Ein Blick zurück auf die Konferenz der Hamas-Fassadengruppe in Rotterdam

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Am 15. April 2017 lief in Rotterdam die hauptsächlich von der Hamas-Fassadenorganisation Palestine Return Centre (PRC) organisierte Konferenz ohne Störungen ab. Sie ist nur  eine weitere Bekundung der Realität in den Niederlanden. Trotz der lokalen Opposition von Tanja Hoogwerf für die Partei Leefbaar Rotterdam im Stadtrat beschränkten sich die niederländischen Reaktionen auf dieses Treffen der Terrorfront auf ein paar wenige politische Äußerungen und Artikel. Das war nicht völlig der fehlenden Bereitschaft gegen die Konferenz zu demonstrieren geschuldet. Eine von den Niederländischen Christen für Israel geplante stille Demonstration war von den Behörden in Rotterdam verboten worden, weil sie nicht für die Sicherheit der Demonstranten garantieren konnten.[1]

Die Sicherheit derer zu gewähren, die den Terror unterstützen, war allerdings kein Problem. Das beweist einmal mehr die andauernde, gefährliche Islamisierung, die in den Niederlanden stattfindet. Die in Schieflage geratene Stadt Rotterdam hat die höchste Arbeitslosenquote des Landes (mehr als 11%) und ist ein Beispiel für dieses zunehmende Problem.[2] Gefährliche Islamisierung sollte jedoch nicht mit unpolitischen religiösen und sozialen muslimischen Aktivitäten verwechselt werden.

Carel Brendel, ein führender Journalist im Ruhestand, listet neun suspekte Teilnehmer an der Konferenz in Rotterdam auf. Einige erhielten Preise der Hamas, andere halfen der Hamas mit der Gaza-Flottille und wiederum andere sind Hamas-Lobbyisten oder offizielle Vertreter des PRC. Manche Teilnehmer waren Mitglieder der Muslimbruderschaft.[3] Bei der Konferenz aufgehängte Landkarten der Palästinensergebiete beinhalteten Israel nicht, was die völkermörderische Einstellung der Hama spiegelt.

Zu den Rednern auf der Konferenz gehörte Nourdin El-Ouali, Führer der örtlichen muslimischen Partei NIDA: Er setzte das Schicksal der Palästinenser mit dem von Rotterdam im Zweiten Weltkrieg gleich, das von den Deutschen heftig bombardiert worden war. Ein weiterer Redner war der belgische Libanese Dyab Abou Jahjah. Er erklärte, all diejenigen, die zum Boykott der Konferenz aufriefen, würden Terror unterstützen. Abou Jahjah war Anfang des Jahres von der belgischen Tageszeitung De Standaard als Kolumnist gefeuert worden, nachdem er auf seiner Facebook-Seite einen Terroranschlag in Jerusalem legitimiert hatte.[4]

„Die gefährliche Islamisierung in Rotterdam hat sich auf vielfältige Weise gezeigt, darunter in Themen zum palästinensisch-israelischen Konflikt. 2008 gab es im Stadtrat einen Versuch eine Städtepartnerstadt mit Gaza einzugehen. Wäre das erfolgreich gewesen, dann hätte es direkten Kontakt zwischen der Stadt Rotterdam und den im Gazastreifen sitzenden Befürwortern des Völkermords an Juden von der Hamas gegeben. Der Antrag wurde von der Sozialistischen Partei und den Grün-Linken im Stadtrat eingebracht. Unterstützt wurde er von verschiedenen Mitgliedern der Arbeitspartei.[5]

Es gibt regelmäßige Bekundungen gefährlicher Einstellungen durch Muslime in den Niederlanden. Bürger mit türkischer Nationalität stimmten gerade in der türkischen Volksabstimmung zur Frage ab, ob dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan mehr Einfluss auf die Regierung seines Landes gegeben werden soll. Rund 82.000 türkische Staatsangehörige in den Niederlanden befürworteten die Vorschläge des Referendums, weniger als 34.000 waren dagegen. Mehr als 70% der türkischen Wähler in den Niederlanden unterstützen Erdoğan, im Vergleich dazu waren in Deutschland 63% für die Verfassungsänderung.[6]

Der Parteichef der deutschen Grünen, Cem Özdemir, dessen Vater aus der Türkei stammt, reagierte mit der Aussage, man könne „nicht in Deutschland der Vorzüge der Demokratie genießen und in der Türkei eine Diktatur wählen. Todesstrafe, die Unterdrückung von Minderheiten und Kinderehen passen nicht zur Werteordnung der Bundesrepublik Deutschland.“[7] Dieselbe Argumentation sollte für die Erdoğan-Anhänger in den Niederlanden gelten.

2016 überlegte der Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb von der Arbeitspartei, ob er an einer Handelsmission nach Israel teilnehmen sollte. Die sozialistische Partei, NIDA und die Grün-Linken waren gegen diese Reise.[8] 2015 besuchte Aboutaleb auf einer Wirtschaftsreise mit sechs Rotterdamer Ratsherren jedoch Saudi-Arabien.[9]

Auf der Konferenz in Rotterdam sprach auch Jan Wijenberg, ehemaliger niederländischer Botschafter in Saudi-Arabien und dem Jemen. Er behauptete, die Juden seien seit den 1920-er Jahren des Faschismus schuldig.[10]

Es gibt in den Niederlanden weit weniger Kritik an Saudi-Arabien als an Israel. Um heftige Kritik an Saudi-Arabien zu finden, muss man eine beliebte Satiresendung ansehen, nicht aber der niederländischen Regierung zuhören. Der Moderator der Sendung, Arjen Lubach, sagte, die Niederlande kämpfen gemeinsam mit Saudi-Arabien gegen Terroristen, treiben Handeln mit dem Land und seine Königsfamilien sind befreundet. Lubach erwähnte, dass, als der ehemalige König von Saudi-Arabien 2015 starb, alle Freunde des Königs eingeladen wurden. Die Niederlande schickten ihre „wuchtigste Delegation“, König Willem Alexander und Außenminister Bert Koenders von der Arbeitspartei. Lubach beschrieb dann eine Reihe extrem antidemokratischer Maßnahmen, die Saudi-Arabien mit ISIS gemeinsam hat. Dazu gehören die Todesstrafe, Gliedmaßen als Strafe für Verbrechen abzutrennen und Kinderehen. Er merkte an, die Niederlande würden sich auf selbstfahrende Autos vorbereiten, während Saudi-Arabien nicht einmal selbst fahrende Frauen hat.[11]

Auf der Rotterdamer Konferenz wurde ein Flugblatt mit Empfehlungen verteilt, welche Parteien der Niederlande man unterstützen sollte. Dazu gehörten die Sozialistische Partei, die Grün-Linken, die Arbeitspartei, die türkisch-marokkanische DENK und die Tierschutzpartei.[12] Einige dieser Parteien sind vielleicht nicht so glücklich damit zu wissen, dass der Blick vor den Völkermord-Plänen der Hamas wegzusehen so ausdrücklich belohnt werden könnte.

Der verdächtige Charakter der Konferenz gewann internationale Beachtung. Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Dekan des Simon Wiesenthal Center, schrieb dem niederländischen Premierminister Mark Rutte.[13] Jeff Daube, Israel-Direktor der Zionist Organization of America, machte einen Kongressabgeordneten auf sie aufmerksam.[14] Beide Briefe wurden veröffentlicht und können im Internet gelesen werden. Die Artikel der jüdischen Nachrichtenagenturen JTA[15] und JNS[16] zur Konferenz wurden weithin zitiert. Es gab auch Artikel in internationalen[17] und israelischen Medien.[18] Mehrere dieser Artikel wurden an die Mitglieder des Stadtrats von Rotterdam verteilt.

In den letzten Wochen wurde die Aufmerksamkeit auf die ambivalente Rolle von Bürgermeister Aboutaleb bezüglich der Konferenz in Rotterdam und dem Verbot der stillen Gegendemonstration gelenkt. Nach den tödlichen Terroranschlägen in Paris im Januar 2015 ging er an die Öffentlichkeit und sagte, es gebe in den Niederlanden keinen Platz für diejenigen, die diese Anschläge befürworten. Er erklärte: „Um Himmels Willen, packt eure Koffer und geht fort.“[19]

Es könnte durchaus sein, dass Aboualebs jüngste Einstellungen ein wichtiges Zeichen einer radikalen Meinungsänderung seinerseits ist. Das könnte eine Folge der Ergebnisse der Parlamentswahlen von 2017 sein, als DENK in Rotterdam die Arbeitspartei hinter sich ließ. Aboualebs zukünftiges Verhalten zu beobachten sollte jedoch nur einer der Aspekte der Beobachtung von Entwicklungen in der hochproblematischen Stadt Rotterdam sein.

[1] www.volkskrant.nl/binnenland/geen-toestemming-voor-protest-tegen-palestijnse-manifestatie-in-rotterdam~a4487223/; https://christenenvoorisrael.nl/2017/04/stille-tocht-israel-rotterdam-toegestaan/

[2] http://www.ad.nl/rotterdam/gemeente-rotterdam-heeft-hoogste-werkloosheid~af6b22aa

[3] Bart Schut: In het hol van de leeuw. NIW, 21. April 2017

[4] http://www.standaard.be/cnt/dmf20170109_02664460

[5] Joost de Haas: Links Rotterdam wil Gaza als zusterstad. Telegraaf, 23. September 2008.

[6] www.welt.de/politik/ausland/article163774902/In-diesen-Laendern-leben-die-groessten-Erdogan-Fans.html

[7] www.welt.de/politik/deutschland/article163759287/Oezdemir-stellt-klare-Forderung-an-Deutschtuerken.html

[8] http://www.ad.nl/rotterdam/aboutaleb-moet-afzien-van-bezoek-aan-israel~aa9fab8b/

[9] www.ad.nl/rotterdam/aboutaleb-geeft-hypocriet-signaal-af~a2b81928/

[10] Bart Schut, “In het hol van de leeuw,” NIW,  21 April 2017.

[11] http://www.youtube.com/watch?v=pYr4-qrDHCI

[12] wnl.tv/2017/04/15/stemadvies-hamas-conferentie-stem-op-linkse-partijen-want-anti-israel/

[13] http://tundratabloids.com/2017/04/swcs-rabbi-cooper-writes-dutch-pm-rutte-over-hamas-affiliated-groups-participation-in-upcoming-conference/

[14] http://tundratabloids.com/2017/04/netherlands-mayor-of-rotterdam-not-taking-seriously-prc-connection-with-jew-hating-terorrist-org-hamas/

[15] www.jta.org/2017/03/03/news-opinion/world/dutch-anti-semitism-watchdog-asks-government-to-ban-hamas-front-conference

[16] www.jns.org/latest-articles/2017/3/28/pro-hamas-conference-in-netherlands-could-encourage-anti-semitism-critics-warn#.WQGyrGmGO7Q=

[17] www.huffingtonpost.com/entry/will-rotterdam-mayor-aboutaleb-allow-a-conference-led_us_58b58033e4b02f3f81e44c4b

[18] www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/20364

[19] http://www.elsevier.nl/politiek/article/2015/01/aboutaleb-als-het-je-hier-niet-bevalt-rot-toch-op-1678247W/

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. März 2017)

Sonntag, 05.03.2017:

Die PLO hat wieder mal eine Veranstaltung nach der Terroristin Dalal Mughrabi benannt, die die Anführerin bei 37 Morden an Israelis (darunter 12 Kinder) war. Diesmal ist es ein Jugend-Sportlager namens „Brüder von Dalal“.

Die Hamas schimpft: „Die Politik der Zugeständnisse als sich als ineffektiv und nutzlos erwiesen.“ Zugeständnisse der PalAraber! (Welche haben die je gemacht?) Also wollen sie die Bekämpfung Israels verstärken.

Ein ehemaliger arabischer MK macht Israel für die innerarabischen Auseinandersetzungen der Araber in Israel verantwortlich – der Staat kümmer sich nicht um seine Araber.

Heute war nach dem jüdischen Kalender der 7. Adar; an diesem Tag soll Mose gestorben sein. Aus diesem Anlasse besuchten viele Juden den Tempelberg.

Ein 23-jähriger Araber aus dem Jerusalemer Viertel Schuafat wurde wegen Planung eines Bombenanschlags auf einen Bus (der verhindert werden konnte) verurteilt.

Montag, 06.03.2017:

Nach Angaben von Premierminister Netanyahu ist das Schild entfernt worden, das in einer arabischen Stadt in Galiläa die Yassir Arafat-Straße anzeigte.

Vertreter des Dorfes Husan in der Nähe von Beitar Illit haben sich in einem Brief an den jüdischen Ort für den Steinwurfterror entschuldigt, der an der Umgehungsstraße immer wieder stattfinden. Die Steinewerfer seien Jugendliche, die sie nicht kontrollieren könnten und auch dem wirtschaftlichen Niedergang geschuldet (der auch durch den Boykott durch die Juden entstand, die infolge des Terrors dort nicht mehr einkaufen). Der Brief beinhaltete den Wunsch die durch den Terror Geschädigten zu entschädigen und dass „eine Zusammenarbeit wie in der Vergangenheit“ wieder entstehen wird.

Dienstag, 07.03.2017:

Die Terrorgruppen der PA drängen Mahmud Abbas die Sicherheitskooperation mit Israel zu beenden. Als Grund führen sie den „Mord“ an einem Terroristen, der sich seiner Verhaftung entziehen wollte und ein Feuergefecht mit der IDF lieferte.

Mittwoch, 08.03.2017:

Der Minister für interne Sicherheit hat eine Veranstaltung der PA in einem Hotel in Jerusalem verboten. Der PA ist untersagt in Jerusalem Veranstaltungen abzuhalten.

Premierminister Netanyahu hat anscheinend Anweisung gegeben, die Baugenehmigungen einzufrieren, die in der Zeit um Trumps Amtseinführung für Judäa und Samaria erteilt wurden.

Donnerstag, 09.03.2017:

Ein Hisbollah-Terrorist, der anscheinend zahlreiche Anschläge auf Israelis plante, konnte von den Sicherheitskräften festgenommen werden.

Die Hamas bewegt sich darauf zu einen Palästinenserstaat in den „Grenzen von 1967“ zu erklären ohne Israel anzuerkennen. Die entsprechende Änderung der Charta soll nach Wahlen im politischen Arm der Gruppe bestätigt und veröffentlicht werden.

Letzte Woche wurden von Israel in Judäa 3 Hamas-Mitglieder des PA-„Parlaments“ festgenommen, darunter eine Frau. Damit befinden sich derzeit 10 Mitglieder des Legislativrats der PA in israelischer Haft.

80 illegal im Land befindliche PA-Araber wurden im Norden Israel festgenommen; sie arbeiteten auf Baustellen, in einer Zementfabrik und in Bäckereien. Außerdem wurden 21 Arbeitgeber verhaftet, die die Illegalen beschäftigt hatten.

Die Hamas bildet weiter Kindersoldaten aus. Arutz-7 hat ein Video gefunden, in dem Kinder im Gazastreifen gelehrt werden, wie sie über Terrortunnel einen Kibbutz in Israel angreifen sollen.

Freitag, 10.03.2017:
– Am späten Donnerstagabend schlug eine für Israel gedachte Rakete noch im Gazastreifen ein. Eine wenig bekannte Splittergruppe der Fatah beansprucht zwei Raketen auf den Kreis Eschkol geschossen zu haben.

Samstag, 11.03.2017:
In Hebron wurde ein Araber aufgegriffen, der mit einem Messer bewaffnet in den jüdischen Teil der Stadt eindrang.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. Februar 2017)

Sonntag, 05.02.2017:

Es heißt Israel habe der Hamas angeboten den Bruder eines ranghohen Hamas-Typen im Tausch gegen einen der beiden vermutlich festgehalten Israelis freizulassen. Die Hamas lehnte ab, der Deal sei nicht ausreichend.

Drei junge Männer aus Deir Abu Meschal bei Ramallah wurden wegen Brandstiftung angeklagt; sie hatten im November in Halamisch Brände gelegt.

Drei weiteren Arabern wird von einem Militärgericht vorgeworfen im November in Neve Tzuf Feuer gelegt zu haben.

Montag, 06.02.2017:

Die Sicherheitsbehörden verkündeten, dass sie eine Hamaszelle ausgehoben und damit eine Serie an Terroranschlägen auf Juden im Raum Hebron verhindert haben. Die Terroristen wollten Juden entführen, mit Steinwürfen und mit Schüssen töten. Sie hatten außerdem über illegale Beschäftigung in Israel Ziele im Raum Haifa ausgekundschaftet.
Die drei Männer wurden jetzt in Jerusalem wegen Vorbereitung von Terroranschlägen angeklagt.

Eine Salafistengruppe hat die Verantwortung für die Rakete vom Morgen übernommen. Sie beschuldigt die Hamas die Aktivitäten ihrer Terroristen zu behindern und diese zu foltern.

Aus dem Gazastreifen gab es heute zwei Angriffe auf Israel, einen mit einer Rakete, einen mit leichten Waffen. Israel schoss zurück. Und die Hamas fordert von der internationalen Gemeinschaft „die Besatzung und ihre Aggression im Zaum zu halten“; Israel würde die Lage eskalieren. Und sie tönt, dass sie die „Eskalation der IDF gegen die Menschen des Gazastreifens nicht zulassen“ werde.

Dienstag, 07.02.2017:

Shin Bet, IDF und Polizei konnten eine Terrorzelle hochnehmen, die für eine Reihe Anschläge mit Molotowcocktails entlang der Schnellstraßen 443 und 436 verantwortlich ist.

Mittwoch, 08.02.2017:

PA-Premierminister Rami Hamdallah forderte anlässlich der Premiere eines Films über den Terrorfürsten Marwan Barghouti (sitzt fünfmal Lebenslänglich wegen Mord im Gefängnis), dass diesem der Friedensnobelpreis verliehen werden soll.

Der Shin Bet veröffentlichte heute, dass er eine Operation von Hamas und Islamischem Jihad aufgedeckt hat, über die Bargeld aus dem Gazastreifen nach Judäa/Samaria geschickt wird, um damit Terror zu finanzieren.

Mahmud Abbas droht wieder, im französischen Senat: Die israelische „Kolonisierung“ könnte dafür sorgen die Sicherheitskooperation zu beenden.
Und der französische Botschafter tönt „schön“: Die Internationale Gemeinschaft fragt sich, ob sie Israel noch trauen kann. (Die umgekehrte Frage wäre wohl angemessener. Mal ganz abgesehen davon oder auch weil sie sich nicht darum kümmert, was die Araber so alles an Verbrechen begehen.)

Donnerstag, 09.02.2017:

Für den gestrigen Raketenangriff auf Eilat erklärte sich der IS verantwortlich. Dabei kam auch heraus, dass anscheinend der IS jetzt die Gaza-Tunnel kontrolliert.

Freitag, 10.02.2017:

Familienmitgliedern des Terroristen, der gestern in Petach Tikva zu morden versuchte, wurden ihre Einreisegenehmigungen nach Israel entzogen.

Für die, die nicht glauben, dass die PLO und die PA Terror fördern

Elder of Ziyon, 26. Januar 2017

Die New York Times berichtet:

Die Trump-Administration bereitet Executive Orders vor, die den Weg für eine drastische Reduzierung der Rolle der Vereinigten Staaten in den Vereinten Nationen und weiteren internationalen Organisationen bereiten würden; außerdem würde damit ein Prozess beginnen, mit dem bestimmte Arten multilateraler Verträge überdacht und möglicherweise aufgekündigt werden.

Die ersten beiden Entwürfe der Anordnungen mit dem Titel „Auditing and Reducing U.S. Funding of International Organizations“ (Überprüfung und Reduzierung von US-Geldern für Internationale Organisationen), die die New York Times erhalten hat, fordert die Beendigung der Finanzierung jeglicher UNO-Organisationen oder anderer internationaler Körperschaften, auf die eine oder mehrere Kriterien zutreffen.

Diese Kriterien schließen Organisationen ein, die der palästinensischen Autonomiebehörde oder der PLO volle Mitgliedschaft geben oder Programme unterstützen, die Abtreibungen oder jegliche Aktivitäten finanzieren, die Sanktionen gegen den Iran oder Nordkorea umgehen. Der Entwurf fordert zudem die Beendigung der Finanzierung einer jeden Organisation, die „von  einem Staat kontrolliert oder beträchtlich beeinflusst wird, der Terrorismus fördert“ oder für die Verfolgung marginalisierter Gruppen oder systematischer Verletzung von Menschenrechten verantwortlich ist.

Wir wissen, dass Terror-Apologeten das attackieren mit der Behauptung attackieren werden, dass die PLO und die PA keine Terrorgruppen sind.

Nur um sicherzustellen, dass sie auf dem aktuellsten Informationsstand sind, gibt es hier einen Screenshot der offiziellen PLO-Internetseite, die einen Teil eines Videos zeigt, den sie zu Ehren des Jahrestages des Todes von Ali Salameh, der „roten Prinzen“ haben; dieser war der Anführer der Terrorgruppe Schwarzer September, die hinter dem Olmypia-Massaker von München steckte.

Ich hatte bereits gezeigt, dass die PA öffentlich um Salameh trauert.

Doch dieses Video beginnt mit Fotos vieler anderer terroristischen „Märtyrer“ aus vielen Terrorgruppen, nicht nur der Fatah. Zum Beispiel wird PFLP-Gründer George Habasch gezeigt, der für zahlreiche Flugzeugentführungen in den 1970-er verantwortlich war.

Auf dem Ehrenplatz direkt neben Yassir Arafat (dem Gründervater des modernen Terrorismus) gehört dem Gründer der Hamas, Scheik Yassin. Egal, was Jimmy Carter glaubt, die Hamas wird heute allseits als Terrorgruppe begriffen.

Ja, die PLO fördert Terror. Nur weil der Westen sich daran gewöhnt hat ihnen seit einigen Jahrzehnten Geld zu schicken, ändert das nichts an der Tatsache.

Jeder objektive Beobachter würde wissen, dass der oslo-Friedensprozess durch die Entscheidung der PLO im Jahr 2000 einen Krieg gegen israelische jüdische Zivilisten anzufangen, statt Frieden auszuhandeln, praktisch abgebrochen wude.

Es ist mehr als tragfähig damit aufzuhören die PLO so zu behandeln, als sei sie ein ehrenwertes Mitglied der Weltgemeinschaft – es ist zwingend notwendig.

Die Rückkehr der Kindersoldaten des Islam

Raymond Ibrahim, 13. Januar 2017

In der Vergangenheit wie in der Gegenwart verlassen sich muslimische Militante auf denselben unmenschlichen Taktiken, um „Ungläubige“ zu terrorisieren. Die verheerenden Auswirkungen einer davon trat letzten August in der Türkei auf: Ein Kind, das vom Islamischen Staat „rekrutiert“ wurde, sprengte sich bei einem Selbstmordattentat, durch das mindestens 51 Menschen – zumeist andere Kinder – tot zurückblieben.

Das Kind war eines von zahllosen, namenlosen, gesichtslosen Kindern, die aufgegriffen, beschlagen und mit dem Islam indoktriniert wurden, bis sie bereitwillige „Märtyrer“ und Henker werden. Als „Junge des Kalifats“ machen sie einen Abschluss in von ISIS gegründeten „Schulen, die hunderte Kinder und Teenager darauf vorbereiten Selbstmordanschläge durchzuführen“. Der Islamische Staat liebt es diese in Kriminelle verwandelten entführten Kinder vorzuführen.

Vor ein paar Tagen postete er ein Video dieser „Jungen“, die etwa 10 Jahre alt zu sein scheinen, wie sie in einem verlassenen Vergnügungspark umhergehen, in dem sie Geiseln brutal hinrichten, die an Karren gefesselt sind. Ein Kind, von dem es heißt es sei nur vier Jahre alt, schießt fünf Kugeln in ein gefesseltes Opfer, während es „Allahu Akbar!“ schreit (s. Bild oben). Ein weiterer kleiner Junge schlitzt seinem Opfer direkt neben einer Spielzeugeisenbahn die Kehle auf, bevor es das Messer in dessen Rücken sticht. Letzten November postete ISIS ein weiteres Video von vier Kindern – eines russisch, eines usbekisch und zwei irakisch – die Zivilisten hinrichten.

Ein christlicher Geistlicher erklärte die Strategie des islamischen Staats: „Sie vertreiben Familien, sie nehmen die neugeborenen Babys und geben sie in islamistische Familien“, wo sie zum Jihad indoktriniert werden oder dem, was der Westen „terroristische Aktivitäten“ nennt.

Kinder, die es schafften ISIS zu entkommen, sagen, sie wurden wiederholt geschlagen und „endlos mit Propaganda gefüttert“, einschließlich der, dass sie ihre nicht muslimischen Eltern töten müssen: „Uns war nicht erlaubt zu weinen, aber ich dachte an meine Mutter, darüber, dass sie sich Sorgen um mich macht und ich versuchte leise zu weinen“, sagte ein kleiner Junge.

Kinder zu entführen und für den Jihad zu indoktrinieren ist kaum auf ISIS beschränkt. Im Verlauf der  nächsten drei Jahre hat Boko Haram, die islamisch-jihadistische Gruppe, die Nigeria terrorisiert, mehr als 10.000 Jungen – einige davon jünger als 5 Jahre und viele mit christlichem Hintergrund – entführt, versklavt, geschlagen und indoktriniert, um Jihadisten/Terroristen zu werden.

„Sie sagten uns: ‚Es ist in Ordnung, dass ihr eure Eltern tötet und abschlachtet‘“, sagte ein früherer Gefangener, der am Tags seiner Versklavung eine Enthauptung miterlebte. Andere Jungen hielten das Opfer fest und erklärten: „Das ist das, was du tun musst, um in dem Himmel zu kommen.“

Mädchen wurden in getrennten Lagern gehalten und vergewaltigt, oft von gefangenen Jungen; damit sollte diesen die Freuden gezeigt werden, die Krieger für Allah (die Gottheit, die ihren Sklaven erlaubt „ungläubige“ Frauen zu versklaven und zu vergewaltigen) zu werden mit sich bringt. Rachel, ein geflohenes Mädchen, heute 13 und durch Vergewaltigung schwanger, erzählte, wie Dutzende Jungen aus ihrem Dorf einen entführten Mann fesselten und köpften. Sie sagen den zuschauenden jüngeren Kindern, sie sollten „keine Gefühle deswegen“ haben. „Wenn ihr dorthin [in die Trainingslager von Boko Haram] geht, könnt ihr 12-jährige sehen, die über das Niederbrennen eines Dorfes reden“, sagte ein weiteres entkommenes Mädchen. Sie fügt hinzu: „Sie sind konvertiert.“

Ein heute 10-jähriger Junge diente als Babysitter für Säuglinge und Kleinkinder, die entführt oder durch Vergewaltigung gezeugt wurden: „Die Kinder, von denen keines älter als vier Jahre war, sahen jihadistische Propagandavideos und probten ein Spiel namens ‚Selbstmordbomber‘, bei dem sie Sandsäcke aufrissen und an den Körper banden.“

Diese nigerianischen Kinder, einige erst 6 Jahre alt, sind benutzt worden, um das benachbarte Kamerun zu terrorisieren, einen mehrheitlich christlichen Staat. Während eins jihadistischen Überfalls tauchten plötzlich mehr als 100 schreiende Jungen auf – barfuß, unbewaffnet oder nur Macheten schwingend – und rannten auf eine Militäreinheit zu, die sie niederschoss. Oberst Didier Badjeck erklärte: „Es ist besser einen Jungen zu töten als 1.000 Opfer zu haben. Das verschafft uns Probleme mit internationalen Organisationen, aber die befinden sich nicht an der Front. Wir wohl.“

Ein weiterer Bericht, erst vor wenigen Tagen veröffentlicht, berichtet von weiteren Erfahrungen entführter Jungen und Mädchen und wie Boko Haram Ersteren zeigte, wie man mit den Letzteren „Spaß hat“, einschließlich „des Erlernens, wie ein zappelndes Opfer bei einem sexuellen Übergriff gebändigt wird“. Ein entkommenes 16-jähriges Mädchen sagte: „Ich wurde fast täglich von verschiedenen Männern vergewaltigt. Als sie meiner überdrüssig wurden, forderten sie den kleinen Jungen, der ihnen oft dabei zugesehen hatte, mit ihr weiterzumachen.“

Aber es sind nicht nur ISIS und Boko Haram, die Jungen ergreifen, versklaven, prügeln und für den Jihad indoktrinieren (und Mädchen dazu, es an den Jungs „wieder gutzumachen“). Diese Gepflogenheiten finden auch im Jemen, in Somalia und selbst im „modraten“ Mali statt. Tatsächlich offenbart ein flüchtiger Blick ins Internet das Ausmaß dieses Phänomens.

2012 wurden in Bangladesch 300 christliche Kinder entführt und zum Islam zwangskonvertiert. Nachdem sie verarmte christliche Familien in Bangladesch überzeugt hatten ihr weniges Geld ihren Kindern zu schicken, um in angeblichen „Missionsgasthäusern“ zu lernen, steckten die muslimischen Betrüger das Geld ein und „verkauften die Kinder an islamische Schulen an anderen Orten im Land, ‚wo Imame sie zwangen dem Christentum abzuschwören‘.“ Die Kinder werden dann in den Islam eingewiesen und geschlagen. Nachdem sie komplett indoktriniert sind, werden die christlichen Kinder dann gefragt, ob sie „bereit sind ihr Leben für den Islam zu geben“, vermutlich um jihaidistische Selbstmordbomber zu werden.

Warum greifen islamische Jihadistengruppen auf diese Taktik der Versklavung und Indoktrinierung von Kindern, damit sie Jihadisten werden, zurück? Die meisten westlichen Analysten glauben, das sei ein Spiegelbild geschwächter, verzweifelter Gruppen: „Der wachsende Trend, dass ISIS Kindersoldaten als Selbstmord-Bomber nutzt, besonders im Irak, ist als Zeichen dafür vorgeschlagen worden, wie überbeansprucht ihre Ressourcen in der Region sind“, hieß es in einem Bericht.

Oder es suggeriert, dass ISIS, Boko Haram usw. schlicht einer anderen Seite des jihadistischen Manuskripts folgen. Seit mehr als einem Jahrtausend haben sich muslimische Kalifate auf die Ergreifung und Versklavung von zehntausenden, wenn nicht hunderttausenden junge, nichtmuslimischer Jungen, sie zum Islam zu konvertieren und dann zu prügeln, zu indoktrinieren und sie zu außergewöhnlichen Jihadisten auszubilden spezialisiert.

Die berühmtesten davon waren die Janissaren des osmanischen Reiches – christliche Jungen, die aus ihren Häusern entführt, konvertiert und mit dem Islam und Jihad indoktriniert wurden, wonach man sie auf ihre früheren Familien hetzte. Der Autor von Balkan Wars erklärt: „Trotz ihrer christlichen Erziehung wurden sie fanatische Muslime und behielten ihren Glauben als Krieger des Islam aufrichtig bei. Diese grausame Praxis dessen, was heute als ‚Gehirnwäsche‘ bei der christlichen Bevölkerung des osmanischen Reiches definiert werden kann, ist vielleicht das inhumane Erbe der Türkei.“

Dass die Türkei heute unter den Auswirkungen dieses Systems leidet – so als ein Kinder-Selbstmordbomber im Namen des Jihad 51 Menschen tötete – könnte man als ironisch bezeichnen.

Westliche Analysten wären dieser „neuen“ Jihad-Taktik – sich auf Kinder als Beweis zu verlassen, dass die Jihadistengruppen „ihre Ressourcen überstrapazieren“ – gegenüber nicht so blind, hätten sie Fakultäten für Islamstudien, die tatsächlich Fakten verbreiten, statt pro-islamische Mythen und Propaganda. Wie bei allen unappetitlichen Aspekten der islamischen Geschichte ist die Institution von Kinder-Sklavensoldaten gründlich reingewaschen worden. Obwohl kleine, verängstigte Jungen aus dem Zugriff ihrer am Boden zerstörten Eltern entführt wurden, lautet das akademische Narrativ, dass arme christliche Familien irgendwie froh sind zu sehen, dass ihre Jungs zum Kalifat geholt werden, wo sie eine „strahlende Zukunft“ als Soldaten und Staatsmänner erwartet.

Der Preis der Unfähigkeit des modernen Westens die mittelalterlichen Taktiken des Islam zu begreifen ist nicht nur pure Ignoranz gegenüber dem Wesen des Feindes, sondern Ignoranz auch bezüglich der Opfer – in diesem Fall zahllose, namenlose Kinder. Mausi Segun, Menschenrechtsaktivistin, die die Notlage der Kinder-Jihadisten von Boko Haram diskutiert, formulierte es so: „Es fehlt eine komplette Generation Jungen.“ Ich vermute, dass die große Mehrheit von ihnen [als Zwangsjihadisten] in dem Konflikt sterben wird.“ Und sie werden völlig ohne Wissen des Westens sterben – einfach eine weitere Gruppe Opfer, die auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert wird, damit der Islam nicht besudelt wird.

Nissans Notes and Quotes Corner: Eine Nation, die Blut trinkt

Nissan Ratzlav-Katz, 6. April 2009

Ein Fernsehsender, der von der jihadistischen Hamas-Bewegung – was natürlich die Gaza-Hälfte der palästinensischen Autonomie bedeutet – betrieben wird, strahlte kürzlich ein Anspiel aus, zu dem ein krudes Porträt eines offenen, antisemitischen Ritualmord-Vorwurfs gehörte.

Die Sendung vom 3. April 2009 lief ungefähr so ab (wie Palestinian Media Watch berichtet):

[Ein Vater spricht zu seinem Sohn]: Vater: „Wir Juden hassen die Muslime, wir wollen die Muslime töten, wir Juden wollen das Blut der Muslime und Araber trinken.“

[Wendet sich ans Publikum:] „Seid ihr Muslime und Araber? Ich hasse euch, um Gott zu gefallen.“ [imitiert jüdisches Gebet]

Der Rest ist mehr davon, bis zum Erbrechen.

Die Islamisten brauchen ausnahmslos Schauspieler, wenn sie sie einige imaginäre jüdische Wünsche muslimisches (oder christliches) Blut zu trinken darstellen wollen. Da war dieses Hamas-Schauspiel, syrische und ägyptische Telenovelas, PA-Musikvideos, iranisches Kinderfernsehen und mehr.

Was mich angeht: Ich kann es mir nicht leisten Schauspieler zu bezahlen, also muss ich mich mit Adham Ahmad Hujyla Abu Jandal begnügen. Bevor er sich aufmachte, um am 7. Dezember 2004 einen Selbstmordanschlag zu verüben, nahm Abu Jandal ein „Abschiedsvideo“ auf, in dem er sagte:

„Meine Botschaft an die verabscheuten Juden ist, das es keinen Gott gibt außer Allah. Wir werden euch überall jagen. Wir sind eine Nation, die Blut trinkt; und wir wissen, dass es kein besseres Blut gibt als das Blut von Juden. Wir werden euch nicht in Ruhe lassen, bis wir unseren Durst mit eurem Blut und den Durst unserer Kinder mit eurem Blut gestillt haben.“