Die beste Antwort auf die Israel Apartheid Week

In den USA gibt es an den Universitäten jedes Jahr im März die „Israel Apartheid Week“, ein Hass-Fest des Antisemitismus, das sich vorgeblich gegen angebliche israelische Verbrechen des jüdischen Staates an den Palästinensern richtet. In Wahrheit feiert der Antisemitismus linke und muslimische Urständ. Das gesamte „antizionistische“ Lager macht sich auf, um zu hetzen, zu lügen, Fehlinformationen zu verbreiten und die Terroristen hochleben zu lassen. Mit Fakten kann man diesen Leuten nicht beikommen, die prallen an ihnen ab. Aber die Friedenshetzer kann man vielleicht an einem Punkt zu fassen bekommen, der ihnen angeblich immer am Herzen liegt: dem Frieden. Das macht die Entgegnung des israelischen Konsuls für den „pazifischen Nordwesten“ der USA, Ishmael Khaldi (Foto), für Europa genauso interessant, denn auch ohne die organisierten Hass-Demonstrationen gibt es in Europa genauso viele Irre, die dieselbe Denke an den Tag legen – und hoffentlich noch eine Menge von Leuten, die Argumenten und Fakten zugänglich sind.

Verloren im Schleier der Schlagworte

(03.04.2009)

Letztes Jahr hatte ich an der University of California in Berkeley die Gelegenheit, mit einigen der Organisatoren dieser Veranstaltungen einen „Dialog“ zu führen. Meine Perspektive ist einzigarte, sowohl als Vizekonsul Israels in San Francisco, als auch als Beduine und höchstrangiger Muslim, der Israel in den USA repräsentiert. Ich wurde in einen beduinischen Stamm im Norden Israels geboren, eines von elf Kindern, und begann mein Leben als Schafhirte, der in unserem Familienzelt lebte. Ich ging dann in den Dienst bei der israelischen Grenzpolizei und erwarb später einen Masters in Politikwissenschaften an der Universität Tel Aviv, bevor ich zum israelischen Außenministerium ging.

Ich bin eine stolzer Israeli – zusammen mit vielen anderen nicht jüdischen Israelis, Drusen, Bahai, Beduinen, Christen und Muslimen, die in einer der kulturell unterschiedlichsten Gesellschaften und der einzig wirklichen Demokratie im Nahen Osten leben. Wie Amerika, so ist auch die israelische Gesellschaft weit davon entfernt perfekt zu sein, aber lassen Sie uns ehrlich sein. Nach jedem wählbaren Maßstab – Bildungschancen, wirtschaftliche Entwicklung, Frauen- und Schwulenrechte, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit, juristische Vertretung – geht es Israels Minderheiten weitaus besser als in jedem anderen Land im Nahen Osten.

Deshalb möchte ich das Folgende mit den Organisatoren der Israel Apartheid Week mitteilen, denn diejenigen, mit denen, die offen sind für Dialog und nicht von einer hasserfüllten Ideologie geblendet sind.

Ihr seid Teil des Problems, nicht Teil der Lösung: Wenn ihr wirklich idealistisch und einer besseren Welt verpflichtet seid, hört mit den falschen Phrasen auf. Wir brauchen moderate Leute, die in gutem Glauben zusammenkommen, um eine Weg zur Lösung des menschlichen Leidens auf beiden Seiten des israelisch-palästinensischen Konflikts zu finden. Diffamierung und falsche Etikettierungen sind eine Sackgasse, die ungerecht ist und uns nirgendwohin bringt.

Ihr stellt Israels fundamentales Recht einer jeden Gesellschaft ab sich zu verteidigen. Ihr verurteilt Israel, weil es eine Sicherheitsbarriere zum Schutz seiner Bürger vor Selbstmord-Bombern baut und weil es Gebäude beschießt, von denen aus Raketen auf seine Städte abgeschossen werden – aber ihr bietet nie keine Alternative an. Praktiziert ihr damit nicht eine unterbewusste Form von Rassismus, wenn ihr einer ganzen Gesellschaft das Recht bestreitet sich zu verteidigen?

Eure Kritik ist willentlich heuchlerisch: Leiden Israels Araber unter Benachteiligungen? Das sollte man auf jeden Fall annehmen. Leiden Afroamerikaner, die zehn Minuten vom Berkeley-Campus entfernt leben, unter Benachteiligungen – auch das muss man annehmen. Sollten wir also eine Berkeley Apartheid Week anfangen? Oder sollten wir nach realen Wegen suchen, mit denen wir unsere Gesellschaft verbessern und besser verfügbare Chancen schaffen?

Ihr verratet die moderaten Muslime und Juden, die daran arbeiten Frieden zu erzielen: Eure Radikalität untergräbt die Friedenskräfte in Israel und den Palästinensergebieten. Wir arbeiten hart auf eine Friedensvereinbarung hin, die die legitimen Rechte sowohl Israels als auch des palästinensischen Volkes anerkennt und ihr reißt das ein, indem ihr eine Seite verleumdet.

Den Organisatoren der Israel Apartheid Week möchte ich sagen:

Wenn Israel ein Apartheidstaat wäre, dann wäre ich weder hierher berufen worden, noch würde ich mich entschieden haben diesen Dienst zu leisten. Es gibt viele Araber, sowohl in Israel als auch in den Palästinensergebieten, die großen Mut aufgewandt haben, um den Weg des Friedens zu gehen. Ihr sollte uns auf unsere Seite stellen, statt gegen uns.

Die miese Tour der muslimischen Apologeten des Terrors

Ein Artikel eines Bloggers aus London namens Muhammad al-Arabi, der auch in der auf dem Google News-Index stehenden Internetseite Redress abgedruckt wurde, zeigt, wie „moderat“ Terrorunterstützer simultan sagen können wie furchtbar die Anschläge von Mumbai sind und gleichzeitig die Opfer dafür verantwortlich machen.

Aber warum Indien? Die Antwort ist aus meiner Sicht sehr einfach. Seit den frühen 1980-ern sind die Beziehungen zwischen Indien und dem rassistischen zionistischen Gebilde, das als „Israel“ bekannt ist, immer enger geworden, wobei die Verteidigungs- und Geheimdienst-Zusammenarbeit ganz oben auf der bilateralen Agenda stehen. Gleichzeitig hat Indien im Verlauf desselben Zeitraums seine Außenpolitik von Russland und der Dritten Welt weg und hin zu den USA und ihren britischen Lakaien hin wegfokussiert.

Für unzufriedene indische Muslime – oder Kaschmiris oder Pakistanis, falls es tatsächlich eine pakistanische Verbindung geben sollte – ist Indien das südasiatische Symbol der kritischen Masse des Bösen, das von den USA und Großbritannien in Palästina, dem Irak und Afghanistan angesammelt wurde.

Das macht mich wirklich traurig. Denn erstens sind können die Ziele in Mumbai – unschuldige Zivilisten – nicht für die Kurzsichtigkeit und Dummheit der indischen Regierung verantwortlich gemacht werden oder, im Fall der ausländischen Touristen, für die Politik der Marionetten Israels in Washington und London.

Es macht mich auch traurig, weil, wenn ich an Indien denke, ich an Gandhi denken möchte, an Nehru und die Blockfreien-Bewegung der 1960-er und 1970-er, nicht an Rassismus, Zionismus, Imperialismus und pure Gier.

Unglücklicherweise scheint es so, dass ein Ergebnis der Verbrechen in Mumbai so aussieht, dass Indien weiter in die Arme der Teufel getrieben wird. Doch, wie das Sprichwort sagt, „wenn du mit dem Teufel tanzt, wirst du verbrannt werden“.

Traurigerweise, das haben wir in Mumbai gesehen, sind die, die den Preis für die unbesonnene Politik bezahlen, die Unschuldigen.

Hier sehen wir das Ausmaß der muslimischen „Moderatheit“. Während sie vorgeben über das Sterben Unschuldiger zu weinen, ist es in ihrer verdrehten und krank machenden Weltsicht in keienr Weise der Fehler der Terroristen – es liegt insgesamt daran, dass der Opferstaat Dinge getan hat, die die Terroristen abscheulich finden.

Wir haben in der Vergangenheit schon zahllose Male gesehen, was wirklich gemeint ist: Muslimischer Terrorismus ist ein natürliches Phänomen, eines, das auf keinen Fall bekämpft werden kann, weil es so unvermeidlich ist wie dass die Nacht dem Tag folgt. Wie können Muslime dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagen – sie werden von Verbrechen wie Indiens Außenpolitik dazu getrieben! Sie haben keine Wahl! Sie haben keinen freien Willen! Sie sind wie Tiere, die instinktiv handeln und nicht unabhängig denken können!

Da also die muslimischen Apologeten ihre Mitmuslime als untermenschlich definiert haben, die vollkommen unfähig dazu sind wie normale Menschen zu denken, geht die Verantwortung dafür sie unter Kontrolle zu halten auf die erwachsene Welt über. Dieser moralische Zwerg sagt, dass, da Indien weiß, dass muslimische Tiere Indien angreifen werden, weil es seine außenpolitischen Interessen verfolgt, Indien von den extremistischen muslimischen Horden (nein, nicht von dem intellektuellen Kolumnisten, sondern von seinen unglücklichen animalischen Glaubensbrüdern, die „Extremisten“ genannt werden) in Geiselhaft gehalten werden sollte und Indien müsse tun, was die Tiere verlangen.

Da sie über keine unabhängige Denkfähigkeit verfügen, tragen sie keine Verantwortung. Aber der Westen kann sie nicht wie Tiere behandeln, denn das würde sie erniedrigen. Nein, sie sind nicht denkende Tiere, die mit Respekt behandelt werden müssen – sonst würden sie dich töten!

Es ist der pure Zufall, dass die nicht denkenden Tiere dasselbe wollen, das ihre „moderaten“ muslimischen Brüder auch wollen und dass daher diese „Intellektuellen“ wollen, dass der Westen auf diese Tiere auf eine Art und Weise reagiert, die ihre eigenen politischen Interessen voran bringt.

Was verblüfft: Dieser Subtext, das, was sie wirklich meinen, dass islamische Extremisten auf natürliche Weise handeln, wenn sie tollwütig Menschen angreifen, im gesamten Westen so endemisch ist, dass dies schockierend erscheint, wenn man sich die von ihren liberalen und „moderaten“ muslimischen Freunden abgegebenen Rechtfertigungen einmal richtig ansieht.

Terrorfreund heftig von Ironie getroffen

Die Terror-Schiffer sind in Gaza öffentlich jubelnd empfangen worden. Weniger öffentlich haben die Terroristen geschäumt, dass die Gäste zu wenig und vor allem die falschen Mitbringsel dabei hatten. Trotzdem gab es große Umarmungen bei Ismail Haniyeh. Nur einer fehlte: Jeff Halper. Der blieb erst auf einem der Seelenverkäufer, dann machte er etwas ziemlich Dummes. Eigentlich hätte er genau wissen müssen, was er da machte, aber wie das oft so bei den selbstherrlichen Terrorismus-Advokaten der Fall ist: sie stolpern in ihre eigenen Gruben!

Das nennt man Ironie

Elder of Ziyon, 26. August 2008

YNet berichtet, dass Jeff Halper, der Moonbat aus Israel, der auf dem Free Gaza-Schiff mitfuhr, über den Grenzübergang Erez nach Israel einreiste – wo er von der israelischen Polizei festgenommen wurde. Es wird überlegt ihn wegen Gesetzesbruchs anzuklagen.

Wegen welchen Gesetzes soll er angeklagt werden? Hetze? Aufwiegelung? Verrat?

Nichts da. Das von ihm gebrochene Gesetz ist das, mit dem Israel es für jüdische Staatsbürger illegal gemacht hat den Gazastreifen zu betreten.

Wir haben hier also ein Gesetz, das eindeutig bigott ist, weil es ausschließlich gegen Juden gerichtet ist. Doch es ist ein Gesetz, das Jeff Halper normalerweise befürworten würde, weil andernfalls tausende aus Gush Katif Vertriebene versuchen würden in ihre Häuser zurückzukehren.

Wenn Halper angeklagt wird und sich dieser Klage stellt, wird er sich auf der Seite der Siedler befinden, die er jeden einzelnen Tag leidenschaftlich bekämpft; er wird gegen ein Gesetzt kämpfen, das Teile „Palästinas“ judenrein macht – die normalerweise von ihm fanatisch vertretene Position.