Foto: Nie ist ein Polizist da, wenn man ihn braucht…

The Jewish Press, 7. August 2017

Maskierte Muslime auf dem Tempelberg (Foto: Slimlan Khader/Flash90)

Während auf den Tempelberg gehende Juden von israelischen Polizisten flankiet werde, die schwer aufpassen um sicherzustellen, dass keiner einziger Jude die Lippen im Gebet bewegt, haben die Muslime keine solchen Sorgen.

Fakt ist, dass die Polizei eindeutig so damit beschäftigt ist die Juden zu beobachten, dass sie völlig verpassen die maskierten Muslime auf dem Tempelberg zu sehen, Hamas-Stirnbänder tragen.

Jordanischer Reiseführer von 1959 löscht Juden aus der Geschichte – alle Juden seit König David sind „Besatzer“

Elder of Ziyon, 8. August 2017

Der „Führer für die Westbank von Jordanien“ war ein Heft aus dem Jahr 1959, geschrieben für christliche Pilger von den jordanischen Christen Ghattas J. Jahshan und Maheeba Akra Jahshan:

Das Heft wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gemeinsam mit der jordanischen Regierung geschrieben, wie dieses ganzseitige Foto von König Hussein andeutet.

Das Buch tut alles ihm Mögliche um die Juden aus der Geschichte Judäas zu löschen.

Während also die Könige David und Salomo widerstrebend genannt werden, „besetzte“ König David Jerusalem nur und Juden werden aus der Geschichte ausgeklammert.

Das Jüdische Viertel Jerusalems ist das „ehemalige jüdische Viertel“ und hat einen neuen Namen, den Jordanien dafür erfand, um jegliche jüdische Geschichte auszulöschen.

Der Ölberg wird beschrieben ohne die zehntausende dort beerdigten Juden zu erwähnen.

Selbst die Kotel [Westmauer/Klagemauer] wird angeführt, ohne irgendetwas über Juden zu erwähnen.

Seine Landkarte der Gegend nennt Israel „die besetzten Gebiete Palästinas“:

Beachten Sie, dass die Westbank nicht „besetztes Palästina“ ist. Sie ist gar nicht Palästina. Nur Israel ist Palästina.

Dennoch konnte das Heft die jüdische Verbindung zum Tempelberg nicht völlig auslöschen; er heißt dort „Berg Moriah“. Das war, bevor die Muslime der Welt erfolgreich erzählten, dass der gesamte Berg „Al-Aqsa“ sei.

Wiederkehrende Muster: Die Tempelberg-Krawalle

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Am 14. Juli wurden in Jerusalem zwei israelische Polizisten ermordet.[i] Sie waren Mitglieder der drusischen Gemeinschaft, einer religiösen und ethnischen Minderheit. Die drei muslimischen Mörder kamen aus der Stadt Um el-Fahm im Norden Israels.

Sie hatten ihre Waffen auf dem Tempelberg versteckt, wo die von der muslimischen Treuhand Waqf verwaltete Al-Aqsa-Moschee steht. Die drei Mörder wurden von der israelischen Polizei getötet. Am Tag davor hatte einer der Mörder ein Selfie veröffentlicht, auf dem er vor der Al-Aqsa-Moschee stand; zu dem Bild schrieb er: „Das Lächeln von morgen wird schöner sein, so Gott will.“[ii]

Israel reagierte auf die Morde mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. Metalldetektoren wurden installiert. Die Alternative hätte darin bestanden passiv zu warten, bis der nächste Terrorist nach dem bereits bewährten Schema Waffen hinzuschaffen und an diesem Gotteshaus zu verstecken einen Mord begeht.

Die Installation von Metalldetektoren führte dazu, dass palästinensische Prediger am 21. Juli mit öffentlichem Gebet außerhalb der Moschee reagierten.[iii] Es folgten Unruhen, bei denen 3 Palästinenser getötet und eine Reihe weiterer verletzt wurden. Am 21. Juli ermordete ein palästinensischer Terrorist einen jüdischen Familienvater im Dorf Halamisch, verletzte seine Frau schwer und schaffte es zudem ihre beiden erwachsenen Kinder zu töten; die Familie hatte beim Sabbatmahl gesessen.[iv] Es wird geschätzt, dass die Familie dieses Terroristen von der palästinensischen Autonomiebehörde in den nächsten zehn Jahren mehr als US$3.000 pro Monat erhalten wird. Diese Zahlungen werden von westlichen Ländern mitfinanziert.[v]

Inzwischen sind die Metalldetektoren entfernt worden. Infolge der Krawalle hat Israel sich dafür entschieden an ihrer statt teurere und technologisch fortschrittliche Mittel zu installieren, um in der Zukunft Waffen zu entdecken, an die heilige Stätte gebracht werden sollen.[vi]

Trotz der Entfernung der Metalldetektoren gingen die palästinensischen Krawalle in Jerusalem weiter.[vii] Wichtiger als die Analysen der einzelnen jüngsten Vorfälle und Krawalle ist jedoch die Auswertung der Reaktionen der verschiedenen Akteure und wiederkehrende Muster zu diesen Ereignissen zu erkennen.

In der Vergangenheit konnte die palästinensische Autonomiebehörde die Krawalle kontrollieren. Ein typisches Beispiel war die zweite Intifada, die im Jahr 2000 begann. Sie wurde als spontaner Ausbruch palästinensischer Wut nach dem Besuch Ariel Sharons auf dem Tempelberg verkauft. Er war damals ein Parlamentarier des Likud, der sich zu dieser Zeit in der Opposition befand. 2001 gab allerdings der palästinensische Kommunikationsminister Imad Faludschi zu, dass die Intifada von der palästinensischen Autonomiebehörde deutlich früher schon geplant worden war. Alles, was man noch brauchte, war eine passende Gelegenheit um sie zu anzufangen.[viii]

Seitdem haben sich das Ansehen der palästinensischen Autonomiebehörde und das von Mahmud Abbas in der westlichen Welt weiter verbessert. 2016 gab ihm eine große Zahl der Mitglieder des Europaparlaments nach seiner Rede dort stehende Ovationen – und das trotz der Tatsache, dass Abbas extrem antisemitische Anschuldigungen gegenüber Israel erhob, ein Rabbi habe Israel aufgefordert das Wasser der Palästinenser zu vergiften.[ix] Zwei Tage später musste Abbas zugeben, dass seine Verleumdung falsch war. Die Palästinenser hatten einen fiktiven Rabbiner erfunden.[x]

Unter den Palästinensern wird Abbas als sehr schwach betrachtet. Seine Fatah-Bewegung unterstützt die Krawalle, zum Teil weil sie fürchtet, noch mehr an Einfluss zu verlieren, wenn sie das nicht tut.[xi] Andererseits könnte Abbas, wenn die Krawalle weitergehen, die Kontrolle über sie verlieren. Er hat die aktuelle Sicherheitszusammenarbeit mit Israel aufgekündigt.[xii] Ohne die Hilfe der israelischen Sicherheitsbehörden wird es für Anhänger der Hamas einfacher ihn zu ermorden.

Ein weiteres wiederkehrendes Muster ist der Missbrauch heiliger oder geschützter Orte. Während israelischer Militärkampagnen gegen die Hamas hat die Terrorbewegung oft Waffen in Moscheen, Universitäten und Schulen versteckt.[xiii] Dazu gehörten auch Schulen der UNO-Organisation UNRWA.[xiv] Darüber hinaus versteckte sich die Hamas-Führung 2009 in einem Krankenhaus des Gazastreifens, weil sie wusste, dass Israel dieses nicht angreifen würde.[xv] Hamas nutzte außerdem Zivilisten als menschliche Schutzschilde.[xvi]

Noch ein wiederkehrendes Muster ist das Verhalten von Regierungen und Führern des Auslands. Viele entschuldigen und übersehen palästinensischen Terror, Hetze und Gewalt. Andere haben das Gefühl sie müssten in solchen Situationen Verurteilungen oder Empfehlungen bieten. Zwei Beispiele: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist ein Unterstützer der Terrororganisation Hamas. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, wird Israel von Erdoğan automatisch verurteilt. Diesmal sagte er: „Mit der Besetzung der Al-Aqsa-Moschee hat Israel alle Grenzen überschritten.“[xvii] Frankreich gab eine nichtssagende Erklärung ab, hauptsächlich um die Illusion zu schaffen, dass es immer noch ein wichtiger internationaler Spieler ist, während es mit kritischen innenpolitischen Problemen zu kämpfen hat.[xviii]

Ein weiteres wiederkehrendes Muster ist das Verhalten von Auslandsmedien, die die Fakten tatsächlichen Ereignisse verzerren. Die Medienbeobachtungsorganisation Honest Reporting Canada hat eine detaillierte Liste vieler solcher Verzerrungen in den kanadischen Medien während der ersten Tage der Krawalle zusammengestellt.[xix]

All das oben Angeführte bestätigt die Meinung vieler Israelis, dass ein zukünftiges Friedensabkommen sinnlos ist. Die Palästinenserführung mag in der Tat eines Tages ein solches Abkommen unterschreiben. Sie mag einige Zeit lang stillhalten. Aber dann wird von den Palästinensern eine weitere Gelegenheit für Krawalle, Gewalt und Mord genutzt werden.

Die Tempelberg-Krawalle haben ein perfektes Modell für solch ein Muster geschaffen. Begehe im Zusammenhang mit der Al-Aqsa ein Verbrechen gegen Israel. Wenn Israel mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen reagiert, verkünde, dass die Al-Aqsa in Gefahr ist. Das kann ganz einfach Gewaltausbrüche auslösen. Israel hingegen kann seine Zugeständnisse nicht rückgängig machen, die es für „Frieden“ eingegangen ist. Zu diesen werden wahrscheinlich die Beseitigung isolierter Siedlungen in der Westbank und ein Landtausch für die größeren Siedlungen gehören. Das ist der Grund, dass die Tempelberg-Krawalle die israelischen Gefühle gestärkt haben, dass eine Friedensvereinbarung keine zuverlässige Option ist.

[i] www.nytimes.com/2017/07/14/world/middleeast/israel-attack-jerusalem.html

[ii] http://www.telegraph.co.uk/news/2017/07/14/jerusalems-holiest-site-closed-prayers-shooting/

[iii] http://www.washingtonpost.com/world/middle_east/islamic-leaders-boycott-jerusalem-site-over-metal-detectors/2017/07/17/ddcd3054-6ad1-11e7-abbc-a53480672286_story.html?utm_term=.194c25176074

[iv] www.algemeiner.com/2017/07/21/three-israelis-stabbed-to-death-by-palestinian-terrorist-during-shabbat-dinner-in-west-bank-settlement/

[v] https://spectator.org/251138-2/

[vi] www.independent.co.uk/news/world/middle-east/israel-removing-metal-detectors-al-aqsa-mosque-temple-mount-smart-cameras-violence-riots-deaths-a7858256.html

[vii] http://www.latimes.com/world/middleeast/la-fg-israel-temple-mount-unrest-20170722-story.html

[viii] www.nuitdorient.com/n122.htm

[ix] http://www.nytimes.com/2016/06/24/world/middleeast/mahmoud-abbas-claims-rabbis-urged-israel-to-poison-palestinians-water.html

[x] http://www.aljazeera.com/news/2016/06/abbas-retracts-rabbis-water-poisoning-comment-160625132534138.html

[xi] www.timesofisrael.com/fatah-calls-for-day-of-rage-amid-new-temple-mount-security-in-wake-of-attack/;

http://jcpa.org/conversations-jerusalem-city-left-alone-fate/

[xii] http://www.jta.org/2017/07/23/news-opinion/israel-middle-east/abbas-cancels-security-coordination-meetings-between-israel-and-palestinians

[xiii] www.unrwa.org/newsroom/press-releases/unrwa-condemns-placement-rockets-second-time-one-its-schools; http://nypost.com/2015/05/02/un-report-outlines-how-hamas-used-kids-as-human-shields/

[xiv] www.unrwa.org/newsroom/press-releases/unrwa-condemns-placement-rockets-second-time-one-its-schools

[xv] http://www.haaretz.com/sources-hamas-leaders-hiding-in-basement-of-israel-built-hospital-in-gaza-1.267940

[xvi] http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/IsraelGaza2014/Pages/Hamas-Violations-of-the-Law-and-War-Crimes.aspx

[xvii] http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Israel-to-Erdogan-after-Jerusalem-tirade-Days-of-Ottoman-Empire-are-over-500740

[xviii] http://www.diplomatie.gouv.fr/en/country-files/israel-palestinian-territories/peace-process/events/article/situation-in-jerusalem-24-07-17

[xix] http://www.honestreporting.ca/temple-mount-tensions-and-terror-a-critical-analysis-of-canadian-media-coverage/18115

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30. Juli – 5. August 2017)

Dieser Artikel wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 30.07.2017:

PA-Führer Rami Hamdallah pries die Randalierer für ihren „Kampf“ zur Entfernung der Metalldetektoren am Tempelberg und nannte die PalAraber die „souveränen Herren des Landes“.

Ein israelischer Journalist berichtete, dass Mahmud Abbas und die PA den Jerusalemer Arabern Geld und andere Anreize dafür bieten zu randalieren und israelische Sicherheitskräfte gewalttätig anzugreifen. U.a. wurde allen Waqf-Beschäftigten die Geldzahlungen angeboten. Schülern arabischer Colleges in „Ost“-Jerusalem wurde u.a. die Zahlung ihrer Schulgebühren angeboten. Insgesamt soll Abbas dafür $20 Millionen bereitgestellt haben.

Ein Vertreter der (verbotenen) Islamischen Bewegung behauptete, Israel habe die Schließung des Tempelbergs genutzt, um „gefährliche Chemikalien in der Moschee zu platzieren“.

Montag, 31.07.2017:

Die IDF hat die Mauern um das Rahelgrab erhöht, nachdem PA-Araber immer wieder mit Brandsätzen und Felsbrocken warfen.

Der Abbas-Vertraute Nabil Sha’at schloss Landtausch in einer Regelung mit Israel aus; diese Idee könne nur überlegt werden, wenn Israel Palästina als Staat in den „Grenzen von 1967“ anerkennt, wobei Landtausch in Jerusalem und an anderen Orten innerhalb der Grünen Linie  ausschloss.

Der Shin Bet gab bekannt, dass am Samstag eine Frau festgenommen wurde, deren beiden Söhne vor kurzem wegen des Verdachts auf Planung eines Terroranschlags festgenommen wurden. Sie hatte Geld dabei, das für Terroraktivitäten verwendet werden sollte.

Die (verbotene) Islamische Bewegung behauptete, Israel habe auf dem Tempelberg Dokumente gestohlen. Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) dementierte das.

Nabil Sha’ath verkündete, dass die PA die zivilen Kontakte mit Israel wieder aufnehmen werde, um den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Die Sicherheitskoordination werde aber weiter auf Eis liegen.

Dienstag, 01.08.2017:

Anlässlich von Tischa B’Av, der Gedenktag für die zerstörten Tempel besuchten mehr 1.263 Juden den Tempelberg. Mehrere Hundert warteten, konnten ihn aber nicht besuchen.

Die Polizei gab bekannt, dass sie im Verlauf der letzten zwei Wochen 94 israelische Araber wegen illegalem Waffenbesitz festgenommen hat; dabei wurden Schusswaffen, Granaten, Leuchtgeschosse, Munition und Drogen konfizsiert. 2017 wurden bereits mehrere hundert Schusswaffen beschlagnahmt.

Die Hamas hat wieder etwas Grundsätzliches wissen lassen: Angegriffene Israelis sind weder Zivilisten noch unschuldig.

Nach Angaben von WAFA hat Israel 21 PalArabern den Zugang zum Bereich der Al-Aqsa-Moschee verboten.

Es gibt ein palästinensisches Musikvideo (auf Hebräisch), mit dem zur Ermordung von Juden mit Messerangriffen ermutigt wird.

Die PalAraber haben, ermutigt durch ihren Sieg in der Frage der Überwachung und Kontrolle an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau – eine neue Parole ausgegeben – sie wollen jetzt die Westmauer (Kotel, „Klagemauer“) „erobern“. Dazu verkündete WAFA bereits, dass „tausende Siedler den Platz an der Al-Buraq-Mauer schändeten, die Westmauer der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Grund dieses „Angriffs“ (was nicht erwähnt wird) war Tischa B’Av, der Tag, an dem der Zerstörung der Tempel gedacht und diese bedauert wird.

Hanin Zoabi (arabische Knesset-Abgeordnete) hat ausdrücklich gesagt, dass der „Sieg“ über Israel auf dem Tempelberg genutzt werden muss um neue Forderungen zu stellen.

Saeb Erekat geifert weiter, diesmal gegen die USA. Weil die nichts gegen die „Siedlungen“ unternehmen, würden sie Apartheid fördern und die Zweistaatenlösung verhindern.

Mittwoch, 02.08.2017:

Sommerlager der Hamas: Kinder lernen auf „zionistische Schweine“ zu schießen, weil die „das heilige Areal in Jerusalem besudeln“. So sollen sie den Tempelberg befreien.

Die Fatah hat einmal mehr ein Sommerlager nach Dalal Mughrabi benannt, die einen Terroranschlag anführte, bei dem 37 Zivilisten, darunter 12 Kinder, getötet und mehr als 70 verletzt wurden.

Abschlussfeier eines Hamas-Sommerlagers im Gazastreifen: Die Jugendlichen „stürmen“ „Sicherheitsvorkehrungen“ am Tempelberg und töten israelische Soldaten. (Transkript)

Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an hat ein Musikvideo veröffentlichte (u.a. auf YouTube, aber nur auf der arabischen Seite), mit dem eindeutig Israelis bedroht werden. (Nachdem Aussied Dave auf das Video aufmerksam machte, hat Ma’an es gelöscht und verbreitet die Lüge, sie hätten es nie genutzt, um damit Stimmung gegen Israel zu machen.)

Ein Mord aus dem Mai wurde aufgeklärt: Eine junge Israelin aus der Region Binjamin wurde von ihrem arabischen Freund getötet.

Arabische Knessetabgeordnete übten so viel Druck aus, dass arabische Ortsvorsteher ein Treffen mit Präsident Rivlin absagten.

Die Sicherheitsmauer bei Meitar (Hebron) wurde fertiggestellt. Sie ist fast 42km lang und ersetzt einen Zaun, der vor 10 Jahren errichtet worden war.

Donnerstag, 03.08.2017:

Die „Präsidentengarde“ der PA greift verbal ein und zitierte ihren Helden Yassir Arafat: Ein Volk wie das Volk Palästinas, das den Frieden mit dem Blut seiner Söhne gewässert hat, kann nur gewinnen.“ Bezogen ist das auf den „Sieg“ über Israel am Tempelberg, versehen mit dem Hinweis, dass dies nur eine Runde von weiteren gewesen sei.

Meinungsumfrage: Die meisten Israelis wie Araber glauben nicht, dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre einen Palästinenserstaat geben wird. Beide befürworten ihn mit einer knappen Mehrheit, wobei die Befürwortung bei den Israelis abnimmt, während sie bei den PA-Arabern zunimmt.

Es gibt bisher von israelischer Seite werden nicht näher erläuterte Sicherheitsgründe angeführt: 10 Spielern der Gaza-Fußballmannschaft Shabaab Rafah ist die Genehmigung zur Reise zum Fußballpokalspiel nach Hebron verweigert worden.

Friedensabkommenspartner: 2 Drittel der Abgeordneten des jordanischen Parlaments unterschrieben eine Aufforderung an die Regierung den israelischen Botschafter auszuweisen und den jordanischen Botschafter aus Israel zurückzurufen.

Der Geheimdienst Shin Bet hat einen Kanal zur Versorgung der Hamas mit (Bar-)Geld auffliegen lassen. Aus dem Gazastreifen lieferte die Terrororganisation über die Türkei Gelder nach Judäa und Samaria, wo damit Terroranschläge finanziert werden sollten. Die Ermittlungen ergaben, dass etwa $200.000 auf diese Weise geflossen sind.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.

Die furchterregendste Waffe des jüdischen Volks – jetzt aufgedeckt

Paula R. Stern, 27. Juli 2017

Die furchterregendste Waffe des jüdischen Volks wurde jüngst auf dem Tempelberg entfesselt. Israelische Polizei, angewiesen den Status quo zu erhalten und zu vermeiden Muslime zu verärgern oder zu beleidigen – obwohl die Muslime zu diesem Zeitpunkt den Tempelberg boykottierten – eilten hinzu, um den Juden zu überwältigen, der es wagte diese Waffe freizusetzen.

Werfen Sie einen Blick auf dieses Video. Alles wurde mit mehreren praktischerweise vorhandenen Smartphones aufgenommen. Was Sie sehen werden ist ein Mann namens Ari Abramowitz auf dem Tempelberg und israelische Polizisten, die hinzu eilen um ihn aufzuhalten.

Richtig: Die mächtigste Waffe, von den Muslimen so sehr gefürchtet, dass sie vor Wut zittern, wenn sie es wagen sie zu sehen/zu hören, ist ein betender Jude! Schlimmer noch: ein Jude, der das Trauergebet [Kaddisch] für drei ermordete Menschen spricht.

Ich muss mich fragen, was passieren wird, wenn die Polizei Anzeige erstattet und Ari vor Gericht zerrt…

Richter: Und was wird ihm vorgeworfen? Was getan zu haben wird der Beschuldigten beschuldigt?

Staatsanwalt: Er hat gebetet, Euer Ehren.

Richter: Er hat … was?

Staatsanwalt: Er hat gebetet … auf dem Tempelberg.

In welcher Welt ist ein Gebet eine Waffe, etwas so furchtbares, dass die Polizei hinzueilen und ihn abführen muss?

Vielleicht gibt es in dem Gebet etwas, das beleidigend ist? Nicht, dass ich wüsste. Hier ist sein Text:

Erhoben und geheiligt werde sein großer Name auf der Welt, die nach seinem Willen von Ihm erschaffen wurde.

Sein Reich soll in eurem Leben in den eurigen Tagen und im Leben des ganzen Hauses Israel schnell und in nächster Zeit erstehen. Und wir sprechen: Amen!

Sein großer Name sei gepriesen in Ewigkeit und Ewigkeit der Ewigkeiten.

Gepriesen sei und gerühmt, verherrlicht, erhoben, erhöht, gefeiert, hocherhoben und gepriesen sei Name des Heiligen, gelobt sei er, hoch über jedem Lob und Gesang, Verherrlichung und Trostverheißung, die je in der Welt gesprochen wurde, sprechet Amen!

Fülle des Friedens und Leben möge vom Himmel herab uns und ganz Israel zuteil werden, sprechet Amen.

Der Frieden stiftet in seinen Himmelshöhen, stifte Frieden unter uns und ganz Israel, sprechet Amen.

Solange es beleidigend ist diese Worte vor einem Muslim auszusprechen, kann es keinen Frieden geben. Solange Juden ihr Recht verweigert wird zu beten – zu BETEN, Herrgott nochmal – solange WIRD es keinen Frieden geben. So einfach ist as.

Statt Ari schnell vom Tempelberg zu bringen, sollte die israelische Regierung aufstehen und diesem Wahnsinn ein Ende gebieten. Lasst Juden beten. Und wenn der Welt das nicht gefällt – dann müssen wir wohl unsere furchterregendste Waffe gegen sie loslassen und für ihre vom fehlenden Gebrauch verkümmerten Hirne und ihre an den Teufel verkauften Seelen beten.