Das Gaza, das Sie nicht sehen

Mordechai Sones, Israel National News, 8. Juli 2019

Beliebter Twitter-Account postet Szenen aus Gaza der Mittelklasse und der Reichen, die in den Mainstream-Medien nie gezeigt werden.

Der zunehmend beliebte Twitter-Account @Imshin verbreitet Videos, Blog-Einträge und Nachrichten aus der Welt der Mittelklasse und der Reichen des Gazastreifens, die es nie in die Mainstream-Medien schaffen.

Nach Angaben der UNO leben 53% der Gazaner in Armut, trotz humanitärer Unterstützung. Aber währen die Weltmedien sich entscheiden sich einzig auf Fotos Not leidender Gazaner zu konzentrieren, die Säcke mit UNRWA-Mehl auf Eselskarren abtransportieren, wird die Welt hochklassiger Hotels, Restaurants mit formeller Kleiderordnung und Gourmet-Supermärkten, die im Überfluss mit israelischen Produkten vollgestopft sind, ignoriert, wodurch ein fehlleitendes Bild dessen präsentiert wird, wie das Leben  im Gazastreifen nach der israelischen „Besatzung“ wirklch aussieht.

Unter dem Hashtag #TheGazaYourDontSee teilt Imshin, die es vorzieht ihre Identität anonym zu halten, diverse Episoden des Lebens im Gazastreifen, die weit von Unterdrückung und Elend entfernt sind und von denen „jeder weiß“, dass sie das Schicksal der Bevölkerung des Gazastreifens sind. Von Großeinkäufen bis zu Schimmschulen, Autoscootern bis zum vornehmen Restauran Palmera öffnet Imshin uns die Augen für die Tatsache, dass das Leben im Gazastreifen komplexer ist als das, was die Anti-Israel-Propagandisten einen glauben lassen wollen.

„Tala und Amir teilen ihren Tag mit uns“, twittert Imshin. „Sei beginnen mit Mittagessen im Restaurant Palmera. Offensichtlich sind sie früher schon dort gewesen, sie wissen genau, was sie wollen und brauchen die Speisekarte nicht.“

„Der Grund, dass ich anfing VLogs von Kindern zu folgen, war, dass palästinenische Nachrichten, Internetseiten und Radiosender zu lesen und zu hören depressiv machte und anfing mir Sorgen zu bereiten“, sage Imshin gegenüber Arutz Sheva. „Ich wollte einen leichteren, nicht politischen Input, der mich trotzdem weiter dem lokalen Dialekt aussetzt. Ich war sehr überrascht von dem, was ich fand.“

Ihre Veröffentlichungen treffen offenbar ins Schwarze, wie sich selbst bei ihren harmlosesten Tweets zeigt, die Twitter-Shadowbanning unterliegen und als „sensitives Material“ gekennzeichnet werden.

Tala und Amir machten am Montag die 60-Sekunden-Einkaufs-Challenge im „Fleisch-Stadt“-Supermarkt in Gaza Stadt.

 

Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass ich über das Level Up, das herrliche Dachterrassen-Restaurant in Gaza-Stadt twitterte.

 

Tala und Amir teilen ihren Tag mit uns. Sie beginnen mit Mittagessen im Restaurant Palmera. Sie sind offenbar früher schon dort gewesen, sie wissen genau, was sie wollen und brauchen keine Speisekarte.

 

Twitter findet, das ist sensibles Material. Was denken Sie?

Das Schwimmbad mit künstlichen Wellen ist ein beliebter Freizeitort in Gaza, gestern live hochgeladen auf Facebook.

Sharm Park ist ein beliebter Unterhaltungs-Erholungsort in Gaza, übrigens ist hier Frauentag am Pool.

Um sich nicht hinter Rafah und Gaza-Stadt verstecken zu müssen, hat Khan Yunes auch ein hübsch anzusehendes Dachterrassen-Restaurant namens Uptown. Hier sehen Sie es bei einer bescheidenen Veranstaltung zu Ehren einer vom Ausland finanzierten Wohlfahrtsorganisation.

Sie erinnern sich an Layan und Da’ud von ihrem Tag am Strand (mit dem fabelhaften Frühstück und Mittagessen)

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Der deutsche Akademiker an der Indiana University, der die Muster des globalen Antisemitismus kartiert

Ben Cohen, The Algemeiner, 14. Juni 2019

Prof. Günther Jikeli vom Institute fort he Study of Contemporary Antisemitism der Indiana University (Foto: Michelangelo’s Photography)

„Sehr oft fangen Menschen mit negativen Gefühlen gegenüber Juden an und dann finden sie ideologische Rechtfertigungen für diese Gefühle“, erklärte der neu ernannte Professor Günther Jikeli von der Indiana University während eines ausführlichen Gesprächs mit dem Algemeiner letzten Donnerstag. „Sie suchen nach dem, was innerhalb ihrer eigenen Blase, ihrer sozialen Umwelt Sinn macht – es könnte von der Linken kommen, es könnte von der Rechten kommen, es könnten muslimische Extremisten sein, vielleicht sind es christliche Gruppen – und sie finden die Begründung dafür zu glauben, was sie glauben.“

Von seinem Hochsitz in der reizvollen College-Stadt Bloomington betreibt Jikeli eine der wichtigsten Forschungen der Ära nach dem Zweiten Weltkrieg zum Fortbestehen des Antisemitismus. Über eine rasant wachsende Datenbank aus Eins-zu-eins-Interviews sowie tausende, von seinem kleinen Forschungsteam gesammelten Posts in sozialen Medien, stellt Jikeli ständig sein Rohmaterial mit Hilfe der Antisemiten selbst zusammen. Die verschiedenen Kommentare und Beobachtungen in unterschiedlichen Kontexten haben es Jikeli ermöglicht zu studieren, wie antisemitische Gesinnungen gebildet werden, wie sie sich entwickeln und anpassen sowie den Grad des sozialen Einflusses, den sie zu einem bestimmten Zeitpunkt ausüben könnten.

In Deutschland geboren und ausgebildet, hat Jikeli die letzten Jahre damit verbracht am Institute for the Study of Contemporary Antisemitism (ISCA) der Indiana University in Bloomington to lehren und zu schreiben. Kurz nach er ISCA-Konferenz im März diesen Jahres wurde Jikeli zu ersten Inhaber der Ena B. Rosenfeld-Professur des Instituts ernannt – benannt zu Ehren der verstorbenen Ehefrau seines Gründers und Direktors Prof. Alvin Rosenfeld.

Wie wurde ein nicht jüdischer Deutscher eine universitäre Autorität zu Antisemitismus? Der in Köln aufgewachsene Jikeli sagte, er hatte allgemeine Sorge wegen Rassismus und Ungerechtigkeit, tendierte aber dazu zu glauben, dass Antisemitismus ein mit dem Nazi-Regime verbundenes Phänomen ist, nicht weiter auftritt. Als er in den 1990-er Jahren ins Studentenmilieu in Berlin eintrat, begann er das Auftreten antisemitischer Sprachbilder um sich herum zu bemerken, besonders bei politisch Linken. „Das war für mich eine weitere Überraschung“, sagte er.

Bei einer Gelegenheit, als er Schatzmeister der Studentenvereinigung war, trat eine Gruppe palästinensischer Studenten an ihn heran, die die Finanzierung von Flugblättern erbat, von denen Jikeli glaubte, dass sie eindeutig antisemitisch waren. „Schau, wenn du uns das Geld nicht gibst, dann gehen wir damit einfach zu den Nazis“, sagte ihm einer der Studenten sachlich.

„Ich war von dieser Bemerkung richtig getroffen“, sagte Jikeli. „Ich entschied mich zu untersuchen, warum diese Typen das Gefühl hatten etwas mit den Nazis gemein zu haben.“ Entsprechend wechselte er von Umweltstudien zu Antisemitismusforschung, erwarb 2011 an der TU Berlin seinen Doktortitel.

Die akademische Welt hat bei der Bekämpfung des Antisemitismus eine separate, wichtige Rolle zu spielen, argumentiert Jikeli. Mit die Gründung des ISCA, fuhr er fort, „hat Alvin [Rosenfeld] ein Zentrum geschaffen, das die antisemitischen Entwicklungen ernsthaft betrachtet, ohne alarmistisch zu sein und auch ohne das Problem herunterzuspielen.“

Das ISCA ist in der akademischen Welt zunehmend für seine Antisemitismus-Konferenzen bekannt, die alle zwei bis drei Jahre stattfinden; dort werden Wissenschaftler mit gewählten Politikern und Regierungsvertreten aus Europa, den USA und Israel zusammengebracht. Auf der diesjährigen Konferenz im März war die Hauptrednerin Katharina von Schnurbein, die für die Bekämpfung von Antisemitismus in den EU-Mitgliedstaaten verantwortliche Beamtin der Europäischen Kommission. Im Gespräch mit dem Algemeiner bei einem privaten Runden Tisch mit mehreren der Redner der Konferenz – darunter Jikeli – sagte von Schnurbein, dass der Ausbildung sowohl von Gesetzeshütern als auch der Justiz beim Erkennen, wann eine Tat antisemitisch ist, Priorität gegeben wird.

„Die nichtjüdische Zivilgesellschaft [in der EU] begreift zunehmend, dass Antisemitismus auch für sie eine Bedrohung ist“, fügte sie an. „Selbst wenn es sie nicht direkt bedroht, sollten sie ermutigt werden aufzustehen, wenn ihre Mitbürger unter einem solchen Druck stehen.“

Forschung wie die, die Jikeli durchführt, hat direkte Bedeutung für Regierungsvertreter sowie auch diejenigen europäischen Bürger, die anerkennen, dass Antisemitismus in ihrem Land ein Problem ist – was nach Angaben einer EU-Umfrage von Eurobarometer vom Dezember 2018 zwischen 62 und 81 Prozent der Befragten in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden bestätigten. Mit dem Aufzeigen der zahlreichen Quellen des Antisemitismus sowie einer Bandbreite an Ideologien, in die antisemitische Ausdrucksweisen oder Überzeugungen einfließen, fordert Jikelis Arbeit auch die Vertreter der Gesetzeshüter heraus, die weiter glauben, dass antisemitische Gewalttaten einzig die Domäne von Neonazi- und rechtsextremen Gruppen sind – eine Annahme, die besonders bei Polizisten in seiner deutschen Heimat vorherrscht.

Eines der aktuelleren Projekte Jikelis und Thema seines anstehenden Buches beinhaltet eine weiter gefasste Umfrage unter 150 syrischen Immigranten in Deutschland zu ihren Einstellungen gegenüber Israel und Juden. Sie wurde 2016/17 durchgeführt, zusammen mit einer subtilen, aber auffallenden Unterscheidung, wie Immigranten kurdischer und arabischer Herkunft jeweils Juden betrachten.

„Es war uns wichtig das Problem des Antisemitismus in dieser Bevölkerung zu untersuchen, ohne die syrischen Flüchtlinge n Deutschland zu dämonisieren“, sagte Jikeli. „Es gibt in Deutschland etwa 700.000 bis 800.000 Syrer, was bedeutet, dass sie heute die nach den türkischen und polnischen Gemeinschaften drittgrößte Minderheit im Land stellt. Rund 30 Prozent davon sind Kurden, die in Syrien schon sehr lange unterdrückt werden.“

Zu den historischen Verfolgern der zwei Millionen Kurden in Syrien hat die arabisch-nationalistische Ba’ath-Partei gehört, die der aktuelle Diktator Baschar al-Assad leitet. „Einige der Kurden, mit denen wir sprachen, erinnerten sich daran in der Schule geschlagen worden zu sein, wenn sie keine arabsich-nationalistischen oder antizionistischen Parolen riefen“, sagte Jikeli. „In dieser Gruppe gibt es sogar ein paar, die sogar projüdische und pro-israelische Einstellungen haben, Israel dafür bewundern, dass es dem arabischen Nationalismus Paroli bietet, von denen sie verfolgt wurden.“

Die Interviews demonstrierten allerdings in der Hauptsache den enormen Zugriff antisemitischer Verschwörungstheorien unter Syrern aller Gruppen. „Es gibt im syrischen Krieg so viele Akteure, aber immer noch wird geglaubt, dass Israel alle Kämpfe einfädelt“, stellte Jikeli fest.

Dieser Hang die Welt auf antisemitische Art zu interpretieren, wurde schon früh eingeprägt, sagte Jikeli. „Wenn man sich syrische Schulbücher ansieht, dann ist das die Art von Dingen, die ein Neonazis liebend gerne seine Kinder lehren würde“, bemerkte er. „In den 1920-er Jahren bereicherten sich Juden an der Wirtschaftskrise und dann kam Hitler und verteidigte die Deutschen gegen die Juden. Das steht so in ihren Geschichtsbüchern, also wundert es nicht, dass Menschen, die dieses Bildungssystem durchlaufen haben, diese alarmierenden Ansichten zu Juden, Israel, dem Zweiten Weltkrieg usw. haben.“

Nicht alle Überzeugungen waren gleich, betonte Jikeli. Ein Befragter – ein Professor für arabische Literatur – zitierte überzeugt aus den Protokollen der Weisen von Zion und war ehrlich erstaunt, als er darüber informiert wurde, dass der Text eine Fälschung der zaristischen Geheimpolizei im vorrevolutionären Russland war. Dementgegen sagte ein anderer Befragter – früher in seinem Heimatland ein erfolgreicher Modeverkäufer – da er jetzt in Deutschland sei, sähe er keinen Grund sich den antisemitischen Schmähungen anderer anzuschließen, schließlich nicht riskiere er verhaftet zu werden, weil der das nicht mache – in Damaskus ein plausibles Schicksal.

Jikelis aktuelle Bemühungen richten sich auf die Analyse der Muster von Online-Antisemitismus. Mit Konzentration auf Twitter gründet seine Forschung auf einer Auswahl von 10 Prozent aller Tweets in einem vorgegebenen Jahr. „Eine Menge Studien haben festgestellt, dass es jede Menge Online-Antisemitismus gibt, aber es ist immer noch eine Herausforderung, wenn es darum geht ihn zu quantifizieren“, sagte er. „Wenn du drei Milliarden Tweets hast und es dann alle 83 Sekunden einen antisemitischen Tweet gibt, könntest du zu dem Schluss kommen, dass das nicht sehr bedeutend ist. Es gibt bisher keine Studien, die mit Sicherheit quantifizieren und rückverfolgen können, also haben wir damit angefangen das zu tun.“

Auf Twitter, erklärte Jikeli, „betreiben wir Abfragen wie ‚Juden‘ oder ‚Israel‘ und wir bekommen alle Tweets, die diese Worte beinhalten. Wir können eine repräsentative Auswahl aus dieser Tweets generieren und sie dann manuell durchgehen. Wir könnten, sagen wir, 400 Tweets haben und wir können bestimmen, zu welchem Prozentsatz diese antisemitisch sind.“ Bei der Untersuchung von Tweets mit dem Wort „Israel“ sagte Jikeli, dass „elf Prozent davon antisemitisch oder mutmaßlich antisemitisch waren. Wenn man darüber nachdenkt, dann ist das ziemlich viel, etwa jeder zehnte Tweet.“

Entscheiden ist, dass Jikelis Online-Recherche auch eine Ermittlung beinhaltet, wer in den sozialen Medien die antisemitischen Schlüssel-Influencer sind.

„Diese Methode ist weit effektiver als einfach Befragungen durchzuführen, weil wir sehen können, wie Menschen mit antisemitischen Ansichten sich in einem Zeitabschnitt entwickeln“, schloss er.

Facebook ist ein totalitärer Haufen Scheiße

Gastbeitrag von Urs Bähr

Seit Jahren poste ich auf meiner Chronik und in einer ganzen Reihe von Gruppen die Einträge des Blogs „abseits vom mainstream“ – d.h. die Links zu den Einträgen. Diese Posts enthalten nichts weiter als den Link zu diesem Blog und noch einen Mini-Kommentar vorweg.

Am 31. Mai 2019 machte ich eine neue Erfahrung: Als ich Kommentar (dass unsere Medien uns in die Irre leiten wollen) und Link zu diesem Eintrag einkopiert hatte und die Enter-Taste drückte, erhielt ich die Meldung, der Post würde gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen. Dazu wurde die URL des Originalartikels angezeigt, den spotplenni übersetzt hatte.

Was bitte, hätte an diesem Post gegen die „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen? Die Originalseite?

Es war unmöglich, den heplev-Artikel irgendwo zu posten. Immer dieselbe Meldung.

Heute war es etwas anders. Ich wollte den Eintrag mit dem Elder-Poster posten, das Abbas zeigt, kommentiert mit „(Real-) Satire). Auf meiner Chronik wurde der Post mit Drücken der Enter-Taste als „nicht öffentlichtbar, nur du kannst ihn sehen“ markiert. Vorher hatte ihn Kollege Herbie Glattbach bereits problemlos eingestellt. Die Sperre auf meiner Chronik enthielt überhaupt keinen Hinweis mehr, wieso er gegen die angeblichen Standards verstoßen könnte. Dafür funktionierte das Posten in den üblichen Gruppen völlig problemlos.

Beide Male habe ich Einspruch gegen die Sperrung eingelegt. Was bei den Fratzen so Einspruch heißt. Das Versprechen: Wir prüfen das noch einmal. Zum Vorfall vom 31.5. habe ich auch 2 Tage später noch keine Rückmeldung.

Frage: Was soll an diesem Eintrag gegen die angeblichen Gemeinschaftsstandards verstoßen? Vor allem, wenn andere das problemlos posten können und die Sperre in den verschiedensten Gruppen kein Problem ist?
Fazit: Die angeblichen Gemeinschaftsstandards sind offensichtlicher Schwachsinn, der nur vorgeschoben wird. Hier findet eine gezielte, systematische Schikane statt, die noch nicht unbedingt hundertprozentig funktioniert, aber ganz gezielt gegen bestimmte Leute eingesetzt wird. Seien es die User, die etwas posten oder Leute außerhalb von Facebook, die ausgegrenzt werden sollen.

Und das nennt sich dann Gemeinschaft. Fehlt nur noch, dass der Zuckerscheißer was von freier Meinungsäußerung von sich gibt.

Nachtrag: Inzwischen steht da, das wäre Spam. Im Support ist die Überprüfungsmeldung für den Eintrag vom 31.5. gar nicht mehr vorhanden.

Gedankenverlorenes Territorium: Twitter entschuldigt sich für die Schließung eines Hamas-Accounts, nachdem dieses für eine Parodie gehalten wurde

„Wir hielten die Völkermord-Rhetorik auf dem fraglichen Account für eine überzogene Parodie.“

PreOccupied Territory, 9. Mai 2019

San Francisco, 9. Mai – Der Microblogging-Mediengigant Twitter kündigte heute an, dass er sich entschuldigt hatte und den Account der Islamistengruppe wiederherstellte, der den Gazastreifenführt und routinemäßig Terrorismus betreibt; es gab die irrtümliche Sperr des Accounts, dessen radikaler Ton und Inhalt die Firma zu dem Verdacht veranlasste es handele sich um einen Betrüger, der versuchte die Gruppe zu karikieren, um sie extremer erscheinen zu lassen.

Ein Twitter-Sprecher postete heute Morgen, dass die englischsprachige Seite des Hamas-Account ihre Aktivitäten jetzt wieder wie zuvor aufnehmen könne und erklärte, die Firma bedaure den Vorfall.

Twitter bemüht sich eifrig darum seine Nutzer vor Imitatoren zu schützen“, twitterte der Sprecher. „Manchmal geht unsere Tatkraft zum Erhalt der Authentizität unserer User über das hinaus, was absolut notwendig ist, wie in diesem Fall, in dem wir die völkermörderische Rhetorik des fraglichen Accounts für eine überzogene Parodie der Hamas hielten. Bei genauerer Untersuchung entdeckten wir, dass wir einen legitimen Account einer Terrorgruppe geschlossen hatten und machten die Sperre sofort rückgängig. Wir entschuldigen uns für die Vorverurteilung und werden unsere Prozesse überprüfen, um die Genauigkeit unserer Bestimmungen dazu zu verbessern, welche Accounts echt sind und welche Imitationen.“

Hamas nach ihre Twitter-Botschaften wieder auf, sobald sie die Nachricht von der Wiederherstellung des Accounts erhielt. „Die Zionisten haben es abermals verfehlt den Widerstand zu unterdrücken“, erklärte sie. „Wir danken unseren Freunden auf Twitter dafür, dass sie auf die Vernunft hörten und den Account wiederherstellten.“ Weitere Tweets versprachen blutige Rache an den Juden und forderten die sofortige Entfernung aller Einschränkungen, die Israel dem Gazastreifen auferlegt hatte, um Waffenschmuggel und –herstellung zu verhindern.

Die Begebenheit ereignete sich kurz nach einem Vorfall, bei dem Twitter zahlreiche Accounts geschlossen hatte, die nach Einschätzung der Firma die User verwirren und lgauben machen könnten echte Accounts zu sehen, die in Wirklichkeit den Namen einer Person, Gruppe oder Institution für Comedy oder Satire verwenden. Das bekannteste Beispiel der letzten Tage betraf einen Parodie-Account, der sich über die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lustig machte; die meisten, wenn nicht alle geschlossenen Accounts scheinen sich über Persönlichkeiten oder Institutionen lustig zu machen, die im politischen Spektrum links stehen.

Experten sagen weitere solche Vorfälle voraus. „Es wird nicht einfacher Satire von Fakten zu unterscheiden“, stellte ein verifizierter Medienanalyst namens Hugh Jass fest. „Kein einfacher Algorythmus kann Parodien von Ernsthaftigkeit unterscheiden und selbst ein lebender Mensch, der das Material durchsieht, könnte es falsch bewerten. Verdammt, sogar Journalisten mit angeblich enormer Erfahrung bei der Überprüfung ihrer Quellen können das Offensichtliche übersehen.“

Die Gemeinschaftsstandards der Fratzen

Facebook hatte Probleme damit, dass ein verlinkter Artikel damit kommentiert wurde,  der PA-Führung seien ihre eigenen Leute scheißegal. Mit einem etwas geänderten Kommentar, durfte alles stehen bleiben. Offenbar war das Wort mit dem sch der Stein des Anstoßes:

Jetzt kommt das hier:

 

Eine klare Aufforderung zu körperlicher Gewalt, zumindest mit Inkaufnahme von Toten. Eher ein deutlicher Mordaufruf. Aber der verstößt nicht gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook?

Es wird einmal mehr deutlich, dass diese Plattform eine einzige große Lüge ist, Propagandainstrument gegen alle, die nicht regierungskonform sind. Freie Meinungsäußerung ist den Fratzen ein Fremdwort, Meinungen werden unterdrückt – und die andere Seite darf sich alles erlauben. Was wäre los, wenn einer einen solchen Aufruf gegen die Antifa schreibt?

 

 

Neueste Blutlüge: Der Fall der grausamen israelischen Soldaten

Aussie Dave, Israellycool, 14. Juni 2018

Ein Video, das angeblich IDF-Soldaten zeigt, die einen Palästinenser brutal angehen, hat seit einer Weile die Runde gemacht, aber erst in den letzten Tagen Fahrt aufgenommen.

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets
RT DaysofPalestine „Palästinenser werden als Terroristen etikettiert, weil sie Widerstand gegen Brutalitäten wie dies leisten – das ist ein KIND, das Israel verprügelt.“

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets.
Was, wenn das dein Kind ist?????????
Was würdest du tun, wenn Einheiten israelischer Soldaten sich dabei abwechseln dein Kind so zu schlagen?
Wenn die Palästinenser Widerstand gegen diese Brutalität der kriminellsten Armee der Welt leisten, warum werden sie als Terroristen bezeichnet?

Das ist ein palästinensisches Kind, das diese Israelis das brutal behandeln. Erzähl mir nochmal von der rostigen alten Rakete, die die Hamas vor 10 Jahren auf sie schoss.

Wie üblich war ich sofort, als ich das Video sah, skeptisch, was seinen Authentizität angeht. Erstens, weil die Israelhasser und Palästinenser schamlos lügen. Zweitens, weil es in diesem Fall keinen Ton gibt, was meine Sinne noch stärker kribbeln ließ als normalerweise.

Und tatsächlich hat das Video nichts mit der IDF zu tun: Es ist ein Video eines guatemalischen Soldaten aus dem Jahr 2015.

Beachten Sie, dass das Quellvideo im Link einen Ton hat. Wer immer versuchte das als ein Video zu verkaufen, das zeigt, wie IDF-Soldaten entfernte vorsätzlich den Ton, damit die Lüge Fuß fasst.

Denkt daran, Leute, dass alles, was aus ihren Mündern kommt, mit Vorsicht zu behandeln ist. Weil es fast immer eine Lüge ist und sie das Gefühl haben, sie müssten das tun, weil sie die Wahrheit nicht auf ihrer Seite haben.