Al-Qaida verklagt Antifa wegen Copyright-Verstoß

The Mideast Beast, 28. August 2017

Al-Qaida sagt, dass sie sowohl ihr Aussehen als auch die politischen Ansichten ohne Genehmigung nachgeahmt hat, weshalb sie ankündigte die amerikanische „Antifa“-Organisation verklagt zu ahben.

„Hören Sie, wir machen hier das ganze ‚kleide dich schwarz, bedecke dein Gesicht und laufe brüllend herum, dass du Amerika hasst‘-Ding seit zwanzig Jahren“, sagte Ayman al-Zawahiri, der Führer von Al-Qaida gegenüber dem Mideast Beast. „Dann kommen aus dem Nichts diese Antifa-Deppen mit genau demselben Programm daher und agieren als hätten sie das erfunden.“

Zawahiri fügte hinzu: „Hören Sie, ich finde, dass es großartig ist, dass sie unseren Überwurf übernehmen und unschuldige Amerikaner angreifen, weil die an freie Meinungsäußerung glauben. Aber sie sollten uns Lizenzgebühren zahlen!“

Bei Drucklegung sah sich die Antifa Berichten zufolge weiteren Gerichtsverfahren gegenüber, da die Taliban die Gruppe beschuldigt ihre Idee der Zerstörung alter Statuen gestohlen zu haben.

Taliban-Bekämpfung

Da habe ich per E-Mail mal einen interessanten Vorschlag geschickt bekommen:

Wir alle wissen, dass es eine Todsünde für einen Taliban-Mann ist, eine nackte Frau zu sehen – er muss dann Selbstmord begehen…ausgenommen es ist seine eigene Frau.

Deswegen werden alle Frauen aufgefordert, am kommenden Samstag um 14.00 Uhr auf die Straße zu gehen, total nackt. Damit helfen sie der Regierung, unidentifizierte und unerwünschte Terroristen (sogen. Schläfer) zu identifizieren.

Alle Männer werden gebeten, vor ihrem Haus in einem Liegestuhl Platz zu nehmen und die nackten Frauen anzusehen, auch du! Damit beweist du, dass du nicht Mitglied der Taliban bist. Selbstverständlich machen die Männer das nur, um ihre Frauen im Kampf gegen den Terror zu unterstützen!

Weil Taliban auch keinen Alkohol akzeptieren, sollte ein kaltes Bier in deiner Hand die deutliche und gesunde Anti-Terror-Haltung zeigen.

Es ist Deine verdammte patriotische Pflicht, diese Mail weiterzuleiten!!!

Die Mutter aller Mythen

Michael J. Totten, Commentary Magazine contentions, 29. Mai 2009

Von Dennis Ross, Sonderberater der Außenministerin für den Iran, kommt nächsten Monat ein Buch auf den Markt, das unangenehmerweise nicht mit der These der „Verknüpfung“ de Obama-Administration einverstanden ist. „Unter allen politischen Mythen, die uns davon abgehalten im Nahen Osten wirkliche Fortschritte zu machen“, schreibt Ross in einem Kapitel mit der Überschrift „Die Mutter aller Mythen“, „steht eine wegen ihres Einflusses und Langlebigkeit heraus: Die Vorstellung, dass, wenn nur der palästinensische Konflikt gelöst würde, all anderen nahöstlichen Konflikte wegschmelzen würden.“ In der Zwischenzeit setzt die Obama-Administration – für die Ross derzeit arbeitet – Israel zum Teil unter Druck, weil der Präsident hofft Fortschritte hin zu einer Lösung des palästinensischen Konflikts helfen wird den Drang des Iran zur Entwicklung von Atomwaffen entgleisen zu lassen.

Ross beendete das Manuskript und verkaufte es an Viking Press, bevor der Präsident ihn einstellte, aber er hatte recht, als er es schrieb und er hat heute immer noch recht. Die größten Probleme des Nahen Ostens – und Irans Streben nach Atomwaffen gehört sicherlich dazu – haben wenig bis gar nichts mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt zu tun. Der Hass des iranischen Regimes auf Israel ist selbstverständlich real, und Atomraketen in seinem Arsenal würden eine ernste Gefahr darstellen, aber der Iran würde sich in aller Wahrscheinlichkeit mit den stärksten Waffen der Welt auch dann bewaffnen, wenn es Israel nicht gäbe.

Der Forscher Martin Kramer identifiziert neun regionale „Konflikt-Bündel“ und argumentiert: „Diese vielen Konflikte sind Symptome ein und derselben Krankheit: fehlender Ordnung im Nahen Osten zur Ersetzung der alten islamischen und europäischen Reiche. Aber sie sind unabhängige Symptome; ein Konflikt verursacht nicht einen anderen und seine ‚Lösung‘ kann keinen anderen lösen.“

Ross klingt beinahe als entlarve er einen Strohmann, wenn er sagt, wer an die „Verknüpfungs“-Theorie glaubt denke „alle andere Nahost-Konflikte würden wegschmelzen“, wenn nur die Palästinenser einen Staat hätten. Ich weiß nicht, ob Präsident Barack Obama so weit gehen würde, aber der ehemalige Präsident Jimmy Carter tut es beinahe. „Selbst unter der Bevölkerung unserer ehemals engen Freunde in der Region“, sagt Carter, „Ägypten und Jordanien, betrachten weniger als 5 Prozent die USA heute positiv. Der Grund dafür ist nicht, dass wir in den Irak einmarschiert sind; sie hassten Saddam. Es ist so, weil wir nichts zum palästinensischen Leid unternehmen. Ohne Zweifel geht der Weg zu Frieden im Nahen Osten durch Jerusalem.“

Die Bevölkerung von Ägypten, Jordanien und anderen arabischen Ländern hat eine fast unerschöpfliche Liste an Beschwerden gegenüber den Vereinigten Staaten. Viele gründen auf fantasmagorischen und staatlich fabrizierten Verschwörungstheorien, die nichts mit der Westbank, Gaza oder irgendetwas anderem in der realen Welt zu tun haben. Und ihre Bevölkerung wäre mit Sicherheit von der Invasion des Irak aufgeheizt, egal, was sie von Saddam hielt. Amerikanische Unterstützung für Israel geht einer riesigen Zahl arabischer Muslime auf die Nerven, aber die meisten der „Konflikt-Bündel“, wie Kramer sie nennt, haben wenig bis nichts mit Israel noch mit den USA zu tun.

Der ehemalige Präsident Carter, wie die meisten Westler, hat eine westzentrierte Sicht der Welt. Es könnte kaum anders sein. Die meisten Chinesen haben eine chinazentrierte Weltsicht, die Inder eine indienzentrierte Sicht usw. Eines der Probleme des ehemaligen Präsidenten Carter hier ist eine westzentrierte Analyse.

Von den fünf größten Problemen des Nahen Ostens, abgesehen vom arabisch-israelischen Konflikt, ist nur einer – der Krieg im Irak – irgendwie von Israel oder den USA verursacht. Und Israel ist in den Krieg im Irak nicht involviert. Die anderen vier – der radikale Islam, mangelnde Demokratie außerhalb des Libanon und des Irak, das iranische Streben nach regionaler Hegemonie und der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten – kann schlicht nicht den USA, Israel oder dem arabisch-israelischen Konflikt angehängt werden.

Betrachten wir die Problem der Reihe nach. In den Krieg im Irak sind die USA verwickelt, aber weder Israelis noch Palästinenser haben viel, wenn überhaupt etwas, damit zu tun. „Natürlich sind der israelisch-palästinensische Konflikt und der Irak interaktiv“, sagte der ehemalige Nationale Sicherheitsberater von Präsident Carter, Zbigniew Brzezinski 2003. Bestenfalls war das 2003 kaum wahr und die Vorstellung ist heute Unsinn. Die Aufständischen und Terrorgruppen des Irak verbrachten die letzten sechs Jahre damit die Amerikaner und einander zu bekämpfen. Was könnte eine Autobombe auf einem Markt in Bagdad, die Iraker dazu platzierten andere Iraker umzubringen überhaupt mit Israel zu tun haben? Ich habe den Irak siebenmal besucht und nur einmal hörte ich, dass ein Iraker Israel erwähnte, bevor ich dazu selbst Fragen stellte. Fast alle Iraker, mit denen ich über den arabisch-israelischen Konflikt gesprochen habe, schienen meine Fragen seltsam nicht zu Thema gehörig und für ihre Probleme und ihr Leben irrelevant zu finden.

Radikal Islamisten hassen Israel und die Vereinigten Staaten, aber sie würden weiter Ärger machen, selbst wenn Israel und die USA aufhörten zu existieren. Die moderne sunnitische Variante des radikalen Islam begann mit dem Aufstieg des Wahhabismus in Saudi-Arabien im 18. Jahrhundert und ist seitdem auf sechs Kontinente expandiert. Dieses Problem vom arabisch-israelischen Konflikt zu entkoppeln ist ganz einfach, wenn man den Blick über den Nahen Osten hinaus richtet. Die Taliban kämpfen in Pakistan und Afghanistan nicht, um Gaza zu „befreien“. Sie spritzen Säure in die Gesichter unverschleierter Frauen. Sie jagten antike Buddha-Statuen in Bamiyan mit Luftabwehr-Geschützen in die Luft. Ein unabhängiger Palästinenserstaat könnte ihren Fanatismus oder ihren Appetit auf Vernichtung anderer nicht stillen. Und das ist nur ein Beispiel.

Es ist kaum Israels Fehler, dass die meisten arabischen Regime nicht demokratisch sind; und den arabisch-israelischen Konflikt mit arabischem Despotismus zu verknüpfen dient nur den Tyrannen der Region. Jay Nordlinger spießte praktisch das auf, was er Entschuldigungen-Macher nennt, nachdem er vor ein paar Wochen am Weltwirtschaftsforum zum Nahen Osten in Jordanien teilnahm. „Arabische Länder können den sie verkrüppelnden Sozialismus nicht fallen lassen, bis Israel die Westbank verlässt“, schrieb er in Wiedergabe der Worte dieser Entschuldigungs-Macher. „Die Vetternwirtschaft muss weiter gehen, bis Israel die Westbank verlässt. Frauen können nicht Auto fahren, bis Israel geht – und ‚Ehrenmorde‘ müssen weiter gehen. Die Korruption muss in den arabischen Ländern die Oberhand behalten, so lange Israel die Westbank besetzt, usw. usw. Diese Haltung ist nicht nur geistesgestört – sie ist schädlich bis zur Zerstörungswut.“

Kein Zweifel, das iranische Regime hasst Israel ernsthaft und eine iranische Atombombe würde für die Israelis eine schwer wiegende Bedrohung darstellen, aber es ist nicht allzu wahrscheinlich, dass die Iraner den Drang zu diesen Waffen aufgeben würden, wenn die Westbank und der Gazastreifen souverän würden. Die gegenwärtige Regierung des Iran hat aggressiv regionale Dominanz über die arabischen Staaten angestrebt, seit die Khomeinisten als stärkste Kraft aus dem nachrevolutionären Machtkampf aufstanden. Der Iran oder, wie er früher genant wurde, das persische Reich hat schon zu Zeiten um regionale Dominanz gekämpft, als es den Islam noch nicht einmal gab.

Seit der Gründung des Staates Israel 1948 wurden weit mehr Menschen von Sunniten und Schiiten getötet, die mit einander kämpften (allein im Iran-Irak-Krieg eine Million; Zehntausende vor kurzem im Irak), als jemals im arabisch-israelischen Konflikt getötet wurden. Der Hass der Sunniten und Schiiten auf einander geht der Gründung Israels um mehr als 1.000 Jahre voraus.

Es wird ein großer Tag sein, wenn der arabisch-israelische Konflikt eines Tages gelöst sein wird. Aber der Nahe Osten wird gewalttätig dysfunktional und rückständig bleiben, würde er morgen enden. Er wird mit größter Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht während Präsident Obamas Amtsführung enden. Das wird nicht der Fehler des Präsidenten sein. Nichts, das irgendjemand kurzfristig tun kann, wird so jemanden wie die Hamas überzeugen den Traum von der Vernichtung Israels aufzugeben, ganz zu schweigen davon einen dauerhaften Friedensvertrag mit Benjamin Netanyahu zu unterschreiben. Es wird natürlich nicht passieren, bevor der Iran Atomwaffen entwickeln kann, wie der Präsident hofft. Die Zeit auf dieser Uhr reicht überhaupt nicht aus.

Fatwen des Tages

Elder of Ziyon, 3. Mai 2009

Aus der Daily Times (Pakistan):

Lahore – Es ist für jedermann unislamisch fotografiert zu werden, sagte Tehreek-e-Nifaz-e-Shariat-e-Muhammadi (TSNM)-Chef Sufi Mohammed.

Im Gespräch mit einem privaten Fernseh-Kanal sagte er, jegliches Abbild einer Person, ob ein „stehendes Bild oder ein Video“, sei unislamisch. In Bezug auf verschiedene Regierungssysteme sagte er, Demokratie, Kommunismus, Sozialismus und Faschismus seien alle unislamisch. Er sagte auch, dass es keine Notwendigkeit für eine Verfassung für ein Land in Gegenwart von Koran und Sunna gibt und fügte hinzu, dies seien die „größten Gesetze“, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Was die Demokratie angeht, so sagte er sie sei unislamisch, da sie von Ungläubigen erfunden wurde.

Sufi Mohammed sagte, das Scharia-Regierungssystem sei derzeit nirgendwo in der Welt in Kraft, nicht einmal in Saudi-Arabien oder dem Iran. „Nur die Taliban hatten die Scharia durchgesetzt, als sie in Afghanistan an der Macht waren“, fügte er hinzu.
Zum Status der Frauen in einer von den Taliban geführten Gesellschaft sagte er, Frauen sei es nicht erlaubt ihr Haus aus welchem Grund auch immer zu verlassen, außer um die Hadsch durchzuführen. Einer Patientin, fügte er an, sei es jedoch erlaubt einen männlichen Arzt aufzusuchen, um ein Heilmittel gegen eine Krankheit zu erhalten.

Gut, dass er das aufgeklärt hat!

Juda allmächtig in Pakistan!

Letzte Woche erregte ein Handy-Video so viel Aufregung, dass es sogar von mindestens einer deutschen Fernsehanstalt in den Nachrichtengezeigt wurde: Ein 17-jähriges Mädchen aus der Provinz Swat in Pakistan wurde zur Strafe, dass es angeblich mehrfach mit einem Mann gesehen wurde, ausgepeitscht, während zwei Männer es festhielten. Die Nachricht im Fernsehen kam natürlich erst ein paar Tage, nachdem sie in der Blogosphäre massiv die Runde gemacht hatte.

Die Auspeitschung erfolgte – und das fehlte in der qualitätsmedialen Berichterstattung – nicht nur als Folge der Aburteilung gemäß der Scharia, sondern weil die pakistanische Regierung dort eine „Friedensvereinbarung“ mit den Taliban geschlossen hatte, nach der diese in der Region ihre Version von Recht sprechen und durchsetzen dürfen.

Das durch die weltweite Verbreitung des Videos verschlechterte Image Pakistans hat jetzt zu einer offiziellen Äußerung geführt, die in ihrer Perversität mal wieder zeigt, wie friedfertig und menschfreundlich und vor allem völlig unantisemitisch die muslimische Welt agiert. Durch sie wissen wir jetzt, wer hinter der Auspeitschung wirklich steht, denn der pakistanische Minister Senator Azam Khan Swati von der Jamiat Ulema-e-Islam (JUI-F) sagte am Samstag, diese Auspeitschung sei „eine jüdische Verschwörung, die darauf abzielt den Frieden in Swat zu zerstören und das Image dieser bärtigen und mit Turbanen versehenen Islamisten zu verzerren“.

Wohlgemerkt: Azam Khan Swati macht die Juden nicht für die Verbreitung des Videos verantwortlich (das vielleicht auch, das sagt er aber nicht), sondern für die Auspeitschung selbst – wörtlich: „Die Auspeitschung des 17-jährigen Mädchens ist eine jüdische Verschwörung…“

Wie das möglich ist, wird nicht angeführt. Vielleicht war ja ein Jude extra in die Provinz eingedrungen, um das Mädchen durch die Gegend zu promenieren, damit die Taliban ihr übles Werk tun können. Und die Islamisten können ja nicht anders. Wenn sie also dazu genötigt werden ihr Verständnis des islamischen Rechts anzuwenden, dann sind die zu verurteilen, die die Rechtgläubigen in die Zwangslage gebracht haben, nicht wahr?

Der Jud‘ ist schuld, immer und überall, selbst wenn es ihn irgendwo gar nicht gibt. Besonders da, wo die Islamisten herrschen. Bald auch andernorts, sollten die Islamisten nicht selbst dorthin kommen, sondern nur mit Eroberung drohen für den Fall, dass das nicht so werden sollte.

Ist aber doch erstaunlich, wie viel und welche Macht die Juden unter den Muslimen ausüben…

(Anmerkung für die Gutmenschen: Der Minister hat NICHT „Zionisten“ gesagt, sondern JUDEN. Komme also keiner und sage, das sei nicht antisemitisch, sondern anders bedingt. Es handelt sich also um den ganz normalen islamischen Judenhass.)

Update: Das ausgepeitschte Mädchen wurde jetzt von pakistanischen Behördenvertretern (u.a. einem lokalen islamischen Richter) Zuhause und in Anwesenheit ihrer Familie zu dem Vorfall befragt. Ergebnis: Der Vorfall ist nie passiert. Das Video sei eine Fälschung, die dazu dienen soll den Frieden in der Region zu stören. Damit steht für die pakistanischen Behörden fest, dass die Auspeitschung nie stattfand. – Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung: Die Juden haben den Schwarzen Peter und die Taliban sind die harmlosesten Radikalen, die es gibt, echte Menschenfreunde und über jeden Zweifel erhaben.

„Antiislamische Aktivitäten“ (Islamischer Terrorismus)

Wir bekommen ja immer wieder eingetrichtert, dass die von islamischen Terroristen begangenen Gewalttaten im Namen des Islam nichts mit dem Islam zu tun haben und keinerlei religiöse Anklänge besitzen. Im Gegenteil sind sie, wie die britische Regierung uns erklärt, „antiislamische Aktivitäten“. Wenn das tatsächlich so ist, dann hätte ich einen Vorschlag. Der gründet sich unter anderem auf dieses Ereignis in Pakistan (dort findet sich auch ein veröffentlichtes Foto, allerdings vor den Morden):

Maskierte Militante zogen die beiden Afghanen, denen die Augen verbunden waren, aus einem Auto und zwangen sie, sich auf den Boden zu knien.
Waliur Rehman, ein örtlicher Taliban-Kommandeur, sagte der Menge, dass die beiden Männer zugegeben hätten beim Angriff auf ein Haus in der Grenzstadt Damadola zu helfen, bei dem letzten Monat 14 Menschen umkamen. Die Männer gaben die Nahmen weiterer dazu Beschuldigter an, die ebenfalls getötet werden würden, sagte Rehman…
“Wer auch immer um Geldes Willen, für Amerika, die Interessen der islamischen Welt schädigt, wird dasselbe Schicksal erleiden”, sagte Rehman.
Bewaffnete mit Dolchen stürzten sich auf einen der Männer – der als Jan Wali (36) identifiziert wurde – enthaupteten ihn und schwangen seinen blutigen Kopf vor der jubelnden Menge.

Die Menge skandierte „Allahu Akbar“ (Allah ist groß)… Die Mörder diskutierten dann, ob der zweite Mann ebenfalls geköpft werden sollte, da er noch nicht volljährig sei. Einer der Bewaffneten schloss die Frage, indem er ihm in den Kopf schoss.

Die Menge schrie als „Allahu Akbar“. Das spricht ja wohl dafür, dass die ganze Sache nie und nimmer etwas mit ihrer Religion zu tun hat, nicht wahr? Das war absolut keine religiöse Erfahrung, dass die beiden Männer abgeschlachtet wurden, kann ja gar nicht sein!

Wenn es also so ist, dass solche Taten nichts mit dem Islam zu tun haben und der Islam ganz anders ist: Warum erlassen die Imame weltweit (oder zumindest der Großscheik der Al-Azhar-Mosche in Ägypten und die religiös führenden Imame in Saudi-Arabien) nicht eine Fatwa, mit der sie den Ruf „Allahu Akbar“ verbieten, weil er dort benutzt wird, wo er nichts zu suchen hat? Weil er von Leuten benutzt wird, die mit dem Islam nichts zu tun haben? Weil er bei Taten benutzt wird, die mit dem Islam nichts zu tun haben?

Hey, Leute, macht den Menschen klar, dass ihr gegen den Terror seid und dass die „Allahu Akbar“-Brüller nichts mit euch zu tun haben. Wer „Allahu Akbar“ brüllt, ist ein Terrorist und hat nichts mit dem Islam zu tun, sondern betreibt antiislamische Aktivitäten.

DAS wäre doch mal ein deutliches Zeichen, dass sich die Muslime von den Terroristen abgrenzen.

Na ja, Scherz beiseite – ich wäre schon mit einfacheren Beweisen zufrieden. Wenn z.B. die Terroranschläge als solche benannt und glaubhaft verurteilt würden (statt sie nur des schlechten Images und der schlechten PR wegen zu verurteilen); wenn die mörderischen Inhalte des Koran als nicht mehr gerechtfertigt gelten dürften; wenn die Theologie- und Verbände-Vertreter sich dazu aufraffen könnten zu sagen, dass sie ein mächtiges Defizit in ihren Reihen haben, das sie selbst angehen müssen, statt immer nur zu fordern, dass wir mehr für sie tun müssen. Und dass sie vor allem auch lernen mit Kritik und Satire zu leben, statt ihren Gastgesellschaften islamische Verhaltenskodexe diktieren zu wollen.