Sie schimpfen, Demokraten dürfen nicht mit Faschisten…

Und was ist das hier? Die schimpfenden, selbsternannten Oberdemokraten, die auf der weltpolitischen Bühne mit faschistischen Judenmördern ins Bett steigen:

Angela schäkert hocherfreut mit dem sie besuchenden Antisemiten und Holocaust-Leugner Mahmud Abbas.
Steinmeier begrüßt begeistert einen Vertreter des antisemitischen, einen neuen Holocaust planenden Mullahr-Regimes. (War das der Außenminister oder nur der Botschafter?)
Steinmeier verbeugt sich andächtig-ehrfurchtsvoll vor dem Grab des antisemiten und Juden-Massenmörders Yassir Arafat.
Claudia Roth begrüßt begeistert den Antisemiten und Holocaust-Befürworter Ali Larijani aus dem Iran.

(Idee gefunden auf twitter)

Richard Goldstone widerruft (3): Ein halber Beifallsruf für Goldstone

Elder of Ziyon, 2. April 2011

Richard Goldstone rudert in einem Op-Ed in der Washington Post etwas zurück, was seinen berüchtigten Bericht angeht:

Wir wissen heute viel mehr über das, was im Gaza-Krieg von 2008/09 geschah, als wir wussten, während ich der vom UNO-Menschenrechtsrat ernannten Faktenfindungs-Mission vorsaß, die das vorlegte, was als Goldstone-Bericht bekannt wurde. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, wäre der Goldstone-Bericht ein anderes Dokument geworden.

… Unser Bericht fand Belege für mögliche Kriegsverbrechen und „mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sowohl durch Israel als auch die Hamas. Dass die angeblich von der Hamas verübten Verbrechen gewollt waren, ist selbstverständlich – ihre Raketen wurden absichtlich und willkürlich auf zivile Ziele abgeschossen.

Die Vorwürfe der Absicht seitens Israels basierten auf dem Tod und den Verletzungen von Zivilisten in Situationen, in denen unsere Faktenfindungs-Mission keine Beweise hatte, aufgrund derer eine andere plausible Schlussfolgerung gezogen werden könnte. Zwar haben die vom israelischen Militär veröffentlichten Untersuchungen, die im Bericht des UNO-Komitees anerkannt wurden, die Richtigkeit einiger Vorfälle festgestellt, zu denen in Fällen einzelner Soldaten ermittelt wurde, doch sie deuten auch an, dass Zivilisten nicht absichtlich als Politik beschossen wurden.

Zum Beispiel war der schwerste Angriff, auf den sich der Goldstone-Bericht konzentrierte, die Tötung von etwa 29 Mitgliedern der Familie al-Simouni in ihrem Haus. Der Artilleriebeschuss des Hauses war offenbar die Folge einer falschen Interpretation eines Drohnenbildes durch einen israelischen Kommandeur; wegen des Angriffsbefehls wird gegen einen israelischen Offizier ermittelt. Die Zeitdauer der Ermittlung ist zwar frustrierend langsam, doch es scheint so, dass angemessener Fortschritt gemacht wird und ich bin zuversichtlich, dass, sollte der Offizier für fahrlässig befunden werden, Israel entsprechend reagiert. Der Zweck dieser Ermittlungen, so habe ich immer gesagt, besteht in Rechenschaftspflicht für unangemessenes Handeln und Kommandeuren Entscheidungen auf dem Schlachtfeld nicht mit dem Vorteil des Nachhinein zu kritisieren.

Israels mangelnde Kooperation bei unseren Ermittlungen bedeutete, dass wir nicht in der Lage waren zu bestätigen, wie viele der getöteten Gazaner Zivilisten und wie viele Kombattanten waren. Die Zahlen des israelischen Militärs haben sich als ähnlich zu denen herausgestellt, die die Hamas vor kurzem angegeben hat (wenn auch die Hamas Grund haben könnte die Zahl ihrer Kämpfer zu aufzublähen).

Goldstones Eingeständnis, so willkommen es auch ist, ist unaufrichtig.

Natürlich lag der schlimmste Teil des Berichts in den vielen Teilen, die er jetzt zurücknimmt ñ dass die IDF absichtlich auf Zivilisten schoss. Jetzt sagt er, die „Faktenfindungs-Mission hatte keine Beweise, aufgrund derer eine andere plausible Schlussfolgerung gezogen werden konnte“, als der Bericht geschrieben wurde. Doch in Wahrheit, wenn er sich sowohl die Geschichte angesehen hätte, wie die IDF im Krieg im Allgemeinen handelt, die Besonderheiten, die über das Handeln der IDF im Gazastreifen bekannt waren und wie Kriege in städtischen Kampfzonen im Allgemeinen geführt werden (z.B. im Irak) oder wenn er fair gewesen wäre, dann hätte er leicht schlussfolgern können, dass die IDF nicht absichtlich Zivilisten beschoss und dass das israelische Militär keine Mühen scheute, in der Tat weit darüber hinaus gingen, um den Beschuss echter Zivilisten zu vermeiden (während die Hamas ihre Kämpfer in Zivilkleidung steckte).

Jetzt, zwei Jahre später erscheint es so, dass er beeindruckt ist, dass Israel Untersuchungen des Handelns einzelner Soldaten durchführte. Doch so hat die IDF immer gehandelt.

Seine verspätete Rücknahme vermerkt weiterhin nicht, dass vieles von dem, was sein Bericht sagte, zur Zeit der Veröffentlichung des Goldstone-Berichts als falsch bekannt war, wie ich und andere ziemlich erschöpfend dokumentierten. Sein Bericht weist eine klare und durchgängige Voreingenommenheit auf, in dem israelische Angaben mit Skepsis behandelt wurden, während die der Hamas ohne Vorbehalt geglaubt wurden. 18 Monate später zurückzukommen und lahm zuzugeben, dass israelische Angaben in der Tat als genau befunden werden, zeigt nur, wie einseitig er dabei war damals die problematischen Zeugenaussagen zu akzeptieren.

Jetzt schreibt er zum Beispiel:

Israels mangelnde Kooperation bei unseren Ermittlungen bedeutete, dass wir nicht in der Lage waren zu bestätigen, wie viele der getöteten Gazaner Zivilisten und wie viele Kombattanten waren. Die Zahlen des israelischen Militärs haben sich als ähnlich zu denen herausgestellt, die die Hamas vor kurzem angegeben hat (wenn auch die Hamas Grund haben könnte die Zahl ihrer Kämpfer zu aufzublähen).

Doch dieser Blog [Elder of Ziyon – heplev] dokumentierte bereits damals, dass Hunderte so genannter „Zivilisten“ in Wahrheit Hamas-Kombattanten waren und das bloß auf Grundlage der Eingeständnisse der Hamas auf Arabisch.

Während es also nett ist zu sehen, dass Goldstone erkennt, dass ein Bericht in seinen Schlüsselvorwürfen gegen Israel irrig war, ist sein Eingeständnis viel zu wenig ñ und kommt viel zu spät.

Sein Op-Ed in der Washington Post wird nicht annähernd dieselbe Aufmerksamkeit bekommen wie der Bericht und der Schaden kann nicht ungeschehen gemacht werden.