Kloppe – wieder ganz ohne Obama

Die „Russland-Ermittlung“ galoppiert in Washington immer schneller. Dabei ist die Beweislage etwas dürftig – nämlich so:

Es gibt Leute, die fragen sich, was der Typ rauchte, der bei Washington auf republikanische Kongressabgeordnete schoss. Na, ganz einfach:

Und sie sie sind natürlich todbeleidigt, dass einer sowas gemacht hat.


Ich schwör, jetzt kann man nicht mal mehr eine Präsidentenpuppe köpfen
oder jemanden, der so aussieht wie er, wiederholt auf der Bühne abstechen,
ohne das ein Extremist das falsch auffasst.

Es gibt Leute, die schwadronieren von einem neuen US-Bürgerkrieg. Und es gibt welche, die finden, dass der recht kurz sein könnte:

Die Obamanisten/Anti-Trumper:

Was ist mit den ganzen Ermittlungen gegen Trump?

Wir könnten ein wenig entgleist sein…

Wie die Linken erklären, dass der Schütze (der auf die republikanischen Kongressabgeordneten schoss) überhaupt nicht die Demokraten repräsentiert, dafür aber alle Waffenbesitzer.

Die Sache mit Comeys Glaubwürdigkeit:

Ich dachte, er sei größer.

Und die geheimen Unterlagen, die es geben soll?

Agent: Pst, du bist darin nicht wirklich gut, oder?

Die Rolle der Medien:

Die Tatsache, dass wir nichts gefunden haben,
beweist nur, dass sie etwas verbergen.

Aber egal, sie werden weiter fischen:

Und weiter auf dem Thema herumdreschen:

Schlag den russischen Maulwurf

Der Hype um Trumps (bitte einsetzen…):

… in Comeys Gehirn:

Trump: Ich HOFFE, das Wetter wird morgen gut.
Comey: Mein GOTT! Er befiehlt mir Al Gore zu töten, um die globale Erderwärmung zu vertuschen!

Obamedien:

Ein Gehirn-Scan der Obamedien:

Die Bereich lauten:
Trump-Geistesstörungssyndrom (blau)
Nachrichten (grün)
Obamagasmus (orange)

Er: Schatz, wo ist der Trump-ermorden-Fantasiekanal?
Sie: Welcher?

Advertisements

96 Jahre arabischer Terror gegen Juden und die Lektionen immer noch nicht gelernt

This Ongoing War, 5. April 2016

Hebron 1929: Ein jüdischer Überlebender des arabischen Massakers trauert. Selbst heute noch versuchen einige den Terror zu leugnen und bringen in auf absurde Weise mit der „Besatzung“ in Zusammenhang. [Wikipedia]
Ein Großteil der feindseligen Kommentare, die auf Israel in seinem Konflikt mit den Arabern einschlagen, kommt von Leuten mit äußerst schwachem Verständnis von Geschichte. Das ist für diejenigen von uns ein Problem, die für Dialog offen sind, denn ein unglaublicher Anteil der Israelhasser sind oft do dumm wie Bohnenstroh, wenn es darum geht, wie wir dahin kamen, wo wir heute stehen.

Moshe Arens, ein Veteran der politischen Szene Israels und heute gut über 90 Jahre alt, wuchs in den USA auf; er hatte in der gestrigen Ausgabe von Ha’aretz einen Aufsatz mit dem Titel „Das sich verändernde Gesicht des palästinensischen Terrors“ veröffentlicht. Im Rückblick auf seine Jahrzehnte außergewöhnlich gut informierter Insider-Erfahrung (Verteidigungsminister in drei Regierungen, eine Amtszeit als Außenminister, Professor für Flugtechnik und in den 1980-er Jahren Israels Botschafter in Washington) verweist er darauf, wie die Dinge in der Anfangszeit einmal waren:

Von den Anschlägen arabischer Mobs, die im jüdischen Viertel Jerusalems 1920 Beile und Messer schwangen, bis zu jüngsten Versuchen arabischer junger Leute einzelne Juden niederzustechen haben wir 96 Jahre Terroranschläge erlebt, die von palästinensischen Arabern gegen die Anwesenheit von Juden im Land Israel geführt werden.

Den Krawallen von 1920 folgten ein Jahr später Anschläge auf Juden in Jaffa; sie gipfelten in den Anschlägen arabischer Mobs auf Juden in Jerusalem, Hebron und Safed im Jahr 1929. Die Reaktion der britischen Polizeikräfte war unangemessen und die jüdische Gemeinschaft war noch nicht so organisiert, dass sie diesen Gewaltausbrüchen begegnen konnte. Sie sorgten für beträchtlichen Verlust an Leben, hatten aber nicht den Erfolg das zionistische Vorhaben aufzuhalten.

Die wichtige arabische Anstrengung den Verlauf der Ereignisse im Land Israel umzukehren war der arabische Aufstand von 1936 bis 1939, bei dem Banden bewaffneter Araber jüdische und britische Ziele angriffen. Er wurde von den britischen Streitkräften unter Einsatz drastischer Maßnahmen unterdrückt. Tausende Araber wurden getötet und mehr als 100 gehenkt.

Die jüdische Gemeinschaft war von einer Debatte aufgezehrt, wie man auf diese Welle der Gewalt reagieren sollte. Die von der Jewish Agency und ihrem militärischen Arm, der Haganah, offiziell übernommene Linie lautete Zurückhaltung zu üben und nicht auf gleiche Art zurückzuschlagen, trotz des Verlustes an Leben.

Die gegenteilige Linie wurde vom bewaffneten Zweig der Revisionisten-Bewegung gefahren; die Irgun Tzvai Leumi (geführt von David Raziel) glaubte, dass arabischer Terror gegen Juden mit Terroranschlägen gegen Araber beantwortet werden sollte. Genau genommen nahmen Mitglieder der Haganah an von Orde Wingate Nachteinsatz-Einheiten teil, die kollektive Bestrafung an arabischen Dörfern betrieben. Die Arabische Revolte wurde unterdrückt, hatte aber trotzdem den Erfolg eine Änderung der britischen Politik in Palästina zu bringen. Das fand ihr Resultat im Weißbuch vom Mai 1939, das die jüdische Einwanderung nach Palästina begrenzte und das Entkommen vieler Juden aus Europa nach Palästina verhinderte.

Es lohnt die Feststellung, dass aller von ihm bisher erwähnte Terror von Arabern gegen Juden stattfand, als die Gesamtzahl „illegaler“, „besetzender“ „Siedlungen“ exakt bei null lag. Diese fadenscheinige Rechtfertigung für Jihad – um die es bei der arabischen Bösartigkeit bestimmt ging – kam viel später.

Prof. Arens fährt fort:

Seit der Gründung des Staates Israel haben wir „spektakuläre“ Akte palästinensischen Terrors erlebt, so die Entführung von Verkehrsflugzeugen und die Ermordung 11 israelischer Athleten bei den Olympischen Spielen von München 1972. Von den israelischen Sicherheitsdiensten getroffene Maßnahmen haben schon lange effektiv weitere Taten verhindert. Die erste Intifada dauerte mehr als drei Jahre. Eine große Zahl Palästinenser in Judäa und Samaria und dem Gazastreifen beteiligten sich an Demonstrationen, Streiks und Steinwürfen auf vorbeifahrende Fahrzeuge. Es war eine Situation, die ich erbte, als ich 1990 von Yitzhak Rabin das Verteidigungsministerium übernahm. Ein massierter Versuch der israelischen Streitkräfte und der Sicherheitsdienste, der sich gegen die Angriffe mit Steinen auf Autos richtete, brachte die Intifada innerhalb eines Jahres zu ihrem Ende. Während der zweiten Intifada, die sich über die Jahre 2000 bis 2005 erstreckte, waren Selbstmordbomber die von den Terroristen gewählte Waffe. Mehr als 1.000 Israelis verloren ihr Leben, was dazu führte, dass die IDF-Truppen 2002 während der Operation Verteidigungsschild in Städte der Westbank eindrangen… [„The Changing Face of Palestinian Terror”. Moshe Arens, Ha’aretz, 4 April 2016]

Das arabische Massaker an Juden Hebron 1929, einer Gemeinde, deren jüdische Bevölkerung dort seit Jahrhunderten lebte, ist größtenteils vergessen und wird ignoriert. Neunundsechzig Juden, darunter 46 Jeschiwa-Schüler und -Lehrer, wurden an einem einzigen Tag arabischer Krawalle und Grausamkeit, dem 24. August 1929, ermordet, direkt vor den Augen der britischen Mandatspolizei. Dutzende weitere wurden schwer verletzt und verstümmelt; jüdische Häuser wurden gebrandschatzt, zahlreiche Synagogen geplündert und zerstört.

Die Randalierer und Mörder wurden von Gerüchten aufgestachelt, Juden würden planen die Kontrolle über den Tempelberg in Jerusalem zu übernehmen. (Klingt das bekannt?) Das war vor mehr als achtzig Jahren, aber Fortschritte seitens der Araber stellen sich nachweislich langsam ein. Alte Muster der Niedertracht und des Rassenhasses sind nicht leicht zu ändern.

Saleh erklärte islamischen Gottesdienstbesuchern die Rolle von Erbrochenem, Juden und Unrat, 25. März 2016

Eine seiner aktuellen Früchte israelischer Araber wird durch Raed Saleh illustriert, der vor zehn Tagen von einer islamistischen Kanzel in Jatt herab sprach, einer Stadt in Nordisrael mit arabischer Mehrheit und Null Juden; er versprach seiner Gemeinde,

dass „die israelische Besatzung“ verschwinden wird wir die römischen und persischen Imperien und die britische und französische Kolonialisation… Das Land wird die israelische Besatzung „auskotzen“, „ganz wie das Meer seinen Unrat ausspuckt“. [Video und (engl.) Transkript]

Wir könnten diesen Blog leicht mit weitergeführten Hässlichkeiten dieser Art von islamistischen Predigern und ihren säkularen Gegenstücken füllen, aber was wäre damit erreicht?

In Aufnahme der bisher von Israels Juden seit 96 Jahren gesammelten Erfahrungen stellt Prof. Arens fest, dass es beträchtliche Unterschiede zwischen den Terroranschlägen gibt, die wir heute gegen jüdische Präsenz in Israel und der früheren sehen:

Die aktuelle Welle des palästinensischen Terrors unterscheidet sich von allen anderen. Terroranschläge werden von Individuen oder Paaren verübt, die auf der Straße Messer, Schusswaffen oder Autos zum Rammen von Fußgängern einsetzen. Das sorgt für eine Eins-zu-eins-Begegnung, bei der das Opfer, ein Zivilist oder ein Soldat – wenn er wachsam und noch besser: bewaffnet ist – regelmäßig die Bedrohung aufhalten kann. Im Moment scheint das nachzulassen, aber die Terrorwelle hat nur der Sache der Palästinenser geschadet – wie es bei beiden Intifadas der Fall war… [Arens]

Er fährt damit fort, dass er einige der ethischen Fragen anspricht, die aufkommen, wenn Terror auf die Parkplätze und Supermärkte einer geschäftigen, florierenden Gesellschaft gebracht wird. Diese sind natürlich nicht einfach – zumindest nicht für unsere Seite. Für die Seite mit den Messern und den Beilen und den zu Waffen gemachten Kindern könnten sie kaum einfacher sein. Angetrieben von einem Spektrum aus Leidenschaft gehört Respekt für ethische Prinzipien sicherlich nicht dazu.

Beachten Sie, dass sie beim Besuch der Homepage von Ha’aretz mehrere der Kommentare, mutmaßlich aus einigen dieser oben von uns erwähnten strunzdummen „Aktivisten“, qualifizieren Arens‘ Feststellungen mit dem üblichen Unsinns-Argument ab:

…eure Geschichte in der Gegend von den 1920-er Jahren an bis heute und keine einzige Erwähnung der Besatzung. – Liz

Leider ist das ein echtes Zitat.

Wir sagen, dass kein Feigenblatt, nicht einmal eines, das wo weithin vom Stapel gelassen wird wie „nie die Besatzung vergessen“, kann die moralische Blöße der Kritiker adäquat verbergen, für die der Gedanke einer nationalen Dimension des jüdischen Volkstums buchstäblich unerträglich ist. Oder die widerwärtige, rassistische Bigotterie religiöser Führer wie Saleh, für den die jüdischen Nachbarn um ihn herum „Dreck“ sind, der „ausgekotzt“ werden muss.

Israeli Lives Matter

TIP_IsraeliLivesMatter

The Israel Project hat (per E-Mail) dieses Foto verschickt und schreibt dazu, dass es auf Facebook von mehr als einer Million Menschen angesehen wurde. Das ist ein Erfolg. Allerdings fragt sich, wer das Bild anklickt. Wenn es eine Million Israel-Unterstützer waren, dann wären das enorm viele, aber auch nicht das Zielpublikum. Den Bekehrten zu predigen hilft nicht wirklich. Das Problem muss denen klar gemacht werden, die nicht auf Israels Seite stehen. Denen bitte das Poster um die Ohren hauen!

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.09.-03.10.2015)

Sonntag, 20.09.2015:

Ein lügender Jammerlappen: der „palästinensische“ „Außenminister“ Al-Maliki macht allein Israel für wirtschaftliche Not der „Palästinenser“ verantwortlich, durch die Blockade und weitere Maßnahmen. Israel würde systematisch die wirtschaftliche Infrastruktur zerstören, die „Palästinenser“ könnten ihre eigenen Rohstoffe nicht nutzen, nicht einmal „unser Wasser“. Fakt ist: 1. ist die „Westbank“ nicht „blockiert“; 2. ist die Blockade des Gazastreifens keine, die nichts rein oder raus lässt, sondern kontrolliert (auf Israels Kosten), was rein und raus geht; 3. hilft Israel beim Export, stellt Infrastruktur und Fachwissen zur Verfügung; 4. sollten die Terroristen mal endlich das Geld, das sei aus aller Welt erhalten, nicht mehr in den Terror stecken!

Auch Hanin Zoabi lügt wieder: Sie beschwert sich, die Schließung des Tempelbergs sei ein gefährlicher Schritt und ohne Beispiel. Der Tempelberg ist zeitweise für Männer bis 50 Jahre gesperrt gewesen (inzwischen wieder festgelegt), was im Moment gelockert wurde, also können noch jede Menge Muslime hoch. Allerdings ist der Tempelberg gerade mal wieder für Juden geschlossen.

Montag, 28.09.2015:

Bei der UNO sagte König Abdallah von Jordanien, der „arabische Charakter“ Jerusalems dürfe nicht verändert werden. Er verurteilte, dass Juden den Tempelberg besuchen.

Dienstag, 29.09.2015:

Hanin Zoabi zeigte wieder, was für ein Charakterschwein sie ist: Israels Verhalten auf dem Tempelberg sei wie das der Nazis, behauptete sie.

Der arabische Knessetabgeordnete Jamal Zahalka rastete auf dem Tempelberg aus, als er Juden dort entdeckte. Er beschimpfte Polizisten wie auch die jüdischen Besucher auf üble Weise; sie seien Kriminelle und Wahnsinnige, die dort nichts zu suchen hätten. Arabische Knessetmitglieder spielen aktuell eine sehr aktive Rolle bei der Anstachelung zu Provokationen auf dem Tempelberg.

Die Polizei verhaftete eine Terrorzelle, die im August eine Tankstelle in Eli in Samaria in Brand gesteckt hatte.

Mittwoch, 30.09.2015:

Wegen des Priestersegens und der erwarteten Menschenmassen verstärkte die Polizei ihre Präsenz in der Altstadt und auf dem Tempelberg; es sind „Aktionen“ von Arabern zu befürchten.

Mahmud Abba vor der UNO-Vollversammlung: Er sei gekommen, um wegen der Al-Aqsa Alarm zu schlagen. „Extremistische israelische Gruppen“ würden „gewaltsam“ in diese „eindringen“. Er beschuldigte Israel den Status quo zu verletzen und das würden die Palästinenser nicht akzeptieren. Er lehnte auch die Oslo-Vereinbarungen ab; die PA fühle sich nicht länger an sie gebunden. Seine Rede wurde in Hebron von Arabern mit Schüssen begrüßt.

Heckmeck:
Das „Nahost-Quartett“ sucht nach „konkreten Schritten“, um Israel und die PA wieder an den Verhandlungstisch zu bekommen. Diese Krise sei die der vorhandenen Krisen, die immer noch lösbar sei, hieß es.

Donnerstag, 01.10.2015:

Mehrere Mitglieder des Stadtrats von Jerusalem planten am Morgen einen Marsch durch die Altstadt gegen die muslimischen Gewalttaten gegen Juden und die Untätigkeit der Polizei diesbezüglich zu veranstalten.

Sowohl Fatah als auch Hamas lobten den Terroranschlag auf die Familie Henkin.

Benjamin Netanyahu traf in New York Federica Mogherini und betonte, er sei bereit sofort und ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren. (Abbas ist nicht dazu bereit…)

Shin Bet und die Polizei verhinderten im August einen Terroranschlag auf eine IDF-Basis, der von 3 arabischen Jugendlichen IS-Anhängern geplant wurde.

Der Terrorist, der im August eine Gruppe Soldaten zu überfahren versuchte, hatte mehr vor: Er wollte sein Auto in einen Bus auf der Straße 60 rammen und dann die Gelegenheit des „Unfalls“ nutzen, um den Bus zu betreten und so viele Juden wie möglich zu ermorden.

Die vom Tempelberg verbannten Kreischweiber (Murabitoun) belästigen jetzt Israelis in der Altstadt.

Das Jerusalemer Amtsgericht entschied, dass die Polizei unrecht handelte, als sie einen Tempelbergaktivisten festnahm, weil der auf die Kreischangriffe der Araber mit „Am Yisrael Chai“ antwortete.

Freitag, 02.10.2015:

Die Fatah hat die Verantwortung für den „heldenhaften“ Doppelmord von Donnerstag übernommen, der 4 Kinder zu Waisen machte.

Mahmud Abbas: Ist es nicht an der Zeit, dass sechstausend palästinensische Häftlinge und Gefangene in israelischen Gefängnissen das Licht der Freiheit sehen und mit ihren Familien und Gemeinschaften leben sollen? – Er will ganz offensichtlich, dass Israel die Mörder der Familie Henkin freilässt, sollten diese gefasst werden.

Rund 100 Einwohner von Netivot und Sderot demonstrierten für mehr Sicherheit (als Folge der Morde am Ehepaar Henkin in Judäa).

Saeb Erekat lügt wieder mal: Die „Palästinenser“ hätten nie Vorbedingungen für Frieden gestellt.

Samstag, 03.10.2015:

Eine pal-arabische Familie aus Qalqilya erfand einen Überfall eines Siedlers, bei dem ein 6-jähriger angeschossen worden sein sollte, um Entschädigungszahlungen von Israel zu ergaunern. Der Junge wurde allerdings verletzt, als er mit der Waffe eines Bekannten spielte. Der sollte durch die falsche Anschuldigung geschützt werden.

Die Hamas ruft zu bewaffnetem Kampf in Jerusalem auf. Mahmud Zahar sagte, die einzige Möglichkeit die Al-Aqsa-Moschee zu verteidigen sei Waffen in die Hand zu nehmen.

Sicherheitskräfte konnten die Terroristen festnehmen, die hinter dem Mord am Ehepaar Henkin stecken, darunter wahrscheinlich auch den Schützen.

Eine israelische Araberin verurteilte die Morde an den Henkins: „Wir als Palästinenser müssen die blutrünstigen Mörder unter uns verurteilen“, schrieb sie u.a. auf Facebook und forderte Massenproteste gegen die Morde. „Natürlich“ löste das „kontroverse Reaktionen“ aus. Sie gab auch an, dass viele in ihrer Gemeinschaft so denken wie sie, sich aber nicht trauen das zu äußern.

Jerusalem und der Tempelberg in der internationalen Heuchelei: Erdoğan „warnte Israel“, es spiele mit dem Feuer, was sein Verhalten auf dem Tempelberg angeht.

 

Zum Terrormord an den Mitarbeitern von Charlie Hebdo in Paris

Die Nachrichten sind natürlich voll davon. „Zwei bis drei“ Täter (als man längst weiß, dass es drei waren) haben in Paris auf die Redakteure des Satire-Magazins Charlie Hebdo geschossen und 11 Menschen getötet – hieß es z.B. in den ZDF-heute-Nachrichten um 17 Uhr. Weiter geht es mit Konjunktiven: Sie „sollen“ Allahu Akbar gerufen haben. Um 17:46 („hallo Deutschland“) wird wieder von einer Korrespondentin gesagt, „es wird berichtet, die Attentäter hätten Allahu akbar gerufen“. Können diese Reporter derart unterinformiert sein:

In anderen Videos konnte man die drei Täter sehen. Man konnte sie „Allahu Akbar“ brüllen hören.

Warum diese „Vorsicht“ im ZDF (die offenbar von anderen Sendern und Medienorganen genauso betrieben wird)? Wieso können sie Fakten nicht deutlich aussprechen? Weshalb werden Zweifel gesät, statt die Fakten offen zu melden?

Könnte es sein, dass unsere politisch korrekten Propagandisten – die heute, um Pegida nur nicht zu bestätigen, nur noch von „angeblicher Islamisierung“ sprechen, während sie vor Jahren, wenn auch zweifelnd, von der Tatsache der Islamisierung schrieben? Das hat wohl wenig direkt mit den Morden an Islamkritikern zu tun, aber Muslime mit Terror in Verbindung zu bringen, ist halt nicht nur nicht en vogue, sondern kriminell. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, also wird so „berichtet“, dass die Mitglieder der Religion der immerwährenden Empörung irgendwie beschwichtigt werden. Was aber nicht wirklich klappen wird, wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen.

Ich warte inzwischen auf die Aussagen, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat. Und auf die Massen muslimischer Demonstranten, die gegen die Islam-Missversteher auf die Straße gehen und sich gegen diese empören…

PC-Karikatur(Quelle: Facebook, eingedeutscht)

Jürgen Todenhöfer legte schon direkt los: Bitte gebt jedoch gerade heute auch Euren muslimischen Mitbürgern ein Zeichen der Solidarität. Hier auf Facebook! Weil 99,9 Prozent von ihnen genauso wie jeder andere anständige Mitbürger den Mordanschlag von Paris verurteilen. Trotzdem stehen unsere muslimischen Mitbürger jetzt noch mehr unter Beschuss der Pegida-Hassprediger und anderer anti- islamischer Scharfmacher. Der Islam ist eine Religion der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Terrorismus war und ist immer unislamisch. Auch wenn er sich eine islamische Maske aufsetzt.

Weitere tolle „Berichterstattung“ – besser gesagt: Entgleisungen!

tagesschau, eingestellt um 16:16 Uhr – Frage: „Muss man, Herr Werth, von einer islamistisch motivierten Tat ausgehen?“ Antwort: “ Es ist zur Zeit nicht sicher.Es gibt Anhaltspunkte dafür….Ob es wirklich so ist oder ob es nur Trittbrettfahrer auf einer anti-islamistischen Stimmung sind, das wissen wir bisher noch nicht.“
Klaus Kelle auf Facebook: Gerade WDR 2 gehört: Terroranschlag auf das Büro einer französischen Satire-Zeitschrift in Paris. Was sagt die Nachrichtensprecherin? „Präsident Hollande ist auf dem Weg zum Unglücksort.“ Zum Unglücksort, also so, als wenn ein Auto mit Blechschaden irgendwo liegt. Oder wie bei einem Wasserrohrbruch. Wahnsinn.
– Monika Bittl hat die tagesschau gesehen: „War es ein Terroranschlag?“,  fragt die Tagesschau drei Stunden nach dem Blutbad in Paris, nachdem bereits die höchste Terrorwarnstufe in Frankreich ausgerufen ist und zahlreiche Videos, Bilder und Zeugenaussagen im Netz kursieren.
Danke, liebe Tagesschau, für die gute Fragegestellung! Mein Mann und ich hätten nämlich schon fast auf ein Eifersuchtsdrama getippt.
WDR Fernsehen, 18:50: „soll einen islamistischen Hintergrund geben“; sie zeigen einen Videoausschnitt, bei dem zwei maskierte Bewaffnete in ein Auto steigen – das Video habe ich inzwischen im Internet komplett gesehen: Der WDR verschweigt (und zeigt nicht), dass diese zwei Männer gerade einen Polizisten erst angeschossen und den wehrlos am Boden liegenden Beamten dann aus nächster Nähe erschossen haben, die Moderatoren sprechen aber davon, dass das Video „die Täter zeigen SOLL“!
Der Bundesinnenminister findet (Aktuelle Stunde, WDR Fernsehen, 19:00 Uhr): Es ist zu früh, um die Täter zu benennen. Klar doch.
Alexander Wendt hat sich bei der Süddeutschen Zeitung umgesehen und kommentiert:
Die SZ analysiert die Gründe des Charlie-Massakers mit historischer Tiefenschärfe, indem sie kurz die Charlie-Hebdo-Witze über den Papst, Le Pen und Hollands referiert, um dann zum wichtigen Punkt zu kommen:
Mohammed-Karikaturen brachten Aufmerksamkeit
Besonders große Aufmerksamkeit brachten zuletzt Provokationen, die islamischen Bürgern Toleranz abverlangten: Nachdem das Blatt zunächst die Mohammed-Karikaturen des dänischen Jyllands Posten nachgedruckt und seine Verkaufszahlen damit verdreifacht hatte, kam im November 2011 eine Sondernummer mit dem Titel “Charia Hebdo”. Am Vorabend der Auslieferung wurde der Redaktionssitz Ziel eines Brandanschlags, was Charlie Hebdo nicht daran hinderte, ein Jahr später eine neue Karikaturenserie über Mohammed anzukündigen. Die französische Politik reagierte mittelgenervt, schloss vorsorglich die Botschaften in 20 Ländern und stellte Polizeischutz für den Redaktionssitz in Paris.
Ja, so verlangt man friedlichen Bürgern Toleranz ab, bis der Geduldsfaden eben doch mal reißt. Und auch durch einen Brandanschlag lässt man sich als Charlie-Redakteur nicht hindern, obwohl man doch hätte gewarnt sein müssen. In Bertolt Brechts “Flüchtlingsgesprächen” gibt es eine Figur, die im Deutschland der NS-Zeit die Verhaftung eines unangepassten Volksgenossen kopfschüttelnd kommentiert: “Unvorsichtig sind die Leute!”
Durch die SZ-Zeilen weht fühlbar der Stoßseufzer: ein Glück, dass wir nur immer denen Toleranz abverlangen, die uns nicht mal ein Glas Weißbier über den Kopf gießen würden.
ZDF heute, 19 Uhr: „Noch ist nicht klar, ob Islamisten den Anschlag verübten.“ Dann folgt Elmar Theveßen: „Es gibt zwar Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund, aber noch keine Belege.“
– Das ZDF gibt ein „ZDF spezial“: „Ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat, ist noch nicht endgültig bestätigt. Dann wird mit Daniel Cohn-Bendit gesprochen, der sich vor allem um die Auswirkungen „auf die Muslime“ sorgt und natürlich sagt, dass die Morde nichts mit dem Islam zu tun haben, sondern Faschismus ist (als könnte es keinen muslimischen Faschismus geben).
Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime (s.u.) und noch ein paar Worten der Korrespondentin aus Paris hellt sich die Betroffenheitsmiene des Moderators genauso auf, wie seine Stimme keine Betroffenheit mehr ausströmt und er wünscht viel irgendwas Positives mit der „Kripo Holstein“…
– Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schafft es doch tatsächlich die Morde in Paris zum Grundstock für eine Anti-Pegida-Tirade zu nutzen: „In Dresden greift er nur zu Parolen und Plakaten. Aus dem Lager jener, denen der Hass zum Lebensinhalt geworden ist, rekrutieren sich aber auch jene jungen Männer und mittlerweile auch Frauen, die für die andere Seite mit der Maschinenpistole in der Hand in den „Heiligen Krieg“ in Syrien oder sonst wo ziehen.“ Merke: Die Terroristen sind nur insofern schlimmer als Pegida, als sie tatsächlich schon morden!

Weitere Kommentare über das Verhalten der Presse:
Alexander Wendt über die Journalisten vom SPIEGEL: Islamisten massakrieren die Redaktion von “Charlie Hebdo”. Und Spiegel Online kommentiert: “Sie hatten die umstrittenen Mohammed-Karikaturen verantwortet, nun sind sie tot.”
Anders würden das die Terroristen vermutlich auch nicht sagen. Im ersten Moment ist man versucht, den SpOn-Drecklöffeln zuzurufen: “Das waren eure Kollegen.” Im zweiten Moment fällt einem ein: Nein, stimmt ja gar nicht.

Thomas Baader hat auf der Achse des Guten Presse-Reaktionen gesammelt. Tenor: Die von Charlie Hebdo haben das provoziert.

Wolfgang Röhl hat sich den Kommentarbereich der taz angesehen. Die kennen vor allem das Thema „Das ist Wasser auf die Mühlen von Pegida“.

Die Politik? Die machen sich auch Sorgen. Um Frankreich, um die Muslime. Herr Kerry parliert sogar in Washington vor den Mikrofonen auf Französisch. Und alle wollen gegen den Terrorismus kämpfen. Gegen ein Symptom, eine Taktik, nicht gegen die Ursachen?
Herr Gabriel zum Beispiel macht sich vor allem um eines Sorgen: „Jetzt müssen wir die Muslime in Schutz nehmen.“ Und natürlich hat das nichts mit dem Islam zu tun! Und wir müssen gegen die Rechtsradikalen vorgehen (ist natürlich dem Anlass voll angemessen…).

Und was machen muslimische Mitbürger? Einige das hier:

CH-Bejubler01

Und ein „Panzergrenadier bei der Bundeswehr“ (Jahrgang 1994) postete auf Facebook:

CH-Bejubler02

Der Kopf der dänischen Muslimgruppe „Zum Islam gerufen“ sympathisiert mit den Mördern. Er schmückte die Daten zum Anschlag mit einem lächelnden Smiley und schrieb als nächstes, dass er alle Charlie Hebdo-Zeichnungen von Mohammed verurteilt und er fühle mit allen Muslimen weltweit, die sich von den Karikaturen beleidigt fühlen.

Wer des Französischen mächtig ist, kann sich auch hier informieren, was muslimische Mitbewohner denken können:
http://www.islamisation.fr/archive/2015/01/07/charlie-hebdo-de-nombreux-musulmans-exultent-de-joie-sur-twi-5528199.html
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=696867990434483&set=p.696867990434483&type=1

MEMRI  hat auch schon gesammelt: http://www.memrijttm.org/online-jihad-supporters-celebrate-attack-on-headquarters-of-french-weekly-charlie-hebdo.html

Zum guten Schluss noch Aiman Mazyek im ZDF (19:31): „Wir verurteilen dies aufs Schärfste… Unsere ersten Gedanken waren natürlich bei den Opfern. … , dass die Täter es darauf absehen die Gesellschaften zu spalten … in keinster Weise eine Rächung des Propheten darstellt, hier wird der Islam verraten.“ Und der ZDF-Moderator lenkt ganz schnell auf Islamkritiker und dass diese verurteilt werden müssen. Mazyek springt sofort darauf an und reden von „Generalverdacht gegen Muslime“. Dieser „Spaltpilz“ ist eine vorderste Sorge.

Ob dieser Vergleich wirklich gut ist, weiß ich nicht, aber er ist sehenswert:

CH-Anschlag-vergleichDie Idee hatte dann noch ein anderer:

CH-Anschlag-verglichen

Islam – eine Religion des Friedens

gefunden auf Facebook:

the-x-was-muslim.Islam-religion-of-peaceDer Schuhbomber war Muslim.
Die Beltway Sniper waren Muslime.
Der Schütze von Ft. Hood war Muslim.Der Unterhosenbomber war Muslim.
Die Bomber von der USS Cole waren Muslime.
Die Zug-Bomber von Madrid waren Muslime.
Die U-Bahn-Bomber von London waren Muslime.
Die Angreifer im Moskauer Kino waren Muslime.
Die Bomber vom Boston Marathon waren Muslime.
Die Bomber von PanAm 93 warenMuslime.
Die Entführer der Air France-Maschine nach Entebbe waren Muslime.
Die Besetzer der US-Botschaft in Teheran waren Muslime.
Die Bomber der US-Botschaft in Beirut waren Muslime.
Die Angreifer der US-Botschaft in Libyen waren Muslime.
Die Selbstmordbomber von Buenos Aires waren Muslime.
Die Angreifer auf die israelische Olympiamannschaft waren Muslime.
Die Bomber der US-Botschaft in Kenia waren Muslime.
Die Bomber der Khobar-Türme in Saudi-Arabien waren Muslime.
Die Bomber der Kaserne der US Marines in Beirut waren Muslime.
Die Angreifer auf die Schule in Beslan in Russland waren Muslime.
Die ersten Bomber vom World Trade Center waren Muslime.
Die Entführer der Achille Lauro waren Muslime.
Die Flugzeugentführer vom 9. September 2011 waren Muslime.

Jawoll, der Islam ist eine Religion des Friedens!

Palästinensische Kindersoldaten

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 26. Oktober 2014

Vor kurzem wurden mehrere arabische Teenager von israelischen Sicherheitskräften tödlich angeschossen. Hier ist einer davon, Orwah Hamas (14):

Ihm wurde mit scharfer Munition in den Kopf geschossen. Wie konnten wir einem Kind so etwas antun?

Auf diese Frage gibt es eine Antwort. Hamas hielt einen brennenden Molotowcocktail in der Hand, als er angeschossen wurde – eine Benzinbombe, die Menschen zu Tode verbrennen kann. Sie ist auf kurze Entfernung genauso tödlich wie eine Schusswaffe. Hier sehen Sie, was Hamad zu erreichen versuchte (das Foto stammt von einem Vorfall in Jerusalem im Jahr 2011):

Wie sieht also die angemessene Antwort darauf aus, dass ein Kind mit einer tödlichen Waffe zielt? Das Ziel der Brandbombe wäre unabhängig vom Alter des Täters genauso tot (oder so schrecklich verbrannt, dass es wünschte tot zu sein).

Selbstverteidigung ist ein absolutes Recht, ob es nun auf Menschen (selbst Polizisten und Soldaten haben es!) angewendet wird oder auf Staaten. Das Judentum fordert uns nicht auf die andere Wange hinzuhalten und Gewalt zu erleiden, statt sie auszuüben; wenn es keine Alternative gibt, sind wir gefordert diejenigen zu töten, die versuchen uns zu töten, selbst wenn sie erst 14 sind.

Die maßgebliche Frage ist: „Was ist mit der palästinensisch-arabischen Gesellschaft los, dass sie zulässt, dass ihre Kinder Mörder werden, dass sie sogar dazu ermutigt werden?“ Hier ist ein jüngeres Beispiel aus der Hauptseite Fatah-Facebookseite (dank an Palestininan Media Watch):

In dem Text heißt es: „Die Schabiba [Fatah-Jugendbewegung] des altes Mannes [Yassir Arafat] setzte das Land in Brand!“ Fatah, sollten Sie wissen, ist die palästinensische Fraktion, die die PLO und die palästinensische Autonomiebehörde beherrscht. Ihr Vorsitzender ist der „moderate“ Mahmud Abbas.

Fatah, Hamas und andere Terrorgruppen rekrutieren und trainieren Kindersoldaten für ihre Bewegungen. Hier sehen Sie einige des Palästinensischen Islamischen Jihad im Gazastreifen:

Alles daran ist tragisch.