Die „woke“ Gleichgültigkeit gegenüber Judenhass

Judith Bergman, Gatestone Institute, 10. September 2020

  • Twitter selbst spielt eine bedeutende Rolle bei der Förderung des Antisemitismus.
  • Trotz tausender Beschwerden ließ Twitter die meisten Tweets des Rappers (Wiley) sechs Tage lang stehen und entschied sich erst nach einem 48-stündigen Boykott der Plattform durch tausende britischer User, darunter Innenministerin Priti Patel, ihn lebenslang zu sperren.
  • Twitter hat sogar versucht zu behaupten, die völkermörderische Variante des Judenhasses, die Art, in der die Führer des Iran sich auszeichnen, würde nicht gegen seine Regeln verstoßen.
  • Es scheint so, als sei die selbstgerechte Empörung der Wokeratis fehlen, wenn die Person, gegen die sich der Rassismus wendet, Jude ist.
In Britannien hielt der Rapper Wiley vor kurzem eine 48-stündige antisemitische Wutrede auf Twitter, mit der er Verschwörungstheorien und Beleidigungen von Juden verbreitete und sagte, sie sollten erschossen werden. Totz tausender Beschwerden ließ Twitter die meisten von Wileys Tweets sechs Tage lang stehen und beschloss erst nach einem 48-stündigen Boykott der Plattform durch tausende britische User, darunter die britische Innenministerin Priti Patel, ihn zu sperren. Bild: Priti Patel am 8. September 2020 in London. (Foto: Leon Neal/Getty Images)

Der Judenhass hat in den Vereinigten Staaten in den letzten Jahren immer mehr Überhand genommen. 2019 gab es nach Angaben des Berichts der Anti-Defamation League im Mai 2.107 antisemitische Vorfälle. Das war die höchste Zahl seit 40 Jahren. Zu den Vorfällen gehörten 61 Fälle physischer Angriffe, 1.127 Vorfälle von Belästigung und 919 Fälle von Vandalismus.

Auch in mehreren europäischen Ländern erreicht der Antisemitismus einen Höchststand: 2019 erlebte Deutschland mit 2.032 Vorfällen die höchste Zahl antisemitischer Verbrechen innerhalb von fast zwei Jahrzehnten. Großbritannien registrierte 2019 mit 1.805 Vorfällen im vierten Jahr in Folge „einen Rekordzahl“ antisemitischer Vorfälle – die höchste Zahl, die jemals innerhalb eines Kalenderjahres erfasst wurde, so ein Bericht im Guardian. In Frankreich stiegen antisemitische Anschläge 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 74% an und 2019 um weitere 27%. Ein gewalttätiger Angriff 2018 war die brutale Ermordung Mireille Knolls, einer 85-jährigen französisch-jüdischen Holocaust-Überlebenden, die in ihrer Pariser Wohnung von zwei Männern ermordet wurde, die „Allahu Akbar“ brüllten, als sie elfmal auf sie einstachen und ihre Wohnung in Brand setzten.

Die Zunahme des Antisemitismus kommt nur 80 Jahre, nachdem Millionen Juden in Europa zusammengetrieben und Versklavung, Massenerschießungen und „medizinischen Experimenten“ sowie industriellem Massenmord in Konzentrationslagern der Nazis einzig deshalb unterzogen wurden, weil sie Juden waren.

In unserer hypersensiblen, hyper-radikalisierten „Woke“-Kultur, in der offensichtliche Wahrheiten wie „alle Leben zählen“ auszusprechen sofort dazu führen, dass du ausgegrenzt wirst, deinen Job verlierst und man dich als Rassisten einordnet, sollte man annehmen, dass der Anstieg des Antisemitismus für maximale Empörung sorgen würde. Antisemitismus zu propagieren sorgt jedoch selten dafür, dass irgendjemand – abgesehen vom gelegentlichen weißen Herrenmenschen – ausgegrenzt wird. Dieses zweierlei Maß setzt sich fort, obwohl Hassreden allgemein als völlig inakzeptabel und gefährlich angesehen wird, wie es sich in der Politik gegen Hassreden in den sozialen Medien und den Tech-Giganten spiegelt.

Louis Farrakhan, der Führer der schwarzen, muslimischen Nation of Islam und von vielen als professioneller Antisemit eingestuft, hat Verschwörungstheorien über Juden propagiert. Er bezeichnete sie als „satanisch“ und „Termiten“ und pries Hitler als „einen sehr großen Mann“. Prominente und andere, die für Farrakhan werben, machen selten die Erfahrung öffentlicher Empörung und der damit einhergehenden Ausgrenzungen, die Menschen normalerweise begleitet, die solchen Rassismus zur Schau stellen. Seine Reden und Interviews sind auf YouTube frei verfügbar, das zweifelhaft erklärte, es stehe „solidarisch gegen Rassismus und Gewalt“. Offensichtlich erstreckt sich diese Solidarität nicht auf judenfeindlichen Rassismus. Stattdessen vermittelt YouTube die Botschaft, dass – um es mit Orwells Worten zu sagen – mancher Rassismus rassistischer ist als anderer.

Ein neuer Streaming-Fernsehkanal, Fox Soul TV, „der für afrikanisch-amerikanische Zuschauer da ist“, so seine Internetseite, plante am 1. Juli eine Rede Farrakhans zu senden, änderte aber sein Programm, vermutlich wegen des Gegenwinds, den der Sender auf Twitter erfuhr.

Chelsea Handler, eine amerikanische Komikerin, warb vor kurzem auf ihrem Instragram-Account für einen Videoclip Farrahans, in dem sie ihn für das „starke Video“ über weiße Menschen und schwarze Macht pries. Mehrere Hollywood-Promis, darunter Jennifer Aniston, „likten“ ihren Post. Handler löschte ihn erst nach viel Kritik und bot eine unausgegorene Entschuldigung, in der sie sagte:

„Ich betrachte diese Botschaft als ziemlich kraftvoll… Vielleicht formten sich Farrakhans antisemitische Ansichten während seiner eigenen Unterdrückung. Wir wissen  heute, dass die Unterdrückung einer Rasse zur Unterdrückung aller Rassen führt.“

Niemand grenzte Handler dafür aus, dass sie Antisemitismus propagiert.

Mehrere weitere Promis haben ebenfalls Farrakhans Art des Judenhasses in den sozialen Medien gefördert. Anfang Juni gab der Rapper Ice Cube, offenbar ein Bewunderer Farrakhans, eine Reihe von Tweets ab, zu denen nach Angaben von Kareem Abdul-Jabbar im Hollywood Reporter „einige gruselige Symbole und Bilder gehörten … und die implizierten, dass Juden für die Unterdrückung von Schwarzen verantwortlich waren“. Trotz einer Geschichte des Antisemitismus verursachten Ice Cubes aktuelle Tweets kaum einen Kratzer an seinem Image. Noch am 29. Juli veröffentlichte der Rapper ein Op-ed in The Hill.

Typischerweise erhalten „Falschdenker“, die den Karriere zerstörenden Fehler machen ihre Gedanken in sozialen Medien zu veröffentlichen, keine Gnade und werden mit sofortiger Ausgrenzung begrüßt. Angebotene Entschuldigungen, so kriecherisch sie auch sein mögen, werden in der Regel nicht akzeptiert. In sozialen Medien unwoke Ansichten zum Ausdruck zu bringen ist eine Sünde, für die es keine Vergebung gibt, wie Akademiker, Medienpersönlichkeiten und andere erfahren haben.

In seltenen Fällen, wenn Antisemiten anhaltenden Gegenwind und in ihren Karrieren sogar Konsequenzen erfahren, scheint es aber eine starke Bereitschaft derer zu geben zu vergeben und zu vergessen, die gewöhnlich die Ausgrenzung betreiben. US-Medienstar Nick Cannon zum Beispiel wurde vor kurzem von ViacomCBS gefeuert, nachdem er in seinem Podcast antisemitische Verschwörungstheorien propagierte; trotzdem feuerte Fox Cannon nicht aus seiner Rolle als Moderator der Reality-Serie The Masked Singer, die der Sender ausstrahlt. „Als wir auf Nick Cannons Interview mit Richard Griffin auf YouTube aufmerksam gemacht wurden, begann wir sofort einen Dialog mit Nick“, sagte Fox in einer Stellungnahme.

Ihm ist klar und er bedauert, dass seine Worte falsch waren und ihnen sowohl das Verständnis und der Kontext fehlten und sie ungewollt Hass förderten… Fox verurteilt alle Formen von Hass, gegen welche Gemeinschaft auch immer er sich richtet und wir werden Bigotterie jeglicher Art bekämpfen.“

Twitter selbst spielt eine bedeutende Rolle bei der Förderung von Antisemitismus. In Großbritannien veranstaltete der Rapper Wiley vor kurzem eine 48-stündige antisemitische Wutrede auf Twitter; er verbreitete nicht nur eine Reihe Verschwörungstheorien und Beleidigungen von Juden, sondern sagte auch, sie sollten erschossen werden und dass er kommen würde um sich in Golders Green (einem jüdischen Viertel von London) „zu ihnen zu setzen“. Trotz tausender Beschwerden ließ Twitter den Großteil der Tweets des Rappers sechs Tage lang stehen und erst nach einem 48-stündigen Boykott durch tausende britische User, darunter Innenministerin Priti Patel, beschloss die Plattform ihn zu sperren.

Twitter hat sogar versucht zu behaupten, die völkermörderische Variante des Judenhasses, die Art, in der die Führer des Iran sich auszeichnen, würde seine Regeln nicht verletzen. Als Twitter kürzlich von Israels Knessetausschuss für Zuwanderung, Aufnahme und Diaspora-Angelegenheiten gefragt wurde, warum der iranische Führer Ayatollah Ali Khamenei, der auf Twitter zur „Beseitigung“ des jüdischen Staats aufrief, frei weiter twittern darf, während Präsident Donald Trumps Tweets wegen Verletzung der Twitter-Politik zu Hassreden gekennzeichnet wurden, antwortete Twitters Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Regierung und Philantropie für die nordischen Länder und Israel, Ylwa Pettersson:

„Wir haben einen Ansatz gegenüber Weltführern, der aktuell besagt, dass direkte Interaktionen mit Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, Kommentaren zu politischen Tagesthemen oder außenpolitischem Säbelrasseln in militärischen und wirtschaftlichen Fragen allgemein die Twitter-Regeln nicht verletzen.“

Pettersson wurde dann gefragt, ob „zu Völkermord aufzurufen in Ordnung ist, aber politische Situationen zu kommentieren nicht“? Sie antwortete:

„Missachtet ein Weltführer unsere Regeln, aber es gibt ein klares Interesse das auf dem Dienst zu behalten, können wir es hinter einen Hinweis setzen, der etwas mehr Kontext zur Regelverletzung gibt und den Menschen erlaubt ihn anzuklicken, wenn sie diesen Inhalt sehen wollen. Das ist das, was mit dem Trump-Tweet geschah. Dieser Tweet verletzte unsere Politik zur Verherrlichung von Gewalt aufgrund der letzten Zeile dieses Tweets und dem Risiko, dass er zu Schädigungen und ähnlichem Handeln inspirieren könnte.“

Für diejenigen, die eine Erinnerung brauchen, wie wenig tatsächlich nötig ist, um lebenslang von Twitter gesperrt zu werden (vorausgesetzt das beleidigende Thema ist nicht Antisemitismus): Letztes Jahr entfernte die Plattform Meghan Murphy, eine kanadische Feministin, die das Sprechverbrechen begangen hatte eine Transgender-Person nicht mit ihrem bevorzugten Pronomen anredete.

Es scheint so, als ob die selbstgerechte Empörung der Wokerati fehlt, wenn die Person, die Rassismus erfährt, Jude ist.

Experten: Antizionismus und Antisemitismus auf twitter haben Auswirkungen auf die reale Welt

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 11. Juli 2021

Twitter hat eine gut dokumentierte Geschichte antisemitische Einträge auf seiner Plattform zuzulassen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die in dem Forum geblieben sind, auch nachdem sie den Moderatoren gemeldet wurden: von judenfeindlichen Sprachbildern bis zu 9/11-Verschwörungstheorien die Juden für die entsetzlichen Terroranschläge vom 11. September 2001 verantwortlich machen.

Während des 11 Tage dauernden Konflikts zwischen Israel und der Hamas, der im Mai ausbrach, grassierten auf Twitter zügellos judenfeindliche Meinungen. Nach Angaben der Anti-Defamation League (ADL), die daran arbeitet Antisemitismus und Extremismus zu bekämpfen, gab es vom 7. bis 14. Mai 17.000 Tweets, die den Satz „Hitler hatte recht“ oder Variationen davon verwendeten.

Die Verbreitung von Antisemitismus auf Twitter kann ins wirkliche Leben überlaufen, mit sehr realen Konsequenzen für Juden, insbesondere diejenigen, die physisch angegriffen worden sind.

Juden in den USA wurden während und nach dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas ins Ziel genommen; die ADL registrierte eine Zunahme von Antisemitismus-Meldungen um 75 Prozent, zu denen Fälle von Vandalismus, Belästigung und Angriffen gehören. ADL-CEO Jonathan Greenblatt beschrieb die Entwicklung als einen „gefährlichen und drastischen Anstieg judenfeindlichen Hasses“.

Trotz der angeblichen Verpflichtung Twitters hart gegen antisemitisches und Hassreden vorzugehen, scheint es so, dass nicht genug getan wird. Zum Beispiel wurde die Präsidentin der Grünen Partei der USA, Cynthia McKinney, heftig kritisiert, weil sie am 28. Juni ein Bild postete, in dem es hieß „Zionisten haben das gemacht“, dazu ein Bild der früheren Twin Towers in New York City.

Twitters Reaktion kann einen vom Glauben abfallen lassen.

Nachdem der Tweets kurzzeitig als Beispiel „derben politischen Kommentars“ wurde, entfernte die Plattform den Post nach einem Aufschrei aus dem gesamten politischen Spektrum. Der anstößige Tweet erschien allerdings nur Stunden später wieder und war zur Zeit der Veröffentlichung dieses Artikels immer noch auf Twitter vorhanden.

Holly Huffnagle, US-Direktorin für die Bekämpfung von Antisemitismus des American Jewish Committee, warnte vor den Folgen solcher Tweets im richtigen Leben: „Juden sind mit jeder Sekunde weniger sicher, in der Twitter Antisemitismus erlaubt auf seiner Plattform zu bleiben. Zum Mindesten sollte der Tweet mit einer Warnung versehen werden, z.B. ‚Sie sind dabei eine Verschwörung/Desinformation zu sehen‘.“

Es ist klar, dass ein omnipräsenter Gigant der sozialen Medien wie Twitter die Pflicht hat gegen die Verbreitung von antisemitischem Hass vorzugehen.

Was online geschieht bleibt nicht immer online.

Palästina und die Palästinenser: Ein Ort und ein Volk, die es nicht gibt

Judean Rose (Varda Epstein), Elder of Ziyon, 24. März 2021

Palästina, der israelisch-palästinensische Konflikt, Palästinenser. Den ganzen Tag, so scheint es, gibt es ein gnadenloses Trommelfeuer, um uns gehirnzuwaschen, dass wir glauben „Palästina“ sei ein echtes arabisches Land mit „palästinensischen“ Staatsbürgern. Und das trotz der Tatsache, dass es nie einen souveränen Staat gab, der als „Palästina“ bekannt war und gewiss keinen souveränen arabischen Staat „Palästina“.

Viele Autoren, Kommentatoren und ganz normale Leute haben den Versuch lange aufgegeben die Araber der PA und des Gazastreifens irgendwie anders denn als „Palästina“ zu bezeichnen. Es ist für die Leute einfach zu schwer geworden gegen die überwältigende Flut der Propaganda anzugehen. Und wie sollte man sie stattdessen nennen? Sie ganz allgemein als „Araber“ zu bezeichnen klingt falsch und fast rassistisch, da der Begriff keine Verbindung zu einem bestimmten Ort hat.

Wohin gehen wir als von hier aus, wenn man genau sein will, ohne rassistisch zu klingen, wenn man beschreibt, was praktisch eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Migranten ist, die einen guten Ort fanden sich niederzulassen und dann auf stur schalteten? Ich fand, ein bestens geeigneter Mensch, den ich dazu befragen könnte, sei mein verstorbener Freund Robert Werdine. Robert wuchs in Michigan auf, aber die Familie seiner Mutter war libanesisch. „Wie nennst du sie?“ fragte ich.

„Ich nenne sie ‚Araber‘“, sagte er.

Und das reichte mir.

Das macht Sinn: Die Araber der PA und der Hamas haben, mitsamt den Arabern, die Israel 1948 verließen, keine einheitliche Nationalität, da sie nicht aus einem, sondern aus mehreren arabischen Ländern des Nahen Ostens stammen. Das bedeutet, das Beste, was wir tun können, ist sie als „Araber“ zu identifizieren, so wie Sie jemanden weit gefasster als Asiaten oder Native American identifizieren würden. Wenn man das Herkunftsland eines Menschen oder seinen Stamm nicht kennt, dann muss man breiter werden. Das ist nicht rassistisch. Es ist inklusiv und sogar respektvoll.

Nicht respektvoll ist es, indigen jüdisches Land „Palästina“ zu nennen und vorzugeben, dass Araber statt Juden in dem Gebiet die Einheimischen sind. Und doch sind tagtäglich Leute da, die uns diese Lüge unablässig reinwürgen. Ich bin jedoch ein störrischer Mensch und deshalb setze ich den Kampf gegen diese Bezeichnung fort. Ich bekämpfe sie auf twitter.

Am meisten bekämpfe ich die Lüge dieser fiktiven arabischen Nation und ihres Volks auf Quora. Die Leute, die zu diesem Thema Fragen stellen, sind unaufrichtig. Sie haben kein Interesse an meinen Antworten. Sie wollen einzig die Prämisse der Frage – die Lüge – als Tatsache durchsetzen.

Ich sehe sie und was sie tun, aber ich antworte immer und immer wieder, meistens genauso. Sie sind unermüdlich in ihrem Versuch uns dazu zu bringen die Lüge zu schlucken, einfach dadurch, dass sie den ganzen Tag lang „Palästina, Palästina, Palästina“ und „Palästinenser, Palästinenser, Palästinenser“ sagen; und sie sind nur allzu erfolgreich darin gewesen uns zu trainieren es ihnen nachzusprechen. Meiner Meinung nach ist die beste Möglichkeit damit umzugehen, dem den lieben, langen Tag lang entgegenzuwirken, indem wir die Wahrheit sagen.

Als Beispiel seien hier mehrere „Fragen“ zusammen mit meinen Antworten angeführt; es geht um das Thema des erfundenen Landes Palästina und seiner angeblichen Staatsbürger:

Wenn die Balfour-Erklärung von 1917 eingehalten worden wäre, wie anders wäre die Geschichte Israels und Palästinas verlaufen?
Varda: Israel würde immer noch existieren und Palästina gäbe es immer noch nicht.

Da in Israel und Palästina gewählt wird, ist einer der Kandidaten in einem der Länder geeignet gemeinsam auf eine Friedensvereinbarung hinzuarbeiten oder wird das nicht passieren?
Varda: Von den beiden existiert nur Israel.

Ist es wahrscheinlich, dass in den nächsten hundert Jahren eine Zweistaatenlösung kommen wird, wo die Palästinenser sich jetzt dazu verpflichtet haben? Kann Biden in vier bis acht Jahren eine Zweistaatenlösung schaffen?
Varda: Ich nehme an, wenn du „Palästinenser“ sagst, dann meinst du die Araber, die unter der palästinensischen Autonomie oder der Hamas leben, da es keinen Ort namens „Palästina“ gibt und auch eine Nationalität als „Palästinenser“ nicht existieren kann.

Es wird nie eine Zweistaatenlösung geben, weil keine der Seiten eine wünscht. Das ist etwas, das Trump begriff und andere aus irgendeinem Grund zu begreifen sich weigern, selbst wenn das Menetekel deutlich zu sehen ist. Hamas und PA geben vor sie zu wollen, um aus den Regierungen in den USA und Israel maximalen Nutzen zu ziehen; derweil erzählen sie ihrem Volk auf Arabisch die Wahrheit. Sehen Sie:

Administration Biden und sogar die israelischen Medien werden von palästinensischem Doppelsprech zum Narren gehalten: Nein, Hamas haben sich keiner Zweistaatenlösung verpflichtet.

Warum zeigt Quora keine Einträge, die mit dem Konflikt zwischen Israel und Palästinensern zu tun haben?
Wäre das der Fall, würde ich deine Frage nicht sehen können.

Ist es wahrscheinlich, dass Israel und Palästina sich in 4 bis 8 Jahren auf eine Zweistaatenlösung einigen oder wird es viele weitere Jahre dauern, um zu einer Vereinbarung zu kommen? Glaubst du, dass es innerhalb von 50 Jahren passieren wird?
Varda: Deine Frage ist ein begrifflicher Widerspruch. Wenn es einen Ort namens „Palästina“ gäbe, würde es bereits zwei Staaten geben. Wenn das der Fall ist, was heißt dann „Zweistaatenlösung“ und warum hat sie keine Frieden gebracht?
Es gibt keinen Grund, dass das jüdische Volk irgendetwas von seinem Land abgibt und besonders nicht an die, die damit drohen es auszulöschen.

Warum will Israel Land in der Westbank annektieren? Was wird mit den dort lebenden Palästinensern geschehen?
Varda: Israel hat kein Interesse daran Land zu annektieren. Nicht in Judäa und Samaria und auch sonst nicht.

„Westbank“ ist ein Propagandabegriff, mit dem Leute den als Judäa und Samaria bekannten geografischen Bereich ersetzen, der indigen jüdisches Territorium ist. Der Begriff wird verwendet, um nahezulegen, dass dieses Land am Westufer des Jordan liegt, deshalb zu Jordanien gehört. Das Territorium liegt bei weitem nicht in der Nähe von Wasser, bis auf das Gewässer, das man als Totes Meer kennt.

Das jüdische Volk erhielt Judäa und Samaria durch einen dem jüdischen Staat aufgezwungenen Verteidigungskrieg zurück. Es besteht keine Notwendigkeit etwas zu annektieren, was einem bereits gehört. Es gibt jedoch den Bedarf Souveränität auszuüben, weil das Gebiet derzeit unter Kriegsrecht steht und dem Gebiet muss Recht und Ordnung gebracht werden. Zudem hat Israel das Recht seine Souveränität über sein ganzes Land zu erklären, einschließlich Judäas und Samarias, das 1967 an seinen rechtmäßige Eigentümer, das jüdische Volk zurückgegeben wurde.

Was macht Palästina aus?
Varda: Das ist eine sehr gute Frage. Es gibt keinen Staat namens Palästina. Gäbe es einen solchen Staat, dann gäbe es kein Geschrei nach einer Zweistaatenlösung, weil es bereits eine solche „Lösung“ geben würde, da es zwei Staaten gäbe: Israel und „Palästina“.

Der andere Grund, dass dies eine gute Frage ist, besteht darin, dass die, die von „Palästina“ reden, seine Grenzen nicht angeben können, außer dass sie sagen, die Grenzen von „Palästina“ seien exakt die Grenzen des jüdischen Staates.

Was sind einige palästinensische Bau-Archetypen?
Varda: So etwas gibt es nicht, da es keinen Staat Palästina gibt, folglich auch keine solche Nationalität.

Wie sollte Präsident Biden das Thema Israel/Palästina angehen, bedenkt man, dass der Nahe Osten heute vor allem mit dem Iran beschäftigt zu sein scheint?
Varda: Es gibt kein Thema Israel/Palästina, denn eines dieser Länder gibt es gar nicht. Biden hat bereits geschworen die Hilfe an die PA wieder herzustellen, die ohne Zweifel in ihr zum Terror anreizenden „Geld für Mord“-Programm fließen wird, also ist er nicht so uninvolviert in den Zug die jüdische Präsenz im Nahen Osten zu beseitigen, wie du behauptest.

Was denkst du davon, dass Jared Kushner den israelisch-palästinensischen Konflikt als „Grundstücksstreit“ bezeichnet?
Varda: Ich würde erst einmal gar nicht „israelisch-palästinensischen Konflikt“ nennen weil es kein souveränes arabisches Land namens „Palästina“ gibt und es von daher keine Nationalität „Palästinenser“ geben kann.

Es ist auch nicht Konflikt, wenn eine Seite leben und die andere Seite sie nicht leben lassen will.

Insgesamt denke ich, muss ich sagen, dass ich nicht mit Jared übereinstimme, weil es nicht nur um Grundbesitz geht, sondern um die Tatsache, dass PA und Hamas wollen, dass dieses Grundstück „judenrein“ ist.

Abgesehen vom Land und wer dort leben darf oder nicht, wollen PA und Hamas das jüdischen Volk vernichten und arbeiten auf diese Eventualität hin (die Gott verhüten möge), indem sie die Menschen unter ihrer Herrschaft dazu anstacheln Terroranschläge zu verüben. Die PA zahlt sogar Gehälter an die Familien derer, die Juden ermorden, um andere anzustacheln ihnen nachzueifern.

Wenn Israel und die Palästinenser es schaffen würden die Feindseligkeiten einzustellen und beide einem Beschluss zustimmten, der zu friedlichen Beziehungen führen würde, wie genau könnte das deiner Meinung nach passieren?
Varda: Wahrscheinlich meinst du die Araber, die sich dort niederließen, wo der Staat Israel ist. Eine Lösung den Kriegszustand zu beenden wird sich ergeben, wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, weil sie die Krieg treibenden sind.

Was ist der Schwerpunkt des palästinensisch-israelischen Konflikts? Wer von ihnen hat das Recht am Land Palästina?
Varda: So einen Konflikt gibt es nicht, da es so etwas wie einen „Palästinenser“ nicht gibt, weil es einen Ort „Palästina“ nicht gibt. Es gab nie einen unabhängigen Staat dieses Namens und es gab auch nie einen unabhängigen, souveränen arabischen Staat dieses Namens. Von daher kann es keine Nationalität namens „palästinensisch“ geben.

Es gibt jedoch einen Staat namens „Israel“, der indigenes jüdisches Territorium ist und das seit tausenden Jahren war. Wahrscheinlich würdet ihr dieses Land dem indigenen jüdischen Volk wegnehmen und es den Arabern geben und dann so tun, als hieße es „Palästina“.

Vielleicht ist das dein Konflikt in aller Kürze: dass das jüdische Volk einen winzigen Landstrich hat und ihr wollt es ihm wegnehmen und den Arabern geben. Vielleicht seid ihr euch nicht dessen nicht bewusst, dass sogar der Koran die Juden als Bani Isra’il, die „Söhne Israels“ bezeichnet.

Glaubst du, der Konflikt zwischen Israel und Palästina wird jemals enden?
Varda: Es gibt einen solchen Konflikt nicht, da es nur eines dieser Länder gibt.

***

Israelfeindliche und folglich antisemitische Quora-User werden mich weiter mit diesen dummen Fragen bombardieren und ich werde dieselben ehrlichen Antworten zurückgeben. Wird das helfen? Vielleicht, vielleicht nicht. Wenigstens nicht, bis jeder andere, der die Wahrheit kennt, sich bemüht die Verwendung des Geredes von „Palästina“, des Landes, das es nicht gibt und das es nie gegeben hat, einzustellen,

Facebooks Was-zum-Teufel-Grund für die Ablehnung der Werbung für eine Feier eines zionistischen Preises

David Lange, Israellycool, 14. Januar 2021

Eine Gruppe namens Atlanta Israel Coaliltion (AIC) veranstaltet ihre Eröffnungsfeier für die Verleihung des AIC Impact Award über Zoom am 31. Januar. Dieser Preis wird an „eine Person verliehen, deren Lebenserfahrung oder Vision als Auslöser für Veränderung gedient hat. Die Worte oder Aktivitäten des Preisträgers haben andere inspiriert zu handeln und haben letztlich Auswirkung auf die Wahrnehmung oder das Leben in Israel gehabt.“ Kay Wilson, die gelegentlich auf Israellycool schreibt, wird die würdige Preisträgerin sein.

Die Werbung dafür wurde bei Facebook eingereicht, das sie ablehnte; als Grund wurde angegeben, dass sie als „politisch“ angesehen wird. Also beantragte AIC-Mitglied Cheryl eine Überprüfung.

Sie werden nicht glauben, was dann geschah.

Facebook: Sie können diese Werbung nicht einstellen. Werbung für Online-Datingdienste ist nur mit vorheriger schriftlicher Erlaubnis von Facebook gestattet. Diese muss den Dating-Ziel-Anforderungen entsprechen.

Cheryl schreibt:

Die Redner sind absolut wunderbare Menschen und ich verstehe, warum Facebook sich mit ihnen verabreden will, aber das ist nicht der Sinn dieser Veranstaltung. Ich entschuldige mich im Namen von Facebook bei ihren wundervollen Partnern. Ich versuche hier niemandem eine romantische Beziehung aufzudrücken!!

Ich bin nicht sicher, was Facebook da für ein Spiel treibt, aber es kein Dating-Spiel.

Wo ich aber sicher bin: Es gibt nicht viel, was man heutzutage an Facebook mögen kann. Sie scheinen entschlossen zu sein pro-israelische Stimmen zum Schweigen zu bringen, während die die Augen vor dem Antisemitismus verschließen.

Keine Aufstachelung auf twitter? Nicht, wenn es um Israel geht

Das soziale Mediennetzwerk hat Trump dauerhaft blockiert, aber Ayatollah Khameneis Account, der zur Vernichtung Israels aufruft, ist noch da und ihm geht es gut.

Nissan Tzur, Israel National News, 9. Januar 2021

Twitter (Foto: ISTOCK)

Während Twitter die permanente Verbannung von Präsident Trump aus „Angst vor fortgesetzter Aufstachelung zu Gewalt“ verkündete, stellt sich heraus, dass die Accounts von Einzelnen, die das soziale Mediennetzwerk gegen Menschen oder Gruppen nutzen, die sie als „minderwertig“ betrachten, darunter einige, die zur Vernichtung des Staates Israel und des jüdischen Volks aufrufen, weiter ihre Botschaft mit wenig oder gar keiner Zurückhaltung verbreiten.

Irans „oberster Revolutionsführer“, Ayatollahl Ali Khamenei, nutzt z.B. seinen Account regelmäßig, um Israel, den USA und anderen westlichen Ländern zu drohen.

In einem Tweet aus 2018, der weiterhin auf seinem Account steht, drohte der „oberste Revolutionsführer“ Israel zu vernichten; er schrieb: „Unsere Haltung gegen Israel ist dieselbe, die wir immer eingenommen haben. Israel ist ein bösartiges Krebsgeschwür in der Region Westasiens, das entfernt und ausgemerzt werden muss. Das ist möglich und es wird geschehen.“

Letzten Juli veröffentlichte Khamenei einen Post, mit dem er schwor für die Ermordung des Quds Force-Generals Qassem Suleimani im Januar des Jahres Rache zu nehmen.

Im Mai letzten Jahres bekräftigte Khamenei seinen Aufruf zur Vernichtung des jüdischen Staates.

2014 twitterte Irans „oberster Revolutionsführer“ einen Neun-Punkte-Plan, in dem er die Mittel zur Beseitigung Israels explizit aufführte.

Nicolas Maduro, der systematischer Menschenrechtsverletzungen beschuldigte Diktator Venezuelas, ist ein weiterer Führer eines Schurkenregimes mit einem aktiven Twitter-Account, der Botschaften zur Unterstützung von Kommunismus und Hass auf die USA verschickt.

Medienorgane, die die chinesische Kommunistische Partei vertreten, sind ebenfalls dafür bekannt ihre Botschaft über Twitter zu verbreiten. Zum Beispiel twitterte People’s Daily, das als Haupt-Propagandaapparat der chinesischen Regierung gilt, im letzten November: „Alle verfügbaren Beweise deuten darauf hin, dass der Coronavirus nicht aus Wuhan stammt, sondern über importierte Tiefkühl-Lebensmittel und ihre Verpackungen nach China kam.“

Andere hoch umstrittene Persönlichkeiten wie der ehemalige NFL-Star O.J. Simpson, der wegen der Ermordung seiner Ex-Frau und ihres Partners 2008 angeklagt und wegen Raub und versuchter Entführung zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, betrieben weiterhin ohne Unterbrechung Twitter-Accounts.

Sogar der radikale Prediger der Nation of Islam, Louis Farrakhan, der weithin als der boshafteste Antisemit der Welt gilt, sowie der bekannte Neonazi Richard Spencer ziehen weiterhin Nutzen aus der Plattform und verbreiten ihre Botschaft über sie.