Foto: Abgewandt

The Jewish Press, 4. Juni 2017

Am ersten Freitag im Ramadan beteten Tausende Muslime auf dem Tempelberg.

Wie man im Bild sehen kann, halten sie alle ihre Hintern in Richtung des Allerheiligsten, das sich hinter ihnen unter dem Felsendom befindet.

So viel zum Respekt für Jerusalem…

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Jordaniens Stück Papier und was man damit tun sollte

Yisrael Medad, My Right Word, 1. Juni 2017

Jordaniens offizielle Nachrichtenagentur Petra News berichtet:

Das Ministerium für Außenpolitische Angelegenheiten und im Ausland lebende Bürger übergab der israelischen Botschaft in Amman ein Memo, um dagegen zu protestieren, dass jüdischen Extremisten erlaubt wird unter Schutz der israelischen Polizei in die Al-Aqsa-Moschee/den Haram al-Scharif einzudringen. Die jordanische Regierung forderte die israelische Regierung in dem Memo auf solchen aggressiven Akten und Provokatinen sofort ein Ende zu setzen und die jordanische Rolle bei der Fürsorge für die heiligen Stätten in Jerusalem zu respektieren.

Jordaniens Friedensvertrag mit Israel von 1994 erkennt Jordaniens Rolle als Verwalter der muslimischen und christlichen Schreine in der Stadt an, die während des Krieges von 1967 von Israel besetzt wurde. Das Ministerium sagte, solche Akte heizten die Gefühle der Muslime in aller Welt an, verletzen Artikel 9 des Friedensvertrags zwischen Jordanien und Israel und entsprechen nicht Israels Verpflichtungen als Besatzungsmacht wie sie im Völkerrecht stehen.

In dem Memo hieß es, solche Akte schädigen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern und untergraben die Bemühungen die Spannungen zu reduzieren und die Status qu in der Al-Aqsa-Moschee/Haram al-Scharif zu erhalten.

Artikel 9?

„Verwalter“?

Der Text:

ORTE VON HISTORISCHER UND RELIGIÖSER BEDEUTUNG
Jede Seite wird für freien Zugang zu Orten religiöser und historischer Bedeutung sorgen. Diesbezüglich respektiert Israel in Übereinstimmung mit der Erklärung von Washington die derzeitige besondere Rolle des haschemitischen Königreichs Jordanien bei muslimischen Heiligtümern in Jerusalem. Wenn Verhandlungen zum dauerhaften Status stattfinden, iwrd Israel der historischen Rolle Jordaniens bei diesen Heiligtümern hohe Priorität einräumen. Die Seiten werden zusammenarbeiten, um für die die interreligiösen Beziehungen zwischen den drei monotheistischen Religionen zu werben, deren Ziel der Zusammenarbeit darin in religiösem Verständnis, moralischem Einsatz, freie Religionsausübung und Toleranz und Frieden ist.

Ich hoffe, die Mitarbeiter der Botschaft sagten dem Boten, was er mit dem Stück Papier machen kann, auf dem das Memo geschrieben wurde.

Fotos: Ein Kabinett im Tunnel

The Jewish Press, 28. Mai 2017

Foto: Kobi Gideon / GPO

Zu Ehren des 50. Jahrestages der Wiedervereinigung Jerusalems traf sich das israelische Kabinett zu seiner wöchentlichen Sitzung in den Tunneln an der Westmauer. Außerdem bekamen die Minister eine Führung.

Fotos: Unkraut auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 28. Mai 2017

Diese Foto des Tempelbergs aus dem Jahr 1967 wrude diese Woche im Zusammenhang mit dem 50. Jahrestag der Befreiung Jerusalems veröffentlicht.

Die „drittheiligste Stätte des Islam“ war, während sie unter muslimischer Kontrolle stand, angefüllt mit – Unkraut.

Niemand kam zu Besuch. Niemand kümmerte sich.

Ich hatte das Phänomen des Unkrauts auf dem Tempelberg unter osmanischer Herrschaft bereits dokumentiert (und ein Video erstellt).

Ich habe zudem einige weitere Fotos des Tempelbergs unter jordanischer Herrschaft, die zeigen, wie wenige Menschen ihn tatsächlich besuchten, anders als die tausende Muslime die heute täglich kommen.

Mitte der 1950-er Jahre:

1960:

Die einzige Zeit, in der Muslime sich um Jerusalem sorgen, ist dann, wenn Juden (oder Christen) es kontrollieren.

Als Muslime es kontrollierten, gibt es so gut wie keine Pilgerreisen. Der gesamte Komplex war zumeist leer und heruntergekommen.

Muslime hielten ihre „drittheiligste Stätte“ oder „erste Qibla“ nicht in Ehren. Und diese Fotos beweisen das.

Trump wird „Trump Hotel Dritter Tempel“ auf dem Tempelberg bauen

The Mideast Beast, 24. Mai 2017

Präsident Trump hat einen Plan vorgeschlagen, den er eine perfekte Lösung für die langjährigen Spannungen um den Tempelberg in Jerusalem nennt. Er will den gesamten Ort schleifen und durch ein „Trump Hotel Dritter Tempel“ und eine Moschee ersetzen.

Trum enthüllte seine Pläne nur einen Tag nach dem Treffen mit dem israelischen Premierminister Netanyahu in Israel. Nach Überlegungen, wie man den jüdischen Zugang zum Ort des ersten und des zweiten Tempels und muslimischen Zugang zur Al-Aqsa-Moschee aufnehmen kann, sagte Trump, er glaube die beste Lösung für alle wäre eine Fünf-Sterne-Ferienanlage, das jeder der großen Religionen die Ehre erweist.

Während die Al-Aqsa-Moschee, eine der heiligsten Stätten des Islam, abgerissen wird, wird es eine „Al-Aqsa-Bar und Kasino“ innerhalb der Ferienanlage geben, in der Muslime, die einen Abschnitt des Koran rezitieren, 20 Prozent Rabatt bei Drinks in der Bar erhalten. Trump wird auch die Westmauer, die ein Mauerabschnitt ist, der die historischen Tempel umgab, durch einen goldenen Nachbau ersetzen.

„Hört mal, niemand wird die Westmauer vermissen. Wenn ich erst einmal meine Mauer gebaut habe, um die Mexikaner draußen zu halten, wird die Westmauer im Vergleich dazu so armselig erscheinen, dass die Juden von ihr blamiert sein werden“, sagte Trump den Mideast Beast. „Und er Felsendom? Traurig. Der hat nicht genug Gold.“