Der Status quo, den es auf dem Tempelberg nie gab

Elder of Ziyon, 8. April 2019

Ha’aretz hat einen Artikel zu einer Fotoausstellung, die Bilder des Tempelbergs seit dem Beginn der Fotografie zeigt. Diese ist im Museum der David-Zitadelle in Jerusalem zu sehen. (Den Artikel finden Sie kostenlos hier.)

In dem Artikel heißt es:

In den (auf 1967) folgenden Jahren wurde der Tempelberg von zahllosen Israelis fotografiert, die über den Ort spazierten. In diesen Jahren schien die Waqf die derzeitigen, sogenannten „Sittsamkeits“-Regeln nicht hochzuhalten. Viele Männer und Frauen sind zu sehen, wie sie in Shorts herumgehen, manchen halten Souvenirs in Händen oder Taschen mit Einkäufen aus der Altstadt.

In den 70-ern wurde der Ort vom Fotografen Mula Eshet als Set für Modefotos von Gottex genutzt. In der Ausstellung ist ein Mannequin in einem blauen Kleid vor dem Hintergrund der blauen Verzierungen des Felsendoms fototgrafiert worden – eine heute kaum vorstellbare Szene.

Diese Details zeigen, dass es den „Status quo“ des Tempelbergs, der von der jordanischen Waqf angeblich gehalten wird, nicht existierte. Die Einschränkungen für Israelis und Juden beim Besuch des Ortes, die es heute gibt, sowohl was Kleidung als auch das Tragen von Taschen angeht, gab es nicht.

Noch eins zu dem Foto des Mannequins von 1976.

Ich habe gelegentlich vermerkt, dass der Felsendom im Verlauf der Jahrhunderte mit Unkraut übersät gewesen ist. Man würde eher nicht erwarten, dass mit einer muslimischen heiligen Stätte so umgegangen wird. Hier ein Beispiel aus den 1950-er Jahren:

Das Bild mit dem Gottex-Mannequin zeigt, dass sich sogar noch 1976 Unkraut seinen Weg durch das Pflaster bahnte.

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Der Tempelberg – von David gekauft

König David zahlte den vollen Preis für den Tempelberg. Weder er noch sein Nachkommen haben ihn je an jemand anderen verkauft.

(Idee: aus Facebook)

 

Das Goldene Tor – Sha’ar Harachamim auf dem Tempelberg

Israel Daily Picture, 20. Februar 2019

Das Goldene Tor (Sha’ar Harahamim, Gnadentor) in der Altstadtmauer von Jerusalem hat am Yom Kippur, dem jüdischen Versöhnungstag, besondere Bedeutung. Wäre das Tor offen, würde es direkt auf den Tempel-Platz führen. Das Äußere des Tores würde sich zum Kidrontal und den dahinter liegenden Ölbergs öffnen. In talmudischer Literatur war das Tor auch als Schuschan-Tor bekannte, weil es in östlicher Richtung (zur persischen Stadt Schuschan) liegt und vielleicht auch wegen der Rolle, die vom persischen König Kyros bei der Rückkehr der Juden nach Jerusalem nach dem babylonischen Exil spielte.

Das Goldene Tor, betrachtet vom Tempelplatz aus (1860)

Gemäß jüdischer Tradition nahm ein Botschafter (in der Regel ein Priester) am Yom Kippur ein Opferlamm vom Tempel mit durch das Tor in die Wüste. Die Reinigungszeremonie Rotes Kalb involvierte ebenfalls ein Opfer durch das Tor im Osten hin zum Ölberg zu bringen.

Das Innere des Goldenen Tores. Stammen die Säulen vom Tempelgebäude? (1900)

Anders als die meisten anderen Tore Jerusalems war das Goldene Tor ursprünglich mindestens ein Jahrtausend zuvor gebaut, als Süleiman der Prächtige die Mauern Jerusalems 1540 wieder aufbaute. In der Tat glauben einige Archäologen, dass das ursprüngliche Tor, das auf den Bau des Herodes oder sogar die Zeit Nehemias (440 v.Chr.) zurückgeht, heute noch unter dem aktuellen Tor besteht. Vielleicht wegen der großen religiösen Bedeutung des Tores für Juden und Christen als der Route des Messias nach Jerusalem hinein wird angenommen, dass Suleiman das Tor versiegelte und den Bau eines muslimischen Friedhofs vor dem Tor erlaubte.

Von hebräischer Schrift auf den inneren Wänden der Torkammer wird angenommen, dass sie von jüdischen Pilgern vor mindestens 1.000 Jahren hinterlassen wurden. (s. Studie von Shulanit Gera, Catedra, auf Hebräisch.)

Die von „Abraham“ in die Mauer geritzten Schriftzeichen.
Diagramm der beiden Ebenen des Goldenen Tores (mit Erlaubnis der Biblical Archeological Review)
Der antike unterirdische Bogen und die Knochengrube. (James Fleming)

Die Theorie eines antiken Tores erhielt 1969 Unterstützung, als ein Archäologie-Student namens James Fleming das heutige Tor untersuchte. Plötzlich gab der vom Regen vollgesogene Boden unter ihm nach und er fand sich in einer Knochengrube wieder, die sich auf einem anderen Tor 8 Fuß unter der Oberfläche befand. Fleming fotografierte diese Entdeckung. Als er am nächsten Tag zurückkam, war das Grab von den islamischen Aufsehern des Friedhofs mit einer Zementplatte versiegelt worden.

Vielleicht stammen die Knochen sogar aus dem Jahr 625 n.Chr., als eine jüdische Revolte die Perser gegen die Byzantiner unterstützte. Angeführt von Benjamin von Tiberias und seiner Arm kontrollierten die Juden die Stadt mehrere Jahre lang, möglicherweise stellten sie sogar die religiösen Bräuche auf den Ruinen des Tempels wieder her. Die Zeit war gekennzeichnet von Abschlachten, das von allen Seiten begangen wurde.

Wer den Status quo untergräbt

Nadav Shragai, Israel HaYom, 24. Februar 2019

Die Palästinenser4 in Jerusalem erzielten den Sieg, den sie am Freitag anstrebten: Muslimische Gottesdienstbesucher drängten in den Bereich des Goldenen Tores auf dem Tempelberg, der seit 2003 wegen dortiger Hamas-Aktivitäten gesperrt war.

Die Polizei akzeptierte die Realität, um weit verbreitete, gewalttätige Zusammenstöße zu vermeiden; sie nahm Dutzende fest, aber solange nichts geschieht, um die Geschichte rückgängig zu machen, bildet der palästinensische Schachzug einen weiteren Schritt in ihrer Jahre dauernde Kampagne die Status quo auf dem Tempelberg zu untergraben, zumeist zugunsten der Palästinenser und zum Nachteil der Juden. Zwei neue Moscheen sind in den Ställen Salomons am Ort der alten Al-Aqsa-Moschee gebaut worden; Einschränkungen dazu, wann und wo Juden der Besuch auf dem Tempelberg erlaubt wird und seit Jahren gibt es fast keine Durchsetzung von Antiquitätengesetzen zu Planungs- und Bauarbeiten. Jetzt haben sie sich auf das Goldene Tor konzentriert.

Der jüngste kalkulierte Schritt wurde von der der Waqf-Kontrolle initiiert, zu der in ihrer neuen, radikaleren Aufmachung Scheik Ikrama Sabri gehört, ein ehemaliger Mufti von Jerusalem und heute Mitglieder der Muslimbruderschaft sowie ein Verbündeter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan; außerdem Raed Saleh, Führer des verbotenen nördlichen Arms der Islamischen Bewegung. Neben Sabri gehören dem erweiterten Rat eine Reihe offizieller Vertreter der Fatah-Bewegung und der palästinensischen Autonomiebehörde an.

Das ist für Israel eine Wende zum Schlechten. Die Jordanier haben Gegner der israelischen Hegemonie auf dem Tempelberg im Waqf-Rat installiert; Der Waqf-Rat ist das jordanische Verwaltungsgremium, das den Tempelberg und seine Moscheen leitet. Hinter dem Zug steckt ein Ziel: Den USA und Israel soll klargemacht werden, dass dem Status quo auf dem Tempelberg nicht zugestimmt wird, der in Vereinbarungen mit Israel verankert ist; das soll eingeschränkt werden. Was den Jordaniern Angst macht und sie dazu veranlasste diesen ungewöhnlichen Schritt zu gehen, waren Berichte, dass US-Präsident Donald Trumps Friedensplan, der auch den Status von Jerusalem berührt, zu einer pan-islamischen Verwaltung des Tempelbergs aufruft, bei der weitere arabische Länder – darunter Saudi-Arabien – beteiligt wären. Saudi-Arabien kontrolliert bereits die beiden heiligsten Orte des Islam, die Städte Mekka und Medina.

Das Ziel der jordanischen Botschaft ist der Bereich um das Goldene Tor, das bereits Ort für Konflikt gewesen ist. Die Polizei setzte illegalen muslimischen Beerdigungen vor dem Tor ein Ende; zudem gab es dort Rangeleien mit der israelischen Antikenbehörde darüber, was mit den uralten Holzbalken nahe des Goldenen Tores geschehen sollte, von denen einige auf die Zeit des ersten und zweiten Tempels zurückgehen und die vom Dach der Al-Aqsa-Moschee entfernt wurden, nachdem diese 1927 durch ein Erdbeben niedergerissen wurde. Die Balken hatten Jahre lang in der Nähe des Goldenen Tores gelegen, waren den Elementen ausgesetzt.

Jerusalem vernahm die Botschaft, aber es sieht so aus, als sei es zu spät. Der neue Waqf-Rat und die Hamas verbreiten Lügen, Israel plane den Bau einer Synagoge im Goldenen Tor. Sie sind entschlossen den Bereich in das muslimisches Gebetsgebiet auf dem Berg zu annektieren, das ständig ausgeweitet wird. Die erste Schlacht, die am Freitag stattfand, ging an sie. Wir können eine weitere Runde erwarten.

Wir können uns unsere Souveränität zurückholen

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 11. November 2018

Jedes Mal, wenn Tzipi Livni den Mund aufmacht, kommt das Wort „Demokratie“. Nach Meinung von Livni würden die Regierung und die Knesset, die vom Volk demokratisch gewählt sind, sie ständig „gefährden“, „aushöhlen“, „aufs Spiel setzen“ und so weiter.

Nicht widerspricht ihre vehementer als die Tatsache, dass ihr Block ständig an der Wahlurne besiegt wird, in Wahlen, die vermutlich die freiesten und fairsten in der Welt sind.

Es gibt jedoch ein anderes Wort, dass sie nicht von sich gibt – und leider äußert es auch unsere angeblich „rechte“ Regierung auch nicht oft. Das Wort lautet „Souveränität“.

Souveränität ist weit wichtiger als Demokratie, denn wenn man nicht die Kontrolle darüber hat, was im eigenen Land los geschieht, dann hat man kein Land, ob nun Demokratie oder nicht.

Israel ist das einzige Land der Welt, wo die Souveränität des Volks über das eigene Land regelmäßig angefochten wird. Und ich rede nicht nur von Judäa und Samaria. Zu den Indikatoren von Dissens schon wegen der Existenz eines jüdischen Staates gehört die Unterstützung von BDS oder ein Rückkehrrecht für „palästinensische Flüchtlinge“, die beide weltweit stark verbreitet sind.

Eine der Institutionen, die israelischer Souveränität am feindlichsten gesinnt sind, ist die UNO, die versucht sich regelmäßig versucht in interne israelische Angelegenheiten einzumischen. Da gibt es zum Beispiel die Temporary International Presence in Hebron (TIPH), gegründet nach dem Massaker von Baruch Goldstein, als die palästinensische Autonomiebehörde fordert, es solle etwas getan werden, um „die Sicherheit und den Schutz der palästinensischen Zivilisten zu garantieren“. Ursprünglich hatte die Mission nur norwegische Mitarbeiter, heute gehören Repräsentanten aus Norwegen, Italien, Dänemark, Schweden, der Schweiz und der Türkei dazu.

Die Beobachter sollten unparteiisch sein und alle „Brüche der Vereinbarung zwischen der PA und Israel zu Hebron“ berichten, „sowie alle Verletzungen des humanitären Völkerrechts sowie des internationalen Menschenrechts“. Faktisch sind sie höchst einseitig, ignorieren arabischen Terrorismus und berichten nur palästinensische Klagen gegen Israel. Sie nehmen an antiisraelische Propagandaveranstaltungen teil und schikanieren jüdische Einwohner von Hebron. Zwei stark beachtete Vorfälle aus der jüngsten Vergangenheit: Ein Beobachter schlug ein jüdisches Kind und ein anderer zerstach die Reifen des Autos eines jüdischen Einwohners.

Es gibt für das Problem eine einfache Lösung: Die Regierung Israels stimmte ursprünglich ihrer Anwesenheit zu und die Regierung kann ihre Zustimmung zurückziehen. Der Premierminister sollte ankündigen, dass sie 48 Stunden zum Packen und Abrücken haben. Ich bezweifle sogar, dass Tzipi Livni behaupten würde, das wäre „undemokratisch“.

Dann gibt es natürlich UNTSO, die United Nations Truce Supervision Organization, die ohne Miete zu zahlen im schonen Armon HaNatziv sitzt, dem ehemaligen Paläst des britischen Hochkommissars, das auf einem der teuersten Grundstücke in Jerusalem steht. UNTSO wurde im Mai 1948 eingerichtet; als die Briten auszogen, zogen das Rote Kreuz und die UNO ein. Vielleicht war die Idee, dass die UNO das internationale corpus separatum von diesem herrlichen Fleckchen aus regieren würde, das ihrer Meinung nach Jerusalem werden sollte. UNTSOs Auftrag heute besteht darin Waffenstillstandsvereinbarungen zu beaufsichtigen, von denen die meisten lange vorbei sind.

Miri Regev, eine der wenigen Politiker Israels, die sich um unsere Souveränität und nationale Ehre Sorgen zu machen scheinen, versuchte sie letztes Jahr rauszuwerfen, hatte aber keinen Erfolg. Sie argumentierte, ihre Anwesenheit in Jerusalem sei unnötig (weil alles, was ihnen zum beaufsichtigen geblieben war, die Entflechtungsresolution mit Syrien aus dem Jahr 1974 ist) und dass sie antiisraelische Aktivitäten betrieben. Quelle surprise! Es gibt dort 376 UNO-Bedienstete und sie sollten Büroräume mieten wie jeder andere auch – oder noch besser, nach Damaskus ziehen.

Es gibt zahllose weitere Zusammenstöße mit israelischer Souveränität, einschließlich der riesigen Geldsummen, die von Europa an subversive NGOs strömen; ungeschriebene amerikanische Einschränkungen für Bautätigkeit in Judäa, Samaria und Ostjerusalem; von der EU finanzierte und gesteuerte illegale arabische Bautätigkeit in Area C in den Gebieten; und UNESCO-Resolutionen, die verschiedene Teile Israels – einschließlich der Westmauert – zu „Stätten palästinensischen Erbes“ erklären.

Aber all das verblasst angesichts der größten, krassesten, entmenschlichensten Störung unserer Souveränität überhaupt: der fortbestehenden arabischen Besatzung des Tempelbergs.

Geht man nach der Unausgewogenheit der Rechte für Muslime und Juden auf dem Berg, ließe es sich entschuldigen zu glauben, dass er in einem arabischen Land liegt und nicht im Herzen der Hauptstadt Israels. Juden ist es dort nicht gestattet zu beten (oder auch nur still die Lippen zu bewegen) oder die Wasserspender zu benutzen, während muslimische Kinder auf dem Gelände Fußball spielen und Trupps muslimischer Provokateure jüdische Verehrer anbrüllen. Restriktionen werden von israelischen Polizisten durchgesetzt. Erst letzte Woche bestätigte Israels oberster Gerichtshof den Einsatz von Metalldetektoren am einzigen Aufgang auf den Berg, den Juden benutzen dürfen, während solche Detektoren an muslimischen Aufgängen entfernt wurden, trotz der Tatsache, dass die zur Ermordung von Polizisten eingesetzten Waffen durch diese Aufgänge gebracht worden waren.

Der Tempelberg erlaubt gemäß dem, was der „Status quo“ genannt wird, der jordanischen Waqf den Bereich zu verwalten und zu erhalten. Aber seit 1967 ist das quo nicht statisch geblieben, Juden wurden immer mehr Beschränkungen auferlegt. Die Waqf hat große Bauprojekte betrieben, mit denen sie die Absprachen verletzte, die eine archäologische Beaufsichtigung für solche Maßnahmen erfordern, was die Zerstörung und den Verlust unschätzbarer Artefakte zur Folge hatte. Viele glauben, dass es einen gezielten Versuch gegeben hat Beweise für jüdische Geschichte dort zu vernichten. Versuchen Israels eine gefährliche Brücke zu ersetzen, die einmal zu einem der Tore auf den Tempelberg führte, wurde mit Krawallen begegnet. Die Brücke besteht seit 2004 in „provisorischem“ Zustand.

Gefährdet, ausgehöhlt und auf Spiel gesetzt wird nicht die Demokratie. Wir haben jede Menge Demokratie, manchmal so viel davon, dass die Regierung nicht in der Lage ist etwas zu bewerkstelligen – so die Lösung des Problems der illegalen Migranten – ohne durch dumme internationale Politik sowie die „Wächter der Demokratie“, die von den Europäern finanzierten subversiven NGOs und den Obersten Gerichtshof, behindert zu werden. Was auf dem Spiel steht, ist unsere Souveränität – in den Gebieten, in Jerusalem, selbst beim brennenden Land um den Gazastreifen, wo wir weder in der Lage noch willens zu sein scheinen unsere eigene Bevölkerung zu schützen.

Souveränität ist kostbar – und empfindlich. Sie kann durch Faktenlage gestärkt oder ausgehöhlt werden, die wir sich einzurichten erlauben. Wegen der typisch israelischen Haltung, dass „Symbolische keine Rolle spielt“ und den Wunsch jegliche Form von Konflikt um alles in der Welt zu vermeiden, erlauben wir wichtigen Prinzipien uns zu entgleiten und schnell verwandelt sich das „symbolische Zeugs“ in irreversible Fakten vor Ort.

Unsere Regierung könnte etwas von Donald Trump lernen. Man kann Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt anerkennen, wurde ihm gesagt, das würde zu Unruhen führen. Man kann die Botschaft nicht verlegen, sagten sie, das wird Krawalle geben. Man kann nicht die Gelder für die UNRWA kürzen oder verlangen, dass die PA aufhört Terroristen zu bezahlen. Man kann den Iran-Deal nicht aufkündigen und Sanktionen wieder einführen. Aber er machte das alles und uns ist nicht der Himmel auf den Kopf gefallen.

Wir können uns unsere Souveränität zurückholen – rund um den Gazastreifen, auf dem Tempelberg und von der UNO und der EU. Das wird niemanden dazu bringen uns zu lieben – nichts in der heutigen Welt könnte das – aber es könnte uns einigen Respekt einbringen.

Die Grundursache des palästinensisch-israelischen Konflikts … in einem Tweet

Aussie Dave, Israellycool, 26. September 2018

Dieser Tweet der palästinensischen Propaganda-Seite Quds News Network ist der Nachwelt als Schreenshot erhalten, damit er an die wahre Grundursache des Konflikts erinnert: imperialistische islamische Ambitionen in Sachen Heiliges Land.

Und Rituale jeglicher Religion, die nicht der Islam ist, sind für die in Palästina lebenden Muslime nicht akzeptabel, besonders nicht in Jerusalem.

Wäre ich ein palästinensischer Christ, würde ich meinen palästinensischen Mitgliedsausweis sofort zurückgeben. Und beten, dass ich unter Israel lebe kann, wo Religionsfreiheit absolut garantiert ist.

Derweil ist dieser Tweet nur einer in einer Reihe des Quds News Network, die schlicht zeigen, wie intolerant und weit entfernt von der Realität die sind. Zum Beispiel sind Juden, die nach deren Angaben die Westmauer besuchen, seit tausenden Jahren eine jüdische heilige Stätte, tatsächlich einfach „zionistische Siedler, die die Al-Aqsa stürmen, um an der al-Buraq-Mauer talmudische Rituale zu tun“. Oder so etwas.

Tausende zionistischer Siedler haben heute das Gelände der Al-Aqsa-Moschee gestürmt, um talmudische Rituale zu tun!

Und wussten Sie, dass das für Muslime wegen eines edlen Hengstes ein heiliger Ort gewesen ist?

Lügen haben in unserem Tweet keinen Platz. Wir posten Fakten. Das ist die Al-Buraq-Mauer, sie ist für Muslime seit fürimmer ein heiliger Ort gewesen. Dort hat der Prophet Mohammed (Friede sei auf ihm) den Buraq angebunden, das Reittier, das er währen des nächtlichen Aufstiegs (Mi’raj) ritt.

Anscheinend seit fürimmer.

Können Sie sich eine vergleichbare Szene mit Juden an der Al-Aqsa-Moschee vorstellen?

Aussie Dave, Israellycool, 5. Dezember 2017

Neulich nahm RealJStreets diese Foto auf.

Sie merkt an:

Es kommen Touristen in Rekordzahl nach Israel.

Regelmäßig reihen sich Busse um die Altstadt von Jerusalem aneinander. Die Kotel, die Westmauer, hat einen konstanten Fluss an Besuchern. Tag und Nacht kommen und gehen. Menschen aller Religionen still.

Touren aus arabischen Ländern und muslimischer Gruppen haben deutlich zugenommen.

Wenn nur 1% dessen, was die Hasser zu Israel behaupten, wahr wäre, würde es dieses Foto nicht geben.

Derweil haben Juden nur eingeschränkten Zugang zum Tempelberg, können die Moscheen dort nicht besuchen und es ist ihnen nicht erlaubt irgendetwas zu tun, das ansatzweise wie Gebet aussehen könnte. Und lassen Sie mich gar nicht erst von Mekka anfangen.