Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24. – 30. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 24.06.2018:

Die Terrororganisation Al-Mudschaheddin-Brigaden im Gazastreifen veröffentlichte ein Video, in dem dem Kommandeur des Kommandobereichs Süd in Israel mit Mord gedroht wird.

Zwei der vier gestern Abend bei dem Auto-Anschlag verletzten Soldaten befinden sich weiter im Krankenhaus. Der Fahrer des Autos stellte sich heute den Behörden.

Montag, 25.06.2018:

Bei den Bränden um Jerusalem am Wochenende handelt es sich um Brandstiftung, stellte die Feuerwehr fest.

Die Hamas beging heute den 12. Jahrestag der Entführung von Gilad Shalit, indem neue Fotos aus seiner Geiselhaft veröffentlicht wurden.

Arabische Medien berichten, Israel habe Ziele im Sinai angegriffen, die sich gegen Terrorgruppen richteten.

Dienstag, 26.06.2018:

Am frühen Nachmittag war die Feuerwehr mit insgesamt 5 Bränden durch Terrorballons beschäftigt, 3 davon im Be’eri-Wald, 2 im Kissufim-Wald.

Mittwoch, 27.06.2018:

Mahmud Abbas log Prinz William vor, er sei an Frieden und zwei Staaten in sicheren Grenzen von 1967 interessiert.

The Jewish Press schreibt, dass Israel versucht einen Austausch mit der Hamas auszuhandeln, über den die Leichen der israelischen Soldaten ausgelöst werden sollen, die die Terroristen seit 2014 festhalten.

Donnerstag, 28.06.2018:

Das PA-Fernsehen beging den Todestag von „Abu Jihad“ (verantwortlich für mindestens 125 durch Terror ermordete Israelis): „Mit unseren Schädeln pflastern wir den Weg zum sicheren Sieg.“

Das PA-Kabinett verurteilt die Knesset wegen eines Beschlusses, dass die „Gehälter“ für Terroristen von den Steuer-Überweisungen an die PA zurückgehalten werden. Sie trotzt: Wir werden die Terroristen weiter (finanziell) unterstützen.

Heute wurde Anklage gegen den Terroristen aus Jenin erhoben, der vor etwa 2 Wochen in Afula eine Schülerin niederstach; die Ermittlungen zeigen, dass er erst aufhörte auf sie einzustechen, als er sie für tot hielt.

3 Monate, nachdem bekannt wurde, dass ein Fahrer und ein Sicherheitsmann der französischen Botschaft versuchten Waffen der Hamas aus dem Gazastreifen nach Judäa/Samaria zu schmuggeln, beschweren sich jetzt Diplomaten über „übertriebene“ Sicherheitsvorkehrungen und Durchsuchungen am Übergang Erez.

Freitag, 29.06.2018:

Ein Trupp linker Israelis begab sich zum Gaza-Grenzzaun und hängte Bilder von „Märtyrern“ auf. Dazu schwadronierten sie von „Belagerung“, „Konzentrationslager“/“Gefägnis“ usw. Ein Video der Aktion stellten sie ins Internet. Was die PA-Araber nicht davon abhielt diese Terroristen-Sympathisanten als „israelische Siedler“ zu titulieren.

Das britische Foreign Office hatte für Prinz Williams alles unternommen, um klar zu machen, dass klar wird: „Ost“-Jerusalem ist „besetztes Palästinensergebiet“ und Jerusalem nicht die Hauptstadt Israels. Hilft alles nichts – dass der Royal die Klagemauer besuchte, schreib Quds-News Network, er habe dort ein „jüdisches Ritual“ ausgeführt, womit er indirekt die jüdische Identität des Ortes behauptet. Man fragt sich, wie es kommt, dass Williams Besuch in der Al-Aqsa-Moschee nicht als „Stürmung“ bezeichnet wird.

Die Organisatoren der freitäglichen „Rückkehrmärsche“ prahlen, diese seien ein Zeichen gegen die „politischen Komplotte“ (der Juden) – ein Zeichen der Standhaftigkeit und der Entschlossenheit. (Bei jetzt nur noch 2.000 „Demonstranten“…)

Nach Angaben aus Israel wird der Staat zum ersten Mal von einer US-Regierung NICHT unter Druck gesetzt den Palästinensern Zugeständnisse zu machen.

Samstag, 30.06.2018:

Mahmud Abbas hat ein US-Angebot für ein Gipfeltreffen mit arabischen Führern unmittelbar nach Übermittlung als „Falle“ zurückgewiesen. Die PA hat die US-Bemühungen als Propaganda bezeichnet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. Februar 2017)

Sonntag, 05.02.2017:

Es heißt Israel habe der Hamas angeboten den Bruder eines ranghohen Hamas-Typen im Tausch gegen einen der beiden vermutlich festgehalten Israelis freizulassen. Die Hamas lehnte ab, der Deal sei nicht ausreichend.

Drei junge Männer aus Deir Abu Meschal bei Ramallah wurden wegen Brandstiftung angeklagt; sie hatten im November in Halamisch Brände gelegt.

Drei weiteren Arabern wird von einem Militärgericht vorgeworfen im November in Neve Tzuf Feuer gelegt zu haben.

Montag, 06.02.2017:

Die Sicherheitsbehörden verkündeten, dass sie eine Hamaszelle ausgehoben und damit eine Serie an Terroranschlägen auf Juden im Raum Hebron verhindert haben. Die Terroristen wollten Juden entführen, mit Steinwürfen und mit Schüssen töten. Sie hatten außerdem über illegale Beschäftigung in Israel Ziele im Raum Haifa ausgekundschaftet.
Die drei Männer wurden jetzt in Jerusalem wegen Vorbereitung von Terroranschlägen angeklagt.

Eine Salafistengruppe hat die Verantwortung für die Rakete vom Morgen übernommen. Sie beschuldigt die Hamas die Aktivitäten ihrer Terroristen zu behindern und diese zu foltern.

Aus dem Gazastreifen gab es heute zwei Angriffe auf Israel, einen mit einer Rakete, einen mit leichten Waffen. Israel schoss zurück. Und die Hamas fordert von der internationalen Gemeinschaft „die Besatzung und ihre Aggression im Zaum zu halten“; Israel würde die Lage eskalieren. Und sie tönt, dass sie die „Eskalation der IDF gegen die Menschen des Gazastreifens nicht zulassen“ werde.

Dienstag, 07.02.2017:

Shin Bet, IDF und Polizei konnten eine Terrorzelle hochnehmen, die für eine Reihe Anschläge mit Molotowcocktails entlang der Schnellstraßen 443 und 436 verantwortlich ist.

Mittwoch, 08.02.2017:

PA-Premierminister Rami Hamdallah forderte anlässlich der Premiere eines Films über den Terrorfürsten Marwan Barghouti (sitzt fünfmal Lebenslänglich wegen Mord im Gefängnis), dass diesem der Friedensnobelpreis verliehen werden soll.

Der Shin Bet veröffentlichte heute, dass er eine Operation von Hamas und Islamischem Jihad aufgedeckt hat, über die Bargeld aus dem Gazastreifen nach Judäa/Samaria geschickt wird, um damit Terror zu finanzieren.

Mahmud Abbas droht wieder, im französischen Senat: Die israelische „Kolonisierung“ könnte dafür sorgen die Sicherheitskooperation zu beenden.
Und der französische Botschafter tönt „schön“: Die Internationale Gemeinschaft fragt sich, ob sie Israel noch trauen kann. (Die umgekehrte Frage wäre wohl angemessener. Mal ganz abgesehen davon oder auch weil sie sich nicht darum kümmert, was die Araber so alles an Verbrechen begehen.)

Donnerstag, 09.02.2017:

Für den gestrigen Raketenangriff auf Eilat erklärte sich der IS verantwortlich. Dabei kam auch heraus, dass anscheinend der IS jetzt die Gaza-Tunnel kontrolliert.

Freitag, 10.02.2017:

Familienmitgliedern des Terroristen, der gestern in Petach Tikva zu morden versuchte, wurden ihre Einreisegenehmigungen nach Israel entzogen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.05.2015)

Sonntag, 17.05.2015:

Umfrage: 92% der israelischen Juden sagt, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt Israels ist.

Nach Angaben der PA ist diese dabei die Anklage gegen Israel vor dem ICC fertigzustellen und will sie nächsten Monat vorlegen.

Montag, 18.05.2015:

Friedenswille der PA: „Vom Fluss bis zum Meer gehört alles uns.“ Schreibt die Fatah auf der Hauptseite ihrer Internetseite.

Der Zoll verhinderte an einem Übergang in den Gazastreifen, dass 40 Taucheranzüge in den Gazastreifen geschmuggelt werden konnten; mit diesen hätten Hamas-Terroristen weitere Anschläge übers Meer ausführen können.

Arbeitsunfall: Ein Hamas-Terrorist starb, als der Tunnel einstürzte, den er im nördlichen Gazastreifen nach Israel baute.

Dienstag, 19.05.2015:

Es gibt Presseberichte, dass Israel und die Hamas in Europa geheime Gespräche führen. Die PA-Terroristen sind deswegen besorgt. Die Hamas sagt nichts dazu. Israel dementiert.

Und wenn Frau Mogherini sich noch so sehr auf den Kopf stellt und mit dem Schwanz wedelt – es wieder klare Worte aus Ramallah: Es wird keine Verhandlungen mit Israel geben (weil ja angeblich Netanyahu nicht an Frieden interessiert ist.)

Benjamin Netanyahu hat zwar Silvan Shalom als Beauftragten für Gespräche mit der PA ernannt, behält sich aber das letzte Wort und die Verantwortung für die Verhandlungen vor.

Die nächste Lügen-Anleihe: Die PA behauptet Israel führe an „palästinensischen“ Häftlingen heimlich medizinische Experimente durch. Die Juden sind halt doch Nazi – und Mengele ist ein toller Vorwurf…

Mittwoch, 20.05.2015:

Heckmeck:
– Der UNO-Sondergesandte Nikolai Mladenow forderte Israel auf die Bautätigkeit in Judäa und Samaria einzustellen sowie weitere Schritte zu unternehmen, um die Verhandlungen mit der PA wieder aufzunehmen. Der UNO-Generalsekretär werde sich mit der neuen Regierung in Verbindung setzen, um realistische Optionen für die Rückkehr zu sinnvollen Verhandlungen hin zu einer Zweistaatenlösung zu erkunden. (Israel soll also ins Blaue hinein Vorleistungen erbringen, während Abbas sich nicht einmal bemühen muss, sondern wieder alles auf einem Silbertablett serviert bekommen soll.)
– Premierminister Netanyahu hat in einem Gespräch mit der EU-Außenbeauftragten Mogherini betont, dass er die Zweistaatenlösung unterstützt. (Was ihm natürlich von den Friedenshetzern nicht geglaubt wird.)

Sinai:
– Die Ägypter haben die Pufferzone am Gazastreifen in einigen Bereichen auf 3km Tiefe vergrößert.

Donnerstag, 22.05.2015:

Friedensbeweise – PA-Fernsehmoderator: „Israel ist ein Krebsgeschwür. Juden sind Wucherer. Sie kontrollieren die Medien, die Presse, die Ressourcen,…“

Mal hüh, mal hott, was die Termine angeht: Jetzt sagen sie von der PA, sie würden dem ICC am 25. Juni 2 Klagen gegen Israel vorlegen.

Der gestern getötete Autoterrorist wurde von seiner Familie heute eingewickelt in eine Hamas-Flagge beerdigt.

Entgegen allen Wünschen von Sepp Blatter (der wünscht, statt Tacheles zu reden und auf den Tisch zu hauen) ist der Palästinensische Fußballverband nicht bereit die Beziehungen zum israelischen Gegenüber irgendwie wieder in Ordnung zu bringen. „Es wird keine Kompromisse geben“, heißt es seitens der Araber.

Freitag, 22.05.2015:

Saeb Erekat: Die neue israelische Regierung ist „rassistisch“ – tönt ein Antisemit…

Noch ein Antisemit: Izzat al-Rischak vom Hamas-Politbüro giftete über eine Entscheidung der israelischen Regierung, Büros nach Jerusalem zu verlegen. Die Verlegung „in das besetzte Jerusalem“ widerspräche internationalen Entscheidungen. Jerusalem werde am Ende palästinensisch sein – und „frei von Juden“.

Mahmud Abbas in Jordanien: Die Palästinenser wollen gerechten Frieden, aber Israel verhindere das mit physischer Gewalt und „Sieldungsbau“. Es sei an der Zeit für einen Zeitplan zur Beendigung der Besatzung. (Von Verhandlungen hält der Typ halt nichts.) Natürlich steht nur Israel einem Friedenshandel im Weg, weil es seine militärische Besatzung perpetuiert und Siedlungen ausweitet.

Samstag, 23.05.2015:

Die Hisbollah hat libanesischen Medien ihr riesiges Tunnelnetzwerk für den (nächsten) Krieg gegen Israel gezeigt. Der Tunnelbau wird rund um die Uhr fortgesetzt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.12.2012 – 05.01.2013)

Sonntag, 30.12.2012:

Mahmud Abbas macht es offiziell: Mit dem neuen Logo der Fatah zeigt er, dass die Araber ganz Israel als Palästina betrachten. Für den jüdischen Staat ist kein Platz da.

Montag, 31.12.2012:

Absolut glaubwürdig: Das neue Logo der Fatah zeigt ganz Israel als „Palästina“, in den Schulen, im Fernsehen, den Moscheen usw. lernen die Kinder und Erwachsenen, dass Israel kein Recht hat zu existieren, ein Usurpatoren-Gebilde ist und „Palästina“ vom Fluss bis zum Meer reicht. Außerdem sind Judenmörder die größten Vorbilder, die die Medien, Schulen, Kleriker und Politiker dem eigenen „Volk“ vorsetzt. Aber Abbas verkündet: „Wir wollen Frieden mit Israel.“ Klar doch.

Die Hamas lügt wenigstens diesbezüglich nicht so eklatant wie Abbas. Hamas-Führer Mushir al-Masri besuchte den Libanon und erklärte gegenüber der Hisbollah und ihrem Fernsehen: „Die Siege im Gazastreifen und dem Libanon sind der Ausgangspunkt für die kommenden Siege… Das Gewehr wird in unserer Hand bleiben, bis ganz Palästina befreit ist, vom Meer bis zum Fluss.“ (Unpragmatisch, Frau Roth?)

Eine PA-Zeitung bezeichnete in einem Kreuzworträtsel Beer Sheva als „südliche palästinensische Stadt“.

Heckmeck:
Shimon Peres hatte eine Erleuchtung: „Hamas und Gaza müssten sich entscheiden, was sie wollten – Krieg oder Frieden.“ Hört der Mann denen nicht zu? Die haben sich entschieden und wollen Krieg! Ach ja, noch so ein Klopper: „Wir sind willig mit der Hamas zu reden, aber die wollen nicht.“ So irre der Mann ist – Frau Roth sollte ihm vielleicht mal zuhören, dann wüsste sie, was es mit den „pragmatischen Teilen der Hamas“ auf sich hat. Und dann hätte der senile Knallkopp vielleicht ja doch noch Sinn gestiftet.

Dienstag, 01.01.2013:

Heckmeck:
Mahmud Abbas behauptet für die Wiederaufnahme direkter Gespräche mit Israel zu sein. Wie das mit der Einheit mit der angestrebten Hamas in Einklang zu bringen sein soll, sagte er nicht. Im Anschluss sprach er von der „Geburtsurkunde“ des „Staats Palästina“, die von der UNO ausgestellt worden sei, was (zwangsläufig) die „palästinensische“ Unabhängigkeit im Jahr 2013 führen werde.
Die Fatah beging einen Jahrestag: Der erste gegen Israel ausgeführte Terroranschlag gegen Israel am 1. Januar 1965 wurde gefeiert.
83% der Israelis sind sich sicher: Ein Rückzug auf die „Grenzen von 1967“ wird keinen Frieden bringen. 67% würden ein diplomatisches Abkommen mit der PA befürworten, sollten deren Führer den Konflikt damit für beendet erklären und keine weiteren Forderungen stellen.

Mittwoch, 02.01.2013:

Der Bau des Sicherheitszauns an der Grenze zu Ägypten ist nach zwei Jahren (der Hälfte der geplanten Zeit) abgeschlossen.

Donnerstag, 03.01.2013:

Ein jordanischer Minister beschuldigt Israel, es plane das Gelände der Al-Aqsa-Moschee und den Tempelberg zu teilen und den dritten Tempel zu bauen. Er rief dazu auf die Einwohner Jerusalems zu unterstützen in „ihrem Kampf gegen die wiederholten israelischen Angriffe auf die heilige Al-Aqsa-Moschee und die islamischen heiligen Stätten in Jerusalem“.

Heckmeck:
Die USA forderten Israel und die PA  auf „einen Neustart“ zu machen und Friedensgespräche wieder aufleben zu lassen. Jetzt sei die Zeit für „echte Führungsqualitäten“, hieß es aus dem Außenministerium; man solle „kontraproduktive einseitige Schritte unterlassen“.

Freitag, 04.01.2013:

Ägyptische Behörden verhinderten den Schmuggel von fortschrittlichen Panzerabwehr- und Flugabwehr-Raketen in den Gazastreifen.

Mohamed Morsi vor 2 Jahren: Keine Verhandlungen mit „Nachkommen von Affen“ – das ist der Typ, von dem gesagt wird, dass Israel ihm vertrauen soll!

Mahmud Abbas tönt wieder: Israels Baupläne haben eine rote Linie überschritten und die PalAraber haben das Recht und die Pflicht „alles Mögliche“ zu tun, um sich dagegen zu stellen.

Und er tönt noch mehr: Der Sieg (über Israel) ist nahe. Gaza war das erste Gebiet, das von den der Besatzung und Besiedlung befreit wurde (hahaha!).

Und befohlen hat der Terrorchef auch noch etwas: Alle PA-Institutionen müssen ab sofort nicht mehr „Palästinensische Nationale Behörde“ benutzen (was schon gelogen war, denn es war die „Palästinensische Autonomiebehörde“), ab sofort ist „Staat Palästina“ zu verwenden. Das gilt für alle offiziellen Dokumente, Siegel und Orden.

Samstag, 05.01.2013:
Die Juden von Hebron haben die Nase voll: Weil die IDF ihrer Meninung nach nicht effektiv gegen die Bedrohungen durch Terroristen vorgeht, haben sie jetzt ihre eigenen Sicherheitspatrouillen begonnen, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Was die israelischen Soldaten machten, als sie Freitag angegriffen wurden

This Ongoing War, 22. September 2012

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Am Freitagnachmittag berichteten wir über einen Angriff schwer bewaffneter Terroristen auf Israels Grenze zu Ägypten. Drei Terroristen, von denen mindestens einer einen Sprengstoffgürtel trug, wurden in dem sich daraus ergebenden Feuergefecht getötet und Tote und Verletzte in weit größerem Ausmaß abgewendet. Unglücklicherweise wurde der 20-jährige Gefreite Netanel Yahalomi aus Nof Ayalon, ein junger IDF-Artillerist, der den militärischen Teil seines Hesder-Dienstes leistete, getötet. (Sein Dienstgrad wurde posthum zum Unteroffizier befördert.) Zwei Terroristen entkamen und es heißt, dass die Ägypter sie suchen.

Netanel Yahaloni (s.A.) mit seiner Mutter auf einem Familienfoto
Netanel Yahaloni (sel.A.) mit seiner Mutter auf einem Familienfoto

Der Terroranschlag begann, als die IDF-Soldaten einem dehydrierten sudanesischen Flüchtling am im Bau befindlichen Grenzzaun Wasser gaben. Das Büro der IDF-Sprecher sagte, die Terroristen waren zivil gekleidet und benutzten die Sudanesen – die den gefährlichen Übergang aus dem Sinai nach Israel machten – als menschliche Schutzschilde, um ihren Angriff zu initiieren.

Wie die New York Times vor zwei Wochen berichtete, ist der Hintergrund, dass Israel gezwungen worden ist, mit einem massiven Zustrom von Afrikanern aus der Subsahara klarkommen muss, zumeist aus Eritrea und dem Sudan – mehr als 60.000 in den letzten zwei Jahren. Israel glaubt zwar, dass einige echte Flüchtlinge aus von Krieg erschütterten Ländern sind, doch die meisten sind Wirtschaftsmigranten, die Arbeit suchen und bereit sind, die riskante Durchquerung von Ländern – insbesondere Ägypten – zu unternehmen, in denen das Militär mit Tötungsabsicht schießt (viele sind getötet worden, als sie versuchten das Gelobte Land zu erreichen). Israel bietet allen zeitlich begrenzten Schutz, die aus dem Sudan und Eritrea hier ankommen.

Times of Israel zitiert ein Mitglied des Obersten Militärrats Ägyptens; dieser sagte, der Anschlag auf die Israelis wurden von Mitgliedern der Terrorgruppe Ansar Bayt al-Maqdes ausgeführt, die All-Qaida nahe steht.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.08.2012)

Sonntag, 19.08.2012:

Ägypten hat entgegen der Vereinbarung des Friedensvertrags inzwischen eine Menge schwerer Waffen im Sinai stationiert, um Terroristen zu bekämpfen, wie es angibt. Israel hat jetzt Ägypten aufgefordert, diese wieder abzuziehen.

Die Hamas-Terroristen haben natürlich nichts mit dem Terror in Ägypten zu tun – aber trotzdem fordern sie den Pharaonenstaat auf die Kooperation mit Israel in Sachen Sicherheit einzustellen.

Montag, 20.08.2012:

Merke: Es sind nie die Juden als Ganzes gemeint, nur die „Zionisten“: Offizieller Hamas-Vertreter fordert den Tod aller Juden und Amerikaner.

Hassan Nasrallah wieder mal (wir wissen ja, der meint es nicht ernst): Wir haben Raketen, die „den Zionisten das Leben zur Hölle machen und können Zehntausenden das Leben nehmen.

Dienstag, 21.08.2012:

Wir wissen ja, dass das alles nicht ernst zu nehmen ist, was der Terrormullah-Staat so gegen Israel loslässt – eine kleine Liste nur der jüngsten Ausfälle zeigt, wie unernst sie das meinen.

UNO-Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess Robert H. Serry stellte Montag fest: In der PA läuft wirtschaftlich alles gut und es gibt prima Stabilität. Dennoch könne es da nicht weiter gehen, wenn aus ihr nicht ein vollständiger Staat wird. Dann behauptet er, das politische Ziel der PA sei ein Palästinenserstaat Seite an Seite in Frieden und Sicherheit mit Israel. Soso. Wirtschaftliche Stabilität allein reicht nicht. Und wer ist schuld? Geht aus dem Artikel nicht hervor. Aber gut zu wissen, dass alles Blödsinn ist, was Israel bisher für die Araber getan hat. Mal ganz abgesehen davon, dass die Lage – insbesondere die finanzielle – keineswegs stabil ist, weil der PA die Spendengelder ausgehen.

Die PA hat (mal wieder) ein Fußballturnier Vorbildern gewidmet – diesmal den drei Terroristen, die 2009 Rabbi Meir Chai ermordeten.

Mahmud Abbas tut wieder was für den Frieden: „Israel versucht die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, um einen ‚Fake-Tempel‘ zu bauen. Fiktion und Legende schaffen keine Rechte.“ Ach nee – wer lügt hier und baut Legenden, um daraus Rechte abzuleiten?

Mittwoch, 22.08.2012:

Ein ägyptischer Experte erzählte der Muslimbruderschaft: Der Friedensvertrag mit Israel muss geändert werden. Er hätte schon unmittelbar nach seiner Unterzeichnung geändert werden müssen. (Merke: Papier ist bei Arabern offenbar nichts wert.)

Das (vermutlich?) hässlichste Gesicht der EU hat wieder gezeigt, worum es geht: Israel an den Karren fahren, egal, wie. Die Reaktion der Baroness Ashton auf Außenministier Liebermans mit der Beschwerde, dass Abbas und seine Truppen das Friedenshindernis sind, das beweist, dass Siedlungen nun überhaupt nichts mit dem Scheitern des Friedensprozesses zu tun haben und dass die internationale Gemeinschaft Wahlen in der PA erzwingen möge, hat nur wieder das verlogene Mantra zum Inhalt: Kein „Siedlungsbau“, nirgends, gefälligst!

Heckmeck:
Mahmud Abbas kündigt an: Kein Frieden, keine Sicherheit, bevor die Siedler nicht Jerusalem verlassen. Hm, war da nicht mal was mit gewissen Vorgehensweisen, z.B. dass sowas in Verhandlungen gelöst werden muss?

Donnerstag, 23.08.2012:

Die Hisbollah hat anscheinend ein nie da gewesen großes Manöver mit mehr als 10.000 Terroristen durchgeführt. Geleitet wurde es von Hassan Nasrallalh und einigen Offizieren der iranischen Revolutionsgarden; diese sollen 2.000 der Terroristen zur weiteren Ausbildung mit in den Iran genommen haben. In der Jerusalem Post wird das als eine Übung eingeschätzt, mit der die Terroristen einen Angriffskrieg gegen Israel probten.

Der syrische Botschafter in Jordanien prahlte damit, sein Land könne Israel „mit 20 Raketen vernichten“.

Die Fatah eröffnet eine Facebook-Seite. Und was machen sie dort? Na, was wohl: Sie bejubeln und loben Terroristen.

Noch so eine Perpetuierung von Hass, die einen Frieden unmöglich macht: Die Einwohner der „Flüchtlingslager“ innerhalb der PA-Gebiete werden „niemals“ Staatsbürger eines Palästinenserstaates werden, sollte ein solcher jemals ausgerufen werden.

Freitag, 24.08.2012:

Ein ägyptischer General von Spezialeinheiten wurde interviewt. Er hatte Gewichtiges zu sagen: Der Mossad hat ein Team, eine „Einheit 242“, die die Extremistengruppen im Sinai infiltriert und zu Dingen anstiftet, die sie normalerweise nicht tun würden. Zum Beispiel Terroranschläge. Und solche Gruppen hat Israel in allen arabischen Ländern. Die machen überall dasselbe.

Samstag, 25.08.2012:

Alle wollen es gewesen sein – jetzt will schon eine dritte Gruppe den „Ruhm“ für die Raketen auf Eilat ernten. Dazu haben sie sogar ein Video, das ihr Tun beweisen soll.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.08.2012)

Sonntag, 12.08.2012:

Die ägyptische Armee hat bei der Jagd auf Terroristen in El-Arish 7 Terrorverdächtige getötet. Der terroristische Anschlag auf die UNO-Truppen vom Morgen soll sich rund 30km südlich von El-Arish ereignet haben.
Terroristen haben eine Polizeistation in El-Arish mit Maschinenwaffen und Panzerfäusten angegriffen. Die Polizisten schossen zurück. (Weitere Informationen sind derzeit noch nicht verfügbar.)

Montag, 13.08.2012:

Die meinen das natürlich nicht ernst – Schlagzeile von Press TV (Iran): Iran- Krieg: Countdown zu Israels Untergang.

Auch das ist nur unbedeutendes Gerede: Hochrangiger iranischer Kleriker sagt, „Arabischer Frühling“ kündigt das Ende Israels an: „Die Nationen der Region, die Diktatoren gestürzt haben, haben auch die Macht das zionistische Regime auszulöschen.“ (Wetten, dass das wieder ein Übersetzungsfehler ist?)

Ein führender Hisbollah-Scheik tönt: Israel hat Angst vor uns und unseren Raketen, weil wir mit ihen alle israelischen Siedlungen treffen können. „Alle Siedlungen“…

Ein Trupp Flottillen- und Flytilla-Anarchisten wollen ein „Bus-in“ veranstalten  – Sammlung in Jordanien und dann mit dem Bus auf nach Bethlehem, wo sie eine Einladung zu einer Konferenz haben. Die Einreise müsste dann über die Allenby-Brücke erfolgen, die von Israel kontrolliert wird.

Dienstag, 14.08.2012:

Der ägyptische Präsident Morsi will das Camp David-Abkommen mit Israel ändern – damit „Ägypten volle Souveränität im Sinai“ erhält. (Sprich: Sicherheitsvorkehrungen beseitigen, um Israel besser angreifen zu können.)

Die PalAraber verkünden, wenn es Forderungen gibt, Juden auf dem Tempelberg beten zu lassen, dann ist das „Hetze“.

Der Iran fordert von den muslimischen Staaten, sie sollten einen Vertrag „zur Verteidigung Palästinas und der heiligen Quds“ unterschreiben. Damit der Terror auf jeden Fall verewigt wird und alle auf die Endlösung verpflichtet werden. Der Teheraner Kriegsminister schickt gleich hinterher: Die Befreiung von Al-Quds kann nicht über Kompromisse mit dem zionistischen Regime erreicht werden. (Also: Physische Vernichtung ist das Einzige, was gilt.)

Mittwoch, 15.08.2012:

Der moderate Friedenspartner legte wieder los: Die Juden in Judäa und Samaria trainieren wilde Keiler, die arabische Bäume ausreißen. (Der zionistische Angriffszoo ist wieder aktiv!)

Wie üblich: Hanan Aschrawi wirft Israel vor mit den „Siedlungen“ in „Ost“-Jerusalem die Zweistaatenlösung zu zerstören. (Dass die PalAraber etwas zur Lösung beitragen könnten, ist für sie inakzeptabel.)

Donnerstag, 16.08.2012:

Zum Laylat al-Qadr kamen am Dienstag mehr als 400.000 Muslime zum Beten auf den Tempelberg. (WAFA will sogar ein halbe Million Beter gezählt haben.)

Liebesbotschaft aus dem Iran: Khamenei verspricht, dass das „zionistische Regime“ von der Landkarte verschwinden wird.

Eine bisher unbekannte Terrorgruppe, die sich „Salafistische Sinai-Front“ nennt, beansprucht die Verantwortung für die wiederholten Angriffe auf die Gas-Pipeline im Sinai und Raketenangriffe aus dem Sinai auf Eilat.

Die Polizei in Jerusalem hatte versprochen, dass der Tempelberg nur am Dienstag und Mittwoch für Juden gesperrt sein sollte. Doch er war auch Donnerstag noch nicht zugänglich. Die Polizei hatte Sorge wegen eines „unerwarteten Ereignisses“.

Freitag, 17.08.2012:

Meldungen, auf dem Tempelberg würden 400.000 bis 500.000 Menschen zum Gebet erwartet, dürften Enten sein, weil so viele Menschen gar nicht dort hinpassen, wie Elder of Ziyon ausgerechnet hat, sondern höchstens 150.000. (Damit sind auch Meldungen von Ma’an und WAFA verbreitete Meldungen der Besucherzahlen von dieser Woche dürften damit auch hinfällig sein.)

Man könnte jetzt unangenehme Fragen nach Diskriminierung von Juden stellen: Nachdem PA-Araber im Gush Etzion durch einen Molotowcocktail auf ihr Taxi verletzt wurden, hat die Armeeführung Zusatzpatrouillen angeordnet.

Auch aus Washington kommen Töne, die man bei versuchtem Judenmord vermisst (mit etwas Glück äußert sich der Superpräsi bei erfolgreichem Judenmord, aber nicht ganz so kräftig und nicht ohne die Aufforderung an Israel, keine Überreaktion zu begehen – was wiederum in diesem Fall den PalArabern nicht aufgedrückt wird): „Die Vereinigten Staaten verurteilen den gestrigen Anschlag auf ein palästinensische Taxi in der Westbank auf das Allerschärfste.“

Hassan Nasrallah will wohl wieder nur etwas spielen oder Maulheldentum beweisen – ernst meint er es bestimmt nicht: „Wir werden den Israelis das Leben zur Hölle machen.“

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).