DAS ist Israel – private Syrienhilfe

gefunden auf twitter und verpostert:

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8. – 11. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Am Freitag starb ein Terrorist am Gaza-Zaun durch seinen eigenen Sprengsatz. Inzwischen behaupten die Terroristen, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. In Wahrheit versuchte er eine Granate in seiner Steinschleuder zu platzieren, um sie auf Soldaten zu schleudern. Dabei ging das Ding hoch, tötete ihn selbst und verletzte mehrere andere Araber. Es gibt Videomaterial davon (auf twitter gefunden):

Ein Diplomat aus Qatar versuchte Israel hinter den Kulissen davon zu überzeugen, dass die Spannungen am Gazastreifen aufhören würden, wenn mehr Gazaner Arbeit in Israel bekämen.

Nachdem Netanyahu das Verbot der Besuche auf dem Tempelberg durch Minister der Regierung aufhob, war Landwirtschaftsminister Uri Ariel das erste Kabinettsmitglied, das heute den Tempelberg besuchte; ein weiterer Abgeordneter ging ebenfalls hinauf. Knessetmitglieder dürfen jetzt alle drei Monate den Tempelberg besuchen. Am Montag wollen 3 Abgeordnete den Tempelberg besuchen.

Die PA verurteilte die Besuche von Juden auf dem Tempelberg und wirft Israel „Angriffe“ auf islamische und christliche heilige Stätten vor.

Montag, 09.07.2018:

Aussage eines iranischen Generals: Die Streitkräfte in Syrien warten nur noch auf den Befehl Israel zu vernichten.

Premier Netanyahu hat angekündigt den Waren-Übergang Kerem Schalom wegen des anhaltenden Drachen-/Ballonterrors zu schließen. Das gilt nicht für Humanitäres und für Lebensmittel. Außerdem wurde beschlossen die Fischereizone vor dem Gazastreifen nicht auf 9 Seemeilen auszuweiten.
Der Islamische Jihad tobt, die Schließung sei eine Kriegserklärung und ein Verbrechen gegen die Menschheit. Was die Hamas genauso sieht.

Morgen soll ein neuer Versuch gestartet werden die Blockade von Gaza aus zu durchbrechen. Angeblich soll kranke und verletzte Gaza-Araber damit transportiert werden.

Mahmud Abbas hat einmal mehr bekräftigt, dass Trumps Friedensplan „nicht stattfinden“ wird.

Die arabische Hass-Knessetabgeordnete Hanin Zoabi will nicht helfen, dass das Patriarchengrab für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht wird. Mit Dingen, für die die Besatzung zuständig sei, beschäftige sie sich nicht.

Feuer-Terror-Bilanz nach 100 Tagen: Es gab 678 von den Terrordrachen und -ballonen ausgelöst Brände in Israel.

Verteidigungsminister Lieberman hat den zur Hamas gehörenden Fernsehsender Al-Quds TV mit einer Anordnung zur Terrororganisation erklärt. Von der Hamas kommt, den Sender so zu bezeichnen sei Terror; arabische Knesset-Abgeordnete verurteilen den Schritt als Verletzung der freien Meinungsäußerung.

Dienstag, 10.07.2018:

Erklärung der „Söhne Zawaris“ (eine Gruppe Gaza-Terroristen, die hauptsächlich die Terrordrachen und -ballons steigen lässt), zur israelischen Entscheidung den Übergang Kerem Schalom wegen des Feuer-Terrors zu schließen: Sie bekräftigen ihr Recht den Gazastreifen zu verteidigen und haben die Entscheidung getroffen nachts große Bündel an Brandballons gegen die Siedler zu starten (merke: die „Siedler“ leben in dem, was selbst die UNO und die Staaten der Welt als Israel anerkennen):

Die EU hatte in der Hagai-Straße in der Altstadt Schilder aufgehängt. Diese wurden jetzt von der Stadtverwaltung entfernt.

Ein israelisches Gericht verurteilte die PA zur Zahlung von NIS 13,5 Millionen Entschädigung an Araber, die wegen angeblicher Kollaboration mit Israel gefoltert worden waren.

Die Hamas hat sich die Proteste und den Terror am Gaza-Zaun in den letzten 100 Tagen $45 Millionen kosten lassen.

Mittwoch, 11.07.2018:

Die Hamas hat die Händler des Gazastreifens informiert, dass ab sofort die Einfuhr von Obst aus Israel in den Gazastreifen gestoppt ist. (Was ist das für eine „Blockade“, in der das „Opfer“ Einfuhren von täglich 30-40 LKW-Ladungen Obst verhindert?)

Ein ranghoher PA-Vertreter beschuldigt Israel die Rechte muslimischer Gläubiger in der Patriarchenhöhle zu verletzen. Es habe im ersten Halbjahr 298 Fälle von verhinderten Gebetsrufen gegeben; Israel habe die Sicherheitskräfte am Eingang zur „Moschee“ verstärkt; und der Bereich sei wegen Feiertagen zweimal gesperrt gewesen. Außerdem hätten „extremistische Siedler“ am Montag die Zehn Gebote in einer der Türen geritzt, was „eine eklatante Provokation“ sei. Darüber hinaus habe es einmal ein jüdisches Fest auf dem Gelände gegeben, bei dem bis spät in die Nacht Musik gespielt worden sei. Er rief die Araber zu Standhaftigkeit und Widerstand gegen die „rassistische Besatzung“ auf. (Die PA betrachtet das Patriarchengrab als allein muslimische heilige Stätte.)

Auf einer Konferenz berichtete Yoram Ettinger, dass jedes Jahr etwa 20.000 PA-Araber aus den Palästinensergebieten emigrieren. Die PA blies die Zahl der Einwohner in Judäa und Samaria auf, was aber von israelischer Seite leider nicht richtiggestellt wird.

Die Hamas-Terroristen machen mit ihrem Umwelt-Terrorismus nicht einmal vor dem Meer halt; hier ist ein Video eines der „Aktivisten“ der gestrigen „Flottille“, das zeigt, wie auch im Meer Reifen verbrannt werden, um die Israelis zu stören.

Natürlich ist die Stürmung der Grenze zu Israel ein Kriegsakt. Fragen Sie doch einfach Ägypten, Jordanien, den Libanon – und die Hamas

Elder of Ziyon, 11. Juni 2018

Syrer nähern sich 2011 der israelischen Grenze.

Der aktuelle „Große Marsch der Rückkehr“ ist nicht der erste Versuch von Palästinensern nach Israel „zurückzukehren“, indem sie vorgeben friedlich durch die israelische Grenze zu marschieren.

2011 gab es zwei ähnliche Demonstrationen bzw. Versuche, im Mai und im Juni zum Nakba-Tag und zum Naksa-Tag. Araber palästinensischer Herkunft versuchten aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten sowie dem Gazastreifen und der Westbank nach Israel zu gehen.

In den meisten Fällen wurden die Demonstranten nicht von Israel aufgehalten, sondern von der Polizei und den Armeen der Gastgeberländer und Territorien – oft mit Gewalt.

Am 15. Mai schoss die libanesische Armee auf die Demonstranten und tötete zehn von ihnen.

Die ägyptische Armee stoppte alle Buse mit Demonstranten, bevor diese sich der Grenze nähern konnten und in Jordanien wurden Dutzende verletzt, als die jordanischen Sicherheitskräfte die Demonstranten davon abhielten sich der Grenze mit Israel zu nähern.

Wenn das friedliche Proteste waren, warum hätten die Gastgeberländer dann bereit sein sollen Gewalt einzusetzen, um die eigenen Bürger davon abzuhalten sich israelischem Territorium zu nähern?

Der Grund lautet: Jeder weiß, dass ohne Erlaubnis eine Grenze zu überschreiben ein Kriegsakt ist, kein Protest. Die Länder wollten die Möglichkeit vermeiden einen Krieg mit Israel anzufangen (mit der Ausnahme Syriens, das die Demonstrationen ermöglicht hatte, um die Welt vom Beginn des syrischen Aufstands abzulenken).

Während der Demonstrationen am 5. Juni hießt sogar die Hamas die Protestler davon ab sich der Gaza-Grenze zu nähern, indem sie Checkpoints errichtete und diejenigen festnahm, die versuchten sie zu umgehen.

Damals gaben die USA eine Erklärung aus, die die offensichtliche Wahrheit verkündete. „Wir rufen alle Seiten auf Zurückhaltung zu üben. Provokatives Handeln wie dieses sollte vermieden werden. Israel hat wie jeder andere souveräne Staat das Recht sich zu verteidigen.“

Bemerkenswert ist ebenfalls, dass Israel 2018 genau dieselben Methoden einsetzte wie 2011 um die Demonstranten aufzuhalten: Es warnte sie, setzte Tränengas ein und schoss auf ihre Beine, wenn die anderen Methoden nichts fruchteten. Es gab keine Verurteilungen seitens der internationalen Gemeinschaft und wie wir gesehen haben, versuchten sogar der Libanon und Jordanien und Ägypten – und die Hamas – die Proteste zu stoppen, wenn nötig mit Gewalt.

Die internationale Reaktion auf die aktuelle Welle der gewalttätigen Krawalle ist Scheinheiligkeit hoch drei.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20. – 26. Mai 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 20.05.2018:

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Arabern im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen und forderten die Freilassung der Freitag bei ähnlichen Demonstrationen festgenommenen Gewalttätern.
Ihnen stellten sich Israelis gegenüber, die die Hatikva sangen.

Montag, 21.05.2018:

Die PA-Bevölkerung ist für Freitag zu einem „Marsch auf Jerusalem aufgerufen“ worden.

Ein 54-jähriger Terrorist starb in einem israelischen Gefängnis an einem Herzproblem, was gewalttätige Krawalle von Mitgefangenen auslöste. Ein Gefängniswärter musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der Gaza-Araber, der sich gestern selbst anzündete, machte das als Protest gegen die Hamas.

Die PA will eine offizielle Klage beim ICC in Den Haag einreichen; Anlass ist die israelische Politik in Judäa und Samaria. Außerdem soll eine Klage gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gegen die USA erfolgen.

Die Hamas will die „Proteste“ am Gaza-Zaun im Juni wieder aufnehmen.

Die IDF hat einen (provisorischen) Zaun zwischen Beit-El und Jilazoun in Samaria aufgestellt; Grund sind gehäufte Anschläge gegen Juden; der Zaun soll eine Pufferzone schaffen.

Mittwoch, 23.05.2018:

Der Islamische Staat behauptet, Israel habe IS-Basen im Sinai angegriffen.

Sicherheitskräfte konnten den Terroristen festnehmen, der gestern auf ein israelisches Fahrzeug schoss.

Es gibt wieder Gerüchte, dass Israel und Hamas über einen langfristigen Waffenstillstand verhandeln. (Die Hamas hatte das am Wochenende erst wieder bestritten.)

Donnerstag, 24.05.2018:

Seit Beginn des heiligen muslimischen Monats Ramadan hat es einen starken Anstieg von versuchten Terroranschlägen auf Juden gegeben.

Der Brandanschlag auf die Kirschplantage gestern wurde mit einem brennenden Reifen verübt und richtete Schaden an. (Video der Auswirkungen)

Bei einem festgenommen Araber, der den Grenzzaun vom Gazastreifen überwunden hatte, wurden vor seiner Einlieferung ins Gefängnis 6 Handys gefunden, die er dorthin schmuggeln wollte.

Der Oberste Gerichtshof Israels beschied für den Abriss eines illegal errichteten Beduinendorfs bei Jerusalem.

Es gibt Berichte über laute Explosionen am Flughafen Hama in Syrien. Nach Angaben syrischer Medien soll es sich um einen Raketenangriff gehandelt haben, der von der Luftabwehr zurückgeschlagen wurde. Aus syrischen Medien heißt es, Israel habe den Angriff durchgeführt.

Freitag, 25.05.2018:

Ein Prediger des PA-Fernsehens: „Wir werden Jerusalem einnehmen, wenn nicht friedlich, dann mit Gewalt… Allah, vertreibe die Juden.“

Hassan Nasrallah prahlt: Wenn ein Krieg mit Israel ausbricht, werden wir (die Hisbollah) gewinnen.

Der gestern durch einen geworfenen Marmorblock schwer verletzte Soldat befindet sich weiterhin in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Samstag, 26.05.2018:

Der Soldat mit der schweren Kopfverletzung durch einen geworfenen Marmorblock verstarb heute.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (6. – 12. Mai 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Die Hamas fürchtet um das Leben ihrer Führer und hat die Sicherheitsmaßnahmen für diese verstärkt.

Montag, 07.05.2018:

Die PA-Terrorchefs bearbeiten Diplomaten aus aller Welt, dass sie nicht an der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem teilnehmen sollen.

Über verschiedene Kanäle haben die Terrorfürsten der Hamas Botschaften an Israel geschickt; Inhalt soll das Angebot eines langfristigen Waffenstillstands sein; im Gegenzug soll Israel die Teilblockade des Gazastreifens lockern.

Ein israelischer Minister sagte am Montag, Israel würde den syrischen Präsidenten Assad stürzen, sollte der Iran syrisches Territorium für einen Angriff auf Israel nutzen.

Dienstag, 08.05.2018:

Aufgrund von iranischen „irregulären Aktivitäten“ in Syrien haben die israelischen Behörden angewiesen die Bunker auf dem Golan zu öffnen und zur Nutzung vorzubereiten.
Die IDF beruft einige Reservisten ein.
Das Bildungsministerium hat alle Ausflüge auf den Golan abgesagt.

Die Hamas bestreitet, dass sie Israel eine langfristige Waffenruhe angeboten habe.

Mahmud Abbas behauptete nach einem Gespräch mit dem Präsidenten von Venezuela, er sei bereit zu ernsthaften Verhandlungen mit Israel.

Die PA-Führer rufen die Bevölkerung von „Ost“-Jerusalem zu Massenprotesten gegen die Verlegung der US-Botschaft auf.

Mittwoch, 09.05.2018:

Trotz der befürchteten Spannungen auf dem Golan hat die Verwaltung keine Veränderungen in den täglichen Abläufen angeordnet. Alles verläuft wie sonst auch.

Auch die IDF hat den bedingten Alarmzustand wieder heruntergefahren.

Die IDF hat Anweisungen erhalten auf Araber zu schießen, die Terrordrachen starten. Dabei ist es auch gestattet die Terroristen mit Hilfe von Drohnen gezielt zu töten.

Gazas Hamas-Chef kündigte an, dass die „Proteste“ am Zaun nächste Woche „entscheidend“ sein würden. Er gelobte, dass er und seine Mitführer bereit seien in einer Kampagne zur Beendigung von Israels Blockade zu sterben. (Wer’s glaubt…)

Donnerstag, 10.05.2018:

Die iranischen Ziele der israelischen Luftwaffe in der Nacht auf den 10. Mai 2018:

Die Hamas hat Israels Angriff auf die iranischen Revolutionsgarden in Syrien verurteilt: „Die Hamas verurteilt die fortgesetzte Beschießung des palästinensischen Volks und Länder in der Region und seine Eskalation gegen die die brüderlichen syrischen Ländereien; sie betrachtet das als Beweis, dass dieses Gebilde der Hauptfeind der islamischen Nation und die größte Bedrohung für sie und die Quellen allen Terrorismus in der Region ist.“ (Klar doch. Assads Massenmorde sind von Israel verursacht. Wenn sie denn Terror sind. Wenn nicht, egal – Israel ist trotzdem schuld.)

Ein offizieller Vertreter des Iran hat den Raketenangriff auf Israel abgestritten und schwört „Vergeltung“ für die israelischen Luftangriffe.

Nach syrischen Angaben hat der israelische Gegenschlag mit der „direkten Konfrontation“ „eine neue Phase“ eingeleitet. (Sprich: Israel ist der Aggressor.)

Der Palästinensische Islamische Jihad erklärte, Israels Vergeltungsschläge (gegen die iranischen Stellungen in Syrien) ließen keine andere Wahl als Israel militärisch anzugreifen.

Von der Hamas war zu vernehmen, der israelische Vergeltungsschlag in Syrien sei „Beweis, dass Israel der Hauptfeind der arabischen Nation ist und in der Region Terror schürt“.

Ein ranghoher Hamasführer drängte die Araber im Gazastreifen zu Hunderttausenden den Grenzzaun zu durchbrechen. Das sei eine fiktive Grenze.

Die Hamas belohnte verletzte Teilnehmer an den Ausschreitungen gegen den Gaza-Zaun mit insgesamt $500.000 aus Notfallmitteln.

Es scheint so, als habe die IDF eine technische Möglichkeit zur Verteidigung gegen die Terrordrachen gefunden. In den letzten Tagen sollen mindestens 20 Drachen abgefangen worden sein.

Freitag, 11.05.2018:

Die Fatah/PA plant in ihrem Budget für 2018 €330 Millionen für Terrorrenten ein.

Die IDF hat Luftbilder der angegriffenen Orte in Syrien veröffentlicht, die die Stellungen vor dem Angriff zeigen. Als Zahlen werden inzwischen folgende Angaben von Beobachtern gemacht: Der Angriff erfolgte mit 28 Flugzeugen (F-15 und F-16), es wurden 60 Luft-Boden-Raketen und etwa 10 taktische Boden-Boden-Raketen geschossen. Es gab 23 Tote, davon 8 Syrer und 15 „internationale“ Soldaten.

Die UNO-Friedensschützer im Libanon sagen, dass an der Grenze nach dem Angriff Israelis in Syrien alles ruhig ist. UNIFIL hatte die Patrouillen erheblich verstärkt.

Während des Monats April gab es mit 223 Anschlägen die meisten Terroranschläge dieses Jahr gegen Israelis. 192 davon beinhalteten Brandsätze. Die meisten der Angriffe erfolgten an der Gaza-Grenze, wo es im März 5 und im April 118 gab. Dort waren sie vor allem Teil der „Proteste“ zum „Marsch der Rückkehr“.

Samstag, 12.05.2018:

Zur Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem verdoppelt die IDF ihre Truppen am Gazastreifen, Judäa und Samaria.

Die neue Methode der IDF zur Bekämpfung der Terrordrachen scheinen Modellflieger zu sein. Ausgerüstet mit Messern an den Tragflächen können sie die Schnüre der Drachen durchschneiden, so dass diese ihre Brandsätze nicht bis nach Israel bringen können. Der Einsatz scheint sich bisher recht erfolgreich zu gestalten.

Die Organisatoren der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle sagen, die Brände und Beschädigungen am Übergang Kerem Schalom seien „unglücklich“; der Übergang solle sicher bleiben. Außerdem sei Israel für die Schäden verantwortlich, weil von Soldaten verschossenes Tränengas die Leute dort in der Falle gehalten habe.

Ein 15-jähriger Gaza-Araber erlag heute nach Angaben aus Gaza den gestern bei den Krawallen erlittenen Verletzungen. Damit haben die gestrigen Krawalle 2 Todesopfer gefordert.

Die Hamas hat ihr Ziel des „Marschs der Rückkehr“ noch einmal bekräftigt: Israel soll vernichtet und „ganz Palästina“ „befreit“ werden.

Die Mitschuld deutscher Chemiefirmen in Syrien

Shoshana Bryen, Jewish Policy Center, 9. Februar 2018

Ein Überlebender der verdächtigten chemischen Angriffe des Assad-Regimes auf die Stadt Khan Shaykhun im Distirkt Idlib in Syrien wird in einem Krankenhaus in Idlib behandelt – 5. April 2017 (Foto: Getty)

Chemiewaffen sind seit der Haager Erklärung von 1899 geächtet, weil die Welt allgemein übereinkam, dass sie einzigartig abscheulich und schrecklich sind. Der Vertrag von Versailles 1919 und das Genfer Protokoll von 1925 waren Wiederholungen dessen, was einer der wenigen Konsenspunkte der Welt gewesen ist. Die Verwendung von Chemikalien im Nazi-Holocaust war so ungemein verabscheuenswert, das Nazi bis heute deshalb vor Gericht gestellt und verurteilt werden. 2016 wurde Reinhold Hanning, ein 94-jähriger ehemaliger Lagerwächter in Auschwitz wegen Beihilfe zum Mord an 170.000 Menschen verurteilt. 2017 wurde der 96-jährige Oskar Gröning, eine ehemaliger Nazi-Wächter und SS-Offizier als hafttauglich erklärt seine Gefängnisstrafe wegen seiner Verbrechen abzuleisten.

Am 22. Januar und am 1. Februar 2018 unterzog die syrische Regierung, zumindest mit der stillschweigenden Unterstützung seiner Verbündeten Russland und Iran, die von den Rebellen kontrollierte syrische Stadt Douma Chemiewaffen-Angriffen – es war nicht das erste Mal, aber diesmal gibt es Nebengeschichten aus Deutschland und dem Iran.

Gemäß der deutschen BILD-Zeitung genehmigte das deutsche Bundesamt für wirtschaftliche Angelegenheiten und Exportkontrolle 2016 der Firma Krempel eine Lizenz für den Verkauf von elektronischen Pressspanplatten an iranische Firmen. Die Jerusalem Post schreibt, die Technologie werde in Raketen in Syrien genutzt, die die erwähnten Chemiewaffen ins Ziel bringen. Fotos der investigatriven Seite Bellingcat zeigten Teile, die den Berichten nach aus dem Angriff in Douma stammen und die Beschriftung „Made in Germany“ tragen. Die Bilder wurden von der Organisation Syrians for Truth and Justice gesammelt.

Gut, das klingt vielleicht spekulativ, aber ein Sprecher der Krempel-Gruppe bestritt das nicht; er erkannte ihr Produkt und sagte der BILD, die Firma sei „geschockt … dass ihre Pressspan PSP-3040 offenbar in Motoren eingesetzt wurde, die für Kriegswaffen eingesetzt wurden“.

Seit dem JCPOA 2015 ist Deutschland die größte Handelspartner des Iran gewesen: nach Angaben der deutschen Regierung mit einem Umsatz von 2,9 Milliarden Euro 2016 und 3,6 Milliarden Euro 2017. Interessanterweise läuft der Handel nur einseitig: 2016 exportierte Deutschland Waren im Wert von  2,6 Milliarden Euro in den Iran; zurück kamen nur 300 Millionen Euro. Nach Angaben der Deutsche Welle schickte Deutschland Maschinenanlagen und -ausrüstung, Autos, Chemikalien, Pharmaka und medizinische Produkte; es importiert Trockenfrüchte, Pistazien, Teppiche und Rohmaterial für die Industrie.

Maschinenanlagen und -ausrüstung? Was könnte da schief gehen?

Irans Versuche bei Streben nach Technologien zum Vorantreiben seiner – atomaren wie konventionellen – Militärsysteme die Sanktionen der Vereinten Nationen und der USA zu umgehen sind ebenfalls durchaus bekannt. Schon 2005 berichtete die britische Publikation Jane’s Defense Weekly, dass der Iran mit Syrien zusammen am Bau von „innovativen Chemiewaffenprogrammen“ arbeitete. Die Rolle des Iran war es die notwendigen Geräte zu bauen.

Chemiewaffen wurden im syrischen Bürgerkrieg erstmals 2013 eingesetzt, aber Präsident Barack Obama ignorierte seine von ihm selbst festgelegt „rote Linie“ und lehnte es ab gegen das Regime Vergeltung zu üben. Die Russen belegten eine Resolution des Sicherheitsrats zur Verurteilung Syriens mit ihrem Veto und David Cameron wurde der erste britische Premierminister, der seit 1792 eine Kriegsabstimmung im Parlament verlor. In Abwesenheit einer besseren Idee folgten die U SA der russischen Führung 2014 darin eine „diplomatische“ Lösung zu schaffen, in der der syrische Diktator Bashar Assad seine Vorräte anzugeben, die Russen steckten sie auf amerikanische Schiffe und die USA vernichteten sie auf See.

Das Jewish Policy Center schrieb damals:

Die Obama-Administration brüstet sich wegen dem, was sie einen Wendepunkt im syrischen Konflikt bezeichnet.

Die Administration gab zu, das es nicht wirklich der gesamte syrische Bestand war – immerhin verließ sich OPCW auf ein von Syrien selbst erklärtes Arsenal. Aber OPCW (die Organisation für die Verhinderung von Chemiewaffen) war bereit zu schwören, dass der Optimismus des Präsidenten berechtigt war. In einer bemerkenswert präzisen Äußerung erklärte Sigrid Kaag, die Sonderkoordinatorin für OPCW-UN, dass 96% der von Syrien angegebenen Chemiewaffen vernichtet wurden. Nicht 95% oder 87% oder 43,5%, sondern haargenau 96%.

Bis August behauptete die Administration, dass die syrischen Waffen „komplett vernichtet“ worden waren, gestand aber ein, dass die Munitionsfabriken nicht, wie von der Vereinbarung gefordert, abgerissen wurden. Nach Angaben von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon blieben mindestens 12 Lagerstätten in Betrieb und nur 5 von 18 Produktionsstätten waren geschlossen worden.

Nach einem Chemiewaffenangriff auf Zivilisten im Jahr 2017, bei dem geschätzt 80 Menschen getötet wurden, befahl Präsident Donald Trump einen Vergeltungsschlag gegen den Fliegerhorst, von dem aus der Angriff geflogen wurde. Die Einrichtung wurde außer Betrieb gesetzt, aber die jüngsten Angriffe in Douma deuten klar darauf hin, dass er bezüglich der Wiederherstellung der Abschreckung keinen Erfolg hatte.

Solange die westlichen Länder bereit sind die Mittel der tödlichen Produktion zu liefern, werden wir immer hinterherhinken. Firmen werden immer erklären „schockiert“ zu sein, wenn sie entdecken, dass ihre militärisch nutzbaren Maschinen und Verfahren für militärische Zwecke verwendet worden sind – und weiter „schockiert“ sein, dass ihre Kunden und die Freunde ihrer Kunden Killer sind.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 11.02.2018:

Eine arabische Knesset-Abgeordnete behauptet die Eskalation im Norden am Samstag sei von Netanyahu gezielt vorbereitet und initiierte worden; er wolle damit sein politisches Überleben sichern. Auch einige linke Abgeordnete äußerten sich so. Ausgerechnet die Vorsitzende der linksextremen Meretz-Partei verurteilte diese Äußerungen. „Die Verschwörungstheorien, die gerade verbreitet werden, nach denen Netanyahu die Aufmerksamkeit von den Ermittlungen gegen ihn ablenken wolle, haben keine Grundlage und sind unnötig, … beleidigend und empörend.“

Eine syrische Beobachtergruppe mit Sitz in London gibt an, bei den israelischen Angriffen am Samstag seien 6 „syrische und nichtsyrische Kämpfer“ ums Leben gekommen.

Die syrische Armee bestreitet Berichte, dass Israel auch Damaskus bombardiert habe.

Der UNO-Generalsekretär rief „die Beteiligten“ (an den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Syrien) auf „an einer sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt und Zurückhaltung zu arbeiten“.

Die USA „unterstützen Israels Recht auf Selbstverteidigung“ und teilen die Sorge, dass der Iran die Region stabilisiert.

Die Hamas bejubelt den Abschuss der israelischen F-16, als hätten sie das geschafft. Das sein ein „schwerer Schlag“ für Israel. An manchen Orten in Judäa und Samaria wurden Süßigkeiten verteilt, um den Verlust des Flugzeugs zu feiern.

Montag, 12.02.2018:

Die arabische Knesset-Abgeordnete Hanin Zoabi wurde aus dem Bildungsausschuss entfernt, nachdem sie israelische Soldaten (pauschal) als „Mörder“ bezeichnet hatte.

Die PA zerstörte 40 „illegale Fahrzeuge“ – Autos, die PA-Araber in Israel gestohlen haben. Statt sie an die israelischen Eigentümer zurückzugeben ( was zudem billiger wäre als ihre Zerstörung).

Die Hisbollah droht: Sollte Israel Ziele im Gazastreifen angreifen, dann will sie eine „zweite Front“ in Syrien und dem Libanon eröffnen.

Die Polizei konnte vor etwa einer Woche einen PA-Polizisten festnehmen, der an mehreren Anschlägen auf Israelis mit Felsbrocken und Brandsätzen beteiligt war.

Die israelischen Geheimdienste deckten ein Netzwerk von Hamas-Hetzern auf, zu dem ein israelischer und ein türkischer Staatsbürger gehörten. Sie versorgten die Hamas mit Geld aus der Türkei.

Die Fatah feierte einen Selbstmordbomber als „heldenhaften Märtyrer“ und „Giganten“, der 14 Juden ermordete.

Dienstag, 13.02.2018:

Die PA hat die gestern in Jenin einer Soldatin gestohlene Waffe an die IDF zurückgegeben.

Laut Sputnik News hat die PA verkündet, sie sei zu „direkten Verhandlungen mit Israel über Russland bereit“.

Die Zivilverwaltung schloss eine illegale Müllkippe in Samaria, die zum Verbrennen von Müll verwendet wurde.

Auf arabische Fahrzeuge in einem PA-Dorf in Samaria wurden Sprüche gesprüht, darunter „Tod den Arabern“.

Die Polizei verhaftete einen PA-Araber aus Umm Ar-Rihan, der antike Artefakte im Wert von NIS200.000 in seinem Haus versteckte.

Hisbollah-„Kämpfer“ in Syrien trainieren, wie sie nach Israel einsickern können.

Donnerstag, 14.02.2018:

Am Mittwoch besuchte der hochrangig Fatahnik Jibril Rajoub mit seinem offiziellen Gast aus Oman (der Außenminister) Hebron. Der Besuch lief eigentlich völlig ruhig und geordnet ab, bis Rajoub an einer Sperre anfing eine Grenzpolizistin zu beschimpfen, als einer seiner palästinensischen Begleiter aufgehalten wurde. Er brüllt sie an, sie solle den Mund halten und zur Hölle fahren, sie sei unverschämt und bezeichnete sie als wahnsinnig. Die Vorgesetzte der Grenzpolizistin berichtete, dass Rajoub versuchte die junge Frau zu provozieren, um eine Szene zu haben, die er gegen Israel verwenden kann – dass diese sich aber nicht provozieren ließ. (Der Rundgang durch die Stadt ging danach problemlos weiter.)

Freitag, 16.02.2018:

7 NGOs in Israel, die vorgeben Gelder für Bildungs-, soziale und kulturelle Zwecke zu sammeln, wurden aufgelöst, nachdem sich herausstellte, dass sie in Wirklichkeit zur verbotenen Islamischen Bewegung nördlicher Zweig gehören.

Wegen der Zunahme der Messerangriffe am Damaskustor sollen dort zwei Wachtürme errichtet werden. Die Araber wüten: das sei ein Angriff auf das islamische Erbe und den muslimischen Charakter der Stadt. Sie sollen deshalb Proteste zur Beseitigung der Türme.

Samstag, 17.02.2018:

Bauminister Galant kündigte auf einer Konferenz an, wenn Israel noch einmal in Syrien angreifen müsse, dann werde es „die Handschuhe ausziehen“ und mit voller Kraft antworten.

Palästinensergruppen im Gazastreifen priesen den Terroranschlag auf die Soldaten am Gazastreifen als „Heldentat“ und warnten Israel vor Gegenschlägen. Keine der Gruppen beanspruchten den Anschlag für sich.

Die Hamas macht Israel für die (heutige) Eskalation am Gazastreifen verantwortlich. [Wie üblich: Sie fangen mit dem Terror an, aber Israel ist verantwortlich dafür, dass sie das machen.]