Islam und Scharia: Tödliche Fakten, die Sie wissen sollten

Amil Imani, FrontPageMag, 21. September 2018

Islam und Scharia kriechen weiterhin klammheimlich in jeden Aspekt der amerikanischen Kultur. Und viel zu wenige reden darüber. Warum? Weil die Amerikaner von den linken Eliten dazu konditioniert wurden tolerant und mitfühlend zu sein, Mulitikulti zu begrüßen und den Glauben, die Ideale und Werte anderer zu respektieren. Das ist eine wundervolle, utopische Welt, aber Fakt ist, dass der Islam nicht jeden Aspekt der westlichen Zivilisation befürwortet – noch weniger die amerikanische Kultur. Wir werden als Nation rapide und methodisch demontiert und unsere Freiheiten sind zerbrechlicher als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Und während wir den Feind im Ausland militärisch, mit Geheimdiensten und Drohnenangriffen bekämpfen, tun wir nichts, um genau denselben Feind zu bekämpfen, der im hellen Tageslicht auf unserem Boden sitzt.

Wenn wir ihn nicht politisch und zwar rasch besiegen, könnten unsere Kinder und Enkel in einen blutigen Religions- und ideologischen Krieg verwickelt werden, wie wir ihn auf amerikanischem Boden noch nie erlebt haben. Ehrlich gesagt: Der Islam ist ein theokratisch-politisches Terror-Regime, das sich hinter der Maske der Religion versteckt, um seine Mission eines weltweiten Kalifats zu vollenden. Was die meisten Amerikaner nicht begreifen: dass dies eine totalitäres „theo-politisches“ Glaubenssystem und eine Sozialdoktrin ist (die beiden gehen Hand in Hand), das auf dem Koran, der Sira und den Hadithen gründet, was Dr. Bill Warner vom Center for the Study of Political Islam treffend die „Trilogie des Islam“ nennt.

Er hat Vorschriften für jeden einzelnen Aspekt des Lebens und diese Vorschriften werden von dem barbarisch kriminellen und zivilen Strafgesetz vollstreckt und geregelt, das als Scharia bekannt ist. Die genaue Definition eines Muslim wird kristallklar, wenn man die Trilogie des Islam liest. Quintessenz: Du bist ein Allah fürchtender, den Koran glaubender und Mohammed folgender Zelot, der Menschen dazu zwingt sich zu unterwerfen, zu konvertieren und den Islam und die Scharia befolgt – oder du wirst getötet. Das sind die Fakten.

Folgt jeder Muslim den Geboten des Koran? Gott sei Dank nicht. Aber sowie sie in Gemeinden einziehen und an Zahl zunehmen werden sie militanter und intoleranter gegenüber den Gesetzen und Regelungen der Gemeinden. Es handelt sich um eine Religion, deren „heiliges Buch“ seinen Anhängern befiehlt Verbrechen zu begehen, die den Gesetzen dieses Landes widersprechen. Für den Fall, dass Sie einiger dieser gebilligten Gräuel des Islam und der Scharia nicht kennen: Sind Sie sich bewusst, dass Frauen wegen Ehebruch zu Tode gesteinigt werden sollen und dass schwule Männer gehenkt werden? Oder dass die Genitalien kleiner Mädchen verstümmelt werden, um das Funktionieren ihrer sexuellen Lust zu vernichten und sie kontrollierbar zu machen? Und dass Kinder im Namen der Familienehre ermordet werden dürfen? Der Islam erkennt keine Trennung von Moschee und Staat an. Islamische Republiken werden von spirituellen Führern beherrscht, die die strikte Einhaltung der Scharia durch ihre Bürger überwachen.

In Ländern, in denen islamische Enklaven und Ghettos entstanden sind, so wie in Frankreich , Großbritannien und Deutschland, setzen örtliche Mullahs die Scharia durch, ohne Rücksicht auf das Recht des Landes. Täuschen Sie sich nicht: Das ist die Intention auch der einflussreichen islamischen Elemente in Amerika.

Das Problem ist, dass zu wenige Amerikaner sich all dessen bewusst sind und Organisationen wie CAIR und andere mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft nutzen unsere Naivität voll aus. Überdies steht der Islam in heftigem Widerspruch zur Unabhängigkeitserklärung, der US-Verfassung und dem, was der Erste Verfassungszusatz schützen soll: unsere Gott gegebenen, unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Begreifen Sie, dass die Scharia sehr komplex ist und sie ist aus einer Vielzahl islamischer Quellen abgeleitet. Der Koran, als „gegebenes Wort Allahs“ betrachtet, ist die Primärquelle der Scharia. Die Hadithe (Worte und Taten Mohammeds) sind die zweitwichtigste Quelle der Scharia. Historische Urteile von Juristen im Verlauf der Jahre und sogenannte Schlussfolgerungen über Analogie machen die anderen beiden, weniger einflussreichen Quellen der Scharia aus. Zusammen bilden sie den theologischen Kern des Islam und sie resultieren in einem totalitären Lebensstil für muslimische Anhänger und Nichtmuslime (Kuffar – Nichgläubige – und Ungläubige). Die Scharia steht im kompletten Widerspruch zu amerikanischen Werten, denn sie versklavt Menschen und ermutigt zu Gewalttaten und barbarischem Verhalten. Die Scharia forderte den Tod derer, die dem Islam abschwören.

Ein ehemaliger Muslim, der sich in einen christlichen Pastor kehrte, erhielt vor kurzem im Iran die Todesstrafe. Ehrenmorde, Vergewaltigungen in der Ehe, weibliche Genitalverstümmelung, ganz zu schweigen vom Abtrennen von Händen und Füßen sind nur ein paar der anderen Komponenten der Scharia. Wenn muslimische Männer angeleitet werden ihre Frauen zu schlagen, weil sie sexuelle Annäherungen zurückweisen, dann ist offensichtlich, dass amerikanische Werte in direktem Konflikt mit dem stehen, was islamisches Recht von seinen Anhängern fordert. Ich glaube an das Recht der Menschen aus dem Ersten Verfassungszusatz, anzubeten wen immer sie wollen oder nicht, aber der Islam folgt dem nicht. Und welche andere „Religion“ verzeiht Gräuel, die im Gegensatz zu den von Gott gegebenen unveräußerlichen Rechten steht, die in der Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung stehen? Keine.

Warum die Scharia abzulehnen ist

Daniel Pipes, National Post, 5. August 2009

Diejenigen von uns, die sich gegen die Scharia aussprechen, werden manchmal gefragt, warum das islamische Recht ein Problem darstellen soll, da moderne westliche Gesellschaften schon lange der Halacha, dem jüdische Recht, einen Platz eingeräumt haben. Das war sogar einer der Hauptpunkte derer, die 2005 die Meinung vertraten, die Scharia solle zu einem akzeptierten Teil der Resolution zu zivilrechtlichen Auseinandersetzungen in Ontario werden.

Die Antwort ist einfach: Die beiden trennt ein fundamentaler Unterschied. Der Islam ist eine missionierende Religion, das Judentum nicht. Die Islamisten trachten nach der Anwendung des islamischen Rechts auf jedermann, während fromme Juden das Leben nach jüdischem Gesetz nur für sich selbst anstreben.

Zwei frische Beispiele aus Großbritannien demonstrieren den immanenten Imperialismus des islamischen Gesetzes.

Bei dem ersten geht es um das Queens Care Center, ein uraltes Heim und Tageszentrum für Senioren in der Kohlestadt Maltby, 65km östlich von Manchester. Derzeit ist nach Angaben des Daily Telegraph keiner der 37 Angestellten oder 40 Bewohner Muslim. Obwohl das Management des Heims geltend machen, dass die „religiösen und kulturellen Überzeugungen“ der Bewohner respektiert werden, entschied Zulfikar Ali Khan, seit 1994 Eigentümer des QCC, dieses Jahr auf eigene Faust das Fleisch für das Heim nur noch bei einem Halal-Schlachter zu kaufen.

Diese heimliche Entscheidung bedeutete, dass die Rentner im QCC nicht länger ihre bacon and eggs (Eier mit Schinken), bangers and mash (Würstchen mit Kartoffelpürre), Schinken-Sandwiches, Schweinepastete (pork pie), bacon butties (Klappbrote mit gebratenem Schinken) oder sausage rolls (im Brot gebackene Wurst) essen können. Der Wechsel löste Zorn auf breiter Front aus. Ein Verwandter eines Bewohners nannte ihn „eine Schande. Die alten Menschen, die ihre letzten Jahre in dem Heim verbringen, verdienen etwas Besseres… Es ist schockierend, dass ihnen Essen vorenthalten werden soll, das sie mögen, nur weil dieser Mann das so will.“ Einer der Angestellten meinte, es sei „völlig falsch, dass jemand anderen auf diese Art und Weise seine Religion und kulturellen Überzeugungen aufzwingt“.

Nach seiner Entscheidung befragt, antwortete Khan lahm, er habe wegen der (nicht existenten) muslimischen Angestellten Halal-Fleisch bestellt. Dann ruderte er zurück: „Wir werden alle Fleischsorten bestellen“ und ging so weit zuzustimmen, dass religiöse Überzeugungen anderen nicht aufgezwungen werden sollten. Sein Rückzug überzeugte einen ehemaligen Angestellten des QCC nicht, der den Verdacht hat, dass Khan „die Absicht hat im Heim nur Halal-Fleisch zu servieren, es sich aber wegen des Aufsehens noch einmal anders überlegen musste“.

Das zweite Beispiel der zwangsweisen Einführung der Scharia für Nichtmuslime kommt aus dem südwestlichen England. Die Avon and Somerset Police Force fährt in den Städten Bristol und Bath, wie auch in der Umgebung Patrouille; sie hat gerade Hijabs für Polizistinnen ausgegeben. Die Hijabs, die auf Initiative zweier muslimischer Gruppen verteilt wurden und £13 (gut €15) kosten, sind mit dem Emblem des Polizeibezirks ausgestattet.

Nun ist die Ausgabe von Hijabs als Teil der Uniform in Großbritannien nicht neu – die Londoner Polizei machte 2001 den Anfang, gefolgt von anderen Polizeidirektionen, mindestens einer Feuerwehr-Einheit und sogar der Möbelkette Ikea. Was die Avon and Somerset-Hijabs von den anderen unterscheidet: Sie sind nicht nur für fromme weibliche muslimische Mitarbeiter vorgesehen, sondern auch für nicht muslimische Bedienstete, insbesondere zum Gebrauch beim Betreten von Moscheen.

[Rashad Azami von der Bath Islamic Society findet es „höchst zufriedenstellend“, dass die Polizeidirektion diesen Schritt unternahm. Eine der sieben nicht muslimischen Polizistinnen, die einen eigenen Hijab erhalten sollen, ist Assistant Chief Constable Jackie Roberts; sie nennt es „einen sehr positiven Zusatz zur Uniform, von dem ich sicher bin, dass er ein willkommenes Element für viele unserer Polizistinnen sein wird“.

Bat Ye’or prägte den Begriff Dhimmitum, um die Unterwerfung von Nichtmuslimen unter die Scharia zu beschreiben. Assistant Chief Constable Roberts‘ Begeisterung für den Hijab könnte „fortgeschrittenes Dhimmitum“ genannt werden.]

„Hijab Bullies“ (wie David J. Rusin von Islamist Watch sie nennt), die nicht muslimische Frauen zwingen sich zu verhüllen, sind schlicht eine weitere Art dem Westen die islamistischen Scharia-Gepflogenheiten aufzunötigen. Andere Islamisten konzentrieren sich darauf, die unzensierte Diskussion von Themen wie Mohammed und der Koran oder Islamistische Institutionen oder Terrorfinanzierung zu verhindern; wieder andere üben Druck aus, vom Steuerzahler finanzierte Schulen, Krankenhäuser und Gefängnisse an das islamische Recht anzupassen, ganz zu schweigen von Taxis und städtischen Schwimmbädern. Ihre Anstrengungen haben nicht immer Erfolg, aber in der Summe verschieben sie die Grundlagen des westlichen, insbesondere des britischen Lebens.

Kehren wir zum Schweinefleisch zurück: Sowohl der Islam als auch das Judentum verabscheuen das Fleisch des Schweins, daher bietet sein Verbot einen direkten und entlarvenden Vergleich der beiden Religionen. Einfach gesagt, akzeptieren Juden, dass Nichtjuden Schweinefleisch essen; aber Muslime nehmen daran Anstoß und versuchen seinen Verbrauch zu verhindern. Das erklärt, ganz kurz, warum das Entgegenkommen der Halacha gegenüber im Westen keine Bedeutung für den Umgang mit der Scharia hat. Und warum die Scharia als Linie öffentlicher Politik abgelehnt werden muss.

Dr. Ahmed al-Tayeb: Darf ich Ihnen den „einflussreichsten Muslim der Welt“ vorstellen?

Raymond Ibrahim, 23. August 2016 (FrontPage Magazine)

Es geht nichts darüber Arabisch zu können – soll heißen: tagtäglich in die internen Gespräche der muslimischen Welt eingeweiht zu sein – um sich von den angeblichen Unterschieden zwischen sogenannten „moderaten“ und „radikalen“ Muslimen zu befreien.

Betrachten Sie den Fall des Ägypters Dr. Ahmed Al-Tayeb. Er kann kaum als Fanatiker abgetan werden, der die wahren Lehren des Islam ignoriert; Tayebs Referenzen sind eindrucksvoll: Er hat einen Doktortitel in islamischer Philosophie von der Pariser Sorbonne; er diente als Großimam Ägyptens, was bedeutet, dass er der höchster Ausleger des islamischen Rechts war; er diente sieben Jahre lang als Präsident der Al-Azhar-Universität, die als führende Institution islamischer Gelehrtheit gilt; derzeit ist er ihr Großimam. Eine Umfrage im Jahr 2013 nannte Tayeb den „einflussreichsten Muslim der Welt“.

Er wird auch von westlichen Medien und Akademikern regelmäßig als „moderat“ beschrieben. Die Georgetown University stellt ihn als „starken Verfechter interreligiösen Dialogs“ vor. The National gib an: „Er wird als einer der moderatesten und aufgeklärtesten sunnitischen Klerikern in Ägypten erachtet.“ Im Februar 2015 pries ihn das Wall Street Journal dafür, dass er „einen der beisher beeindruckendsten Aufrufe nach Bildungsreform in der muslimischen Welt, um die Eskalation der extremistischen Gewalt zu bekämpfen“ abgab.

Gerade erst wurde er in den Vatikan eingeladen und von Papst Franz herzlich begrüßt. Al-Azhar hatte vor fünf Jahren wütend alle Verbindungen zum Vatikan gekappt, als – mit den Worten von U.S. News – der ehemalige Papst Benedikt „stärkeren Schutz für Christen in Ägypten gefordert hatte, nachdem an Neujahr ein Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria 21 Menschenleben forderte. Seitdem haben die Angriffe auf Christen in der Region nur noch zugenommen.“

Papst Franz bezog sich auf sein Treffen mit Tayeb als Beweis, dass Muslime friedfertig sind: „Ich hatte ein langes Gespräch mit dem Imam, dem Großimam der Al-Azhar-Universität und ich weiß wie sie [die Muslime] denken. Sie streben Frieden, Begegnung an.“

Wie bringt man Tayebs gütiges Image im Westen mit der Realität in Ägypten überein?

Zum Beispiel erschien Tayeb den gesamten Monat des Ramadan über im ägyptischen Fernsehen und erklärte alles Islamische – oft auf Weisen, die nicht nahelegen, dass der Islam „Frieden, Begegnung“ anstrebt.

Bei einer Episode bestätigte er eine Formulierung, dir fast ausschließlich mit Radikalen verbunden ist: Auf Arabisch al-din wa’l-dawla, was bedeutet: „die Religion und das Gemeinwesen“ – eine Formulierung, die vom Islam sagt, dass er sowohl eine Religion und ein Regelwerk ist, das Gesellschaft und Staat beherrscht.

Das machte er im Zusammenhang einer Diskussion um die Bemühungen von Dr. Ali Abdel Raziq, einem wahren Reformer und ehemaligen Professor an der Al-Azhar, der 1925 ein populäres, aber kontroverses Buch schrieb – ein Jahr nach der Abschaffung des osmanischen Kalifats. Übersetzt lautet der Titel: Der Islam und die Wurzeln der Staatsführung. Darin argumentiert Raziq gegen die Idee der Wiedererrichtung des Kalifats, wobei er sagt, dass der Islam eine persönliche Religion ist, die nicht länger mit Politik oder Regierung vermischt werden sollte.

Raziq wurde von vielen Klerikern heftig kritisiert und sogar von der Al-Azhar gefeuert. Tayeb pflichtete bei:

Die Haltung der Al-Azhar war seine Position abzulehnen; sie sagte, er verwirkte seine Legitimation und seinen Glauben. Ein große Anzahl ulema – innerhalb und außerhalb von Ägypten und in der Al-Azhar – lehnten seine Arbeit und ihre Behauptung ab, dss der Islam eine Religion, aber keine Staatsorganisation sei. Stattdessen bestätigten sie, dass der Islam sowohl eine Religion als auch eine Staatsorganisation ist [wörtlich: al-din wa’l-dawla]

Das Problem der Idee, dass der Islam die gesamte Gesellschaft regulieren muss, sollte offensichtlich sein: Die Scharia – das islamische Recht – auf das sich jeder Muslim, einschließlich Tayeb bezieht, wenn er sagt, dass der Islam eine Staatsorganisation ist, steht in grundlegendem Widerspruch zu modernen Vorstellungen von Menschenrechten und – infolge der Aspekte, die Überlegenheit beanspruchen und sich „gegen Ungläubige“ richten – Quelle von Konflikt zwischen Muslimen und Nichtmuslimen überall in der Welt.

Dass dem so ist, wurde während einer weiteren der jüngsten Begebenheiten mit Tayeb klar. Auf die Frage des Glaubensabfalls im Islam – ob eine Muslim das Recht hat den Islam zugunsten einer anderen oder gar keiner Religion zu verlassen – ist die „radikale“ Haltung wohlbekannt: reuelose Abgefallene müssen mit dem Tod bestraft werden.

Tayeb verkündete allerdings dasselbe. Während einer weiteren Ramadan-Begebenheit sagte er: „Zeitgenössische Apostasie stellt sich in Gestalt von Verbrechen, Überfällen und Hochverrat vor, wir gehen damit also heute als Verbrechen um, dem entgegengetreten und das bestraft werden muss.“

Tayeb fügte hinzu, was alle Muslime wissen: „Die im islamischen Recht Gebildeten [al-fuqaha] und die Imame der vier Rechtsschulen betrachten Glaubensabfall als Verbrechen und stimmen überein, dass der Abgefallene entweder seinem Abfall abschwören oder getötet werden muss.“ Er zitierte sogar ein Hadith – eine Tradition – des islamischen Propheten Mohammed, in der er die Hinrichtung von Muslimen fordert, die den Islam verlassen.

Währenddessen sag Tayeb Westlern, wenn er zu ihnen oder zu nichtmuslimischem Publikum spricht, wie er es während seiner aktuellen Europa-Tour machte, was sie hören wollen. In einer Rede vor einem internationalen Forum behauptete er: „Der Koran erklärt, dass es in der Religion keinen Zwang gibt.“ Und: „Verusche Menschen in eine Religion zu zwingen, sind gegen den Willen Gottes.“ Gleichermaßen behauptete Tayeb, als er sich mit Pier Ferdinando Casini vom außenpolitischen Ausschuss des italienischen Senats traf: „Der Islam ist die Religion des Friedens, der Kooperation und der Gnade… Der Islam glaubt an Meinungsfreiheit und Menschenrechte und erkennt die Rechte aller menschlichen Wesen an.“

Während solch offene Heuchelei – auch als taqiyya bekannt – im Westen unbemerkt bleiben kann, stellen ihn Menschenrechtsgruppen in Ägypten oft zur Rede. Das Kairo-Institut für Menschenrechte veröffentlichte vor kurzem eine Stellungnahme, die Al-Azhar beschuldigte zwei Gesichter zu haben: eines für den Westen, das Freiheit und Toleranz predigt, und eines für die Muslime, das nicht viel anders als ISIS klingt:

Im März 2016 machte Scheik al-Tayeb vor dem deutschen Parlament unmissverständlich klar, dass vom Koran Religionsfreiheit garantiert wird, während er in Kairo genau das Gegenteil geltend machte… Terrorismus und radikale religiöse Ideologien zu bekämpfen wird nicht geleistet, wenn man dem Westen und seinen internationalen Institutionen gegenüber religiösen Dialoge führt, die offen sind, internationalen Frieden unterstützen und Rechte und Freiheiten respektieren, während man intern Ideen fördert, die über die Medien und Bildungslehrpläne der Al-Azar und der Moscheen zur Verbreitung gewalttätigen Extremismus beitragen.

Wenn also Tayeb solch drakonische Ansichten zum Abfall vom Islam hat – heißt: wenn er in Arabisch zu Mitmuslimen spricht – wie sieht dann seine Haltung zum Islamischen Staat aus? Letzten Dezember wurde Tayeb gefragt, warum die Al-Azhar es ablehnt eine formelle Erklärung abzugeben, mit der die völkermörderische Terrororganisation verurteilt wird, sie falle in einen Zustand des kufr – soll heißen, sie werde unislamisch oder „ungläubig“. Tayeb antwortete:

Al-Azhar kann keinen [Muslim] beschuldigen kafir [ungläubig] zu sein, solange er an Allah und den Jüngsten Tag glaubt – selbst wenn er jede Gräueltat begeht… Ich kann ISIS nicht als unislamisch verurteilen, aber ich kann sagen, dass sie der Erde Verderben bereiten.

Aber Kritiker wie der ägyptische Talkshowmaster Ibrahim Eissa stellten heraus: „Es ist erstaunlich. Al-Azar besteht darauf, dass ISIS Muslime sind und lehnt es ab sie zu verurteilen. Aber Al-Azhar hört nie auf Äußerungen herauszuschießen, die auf Romanautoren, Schriftsteller, Denker schießen – jeden, der etwas sagt, das ihren Ansichten widerspricht – sie würden in einen Zustand des Unglaubens abrutschen. Aber nicht, wenn es um ISIS geht!“

Das sollte nicht überraschen, bedenkt man, dass viele Insider Al-Azhar beschuldigen die von ISIS begangenen Gräuel zu lehren und zu legitimieren. Scheik Muhammed Abdallah Nasr, ein Gelehrter für islamisches Recht und Absolvent von Al-Azhar, stellte einmal seine Alma Mater in einem Fernsehinterview bloß:

Sie [Al-Azhar] kann [den Islamischen Staat nicht als unislamisch verurteilen]. Der Islamische Staat ist ein Nebenprodukt des Programms der Al-Azhar. Kann also Al-Azhar sich selbst als unislamisch verurteilen? Al-Azhar sagt, es muss ein Kalifat geben und dass die muslimische Welt verpflichtet ist [dieses zu gründen]. Al-Azhar lehrt das Gesetz des Glaubensabfalls und den Abgefallenen zu töten. Al-Azhar ist religiösen Minderheiten gegenüber feindlich und lehrt Dinge wie dass keine Kirchen gebaut werden dürfen. Al-Azhar unterstützt die Institution der Jizya. Al-Azhar lehrt die Steinigung von Menschen. Also: Kann Al-Azhar sich selbst als unislamisch verurteilen?

Gleichermaßen merkte der ägyptische Journalist Yusuf al-Husayni in seiner Satellitensendung an, als er diskutierte, dass der Islamische Staat einige seiner Opfer bei lebendigem Leib verbrannte – der berüchtigtste Fall war der jordanische Pilot: „Der Islamische Staat macht nur, was Al-Azhar lehrt.“ Er fuhr damit fort aus Lehrbüchern zu zitieren, die in der Al-Azhar verwendet werden; darin wird erlaubt Menschen – genauer gesagt: „Ungläubige“ – bei lebendigem Leib zu verbrennen.

Derweil vertritt Tayeb – das Gesicht und der Kopf hinter Al-Azhar – dass Europa „alle moderaten islamischen Institutionen unterstützen muss, die den Lehrplan der Al-Azhar übernehmen“, der „der qualifizierteste für die Bildung der Jugend ist“. Er sagte dies während einer Reise [in Deutschland und Frankreich] zur Förderung des Dialogs zwischen Ost und West“.

Was die fortgesetzte Verfolgung der sichtbarsten nichtmuslimischen Minderheit Ägyptens angeht, der koptischen Christen, so ist Tayeb bestens bekannt dafür wegzuschauen. Trotz all der gut dokumentierten „schweren Verfolgung“, die Christen in Ägypten durchleben; trotz der Tatsache, dass muslimische Mobs Christen inzwischen beinahe „alle zwei oder drei Tage“ angreifen – zu den jüngsten Beispielen gehören das Niederbrennen von Kirchen und christlichen Häusern, die kaltblütige Ermordung eines Kopten, der seine Enkel vor muslimischen Schlägern schützen wollte und das seine 70-jährige Christin ausgezogen, geprügelt und nackt durch die Straßen getrieben wurde – sagte Tayeb vor kurzem dem koptisch-christlichen Papst Tawadros: „Ägypten repräsentiet das ultimative und oberste Beispiel nationaler Einheit“ von Muslimen und Christen.

Obwohl er lautstark die Vertreibung von nicht ägyptischen Muslimen im buddhistischen Myanmar verurteile, hat er nicht ein einziges Wort für die Verfolgung und Vertreibung der Kopten übrig, also seiner eigenen ägyptischen Landsleute. Stattdessen proklamiert er: „Die Kopten haben seit mehr als 14 Jahrhunderten in Ägypten in Sicherheit gelebt und es gibt keine Notwendigkeit für all diese künstliche Sorge um sie.“ Er fügte hinzu: „Der wahre Terrorismus wurde vom Westen geschaffen.“

Tatsächlich hat er, weit davon entfernt für die christlichen Minderheiten Ägyptens einzutreten, bestätigt, dass sie „Ungläubige“ sind – genau die Kennzeichnung, die er zur Beschreibung von ISIS ablehnte. Er machte das zwar auf eine technische Art – indem er korrekt sagte, als solche, die Mohammed als Propheten ablehnten, sind Christen Ungläubige [kafir] – aber er weiß auch, dass sie auf diese Weise zu bezeichnen die Feindseligkeit rechtsgültig macht, die sie in Ägypten zu spüren bekommen und erfahren, da der Todfeind des Muslim der Ungläubige ist.

Das entspricht der Tatsache, dass Al-Azhar zu Feindseligkeit gegen Nichtmuslime ermutigt, besonders gegen koptische Christen und zudem zu ihrer Ermordung aufstachelt. Der ägyptische politische Kommentator Dr. Khalid al-Monaser staunte einaml:

Ist es in diesen sensiblen Zeiten – in denen sich mörderische Terroristen sich auf islamische Texte und Verständnis von takfir [Muslime des Glaubensabfalls zu bezichtigen], Mord, Gemetzel und Enthauptung stützen – möglich, dass das Al-Azhar-Magazin kostenlos ein Buch anbietet, dessen zweiter Teil und jede Seite – tatsächlich alle paar Zeilen – damit endet, dass „wer immer nicht glaubt [Nichtmuslime], schlagt ihm seinen Kopf ab“?

Die angesehene islamische Universität – die 2009 mit Gastgeber des US-Präsidenten für seine Rede „Ein Neuanfang“ war – hat sogar ein kostenloses  Heft veröffentlicht, das sich dem Beweis widmet, dass das Christentum eine „gescheiterte Religion“ ist.

Ich könnte immer weiter machen. Tayeb erklärte einmal zustimmend, warum islamisches Recht es einem Muslim erlaubt eine Christin zu heiraten, einer Muslima aber verbietet einen Christen zu heiraten: Da Frauen Männern von Natur aus unterstellt sind, ist es in Ordnung, wenn die Frau eine Ungläubige ist, da ihr überlegener muslimischer Ehemann sie unter Kontrolle halten wird; aber wenn die Frau muslimisch ist, ist es nicht in Ordnung, dass sie unter der Kontrolle eines Ungläubigen lebt. Gleichermaßen dürften westliche Liberale besonders verstört sein zu erfahren, dass Tayeb einst prahlte: „Ihr werden niemals eines Tages eine muslimische Gesellschaft finden, die sexuelle Freiheit, Homosexualität usw. usw. als Rechte gestattet. Muslimische Gesellschaften betrachten diese als Krankheiten, denen widerstanden und entgegengetreten werden muss.“

Um es zusammenzufassen: Während Quasselköpfe im säkulare Westen, die nicht das Geringste vom Islam wissen, weiter jammern, dieser werde „missverstanden“, haben wir hier die wohl führende Autorität der muslimischen Welt, die viele der von ISIS vertretenen Kardinalpunkte bestätigt: Er glaubt, dass der Islam nicht nur eine Religion ist, die privat praktiziert wird, sondern ein totalitäres System, dazu geschaffen die gesamte Gesellschaft über die Umsetzung seiner die Menschenrechte verletzenden Scharia zu beherrschen; er unterstützt eines der inhumansten Gesetze, die Bestrafung von Muslimen, die den Islam verlassen wollen; er spielt die Notlage der in Ägypten verfolgten Christen herunter, zumindest dann, wenn er nicht gegen sie aufstachelt, indem er sie als „Ungläubige“ – die schlimmste Kategorie im Lexikon des Islam – einstuft, während er es ablehnt den völkermörderischen Islamischen Staat auf gleiche Weise zu verurteilen.

Dennoch wird dieser mit einem guten Ruf versehene und respektierte Islam-Gelehrte von westlichen Universitäten und Medien von der Gerogetown University bis zum Wallstreet Journal als „Moderater“ betrachtet. Er ist jemand, dem Papst Franz vertraut, ihn mit offenen Armen begrüßt und ihn zitiert, um dem Westen zu versichern, dass der Islam friedfertig ist.

Natürlich ist Tayeb in aller Fairness weder ein „Moderater“ noch ein „Radikaler“. Er ist einfach ein Muslim, der versucht dem Islam treu zu sein. Anders ausgedrückt: Er ist nur ein Bote.

Kritiker sollten sich sagen lassen, sie sollten anfangen sich mit der Botschaft selbst auseinanderzusetzen.

Die Regeln des Islamischen Staats für Vergewaltigung

Fatwas des Islamischen Staats zu den Verhaltensregeln der Sex-Sklaverei sind übersetzt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Hier das, was darin steht.

The Clarion Project, 30. Dezember 2015

Theologen des Islamischen Staats haben in einer ausführlichen Fatwa detaillierte Entscheidungen dazu ausgegeben, wer Sexsklavinnen vergewaltigen darf und wann.

Die Fatwa wurde vom US-Militär als Teil eines Fundes von Dokumenten sichergestellt, die im Mai dieses Jahres bei einem Angriff erbeutet wurden, bei dem der Finanzchef des Islamischen Staats (ISIS/ISIL), Abu Sayyaf getötet wurde. Reuters hat Exposés einiger der dabei sichergestellten Dokumente gebracht, darunter diese Fatwa.

Fatwa Nr. 64 mit Datum vom 29. Januar 2015 und ausgegeben vom Komitee für Forschung und Fatwas des Islamischen Staats ist als Warnungen an „einige der Brüder“ gegliedert, die „Verstöße in Sachen Umgang mit den Sklavinnen begangen haben“, von denen ISIS das Gefühl hat sie „sind vom Scharia-Recht nicht erlaubt“.

Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, kodifiziert die Fatwa die Regeln für Sexsklaverei folgendermaßen:

  • Ein Sklaveneigner darf keinen Geschlechtsverkehr (Vergewaltigung) mit seiner Sklavin haben, wenn diese schwanger ist oder menstruiert.
  • Er darf nicht Mutter und Tochter vergewaltigen, wenn ihm beide Frauen gehören.
  • Er darf nicht zwei Schwestern vergewaltigen, wenn ihm beide gehören – er muss sich für eine entscheiden. Verkauft er sie aber, wird die andere erlaubt.
  • Ein Sohn darf die Sklavin seines Vaters nicht vergewaltigen, auch der Vater nicht die Sklavin seines Sohnes. Genauso wenig darf ein Ehemann die Sklavin seiner Frau vergewaltigen. Das Mädchen zu verkaufen oder zu verschenken ändert dies.
  • Einem Sklaveneigentümer ist es nicht erlaubt einen Fötus seiner Sklavin abzutreiben, die von ihm geschwängert wurde.

Es gibt auch gerichtliche Verfügungen, dass Sklaven gut zu behandeln sind:

  • Der Eigentümer einer Sklavin sollte ihr gegenüber Mitgefühl zeigen, freundlich zu ihr sein, sie nicht erniedrigen und ihr keine Arbeit zuweisen, die auszuführen sie nicht in der Lage ist.

Für eine Organisation, die für ihre drakonischen Umgang zu Verbrechen und Bestrafung berüchtigt ist, fehlen auffälligerweise Strafen Verstöße gegen diese Regeln.

Eine weitere Broschüre, die vom Forscher und Experten für den Islamischen Staat Jawad al-Tamimi übersetzt wurde, legt die Basis der Scharia für die Gefangennahme im Krieg dar, einschließlich der von Sexsklavinnen; sie bietet Anleitung dazu, wen Kämpfer gefangen nehmen und versklaven dürfen.

„Für die Ungläubigen, die keinen Dhimmi-Pakt, Waffenstillstand oder Sicherheit zwischen sich und den Muslimen haben, lautet das Prinzip zu ihnen, dass ihr Blut und Eigentum als Beute freigegeben sind, wenn sie nicht zum Islam konvertieren oder die Jizya zahlen und unter die Herrschaft des Islam kommen“, heißt es in der Broschüre weiter.

„In dieser Hinsicht dürfen ihre Frauen und Nachwuchs gefangen genommen werden.“

Die Broschüre legt fest, dass es nicht erlaubt ist weibliche Gefangene zu vergewaltigen, bis sie als Sklavinnen bestätigt sind, da der Imam (Kalif) entscheiden kann sie entweder freizulassen oder Lösegeld für sie zu fordern. Nur Nichtmuslime dürfen gefangen genommen werden und von diesen keine Juden und Christen, die zugestimmt haben sich dem Kalifat in einem Dhimma-Pakt zu unterwerfen.

Saudi könnte zu Tode gesteinigt werden, weil er Ehebruch mit seiner Exfrau beging, die keine Ahnung hatte, dass sie von ihm geschieden war

Marisol, Jihad Watch, 11. Dezember 2011

Eine formelle Versöhnung wäre extrem kompliziert gewesen, weit über ihre tatsächliche Beziehung hinaus. Wie diese Nachricht feststellt: „Er könnte zu Tode gesteinigt werden, weil er haufenweise den schwerwiegendsten Ehebruch begangen hatte, denn ihr ist verboten mit ihm zu schlafen, außer sie heiratet einen anderen Mann und wird wieder geschieden, bevor sie zu ihrem ehemaligen Ehemann zurückkehrt.“

Das ist keine saudische Erfindung, sondern Koran, Sure 2,230:

Und wenn er sie entläßt, dann ist sie ihm nicht mehr erlaubt, solange sie nicht einen anderen Mann geheiratet hat. Wenn dieser sie entläßt, ist es kein Vergehen für beide, wenn sie zueinander zurückkehren, sofern sie annehmen, daß sie die Gebote Allahs einhalten können.

„The Parent Trap“ wäre ein viel längerer Film geworden, hätte man ihn in Saudi-Arabien gedreht. „Mann könnte wegen Ehebruch mit seiner Ex-Frau Todesstrafe erhalten“, in: Emirates 24-7,, 8. Dezember:

Ein saudischer Mann könnte zu Tode gesteinigt werden, sollte er schuldig befunden werden fast vier Monate lang mit seiner Ex-Frau geschlafen zu haben, ohne ihr zu sagen, dass er sich von ihr geschieden hatte.

Die Frau reichte Klage gegen ihren Ex-Mann ein und fordert vom Gericht in der westlich gelegenen Hafenstadt Jiddah ihm die Höchststrafe dafür zu geben, dass er in dieser Zeit Sex mit ihr hatte, obwohl er sich fast vier Monate zuvor von ihr scheiden ließ.

Die Frau, deren Identität nicht veröffentlicht wurde, sagte, ihre ehemaliger Ehemann sagte ihr am letzten Tag ihrer Beziehung, dass er sich gerade von ihr scheiden ließ.

„Als sie zum Gericht ging, um den Scheidungsfall zu überprüfen, wurde ihr gesagt, ihr Ehemann habe sich 120 Tagen früher von ihr scheiden lassen, obwohl der ihr von der Scheidung erst am Tag zuvor erzählt hatte“, schrieb die saudi-arabischsprachige Zeitung Alikhbariya.

„Die Frau forderte die Höchststrafe für ihren Ex-Mann … Gerichtsquellen sagten, wenn der Mann für schuldig befunden werde, könnte er zu Tode gesteinigt werden, denn war er tat läuft auf den schwersten Fall von Ehebruch hinaus, weil es ihr verboten ist mit ihm zu schlafen, außer sie heiratet einen anderen Mann und wird wieder geschieden, bevor sie zu ihrem ehemaligen Ehemann zurückkehrt.

Kommentar heplev: Wir kennen die „Nur in Israel“-Sprüche und Leistungen, mit denen in der Regel immer positive Rekorde oder auch Missgeschicke berichtet werden. Hier haben wir vielleicht ein „Nur in Saudi-Barbaria“ oder auch „Nur in Muslimländern“-Ereignis – aber alles andere als positiv. Das muss man sich erst einmal vorstellen:
– Der Typ kann sich von seiner Frau scheiden lassen, ohne dass die etwas davon weiß.
– Sie begeht ein Verbrechen, indem sie weiter Sex mit ihm hat (obwohl das anscheinend in diesem Fall – anders als bei Vergewaltigungen – nicht weiter verfolgt wird).
– Unerlaubter Sex hat die Todesstrafe zur Folge.
– Um wieder mit ihrem Mann zusammen sein zu dürfen (sprich: ihn heiraten zu können), muss sie zuerst einen anderen Mann heiraten und DER muss sich von ihr scheiden lassen.
Das ist ein Frauen zutiefst verachtendes, perverses System!

Einspruch, Euer Ehren: Europäische Gerichte beschwichtigen Islamisten

David J. Rusin, Islamist Watch, 5. März 2010

Selbst während Scharia-Gerichte auf britischem Territorium wie Pilze aus dem Boden schießen, beugen sich säkulare Gerichte in ganz Europa zunehmend der islamistischen Weltsicht.

Man beachte das Phänomen, dass Muslime von der Standard-Gepflogenheit sich zu erheben, wenn Richter den Saal betreten. Im Januar weigerten sich sieben Radikale, die wegen des Brüllens von Beleidigungen gegen britische Soldaten bei einer Heimkehr-Parade im Jahr 2009 vor Gericht standen, sich zu erheben, wenn der Richter den Raum betrat – weil, wie einer ihrer Anwälte sagte, „es eine massive und Kardinalsünde ist, auf diese Weise irgendjemandem anderen als Gott selbst Respekt zu erweisen“. Die Antwort von Richterin Carolyn Mellanby? Appeasement über Appeasement:

Schließlich wurde ein Kompromiss erzielt, bei dem sie während des auf sechs Tage angesetzten Verfahrens den Gerichtssaal erst nach der Richterin betreten. Die Maximalstrafe, die jeder der Männer erhalten kann, beträgt £1.000.

Den Angeklagten wurden weitere 20 Minuten zusätzlich zu ihrer Mittagspause gegeben, um in einer Moschee zu beten, die ein paar Fußminuten entfernt liegt.

Für den Rest der Woche wurde ein separater „Ruhe“-Raum für ihre regelmäßigen Gebetsintervalle reserviert.

Mellanby „sagte, sie wünsche keinen Präzedenzfall zu schaffen, indem sie sie wegen Missachtung des Gerichts belastet. Stattdessen waren es die Angeklagten selbst, die hier offensichtlich „einen Präzedenzfall schafften“. Ebenfalls vermerkenswert: Fünf wurden in dem Belästigungsfall verurteilt, aber nicht bestraft. Sie müssen nur die Gerichtskosten zahlen – wozu die Männer vergnügt erklärten, das sie von der Wohlfahrt leben und daher die Steuerzahler die Rechnung berappen.

In den Niederlanden bereitet die Anwaltskammer den Weg für die Beschwichtigung der Islamisten. Eine Berufungskammer dieser Organisation verwarf vor kurzem die Rüge für Anwalt Mohammed Enait, der einen Tadel erhalten hatte, weil er nicht für Richter aufsteht und in Verhandlungen eine islamische Kopfbedeckung aufsetzt. Sie entschied, dass er sitzen bleiben und seine Kopfbedeckung weiter tragen darf; der Artikel erklärt, dass das Gremium befand: „Seine Weigerung aufzustehen und seine Kopfbedeckung sind nicht als ungebührliches Verhalten vor Gericht gemeint.“ (Lesen Sie unbedingt den lustigen Absatz über Enait und seine „Sekretärinnen“ unter dem obigen Link.*)

Andere Vorkommnisse demonstrieren die wachsende Fügsamkeit dem Islam gegenüber in europäischen Gerichtssälen: Eine Frau schrieb letzten Sommer Geschichte, indem sie in Dänemark die erste war, die bei ihrer Zeugenaussage einen Niqab trug. Anfang des Jahres kam Richterin Cherie Blair, die Ehefrau von Tony, unter Feuer, weil sie einem britischen Muslim gegenüber Nachsicht übte, der wegen Körperverletzung verurteilt wurde; sie sagte ihm: „Sie sind ein religiöser Mann und Sie wissen, dass dies kein akzeptables Verhalten ist.“ Schließlich wurden in einem deutschen Gerichtsgebäude [in Düsseldorf; h.] Fußwasch-Becken eingebaut, damit Muslime sich vor dem Gebet reinigen können; ein Sprecher rechtfertigte Anlage damit, dass „in der Vergangenheit die Toiletten mit Toilettenpapier verstopft und für das Waschen der Füße benutzt wurden“.

Wie seine Füße in Toilettenwasser zu tränken Reinheit fördert, wird nicht klar. Gleichermaßen schwer zu begreifen ist, wie Europas juristisches Establishment denken konnte, dass diese Flut an Entgegenkommen zu irgendetwas anderem inspirieren wird als zu immer weiteren unverschämten Forderungen der Islamisten.

* Um die Mühe zu sparen: Enait hat eine Internetseite, auf der seine „Sekretärinnen“ abgebildet sind – wobei sich herausstellte, dass es sich bei diesen um Porno-Darstellerinnen handelt.

Die Scharia infiltriert deutsche Gerichte, Schulen und das Außenministerium

Eine derartige Zusammenstellung deutscher Probleme habe ich bisher auf Deutsch nicht gefunden. Die Einzelereignisse selbst sind zwar mit Sicherheit auf der einen oder anderen islamkritischen Seite zu finden, aber einen Überblick dieser Art kenne ich nicht. Wird Zeit, dass das öfter gemacht wird und zwar nicht nur im Ausland:

Dr. Sami Alrabaa, Family Security Matters, 6. April 2009

Einmal mehr entscheid ein deutsches Gericht mit Hinweis auf die Scharia (das islamische Gesetz), das vorwiegend zur Verunglimpfung von Frauen, Hass und Gewalt anstachelt.

Im jüngsten Beispiel rief Lisa, eine mit einem Ägypter verheiratete deutsche Frau (46), die Polizei; sie suchte Schutz für sich und ihre 17-jährige Tochter vor den Angriffen durch ihren Ehemann Magdi. Lisas Mann drohte ihre Tochter zu töten, die von einem Mann vergewaltigt worden war. Magdi ist praktizierender Muslim und glaubt, dass seine Tochter „Zena“ (Ehebruch) begangen hat. Er sagte seiner Frau, dass er seiner Tochter schon immer misstraute, die heimlich einen deutschen Freund hatte. Lisa reichte die Scheidung ein und forderte seine Ausweisung.

Richter Matthias Rau an einem Gericht in Hannover entschied (am 21. Januar 2009), dass Lisa mindestens ein Jahr warten müsse, bevor sie geschieden wird. Ihr Mann kann nicht ausgewiesen werden. „Er muss umerzogen werden, in der Hoffnung, dass er sein islamisches Verständnis der ‚Zena‘ aufgibt“, sagte der Richter. Er argumentierte: „Muslime haben ein anderes Verständnis von Vergewaltigung als Europäer und das muss mit in Betracht gezogen werden.“

In einem Interview mit dem NDR am 18. Februar 2009 sagte Rau: „Die Scharia stellt Vergewaltigung in eine Linie mit Ehebruch, Zena, und oft werden die Opfer – Frauen – bestraft, statt die Täter zu verfolgen und sie zu verurteilen.“

Helmut Wagner, ein weiterer deutscher Richter, diesmal in Essen, entschied am 2. März 2009, dass muslimische Mädchen in Deutschland nicht gezwungen werden können in der Öffentlichkeit zu schwimmen und die in der Schule die Evolutionstheorie zu lernen. Die Eltern von drei Mädchen verlangten ein Urteil, das ihre Töchter von der Teilnahme am Schwimmunterricht und Stunden, in denen die Evolutionstheorie gelehrt wird, befreit werden. Wagner argumentierte: „Diese Dinge widersprechen Lehren des Islam, der Religion dieser Mädchen; daher können diese muslimischen Mädchen angesichts der Religionsfreiheit nicht gezwungen werden Dinge zu tun oder zu lernen, die mit ihrer Religion inkompatibel sind.“

Der Staatsanwalt war empört. Er widersprach Wagners Urteil und sagte: „Wie würde dieser Richter entscheiden, wenn ein Muslim jemanden tötet, der vom Glauben abfällt? Nach dem Koran muss er getötet werden. Würde der Richter den Täter freilassen?“ Der Staatsanwalt zitiert den Koran, in dem es heißt: „Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.“ (Sure 4,89)

Der Staatsanwalt fügte hinzu: „Im Islam ist die Vielehe erlaubt. Sollte das für Muslime auch in Deutschland gut geheißen werden? Es scheint mir, dass einige deutsche Richter königlicher als der König und katholischer als der Papst sind. Einige arabische Länder nutzen westliche Gesetzbücher.

In einem weiteren Fall entschied Richter Hans-Dieter Bachmann an einem Gericht in Dortmund ebenfalls (12. Februar 2009) unter Bezugnahme auf die Scharia. Er sagte, nach dem Koran kann ein muslimischer Vater seine 15-jährige Tochter schlagen, die sich weigert ein Kopftuch zu tragen; er könne nicht dafür bestraft werden und zitierte folgenden Abschnitt aus dem Koran: „Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“ (Sure 4 über Frauen)

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen inzwischen in Deutschland unter Bezugnahme auf die Scharia geurteilt wird. Anfang 2007 bezog sich Christa Datz-Winter, Richterin in Frankfurt, ebenfalls auf einen Abschnitt im Koran, das dem Ehemann das Recht gibt seine Frau zu schlagen. Sie zögerte die Scheidung einer marokkanischen Frau von ihrem marokkanischen Ehemann hinaus; beide wohnen in Deutschland.

Statt Paragraph 1565 des deutschen Zivilrechts zu nutzen, zog es Datz-Winter vor die Härtefall-Kriterien zu nutzen, wie sie im Koran vorgegeben sind und fügte ihrem Urteil hinzu: „Sowohl Ehefrau als auch Ehemann sind Muslime. Im Islam ist es dem Ehemann erlaubt seine Frau zu züchtigen. Diese Tatsache kann nicht ignoriert werden. In diesem Fall müssen kulturelle und religiöse Motive einbezogen werden.“

Andrea Bramsche, Anwältin aus Stuttgart, sagte der bekannten Wochenzeitung DIE ZEIT online (19. Februar 2009): Was ist los in deutschen Gerichten? Sind wir hier in Saudi-Arabien oder dem Iran? Selbst einige muslimische Länder sind offensichtlich säkularer als wir. Syrien, der Libanon und Tunesien zum Beispiel wenden den Code Napoléon an; die Türkei benutzt das schweizerische Gesetz. Würde übrigens ein saudischer Richter einem Deutschen erlauben in Saudi-Arabien Alkohol zu trinken, weil die Bibel das gestattet?“

Die Liste der Abschnitte aus dem Koran und den Hadithen, die die Grundlage der Scharia bilden und Frauen verunglimpfen, ist lang. Mehr dazu findet sich auf „Is Islam a Violent Faith?“ und „Women in Hadith.”

Wenn deutsche Gerichte sich entscheiden die Scharia in ihren Urteilsbegründungen zu nutzen, dann können Frauen geschlagen werden, ihre Zeugenaussage ist die Hälfte der Aussage von Männern wert, ihnen wird verboten alleine zu reisen, sie können nur die Hälfte dessen erben, was ihr männlichen Verwandten bekommen. Frauen mangelt es an Intellekt. Sie können nicht ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner fasten, usw. All diese Gebote bringt die Scharia mit sich.

Die Scharia hat auch deutsche Schulen infiltriert. Ein Schulleiter in Dortmund erlaubt mulismischen Schülern, die die Evolutionstheorie nicht lernen mögen, alternativ die „kreationistische Theorie“ zu lernen.

In einer anderen Schule gab die Schulleitung die Anweisung aus, das männliche Lehrer muslimischen Mädchen nicht die Hand geben dürfen, wenn sie ihnen die Abschlusszeugnisse überreichen. „Das ist im Islam haram (nicht erlaubt)“, sagte der Schulleiter.

Auch das deutsche Auswärtige Amt ist von der Scharia infiltriert. Die ägyptischen Wochenzeitung Al Ahram (vom 19. Oktober 2008) führte ein Interview mit Gabrielle Linda Gülil, eine muslimische Türkin, deren wirklicher Vorname Layla ist und die ihr Haar blond färbt, um deutsch auszusehen; sie arbeitet als Leiterin einer neuen Abteilung namens „Dialog mit der islamischen Welt“ und sagte: „Durch Interaktion und Dialog mit der muslimischen Welt hoffen wir die Lücke zwischen Kulturen zu überbrücken und Missverständnisse aufzuklären.“

Von welcher Art von „Missverständnissen“ redet Gülil? Sind „Frauen schlagen“ und Muslime zu drängen Ungläubige – Christen und Juden – zu töten, zu dem der Koran, die Hadithe und Fatwen aufstacheln, alles „Missverständnisse“? Das ist eine Beleidigung des Intellekts aller zurechnungsfähigen Menschen.

Dann sagte Gülil: „Toleranz muss die Oberhand haben. Die Respektierung anderer Religionen ist unverzichtbar.“ Die Frage ist: Wer ist tolerant, die Islamisten oder die übrige Welt? Wer erlaubt Nichtmuslimen nicht ihre Tempel zu bauen und ihre Religion auszuüben? Ist es der Westen oder die muslimischen Staaten, angeführt von Saudi-Arabien, der Wiege des fanatischen Islam? Wer setzte nach den Mohammed-Karikaturen Botschaften in Brand? Haben Sie je von einem Christen oder Juden gehört, der an einer Moschee Feuer legte?* Wer ist in Wirklichkeit intolerant?

Um dem ganzen die Krone aufzusetzen sagt Gülil: „Einige muslimische Länder wie Saudi-Arabien erzwingen das islamische Scharia-Gesetz, ohne sich die Mühe zu machen zu erklären, dass dieses Gesetz nicht notwendigerweise eine Menschenrechtsverletzung darstellt.“

Was sollten die Saudis erklären? Wie Männer Frauen schlagen und sie verunglimpfen sollten? Frauen zu schlagen, sie zu verunglimpfen und zu Hass und Gewalt gegen Nichtmuslime aufzustacheln „stellen keine Verletzung der Menschenrechte“ dar? Das ist geisteskrank.

Statt uns Vorträge über „Missverständnisse“ und „Toleranz“ zu halten, hätte Gülil die Muslime auffordern sollen tolerant zu sein und der Gewalt abzuschwören.

Die Scharia ist nicht das „Gesetz Allahs“. Gott ist barmherzig und tolerant. Er würde nie dazu aufstacheln menschliche Wesen zu töten und zu verunglimpfen. Jeder, der das Gegenteil behauptet, ist schlechterdings ein Verbrecher.

Islam ist ein arabisches Wort, das „Unterwerfung“ bedeutet. Es gibt keinen Raum für Freiheit im Islam. Er ist voller Widersprüche. Während der Koran sagt: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2,256), stachelt er in zahlreichen Abschnitten zu Hass und Gewalt an. Muslime, die dem Islam den Rücken kehren, werden als „Ketzer“ gebrandmarkt und zum Tode verurteilt. Überprüfen Sie die oben genannten Verse.

Viele deutsche Apologeten – und in der Tat viele Europäer wie der britische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, der die Scharia begrüßt – argumentieren, dass für Muslime, die im Westen leben, deren eigenes Gesetz, die Scharia, neben dem weltlichen Gesetz angewendet werden muss. Sie rechtfertigen das mit Religionsfreiheit, die alle westlichen Verfassungen vorschreiben.

Sie führen auch an, dass in dem Bemühen Migranten unterschiedlichen religiösen Hintergrunds zu integrieren, diese Leute sich „zuhause fühlen“ müssen. Ihre religiösen Grundsätze müssen einbezogen werden. Aber was ist mit westlich-weltlichen Gesetzen und Verfassungen? Nutzen sie die Bibel oder beziehen sie sich darauf? Die Antwort ist NEIN.

Gleichzeitig begreifen all diese Apologeten nicht oder ignorieren, dass die Scharia grundlegende Menschenrechte verletzt.

Ich glaube, dass Apologeten, die auf die Scharia verweisen und ihre entsetzlichen Regeln akzeptieren, das nicht aus Angst vor den Islamisten tun. Das Ziel ist die Beschwichtigung der radikalen Muslime. Folglich machen sie sich zu Komplizen derer, die die Menschenrechte verletzen und zu Hass und Gewalt aufstacheln.

* Anmerkung heplv: Ein solcher Fall ist „bekannt“: 1969 versuchte ein durchgeknallter Tourist, der christliche Australier Michael Rohan in der Al-Aqsa-Moschee Feuer zu legen. Die israelischen Behörden nahmen ihn fest und stellten ihn vor Gericht.