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Warum die Juden immer Schuld sind

Melanie Phillips, Spectator, 20. April 2002

Es muss schon einiges passiert sein, wenn die SUN wegen des Feuersturms anti-israelischen und anti-jüdischen Hasses, der täglich aus den britischen Medien heraus brüllt, derart alarmiert ist, dass sie sich genötigt fühlt einen ganzseitigen Leitartikel zu veröffentlichen, der ihren Lesern mitteilt: „Der jüdische Glaube ist keine böse Religion“.

Nicht böse? Warum sollte irgendjemand überhaupt einen solch hässlichen Gedanken hegen? Sind nicht letzten Endes die Juden in Israel die Opfer des Terrors? Werden sie nicht durch Selbstmord-Attentäter in Stücke gerissen, die gezielt ältere Holocaust-Überlebende auf Passah-Seder-Essen und Jugendliche in Pizzerien als Ziele auswählen? Haben sie nicht Opfer zu be-klagen, die auf die Bevölkerungszahl Großbritanniens umgerechnet rund 4000 Tote und viele weitere tausend Verwundete zählen, seit diese Intifada Ende September 2000 begann?

Aber Israel hat ein abscheuliches Verbrechen begangen. Dieses Verbrechen besteht darin, sich gegen den Versuch zu wehren es auszulöschen. Wegen dieses Affronts strömt ein Sturzbach an Lügen, Verdrehungen, Verleumdungen, Aufgabe von Objektivität und der Ersetzung der Wahrheit durch Arglist und Hass aus den britischen und europäischen Medien und dem Establishment.

Die zulässige Version, von der es kaum eine Abweichung gibt, läuft folgendermaßen: Die Palästinenser, denen von Israel eine eigenes Land verweigert wird und die verständlicherweise durch Verzweiflung in den Terrorismus getrieben wurden, werden nun durch Israels Premierminister Ariel Sharon mörderischen angegriffen, der die Selbstmord-Anschläge als Vorwand zur Zerstörung der Palästinenser nutzt.

Das wird verständlicherweise weitere Selbstmord-Anschläge hervor bringen; wenn also weitere Israelis in tausend Stücke gerissen werden, ist das ihre eigene Schuld. In Wirklichkeit sind sie an ihren Verletzungen ohnehin selber schuld, weil sie nicht verhandeln werden. Wenn sie nur endlich den Palästinensern das geben würden, was diese verlangen, würde die Gewalt enden und die Welt wäre sicherer. So wie es jetzt aussieht, könnte die gesamte Region in Flammen aufgehen, einschließlich Israel. Auch das wird Israels schuld sein.

Die Doppelmoral, verdrehte Geschichte und hassgetränkte Blindheit in dieser Analyse setzen sich über jeden Glauben hinweg. Stellen Sie sich vor eine Terror-Organisation würde sich, sagen wir, in Wales einrichten, jeden Tag Selbstmord-Attentäter in englische Städte schicken, jede Woche Dutzende Menschen ermorden und tausende weitere verletzen. Würde irgendjemand allen Ernstes vorschlagen, dass Tony Blair nicht die Armee benutzen sollte, um diese Morde zu beenden und stattdessen über die Forderungen der Terroristen zu verhandeln, während sie weiter britische Staatsbürger ermorden?

Aber für die britischen und europäischen Medien übt Israel offenbar nicht Selbstverteidigung, es übt lediglich Vergeltung und kollektive Bestrafung. Hey, weiß nicht jeder seit frühester Kindheit, dass den Juden Vergeltung im Blut liegt?

Daher war die Schlacht in Jenin ein von Israelis verübtes Massaker. Die Medien wissen, dass es so ist, denn die Palästinenser sagten das und das muss wahr sein; denn jeder weiß, dass Israel furchtbar ist und Sharon ein Schlächter und – oh ja – ein jüdischer Nazi. So erzählen sie der Welt von den unzweifelhaften Leiden in Jenin und der Brutalität der Israelis, oft sogar ohne die israelische Version des Geschehens aufzunehmen. Diese war, dass Jenin durchsetzt war mit Männern, die bereit und ausgerüstet waren für Selbstmord-Einsätze; die Israelis hatten den Bewaffneten in Jenin sicheren Abzug angeboten, wenn sie sich ergeben; aber die Terroristen hatten ihre Häuser mit Sprengfallen ausgestattet und waren entschlossen zu einem tödlichen letzten Kampf.

Die Zerstörungen in Jenin sind wirklich schlimm. Aber Krieg ist nichts Schönes. Wenn Terroristen sich zwischen Zivilisten verstecken, wird es offensichtlich unzählige menschliche Tragödien geben; aber das ist Krieg, kein Massaker. Wenn die Israelis wirklich wahllos Palästinenser hät-ten umbringen wollen, hätten sie sie mit Bombenteppichen belegt. Stattdessen führten sie die für sie selbst gefährlichste Taktik aus: Durchsuchungen von Haus zu Haus. Etwa 23 israelische Soldaten starben in Jenin, ein bitterer Blutzoll für dieses kleine Land.

Israel ist – mit all seinen Fehlern – eine Demokratie und eine offene Gesellschaft. Die Autonomiebehörde ist korrupter Despotismus, der sein Volk einer Gehirnwäsche unterzogen hat, so dass es an mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen die Juden glaubt. Aber westliche Journalisten und Intellektuelle gehen automatisch davon aus, dass die Israelis lügen und die Palästinenser die Wahrheit sagen. Denn jedermann weiß, dass die Israelis nicht die Opfer sein können – denn sie sind immer verantwortlich.

Genauso weiß jeder, dass der Vorsitzende Arafat kein Terrorist ist. Statt dessen ist er ein Staatsmann mit der öffentlichen Unterstützung solch wichtiger Personen der Weltpolitik wie dem EU-Kommissar Chris Patten. Das Schlimmste, was Arafat gemäß Patten gemacht hat, ist, die Selbstmord-Anschläge nicht mit genügend Nachdruck zu verurteilen. Israel als Demokratie da-gegen „widerspricht vielem, für das es steht“. Du meine Güte! Wofür stehen denn der Vorsit-zende Arafat und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA)?

Viele der Selbstmord-Anschläge der letzten Wochen sind das Werk von Gruppierungen gewe-sen, die mit der Fatah, der Terrorabteilung der PA, in Verbindung stehen. Israel hat beschlag-nahmte Dokumente vorgelegt, die Arafats Unterschrift tragen und sich auf Zahlungen für Bom-ben beziehen, die Männer herstellten, die nach israelischen Angaben Selbstmord-Anschläge planten. Wenn jemand Israel nicht glaubt, dann sollte derjenige sich ansehen, was die PA selbst gesagt hat: Im Dezember 2000 erzählte der Fatah-Offizielle Sakhr Habash der Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, dass die Intifada von Arafat geplant worden ist. „Die Führung der PA blieb die Autorität und sie allein war der Faktor, der in der Lage war, die Operationen der Intifada im gesamten Heimatland zu führen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass Bruder Abu Ammar [Arafat] die o-berste Autorität aller Operationen ist; und wer immer etwas anderes denkt, weiß nicht, was los ist…“

Noch schlimmer ist, wie die PA Kinder dazu aufhetzt, „Märtyrer“ und Selbstmord-Bomber zu werden. Sie sendet kranke, hypnotisierende Fernseh-Appelle, die die Opfer der Kinder verherrlichen, die dazu gedrängt werden sich zu melden und sich selbst in die Luft zu jagen; ihre Familien bekommen ein Blutgeld für die terroristischen Tode der Kinder, die die Gehirnwäsche durchgemacht haben.

Auf der Grundlage solcher Fakten sollte Arafat als die Quelle des Terrors vor Gericht gestellt werden. Aber wir können natürlich von unseren Medien nicht erwarten, dass sie solche Beweise berichten. Hat schließlich nicht das Friedensnobelpreis-Komitee die richtige Antwort auf Arafats Terrorismus gegeben, indem es nicht Aberkennung nicht des 1994-er Preises Arafats, sondern des ehemaligen israelischen Premierministers Shimon Peres forderten, den beide sich teilten? Eindeutig ist für die Europäer die richtige Antwort auf Selbstmord-Bomben der Angriff auf die Opfer.

Der Grund, den jeder angibt, um Israels Schuld die Schuld zuzuweisen, ist die offene Wunde der Westbank und des Gazastreifens. Es gibt keinen Zweifel, dass Israel die Palästinenser in diesen Gebieten schlecht behandelt hat. Es war grundfalsch, dort zu siedeln; diese Siedlungen hätten abgebaut und die Territorien schon vor Jahren zurück gegeben werden müssen.

Aber die Territorien sind eine monumentale Ablenkung von der eigentlichen Sache. Diese ist, dass die Palästinenser den jüdischen Staat zerstört sehen wollen. Sie wollen keine Lösung mit zwei Staaten. Das wurde 1948 und ist – mit nur wenigen mutigen Ausnahmen – von den Arabern seitdem abgelehnt worden. Ihre Forderung nach dem „Rückkehrrecht“ aller Palästinenser nach Israel – zusätzlich zum eigenen Staat -, die das israelische Land zerstören würde, macht das deutlich. Sakhr Habash hat gesagt: „Wenn wir die Gründung eines Staates und die Unabhängigkeit erklären, werden wir das Recht haben, den Rest des besetzten Landes zu befreien…“ Die führende palästinensische Taube, Faisal Husseini, sagte der ägyptischen Tageszeitung Al-Arabi im Juli 2001 kurz vor seinem Tod, dass der Friedensprozess ein „Trojanisches Pferd“ war und dass das Langzeit-Ziel die „Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer“ sei.

Die Territorien sind nicht die Frage, die über allem steht; denn Israel bot an, sie zurück zu ge-ben. In Camp David und in Taba bot Israel im Jahr 2000 an, 96 Prozent der Westbank und des Gazastreifens, dazu halb Jerusalem zurückzugeben, eine Geste, die weitgehend als Aufsehen erregend mutig angesehen wurde.

Die Palästinenser behaupten, dass dies immer noch nicht für einen lebensfähigen Staat reicht. Aber jede Verhandlung in gutem Glauben würde einen alternativen Friedensvorschlag hervor gebracht haben. Stattdessen antwortete Arafat mit der Auslösung der Intifada und dem Loslassen der Selbstmord-Bomber. Von Imad Al-Faluji, dem PA-Kommunikationsminister, wird berichtet, dass er bei einer Gelegenheit sagte, die Intifada war eine vorbereitete Antwort darauf, dass die Palästinenser ihre Ziele in Camp David nicht erreicht hatten.

Aber jeder „weiß“, dass die Rückgabe der Territorien Frieden bringen würde. So, wie sie auch „wussten“, dass dort Frieden einkehren würde, wenn Israel sich aus dem Libanon zurück zöge. Denn – wie wir uns alle erinnern – war Sharon auch hier äußerst schuldig. Also zog sich Israel zurück. Und was war das Ergebnis? Vom Iran bewaffnet (von dem eine Waffenladung auf ei-nem Schiff auf dem Weg zum Nicht-Terroristen Arafat abgefangen wurde), hat die Hisbollah jetzt 8000 Katjuscha-Raketen auf Israels nördliche Städte ausgerichtet und Mörsergranaten auf israelische Ziele geschossen.

Haben die Medien dies anerkannt? Haben sie die Tatsache berichtet, dass Journalisten um ihr Leben rennen mussten, nachdem sie versuchten, Palästinenser zu filmen, die als israelische Kollaborateure erschossen und aufgehängt wurden? Berichteten sie von den Krankenwagen, die zum Schutz von Terroristen benutzt wurden? Berichteten sie, dass die die in der Geburtskirche eingesperrten palästinensischen „Opfer“ die Schlösser der Kirche aufgeschossen und sie entweiht haben, indem sie das Gebäude und die darin befindlichen Menschen als Geiseln nahmen? Berichteten sie über die israelische Liste der Terroristen in dieser Kirche? Natürlich nicht; denn jeder weiß, dass bei allem, was die Palästinenser an schlimmen Dingen getan haben, Israel Schuld ist.

Es gibt die weit verbreitete Ansicht, die ausweglose Situation im Nahen Osten müsse gelöst werden, bevor der Angriff auf den Terrorismus fortgesetzt werden kann. Aber es ist genau umgekehrt: Es wird keine Aussicht auf Frieden mit den Palästinensern geben, bis man mit ihren terroristischen Geldgebern im Iran, im Irak und Syrien fertig ist.

Man sagt, Israels Vorstöße hätten die arabische Trauer entfacht und Terroranschläge wahrscheinlicher gemacht. Als die Amerikaner ihre Angriffe auf Al Qaida begannen, wurde ihr Handeln als einen Angriff auf den Islam verstanden, der weitere Ausbrüche rechtfertigte. So ist das auch mit den Palästinensern. Sie betrachten Israels Selbstverteidigung als unberechtigten An-griff. Die Antwort Großbritanniens und Europas ist nicht, dass dies eine monströse Umkehrung der moralischen Argumentation ist, sondern die Übereinstimmung damit, dass solche Selbstverteidigung ein brutaler Akt ist.

Zum Teil ist das so, weil das verdrehte Denken der Terroristen die moralische Konfusion der korrumpierten liberalen Orthodoxie des Westens füttert. Diese sieht eine moralische Gleichwertigkeit zwischen Terror und den Maßnahmen zum Schutz davor. Im Glauben, dass es so etwas wie die Wahrheit nicht gibt, umarmt sie Lügen und kann nicht zwischen Opfern und Tätern unterscheiden. Und natürlich können Israelis nicht die Opfer sein, denn sie haben die Macht Amerikas hinter sich. Schließlich weiß doch jeder, dass Amerika von den Juden gesteuert wird.

Wie immer liegen die Fakten etwas anders. Die Juden sind lediglich eine Lobbyistengruppe unter vielen. Die größten und unkritischsten Unterstützer Israels in Amerika sind die evangelikalen Christen. Amerika gibt den arabischen Staaten ebenso viele Hilfen wie Israel. Der größte Geldgeber der PA ist Kommissar Pattens EU. Hält er jemals inne um über die Tatsache nach-zudenken, dass die EU die Waffen und den Sprengstoff finanzierte, mit denen die PA israelische Familien ermordet? Natürlich nicht; denn Kommissar Patten weiß, dass Israel Schuld ist.

Die Ansicht, dass Amerika von den Juden gesteuert wird, ist natürlich eine klassische antisemitische Darstellung. Und hier kommt der wirklich verwerfliche Teil: so, wie jeder weiß, dass Arafat kein Terrorist sein kann, weiß auch jeder, dass die Juden immer über Antisemitismus zu jammern anfangen, um ihre eigenen Untaten zu verdecken. A.N. Wilson erzählte uns das im Londoner Evening Standard. In der Tat – grübelte er – sei er nicht länger sicher, ob er immer und überall gegen Terrorismus sei. Denn schließlich sei es Israel, das vorsätzlich Kirchengebäude anzündet und Unschuldige abschlachtet.

Denn das wirkliche Verbrechen Israels ist: gekämpft zu haben. Juden sollten das nicht tun. Sie sollten passiv in den Tod gehen. Wenn die Juden kämpfen, sollten sie verlieren. Was sie nie machen sollten, ist zu gewinnen.

Menschen, die denken, dass die Juden alle so mächtig sind, können sich nicht vorstellen, dass Israel jemals zerstört werden könnte. Aber das ist nur allzu möglich. Kontinuierlicher Terror durch Selbstmord-Bomben – der Waffe, die die Regeln des menschlichen Umgangs zerreißt – könnten es derart demoralisieren, seine Wirtschaft zum Krüppel machen und seine militärische Stärke untergraben, dass es letztlich gegenüber den arabischen Staaten verletzbar würde, die es immer schon weg haben wollten. Ein bewaffneter palästinensischer Staat, von Chris Pattens EU erzwungen, würde sich dann wirklich als Trojanisches Pferd erweisen.

Aber wenn all jene, die glauben, dass die Juden Amerika steuern, denken, dass die Welt besser dran wäre, wenn nur diese fürchterlichen Juden freundlicherweise verschwinden würden, sollten noch einmal nachdenken. Für den radikalen Islam ist der Westen als nächstes dran.

Die Frage ist, ob der Westen im Krieg gegen den Terror Schulter an Schulter mit Israel stehen wird oder ob er sich gemeinsam mit dem Terror gegen Israel stellt. Die Zeichen sind zur Zeit unheilvoll. Das Leitmotiv des Staates Israel – geschmiedet, nachdem die Welt vor dem Holocaust die Augen verschloss – heißt: „Nie wieder“. Der Westen hat jetzt seine Antwort gegeben: „Ja, noch einmal“. Und wenn der Westen zerstört wird, werden wieder – wie immer – die Juden schuld sein.

Der Weg der EU-Gelder

Aus: A Time to Speak, Nr. I-12 vom 15.12.2001

Der Euro im PLO-Land:


Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind wichtige Spendengeber der PLO. Theoretisch soll die Verwendung dieser 60 bis 80 Millionen US-Dollar jährlichen Taschengeldes belebt werden, aber in der Praxis werden diese Belege weder gemacht noch ernsthaft nachgefragt.

Zu den Begünstigten der Freigiebigkeit der EU gehört das PLO-Schulsystem, das seine Schüler zur Lust des Tötens von Juden erzieht und ausbildet, wie auch den zugehörigen Techniken. Der Lehrplan und die Schulbücher impfen diese Ideale ein und versichern den jungen Schützlingen den Tod Israels. Einige Persönlichkeiten der EU argumentieren damit, dass ihre Spenden an die PLO-Erziehung nicht direkt die Schulbücher bezahlen. Aber wenn diese Gelder andere Ausgaben der Schulen abdecken, dann wird Geld frei für die Schulbücher und anderes Material, das die jungen Seelen korrumpieren soll.

Die PLO-Sendeanstalten konzentrieren sich auch auf die Aufhetzung zu Hass und Mord (bei allen Altersgruppen) und die Verherrlichung der Terroristen als „heilige Märtyrer“. Sie senden regelmäßig Predigten, die die Tötung von Juden und Amerikanern verkünden und zur Zerstörung nicht nur von Israel, sondern auch der USA aufrufen. Nach dem Philadelphia Inquirer vom 7. September 1997 wurde „der Sender mit rund $500.000 für Ausrüstung und Ausbildung von der US Agency for International Development (Internationale Entwicklungsagentur der USA) und mit mehr als 6 Millionen Dollar Hilfen der Europäischen Union gefüttert…“

Die EU spendet Millionen von Dollar für die PLO-„Sicherheitsdienste“, wohl wissend, dass diese Gaben für das Training und die Waffen des Terrors der PLO-Fatah, Hamas und des Islamischen Jihad sorgen

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Der Euro in Israel: Die EU beschränkt ihre Großzügigkeit nicht auf die PLO. Sie ist Spendengeber für sorgfältig ausgesuchte israelische Nutznießer. Innerhalb der israelischen Demokratie haben Parteien, Organisationen und Einzelpersonen das Recht, sich ihre Ansichten selbst zu bilden und dürfen versuchen andere zu überzeugen mit ihnen übereinzustimmen. Sie dürfen zeitweise private Ermutigung und sogar finanzielle Unterstützung aus dem Ausland erhalten.

Die Einmischung der EU in die inneren Angelegenheiten Israels ist allerdings nicht privater Natur, sie ist offizielle Aktion der Regierung(en). Das ist nicht demokratisch, sondern eine Untergrabung der Demokratie. Um ihren eigenen Geschmack und Ziele zu verfolgen hat die EU eine „Aufgabenliste“, die Israel unbedingt aufgedrückt werden soll und Gruppen in Israel subventioniert, von denen sie erwartet, dass sie diese Liste voran bringen.

Die EU beteuert, dass sie „immer eine Politik der Unterstützung von Nicht-Regierungs-Organisationen betrieben hat, die für Frieden, Demokratie und Menschenrechte in den zivilen Gesellschaften um das Mittelmeer arbeiten… Wir unterstützen innerhalb des EU-Programms Menschen für Menschen keine Projekte, die den Friedensprozess nicht fördern.“

Diese Kriterien stellen Frieden, Demokratie und Menschenrechte an das eine äußerste Ende des sozialpolitischen Spektrums. Alle anderen Punkt dieses Spektrums werden als „anti-friedlich“ verachtet. Das Ziel der EU, „Frieden“ oder „Friedenserziehung“ oder „die Friedensbewegung“ zu fördern, gilt nur für „Frieden“ zu von ihr diktierten Bedingungen. Alle, die glauben, dass es bessere Bedingungen für Frieden gibt, sind Objekte der Verdammung und/oder Bekehrung. Die Freigiebigkeit gilt exklusiv einer kleinen Bewegung, deren Programm viele, wenn nicht die meisten Israelis als gefährliche Beschwichtigung und/oder Preisgabe legitimer nationaler Recht ansehen.

Dies sind für die Bürger und die Regierung Israels strittige Themen, die ohne Einmischung fremder und zum großen Teil unfreundlich gesonnener Länder diskutiert und entschieden werden sollten. Wenn die EU eine Seite der Diskussion finanziert, dann fuscht sie in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates ein, um ihre eigenen Absichten zu verfolgen. Die EU zeigt damit absolute Geringschätzung für die Unabhängigkeit und Souveränität Israels.

Beispiele dafür, wie die EU Strippen zieht, werden in „Wie sich die EU in die israelische Politik einmischt“ von Yoav Yitzchak in Ma’ariv vom 22. Juni 2001 aufgedeckt:

Im Allgemeinen blasen europäische Regierungen Israel mächtig ins Gesicht. In der politisch-militärischen Auseinandersetzung mit den Palästinensern unterstützen sie die Palästinenser.

… Diese Geschichte handelt von der tiefen Verstrickung der europäischen Staaten, offensichtlich sogar der groben Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates Israel, wobei relativ große Geldsummen im Spiel sind. Diese Einmischung wird scheinbar offen ausgeübt, durch nicht Profit orientierte israelische Organisationen und öffentliche Institutionen.

Die Dinge sind allerdings nicht so, wie sie scheinen: Die tatsächlichen Aktivitäten werden vor dem Auge der Öffentlichkeit verborgen. Die Entscheidungen werden am Sitz der Europäischen Union in Brüssel getroffen. Die, die die Entscheidungen treffen, sind nicht Israelis; daher werden ihre Aktivitäten – tief im Inneren Israels – nicht ausreichend beobachtet. Darüber hinaus sind die Einrichtungen, die hunderttausende von Dollars an finanzieller Unterstützung von diesen Entscheidungsträgern erhalten, aus verschiedenen Gründen zurückhaltend, dies der Öffentlichkeit zu eröffnen.

… Ein Teil der Unterstützung und Spenden, die als Hilfe überwiesen werden, wird – zumindest nach den Arbeitspapieren der EU – zur Förderung politischer Ziele gegeben. Manchmal wird das mit der aktiven Kooperation des Empfängers der Hilfe erreicht, der sich über den Empfang der Gelder freut und zur Förderung der Ziele der EU handelt. …

[Es ist] offensichtlich, dass die Europäische Union in die inneren Angelegenheiten Israels eingreift. Die Frage ist, wer verantwortlich ist für die Aufsicht über den Fluss der Gelder zu den verschiedenen Körperschaften in Israel und warum ein demokratischer Staat seine Pforten dafür öffnet, dass fremde Staaten sich einmischen können, selbst wenn sie als Freunde angesehen werden.

Unter den EU-Subventionen und/oder Zusagen sind:

  1. Eine Beihilfe von 400.000 Euro an eine politische Partei Israels, die sich in erster Linie an Immigranten aus Russland wendet. Diese Partei folgt einer von der EU verfolgten Linie und versucht russische Wähler in den Knessetwahlen zu gewinnen. Dies bildet einen Versuch der EU, den Ausgang der Wahlen in Israel zu beeinflussen.
  2. Ein Zuschuss von 250.000 Euro an „Die vier Mütter“, eine Gruppe von Frauen, die für den sofortigen und bedingungslosen Rückzug der israelischen Streitkräfte aus der Sicherheitszone an der libanesischen Grenze agitierte. Das Geld sollte persönliche Kontakte zwischen israelischen und libanesischen Frauen finanzieren; als die israelische Flucht aus dem Libanon stattfand, ließ die EU dieses Projekt fallen und der Zuschuss wurde nie gezahlt.
  3. Ein Zuschuss von 400.000 Euro an „Frieden Jetzt“, eine Gruppe, die dauernd und lauthals für Standpunkte agitiert, die sich von denen der PLO praktisch nicht unterscheiden. Die EU zahlt sie, um die „zum Frieden zu erziehen“, die „anti-Frieden-Standpunkte“ einnehmen – in letztere Kategorie fallen alle Israelis, die nicht das Programm von „Frieden Jetzt“ unterstützen. „Frieden Jetzt“ hat die EU-Zahlungen für politische Kampagnen genutzt, eine weitere Einmischung in innere Angelegenheiten und Wahlen Israels.
  4. Ein Zuschuss von 500.000 Euro an das „Komitee gegen die Zerstörung von Häusern“ und „In Shalem“, die mit „Frieden Jetzt“ zusammen arbeiten, um gegen Bauvorhaben in Teilen von Jerusalem vorzugehen, von denen die EU denkt, dass sie judenrein sein sollten.

All dies sind in Israel umstrittene Themen, für die die EU-Staaten keinen Bezug zu legitimen nationalen Interessen haben, durch die die EU sich herausnehmen könnte, sie zu lösen.

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Yossi Beilin, Architekt der Oslo-Vereinbarungen, war stellvertretender Außenminister der Rabin-Peres-Regierung und Justizminister der Barak-Regierung. Er hat eine zusätzliche Karriere als Vermittler von EU-Beihilfen an die palästinensische Sache gemacht.

„Die wirtschaftliche Kooperations-Gesellschaft (ECF) und Dr. Yossi Beilin“ – von Adriana Marin Grez, Israel Resource Review, 23. August 2001:

Die ECF wurde vor 10 Jahren von Yossi Beilin gegründet und hatte ihre registrierte Adresse anfangs bei Dr. Yir Hirschberg [einem der Verfasser des Oslo-Textes]. Die ECF-Satzung erklärt, dass ihr Ziel die Erleichterung des Eingreifens der EU in einen zukünftigen Friedensprozess zwischen Israelis, Jordaniern und Palästinensern ist. Nicht Hilfe. Eingreifen.

Yossi Beilin, der aus der israelischen Regierung und der Knesset ausgeschieden ist, stellt sich jetzt als hochrangiger Forscher in der ECF vor – trotz der Tatsacahe, dass die Akten der ECF zeigen, dass Beilin schon 1995 aus ihr austrat. Vielleicht ist das so, weil Beilin ein zweites ECF-Büro öffnete, nicht weit vom registrierten Büro entfernt. Es ma bald die Aufgabe des israelischen Registers für nicht Profit orientierte Organisationen sein herauszufinden, ob Beilin ein System doppelter Buchführung betreibt.

Die ECF organisiert ein Forum von rund 40 Nichtregierungs-Organisationen (NGO), die in allen und jeden Bereich des Verhandlungsprozesses mit der PLO eingebunden sind. Die ECF versorgt nach Aviv Is-Am, dem Projektleiter der ECF, diese 35 bis 40 NGOs mit technischer Unterstützung und Geldbeschaffungs-Diensten.

Unter Beilins Aufsicht und Führung haben diese NGOs während der gesamte aktuellen Intifada sich mit palästinensischen Gegenüber getroffen und gearbeitet. Rabbi Jeremy Milgrom, Direktor für „Rabbis für Menschenrechte“ und Verbindungsmann zwsichen „Rabbis für Menschenrechte“ und der ECF erklärte, dass diese Treffen für einen „moralischen Auftrieb für die Friedens-Aktivitsten“ gesorgt hätten.

Beilin nutzt dieses Forum als Weg, EU-Mittel für NGOs zu verstärken. Aus von uns untersuchten Akten konnten wir entnehmen, dass die EU Beilin als Referent für Finanzmittel zutzt… Nach Avivit Ish-Am wird die ECF von Spendern aus der ganzen Welt unterstützt; Spenden kommen aus Belgien, Dänemark, Großbritannien, Holland und Italien. Eine der Unterstützergruppen der ECF ist die „Christian Foundation of Holland“, die auch „LAW“ sponsort, die bösartige Lobbygruppe der PLO. Avivit Ish-Am berichtet, dass Stiftungen oft Geld an die ECF geben, das für Palästinenser bestimmt ist, weil sie der ECF vertrauen, dass sie das Geld an die richtigen Leute weiter gibt.

Das ist eine durchsichtige Aktion, um zu verhindern, dass Gelder in den fraglichen PA-Konten verschwinden. In dieser Hinsicht spielt Beilin eine Rolle, die die PA für die Gebiete unter ihrer Kontrolle übernehmen sollte.

Die ECF erhält Gelder von Stiftungen in Europa, den USA und Kanada…

Die ECF ist als israelische Organisation registriert und het keine Büros außerhalb von Israel, arbeitet aber eng mit dem israelischen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung der linken SPD in Deutschland zusammen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20. – 26. August 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 20.08.2017:

Die Fatah behauptet der Mossad hätte in Schweden einen PA-Araber ermordet, der bei einem Gefangenenaustausch aus israelischer Haft entlassen worden war.

Mehrere Dutzend arabische Kinder aus dem Gazastreifen im Alter von 8 bis 14 Jahren konnten am Sonntag zum ersten Mal Jerusalem und die heiligen Stätten besuchen. Bis auf 7 hatten bis dahin noch nie den Gazastreifen verlassen.

Montag, 21.08.2017:

Das palästinensische Olympische Komitee hat einem Boxer verboten gegen einen Israeli (einen Drusen) zu boxen. Es sei „verboten gegen Israelis anzutreten und sie als den Staat Israel anzuerkennen“, wurde ihm gesagt. Es sei „unter palästinensischer Würde gegen Israelis anzutreten“.

Ein Sprecher der PA ließ wissen, dass sie immer noch auf eine „klare Vision“ aus den USA Friedensgespräche mit Israel warten. Abbas wolle „Klarheit“ zur Zweistaatenlösung haben.

Der oberste Muslimrat in Jerusalem hat eine Erklärung veröffentlicht, die besagt, dass Juden und sonstige Nichtmuslime keinerlei Verbindung zum Tempelberg haben, der ein ausschließlich muslimisches Heiligtum sei. Das sei nicht verhandelbar, dazu gebe es keinerlei Zugeständnisse.

Dienstag, 22.08.2017:

Die PA hat im Fernsehen eine „Dokumentation“ ausstrahlen lassen. Darin wird wieder behauptet, dass 1969 Juden an der Brandstiftung an der Al-Aqsa-Moschee beteiligt gewesen sein sollen: Es habe mehr als den einen Täter (einen australischen Christen) gegeben und geplant hätten das Juden in hohen Positionen.

Nach einer dreimonatigen Pause wurden die Märsche um die Tore der Altstadt von Jerusalem wieder aufgenommen. 1.000 Personen nahmen daran teil. An der Stelle der Ermordung der zwei drusischen Polizisten wurden Psalmen rezitiert.

Die Hamas hat ca. 170 Personen im Gazastreifen festgenommen, die verdächtigt werden ISIS nahezustehen. Die Aktion erfolgte offenbar infolge des Selbstmordanschlags eines ISIS-Anhängers in Rafah, bei dem ein Hamas-Wächter getötet wurde.

Nach einer ganzen Reihe von Versuchen seitens PA-Arabern in die Gemeinde einzudringen und regelmäßiger Terroranschläge (u.a. Sprengsätze, Molotowcocktails und Schüsse), erhält Beit-El jetzt einen verbesserten Sicherheitszaun; das Verteidigungsministerium stellt dafür 5,5 Millionen Schekel zur Verfügung.

Die PA fordert mal wieder die internationale Gemeinschaft auf einseitig einen Palästinenserstaat zu gründen. Als Begründung wird angeführt, dass 24 Jahre Verhandlungen nichts gebracht hätten. (Und natürlich hat einzig Israel die Schuld daran…)

Mittwoch, 23.08.2017:

Die „Internationale Al-Quds-Stiftung“ hat am Montag einen „Bericht“ veröffentlicht, in dem gelogen wird, Israel betreibe 64 Ausgrabungen unter dem Tempelberg, durch die der Zusammenbruch der Al-Aqsa-Moschee drohe und erreicht werden solle.

Auf dem Tempelberg verbot die Polizei einem jüdischen Kind von einem Wasserspender zu trinken; dieser sei nur für Araber. (Video)

Ein ranghoher Vertreter der PA hat sich pessimistisch über Jared Kushners anstehenden Besuch und Friedensverhandlungen geäußert. Ohne amerikanische Verpflichtung zu einer Zweistaatenlösung und ein Ende der Siedlungen und ein Ende der Besatzung würde man nicht viel von der US-Administration erwarten. (Mit anderen Worten: Wenn nicht vorab alles erfüllt ist, was die Terroristen verlangen, wollen sie gar nicht erst reden.)

Donnerstag, 24.08.2017:

Die PFLP lässt über ihren „bewaffneten Arm“ wissen, dass sie persönliche Informationen über Knesset-Mitglieder hat; sie droht damit diese Abgeordneten anzugreifen, es gebe keinen Ort, wo sie vor den Terroristen immun seien.

Ein neues Video (von MEMRI) zeigt, wie ein arabischer Prediger auf dem Tempelberg gegen Juden hetzt und die arabischen Länder dafür angreift, dass sie die Anschläge von Barcelona verurteilen „statt gegen die Juden zu kämpfen“.

Ein Muezzin aus Um el-Fahm hat offenbar den Terroristen vom Tempelberg bei der Planung der Morde am 14. Juli geholfen hat.

Die Gouverneurin von Ramallah legte einen Kranz am Grab der Fatah-Terroristen ab, die 1975 im Savoy Hotel in Tel Aviv 8 Menschen ermordeten.

Demonstranten in Ramallah protestierten gegen den Besuch der US-Delegation, die die Chancen für Friedensgespräche ausloten will. Die Araber bezeichneten Trump und Kusher als „Israels Hunde“.

Die PA zahlt an die „Märtyrer“ und in Israel inhaftierten Terroristen mehr als an alle Bedürftigen in den eigenen Gebieten zusammengenommen.

Freitag, 25.08.2017:

Bilanz: Die Zahl der Terroranschläge auf Israelis liegt im Juli mehr als doppelt so hoch als im Vormonat. Mit 222 Anschlägen (5 ermordete Israelis: 2 Soldaten, 3 Zivilisten) ist der Juli der Monat mit den meisten Terroranschläge seit Dezember 2015.

PA-Chef Mahmud Abbas kündigte den USA an, dass er weiter den Terroristen und ihren Familien die „Gehälter“ zahlen wird, auch wenn ihn das seinen Posten kosten sollte. Er werde es bis zum letzten Tag machen.

ISIS fragt: „Können wir auch in Charlottesville marschieren?“

The Mideast Beast, 15. August 2017

Sie gaben zu, dass sie etwas verwirrt sind von dem gerade erfolgten Marsch von Nazis und weißen Nationalisten in Charlottesville (Virginia) und von Präsident Trumps Schweigen wegen des Vorfalls; jetzt haben die ISIS-Führer den Präsidenten vorsichtig angefragt zu prüfen, ob es für ihn cool wäre, würde ihre Terrorgrupe eine ähnliche Kundgebung veranstalten.

„Ich habe all die Jahre als Feind Amerikas mit dem Versuch verbracht mich ins Land zu schleichen und heimlich einen Anschlag durchzuziehen“, sagte ein ISIS-Führer gegenüber dem Mideast Beast. „Aber dann sah ich Leute, die Naziflaggen und Kriegsflaggen der Konföderierten trugen, wie sie die Straße runtermarschierten und ich fragte mich, ob, nun ja, vielleicht könnte ich damit einfach offener sein?“

Nach dieser öffentlichen Austsrecken der Hand hat Trump seinen Ton zum radikalen islamischen Terrorismus spürbar abgemildert. Nachdem Jihadisten bei einem Anschlag auf ein Café in Burkina Faso 18 Zivilisten töteten, drängte Trump auf mehr Zurückhaltung sowohl seitens der Terroristen als auch der Restaurantgäste.

Gaza feiert Unterschiedlichkeit

Elder of Ziyon 4. August 2017

Vor kurzem gab es in Gaza eine Militärparade und alle Terrorgruppen kamen zusammen, um zu zeigen, wie sehr sie die Al-Aqsa lieben.

Schauen Sie mal, wie unterschiedlich sei sind: zwei Arten von schwarzen Kopfbändern und die in dunkelblau, grün und rot!

Wer behauptet, die seien nicht liberal?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.