Gratulation! Arabische Medien berichten, dass Israel besiegt ist!

Elder of Ziyon, 17. November 2022

Die Hamas hat verkündet, dass das zionistische Projekt besiegt worden ist – von Algerien!

Der offizielle Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri, sagte, Algerien habe es geschafft das zionistische Projekt, das die Palästinenser spalten wolle, aufzuhalten, weil die Algerier Gastgeber eines Treffens zwischen Hamas und Fatah zu sein, bei dem sie vorgaben einer Einheit zuzustimmen – etwas, dem sie im Verlauf der letzten zehn Jahre jedes Jahr oder zweite Jahr zugestimmt haben.

Sehen Sie, es ist ja nicht so, dass die Hamas und die PA einander hassen. Es ist so, dass Israel es schafft sie gespalten zu halten. Sonst wäre alles eitel Sonnenschein.

Mabrouk zum Sieg über das zionistische Gebilde!

Derweil erklärte die Vereinigung muslimischer Gelehrter im Libanon – der sowohl Schiiten als auch Sunniten angehören – dass sie den Terroranschlag in Ariel gestern [Mittwoch] segneten – sie lobten die Ermordung von Juden als Repräsentanten aller muslimischen religiösen Führer. Und dann verkündeten sie, dass „das usurpierende zionistische Gebilde ein vorübergehendes ist, dessen Schicksal darin besteht zu verschwinden und Allah uns das versprochen hat. Der Untergang steht unmittelbar bevor und wird sehr bald stattfinden, so Allah will.“

Sie haben das seit mehr als 70 Jahren prophezeit, aber diesmal ist es bestimmt so!

Führender muslimischer Gelehrter: Bei jihadistischen Eroberungen ging es darum den eroberten Ungläubigen „Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zu bringen.

Raymond Ibrahim, May 10, 2022 (American Thinker, May 6, 2022)

Großimam Ahmed al-Tayed wäscht vor Präsident Sisi und anderen ägyptischen Würdenträgern islamische Geschichte rein

Am 24. April 2022 hielt der Großimam der angesehensten Universität des Islam, der Al-Azhar, eine Ansprache vor den Leitern des Staates; Präsident al-Sis saß in der ersten Reihe. Das fand während der staatlichen Feiern zu Laylat al-Qadr (die „Nacht der Macht“) statt, die laut islamischer Lehre die Nacht ist, in der Allah Mohammed den Koran erstmals offenbarte.

Bedenkt man den Anlass der Rede und den Redner selbst, Großimam Scheik Ahmed al-Tayeb – der wohl „einflussreichste Muslim der Welt“ – dann wurde der Islam bis unter die Decke erhoben. Von besonderem Interesse war allerdings al-Tayebs Wiedergabe der Geschichte. An einer Stelle sagte er:

In nur wenigen Jahren nach dem Tod des Propheten Mohammed (Allah bete über ihm und gebe ihm Frieden) sorgten die islamischen Eroberungen [wörtlich: „Öffnungen“, futuhat] dafür, dass die zwei mächtigsten Imperien, die sich jede Ecke des Nahen Ostens teilten und kontrollierten, kollabierten und ihre Länder im Irak, Syrien, Ägypten und Nordafrika bis heute zu islamischem Land wurden.

Das stimmt natürlich. Die beiden Imperien, die der Scheik meint, sind das oströmische Reich („Byzanz“) und das Sassaniden-Reich Persien. Die meisten der von al-Tayeb angeführten Ländereien – von Syrien und Ägypten im Osten bis zu Marokko und Algerien im Westen – waren christlich und wurden vom oströmischen Reich regiert. Nur der Iran und Teile des Irak befanden sich unter sassanidischer Herrschaft und waren von der Religion her zoroastrisch. Während des siebten Jahrhunderts eroberten Muslime all diese Länder und islamisierten sie.

Wie üblich, wenn es um islamische Wiedergabe geht, werden Fakten schnell mit Fiktion vermischt. Nach der oben erfolgten Äußerung offerierte al-Tayeb dies hier:

Dies [muslimischen] Eroberungen waren keine kolonisatorischen Eroberungen, die sich auf Methoden der Plünderung, Unterdrückung, Kontrolle und die Politik der Vorherrschaft und der Abhängigkeit verließen, [die allesamt] Staaten in Ruinen zurücklassen.

Er fuhr fort die Kolonialisierungs-Eroberungen zu verurteilen, bei denen es um Unterdrückung und Plünderung geht – eine bissige Bemerkung gegen Europas historische Kolonisierung des Nahen Ostens – bevor er weiter machte:

Ja, die islamischen Eroberungen war nicht so – Bestimmen über Völker und sie mit der Arroganz von Gewalt und Waffen zu kontrollieren; stattdessen führten sie zu einer neuen Lawine des Lebens – voller Wissen, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit – die in den Venen dieser [einst] machtlosen Völker floss.

Es ist schwierig zu betonen, wie absolut surreal solche Behauptungen sind, zumindest für die, die mit der wahren Geschichte des Islam vertraut sind. Die Eroberungen aller vom Großimam angeführten christlichen Landstriche (von Syrien im Osten bis Marokko im Westen) sowie all der christlichen Landstriche späterer islamischer Eroberungen (die von al-Tayeb ignoriert wurden, weil sie am Ende zurückgeholt wurden) – Spanien, die Mittelmeerinseln, der Balkan usw. – waren gekennzeichnet von Blutvergießen, Massakern, Terror, Versklavung, Plünderung und der Unterdrückung der Eroberten und Ausbeutung ihrer Ressourcen in großem Stil. Seite um Seite von Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert das eindeutig auf Grundlage christlicher wie muslimischer Quellen.

Noch absurder ist die Behauptung des Großimams, dass christliche und zoroastrische Völker, die im oströmischen und im Sassaniden-Reich lebten, froh waren vom Schwert des Islam „befreit“ zu werden und dass sie – als sie sahen, dass der Islam eine Religion des „Wissens, der Gerechtigkeit, der Freiheit und der Gleichheit“ war – bereitwillig damit reagierten in Scharen zum Islam zu konvertieren.

Wie durchaus bekannt ist, konnten die angeblich „befreiten“ Leute – jedenfalls soweit sie die anfänglichen Massaker und Versklavungen überlebten – wenn sie es vorzogen Christen, Zoroastrier oder Juden zu bleiben, das nur tun, indem sie Dhimmis wurden, Bürger zweiter Klasse, die regelmäßig Tributzahlungen (jizya) leisten und sich an eine Vielzahl erniedrigender sozialer Einschränkungen halten mussten (wie sie in den „Bedingungen des Omar“ festgehalten sind). Der Wunsch finanziell nicht geschröpft oder als geringwertiger behandelt zu werden- oder sporadisch verfolgt zu werden, wie es viele Dhimmis waren, abhängig davon, ob der nächste Herrscher „radikal“ war oder nicht – ist das, was so viele Nichtmuslime veranlasste im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam zu konvertieren.

Das war die einzige Möglichkeit, wie sie „Gerechtigkeit, Freiheit oder Gleichheit“ erfahren konnten – zumindest so eine Art davon.

Besonders haarsträubend ist, dass al-Tayeb die muslimischen Eroberungen als irgendwie tugendhafter als europäische Kolonisation des Nahen Ostens darstellt. Während es in Wirklichkeit so war, dass Jihade in Sklaverei, Entvölkerung und Verwüstung gipfelten – bestimmte Regionen in Nordafrika, Spanien und Anatolien haben sich nie erholt – schafften europäische Kolonisatoren die Sklaverei ab und führten ihre muslimischen Untertanen in die Wohltaten der Modern ein, von wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritten bis zu den radikalen Konzepten von Demokratie und Religionsfreiheit.

Obwohl es schwierig ist eine Analogie aus der westlichen Geschichte zu finden, die den Wahnsinn der Behauptungen al-Tayebs einfängt, überlegen Sie einen Moment lang, was immer der schlimmste Punkt der amerikanischen Geschichte sein könnte – sagen wir: die Sklaverei. Jetzt stellen sie sich eine Staatsfeier vor, an der der US-Präsident teilnimmt, bei der ein führender Christ eine Rede darüber hält, dass die Versklavung der Schwarzen etwas Wunderbares und Uneigennütziges war – und gewiss nicht vergleichbar mit der grausamen Versklavung, die von diesen üblen Nichtchristen praktiziert wurde – und dass es in Wirklichkeit darum ging den versklavten Afrikanern „Wissen, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zu bringen.

Das ist das Niveau der Absurdität von al-Tayebs Behauptungen.

Aber warum all diese Lügen? Hier kommen wir zum Knackpunkt der Sache. Um sich wegen sich selbst und ihrer Religion gut zu fühlen, müssen Muslime diese unbeschwerte Fiktion erhalten – dass ihre nichtmuslimischen Vorfahren durch den Islam „befreit“ wurden und dass sie nur allzu bereit waren ihn anzunehmen; an diesem Punkt begannen sie „Wissen, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zu genießen.

Die Alternative, die Wahrheit – dass ihre Vorfahren Christen oder andere Nichtmuslime waren, die erobert und durch sporadische Runden an Verfolgung und systematische Diskriminierung genötigt wurden den Islam anzunehmen – ist nicht ganz so zufriedenstellend, ganz zu schweigen davon, dass es sie zum Nachdenken bringen könnte.

Daher die chronischen Täuschungsmanöver des Großimams der angesehensten Universität der muslimischen Welt – auch bekannt als engster Verbündeter von Papst Franziskus.

Eine wirre – und typische – arabische Geschichte des Zionismus

Elder of Ziyon, 12. August 2022

Anmerkung: Elder of Ziyon hat den Text aus Jordanien unkommentiert eingestellt. In den Artikel habe ich trotzdem ein paar Kommentare (nicht eingerückt, kursiv) eingefügt. Die Selbsttäuschung des jordanischen Autors ist schlicht irre, die Verzerrung der Geschichte schlichter Wahn.

Das ist sehr, sehr typisch und ein Hirngespinst der Geschichte und des israelisch-jüdischen Denkens aus dem palästinensischen Mainstream. Aus Sawalief (Jordanien):

1917 gab der britische Außenminister von denen, die nichts hatten, an die, die es nicht verdienten, die Balfour-Erklärung, damit Britannien das Übel, die Bösartigkeit und den Betrug der Juden loswird, indem sie für sie ein Heim weit weg von Europa in Palästina gründeten, wenn Britannien den Ersten Weltkrieg gegen das Osmanische Reichgewinnen würde.

Klar, deshalb waren ja auch Juden vorher schon nach Eretz Yisrael gekommen und deshalb hat der Völkerbund das dann auch genehmigt, nicht wahr?

Als der Krieg endete, besetzte Großbritannien Palästina und kolonisierte es und begann Juden aus jedem Land dorthin zu deportieren, bis sie sich darin vermehrten.

Deportieren? Komisch, dass die Engländer den Zuzug immer – unter Missachtung des Mandatsauftrags – gewaltig deckelten.

Allmählich und mit den boshaften britischen Methoden, die mit den üblen jüdischen Methoden zusammentrafen, gründete Großbritannien 1948 erfolgreich einen Staat für die Juden auf einem Teil des Landes Palästina, darunter der palästinensischen Küstenebene, indem sie die Haganah-Bande und ihre bewaffneten Geschwisterterroristen zu einem Staat namens „Israel“ machten.

Großbritannien bewaffnete sie, also bildeten sie bewaffnete Terrorbanden wie die Haganah, den Palmach und die Irgun, um die wehrlosen Palästinenser im Land zu ängstigen und zu terrorisieren.

Irre. Die Briten bewaffneten die Juden? Das Gegenteil war der Fall (mit Ausnahme von Orde Wingate in den 30-er Jahren). Terrorbanden waren vor allem bei Arabern zu finden und die Engländer unternahmen kaum etwas dagegen, solange nur Juden die Opfer waren.

Danach machten Großbritannien und seine Helfer damit weiter Juden und Findelkinder aus verschiedenen Pflegehäusern in Europa einzuladen und nach Palästina zu immigrieren. Dann war der entstehende jüdische Staat mit theatralischen Kriegen in der Lage, alle Teile Palästinas zu kontrollieren, nachdem er diejenigen getötet hatte, die getötet hatten, und diejenigen vertrieben hatte, die vom palästinensischen Volk vertrieben worden waren.

Wieder gelogen. Die Briten deckelten die jüdische Zuwanderung, weil die Araber Terror machten.

Seitdem und bis heute leben die eindringenden Juden in einem Zustand ständigen Krieges, in dem Terror sie Tag und Nach beherrscht, weil jeder einzelne von ihnen erwartet morgen getötet zu werden, entweder weil sie zerdrückt, niedergetrampelt oder erstochen werden oder durch einen Herzinfarkt aus Angst und Panik oder eine Massenpanik, wenn sie in die Bunker fliehen, in denen sie ihr halbes Leben verbracht haben.

Stolz darauf Menschen zu terrorisieren. Das ist anscheinend die „Tugend“ des Islam. Und offenbart, wer tatsächlich die Terroristen sind. Ansonsten: Wie kommt es, dass die Israelis immer wieder zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören?

Das liegt daran, dass diejenigen des palästinensischen Volks, die in ihrem Land und ihrer Heimat Palästina geblieben sind, bei Gott, dem Höchsten, dem Großen schwören, dass die Invasoren nicht glücklich sein werden in ihrem Land zu leben und sie werden sich nicht sicher fühlen, egal, wie lange es dauert.

Guck mal, wer die Terroristen sind!

Die Siedler, die in die Bunker flohen, sind nichts anderes als der Beweis für den Erfolg dieses großen palästinensischen Bereichs, der jetzt an die neuen Generationen weitergegeben wird.

Wunschdenken, Selbsttäuschung, Wahnsinn: Wenn es den behaupteten „Erfolg“ gäbe, wieso gibt es Israel immer noch und wieso sind die Juden noch da?

Daher raten wir Britannien noch einmal nach einem anderen sicheren Heimatland für seine Juden zu suchen.

Träumt weiter. Israel ist da, um zu bleiben. Ihr werdet die Juden nicht los und könnt sie nicht vertreiben.

Eine Selbsttäuschung namens „Vereinbarung“

Israel wiederholt bei der Hamas im Gazastreifen denselben Fehler, den es mit der Fatah und der PLO unter Yassir Arafat machte, mit ähnlichen Resultaten.

Doron Matza, Israel HaYom, 7. Oktober 2021

Der Tod des Grenzpolizisten Barel Hadaria Schmueli, nachdem er von Schüssen schwer verletzt wurde, die ein Mitglied der Hamas an der Grenze zum Gazastreifen abgegeben wurden, ist nicht nur ein Spiegel eines taktischen Fehlers der IDF, sondern einer pervertierten Strategie. Israel sehnt sich, wie die USA in Sachen Iran, danach die Dinge mit der Hamas hinzubiegen. Und wie bei den Amerikanern ist auch das ein Wunsch, der eine fehlgeleitete Lesart der Hamas unter Gaza-Führer Yahya Sinwar verbirgt, die das israelische Versagen widerspiegelt Yassir Arafats Fatah oder PLO zu begreifen.

1991 übernahm Israel die Sichtweise, um eine „politische Vereinbarung“ zu erzielen. Die Annahme, die sich als unzutreffend erwies, lautete, einen Konsens des “Territorium für Frieden“ zu übernehmen, würde die palästinensische Kriegslust komplett erodieren.

Der Zusammenbruch des „Oslo-Prozesses“ infolge der zweiten Intifada, die ausbrach, nachdem Arafat Israels großzügiges Angebot eines dauerhaften Friedensabkommens ablehnte und Gewalt gegen Israel unterstützte, illustriert, dass die palästinensische Nationalbewegung den Konflikt nie in den klassischen Begriffen einer politischen Vereinbarung betrachtete, die über einen Kompromiss bei Territorium erreicht wird, sondern vielmehr als langfristigen Kampf, der schlussendlich den Zionismus besiegt.

Fast 30 Jahre nach dem Zerfall des Friedensprozesses besteht Israel immer noch darauf, genau denselben Fehler zu machen, jetzt mit der islamischen Widerstandbewegung im Gazastreifen – der Hamas. Diesmal wird die Sichtweise auf eine politische Vereinbarung von der Aussicht auf eine langfristige Wirtschafts-„Vereinbarung“ ersetzt, die auf der Anpassung der Idee von Sicherheit im Austausch für Territorium in einem Sicherheitskonzept im Tausch für Wirtschaft und der teilweisen Lockerung der „Blockade“ des Gazastreifens basiert.

In den letzten Jahren ist diese Sichtweise zur Grundlage von Israels Politik gegenüber dem Gazastreifen geworden. Sie fügt sich in Israels Abneigung im Gazastreifen militärisch einzugreifen. Israel klammert sich so stark daran, dass es dazu tendiert hat den fortgesetzten Terrorismus der Hamas blind als „Schurken“-Taten zu betrachten, die nicht die offizielle Linie der Organisation repräsentieren, die Geburtswehen, die damit einhergehen, dass die Bewegung mit einer langfristigen „Vereinbarung“ (Hudna oder Waffenruhe) auf Linie kommt, zu der angeblich eine Bereitschaft gehört sich Terrorakten komplett zu enthalten.

Selbst die jüngste Runde der Feindseligkeiten mit der Hamas im Mai schaffte es nicht irgendetwas an Israels Sichtweise zu ändern. Im Gegenteil. Sie verankerte die Annahme, dass nach den Kämpfen jetzt die Zeit für eine langfristige Vereinbarung sei. Es gab kein Verständnis dafür, dass die Hamas, wie Arafats PLO, die im Namen des ewigen Prinzips des Konflikts, nie bereit war diesen zu beenden und Gewalt mit Dialog mischte, ihre eigene Strategie in Begriffen von Realität betrachtet, die Verhandlungen mit Terrorismus kombiniert. Das ist die Strategie des „beides“ (eine Vereinbarung plus Widerstand), die den Iran kennzeichnet (der Gespräche mit den USA, aber auch Atomwaffen will) und es ist das Gegenteil der israelischen Strategie, die auf einem „Entweder – oder“-Konfliktmodel oder einer Abmachung basiert.

Die Lektion, die die Geschichte uns lehren kann, liegt nicht nur in der Tatsache, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen der säkularen PLO-Fatah und der islamistischen Hamas gibt, sondern auch die Einsicht, dass Israel dazu tendiert den Fehler zu wiederholen westliches Denken auf seine Gegner zu projizieren, ganz zu schwiegen von der Tatsache, dass politisches Opfer zu sein keine Sache des Schicksals ist.

Haben wir erst einmal die Illusion einer langfristigen politischen Vereinbarung oder Regelung hinter uns gelassen, dann wird es möglich sein aus der Idee einer Wirtschaftsvereinbarung aufzuwachen oder zumindest die Tat zu erkennen, dass eine solche Vereinbarung nicht notwendigerweise eine Realität der Ruhe an der Sicherheitsfront garantiert.

Die Jusos, die SPD und ihre verlogene Israel-Haltung

Eine verlogene Stellungnahme:

Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjahns wollten sich auf Anfrage der Jüdischen Allgemeinen nicht zur Kontroverse um die Nahost-Beschlüsse der Jusos äußern. Ein SPD-Sprecher erklärte aber, dass die »besondere Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels unverrückbar« sei. (Jüdische Allgemeine, 07.12.2020)

Das passt. Die SPD hat kein Rückgrat, was antiisraelischen Antisemitismus angeht. Hatte sie noch nie. Israelfreundliche SPD-Politiker waren schon seit Jahrzehnten eine unbedeutende Minderheit, auch wenn sie sich oft enorm für den jüdischen Staat engagierten und gegen die unverschämten Ungerechtigkeiten und Verleumdungen eintraten, denen Israel ausgesetzt ist.

Letztes Jahr gab es bei der SPD-Jugendorganisation, den Jungsozialisten (oder kurz: Jusos) so eine Art „Betriebsunfall“: In Schwerin nahmen die Jusos zwei Beschlüsse an, mit denen israelfeindliche Resolutionen in der UNO kritisiert wurden und eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus stattfinden sollte. Das ist etwas untypisch für diese linke Truppe, die immer stark mit Sozialismus/Kommunismus liebäugelt.

Die Beschlüsse stießen einer anderen Gruppe heftig auf: der palästinensischen Fatah-Jugend. Die konnte damit natürlich nicht einverstanden sein, weil das an den ideologischen Grundfesten der Terrororganisationen rüttelt. Und so darf es wirklich niemanden wundern, dass es inzwischen mächtig andere Beschlüsse und Äußerungen seitens der Jusos gibt, die eine Kehrtwende (oder eher Rückkehr?) in Sachen Israel darstellen. Ende November wurde auf dem (virtuellen) Bundeskongress der Jusos ein siebenseitiger Antrag genehmigt, der die Fatah-Jugend zur Schwesterorganisation und sich mit dieser solidarisch erklärt. Das ist mehr, als ein Jahr zuvor gesagt wurde; damals hieß es noch „enger Partner“. Jetzt hat sich das also verstärkt.

Wundert es irgendjemanden? Wer das Bild gesehen hat, wie Andrea Nahles vor 40 Jahren Arafat anhimmelte, braucht nicht viel mehr, denn das war repräsentativ zumindest für die junge Generation der SPD-Politiker. Wahrscheinlich aber nicht nur, bedenkt man z.B. Willy Brandts Verhalten vor dem Yom Kippur-Krieg, als er Friedensfühler aus Israel, die an ihn herangetragen wurden, schlicht missachtete und Bitten um Kontaktherstellung einfach nicht weitergab – und so den Krieg unterstützte, wie auch mit dem Verbot an die Amerikaner, Hilfslieferungen an Israel durch den deutschen Luftraum zu transportieren.

Die heutige SPD-Führung verhält sich nicht besser. Kritik an den israelfeindlichen Beschlüssen ihrer Jugendorganisation fehlt. Stattdessen zieht sich die Doppelspitze auf die oben zitierte Aussage zurück, in der diese Leute genauo wenig wie die Jusos den Widerspruch erkennen. Wie auch, wenn man die Fatah für einen echten Friedenspartner hält? Ihre Parteisprechen lassen sie behaupten:

»Der Nahost-Friedensprozess befindet sich schon seit längerer Zeit in einer sehr schwierigen Lage. Vor diesem Hintergrund ist es nötig, die politischen Kräfte zu unterstützen, die sich zu einer friedlichen und politischen Verhandlungslösung bekennen. In den palästinensischen Gebieten ist es unter anderem die Fatah. Sie erkannte im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses 1993 das Existenzrecht Israels an, bekannte sich zum Friedensprozess und schwor dem Terrorismus als politischem Mittel ab. Auch die israelische Regierung spricht mit der Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Darüber hinaus pflegt die SPD seit vielen Jahren Beziehungen zu den israelischen Partnern, der Arbeitspartei und Meretz.« (Jüdische Allgemeine, 07.12.2020)

Das ist totaler, wie es im Englischen so schön heißt, Bullshit. Dass die Fatah diese Anerkennung überhaupt ausgesprochen hat, kann man durchaus bezweifeln. Dass Arafat dem Terror abgeschworen hat, ist eine Einbildung – er nutzte sein markantes Englisch um etwas zu sagen, das jeder als „We reounce terrorism“ verstehen wollte, das aber eindeutig wie „We announce tourism“ klang (und auch so gesagt wurde). Reine Verarsche des Westens, der Arafat alles abnahm, was für ihn sprechen konnte und nichts registrierte, registrieren wollte, was gegen ihn sprach. Wie es jetzt auch bei Mahmud Abbas der Fall ist.

Um festzustellen, wie die Haltung der Fatah und ihres Vorsitzenden aussieht, muss man sich ansehen, was sie ihrer Bevölkerung erzählen. Und da ist von Anerkennung Israels nichts zu finden. Fatah erklärt, wie die übrigen Terrororganisationen auch, Israel für unrecht und predigt seine Vernichtung. Die PA lehrt die Kinder, dass Israel „Palästina“ ist und „wieder ihnen“ gehören wird. Von Miteinander mit Israel ist nirgendwo etwas zu spüren, wo diese Terroristen das Sagen haben – damit auch in der Fatah-Jugend, die sich empört zeigte, als die Jusos die UNO-kritischen Schlüsse befasst hatten und jetzt zufrieden sind, dass die Truppe wieder auf Linie ist.

Wenn die SPD (-Führung) so positiv von der Fatah redet, dann ignoriert sie gezielt, wofür die Terroristen stehen: für Massenmord an und Vertreibung von Juden. Für Antisemitismus, wie er vom Stürmer nicht „besser“ hätte betrieben werden können (s. PA-Medien, zur Genüge dokumentiert von PMW und MEMRI). Wenn sie nicht kommentiert, was die Jusos verbrechen, dann billigt sie es und findet es offensichtlich in Ordnung.

Bezeichnend auch, welche israelischen Partner die SPD sich gewählt hat: Avoda und Meretz, eine linke und eine linksextreme Partei, die beide in der israelischen Politik keine bedeutende Rolle spielen. Die sich so weit von der Realität entfernt haben, indem sie alles ignorieren, was die Palästinenser Negatives tun, dass sie in der israelischen Bevölkerung jeglichen Rückhalt verloren haben. Sie spielen in Israel (inzwischen) eine derart marginale Rolle, dass ein solcher Partner keiner sein kann, mit dem man etwas bewirken kann. Das zu begreifen, dazu sind die SPD-ler offensichtlich zu blöde.

Und zuzugeben, dass die Fatah kein Partner sein kann, keinen Frieden, sondern die Vernichtung Israels anstrebt, dazu ist die Partei und besonders ihre Jugendorganisation, schlicht zu ignorant und – das unterstelle ich denen – zu verlogen und zu böswillig.

Wer, wie Kevin Kühnert, die Verpartnerung mit der Fatah-Jugendorganisation damit rechtfertigt, man müsse ja mit jemandem reden, gibt Schwachsinn von sich. Wer das – wie die SPD-Führung, damit begründet, dass auch Israel mit der Fatah redet, outet sich als Vollidiot. Mit jemandem zu reden, heißt nicht, dass man sich mit ihm verbrüdern muss. Die israelische Regierung redet mit der PA, verbrüdert sich aber nicht mit ihr. Das gleichzusetzen ist verlogen und böswillig.

Sich mit den antisemitischen Terroristen zu verbrüdern, während man gleichzeitig behauptet auf der Seite Israels zu stehen, weil dessen Sicherheit nicht zur Debatte steht, ist ein Widerspruch in sich, der an Verlogenheit nicht überboten werden kann. Letztlich sind alle pro-israelischen Äußerungen dieser Partei und ihrer Jugendorganisation damit nicht nur nicht ernst zu nehmen, sondern Beleg dafür, dass es ihr mit der Bekämpfung des Antisemitismus nicht ernst ist, sondern sie sich auf die Seite der Antisemiten stellt.

Wundern muss sich aber niemand. Diese Verlogenheit ist inzwischen Gang und Gäbe; sie hat in der SPD einige Tradition. Sie wird als Wahrheit propagiert und unsere Medien trommeln dazu. Aufklärung ist dringend notwendig. Fragt sich nur, wer bereit ist dem zuzuhören. Die SPD ist es offensichtlich nicht, ganz im Gegenteil.

Warum feiert Syrien den Krieg vom Oktober 1973?

Elder of Ziyon, 7. Oktober 2020

ich verstehe, warum Ägypten den Krieg vom Oktober 1973 / Yom Kippur-Krieg feiert. Am Ende war er der Funke, der dazu führte, dass Israel den Sinai an Ägypten zurückgab.

Aber auch Syrien feiert den Krieg. Es gab am 6. Oktober, dem Jahrestag des Beginn des Krieges, in der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur SANA zahlreiche Artikel und Videos.

Dieser Artikel versicherte den Lesern, dass die Araber auf den Golanhöhen ganz begierig darauf waren, dass Syrien die Gegend wieder erobert. (Das ist ausdrücklich nicht der Fall.)

Dieser Artikel spricht mit syrischen Soldaten, die sich nahe der Grenze zu Israel befanden.

Dieser Artikel versucht zu erklären, warum der Krieg als Sieg betrachtet wurde – weil er keine Niederlange war:

Der vom Gründungsführer Hafez al-Assad angeführte Oktober-Befreiungskrieg bildete den Kompass des Kampfes zur Befreiung des usurpierten Landes und der Wiederherstellung arabischer Rechte. Er war eine eindeutige Ankündigung des Beginns des Zeitalters der Seige und des Endes der Ära der Niederlagen. Der Oktober-Befreiungskrieg war der erste Krieg im arabisch-israelischen Konflikt, der die Mauer der Verzweiflung nach dem Rückschlag des Juni 1967 durchbrach und die Tatsache weihte, dass Syrien die Burg der standhaften arabischen Nation ist, die ihre Existenz und Zukunft verteidig.

Sie erwähnen nicht, dass Israel am Ende des Krieges über die Lila Linie von 1967 überschritten hatte und die Außenbezirke von Damaskus beschoss.

Was für ein Sieg!

Wie und warum Muslime sich zum Islam selbst betrügen

Raymond Ibrahim, 12. Mai 2020

Scheik Ahmed al-Tayeb und Papst Franziskus

Ägyptens führender muslimischer Kleriker Scheik Dr. Ahmed al-Tayeb – auch bekannt als „der Wolf im Schafspelz“ von Papst Franziskus – behauptete vor kurzem eine nachweisbare Unwahrheit. Am 30. April 2020 erklärte der Großimam der angesehensten Universität der islamischen Welt, Al Azhar, während seiner Fernsehsendung, die jedes Jahr im Ramadan kommt und von Millionen in Ägypten und der arabischen Welt gesehen wird: „Der Islam strebt nicht nach Krieg oder Blutvergießen und Muslime wehren sich nur, um sich zu verteidigen.“

Dies ist natürlich eine Bestätigung der großartigen Schlussfolgerung, die bei einer kürzlich abgehaltenen Megakonferenz erreicht wurde, die sich der Suche nach Lösungen für „Extremismus“ widmet – und sie damit zum Gespött macht. In Ägypten von der Al-Azhar unter Teilnahme führender Repräsentanten aus 46 muslimischen Staaten veranstaltet, setzte al-Tayeb der zweitägigen Konferenz die Krone auf, indem er erklärte:

Jihad steht im Islam nicht synonym für Kampf; vielmehr ist der Kampf, der vom Propheten Mohammed und seinen Gefährten praktiziert wurde, nur einer seiner Typen; und das geschieht zur Abwehr der Aggression der Aggressoren gegen die Muslime, anstatt um die zu töten, die die Religion beleidigen, wie die Extremisten es behaupten.

Natürlich widersprechen solche Behauptungen mehr al einem Jahrtausend sowohl gut dokumentierter islamischer Lehre als auch islamischer Geschichte. Angefangen mit Mohammed – dessen spätere Kriege schwerlich defensiv, sondern Überfälle waren, die ihn und seine Anhänger stärken und im Ansehen über die Nichtmuslime erheben sollten – und unter den ersten „gerechten“ Kalifen und praktisch allen folgenden Sultanen und Herrschern bestand Jihad aus Überfällen, Abschlachten, Versklavung und im Idealfall der Eroberung von Nichtmuslimen, die die Einladung zur Annahme des Islam ablehnten. Man muss sich nur eine Landkarte der muslimischen Welt heute ansehen und erkennen, dass die riesige Mehrheit von all dem – der gesamte Nahen Osten, Nordafrika, die Türkei, Zentralasien im Osten bis nach Pakistan und darüber hinaus – durch gewalttätige Eroberung im Namen des Jihad in Besitz genommen wurde.

Statt aber Al-Tayeb einfach als weiteren Lügner abzutun, der versucht Gesicht zu wahren, lohnt es sich festzustellen, dass auf einer tiefer gehenden Ebene etwas anderes abgeht, wenn Muslime einander gegenüber darauf bestehen – in beiden Fällen sprach Al-Tayeb nicht zu Westlern, sondern zu anderen Muslimen – dass Jihad defensiver Natur ist.

Fakt ist, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime, selbst die Terroristen, sich wie die meisten Menschen darauf festgelegt hat, sich und ihre Religion als „die Guten“ zu betrachten. Von daher gibt es eine implizite Übereinkunft zwischen ihnen ihre Religion immer mit angeborenen Konzepten von Gerechtigkeit darzustellen. Das hat verursacht, dass sie alles Erdenkliche tun, wie der aktuelle Fall nahelegt.

Zum Beispiel werden historische islamische Eroberungen in Arabisch oder anderen muslimischen Sprachen niemals als „Eroberungen“ bezeichnet; stattdessen sind sie futuhat – buchstäblich „Öffnungen“, durch die das Licht des Islam eintreten kann (oder fatah im Singular, wie die Palästinensergruppe sich bezeichnenderweise nennt). In diesem Zusammenhang erfolgte jeder Einfall in ein Land oder dessen Eroberung durch Muslime „selbstlos“, um widerspenstigen Ungläubigen den Islam zu bringen, die einfach, weil sie dem Islam Widerstand leisten, als die Aggressoren betrachtet werden.

Damit will gemäß einem Artikel mit dem Titel „The Wisdom of Jihad“ (Die Weisheit des Jihad), veröffentlicht von Islam Question and Answer (Islam – Frage und Antwort) der Jihad nicht „nur und einfach Nichtmuslime töten“; vielmehr „werden die Kuffar [Nicht-Muslime oder Ungläubige], die wir bekämpfen, selbst vom Jihad profitieren. Wir mühen uns gegen sie und bekämpfen sie, damit sie in die Religion Allahs eintreten, was Ihm genehm ist, was zu ihrer Rettung in dieser Welt und im Jenseits führen wird“.

Von daher ist zu verstehen, warum sogar sadistische Massenmörder und Pädophile wie der osmanische Sultan Mohammed (oder „Mehmet“) II. in der islamischen Geschichtsschreibung als „Mohammed der Öffner“ bekannt ist – denn es war er, der 1453 den widerstrebenden Bewohnern Konstantinopels das Licht des Islam brachte.

Dr. Ahmed ’Abdu Maher, ein ägyptischer Wissenschaftler und politischer Aktivist, verspottete einmal diese muslimische Logik in einem Video, in dem er eine hypothetische Frage stellte. Was, wenn Donald Trump – statt die Immigration aus ein paar terroristischen (zumeist muslimischen) Staaten zu verbieten und dafür als „Rassist“ verurteilt zu werden – der „selbstlosen“ Anschauung des Islams folgen und amerikanischen Muslimen Dreierlei zu Auswahl geben würde: Entweder ihr konvertiert zum Christentum oder ihr zahlt Jizya und lebt als Bürger zweiter Klasse oder ihr sterbt?

Wäre das rassistisch oder nicht? Wäre er ein Terrorist oder keiner? Wie können wir dann, wenn man bedenkt, dass wir in unserer islamischen Rechtsprechung, die ihr uns lehrt und von der ihr uns sagt, dass alle Imame übereinstimmen, dass die islamischen Öffnungen [d.h. Eroberungen] die Art sind, wie der Islam verbreitet wird? Diesem Wort „Öffnungen“ [futahat] gegenüber müssen wir sensibel sein! Diese islamischen Öffnungen bedeuten Schwerter und Töten.

Die islamischen Öffnungen, durch die Häuser, Festungen und Territorien verwüstet wurden, sind Teil eines Islam, dem zu folgen ihr uns motivieren wollt. Also frage ich, o Scheik, o Führer dieses oder jenes islamischen Zentrums in New York, würden Sie es mögen, wenn das Ihrer Frau und Ihrer Tochter angetan würde? … Dass Ihre Tochter [als Sklavin] an diesen Kämpfer geht oder Ihr Sohn an jenen Kämpfer, ein Fünftel [der Beute] an den Kalifen und so weiter? Ich meine: Ist das nicht das, was Sie als die Scharia Allahs bezeichnen?

Maher – dieser nominelle Muslim, der die hässlichen Realitäten der historischen Eroberungen des Islam erfasst hat – ist jedoch und leider in der muslimischen Welt ein seltenes Gut. Ein amerikanischer Islam-Historiker formulierte es so:

Die Eroberungen wurden von Anfang an als einer der unanfechtbaren Beweise für den Islam betrachtet. Sie zu bestreiten oder zu kritisch zu untersuchen – was in der muslimischen Welt erst noch geschehen muss – wird für Muslime, besonders Arabisch sprechende Muslime, sehr schmerzhaft werden. An jedem Punkt … hat, wenn Muslime versucht haben den militanten Jihad zugunsten des inneren, spirituellen Jihad aufzugeben… die Erinnerung an die Eroberungen und die Notwendigkeit sie zu rational zu machen, diese Bemühung überwältigt. Das Problem dürfte in dem Unwillen liegen sich der Tatsache zu stellen, dass die Eroberungen prinzipiell ungerechtfertigt waren. Sie waren keine „Befreiung“ und sie waren von den nicht muslimischen Völkern nicht gewünscht; sie wurden durchlitten und schließlich akzeptiert. [Understanding Jihad, S. 167]

Führer des Islam wie der Großimam al-Tayeb – den westlichen Mainstream kann man ebenfalls hinzurechnen – sind darauf festgelegt Muslime bezüglich der Vergangenheit des Islam (und daher der Gegenwart) zu täuschen. Und es wundert wenig; der „durchschnittliche“ Muslim, der die von der hässlichen Realität der Vergangenheit des Islam erfährt, fällt im Herzen oft von ihm ab, bleibt nur dem Namen nach Muslim.

Mit anderen Worten: Das Problem ist nicht nur, dass viele im Westen zum Islam und seiner Vergangenheit getäuscht werden; hunderte Millionen „normale“ Muslime werden ebenfalls getäuscht – und das aus genau demselben Grund.