Wer bezahlt palästinensische Steinewerfer?

Stephen M. Flatow, JNS.org, 7. November 2017

Palästinenser werfen bei einem Krawall in Qalandia aus der Deckung hinter einem Krankenwagen Felsbrocken mit Felsbrocken.

zwei Israelis, die durch einen palästinensischen Ort fuhren, wurden letzte Woche beinahe von einer Gruppe Teenager ermordet. Derweil hatte eine andere Gruppe Teenager im östlichen Michigan den Erfolg einen Fahrer zu ermorden, der vorbeikam.

Obwohl durch mehr als 9.500 km getrennt, hatten die Angreifer eines gemeinsam – die Wahl ihrer Waffen. Beide benutzten sie Felsbrocken.

Die israelischen Opfer waren zwei Frauen – wenn man nach den Fotos urteilen darf, alte Frauen – die die PA-Stadt Azzun besuchten. Sie waren Mitglieder einer linksextremen Gruppe namens „Machsom Watch“ (Machsom = Sicherheits-Checkpoint). Sie behaupten, dass die Checkpoints, an denen Palästinenser auf Bomben und Waffen untersucht werden, bevor sie nach Israel einreisen, „Die Verweigerung der Rechte der Palästinenser sich frei in ihrem Land zu bewegen“ darstellen.

Ich habe nicht viel Sympathie für Machsom Watch. Nachdem palästinensische Terroristen 2011 in Itamar fünf Israelis – darunter drei kleine Kinder – ermordeten, besuchten Aktivisten von Machsom Watch, darunter Raya Aaron, die Sprecherin der Organisation, das arabische Dorf Awarta, um den Verwandten der Mörder Trost zuzusprechen. Das sagt eine Menge darüber, wo die Sympathien von Machsom Watch liegen.

Aber natürlich habe ich stärkstes Mitgefühl mit jeder unschuldigen Person, die sich von einem mörderischen Job belagert wiederfinden. Nach Angaben der israelischen Internetseite News 0404 riss beim Besuch der Froschen von Machsom Watch in Azzun ein Einwohner einer Frau ein Armband ab und lief weg. Die Frauen sprangen in ihr Auto und verfolgten den Dieb in ein nahe gelegenes Dorf.

„An diesem Punkt“, berichet News 0404, begannen örtliche Araber das Fahrzeug der Frauen mit Beton-Schalsteinen und Steinen zu bewerfen, bis israelische Armeekräfte herzueilten und die Frauen auf wundersame Weise vor dem Lynchen gerettet wurden.

Machsom Watch zeigt, wie andere Gruppen der jüdischen extremen Linken, nie großes Interesse am Problem palästinensisch-arabischer Steinwürfe. Daher nehme ich an, dass diese zwei Frauen ein reichlich rüdes Aufwachen hatten. In Angst versetzt in ihrem Auto sitzend, umgeben von einem blutrünstigen Mob, der versucht sich zu ermorden, müssen sie endlich erkannt haben, dass Steine tödlich sein können.

Ein paar Wochen zuvor, 9.500km von Azzun entfernt, war eine andere Gruppe Steinewerfer aktiv. Fünf junge Männer im Alter von 15 bis 17 Jahren entschieden sich Felsbrocken von einer Brücke bei Flint in Michigan zu werfen. Kenneth White (32) war Mitfahrer in einem Van, der das Pech hatte genau zu diesem Zeitpunkt unter diese Brücke durchzufahren. Einer der Felsbrocken durchschlug die Windschutzscheibe und trafen White am Kopf, tötete ihn.

Der Staatsanwalt von Michigan behandelt Steinwürfe nicht als Kinderspiel. Gegen die fünf Angreifer wird als Erwachsene, nicht als Jugendliche verhandelt. Ihnen wird Mord mit bedingtem Vorsatz vorgeworfen, nicht Vandalismus oder Mutwille.

Der tragische Mord an White ist den Bürgern Israels nur allzu vertraut. Mindestens 13 israelische Juden und zwei irrtümlich für Juden gehaltene Araber sind seit 1980 von palästinensischen Steinewerfern ermrodet worden. Viele weitere sind verstümmelt wurden, einige davon dauerhaft.

Aber bei allen Gemeinsamkeiten zwischen palästinensischen Steinewerfern und denen von Michigan gibt es einen sehr wichtigen Unterschied. Wenn die Teenager aus Michigan verurteilt werden, werden sie von der US-Regierung nicht auf irgendeine Weise belohnt. Amerikanische Steuerzahler würden das nie dulden.

Allerdings wird das Geld amerikanischer Steuerzahler dafür verwendet palästinensische Steinwerfer zu belohnen.

Die USA gaben der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) letztes Jahr $357 Millionen. Und so wird ein Teil des amerikanischen Geldes nach Angaben einer detaillierten Studie des Jerusalem Center for Public Affairs ausgegeben: Ein palästinensischer Felsbrocken-Terrorist, der zu einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren verurteilt wird, wird von der PA mit einem monatlichen Gehalt von $400 belohnt, solange er hinter Gittern sitzt. Ein Steinewerfer, der einen Juden tötet und deshalb zu 30 oder mehr Jahren Gefängnis verurteilt wird, erhält von der PA ein monatliches Gehalt von $3.400.

Es gibt zusätzliche Belohnungen, nachdem der Felsbrocken-Terrorist freigelassen wird. Hat er mehr als drei Jahre gesessen, wird er mit einer Beihilfe der PA in Höhe von $1.500 belohnt. Einaml mehr erhöht sich die Belohnung entsprechend  Haftzeit. Ein Steinewerfer, der jemanden ermordete, 30 Jahre in Haft war und dann bei einem Gefangenenaustausch freigelassen wird, erhält eine Beihilfe von $25.000.

Und vergessen sie die Verwandten nicht. Die Eltern und Geschwister eines unverheirateten Steinewerfers, der (beim Versuch Juden zu Tode zu steinigen) getötet wird, erhalten monatlich $100. Die Witwe eines toten Steinewerfers erhält jedem Monat $250. All das wird reichlich von diesem großen jährlichen Scheck des US-Finanzministeriums gedeckt.

Gibt es keinen besseren Weg amerikanische Steuergelder auszugeben?

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Warum finanziert der Westen palästinensischen Terrorismus?

Daniel Schwammenthal, 3. November 2017

Stellen Sie sich vor, Terroristen, die in Europa und den USA Hunderte Menschen ermordeten, erhielten großzügige Belohnungen für ihre Verbrechen.

Und stellen Sie sich weiter vor, dass dieses Blutgeld indirekt von westlichen Steuerzahlern kommt.

So ungeheuerlich das klingt, genau das macht die – finanziell von der Großzügigkeit der USA und –Europa abhängige – palästinensische Autonomiebehörde (PA).

Jedes Jahr bezahlt sie $140 Millionen an Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sitzen oder saßen, außerdem $175 Millionen an Familien von Terroristen, die bei Anschlägen getötet wurden, so wie Selbstmordbomber.

Um keinen Zweifel daran zu lassen, was dieses Motivationssystem erreichen will, sind die Gehälter an die Länge der Gefängnisstrafen geknüpft. Mit anderen Worten: Je grausamer das Verbrechen, desto mehr Geld bekommen die Terroristen.

Insgesamt widmet die PA, die so knapp bei Kasse ist, erstaunliche 7 Prozent ihres Budgets dafür sicherzustellen, dass Israelis zu töten ein lukratives und begehrtes Geschäft bleibt.

Dieser Gehalsplan für Terroristen ist kein unwichtiges Detail des arabisch-israelischen Konflikts, sondern eine Manifestation seine Wurzeln – die palästinensische Ablehnung der Legitimität eines jüdischen Staates.

Nur dann, wenn Sie glauben, die Gegner hätten kein Recht auch nur zu existieren, würden Sie ihre Mörder belohnen und gegen sie hetzen. Und das ist immerhin nicht die Hamas, die völkermörderische Terrortruppe, die den Gazastreifen betreiben, sondern Israels angeblicher Friedenspartner, die PA in Ramallah.

Unter PA-Präsident Mahmud Abbas sind Schulen und öffentliche Orte nach Terroristen benannt worden und die offiziellen PA- und Fatah-Medien glorifizieren diese „Märtyrer“, während sie Israel und die Juden diffamieren.

Palästinensische Sanitäter tragen eine verletzte Frau auf einer Trage am Felsendom vorbei, nachdem es am 27. Juli 2017 Zusammenstöße auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt gab. (Foto: Ahmad Gharbabli/AFP/Getty)

In einem System, das entschlossen ist sicherzustellen, dass dieser Konflikt weit in die nächste Generation weiter geht, sind nicht einmal Kinderpogrome tabu. Warum sonst würden kleine Kinder vor Fernsehkameras gestellt, um „Gedichte“ zu zitieren, die Israelis als „barbarische Affen“ und „die bösartigsten aller Kreaturen“ beschreiben?

In den vergangenen Jahren hat Präsident Abbas auch sein Bestes getan, um aus einem bereits hartnäckigen, aber weigehend nationalen Konflikt in einen Religionskrieg zu machen. Es werden boshafte Lügen verbreitet, dass Israel die Al-Aqsa-Moschee zerstören  oder den Status des Tempelbergs verändern will, den Israel unter muslimischer religiöser Kontrolle ließ, als es 1967 die Altstadt eroberte.

Hören wir Präsident Abbas am 16. September 2015 im offiziellen PA-Fernsehen reden: „Sie [die Juden] haben kein Recht sie [die Al-Aqsa-Moschee und die Grabeskirche] mit ihren dreckigen Füßen zu besudeln“ – und fügte obendrein noch hinzu: „Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wird.“

Und Blut ist reichlich vergossen worden. Seit Abbas‘ verhängnisvoller Rede hatte palästinensische Angreifer mit der Behauptung „die Al-Aqsa zu schützen“ rund 60 Menschen getötet, zuletzt die drei israelischen Oper des Schieß-Anschlags in Har Adar. Zumeist haben die Terroristen aber Messer- und mit Auto-Ramm-Anschläge verübt.

Genau in diesem Kontext versuchen sowohl die USA als auch Israel die israelisch-palästinensischen Gespräche wiederzubeleben. Aber um irgendeinen Fortschritt zu erzielen, müssen sie zuerst einen ehrlichen und auf Beweisen gründenden Blick darauf werfen, warum es 25 Jahr nach Oslo immer noch keinen Frieden gibt.

Ein entscheidender Grund besteht darin, dass der Westen nur allzu lange palästinensische Hetze und Gewalt ignorierte oder herunterspielte und selbst dann, wenn sie sie beachteten, Fehldiagnosen zu diesem Phänomenen erstellen – als Folgen des Konflikts, womit sie Ursache und Wirkung umkehrten. Es war vorhersehbar, dass sie damit die PA ermutigte sich an ihren extremistischen Positionen festzuhalten und wiederholt Friedensangebote auszuschlagen.

Diese Verweigerungskultur hat nicht nur in der palästinensischen Gesellschaft ihre Male hinterlassen, sondern auch in Israel. Und ob man es mag oder nicht, ein Palästinenserstaat wrid nur dann entstehen, sollte eine Mehrheit der Israelis überzeugt sein, dass ein solcher Staat nicht gefährlicher sein wird als der Status quo.

Nach der Ablehnung der israelischen Friedensangebote von 1999, 2000 und 2008, der Terror-Intifada der frühen 2000-er und dem Raketenfeuer, das Israel als Dank für den Abzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 erhielt, glauben viele Israelis nicht länger, dass ein Palästinenserstaat nur ein paar Kilometer entfernt von Israels großen Bevölkerungszentren Frieden und Sicherheit bringen wird. Abbas zu hören, wie er sogenannte Märtyrer preist und zu von verschwenderischen PA-Gehältern für die Mörder ihrer Landsleute zu erfahren wird sie kaum vom Gegenteil überzeugen.

Es gibt zum Glück zunehmende westliche Erkenntnis, dass die Palästinenser keine unschuldigen Zuschauer ihres eigenen Unglücks sind.

Letztes Jahr erklärte das aus der EU, den USA, der UNO und Russland bestehende Nahost-Quartett zum ersten Mal eindeutig, dass palästinensischer Terror und Hetze „mit einer friedlichen Lösung prinzipiell unvereinbar sind“.

Das ist zwar von der EU unterschrieben, aber nicht jeder EU-Mitgliedsstaat teilt diese grundlegende Einsicht. Doch der beste Dienst, den der Westen dem Frieden tun kann, besteht darin die Worte des Quartetts in Politik umzusetzen.

In den USA würde der Taylor Force Act, der mit starker, parteiübergreifender Unterstützung seinen Weg durch den Kongress nimmt, von der PA einen happigen wirtschaftlichen Preis einfordern wird, wenn sie weiterhin Terror subventioniert. Was kann die EU tun?

Selbstverständlich würde niemand vom finanziellen Zusammenbruch der PA profitieren. Trotzdem würde öffentliche Kritik der EU einen Politikwechsel einleiten.

Wenn das nicht funktioniert, könnte die EU erwägen ihrer Hilfe die 7 Prozent des Budgets abzuziehen, die die PA den Terroristen zahlt und das palästinensische Volk den Grund wissen zu lassen.

Oder die EU könnte ihre Bereitschaft verkünden dieses Geld NGOs zu spenden, die sich dem Kampf gegen die hetze in der palästinensischen Gesellschaft widmen. Glaubwürdige Drohungen dieser Art könnten ausreichen.

Diese und weitere Maßnahmen, die so gestaltet sind, dass sie dem internen palästinensischen Diskurs und Politik helfen, werden nicht über Nacht Frieden bringen, könnten aber die Grundlagen für eine Vereinbarung der Zukunft legen.

Sicher ist allerdings: Wenn der Westen derselben abgenutzten Friedensprozess-Formel folgen, die die Israelis einfach als allmächtig und hauptsächlich für den Konflikt verantwortlich und die Palästinenser als unschuldige Oper ohne Vertretung sieht, werden seine Bemühungen nicht erfolgreicher sein als die bisherigen Versuche.

Der Weg der Gelder (für die PA)

aus: A Time To Speak, Nr. I-12, 15. Dezember 2001 (nicht online)

Die USA sind Israel gegenüber sehr großzügig gewesen und ihre Unterstützung ist zur Aufnahme von Immigranten, Aufbau der Infrastruktur und Erhalt der Verteidigungsfähigkeit genutzt worden. Seit den Oslo-Vereinbarungen bekommt die PLO/PA Geld von den USA.

Die US-Steuerzahler und ihre Repräsentanten im Kongress haben natürlich Interesse, inwiefern die PLO diese Gaben einen echten Bedarf abdecken und für gute Zwecke genutzt werden. Sie sind unter den Bedingungen des MEPFA (Middle East Peace Facilitation Act – Gesetz zur Förderung des Friedens im Nahen Osten) auch berechtigt dies zu wissen.

1995 verlangte das Komitee für Internationale Beziehungen des Abgeordnetenhauses einen Bericht des GAO (US-Rechnungshof), dem Rechnungsprüfungs-Büro des Kongresses, über die Vermögensverhältnisse der PLO. Britische Geheimdienst-Informationen hatten geschätzt, dass diese mehr als 10 Milliarden US-Dollar betragen.

Als das Kongress-Komitee zusammen kam um den Bericht in Empfang zu nehmen, sagte der GAO-Direktor, dass das Büro die Zahlen hätte. Die CIA hatte die Informationen zur Geheimsache erklärt und dem GAO wurde verboten, sie dem Kongress zu geben. Als ein Abgeordneter fragte, warum die Informationen geheim seien, war die Antwort: Die CIA erklärte auch den Grund für die Geheimhaltung als geheim. Das US-Außenministerium hatte die Washingtoner Presse erfolgreich davon überzeugt, dem Treffen nicht einmal beizuwohnen, damit sie diese „sensitive Aussage“ nicht hörte.

Notwendiger Information beraubt, stimmte der Kongress den Zuschüssen für die PLO unter der Bedingung zu, dass diese ihren Verpflichtungen der Oslo-Vereinbarungen nachkommen; nach dem Anti-Terrorismus-Gesetz von 1986 ist die PLO nur zum Empfang von Geldern berechtigt ist, wenn ihr bescheinigt werden kann, dass sie nicht in Terrorismus engagiert ist.

Der Präsident hat die Macht diese Bedingung zu überstimmen, wenn er sie mit einer Verzichtserklärung als „wichtig für die nationalen Sicherheitsinteressen“ befindet; der frühere Präsident Clinton nutzte diese Erklärungen regelmäßig und beständig. Es wurde nicht erklärt, wie denn „nationale Sicherheitsinteressen“ der USA geschädigt würden, wenn der Kongress und die amerikanische Öffentlichkeit die Wahrheit über die PLO wüssten, die sie subventionierten.

Etwas von den Informationen sickerte durch. Im November 1994 veröffentlichte Rachel Ehrenfeld, Direktorin des Zentrums für das Studium von Korruption und Gesetzestreue (aus New York), einen Artikel mit dem Titel „Armer, reicher Arafat“. Unter anderem führte sie auf, dass die Rabin-Peres-Regierung in Israel wie auch die Clinton-Regierung Untersuchungen der PLO-Finanzen durch den Kongress zu unterdrücken suchten. Diese Finanzen sehen so aus:

Weder [Arafat] noch seine Organisation hatten irgendjemandem den Verbleib der Hunderte Millionen von Dollar Rechenschaft zu geben, die sie über die Jahre hinweg erpressen, erhielten oder anderweits legal oder illegal erwarb, noch teilten sie das Vermögen mit ihren von der Armut umgetriebenen palästinensischen Brüdern in den Flüchtlingslagern…

In seinen Versuchen die weltweiten Vermögenswerte der PLO aufzudecken, nahm das GAO Kontakt mit dem britischen National Criminal Intelligence Service (NCIS) auf, dessen Bericht gerade mal ein Jahr vorher die Vermögenswerte der PLO auf 10 Milliarden US-Dollar schätzte, zusätzlich zu jährlichen Einnahmen von 1,5 bis 2 Milliarden Dollar, hauptsächlich aus illegalen Aktivitäten. Der NCIS schloss daraus, dass die PLO eine Gefahr für die nationale Sicherheit sei.

Die Antwort des NCIS auf die erste Kontaktierung durch die GAO war positiv und sie drängten die Untersuchenden zu einem Treffen in London. Nach der Benachrichtigung des Außenministeriums über ihre bevor stehende Reise, kam das GAO-Team in London an um zu erfahren, dass die britische Antwort war: „Wir können keine Details liefern, weil wir unsere Informationsquellen nicht offen legen möchten.“

Seitdem sind viele Millionen Dollar der US-Steuerzahler an Arafat und die PLO gegangen. Wie das Geld verwendet worden ist, wird von Rachel Ehrenfeld in „Das Ausmaß von Arafats Korruption“ in der Jerusalem Post vom 27. Juni 2001 dargestellt:

Es ist offensichtlich, dass der Vorsitzende der Autonomiebehörde, Yassir Arafat, den Schlüssel dafür in der Hand hält, dass die PA und er im Geschäft bleiben… Amerikanische Steuergelder flossen kontinuierlich zumindest im Umfang von 75 Millionen Dollar in Arafats private Schatullen, was nach dem Congressional Research Service Report vom 17. April 2001 an den Kongress vom seit 1994 jährlich geschehen ist.

Arafat … hat systematisch Teile dieser Gelder abgeschöpft, genauso wie mit Geldern, die ihm für die Flüchtlinge in den Lagern gegeben worden sind… Der persönliche Reichtum Arafats und seines inneren Getreuen-Kreises ist von der palästinensischen Bevölkerung nicht unbemerkt geblieben. Die rapide steigende, deutlich sichtbare soziale Ungleichheit in den Gebieten unter Arafats Herrschaft – Reihen von Prunkvillen und neuesten Mercedes-Benz-Automobilen für Arafats Kumpane, während die meisten Palästinenser unter trostlosen Bedingungen leben – begann seine Führung zu bedrohen. Die jüngste Intifada auszulösen hat es Arafat ermöglicht den wirtschaftlichen Verfall in den Territorien als notwendige „Opfer“ für die Mobilisierung gegen den „zionistischen Feind“ darzustellen…

Lange vor den Oslo-Vereinbarungen schätzte die CIA 1990, dass die PLO Werte zwischen 8 und 14 Milliarden Dollar hatte, die sie von einer 5-prozentigen Steuer von jedem Palästinenser erhielt, der in einem arabischen Land arbeitete. Trotzdem kamen die meisten der PLO-Vermögenswerte nach einem Bericht des britischen NCIS aus „Spenden, Erpressung, Abrechnungen (mit Gegnern), illegalem Waffenhandel, Drogenhandel, Geldwäsche, Betrug usw.“ Eine [GAO-] Untersuchung zu Arafat vom November 1995 wurde aufgrund des „nationalen Sicherheitsinteresses“ der CIA geheim gehalten. Erst jetzt werden im Senat Bemühungen unternommen, diesen Bericht frei zu geben.

Ein wenig beachteter Bericht im London Daily Telegraph vom 6. Dezember 1999 enthüllte, das Computer-Hacker den Sicherheitscode des PLO-Computersystems geknackt hatten. Die Zeitung listete Guthaben von rund 50 Milliarden Dollar für das Jahr 2000 auf (1998 waren es 32 Millionen). Trotzdem behaupten Arafat und die PA-Führung weiterhin, sie seien arm.

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Die Sache ist auch in „Untersuchung der Geldwege des Terrors“ von Joseph Farah von WorldNetDaily vom 25. Oktober 2001 belegt:

Die USA sagten, sie wären entschlossen den Geldweg des Terrors zu verfolgen, Gruppen, die nur die Fassade dafür bilden, auszuschalten, Vermögen zu beschlagnahmen und auf Finanz-Institutionen einzudreschen, die ihm helfen. Das ist ein nettes Programm, ein notwendiges, ein lebenswichtiger Schritt in der Führung dieses Kriegs gegen die Terroristen.

Während wir dabei sind, sollten wir einen ernsthaften Blick darauf werfen, wie Yassir Arafat, der moderne Erfinder des Terrorismus, Milliarden von Dollar auf Bankkonten und Investitionen im Ausland verschwinden ließ – besonders, da die USA ihn mit Steuergeldern versorgen.

1999 brachten palästinensische Hacker der PLO, die offenbar um die sich vertiefenden wirtschaftlichen Probleme von Arafats Wählerschaft in Gaza und anderen Teilen der Autonomie sorgten, erstmals die verborgenen Reichtümer ans Licht, die sich in europäischen und US-Banken und Aktienfonds anhäuften.

Die Dissidenten brachen in die Computer im PLO-Hauptquartier in Tunis ein und entdeckten, dass Arafat ein riesiges Vermögen versteckt hat – Milliarden von Dollar auf Nummernkonten in Zürich, Genf und New York. Die PLO, so stellte sich heraus, besaß Anteile in den Börsen von Frankfurt, Paris und Tokio, einschließlich Anteilen an Mercedes Benz und Eigentum in prestigeträchtigen Gebieten europäischer Hauptstädte, darunter Mayfair in London. In einem ironischen Zug besitzt die Organisation, die sich einst auf Flugzeugentführungen spezialisierte, Anteile an verschiedenen Fluglinien, darunter die Nationalcarrier der Malediven und Guinea Bissaus…

Die PLO erhebt Steuern von Palästinensern, die in Kuwait oder anderen Staaten des Persischen Golfs arbeiten; genauso empfängt sie große Spenden von reichen Staaten wie Saudi Arabien. Arafat selbst kontrolliert diese Reichtümer. Er hält aber immer weiter seine Hand auf und verlangt mehr Hilfen – einschließlich direkter Auslandshilfen aus Washington und von europäischen Regierungen…

Es ist endlich Zeit, dass die Amerikaner von Washington verlangen, dass alle Zahlungen an Arafat eingestellt werden. Es handelt sich um einfache Arithmetik: Der Mann zweigt Geld auf Schweizer Konten ab. Welchen Grund sollte es geben, ihm weitere US-Steuergelder zu schicken?… [Und] wenn wir schon dabei sind die Geldwege der Terroristen zu untersuchen, wie wäre es mit einem Blick auf diese Schweizer und New Yorker Bankkonten und Aufklärung zu verlangen, wie und warum dieses Geld missbraucht und fehl geleitet wird?

Die Sicherstellung von Mord und Totschlag

David Frankfurter, 14. April 2006 (nicht mehr online)

Besuche in Syrien, Afghanistan und dem Irak in der Vergangenheit haben viel wertlosen Plunder und Trophäen ergeben, die oft ein wenig verloren wirken, wenn sie nach Hause gebracht und auf dem Kaminsims der Weltmeinung ausgestellt werden. Und die Suche nach einem magischen Teppich in Teheran, verziert mit komplizierten Wirtschaftsabkommen, wurde mit einer Parade der neuesten Raketen der Mullahs belohnt, die in der Lage sind in 4.000 Kilometer Entfernung zu landen – an den Stränden Europas.

Die teuersten Leckerbissen sind jedoch in den versteckten Bankkonten von Gaza und Ramallah zu finden, wohin die EU und ihre Mitgliedsstaaten seit 1993 mehr als 4,5 Milliarden Euro gegeben haben. Der Drang Washington ausstechen zu wollen, Hoffnungen vielfältiger Friedensprofite und die Behauptung Institutionen innerhalb der palästinensischen Autonomie aufzubauen – alles Versprechungen, die die Europäer dazu verführten ihre Scheckbücher weit und wiederholt zu öffnen.

25% des Haushalts bezieht die PA aus internationalen Spenden. Europas Beitrag am Ballast hat die 2-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Und eine ähnliche Summe ist in die UNRWA, Nichtregierungs-Organisationen, Sonderprojekte und technische Unterstützung geflossen.

Leider ist, trotz dem, was die Weltbank als die „höchsten Pro-Kopf-Hilfsleistungen in der Geschichte der Auslandshilfen überhaupt“ beschreibt, fast nichts von diesen riesigen Investitionen zu sehen. Vom Durchschnitts-Palästinenser wird weiterhin berichtet, dass er in Armut lebt und damit kämpft mit bloß €1,70 am Tag auszukommen. Keine neuen Schulen oder Krankenhäuser sind gebaut worden. Nicht ein einziger Palästinenser wurde aus den Flüchtlingslager-Städten umgesiedelt.

Eklatanter Widerspruch zu EU-Gesetzen

Und der Grund für dieses Versagen ist gut dokumentiert worden. Die europäischen Gelder sind von offiziellen palästinensischen Projekten für Korruption, Gewalttätigkeit und illegale politische Aktivitäten abgezweigt worden, oft in eklatantem Widerspruch zu EU-Politik und -Gesetzen.

Nach seinem Tod schätzte Al-Jazira das Privatvermögen des Vorsitzenden Arafat auf rund 4 Milliarden Dollar. Vom ehemaligen Innenminister Dahlan weiß man, dass er seine Position genutzt hat um Ausbeutungsgeschäfte an Grenzübergängen zu führen. Dem ehemaligen Premierminister Ahmed Qurei wird vorgeworfen von international subventioniertem Zement profitiert zu haben, den er den Israelis für ihre verhasste Sicherheitsbarriere und Siedlungen verkaufte. Von Sami Ramlawi, dem ehemaligen Generaldirektor des PA-Finanzministeriums, wird gesagt, er sei mit einem Koffer nach Jordanien geflohen, in dem sich 20 Millionen Dollar befanden. Um nur ein paar wenige zu nennen.

Der offizielle PA-Haushalt ist benutzt worden, um die Gehälter einer langen Liste von Beschäftigten zu finanzieren, die an Terroraktivitäten beteiligt sind. Ein Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Dezember 2005 benannte fast zehntausend „nicht aktive“ Sicherheitskräfte auf der Gehaltsliste der PA. Das ist eine wirklich niedliche Beschönigung der so genannten Militanten der Al-Aksa-Brigaden, einer geächteten Terror-Organisation und anderer Kletten.

Ihr müsst keine Angst haben, wurde uns gesagt. Erinnern Sie sich an Christopher Francis Patten, den ehemaligen EU-Kommissar für Außenangelegenheiten und jetzt Der Ehrenwerte Baron Patten of Barnes? Oh, wie hat er Europa beschworen mehr zu zahlen und die palästinensische Demokratie zu finanzieren. Unter seiner Führung war und bleibt bis heute die Antwort der Europäischen Kommission auf einen investigativen Bericht der deutschen Zeitschrift DIE ZEIT aus dem Jahr 2002 ein Schandfleck und eine Peinlichkeit. „Wenn irgendein Beweis dafür ans Licht kommt, dass die PA wissentlich Mitglieder von Terrororganisationen beschäftigt, wird die PA sofort handeln müssen und diese Leute von der Gehaltsliste nehmen und vor Gericht stellen müssen.“

Oh? Vielleicht würden uns Pattens ehemalige Handlanger Udwin, Seatter et. al. sich die Mühe machen uns das noch einmal zu erklären? Die Beweise finanziellen Missbrauchs und fehlender Transparenz sind so überwältigend, dass vor zwei Monaten sogar der Generalstaatsanwalt der PA, Ahmed al-Meghami, gezwungen war zuzugeben, dass mindestens 700 Millionen Dollar aus der Kasse er PA verschwunden sind. Das zusätzlich zu 800 Millionen Dollar „abgezweigter“ Vermögenswerte, die vom IWF 2003 wieder gut gemacht wurden. Mehr als 50 Einzelfälle von Betrug wurden aufgedeckt, darunter ein Ex-Polizeichef und andere Stützen der palästinensischen Gesellschaft.

Wo also bleibt in diesem ganzen Durcheinander OLAF, der gewissenhafte und furchtlose Ritter für die Verteidigung der Gelder europäischer Steuerzahler?

Nicht länger Hypothese

Europas Antibetrugs-Einheit tauchte zunächst einmal etwas ab, als Europa-Parlamentarier erstmals andeuteten, dass europäische Großzügigkeit missbraucht wurde. Aber 2003, als die Flut der Beweise einfach nicht mehr gestoppt werden konnte, rief die Kommission OLAF auf den Plan, gab einen beschränkten Auftrag und unbegrenzt Zeit zu seiner Erledigung. Mehr als zwei Jahre lang untersuchte OLAF und untersuchte und untersuchte.

Und dann schließlich, im März 2005, verkündete OLAF, dass das Werk vollbracht war. Es würde ohne Zweifel faszinierend (und belastend) zu lesen sein. Natürlich nur dann, wenn uns erlaubt würde ihn zu Gesicht zu bekommen. Es ist unklar, wer geschützt wird, aber der Bericht wurde unterdrückt. Da haben wir es. Der Bericht eines öffentlichen Gremiums, das mit der Enthüllung von Korruption beauftragt ist, wird der Öffentlichkeit vorenthalten. Selbst Mitglieder des betroffenen Parlamentsausschusses haben keinen Zugang zu seinem Inhalt. Wie schwach kann dieses Gremium werden?

Aus einer Presseerklärung wissen wir, dass energische Vorschläge für verbesserte Kontrollen gemacht wurden, weil „…die Möglichkeit des Missbrauchs des Haushalts der palästinensischen Autonomie und anderer Ressourcen nicht ausgeschlossen werden kann, da die interne und externe Rechnungsprüfungs-Möglichkeiten in der Autonomiebehörde immer noch unterentwickelt sind… Es gibt beständige Hinweise, die die Hypothese unterstützen, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass einige Vermögenswerte der PA von einigen Einzelpersonen für andere als die vorgesehenen Zwecke verwendet worden sein könnten.“

Hypothese? Jeder Monat bringt neue Beweise. Im Oktober 2005 verabschiedete der palästinensische Legislativrat einen Bericht, in dem die Entlassung der Regierung Qurei empfohlen wurde – wegen des „klaren Versagens bei der Umsetzung des Reform- und Entwicklungsplans wie auch im Kampf gegen die Korruption“.

Und was die Sicherstellung der Gewalt angeht: Hätte OLAF einfach die PA-Berichte im Internet gelesen, würde sie bemerkt haben, dass die PA seit 2003 100 Millionen Dollar in Terror-Versicherung gesteckt hat. Gehälter, Stipendien, Krankenversicherung und andere sozialhilfliche „Gefangenen-Angelegenheiten“ werden großzügig aus von Europa finanzierten Budgets gestellt, für jeden Terroristen, der gefangen genommen und in israelischen Gefängnissen festgehalten wird.

Und was hat OLAF erreicht? Im September 2005, ohne auch nur eine Andeutung von Lippenbekenntnis an die in der Presseerklärung erwähnten Empfehlungen, verkündete die Kommission ein 280 Millionen Euro-Paket für die Palästinenser. Andere Beiträge sind seitdem gefolgt, insbesondere nach dem Erfolg der Hamas. Im Februar kündigte die Kommission ein neues 120 Millionen Euro-„Nothilfe“-Paket für die Palästinenser an.

Während diese Worte geschrieben werden, wird die Regierung der geächteten Hamas vereidigt. Ihre fundamentalistische Plattform der Auslöschung Israels – 20 Milliarden Euro-Handelspartner der EU – würde ungefähr 1 Prozent des Außenhandels Europas vernichten – und mit ihm die Arbeitsplätze und das wirtschaftliche Wohlergehen vieler in der EU.

Tschüss, OLAF. Zwei Jahre Arbeit an der Nahost-Kungelei einfach weggeblasen. Offensichtlich wollen unsere furchtlosen Führer in Brüssel wenigstens eine letzte Einkaufstour im Bazar machen, bevor sie endlich die moralischen und finanziellen Kosten ihrer Taten akzeptieren.

Die Wahlen in Norwegen, Israel und die Juden

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die Entwicklungen in Norwegen werden im Ausland bestenfalls spärlich analysiert, wenn überhaupt beobachtet. Das gilt auch für Israel, trotz der Tatsache, dass Norwegen von 2005 bis 2013 das für uns problematischste Land in Europa war. Unter seinen damaligen, von Arbeitsparteichef Jens Stoltenberg geführten Regierungen blühten antiisraelische Einstellungen auf.[1] Es gab zudem extreme Ausdrucksformen des Antisemitismus, darunter 2006 Schüsse auf Oslos einzige Synagoge durch einen Muslim. 2012 nannte die bekannte norwegische Autorin Hanne Nabintu Herland Norwegen das „antisemitischste Land des Westens“.[2]

Die derzeitige Premierministerin Erna Solberg, Parteichefin der Konservativen (Hoyre), und drei potenzielle Koalitionsparteien gewannen unerwartet die Wahlen vom 11. September; sie erhielten 89 von 170 Sitzen. Eine neue Regierung zu bilden wird allerdings nicht einfach. Die christdemokratische Partei, Verbündete Solbergs, die gerade eben so die 4-Prozent-Hürde schaffte, ist dagegen, dass die anti-islamische Fortschritt-Partei weiter in der Regierung bleibt.

Vor ein paar Monaten deuteten Meinungsumfragen an, dass die Arbeitspartei und ihre Verbündeten an die Macht zurückkehren würden. In diesem Fall wäre Jonas Gahr Stoere, Parteichef der Arbeitspartei, Premierminister geworden. Dann hätte Norwegen sich wahrscheinlich früher oder später Schweden angeschlossen und die Regierung der palästinensischen Autonomiebehörde anerkannt, die nur einen Teil der Palästinensergebiete kontrolliert.

2011 ermordete Anders Breivik 77 Menschen, hauptsächlich Jugendliche der Arbeitspartei. Stoltenberg verkündete danach öffentlich, dass Norwegen trotzdem eine noch offenere Demokratie werden würde. In Wirklichkeit wurden Andersdenkende, die stark gegen die sozialdemokratische Herrschaft Stellung bezogen, noch heftiger ausgegrenzt als zuvor.

Nach seiner Niederlage 2013 wurde Stoltenberg Generalsekretär der NATO. Als Premierminister war er selbst kein besonderer antiisraelischer Hetzer, sondern er tolerierte solche Hetze durch seine Partei und Verbündete. An verschiedenen Veranstaltungsorten, an denen er sprach, gab es brutale verbale Angriffe auf Israel, bei denen er schwieg. Indem er sich diesen Angriffen nicht entgegenstellte, billigte er sie.

Stoeres Antiisraelismus erreichte einen extremen Punkt, als er einen Kommentar für die Rückseite eines Buches der zwei norwegischen Hamas-Anhänger Mads Gilbert und Erik Fosse schrieb. In Øyne i Gaza (Augen in Gaza) über die Operation Gegossenes Blei 2009 behaupteten sie, Israel sei damals in den Gazastreifen eingedrungen, um Frauen und Kinder zu töten.

Stoere spielte immer ein doppeltes Spiel. Im Januar 2009 fanden in Oslo die antisemitischsten Krawalle aller Zeiten statt. Muslime griffen pro-israelische Demonstranten mit potenziell tödlichen Projektilen an. Stoere besuchte hinterher die Synagoge von Oslo, um seiner Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Ausdruck zu verleihen.

2012 wurde eine Studie des Norwegischen Zentrums für Studien des Holocaust und religiöser Minderheiten veröffentlicht. Sie wurde von der Regierung bezahlt. Die Studie stellte fest, dass achtunddreißig Prozent der Norweger glauben, Israel handle gegenüber den Palästinensern so, wie die Nazis sich gegenüber den Juden verhalten hatten.[3] Als der damalige israelische Präsident Shimon Peres 2014 Norwegen besuchte, erklärte er unsinnigerweise: „Norwegen ist die Perle der Menschheit, gebaut auf humanen Werten; es strebt danach Menschen gleich und frei zu machen.“[4]

Während der Jahre der Regierung Solberg, endete der extreme Antiisraelismus bei Organisationen hauptsächlich der norwegischen Linken. Im Gegenteil nicht. Die große Gewerkschaft LO, die eine wichtige Kraft hinter der Arbeitspartei ist, sprach sich dafür aus Israel total zu boykottieren.[5] 2014 stimmte die christliche Jugendorganisation CVJM/CVJF für einen Boykott von Waren und Dienstleistungen aus den Gebieten.[6] Die Ortsgruppe Oslo lehnte den Boykott allerdings ab.[7]

Man unterschätzt die Bedeutung Norwegens oft, weil das Land kein Mitglied der Europäischen Union ist und nur etwa 5 Millionen Einwohner hat. Doch seine großen Gas- und Öl-Einnahmen haben es in die Lage versetzt im Ausland wichtige Spenden zu geben, darunter für palästinensische Anliegen. Die Regierungen der Arbeitspartei haben reichlich Gebrauch davon gemacht und die Regierung Solberg hat die Spendentätigkeit fortgesetzt.

Im Mai diesen Jahres forderte Norwegen dann allerdings Gelder zurück, die es einem Frauenzentrum im Westbank-Dorf Buraq gespendet hatte.[8] Es war bekannt geworden, dass das Zentrum nach Dalal Mughrabi benannt war, die 1978 das Massaker auf einer Schnellstraße bei Tel Aviv anführte, bei dem 37 israelische Zivilisten, darunter viele Kinder, getötet und Dutzende verletzt wurden.

Eine kürzlich von Jonas Duc Enstad vom Zentrum für Extremistenstudien der Universität Oslo durchgeführte Studie erklärte, es sehe so aus, als ob „die meisten antisemitischen Vorfälle in Norwegen von Arabern und Linksradikalen verursacht werden“.[9]

Da Schwedens Regierung derzeit der wichtigste antiisraelische Hetzer in Europa ist, ist die Feststellung interessant, dass vor den Wahlen die norwegische Immigrationsministerin Sylvi Listhaug von der Fortschritt-Partei mehrmals warnte, Norwegen solle nicht gestatten, dass sich „schwedische Zustände“ entwickeln. Die Financial Times schrieb: „Das ist ein Code für die Bandenkriege, Schießereien, das Abfackeln von Autos und andere Integrationsprobleme, die Schweden in den Vororten der drei größten Städte Stockholm, Göteborg und Malmö erlitten hat.“[10] Man könnte sich auch daran erinnern, dass Malmö von vielen Experten als Europas Hauptstadt des Antisemitismus betrachtet wird.

Listhaug reiste kurz vor den Wahlen zudem nach Stockholm und besuchte den extrem gewalttätigen Vorort Rinkeby. Darüber hinaus erklärte sie, dass es in Schweden mehr als 60 No-Go-Areas gibt. Schweden mit seinen 10 Millionen Bürgern ist das dominierende skandinavische Land und viele Schweden sehen auf Norwegen herab. Diese ungewöhnliche norwegische Kritik traf Schweden unter der Gürtellinie, umso mehr, als sie weitgehend zutraf.

Wenn Solberg es schafft vier Jahre lang zu regieren, könnte dies Israel in die Lage versetzen seine Beziehungen zu Norwegen weiter zu verbessern und seinen linken Feinden dort besser entgegenzuwirken.

[1] http://sicsa.huji.ac.il/sites/default/files/sicsa/files/acta37.pdf

[2] https://heplev.wordpress.com/2012/03/26/norwegen-das-antisemitischste-land-des-westens/; http://www.timesofisrael.com/at-jerusalem-panel-norwegians-spar-over-israel-and-anti-semitism/

[3] Christhard Hoffmann, Øivind Kopperud, Vibeke Moe, et.al.:Antisemittisme i Norge? Den norske befolkningens holdninger til jøder og andre minoriteter. Zentrum für das Studium des Holocaust und religiöser Minderheiten. Mai 2012.

[4] http://www.jpost.com/Diplomacy-and-Politics/Norwegian-family-greets-Peres-with-honor-guard-canons-352030

[5] http://www.jta.org/2017/05/12/news-opinion/world/norways-largest-trade-union-calls-for-blanket-boycott-of-israel

[6] http://www.jpost.com/Diplomacy-and-Politics/Norwegian-YMCA-embraces-boycott-Israel-policy-343995

[7] http://www.israelwhat.com/2014/03/13/oslo-chapter-of-ymcaywca-reject-ymcaywca-israel-boycott/

[8] http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Norway-UN-withdraw-funds-from-West-Bank-womens-center-named-for-terrorist-494345

[9] http://www.hlsenteret.no/publikasjoner/digitale-hefter/antisemittisk-vold-i-europa_engelsk_endelig-versjon.pdf

[10] http://www.ft.com/content/23ea67a2-8d80-11e7-a352-e46f43c5825d

Die Gehälter der PA für arabische Terroristen

gefunden auf twitter: PA-Gehälter für Terror-Häftlinge

0 – 3 Jahre: €330/Monat
3 – 5 Jahre: gut €470/Monat
5 – 10 Jahre: €945/Monat
10 – 15 Jahre: €1420/Monat
15 – 20 Jahre: €1.655/Monat
20 – 30 Jahre: €2.336/Monat
mehr als 30 Jahre: €2.338/Monat

pro Ehefrau: €70 mehr/Monat
pro Kind: €11,80 mehr/Monat
Einwohner von Jerusalem: €70 mehr/Monat
wohnt in Israel: €117 mehr/Monat

Zahl der Häftlinge: 6.300
Gesamtsumme der Gehaltszahlungen an Häftlinge 2016: €115 Millionen

Verklagt die EU und geht gerichtlich gegen Chris Patten vor

Beth Goodtree, JewishIndy, 14. Februar 2004 (nicht mehr online)

Gerade wurde offen gelegt, dass die Europäische Union Terror finanziert hat. Aus einem Artikel in Arutz-7 vom 13. Februar 2004: „… die OLAF (das Büro für Betrugsangelegenheiten der EU) kommt zu dem Ergebnis, dass Dutzende Millionen Dollars an humanitärer Hilfe, von der EU der Palästinensische Autonomie gespendet, in Wirklichkeit für Terror gegen Israel benutzt wurden. Bemerkenswert ist, dass dieses Ergebnis sich auf Papiere stützt, die Israel vor beinahe genau zwei Jahren während der Operation Schutzschild entdeckte und die es der Welt unmittelbar danach präsentierte.“

Diese Dokumente wurden am 11. April 2002 in Jerusalem vorgelegt – vor fast zwei Jahren. Zu ihnen gehörten einige mit Arafats Unterschrift, durch die Ausgaben für terroristische Aktivitäten durch 11 unterschiedliche Terrorführer genehmigt wurden. Zu den Papieren gehörten Dokumente, die zeigten, dass das PLO-Hauptquartier in Jerusalem – das Orient-Haus – als Zentrale für Terror-Aktivitäten diente. Das Orient-Haus war Schauplatz für die Auszahlung von Geldern an die Familien von Terroristen wie auch der Ausgabe von Mitgliedsanträgen für die Fatah. Es gab dort einen Bericht mit den Einzelaufstellungen über die Terroraktivitäten in Jerusalem, Gehaltsabrechnungen der PA für Beamte des Orient-Hauses, Beweise für Verbindungen zwischen der Autonomiebehörde und israelischen Arabern und vieles mehr.

Wenn eine offizielle Körperschaft einer Gruppe oder Organisation Geld zur Verfügung stellt, dann ist sie dafür verantwortlich, wie dieses Geld benutzt wird. Das trifft auf Amerika genauso zu wie auf die UNO, jeden arabischen Staat oder z.B. auch die Europäische Union. Wenn das Geld dafür benutzt wird Völkermord und Terrorakte zu begehen, dann ist letztlich der finanzielle Sponsor verantwortlich. Und wenn dem Finanz-Sponsor Beweise übergeben dafür wurden und er die finanzielle Unterstützung weiter führt, dann muss dieser Sponsor zur Verantwortung gezogen werden. Auch Verzögerungen seitens des Finanzgebers muss bestraft werden. Wenn es um die Verhinderung von Mord und Völkermord geht, ist nur zügigstes Handeln akzeptabel.

Die EU um eine riesige Geldsumme zu verklagen könnte die erste Reaktion sein, würde aber nicht unbedingt den gewünschten Effekt erzielen. Das beste Ergebnis könnte sein, einen Präzedenzfall als Warnung für zukünftige Helfer von Völkermord und/oder Terror-Regime zu erzielen, aber eine Gruppe in die Entfremdung zu treiben, die – offenbar ernsthaft – versucht sich zu bessern.

Daher schlage ich vor, dass alle Opfer der palästinensisch-arabischen Gewalt seit der Veröffentlichung der belastenden Dokumente vor zwei Jahren die Europäische Union um jeweils einen Dollar verklagen sollten. Der Sieg vor Gericht wird unbezahlbar sein. Und er kann von den Opfern und ihren Familien genutzt werden, um von anderen Terror-Unterstützern finanzielle Vergeltung einzuklagen. Er kann auch genutzt werden, um jeden abzuschrecken oder bankrott zu machen, der es wagt völkermörderischen Monstern wie dem Arafat-Regime gewollt Geld zu geben. Hört ihr zu, Saudi Arabien, Syrien, Iran und besonders die UNO?

Obwohl sie letztlich für ihre Mitglieder und Mitarbeiter verantwortlich ist, könnte es im Fall der Europäischen Union sein, dass bestimmte Mitarbeiter genug Macht ausüben um legitime Anfragen und Untersuchungen zu vereiteln, damit sie ihre persönlichen politischen Ziele voran treiben können. In diesem Fall könnte es sinnvoll sein, diese Staatsdiener persönlich zur Verantwortung zu ziehen.

Chris Patten, EU-Kommissar für auswärtige Angelegenheiten, lehnte es ab die Legitimität der ihm vorgelegten Dokumente anzuerkennen. Er leitete auch keine Untersuchung ihrer Legitimität ein, wie es seine Verantwortung gewesen wäre. Statt dessen verzögerte er das, während jeden Monat mehr Babys, Kinder, Eltern und Senioren abgeschlachtet und verstümmelt wurden. Erst unter extremem Druck der Europa-Abgeordneten wurden Patten dann gezwungen einen OLAF-Untersuchung der israelischen Vorwürfe und Belege der Finanzierung des Terrors anzuordnen.

Chris Patten beging durch absichtliches Verhindern jeglicher bedeutungsvoller Untersuchung der Verwendung von EU-Finanzen Völkermord und Terror, war ein aktiver Komplize dieser Taten. Er brachte auch die Europäische Union in eine Lage, gegen ihren Willen fortgesetzt antisemitischen Terror und Völkermord zu finanzieren.

Es ist an der Zeit für alle Opfer der Terroranschläge (nachdem Chris Patten die Beweise vorgelegt wurden und er nichts unternahm) ihn zu verklagen und jeden Euro, den er je verdiente, als Schadenersatz zu fordern. Die Kläger können die EU selbst in die Klage einschließen, da sein gezieltes Nichtstun sie zum unfreiwilligen Financier von Terror und Mord machte. Es ist auch Zeit für Chris Patten, das er als Mittäter an Massenmord, wie auch Serienmord, Terror und Völkermord verklagt wird. Es kann angeführt werden, dass er die jegliche Untersuchung mit Vorsatz verhinderte. Lasst ihn zum Beispiel werden für eine bisher unberührte Welt und für zukünftige Bürokraten mit persönlicher genozidaler und antisemitischer Agenda: NIE WIEDER!

(Eine positivere Anmerkung: Ein kräftiges „Très bien!“ an Frankreich für die Ermittlungen zu Yassir Arafats Geldfluss.)