Wir können uns unsere Souveränität zurückholen

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 11. November 2018

Jedes Mal, wenn Tzipi Livni den Mund aufmacht, kommt das Wort „Demokratie“. Nach Meinung von Livni würden die Regierung und die Knesset, die vom Volk demokratisch gewählt sind, sie ständig „gefährden“, „aushöhlen“, „aufs Spiel setzen“ und so weiter.

Nicht widerspricht ihre vehementer als die Tatsache, dass ihr Block ständig an der Wahlurne besiegt wird, in Wahlen, die vermutlich die freiesten und fairsten in der Welt sind.

Es gibt jedoch ein anderes Wort, dass sie nicht von sich gibt – und leider äußert es auch unsere angeblich „rechte“ Regierung auch nicht oft. Das Wort lautet „Souveränität“.

Souveränität ist weit wichtiger als Demokratie, denn wenn man nicht die Kontrolle darüber hat, was im eigenen Land los geschieht, dann hat man kein Land, ob nun Demokratie oder nicht.

Israel ist das einzige Land der Welt, wo die Souveränität des Volks über das eigene Land regelmäßig angefochten wird. Und ich rede nicht nur von Judäa und Samaria. Zu den Indikatoren von Dissens schon wegen der Existenz eines jüdischen Staates gehört die Unterstützung von BDS oder ein Rückkehrrecht für „palästinensische Flüchtlinge“, die beide weltweit stark verbreitet sind.

Eine der Institutionen, die israelischer Souveränität am feindlichsten gesinnt sind, ist die UNO, die versucht sich regelmäßig versucht in interne israelische Angelegenheiten einzumischen. Da gibt es zum Beispiel die Temporary International Presence in Hebron (TIPH), gegründet nach dem Massaker von Baruch Goldstein, als die palästinensische Autonomiebehörde fordert, es solle etwas getan werden, um „die Sicherheit und den Schutz der palästinensischen Zivilisten zu garantieren“. Ursprünglich hatte die Mission nur norwegische Mitarbeiter, heute gehören Repräsentanten aus Norwegen, Italien, Dänemark, Schweden, der Schweiz und der Türkei dazu.

Die Beobachter sollten unparteiisch sein und alle „Brüche der Vereinbarung zwischen der PA und Israel zu Hebron“ berichten, „sowie alle Verletzungen des humanitären Völkerrechts sowie des internationalen Menschenrechts“. Faktisch sind sie höchst einseitig, ignorieren arabischen Terrorismus und berichten nur palästinensische Klagen gegen Israel. Sie nehmen an antiisraelische Propagandaveranstaltungen teil und schikanieren jüdische Einwohner von Hebron. Zwei stark beachtete Vorfälle aus der jüngsten Vergangenheit: Ein Beobachter schlug ein jüdisches Kind und ein anderer zerstach die Reifen des Autos eines jüdischen Einwohners.

Es gibt für das Problem eine einfache Lösung: Die Regierung Israels stimmte ursprünglich ihrer Anwesenheit zu und die Regierung kann ihre Zustimmung zurückziehen. Der Premierminister sollte ankündigen, dass sie 48 Stunden zum Packen und Abrücken haben. Ich bezweifle sogar, dass Tzipi Livni behaupten würde, das wäre „undemokratisch“.

Dann gibt es natürlich UNTSO, die United Nations Truce Supervision Organization, die ohne Miete zu zahlen im schonen Armon HaNatziv sitzt, dem ehemaligen Paläst des britischen Hochkommissars, das auf einem der teuersten Grundstücke in Jerusalem steht. UNTSO wurde im Mai 1948 eingerichtet; als die Briten auszogen, zogen das Rote Kreuz und die UNO ein. Vielleicht war die Idee, dass die UNO das internationale corpus separatum von diesem herrlichen Fleckchen aus regieren würde, das ihrer Meinung nach Jerusalem werden sollte. UNTSOs Auftrag heute besteht darin Waffenstillstandsvereinbarungen zu beaufsichtigen, von denen die meisten lange vorbei sind.

Miri Regev, eine der wenigen Politiker Israels, die sich um unsere Souveränität und nationale Ehre Sorgen zu machen scheinen, versuchte sie letztes Jahr rauszuwerfen, hatte aber keinen Erfolg. Sie argumentierte, ihre Anwesenheit in Jerusalem sei unnötig (weil alles, was ihnen zum beaufsichtigen geblieben war, die Entflechtungsresolution mit Syrien aus dem Jahr 1974 ist) und dass sie antiisraelische Aktivitäten betrieben. Quelle surprise! Es gibt dort 376 UNO-Bedienstete und sie sollten Büroräume mieten wie jeder andere auch – oder noch besser, nach Damaskus ziehen.

Es gibt zahllose weitere Zusammenstöße mit israelischer Souveränität, einschließlich der riesigen Geldsummen, die von Europa an subversive NGOs strömen; ungeschriebene amerikanische Einschränkungen für Bautätigkeit in Judäa, Samaria und Ostjerusalem; von der EU finanzierte und gesteuerte illegale arabische Bautätigkeit in Area C in den Gebieten; und UNESCO-Resolutionen, die verschiedene Teile Israels – einschließlich der Westmauert – zu „Stätten palästinensischen Erbes“ erklären.

Aber all das verblasst angesichts der größten, krassesten, entmenschlichensten Störung unserer Souveränität überhaupt: der fortbestehenden arabischen Besatzung des Tempelbergs.

Geht man nach der Unausgewogenheit der Rechte für Muslime und Juden auf dem Berg, ließe es sich entschuldigen zu glauben, dass er in einem arabischen Land liegt und nicht im Herzen der Hauptstadt Israels. Juden ist es dort nicht gestattet zu beten (oder auch nur still die Lippen zu bewegen) oder die Wasserspender zu benutzen, während muslimische Kinder auf dem Gelände Fußball spielen und Trupps muslimischer Provokateure jüdische Verehrer anbrüllen. Restriktionen werden von israelischen Polizisten durchgesetzt. Erst letzte Woche bestätigte Israels oberster Gerichtshof den Einsatz von Metalldetektoren am einzigen Aufgang auf den Berg, den Juden benutzen dürfen, während solche Detektoren an muslimischen Aufgängen entfernt wurden, trotz der Tatsache, dass die zur Ermordung von Polizisten eingesetzten Waffen durch diese Aufgänge gebracht worden waren.

Der Tempelberg erlaubt gemäß dem, was der „Status quo“ genannt wird, der jordanischen Waqf den Bereich zu verwalten und zu erhalten. Aber seit 1967 ist das quo nicht statisch geblieben, Juden wurden immer mehr Beschränkungen auferlegt. Die Waqf hat große Bauprojekte betrieben, mit denen sie die Absprachen verletzte, die eine archäologische Beaufsichtigung für solche Maßnahmen erfordern, was die Zerstörung und den Verlust unschätzbarer Artefakte zur Folge hatte. Viele glauben, dass es einen gezielten Versuch gegeben hat Beweise für jüdische Geschichte dort zu vernichten. Versuchen Israels eine gefährliche Brücke zu ersetzen, die einmal zu einem der Tore auf den Tempelberg führte, wurde mit Krawallen begegnet. Die Brücke besteht seit 2004 in „provisorischem“ Zustand.

Gefährdet, ausgehöhlt und auf Spiel gesetzt wird nicht die Demokratie. Wir haben jede Menge Demokratie, manchmal so viel davon, dass die Regierung nicht in der Lage ist etwas zu bewerkstelligen – so die Lösung des Problems der illegalen Migranten – ohne durch dumme internationale Politik sowie die „Wächter der Demokratie“, die von den Europäern finanzierten subversiven NGOs und den Obersten Gerichtshof, behindert zu werden. Was auf dem Spiel steht, ist unsere Souveränität – in den Gebieten, in Jerusalem, selbst beim brennenden Land um den Gazastreifen, wo wir weder in der Lage noch willens zu sein scheinen unsere eigene Bevölkerung zu schützen.

Souveränität ist kostbar – und empfindlich. Sie kann durch Faktenlage gestärkt oder ausgehöhlt werden, die wir sich einzurichten erlauben. Wegen der typisch israelischen Haltung, dass „Symbolische keine Rolle spielt“ und den Wunsch jegliche Form von Konflikt um alles in der Welt zu vermeiden, erlauben wir wichtigen Prinzipien uns zu entgleiten und schnell verwandelt sich das „symbolische Zeugs“ in irreversible Fakten vor Ort.

Unsere Regierung könnte etwas von Donald Trump lernen. Man kann Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt anerkennen, wurde ihm gesagt, das würde zu Unruhen führen. Man kann die Botschaft nicht verlegen, sagten sie, das wird Krawalle geben. Man kann nicht die Gelder für die UNRWA kürzen oder verlangen, dass die PA aufhört Terroristen zu bezahlen. Man kann den Iran-Deal nicht aufkündigen und Sanktionen wieder einführen. Aber er machte das alles und uns ist nicht der Himmel auf den Kopf gefallen.

Wir können uns unsere Souveränität zurückholen – rund um den Gazastreifen, auf dem Tempelberg und von der UNO und der EU. Das wird niemanden dazu bringen uns zu lieben – nichts in der heutigen Welt könnte das – aber es könnte uns einigen Respekt einbringen.

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Die Grundursache des palästinensisch-israelischen Konflikts … in einem Tweet

Aussie Dave, Israellycool, 26. September 2018

Dieser Tweet der palästinensischen Propaganda-Seite Quds News Network ist der Nachwelt als Schreenshot erhalten, damit er an die wahre Grundursache des Konflikts erinnert: imperialistische islamische Ambitionen in Sachen Heiliges Land.

Und Rituale jeglicher Religion, die nicht der Islam ist, sind für die in Palästina lebenden Muslime nicht akzeptabel, besonders nicht in Jerusalem.

Wäre ich ein palästinensischer Christ, würde ich meinen palästinensischen Mitgliedsausweis sofort zurückgeben. Und beten, dass ich unter Israel lebe kann, wo Religionsfreiheit absolut garantiert ist.

Derweil ist dieser Tweet nur einer in einer Reihe des Quds News Network, die schlicht zeigen, wie intolerant und weit entfernt von der Realität die sind. Zum Beispiel sind Juden, die nach deren Angaben die Westmauer besuchen, seit tausenden Jahren eine jüdische heilige Stätte, tatsächlich einfach „zionistische Siedler, die die Al-Aqsa stürmen, um an der al-Buraq-Mauer talmudische Rituale zu tun“. Oder so etwas.

Tausende zionistischer Siedler haben heute das Gelände der Al-Aqsa-Moschee gestürmt, um talmudische Rituale zu tun!

Und wussten Sie, dass das für Muslime wegen eines edlen Hengstes ein heiliger Ort gewesen ist?

Lügen haben in unserem Tweet keinen Platz. Wir posten Fakten. Das ist die Al-Buraq-Mauer, sie ist für Muslime seit fürimmer ein heiliger Ort gewesen. Dort hat der Prophet Mohammed (Friede sei auf ihm) den Buraq angebunden, das Reittier, das er währen des nächtlichen Aufstiegs (Mi’raj) ritt.

Anscheinend seit fürimmer.

Können Sie sich eine vergleichbare Szene mit Juden an der Al-Aqsa-Moschee vorstellen?

Aussie Dave, Israellycool, 5. Dezember 2017

Neulich nahm RealJStreets diese Foto auf.

Sie merkt an:

Es kommen Touristen in Rekordzahl nach Israel.

Regelmäßig reihen sich Busse um die Altstadt von Jerusalem aneinander. Die Kotel, die Westmauer, hat einen konstanten Fluss an Besuchern. Tag und Nacht kommen und gehen. Menschen aller Religionen still.

Touren aus arabischen Ländern und muslimischer Gruppen haben deutlich zugenommen.

Wenn nur 1% dessen, was die Hasser zu Israel behaupten, wahr wäre, würde es dieses Foto nicht geben.

Derweil haben Juden nur eingeschränkten Zugang zum Tempelberg, können die Moscheen dort nicht besuchen und es ist ihnen nicht erlaubt irgendetwas zu tun, das ansatzweise wie Gebet aussehen könnte. Und lassen Sie mich gar nicht erst von Mekka anfangen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8. – 11. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Am Freitag starb ein Terrorist am Gaza-Zaun durch seinen eigenen Sprengsatz. Inzwischen behaupten die Terroristen, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. In Wahrheit versuchte er eine Granate in seiner Steinschleuder zu platzieren, um sie auf Soldaten zu schleudern. Dabei ging das Ding hoch, tötete ihn selbst und verletzte mehrere andere Araber. Es gibt Videomaterial davon (auf twitter gefunden):

Ein Diplomat aus Qatar versuchte Israel hinter den Kulissen davon zu überzeugen, dass die Spannungen am Gazastreifen aufhören würden, wenn mehr Gazaner Arbeit in Israel bekämen.

Nachdem Netanyahu das Verbot der Besuche auf dem Tempelberg durch Minister der Regierung aufhob, war Landwirtschaftsminister Uri Ariel das erste Kabinettsmitglied, das heute den Tempelberg besuchte; ein weiterer Abgeordneter ging ebenfalls hinauf. Knessetmitglieder dürfen jetzt alle drei Monate den Tempelberg besuchen. Am Montag wollen 3 Abgeordnete den Tempelberg besuchen.

Die PA verurteilte die Besuche von Juden auf dem Tempelberg und wirft Israel „Angriffe“ auf islamische und christliche heilige Stätten vor.

Montag, 09.07.2018:

Aussage eines iranischen Generals: Die Streitkräfte in Syrien warten nur noch auf den Befehl Israel zu vernichten.

Premier Netanyahu hat angekündigt den Waren-Übergang Kerem Schalom wegen des anhaltenden Drachen-/Ballonterrors zu schließen. Das gilt nicht für Humanitäres und für Lebensmittel. Außerdem wurde beschlossen die Fischereizone vor dem Gazastreifen nicht auf 9 Seemeilen auszuweiten.
Der Islamische Jihad tobt, die Schließung sei eine Kriegserklärung und ein Verbrechen gegen die Menschheit. Was die Hamas genauso sieht.

Morgen soll ein neuer Versuch gestartet werden die Blockade von Gaza aus zu durchbrechen. Angeblich soll kranke und verletzte Gaza-Araber damit transportiert werden.

Mahmud Abbas hat einmal mehr bekräftigt, dass Trumps Friedensplan „nicht stattfinden“ wird.

Die arabische Hass-Knessetabgeordnete Hanin Zoabi will nicht helfen, dass das Patriarchengrab für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht wird. Mit Dingen, für die die Besatzung zuständig sei, beschäftige sie sich nicht.

Feuer-Terror-Bilanz nach 100 Tagen: Es gab 678 von den Terrordrachen und -ballonen ausgelöst Brände in Israel.

Verteidigungsminister Lieberman hat den zur Hamas gehörenden Fernsehsender Al-Quds TV mit einer Anordnung zur Terrororganisation erklärt. Von der Hamas kommt, den Sender so zu bezeichnen sei Terror; arabische Knesset-Abgeordnete verurteilen den Schritt als Verletzung der freien Meinungsäußerung.

Dienstag, 10.07.2018:

Erklärung der „Söhne Zawaris“ (eine Gruppe Gaza-Terroristen, die hauptsächlich die Terrordrachen und -ballons steigen lässt), zur israelischen Entscheidung den Übergang Kerem Schalom wegen des Feuer-Terrors zu schließen: Sie bekräftigen ihr Recht den Gazastreifen zu verteidigen und haben die Entscheidung getroffen nachts große Bündel an Brandballons gegen die Siedler zu starten (merke: die „Siedler“ leben in dem, was selbst die UNO und die Staaten der Welt als Israel anerkennen):

Die EU hatte in der Hagai-Straße in der Altstadt Schilder aufgehängt. Diese wurden jetzt von der Stadtverwaltung entfernt.

Ein israelisches Gericht verurteilte die PA zur Zahlung von NIS 13,5 Millionen Entschädigung an Araber, die wegen angeblicher Kollaboration mit Israel gefoltert worden waren.

Die Hamas hat sich die Proteste und den Terror am Gaza-Zaun in den letzten 100 Tagen $45 Millionen kosten lassen.

Mittwoch, 11.07.2018:

Die Hamas hat die Händler des Gazastreifens informiert, dass ab sofort die Einfuhr von Obst aus Israel in den Gazastreifen gestoppt ist. (Was ist das für eine „Blockade“, in der das „Opfer“ Einfuhren von täglich 30-40 LKW-Ladungen Obst verhindert?)

Ein ranghoher PA-Vertreter beschuldigt Israel die Rechte muslimischer Gläubiger in der Patriarchenhöhle zu verletzen. Es habe im ersten Halbjahr 298 Fälle von verhinderten Gebetsrufen gegeben; Israel habe die Sicherheitskräfte am Eingang zur „Moschee“ verstärkt; und der Bereich sei wegen Feiertagen zweimal gesperrt gewesen. Außerdem hätten „extremistische Siedler“ am Montag die Zehn Gebote in einer der Türen geritzt, was „eine eklatante Provokation“ sei. Darüber hinaus habe es einmal ein jüdisches Fest auf dem Gelände gegeben, bei dem bis spät in die Nacht Musik gespielt worden sei. Er rief die Araber zu Standhaftigkeit und Widerstand gegen die „rassistische Besatzung“ auf. (Die PA betrachtet das Patriarchengrab als allein muslimische heilige Stätte.)

Auf einer Konferenz berichtete Yoram Ettinger, dass jedes Jahr etwa 20.000 PA-Araber aus den Palästinensergebieten emigrieren. Die PA blies die Zahl der Einwohner in Judäa und Samaria auf, was aber von israelischer Seite leider nicht richtiggestellt wird.

Die Hamas-Terroristen machen mit ihrem Umwelt-Terrorismus nicht einmal vor dem Meer halt; hier ist ein Video eines der „Aktivisten“ der gestrigen „Flottille“, das zeigt, wie auch im Meer Reifen verbrannt werden, um die Israelis zu stören.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1. – 7. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Die Hamas soll sich klar geäußert haben: Wir geben im Zuge eines Hilfspakets für den Gazastreifen die Israelis nicht raus (weder die Leichen noch die Lebenden).

Die IDF hat nach einer Sicherheitsauswertung ihre Truppen auf dem Golan mit zusätzlichen Panzern und Artillerie verstärkt.

Bis Donnerstag findet wieder das Jerusalemer Lichterfest statt, bei dem Künstlerisches auf die Mauern und Häuser der Altstadt projiziert wird. Die PA protestiert, das sei „eines der Mittel zu Verjudung der Stadt“ und „um die Geschichte und aktuelle Geschichte der uralten arabischen Stadt zu verschleiern“.

Umfrage in Israel: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass ein Sieg über die Palästinenser nötig ist, um mit ihnen Frieden schließen zu können.

PA-„Außenminister“ Riad al-Maliki sprach beim Gipfel der Afrikanischen Union im Auftrag seines Herrn und Meisters Mahmud Abbas: Die Verlegung der US-Botschaft ins „besetzte Al-Quds“ (merke: GANZ Jerusalem ist also das „besetzte Al-Quds“!) sei aggressiv und einseitig, genauso wie die Anerkennung „des besetzten Al-Quds“ als Israels Hauptstadt. Außerdem werde Jerusalem von Israel ethnisch gesäubert, mit Hilfe von Apartheid-Gesetzen wie früher in Südafrika.

Montag, 02.07.2018:

Umfrageergebnisse: Fast 60% der Israelis glauben, dass Trump der proisraelischste Präsident ist. 68% halten „Oslo“ für einen Fehlschlag. 65% finden, dass Israel einen Sieg über die Palästinenser braucht, damit der Konflikt beendet werden kann.

Die Zahl der LKW, die Waren aus dem Gazastreifen nach Israel bringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Waren es 2014 noch 232, sprang die Zahl 2015 auf 1.461 und 2017 auf 2.680. In der ersten Jahreshälfte 2018 waren es schon 1.728. Von den mehr als 8.000 LKW-Ladungen gingen etwa 2 Drittel nach Judäa/Samaria, 1 Drittel an Orte innerhalb der Grünen Linie. Die größten Posten waren landwirtschaftliche Produkte und Schrott, daneben auch Textilien, Lebensmittel und Möbel.

Die Knesset verabschiedete am Abend das Gesetz, mit dem die Terroristen-Gehälter/-Renten der PA von den Steuern, die Israel für die PA einsammelt und überweist, abgezogen werden. 87 Abgeordnete stimmten dafür, 15 dagegen.

Heckmeck:
– Ein Diplomat Qatars gibt an, dass die Hamas und Israel sich in indirekten Verhandlungen zur Gaza-Krise befinden. Beide Seiten hätten kein Interesse an einem Krieg, Washington ist informiert und besteht darauf, dass die PA einbezogen wird.

Dienstag, 03.07.2018:

Die Familie mit den bisherigen Rekord-Apanagen für Terroristen erhält von der PA noch eine Erhöhung der Bezüge. Sechs Söhne der Familie waren an tödlichen Terroranschlägen beteiligt, der letzte ermordete eine Soldaten im Mai mit einem Marmorblock. Die Familie hat bisher mehr als 1 Million US-Dollar erhalten. Im PA-Fernsehen wurde zudem die Mutter der sechs Terroristen als Vorbild vorgestellt.

Die PA bezeichnete die Kürzung der Gelder um die Terror-Renten seitens Israel als „Kriegserklärung“, die die Grundlage der Beziehungen der PA und Israel untergräbt.

Soldaten entdeckten, dass die Hamas versucht Spyware auf Soldaten-Handys zu laden; das sollte über Dating-Apps und gefakte WM-Ergebnis-Apps im offiziellen Google Store erfolgen.

Präsident Rivlin sagte am Dienstagabend, ihm tun die Menschen im Gazastreifen leid, weil die Hamas sie leiden lässt; Israel sei die einzige Obrigkeit der Region, die Waren zum Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens liefert

Im Kreis Mateh Yehuda wurde ein Terror-Ballon mit einem angehängten Bild gefunden:

Premierminister Netanyahu informierte Verteidigungsminister Lieberman und Parlamentspräsident Edelstein, dass nach sechs Monaten jetzt Abgeordneten und Ministern wieder der Besuch des Tempelbergs erlaubt wird.

Mittwoch, 04.07.2018:

Die von Terrordrachen und -ballons ausgelösten Brände der letzten Woche:

Die östlich von Jerusalem illegal errichtet arabische Siedlung Khan al-Ahmar soll jetzt wirklich abgerissen werden. Die UNO fordert von Israel das nicht zu tun.

Arabische illegale Bautätigkeit in Susiya hat dagegen immer noch keine Folgen, obwohl der Oberste Gerichtshof die Abrisse dort schon angeordnet hat.

Zwei Beduinen aus dem nördlichen Israel wurden wegen Waffenschmuggels angeklagt.

Die PA wütet: Dass Knessetabgeordnete und Minister wieder den Tempelberg besuchen dürfen, geht ja gar nicht. „Die Al-Aqsa-Moschee gehört allein den Palästinensern und niemand sonst hat irgendein Recht daran“, lassen sie wissen. Gefolgt von den ganzen bekannten, üblichen Schwachsinns-Behauptungen.

Benjamin Netanyahu warnte die Hamas, sie werde einen unerträglichen Preis bezahlen, wenn sie die Lage weiter eskaliert statt Ruhe zu geben.

Donnerstag, 05.07.2018:

Das PA-Fernsehen ehrte 3 Terroristen, die im Jahr 2000 zwei Israelis brutal ermordeten, als „Helden“.

Die IDF hat Khan al-Ahmar zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Dadurch wurde auch ein Besuch von Vertretern der EU im Ort verhindert, der derzeit abgerissen wird, weil er illegal errichtet wurde.

Es gibt weiter Berichte, dass Deutschland zwischen der Hamas und Israel bezüglich eines Gefangenenaustauschs verhandelt.

Die IDF hat weitere Batterien der Eisernen Kuppel am Gazastreifen stationiert.

Eine Meinungsumfrage bei den PA-Arabern ergab, dass nur 21% glauben, dass der „Marsch der Rückkehr“ seine Ziele erreichte – oder auch nur eine Mehrzahl davon.

Freitag, 06.07.2018:

Drunter tun sie es nicht: Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch wirft Israel wegen „Einschränkungen zum Betreten der Al-Aqsa-Moschee“ eine „israelisch-zionistische Inquisition“ und „Handeln wie die Nazis“ vor.

Die Zahl der Terroranschläge innerhalb der Grenzen von Jerusalem befindet sich aktuell auf einem Dreijahres-Tief. Im Juni gab es 220 Anschläge, von denen 6 innerhalb von Jerusalem stattfanden.

Samstag, 07.07.2018:

Meinungsumfrage: 82,7% der jüdischen Israelis finden, die IDF sollte die Terroristen direkt beschießen, die die Terrordrachen und -ballons steigen lassen.

Die Fatah ehrte die Terroristin Fatima Bernawi, die 1967 eine Bombe in einem Kino in („West“-) Jerusalem zünden wollte. Sie wurde später Arafats Polizeichefin im Gazastreifen.

Bei den Krawallen am Gaza-Zaun wurde gestern eine 38-jährige Nichte von Ismail Haniyeh verletzt; sie wird im Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt mit einem Bauchschuss behandelt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Der gestern zerstörte Terrortunnel war der neunte, den die IDF in den letzten Monaten zerstörte. 4 davon wurden innerhalb des Gazastreifens zerstört, 5 auf israelische Seite:

Die Hamas-Führer hatten gerade erst geschworen auf den Grenzzaun zu marschieren und sich dort gegebenenfalls von Soldaten erschießen zu lassen – und jetzt ist Ismail Haniyeh erstmal schnell Richtung Kairo entfleucht.

Heute war eine Rekordzahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg, insgesamt 2.048 (1.626 am Vormittag, 458 nachmittags).

Zum anstehenden „Nakba“-Tag und den dazu angekündigten massiven Störungen am Gaza-Zaun hat die IDF ihre Vorbereitungen abgeschlossen; dazu wurden die Einsatzkräfte stark aufgestockt. Auch die Feuerbekämpfungskapazitäten wurden massiv verstärkt.
Der Luftraum um den Gazastreifen wurde gesperrt. Kommerzielle Flüge dürfen nicht näher als 6km an den Gazastreifen kommen, Landwirtschaftsflugzeuge nicht näher als 1,5 km.
Die Soldaten sind angewiesen bei Bedrohung ihrer selbst oder anderer zu schießen um zu töten.

Die IDF warnt die Gaza-Araber davor dem Grenzzaun zu nahe zu kommen. Sie sollen sich nicht von der Hamas verheizen lassen.

Die Hamas hat Beobachtungsposten nahe des Grenzzauns im Bereich der Krawallorte abgebaut. Die IDF geht davon aus, dass damit Hindernisse für Randale aus dem Weg geräumt werden sollten.

Die Regierung stellt 445 Millionen Schekel für die Bildungsförderung in „Ost“-Jerusalem zur Verfügung.

Die Hamas behauptet Israel würde um ein Ende der Proteste am Zaun betteln und im Gegenzug Erleichterungen in der Blockade anbieten. Das Angebot sei abgelehnt worden, weil es zu unspezifisch gewesen sei.

Das Verteidigungsministerium wird mehr als 6,5 Millionen Schekel in die Renovierung und Aufwertung der Luftschutzbunker in Kiryat Schmona investieren.

Die Terroristen im Gazastreifen drohten den Juden in Israel, der 13. Mai sei ihre letzte Chance „in eure Herkunftsländer zurückzukehren“. Die IDF könne sie nicht beschützen.

Montag, 14.05.2018:

Eine Umfrage ergab, dass nur etwa die Hälfte der Araber den Umzug der US-Botschaft gefährlich sei.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat ein Video veröffentlicht, in dem dargestellt wurde, wie die Terroristen Häuser in jüdischen Orten wie Beitar Illit, Ariel und anderen mit Panzerfäusten gesprengt werden.

Die UNRWA hatte heute ihre Schulen und Büros geschlossen, damit die Schüler und das Personal beim Angriff auf Israel mitmachen können. (Auch Geschäfte und private Institutionen haben geschlossen.)

Die Hamas drohte den Juden im Umfeld des Gazastreifens in einem Video: Sie sollten ihre Häuser verlassen, bevor es zu spät ist, sonst würden sie ermordet.

MK Ahmed Tibi tönte, dass „Palästina siegen wird“ (unter Bezugnahme auf die Terroraktivitäten am Gaza-Zaun).

Die Hamas bietet nach Angaben der IDF Familien $100 für die Teilnahme an den Krawallen am Zaun.

Hassan Nasrallah meldete sich zu Wort: Er drohte mit Angriffen „im Herzen Israels“, wenn Israel nochmals in Syrien angreift.

Mahmud Abbas bezeichnete die US-Botschaft als „Siedlung“.

Das Israelisch-arabische Beobachtungskomitee zu Gaza wollte sich am Abend treffen, um für morgen und Freitag einen „Tag des Zorns“ auszurufen.

Die Hamas fordert eine „Intifada in Gaza und der Westbank“.

Die PA-Führung will ein Verfahren beim Internationalen Kriminalgerichtshof wegen israelischer „Kriegsverbrechen“ am Gazastreifen.

Dienstag, 15.05.2018:

Nur als kleine Erinnerung: So sieht „friedlicher Protest“ nicht aus; aber das ist einer der harmloseren Teile dessen, was am Gaza-Zaun vor sich geht:

Die PA hat einen Zeichentrickfilm veröffentlicht: USA und Israel werden im Ozean absaufen, weil „Jerusalem die Hauptstadt Palästinas ist“.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat die ersten 3 Bilder ihrer getöteten „unschuldigen Zivilisten“ veröffentlicht.

Die Hamas gleich 10:

Ma’an berichet, dass das Koordinationskomitee des „Marschs der Rückkehr“ beschlossen hat die Aktionen weiterzuführen, vornehmlich freitags. Sie sollen auf jeden Fall bis in den Juni gehen.

Die Terroristen behaupten ein 8 Monate altes Kleinkind sei als Folge des israelischen Einsatzes von Tränengas gestorben. Dem widersprach neben der IDF auch ein Arzt aus dem Gazastreifen. Er berichtete der Associated Press, dass das Kind aufgrund einer bestehenden Erkrankung starb. Mit diesem Kind stieg die Zahl der Toten von gestern auf 59.

Die IDF und der Shin Beth haben bis heute 24 den Toten von gestern als aktive Terroristen identiziert.

Mittwoch, 16.05.2018:

Es sieht so aus, als hätten die Ägypter der Hamas derart die Pistole auf die Brust setzen können, dass die Weiterführung der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle erst einmal gestoppt ist. Später bestätigte Hamas-Gazachef Yahya Sinwar, dass die Gruppe einer „Bitte“ Ägyptens nachgekommen sei, „um einen kompletten militärischen Flächenbrand zu vermeiden.“

Eine offizielle Äußerung eines Hamas-Führers im Fernsehen gab die Opferzahl von Montag mit 50 an (nicht 59, wie es bisher hieß; andere Berichte geben an, dass diese 50 nur die getöteten Hamas-Mitglieder sind).

Die Terroristen haben jegliche Medikamente und medizinische Hilfe der IDF und des Roten Davidstern abgelehnt; sie wollen nichts von den „Massaker-Begehern“ bekmmen

Arabische Studenten der Bezalel-Akademie für Kunst und Design in Jerusalem haben Dutzende  Poster im Gedenken an im Gazastreifen getötete Hamas-Terroristen aufgehängt. Die Organisation Im Tirtzu will morgen mit einer eigenen Aktion dagegen halten.

Das Verteidigungsministerium stellte heute eine Drohne vor, die Beutel mit einer übel riechenden Substanz über Gruppen von Randalierern abwerfen kann. Das Zeug hat den Spitznamen „Schokolade“.

Die IDF hat die Personalstärke der Truppen am Gazastreifen reduziert, weil im Moment keine weiteren großen Störungen mehr erwartet werden.

Palestinian Media Watch hat dokumentiert, was die Terrorgruppen den Menschen „empfahlen“ (auf Facebook!), die zu den Krawallen am Grenzzaun kommen sollten: Bringt ein Messer, ein Schlachterbeil, eine Handfeuerwaffe mit, entführt israelische Zivilisten, mordet Soldaten und Siedler.

Donnerstag, 17.05.2018:

Hamas-Terrorchef Yahya Sinwar ließ wissen, dass die Hamas nicht daran interessiert ist, dass die Lage sich ein eine militärische Konfrontation verschlimmert. (Klar, die aktuelle Situation ist im Moment die bessere Propaganda:) „Die Hamas zieht den gewaltlosen Widerstand gegen den Raketenbeschuss und den Zaun vor.“

Terrorgruppen planen für Freitag Ausschreitungen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen, direkt nach den Freitagsgebeten. Sie riefen den Freitag zum „Tag der Loyalität mit den Märtyrern“ aus.

Wie heute bekannt gegeben wurde, versuchte am Sonntag ein Araber aus Nablus/Schechem mit einem Messer durch den Übergang Qalandiya zu kommen, um in Jerusalem Juden abzustechen; er wurde festgenommen.

Freitag, 18.05.2018:

Traurig, dass eine solche Meldung berichtet werden muss: Die ersten Freitagsgebete des Ramadan verliefen in Israel und den Gebieten friedlich.

Bilanz: In den anderthalb Monaten der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle haben Araber an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel mehr als 100 Sprengsätze gelegt. In dieser Zeit wurden mit Hilfe von Drohen auch ca. 150 Terrordrachen vom Himmel geholt.

Ismail Haniyeh kündigte an, er werde an die Grenz gehen, um an neuen Protesten teilzunehmen. (Bisher wurde er nicht gesehen…) Außerdem bestritt er, dass es eine Abmachung mit Ägypten gebe die Krawalle am Gazazaun einzustellen.

Nakba-Erziehung im PA-Fernsehen: Kindern wird gelehrt, dass sie Flüchtlinge bleiben sollen. „Es gibt keine Alternative zur Rückkehr nach Jerusalem.“

Samstag, 19.05.2018:

Zwei oder drei bei den Krawallen am Montag verletzte Gaza-Araber erlagen ihren Wunden.