Türkei: Wiederaufleben der glorreichen/blutrünsigen Tage des Jihad

Raymond Ibrahim, 29. November 2019 (FrontPage Magazine)

Die wenig kommentierten, aber andauernden Misshandlungen historischer Kirchen durch die Türkei spiegelt vermehrt das zunehmende Gefühl des islamischen Überlegenheitsanspruchs dieser Nation.

Bevor die Türken dort einmarschierten, war Anatolien (die heutige Türkei) eine uralt-christliche Region; ein großer Teil der Paulusbriefe wurde an ihre Kirchen geschickt oder handelten von ihnen, darunter die sieben Gemeinden der Apokalypse. Mit der Eroberung, Kolonisierung und folgenden Türkifizierung Anatoliens durch die Türken – der Grund, dass es heute einfach „Türkei“ heißt – wurden zehntausende Kirchen systematisch geschändet und in Sieges-Moscheen umgewidmet.

Unter Mustafa Kemal Atatürks (gest. 1938) Säkularisierungsprogramm wurden aus einigen dieser historischen und bedeutenden, in Moscheen verwandelten Kirchen neutrale Museen gemacht. Heute werden sie allerdings wieder angegriffen, wieder in islamische Sieges-Moscheen umgewandelt.

Erst vor kurzem, am 5. November, kündigte die Regierung an, dass eine 1500 Jahre alte Kirche, gewidmet dem Heiligen Retter, wieder in eine Moschee umgewidmet werden soll, obwohl sie seit 1945 ein Museum gewesen ist. Das bedeutet: Obwohl sie „eines der großartigsten Beispiele byzantinischer Kunst ist und immer noch Mosaike und Fresken erhalten sind“, werden diese alle im Säuberungsprozess zerstört werden, der sie zu einer Moschee macht.

Die Heilige Retter ist kaum die erste Kirche/Museum, die in den letzten Jahren in eine Moschee umgewandelt wurde. Das andauernde Phänomen ist keine sonderlich verschleierte Drohung für die ultimative und stark erwartete Umwidmung – die der Hagia Sophia, der größten Basilika des östlichen Christentums; sie steht in Konstantinopel (dem modernen Istanbul). Obwohl auch sie seit Mitte der 1930-er Jahre ein Museum gewesen ist, obwohl sie für die östlich-orthodoxen Christen einen besonderen Ort darstellt und obwohl es allein in Istanbul mehr als 3.000 aktive Moscheen gibt,  sagten mehr als 97 Prozent der 2013 befragten Türken, sie wollten, dass die Hagia Sophia in eine Moschee verwandelt wird.

Warum so viele Türken nach dieser Umwandlung schreien – sie wollen ihr islamisches Überlegenheitsgefühl gegenüber dem Christentum (und demzufolge über den Westen, so läuft ihr Denken) zu beweisen – ist in allen Bereichen der Gesellschaft offenkundig, von ganz oben bis ganz unten. Betrachten Sie Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der früher dieses Jahr deutlich machte, dass auch er sehen will, dass aus der Hagia Sophia eine Moschee gemacht wird. Nach dem Bericht, dass „der Präsident der Türkei in der Hagia Sophia ein islamisches Gebet rezitierte, ein historisches Istanbuler Wahrzeichen, das zum Symbol von Interreligiosität und diplomatischer Spannungen geworden ist“, fügte AP hinzu, dass Erdoğan sein Gebet den „Seelen all derer widmete, die uns diese Arbeit als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer [Sultan Mehmet II.].“

Salih Turhan, Leiter der Anatolischen Jugendvereinigung, die jedes Jahr rund um die Hagia Sophia demonstriert, erklärte zudem: „Als die Enkel von Mehmet dem Eroberer ist es unser legitimes Recht, dass wir die Wiedereröffnung der Hagia Sophia anstreben.“

Mit anderen Worten: Der Wunsch aus der Hagia Sophia in eine aktive Moschee zu machen, ergibt sich nicht aus Frömmigkeit oder einem Mangel an Moscheen, sondern im Ruhm – heißt die Blutrünstigkeit – der Tage des Jihad und Ehre derer, die ihn ausüben, zu schwelgen.

*****

Im Folgenden besuchen wir exakt das, was Mehmet II., der Eroberer, in der Hagia Sophia machte und ihr antat, dass so viele modernen Türken ihn ehren, einschließlich ihres Präsidenten, wozu auch gehört, dass sie die Umwandlung des Gebäudes in eine Moschee fordern. (Alle Zitate des folgenden Berichts stammen aus Primärquellen, zumeist von Augenzeugen und sind in Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert.)

Nachdem Konstantinopel Jahrhunderte lange Jihad-Vorstöße abgewehrt hatte, brandschatzte Mehmet – d.h. Mohammed (Mehmet ist die türkische Aussprache des arabischen Namens des Propheten) – Konstantinopel am 29. Mai 1453. Einmal in die Stadt eingedrungen „gaben die türkischen Soldaten kein Pardon“, schrieb ein Augenzeuge:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, wollten sie plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Art und in jeglichem Zustand… Es gab Jungfrauen, die wachten aus unruhigem Schlaf auf, um diese Banditen mit blutigen Händen und Gesichter voller erbärmlicher Raserei über sich zu sehen … [Die Türken] zogen sie weg, rissen sie fort, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie auf den Kreuzungen und unterzogen sie den furchtbarsten Gewalttaten… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden gnadenlos fremden und schrecklichen Vereinigungen übergeben und tausend andere Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in die Hagia Sophia geflüchtet hatten, bot sich hier eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven – sobald ihre Türen aufgebrochen waren. „Ein Türke sah nach der scheinbar reichsten Gefangenen, ein anderer zog ein hübsches Gesicht bei den Nonnen vor… Jeder räuberische Türke war gierig darauf seine Gefangene zu einem sicheren Ort zu bringen und kehrte dann für einen zweiten oder dritten Preis zurück… Dann konnte man lange Schlangen sehen, die die Kirche und ihre Heiligtümer verließen, getrieben wie Vieh oder Schafherden.“

Manchmal bekämpften die Sklavenhalter sich wegen „irgendeines gut gebauten Mädchens“ gegenseitig bis zum Tod, obwohl diese es „vorzogen sich in Brunnen zu werfen und zu ertrinken statt in die Hände der Türken zu fallen“.

Nachdem sie Besitz von einer der größten und ältesten Basiliken – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre als – ergriffen hatten, betrieben die Invasoren „alle möglichen Widerwärtigkeiten darin, machten aus ihr ein öffentliches Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter „die Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sich auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, mit einem Kreuz unter ihrem Kopf, dann wurde sie vergewaltigt“.

Dann „paradierten sie das Hauptkreuz [der Hagia Sophia] in einer höhnischen Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln dazu, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm einen türkischen Hut auf … seinen Kopf und brüllten höhnisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Viele andere Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder Wänden von Kirchen angebracht waren, wurden heruntergerissen und darauf herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heilige Ikonen wurden ihres Goldes beraubt, „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihre Gold- und Silberbilder genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ohne Ausnahme den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden auf die Lenden von Hunden platziert; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.“

„Überall gab es Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mehmet schließlich seinen Einzug in der Stadt hielt. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreie auf den Straßen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die Schreie von Frauen, begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein, „bewunderte den Anblick“ der Großkirche. Nachdem sie sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert hatten – der Sultan selbst stieß ihren Altar um und trampelte darauf herum – befahl Mehmet einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete ertönen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, der Vorläufer des Antichristen, auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete zu sprechen“, womit er „aus der Großkirche in einen Heidenschrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

*****

Das ist also das, worauf die Muslime der Türkei und ihr Präsident stolz sind: die gewalttätige Eroberung uralten christlichen Territoriums und die von Gräueln beladene Umwandlung ihrer größten Kathedrale in eine Moschee; das ist das, was sie begierig ehren, indem sie aus der Hagia Sophia wieder eine Moschee machen. Täuschen Sie sich nicht: Auch wenn der Durchschnittswestler bezüglich der erwähnten Geschichte keine Ahnung hat, wird sie doch jedem Türken wird sie in seiner Jugend gelehrt.

Mehmet offen zu vergöttern und zu versuchen zu tun, was er tat – aus der Hagia Sophia eine Moschee zu machen, um die „Seelen all derer zu ehren, die uns dieses Werk als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer“, wie Erdoğan proklamierte – ist gleichbedeutend damit, dass Türken sagen: „Wir sind stolz auf unsere Vorfahren [und versuchen es ihnen gleichzutun], die Menschen abschlachteten, versklavten und vergewaltigten und ihnen ihr Land stahlen, nur weil sie christliche Ungläubige waren.“

Nachbemerkung: Einen umfassenden Bericht von der Belagerung und folgenden Plünderung von Konstantinopel finden Sie in Kapitel 7 des Buchs Sword and Scimitar dieses Autors.

Der Jihad gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 7. Juni 2019

Titel-Foto der 15. Ausgabe der Magazins Dabia des Islamischen Staats, Titel: „Brecht das Kreuz“.

Vor kurzem wurde ein 37 Jahre alter muslimischer Migrant in Rom wegen Mordes verhaftet, nachdem er einem Christen in die Kehle gestochen hatte, weil dieser ein Kruzifix um den Hals trug. „Religiöser Hass“ wird bei dem Verbrechen als „verschärfender Faktor“ angeführt.

Das ist kaum das erste Verbrechen aus „ religiösem Hass“, das in Italien im Kontext des Kreuzes geschah. Unter anderem gab es diese:

  • Ein muslimischer Junge afrikanischer Herkunft drangsalierte in der Schule ein 12-jähriges Mädchen, beleidigte sie und schlug schließlich auf sie ein, weil auch sie ein Kreuz trug.
  • Ein muslimischer Migrant drang in eine alte Kirche in Venedig ein und griff deren großes, 300 Jahre altes Kreuz an, brach dessen Arme ab und schrie dabei: „Alles in dieser Kirche ist falsch!“
  • Nachdem ein Kruzifix in der Nähe einer beliebten Moschee zerstört wurde, sagte der Bürgermeister des Bereichs in Bezug auf den/die Täter: „Bevor wir eine Show des Eins seins mit Muslimen veranstalten, sollten sie anfangen unsere Zivilisation und unsere Kultur zu respektieren.“

Fakt ist, dass islamische Feindseligkeit gegenüber dem Kreuz ein felsenfestes Phänomen ist – eines, das Kontinente und Jahrhunderte überschreitet; eines, das viel von der angeborenen Feindseligkeit des Islam gegenüber der Christenheit anzeigt.

Zum ersten ist das Kreuz nicht nur Ur-Symbol der Christenheit – für alle Konfessionen, einschließlich der meisten Formen des ansonsten Bilder stürmenden Protestantismus – sondern es symbolisiert auch den fundamentalen Dissens zwischen Christen und Muslimen. So erklärt Professor Sidney Griffith: „Das Kreuz und die Ikonen verkündeten öffentlich genau die Punkte des christlichen Glaubens, die der Koran, aus Sicht der Muslime, ausdrücklich bestreitet: dass Christus der Sohn Gottes war und dass er am Kreuz starb.“ Entsprechend „erregte die christliche Gepflogenheit das Kreuz zu verehren … oft die Verachtung der Muslime“, so dass es bei den muslimischen Eroberungen christlicher Länder von Anfang an einen „Feldzug zum Ausradieren öffentlicher Symbole des Christentums gab, besonders des bis dahin allgegenwärtigen Zeichens des Kreuzes“.

Dieser „Feldzug“ ist bis zum muslimischen Propheten Mohammed zurückzuverfolgen. Es wird berichtet, er „hatte eine derartige Abscheu vor der Form des Kreuzes, dass er alles mit dieser Form darauf zerschlug, das in sein Haus gebracht wurde“, schreib ein Historiker (Sword and Scimitar, S. 10). Mohammed behauptete auch, dass Jesus (der muslimische ‘Isa) am Ende der Zeiten selbst Wert darauf legen würde „das Kreuz zu zerschlagen“.

Heutige muslimische Geistliche bestätigen das. Scheik Abdul Azis al-Tarifi, ein saudischer Experte für islamisches Recht wurde nach den Urteilen darüber gefragt ob es jemandem – in diesem Fall Christen – erlaubt ist ein Kreuz zu tragen und davor zu beten; er sagte: „Unter keinen Umständen ist es einem Menschen gestattet das Kreuz zu tragen.“ Genauso wenig „darf es jemandem erlaubt werden zum Kreuz zu beten.“ Warum? „Weil der Prophet – Friede und Segen sei mit ihm – befohlen hat es [das Kreuz] zu zerschlagen.“

Die Geschichte des Islam ist ein Spiegel dieser Gesinnung. Der erwähnte Scheik al-Tarifi erklärte zum Beispiel auch, wenn es zu schwierig ist das Kreuz zu zerschlagen – beispielsweise bei einer großen Betonstatue – dann sollten Muslime zumindest versuchen eine ihrer Arme zu verunstalten, „damit sie nicht länger einem Kreuz ähnelt“. Historische und numismatische Beweise bestätigen, dass das Omajjaden-Kalifat, nachdem es im späten siebten Jahrhundert die byzantinische Staatskasse beschlagnahmte, befahl, dass eine oder beide Arme des Kreuzes auf den Münzen unkenntlich gemacht werden sollten, damit das Bild nicht länger einem Kruzifix ähnelt (Sword and Scimitar, S. 54).

Es gibt Zeugenaussagen im Überfluss aus den frühesten Invasionen in das christliche Syrien und Ägypten, dass Muslime systematisch jedes Kruzifix zerschlugen, das ihnen begegnete. Nach Angaben von Anastasius vom Sinai, der während der arabischen Eroberungen im siebten Jahrhundert lebte, „nahmen sich die Dämonen die Sarazenen [Araber/Muslime] zu ihren Gefährten. Und das mit Recht. Letztere sind vielleicht sogar noch schlimmer als die Dämonen“, denn während „die Dämonen regelmäßig vor den Geheimnissen Christi Angst haben“, worunter er das Kreuz zählt, „trampeln diese Dämonen aus Fleisch alles nieder, das ihnen unter die Füße kommt, verspotten es, setze es in Brand, zerstören es“ (Sword and Scimitar, S. 27).

In der Art, wie vor kurzem ein Kreuz mit Fäkalien an eine französische Kirche gemalt wurde, stellten Muslime 1147 in Portugal „mit großem Hohn diese Symbole des Kreuzes zur Schau. Sie spuckten darauf und wischten damit Stuhl von ihren Hintern.“ Jahrzehnte früher „spuckten Muslime in Jerusalem auf sie [Kruzifixe] und verzichteten nicht darauf vor aller Augen auf sie zu urinieren“. Selbst der angeblich „großherzige“ Sultan Saladin befahl: „Wer immer sah, dass das Äußere einer Kirche weiß ist, soll sie mit schwarzem Dreck überziehen“, und befahl „die Beseitigung eines jeden Kreuzes von der Kuppel einer jeden Kirche in den Provinzen Ägyptens“ (Sword and Scimitar, S. 17, 145, 162).

Damit muslimische Feindlichkeit dem Kreuz gegenüber nicht als abweichend betrachtet wird – begrenzt auf irgendeine obskure Aussage Mohammeds oder „uralte Geschichte“ – folgt eine sehr unvollständige Liste an Beispielen dafür, wie das Kruzifix weiterhin jeden „Alltags-Muslim“ in Wut versetzt:

Ägypten: Eine junge koptische Christin namens Maria wurde zu Tode zerfleischt, als ihr Kreuz sie für Randalierer der Muslimbruderschaft als Christin identifizierte. Gleichermaßen wurde der 17-jähirge Ayman, ein koptischer Schüler, von seinem muslimischen Lehrer und Mitschülern zu Tode gewürgt und geschlagen, weil er den Befehl seines Lehrers das Kreuz abzulegen verweigerte.

Pakistan: Als ein Muslim sah, dass Julie Aftab, eine Christin, ein Kreuz um den Hals trug, griff er sie an, zwang er Batteriesäure ihren Hals und spritzte sie ihr ins Gesicht – ihre Speiseröhre ist jetzt dauerhaft geschädigt, sie ist auf einem Auge blind und sie verlor beide Augenlider sowie die meisten ihrer Zähne.

Türkei: Ein zwölfjähriger Junge in der Türkei, der ein silbernes Kettchen mit Kreuz trug, wurde regelmäßig von muslimischen Klassenkameraden und Lehrern bespuckt und geschlagen.

Malaysia: Ein christlicher Friedhof in dem mehrheitlich muslimischen Land wurde mitten in der Nacht von Unbekannten angegriffen und geschändet. Mehrere Kreuze wurden zerstört, wobei ein „schweres Instrument verwendet wurde, um den Schaden anzurichten“. Unabhängig davon randalierte ein muslimischer Mob gegen eine kleine protestantische Kirche wegen des sichtbaren Kreuzes auf dem Gotteshaus. Es wurde rasch entfernt.

Malediven: Die Behörden mussten eine christliche Lehrerin retten, nachdem muslimische „Eltern drohten sie zu fesseln und von der Insel zu zerren“, weil sie „Christentum predigte“. Ihr Verbrechen bestand darin als Teil des Geographieunterrichts in der Klasse einen Kompass zu tragen – der mit einem  Kreuz verwechselt wurde.

Da die Präsenz des Islam in Europa zunimmt, sollte es nicht überraschen, dass auch Angriffe auf Kreuze zunehmen. Abgesehen von den erwähnten Attacken in Italien fanden die Folgenden in Frankreich und Deutschland statt, wo Anschläge auf Kirchen und Kreuze „heimisch“ geworden sind:

  • Ein Muslim führte kapitale Vandalismusanschläge gegen zwei Kirchen aus; dabei verbog er ein massives Bronzekreuz. (Bilder)
  • Christliche Kreuze und Grabsteine auf einem Friedhof wurden von einem Muslim beschädigt und geschändet (betrachten Sie sein Werk).
  • Ein Muslim kam von sich aus zur Behandlung in ein Krankenhaus und verfiel in eine plötzliche Raserei, weil es „zu viele Kreuze an der Wand“ gab. Er bezeichnete die Krankenschwester als „Hexe“ und „Faschistin“ und wurde physisch aggressiv.
  • Nachdem Muslimen eine eigene Sektion auf einem Friedhof gewährt wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde ihre ausgeprägt islamischen Feiern abzuhalten, forderten dieselben Muslime, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden sollen.
  • Ein deutschsprachiger Bericht hält fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerschlagen worden sind: „Die Täter sind oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Angesichts des oben Berichteten sollte es nicht überraschen, dass Gruppen wie der Islamische Staat in ihren Verlautbarungen an den Westen feindselige Bezüge auf das Kreuz machen: „Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerschlagen und eure Frauen versklaven, durch die Erlaubnis Allahs. … Wir werden Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“ Der Islamische Staat verbreitete sogar einmal ein Video, das zeigte, wie seine Mitglieder Kreuze in und auf mehreren Kirchen in den Gebieten unter seiner Herrschaft zerschlagen (inzwischen sind sie von YouTube gelöscht worden); er köpfte und erstach einen Mann mit seinem eigenen Kruzifix; und er veröffentlichte Bilder seiner Mitglieder, die christliche Kreuze und Grabsteine auf Friedhöfen unter seiner Zuständigkeit zerstörten.

Gleichermaßen erschien im Internet aus dem Libyen nach dem „Arabischen Frühling“ ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Gemeinschaftsfriedhof bei Bengasi angriff. Als die Muslime die Grabsteine mit Kreuzen darauf traten und zerstörten, drängte der Mann, der das Video aufnahm, sie „das Kreuz der Hunde zu zerbrechen!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ brüllten. Gegen Ende des Videos versammelt sich der Mob um ein riesiges Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und begannen zu „Allahu Akbar“-Rufen darauf einzuhämmern. Andere christliche Friedhöfe in Libyen haben ähnliches erlitten.

Im Irak kamen Bilder eines christlichen Friedhofs auf, der vom Islamischen Staat verwüstet wurde. Zerschlagene und zerstreute Kreuze tauchen auf. Auf einem Bild brachen Jihadisten einen Sarg auf, schlugen der verhutzelten Leiche den Kopf ab und warfen die sie umgebenden Kreuze zu Boden.

So sehen die Geschichte und der Fortbestand des islamischen Hasses auf das Kreuz aus – auf das Symbol, das den Kern des christlichen Glaubens symbolisiert, nämlich den Tod und die Auferstehung Christi, zwei Ereignisse, die der Islam vehement bestreitet.

Der Jihad gegen das Kreuz begann mit Mohammed, wurde von den frühen Kalifen ausgetragen und geht bis in unsere Tage mit den Jihadisten der Welt weiter, ganz zu schweigen vom gelegentlichen „Alltagsmuslim“.

Gute Nachbarn

Yaacov Lozowick, 14. Dezember 2009

Für die jüngste Attacke auf eine Moschee in Yasuf habe ich keine Worte der Verteidigung, Entlastung oder einfach nur Worte der Erklärung, die dann in einer hinterlistige Art von Rechtfertigung übergehen. Islamisten greifen regelmäßig Moscheen an und massakrieren Betende. Palästinensische Terroristen nutzen regelmäßig Häuser des Gebets, sei es die Geburtskirche in Bethlehem oder Moscheen im Gazastreifen, als Orte, in denen sie sich verkriechen oder Waffen lagern. Zivilisierte Menschen betrachten Häuser der Anbetung nicht als militärische Ziele, außer sie sind es tatsächlich; und sie schänden sie nicht mit der Absicht zu beleidigen. Wenn sie das tun, dann ist das Beweis dafür, dass die aufgehört haben zivilisiert zu sein.

Ohne wenn und aber.

Das heißt aber nicht, dass die Reaktionen auf solch eine verachtenswerte Tat nicht bilden kann.

Eine Delegation jüdischer Religiöser Leiter und Aktivisten, einschließlich einiger aus Siedlungen der Westbank, versuchte das Dorf zu erreichen, um ihrer Abscheu angesichts des Anschlags Ausdruck zu verleihen. Aber die israelische Armee hinderte die Gruppe davon nach Yasuf zu gelangen, aus Sicherheitsgründen, da aufgebrachte Dorfbewohner erklärten, dass die Besucher nicht willkommen sein würden. „Die Leute werden das nicht zulassen“, sagte Wasfi Hassan, ein örtlicher Bauer. „Das ist wie einen Mann zu töten und dann zu seiner Beerdigung zu gehen.“

Nein, das ist nun gar nicht dasselbe. Erstens, weil niemand getötet oder auch nur verletzt wurde. Zweitens, weil es nicht die Täter waren, die mit neuen Koranen nach Yasuf kommen wollten, es waren andere Juden, einige davon Siedler, einige nicht. Die Entschlossenheit alle israelischen Juden so sehen zu wollen, als seien sie kriminelle Strolche zu sehen, mag befriedigen, entspricht aber weder der faktischen Wahrheit, noch ist es auch nur ansatzweise hilfreich für ein Vorankommen.

Abbushi wies den Gedanken zurück, dass der israelisch-palästinensische Konflikt sich in einen religiösen Kampf wenden könnte. „Es ist ein nationaler Konflikt. Wir wollen einen unabhängigen Staat, ohne Siedler“, sagte er. Allerdings skandierten palästinensische Schulkinder, die zum Demonstrieren nach Yasuf gebracht wurden: „Khaibar, Kaibar ya Yahud“, womit sie eine legendäre Schlacht zwischen dem Propheten Mohammed und den Juden der Oasis Khaibar in Erinnerung riefen; die Juden waren dort gezwungen sich zu ergeben.

Wer hat da recht? Der PA-Gouverneur, der zur Auslands-Presse spricht und ihr erzählt, was die zu hören wünscht? Oder die Leute vor Ort, vielleicht Lehrer, die die Schüler auf das vorbereiten, was sie skandieren sollen? Selbst wenn es der Gouverneur ist, warum muss ein unabhängiger Staat judenfrei sein?

In Yasuf berichteten Dorfbewohner von Jahren an Problemen mit Siedlern in der Gegend, die sie für eine ganze Reihe an Übeln verantwortlich machen, einschließlich dessen, was sie als Vergiftung einer Quellen und dem Diebstahl von Schafen anführten.

Wirklich? Die Siedler vergifteten die Quelle? Wie um Gottes Willen haben sie das geschafft? Angesichts der geologischen Struktur der Westbank, die bestimmt, wie örtliche Quellen funktionieren, lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und sage, dass das nicht zu machen ist. Oder eher so: Es könnte vielleicht gemacht werden, aber das würde eine groß angelegte, ununterbrochene, industrieartige Anstrengung erfordern. Das ist nie geschehen, nicht in Yasuf und nicht sonst irgendwo in der Gegend. Das klingt für mich wie das Ergebnis einer anhaltenden und von der gesamten Gesellschaft getragenen Politik der Palästinenser, um die eigenen Hirne und die ihrer Kinder zu vergiften, von denen viele inzwischen aufgewachsen sind, um Eltern, Lehrer und pensionierte gebrechliche und bejahrte Urgroßeltern zu werden.

Ebenfalls am Sonntag billigte das israelische Kabinett einen Plan, um Israels Landkarte der nationalen Gebiete von Vorrang zu verändern, damit sie einige isolierte Westbank-Siedlungen einschließt, dazu große Teile von von Juden und Arabern im Norden und Süden des Landes bevölkerten Landstrichen. Der Plan wurde von der israelischen Linken wegen des Einschlusses der Siedlungen heftig kritisiert, denn diese werden nun berechtigt sein zusätzlich Regierungsgelder zu erhalten. Viele Israelis betrachteten die Anpassungs-Landkarte als Versuch der Regierung die Siedler zu beschwichtigen, die wegen des Baustopps aufgebracht sind.

Für mich sieht das aus, wie ungehörige, aber Standard-Politik. Die Regierung ist drauf und dran große Summen an jede Menge Leute auszuzahlen, darunter viele arabische Israelis; und einem störenden Wähler werfen sie eine Beruhigungspille zu. Nicht nett, aber nicht anders als es alle anderen demokratisch gewählten Politiker tun.

Saeb Erekat, der palästinensische Chef-Unterhändler, sagte in einer Erklärung, dass die neue Landkarte „als Blaupause für zukünftige Siedlungsausbreitung dient“. Er fuhr fort: „Das offenbart das Ausmaß, in dem Israels ‚Siedlungs-Moratorium‘ Augenwischerei ist.“

Wirklich, Herr Erekat? Probieren Sie es doch aus. Na los, zwing‘ uns Farbe zu bekennen. Machen Sie uns ein ernsthaftes Angebot und sehen sie, was wir tun. Oder besser noch: Stimmen Sie einfach der Rückkehr zum Verhandlungstisch zu, von dem sie am 16. September 2008 flohen, als wieder einmal ein israelisches Angebot zur Auflösung der meisten Siedlungen auf dem Tisch lag; und sehen Sie, was sie erreichen können. Los doch, fordern Sie uns heraus, statt zu stöhnen, wie schrecklich wir sind. Darum geht es doch bei der Führung eines Landes: mit der Wirklichkeit klar kommen, nicht mit Wunschträumen.

Update: Oberrabbiner Yonah Metsger kam in das Dorf, um seine Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Er wurde von dem PA-Gouverneur und Dutzenden PA-Personenschützern begleitet, aber die Dorfbewohner ließen ihn nicht in die geschändete Moschee. Interessant ist: Er sagte den Dorfbewohnern, dass die jüdische Erinnerung an den Holocaust „mit der Schändung von Synagogen beginnt“, einem Grund, dass eine solche Schändung für Juden derart frevelhaft ist. Das ist eine interessante Anekdote für diejenigen der Feinde Israels, die darauf bestehen, dass der Holocaust regelmäßig instrumentalisiert werde, um antipalästinensische Taten zu rechtfertigen.