Foto: Jerusalem früher und heute (37)

gefunden auf City of David:

Die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom, zwischen 1900 und 1920 (Foto: American Colony)
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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8. – 11. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Am Freitag starb ein Terrorist am Gaza-Zaun durch seinen eigenen Sprengsatz. Inzwischen behaupten die Terroristen, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. In Wahrheit versuchte er eine Granate in seiner Steinschleuder zu platzieren, um sie auf Soldaten zu schleudern. Dabei ging das Ding hoch, tötete ihn selbst und verletzte mehrere andere Araber. Es gibt Videomaterial davon (auf twitter gefunden):

Ein Diplomat aus Qatar versuchte Israel hinter den Kulissen davon zu überzeugen, dass die Spannungen am Gazastreifen aufhören würden, wenn mehr Gazaner Arbeit in Israel bekämen.

Nachdem Netanyahu das Verbot der Besuche auf dem Tempelberg durch Minister der Regierung aufhob, war Landwirtschaftsminister Uri Ariel das erste Kabinettsmitglied, das heute den Tempelberg besuchte; ein weiterer Abgeordneter ging ebenfalls hinauf. Knessetmitglieder dürfen jetzt alle drei Monate den Tempelberg besuchen. Am Montag wollen 3 Abgeordnete den Tempelberg besuchen.

Die PA verurteilte die Besuche von Juden auf dem Tempelberg und wirft Israel „Angriffe“ auf islamische und christliche heilige Stätten vor.

Montag, 09.07.2018:

Aussage eines iranischen Generals: Die Streitkräfte in Syrien warten nur noch auf den Befehl Israel zu vernichten.

Premier Netanyahu hat angekündigt den Waren-Übergang Kerem Schalom wegen des anhaltenden Drachen-/Ballonterrors zu schließen. Das gilt nicht für Humanitäres und für Lebensmittel. Außerdem wurde beschlossen die Fischereizone vor dem Gazastreifen nicht auf 9 Seemeilen auszuweiten.
Der Islamische Jihad tobt, die Schließung sei eine Kriegserklärung und ein Verbrechen gegen die Menschheit. Was die Hamas genauso sieht.

Morgen soll ein neuer Versuch gestartet werden die Blockade von Gaza aus zu durchbrechen. Angeblich soll kranke und verletzte Gaza-Araber damit transportiert werden.

Mahmud Abbas hat einmal mehr bekräftigt, dass Trumps Friedensplan „nicht stattfinden“ wird.

Die arabische Hass-Knessetabgeordnete Hanin Zoabi will nicht helfen, dass das Patriarchengrab für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht wird. Mit Dingen, für die die Besatzung zuständig sei, beschäftige sie sich nicht.

Feuer-Terror-Bilanz nach 100 Tagen: Es gab 678 von den Terrordrachen und -ballonen ausgelöst Brände in Israel.

Verteidigungsminister Lieberman hat den zur Hamas gehörenden Fernsehsender Al-Quds TV mit einer Anordnung zur Terrororganisation erklärt. Von der Hamas kommt, den Sender so zu bezeichnen sei Terror; arabische Knesset-Abgeordnete verurteilen den Schritt als Verletzung der freien Meinungsäußerung.

Dienstag, 10.07.2018:

Erklärung der „Söhne Zawaris“ (eine Gruppe Gaza-Terroristen, die hauptsächlich die Terrordrachen und -ballons steigen lässt), zur israelischen Entscheidung den Übergang Kerem Schalom wegen des Feuer-Terrors zu schließen: Sie bekräftigen ihr Recht den Gazastreifen zu verteidigen und haben die Entscheidung getroffen nachts große Bündel an Brandballons gegen die Siedler zu starten (merke: die „Siedler“ leben in dem, was selbst die UNO und die Staaten der Welt als Israel anerkennen):

Die EU hatte in der Hagai-Straße in der Altstadt Schilder aufgehängt. Diese wurden jetzt von der Stadtverwaltung entfernt.

Ein israelisches Gericht verurteilte die PA zur Zahlung von NIS 13,5 Millionen Entschädigung an Araber, die wegen angeblicher Kollaboration mit Israel gefoltert worden waren.

Die Hamas hat sich die Proteste und den Terror am Gaza-Zaun in den letzten 100 Tagen $45 Millionen kosten lassen.

Mittwoch, 11.07.2018:

Die Hamas hat die Händler des Gazastreifens informiert, dass ab sofort die Einfuhr von Obst aus Israel in den Gazastreifen gestoppt ist. (Was ist das für eine „Blockade“, in der das „Opfer“ Einfuhren von täglich 30-40 LKW-Ladungen Obst verhindert?)

Ein ranghoher PA-Vertreter beschuldigt Israel die Rechte muslimischer Gläubiger in der Patriarchenhöhle zu verletzen. Es habe im ersten Halbjahr 298 Fälle von verhinderten Gebetsrufen gegeben; Israel habe die Sicherheitskräfte am Eingang zur „Moschee“ verstärkt; und der Bereich sei wegen Feiertagen zweimal gesperrt gewesen. Außerdem hätten „extremistische Siedler“ am Montag die Zehn Gebote in einer der Türen geritzt, was „eine eklatante Provokation“ sei. Darüber hinaus habe es einmal ein jüdisches Fest auf dem Gelände gegeben, bei dem bis spät in die Nacht Musik gespielt worden sei. Er rief die Araber zu Standhaftigkeit und Widerstand gegen die „rassistische Besatzung“ auf. (Die PA betrachtet das Patriarchengrab als allein muslimische heilige Stätte.)

Auf einer Konferenz berichtete Yoram Ettinger, dass jedes Jahr etwa 20.000 PA-Araber aus den Palästinensergebieten emigrieren. Die PA blies die Zahl der Einwohner in Judäa und Samaria auf, was aber von israelischer Seite leider nicht richtiggestellt wird.

Die Hamas-Terroristen machen mit ihrem Umwelt-Terrorismus nicht einmal vor dem Meer halt; hier ist ein Video eines der „Aktivisten“ der gestrigen „Flottille“, das zeigt, wie auch im Meer Reifen verbrannt werden, um die Israelis zu stören.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1. – 7. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Die Hamas soll sich klar geäußert haben: Wir geben im Zuge eines Hilfspakets für den Gazastreifen die Israelis nicht raus (weder die Leichen noch die Lebenden).

Die IDF hat nach einer Sicherheitsauswertung ihre Truppen auf dem Golan mit zusätzlichen Panzern und Artillerie verstärkt.

Bis Donnerstag findet wieder das Jerusalemer Lichterfest statt, bei dem Künstlerisches auf die Mauern und Häuser der Altstadt projiziert wird. Die PA protestiert, das sei „eines der Mittel zu Verjudung der Stadt“ und „um die Geschichte und aktuelle Geschichte der uralten arabischen Stadt zu verschleiern“.

Umfrage in Israel: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass ein Sieg über die Palästinenser nötig ist, um mit ihnen Frieden schließen zu können.

PA-„Außenminister“ Riad al-Maliki sprach beim Gipfel der Afrikanischen Union im Auftrag seines Herrn und Meisters Mahmud Abbas: Die Verlegung der US-Botschaft ins „besetzte Al-Quds“ (merke: GANZ Jerusalem ist also das „besetzte Al-Quds“!) sei aggressiv und einseitig, genauso wie die Anerkennung „des besetzten Al-Quds“ als Israels Hauptstadt. Außerdem werde Jerusalem von Israel ethnisch gesäubert, mit Hilfe von Apartheid-Gesetzen wie früher in Südafrika.

Montag, 02.07.2018:

Umfrageergebnisse: Fast 60% der Israelis glauben, dass Trump der proisraelischste Präsident ist. 68% halten „Oslo“ für einen Fehlschlag. 65% finden, dass Israel einen Sieg über die Palästinenser braucht, damit der Konflikt beendet werden kann.

Die Zahl der LKW, die Waren aus dem Gazastreifen nach Israel bringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Waren es 2014 noch 232, sprang die Zahl 2015 auf 1.461 und 2017 auf 2.680. In der ersten Jahreshälfte 2018 waren es schon 1.728. Von den mehr als 8.000 LKW-Ladungen gingen etwa 2 Drittel nach Judäa/Samaria, 1 Drittel an Orte innerhalb der Grünen Linie. Die größten Posten waren landwirtschaftliche Produkte und Schrott, daneben auch Textilien, Lebensmittel und Möbel.

Die Knesset verabschiedete am Abend das Gesetz, mit dem die Terroristen-Gehälter/-Renten der PA von den Steuern, die Israel für die PA einsammelt und überweist, abgezogen werden. 87 Abgeordnete stimmten dafür, 15 dagegen.

Heckmeck:
– Ein Diplomat Qatars gibt an, dass die Hamas und Israel sich in indirekten Verhandlungen zur Gaza-Krise befinden. Beide Seiten hätten kein Interesse an einem Krieg, Washington ist informiert und besteht darauf, dass die PA einbezogen wird.

Dienstag, 03.07.2018:

Die Familie mit den bisherigen Rekord-Apanagen für Terroristen erhält von der PA noch eine Erhöhung der Bezüge. Sechs Söhne der Familie waren an tödlichen Terroranschlägen beteiligt, der letzte ermordete eine Soldaten im Mai mit einem Marmorblock. Die Familie hat bisher mehr als 1 Million US-Dollar erhalten. Im PA-Fernsehen wurde zudem die Mutter der sechs Terroristen als Vorbild vorgestellt.

Die PA bezeichnete die Kürzung der Gelder um die Terror-Renten seitens Israel als „Kriegserklärung“, die die Grundlage der Beziehungen der PA und Israel untergräbt.

Soldaten entdeckten, dass die Hamas versucht Spyware auf Soldaten-Handys zu laden; das sollte über Dating-Apps und gefakte WM-Ergebnis-Apps im offiziellen Google Store erfolgen.

Präsident Rivlin sagte am Dienstagabend, ihm tun die Menschen im Gazastreifen leid, weil die Hamas sie leiden lässt; Israel sei die einzige Obrigkeit der Region, die Waren zum Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens liefert

Im Kreis Mateh Yehuda wurde ein Terror-Ballon mit einem angehängten Bild gefunden:

Premierminister Netanyahu informierte Verteidigungsminister Lieberman und Parlamentspräsident Edelstein, dass nach sechs Monaten jetzt Abgeordneten und Ministern wieder der Besuch des Tempelbergs erlaubt wird.

Mittwoch, 04.07.2018:

Die von Terrordrachen und -ballons ausgelösten Brände der letzten Woche:

Die östlich von Jerusalem illegal errichtet arabische Siedlung Khan al-Ahmar soll jetzt wirklich abgerissen werden. Die UNO fordert von Israel das nicht zu tun.

Arabische illegale Bautätigkeit in Susiya hat dagegen immer noch keine Folgen, obwohl der Oberste Gerichtshof die Abrisse dort schon angeordnet hat.

Zwei Beduinen aus dem nördlichen Israel wurden wegen Waffenschmuggels angeklagt.

Die PA wütet: Dass Knessetabgeordnete und Minister wieder den Tempelberg besuchen dürfen, geht ja gar nicht. „Die Al-Aqsa-Moschee gehört allein den Palästinensern und niemand sonst hat irgendein Recht daran“, lassen sie wissen. Gefolgt von den ganzen bekannten, üblichen Schwachsinns-Behauptungen.

Benjamin Netanyahu warnte die Hamas, sie werde einen unerträglichen Preis bezahlen, wenn sie die Lage weiter eskaliert statt Ruhe zu geben.

Donnerstag, 05.07.2018:

Das PA-Fernsehen ehrte 3 Terroristen, die im Jahr 2000 zwei Israelis brutal ermordeten, als „Helden“.

Die IDF hat Khan al-Ahmar zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Dadurch wurde auch ein Besuch von Vertretern der EU im Ort verhindert, der derzeit abgerissen wird, weil er illegal errichtet wurde.

Es gibt weiter Berichte, dass Deutschland zwischen der Hamas und Israel bezüglich eines Gefangenenaustauschs verhandelt.

Die IDF hat weitere Batterien der Eisernen Kuppel am Gazastreifen stationiert.

Eine Meinungsumfrage bei den PA-Arabern ergab, dass nur 21% glauben, dass der „Marsch der Rückkehr“ seine Ziele erreichte – oder auch nur eine Mehrzahl davon.

Freitag, 06.07.2018:

Drunter tun sie es nicht: Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch wirft Israel wegen „Einschränkungen zum Betreten der Al-Aqsa-Moschee“ eine „israelisch-zionistische Inquisition“ und „Handeln wie die Nazis“ vor.

Die Zahl der Terroranschläge innerhalb der Grenzen von Jerusalem befindet sich aktuell auf einem Dreijahres-Tief. Im Juni gab es 220 Anschläge, von denen 6 innerhalb von Jerusalem stattfanden.

Samstag, 07.07.2018:

Meinungsumfrage: 82,7% der jüdischen Israelis finden, die IDF sollte die Terroristen direkt beschießen, die die Terrordrachen und -ballons steigen lassen.

Die Fatah ehrte die Terroristin Fatima Bernawi, die 1967 eine Bombe in einem Kino in („West“-) Jerusalem zünden wollte. Sie wurde später Arafats Polizeichefin im Gazastreifen.

Bei den Krawallen am Gaza-Zaun wurde gestern eine 38-jährige Nichte von Ismail Haniyeh verletzt; sie wird im Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt mit einem Bauchschuss behandelt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Der gestern zerstörte Terrortunnel war der neunte, den die IDF in den letzten Monaten zerstörte. 4 davon wurden innerhalb des Gazastreifens zerstört, 5 auf israelische Seite:

Die Hamas-Führer hatten gerade erst geschworen auf den Grenzzaun zu marschieren und sich dort gegebenenfalls von Soldaten erschießen zu lassen – und jetzt ist Ismail Haniyeh erstmal schnell Richtung Kairo entfleucht.

Heute war eine Rekordzahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg, insgesamt 2.048 (1.626 am Vormittag, 458 nachmittags).

Zum anstehenden „Nakba“-Tag und den dazu angekündigten massiven Störungen am Gaza-Zaun hat die IDF ihre Vorbereitungen abgeschlossen; dazu wurden die Einsatzkräfte stark aufgestockt. Auch die Feuerbekämpfungskapazitäten wurden massiv verstärkt.
Der Luftraum um den Gazastreifen wurde gesperrt. Kommerzielle Flüge dürfen nicht näher als 6km an den Gazastreifen kommen, Landwirtschaftsflugzeuge nicht näher als 1,5 km.
Die Soldaten sind angewiesen bei Bedrohung ihrer selbst oder anderer zu schießen um zu töten.

Die IDF warnt die Gaza-Araber davor dem Grenzzaun zu nahe zu kommen. Sie sollen sich nicht von der Hamas verheizen lassen.

Die Hamas hat Beobachtungsposten nahe des Grenzzauns im Bereich der Krawallorte abgebaut. Die IDF geht davon aus, dass damit Hindernisse für Randale aus dem Weg geräumt werden sollten.

Die Regierung stellt 445 Millionen Schekel für die Bildungsförderung in „Ost“-Jerusalem zur Verfügung.

Die Hamas behauptet Israel würde um ein Ende der Proteste am Zaun betteln und im Gegenzug Erleichterungen in der Blockade anbieten. Das Angebot sei abgelehnt worden, weil es zu unspezifisch gewesen sei.

Das Verteidigungsministerium wird mehr als 6,5 Millionen Schekel in die Renovierung und Aufwertung der Luftschutzbunker in Kiryat Schmona investieren.

Die Terroristen im Gazastreifen drohten den Juden in Israel, der 13. Mai sei ihre letzte Chance „in eure Herkunftsländer zurückzukehren“. Die IDF könne sie nicht beschützen.

Montag, 14.05.2018:

Eine Umfrage ergab, dass nur etwa die Hälfte der Araber den Umzug der US-Botschaft gefährlich sei.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat ein Video veröffentlicht, in dem dargestellt wurde, wie die Terroristen Häuser in jüdischen Orten wie Beitar Illit, Ariel und anderen mit Panzerfäusten gesprengt werden.

Die UNRWA hatte heute ihre Schulen und Büros geschlossen, damit die Schüler und das Personal beim Angriff auf Israel mitmachen können. (Auch Geschäfte und private Institutionen haben geschlossen.)

Die Hamas drohte den Juden im Umfeld des Gazastreifens in einem Video: Sie sollten ihre Häuser verlassen, bevor es zu spät ist, sonst würden sie ermordet.

MK Ahmed Tibi tönte, dass „Palästina siegen wird“ (unter Bezugnahme auf die Terroraktivitäten am Gaza-Zaun).

Die Hamas bietet nach Angaben der IDF Familien $100 für die Teilnahme an den Krawallen am Zaun.

Hassan Nasrallah meldete sich zu Wort: Er drohte mit Angriffen „im Herzen Israels“, wenn Israel nochmals in Syrien angreift.

Mahmud Abbas bezeichnete die US-Botschaft als „Siedlung“.

Das Israelisch-arabische Beobachtungskomitee zu Gaza wollte sich am Abend treffen, um für morgen und Freitag einen „Tag des Zorns“ auszurufen.

Die Hamas fordert eine „Intifada in Gaza und der Westbank“.

Die PA-Führung will ein Verfahren beim Internationalen Kriminalgerichtshof wegen israelischer „Kriegsverbrechen“ am Gazastreifen.

Dienstag, 15.05.2018:

Nur als kleine Erinnerung: So sieht „friedlicher Protest“ nicht aus; aber das ist einer der harmloseren Teile dessen, was am Gaza-Zaun vor sich geht:

Die PA hat einen Zeichentrickfilm veröffentlicht: USA und Israel werden im Ozean absaufen, weil „Jerusalem die Hauptstadt Palästinas ist“.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat die ersten 3 Bilder ihrer getöteten „unschuldigen Zivilisten“ veröffentlicht.

Die Hamas gleich 10:

Ma’an berichet, dass das Koordinationskomitee des „Marschs der Rückkehr“ beschlossen hat die Aktionen weiterzuführen, vornehmlich freitags. Sie sollen auf jeden Fall bis in den Juni gehen.

Die Terroristen behaupten ein 8 Monate altes Kleinkind sei als Folge des israelischen Einsatzes von Tränengas gestorben. Dem widersprach neben der IDF auch ein Arzt aus dem Gazastreifen. Er berichtete der Associated Press, dass das Kind aufgrund einer bestehenden Erkrankung starb. Mit diesem Kind stieg die Zahl der Toten von gestern auf 59.

Die IDF und der Shin Beth haben bis heute 24 den Toten von gestern als aktive Terroristen identiziert.

Mittwoch, 16.05.2018:

Es sieht so aus, als hätten die Ägypter der Hamas derart die Pistole auf die Brust setzen können, dass die Weiterführung der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle erst einmal gestoppt ist. Später bestätigte Hamas-Gazachef Yahya Sinwar, dass die Gruppe einer „Bitte“ Ägyptens nachgekommen sei, „um einen kompletten militärischen Flächenbrand zu vermeiden.“

Eine offizielle Äußerung eines Hamas-Führers im Fernsehen gab die Opferzahl von Montag mit 50 an (nicht 59, wie es bisher hieß; andere Berichte geben an, dass diese 50 nur die getöteten Hamas-Mitglieder sind).

Die Terroristen haben jegliche Medikamente und medizinische Hilfe der IDF und des Roten Davidstern abgelehnt; sie wollen nichts von den „Massaker-Begehern“ bekmmen

Arabische Studenten der Bezalel-Akademie für Kunst und Design in Jerusalem haben Dutzende  Poster im Gedenken an im Gazastreifen getötete Hamas-Terroristen aufgehängt. Die Organisation Im Tirtzu will morgen mit einer eigenen Aktion dagegen halten.

Das Verteidigungsministerium stellte heute eine Drohne vor, die Beutel mit einer übel riechenden Substanz über Gruppen von Randalierern abwerfen kann. Das Zeug hat den Spitznamen „Schokolade“.

Die IDF hat die Personalstärke der Truppen am Gazastreifen reduziert, weil im Moment keine weiteren großen Störungen mehr erwartet werden.

Palestinian Media Watch hat dokumentiert, was die Terrorgruppen den Menschen „empfahlen“ (auf Facebook!), die zu den Krawallen am Grenzzaun kommen sollten: Bringt ein Messer, ein Schlachterbeil, eine Handfeuerwaffe mit, entführt israelische Zivilisten, mordet Soldaten und Siedler.

Donnerstag, 17.05.2018:

Hamas-Terrorchef Yahya Sinwar ließ wissen, dass die Hamas nicht daran interessiert ist, dass die Lage sich ein eine militärische Konfrontation verschlimmert. (Klar, die aktuelle Situation ist im Moment die bessere Propaganda:) „Die Hamas zieht den gewaltlosen Widerstand gegen den Raketenbeschuss und den Zaun vor.“

Terrorgruppen planen für Freitag Ausschreitungen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen, direkt nach den Freitagsgebeten. Sie riefen den Freitag zum „Tag der Loyalität mit den Märtyrern“ aus.

Wie heute bekannt gegeben wurde, versuchte am Sonntag ein Araber aus Nablus/Schechem mit einem Messer durch den Übergang Qalandiya zu kommen, um in Jerusalem Juden abzustechen; er wurde festgenommen.

Freitag, 18.05.2018:

Traurig, dass eine solche Meldung berichtet werden muss: Die ersten Freitagsgebete des Ramadan verliefen in Israel und den Gebieten friedlich.

Bilanz: In den anderthalb Monaten der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle haben Araber an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel mehr als 100 Sprengsätze gelegt. In dieser Zeit wurden mit Hilfe von Drohen auch ca. 150 Terrordrachen vom Himmel geholt.

Ismail Haniyeh kündigte an, er werde an die Grenz gehen, um an neuen Protesten teilzunehmen. (Bisher wurde er nicht gesehen…) Außerdem bestritt er, dass es eine Abmachung mit Ägypten gebe die Krawalle am Gazazaun einzustellen.

Nakba-Erziehung im PA-Fernsehen: Kindern wird gelehrt, dass sie Flüchtlinge bleiben sollen. „Es gibt keine Alternative zur Rückkehr nach Jerusalem.“

Samstag, 19.05.2018:

Zwei oder drei bei den Krawallen am Montag verletzte Gaza-Araber erlagen ihren Wunden.

Stand der jüdische Tempel wirklich auf dem Tempelberg?

Adam Eliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 25. April 2018

Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker.
(Jesaja 2,2 – Zürcher Bibel
)

Ein Modell des zweiten heiligen Tempels Foto: Shutterstock.com)

Eine bereits gründlich widerlegte Theorie, dass die beiden jüdischen Tempel nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem standen, gewinnt derzeit in der christlichen Welt an Boden.

Dein neues Video von „Cry for Zion“ erklärt, warum wir wissen, dass die Tempel auf dem Tempelberg standen und dass es für Christen unerlässlich ist mit der heiligsten Stätte der Juden eine Verbindung zu haben.

Cry for Zion ist eine Nichtregierungsorganisation aus Juden und Christen, die für jüdische Rechte auf dem Tempelberg eintreten; zu ihr gehören Doron Keidar, der Gründer von Cry for Zion, sowie John Enarson, der für christliche Beziehungen zuständige Kreativdirektor der Organisation. Ihre Motivation das Video zu produzieren, wurde als Reaktion auf Robert Cornukes Bestseller-Buch mit dem Titel „Temple: Amazing New Discoveries that Change Everything About the Location of Solomon’s Temple“[1], das 2014 veröffentlicht wurde. Nach Cornukes Theorie standen beide jüdischen Tempel weiter südlich in einem Gebiet, dass heute als Ir David (Davidstadt) bekannt ist. Stattdessen stand ein massives römisches Fort an der Stelle, die heute als Tempelberg bekannt ist.

Cornuke legt eine Theorie vor, die Zweifel auf den jüdischen Anspruch auf den Tempelberg wirft. Zusammen mit den UNESCO-Resolutionen, die den Tempelberg als ausschließlich muslimische heilige Stätte bezeichnen, fürchtet Keidar, dass der jüdische Anspruch auf ihre heiligste Stätte bedroht ist.

Cornukes Theorie wurde kritisiert, weil er keine archäologische Grundlage hat und den historischen Berichten der Zeit der Tempel widerspricht, zum Beispiel dem des Flavius Josephus, eines römisch-jüdischen Gelehrten des ersten Jahrhunderts, der den Berg als Ort des Zweiten Tempels anführt. Obwohl das von Archäologen und Bibelforschern definitiv widerlegt wurde, hat die Theorie des alternativen Standorts des Tempels weiterhin eine Gefolgschaft in einigen Segmenten der christlichen Gemeinschaft.

„Im Unterbewusstsein wollen die Christen glauben, dass die Juden an der falschen Mauer klagen“, sagte Enerson, ein Christ, der an der Scandinavian School of Theology gegenüber Breaking Israel News. „Sie wollen glauben, dass das jüdische Volk falsch lag und vielleicht wissen die Christen etwas, das die Juden nicht wissen.“

Als Jude betrachtet Keidar diese Kritik der jüdischen Tradition anders.

„Es gibt bei Christen eine geläufige Fehlvorstellung, dass Juden den Tempelberg nach der Zerstörung des zweiten Stempels durch die Römer im Jahr 70 n.Chr. aufgegeben hätten“, erklärte Keidar. „Das eröffnet die Möglichkeit, dass die Juden nicht wirklich wissen, wo die Tempel tatsächlich standen.“

Keidar gesteht ein, dass er diese Theorie für wahr hielt. Neugier ließ ihn die historische Glaubwürdigkeit dieser Überzeugung untersuchen, dass die jüdische Tradition gebrochen wurde und das Wissen über den Standort des Tempels zweifelhaft ist.

„Ich war überrascht zu entdecken, dass wir eine durchgehende jüdische Präsenz auf dem Berg hatten, ebenso auf dem Ölberg östlich des Berges Zion gegenüber dem Tempelberg“, sagte Keidar. „Dank dieser lückenlosen Kette sind wir bezüglich des Standortes des Tempels absolut sicher. Es ist für Christen wichtig anzuerkennen, dass wir den Tempelberg nie aufgegeben haben.“

Ein weiteres Motiv dafür an die Theorie eines alternativen Standorts des Tempels zu glauben, ist altruistischer.

„Manche Menschen, die an einen anderen Standort glauben, denken, dass wir in der Lage sein würden den Tempel morgen wieder aufzubauen, weil er nicht am selben Ort wie der Felsendom steht“, sagte Keidar gegenüber Breaking Israel News. „Die Christen, die sagen, dass die Tempel in Silwan (dem Schiloh-Teich) standen, glauben, die Araber würden uns mit offenen Armen empfangen den Tempel dort zu bauen.“

Keidar wurde in Israel geboren und aufgezogen. Er diente als Soldat in der Givati-Brigade der IDF. Er lehnte die Möglichkeit es ab, dass ein alternativer Standort zu einem heutigen Neubau des Tempels führen würde.

„Das islamische Konzept der Waqf verhindert, dass die Araber irgendwo Land aufgeben, wenn Muslime es einmal im Namen Allahs erobert hatten“, erklärte Keidar. „Die Christen, die glauben, dass den Tempel irgendwo anders zu verorten ist, meinen es gut, aber sie verstehen die Muslime nicht. Sie werden nie erlauben einen jüdischen Tempel an irgendeinem Ort zu bauen, den sie als muslimisch betrachten, selbst wenn es sich um ein heute leeres Feld handelt.“

Keidar hat das Gefühl, der stärkste Grund dafür, dass Christen die widerlegte Theorie unterstützen auf einem Vers des Neuen Testaments beruht. Im Matthäus-Evangelium kommt Jesus mit seinen Aposteln in den Tempel. Als sie ihn verließen, deutete Jesus auf das Gebäude und sagte: „Seht ihr das alles? Kein Stein wird hier auf dem anderen bleiben, alles wird niedergerissen werden.“[2]

Das stellt die Christen vor ein Problem, erklärte Keidar. „Die Christen sehen die Kotel (Westmauer) und die anderen Stützmauern des Tempelbergs und dass die immer noch stehen. Also ist entweder Jesus ein Lügner oder die Archäologen lügen. Angesichts dieser Alternativen entscheiden sich Christen für den Glauben an Jesus statt für die Fakten.“

Keidar glaubt, dieser Text sollte nicht problematisch sein.

„Im Kontext gesehen scheint es klar, dass Jesus am wahrscheinlichsten auf die tatsächlichen Tempelgebäude verwies und nicht auf die Umfassungsmauern“, sagte Keidar. „Bezüglich des Tempelbaus erwies sich seine Vorhersage als präzise.“

Cry for Zion erstellte das Video in der Hoffnung, dass weitere Christen motiviert werden, eine Verbindung zum Tempelberg aufzubauen.

„Den Tempelberg abzulehnen ist das letzte Gefecht der Ersetzungstheologie“, erklärte Enarson. Die Ersetzungstheologie ist der Glaube, dass das Christentum das Judentum im Bund zwischen Abraham und Gott ersetzte und war ein Kerndogma des Christentums. Im Anschluss an und wegen des Holocaust lehnten einige christliche Mainstream-Theologen und Konfessionen die Ersetzungstheologie ab.

„Die Ersetzungstheologie abzulehnen bedeutet zu akzeptieren, dass Gott sich nicht ändert“, erklärte Enarson. „Gott brach seinen Bund nicht. Christen beginnen dies zu Judentum und Israel anzuerkennen, aber sie sind noch nicht allgemein bereit das bezüglich des Tempels und des Tempelbergs zu tun, weil es zu ihnen eine negative Wahrnehmung in der Christenheit gibt. Sie können nicht akzeptieren, dass die in diesen Ort investierte Heiligkeit Gottes immer noch dort ist.

Enarson glaubt, dass es für Christen essenziell ist ihre Sichtweise zu ändern und eine Verbindung zum Tempelberg zu bekommen.

„Von Anfang bis Ende der Evangelien-Berichte war Jesus ständig mit dem Tempel verbunden“, schreibt Enarson auf der Seite von Cry for Zion. „Jesus war nicht nur mit dem Berg des Hauses Gottes verbunden, er war diesbezüglich absolut leidenschaftlich.“

[1] Erstaunliche neue Entdeckungen, die alles zum Ort von Salomos Tempel ändert

[2] Matt. 24,2

Die osmanischen Archive erkennen an: Al-Aqsa-Moschee auf Bereich des Tempels gebaut

Elder of Ziyon, 30. April 2018

Die Elder-Lobby bemerkte dies in den osmanischen Reichsarchiven:

Sollen wir einen genaueren Blick auf die Bildbeschreibung werfen?

Die Moschee Al-Aqsa auf einem Teil des Standorts des Tempels Salomos.
(aus einem Foto, das von Dr. Talmage in Israel sichergestellt wurde.)

Ich denke, da ist der Punkt, an dem die Muslime, die behaupten es habe nie einen jüdischen Tempel an dem Ort gegeben, sich neu formieren und beschließen, dass Salomo Muslim war.

Lüge der Woche: Abbas’ Fatah sagt Israel plane die Al-Aqsa zu zerstören, um den Dritten Tempel zu bauen

Elder of Ziyon, 26. März 2018

Fatah-Sprecher Osama al-Qawasmi sagte Montag, Israel begehe Verbrechen an islamischen heiligen Orten, beleidige die Würde der Araber und Muslime und eskaliere die Gewalt gegen Araber und Muslime, verletze die Gefühle von eineinhalb Milliarden Muslimen in der Welt und allen arabischen und muslimischen Führern.

Das ist erst der Anfang.

Al-Qawasmi sagte, nachdem er behauptete, die Palästinenser wollen daraus keine Religionskonflikt machen, dass Israel plane die Al-Aqsa-Moschee abzureißen „um den angeblichen Tempel aufzubauen“.

DAs sind sonst die wahnhaften Äußerungen der Hamas oder religiöser Kleriker. Aber jetzt hat die angeblich säkulare Fatah offiziell die Lüge übernommen, Israel plane die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören.

Und der offizielle Grund, dass sei die Lüge forciert, liegt exakt darin einen Religionskonflikt von (angeblich) 1,5 Milliarden Muslimen gegen Israel anzuzetteln.

Für mich klingt das wie Aufstachelung zu Gewalt, aber Human Rights Watch hat das nicht als problematisch gefunden und sie verfolgen das Geschehen im Nahen Osten sehr genau, also muss ich mich irren.