Israels Erekat-Patzer

Manfred Gerstenfeld (eine englische Version erschien auf Israel National News)

Den leitenden Palästinenser-Politiker Saeb Erekat zur Behandlung wegen des Coronavirus in einem israelischen Krankenhaus zuzulassen war ein grober Schnitzer der Regierung. Das muss für zukünftige Referenzen analysiert werden. Erekat hatte in der palästinensischen Autonomiebehörde viele Posten. 2015 wurde er Generalsekretär des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation. Er wurde am 18. Oktober in Jerusalems Hadassah-Krankenhaus aufgenommen. Dort verstarb er aufgrund des Virus am 10. November.

Das Hadassah spielte offenbar bei der Entscheidung Erekat nach Israel zu lassen keine Rolle. Nachdem er starb, sagte die Intensivstation des Krankenhauses ausdrücklich, dass Patienten dort nicht ihrer Politik gemäß behandelt werden.[1]

Erekats hasserfüllte israelfeindliche Geschichte beinhaltet die ständige Unterstützung palästinensischer Zahlungen an terroristische Judenmörder,[2] die Behauptung der Großen Lüge, die IDF habe nach dem Terroranschlag im Park Hotel in Netanya, wo 2002 30 Juden ermordet und 140 verletzt wurden, im Flüchtlingslager Jenin 500 Palästinenser ermordet.[3] Die wahre Zahl der palästinensischen Opfer in Jenin betrug 52, hauptsächlich bewaffnete Männer, wobei 23 israelische Soldaten getötet wurden. Erekat unterstützte[4] Boykotte Israels[5] sowie Vorgehen gegen Israel beim Internationalen Strafgerichtshof.[6]

Wir wissen nicht, was Erekat oder seine Familie motivierte die Behandlung in Israel zu suchen. Die weit wichtigere Frage lautet: Warum ließ Israel ihn herein? Ein in den Medien wird humanitäres Handeln als hervorstechender Grund angegeben. Das ist eine enorm verzerrte Version des Konzepts. Es gab nichts Ethisches daran einen Mann mit einer solch bedeutenden antiisraelischen Bilanz ins Land zu lassen. Das wäre nur der Fall gewesen, hätte Erekat nirgendwo sonst in der Welt behandelt werden können. Der kränkelnde Erekat hätte jedoch in ein Krankenhaus in einem arabischen oder muslimischen Land gebracht werden können.

Wir sollten hier auch daran erinnern, dass Arafat gegen Ende seines Lebens zum Sterben nach Frankreich gebracht worden war. Erekat hätte von Präsident Emanuel Macron nichts in der Art erwarten können wie die Verklärung Arafats durch Präsident Jacques Chirac. Doch selbst ein winziger Anteil dieser Ehre hätte sich lohnen können.

Der israelische Diplomat im Ruhestand Freddy Eytan hat das absurde Niveau beschrieben, mit dem Chirac Arafat würdigte. Zur Zeit seines Todes war bereits durch im ehemaligen palästinensischen Hautquartier in Jerusalem, dem Orient-Haus, gefundene Dokumente bekannt, dass Arafat persönlich das Geld angewiesen hatte, das einzelne Terroristen für bestimmte Judenmorde erhalten sollten.[7]

Eytan schrieb: „Chirac war das erste Staatsoberhaupt, das Arafat Behandlung im Exil anbot, als er sterbenskrank war. Kein arabischer Führer hatte den Mut oder den Wunsch, das öffentlich zu tun. Chirac blieb Arafat gegenüber bis zu dessen Tod loyal. Nach Arafats Tod ging Chirac weit über die protokollarischen Erfordernisse hinaus. Es wäre schwierig, in modernen Zeiten ein weiteres Staatsoberhaupt eines demokratischen Landes zu finden, das einem Kriegsanführer eines virtuellen Staates derart die Ehre erwies…“ Am 11. November verbeugte sich Jacques Chirac vor Arafats sterblichen Überresten.

Eytan fügt hinzu: „Auf dem Vorfeld der Luftwaffenbasis von Villacoubly wurde Arafats Sarg, von der Palästinenserflagge bedeckt, von acht französischen Soldaten zum Klang von Chopins ‚Totenmarsch‘ getragen. Drei Kompanien der Republikanischen Garden erwiesen ihm die Ehre. Die Militärkapelle spielte die palästinensische Nationalhymne und die ‚Marseillaise‘. Französische und Palästinenser-Flaggen wehten im Wind, als ein Airbus A319 der Luftwaffe Arafats sterbliche Überreste nach Kairo flog. Er wurde von einem weiteren französischen Flugzeug mit dem Außenminister an Bord begleitet. Diese Vorgehenswiese ging über jeden gesunden Menschenverstand hinaus.“[8]

Bezüglich Erekat in Jerusalem gibt es einen zweiten Negativaspekt. Nach seinem Tod erklärten verschiedene israelische Politiker und Persönlichkeiten – hauptsächlich, aber nicht nur aus der Linken – ihr Beileid. Das hätte stärker gedämpft werden können, wäre Erekat nicht in Israel gestorben. Zu diesen Kondolatoren gehörten der aktuelle Avoda-Vorsitzende und Minister Amir Peretz,[9] seine Vorgängerin Shelly Yachimovich,[10] Meretz-Chef Nissan Horowitz[11] und einer seiner Vorgänger, Yossi Beilin.[12] Darüber hinaus der ehemalige israelische Premierminister Ehud Olmert, der wegen Korruption im Gefängnis war,[13] die ehemalige israelische Ministerin Tzipi Livni und sogar Siedlungsminister Tzachi Hanegbi vom Likud.[14] Die meisten dieser Leute betonten fälschlich, dass Erekat ein Mann des Friedens war. Sie vergaßen bewusst zu erwähnen, dass er regelmäßig die Zahlungen an Judenmörder befürwortete.

Das Verhalten dieser Israelis ähnelt stark dem der Juden im Exil, die man als Galut-Juden kennt. Sie verneigen sich regelmäßig vor ihren Feinden. Wie kann ein verantwortlicher Israeli, der für Frieden ist, eine Person loben, die Zahlungen an Judenmörder befürwortet hat? Offenbar kann man das, wenn man ein jüdischer Masochist ist. Solch skandalöse Lobes-Aussagen sind zutiefst unwürdige Äußerungen. Sie bieten einen weitere Blick auf die verzerrten Denkweisen von Führungspersönlichkeiten, die sich hauptsächlich in der israelischen Linken befinden.

Verschiedene Auslandsmedien veröffentlichten Trauertexte über Erekat, ohne seine Befürwortung von Belohnungen für Mord an Juden zu erwähnen. Einige wurden von ihren Korrespondenten in Israel geschrieben und hätten von den israelischen Behörden leicht bloßgestellt werden können.[15] Deren ständige Unachtsamkeit zu diesem Thema ist jedoch bekannt.

Die Geschichte von Erekats Krankheit und Tod sowie die Reaktionen darauf sind eine notwendige Fallstudie für Israels schlecht durchdachtes Verhalten.

[1] www.jpost.com/israel-news/erekats-hadassah-care-must-be-top-priority-for-israel-646363

[2] https://4il.org.il/1813/

[3] https://mfa.gov.il/MFA/MFA-Archive/2002/Pages/Passover%20suicide%20bombing%20at%20Park%20Hotel%20in%20Netanya.aspx

[4] https://honestreporting.com/tag/neil-macdonald/

[5] www.jpost.com/arab-israeli-conflict/plos-erekat-lashes-out-at-europe-for-not-supporting-israel-boycott-464332

[6] www.nytimes.com/2020/11/10/world/middleeast/saeb-erekat-palestinian-negotiator-dead.html

[7] (MG interview with Wildavsky)

[8] http://www.jcpa.org/israel-europe/ier-eytan-05.htm

[9] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/290948

[10] ebenda

[11] www.jpost.com/middle-east/world-mourns-passing-of-chief-palestinian-negotiator-saeb-erekat-648613

[12] ebenda

[13] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/291001

[14] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/290948

[15] https://camera-uk.org/2020/11/11/the-bbc-news-websites-airbrushed-portrait-of-saeb-erekat/?fbclid=IwAR2fVPg3txC0G7lHKYO9gCrmegc8errVkyfJMtUoA8oqDP-X-64zCWsNvWs

Westler preisen Saeb Erekat als jemanden, der für den Frieden lebte – aber das palästinensische Gedenken erwähnte Frieden nicht einmal

Elder of Ziyon, 13. November 2020

Gedenkreden zu Saeb Erekat betonen ausnahmslos, wie passioniert er dem Frieden, einer Zweistaatenlösung und dem Finden eines Weges zum Beenden des Konflikts gegenüber war.

Typisch dafür ist dieser Artikel von NPR:

Aber Erekat hatte seine Bewunderer, darunter Joel Singer, einer seiner israelischen Verhandlungspartner während des Oslo-Prozesses.

„Ich betrachte ihn als einen mutigen Palästinenser, der sein Leben der Suche nach Frieden mit Israel widmete, Frieden zu Bedingungen, die für das palästinensische Volk akzeptabel sein würden“, sagte Singer. „doch anders als einige andere Palästinensergruppen, die keinen Frieden mit Israel erreichen wollen, wollte er aufrichtig Frieden erreichen und gab niemals auf.“

Frieden kam zu Erekats Lebzeiten nicht – etwas, über das er in seine seinen Gesprächen mit NPR 2010 nachdachte.

„Wir haben einen langen Weg hinter uns. Wir haben einen langen Weg hinter uns“, sagte Erekat NPR, womit er sich sowohl auf die Palästinenser als auf die Israelis bezog. „Wir sind unterschiedliche Völker. Leider haben wir keinen Frieden.“

Aktuelle und ehemalige westliche Führungspolitiker beschrieben Erekat gleichermaßen als sich dem Frieden verschrieben habend. Diese Erklärung von Tony Blair ist typisch:

Saeb Erekat und ich hatten viele Differenzen wegen des Friedensprozesses und wie man ihn zu einem erfolgreichen Abschluss bringen kann. Aber ich zweifelte nie auch nur einen Moment lang an seiner Ernsthaftigkeit, seiner Kenntnis oder seiner tiefen und bleibenden Hingabe an das palästinensische Volk und den Frieden. Er war ein legendärer Unterhändler, der sich jeder Schwierigkeit und jeden Details der ‚Zweistaatenlösung‘ bewusst war und unermüdlich für sie eintrat. Er widmete sein Leben der Sache eines unabhängigen souveränen Staates Palästina und es ist tragisch, dass er ihn zu Lebzeiten nicht entstehen sah. Aber wenn er entsteht, wird man sich seiner als einem seiner Kern-Architekten erinnern. Meine Gedanken und Beileid sind bei seiner Familie. Möge er in Frieden ruhen.

Sehen wir uns jetzt einen Nachruf des PLO-Verhandlungsministeriums an, dem Erekat vorstand:

Mit herzzerreißender Trauer und Schmerz verabschieden wir uns heute von Dr. Saeb Erekat. Ein leidenschaftlicher Kämpfer, stolzer Patriot, Mensch, mitfühlender Vater, Freund und ein außergewöhnlicher Kollege. Besonders in dieser herausfordernden  Phase der Geschichte unserer Sache werden wir einen hartnäckigen und entschiedenen Kämpfer für Palästina vermissen.

Dr.Erekat widmete sein Leben der Verteidigung von und dem Kampf für die Erfolg unseres Rechts auf Freiheit, Selbstbestimmung, nationaler Unabhängigkeit und der Rückkehr der Flüchtlinge Palästinas. Die Erinnerung an ihn wird für das Bewusstsein seines Volkes ewig erleuchtend sein, bis zur Erfüllung dessen, das zu erreichen er mit ihnen kämpfte: Das Ende der brutalen israelischen Besatzung und der Verwirklichung der Unabhängigkeit Palästinas mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.

Wir beten zum Allmächtigen Gott, er möge Dr. Erekat mit dem Atem seiner Gnade segnen und ich in seiner Geräumigkeit wohnen lassen. Unser tiefes Beileid für Dr. Erekats Familie und das Volk von Palästina. Möge Gott uns allen Geduld und Trost gewähren, um diesen bedeutenden Verlust zu ertragen.

Nicht ein einziges Wort über „Frieden“ oder „Dialog“ oder „Zweistaatenlösung“.

Sehen wir uns genauso an, was PA-Präsident Abbas über ihn sagte:

Der Präsident des Staates Palästina, Mahmud Abbas, betrauerte heute, Dienstag, im seinem Namen und im Namen der Palästinenserführung und der Regierung zu den Massen unseres Volks und unserer arabischen und islamischen Nation und Freunden in der Welt, den großen nationalen Führer und den Märtyrer Palästinas, den Sekretär des Exekutivkomitees der PLO, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah und prominenten Akademiker Saeb Erekat, der sein Leben als Kämpfer und harter Unterhändler zur Verteidigung Palästinas, seiner Sache, seines Volks und seiner unabhängigen nationalen Entscheidung verbrachte.

Präsident Abbas sagte: „Der Abgang des Bruders und Freundes, des großen Kämpfers Dr. Saeb Erekat, stellt einen großen Verlust für Palästina und unser Volk dar und wir sind tief traurig durch seinen Verlust, besonders angesichts dieser schwierigen Umstände, vor der die palästinensische Sache steht.“

Der Präsident fügte an: „Palästina vermisst heute diesen patriotischen Führer und großen Kämpfer, der eine große Rolle beim Hissen des Banners Palästinas und der Verteidigung der Rechte unseres Volkes und seiner nationalen Konstanten, in allen internationalen Foren spielte und er hatte eine herausragende Rolle, als er Mitglieder der palästinensischen Delegation bei der Madrid-Konferenz für Frieden 1991, Minister für lokale Regierung war und unermüdlich als Vorsitzender des Verhandlungsministeriums der PLO und Mitglied des palästinensischen Legislativrats in zwei aufeinander folgenden Amtszeiten war, die in seiner Amtszeit als Sekretär und Mitglied im Exekutivrat der PLO gipfelte.“

Und der Präsident fügte hinzu: „Unser Volk wird sich an den großen, verstorbenen Dr. Saeb Erekat, den Gerechten Sohn Palästinas erinnern, der an vorderster Front bei der Verteidigung der Sache seines Heimatlandes und seines Volk auf dne Feldern der Arbeit und des nationalen Kampfes und in der internationalen Arena stand.“

Er erwähnt die Friedenskonferenz von Madrid, aber er sagt nichts über Erekat und Friedensschluss.

Es scheint so, dass Leute ihre eigenen Gefühle und Wünsche auf Erekat projizieren und mit dem Lesen ihrer Beschreibung seiner Person beschreiben sie in Wirklichkeit sich selbst.

Der PLO-Führer zeigt damit, dass er das Wort „Frieden“ in seiner Beschreibung Erekats praktisch vermeidet, dass sie diejenigen sind, die nie wirklich Frieden wollten. Für sie wäre Erekat mit Frieden zu assoziieren eine Beleidigung, kein Kompliment.

Nach dem Tod von Saeb Erekat

David Lange, Israellycool, 10. / 11. November 2020

Saeb Erekat: Der Tod des palästinensischen Goebbels

Gerüchte über den Tod von Saeb Erekat sind nicht länger übertrieben. Er hat endlich aus seiner sterblichen Hülle geholt worden, aber nicht vor seinem letzten Akt des Trotzes: Er nahm israelische medizinische Hilfe in Anspruch, obwohl er lebenslang der Welt erzählte, wie schlimm, übel und regelrecht apartheidartig es ist.

Die medizinische Hilfe für ihn hat der israelische Steuerzahle getragen; ich fordere, dass sie aus den „Geld für Mord“-Kassen bezahlt wird, die Erekat selbst so vehement protegierte.

Anders als Erekat kann ich nicht lüge; ich werde wegen seins Todes keine schlaflosen Nächte haben. Er war ein Propagandist ohne Reue und Terrorunterstützer, der half Lügen und Hass auf den jüdischen Staat zu verbreiten.

Leider gibt es viele, die um ihn herumschwänzelten, darunter die israelischen Medienorgane Ha’aretz und Times of Israel – bei Letzter haben sogar versucht meine Kommentare von ihrer Seite zu verbergen, nachdem ich sie deswegen zur Rede stellte.

Schauen Sie derweil einfach, wie die palästinensischen Medien und die Hasst-Israel-Truppen uns für den Mord an Erekat verantwortlich machen. Und wenn er könnte, würde er in den Chor einfallen.

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Die Lügen und Hetze von Saeb Erekat:

Da der ehemalige Chef-Propagandaminister der Palästinenser Saeb Erekat wird nach seinem Tod von Weltführern und den Mainstream-Medien – darunter () einigen israelischen – umschwärmt. ich dachte, ich sollte Sie alle mit einer Reihe von Anträgen daran erinnern, wer er wirklich war.

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Israel ermordete Arafat

2011 erschien Erekat auf Al-Jazira, um einen französischen Bericht zu besprechen, der die Möglichkeit ausschloss, dass der verstorbene palästinensische Erzterrorist Yassir Arafat mit radioaktivem Polonium vergiftet wurde, statt an einer natürlichen Ursache.

Dieser „Mann des Friedens“ – nach Angaben der erwähnten Führungspolitiker und Medienorgane – unterstützte den Bericht, der die gefährliche und aufstachelnde Lüge zurückwies, Israel habe Arafat getötet.

Nein, Spaß. Er hielt auf immer die haltlose Verschwörungstheorie, dass wir ihn töteten.

Frieden!

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Die „Verurteilung“ eines Terroranschlags

Im Juli 2015 sprengte ein palästinensisch-arabischer Selbstmordbomber sich in einer Reihe Menschen in die Luft, die darauf warteten in ein Einkaufszentrum in der nordisraelischen Stadt Netanya zu gehen und tötete mindestens fünf Menschen sowie verletzte 35 weitere.

Saeb Erekat verurteilte den Anschlag, weil die Ermordung Unschuldiger etwas Unmoralisches und Erbärmliches sei.

Nein, Spaß. Er machte das nur, weil es palästinensischen Interessen schadet.

Frieden!

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Unterstützer von „Geld für Mord“

Erinnern Sie sich daran, dass Saeb Erekat zustimmte die Gehälter für in israelischen Gefängnissen einsitzenden Terorristen zu zahlen moralisch verwerflich sei und zu Terroranschlägen reizt?

Ich auch nicht.

Frieden!

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Saeb zu den Abraham-Vereinbarungen

Erinnern Sie sich an die Zeit, als Saeb Erekat die Normalisierungsabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte, während er der Hoffnung Ausdruck gab, dass auch Israel und die Palästinenser Frieden miteinander erzielen könnten?

Ich auch nicht.

Frieden!

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Wie Saeb palästinensische Terroristen bezeichnete

Erinnern Sie sich an die Zeit, in der Saeb Erekat bereit war, die Mörder von Männern, Frauen und Kindern als „Terroristen“ zu bezeichnen?

Ich auch nicht.

Frieden!

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Die Morddrohung

Erinnern Sie sich an die Zeit, als Saeb Erekat Israel mit Mord drohte?

Ich auch.

Frieden!

Führender Politiker, der oft auf CNN erscheint und Op-Eds für die NYT schreibt, trauert um einen Terroristen.

Aber er ist Palästinenser, also ist alles gut

Elder of Ziyon, 9. September 2019

Das zweierlei Maß der Welt ist recht offensichtlich, wenn man das, was für jeden westlichen Politiker eine die Karriere beendende Entgleisung wäre, mit dem vergleicht, was respektierte, „moderate“ Politiker des palästinensischen Mainstreams ständig von sich geben.

Das jüngste Beispiel:

Palästina trauert um den Märtyrer Bassam Al-Saeh, der in einem israelischen Gefängnis starb. Wir halten die israelische Regierung voll verantwortlich und fordern den Internationalen Strafgerichtshof auf mit einer sofortigen Ermittlung zu beginnen. Die israelischen Behörden müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Wie wir gesehen haben, war Bassam Al-Sayeh in dem Mord an einem Rabbiner und seiner Frau vor den Augen ihrer Kinder beteiligt. (Und Israel bot ihm ausgezeichnete medizinische Versorgung.)

Dieser Mörderische Unmensch ist für die Palästinenser tatsächlich ein Held.

Erekat ist angeblich ein „Moderater“. Er ist oft im Fernsehen. Er schreibt Op-Eds in großen Zeitungen.

Dennoch stellt ihn kein Reporter wegen seiner direkten und ausdrücklichen Unterstützung von Terror, wie wir sie hier sehen, zur Rede. Kein Diplomat verurteilt seine Äußerungen zur Unterstützung eines Mörders.

Würde ein israelischer Politiker öffentlich einen Mörder preisen, würde er weltweit verachtet. Ihm oder ihr würde die Einreise in die meisten westlichen Länder verweigert.

Die Grundlinie dafür, welches Verhalten von Palästinensern erwartet wird, liegt knapp über der von Tieren. Und sie erfüllen die Erwartungen in vollem Umfang.

Trotzdem ist das Verlangen einen „moderaten“ Terroristenliebhaber zu finden so groß, dass jemand wie Saeb Erekat und Hanan Aschrawi die abscheulichsten, widerwärtigsten Haltungen von sich geben und unterstützen können und sich keinerlei Sorgen um die Auswirkungen machen müssen – die Medien und die Politiker der Welt brauchen sie um das Narrativ zu beweisen, dass beide Seiten moralisch gleich und gleich schuldig sind.

Dieser Tweet beweist, dass das einfach nicht stimmt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. April – 5. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 29.04.2018:

Ismail Haniyeh forderte die Gazaner auf weiter die IDF zu provozieren.
Außerdem versprach er, sie würden „ganz Palästina befreien“.

Beim Erstliga-Fußballspiel von Hapoel Ra’anana in Sakhnin war eine Schweigeminute für die 10 Todesopfer eines Ausflugs in die Wüste angesetzt worden. Arabische Anhänger von Sakhnin buhten während dieser Minute.

Montag, 30.04.2018:

Die vier heute Festgenommenen PA-Araber aus Beit Fajar haben zugegeben, dass sie am Abend vor dem Unabhängigkeitstag auf Migdal Oz und die Schnellstraße 60 geschossen haben. Sie wollten die Feiern zum Unabhängigkeitstag stören.

Das Al-Aqsa-TV der Hamas strahlte eine Gruppe Maskierter aus, die sich „Zaun-Zerschneider“ nennen und geloben die Grenze zu durchbrechen und „das besetzte Land zurückzuerobern“.

Dienstag, 01.05.2018:

Mahmud Abbas, der sonst immer gerne „Widerstand“ lobt, rief jetzt dazu auf, am Gazastreifen keine Kinder in Gefahr zu bringen und junge Männer in die erste Reihe zu stellen. „Wir wollen kein Volk von Behinderten werden“, meinte er.

Die Israel Electric Company und die PA haben eine Einigung erzielt, die beinhaltet, dass die PA ihre Stromschulden an die IEC bezahlt (rund 915 Millionen Schekel).

Mittwoch, 02.05.2018:

Saeb Erekat nimmt seinen Terrorchef in Schutz: Seine antisemitischen Bemerkungen am Montag seien nicht antisemitisch gewesen. Israel habe seine Aussagen verzerrt.

Donnerstag, 03.05.2018:

Über Nacht wurden von Soldaten und Zivilisten am Josefgrab Reparaturarbeiten ausgeführt.

Die PA-Agentur Ma’an berichtet, mehrere junge Gazaner hätten es geschafft einen Teil des Sicherheitszauns zu entfernen.

Zwei Hamas-Terroristen wurden im März festgenommen; sie hatten mehrere hunderttausend Euro für Terrorzwecke an verschiedenen Stellen in Judäa und Samaria versteckt hatten. Einer der Festgenommenen ist ein Hamas-Studentenführer.

Freitag, 04.05.2018:

Hamasführer Mahmd Al-Zahar verkündete, dass die Krawalle am Gaza-Zaun deutlich machen, es könne keinen „Deal des Jahrhunderts“ geben (ein Verweis auf Donald Trumps Friedensplan-Versuche). Den Siedlern sei bereits erfolgreich Angst eingeflößt worden, sie würden fliehen, weil sie Diebe sind. Das auf das Land vergossene Blut des palästinensischen Volks werde bis nach Jerusalem führen.

Ahed Tamimi („Shirley Temper“) wird Ehrenmitglied des Palästinensischen Nationalrats werden, verkündete Mahmud Abbas am Donnerstag.

Die IDF warnt davor, die Drachen aus dem Gazastreifen anzufassen; sie könnten mit Sprengfallen versehen sein.

Mahmud Abbas „entschuldigte“ sich bei der jüdischen Nation für seine antisemitische Rede von Montag. „Ich verurteile den Holocaust, der das abscheulichste Verbrechen der Menschheitsgeschichte war“, behauptete er. Wenn jemand, besonders einer aus der jüdischen Religion, durch seine Rede vom Montag vor den Kopf gestoßen sein sollte, entschuldige er sich bei ihm. Er habe nicht vor gehabt das zu tun und wolle seinen Respekt für die jüdische Religion bekräftigen.

Verteidigungsminister Liberman lehnte die „Entschuldigung“ ab.

Samstag, 05.05.2018:

Musa Abu Jleidan, Kleriker in Gaza: Der „Rückkehrmarsch“ ist eine Form des Jihad, die aber den  Jihad mit dem Schwert nicht unnötig macht. Die Juden sind die Philosophen des Terrorismus und des Verbrechens.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. bis 31. März 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 25.03.2018:

Ein ranghoher Mitarbeiter der PA bei der UNO erklärte, wie stolz die PalAraber sind, dass ihre Kinder die IDF-Soldaten mit Steinen bewerfen; sie werden sie weiter lehren das zu tun.

Die IDF verstärkt in Erwartung des potenziell gewalttätigen Arabermarschs auf den Gaza-Grenzzaun ihr Personal an der Grenze zum Gazastreifen.

Das traditionelle Grab von Kaleb, einem der 12 israelitischen Spione während der Wanderung über den Sinai, liegt in der Nähe von Ariel in Samaria. Heute Morgen fanden Juden die heilige Stätte mit Hakenkreuzen und Graffiti-Botschaften beschmiert vor. (Video)

Die IDF soll die Menschen im Gazastreifen mit Flugblättern davor gewarnt haben sich bei den angekündigten Demonstrationen nicht dem Grenzzaun auf nicht mehr als 300m zu nähern. Die IDF bestreitet hinter den Flugblättern zu stecken.

Ein PA-Minister informierte den israelischen Innenminister Kahlon, dass die PA ab dem 1. April die Gehälter für zehntausende Regierungsmitarbeiter im Gazastreifen nicht mehr zahlen wird. Kahlon warnte im Gegenzug, die Araber sollten keine „aufhetzerischen Schritte“ im Gazastreifen unternehmen. Israel sei nicht einverstanden, dass der interne Krieg der PalAraber „gegen Israel explodiert“.

Montag, 26.03.2018:

Die Eiserne Kuppel wurde gestern Abend nicht durch Raketen aktiviert, heißt es jetzt von der IDF, sondern durch schweres Maschinengewehrfeuer aus dem Manöver der Hamas. Dennoch soll die IDF mimt Panzern in den Gazastreifen zurückgeschossen haben.

Der Rat der religiösen Forscher und Lehrer in Beit Al-Mukdas in Jerusalem warnte: Beziehungen zu Israel sind „gegen den Islam“. „Normalisierung“ mit Israel weicht von arabischer und islamischer Norm ab“ und wird als „Loyalität zur Besatzung“ gewertet. Jegliche Art der Normalisierung ist von der Scharia verboten.

Ein israelischer Minister hat vorgeschlagen mit Drohnen oder Fluggeräten Lebensmittel und Medikamente über dem Gazastreifen abzuwerfen, um so die möglichen Demonstranten am Freitag aus den geplanten Protestmärschen zu locken und dies aufzulösen.

Die Hamas hat ein Video ihres „Militärmanövers“ veröffentlicht; darin wird gezeigt, wie die Terroristen üben einen israelischen Panzer zu kapern und Soldaten zu verschleppen.

Mittwoch, 28.03.2018:

Die PA verwendet 7,47% ihres neuen Haushalts auf Gehälter/Renten für Terroristen in israelischen Gefängnissen, freigelassene Terroristen und Familien von „Märtyrern“. Ihre 2 Budgetkategorien für die Belohnung von Terror machen 44% der erwarteten finanziellen Hilfe aus dem Ausland aus:
Gesamthaushalt: $4,76 Milliarden
Terroristengehälter: $158 Millionen
Familien von „Märtyrern“: $687 Millionen
Terrorbelohnung: $355 Millionen
zum Vergleich: Budget des PA-Gesundheitsministeriums: $1,787 Milliarden

Der IDF-Generalstabschef kündigte an, dass Israel mehr als 100 Scharfschützen an der Grenze zum Gazastreifen stationiert hat, um den Massensturm auf den Grenzzaun zu verhindern. Die Soldaten sind angewiesen, dass sie ggf. scharf schießen sollen.
Auch der Koordinator für Regierungsaktiviten in den Gebieten warnte, dass Israel harte Maßnahmen gegen den Marsch ergreifen wird – und nicht nur gegen die Demonstranten. Israel will Transportfirmen bestrafen, deren Busse Gazaner zum Marsch auf die Grenze transportieren.

Die IDF sagte zudem den Israelis im Umfeld des Gazastreifens, sie sollten am Freitag ihre Waffen mitführen.

Während der letzten 4 Jahre zahlte die PA die Terroristen-Gehälter und -Renten indirekt über ein extra dafür eingerichtetes Amt aus. Nachdem die USA jetzt das Taylor-Force-Gesetz verabschiedeten, kehrt die PA zu direkter Bezahlung der Terroristen zurück. Das Taylor-Force-Gesetz stoppt Wirtschaftshilfe an die PA, solange diese Terroristen belohnt.

Donnerstag, 29.03.2018:

Nahe des Grenzzauns haben Araber im Gazastreifen schonmal Zelte errichtet, um sich auf die „Proteste“ und den Marsch auf die Grenze vorzubereiten.

Die Hamas behauptet, sie ihre Leute angewiesen die „Demonstranten“ davon abzuhalten sich dem Gaza-Zaun zu nähern und Auseinandersetzungen mit Soldaten anzuzetteln.
Die Terrororganisation hat auch einen öffentlichen Aufruf gestartet, dass die Öffentlichkeit sich friedlich an dem Aufmarsch beteiligt.

Die IDF glaubt nicht, dass die Aufrufe zu Friedlichkeit ernst zu nehmen sind.

Freitag, 30.03.2018:

Die Terroristen gaben mittags an, dass es 2 Tote gebe. Gegen 13.30 Uhr gab es den dritten. 15 Uhr: 6 Tote, mehr als 500 Verletzte. 16.30 Uhr: 8 Tote. 18.45 Uhr: 12 Tote, 1.272 Verletzte. 21.30 Uhr: 15 Tote, 1.416 Verletzte.

Die IDF berichtete, dass nur auf Personen geschossen wurde, die versuchten den Grenzzaun zu überqueren oder zu beschädigen. Alle Toten sind Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Mahmud Abbas tönt natürlich, dass einzig Israel für die toten Araber im Gazastreifen verantwortlich ist. Er wies seinen UNO-„Botschafter“ an sofort Schritte zu unternehmen um internationalen Schutz des palästinensischen Volks zu fordern.

Saeb Erekat behauptete, den Terroristen Gehälter zu zahlen würde vom Völkerrecht vorgeschrieben. Und zwar müsste Israel sie zahlen. Da es das aber nicht macht, müsse die PA einspringen.

Die Hamas schickte ein 7-jähriges Mädchen an den Gazazaun. Die Soldaten erkannten sie als kleines Mädchen, nahmen sie in Empfang und sorgten dafür, dass sie sicher zurück zu ihren Eltern kam.

Mahmud Abbas erklärte den morgigen Samstag wegen der Toten von heute zum „nationalen Trauertag“.

Die arabisch-israelische NGO Adalah geifert, der Einsatz von Scharfschützen an der Grenze sei illegal.

Samstag, 31.03.2018:

Die Zahl der Toten von gestern soll jetzt auf 18 gestiegen sein.
Die Hamas ließ wissen, dass 5 der Toten von Freitag Mitglieder ihres militärischen Arms sind. Die IDF kann belegen, dass mindestens 10 der Toten aktive Terroristen waren.

Brigadegeneral Manelis warnte, wenn die Gewalt an der Gaza-Grenze weiter geht, wird die IDF ihre Reaktion ausweiten und die Terroristen dahinter treffen.

Der Hohe Arabische Rat in Israel forderte zu großflächigen Protesten innerhalb Israels nach den Toten bei den Krawallen am Gazastreifen.

Die Hamas wertet den gestrigen Tag euphorisch als Erfolg. Sie hätten die palästinensischen Massen mobilisiert, verkündeten sie. (Gut, maximal 30.000 statt 100.000 sind schon gewaltige Massen…) Jetzt soll es auch in der Westbank weitergehen. (Im Gazastreifen waren es ja wieder „Massen“ – 200…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28. Januar bis 3. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 28.01.2018:

Baschar Assad ließ über Putin eine Drohung an Israel ausrichten: Sollten die Israelis noch einmal Ziele in Syrien beschießen, dann würde Syrien mit Raketen auf den Flughafen Ben-Gurion reagieren.

Montag, 29.01.2018:

Verteidigungsminister Lieberman versprach, dass die Siedlung, in der der von Terroristen ermordete Rabbiner lebte, legalisiert wird.

Gegen einen 25-jährigen Israeli wurde Klage erhoben, weil er eine Reihe versuchter Auto-Anschläge gegen PA-Araber unternommen hatte.

Das PA-Kabinett versucht einmal mehr Verhandlungen zu vermeiden und fordert einen „internationalen Mechanismus“ zur Lösung des Konflikts mit Israel.

Die Hisbollah informierte die UNIFIL, wenn Israel weiter an seiner Barriere baut, von der die Hisbollah behauptet sie stehe auf Niemandsland, dann werde die Gruppe das Feuer auf Arbeiter und Sicherheitspersonal eröffnen. UNIFIL leitete das an die Botschafter der USA und Großbritanniens weiter, die den israelischen Premierminister informierten.

Zum ersten Mal seit 2006 konnten einige Bauern des Gazastreifens wieder Land in unmittelbarer Nähe des Grenzzauns zu Israel bestellen. Das Rote Kreuz hatte eine Vereinbarung dazu vermittelt.

Dienstag, 30.01.2018:

Premierminister Netanyahu weihte eine Umgehungsstraße um das arabische Dorf Nabi Ilyas in Samaria ein. Sie soll das Reisen für Juden und Araber sicherer machen.

„Demonstranten“ in Bethlehem störten ein Workshop in Bethlehem, das in Kooperation mit amerikanischen Repräsentanten stattfand. Die Araber warfen mit Tomaten und zerstörten die Fahrzeuge der US-Diplomaten, unter Schutz durch die PA-Polizei das Weite suchten.

Mittwoch, 31.01.2018:

Der Mann, der die Olympia-Morde von München 1972 plante, wurde von der Fatah (und Abbas‘ Stellvertreter) als Held geehrt. Den Anschlag von München bezeichnete die Terrororganisation als „qualitativ hochwertige Operation“.
Auch Wafa Idris, die erste „erfolgreiche“ Selbstmordbomberin der Fatah wurde wieder glorifiziert (wenn auch mit falschem Datum und falschem Ort ihrer Sprengung).

Die PA hat eine reichlich weiche Verurteilung des Angriffs auf die Autos der amerikanischen Diplomaten in Bethlehem abgegeben. Es heißt, „die Präsidentschaft“ würde solches Verhalten verurteilen, das von palästinensischen Werten und Wurzeln abweiche; aber nichts dazu, dass die Täter verfolgt werden.

Saeb Erekat kündigte an: „Wir werden Klage beim Internationalen Strafgerichtshof gegen Trump einreichen.“ – wegen der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und Trumps Friedensplan. Außerdem werde die PA sich erneut an den UNO-Sicherheitsrat wenden, um als Vollmitgliedsstaat der UNO anerkannt zu werden.

Die USA haben den Hamas-Führer Ismail Haniyeh auf ihre Terrorliste gesetzt. Die Hamas lässt wissen, das sei ein „fehlgeschlagener Versuch Druck auf den Widerstand auszuüben“. Man werde sich davon nicht abhalten lassen den Widerstand fortzusetzen.

Donnerstag, 01.02.2018:

Das PA-Fernsehen forderte im Kinderprogramm wieder auf dem Beispiel eines Erzterroristen zu folgen. Diesmal ist es „Abu Jihad“, der nach Angaben des Fernsehens für die Ermordung von 125 Israelis verantwortlich ist.

Neue Scanner, die Israel entwickelt hat, könnten dafür sorgen, dass sich der Warenverkehr Israels und der PA-Gebiete mit Jordanien stark er höht. Mit ihnen könnten täglich 200 Frachtcontainer durchleuchtet werden, doppelt so viele wie bisher.

Ein Jerusalemer Bezirksgericht hat einen 25-jährigen Israeli angeklagt, weil dieser Araber angriff und ihr Grundeigentum beschädigte. Der Mann hatte aus rassistischen Motiven gehandelt.

Saeb Erekat ließ wissen, dass die Fatah/PLO/PA dagegen ist, dass die USA Ismail Haniyeh auf die Terrorlist gesetzt haben.

Der oberste Gerichtshof hat bestätigt, dass 3 illegale arabische Siedlungen in Judäa abgerissen werden müssen.,

Einem internationalen Komitee wurde von Israel jetzt ein Plan zur Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen vorgestellt, für den internationale Spender gesucht werden sollen. Der Plan sieht u.a. eine Erweitertung des Erez-Übergangs und den Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage vor – Maßnahmen, die insgesamt etwa $1 Milliarde kosten werden.

Freitag, 02.02.2018:

Die PA setzt ihre Kampagne fort, mit der internationale Unterstützung für ihre Forderung nach einem internationalen Rahmen für einen „Frieden“ eingefordert wird. Dabei stellte PA-Außenpolitiker Maliki „Al-Quds“ (Jerusalem) sei ein wichtiger Teil der Würde, Identität und Religion des palästinensischen Volks. Die USA hätten mit Trumps Jerusalem-Entscheidung ihre Glaubwürdigkeit als Friedensvermittler verloren.

Samstag, 03.02.2018:

Die PLO hat ein Komitee eingerichtet, das über die Rücknahme der Anerkennung Israels beraten soll.