Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 24.09.2017:

Die Jerusalemer Polizei hat Juden jetzt verboten zu Sukkhot die „vier Baumfrüchte“ (3. Mose 23,40) mit auf den Tempelberg zu nehmen. Das zu tun würde den Status quo verletzten, demgemäß Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen.

Jibril Rajoub, Generalsekretär des Zentralkomitees der Fatah, nutzte vor kurzem seine Einreisegenehmigung nach Israel zum Besuch der Familie eines Terroristen, der wegen Entführung und Mord zu lebenslanger Haft verurteilt wurde (Shimon Peres reduzierte als Präsident die Strafe auf 40 Jahre Gefängnis). Auf Facebook verkündet er den Besuch ganz stolz und postete Bilder mit der Familie. Der Besuch bei der Terrorfamilie war von Israel nicht genehmigt worden.

Montag, 25.09.2017:

45 Jahre nach dem Terroranschlag auf die Olympischen Spiele in München feiert die Fatah die Morde als „exzellente Operation“ und die Mörder als „die Helden der Operation von München“. (PMW-Newsletter; Link funktionierte nicht)

Die PA wollte im Muslimischen Viertel der Altstadt von Jerusalem illegal eine Veranstaltung organisieren und finanzieren. Minister Erdan verhinderte das.

Dienstag, 26.09.2017:

Die 3 ermordeten Israelis sind noch nicht beerdigt, da feiert Abbas‘ Fatah-Bewegung den Mörder und seine Tat bereits: Der Anschlag war eine „Operation“, der Terrorist ist ein „Märtyrer“. Die PA selbst ignorierte, dass es den Anschlag gab.
Genauso natürlich die Hamas und der Islamische Jihad. Der Dreifachmord „verkörpert das lebende Gewissen des palästinensischen Volks und seine Sache“.

Mittwoch, 27.09.2017:

75 Schulen der PA sind nach Terroristen sowie Nazi-Kollaborateuren benannt und ehren „Märtyrer“ und „Märtyrertum“.

Sicherheitskräfte bereiten sich darauf vor das Haus des Mörders von Har Adar abzureißen.

Benjamin Netanyahu bekräftigte seine Absicht keine Siedlungen in Judäa und Samaria mehr abzureißen – weder jüdische noch arabische.

Donnerstag, 28.09.2017:

Drei arabische Israelis aus Um el-Fahm wurden unter dem Verdacht festgenommen im Bereich des Tempelbergs einen Terroranschlag mit Schusswaffen geplant zu haben, ähnlich dem vom Juli. Die drei sind Sympathisanten des Islamischen Staats. Sicherheitskräfte durchsuchten die Häuser der Verdächtigen und beschlagnahmten zwei Schusswaffen und Munition. Die Verdächtigen bestätigten ihre Absicht.

Am Grab des Propheten Samuel am Rand von Jerusalem gibt es regelmäßig Angriffe von Arabern auf Juden, die dort beten wollen (in der Regel Steinwürfe). Direkt daneben befindet sich eine Moschee. Vor Ort ist ein einzelner Wachmann stationiert, der die Besucher gar nicht kontrollieren kann. Bei solchen Angriffen wird die Gegend stets für Juden gesperrt, während die Araber ungehindert weiter kommen können.

Die neuen PA-Schulbücher dämonisieren Israel und die Juden weiter. Sie geben an, dass Juden keine Rechte welcher Art auch immer an/in der Region haben, sondern nur habgierige Ambitionen. Außerdem haben nach ihren Angaben keinerlei heilige Stätten.

Freitag, 29.09.2017:

Hamas ist bereit einen ägyptischen Vorschlag zum Austausch von Leichen und Gefangenen mit Israel zu akzeptieren, heißt es in mit der Hamas verbundene Medien. Gleichzeitig wird Israel „gewarnt“ (also gedroht), die Hamas könne in 51 so viele Raketen auf Israel schießen, wie in den 51 Tagen während des Kriegs von 2014.

Die PA in Gestalt von Nabil Abu Rudeneh hat jetzt endlich so etwas Ähnliches wie eine Verurteilung des letzten Terroranschlags von sich gegeben – na ja, so wird es von den poltisch Korrekten interpretiert. Ser Wortlaut: „Wir verurteilen alle Gewalttaten“. Har Adar wurde nicht erwähnt. (Und intern werden Terrormorde an Juden nicht als „Gewalttaten“, sondern als Heldentum gefeiert. Übrigens behauptet YNet, Abbas habe den Terroranschlag verurteilt – ohne den Wortlaut der Erklärung durch Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeneh wiederzugeben.)

Saeb Erekat wieder: „Israel ist international als Besatzer von 100% von Palästina anerkannt, einschließlich in und um das besetzte Ost-Jerusalem“, ließ er wissen.

Die Waqf „warnt“ vor (sprich: droht mit) einem „Religionskrieg“, wenn Juden weiterhin den Tempelberg besuchen.

Samstag, 30.09.2017:

Hassan Nasrallah hielt zum islamischen Aschura-Fest eine Rede; darin beschuldigte er Israel Spionagekameras mit Sprengfallen im Südlibanon verteilt zu haben. Er drohte: Sollen Israels Verbrechen nicht auf diplomatischem Weg gehandhabt werden, würden die Terroristen andere Wege finden damit klarzukommen.

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Heuchler hoch drei

gefunden au Facebook: gibt es wohl nur bei den Palästinenserführern – einerseits Israel Apartheid, Rassismus und die Ermordung Unschuldiger vorwerfen und den Boykott fordern…

…und andererseits dort medizinische Behandlung erhalten wollen (er steht auf einer israelischen Transplantationsliste, um eine Spenderlunge zu bekommen).

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30. Juli – 5. August 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 30.07.2017:

PA-Führer Rami Hamdallah pries die Randalierer für ihren „Kampf“ zur Entfernung der Metalldetektoren am Tempelberg und nannte die PalAraber die „souveränen Herren des Landes“.

Ein israelischer Journalist berichtete, dass Mahmud Abbas und die PA den Jerusalemer Arabern Geld und andere Anreize dafür bieten zu randalieren und israelische Sicherheitskräfte gewalttätig anzugreifen. U.a. wurde allen Waqf-Beschäftigten die Geldzahlungen angeboten. Schülern arabischer Colleges in „Ost“-Jerusalem wurde u.a. die Zahlung ihrer Schulgebühren angeboten. Insgesamt soll Abbas dafür $20 Millionen bereitgestellt haben.

Ein Vertreter der (verbotenen) Islamischen Bewegung behauptete, Israel habe die Schließung des Tempelbergs genutzt, um „gefährliche Chemikalien in der Moschee zu platzieren“.

Montag, 31.07.2017:

Die IDF hat die Mauern um das Rahelgrab erhöht, nachdem PA-Araber immer wieder mit Brandsätzen und Felsbrocken warfen.

Der Abbas-Vertraute Nabil Sha’at schloss Landtausch in einer Regelung mit Israel aus; diese Idee könne nur überlegt werden, wenn Israel Palästina als Staat in den „Grenzen von 1967“ anerkennt, wobei Landtausch in Jerusalem und an anderen Orten innerhalb der Grünen Linie  ausschloss.

Der Shin Bet gab bekannt, dass am Samstag eine Frau festgenommen wurde, deren beiden Söhne vor kurzem wegen des Verdachts auf Planung eines Terroranschlags festgenommen wurden. Sie hatte Geld dabei, das für Terroraktivitäten verwendet werden sollte.

Die (verbotene) Islamische Bewegung behauptete, Israel habe auf dem Tempelberg Dokumente gestohlen. Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) dementierte das.

Nabil Sha’ath verkündete, dass die PA die zivilen Kontakte mit Israel wieder aufnehmen werde, um den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Die Sicherheitskoordination werde aber weiter auf Eis liegen.

Dienstag, 01.08.2017:

Anlässlich von Tischa B’Av, der Gedenktag für die zerstörten Tempel besuchten mehr 1.263 Juden den Tempelberg. Mehrere Hundert warteten, konnten ihn aber nicht besuchen.

Die Polizei gab bekannt, dass sie im Verlauf der letzten zwei Wochen 94 israelische Araber wegen illegalem Waffenbesitz festgenommen hat; dabei wurden Schusswaffen, Granaten, Leuchtgeschosse, Munition und Drogen konfizsiert. 2017 wurden bereits mehrere hundert Schusswaffen beschlagnahmt.

Die Hamas hat wieder etwas Grundsätzliches wissen lassen: Angegriffene Israelis sind weder Zivilisten noch unschuldig.

Nach Angaben von WAFA hat Israel 21 PalArabern den Zugang zum Bereich der Al-Aqsa-Moschee verboten.

Es gibt ein palästinensisches Musikvideo (auf Hebräisch), mit dem zur Ermordung von Juden mit Messerangriffen ermutigt wird.

Die PalAraber haben, ermutigt durch ihren Sieg in der Frage der Überwachung und Kontrolle an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau – eine neue Parole ausgegeben – sie wollen jetzt die Westmauer (Kotel, „Klagemauer“) „erobern“. Dazu verkündete WAFA bereits, dass „tausende Siedler den Platz an der Al-Buraq-Mauer schändeten, die Westmauer der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Grund dieses „Angriffs“ (was nicht erwähnt wird) war Tischa B’Av, der Tag, an dem der Zerstörung der Tempel gedacht und diese bedauert wird.

Hanin Zoabi (arabische Knesset-Abgeordnete) hat ausdrücklich gesagt, dass der „Sieg“ über Israel auf dem Tempelberg genutzt werden muss um neue Forderungen zu stellen.

Saeb Erekat geifert weiter, diesmal gegen die USA. Weil die nichts gegen die „Siedlungen“ unternehmen, würden sie Apartheid fördern und die Zweistaatenlösung verhindern.

Mittwoch, 02.08.2017:

Sommerlager der Hamas: Kinder lernen auf „zionistische Schweine“ zu schießen, weil die „das heilige Areal in Jerusalem besudeln“. So sollen sie den Tempelberg befreien.

Die Fatah hat einmal mehr ein Sommerlager nach Dalal Mughrabi benannt, die einen Terroranschlag anführte, bei dem 37 Zivilisten, darunter 12 Kinder, getötet und mehr als 70 verletzt wurden.

Abschlussfeier eines Hamas-Sommerlagers im Gazastreifen: Die Jugendlichen „stürmen“ „Sicherheitsvorkehrungen“ am Tempelberg und töten israelische Soldaten. (Transkript)

Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an hat ein Musikvideo veröffentlichte (u.a. auf YouTube, aber nur auf der arabischen Seite), mit dem eindeutig Israelis bedroht werden. (Nachdem Aussied Dave auf das Video aufmerksam machte, hat Ma’an es gelöscht und verbreitet die Lüge, sie hätten es nie genutzt, um damit Stimmung gegen Israel zu machen.)

Ein Mord aus dem Mai wurde aufgeklärt: Eine junge Israelin aus der Region Binjamin wurde von ihrem arabischen Freund getötet.

Arabische Knessetabgeordnete übten so viel Druck aus, dass arabische Ortsvorsteher ein Treffen mit Präsident Rivlin absagten.

Die Sicherheitsmauer bei Meitar (Hebron) wurde fertiggestellt. Sie ist fast 42km lang und ersetzt einen Zaun, der vor 10 Jahren errichtet worden war.

Donnerstag, 03.08.2017:

Die „Präsidentengarde“ der PA greift verbal ein und zitierte ihren Helden Yassir Arafat: Ein Volk wie das Volk Palästinas, das den Frieden mit dem Blut seiner Söhne gewässert hat, kann nur gewinnen.“ Bezogen ist das auf den „Sieg“ über Israel am Tempelberg, versehen mit dem Hinweis, dass dies nur eine Runde von weiteren gewesen sei.

Meinungsumfrage: Die meisten Israelis wie Araber glauben nicht, dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre einen Palästinenserstaat geben wird. Beide befürworten ihn mit einer knappen Mehrheit, wobei die Befürwortung bei den Israelis abnimmt, während sie bei den PA-Arabern zunimmt.

Es gibt bisher von israelischer Seite werden nicht näher erläuterte Sicherheitsgründe angeführt: 10 Spielern der Gaza-Fußballmannschaft Shabaab Rafah ist die Genehmigung zur Reise zum Fußballpokalspiel nach Hebron verweigert worden.

Friedensabkommenspartner: 2 Drittel der Abgeordneten des jordanischen Parlaments unterschrieben eine Aufforderung an die Regierung den israelischen Botschafter auszuweisen und den jordanischen Botschafter aus Israel zurückzurufen.

Der Geheimdienst Shin Bet hat einen Kanal zur Versorgung der Hamas mit (Bar-)Geld auffliegen lassen. Aus dem Gazastreifen lieferte die Terrororganisation über die Türkei Gelder nach Judäa und Samaria, wo damit Terroranschläge finanziert werden sollten. Die Ermittlungen ergaben, dass etwa $200.000 auf diese Weise geflossen sind.

Saeb Erekat über Friedensverhandlungen mit Israel

MEMRI-Special Dispatch Nr. 2313, 14. April 2009
(Original zu finden auf der MEMRI-Homepage http://www.memri.org)

Palästinensischer Chef-Unterhändler Saeb Erekat:
„Abbas wies Israels Vorschlag in Annapolis zurück,
wie Arafat 2000 den Camp David-Vorschlag zurückwies“

Es folgen Auszüge einer Fernseh-Diskussion mit dem palästinensischen Chef-Unterhändler Saeb Erekat. Die Diskussion wurde von al-Jazira am 27. März 2009 ausgestrahlt. (Um diesen MEMRI-Fernsehclip zusehen, besuchen Sie http://www.memritv.org/clip/en/2074.htm.)

„Arafat wurde in Camp David belagert und wurde ungerechtfertigt getötet, nur weil er an Jerusalem festhielt“

Saeb Erekat:

Ich sitze hier in Jericho, in dem Haus, in dem ich geboren wurde, vier Kilometer entfernt vom Jordan und es gibt israelische Flaggen vom Jordan bis zum Mittelmeer. Also leben wir unter israelischer Besatzung. Aber lassen Sie mich sage, dass Jerusalem nicht verloren gegangen ist und nicht verloren gehen wird. Dreihunderttausend palästinensische Bürger leben in Jerusalem.

Jerusalem ist nirgendwo hingegangen. Jerusalem ist hier, um zu bleiben – an demselben Ort, die ganze Geschichte hindurch. Wichtig ist, das wir nach Jerusalem zurückkehren und Jerusalem befreien.

Es stimmt, dass viele Jahre lang Verhandlungen geführt wurden, aber wissen Sie nicht, dass Präsident Yassir Arafat in Camp David belagert wurde und ungerechtfertigt getötet wurde, nur weil er an Jerusalem festhielt und wie er es ablehnte die israelischen Maßnahmen vor Ort zu einem [israelischen] Recht werden zu lassen oder zu einer [palästinensischen] Verpflichtung? Die palästinensischen Unterhändler hätten 1994, 1998 oder 2000 klein beigeben können und vor zwei Monaten hätte Bruder Abu Mazen [d.h. PA-Präsident Mahmud Abbas] einen Vorschlag zu Jerusalem und fast 100% der Westbank akzeptieren können, aber unser Ziel ist es nicht hier Punkte gegeneinander zu machen.

Unser strategisches Ziel, wenn wir uns um Frieden bemühen, ist es nicht, das um jeden Preis zu tun. Wir bemühen uns um Frieden auf Grundlage eines israelischen Rückzugs auf die Grenzen vom 4. Juni 1967, die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt und mit einer geografischen Verbindung zwischen Westbank und Gazastreifen.

Es wird keinen wie auch immer gearteten Frieden geben, wenn nicht Ostjerusalem – mit jedem einzelnen Stein darin – die Hauptstadt Palästinas wird. …

In meiner Familie sind wir sieben Geschwister. Meine sechs Brüder und Schwestern sind in der Diaspora. Aber das verwehrt ihnen nicht das Recht dieses Land zu erben. Zehn Millionen Palästinenser sind die Eigentümer Palästinas, genauso wie ich. Unser Überleben und unsere Standhaftigkeit in diesem Land, dass wir einen unabhängigen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt losreißen – das ist das, was wir in unserer Generation erreichen können. …

Lassen Sie mich zwei historische Ereignisse berichten, auch wenn ich ein Geheimnis offen lege. Am 23. Juli 2000 sagte Präsident Clinton bei seinem Treffen mit Präsident Arafat in Camp David: „Sie werden der erste Präsident eines palästinensischen Staates sein, in den Grenzen von 1967 – etwas mehr oder weniger, wenn man den Landtausch einrechnet – und Ostjerusalem wird die Hauptstadt des palästinensischen Staates sein, aber wir wollen, dass Sie, als religiöser Mann, anerkennen, dass der Tempel Salomos unter dem Haram al-Scharif ist.“

Yassir Arafat sagte herausfordernd zu Clinton: „Ich werde kein Verräter sein. Nach 10, 50 oder 100 Jahren wird jemand kommen und es befreien. Jerusalem wird nichts anderes als die Hauptstadt des palästinensischen Staates sein und es gibt nichts unter oder über dem Haram al-Sharif außer Allah.“ Das ist der Grund, dass Yassir Arafat belagert wurde und das ist der Grund, dass er ungerechtfertigt getötet wurde.

Im November 2008 … lassen Sie mich das zu Ende führen – bot Olmert, der heute über seinen Vorschlag an Abu Mazen sprach, die Grenzen von 1967 an, sagte aber: „Wir werden 6,5% der Westbank nehmen und euch im Gegenzug 5,8% des Landes von 1948 geben. Die 0,7% werden die sichere Passage sein und Ostjerusalem eure Hauptstadt, aber da gibt es ein Problem mit dem Haram und mit dem, was sie das Heilige Becken nennen.“ Abu Mazen antwortete ebenfalls herausfordernd und sagte: „Ich bin nicht auf einem Markt oder auf einem Basar. Ich kam her, um die Grenzen Palästinas festzulegen – die Grenzen vom 4. Juni 1967 – ohne einen einzigen Zentimeter abzuziehen und ohne einen einzigen Stein Jerusalems abzuziehen oder von den heiligen christlichen und muslimischen Stätten.“ Das ist der Grund, dass die palästinensischen Unterhändler nicht unterschrieben…

Fernseh-Journalist: „Okay…“

Saeb Erekat:

Das ist die palästinensische Haltung.

Fernseh-Journalist: „Aber lassen Sie uns nach Camp David zurückkehren. Als Sie bei den Treffen mit Shlomo Ben-Ami waren… Nach zwei Wochen Treffen zwischen Barak, Arafat und Clinton, die zu nichts führten, gab es ein Treffen, bei dem Sie vorschlugen, dass es [palästinensische] Souveränität gibt mit Arrangements in der Altstadt, einschließlich dem Haram al-Scharif. Mit anderen Worten, Sie schlugen palästinensische Souveränität vor, bei der Israel eine Rolle in den Verwaltungsbereichen spielen sollte. Anders ausgedrückt: Israel sollte an der Verwaltung des Haram-Bereichs teilhaben – nicht so, wie die ‚reduzierte Souveränität‘, die von Shlomo Ben-Ami bei den Treffen gefordert wurde. Mit anderen Worten, Sie wollten [Israel] eine Rollen spielen lassen, auf die eine oder andere Art, was das so genannte Heilige Becken angeht.“

Saeb Erekat:

Sie werden nie etwas derartiges haben. Wie Präsident Abu Mazen vor Präsident Bush und Premierminister Olmert sagte: Ich bin nicht auf dem Markt oder dem Bazar. Ostjerusalem ist besetztes Gebiet, genauso wie Khan Younis, Jericho oder Nablus. Sein Status nach dem internationalen Recht wird nie etwas anderes sein. Daher sind jegliche Arrangements bezüglich Ostjerusalem kategorisch inakzeptabel.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. Juni – 1. Juli 2017)

Sonntag, 25. Juni 2017:

Die Hamas schloss sich den Quds-Hassbotschaften des Iran an: Ein Sprecher der „Al-Quds-Brigaden“ (der „militärische“ Zweig der Hamas) forderte die Araber und „die islamische Nation“ auf die internen Kämpfe zu beenden und daran zu arbeiten das „Krebsgeschwür der zionistischen Besatzung“ zu eliminieren. Der „heldenhafte“ Kampf der „Palästinenser“ zur Vorbereitung der „Befreiung“ von „Palästina“ müsse endlich unterstützt werden. Ein anderer Hamasnik behauptete Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee würden brutal angegriffen und es gebe „schon mehrere Opfer, die gestorben“ seien. Und das nur wenige Tage, nachdem einer der obersten Führer der Hamas behauptet hatte, man wäre nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert…

Anlässlich des Internationalen Tages der Unterstützung von Folteropfern 2017 lässt die PA „wissen“, dass mehr als eine Million PalAraber Folter durch Israel erlitten hätten. Sie können nicht anders, sie müssen immer und überall die größten, meisten, heftigsten und am schlimmsten betroffenen Opfer sein, egal, wie sehr sie dafür lügen müssen.

Montag, 26. Juni 2017:

Die PA gibt immer weniger Gutscheine zur Krankenbehandlung in Israel an Einwohner des Gazastreifens ausgibt. Waren es früher 2.000 im Monat, sind es aktuell nur noch ein paar Dutzend. Außerdem hat die PA die Lieferung von Anästhetika in den Gazastreifen gestoppt, was bedeutet, dass dort keine Operationen mehr vorgenommen werden können. Mit anderen Worten: Mahmud Abbas und Genossen ist das Wohlergehen der Menschen im Gazastreifen völlig gleichgültig, wie auch die Forderung nach Einstellung der israelischen Stromlieferungen in den Gazastreifen zeigt.

Ab Juli wird Israel in einigen Bereichen an der Grenze zum Libanon einen neuen Sicherheitszaun D bauen. Damit soll der Hisbollah erschwert werden nach Israel einzudringen.

Dienstag, 27. Juni 2017:

Mitten durch ein Übungsgelände der IDF in den südlichen Hebron-Bergen, auf dem (mit schwerem Geschütz) scharf geschossen wurde (seit einiger Zeit ist dort kein aktives Schusstaining mehr erfolgt), haben PA-Araber eine Straße für Schmuggler (Waffen, Drogen), Banditen und illegalen Einwanderern gebaut.

Es gibt Berichte, dass Israel und die Hamas intensive indirekte Gespräche miteinander führen, in denen es um die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen geht. Wer zwischen beiden vermittelt ist nicht klar, aber es wird spekuliert, dass es die Ägypter sind.

Die IDF hat einige Teile des Golan infolge der eskalierenden Kämpfe in Syrien und des „Überschwappens“ von Waffengebrauch nach Israel vorläufig zu militärischem Sperrgebiet erklärt.

Die Hamas bestreitet, dass es den Raketenangriff gegeben hat und beschuldigt Israel „gefährlicher Eskalation“, die „Konsequenzen“ haben werde.

Der Direktor der Akademie für Koranstudien in der Al-Aqsa-Moschee rief alle Muslime auf, den nördlichen und östlichen Sektor des Tempelberg-Plateaus zu retten; Israel plane dort eine Synagoge zu bauen und das Goldene Tor zu öffnen.

Mittwoch, 28. Juni 2017:

War etwas anderes zu erwarten? Erst drängt die PA Israel dazu den Gazanern den Strom abzustellen, sie verweigert ihnen Behandlungsgutscheine für Israel, Medikamentenlieferungen usw. – und wenn dann Menschen deshalb sterben, soll Israel schuld daran sein! Weil angeblich Israel die Einreise der Patienten einschränkt.

Wo bleibt der Aufschrei? Die Hamas lässt an der Grenze zu Ägypten Häuser abreißen und Menschen vertreiben, um die Pufferzone der Ägypter zu vergrößern.

Donnerstag, 29. Juni 2017:

Die Hamas bestreitet, dass es die indirekten Gespräche mit Israel über die Freilassung der festgehaltenen Israelis gibt.

Rund 2.000 Juden pilgerten letzte Nacht zum Josefgrab in Schechem/Nablus.

Um in Sachen festgehaltene Israelis den Druck auf die Hamas zu erhöhen, sind vorläufig Besuche von Familien bei den Terrorhäftlingen der Hamas in israelischen Gefängnissen untersagt worden.

Der Oberste Gerichtshof erließ eine Einstellungsverfügung gegen den Bau eines illegalen Außenpostens, den Araber nahe eines Tunnels der neuen Eisenbahnstrecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem errichten.

Der PA-Chefunterhändler Saeb Erekat (Fatah) behauptete in New York bei der UNO, dass Hamas und die PFLP keine Terrorgruppens seien.

Freitag, 30.06.2017:

Ein PA-Fernsehmoderator beschuldigt Israel, es würde arabische Jugendliche gezielt zu Drogen verführen; das sei Teil des „Krieges“ gegen die palästinensischen Araber.

Der ehemalige Leiter der Lateinischen Kirche im Gazastreifen schimpft auf Kirchen in Judäa und Samaria, sie würden „der Besatzung“ helfen. Nachdem bekannt wurde, dass die Griechisch-orthodoxe Kirche große Grundstücke in den Vierteln Talbieh und Rehavia an eine Firma verleaste, sagte er, auch nur ein Schmutzkörnchen der Kirche an die „israelische Besatzung“ zu geben sei „ein schwerer Verrat und schädigt den guten Namen der palästinensischen Christen und ihrer Verbindung zu ihrem Heimatland“. (Wundert es, dass der Typ Mitglied des „Islamischen Christenrats“ ist?)

Das Internationale Al-Quds-Institut behauptet Israel vertreibe die Araber aus Jerusalem – dabei wird geflissentlich ignoriert, dass der arabische Bevölkerungsanteil in Jerusalem stärker wächst als der jüdische. Juden die in Jerusalem leben, werden von dem Institut als „Siedler“ bezeichnet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Donnerstag, 22.06.2017:

Ein 21-jähriger Araber aus „Ost“-Jerusalem wurde letzte Woche festgenommen; er hatte wegen Terroraktivitäten schon 8 Monate im Gefängnis verbracht und wurde jetzt erneut verhaftet, weil er diese wieder aufgenommen hatte.

Die Hisbollah hat Beobachtungsposten an der Grenze zu Israel eingerichtet – die als Posten einer Landwirtschafts-NGO getarnt sind; diese wird von der Hisbollah finanziert und agiert ausschließlich für die Terrorgruppe.

Freitag, 23.06.2017:

Saeb Erekat lügt wieder rum: Laut seiner Aussage hetzt Israel, glorifiziert Terror (beides sei eine „lange bestehende Politik dieser extremistischen Regierung“) und nutzt erfundene Vorwürfe palästinensischer Austachelung, um die Aufmerksamkeit von Friedensprozess abzulenken.

Anscheinend gab es jetzt doch mal genug Druck: Das Denkmal für den DFLP-Terroristen, der das Ma’alot-Massaker von 1974 verantwortlich war, wurde abgebaut. (Der Platz in Jenin trägt weiter seinen Namen.) Die DFLP protestierte heftig.

Die UNO bestreitet, dass die Hisbollah landwirtschaftliche NGOs zur Spionage an der israelischen Grenze einrichtet.

Hassan Nasrallah warnte Israel vor einem Angriff auf den Libanon oder Syrien; es stünden Hunderttausende bereit Israel zu bekämpfen.

Samstag, 24.06.2017:

Das Denkmal für den Terroristen wurde an dem Platz über Nacht wieder aufgestellt, von dem es gestern abgebaut worden war.

Massenparaden in Gaza zum Al-Quds-Tag: Die Teilnehmer forderten „Juden raus aus Palästina“ – „Verschwindet aus unserem Land und unseren heiligen Stätten, aus der Al-Aqsa-Moschee, denn wird kommen und mit uns alle Organisationen, die unseren Kampf unterstützen.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28. Mai – 3. Juni 2017)

Sonntag, 28.05.2017:

Mahmud Abbas hat Trumps Friedensvorschlag schonmal abgelehnt; bei einem Fatah-Treffen sagte er, er werde nichts unterstützen, was nicht Israels „Besatzung“ beendet.

Aus einer IDF-Waffenkammer im Süden wurden am Samstag rund 30 Waffen gefunden. Es werden immer wieder Versuche arabischer Banden bekannt Waffen zu stehlen.

Das israelische Kabinett hat in den Tunneln an der Westmauer getagt. Saeb Erekat schimpft, das sei „ein Treffen unter der Al-Aqsa-Moschee“ und „illegal“.

Montag, 29.05.2017:

Ein offizieller Vertreter der PA behauptete, 80% der Forderungen der Terrorhäftlinge seien von Israel erfüllt worden. (Dann müssten sie genau eineinviertel Forderungen gestellt haben.)

Migdalim in Samaria leidet unter akuter Wasserknappheit, weil örtliche Araber der Umgebung aus den Leitungen illegal Wasser abzweigen.

Karim Younes sitzt wegen der Entführung und Ermordung eines IDF-Soldaten für 40 Jahre in einem israelischen Gefängnis. Er wurde 1983 verurteilt. Jetzt hat ihn Mahmud Abbas ins Zentralkomitee der Fatah berufen.

Dienstag, 30.05.2017:

Der Direktor der Kommission für Häftlingsangelegenheiten der PA (Terror-Häftlinge in israelischen Gefängnissen) rief die PalAraber in einem Artikel auf sich auf bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten: „Sucht euch eine Schusswaffe und Munition“, appellierte er. Er behauptete weiter, Israel versuche gezielt die pal-arabischen Häftlinge umzubringen.

Ein ehemaliger Beamter des Militär-Geheimdienstes berichtete, dass die PA im Jahr 2016 7% ihres Jahreshaushalts und 20% der Auslandshilfen an Terroristen und ihre Familien zahlte – rund 1,12 Milliarden Schekel (rd. €290 Millionen).

Die PA drängt den UNO-Sicherheitsrat Jerusalem vor den „Verjudungsveruschen“ zu schützen.

Eine Umfrage bei den PA-Arabern hat ergeben, dass mehr als 70% von ihnen glauben, der Hungerstreik sei ein Misserfolg gewesen.

Der Erzterrorist Marwan Barghouti droht übrigens: Wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden, dann fangen wir den Hungerstreik von vorne an.

Donnerstag, 01.06.2017:

Selbst die UNO hat die Namensgebung verurteilt und Norwegen will sein Geld zurück. Aber die Palästinenser weigern sich das nach Dalal Mughrabi benannte Frauenzentrum umzubenennen. Die Terroristin sei eine Heldin.

Nabil Abu Rudeineh, der Sprecher von Mahmud Abbas, sagte, Netanyahus Äußerungen über (unerlässliche) fortgesetzte militärische Kontrolle in der Westbank auch infolge eines Friedensabkommens, seien inakzeptabel und führten nicht zu Frieden. Das verewige die Gründe des bestehenden Konflikts. Israel müsse sich aus allen 1967 besetzten Gebieten einschließlich „Ost“-Jerusalems zurückziehen. Israel beweise, dass es nicht ernsthaft an einer Friedensregelung interessiert sei.

Die PA hat den Verkauf von Hummus eines israelischen Herstellers verboten und Anzeige gegen Händler erstattet, die dieses verkaufen. (Angeblich entspricht das Produkt nicht den vorgeschriebenen Anforderungen.)

Ein von Mahmud Abbas geführtes PLO-Komitee hat Trumps Vorschlag zu Verhandlungen über einen vorläufigen Palästinenserstaat zurückgewiesen. (Die bestehen darauf alles gleich zu bekommen, keine Zwischenlösungen.)

Trotz der Forderungen der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen einzustellen, liefert Israel weiter Strom. Der zuständige Minister Steinitz sagte, Israel nehme keine Befehle von der PA entgegen, sondern treffe Entscheidungen aufgrund eigener Prioritäten.

Freitag, 02.06.2017:

Die israelische Feuerwehr, die Polizei und die IDF haben einen Plan entwickelt, wie einem Feuerterror entgegengetreten werden kann, wie er im letzten Herbst stattfand. Außerdem soll die Öffentlichkeit deutlicher über Risiken von Feuer (wie Buschbrände entstehen können) aufgeklärt werden und ein Bewusstsein zu entwickeln, das dafür sorgt, dass weniger Brände durch Unvorsichtigkeit entstehen.

Eine Meinungsumfrage von Israel HaYom ergab, dass eine Mehrheit der Israelis die Zweistaatenlösung nicht mehr unterstützt, sollte zu einem Frieden gehörten, dass Teile der Souveränität Israels in Jerusalem an den Palästinenserstaat abgegeben werden. Die überwiegende Mehrheit der Israelis zöge in dem Fall die Souveränität über Jerusalem einem Friedensdeal vor.

Während der Woche traf sich Finanzminister Mosche Kahlon mit dem PA-Premierminister Rami Hamdallah, um ihn über die israelischen Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der palästinensischen Wirtschaft zu informieren. Dazu gehört unter anderem, dass der Allenby-Übergang nach Jordanien die nächsten zwei Monate 24 Stunden am Tag geöffnet sein wird und Baugenehmigungen in der Israel komplett verwalteten Area C von Judäa und Samaria an den „Rändern“ zu den Areas A und B leichter zu bekommen sein werden.

Die Hamas behauptet 45 Personen verhaftet zu haben, die für Israel spionieren. Sie hätten sich selbst gestellt. Ein führender Hamasnik behauptet, Israel werbe Agenten über soziale Medien an.

Die arabische Terroristin, die am Donnerstag einen Soldaten verletzte, erlag heute ihren Verletzungen.

Samstag, 03.06.2017:

Ein Terrorist der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden wurde nach 12 Jahren (er war zu 15 Jahren verurteilt worden) aus israelischer Haft entlassen. Die offizielle Fatah-Facebookseite zeigte den Helden-Empfang, der ihm in Fatahstan bereitet wurde.

Der PA-Bildungschef erklärt, er schütze mit dem Lehrplan nur das „palästinensische Narrativ“; so wie Israel seine Helden und Landkarten habe, hätten sie auch die Palästinenser. Außerdem werde er darüber nachdenken, dass an PA-Schulen der Holocaust gelehrt werde, aber Israel müsse auch die „Nakba“ lehren.