Der Westen wird die Verantwortung für die Verwüstung des Südlibanon teilen

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 29. Mai 2015

Vor kurzem hörten wir – von der Hisbollah als auch von Israel – von den massiven Installationen, die die Terrorgruppe direkt hinter der Grenze Israels zum Libanon baut und was geschehen wird, wenn der Krieg ausbricht.

Omri Ceren von The Israel Project erklärt:

Sie haben ihr Arsenal – mehr als 100.000 Raketen, einschließlich Burkan-Raketen mit einem Sprengkopf von einer halben Tonne, ballistischen Raketen einschließlich Scud-D, die ganz Israel treffen können, Überschall schnelle Schiffbekämpfungs-Marschflugkörper, Flugabwehr-Waffen, Drohnen und Minidrohnen, Tunnel etc. – und bettete sie in Hunderten von Dörfern und wahrscheinlich Tausenden von Häusern ein. …

Die Israelis können sich keinen Abnutzungskrieg mit der Hisbollah leisten. Die vom Iran gestützte Terrororganisation hat die Fähigkeit israelische Zivilisten mit 1.500 Geschossen pro Tag, jeden Tag, über zwei Monate hinweg zu bombardieren. Sie werden versuchen die Wolkenkratzer von Tel Aviv mit ballistischen Raketen zu zerstören. Sie werden versuchen Selbstmorddrohnen in Israels Atomreaktor zu fliegen. Sie werden versuchen Israels Energie-Infrastruktur vor der Küste zu sprengen. Sie werden versuchen israelische militärische und zivile Landebahnen zu zerstören. Und sie werden – hauptsächlich, aber nicht ausschließlich durch ihre Tunnel – israelische Städte überrennen und Frauen und Kinder als Geiseln wegzuschaffen. Israelische Opfer würden in die Tausende bis Zehntausende gehen.

Und so werden die Israelis massive Kräfte mobilisieren müssen, um die Dauer eines zukünftigen Krieges kurz zu halten. Eines der Dinge, die sie tun werden, ist sofort Schritte zu unternehmen, um vom riesigen Arsenal der Hisbollah so viel wie möglich zu eliminieren. Die Hisbollah zählt darauf, dass die sich daraus ergebenden Tode unter ihren menschlichen Schutzschilden – und sie haben garantiert, dass die Zahl der Leichen beträchtlich sein wird – aus Israel einen internationalen Paria machen wird.

Die Hisbollah hat die extremste Form der Strategie der menschlichen Schutzschilde von der Hamas im Gazastreifen übernommen. Die IDF wirf gezwungen sein zu wählen – dazwischen Tausende, vielleicht Zehntausende libanesischer Zivilisten zu töten oder das eigene Land in Schutt und Asche legen zu lassen.

Bis vor kurzem hätte eine Strategie wie die der Hisbollah als haarsträubend angesehen werden. Als das britische Bomber Command und die US Army Air Force Deutschland gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verwüsteten, war das nicht einmal eine Frage von Kollateralschäden – Zivilisten waren ein großer Teil des Ziels. Sir Charles Portal von der RAF gab 1943 an die gemeinsamen britischen und amerikanischen Luftwaffen eine Direktive aus:

Ihr Hauptziel wird die progressive Vernichtung und Störung des deutschen militärischen, industriellen und wirtschaftlichen Systems und das Untergraben der Moral des deutschen Volkes bis zu einem Punkt, an dem ihre Fähigkeit bewaffneten Widerstand zu leisten fatal geschwächt wird.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Obwohl ich nicht glaube, dass die beteiligten Rechtlichkeiten sich seitdem sonderlich verändert haben, würde solches „moralisches Bombardieren“ heute von den meisten Menschen als moralisch nicht zu rechtfertigen betrachtet. Wir können also erwarten, wenn der nächste Krieg beginnt und Israel Hisbollah-Installationen im Südlibanon mit einem unvermeidlich großen Verlust an zivilem Leben bombardiert, wird es Aufschreie gegen Israel wegen seiner Brutalität geben. Es gibt einige Dinge, die wir nicht außer Acht lassen sollten:

Erstens: Die IDF-Reaktion auf einen Raketenangriff der Hisbollah – und es wird eine Reaktion sein, kein Präventivangriff – wird als Hauptziel die Neutralisierung von Raketenwerfern, Angriffstunneln und anderen militärischen Zielen haben. Anders als die alliierten Luftangriffe auf Deutschland und Japan werden zivile Opfer in Gänze Kollateralschaden sein, kein Teil des Ziels.

Das bedeutet, dass das im internationalen Kriegsrecht zu findende Erfordernis der Verhältnismäßigkeit, das die Anwendung von Gewalt Kollateralschaden verursachen könnte, auf das begrenzt wird, was notwendig ist, um ein militärisches Ziel zu erreichen, so lange honoriert wird, solange die IDF militärische Ziele angreift, statt wahllos zu bombardieren, Massenvernichtungswaffen einzusetzen usw.

Doch ist es nicht, selbst wenn es legal ist, falsch unschuldige Zivilisten, Frauen und Kinder zu töten, die sich zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort befinden?

Hier liegt freilich etwas moralisch Böses vor, doch selbst wenn die unmittelbare Ursache für die Katastrophe die IDF sein wird, ist das, was Aristoteles die „Endursache“ nennt – das „wofür“, wegen dem etwas geschieht – die Absicht der Hisbollah Israel davon abzuschrecken sich zu verteidigen. Die Zivilisten, die getroffen werden, sind bewusst mit militärischen Zielen durchsetzt, gerade damit sie als menschliche Schutzschilde dienen.

In einem Artikel aus dem Jahr 2013 beschrieb Ron Ben-Yishai eine Art, wie die Hisbollah ihre Strategie nach ihrem Krieg des Jahres 2006 mit Israel umsetzte:

… die schiitische Terrorgruppe begann ein großes sozial/Immobilienprojekt, das ihr politisches Ansehen stärkte: Sie kaufte Land an den Außenbezirken der Dörfer, baute Häuser auf diesen Grundstücken und bot sie armen schiitischen Familien zu Schnäppchenpreisen (zur Miete oder zum Kauf) an, unter der Bedingung, dass mindestens ein Raketenwerfer in einem der Zimmer des Hauses oder im Keller stationiert wird, dazu eine Reihe Raketen, die auf festgelegte Ziele in Israel geschossen werden, wenn der Befehl erteilt wird.

Es kann keinen Zweifel an den Absichten der Hisbollah geben und damit keinen Zweifel an ihrer Verantwortung, wenn diese Familien leiden. Israels Reaktion andererseits ist als Anwendung des Prinzips der Selbstverteidigung moralisch gerechtfertigt. Das heißt: Wegen ihres Handelns sind wir zu wählen gezwungen zwischen massiven zivilen Opfern oder Selbstmord.

Die Nutzung von menschlichen Schutzschilden ist nicht nur moralisch verwerflich, sie ist gemäß den Genfer Konventionen von 1949 und weiteren Statuten des internationalen Rechts illegal. Natürlich stehen die von Terrororganisationen wie Hisbollah, Hamas, ISIS usw. genutzten Strategien der asymmetrischen Kriegsführung im Widerspruch zum internationalen Recht, was ihnen einen Vorteil gegenüber Staaten wie Israel verschafft, die an diese Prinzipien gebunden sind.

Das führt zu der absurden Folge, dass je mehr ein Staat versucht sich moralisch und rechtlich richtig zu verhalten, er seinen Vorteil umso stärker aufgibt. Darüber hinaus ist von einem Staat, je technologisch fortschrittlicher er ist, desto mehr von ihm erwartet wird die Feindbevölkerung zu schützen. Eine ziemlich starke Veränderung gegenüber der Vergangenheit, als Militärtechnologie nur genutzt wurde, um zu töten und zu terrorisieren.

Das hat außerdem eine de facto-Allianz zwischen den Barbaren von Hisbollah und Hamas einerseits und fortschrittlichen, mit vermeintlich moralischem Gewissen ausgestatteten westlichen Anführern geschaffen.

Israel hat parallel zu seinen militärischen Konflikten einen Informationskrieg geführt. Seine Feinde in diesem gewaltlosen, aber letztlich tödlichen Kampf sind nicht nur die Araber und Iraner, sondern Europa, die UNO und die Obama-Administration (in der Regel über Mittler wie „Menschrechts“-NGOs). Ihr Ziel ist es gewesen die Idee publik zu machen, dass die IDF gezielt auf Zivilsten schießt und unverhältnismäßig sowie mit unnötiger Brutalität handelt.

Einmal implantiert kann diese falsche Auffassung zu Zeiten militärischen Konflikts ausgerollt und in internationalen Foren und durch Regierungen eingesetzt werden (z.B. das Waffenembargo der USA während des Gaza-Konflikts im letzten Jar), um Handeln zu rechtfertigen, das Israels Fähigkeit sich zu verteidigen beschränkt. Die EU und Herr Obama werden keine Raketen auf Israel schießen, aber sie werden tun, was ihnen möglich ist, um es zu zwingen die von den Terroristen geschossenen zu schlucken.

Es ist ein Zeichen moralischer Schwäche des Westens und auf den Kopf gestellter Wirklichkeit, dass man sich, statt nach 2006 wie versprochen den schweren Weg zu gehen die Hamas daran zu hindern ihr Arsenal wieder aufzubauen dem Infokrieg gegen Israel anschloss. In gewissem Sinne wird neben den Terroristen der Westen für die Verwüstung des Südlibanon mit verantwortlich sein, die mit Sicherheit kommen wird.

Israel wird tun, was es tun muss um zu überleben, trotz des scheinheiligen Geschreis, das von denen zu hören sein wird, die die ganze Zeit den Terroristen halfen ihre Sache aufzubauen. Und um es mit Naftali Bennett zu sagen: Es wird keinen Grund geben um Entschuldigung zu bitten.

Denk doch mal nach … Realität versus Obama-Administration

Gateway Pundit, 15. Januar 2015

Das Weiße Haus Obamas lehnt es immer noch ab die Anschläge von Paris dem radikalen Islam zur Last zu leben. „Das ist eine verzerrte Sicht des Islam.“

Denken Sie mal hierüber nach:

Der Schuhbomber war Muslim.
Die Beltway Sniper waren Muslime.
Der Schütze von Ft. Hodd war Muslim.
Die Charlie Hebdo-Killer waren Muslime.

Der Unterwäsche-Bomber war Muslim.
Die Bomber von PanAm Flug 93 waren Muslime.
Die Bombenzünder der USS Cole waren Muslime.
Die Bomber vom World Trade Center waren Muslime.
Die Angreifer im Theater von Moskau waren Muslime.
Die Bomber von der U-Bahn in London waren Muslime.
Die Bombenzünder der Züge von Madrid waren Muslime.
Die Selbstmordbomber von Buenos Aires waren Muslime.
Die Bombenzünder im Nachtclub von Bali waren Muslime.
Die Attentäter in Bombay/Mumbai (Indien) waren Muslime.
Die Bomber der Marines-Kaserne in Beirut waren Muslime.
Die Bombenzünder beim Boston Marathon waren Muslime.
Die Entführer der Air France nach Entebbe waren Muslime.
Die Flugzeugentführer vom 11. September 2001 waren Muslime.
Die Angreifer in der russischen Schule in Beslan waren Muslime.
Die Entführer des Kreuzfahrtschiffs Achille Lauro waren Muslime.
Die Bombenzünder an der US-Botschaft in Kenia waren Muslime.
Die Mörder in der Schule in Peschawar in Pakistan aren Muslime.
Die Mörder im Einkaufszentrum in Nairobi (Kenia) waren Muslime.
Der Kidnapper im australischen Lindt-Cafe in Sydney war Muslim.
Die Angreifer auf die israelische Olympiamannschaft waren Muslime.
Die Besetzung der Botschaft in Teheran wurde von Muslimen verübt.
Der Angriff auf die US-Botschaft in Libyen wurde von Muslimen verübt.
Die Bomber von den Khobar-Türmen in Saudi-Arabien waren Muslime.

Denken Sie mal hierüber nach:

Hindus die mit Bahai zusammenleben = kein Problem
Bahai, die mit Juden zusammenleben = kein Problem
Sikhs, die mit Hindus zusammenleben = kein Problem
Hindus, die mit Juden zusammenleben = kein Problem
Bahai, die mit Christen zusammenleben = kein Problem
Christen, die mit Juden zusammenleben = kein Problem
Hindust, die mit Christen zusammenleben = kein Problem
Juden, die mit Atheisten zusammenleben = kein Problem
Buddhisten, die mit Sikhs zusammenleben = kein Problem
Juden, die mit Buddhisten zusammenleben = kein Problem
Buddhisten, die mit Hindus zusammenleben = kein Problem
Konfuzianer, die mit Hindus zusammenleben = keine Problem
Shintuisten, die mit Atheisten zusammenleben = kein Problem
Atheisten, die mit Buddhisten zusammenleben = kein Problem
Buddhisten, die mit Shintuisten zusammenleben = kein Problem
Atheisten, die mit Konfuzianern zusammenleben = keine Problem.

Muslime leben mit Sikhs zusammen = Problem
Muslime leben mit Bahai zusammen = Problem
Muslime leben mit Juden zusammen = Problem
Muslime leben mit Hindus zusammen = Problem
Muslime leben mit Christen zusammen = Problem
Muslime leben mit Atheisten zusammen = Problem
Muslime leben mit Shintuisten zusammen = Problem
Muslime leben mit Buddhisten zusammen = Problem
MUSLIME LEBEN MIT MUSLIMEN ZUSAMMEN = GROSSES PROBLEM

********** DAS FÜHRT ZU **********

Sie sind nicht glücklich im Iran.
Sie sind nicht glücklich im Irak.
Sie sind nicht glücklich in Kenia.
Sie sind nicht glücklich in Syrien.
Sie sind nicht glücklich in Libyen.
Sie sind nicht glücklich im Jemen.
Sie sind nicht glücklich in Nigeria.
Sie sind nicht glücklich im Sudan.
Sie sind nicht glücklich in Ägypten.
Sie sind nicht glücklich in Marokko.
Sie sind nicht glücklich im Libanon.
Sie sind nicht glücklich in Pakistan.
Sie sind nicht glücklich in Afghanistan.
Sie sind nicht glücklich im Gazastreifen.

********** Und wo sind sie glücklich? **********

ISIS: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Ansaru: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Hamas: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Taliban: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Al-Badr: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Al-Nusra: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Al-Qaida: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Hisbollah: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Abu Sayyaf: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Boko Haram: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Lashkar-e-Taiba: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Islamischer Jihad: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Jemahh Isalmiyah: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Muslimbruderschaft: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Al-Schabbab Somalia: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Abdallah-Azzam-Brigaden: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
Palästinensische Befreiungsfront: EINE ISLAMISCHE TERROR-ORGANISATION
UND JEDE MENGE MEHR!!!!!!!!

Denken Sie darüber nach.

Aber Barack Obama hat Angst zu sagen, die Anschläge von Charlie Hebdo wurden von radikalen Islamisten verübt.

(Anmerkung heplev: Ich persönlich glaube nicht, dass er Angst hat. Er ist einfach so. Der Islam darf mit nichts Negativem in Verbindung gebracht werden. Aber alle anderen sind schlecht…)

Völkermord an Juden: Wo Hamas schlimmer ist als der Islamische Staat

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Das Wort „Islamo-Nazismus“ ist weitgehend tabu, doch es repräsentiert die Ideologie einer Reihe muslimischer Terrororganisationen ausgezeichnet. Die dominante und furchtbarste dieser kriminellen Vereinigungen ist bisher der Islamische Staat (IS). Der deutsche Autor und ehemalige christdemokratische Bundestagsabgeordnete Jürgen Todenhöfer besuchte vor kurzem den IS im Irak und Syrien, wo er sich mit einigen seiner Anführer und Anhänger austauschte.

Nach seiner Rückkehr sagte Todenhöfer: „Die sind völlig überzeugt davon, eine historische Mission zu erfüllen.“ Sie glauben, dass sie die einzig wahre Religion leben und wollen sie mit dem Schwert im gesamten Nahen Osten und dann in der ganzen Welt verbreiten. „Die wollen alle Religionen außer den drei ‚Buchreligionen‘ – also außer dem Islam in der IS-Version, dem Judentum und dem Christentum – vernichten. Und zwar ausnahmslos.“

Todenhöfer fügte hinzu: „Nach der IS-Ideologie müssen auch alle Muslime sterben, die Demokratie bejahen. Weil diese die Gesetze, die in einer Demokratie von Menschen gemacht werden, angeblich über die Gesetze Gottes stellen. Der IS spricht ganz offen von Hunderten Millionen Toten, die dieser ‚religiösen Säuberung‘ geopfert werden müssten.“

In seinen Gesprächen mit den IS-Vertretern sagte Todenhöfer ihnen, dass er den Koran mehrfach gelesen habe und den Islam als eine barmherzige Religion verstehe. „Ich habe gefragt: Wo bitte ist eure Barmherzigkeit? Ich bekam immer zu hören, dass es die zwar im Koran auch gebe, aber jetzt nun mal die Zeit des Schwertes sei.“1

Die von Todenhöfer mitgebrachte Botschaft des Islamischen Staats zum geplanten Massenmord war klar. Experten bestätigen, dass der IS eng dem Scharia-Gesetz folgt und dass es in der Geschichte des Islam viele Präzedenzfälle für ihre Ansichten gibt.2 Dennoch behaupten einige westliche Beschöniger fälschlich, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun habe. US-Präsident Barack Obama hat zugegeben, dass die Organisation das pure Böse ist.3 Er behauptet ebenfalls fälschlich, der IS sei „nicht Islamisch“.4

Diese falsche Haltung wird vom britischen Premierminister David Cameron geteilt, der zum IS erklärte: „Sie prahlen mit ihrer Brutalität. Sie behaupten, das im Namen des Islam zu tun. Das ist Unsinn. Der Islam ist eine Religion des Friedens. Sie sind keine Muslime, sie sind Monster.“5

In einem bestimmten Fall ihres ideologischen Programms ist die Hamas extremer und mörderischer als der Islamische Staat. Der IS will Christen und Juden verschonen. Die Hamas hingegen sagt in Artikel 7 ihrer Charta: „Der Tag des Gerichts wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden bekämpfen (und sie töten), wenn der Jude sich hinter Steinen und Bäumen versteckt. Die Steine und Bäume werden sagen: Oh Muslime, O Abdulla, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn. Nur der Gharkad-Baum … wird das nicht tun, denn er ist einer der Bäume der Juden.“6

Während der Operation Fels in der Brandung im letzten Sommer forderte die Hamas einmal mehr die Ermordung aller Juden. Das Hamas-Fernsehen strahlte auch eine Predigt aus, die die Hamas-Ideologie wiederholte, mit der der Anspruch erhoben wird, dass es nach dem Islam die Bestimmung der Muslime ist die Juden auszurotten.7

Es gab im Gazastreifen und Israel während der Operation Fels in der Brandung Hunderte Auslandsjournalisten, die Tausende Artikel schrieben. Man müsste alle sorgfältig daraufhin überprüfen, um zu sehen, ob es auch nur eine einzige Nennung des Begriffs Islamo-Nazismus in irgendeinem ihrer Artikel über die Hamas gab oder ob ein Vergleich zwischen Hamas und den Nazis gezogen wurde oder einer direkte Zitate der Hamas über die geplante Ausrottung aller Juden beim Streben nach Zufriedenstellung Allahs beinhaltete. Es würde nicht überraschen, wenn nicht ein einziges solches Zitate gefunden werden könnte.

Clemens Wergin schreibt in der deutschen Tageszeitung DIE WELT. Er ist einer der seltenen Journalisten, die es wagt Fakten dazu zu recherchieren und zu veröffentlichen, wie viel Nazi-Ideologie die muslimische Terrorgruppe beeinflusst hat. Er schreibt, dass die Ideologie extremer muslimischer Gruppen wie Al-Qaida, Al-Nusra und IS ihre Konzepte aus einer tief sitzenden antiwestlichen Ideologie beziehen. Wergin führt an, dass das auch bei den Nazis der Fall war. Er fügt hinzu, dass der IS seine ursprüngliche Inspiration aus den schlimmsten europäischen Traditionen bezogen hat. Wergin sieht Parallelen zwischen IS-Ideologie und Hitlers Ideologie des „totalen Kriegs“ und seines Ausrottungskriegs gegen Juden und osteuropäische Völker, „auch wenn die Terror-Islamisten zum Glück nicht über die Mittel verfügen, um ihre Vernichtungsfantasien in großem Maßstab in die Tat umzusetzen“.8

Das fast totale Versagen des Journalismus sich mit der Ähnlichkeit von extremem Islam und Nationalsozialismus zu beschäftigen lässt in der Hauptsache ein paar wenige Wissenschaftler übrig, die sich mit dem Thema befassen. Sie bringen gewichtige Argumente für den Vergleich der Haltungen beträchtlicher extremistischer Bewegungen in der islamischen Welt mit denen der Nazis. Der israelische Holocaust-Forscher Yehuda Bauer hob 2009 hervor:

„Heute werden die Juden zum ersten Mal seit 1945 wieder offen durch eine radikalislamische, genozidale Ideologie bedroht, deren mörderische Wutreden ernster genommen werden müssen als die der Nazis vor zwei oder mehr Generationen. Die direkte Verbindung zwischen dem Zweiten Weltkrieg, der Schoah und den heutigen völkermörderischen Ereignissen und Drohungen ist mehr als offensichtlich. Die Schoah war ohnegleichen; aber sie war ein Präzedenzfall und diesem Präzedenzfall wird gefolgt.9

Der Antisemitismus-Historiker Robert Wistrich schreibt, dass Hardcore-Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazideutschland vergleichbar ist. Er erklärt, dass muslimischer Hass auf Israel und Juden „ein eliminatorischer Antisemitismus mit Völkermord-Dimension“ ist. Als gemeinsames Element von muslimischem und Nazi-Antisemitismus führt Wistrich Fanatismus, den Todeskult, den nihilistischen Wunsch nach Vernichtung und die wahnsinnige Lust auf Hegemonie über die Welt an.10

Richard Prasquier, der ehemalige Präsident des CRIF – der Dachorganisation der französischen Juden – verglich den radikalen Islam mit dem Nationalsozialismus. Er führte zwei wichtige gemeinsame Merkmale an. Das erste sind für beide Bewegungen die Juden als Hauptfeind und Antisemitismus als essenzielle Komponente ihrer Ideologie. Das zweite ist die Entmenschlichung der Juden sowohl durch den Nationalsozialismus als auch den radikalen Islam.11 Der amerikanische Historiker Richard Landes merkte an: „Historiker der Zukunft werden vermutlich feststellen, dass der derzeitige Antisemitismus in arabischen und muslimischen Gesellschaften noch höher kocht als der der Nazis.“12

2013 verglich der ehemalige französische Bildungsminister Luc Ferry den modernen Islam in einem Interview der Sendung Télé auf dem Sender Europe 1 mit dem Nationalsozialismus der 1930-er Jahre. Er sagte: „Der heutige Terrorismus repräsentiert irgendwie das Äquivalent des Nationalsozialismus. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der heutige radikale Islam – und hier rede ich natürlich nicht von der muslimischen Religion, sondern vom radikalen Islam und Antisemitismus – derselbe Fluch für die Menschen, für das menschliche Leben ist. Er ist genauso schrecklich wie der Nationalsozialismus der 30-er Jahre.“ Ferry warnte auch, dass der radikale Islam nicht nur eine isolierte, „lokale Guerilla“-Gruppe ist, sondern ein globales Problem und das Omen eines dritten Weltkriegs.13

Israels Regierung und Streitkräfte haben bisher verhindert, dass die Hamas – die größte demokratisch gewählte Palästinenserpartei – ihre „Vernichtungsfantasien“ in einem Ausmaß ausführen kann, das in jeder Hinsicht das der Bewegung des Islamischen Staats erreicht. Doch Israel verzichtet fast völlig auf die Veröffentlichung des Islamo-Nazi-Charakters der Hamas und wo die von ihr beworbenen Schrecken selbst die Pläne des Islamischen Staates übertreffen. Die oben angeführten Zitate zu den Charakteristika des Islamo-Nazismus können das Rohmaterial für eine israelische Veröffentlichungskampagne zum wahren Charakter der Hamas liefern. Eine solche Kampagne wird dringend gebraucht, umso mehr, als der UNO-Sicherheitsrat sich mit einer Resolution zur Anerkennung eines Palästinenserstaats befasst hat.

 

1 Interview mit Jürgen Todenhöfer: „Pegida spielt das Spiel des Islamischen Staats.“ Die Welt, 27. Dezember 2014.
2 Andrew C. McCarthy: The Islamic State is Nothing New. National Review Online, 3. September 2014.
3 Rukmini Callimachi: Obama Calls Islamic State’s Killing of Peter Kassig ‘Pure Evil. The New York Times, 16. November 2014.
4 Statement by the President on ISIL. The White House, 10. September 2014.
5 Lee Ferran/Rym Momtaz/James Gordon Meek: British PM on New ISIS Beheading: “They’re Not Muslims, [But] Monsters”. ABC News, 14. September 2014.
6 http://avalon.law.yale.edu/20th_century/hamas.asp
7 http://www.palwatch.org/
8 Clemens Wergin: So viel Nazi-Ideologie steckt im Islamismus. Die Welt, 20. November 2014.
9 Yehuda Bauer: Reviewing the Holocaust Anew in Multiple Contexts. Post-Holocaust and Anti-Semitism, 80, 1. Mai 2009.
10 Robert S. Wistrich: Muslimischer Antisemitismus, Eine aktuelle Gefahr. Berlin (Edition Critic), 2011, S. 101.
11 Richard Prasquier: Oui, l’islamisme radical et le nazisme sont deux idéologies comparables. Le Monde, 17. Oktober 2012 [Französisch].
12 Manfred Gerstenfeld, Interview mit Richard Landes: Muslimische Verschwörungstheorien schaden Juden. Israel National News, 7. März 2013 [abseits vom mainstream, 5. März 2012]
13. Chloë Lebeau: Pour Luc Ferry, „l’islamisme radical est aussi atroce que le nazisme dans les années 30“. RTL.fr, 4. November 2013 [Französisch]