Werden die Palästinenser die freie Religionsausübung und die Heiligen Orte in Jerusalem beschützen?

Mitchell Bard, The Algemeiner, 10. Januar 2018

Die israelische Flagge an Jerusalems Westmauer (Foto: Hynek Moravec via Wikimedia Commons)

Um des Arguments willen wollen wir mal annehmen, dass die Palästinenser eines Tages ihr Ziel erreichen sich eine Hauptstadt für einen Palästinenser in Jerusalem zu sichern. Was würde das vermutlich für die Einwohner und Besucher der Stadt bedeuten?

Die Hoffnung würde lauten, dass die heiligen Orte der Stadt geschützt und zugänglich sei würden – und dass jedermann Religionsfreiheit haben würde, wie man es unter Israels Zuständigkeit hat. Aber die Beispiele der Vergangenheit – sowie jüngeres Verhalten der Palästinenser – sind nicht sonderlich Vertrauen erweckend.

Der Teil Jerusalems, den die Palästinenser für ihre Hauptstadt fordern, stand von 1948 bis 1967 unter arabischer Kontrolle. Jordanien besetzte die Stadt und die Westbank 19 Jahre lang – und seltsamerweise forderten die Palästinenser niemals ein Ende der „Besatzung“ oder die Gründung eines Palästinenserstaats mit Jerusalem als seiner Hauptstadt. Diese Forderungen kamen erst auf, als Israel – also die Juden – die Kontrolle über die Gegend übernahmen. Palästinenser sind nie in der Lage gewesen die fast zwei Jahrzehnte dauernde Lücke in ihrer angeblichen Sehnsucht nach Selbstbestimmung in dem Land, von dem sie trügerisch behaupten, es sei seit undenkbaren Zeiten das ihre.

Bevor sie für die erneute Teilung Jerusalems eintreten, sollten Befürworter die Geschichte dieses Zeitraums lesen. Israel machte Westjerusalem zu seiner Hauptstadt; derweil besetzte Jordanien den östlichen Sektor, verlegte aber seine Hauptstadt nicht dorthin. Jordanien verletzte die Waffenstillstandsvereinbarung von 1949, indem es den Israelis den Zugang zur Westmauer und dem Ölberg verweigerte. Schlimmer noch: Das Jüdische Viertel in der Altstadt wurde geschleift, 58 Synagogen wurden zerstört oder geschändet und tausende Grabsteine vom Friedhof auf dem Ölberg wurde zerschlagen, um Straßen zu pflastern sowie Zäune und Latrinen in jordanischen Kasernen zu bauen.

Unter jordanischer Herrschaft war auch israelischen Muslimen nicht gestattet ihre heiligen Orte in Ostjerusalem zu besuchen. Derweil „waren israelische Christen während ihrer jahreszeitlich anstehenden Pilgerreisen zu ihren heiligen Stätten ebenfalls allerlei Einschränkungen unterworfen“, gab de langjährige Bürgermeister Teddy Kollek an. Nur begrenzten Anzahlen wurde kurze Zeit widerwillig der Besuch in der Altstadt und Bethlehem zu Weihnachten und Ostern erlaubt.“

Jordanien verabschiedete auch Gesetze, die die Eröffnung neuer christlicher Schulen einschränkte, was Jordanien die Kontrolle über die Ernennung von Lehrern gab und das Lehren des Koran erforderlich machte. 1965 wurden christlichen Institutionen verboten Land oder Anrechte in bzw. nahe Jerusalems zu erwerben. 1966 wurden christliche Schulen gezwungen Freitag statt Sonntag frei zu machen. Wegen dieser repressiven Politik verließen viele Christen Jerusalem. Ihre Zahl ging von 25.000 im Jahr 1949 auf weniger als 13.000 im Jahr 1967 zurück.

Die von Jordanien eingeführten diskriminierenden Gesetze wurden von Israel abgeschafft, nachdem die Stadt 1967 wiedervereint wurde.

Würde palästinensische Politik in Jerusalem sich von der der Jordanier irgendwie unterscheiden? Auf Grundlage der Worte und Taten von Palästinensern gibt es Grund für Sorge.

Zwei offizielle Vertreter der palästinensischen Autonomibehörde (PA) machten klar, dss sie glaubten, die jordanische Politik zu Wesmauer, der heiligsten Stätte des Judentums, sollte wieder eingesetzt werden. Der Minister für religiöse Angelegenheiten Mahmud Al-Habbasch zum Beispiel erklärte, dass Nichtmuslimen verboten werden sollte am Gelände der Al-Aqsa-Moschee zu beten, zu dem, darauf bestand er, auch die Westmauer gehört. Ähnlich bestand Tayseer Al-Tamimi, der ehemalige Oberste Richter des Religionsgerichts der PA, darauf, dass „die Al-Aqsa-Moschee islamisch ist“ und dass „Juden kein Recht haben an irgendeinem Teil davon zu beten“, einschließlich „ihrer westlichen Mauer“.

1952 proklamierte Jordanien, dass der Islam die offizielle Religion des Landes ist. Gemäß des Entwurfs der palästinensischen Verfassung wird der Islam auch die offizielle Religion „Palästinas“ sein, was für Nichtmuslime nichts Gutes verheißt. Nach Angaben eines Berichts des US-Außenministeriums zu Religionsfreiheit in den PA-Gebieten sind Kirchen dort nicht offiziell anerkannt und müssen Sondergenehmigungen einholen, um Trauungen vorzunehmen oder in Dingen des persönlichen Status urteilen zu dürfen. Christen dürfen nicht missionieren.

Jonathan Adelman und Agota Kupeman hielten fest, dass Yassir Arafat „versuchte den historischen Jesus auszulöschen, indem er ihn als den ersten radikal-palästinensischen, bewaffneten Fedayyin (Guerilla) darstellte.“ David Raab merkte an: „Palästinensische Christen werden von vielen Muslimen … als potenzielle Fünfte Kolonne für Israel wahrgenommen.“

Zu Beginn des palästinensischen Kriegs im Jahr 2000 grifren Palästinenser Christen in Gaza an. Raab berichtete: „Antichristliche Graffiti sind in Bethlehem und dem benachbarten Beit Sahur nicht ungewöhnlich; sie erklären: ‚Zuerst die Samstagsleute (die Juden), dann die Sonntagsleute (die Christen)‘“, und: „Christliche Friedhöfe wurden verunstaltet, Klöstern wurden ihre Telefonleitung durchgeschnitten und es hat Einbrüche in alle Abteien gegeben.“

2002 übernahmen palästinensische Terroristen die Geburtskirche in Bethlehem und hielten Priester, Mönche und Nonnen als Geiseln. Die New York Times berichtete: „Palästinensische Bewaffnete haben die Gegend um die Kirche regelmäßig als Zuflucht genutzt, in der Erwartung, dass Israel Kämpfe nahe des Heiligtums meiden würde.“ Erst vor kurzem, am 23. Dezember 2017, warfen Randalierer in Bethlehem Felsbrocken auf das Auto mit den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem.

1950 waren Bethlehem und die umgebenden Dörfer zu 86% von Christen bewohnt. Nach der Übernahme der Kontrolle 1995 begann die PA Bethlehem zu islamisieren. Arafat ernannte einen Muslim zum Gouverneur und feuerte den Stadtrat von Bethlehem, in dem neun Christen und zwei Muslime saßen; er ersetzt ihn mit einem Rat, der jeweils zur Hälfte mit Muslimen und Christen besetzt war. Die Grenzen der Stadt wurden neu gezogen, um 30.000 Muslime aus drei benachbarten Flüchtlingslagern und ein paar tausend Beduinen einzugliedern. Außerdem wurden Muslime aus Hebron ermutigt nach Bethlehem zu ziehen. Das Nettergebnis davon war, dass die 23.000 Christen der Gegend von einer 60-prozentigen Mehrheit im Jahr 1990 bis 2001 zu einer Minderheit reduziert wurden. Heute verbleiben nur 11.000 Christen, gerade einmal 12% der Bevölkerung der Stadt.

In der gesamten Westbank verteilt stellen Christen heute weniger als 2% der Bevölkerung.  2017 gab Nihad Abu Gosh, ein Mitglied der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) und Direktor der Abteilung für Diaspora-Angelegenheiten der PLO ein, zu, dass ein Grund für den Rückgang „einen ISIS-ähnliche Kultur und die Existenz eines Umfelds ist, das die palästinensischen Christen ausschließt und ihnen gegenüber gefühllos ist“. Als Beispiel erwähnte er einen Prediger der Al-Aqsa-Moschee, der „die Auferlegung einer Steuer (Jizya) für Christen befürwortet“.

Als Arafat 2004 starb, sagte Graziano Motta, Korrespondent von Radio Vatikan: „Der Tod des Präsidenten der palästinensischen nationalen Autorität ist zu einer Zeit eingetreten, in der die politischen, administrativen und Polizei-Strukturen Christen diskriminieren.“ Motta fügte hinzu, dass Christen „ständig dem Druck muslimischer Aktivisten ausgesetzt gewesen sind und gezwungen wurden der Intifada Treue zu bekunden“.

2005 sagte Samir Qumsiyeh, ein Journalist aus Beit Sahur, dass Christen Vergewaltigung, Entführungen, Erpressung und Zwangsenteignung ihres Landes und Immobilien unterworfen werden. Er fügte hinzu, dass „fast alle 140 Fälle von Zwangsenteignung in den letzten drei Jahren von militanten islamischen Gruppen und Mitgliedern der palästinensischen Polizei begangen wurden“. Qumsiyeh wante: „Wenn die Situation so weiter geht, werden in 20 Jahren keine Christen mehr hier sein.“

Die Welt sollte also besorgt deswegen sein, wie die Palästinenser mit den heiligen und historisch bedeutenden Orten umgehen.  Die Oslo-Interim-Vereinbarungen gaben ausdrücklich vor, dass die PA für die Sicherheit bestimmte heiliger Stätten verantwortlich sein sollte und dass jüdische Gottesdienstbesuchern der ungehinderte Zugang zu ihnen erlaubt wird. Die Palästinenser haben es jüdischen Gottesdienstbesuchern allerdings schwer gemacht heilige Stätten zu besuchen und gestatteten Mobs die „Frieden für Israel“-Synagoge in Jericho niederzubrennen und das Josefgrab in Nablus zu beschädigen. Am 19. Dezember 2017 randalierten Palästinenser, verbrannten Reifen, warfen mit Steinen und bedrohten Soldaten und Gottesdienstbesucher, als Juden das Josefgrab besuchten um Hanukkah zu feiern.

Die Palästinenser, die heute den Tempelberg kontrollieren, haben auch irreparable Schäden an archäologischen Resten aus den Zeiten des ersten und zweiten Tempels verursacht. Israelische Archäologen stellten fest, dass während von den muslimischen Behörden angeordneten Bauarbeiten tausende Tonnen Schotter – die wichtige Altertümer enthielten – vom Berg entfernt und auf den Müll gekippt wurden. Experten sagen, dass sogar die Artefakte, die dabei nicht zerstört wurden, archäologisch wertlos gemacht wruden, weil die palästinensischen Bauarbeiter Funde aus verschiedenen Perioden mischten, als sie mit Baggern Erde aufschaufelten. Das unabhängige Komitee gegen die Vernichtung von Antiquitäten auf dem Tempelberg sagte, dass andere palästinensische Bauprojekte eine Mauer beschädigten, die aus der Zeit des zweiten Tempels stammt.

Die ständige Verletzung von Vereinbarungen, die die Palästinenser bereits bezüglich freier Religionsausübung und dem Schutz heiliger Orte haben, zusätzlich zur religiösen Verfolgung und Misshandlung von Nichtmuslimen, bieten reichlich praktische Belege dafür, weshalb die internationale Gemeinschaft ernste Bedenken haben sollte den Palästinenser die Kontrolle über irgendeinen Teil von Jerusalem zu geben.

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Foto: eine Begegnung mit der Amtsgewalt

gefunden auf Facebook:

Ein freundlicher Polizist am Aufgang zum Har HaBayit (Tempelberg) scherzte mit zwei orthodoxen Besuchern. Auf die Frage, ob er sie auf dem Weg „nach oben“ begleiten würde, antwortet er wie aus der Pistole geschossen: „Rabbi Akiva fing erst mit 40 an den Glauben zu praktizieren, also habe ich noch zwei Jahre Zeit.“

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31. Dezember 2017 – 6. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 31.12.2017:

Ein Knessetausschuss beschloss, dass sofort 55 Linienbusse für Fahrten in Judäa und Samaria gepanzert werden.

Neben „Shirley Temper“ Ahed Tamimi wurde jetzt auch Anklage gegen ihre Cousine Nour erhoben, die auch an den Prügeln und Tritten gegen israelische Soldaten beteiligt war.

2017 besuchten 25.628 Juden den Tempelberg (2016 waren es 14.626).

Montag, 01.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine Terrorzelle aus 17 Arabern in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Die ach so unabhängige und neutrale palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an schreibt über einen archäologischen Fund, der biblische Berichte bestätigt: „In Fortsetzung der Versuche der israelischen Besatzung eine erfundene Geschichte ihrer Kontrolle über die Stadt Jerusalem zu schreiben, fährt sie mit Gerede über die künstliche Geschichte des Tempels und dessen fort, was sie ‚ihre uralte Geschichte‘ in der Stadt nennt.“ Um dann anzuführen, dass Premierminister Olmerts (!) Sprecher für arabische Medien Fotos von Relikten veröffentlichte, die die Israelische Antikenbehörde „angeblich“ bei Ausgrabungen nahe der „Al-Buraq-Mauer“ fand.

Umfrage bei den PA-Arabern: 82% wollen die Aufkündigung der Oslo-Vereinbarungen.

Jetzt wurde auch Anklage gegen Ahed Tamimis Mutter Nariman erhoben; sie hatte mit ihrer Tochter und einer Nichte in Nabi Saleh auf Soldaten eingeschlagen und –getreten.

Dienstag, 02.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine fünfköpfige Terrorzelle in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Mit einer Antwort auf twitter behauptete die Fatah die Israelis seien Terroristen, die arabischen Selbstmordbomber seien die Helden.

Grenzpolizisten nahmen einen ehemaligen ranghohen PA-Polizisten fest; er hatte im Flüchtlingslager Al-Ayda am Rand von Bethlehem eine Demonstration organisiert, bei der er ein Banner mit Hakenkreuz trug. Sicherheitskräfte mussten die Demonstration auflösen und wurden mit Steinen beworfen. Dem festgenommenen Araber steht im Verdacht zu Gewalt aufgestachelt zu haben.

Die PA beschuldigt Israel den Muezzinruf am Patriarchengrab in Hebron zu verhindern.

Anfang der Woche wurden 2 Araber aus „Ost“-Jerusalem festgenommen, die vermutlich zwei hareidische Jugendliche angegriffen zu haben.

Eine gute Nachricht: Der Wachmann, der im letzten Monat am Busbahnhof von Jerusalem niedergestochen wurde, ist endlich außer Lebensgefahr.

Hamas fordert wieder: Erklärt das Ende des Friedensprozesses.

Mahmud Abbas hat die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad zur Teilnahme an der Vollversammlung der PLO einladen lassen.

Mittwoch, 03.01.2018:

Zahlen: Mit den 4 von heute wurden in den letzten vier Wochen wurden mehr als 20 Flugkörper (Mörser und Raketen) aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen.

Eine Untersuchung der IDF ergab, dass wahrscheinlich der Islamische Jihad die Projektive am Freitag nach Israel schoss. Diese stammten aus iranischer Herstellung.

Donnerstag, 04.01.2018:

Ein PA-Führer beschuldigt Israel islamische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron  zu schänden; als Beispiele dafür führte er an: die Verhaftung von 4 Wächtern an der Al-Aqsa-Moschee, 3 „Einbrüche“ der Antikenbehörde im Bab al-Rahma-Friedhof und dass eine Lampe und eine Fahne in der „Ibrahimi-Moschee“ – so nennt er das Patriarchengrab in Hebron – platziert wurden.

Die Militärpolizei hat die Untersuchung des Todes eines doppelt beinamputierten PA-Arabers am 15. Dezember bekannt gegeben; dieser war bei arabischen Krawallen tödlich verletzt worden.

Ein Gericht hat die Freilassung der Terror-Fräuleins Ahed und Nour Tamimi angeordnet. Sie müssen sich jeden Freitag um 12 Uhr mittags bei der Polizei melden, bis ihre Verfahren abgeschlossen sind. (Andere Quellen berichten nur, das Nour Tamimi freigelassen wurde.)

Freitag, 05.01.2018:

Anders als gestern angegeben wurde heute nur Nour Tamimi (gegen Kaution)freigelassen; ihre Kusine „Shirley Temper“ Ahed Tamimi und deren Mutter bleiben in Untersuchungshaft.

Friedensbotschaft der Fatah: „Oh Kämpfer, fasst eure Gewehre fester, die den Sieg bringen.“ Verbunden mit Postern, die gewalttätige PA-Jugendliche und –Terroristen zeigen.

Das muss ein „moderates Element der Hamas sein: Der stellvertretende Chef der Hamas Salah Al-Arun betonte im Interview mit Al-Jazira: „Der gewalttätige Widerstand muss in der Praxis umgesetzt werden, weil nur er Israel zu einem Rückzug bewegen kann.“ Sprich: Gegen Israel soll weiter mit Terror und Mord gearbeitet werden; es wird kein Frieden angestrebt, sondern Vertreibung/Unterwerfung der Juden.

Seit dem 12. Dezember hat die offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida fast jeden Tag ganzseitige Bilderstrecken von „Protesten“ veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie Molotowcocktails und Felsbrocken auf Israelis geworfen werden. Der einzige Text auf diesen Seiten ist eine riesige Schlagzeile: Wir werden nicht

Zahlen: Nach Angaben der israelischen Polizei wurden 2017 rund 80% Prozent der „Eigentumsdelikte“ (Einbruch, Autodiebstahl) von Arabern aus Judäa und Samaria begangen.

Samstag, 06.01.2018:

Als der „begrüßten“ den griechisch-orthodoxen Patriarchen aus Jerusalem, als dieser zum orthodoxen Weihnachtsfest nach Bethlehem kam. Er wurde als „Verräter“ angebrüllt, weil die griechisch-orthodoxe Kirche angeblich Land an Juden verkaufe.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 05.11.2017:

Die PA hat Lehrer und Schulleitungen in „Ost“-Jerusalem angewiesen keinesfalls die israelischen Lehrpläne zu benutzen, damit der arabische Bildungssektor nicht „israelisiert“ wird. Einige Schulen hatten sich entschieden nach israelischem Lehrplan zu unterrichten, damit ihre Schüler auch an israelischen Universitäten studieren können. Der zuständige Bildungspropagandist (Lügner) behauptete nach „Besatzungsnarrativ“ sei „nur ein toter Palästinenser ein guter Palästinenser“.

Friedensgrüße aus Ramallah: Israel stützt die Al-Qaida in Syrien. Grund: Es habe angeblich Terrorgruppen unterstützt, die ein drusisches Dorf angriffen. Das Schutzangebot sei ein „taktischer Rückzug“ nach Kritik.“

Die IDF hat 5 Leichen von Terroristen aus dem gesprengten Terrortunnel geholt.

Montag, 06.11.2017:

Gestern gab es Berichte, dass Siedler eine Gruppe PA-Araber angriffen, die direkt bei Yitzhar Oliven ernten wollten und das mit der IDF koordiniert hatten. Dort gibt es allerdings keine Olivenhaine; außerdem hatten nur sehr wenige der Araber Ausrüstung zur Ernte dabei. Die Israelis protestierten gegen den „Besuch“, der extrem nahe an den Ort heran kam – so nahe, dass sie einen weiteren Infiltrationsversuch (versuchten Terroranschlag) befürchten müssen. Infolge des Protestes kam es dann zu Auseinandersetzungen zwischen den Siedlern einerseits und den Arabern sowie ihren linken israelischen Helfershelfern andererseits.

Ein heute 20 Jahre aller Araber wurde nach 5 Jahren Haft jetzt aus dem Gefängnis entlassen. Er hatte den Sohn eines Rabbiners mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der Terrorist erhielt einen Heldenempfang in seinem Viertel Ras al-Asmud am Ölberg in Jerusalem.

Premierminister Netanyahu bekräftige, dass die Gaza-Terroristen die von Israel gefundenen Terroristen-Leichen nicht ohne Gegenleistung zurückbekommen. (Die Terroristen verzichten darauf.)

Mittwoch, 08.11.2017:

Der Chef der PA-Polizei bestätigte, dass die Sicherheitskooperation mit Israel wieder in Kraft ist.

Die IDF hat die unmittelbare Umgebung des Gazastreifens zu militärischem Sperrgebiet erklärt; es gab offenbar sehr konkrete Hinweise auf Angriffe der Terroristen.

Drei Monate nach den Tempelberg-Krawallen installiert Israel in aller Stille wieder Sicherheitskameras an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau.

Donnerstag, 09.11.2017:

Die Zahl der Anschläge mit Felsbrocken auf fahrende (israelische) Autos hat in letzter wieder Zeit stark zugenommen. Im Durchschnitt sind es inzwischen 25 pro Tag.

Freitag, 10.11.2017:

An der hebräischen Universität in Jerusalem demonstrierten arabische Studenten gegen die „Präsenz Israels auf dem Golan“. Sie forderten die „Vertreibung von Zionisten aus dem Land“; „Mein Land muss arabisch und frei bleiben. Es gibt keine Lösung, keine Lösung, als den Besatzer loszuwerden“, hieß es von den Demonstranten (Filmmaterial von Kanal 2). Weiter: „Schahide, seid gelassen, wir werden den Kampf fortsetzen.“ Und weiter: „Von Jerusalem bis zum Golan, eine Nation, sie wird nicht geschwächt. Palästina ist arabisch und der Golan ist syrisch.“ (Mit anderen Worten: Vernichtet Israel.)

Die neueste Hamas-Lüge: Die Araber verkauften den Juden Anfang des 20. Jahrhunderts kein Land, die Juden stahlen es mit Gewalt. Eigentlich waren es die Briten, die das Land stahlen um es den Juden zu geben. Der Beweis: Es ist nicht möglich, dass Araber fliehen und ihr Land an Juden verkauft hätten.

Hassan Nasrallah behauptet, Israel habe Saudi-Arabien aufgefordert den Libanon (diplomatisch und politisch) anzugreifen. Saudi-Arabien beschuldigt die Hisbollah eine ballistische Rakete aus dem Jemen in das Königreich geschossen zu haben. Der zurückgetretene libanesische Premierminister Hariri hält sich derzeit in Saudi-Arabien auf, um im Libanon nicht umgebracht zu werden. Nasrallah behauptet weiterhin, Hariri werde dort gegen seinen Willen festgehalten.

Samstag, 11.11.2017:

Zehntausende gedachten im Gazastreifen Yassir Arafat. Das war dort die erste Gedenkfeier seit 2007. Die Hamas will das als Zeichen der Einheit mit der PA/Fatah verstanden wissen.

Mahmud Abbas sagte im PA-Fernsehen, niemand sorge und kümmere sich mehr um die Araber im Gazastreifen als er; er versprach, es werde keinen Palästinenserstaat ohne den Gazastreifen oder einen Staat nur im Gazastreifen geben. Wenn eine Zweistaatenlösung nicht erreichbar sei, würde er eine Einstaatenlösung unterstützen. Wie die aussehen könnte, ließ er nicht wissen.

Die IDF hat den Palästinensischen Islamischen Jihad davor gewarnt, „Vergeltungsaktionen“ wegen der Toten im gesprengten Tunnel zu unternehmen. Sollte die Terrorgruppe trotzdem etwas unternehmen, wird Israel gegen sie und die Hamas vorgehen.

Archäologie bestätigt historische Schriften

Nadav Shragain, Israel HaYom, 17. Oktober 2017

Im Verlauf der letzten 50 Jahre hat Israel wegen Drucks von Muslimen und infolge verschiedener politischer und religiöse Einschränkungen archäologische Grabung im Herzen des Tempelbergs vermeiden müssen. Als Ergebnis mussten Archäologen ihr Interesse auf angrenzende Bereiche verschieben müssen.

Die Bandbreite der durch ihre Anstrengungen zutage geförderten Entdeckungen – hauptsächlich nahe der westlichen und der südlichen Mauern – ist eindrucksvoll. Diese Entdeckungen bieten Belege der jüdischen Verbindungen zum Tempelberg und seiner Umgebung – trotz der unablässigen Bemühungen der Muslime diese Verbindungen zu verneinen – sowie Beweise aus anderen Perioden, einschließlich der, als er unter muslimischer Herrschaft stand.

Am Sonntag wurden acht Steingänge der Westmauer, die unter einer 8 Meter dicken Erdschicht begraben waren, von der israelischen Antiquitätenbehörde im Bereich direkt nördlich des Platzes vor der Westmauer freigelegt. Vor ein paar Jahren fanden Ausgräber am Südende der Mauer etwas, von dem man glaubt, dass es die Fundamente der Mauer sind. Dank der jüngsten Entdeckung haben wir jetzt eine verblüffende Zusammenstellung von Beweisen zu dem Bauwerk.

Die am Sonntag verkündeten Entdeckungen, besonders das kleine, theaterartige Gebäude aus der Römerzeit, sind einzigartig. Am wichtigsten ist aber, dass sie archäologische Beweise für historische Dokumente sind, die solche Bauwerke an genau dieser Stelle beschreiben.

Das ist nicht das erste Mal, dass Archäologen in der Lage gewesen sind Beschreibungen zu bestätigen, die von historischen Dokumenten in diesem Bereich geboten werden. Tatsächlich haben viele Funde an dem Ort das gemacht. Es war der Fall, als Archäologen fanden, was als Trompetenplatz-Beschreibung nahe dem Südende der Mauer bekannt ist. Die Inschrift bestätigte, was jüdische Weise über die Art geschrieben hatten, wie die Priester den Beginn des Sabbat während der Zeit des Zweiten Tempels mit Trompetenklängen verkündeten.

Funde entlang des Pfades des antiken Drainagetunnels vom Teich Silah zur Westmauer bestätigten, was der römische historischer Josephus Flavius darüber schrieb, wie die Römer mit ihren Speeren Löcher in den Tunnel meißelten. Sogar die von den letzten jüdischen Kämpfern, die sich vor den Römern in der Stadt versteckten, genutzten Kochutensilien wurden im Tunnel gefunden.

Das am Sonntag bekanntgegebene theaterartige Bauwerk täuschte anfangs einige Experten. Sie hatten ursprünglich spekuliert, dass es sich um die Kammer handelt, in der die religiöse Versammlung zusammentrat, die man als Sanhedrin kannte;  historische Dokumente legen nahe, dass das Gremium sich tatsächlich in dem Bereich traf. Die Sanhedrin-Kammer zu finden würde ein großer Beitrag zu den Bemühungen darstellen der historischen Zeitlachse Jerusalems archäologische Deckung zu geben.

Trotz der angemessenen Aufregung wegen der Entdeckung vom Sonntag müssen wir daran erinnern, dass alles nahe der Westmauer Gefundene – ob rituelle Bäder, Münzen oder Tonscherben – vor allem die zentrale Bedeutung des Tempelbergs in der jüdischen Geschichte belegen.

Wir dürfen das nie vergessen. Die Westmauer wurde zum Ersatz für den Tempelberg und wurde durch rabbinische Lehren, halachische Entscheidungen und die kollektive jüdische Psyche als heilig betrachtet. Sie ist ein Symbol der Sehnsucht für das, was einst auf der Spitze des Heiligen Beckens stand.

Wir müssen es vermeiden die Heiligkeit der Mauer kleinzureden, wie es manche – die die jüdische Präsenz auf dem Tempelberg stärken wollen – gelegentlich tun. Wir müssen ebenfalls im Gedächtnis behalten, dass die wichtigsten archäologischen Beweise sich jenseits der Mauer befinden, wo einst der Tempel stand.