Experten in der IDF). Beachten Sie auch, dass palestinow hier behauptet, er sei vor seinem Haus erschossen worden, das „relative weit vom Grenzzaun entfernt ist“ – obwohl sie in ihrem Facebook-Eintrag behaupteten, er wir hätten das Feuer auf Protestierende am Zaun eröffnet.

Nach Angaben von Ha’aretz sagt das Gesundheitsministerium im Gazastreifen, er sei in den Rücken geschossen worden – wozu ich behaupten würde, dass das schwierig ist, wenn er vor seinem Haus saß, wie oben behauptet wurde – außer er saß so, dass er sich sein Haus ansah. Das erscheint mir wieder nicht koscher.

Und noch eine Version dessen, was angeblich geschah: Irans Press TV bheuaptet, er sei bei der Arbeit auf seinem Land erschossen worden.

Fügen Sie all diese Widersprüche der Tatsache hinzu, dass dies von nicht einer anderen palästinensischen Nachrichtenagentur wie Ma’an oder Wafa berichtet wurde und ich bin bereit zu wetten, dass es sich nur um eine weitere Verleumdung handelt.

Für Facebook sind antisemitische Ritualmordlügen völlig in Ordnung

Aussie Dave, Israellycool, 4. September 2017

Die Facebookseite Jewish Ritual Murder ist das, was man von einer Gruppe mit diesem Namen erwarten kann: Post auf Post auf Post zu antisemitischen Ritualmord-Verleumdungen.

Sie ist anscheinend seit Jahren gemeldet worden und … nada.

Nun, vielleicht stimmt das nicht so ganz. Sehen Sie, ich kann die Seite nicht sehen – wenn ich auf den Link klicke, sehe ich das hier:

Und ich habe den Verdacht, dass das auf jeden in Israel zutrifft.

Aber wenn sich man außerhalb Israels befindet, sieht man die Seite. Ich weiß das, weil der Leser Ariel es mir bestätigte und die oben gezeigten Screenshots schickte.

Nachdem er mir Facebooks Reaktion auf die Meldung der Seite schickte.

Obwohl die Seite gegen keinen konkreten Community-Standard verstößt,
könne wir verstehen, dass die Seite oder etwas auf ihr Gepostetes
die trotzdem vor den Kopf stößt. Wir wollen dir helfen Dinge zu vermeiden,
die du auf Facebook nicht sehen magst.

Man denke einem Moment darüber. Facebook entschied, dass diese Seite voller antisemitischem Dreck NICHT gegen seine Community-Standards verstößt – aber es scheint so, als hätten sie sie für uns in Israel unsichtbar gemacht – vermutlich, weil sie uns hier lebende lästige Juden vor den Kopf stößt.

Behalten Sie auch die Art von Seiten und Posts im Hinterkopf, bei denen Facebook es für angebracht hielt sie zu sperren.

Wie kann das wohl in Ordnung sein? Mir fehlen echt die Worte.

Wiederbelebung des antisemitischen Giftmotivs durch die Palästinenser

Manfred Gerstenfeld interviewt Raphael Israeli (direkt vom Autor)

Ein klassisches antisemitisches Kernmotiv ist die Überzeugung, dass Juden das Trinkwasser von Nichtjuden vergiften. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas recycelte dieses antisemitische Thema 2016 in einer Plenarsitzung des Europaparlaments. Dort sagte er, ein Rabbiner habe die israelische aufgefordert palästinensisches Trinkwasser zu vergiften.

Das waren palästinensische Fake News. Es gab keinen solcher Rabbiner. Genauso wenig existierte der Rat, dem er angeblich vorstand. Am Ende seiner Rede, die diese extrem antisemitische Verleumdung enthielt, erhielt Abbas viel Applaus und stehende Ovationen einer großen Zahl der Europaparlamentarier. Der damalige Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz – heute sozialdemokratischer Kanzlerkandidat für die anstehenden Wahlen in Deutschland – twitterte, Abbas‘ Rede sei „inspirierend“ gewesen. Ein paar Tage später sagte Abbas, er sei über den Rabbiner falsch informiert gewesen.

Prof. em. Raphael Israeli

Raphael Israeli ist Prof. emeritus für islamische, chinesische und nahöstliche Geschichte an der Hebräischen Universität. Er hat mehr als 50 Bücher geschrieben, darunter „Blood Libel and Its Derivatives: The Scourge of Antisemitism“ (Ritualmordlügen und ihre Ableitungen: Die Geißel des Antisemitismus) und „Poison: Modern Manifestations of a Blood Libel“ (Gift: Moderne Erscheinungsformen einer Ritualmordlüge).

Nach den jüngsten Tempelberg-Krawallen vom Juli 2017 behauptete der stellvertretende Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Kamal Al-Khatib, fälschlicherweise, Israel habe in den Tagen, in denen das Gelände für die Gläubigen gesperrt war, gefährliche Chemikalien in den Wänden der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem platziert.

Palestinian Media Watch hat eine lange Liste heutiger palästinensischer Mutationen der uralten Gift-Lüge veröffentlicht. Zu diesen gehört die Verbreitung von AIDS durch Israel – genauer gesagt durch Frauen mit wechselnden Geschlechtspartnern – sowie die Verbreitung von Drogen und halluzinogenen Substanzen. Zu anderen Mutationen der Lügen gehört die Bezahlung von Ärzten, damit diese unter Palästinensern Krankheiten verbreiten. Die Gift-Lüge ist fruchtbarer Boden für die kranke Fantasie ranghoher Palästinenser. Ein Sprecher der PA-Sicherheitskräfte sagte zum Beispiel, Israel sei für die Zunahme der illegalen Drogenlabore in der Westbank verantwortlich.

Diese antisemitischen Anschuldigungen sind regelmäßig im palästinensischen Fernsehen und an anderen Stellen zu finden. Zu denen, die sie geäußert haben, gehören Mahmud Abbas‘ Berater für strategische Angelegenheiten Husam Zomlot, der Hamas-Parlamentarier Marwan Abu Ras, der Vorsitzende des Hohen Juristischen Rats der PA Sami Sarsour, der Gouverneur des Distrikts Qalqilya Rafe Rawijbeh und viele andere.

Diese boshaften Anschuldigungen haben eine lange Geschichte, die bis ins frühe 14. Jahrhundert zurückreicht; es wurde der falsche Vorwurf erhoben, dass Juden in Teilen von Deutschland und Frankreich Brunnen vergiften würden. Das führt zu Massenmorden. Dieses Motiv ist im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder zurückgekehrt.

In Stalins Sowjetunion wurden jüdische Ärzte verhaftet und angeklagt, weil sie angeblich ein Komplott schmiedeten Stalin und die sowjetische Führung zu vergiften. Mehrere wurden hingerichtet, andere in den Gulag ins Exil geschickt, alle mit der Absicht die jüdische Elite zu dezimieren und der Führung den Kopf abzuschlagen.

Einer der entsetzlichsten Vorfälle eines modernen Vergiftungsszenarios ereignete sich 1983 zu Pessach in der Westbank, die damals noch komplett unter israelischer Herrschaft stand. Israelische Medien berichteten, dass in der Mädchen-Mittelschule im Dorf Arrabeh im Distrikt Jenin eine Massenvergiftung auftrat; die Teenagerinnen fielen in Ohnmacht und klagten über schmerzende Kehlen und Atemprobleme. Später hatten sie Kopfschmerzen, waren benommen und hatten Magenschmerzen. Sie gingen nach Hause, aber innerhalb von Stunden klagten weitere Schülerinnen über dieselben Symptome.

Die israelischen Gesundheitsbehörden kamen. Israelische und palästinensische Ärzte kontrollierten die Klassenräume und entdeckten einen Übelkeit erregenden Geruch. Als danach ein israelisches Team Umweltverschmutzungsbekämpfer ankam, wurde keine Spur von Gift gefunden und es blieb kein Geruch zurück. Zuerst – bis der Fall ausführlich untersucht wurde – dachte man, dass die Probleme durch eine defekte Toilette verursacht worden seien. Am nächsten Tag wurden allerdings Dutzende Mädchen auch noch ins Krankenhaus eingeliefert, gefolgt von Hunderten in Städten und Dörfern überall in der Westbank.

In der palästinensischen Bevölkerung stellte sich Panik ein. Die besten Epidemiologen Israels kamen zu dem Schluss, dass „die Vergiftung“ vermutlich ein Fall von Massenhysterie unter Teenager-Mädchen war. Palästinensische und Auslandsjournalisten beschuldigten Israel gleichermaßen, es versuche sein abscheuliches „Verbrechen“ zu verbergen. Sie entdeckten eine gelbe Substanz auf den Fensterbrettern der Schule. Als sie analysiert wurde, stellte sich heraus, dass es einfach Kieferpollen waren, die vom Wind dorthin geweht wurden.

Araber im Allgemeinen, muslimische Länder, gefolgt vom Roten Kreuz, dem Sicherheitsrat und sogar befreundete Staaten begannen Israel heftig zu tadeln. UNO-Sitzungen und internationale Verurteilungen folgten, gestützt durch eine weitere Hysterie der Presseberichte auf der gesamten Welt, die ohne Recherche Israel wegen seiner „Rolle“ in der Affäre anklagten, obwohl niemand vergiftet wurde und niemandem Schaden zugefügt wurde.

Israel rief dann das maßgebende und respektierte Center of Disease Control (CDC) in Atlanta zu Hilfe. Zwei Monate später bestätigten dessen Ergebnisse, was die israelischen Epidemiologen vom ersten Tag an sagten. Es schien dann so zu sein, als sei der gesamte Schwindel die Idee und das Ergebnis von Vorsatz, Planung und Ausführung seitens der Palästinenser gewesen.

Jahrzehnte später müssen wir uns immer noch fragen, warum so viele diese antisemitische Verleumdung Israels so fleißig betrieben. Zu denen, die wenig bis nichts taten, um dagegen aufzustehen und sie abzuweisen, selbst nachdem die Falschmeldung aufgedeckt wurde, gehörten die UNO, ihr Generalsekretär, ihr Sicherheitsrat und die Menschenrechtskommission in Genf sowie das Rote Kreuz.

Saudische Tageszeitung: Juden benutzen das Blut von Teenagern für ‚Purim‘-Gebäck

MEMRI, 13. März 2002

In einem Artikel in der saudi-arabischen, regierungseigenen Tageszeitung Al-Riyadh, schrieb der Kolumnist Dr. Umayma Ahmad Al-Jalahma von der King Faisal-Universität in Al-Dammam über „Das jüdische Fest Purim“. Hier Auszüge aus dem Artikel:

Eine besondere Zutat für jüdische Feiertag ist menschliches Blut von Nichtjuden

Ich wählte als Thema das jüdische Purimfest aus, weil es mit dem Monat März verbunden ist. Dieses Fest bietet einige gefährliche Bräuche, die Sie ohne Zweifel erschrecken werden und ich entschuldige mich, sollte ein Leser dadurch zu Schaden kommen.

Während dieses Festes muss der Jude besonderes Gebäck zubereiten, dessen Füllung nicht nur teuer und selten ist – sie kann nicht auf all den lokalen und internationalen Märkten gefunden werden.

Unglücklicherweise kann diese Füllung nicht ausgelassen oder mit einer Alternative ersetzt werden, die demselben Zweck dient. Für dieses Fest müssen die Juden menschliches Blut haben, damit ihre Geistlichen das Feiertagsgebäck zubereiten können. Mit anderen Worten: Dieser Brauch kann nur ausgeführt werden, wenn menschliches Blut vergossen wird!

Bevor ich in die Details gehe, möchte ich klar stellen, dass die Vergießung von menschlichem Blut durch die Juden für ihre Feste historisch und rechtlich durch die Geschichte hindurch eine wohl bekannte Tatsache ist. Das war einer der Hauptgründe für die Verfolgung und das Exil, die mehrfach ihr Los in Europa und Asien waren.

Dieses Fest [Purim] beginnt am 13. März mit Fasten, wie die Jüdin Esther, die zu fasten gelobte. Das Fest geht am 14. März weiter; während dieses Feiertages tragen die Juden karnevalsartige Masken und Kostüme und frönen übermäßig dem Alkohol, der Prostitution und dem Ehebruch. Dieser Feiertag ist unter den muslimischen Historikern als „Feiertag der Masken“ bekannt geworden.

Wie die Juden ihren jungen Opfern das Blut entnehmen

Wer war Esther und warum haben die Juden sie zur Heiligen erhoben und benehmen sich wie sie? Das werde ich, so Allah will, in meinem Artikel am nächsten Dienstag[1] klären. Heute möchte ich Ihnen gerne erzählen, wie das menschliche Blut vergossen wird, damit es für das Feiertagsgebäck benutzt werden kann. Das Blut wird auf verschiedene Weise vergossen. Wie?

Für dieses Fest muss das Opfer ein reifer Heranwachsender sein, der natürlich kein Jude ist – also ein Christ oder Muslim. Ihm wird sein Blut abgenommen und zu Granulat getrocknet. Der Geistliche knetet dieses Granulat in den Teig des Gebäcks; es kann auch für das nächste Fest aufgehoben werden. Im Gegensatz dazu muss für die Passah-Schlachtung, über die ich auch vorhabe zu schreiben, das Blut von christlichen oder muslimischen Kindern im Alter unter 10 Jahren benutzt werden und der Geistliche muss das Blut vor oder nach der Trocknung [in den Teig] mischen.

Die Taten der jüdischen Vampire bereitet ihnen Vergnügen

Lassen Sie uns untersuchen, wie das Blut der Opfer vergossen wird. Dafür wird eine mit Nadeln versehen Rolle verwendet, etwas von der Größe eines menschlichen Körpers; die Nadeln sind extrem scharf und auf allen Seiten eingesetzt. Diese Nadeln stechen von dem Moment an in den Körper des Opfers, in dem er in die Rolle gelegt wird.
Diese Nadeln erledigen die Arbeit; das Blut des Opfers tropft sehr langsam aus ihm heraus. So leidet das Opfer furchtbare Qualen – Qualen, die den jüdischen Vampiren große Freude bereiten, während sie gewissenhaft jedes Detail der Entblutung mit Vergnügen und einer Liebe kontrollieren, die nur schwer zu verstehen sind.

Nach diesem barbarischen Vorgang nehmen die Juden das gewonnene Blut in der Flasche, die in den Boden [der mit Nadeln gespickten Rolle] eingesetzt ist und der jüdische Geistliche macht seine Mitgläubigen vollkommen glücklich, wenn er ihnen bei dem Fest das Gebäck serviert, in das das menschliche Blut gemischt ist.

Es gibt noch einen anderen Weg, das Blut zu vergießen. Das Opfer kann geschlachtet werden wie ein Schaf und sein Blut wird in einem Behälter gesammelt. Oder die Venen des Opfers können an mehreren Stellen aufgeschlitzt werden, so dass das Blut aus dem Körper des Opfers läuft.

Dieses Blut wird sehr sorgfältig – wie ich bereits erwähnt habe – vom „Rabbi“ gesammelt, dem jüdischen Geistlichen, dem Koch, der auf die Zubereitung dieses besonderen Gebäcks spezialisiert ist.

Die menschliche Rasse weigert sich, dieses jüdische Gebäck auch nur anzusehen, geschweige denn es zuzubereiten oder zu konsumieren! [2]

—–
Fußnoten:
[1] Im zweiten Teil des Artikels (am 12. März) erzählt der Kolumnist die Geschichte des Buches Esther und schließt: „Seit damals, verlangt das Alte Testament, das jüdische heilige Buch, von den Juden, dass sie dieses Fest verherrlichen und ihre Freude zu zeigen. Diese Freude kann nur mit der Konsumierung des Gebäcks mit dem eingemischten menschlichen Blut vollständig sein.“
[2] Al-Riyadh (Saudi Arabien), 10. März 2002.

——

Nachtrag von MEMRI (18.3.02):
In Folge der Veröffentlichung der „Purim-Blut“-Verleumdung in der saudischen Tageszeitung Al-Riyadh hat MEMRI einige Anfragen erhalten, dass die Artikel nicht auf Al-Riyadhs Internetseite zu finden waren. Die URLs verbinden direkt auf die Artikel:
– Purim-Blut-Verleumdung Teil 1: http://writers.alriyadh.com.sa/kpage.asp?art=5230&ka=200
– Purim-Blut-Verleumdung Teil 2: http://writers.alriyadh.com.sa/kpage.asp?art=5258&ka=200
Für den Fall, dass Al-Riyadh die Artikel von ihrer Internetseite entfernt, kann MEMRI eine Fotokopie an Interessierte verschicken.

Zusätzlich berichteten einige Leser, dass in ihren Kontakten mit der saudischen Botschaft zu diesem Artikel, dass die saudische Botschaft (in den USA) das Erscheinen des Artikels nicht verleugnet, aber behauptet, Al-Riyadh sei keine Regierungszeitung, sondern eine „ganz normale, kleine, private Tageszeitung“.

Dem muss entgegnet werden:
– Der Chefredakteur, Turki Al-Sudairi, ist ein Mitglied des Al-Sudairi-Clans der königlichen Familie.
– Al-Riyadh ist eine führende Zeitung in Saudi Arabien, nicht irgendein unbedeutendes Blättchen.
– Die Internetseite des saudischen Königs Fahd enthält eine englischsprachige Sektion (www.kingfahdbinabdulaziz.com/main/g310.htm) mit dem TItel „Die Rolle des Informationsministeriums“, in der es heißt: „Das Informationsministerium ist verantwortlich für alle Informationsdienste, einschließlich Radio, Fernsehen und Schriftmedien.“ Der „Schriftmedien“-Link führt zu seiner Liste ausgewählter saudische Zeitungen, einschließlich Al-Riyadh. (heplev: Damit ist die saudische Staatsführung über das Ministerium DIREKT verantwortlich für den Abdruck des Purim-Schunds.)

In der Fortsetzung der Thematik berichtet die ICEJ am 21.03.2002:

Der Herausgeber der regierungs-kontrollierten saudischen Zeitung gabe ein Quasi-Entschuldigung für einen letzte Woche veröffentlichten Artikel, der behauptete, dass Juden das Blut von christlichen und muslimischen Kindern benutzen um besonderes Purim-Gebäck herzustellen.

Al-Riyadhs Chefredakteur Turki Al-Sudairi sagte, dass der von Umayma Ahmed al-Jalahma von der King Faisal-Universität geschriebene Artikel „für den Druck noch nicht geeignet war“.

„Ich habe den Artikel geprüft und fand ihn nicht reif für die Veröffentlichung, denn er basierte nicht auf wissenschaftlichen oder historischen Fakten. Die Implikationen dieser Information entging Frau al-Jalaham genauso wie das Verständnis, dass Juden in der übrigen Welt die eine Sache sind, während zur zionistischen Bewegung gehörende Juden eine ganz andere Sache sind, völlig verschieden, denn diese will die Palästinenser auslöschen.“

Israels stellvertrender Außenminister Michael Melchior sagte, dass sogar die Entschuldigung dazu benutzt wird Israel anzugreifen. „Die Lügen und Aufhetzung in den arabischen Medien untergraben Versuche der Normalisation und schaffen ein antisemitisches Bild, das eine weitere Generation daran hindert, im Nahen Osten in Koexistenz zu leben“, sagte er.