Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. April 2017)

Sonntag, 23.04.2017:

Die Zahl der Hungerstreik-Abbrecher in den israelischen Gefängnissen ist auf 186 gestiegen.

Die Fatah hat zu einem „Tag des Zorns“ gegen Israel zugunsten der Häftlinge in israelischen Gefängnissen aufgerufen. Sie drängte die PA-Araber „an allen Reibungspunkten Zusammenstöße mit den Besatzern“ zu initiieren. Außerdem soll es am Donnerstag einen Generalstreik geben. (Die PA behauptet das Gegenteil sei richtig: Den Hungerstreiken hätten sich sogar noch mehr Häftlinge angeschlossen.)

Saeb Erekat wieder: 1. hängen Frieden, Sicherheit und Stabilität von der Beendigung der israelischen Besatzung ab. (Ist das eine Drohung, dass die „Palästinenser“ für Instabilität, Unfrieden und Unsicherheit sorgen werden, wenn sie ihren Willen nicht bekommen?) Und 2. kann es keinen Palästinenserstaat ohne den Gazastreien geben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9. – 15. April 2017)

Sonntag, 09.04.2017:

Hanan Ashrawi, Arafats Lügenmaul-Sprachrohr, macht immer noch genauso weiter. Jetzt beschwerte sie sich, dass MEMRI übersetzt, was die arabischen Hetzer so von sich geben. Sie behauptet, MEMRI würde verzerren, was die PalAraber sagen. Kann MEMRI sich gar nicht leisten, es gibt schließlich genug andere, die das überprüfen können.

Die PA trotzt den USA (Trump): Sie wird die Zahlungen für die Familien der „Märtyrer“ erhöhen.

Montag,10.04.2017:

Die Distriktpolizei von Jerusalem hat vor Pessah eine Reihe präventiver Festnahmen (von Arabern wie von Juden) vorgenommen, um Spannungen in der Hauptstadt vorzubeugen; es gab Geheimdienstinformationen, nach denen Krawalle geplant waren.

Saeb Erekat: Die Anschläge auf die koptischen Kirchen in Ägypten sind gegen die palästinensische Sache gerichtet – gegen Ägyptens Unterstützung der Palästinenser.

Weil ein Terroranschlag des IS (in Ägypten) zu erwarten ist, hat Israel den Grenzübergang Taba bei Eilat geschlossen.

Die IDF fand bei Hebron ein Denkmal für einen Terroristen, der vor 18 Monaten versuchte einen Grenzpolizisten zu erstechen und dabei erschossen wurde. Soldaten rissen das Denkmal ab und beschlagnahmten Maschinen, die zu seiner Herstellung genutzt wurden.

Mittwoch, 12.04.2017:

Die PalAraber im Gazastreifen haben ein neues Brettspiel: „Erreiche Jerusalem“. Damit sollen „die Militärkultur und die Liebe zum Jihad der Kinder gestärkt“ werden. Über Tunnle und mit von der Hamas gebauten Raketen soll Jerusalem erreicht werden, während man auch Panzer und Hubschrauber der IDF beseitigt, die das Vorankommen behindern. Das Spielbrett ist übersät mit Hamas-Kämpfern, die dem Feind Fallen stellen, ihn angreifen und durch Tunnel kriechen, dazu Fotos von Städten innerhalb Israels (z.B. Tiberias, Aschdod, Akko, Haifa, Jaffa, usw.), in die man „zurückkehren“ will.

Die Erklärung einer PalAraberin im offziellien PA-Fernsehen für „gelobtes Land“: Juden missverstehen das als „ihnen versprochen“, dabei ist der wahre Grund, dass Allah sie dort sammeln will, um sie zu vernichten.

Heute besuchten Tausende Israelis das Patriarchengrab in Hebron; dort waren 1.000 IDF-Soldaten, Polizisten und Grenzpolizisten stationiert, um für Sicherheit zu sorgen.
Außerdem gab es Zehntausende Besucher, die in Samaria wandern gingen.

Ein Hamas-Mitglied des Palästinensischen Legislativrats (der seit 2007 nicht mehr getagt hat) wurde festgenommen. Das bringt die Zahl der inhaftierten PA-„Parlamentarier“ auf 13.

Donnerstag, 13.04.2017:

Während der Passah-Tag besuchten bisher 130.000 Menschen die israelischen Nationalparks.

Samstag, 15.04.2017:

Khaled Meschaal von der Hamas behauptet, es gäbe „hinter den Kulissen“ Bemühungen alle pal-arabischen Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freizubekommen.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18. Februar 2017)

Sonntag, 12.02.2017:

Ein Hamasnik: „Dass sie am Leben bleiben wollen, ist Beweis, dass die Juden feige sind.“ (Das kann nur ein unmenschlich Verblendeter von sich geben – es zeigt, welch dunkle, teuflische Ideologie von dieser Truppe vertreten wird.)

Montag, 13.02.2017:

Das Nachrichtenportal 0404 vermeldete, dass im Laufe des jüdischen Neujahrsfestes der Bäume Tu Bishvat (am vergangenen Samstag, 11,2) mehrere Gruppen von linksextremen Aktivisten gemeinsam mit lokalen arabischen Einwohnern an die Sicherheitszäune der Farm Ma’on und der Siedlung Karmel und anderen in den Südhevronbergen gekommen waren. Teilweise hätten diese demonstrativ palästinensische Flaggen geschwenkt; neben dem Sicherheitszaun, unmittelbar an den Gemeinschaften und teilweise auf Staats- bzw.Gemeinschaftsland hätten sie Bäume gepflanzt. 0404 berichtet, diese Pflanzungen haben im Laufe der ganzen Woche bis zum Samstag hin stattgefunden. Offenbar handele es sich bei den Aktivisten, welche die palästinensischen Einwohner zu den Pflanzungen bringe, um Ausländer. Der Vorsitzende des Regionalkonzils Südhevron, Yochai Damri, äußerte starken Protest gegen die Aktionen.

Zudem berichtete 0404,Verdächtige hätten eine Aussichtsplattform nahe der jüdischen Ortschaft Bet Haggai bei Hevron angezündet, ebenso hätten andere versucht, Kirschenplantagen bei der Ma’on-Farm anzuzünden.

Wegen der seit Monaten andauernden Anschläge mit Felsbrocken und anderem aus dem PA-Dorf Husan am Gush Etzion ist der Zugang zu diesem Dorf von der IDF jetzt blockiert worden.

Die Hamas im Gazastreifen hat einen neuen Führer: Yahya Sinwar übernimmt von Ismail Haniyeh. Er gilt als einer der skrupellosesten Hamasniks überhaupt. Er saß wegen Mordes in einem israelischen Gefängnis und kam im Austausch gegen Gilad Shalit 2011 wieder frei. Selbst in der Hamas gilt er als „Falke“ und ist gegen jeglichen Kompromiss in der Politik gegenüber der PA und Israel.

Saeb Erekat hetzt wieder bei der EU: Er fordert ein „totales Verbot von in der Westbank hergestellten Waren“; das sei nötig um Israels „Kolonisierungspläne zu vereiteln“.

Donnerstag, 16.02.2017:

PA-Araber aus Husan wurde der Zugang nach Beitar Illit verwehrt, wo sie normalerweise arbeiten; aber wegen der ständigen Mordversuche mit Felsbrocken an Autofahrern wird Familienmitgliedern von Steinewerfern die Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung für Israel und „Siedlungen“ aberkannt.

Die Hisbollah droht Israel mit Angriffen auf den Atomreaktor von Dimona.

Es gab eine Bombendrohung gegen das israelische Konsulat in Miami. Es wurde evakuiert.

MK Ahmed Tibi (Vereinigte Arabische Liste) prahlt, wenn es keine Zweistaatenlösung gibt, dann eben eine Einstaatenlösung und dann würden alle Palästinenser ihn wählen und einige Israelis auch und er wäre Premierminister.

Die PLO interpretiert Trumps Anmerkung, dass die Zweistaatenlösung nicht die einzige Möglichkeit sein muss, „wenn beide Seiten das so wollen“ als offene Ablehnung der Zweistaatenlösung (was schon gelogen ist) und sagt, die Alternative dazu sein „Blutvergießen“.

Freitag, 17.02.2017:

Avigdor Lieberman bot der Hamas massive Wirtschaftshilfe für den Gazastreifen an, wenn die Terroristen ihre Raketen und Tunnel aufgeben. Mahmud al-Zahar von der Hamas lehnte das für die Terrorgrupe ab.

Grundsatzaussage eines Fatah-Offiziellen: Die Palästinenser haben das „Recht“ Terror zu benutzen, um „unser Heimatland zu befreien“. (Total nach Frieden suchend…)

Abbas hat neuerdings einen „Vizepräsidenten“ – jedenfalls in der Fatah. Und dieser Mahmud al-Aloul ist langjähriger Führer des „bewaffneten Arms der Fatah“, schon vor den Oslo-Vereinbarungen. Und er hat immer erklärt und ist weiterhin der Meinung, „bewaffneter Widerstand“ sei das Rechte der „Palästinenser“.

Der Januar war der für Israel blutigste Monat seit Juni: 5 tote Israelis, 16 Verletzte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Januar 2017)

Sonntag, 22.01.2017:

Im Gush Etzion wurde ein Fahrzeug beschlagnahmt, aus dem heraus vor zwei Wochen Molotowcocktails auf Einwohner von Migdal Oz geworfen wurden.

Die PA hört nicht auf zu „prophezeien“, dass eine Verlegung der US-Botschaft „ein Feuer entzünden“ würde und zwar „in der gesamten Region“. Jerusalem sei gemäß dem Völkerrecht eine „besetzte Stadt“. (Ah, ganz Jerusalem ist besetzt…)

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee warnte PA-Araber davor Land in der Jerusalemer Altstadt an Juden oder jüdische Organisationen zu verkaufen. Das würde für die arabische und islamische Identität der Stadt gefährliche Konsequenzen haben. Außerdem bezeichnete er Trumps Plan die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen als „Kriegserklärung nicht nur gegen unser Volk in Palästina, sondern gegen alle Araber und Muslime, die handeln müssen und die Einwohner Jerusalems nicht im Stich lassen dürfen“.

Der Fraktionsvorsitzende der Vereinten Arabischen Liste bezeichnete den Terror-LKW-Fahrer, der einen Polizisten totfuhr, als „Märtyrer“.

Montag, 23.01.2017:

Fatah paradierte in Ramallah in „Selbstmordgürteln“ und hochgereckten Messern; in Gaza wirbt die PA für den Tod für Allah.

Mehrere Dutzend Araber feierten mit einer offiziellen Zeremonie den Abschluss ihrer militärischen Ausbildung im Gazastreifen. Dazu marschierten sie herum, präsentierten ihre Waffen, zeigen ihre Fähigkeiten im Nahkampf usw. Das Alter der Absolventen hatte eine große Spannweite (von Kindern bis zu Erwachsenen im mittleren Alter). Höhepunkt: Ein kleiner Junge verbrannte eine israelische Flagge.

Der nächste bitte: Jetzt war Jibril Rajoub dran mit Krieg zu drohen, sollte die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt werden.

Die Polizei und IDF-Kräfte konnten 3 Araber festnehmen, die im Verdacht stehen letzte Woche Molotowcocktails auf Migdal Oz geworfen zu haben.

Dienstag, 24.01.2017:

An der Beerdigung des Terroristen, der letzte Woche sein Auto in eine Gruppe Polizisten fuhr, einen ermordete und mehrere verletzte, nahmen tausende PalAraber teil.

Saeb Erekat schimpft wieder über „Ausdehnung der Siedlungen“, weil Israel Wohnungsbau genehmigt hat; er fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft. (Sch… drauf, dass die „Siedlungen“ nicht erweitert werden…)

Donnerstag, 26.01.2017:

Zahlen: 2016 verhinderten israelische Sicherheitskräfte mehrere hundert Terroranschläge in Judäa und Samaria.

Bei dem Schießangriff im Vorbeifahren gestern Abend schossen die Soldaten zurück; der Fahrer des Wagens wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Als Präventionsmaßnahme (Warnung an andere) entzog Innenminister Deri 11 Mitgliedern der Familie des Terroristen, der früher diesen Monat mit seinem LKW vier Soldaten ermordete, die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung. Als Grund dafür werden vor allem Äußerungen der Familienmitglieder angeführt. (Diese hatten sich positiv zum Tun des Terroristen geäußert.)

Freitag, 27.01.2017:

Am späten Donnerstagabend gab es einen schweren Bus-Unfall in Samaria. Der Bus stürzte in eine Schlucht, 2 Personen starben. Die Ersten, die den Opfern halfen, war eine Familie PA-Araber.

Samstag, 28.01.2017:

Zwei Araber, die im Verdacht stehen gestern bei Ni’lin auf Autos geschossen zu haben, wurden festgenommen; bei ihnen wurde eine Schusswaffe gefunden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24. Dezember 2016)

Sonntag, 18.12.2016:

Die Führung der (vorwiegend arabischen) Stadt Nazareth in Galiläa veranstaltete eine öffentliche „Lesekette“ (Teilnehmer: Grundschüler, Oberstufenschüler, weitere junge Menschen), die den „Märtyrer Baha Alyan“ ehrte – einen Terroristen, der letztes Jahr mit einem Komplizen in einem Bus in Jerusalem 3 Menschen ermordete.

Nach mehrere Wochen dauernden Ermittlungen wurde in Samaria eine Brandstifter-Terrorzelle aus drei Arabern festgenommen, die in Ariel während eines Attentats von einer Sicherheitskamera aufgezeichnet worden waren.

Montag, 19.12.2016:

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ayman Odeh nahm an der siebten Fatah-Konferenz teil. Dort sagte er, die nächste solche Konferenz werde in der palästinensischen Hauptstadt Ostjerusalem stattfinden. Darauf reagierte die Menge mit dem Ruf: „Millionen Märtyrer marschieren auf Jerusalem!“

Dienstag, 20.12.2016:

Ein 17-jähriger Araber wurde Anfang Dezember festgenommen; er soll im Oktober auf einen Soldaten eingestochen haben.

Soldaten eingestochen haben.

Mittwoch, 21.12.2016:

Saeb Erekat droht seit Tagen, heute auch wieder: Wenn Trump die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt, wird die PLO ihre Anerkennung Israels zurücknehmen und alle seit 1993 unterzeichneten Vereinbarungen annullieren.

Donnerstag, 22.12.2016:

Die Fatah feiert, dass sie 116 Israelis ermordet hat. Dabei prahlt sie auf ihrer Facebook-Seite von den „10 herausragendsten Operationen“ und den „10 herausragendsten Operationen während der Intifada“. Bei diesen 20 Terroranschlägen ermordeten sie 78 erwachsene Zivilisten, 16 Soldaten und 22 Kinder.

Heckmeck:
– Der französische Nahost-Gipfel soll jetzt doch wieder stattfinden – am 15. Januar.

Samstag, 24.12.2016:

Die Terrororganisationen jubeln über die Lügen-Resolution des UNO-Sicherheitsrats. Dieser werde zu internationalen Sanktionen gegen Israel führen, heißt es. (Etwas anderes interessiert sie nicht, schon gar nicht Frieden.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Dezember 2016)

Sonntag, 11.12.2016:

Während des Monats November strahlte die Fatah durch ihren offiziellen Fernsehsender 72-mal ein für Terror werbendes Musikvideo aus.

Bei einer Veranstaltung zum 29-jährigen Bestehen der Hamas paradierten Kinder mit Palästinenserflaggen, Hamasflaggen und (Spielzeug-?) Waffen. Sie skandierten: „Wir sind die Al-Qassam-Truppen!“ Ein 11-jähriger proklamierte, er werde nach Palästina zurückkehren, wenn es judenrein sei. Juden sollten sich an Kaybar erinnern (wo Mohammed einen Friedensvertrag brach und Juden ermordete). Ein Vater sagte, das alles sei kein Hass, sondern Grundsatzlehre des Koran.

Die Hamas rief die Fatah zur Zusammenarbeit gegen die Juden auf. Einheit sei nötig, um das Land von Juden zu befreien.

Montag, 12.12.2016:

Die Fatah ehrt auf ihrer Facebookseite der Operationschef des „Schwarzen September“ (ein Terror-Ableger der PLO). Ali Hassan Salameh war für das Massaker von München (Oympia 1972) sowie zahlreiche Briefbomben verantwortlich. Die Fatah behauptet, Salameh habe mit seinen Briefbomben „Mossad-Agenten“ getötet und prahlt offen mit dem Anschlag in München.

Dienstag, 13.12.2016:

Zwei Drittel der PA-Araber glauben nicht länger an eine Zweistaatenlösung.

Der IS im Sinai behauptet die israelische Luftwaffe habe Ziele im nördlichen Sinai angegriffen.

Heckmeck:
Umfrage: 80% der PalAraber wollen nicht, dass Trump eine Rolle im „Friedensprozess“ bekommt. (Warum nur????)
– Der „Friedensgipfel“ in Paris ist (mal wieder) verschoben worden – auf Januar. Nach Angaben des PA-„Botschafters“ in Frankreich soll Israels Entscheidung nicht teilzunehmen nichts damit zu tun haben.

Mittwoch, 14.12.2016:

Eine PA-Delegation    ist in den USA und spricht mit Kerry. Gespräche mit Trump sind nicht vorgesehen. Die PA-Apparatschiks behaupten, sie wollten eine verhandelte Zweistaatenlösung. (Seltsam nur, dass ihr ganzes Handeln genau das Gegenteil demonstriert.)

Sicherheitskräfte berichten, dass sie eine Zelle Waffenhersteller im Gush Etzion festgenommen und Schusswaffen beschlagnahmt haben. Zwei Minderjährigen wurden festgenommen, weil sie Orte in Judäa mit Brandsätzen beworfen hatten; die beiden verrieten Mitglieder eines Terrorrings, die die Schusswaffen herstellten.

Eine Gruppe arabischer Grabräuber wurde Ende letzter Woche gefasst, als sie versuchte Artefakte aus einer archäologischen Grabungsstätte in Nordisrael zu stehlen.

Donnerstag, 15.12.2016:

Liebesgrüße aus Teheran – aber die Fristen werden inzwischen länger: Der oberste Revolutionsführer kündigt an, das es „das zionistische Regime in 25 Jahren nicht mehr gibt“.

Die IDF meldet, dass die Hamas Drachen nutzt, die sie mit Kameras bestückt, um die IDF und israelische Städte auszuspionieren.

ISIS beansprucht am Montag aus dem Sinai 2 Raketen auf einen israelischen Grenzposten geschossen zu haben. Die IDF habe mit Luftangriffen darauf reagiert.

Freitag, 16.12.2016:

Mit landesweit 94 Terroranschlägen war der November der Monat mit den zweitwenigsten Anschlägen 2016 (im August gab es 93).

Bald haben sie einen neuen Schuldigen: Seab Erekat kündigte an, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen würde den „Friedensprozess“ „vernichten“.

Der Krieg der PA gegen die Balfour-Erklärung

Ruthie Blum, Israel HaYom, 28. Oktober 2016

Ermutigt und ermächtigt von der jüngsten UNESCO-Resolution, die jüdische Verbindungen zum Tempelberg und der Westmauer bestreitet, prahlt die palästinensische Autonomiebehörde mit Plänen während des nächsten Jahres weltweit eine Reihe globaler Veranstaltungen zu betreiben, um die Gründung des Staates Israel anzuprangern.

Der Sinn der von der Nachrichtenagentur Qudsnet als „massiv“ beschrieben Kampagne besteht darin „die internationale Gemeinschaft und besonders Großbritannien mit ihrer historischen Verantwortung zu konfrontieren und sie aufzufordern dieses große Verbrechen zu büßen und das Thema der dem palästinensischen Volk zugefügten historischen Ungerechtigkeit aufzubringen“.

Das fragliche „schwere Verbrechen“ ist die Balfour-Erklärung vom 2. November 1917, die der britische Außenminister Arthur Balfour dem jüdischen Gemeindeleiter Walter Rothschild schickte, geschickt an die Zionist Federation of Great Britain and Ireland. Darin hieß es:

Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte.

Obwohl es den Begriff „Palästinenser“ – oder ein Volk, das sich „Palästinenser“ nennt – noch lange nicht gab, ist das Verfälschen von Geschichte fester Bestandteil ihrer Bejühungen Israel auf jede mögliche Weise zu delegitimieren. Die Abstimmung in der UNESCO ist nur ein winziges Beispiel für diese Gepflogenheit, die mit Hilfe westlicher Linker an Boden gewinnt.

Ein weiteres ist die unaufhörliche Kakophonie, die israelischen Siedlungen stellten ein „Hindernis für den Frieden“ dar.

Ironischerweise dient die Tatsache, dass alle Fraktionen der PA keinen Hehl daraus machen, dass sie den jüdischen Staat als Katastrophe betrachten, die eine jährliche Trauer verdient – und ebenso das Abschlachten unschuldiger Juden – nicht dazu Verfechter einer Zweistaatenlösung von ihrer Behauptung abzubringen, dass neue Wohnungen in der Westbank unnötig provozieren.

Im Gegenteil: Obwohl Abbas klar sagte, dass in einen von der PA kontrollierten Gebiet Juden unter keinen Umständen willkommen wären, war es Premierminister Benjamin Netanyahu, der von überall gnadenlos gescholten wurde, als er die Aufmerksamkeit auf diesen eklatanten Antisemitismus lenkte – und besonders vom Weißen Haus und dem US-Außenministerium.

Saeb Erekat, der Chef-„Friedens“-Unterhändler der Palästinenser, nutzte die Gelegenheit, wie er es immer tut und nutzte die US-Kritik an Israel als Beweis dafür, dass der jüdische Staat in Sünde geboren wurde und lebt.

In einem Kommentar in der Washington Post vom Dienstag machte Erekat genau dies im Zusammenhang mit der Balfour-Erklärung, die er den „symbolischen Anfang der Leugnung unserer Rechte“ nannte. Die Geißelung der Welt, weil sie keine signifikanten Schritte zur Beendigung des Zerrbilds der Existenz Israels rotzte er die üblichen Lügen darüber hin, wie der jüdische Staat entstand.

„Das palästinensische Volk wurde 1948 mit Gewalt seiner Häuser enteignet und aus seinem Heimatland vertrieben, erlitt 1967 die Besetzung, nur um in den historischen Kompromiss gezwungen zu werden die Grenzen von 1967 als die Grenzen des Staates Palästina anzuerkennen“, schrieb er, wobei er bequemerweise die wahre Geschichte des Unabhängigkeitskriegs Israels und des Sechstage-Kriegs 19 Jahre später ausließ – den Angriff der umgebenden arabischen Armeen auf ein winziges, junges Land, das einen Großteil seiner Zeit damit verbringt mit denen eine Absprache zu finden, die auf seine Auslöschung erpicht sind.

Erekats Text steht in Übereinstimmung zu Abbas‘ Ankündigung im Juli, dass die PA wegen der Balfour-Erklärung eine Klage gegen Großbritannien einreichen wird. Das wurde vom palästinensischen Außenminister Riyad al-Maliki auf dem Gipfel der Arabischen Liga in Mauretanien übermittelt, an dem Abbas nicht teilnehmen konnte, weil sein Bruder verstorben war.

Ungeachtet der Tatsache, dass Omar Abbas in einem Krankenhaus in Tel Aviv wegen Krebs behandelt worden war – so wie Familienmitglieder anderer Bosse von Fatah und Hamas auch – legte der Palästinenserführe mit seinem Prozess gegen Großbritannien wegen eines 100 Jahre alten Dokuments los, „nachdem hunderttausende Juden aus Europa und anderen Orten in Palästina ankamen, auf Kosten unseres Volkes“.

Mit einem derart krassen Eingeständnis seiner tatsächlichen Haltung zur jüdischen Eigenstaatlichkeit – so weit zu gehen, dass er einen Krieg gegen die Balfour-Erklärung führt – sollte die palästinensische Autonomiebehörde mit der Verachtung und dem Hohn behandelt werden, die sie verdient.