Warum die verstärkte israelische Luftkampf-Aktivität über Syrien?

Das Tempo der Angriffe spiegelt eine allgemeinere Bereitschaft zur Konfrontation, während die Region in eine neue Phase eintritt.

Jonathan Spyer, Jerusalem Post, 16. September 2022

illustratives Bild eines Luftangriffs (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

In den letzten Monaten hat es laut regionalen Medien eine bemerkenswerte Zunahme israelischer Luftangriffsoperationen gegen mit dem Iran verbundene Ziele auf syrischem Boden gegeben.

Israelische Flugzeuge beschossen am 6. September den Flughafen Aleppo in Nordsyrien. Diese Operation folgte kurz nach einem früheren Angriff auf dasselbe Ziel am 31. August. Laut SANA, der offiziellen Medienagentur des syrischen Regimes, beschädigte der Angriff am 6. September die Start- und Landebahn, was sie vorübergehend außer Betrieb setzte.

SANA berichtete, dass westlich von Syriens Latakia-Küste über dem Mittelmeer Raketen gestartet wurden. Das der syrischen Opposition nahestehende Syrian Observatory for Human Rights (SOHR), berichtete derweil, dass der Angriff sich gegen ein Lager richtete, das eine mit dem Iran verbundenen Miliz nutzt.

North Press, eine der kurdischen de facto-Obrigkeit in Nordsyrien nahestehende Medienagentur, hatte einen leicht anderen Bericht. Der Angriff vom 6. September, behauptete die Agentur, richtete sich gegen ein Flugzeug auf dem Weg nach Najaf im Südirak, das zwei Mitglieder der libanesischen Hisbollah an Bord hatte. North Press zitierte eine Quelle des Flughafens Aleppo als Grundlage dieses Berichts.

Reuters zitierte derweil einen „Kommandanten in einem vom Iran gestützten regionalen Bündnis“, der behaupte, der Angriff habe direkt vor der Ankunft eines Flugzeugs aus dem Iran stattgefunden. Dieser Bericht scheint zu einer Erklärung von Ram Ben-Barak zu passen, dem Vorsitzenden des Knessetausschusses für Außen- und Verteidigungspolitik und ehemaligem ranghohen Geheimdienst-Offizier, laut dem „der Angriff bedeutete, dass gewisse Flugzeuge nicht in der Lage sein würden zu landen und dass eine Botschaft an Assad geschickt wurde: Wenn Flugzeuge landen, die den Zweck haben Terrorismus zu fördern, wird Syriens Verkehrskapazität Schaden nehmen.“

Ein Arbeiter repariert an einem Gebäude in Damaskus am 20. November 2019 Schäden von einem israelischen Luftangriff. Israel sagte, es traf Dutzende iranische Ziele in Syrien in Reaktion auf Raketenfeuer vom Vortag auf den Golanhöhen. (Foto: Reuters/Omar Sanadiki)

Eine Angriffsserie in Syrien

Unabhängig vom genauen Wesen der Operation folgte diese einer Reihe von Israel zugeschriebenen Angriffen, die in den letzten Wochen syrische Ziele getroffen haben. Am 25. August wurden mehrere Militärstandorte im Raum Hama von Raketen getroffen.

Am 27. August behauptete eine Äußerung des russischen Fliegerhorsts in Khmeimim Erfolge der russischen Pantsir-S1- und S-75-Systeme, die von den syrischen Streitkräften bedient wurden, sie hätten einige auf das Zentrum für wissenschaftliche Studien und Forschung in Masyaf geschossene Raketen abgeschossen; Masyaf ist ein regelmäßiges Ziel der israelischen Luftstreitkräfte.

Am 15. August trafen Luftangriffe syrische Militärposten in den Regierungsbezirken Tartus und Damaskus; dabei gab es drei Tote. Am 12. August wurden 2 Personen verletzt, als ein Dorf nördlich von Quneitra, nahe der israelisch-syrischen Grenze, mit Artillerie beschossen wurde.

Das sind die statistischen Daten für den letzten Monate. North Press schätzt, dass seit Beginn des Jahres 24 israelische Luftangriffe gegen Ziele in Syrien stattgefunden haben. Die klare Mehrheit davon wurden gegen iranische Ziele durchgeführt. Wenn diese Zahl stimmt, dann stellen sechs solche Operationen im letzten Monat eine klare Steigerung des Tempos dar.

Warum finden die Angriffe auf Syrien jetzt statt?

Der konkrete Beschuss des Flughafens von Aleppo steht fast sicher mit den jüngsten Hinweisen in Zusammenhang, dass der Iran sich zunehmend auf seine „Luftbrücke“ nach Syrien und in den Libanon verlässt, weil Israel erfolgreich und systematisch gegen Bemühungen vorgeht Waffen und Ausrüstung auf dem Landweg zu verlegen.

Diesbezüglich ist erwähnenswert, dass Cham Wings, Syriens größte private Luftfahrtgesellschaft, ankündigte, alle Flüge würden nach den Angriffen zum Internationalen Flughafen Damaskus umgeleitet. Cham Wings wird vom US-Finanzministerium seit 2016 mit Sanktionen belegt, weil es „materielle Unterstützung für Organisationen bietet, gegen die wegen Verbreitungs- und Terroraktivitäten Sanktionen verhängt wurden“. Von der Firma wird weithin angenommen, dass sie einen aktiven Anteil bei der Lieferung von Waffen und Milizkämpfern zwischen dem Iran und Syrien hat.

Aber das zunehmende Tempo der Aktivitäten steht nicht nur in Beziehung zu bestimmten Fällen größerer Verwendung von Lufttransport durch Teheran. Stattdessen ist es Teil eines breiteren Bildes zunehmender regionaler Spannungen. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu diesem aufkommenden Bild beitragen.

Russlands Abzug aus Syrien

Erstens scheint Russland sich aus Syrien zurückzuziehen. Das erfordert einen sofortigen Vorbehalt. Es gibt keine Aussichten auf einen kompletten russischen Abzug. Die Luftwaffenbasis in Khmeimim und die Marineeinrichtungen in Tartus und Latakia sind starke strategische Aktivposten, die beibehalten werden.

Die Aufrechterhaltung der Herrschaft Assads ist ebenfalls ein klares Ziel Moskaus. Aber darüber hinaus sind die Russen jetzt mit einem wilden, ins Stocken geratenen Feldzug in der Ukraine beschäftigt. Moskau fehlen die Kapazitäten für zwei gleichzeitige strategische Einsätze. Die israelische Firma ImageSat International legte Ende August Belege vor, dass das in Masyaf stationierte Luftverteidigungssystem S-300 abgebaut und nach Russland zurückgebracht worden ist.

Derzeit tauchen Beweise auf, dass die der russischen Regierung nahestehende Verteidigungsfirma Wagner in den letzten Monaten aktiv unter pro-Assad-Syrern rekrutiert. Syrische Freiwillige werden dann geschickt, um die russischen Einsätze in der Ukraine zu unterstützen. Das ist eine merkwürdige und bedeutende Umkehr der Rollen.

Größere Freiheit für den Iran in Syrien

Russische Abwesenheit gibt der Rolle des Iran in Syrien größere Bedeutung und mehr Freiheit. Die zwei Länder haben in den letzten Jahren auffallend unterschiedliche und gelegentlich einander entgegengesetzte Projekte in Syrien verfolgt. Aber der russische Abzug reduziert auch für Israel einen komplizierenden Faktor. Der Iran mag seine Aktivitäten verstärken, während die Russen sich zurückziehen, aber genauso werden Teherans Verletzbarkeit und israelische Handlungsfreiheit zunehmen.

Zweitens sieht es jetzt, wenn man davon ausgeht, dass keine Wendung in letzter Minute eintritt, so aus, als stehe eine Rückkehr zum Joint Comprehensive Plan of Action nicht bevor. In Abwesenheit jeglichen diplomatischen Prozesses in Bezug auf das iranische Atomprogramm und angesichts der israelischen Entschlossenheit die regionalen Bestrebungen des Iran aufzuhalten, wird eine Konfrontation immer wahrscheinlicher.

Diesbezüglich verdienen die angriffslustigen Äußerungen von Hassan Nasrallah, dem Führer der Hisbollah, der Vertretergruppe der Islamischen Revolutionsgarden im Libanon, besondere Beachtung.

Die übliche Interpretation, die aus dem Sicherheitsbereich in Israel kommt, lautet, dass diese Äußerungen in Verbindung zu einem Versuch des Hisbollah-Führers stehen, einiges von der verlorenen Legitimität seiner Bewegung zurückzuholen, während er als Verteidiger der natürlichen Ressourcen des Libanon posiert.

Genauso wahrscheinlich ist jedoch, dass der plötzlich zunehmende Trotz des Hisbollah-Führers die Öffnung einer allgemeineren Stimmung bei iranischen Stellvertreter- und Franchiseorganisationen widerspiegelt – die größere Bereitschaft für das Risiko von Zusammenstößen mit Israel in der sich jetzt öffnenden Zeit zu verkünden.

Es lohnt sich festzustellen, dass der Iran diese Woche die volle Mitgliedschaft in der von China geführten Schanghai Cooperation Organization erreicht; das soll bei einem Gipfeltreffen in der usbekischen Stadt Samarkand geschehen. Chinesische Ölkäufe ermöglichten es dem Iran die Strategie des „maximalen Drucks“ der Administration Trump zu überstehen.

Ein Scheitern der aktuellen US-Administration in der Atomdiplomatie Erfolg zu haben, wo Trumps Zwangspolitik ebenfalls scheiterte, wird Teheran in seiner Überzeugung bestärken, dass die USA eine den Nahen Osten verlassende Macht sind. Der Iran bewegt sich auf engere Beziehungen mit der Allianz hin, die sich selbst als Rivale des schwindenden US-Hegemons versteht.

Schließlich ist es wichtig festzuhalten, dass die Steigerung der israelischen Aktivitäten eindeutig nicht allein mit Syrien zu tun hat. Vielmehr ist sie Teil von Israels allgemeineren Erweiterung und Vertiefung seiner durchsetzungsfähigen Haltung in den letzten Monaten gegenüber der Bandbreite der iranischen Aktivitäten in der Region.

Dieser neue, umfassende Ansatz spiegelte sich diese Woche in der Rede von Mossad-Leiter David Barnea bei der Konferenz des International Institute for Counter-Terrorism in Herzliya. Barnea sagte seinem Publikum, dass „die Führung des Iran begreifen muss, dass Angriffen auf Israel oder Israelis, ob direkt oder über Strohmänner, mit einer schmerzhaften Reaktion gegen die Verantwortlichen auf iranischem Boden begegnet wird. Wir werden nicht die Strohmänner verfolgen, sondern diejenigen, die sie bewaffneten und ihnen Befehle erteilten und das wird im Iran geschehen.“

Während die Atom-Diplomatie in die Zielrunde geht, scheint die Stimmung in den rivalisierenden Lagern im Nahen Osten in Richtung einer größeren Bereitschaft zu Konfrontation zu gehen. Der zunehmende Umfang und die Unerschrockenheit israelischer Aktivitäten in Syrien spiegeln diese Veränderungen wider.

Die Krawalle in Aleppo 1947 zwangen fast alle Juden zur Flucht

Bataween, Point of No Returen, 29. Juli 2022

Es ist 75 Jahre her, dass der Ausbrauch grausamer Krawalle in Aleppo (Syrien) den Exodus fast aller seiner jüdischen Einwohner innerhalb von fünf Jahren erzwang. Joel D. Parker traf einen Überlebenden des Krawalls. Geschichtsbücher behaupten, 75 Juden seien getötet worden, aber der Zeuge scheint einen zeitgenössischen Bericht zu bestätigen, dass es umfangreiche Schäden an Eigentum gab, aber kein Jude starb.

Der Hof der Großen Synagoge von Aleppo. Das Bebäude wurde bei den Krawallen 1947 niedergebrannt (Foto: Diarma)

Joel D. Parterr twitterte den folgenden Bericht eines Überlebenden:

Ich konnte gestern mit einem 88-jährigen jüdischen Mann aus Aleppo sprechen und es war staunenswert. Er konnte Einzelheiten der Krawalle vom 29. November 1947 berichten, als hätten sie erst gestern stattgefunden. Er war etwa 13 und seine Schule wurde niedergebrannt.

Auf seinem Schulhof, der direkt neben der Hauptsynagoge im jüdischen Viertel lag, war er Zeuge zerrissener und verbrannter Thora-Rollen und gibt an, als einer der ersten in der Synagoge gewesen zu sein, um nach dem Aleppo-Codex (Keter Aram Tzova) zu sehen.

Er erinnerte sich, dass er und seine Familie sich während der Krawalle unbewaffnet in ihrem Haus versteckten und versuchten die Vordertür mit ihren Möbeln zu blockieren. Er sagte, sie wussten, das würde nicht halten. Sie konnten die Mobs der Leute draußen hören.

Er schätzte, dass es 100.000 Menschen [wahrscheinlich eine Übertreibung] aller politischer Strömungen gab, hauptsächlich, aber nicht nur Muslime, die herumrannten und skandierten: „Filastine Biladna, wa’al-Yahud Kalabna“ (Palästina ist unser Land und die Juden sind unsere Hunde.“)

Obwohl praktisch jede jüdische Institution bei den Krawallen beschädigt wurde, darunter 13 Synagogen, drei moderne Oberschulen und weitere jüdische Clubs usw., wurde kein einziger Jude von den Randalierern getötet [glaubt er]. Nur ein alter Mann hatte einen Herzinfarkt.

Er sagte, die Regierung befahl auf höchster Ebene [d.h. Präsident Quwatli] persönlich die Protestler sollten Blutvergießen vermeiden. Sie wollte eine Botschaft vermitteln, wollte aber nicht ihre neugewonnene Unabhängigkeit verspielen.

Leider wurde diese sehr deutliche Botschaft von der jüdischen Gemeinschaft als Warnung verstanden das Land zu verlassen, weil das nächste Mal nicht gewaltfrei sein könnte. Rund 6.000 der 10.000 Juden sollten in den folgenden Monaten weggehen und bis 1954 gab es in Aleppo praktisch keine Juden mehr.

Abraham Elmaleh berichtet in Had HaMizra vom 12. November 1948:

„Im Monat Kislew 5578, eine Weile nach Beginn der traurigen Ereignisse in Israel, brachen bei den Juden von Aleppo furchtbare Krawalle aus. Und diese berühmte biblische jüdische Siedlung wurde komplett zerstört. Mehr als hundert jüdische Häuser, fünf jüdische Lager und Geschäfte, fünf jüdische Schulen, der jüdische Jugendclub, das jüdische Waisenhaus und mehr als zehn Synagogen wurden ihre Möbel und Hausrat genommen. Einhundertfünftausend Thora-Rollen wurden zusammen mit ihren Kronen und den Silber- und Goldkronen darauf, rund 4.000 Gebetbücher, Talmud und Kommentare wurden allesamt von arabischen Randalierern verbrannt und zerstört.

A page from the ‘Keter’

Der größte Schaden wurde an der uralten Synagoge verursacht, die vor rund 1.500 Jahren gebaut wurde und sie wurde in Brand gesetzt. Tausende Forscher und Gelehrte sowie berühmte Orientalisten sollten sich an sie wenden, um ihre kostbare Sammlung an Büchern und Thora-Rollen zu untersuchen. Unter den wertvollen alten Schätzen, die die Randalierer in Aleppo in dieser Synagoge zerstörten, ist besonders das antike, als „Keter“ bekannte, Thora-Buch zu erwähnen, das dem Schriftgelehrten Esra zugeschrieben wird und in goldenen Buchstaben geschrieben war; sein Preis wurde auf tausende Pfund geschätzt. (Das Keter wurde tatsächlich gerettet, obwohl einige seiner Seiten fehlten, nach Israel geschmuggelt und befindet sich jetzt in Jerusalem – red.). Dasselbe Keter wurde zu Professor Kasuto von der Hebräischen Universität geschickt, damit er Originalverse daraus kopieren konnte. Hunderte jüdische Schüler sind ohne Thora unterwegs, ohne Bildung, weil die Regierungen Syriens und des Libanon die Schulgebäude der Alliance Israelite Universelle und anderer Institutionen beschlagnahmten, um hunderte aus Israel geflohene  arabische Flüchtlinge zu beherbergen.

Witwen, die auf alles mit Nächstenliebe reagierten, sind in zu trostlosen Armen geworden, die sich auf Laubhaufen wälzten, ohne ihre Haut zu bedecken und ohne einen Fetzen, um ihren Köpfen Schatten zu geben. Hunderte anderer Juden sind jetzt nackt, durstig und barfuß, sie warten auf das Erbarmen des Himmels. Das sind die schwersten Schläge, die den Oberhäuptern der syrischen Juden zugefügt wurden.“

Der lange Jihad gegen Syriens Christen

Ein christlicher Humanist erzählt seine Geschichte

Andrew Harrod, FrontPage Mag, 4. Juli 2022

„Eine Aussöhnung mit diesen Muslimen, die eines Tages aufwachen und dir einfach das Wenige wegnehmen, das du hast – niemals!“, verkündete der katholische französische Entwicklungshelfer Alexandre Goodarzy gegenüber seiner zukünftigen syrisch-christlichen Ehefrau. Solche Erfahrungen mit syrischen Christen in seinen frisch [ins Englische] übersetzten Memoiren „Kidnapped in Iraq: A Christian Humanitarian Tells His Story“ [Im Irak entführt: Ein christlicher Humanist erzählt seine Geschichte] weisen auf die Jahrhunderte der Unterdrückung hin, die die unter muslimischer Herrschaft im Nahen Osten lebenden Christen erlebt haben.

Wie früher schon diskutiert, dienen Goodarzys Jahre der Erfahrungen in Syrien und dem weiteren Nahen Osten für SOS Chretiéns d’Orient dafür jegliche Naivität bezüglich eines demokratischen „arabischen Frühlings zu widerlegen, die aus den Aufständen im Nahen Osten ab 2011 entstand. Nicht moderate Demokraten, sondern Jihadisten dominierten die Rebellion gegen Syriens brutalen Dikator Baschar al-Assad, sagte ein Mitglied der christlichen Minderheit Syriens gegenüber Goodarzy. Entsprechend gilt: „Wenn sie gewinnen, werden sie versuchen jedem einzelnen von uns ‚Übertritte‘ und die Moschee aufzuzwingen.“

Syriens alawitische Minderheit, ein Ableger des schiitischen Islam, von vielen der sunnitischen Mehrheit in Syrien und dem weiteren Nahen Osten als ketzerisch betrachtet, bildeten die innenpolitische Basis von Assads Regime. Sunnitisch-jihadistische Wut zielte daher sowohl auf Alawiten als auch auf Christen, hielt Goodarzy fest.

Wenn die Muslime freitags ihre Moscheen verließen, riefen manche durch Megafone: „Alawiten ins Grab und Christen nach Beirut!“ Und dann: „Vergrößert die Gräber der Alawiten – werft die Christen mit rein!“

Nicodemus Daoud Sharaf, der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mossul, deutete 2017 bei einer Vortragreise in Frankreich an, dass viele Muslime im Nahen Osten solche Gefühle teilen. Als Daoud die Eroberung Mossuls durch den Islamischen Staat 2014 auf einer Konferenz diskutierte, fragte ihn ein Teilnehmer, „ob irgendwelche Muslime ihm und seinen Mitchristen während des Krieges geholfen haben“, hält Goodarzy fest. Daouds „direkte Antwort brachte das gesamte Publikum zum Lachen“, erinnert sich Goodarzy:

„Ja! Diejenigen, die den Koran nicht gelesen hatten.“ Womit die Schlussfolgerung natürlich lautet, dass „gut informierte“ Muslime, deren Loyalitäten nicht gemäßigt oder im Zaum gehalten werden, an sich dem Christentum feindlich gegenüberstehen.

Ein Christ in Maaloula (Syrien) erklärte Goodarzy, wie Christen sich an den Konflikt zwischen Muslimen in der Region gewöhnt haben. Nachdem der Bürgerkrieg Syrien 2011 auseinanderbrach, wollten lokale Christen „nicht darin verwickelt werden und wir hielten uns so lange wie möglich raus“, erklärte der Christ. Denn Christen, die unter rivalisierenden nahöstlich-muslimischen Gruppen leben „sind es nach Jahrhunderten von deren Konflikten schlicht leid  ins Kreuzfeuer dieser endlosen Konfrontationen zwischen Muslime und anderen Muslimen zu geraten.“

Derartiger Konflikt und Unterdrückung haben im Lauf der Zeit ihre Opfer von einer christlichen Gemeinschaft gefordert, die in der Levante einst die Mehrheit gestellt hatte. Vor den islamischen Eroberungen im siebten Jahrhundert war „Syrien das ultimative christliche Land gewesen. Saulus, der Christenverfolger und zukünftige Heilige Paulus, wurde auf der Straße nach Damaskus von Christi Gnade berührt“, schreibt Goodarzy. In Antiochia „wurde die erste Kirche gebaut und hier entstand der Name Christen“.

Dann kamen eine Reihe muslimischer Herrscher, die die Christen als Dhimmis mit Lasten wie der Kopfsteuer Jizya unterjochten. „Jede christliche Generation fand unter den Muslimen Frieden nur in einer eventuell vorhandenen Flaute, die den militärischen Zusammenstößen eines jeden neuen Reichs oder Kalifats folgten“, schreibt Goodarzy. Die Jizya

sollte immer schwerer werden, was die Christen schließlich zwang sich zum Islam zu bekehren oder ins Exil zu gehen. Wie die Jahrhunderte vergingen, sollte jede neue muslimische Eroberung die Übertritte von Ländern zum Islam intensivieren. Proportional machten wahre Christen sich mit abnehmenden Zahlen, Dhimmitum, Sklaverei, Verfolgungen und Märtyrertum vertraut.

Diese ständige Löschung des Christentums stellt jedoch für die Muslime der Region auf viele Weisen eine selbst zugefügte Wunde dar. „Unsere Gesellschaft braucht Christen“, erklärte im September 2016 Jean-Clément Jeanbart, der Erzbischof von Aleppo in der melkitisch-griechisch-orthodoxen Kirche, merkt Goodarzy an. Christen „arbeiten selbstlos daran, dass die Leute in Harmonie leben, einander akzeptieren. Hier sind Christen oft führend gewesen, besonders in der Medizin, den Naturwissenschaften und Stadtplanung“, sagte Jeanbart. Ein weiterer syrisch-orthodoxer Priester erklärte Goodarzy, wie grob vereinfachend Behauptungen aus einem mittelalterlichen muslimischen Zeitalter sind. „Unser Volk brachte den erobernden Arabern Wissen und Literatur, die zu einem goldenen Zeitalter führten, aber sie haben sich diesen Beitrag zur Zivilisation selbst gutgeschrieben“, sagte der Priester.

Dieser langjährige christliche Überlebenskampf in Syrien und dem weiteren Nahen Osten macht die realpolitische Allianz verständlich, die es oft zwischen Christen und Diktatoren wie der Dynastie Assad gegeben hat. Wie der nächste Artikel in dieser Serie untersuchen wird, sind Diktatoren, so berüchtigt sie auch sind, zumindest für Christen und andere Minderheiten, oft das geringste politische Übel in der Region.

Den Sechstage-Krieg verstehen

Das klassische Beispiel der legalen Anwendung von Gewalt gemäß dem Völkerrecht

Ari Lieberman, FrontPage Mag, 10. Juni 2022

Der 5. Juni war der 55. Jahrestag des Sechstage-Krieges von 1967. Die Palästinenser bezeichnen den Krieg als die „Naqsa“ oder Rückschlag. Aber egal, wie man ihn nennen will, der Sechstage-Krieg hat in der modernen Militärgeschichte keine Parallele. Er endete damit, dass Israel die kollektive Militärmacht der arabischen Welt besiegt. Die Armeen von Ägypten, Syrien, Jordanien und des Irak kollabierten angesichts einer gut ausgebildeten, hoch motivierten israelischen Armee.

Auf dem Papier hätte Israel verlieren müssen. In jeder Kategorie – Panzer, Artillerie, Luftstreitkräfte, Marinekräfte und Anzahl der Soldaten – war Israel zahlenmäßig stark unterlegen. Aber wie uns der aktuelle Konflikt zwischen der Ukraine und Russland uns erinnert, gibt es im Krieg Immaterielles, das nicht quantifiziert oder anderweitig auf eine Zahl reduziert werden kann.

Mit dem Rücken zum Mittelmeer und der noch lebhaften Erinnerung an den Holocaust kämpfte Israel ums Überleben. Natürlich gab es weitere Faktoren, die zu Israels Sieg beitrugen, so ein überlegener Militärgeheimdienst, überlegene Ausbildung und überlegene Führung, aber der alles überragende Grund war, dass jeder israelische Soldat sich der Folgen einer Niederlage bewusst war. Man muss sich nichts weiter ansehen als die Äußerungen der arabischen Seite, um zu wissen, wie die schrecklichen Folgen aussehen würden.

Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser machte seine Absichten deutlich, als er am 26. Mai erklärte: „Die Schlacht wird eine allgemeine sein und unser grundlegendes Ziel besteht darin Israel zu vernichten.“ Um nicht ausgestochen zu werden erklärte Iraks Präsident Aref am 31. Mai: „Die Existenz Israels ist ein Fehler, der korrigiert werden muss. Dies ist unsere Gelegenheit die Schande auszulöschen, die uns seit 1948 begleitet. Unser Ziel ist klar – Israel von der Landkarte zu wischen.“ Ähnliche Gesinnungen wurden von den Führern Syriens und der PLO geäußert. Angespornt von ihren Führern wurde die arabische Welt von Kairo bis Damaskus, von Khartum bis Bagdad in einen begeisterten Rausch aufgepeitscht. Das Publikum in Ägypten war an seine Fernseher gefesselt, als es Kolonnen aus Panzern und Artillerie sag, die sich an die Front begaben; es erwartete den Endsieg über die verhassten Yahud.

Die Araber glaubten ihre eigene Propaganda und warum auch nicht? Sie hatten die modernste sowjetische Ausrüstung – nagelneue T55-Panzer, ultramoderne MiG-21-Jagdflugzeuge, M-46-Artillerie Kaliber 130mm, die größere Reichweite hatte als alles, was ihr Feind besaß, nagelneue Raketenboote, die mit See-Land-Flugkörpern ausgerüstet waren. Darüber hinaus konnten sie 600.000 Mann unter Waffen aufbringen, die Israelis nur 264.000. Selbst einige westliche „Experten“ begannen Trauerreden auf Israel zu halten, im Glauben, dass die Gründung des modernen Staats Israel eine Anomalie war, deren Schicksal es war von der überlegenen Waffengewalt vernichtet zu werden.

Aber leider kam es ganz anders als erwartet. Am 5. Juni, um genau 7:45 Uhr begann Israel die Operation Focus, eine Reihe verheerender, koordinierter Luftangriffe, die die ägyptische Luftwaffe lahmlegten. In nicht einmal drei Stunden machten Mirage III, Super Mystère und Vautour-Flugzeuge der israelischen Luftwaffe aus dem Großteil der ägyptischen Luftwaffe mit all ihrer gewaltigen Sowjet-Ausrüstung teure Haufen Altmetall. Die IAF wandte ihre Aufmerksamkeit dann Syrien zu, das den Konflikt anzettelte, erwischte den Großteil der syrischen Luftwaffe am Boden und erledigte sie mit schonungsloser Effizienz.

Jordaniens König Hussein begann im Glauben an arabische Propaganda, die in Fantasien wie bei Alice im Wunderland getaucht war, Westjerusalem mit 155mm-Kanon vom Typ Long Tom und rückstoßfreien 106mm-Geschützen zu beschießen. Seine Hunter-Jagdbomber griffen Kfar Saba an. Israel hatte den Kleinen König gewarnt, er solle sich aus dem Konflikt heraushalten, aber Israels Warnungen hatten wenig Einfluss auf Hussein. Das Schicksal des Königs und seines Staates war damit besiegelt. In kurzer Zeit zerstörte die israelische Luftwaffe die jordanische Luftwaffe.

Die arabischen Verluste betrugen 452 Flugzeuge; davon wurde der größte Teil in den frühen Stunden des Krieges zerstört. Mit sichergestellter Luftüberlegenheit rollten israelische Panzerkräfte und mechanisierte Infanterie ins Feindgebiet und eroberte die Halbinsel Sinai und den Gazastreifen von Ägypten, die Golanhöhen von Syrien und vielleicht am wichtigsten: Judäa und Samaria sowie Ostjerusalem von Jordanien.

Technisch begann der Krieg zwar am 5. Juni mit Israels Präventivschlag gegen die ägyptischen Flugfelder, in Wirklichkeit wurde er aber von Nassers leichtfertiger Entscheidung vom 23. Mai in Gang gesetzt, als er die Seeblockade gegen die Straße von Tiran wieder verhängte, einem internationalen Seeweg, den israelische Schifffahrt passierte. Die Schließung der Straße war eine eindeutige Verletzung des Internationalen Seerechts und ein aggressiver Akt, der einer Kriegserklärung gleichkam.

1956 führte Israel zum Teil wegen Ägyptens Schließung der Straße Krieg gegen Ägypten. Um Israel zu verlassen sich aus dem Sinai zurückzuziehen gingen die USA zwei Verpflichtungen ein. Sie garantierten, dass sie im Fall einer weiteren Blockade die Straße öffnen würden und erkannten Israels Recht laut Internationalem Seerecht zur freien Durchfahrt israelischer Schiffe mit eigenen Mitteln zu handeln. Die in den Vietnam-Sumpf verwickelten USA hielten ihre Verpflichtung Israel gegenüber allerdings nicht ein.

Nach Ausschöpfung aller diplomatischer Kanäle handelte Israel militärisch und gerechtfertigt – juristisch, moralisch und ethisch. Arabische politische Propagandisten und einige ihrer westlichen Apologeten haben argumentiert, dass die Araber nicht die Absicht hatten Krieg zu führen, dass die Stationierung ihrer Streitkräfte streng defensiv war und dass sie gültige Ansprüche hatten eine Blockade aufrechtzuerhalten, aber diese Ansichten sind ahistorisch und wurzelten in Lüge. Sie sind geschaffen ein falsches, israelfeindliches Narrativ zu propagieren, eines, das Israel die Rolle als Aggressor und Serienverletzer internationaler Konventionen gibt.

Aber Fakten lügen nicht. Die aggressiven Absichten der arabischen Staaten in den Wochen vor dem Sechstage-Krieg, ihre kriegerische Rhetorik, Bündnisse, Blockaden und Drohungen über militärische Aufstellung bieten reichlich Begründung für den Einsatz von Gewalt. Während des Krieges eroberte Israel sogar ägyptische und jordanische Dokumente höchster Geheimhaltungsstufe, die die arabischen Absichten belegen Israel unter sich aufzuteilen. Bis heute bietet der Sechstage-Krieg das klassische Beispiel für rechtmäßigen Einsatz von Gewalt gemäß der UNO-Charta und akzeptierten Prinzipen des Völkerrechts.

In Zahlen: Angriffe auf Israel 2021

gefunden auf twitter:

31 Raketen aus dem Libanon
mehr als 4.500 Raketen aus dem Gazastreifen (90% von der Eisernen Kuppel abgefangen)
2 Raketen aus Syrien

Libanon und Syrien:
10 Infiltrationen nach Israel
120kg Drogen abgefangen
75 Schusswaffen beschlagnahmt, die nach Israel geschmuggelt werden sollten

Judäa und Samaria:
5.532 Vorfälle mit Steinwürfen auf Israelis
1.022 Brandanschläge auf Israelis
61 Schusswaffenangriffe auf Israelis
18 Stichanschläge auf Israelis
die IDF beschlagnahmte 397 illegale Schusswaffen
die IDF schloss 9 terroristische Waffenwerkstätten
die IDF beschlagnahmte NIS 11.386.270 Terrorgelder (gut €3,2 Millionen)

IDF-Aktivitäten:
184 Hubschrauber-Rettungseinsätze
mehr als 1.000 Kampfjet-Einsätze
rund 100 Marineeinsätze

Assad überzeugt, dass US-Highschool-Schüler bessere Terroristen sind als Syrien

The MidEast Beast, 8. Dezember 2021

Danke für das Bild von Assad, Russland (Foto: Kremlin.ru, CC BY 4.0)

Der syrische Führer Baschar al-Assad hat seine Begeisterung geäußert, dass US-Highschools „bessere Terroristen produziert als Syrien“.

Assad sprach mit dem MidEast Beast, nachdem sein Schönheitsschlaf erneut durch nächtliche Angriffen mit blauen Sternen versehener F-35 ruiniert wurde, die Persien nahe stehenden Yoga-Kurse in Damaskus beschossen.

„Die aktuelle Schießerei in einer Highschool in Michigan beweist leider erneut, dass US-Highschools weit bessere Terroristen produzieren als Syrien. Mit all diesen mutigen amerikanischen Teens und ihrem leichten Zugang zu Waffen könne ich mich inzwischen von den iranisch-russischen Marionettenfäden befreit und den gesamten Nahen Osten erobert haben“, sagte Assad.

Der Marionetten-Diktator gab zu, dass er die US-Verfassung bewundert.

„Ich bin ein großer Fan des Zweiten Verfassungszusatzes. Ich trage Waffen nur zur Selbstverteidigung gegen Terroristen wie politische Dissidenten, Menschenrechrechtsaktivisten, Frauen, Kinder, Kurden und praktisch jeden, der gegen die Regeln  ist, die ich von meinem Paps gelernt habe.“

Zum Abschluss des Interviews stellte Assad fest: „Als der am wenigsten gewürdigte Augenarzt der Welt erkenne ich Talent, wenn ich es sehe. Nehmen Sie zum Beispiel Amerika und den Jemen. Man würde es nicht für möglich halten, aber sie sind praktisch Zwillinge, die beiden am meisten Schusswaffen liebende Gesellschaften der Welt. Es spielt keine Rolle, ob Sie in einer staubigen Höhle leben oder in einer Gesellschaft, in der man sich keine Schlagzeilen leisten kann. Wichtig ist, dass man fragwürdige Moralvorstellungen hat und stolzer Besitzer einer AK oder einer 9 Millimeter ist. Natürlich sind Besitzer von AR-15 immer willkommen.“

Israel zerstört syrische Luftwaffe, nachdem diese den sozialen Grenzabstand nicht einhielt

The MidEast Beast, 19. September 2021

Von Deror Avi – eigenes Werk CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78890117

In einer dramatischen nächtlichen Operation zerstörte die israelische Luftwaffe Berichten zufolge die syrische Luftwaffe, nachdem diese es „verfehlte angemessene soziale Grenzabstände einzuhalten“.

General Amikam Norkin, Oberkommandierender der israelischen Luftwaffe, sprach mit dem MidEast Beast. „Da die syrischen Piloten die Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation zum Tragen von Masken, Hand-Desinfektionsmittel und die Einhaltung angemessener sozialer Abstände zur Grenze einhalten, hat Israel bedauerlicherweise kein andere Wahl gehabt als Assads zerbröckelnde Luftwaffe auszulöschen, so wie wir es bei Ausbruch des Sechstage-Kriegs im Juni 1967 machten, obwohl das damals zugegebenermaßen Teil einer viel größeren Gewalt-Epidemie war.

Der tief bestürzte, verdiente syrische Führer Bashar Assad sprach gegenüber dem MidEast Beast aus seinem befestigten Palastbunker, als Israels neue, von den USA finanzierten „ZOG II“-Kampfjets verstohlen in den syrischen Luftraum eindrangen und arglistig Dose auf Dose Arschkloppe auf iranische Revolutionsgarden und Biobauern der Hisbollah abwarfen.

„Die virusphobischen zionistischen Aggressoren begehen wieder einmal Völkermord an meinem luftgestützten Friedenskorps und seinen menschlichen Verbündeten Iran und Hisbollah. Wie werde ich jetzt in der Lage sein Amazon-Pakete an meine kostbaren wenigen syrischen Landsleute auszuliefern, die noch leben und immer noch keinen Schritt Richtung Europa gemacht haben?“

Der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) war unglaublich schnell dabei den Staat Israel über Zoom zu verurteilen. „Ich gebe zu“, hielt ein israelischer Analyst für Außenpolitik fest, „dass es wirklich erstaunlich ist, wie sich UNHRC-Mitglieder sogar in dieser herausfordernden Corona-Zeit organisieren und koordinieren können, wenn es um die Länder und Konflikte geht, die wirklich wichtig sind.“

Unnötig zu erwähnen, dass russische Diplomaten ihre Meinung zu Israels mutmaßlichem Angriff beisteuerten, aber überraschenderweise auch Syrien schalten. „Wir verurteilen Israels herzlose Zerstörung von Assads friedlicher Luftwaffe aufs Schärfste, da ihre Flugzeuge nur mit Ramadan-Geschenken aus Russland für alles beladen waren, was in Syrien noch lebt. Welch eine Verschwendung von Kalaschnikows. Gleichzeitig fragt sich, wie oft die Welt die Syrer nach Welle um Welle des auf Syrien niederprasselnden Coronavirus noch an die Anordnung erinnern muss ‚in dem Haus zu bleiben, das sie verlassen haben‘, eine Maske und Handschuhe zu tragen und mindestens 1,80m Abstand von den Grenzen zu anderen zu halten? Echt jetzt, wir verlangen doch wirklich nicht viel von euch.“