Gedankenverlorenes Territorium: Selbstmord-Bomber hoffen, dass die Homeoffice-Regeln bald enden

PreOccuppied Territory, Elder of Ziyon, 25. Februar 2021

Hebron, 25. Februar – Unter Nennung dessen, was er die „verheerenden Auswirkungen“ des Lockdowns auf seine Familie bezeichnet, äußerte heute ein lokaler Einwohner, der danach strebt Israelis zu töten, indem er den von ihm getragenen Sprenggürtel zündet, seinen Wunsch, dass die palästinensischen Gesundheitsbeamten die Bewegungseinschränkungen aufheben, um ihm zu gestatten seine Pflichten außerhalb der Familienresidenz auszuführen.

Mohammed Qawasmeh (24) sagte Reportern heute Nachmittag, dass er sich von dem System der COVID-Schadensbegrenzung eingeengt fühlt, das in seiner Stadt gilt, die weniger als eine Autostunde südlich von Jerusalem liegt; er könne seine Arbeit als Selbsmtord-Bomber für die als Hamas bekannte Islamische Widerstandsbewegung nicht effektiv ausüben.

„Ich kann meinen Job einfach nicht machen, wenn ich hier Zuhause festsitze“, klagte der jetzt arbeitslose Agraringenieur. „Wäre mir erlaubt mich mehr als einen Kilometer weit von meiner Wohnung weg zu bewegen, könnte ich ein paar Juden finden, die ich mit mir zusammen töten kann, aber all die Juden sind von hier aus auf der anderen Seite der Stadt.“ Qawasmeh deutete auf das Zentrum von Hebron, wo eine Enklave aus mehreren hundert Juden lebt, die Früchte eines israelischen Versuchs in König Davids erster antiker Hauptstadt nach dem Massaker an den Juden der Stadt durch örtliche Araber 1929 eine jüdische Gemeinschaft wiederherzustellen. Eine größere Gemeinschaft namens Kiryat Arba liegt auf dem nächsten Hügel, für Qawasmeh unter den aktuellen Bedingungen noch weniger erreichbar.

„Das ist weder für mich noch für meine Familie gut“, stellte er fest. „Noch vor ein paar Monaten übte ich mit einer kleinen Detonation, nur um drin zu bleiben, wissen Sie? Ich kann es mir nicht leisten diese beruflichen Kompetenzen erodieren zu lassen. Ich werde sie schon bald brauchen können – zumindest hoffe ich, dass es bald ist. Aber am Ende fügte ich meinem kleinen Bruder Osama Verbrennungen dritten Grades zu und er verlor beinahe ein Auge. Diese ganze Situation hat verheerende Auswirkungen auf meine ganze Familie.“

Qawasmeh merkte ironisch an, dass sein Engagement für das allgemeine Wohl auf Kosten seines eigenen physischen Wohlergehens – oder Lebens – erfordert, dass er die Opfertätigkeit ausübt, für die er rekrutiert und ausgebildet wurde. „Bleibt im Interesse der öffentlichen Gesundheit Zuhause, das verstehe ich“, gab er z u. „Aber warum ist es plötzlich so wichtig, dass es die höchsten Werte übertrumpft, die wir bisher alle gehegt haben, das Töten von Juden als Weg der Befreiung des Landes unserer Vorfahren? Niemand kümmert sich, wenn es auch bedeutete weiß Allah wie viele andere Araber zu töten. Plötzlich ist diese Pandemie etwas anderes? Ich denke, die Märtyrer würden beides verstehen.“

Arafat’s Suicide Factory

Daniel Pipes, The New York Post, 9. Dezember 2001

Indem er seinen eigenen Krieg gegen den Terrorismus erklärte, unternahm Premierminister Ariel Sharon letzte Woche einen überraschenden Schritt. Er sagte, dass Yassir Arafat, der palästinensische Führer, „verantwortlich ist für alles, was hier passiert“, ein Verweis auf den Angriff von vier Selbstmord-Operationen, die gerade 26 tote Israelis und rund 200 Verwundete hinterließ.

Worauf man vernünftigerweise fragen möchte: Warum Arafat verantwortlich machen?

Niemand macht Präsident Bush für die Katastrophe vom 11. September verantwortlich – oder andere Politiker für den Terrorismus, der in ihrer Amtszeit stattfindet. Warum sollte es bei Arafat anders sein? Ist Sharon nicht unfair?

Schauen wir uns die Beweise an.

Jede Untersuchung palästinensischer Selbstmord-Anschläge – und besonders Nasra Hassans bemerkenswerter Bericht in einer der letzten Ausgaben des „New Yorker“ – stellt fest, dass diese nicht einfach so spontan geschehen, sondern aus einer großen und hoch entwickelten Infrastruktur heraus kommen.

Diese Infrastruktur hat einen Grund: normale Menschen zum Sterben bereit zu machen. Weil islamisches Recht Selbstmord verbietet, kann keine selbstmordgefährdete Person dafür rekrutiert werden eine solche Mission durchzuführen. Stattdessen ist es (perverserweise) nötig, nur jemanden loszuschicken, der nicht selbstmordgefährdet ist.

Der Islamische Jihad, der wie Hamas Selbstmord-Mörder ausbildet, erklärt: „Wir nehmen keine depressiven Leute. Wenn es nur eine Minimal-Chance von 1 zu 1000 gäbe, dass eine Person selbstmordgefährdet wäre, würden wir ihm nicht erlauben, sich zum Märtyrer zu machen. Um ein Märtyrer-Bomber zu sein, musst du leben wollen.“ Dieselbe befremdliche Logik gilt für Hamas, die jeden ablehnt, „der Selbstmord begeht, weil er die Welt hasst“.

Gesunde Individuen davon zu überzeugen sich selbst in die Luft zu jagen, ist offenbar nicht leicht, sondern bedarf Ideen und Institutionen. Der Prozess beginnt damit, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihrer Bevölkerung zwei Dinge einimpft, womit sie bei den Kindern beginnt: einen Hass auf die Juden und eine Liebe zum Tod. Lehrpläne, Ferienlager, Fernseh-Programme und religiöse Indoktrination stellen die Israelis in nazi-ähnlicher Manier dar, als Untermenschen, die getötet werden dürfen und verwerfen dann den Selbsterhaltungstrieb, indem sie beindruckbaren jungen Menschen erzählen, dass ihr Leben zu opfern das ehrenhafteste aller Ziele sei.

Das System funktioniert: Hassan berichtet, dass „Horden junger Männer“ danach verlangen, in ihre eigene Vernichtung geschickt zu werden. Hamas und Islamischer Jihad haben in den Moscheen einen Auswahlprozess eingerichtet, wo „ein bemerkenswert fanatische Jugendliche“, vorbereitet auf ihr Märtyrertum, von Klerikern aufmerksam registriert werden, die sie für die Auswahl empfehlen.

Diejenigen, die es schaffen, beginnen ein langwieriges, streng beaufsichtigtes und diszipliniertes Ausbildung in spirituellen Studien und militärähnlichem Training. Dieses Können wird gelehrt, um die Selbstmord-Aktionen als eine Möglichkeit zu sehen, „die Tür zum Paradies“ für sich und die Familie zu sehen. „Ich liebe das Märtyrertum“, sagt ein solcher „lebender Märtyrer“.

Kurz vor dem Anschlag führen die Männer besondere fromme Vorbereitungen aus (Waschungen, saubere Kleidung, ein gemeinschaftliches Gebet). Ihre Tode werden von Hamas oder Islamischem Jihad durch eine instrumentalisierte Beerdigungsfeier („als wäre es eine Hochzeit“, beschreibt es Hassan) und die Verteilung von Videokassetten mit einer Erklärung aus dem Grab gefeiert. Die Organisation, die das sponsert, stellt sicher, dass die Familie [des „Märtyrers“] soziale Ehren und finanzielle Belohnungen erhält.

Diese Fakten sagen uns dreierlei: Selbstmord-Attentäter des militanten Islam werden nicht geboren, sondern geschaffen. Wie die vier gleichzeitigen Selbstmord-Flugzeugentführungen am 11. September resultierten die vier fast gleichzeitigen Selbstmord-Anschläge letzte Woche in Israel aus einer langfristigen Planung durch erfahrene Organisationen. Sie können nicht heimlich agieren, sondern bedürfen der Erlaubnis einer regierenden Obrigkeit, entweder der Taliban oder der PA.

All dies führt zu der Schlussfolgerung, dass Sharon Recht hatte, als er Arafat für den Schlag der Selbstmord-Attentate auf Israelis verantwortlich machte.

Dies hat umgekehrt eine Folge für den Krieg gegen den Terrorismus. Mindestens genauso wie in Afghanistan muss das amerikanische Ziel sein, die Selbstmord-Fabrik in den Palästinenser-Gebieten zu schließen.

Und während es wunderbar gelegen käme, wenn Yassir Arafat diese Aufgabe übertragen werden könnte, so sind die Chancen dafür, dass er das tut in etwa so groß wie die der Taliban, Al Qaida abzustoßen – mit anderen Worten: „gleich null“. Arafat ist seit fast vier Jahrzehnten im Geschäft des Ermordens von Israelis tätig; er verdient nicht noch eine weitere Chance.

Glücklicherweise ist in diesem Fall – anders als in anderen Teilen der Welt, wo Amerikaner den Kampf gegen den Terrorismus auf eigene Faust führen müssen – ein Verbündeter, Israel, bereit und willens, den Terrorismus selbst zu bekämpfen. Die Zeit ist reif, sie dazu anzuspornen.