Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. April – 5. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 29.04.2018:

Ismail Haniyeh forderte die Gazaner auf weiter die IDF zu provozieren.
Außerdem versprach er, sie würden „ganz Palästina befreien“.

Beim Erstliga-Fußballspiel von Hapoel Ra’anana in Sakhnin war eine Schweigeminute für die 10 Todesopfer eines Ausflugs in die Wüste angesetzt worden. Arabische Anhänger von Sakhnin buhten während dieser Minute.

Montag, 30.04.2018:

Die vier heute Festgenommenen PA-Araber aus Beit Fajar haben zugegeben, dass sie am Abend vor dem Unabhängigkeitstag auf Migdal Oz und die Schnellstraße 60 geschossen haben. Sie wollten die Feiern zum Unabhängigkeitstag stören.

Das Al-Aqsa-TV der Hamas strahlte eine Gruppe Maskierter aus, die sich „Zaun-Zerschneider“ nennen und geloben die Grenze zu durchbrechen und „das besetzte Land zurückzuerobern“.

Dienstag, 01.05.2018:

Mahmud Abbas, der sonst immer gerne „Widerstand“ lobt, rief jetzt dazu auf, am Gazastreifen keine Kinder in Gefahr zu bringen und junge Männer in die erste Reihe zu stellen. „Wir wollen kein Volk von Behinderten werden“, meinte er.

Die Israel Electric Company und die PA haben eine Einigung erzielt, die beinhaltet, dass die PA ihre Stromschulden an die IEC bezahlt (rund 915 Millionen Schekel).

Mittwoch, 02.05.2018:

Saeb Erekat nimmt seinen Terrorchef in Schutz: Seine antisemitischen Bemerkungen am Montag seien nicht antisemitisch gewesen. Israel habe seine Aussagen verzerrt.

Donnerstag, 03.05.2018:

Über Nacht wurden von Soldaten und Zivilisten am Josefgrab Reparaturarbeiten ausgeführt.

Die PA-Agentur Ma’an berichtet, mehrere junge Gazaner hätten es geschafft einen Teil des Sicherheitszauns zu entfernen.

Zwei Hamas-Terroristen wurden im März festgenommen; sie hatten mehrere hunderttausend Euro für Terrorzwecke an verschiedenen Stellen in Judäa und Samaria versteckt hatten. Einer der Festgenommenen ist ein Hamas-Studentenführer.

Freitag, 04.05.2018:

Hamasführer Mahmd Al-Zahar verkündete, dass die Krawalle am Gaza-Zaun deutlich machen, es könne keinen „Deal des Jahrhunderts“ geben (ein Verweis auf Donald Trumps Friedensplan-Versuche). Den Siedlern sei bereits erfolgreich Angst eingeflößt worden, sie würden fliehen, weil sie Diebe sind. Das auf das Land vergossene Blut des palästinensischen Volks werde bis nach Jerusalem führen.

Ahed Tamimi („Shirley Temper“) wird Ehrenmitglied des Palästinensischen Nationalrats werden, verkündete Mahmud Abbas am Donnerstag.

Die IDF warnt davor, die Drachen aus dem Gazastreifen anzufassen; sie könnten mit Sprengfallen versehen sein.

Mahmud Abbas „entschuldigte“ sich bei der jüdischen Nation für seine antisemitische Rede von Montag. „Ich verurteile den Holocaust, der das abscheulichste Verbrechen der Menschheitsgeschichte war“, behauptete er. Wenn jemand, besonders einer aus der jüdischen Religion, durch seine Rede vom Montag vor den Kopf gestoßen sein sollte, entschuldige er sich bei ihm. Er habe nicht vor gehabt das zu tun und wolle seinen Respekt für die jüdische Religion bekräftigen.

Verteidigungsminister Liberman lehnte die „Entschuldigung“ ab.

Samstag, 05.05.2018:

Musa Abu Jleidan, Kleriker in Gaza: Der „Rückkehrmarsch“ ist eine Form des Jihad, die aber den  Jihad mit dem Schwert nicht unnötig macht. Die Juden sind die Philosophen des Terrorismus und des Verbrechens.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. bis 31. März 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 25.03.2018:

Ein ranghoher Mitarbeiter der PA bei der UNO erklärte, wie stolz die PalAraber sind, dass ihre Kinder die IDF-Soldaten mit Steinen bewerfen; sie werden sie weiter lehren das zu tun.

Die IDF verstärkt in Erwartung des potenziell gewalttätigen Arabermarschs auf den Gaza-Grenzzaun ihr Personal an der Grenze zum Gazastreifen.

Das traditionelle Grab von Kaleb, einem der 12 israelitischen Spione während der Wanderung über den Sinai, liegt in der Nähe von Ariel in Samaria. Heute Morgen fanden Juden die heilige Stätte mit Hakenkreuzen und Graffiti-Botschaften beschmiert vor. (Video)

Die IDF soll die Menschen im Gazastreifen mit Flugblättern davor gewarnt haben sich bei den angekündigten Demonstrationen nicht dem Grenzzaun auf nicht mehr als 300m zu nähern. Die IDF bestreitet hinter den Flugblättern zu stecken.

Ein PA-Minister informierte den israelischen Innenminister Kahlon, dass die PA ab dem 1. April die Gehälter für zehntausende Regierungsmitarbeiter im Gazastreifen nicht mehr zahlen wird. Kahlon warnte im Gegenzug, die Araber sollten keine „aufhetzerischen Schritte“ im Gazastreifen unternehmen. Israel sei nicht einverstanden, dass der interne Krieg der PalAraber „gegen Israel explodiert“.

Montag, 26.03.2018:

Die Eiserne Kuppel wurde gestern Abend nicht durch Raketen aktiviert, heißt es jetzt von der IDF, sondern durch schweres Maschinengewehrfeuer aus dem Manöver der Hamas. Dennoch soll die IDF mimt Panzern in den Gazastreifen zurückgeschossen haben.

Der Rat der religiösen Forscher und Lehrer in Beit Al-Mukdas in Jerusalem warnte: Beziehungen zu Israel sind „gegen den Islam“. „Normalisierung“ mit Israel weicht von arabischer und islamischer Norm ab“ und wird als „Loyalität zur Besatzung“ gewertet. Jegliche Art der Normalisierung ist von der Scharia verboten.

Ein israelischer Minister hat vorgeschlagen mit Drohnen oder Fluggeräten Lebensmittel und Medikamente über dem Gazastreifen abzuwerfen, um so die möglichen Demonstranten am Freitag aus den geplanten Protestmärschen zu locken und dies aufzulösen.

Die Hamas hat ein Video ihres „Militärmanövers“ veröffentlicht; darin wird gezeigt, wie die Terroristen üben einen israelischen Panzer zu kapern und Soldaten zu verschleppen.

Mittwoch, 28.03.2018:

Die PA verwendet 7,47% ihres neuen Haushalts auf Gehälter/Renten für Terroristen in israelischen Gefängnissen, freigelassene Terroristen und Familien von „Märtyrern“. Ihre 2 Budgetkategorien für die Belohnung von Terror machen 44% der erwarteten finanziellen Hilfe aus dem Ausland aus:
Gesamthaushalt: $4,76 Milliarden
Terroristengehälter: $158 Millionen
Familien von „Märtyrern“: $687 Millionen
Terrorbelohnung: $355 Millionen
zum Vergleich: Budget des PA-Gesundheitsministeriums: $1,787 Milliarden

Der IDF-Generalstabschef kündigte an, dass Israel mehr als 100 Scharfschützen an der Grenze zum Gazastreifen stationiert hat, um den Massensturm auf den Grenzzaun zu verhindern. Die Soldaten sind angewiesen, dass sie ggf. scharf schießen sollen.
Auch der Koordinator für Regierungsaktiviten in den Gebieten warnte, dass Israel harte Maßnahmen gegen den Marsch ergreifen wird – und nicht nur gegen die Demonstranten. Israel will Transportfirmen bestrafen, deren Busse Gazaner zum Marsch auf die Grenze transportieren.

Die IDF sagte zudem den Israelis im Umfeld des Gazastreifens, sie sollten am Freitag ihre Waffen mitführen.

Während der letzten 4 Jahre zahlte die PA die Terroristen-Gehälter und -Renten indirekt über ein extra dafür eingerichtetes Amt aus. Nachdem die USA jetzt das Taylor-Force-Gesetz verabschiedeten, kehrt die PA zu direkter Bezahlung der Terroristen zurück. Das Taylor-Force-Gesetz stoppt Wirtschaftshilfe an die PA, solange diese Terroristen belohnt.

Donnerstag, 29.03.2018:

Nahe des Grenzzauns haben Araber im Gazastreifen schonmal Zelte errichtet, um sich auf die „Proteste“ und den Marsch auf die Grenze vorzubereiten.

Die Hamas behauptet, sie ihre Leute angewiesen die „Demonstranten“ davon abzuhalten sich dem Gaza-Zaun zu nähern und Auseinandersetzungen mit Soldaten anzuzetteln.
Die Terrororganisation hat auch einen öffentlichen Aufruf gestartet, dass die Öffentlichkeit sich friedlich an dem Aufmarsch beteiligt.

Die IDF glaubt nicht, dass die Aufrufe zu Friedlichkeit ernst zu nehmen sind.

Freitag, 30.03.2018:

Die Terroristen gaben mittags an, dass es 2 Tote gebe. Gegen 13.30 Uhr gab es den dritten. 15 Uhr: 6 Tote, mehr als 500 Verletzte. 16.30 Uhr: 8 Tote. 18.45 Uhr: 12 Tote, 1.272 Verletzte. 21.30 Uhr: 15 Tote, 1.416 Verletzte.

Die IDF berichtete, dass nur auf Personen geschossen wurde, die versuchten den Grenzzaun zu überqueren oder zu beschädigen. Alle Toten sind Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Mahmud Abbas tönt natürlich, dass einzig Israel für die toten Araber im Gazastreifen verantwortlich ist. Er wies seinen UNO-„Botschafter“ an sofort Schritte zu unternehmen um internationalen Schutz des palästinensischen Volks zu fordern.

Saeb Erekat behauptete, den Terroristen Gehälter zu zahlen würde vom Völkerrecht vorgeschrieben. Und zwar müsste Israel sie zahlen. Da es das aber nicht macht, müsse die PA einspringen.

Die Hamas schickte ein 7-jähriges Mädchen an den Gazazaun. Die Soldaten erkannten sie als kleines Mädchen, nahmen sie in Empfang und sorgten dafür, dass sie sicher zurück zu ihren Eltern kam.

Mahmud Abbas erklärte den morgigen Samstag wegen der Toten von heute zum „nationalen Trauertag“.

Die arabisch-israelische NGO Adalah geifert, der Einsatz von Scharfschützen an der Grenze sei illegal.

Samstag, 31.03.2018:

Die Zahl der Toten von gestern soll jetzt auf 18 gestiegen sein.
Die Hamas ließ wissen, dass 5 der Toten von Freitag Mitglieder ihres militärischen Arms sind. Die IDF kann belegen, dass mindestens 10 der Toten aktive Terroristen waren.

Brigadegeneral Manelis warnte, wenn die Gewalt an der Gaza-Grenze weiter geht, wird die IDF ihre Reaktion ausweiten und die Terroristen dahinter treffen.

Der Hohe Arabische Rat in Israel forderte zu großflächigen Protesten innerhalb Israels nach den Toten bei den Krawallen am Gazastreifen.

Die Hamas wertet den gestrigen Tag euphorisch als Erfolg. Sie hätten die palästinensischen Massen mobilisiert, verkündeten sie. (Gut, maximal 30.000 statt 100.000 sind schon gewaltige Massen…) Jetzt soll es auch in der Westbank weitergehen. (Im Gazastreifen waren es ja wieder „Massen“ – 200…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28. Januar bis 3. Februar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 28.01.2018:

Baschar Assad ließ über Putin eine Drohung an Israel ausrichten: Sollten die Israelis noch einmal Ziele in Syrien beschießen, dann würde Syrien mit Raketen auf den Flughafen Ben-Gurion reagieren.

Montag, 29.01.2018:

Verteidigungsminister Lieberman versprach, dass die Siedlung, in der der von Terroristen ermordete Rabbiner lebte, legalisiert wird.

Gegen einen 25-jährigen Israeli wurde Klage erhoben, weil er eine Reihe versuchter Auto-Anschläge gegen PA-Araber unternommen hatte.

Das PA-Kabinett versucht einmal mehr Verhandlungen zu vermeiden und fordert einen „internationalen Mechanismus“ zur Lösung des Konflikts mit Israel.

Die Hisbollah informierte die UNIFIL, wenn Israel weiter an seiner Barriere baut, von der die Hisbollah behauptet sie stehe auf Niemandsland, dann werde die Gruppe das Feuer auf Arbeiter und Sicherheitspersonal eröffnen. UNIFIL leitete das an die Botschafter der USA und Großbritanniens weiter, die den israelischen Premierminister informierten.

Zum ersten Mal seit 2006 konnten einige Bauern des Gazastreifens wieder Land in unmittelbarer Nähe des Grenzzauns zu Israel bestellen. Das Rote Kreuz hatte eine Vereinbarung dazu vermittelt.

Dienstag, 30.01.2018:

Premierminister Netanyahu weihte eine Umgehungsstraße um das arabische Dorf Nabi Ilyas in Samaria ein. Sie soll das Reisen für Juden und Araber sicherer machen.

„Demonstranten“ in Bethlehem störten ein Workshop in Bethlehem, das in Kooperation mit amerikanischen Repräsentanten stattfand. Die Araber warfen mit Tomaten und zerstörten die Fahrzeuge der US-Diplomaten, unter Schutz durch die PA-Polizei das Weite suchten.

Mittwoch, 31.01.2018:

Der Mann, der die Olympia-Morde von München 1972 plante, wurde von der Fatah (und Abbas‘ Stellvertreter) als Held geehrt. Den Anschlag von München bezeichnete die Terrororganisation als „qualitativ hochwertige Operation“.
Auch Wafa Idris, die erste „erfolgreiche“ Selbstmordbomberin der Fatah wurde wieder glorifiziert (wenn auch mit falschem Datum und falschem Ort ihrer Sprengung).

Die PA hat eine reichlich weiche Verurteilung des Angriffs auf die Autos der amerikanischen Diplomaten in Bethlehem abgegeben. Es heißt, „die Präsidentschaft“ würde solches Verhalten verurteilen, das von palästinensischen Werten und Wurzeln abweiche; aber nichts dazu, dass die Täter verfolgt werden.

Saeb Erekat kündigte an: „Wir werden Klage beim Internationalen Strafgerichtshof gegen Trump einreichen.“ – wegen der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und Trumps Friedensplan. Außerdem werde die PA sich erneut an den UNO-Sicherheitsrat wenden, um als Vollmitgliedsstaat der UNO anerkannt zu werden.

Die USA haben den Hamas-Führer Ismail Haniyeh auf ihre Terrorliste gesetzt. Die Hamas lässt wissen, das sei ein „fehlgeschlagener Versuch Druck auf den Widerstand auszuüben“. Man werde sich davon nicht abhalten lassen den Widerstand fortzusetzen.

Donnerstag, 01.02.2018:

Das PA-Fernsehen forderte im Kinderprogramm wieder auf dem Beispiel eines Erzterroristen zu folgen. Diesmal ist es „Abu Jihad“, der nach Angaben des Fernsehens für die Ermordung von 125 Israelis verantwortlich ist.

Neue Scanner, die Israel entwickelt hat, könnten dafür sorgen, dass sich der Warenverkehr Israels und der PA-Gebiete mit Jordanien stark er höht. Mit ihnen könnten täglich 200 Frachtcontainer durchleuchtet werden, doppelt so viele wie bisher.

Ein Jerusalemer Bezirksgericht hat einen 25-jährigen Israeli angeklagt, weil dieser Araber angriff und ihr Grundeigentum beschädigte. Der Mann hatte aus rassistischen Motiven gehandelt.

Saeb Erekat ließ wissen, dass die Fatah/PLO/PA dagegen ist, dass die USA Ismail Haniyeh auf die Terrorlist gesetzt haben.

Der oberste Gerichtshof hat bestätigt, dass 3 illegale arabische Siedlungen in Judäa abgerissen werden müssen.,

Einem internationalen Komitee wurde von Israel jetzt ein Plan zur Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen vorgestellt, für den internationale Spender gesucht werden sollen. Der Plan sieht u.a. eine Erweitertung des Erez-Übergangs und den Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage vor – Maßnahmen, die insgesamt etwa $1 Milliarde kosten werden.

Freitag, 02.02.2018:

Die PA setzt ihre Kampagne fort, mit der internationale Unterstützung für ihre Forderung nach einem internationalen Rahmen für einen „Frieden“ eingefordert wird. Dabei stellte PA-Außenpolitiker Maliki „Al-Quds“ (Jerusalem) sei ein wichtiger Teil der Würde, Identität und Religion des palästinensischen Volks. Die USA hätten mit Trumps Jerusalem-Entscheidung ihre Glaubwürdigkeit als Friedensvermittler verloren.

Samstag, 03.02.2018:

Die PLO hat ein Komitee eingerichtet, das über die Rücknahme der Anerkennung Israels beraten soll.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27. Januar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 21.01.2018:

Das PA-Radio brachte (mal wieder) ein Lied, das zum „Märtyrertum“ für Jerusalem ermutigt (also dazu Terroranschläge zu verüben und dabei getötet zu werden).

Montag, 22.01.2018:

Ein 31-jähriger Einwohner „Ost“-Jerusalems ist unter dem Verdacht festgenommen worden zu Gewalt aufzustacheln und eine Terrororganisation zu unterstützen.

Die Fatah hat für Dienstag einen Generalstreik wegen des Besuchs von US-Vizepräsident Pence verkündet.

US-Vizepräsident Pence sprach vor der Knesset. Saeb Erekat bezeichnete die Rede als „messianisch“ und ein „Geschenk für Extremisten“.

Noch eine Perle aus Mahmud Abbas‘ Rede in Kairo letzte Woche: Er bezeichnete Großbritannien, die USA und Israel als „Kräfte des Bösen“ – während er gleichzeitig Soldaten angreifenden Kinder in den höchsten Tönen lobt (am Beispiel von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi).

Dienstag, 23.01.2018:

Die PA hatte wegen dem Besuch von US-Vizepräsident Pence nicht nur zu einem Generalstreik aufgerufen, sondern Fatah hat die PA-Araber auch aufgefordert sich an „Reibungspunkte mit der IDF“ (und anderen israelischen Sicherheitskräften) zu begeben.

WAFA, die offiziellen Nachrichtenagentur der PA, feiert (anlässlich des 38. Jahrestages seines „Märtyrertums“) Ali Hassan Salameh, der „Architekten“ des Olympiamassakers an israelischen Sportlern 1972 in München.

Mahmud Abbas wiederholte seine Lüge, dass Israel in furchterregendem Maß Drogen in die Palästinensergebiete schafft.

Donnerstag, 25.01.2018:

Eine Meinungsumfrage bei den Palästinensern: Eine Mehrheit der PA-Araber lehnt eine Zweistaatenlösung ab.

Eine weitere Umfrage: Nur ein Viertel der palästinensischen Araber unterstützen Anstrengungen eine Friedensvereinbarung mit Israel zu erzielen – fast 40% begrüßen Terroranschläge gegen Israel.

Die meisten Palästinenser und die Hälfte der Israelis glauben übrigens nicht mehr an eine Zweistaatenlösung.

Freitag, 26.01.2018:

Liebesgrüße aus Teheran: Nach der ersten Raketenwelle der Hamas wird von Israel nichts mehr übrig sein.

Ein offizieller Fatahnik sagte einmal mehr, dass Palästina „zwischen Meer und Fluss“ liegt – also ganz Israel den Palästinensern „gehört“. Der „Widerstand“ müsse sich über das „ganze Gebiet Palästinas vom Fluss bis zum Meer ausbreiten“, ließ er wissen.
Außerdem gaben die „Nationalen Sicherheitskräfte und das PA-Bildungsministerium einen Orden aus – mit einer Landkarte von „Palästinas“, auf der es Israel nicht gibt.

Samstag, 27.01.2018:

Mahmud Abbas erklärte die Oslo-Vereinbarungen mal wieder für „tot“.

PA-Sicherheitskräfte entdeckten zwischen PA-Dörfern insgesamt 12 Bomben am Straßenrand, die für IDF-Patrouillen gedacht waren. Sie wurden entschärft.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (7. – 13. Januar 2018)

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Sonntag, 07.01.2018:

Die PA behauptet Israel halte mehr als 6.500 PA-Araber in Haft, 350 davon minderjährig und 250 Leichen fest.

Montag, 08.01.2018:

PA-TV, Musikvideo: „Keine Macht kann mir die Waffe aus der Hand nehmen, aus meinen Wunden, meine Waffe dringt empor.“ Der Moderator: „Wir werden über euch herfallen aus einer Richtung, mit der ihr nicht rechnet. Wir werden aus dem Untergrund kommen, von oben, aus jeder Erdhöhle, aus jeder Ecke, weil wir das Recht dazu haben.“
Zwei ranghohe Fatah-Vertreter posteten ein weiteres Lied, das zu Terror ermutigt: „Ich komme mit meinem Gewehr und meinem Glauben. Ich falle über euch her, meinen Feind. Unser Krieg ist ein Krieg der Straßen.“
Ein Fatah-Poster zeigt zwei junge Palästinenser mit einem Raketenwerfer.

Grenzpolizisten hatten 2 in Südisrael 19-jährige israelische Beduinenfrauen festgenommen, die einen Terroranschlag zu Silvester geplant hatten. Sie waren vom Islamischen Staat rekrutiert worden.

Dienstag, 09.01.2018:

Die PA zahlte im Jahr 2017 rund $360 Millionen an Terroristen und ihre Familien aus.

Der Jerusalemer Polizeichef verbot eine Veranstaltung der Terrororganisation DFLP, die heute in Jerusalem stattfinden sollte. Drei der Organisatoren wurden festgenommen.

Saeb Erekat tönt wieder: Es wird keine Friedensgespräche geben, solange die USA die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nicht zurücknimmt.

Mittwoch, 10.01.2018:

Die Hamas begrüßt den tödlichen Terroranschlag von gestern willkommen und feiert die Täter. Auch die Fatah feiert „einen getöteten Siedler“.

Bei der Beerdigung von Rabbi Shevach gab es Rufe nach Vergeltung. Bildungsminister Bennet brach deshalb sein geplante Rede ab und reagierte auf die Rufer: „Ich höre den Schmerz, ich verstehe den Schmerz und ihr habt das Recht ihn zu fühlen. Ich möchte nur im Namen des Staates Israel und der israelischen Regierung sagen: Ich liebe euch und ich erweise euch Ehre.“

Der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten, Generalmajor Mordechai, griff die Terrororganisation Fatah an, weil die den Terroranschlag feierte, bei dem gestern Rabbi Shevach ermordet wurde. Er forderte die Fatah auf die Hetze einzustellen.

Donnerstag, 11.01.2018:

Seit Trumps Ankündigung zu Jerusalem ist die Zahl der gewalttätigen Angriffe auf Israelis von 84 im November auf 249 im Dezember gestiegen. 219 davon waren Anschläge mit Molotowcocktails; die schwersten waren 2 Stichwaffen-Anschläge. Der Rest waren geworfene Felsbrocken und Mörserfeuer aus dem Gazastreifen.

Einwohner von Samaria planten für den Abend die Zugänge zu Schechem/Nablus zu blockieren, um gegen fehlende Maßnahmen zur Eindämmung des Terrors (Straßensperren) protestieren.

PA-Kabinettchef Rami Hamdallah hat jede Möglichkeit von politischer Flexibilität in essenziellen Fragen der Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts abgelehnt. Gegenüber dem niederländischen Außenminister sagte er, Jerusalem und die „Rückkehr“ der Araber nach Israel seien „rote Linien“, die von der PA auf keinen Fall überschritten werden würden.

Freitag, 12.01.2018:

Kritik können sie gar nicht vertragen und schon überhaupt nicht Kritik von US-Amerikanern: Die PA verurteilte Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, weil der es gewagt hatte von der PA zu sagen sie unterstütze Terrorismus, weil nach dem Mord an Rabbi Shevah glorifiziert wurde. Das sei „voreingenommen“ und zeige eine „vorurteilsvolle ideologische Position“ des Amerikaners und widerspreche jedem Konzept eines ausgewogenen Vermittlers“. Daher würde das und der Mann selbst von den Palästinenser als irrelevant angesehen.

Freitag, 12.01.2018:

Kritik können sie gar nicht vertragen und schon überhaupt nicht Kritik von US-Amerikanern: Die PA verurteilte Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, weil der es gewagt hatte von der PA zu sagen sie unterstütze Terrorismus, weil nach dem Mord an Rabbi Shevah glorifiziert wurde. Das sei „voreingenommen“ und zeige eine „vorurteilsvolle ideologische Position“ des Amerikaners und widerspreche jedem Konzept eines ausgewogenen Vermittlers“. Daher würde das und der Mann selbst von den Palästinenser als irrelevant angesehen.

Samstag, 13.01.2018:

Heute starb ein Gaza-Fischer, der gestern von der ägyptischen Marine angeschossen wurde. Er war mit seinem Boot angeblich bei Rafah noch in den Gewässern vor dem Gazastreifen gewesen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

Dienstag, 12.12.2017:

Der am Sonntag in Jerusalem verletzte Wachmann ist seit heute nicht mehr in Lebensgefahr, aber immer noch sediert und an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Die israelische Regierung hatte angekündigt in Jerusalem 14.000 neue Wohneinheiten zu bauen, „6.000 davon in Ostjerusalem“. Die PA-Nachrichtenagentur WAFA schreibt, dass 14.000 Wohnungen für israelische Siedler in Jerusalem“ gebaut würden. Das heißt, die PA betrachtet auch Einwohner von „West“-Jerusalem als „Siedler“ und erheben Anspruch auf Kontrolle. (Information per E-Mail)

Heute Abend beginnt Hanukkah. Die IDF wird koordinierte Touren nach Judäa und Samaria zulassen und schützen.

Am frühen Abend demonstrierten rund 70 Juden und Araber am Ortseingang von Um el-Fahm: „Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein.“ Die Demonstration ist offenbar eine Reaktion auf gewalttätige Vorfälle in der Gegend, bei denen Araber mit Steinen warfen.

Bewaffnete Frauen der Al-Quds-Brigaden im Gazastreifen drohen wegen Trumps Entscheidung mit einer Intifada.

Mittwoch, 13.12.2017:

Friedenspartner mit Vertrauen bildenden Maßnahmen: Mahmud Abbas hielt vor der Organisation der Islamischen Konferenz eine Rede, in der er forderte, dass die Staaten der Welt ihre Anerkennung Israels widerrufen sollen.

Hamas: Wir werden Palästina von der „dreckigen Besatzung“ befreien – klare Worte von Mahmud al-Zahar bei einer Gedenkveranstaltung an zwei tote Terroristen.

Klar, beim Völkermörder Rettung gesucht: Saeb Erekat befindet sich zur Behandlung in einem israelischen Krankenhaus.

Mit dem soll Frieden geschlossen werden? Mahmud Abbas: „Trump hat Israel Jerusalem gegeben – kein Frieden, bis wir es zurückhaben“. (Zurück????)

An Hanukka wollten Hamas-Terroristen an einer Bushaltestelle Israelis entführen. Der Anschlag konnte vom Geheimdienst verhindert werden. Die Terrorzelle aus Tel (bei Nablus) wollte sich als Juden verkleiden und damit „einen Soldaten oder einen Siedler“ in ihr Auto locken.

Donnerstag, 14.12.2017:

Bei Razzien in „Ost“-Jerusalem wurden insgesamt 77 Araber festgenommen, die maßgeblich an den gewalttätigen Krawallen gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung beteiligt waren.

Lasst die Christen drunter leiden: Der Bürgermeister von Nazareth hat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung die Weihnachtsfeiern der Stadt abgesagt.

Demonstrativer Rassismus und Hetze: An einem Geschäft in Jericho prangt ein Schild „Kein Zutritt für Hunde und Araber“.

Ein Polizeihund sorgte in Taybe (eine arabische Stadt in Zentralisrael) für die Entdeckung illegaler Schusswaffen in einer Fabrik.

Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar ließ wissen, dass Trumps Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen unwichtig sei. Zur „Geburtstagsfeier“ der Hamas verkündete er, die Terrororganisation sei stärker als jemals zuvor. Sie habe den Gazastreifen befreit und der Rest werde auch noch folgen.

Freitag, 15.12.2017:

Bilanz: Die Woche über wurden insgesamt 14 Raketen auf Israel geschossen.

Wieder sehr friedliche und liebevolle Lehre mit offiziellen PA-Vertretern und -„Experten“ aus dem PA-Fernsehen: Es gibt keine „Dokumentation“, dass die Westmauer vor der Balfour-Erklärung jemals jüdischer Gebetsort war; die Juden haben weder religiös noch historisch eine Verbindung zum Land; Israels Behauptungen jüdische Artefakte gefunden zu haben, sind eine klare Fälschung der Geschichte der Stadt; jüdische historische Verbindungen zur Stadt sind „zionistische Erfindungen“, sie sind nur in „Palästina“, weil die Europäer sie loswerden wollten; die Verjudung der Stadt ist der Versuch die arabische Identität auszulöschen und die arabisch-islamischen Charakteristika Jerusalems zu verändern, um ihm einen neuen, fiktiven Charakter aufzustempeln, der „jüdisch“ genannt wird.

Samstag, 16.12.2017:

Die Rakete, die gestern Abend noch im Gazastreifen einschlug statt in Israel, beschädigte das Haus eines Hamas-Terroristen (ein Bruder von Hamas-Sprecher Muschir al-Masri).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. – 9.12. 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 04.12.2017:

Den vierten Tag in Folge werden die Übergänge aus Judäa/Samaria und dem Gazastreifen für Fußgängerverkehr geschlossen bleiben; die Beschäftigten protestieren damit gegen ihre Arbeitsbedingungen. Rund 70.000 Araber können so nicht zu ihren Arbeitsplätzen in Israel kommen.

Montag, 04.12.2017:

Auf dem Ölberg bauten Muslime vor 6 Jahren illegal eine Moschee in unmittelbarer Nähe der Gräber von Menachem Begin und Eliezer Ben Yehuda. Bisher wurde deswegen nie etwas unternommen. Jetzt haben die Araber angefangen die Moschee zu erweitern. Auf einmal werden jetzt von der Stadt doch Inspektoren losgeschickt, die die Sache prüfen sollen.

PA-arabische Facebookseiten rufen zur Ermordung des Israelis auf, der beim Schutz der angegriffenen Kinder letzte Woche auf die Terroristen schoss und einen von ihnen tödlich verletzte.

Der Schabak konnte die Festnahme der 2 Terroristen (Einwohner des Negev) verkünden, die letzte Woche bei Arad einen 19-jährigen Soldaten ermordeten. Die Waffe des Soldaten wurde dabei wiedergefunden.

PA und Hamas erklärten gemeinsam den Mittwoch zum „Tag des Zorns“ gegen Israel und die USA; Anlass ist die mögliche Entscheidung des US-Präsidenten zum Status von Jerusalem.

Dienstag, 05.12.2017:

Während der letzten Tage wurden insgesamt 6 Jerusalemer Araber festgenommen, die mit Brandbombenwürfen auf jüdische Fahrzeuge stehen im Zusammenhang stehen.

Die Fatah glorifizierte eine Bombenbauerin als Vorbild; dazu wurde u.a. ein Foto von ihr als Teenagerin veröffentlicht. Außerdem wurde ein Mörder gepriesen und ein Foto seines „kindlichen Gesichts“ veröffentlicht.

Mittwoch, 06.12.2017:

Die Fatah schwört den UNO-Sicherheitsrat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung um Hilfe zu bitten. (Fragt sich, was das soll – der Sicherheitsrat kann dem US-Präsidenten nichts vorschreiben.)

Mahmud Abbas erklärte derweil Jerusalem zu „ewigen Hauptstadt des Staats Palästina“. (Wohlgemerkt: Jerusalem, nicht „Ost-Jerusalem“.) Außerdem postulierte er, Trump habe die Zweistaatenlösung vernichtet. (Wie, wenn er die Anerkennung an die Zweistaatenlösung gekoppelt hat? Zeigt das nicht wieder, dass die PalAraber ganz Jerusalem beanspruchen statt nur „Ostjerusalem“?)

Die Hamas findet, Israels Angriffe in Syrien zeigen „Israels Hilflosigkeit“.

Donnerstag, 07.12.2017:

Angesichts der Ankündigungen seitens der PalAraber verstärkte die IDF ihre Kräfte in Judäa und Samaria.

Ein 45-jähriger Araber aus Taibe wurde wegen Diebstahls von Artefakten an einer archäologischen Grabungsstätte festgenommen.

Hassan Nasrallah empfindet die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels als „2. Balfour-Erklärung“.

Der Israelisch-arabische Hohe Rat sagt, die jüngsten Entwicklungen zeigten eine strategische Allianz zwischen Trump, Netanyahu und „den reaktionären arabischen Regimen“. Deshalb initiiert er „Proteste“ in Nazareth.

Freitag, 08.12.2017:

Zahlen: Bei den von den Arabern provozierten „Zusammenstößen“ wurden fast 100 von ihnen verletzt. Einer soll getötet worden sein.

Die moderaten Terroristen von der Fatah (die „Friedenspartner“!) fordern zu bewaffneten Terroranschlägen in Israel auf.

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die pal-arabische Wut nie nachlassen wird. US-Politik zu Jerusalem wird nicht vorankommen. (Was ist da neu? Die Verweigerung ist doch schon längst vorhanden.)

Saeb Erekat tönt, dass es keine Gespräche geben wird, bis die Trump seine Entscheidung widerruft.

Die Hamas lässt wissen, dass die Intifada „gegen die Besatzung weitergeht“.

In Um el-Fahm demonstrierten israelische Araber gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt; sie trugen Schilder „Al-Quds ist die Hauptstadt Palästinas“; ein MK tönte, die USA befänden sich an vorderster Front der Gegner des Friedens.

Ein arabischer Knessetabgeordneter wohnt in einem von ihm illegal gebauten Haus, obwohl ihm in der Nähe ein Grundstück angeboten worden war. Es wird erwartet, dass dieses Haus genauso abgerissen wird wie andere illegal gebaute Häuser.

Samstag, 09.12.2017:

Erst forderte die Hamas die PalAraber zu gewalttätigen „Demonstrationen“ auf, bei denen sie israelische Sicherheitskräfte angreifen sollen – und jetzt sollen die Israelis schuld sein, dass die Situation eskalierte und es Tote Araber gegeben hat.

Rund 600 Araber beteiligten sich über Judäa und Samaria verteilt an den „Protesten“; im Gazastreifen waren es 450, die am Sicherheitszaun randalierten. (Ziemlich wenig, wenn das die Gesamtzahl ist…)
Bereits gestern sollen geschätzte 4.000 Araber in ganz Judäa/Samaria „protestiert“ haben – verdammt wenig für den Lärm, den die Terrororganisationen gemacht haben, was alles passieren sollte.

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah haben die Rakete geschossen, die gestern in Sderot einschlug (sagen sie).